Autor: Redaktion

  • Nie wieder ist jetzt

    Nie wieder ist jetzt

    Sie haben vielleicht auf Radio 90,1 oder der Tagespresse erfahren, dass in eine Einrichtung der Lebenshilfe ein Stein geworfen worden ist mit der Aufschrift “Euthanasie ist die Lösung”.

    Die Lebenshilfe veranstaltet am Donnerstag 6.06.2024 um 17:00 Uhr auf dem Rheydter Markt eine Solidaritätsbekundung um gegen diese menschenverachtende Haltung aufzustehen und ein Zeichen der Solidarität mit Menschen mit Behinderungen zu setzen.

    Erklärung der Verbände und Träger der Freien Wohlfahrtspflege sowie weiterer Organisationen der Zivil- und Stadtgesellschaft und der Stadt Mönchengladbach zum Angriff auf die Lebenshilfe

    Solidarität mit der Lebenshilfe Mönchengladbach

    Nie wieder ist jetzt

    Mit Entsetzen und Bestürzung haben wir die Nachricht aufgenommen, dass die Lebenshilfe Mönchengladbach angegriffen wurde. In der Nacht auf Montag, den 27. Mai 2024, haben mutmaßlich Rechtsextreme mit einem Ziegelstein die Geschäftsstelle und ein Wohnhaus der Lebenshilfe Mönchengladbach beschädigt. Auf dem Stein stand, „Euthanasie ist die Lösung.“ Euthanasie war die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen während der Nazi-Zeit.

    Die Lebenshilfe Mönchengladbach ist eine Selbsthilfevereinigung, die sich seit 1966 für Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt. Sie ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Dass eine Organisation der Behindertenhilfe angegriffen wird, erinnert uns an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte.

    Angriffe wie der auf die Lebenshilfe bedrohen nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern richten sich gegen uns alle und unsere demokratischen Werte. Seit Jahren erleben wir mit großer Sorge, dass die Grenzen des Sagbaren immer weiter verschoben werden. Den Worten folgen Taten – Gewalttaten gegen politische Gegner*innen und alle Menschen, denen die Rechtsextremen die Gleichwertigkeit absprechen. Der Angriff verdeutlicht, dass es notwendig ist, dass wir zusammenstehen und uns gemeinsam dem erstarkenden Faschismus entgegenstellen.

    Wir erklären unsere Solidarität mit der Lebenshilfe Mönchengladbach, ihren Beschäftigten, den Bewohner*innen, den Klient*innen und deren Familien. Wir wollen, dass sich alle Menschen in unserer Stadt sicher und akzeptiert fühlen. Alles, was in unseren Möglichkeiten steht, wollen wir dazu beitragen.

    Mönchengladbach ist eine offene, vielfältige und tolerante Stadt. Gegenseitiger Respekt und Mitmenschlichkeit sind Grundlagen unseres Zusammenlebens. Faschistische Parolen und Gewalt haben in unserer Stadt keinen Platz.

    Mönchengladbach, 03.06.2024

    Erstunterzeichner*innen:

    AG der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Mönchengladbach

    Der Paritätische Mönchengladbach

    Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Mönchengladbach

    Jüdische Wohlfahrtspflege Mönchengladbach

    Diakonisches Werk Mönchengladbach

    Caritasverband Region Mönchengladbach

    AWO Mönchengladbach

    Stadt Mönchengladbach – Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Stadtdirektorin Dörte Schall)

    Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege und weitere soziale Einrichtungen

    Achtsam e.V.

    AG Schuldenberatung der freien Wohlfahrtsverbände Mönchengladbach

    Aktion “Freizeit behinderter Jugendlicher” e.V.

    Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach

    Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Niederrhein e.V.

    ATZ Autismus-Therapie-Zentrum

    AZEH e.V.

    Betreuungsverein Niederrhein

    Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

    Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

    Caritasverband für das Bistum Aachen e.V.

    Daheim Lebensgemeinschaft für Menschen mit Autismus e. V.

    De Kull e.V.

    Evangelische Stiftung Hephata

    Flüchtlingsrat Mönchengladbach

    Frauenberatungsstelle Mönchengladbach

    Intres gGmbH

    Katharina Kasper ViaNobis GmbH

    KoKoBe MG – Standort Rheydt

    Kulturlöwe Niederrhein e.V.

    Kita Flohkiste e.V.

    Landesbehindertenrat NRW e.V.

    Lebenshilfe Wohnen gGmbH

    Menschen im Zentrum e.V.

    Pro Familia Beratungsstelle Mönchengladbach

    Pro Retina e.V.

    SKF Sozialdienst Katholischer Frauen

    SKM Katholischer Verein für soziale Dienste Rheydt e.V.

    Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach

    Verbraucherzentrale Mönchengladbach

    Verein zur Förderung multikultureller Kinder- und Jugendarbeit e.V., Kita MUKI1 und MUKI 2

    Verein für die Rehabilitation psychisch Kranker e.V.

    Verein für Angehörige von psychisch Kranken e.V.

    Volksverein

    Waldorfkindergarten Hollerbusch e.V.

    Weisser Ring Außenstelle Mönchengladbach

    Zornröschen e.V.

    Parteien

    Bündnis 90 / Die Grünen Mönchengladbach

    CDU Mönchengladbach

    DIE LINKE Mönchengladbach

    Die Linke, Fraktion MG, Erik Jansen

    Die Linke, Landesgeschäftsführer Sebastian Merkens

    FDP Kreisverband Mönchengladbach

    FDP Fraktion MG

    Piratenpartei NRW

    SPD MG

    NRW SPD

    Organisationen der Zivil- und Stadtgesellschaft

    Borussia VfL 1900

    Bruderrat der 38 Bruderschaften in Mönchengladbach und Korschenbroich, Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich, Horst Thoren

    DGB Deutscher Gewerkschaftsbund, Stadtverband Mönchengladbach

    Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein

    Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach

    Mönchengladbacher Karnevalsverband, Gert Kartheuser MKV

    Stadtfeuerwehrverband Mönchengladbach

    Kirchen

    ACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Mönchengladbach

    Die Katholische Kirche in der Region Mönchengladbach

    Evangelischer Kirchenkreis Gladbach-Neuss

    Pfarrei St. Benedikt

    Verband der evangelischen Kirchengemeinden in Mönchengladbach

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  • Das Hugo zeigt “Sister Act”

    Das Hugo zeigt “Sister Act”

    Es ist eines der berühmtesten Musicals der Welt.

    Sister Act begeistert sowohl als Film wie auch als Alan Menkens Bühnenmusicalversion Millionen von Zuschauern. Die Schülerinnen und Schüler des Q1 Literaturkurses des Hugo-Junkers-Gymnasiums freuten sich deshalb riesig, dass die Schule die Aufführungsrechte für das Musical bekommen hat. Nach einem Schuljahr lang proben ist es am kommenden Wochenende nun endlich soweit.

    Foto: Hugo-Junkers-Gymnasiums

    15 Darsteller werden die Geschichte von der Barsängerin Deloris van Cartier (gespielt von Trinity Edosa Iyamu), die als Zeugin eines Mordes in ein Kloster abtauchen muss und diesen dann kräftig aufmischt, zu neuem Leben erwecken. Dabei wird natürlich viel gesungen und getanzt.
    Die Musik dazu wird von Hugos Big Band “Big Hugs” unter der Leitung von Susanne Leitmann live eingespielt.
    Insgesamt umfasst das Ensemble 45 Teilnehmer aus allen Jahrgangsstufen des “Hugos”, was diese Aufführung zu einem echten Schulmusical macht.
    Stephan Merschieve ist als Regisseur sichtlich stolz: „Die Schüler sind in dem Schuljahr als Team zusammen gewachsen und haben sich kontinuierlich gesteigert. Es freut einen zu sehen, mit wie viel Spaß und Ehrgeiz sie ihre Rollen spielen“.
    Da sich die Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums zur Zeit im Umbau befindet, sind die Aufführungen in der Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße zu sehen.

    Weitere Infos:
    Aufführungen :

    • Fr. 07.06.24        19:00 Uhr
    • Sa. 08.06.24        19:00 Uhr
    • So. 09.06.24        16:00 Uhr

    Tickets: im Vorverkauf am Hugo: erm. 5 Euro, normal 8 Euro;
    an der Abendkasse: erm. 6 Euro, normal 10 Euro

    Ort: Aula des Gymnasiums an der Gartenstraße
    Gartenstraße 154, 41236 M’gladbach,
    Eingang über den Schulhof an der Seminarstraße

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  • Arbeitskreis Grüne Alte: Wer wählt eigentlich AFD und warum?

    Arbeitskreis Grüne Alte: Wer wählt eigentlich AFD und warum?

    Der Arbeitskreis Grüne Alte wird bei seinem nächsten Treffen am Mittwoch, 05. Juni 2024 um 17:00 Uhr im Büro von Bündnis90/Die Grünen in der Brandenberger Str. 36 der Frage nachgehen:

    „Wer wählt eigentlich AFD und warum?
    Mit einem Referat stellt Lutz Packebusch gefühlte und empirische Daten vor.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

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  • EINLADUNG zu einer BUCHLESUNG des Autors RAFAEL SELIGMANN mit anschl. Podiumsgespräch

    EINLADUNG zu einer BUCHLESUNG des Autors RAFAEL SELIGMANN mit anschl. Podiumsgespräch

    Am Dienstag, 18. Juni 2024, veranstaltet die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Mönchengladbach eine Lesung des bekannten jüdischen Publizisten Rafael Seligmann aus seinem neuen Buch „Brandstifter und ihre Mitläufer – Putin – Trump – Netanjahu“.

    Anschließend findet ein Gespräch von Seligmann mit Martin Kessler, leitendem Redakteur Politik der Rheinischen Post, statt.

    Ort: Zentralbibliothek Carl-Brands-Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach.

    Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung mit Namen und Anschrift unter folgenden Adressen erforderlich:

    per E-Mail unter

    gcjz-mg@t-online.de

    oder

    WhatsApp 0160 – 123 5486 

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  • Gedenkstätte Brauweiler des LVR eröffnet mit neuer Konzeption und Gestaltung sowie erweiterten Räumen

    Gedenkstätte Brauweiler des LVR eröffnet mit neuer Konzeption und Gestaltung sowie erweiterten Räumen

    2008 eröffnete der LVR auf dem Gelände des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler eine Gedenkstätte. Hier, im Kellergeschoss des ehemaligen Frauenhauses der Arbeitsanstalt Brauweiler, erinnert sie seitdem an die Jahre 1933 bis 1945 in der damaligen Arbeitsanstalt Brauweiler und an die Inhaftierten des nationalsozialistischen Regimes. Zu ihnen zählen unter anderem der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer und seine Frau, die in Folge der Inhaftierung starb.

    Dank der Förderung der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen sowie der LVR-Museumsförderung konnte die Gedenkstätte in den vergangenen Jahren neu konzipiert und erweitert werden. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Bestehen der Abtei ist sie ab dem 7. Juni dann für alle zugänglich.

    Ab dem 7. Juni 2024 in der Gedenkstätte Brauweiler des LVR, im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19; 50259 Pulheim-Brauweiler

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  • EWMG investiert in schwierigen Zeiten

    EWMG investiert in schwierigen Zeiten

    Im Jahr 2023 investierte die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) fast doppelt so viel wie im Vorjahr und setzte damit Zeichen in nach wie vor schwierigen Zeiten.


    Gemeinsam mit der Verwaltung geht es ihr darum, Impulsprojekte in Mönchengladbach weiter voranzutreiben und neuen Wohnraum zu schaffen.

    Ca. 12,1 Mio. € investierte die EWMG 2023 in den Bau von Kitas, das neue Empfangsgebäude am Hbf. Rheydt, die Erschließung von Gewerbeflächen und neue Wohnbaugebiete. Hinzu kommen Flächenankäufe für strategische Nutzungen etwa im Katastrophenschutz oder im Hinblick auf städtebauliche Entwicklungen wie am Europaplatz.

    „Wir setzten damit wichtige Akzente in der Stadt und stellen die Weichen für zukünftige Erlöse“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung, mit Blick auf die vorläufigen Zahlen für 2023.
    Demnach lagen die Umsatzerlöse mit 11,4 Mio. € deutlich unter Vorjahresniveau (2022: 15,0 Mio. €). Das Geschäft mit Vermietung und Verpachtung blieb mit prognostizierten 4,7 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr konstant (2022: 4,7 Mio. €). „Die Krise im Immobiliensektor führt bei der EWMG zu Einbrüchen bei der Wirtschaftlichkeit“, so Schückhaus. „Wir konnten die geplanten Verkaufserlöse nicht im vollen Umfang
    erzielen, auch das Transaktionsvolumen der An- und Verkäufe ging im Vergleich zum Vorjahr um knapp 3 Mio. € zurück. Aufgrund der hohen Kosten und Unsicherheiten in der Baubranche stellen Investoren ihre Projekte „on hold“; private Häuslebauer ziehen ihr Gebot zurück.“ Für 2023 erwartet Schückhaus daher ein deutlich negatives Betriebsergebnis von rund -2,5 Mio. € und auch ein Jahresdefizit von -2,4 Mio. € Die
    im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringere NEW-Dividende kann das negative Betriebsergebnis nicht mehr ausgleichen. Das Jahresdefizit wird mit der Gewinnrücklage aus den letzten Jahren verrechnet. Für 2024 geht die EWMG wieder von positiven Zahlen aus.

    Weiterer Wohnraum
    Wohnraum zu schaffen ist wichtiger denn je, denn die Krise am Immobilienmarkt schlägt auch in Mönchengladbach durch. Große Wohnbauprojekte stehen still, dafür kommen kleinere Bauvorhaben von gewerblichen und privaten Investoren voran. An der Karmannsstraße entsteht ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, im Wohngebiet „Petit Jardin“ an der Regentenstraße gehen 71 Wohnungen an den
    Markt. Die Wohnentwicklungen inklusive öffentlich gefördertem Wohnraum an der Waldhausener Straße und im Croonsquartier nehmen ebenfalls Fahrt auf.
    Auf den Maria-Hilf-Terrassen will die EWMG erste Grundstücke ab 2025 vermarkten. „Das sind gute Nachrichten und wichtige Zeichen für Mönchengladbach in schwierigen Zeiten. Wir brauchen alle Player, städtische ebenso wie private und gewerbliche Investoren, um den benötigten Wohnraum für alle Bedarfe in der Stadt zu schaffen“, betont Janann Safi, Aufsichtsratsvorsitzender der EWMG.

    Private Bauherren kamen im vergangenen Jahr in Giesenkirchen zum Zuge.
    In dem Baugebiet an der Kruchenstraße hat die EWMG Grundstücke für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 30 Wohneinheiten vermarktet.
    In Mönchengladbach-Venn entstehen im neuen Quartier Flipsenpesch zudem ca. 100 neue Wohneinheiten. Die Bewerbungsphase für die ersten 29 Grundstücke endete am 5. Mai.
    Zudem gehen ab Herbst 2024 im Los 1 des REME-Geländes 14 Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke an den Markt. Die Ausschreibung für das angrenzende Baufeld für freistehende Mehrfamilienhausbebauung mit Tiefgarage läuft noch bis zum 28. Juni 2024.

    Proaktives Flächenmanagement
    Um für künftige Entwicklungen gerüstet zu sein, betreibt die EWMG seit Jahren strategisches Flächenmanagement für die Stadt Mönchengladbach.
    Sie kauft gezielt Immobilien, Brachflächen und Areale an, die dann im Sinne der gesamtstädtischen
    Strategie weiterentwickelt werden.
    Aktuelles Beispiel: Europaplatz 9-11. Die Stadt hat Ende 2023 von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, um Zugriff auf das Gebäude direkt neben dem Hbf. Mönchengladbach zu bekommen.
    „Ein durchdachtes Flächenmanagement trägt maßgeblich dazu bei, die Entwicklung in der Stadt zielgerichtet zu steuern, um ökonomische, soziale und ökologische Ziele in Einklang zu bringen“, sagt die Technische Beigeordnete und EWMG-Geschäftsführerin Claudia Schwan-Schmitz.
    Sie sieht den Ankauf im Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung in der Innenstadt. „Gemeinsam mit
    dem modernen, leistungsstarken ZOB, dem nach wie vor geplanten Projekt 19 Häuser und den Plänen an der Hindenburgstraße, die Einkaufsmeile mit dem geschichtsträchtigen Abteiberg zu verbinden, ergibt sich die Chance, wichtige städtebauliche Impulse zu setzen und dadurch Stadtreparatur zu betreiben.“
    Die Pläne für die Hindenburgstraße nehmen Gestalt an. Die Abbruchmaßnahme ist für Herbst 2024 geplant, die Baumaßnahme soll ab Mitte 2025 starten.

    „Wir müssen alles tun, um die Innenstadt langfristig attraktiv zu machen. Sie muss zu einem zentralen Ort für Einkaufen, Dienstleistung, Kultur, Gastronomie und Wohnen werden“, ergänzt Schückhaus.

    Ein anderes Beispiel für erfolgreiches Flächenmanagement und die sehr gute Zusammenarbeit zwischen EWMG und Stadtverwaltung sind laut Schwan-Schmitz die Ankäufe der letzten Jahre an der Dahlener Straße. Hier sollen die maroden und inzwischen leergezogenen Gebäude abgerissen und dem Bau von
    Mehrfamilienhäusern mit ca. 70 Wohneinheiten weichen. „Damit schaffen wir weiteren dringend benötigten Wohnraum und optimieren an dieser Stelle gleichzeitig den Straßenraum“, freut sich die Technische Beigeordnete. „Es zeigt zudem, dass sich strategisches Flächenmanagement auszahlt“, ergänzt Schückhaus. „Die Ankäufe von heute sind die Umsätze von morgen. Sie ziehen neue Investitionen und
    Investoren an.“

    Fortschritt im Hochbau
    Am Hauptbahnhof in Rheydt investiert die EWMG selbst. Im April 2023 feierte sie mit allen Mitstreitern des neuen Empfangsgebäudes Richtfest. Inzwischen ist das Gebäude kurz vor Fertigstellung. Die Eröffnung ist für nach den Sommerferien geplant. „Es ist schön zu sehen, dass wir die Entwicklung am Hbf. Rheydt nach vielen Jahren der Verhandlung, Diskussion und Vorarbeit nun bald erfolgreich abschließen können“, so Schückhaus. „Wir setzen ein sichtbares Zeichen für den Stadtteil Rheydt und damit für die Gesamtstadt.“ Hier entstehen zudem einzigartige Arbeitsplätze – moderne, helle Büroräume und Handelsflächen, ein begrünter Innenhof, Einzelhandel vor der Tür und die perfekte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
    Bauherrin ist die EWMG auch bei zwei Kindertagesstätten in Holzständerbauweise. Die Kita an der Holter Heide wurde dem Betreiber Rappelkiste bereits übergeben. Im Q2/2024 ist die Übergabe der zweiten Kita an der Carl-Diem-Straße an MUMM geplant. Insgesamt hat die EWMG so 140 Betreuungsplätze geschaffen. Der Naturbaustoff Holz sorgt für ein gutes Raumklima und eine nachhaltige Bauweise.
    Eine Investition in die Zukunft.


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  • Europawahl-Kundgebung der FDP NRW in Mönchengladbach

    Europawahl-Kundgebung der FDP NRW in Mönchengladbach

    Im Rahmen des Europawahlkampfes macht die FDP Nordrhein-Westfalen Station in Mönchengladbach.

    Am Samstag, dem 25. Mai 2024, findet um 11 Uhr eine Wahlkampf-Kundgebung der Liberalen in der Hindenburgstraße (zwischen Sinn und Maxmo-Apotheke) statt.
    Im Mittelpunkt steht die Rede von NRW-Spitzenkandidat Moritz Körner MdEP, Vorsitzender der FDP im Europäischen Parlament und Generalsekretär der FDP NRW.
    Neben Körner steht auch der örtliche Kandidat zur Europawahl, Christian Rosseaux, auf der Bühne.

    Zur Europawahl am 9. Juni treten die Freien Demokraten mit ihrer Spitzenkandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann unter dem Motto „Streitbar für Europa“ an.
    In ihrem Wahlprogramm fordern sie unter anderem eine Stärkung des europäischen Binnenmarktes, mehr Freihandelsabkommen, eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik, Bildungsfreizügigkeit als neue Grundfreiheit sowie einen umfassenden Bürokratieabbau.

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  • VdK NRW fordert sofortige Umsetzung des Rentenpakets II

    VdK NRW fordert sofortige Umsetzung des Rentenpakets II

    Immer mehr Frauen rutschen in die Armutsfalle

    “Wir fordern ein Ende der Debatte und die sofortige Umsetzung des Rentenpakets II”, sagt der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge – auch mit Blick auf die heute veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung durch das Statistische Landesamt.
    “Insbesondere Frauen sind betroffen, fast 60 Prozent von ihnen beziehen diese Leistungen. So kann es nicht weitergehen”, betont Horst Vöge.

    Frauen seien Opfer des Systems, weil sie häufig nur in Teilzeit arbeiten könnten, um Kinder zu erziehen und kranke Verwandte zu pflegen. “Wir müssen die Erwerbsquote von Frauen erhöhen”, sagt der VdK-Landesvorsitzende. Um dieses Ziel erreichen zu können, bedarf es einer höheren Anzahl von Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen, Bildungseinrichtungen und Kitas. Der Staat muss in Betreuung, Bildung und Pflege investieren.

    Darüber hinaus hält der VdK NRW einen höheren Spitzensteuersatz, eine Vermögenssteuer, höhere Steuern auf große Erbschaften und Kapitalerträge für unabdingbar. “Der Staat muss seine Einnahmenseite auf eine breitere Basis stellen, dann hat er auch die finanziellen Möglichkeiten, um die Sozialversicherungen zu stabiliseren”.

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  • Für die Demokratie

    Für die Demokratie

    Aachener Diözesanrat der Katholik*innen beschließt Unvereinbarkeit seiner Arbeit und Mitgliedschaft mit rechtsextremen und völkischen Positionen und Gruppierungen.

    Nächstenliebe, Respekt und Solidarität sind unverrückbare christliche Werte, auf denen die Arbeit des Diözesanrats der Katholik*innen im Bistum Aachen fußt.
    Mit Personen, Parteien und Gruppierungen, die im Widerspruch dazu stehen, sieht der Zusammenschluss
    katholischer Laiengremien und Verbände keine Gemeinsamkeit.
    Daher verabschiedete die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates einen Unvereinbarkeitsbeschluss. Dieser bezieht sich auf die Mitgliedschaft und Unterstützung der AfD oder anderer rechtsextremer oder völkischer Gruppierungen.
    Ausschlag für diese Entscheidung gaben Programmatik, Positionen und Polemiken der AfD.
    Sie stehen im Widerspruch zum Evangelium und den daraus abgeleiteten Werten, heißt es in der Begründung des Beschlusses.
    Zugleich ermutigt der Diözesanrat Menschen und Institutionen in und außerhalb der Kirche, sich aktiv für eine offene, solidarische und inklusive Gesellschaft einzusetzen und sich gegen jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung zu engagieren.
    Der Beschluss im Wortlaut: www.dioezesanrat-aachen.de

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  • Caritas begrünt Dach des „Paul Moor-Ateliers“

    Caritas begrünt Dach des „Paul Moor-Ateliers“

    Seit vier Jahren lebt ein Bienenvolk auf dem Gelände der Paul Moor-Schule des Caritasverbandes, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

    Jetzt haben die Insekten ein Bestäuber-Paradies quasi direkt vor der Haustür: Mit viel Muskelkraft haben ehrenamtliche Mitmacher von youngcaritas, Mitarbeiter des Architekturbüros Grosch-Rütters und Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa aus der 280 Quadratmeter großen Dachfläche des künftigen Paul Moor-Ateliers ein Gründach mit gut und gerne 90.000 Pflanzen gemacht. 

    Das Kunst- und Werkatelier entsteht seit dem Spätsommer auf dem Schulgelände und kann ab dem nächsten Jahr von den Schülerinnen und Schülern sowie von externen Gruppen genutzt werden. Es soll zum Ort der Begegnung werden, geplant sind inklusive Workshops und Kunstprojekte. Schon in den vergangenen Jahren hat der Caritasverband zwei Dächer begrünt, und zwar auf dem neuen Anbau der Geschäftsstelle an der Albertusstraße sowie auf der umgebauten Lebenskirche an der Urftstraße. Insgesamt verfügt er nun über fast 500 Quadratmeter begrünte Dachfläche. Ein Gründach bietet nicht nur Lebensraum für Insekten, sondern sorgt auch mit für die Wärmeregulierung im Gebäude und hält Regenwasser zurück.

    „Wir freuen uns, dass wir wieder etwas für die Ökosysteme und die Biodiversität getan haben“, sagte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa nach Abschluss der jüngsten Aktion. Dafür mussten er und neun weitere Mitmacher insgesamt 1.227 bepflanzte Kassetten bewegen. Jede dieser sogenannten Plantilen wog 14 Kilo – insgesamt schleppte das Team also mehr als 17 Tonnen. Architekt André Grosch hatte seinen Mitarbeiter Steffen Meuser und seinen Sohn Jasper (19) mitgebracht, Frank Polixa seine Tochter Lia (14). Konrektor Jörg Frank von der Paul Moor-Schule packte ebenfalls mit an, und von youngcaritas waren – wieder einmal – Moritz Hellwig, Adrian Bimmermann sowie Henri und Noah Zachowski dabei. 

    „Ich bin platt, aber glücklich“, bekannte Noah Zachowski, als nach knapp sechsstündiger Arbeit alles geschafft war. „Es war wirklich anstrengend heute. Aber es hat super geklappt und viel Spaß gemacht“, sagte der Koordinator von youngcaritas Mönchengladbach, der Plattform der Caritas für das soziale Engagement junger Menschen. Auch von einem Regenschauer ließ sich das Team nicht abhalten.

    Frank Polixa freut sich derweil schon auf den nächsten Herbstmarkt der Paul Moor-Schule im September: Dann wird der neue Honig der fleißigen Schul-Bienen verkauft. „Ich bin gespannt, wie er in diesem Jahr schmeckt“, sagt Polixa.

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  • Broadway-Musical für Blinde und Sehbehinderte

    Broadway-Musical für Blinde und Sehbehinderte

    Am 19. Mai wird „Liebe, Mord und Adelspflichten“ im Theater Mönchengladbach mit Audiodeskription angeboten.

    Wunderbar makaber wird es im Theater Mönchengladbach wieder am 19. Mai mit dem Broadway-Musical „Liebe, Mord und Adelspflichten“. Die mörderische Handlung mit ihrem schwarzen britischen Humor rund um Monty Navarro wurde hierzulande vor allem durch die britische Kriminalfilm-Komödie „Adel verpflichtet“ (1949) mit Alec Guinness bekannt.
    Tenor Markus Heinrich übernimmt in der Inszenierung (Regie: Thomas Weber-Schallauer) am
    Gemeinschaftstheater gleich acht verschiedene Rollen. Das 2012 in den USA uraufgeführte Musical wurde mit vier Tonys ausgezeichnet.
    Die Vorstellung am 19. Mai wird mit Audiodeskription angeboten: Das bedeutet, dass für blinde und
    sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer die Bühnenhandlung, das Bühnenbild und die Kostüme von Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner live beschrieben werden. Dafür benötigt man ein Smartphone, Kopfhörer und die kostenlose App MobileConnect der Firma Sennheiser, die schon vor dem Theaterbesuch installiert werden sollte.
    Der Theaterbesuch beginnt für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher bereits 120 Minuten vor der Vorstellung mit einer Einführung, bei der u.a. Kostüme und Requisiten erfühlt werden können.
    Die Einführung startet um 16.30 Uhr. Beginn der Aufführung ist um 18 Uhr.
    Eine vorherige Anmeldung zur Audiodeskription ist unbedingt erforderlich.

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  • Droht NRW eine Haushaltssperre? Aktuelle Stunde zur Haushaltslage in NRW

    Droht NRW eine Haushaltssperre? Aktuelle Stunde zur Haushaltslage in NRW

    In einem Interview (10. Mai 2024) hat Finanzminister Markus Optendrenk durchblicken lassen, dass die Finanzlage des Landes mehr als angespannt ist.

    So stellte er gar in den Raum, dass bereits in diesem Jahr staatliche Leistungen auf den Prüfstand gestellt würden.
    So habe sich Innenminister Reul bereits per Erlass an seine nachgeordneten Behörden gewandt und diese dazu aufgefordert, zehn Prozent der Kosten einzusparen, „um damit die Auskömmlichkeit der zugewiesenen Mittel zu gewährleisten.

    Jochen Ott, Vorsitzender (SPD):

    „Das sind sehr bedenkliche Entwicklungen. Wenn hier wirklich staatliche Leistungen auf dem Prüfstand stehen, dann muss der Landtag darüber umgehend informiert werden und die aktuelle Lage diskutieren. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung hinter dem Rücken des Haushaltsgesetzgebers eine intransparente Finanzpolitik betreibt. Ich erwarte von Hendrik Wüst, dass er hierzu in der kommenden Woche gegenüber dem Parlament Stellung bezieht. Wenn der NRW-Finanzminister bereits so früh zu solchen Maßnahmen greifen muss, dann ist am Ende des Geldes noch sehr viel Jahr übrig. Welche Konsequenzen das für die Bürgerinnen und Bürger in NRW hat und ob zum Beispiel auch das Versteckspiel bei der OGS-Gesetzgebung hierin seine Ursache hat, muss der Ministerpräsident dem Landtag und der Öffentlichkeit erklären. Zudem zeigt sich, dass es um Hendrik Wüst immer einsamer wird. Sein eigener Finanzminister rückt inzwischen von der harten Unionslinie bei der Schuldenbremse ab und bringt jetzt eine Reform der Konjunkturkomponente ins Spiel. Es ist Zeit, dass auch bei Hendrik Wüst endlich der Groschen fällt.”

    Quelle: PM

    Christian Dahm, stellvertretender Fraktionsvorsitzender (SPD)

    „Offenbar hat die Landesregierung eine verkappte Haushaltssperre durch die Hintertür erlassen. Anders lassen sich die aktuellen Äußerungen und Anordnungen nicht deuten. Der Landtag ist über diese Entwicklungen bisher jedoch in keiner Weise informiert worden. So kann man mit dem Parlament nicht umgehen. Entweder kann die schwarz-grüne Landesregierung nicht mit dem Geld umgehen, das ihr zur Verfügung gestellt wurde. Oder sie hat bei der Haushaltsaufstellung im vergangenen Jahr nicht mit genug Weitblick gehandelt. Dabei war zu diesem Zeitpunkt die Tarif- und Besoldungserhöhung schon absehbar. Das hätte sie also einkalkulieren können. Aber anstatt transparent damit umzugehen, sollen die Dienststellen heimlich, still und leise ihre Spardosen rausholen. Der Landtag von Nordrhein-Westfalen wird sich mit dieser Situation auseinandersetzen und die Landesregierung sich hierzu erklären müssen.“

    Quelle: PM
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  • Tag der Pflege: Caritas fordert mehr „gelebte Wertschätzung“ von Kostenträgern und Politik

    Tag der Pflege: Caritas fordert mehr „gelebte Wertschätzung“ von Kostenträgern und Politik

    Geschäftsführer Frank Polixa richtet deutliche Worte an die Kostenträger.

    In den Pflegeeinrichtungen der Caritas sind fast 620 Frauen und Männer beschäftigt – mehr als drei Viertel aller 805 Mitarbeitenden des Caritasverbandes. „Pflege ist harte Arbeit. Tag für Tag zeigen unsere Mitarbeitenden hohes Engagement und versorgen die pflegebedürftigen Menschen auf Top-Niveau. Davor habe ich großen Respekt“, sagt Polixa. Er betont zudem, dass Pflege ein attraktiver Beruf sei: „Wer pflegt, hat unmittelbar mit Menschen zu tun, von denen ganz viel Positives zurückkommt.“ 

    Der Caritas-Geschäftsführer erinnert daran, dass die Pflegekräfte während der Corona-Pandemie enormen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt gewesen seien. „Die Bevölkerung in Deutschland hat dies damals sehr anerkannt und für die Menschen in den wichtigen Pflegeberufen geklatscht“, sagt Polixa.

    Dieselbe Anerkennung wünscht sich der Caritas-Geschäftsführer von den Kostenträgern. Im vergangenen Jahr hätten laut Arbeitgeberverband Pflege mehr als 800 Pflege-Einrichtungen ihre Angebote einschränken, Insolvenz anmelden oder schließen müssen. Dies vor dem Hintergrund, dass es immer mehr pflegebedürftige Menschen gebe und die Wartelisten in den Pflegeeinrichtungen länger würden, so Polixa.

    Er fordert eine bessere Finanzierung: „Die Kostenträger gewähren keine ausreichenden Pflegesätze, zudem können manche größeren Instandhaltungsmaßnahmen aufgrund der fehlenden Refinanzierung nicht umgesetzt werden. Auch der nachhaltige Umbau von in die Jahre gekommenen Immobilien ist kaum möglich.“ Die Prozesse würden zudem mit so viel Bürokratie und Regelungen überzogen, „dass die Träger in Arbeit und Abstimmungen ersticken und am Ende einfach benachteiligt sind“, sagt Polixa.

    Der bürokratische Aufwand zum Betrieb der Einrichtungen sei erheblich gestiegen. „Das wird aber von den Kostenträgern nicht refinanziert“, betont der Caritas-Geschäftsführer aus eigener Erfahrung. 

    Sozialämter warteten oft monatelang mit der Begleichung offener Rechnungen bei Pflegeeinrichtungen, gleichzeitig müssten die Träger den Arbeitskräftemangel und die Folgen des demografischen Wandels managen.
    „Wir müssen aufpassen, dass sich die Situation der Pflegeeinrichtungen nicht noch weiter verschärft“, warnt Polixa und fügt hinzu: „Man hat das Gefühl, dass die Politik einfach nur zuschaut. Es wird leider nicht mehr geklatscht.“ Der Tag der Pflege sei deshalb auch ein Anlass, von Kostenträgern und Politik mehr „gelebte Wertschätzung“ für die Pflege insgesamt einzufordern, erklärt Frank Polixa.
    Der Tag wird jedes Jahr am 12. Mai gefeiert, zu Ehren von Florence Nightingale, der Begründerin des modernen Pflegewesens.

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  • Wahl-O-Mat online ab 7. Mai 2024 (mittags)

    Wahl-O-Mat online ab 7. Mai 2024 (mittags)

    Der Wahl-O-Mat ist ein Frage-und-Antwort-Tool, das zeigt, welche zu einer Wahl zugelassene Partei der eigenen politischen Position am nächsten steht.
    Link: https://www.bpb.de/themen/wahl-o-mat/

    38 Thesen können mit “stimme zu”, “stimme nicht zu”, “neutral” oder “These überspringen” beantwortet werden – alle zur Wahl zugelassenen Parteien können sich am Wahl-O-Mat beteiligen.
    Auf diese Weise können die Nutzerinnen und Nutzer die eigenen Antworten mit denen der Parteien abgleichen.
    Der Wahl-O-Mat errechnet daraufhin den Grad der persönlichen Übereinstimmung mit den ausgewählten Parteien.

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  • Mönchengladbacher Fachbereiche veranstalten Tag der offenen Tür

    Mönchengladbacher Fachbereiche veranstalten Tag der offenen Tür

    Am 15. Mai 2024 öffnen die Fachbereiche Oecotrophologie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein (HSNR) ihre Türen.

    Ab 9 Uhr erhalten Studieninteressierte einen Blick hinter die Kulissen des Campus Mönchengladbach (Rheydter Straße, Richard-Wagner-Straße und Webschulstraße).
    Auf die Besucher:innen warten Labor- und Campusführungen, Workshops, Vorlesungen sowie Beratungen zu Studiengängen und einem guten Studienstart.
    Das vollständige Programm finden Sie hier: https://www.hs-niederrhein.de/offene-tueren-mg/.

    Wann: Mittwoch, 15. Mai ab 9 Uhr
    Was: Tag der offenen Tür am Campus Mönchengladbach
    Wo: Rheydter Straße, Richard-Wagner-Straße und
    Webschulstraße, Campus Mönchengladbach

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  • Der Mönchengladbacher FDP-Vorsitzende Peter König sieht seine Partei nach dem Bundesparteitag auf dem richtigen Weg.  

    Der Mönchengladbacher FDP-Vorsitzende Peter König sieht seine Partei nach dem Bundesparteitag auf dem richtigen Weg.  

    Geht es nach der Bundes-FDP, braucht es nur 12 Punkte, und der flügellahm gewordenen Bundesadler wird wieder flugtauglich.

    „Wir benötigen schnell eine boomende Wirtschaft. Sie schafft Arbeitsplätze, bringt höhere Steuereinnahmen, das kommt auch unserer Stadt zugute, legt Peter König dar.

    Nicht nur die Unternehmen, auch die arbeitende Bevölkerung müsse entlastet werden.
    Die Einkommensteuertarife bedürfen einer regelmäßigen Anpassung, lautet daher eine der Forderungen der FDP. Die überbordende Bürokratie soll in wenigen Jahren endgültig der Vergangenheit angehören, der Solidaritätszuschlag ebenfalls, so heißt es weiter.
    „Auch vor eine Überarbeitung der Sozialleistungen dürfen wir nicht zurückschrecken,“ verlangt Peter König.
    Die geforderte Abschaffung der Rente mit 63 ist ein viel diskutiertes Thema. Peter König ist sich dessen bewusst. „Angesichts des Fachkräftemangels kann sich unser Land die Rente mit 63 in dieser Form nicht mehr leisten. Wir müssen neue Regelungen schaffen für beide Seiten.“

    Letztendlich sei ebenso die Senkung der Baukosten durch eine beherzte Reduzierung des Genehmigungs- und Vorschriftendschungels vonnöten. „Ansonsten werden wir den dringend benötigten Wohnraum nicht schaffen können.“ Auch dieser Punkt sei Teil des FDP-Plans, so Peter König. 

    Stefan Dahlmanns, Schatzmeister der FDP Mönchengladbach, vertrat als Delegierter den Kreisverband in Berlin. „Der Leitantrag zur Wirtschaftswende ging ohne große Änderungen durch.“
    Trotz der Einigkeit gab es auch eine Absage.

    „Den Antrag, die Atomkraftwerke jetzt wieder einzuschalten, lehnten die Anwesenden ab. Die Forschung weiter zu betreiben ist aber wichtig, damit ist die Technologieoffenheit gewährleistet,“ berichtet Stefan Dahlmanns. 

    Nicht länger nur zuschauen, wie unser Land an Wirtschaftskraft verliert, sondern jetzt entschlossen handeln. Die Wirtschaft stärken, Deutschland aus der Stagnation befreien und neues Wachstum entfesseln.

    Peter König stimmt der Ansage des FDP-Chefs und Bundesfinanzministers Christian Lindner zu: „Der Adler muss wachsen!“

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  • Mönchengladbachs Wälder bekommen Zuwachs

    Mönchengladbachs Wälder bekommen Zuwachs

    Auf rund sechs Hektar ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen lässt das Forstteam von mags in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde neuen Wald entstehen.
    Auf weiteren zwei Hektar wird Wald wiederaufgeforstet.

    In der Neuwerker Donk sowie im Schelsener Bruch, zwischen Taubenhütte und Stadt, entstehen neue Waldflächen mit rund 28.000 Bäumen. Die Forst-Azubis von mags aus dem ersten und dritten Lehrjahr haben mit Unterstützung erfahrener Forstwirte aus dem Team von mags-Revierförster Werner Stops neue Mischwälder angelegt.

    Sie setzen sich unter anderem zusammen aus Stieleichen, Hainbuchen, Traubeneichen, Flatter- und Bergulmen, Esskastanien, Walnüssen, Wildkirchen sowie Elsbeeren. Das sind Baumarten, die mit den veränderten klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen sollen.
    Für die Waldränder setzt Stops auf dornige, früchtetragende Baum- und Straucharten, die Vögeln und Insekten Unterschlupf und Nahrung bieten. So etwa Wild- und Apfelrosen, Schwarzer und Roter Holunder, Weiß-und Schwarzdorn, Pfaffenhütchen, Kornelkirschen und Speierling.
    Bei der Wiederaufforstung ist zudem rund zwei Hektar Wald entstanden, wo vergangene Stürme für
    Schäden gesorgt hatten wie etwa im Bungtwald, im Bereich Baum zwischen Hilderath und Genholland,
    im Bresges Park sowie auf ehemaligen Pappelreinbestandsflächen in Neuwerk-Donk.
    Insgesamt ist der Mönchengladbacher Wald um rund 36.000 Setzlinge gewachsen.
    Anmerk. d. Redaktion: Es wird viele Jahre dauern, bis aus Setzlingen “richtige” Bäume werden.
    In den Herbst- und Wintermonaten 2024/2025 folgen weitere Erstaufforstungen in einer Größenordnung von 7,5 Hektar.
    Insgesamt werden mit Wiederaufforstungen dann etwa 44.000 Bäume und Sträucher gepflanzt.

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  • Altstadtflohmarkt in Mönchengladbach

    Altstadtflohmarkt in Mönchengladbach

    Am 28.4. zwischen 11h und 17h ist wieder Altstadtflohmarkt auf der Waldhausenerstr..

    Trödel und Nippes, Kunst und Kleider, keine Neuwaren aber viel gebrauchtes von Anwohnern und Gästen der Altstadt gibt es auf dem traditionell gut besuchten Markt in der Fußgängerzone.
    Auch für kulinarische Bedürfnisse sorgt die Initiative Altstadt als Veranstalter, ob am Würstchenstand (auch vegan) oder bei Kuchen im Stadtteiltreff Koentges ist für jeden Geschmack was dabei.
    Verschiedene Straßenmusikangebote runden das bunte Angebot für alle Besucher ab.

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