Autor: Redaktion

  • Verbraucherzentrale: Häufigste Irrtümer rund um die Wärmepumpe

    Verbraucherzentrale: Häufigste Irrtümer rund um die Wärmepumpe

    Wärmepumpen gelten als beste Alternative für umweltfreundliches Heizen.

    Und das Interesse an dieser Heizungstechnologie ist bei Verbraucher:innen groß. Doch einige verbreitete Informationen zum Einsatz von Wärmepumpen entpuppen sich als Irrtum. „Falsche Informationen können zu unrealistischen Vorstellungen und möglichen Fehlinvestitionen wie der Auswahl einer falschen Heiztechnologie führen. Im Neubau ist die Wärmepumpe inzwischen Standard und mit einer durchdachten Planung für viele Bestandsgebäude ebenfalls eine zukunftsfähige Heiztechnologie“, sagt Ramona Mittag, Energieexpertin von der Verbraucherzentrale NRW. Doch was sind die gängigsten Wärmepumpen-Irrtümer?

    Irrtum 1: Die Wärmepumpe eignet sich nur im energieeffizienten Neubau

    Stimmt nicht! Im Neubau ist die Wärmepumpe zu Recht die derzeit am häufigsten eingesetzte Heiztechnologie. Die Wärmepumpe ist aber effizient genug, um auch in älteren Bestandsgebäuden die Räumlichkeiten auf Temperatur zu bringen. Dazu sollten aber die sogenannten Vorlauftemperaturen nicht zu hoch sein. Der Vorlauf ist der Teil des Heizkreises, über den das warme Wasser vom Heizkessel oder der Wärmepumpe bzw. einem zwischengeschalteten Speicher zu den einzelnen Heizkörpern fließt. Wird im Vorlauf  eine Temperatur von 50 bis maximal 55 Grad Celsius nicht überschritten, steht dem Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau nichts entgegen. Dabei gilt:  Je besser die Gebäudehülle des Altbaus gedämmt ist, desto effizienter kann die Wärmpumpe betrieben werden. Auch kleinere Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke können bereits zu diesem Effekt beitragen.

    Irrtum 2: Nur mit einer Photovoltaikanlage und Batteriespeicher lohnt sich der Betrieb einer Wärmepumpe.

    Nein! Auf lange Sicht bietet die Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik im Zusammenspiel mit einem Batteriespeicher sicher wirtschaftliche Vorteile. Wird die Heizung mit Strom aus selbsterzeugter Sonnenergie betrieben, reduzieren sich die Heizkosten erheblich. Dem gegenüber stehen aber besonders die hohen Anschaffungs- und Installationskosten für die komplette Anlage und die im Winter nur eingeschränkt zur Verfügung stehende Sonnenenergie. Gerade bei älteren Bestandsgebäuden gilt auch hier: Ist oder wird das Haus entsprechend gedämmt, sinkt durch die Sanierung der Heizenergiebedarf und die Wärmepumpe kann auch ohne selbsterzeugten Sonnenstrom günstiger betrieben werden. Ebenso fallen geringere Stromkosten für die Wärmepumpe an, wenn man spezielle Stromtarife nutzt. Diese sogenannten Wärmepumpentarife sind günstiger als normaler Haushaltsstrom.

    Irrtum 3: Wärmepumpen sind laut und ärgern die Nachbarn

    Nicht mehr. Vor wenigen Jahren waren die Geräte noch deutlich lauter. Inzwischen hat sich die Technik weiterentwickelt. Moderne Wärmepumpen sind mit einer Schallemission von meist unter 50 Dezibel kaum noch zu hören. Dies entspricht etwa dem Geräuschpegel eines Geschirrspülers. Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen verursachen beispielsweise Sole-Wasser-Wärmepumpen kaum Schallemissionen. Mit weiteren geeigneten Maßnahmen können Wärmepumpen darüber hinaus besonders nachbarschaftsfreundlich betrieben werden. Die Wahl eines optimalen Aufstellortes und eine regelmäßige Wartung sichern den geräuscharmen Betrieb. Zusätzlich kann das Außengerät auf eine Schallschutzmatte gestellt oder durch eine sogenannte Wärmepumpen-Behausung gedämmt werden. Auch der richtige Betrieb der Wärmepumpe sorgt für eine geringere Schallentwicklung. Hierzu zählt beispielsweise, auf die sonst bei Heizungsanlagen übliche Nachtabsenkung im besten Fall zu verzichten. Damit wird vermieden, dass die Wärmpumpe in den Morgenstunden unnötig Strom verbraucht, um die tagesübliche Betriebstemperatur vorzuhalten.

    Irrtum 4: Eine Fußbodenheizung ist für den Betrieb der Wärmepumpe zwingend erforderlich

    Falsch! Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen sind zwar ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen geeignet, da sie mit sehr geringen Vorlauftemperaturen auskommen. Aber Wärmepumpen können auch mit herkömmlichen Heizkörpern betrieben werden. Alternativ bietet sich darüber hinaus auch der Einsatz besonderer Wärmepumpenheizkörper an. Damit können gezielt einzelne schwächere Heizkörper ausgetauscht und so die Heizflächen für den Wärmepumpenbetrieb vergrößert werden. Empfehlenswert ist auch hier, dass in der Vorplanung miteinbezogen wird, geeignete Dämmmaßnahmen am und im Gebäude mitzudenken. Dann steht dem effizienten Betrieb einer Wärmpumpe mit herkömmlichen Heizkörpern nichts im Weg.

    Weitere Informationen und Links:

    Für weitere Informationen

    Verbraucherzentrale NRW in Mönchengladbach
    Tel. (02166) 39841-01
    moenchengladbach@verbraucherzentrale.nrw

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  • “Energiewende vor Ort” – Grüne Mönchengladbach laden zur Infoveranstaltung am Dienstag, 13.8.24 um 19 Uhr ein.

    “Energiewende vor Ort” – Grüne Mönchengladbach laden zur Infoveranstaltung am Dienstag, 13.8.24 um 19 Uhr ein.

    Verbraucherzentrale, Kreishandwerkerschaft und Bundestagsabgeordnete beantworten Fragen zu Wärmepumpe, Solarenergie und Co.

    Der Kreisverband Mönchengladbach von Bündnis 90/Die Grünen und der Arbeitskreis Energie laden zu einer umfassenden Informationsveranstaltung zum Thema “Heizungsgesetz, Wärmeplanung, Wärmepumpe, Solarenergie und Co.” ein. Die Veranstaltung wird am 13. August um 19 Uhr in der AOK-Geschäftsstelle, Steinmetzstraße 57-61, 41061 Mönchengladbach, stattfinden.

    Ziel der Veranstaltung ist es, Aufschluss über die aktuelle Gesetzgebung im Bereich Heizung, sowie der strategischen Wärmeplanung und der praktischen Anwendung nachhaltiger Energielösungen zu geben. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich mit konkreten Fragestellungen an die fachkundigen Referentinnen und Referenten wenden. Es werden Fragen zur Anwendung, Förderung und Umsetzung beantwortet.

    Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Katrin Uhlig (Mitglied des Bundestages), Kathrin Henneberger (Mitglied des Bundestages), Thomas Bertram von der Verbraucherzentrale NRW sowie Georg Haaß, Präsidiumsmitglied der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach gewonnen werden.

    Katrin Uhlig betont die Bedeutung der Veranstaltung: “Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit haben, sich umfassend über die Energiewende und Erneuerbare Energien zu informieren. Eine erfolgreiche Energiewende kann nur gemeinsam gelingen und dafür möchte ich gerne meinen Beitrag leisten und zum Austausch zur Verfügung stehen.” Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die aktuellen Entwicklungen und praktischen Anwendungen im Bereich nachhaltiger Energien erfahren möchten. Es wird ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussionen geben, um einen lebendigen Austausch zu ermöglichen.

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  • Meister des Barocks 

    Meister des Barocks 

    Das vierte Konzert des Rheydter Musiksommers am Donnerstag, 1. August, steht im Zeichen der frühen barocken Kompositionen für Cello-Solo. 

    Solist an diesem Abend ist der ehemalige Cellist der Göteborger Oper Ludwig Frankmar. Der in Berlin wohnende Künstler spielt auf einem fünfsaitigem Barock-Cello von Louis Guersan aus Paris welches um 1756 gebaut wurde. 

    Im Konzert sind Ricercate, Suiten und Fantasien von Giovanni Battista Degli Antonii, Marin Marais und Georg Philipp Telemann zu hören. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Tickets nur an der Abendkasse ab 18.45 Uhr zu 10,- Euro. 

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  • “Stille Wasser – Tiefe Löcher”

    “Stille Wasser – Tiefe Löcher”

    Der Braunkohletagebau ist als Thema noch lange nicht vorbei.

    Was wir als Anrainer wissen müssen, sollte uns 50 Minuten Wert sein.

    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-dok5-das-feature/stille-wasser-tiefe-loecher–was-wird-aus-den-braunkohletagebauen-100.html

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  • Bundesliga-Trainer Marco Rose unterstützt Spendersuche für Niklas

    Bundesliga-Trainer Marco Rose unterstützt Spendersuche für Niklas

    Mit so einer großen Unterstützung hätte Niklas selbst nie gerechnet.

    Das Schicksal des 15-Jährigen aus Willich bewegt eine ganze Region – schon wenige Tage nach Bekanntmachung seiner Diagnose haben sich mehrere Tausend Freiwillige als potenzielle Lebensretter:innen registriert.

    Der fußballbegeisterte 15-Jährige hat MDS, eine schwere Erkrankung des blutbildenden Systems.
    Nur durch eine Stammzellspende kann er gesund werden. Neben seiner Familie und seinen Freunden steht auch die Fußball-Community voll hinter ihm. Nun hat er sogar Unterstützung von RB Leipzig Trainer Marco Rose bekommen, der Niklas spontan in seinem Heimatort Willich besucht hat.

    Weil Niklas aktuell aufgrund seiner MDS-Diagnose nicht mehr mit seiner Mannschaft VfL Willich spielen darf, begrenzt sich sein Fußballfeld auf den heimischen Garten im Elternhaus, wo er mit seinem Papa Michael ab und zu gegen den Ball tritt. Doch am vergangenen Freitag gab es eine Ausnahme: Marco Rose, Cheftrainer von RB Leipzig, war extra nach Willich gekommen, um Niklas Mut zuzusprechen und die Öffentlichkeit auf das Thema Stammzellspende aufmerksam zu machen.
    Rose lebte früher im selben Viertel wie die Familie von Niklas, als er noch Trainer von Borussia Mönchengladbach war. Auf dem Kunstrasenplatz spielten sich die beiden den Ball zu und sprachen darüber, wie es ist, dass der Fußball in so einer Situation zur Nebensache gerät. Schließlich kann Niklas nur gesund und wieder richtig für seinen Verein aktiv werden, wenn er den passenden Spender findet.

    „Wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht, lässt man alles andere stehen und liegen. Daher ist es wichtig, dass wir gemeinsam auf dieses lebenswichtige Thema aufmerksam machen“, erklärt Rose, der zu seinen aktiven Zeiten als Fußballer selbst Stammzellen gespendet hatte. „Ich hoffe, wir können möglichst viele Menschen dazu bewegen, dass sie sich für Niklas und andere suchenden Patienten registrieren lassen.“

    Niklas war natürlich begeistert davon, dass der ehemalige Gladbach-Trainer ihm so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. „Dass Marco Rose extra für mich hierhergekommen ist, hat mich total gefreut. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Sein Papa Michael war ebenfalls bewegt von so viel Unterstützung. „Dass Marco heute hier ist, bedeutet meinem Sohn sehr viel. Wir bekommen zurzeit generell sehr viel Unterstützung aus unserem Bekanntenkreis, was uns wirklich sehr hilft. Auf der einen Seite haben wir zwar Angst, aber genau
    diese Hilfe aus unserem Umfeld macht uns wiederum Mut, dass wir es gemeinsam schaffen.“


    Registrieren, teilen, posten – jede Unterstützung kann Leben retten

    Unzählige Patient:innen weltweit sind wie Niklas auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich als potenzielle Lebensretter:innen registrieren! Jeder kann helfen und sein eigenes Netzwerk nutzen.
    Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Niklas und anderen Patient:innen helfen und sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/niklas die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen.
    Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einwilligungserklärung kann jede:r nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender:innen, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen
    auch weiterhin weltweit für Patient:innen zur Verfügung.
    Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.
    Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jeden Spenders Kosten in Höhe von 50 Euro entstehen.







    DKMS Spendenkonto
    IBAN: DE83 7004 0060 8987 0007 28
    Verwendungszweck: Niklas, GMP 008

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  • Fest am See verzaubert mit Lasershow

    Fest am See verzaubert mit Lasershow

    Traditionell bietet der Schlosspark Wickrath am letzten Wochenende im Juli die perfekte Kulisse für das beliebte Fest am See.

    Zum 47. Mal wird in diesem Jahr gemeinsam gefeiert, geschlendert, getanzt, gespielt, geschlemmt und gechillt.
    Der Heimatliebe Markt lockt mit einem großen Angebot an liebevoll gefertigten Accessoires, handgemachtem Schmuck, Produkten „made in MG“ und der ein oder anderen selbstgefertigten
    kulinarischen Leckerei. Unter den Produkten finden sich individuell gefertigte Tische für den In-, und Outdoor-Bereich, Handgestricktes, Selbstgenähtes und mittels Brandmalerei verzierte Dekoartikel aus Holz. Körbe und Lederwaren reihen sich neben Taschen und Geldbörsen aus den verschiedensten Materialien.
    Nach dem Shoppen lädt die Food Meile mit einem abwechslungsreichen Angebot zum Schlemmen und Genießen ein. Von Trüffelnudeln über Pulled Pork Burger bis hin zu außergewöhnlichen Eiskreationen ist alles dabei. Natürlich fehlt auch die klassische Currywurst mit Pommes nicht und wer es vegetarisch mag, kommt selbstverständlich auch auf seine Kosten.
    Dazu gibt’s ein Gläschen Winzerwein oder ein eisgekühltes Bier und wer es etwas ausgefallener mag, der greift am Stand von Husch Husch zu und genießt einen Glitzercocktail.
    Ein absolutes Highlight für Familien ist wie in jedem Jahr der großzügige Kinderbereich. Kleinen Hüpfburgen-Fans werden die Augen leuchten, wenn sie bereits am Eingang auf die große Piratenhüpfburg zusteuern. Die Minigärtner sind ebenso wieder dabei wie die GEM mit ihrem Umweltmobil. Schauinsland kommt mit dem Spielemobil vorbei und die DLRG bietet jede Menge kreative Mitmachaktionen an.
    Einfach mal die Seele baumeln lassen, dafür ist die Beachbar mit den trendigen Mönchengladbach-Liegestühlen der perfekte Ort.
    Und während die Eltern im Liegestuhl entspannen, können die Kinder auf dem sonst als Turnierplatz genutzten Sandplatz originalgetreue Modellen von Baggern, Treckern und Lastern auf dem Sand bestaunen und am Graffiti-Workshop teilnehmen.
    Für die passende karibische Atmosphäre sorgen Havanna con Klasse. Die erstklassigen Musiker verbinden Rhythmen aus Salsa, Merengue, Bachata und Regueton und lassen sie in ihren Konzerten verschmelzen.

    Um 21 Uhr betritt „The Takanaka Club Band“ die Bühne und sorgt für den perfekten Party-Abend. Die international besetzte Soul & Dance Cover Band aus Frankfurt ist Preisträger der Kategorie „Beste Cover/Revivalband 2021” und längst nicht nur auf deutschen Festivalbühnen zu Hause.

    An die Stelle des Feuerwerks am Samstagabend tritt nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wieder eine Lasershow direkt an der Bühne. Das schont die Umwelt und liefert auch im Fall eines trockenen Sommers einen garantiert einzigartigen Abschluss eines abwechslungsreichen Tages.
    Am Sonntagnachmittag sorgt die den meisten Gladbachern bestens bekannte Gruppe Delta Mouse für beste Stimmung auf der Bühne, The Travelers bewegen sich als Walking Act auf dem gesamten Veranstaltungsgelände.

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  • Grüne wollen Ticket-Service der DB für den Rheydter Bahnhof

    Grüne wollen Ticket-Service der DB für den Rheydter Bahnhof

    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen macht sich dafür stark, dass der Kundenservice der Deutsche Bahn AG für den Fahrkarten­verkauf in Mönchengladbach signifikant verbessert wird.

    Verantwortlich für den aktuellen, unzureichenden Service ist die DB, die bereits vor Jahren sämtliche Beratungsstellen vor Ort eingestellt hat. Dadurch verschlech­terte sich der Service für Bahnkunden erheblich.

    Der derzeitige Service Store in Mönchengladbach berate vorrangig Kunden des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und sei in jeglicher Hinsicht, insbesondere im Bereich des Fernverkehrsangebots der DB, unzureichend ausgestattet, moniert Bürgermeister Hajo Siemes (Grüne). Es fehle an Beratungsangeboten für Fernstrecken und internationale Reisen, wodurch Kunden bei komplizierten Anliegen, wie etwa Gruppen­fahrten, Ticketum­tausch oder speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigung­en, gezwungen seien, nach Düsseldorf zu reisen, um dort im Kundenser­vice der Deutschen Bahn Rat zu suchen. „Gerade für ältere Menschen oder für Leute, die im Internet nicht sachkundig unterwegs sind, ist dies eine Katastro­phe, und die Bahn ändert nichts an der Situation, um die Kunden­freund­lichkeit zu verbessern“, weist auch Anita Hoffmann, Grünen-Rats­frau und Mitglied im Seniorenrat der Stadt, auf einen Verbesserungsbedarf im Service hin.

    Im Rahmen des Neubaus des Bahnhofs Rheydt könnte die Stadt nun aktiv werden, um eine Verbesserung des Serviceange­bots zu erreichen. Die Grünen haben bereits Gespräche mit den für die Vermietung der Verkaufs­stellen zuständigen städtischen Gesellschaften aufgenommen.
    So arbeitet Hajo Siemes gemeinsam mit dem Fahrgast­verband „Pro Bahn“ an einer Lösung, um im neuen Bahnhof Rheydt ein qualifiziertes Angebot auch für den Fernverkehr der DB zu ermöglichen.

    Grundsätzlich hält es der Bürgermeister für ein Unding, dass Mönchengladbach als Großstadt mit noch zwei Hauptbahnhöfen keinen qualifizierten Fahrkartenservice der Deutschen Bahn anbietet.
    „Wichtig dabei ist, dass die Bahn bereit ist, ihren Kundenservice deutlich zu verbessern und nicht insbesondere ältere Menschen bei Beratung und Service im Regen stehen lässt“, sagt Anita Hoffmann.
    Die Stadt könne hier mit ihren städtischen Tochtergesellschaften dazu beitragen, die Bedingungen für ein Servicezentrum in den neu geschaffe­nen Geschäfts­bereichen des Bahnhofs Rheydt durch Mietanreize günstig für Ticket­anbieter zu gestalten, ergänzt Hajo Siemes.
    „Hierzu müssen möglicherweise noch weitere Gespräche mit Politik und Verwaltung geführt werden“, so der Bürgermeister.

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  • Volksverein Mönchengladbach veröffentlichte den Jahresbericht für das Jahr 2023,

    Volksverein Mönchengladbach veröffentlichte den Jahresbericht für das Jahr 2023,

    Unter dem Motto “40 Jahre Volksverein – sozial und nachhaltig” stand nicht nur das Jubiläum, sondern auch der Geschäftsbericht für 2023.

    Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Situation der Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach, die
    sich im Zeitraum von 40 Jahren als ziemlich unverändert darstellt. Immer noch sind rund 12.000 bis
    14.000 Menschen betroffen. Der Volksverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen
    Angebote in den Bereichen “Bildung, Arbeit, Begegnung und Beratung” zu machen. Allein die
    Beschäftigungsangebote wurden 2023 von etwa 300 Personen genutzt. Zusätzlich nahmen 120
    Personen an Beratungen teil, und etwa 2.800 Menschen nahmen an Bildungsangeboten teil.

    Besonders nachgefragt waren Bildungsangebote zu den Themen Digitalisierung und Energiesparen.
    Hierbei ging es um praktische Ansätze, die im Alltag Hilfestellung bieten. Anlässlich des Jubiläums
    fand eine Bildungsfahrt an die Nordsee statt. Unter dem Titel “Im Einklang leben” konnten die
    Teilnehmerinnen Erfahrungsräume erleben – sei es im Einklang mit der Natur, mit anderen Menschen oder mit sich selbst. Diese Hilfestellungen waren praxisorientiert und alltagsnah.

    Die Arbeitsangebote fanden in den bekannten Arbeitsbereichen statt: Second-Hand-Shops, Holzwerkstatt, Fahrradprojekt (das mit dem zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet wurde), Straßenrandreinigung “Clean Up”, hauswirtschaftliche Angebote, Rapsmühle sowie Schulkioske (mit der Neueröffnung des Kiosks an der Schule Kirschhecke).

    Die Jubiläumsfeierlichkeiten ermöglichten viele Begegnungen – sowohl innerhalb des Volksvereins als auch mit Menschen außerhalb, aus allen Teilen der Gesellschaft. In der Beratung standen Themen wie Einsamkeit, finanzielle Schwierigkeiten, Umgang mit Behörden sowie Sprachförderung bei zugewanderten Menschen im Fokus.

    Von den Menschen, die an den Arbeitsangeboten teilnahmen, konnten 26% erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Die Bewilligung von Erwerbsunfähigkeit gestaltete sich zunehmend schwieriger – viele dieser Menschen gelten als “arbeitslos” und können den Rechtskreis des SGB II nicht verlassen.

    Der Volksverein arbeitet in einem Netzwerk mit anderen sozialen und wirtschaftlichen Akteuren und bringt so aktiv die Themen und Bedürfnisse von Arbeitslosen in die Gesellschaft ein.

    Etwa 10% der Mittel, die der Volksverein für seine Arbeit benötigt, stammen aus Geldspenden. Diese lagen 2023 deutlich unter den Vorjahresergebnissen und stellen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen bei der Kompensation.

    Das gesamte wirtschaftliche Ergebnis weist die sogenannte “schwarze Null” auf. Den Rückstellungen konnten knapp 60.000,-€ zugeführt werden – eine Summe, die angesichts der drastisch steigenden Personalkosten notwendig ist.

    Der Geschäftsbericht des Volksvereins endet traditionell mit einem kurzen Ausblick und einem Dank.
    Der Ausblick ist geprägt von Befürchtungen über weitere Kürzungen staatlicher Leistungen, aber auch vom festen Willen, die Angebote für Arbeitslose nicht einzuschränken, sondern auszubauen.
    Der Dank richtet sich an alle, die diese Arbeit möglich machen – sei es als Mitarbeiterin in den Arbeitsbereichen, als Unterstützerin oder als Verantwortlicher in der Gesellschaft.
    Das traditionelle Schlusswort lautet: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es” (Erich Kästner).

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  • Vermeintliche AOK-Mails im Umlauf

    Vermeintliche AOK-Mails im Umlauf

    Betrüger versuchen personenbezogene Daten abzugreifen.


    Im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW sind betrügerische E-Mails aufgetaucht, die angeblich von der AOK kommen. Man soll eine neue Gesundheitskarte beantragen, weil mit der alten Karte angeblich keine Gesundheitskosten mehr übernommen würden. Die Behauptung ist gelogen und die E-Mail kommt nicht von der AOK.
    Darauf sollten Versicherte jetzt achten:

    Links nicht anklicken
    Über den Button “Senden Sie meine Anfrage” soll man die neue Karte beantragen. Wer darauf klickt, kommt auf eine gefälschte Internetseite, die mit der AOK nichts zu tun hat. Alle Daten, die dort eingetragen werden, gehen an Kriminelle. Die können diese Daten unter anderem für Straftaten durch Identitätsdiebstahl missbrauchen. Auch eventuell vorhandene Anhänge sollten nicht geöffnet oder Telefonnummern gewählt werden. Am besten werden solche E-Mails sofort in den Spam-Ordner verschoben.

     Im Zweifel Krankenkasse kontaktieren
    Versicherte, die den Betrug nicht als solchen erkennen, sollten ihre Krankenkasse anrufen und fragen, ob ihre Karte wirklich getauscht werden muss. Die echte Telefonnummer steht oft auf der Krankenkassenkarte oder ist auf der Homepage der Krankenkasse zu finden. Um auf die Homepage zu gelangen, sollten Versicherte die Internet-Adresse ihrer Krankenkasse in die Adressleiste eines Browsers eingeben – nicht in eine Suchmaschine! Dort könnten Kriminelle durch Werbeanzeigen eine falsche Nummer angeben und in eine weitere Falle locken.

     Anzeige erstatten
    Wer auf den Trick bereits hereingefallen ist und Daten angegeben hat, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Das geht auch mit einer Online-Anzeige. Außerdem sollte die Krankenkasse informiert werden.

    Zum Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW:
    www.verbraucherzentrale.nrw/node/6059

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  • „Verkorkstes Verfahren: Bürgerbegehren im Kreis Kleve ist letzte Chance für neuen Nationalpark“

    „Verkorkstes Verfahren: Bürgerbegehren im Kreis Kleve ist letzte Chance für neuen Nationalpark“

    Heute übergibt die Initiative für die Ausweisung eines Nationalparks im Reichswald ihr Bürgerbegehren an die Kreisverwaltung Kleve.

    Hierzu erklärt René Schneider, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das Bürgerbegehren im Kreis Kleve ist die letzte Chance, bis zur nächsten Landtagswahl noch einen zweiten Nationalpark in NRW auf den Weg zu bringen. Die schwarz-grüne Koalition hat mit einem völlig verkorksten Suchverfahren dafür gesorgt, dass alle anderen möglichen Regionen binnen weniger Monate abgesprungen sind. Zu keinem Zeitpunkt haben die beiden Regierungspartner an einem Strang gezogen, da die CDU-Landtagsabgeordneten und allen voran CDU-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen alle Bemühungen für einen Nationalpark aktiv hintertrieben haben. Das hat bei der Konstruktion der Suche angefangen, die es den meist konservativ dominierten Kreistagen in den potentiellen Regionen ermöglicht hatte, Nationalpark-Absichten vor jeder fachlichen Debatte einen Riegel vorzuschieben. So stimmten etliche CDU-Landtagsabgeordnete in ihren Kreistagen trotz des schwarz-grünen Koalitionsvertrags die Nationalpark-Pläne vor Ort nieder. Der grüne Umweltminister Krischer hat es nicht geschafft, damit umzugehen und das Verfahren zu retten. Stattdessen erklärt er bei jeder Gelegenheit, wie schwierig es sei, einen Nationalpark zu gründen und erzählt alte Anekdoten zum Nationalpark-Eifel. Es ist der Versuch, das absehbare Scheitern des grünen Prestigeprojekts schon im Vorfeld klein zu reden. Dieses Nationalpark-Chaos muss im Landtag aufgearbeitet werden. Denn selbst wenn Krischers letzter Strohhalm im Reichswald durch das Bürgerbegehren, einer erneuten Kreistagsbefassung und einem dann wahrscheinlichen Bürgerentscheid überraschend zum Erfolg führen sollte, ist eine Menge schiefgelaufen. Die Landesregierung hat in kürzester Zeit alle Chancen auf ein weiteres erstklassiges Natur- und Artenschutzprojekt minimiert, das Nordrhein-Westfalen eigentlich gut gebrauchen könnte. Aber gleichzeitig wurde eine Menge Steuergeld verbrannt: Zwei namhafte Agenturen haben von der Landesregierung den Auftrag bekommen, den Findungsprozess vor Ort zu moderieren. Bei den Bürgerentscheiden rund um die Egge haben wir statt moderierter und fachlicher Debatte allerdings einen völlig enthemmten Wahlkampf erlebt. Nicht mal vor Fake-News haben die konservativen Nationalpark-Gegner zurückgeschreckt. Daher haben wir in zwei Kleinen Anfragen danach gefragt, für wie viel Geld die beauftragten Agenturen eigentlich welche konkrete Leistung erbracht haben. Ebenso wollen wir wissen, ob Minister Krischer weiter an seiner neuen Nationalpark-Behörde festhält, selbst wenn es keinen neuen Standort gibt. Der Nationalpark Eifel hat bereits eine funktionierende Verwaltung. Hier noch eine Behörde mit sechs Stellen inklusive B2-besoldeter Leitung aufzusatteln, ist gerade angesichts knapper Kassen völlig widersinnig. Dafür reichen Zuständigkeiten im Umweltministerium vollkommen aus.“

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  • Europäisches Parlament wählt Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin

    Europäisches Parlament wählt Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin

    Mit 401 Stimmen hat das Europäische Parlament am 18. Juli in Straßburg Ursula von der Leyen in geheimer Abstimmung erneut zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt.

    Ursula von der Leyen wurde zum zweiten Mal für fünf Jahre zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt. Sie wurde von den Abgeordneten erstmals im Juli 2019 gewählt, damals mit einer knapperen Mehrheit von nur neun Stimmen.
    Das Parlament hat derzeit 719 Abgeordnete, so dass die erforderliche Mehrheit 360 Stimmen beträgt. Die Abstimmung erfolgte geheim per Stimmzettel. 401 Abgeordnete stimmten für von der Leyen, 284 dagegen und 22 Stimmzettel waren leer oder ungültig.
    Im Vorfeld der Abstimmung stellte Ursula von der Leyen in ihre politischen Leitlinien für die nächsten fünf Jahre vor.

    Clean Industrial Dela
    Zu den Schlüsselinitiativen gehören ein neuer „Clean Industrial Deal“, um die Dekarbonisierung und das industrielle Wachstum voranzutreiben, und ein Europäischer Wettbewerbsfonds, um Innovationen zu fördern.
    Sie kündigte an, die Sicherheit zu erhöhen, indem sie das Personal von Europol verdoppeln und die Zahl der europäischen Grenz- und Küstenwache auf 30 000 verdreifachen würde.
    Sie schlug einen Europäischen „Demokratie-Schild“ vor, um der Manipulation und Einflussnahme aus dem Ausland entgegenzuwirken, sowie einen Europäischen Plan für erschwinglichen Wohnraum.
    Landwirtschaft und Klima versöhnen

    EP Plenary session – Election of the President of the Commission

    Ursula von der Leyen will auch einen Plan für die Landwirtschaft, um der Notwendigkeit der Anpassung an den Klimawandel zu begegnen, sowie einen Fahrplan in Bezug auf die Rechte von Frauen.
    Sie sagte: „Wir müssen es den jungen Menschen ermöglichen, die Freiheiten Europas bestmöglich zu nutzen“, und hob die Bedeutung des Erasmus-Programms, der psychischen Gesundheit und der Bewältigung von Problemen im Zusammenhang mit der Bildschirmzeit und den sozialen Medien hervor, einschließlich suchterzeugender Praktiken.

    Neuer Kommissarsposten für Verteidigung
    Einen besonderen Schwerpunkt legte sie auf die Verteidigung, indem sie vorschlug, einen neuen Posten eines Kommissars für Verteidigung zu schaffen, um die Europäische Verteidigungsunion voranzutreiben. Ein umfassendes Luftverteidigungssystem – einen europäischen „Air Shield“ – soll den Luftraum der EU schützen und „als starkes Symbol der europäischen Einheit in Verteidigungsfragen“ dienen.

    Von der Leyen bekräftigte die unerschütterliche Unterstützung der EU für die Ukraine, indem sie unterstrich, dass „Europa so lange wie nötig der Ukraine zur Seite stehen wird“.
    Zudem kündigte sie neue Ressorts an:

    EP-170516A_Plenary_18_StatementEC
    • einen EU- Kommissarsposten für Wohnungswesen, um die Wohnungskrise in Europa anzugehen,
    • einen Kommissarsposten für den Mittelmeerraum, um regionale Stabilität und Zusammenarbeit zu fördern
    • sowie einen Kommissarsposten für Generationengerechtigkeit, um sicherzustellen, dass die Politik die Bedürfnisse künftiger Generationen berücksichtigt.

    Die nächsten Schritte
    Die gewählte Kommissionspräsidentin wird nun offizielle Schreiben an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten versenden, in denen sie diese auffordert, ihre Kandidatinnen bzw. Kandidaten für die Posten der EU-Kommissare bzw. EU-Kommissarinnen vorzuschlagen.
    Das Parlament wird dann nach dem Sommer Anhörungen der Kandidatinnen bzw. Kandidaten in den zuständigen Ausschüssen organisieren. Das gesamte Kollegium der Kommissare muss dann vom Parlament bestätigt werden.
    Weitere Informationen finden Sie in der Pressemappe des Parlaments.

    Hintergrund
    Gemäß Artikel 14 des Vertrags über die Europäische Union wählt das Europäische Parlament den Präsidenten bzw. die Präsidentin der Kommission. Ursula von der Leyen ist seit 2019 Kommissionspräsidentin und war die Spitzenkandidatin der EVP bei den Europawahlen vom 6. bis 9. Juni.

    Lesen sie hier die Erklärung von Ursula von der Leyen:

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  • Parkinson-Risiko durch Pestizide für „grüne Jobs“ in Mönchengladbach

    Parkinson-Risiko durch Pestizide für „grüne Jobs“ in Mönchengladbach

    Darauf sollten Menschen mit „grünen Jobs“ achten: Parkinson-Gefahr durch Pestizide.

    „Wer in Mönchengladbach auf dem Feld arbeitet oder im Gewächshaus Pflanzen hochzieht, den kann es treffen: Der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln kann ein erhöhtes Risiko mit sich bringen, an Parkinson zu erkranken“, warnt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf, Tino Brüning.

    Für Beschäftigte der „grünen Berufe“ gebe es dazu nun eine wichtige Neuerung: Das Parkinson-Syndrom durch Pestizide wird jetzt erstmals als Berufskrankheit anerkannt, so die IG BAU Düsseldorf.
    Damit hätten Betroffene über die Berufsgenossenschaft Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. „Wer welche Unterstützung bekommt, hängt vom Einzelfall ab. Es reicht von der medizinischen Versorgung bis zu Geldleistungen. Betroffene müssen allerdings nachweisen, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage Pestiziden ausgesetzt waren“, so Tino Brüning von der Agrar-Gewerkschaft IG BAU.

    Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau, im Forst und in der Floristik. Sogar auf dem Bau werde bei Sanierungsarbeiten mit Pestiziden gearbeitet. „Vielen ist gar nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Brüning.

    Der Gewerkschafter rät Menschen, die in gefährdeten Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige Berufsgenossenschaft zu wenden. Allein in der Landwirtschaft sind in Mönchengladbach nach Angaben der IG BAU Düsseldorf rund 100 Menschen beschäftigt. Viele davon hätten auch mit Pflanzenschutzmitteln zu tun, so die Agrar-Gewerkschaft. Deren Mitglieder können sich direkt an die
    IG BAU vor Ort wenden: duesseldorf@igbau.de | 0211 – 35 59 49 0

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  • Start der 10. Legislaturperiode: Wahl der Spitzen von EP und Kommission

    Start der 10. Legislaturperiode: Wahl der Spitzen von EP und Kommission

    Die konstituierende Sitzung startet am Dienstag, 16. Juli ab 10 Uhr. Als Erstes wählen die neuen Europaabgeordneten die Präsidentin bzw. den Präsidenten des Europäischen Parlaments. Anschließend folgen die 14 Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten und fünf Quästorinnen und Quästoren.

    Auch die Kommissionspräsidentin könnte schon in der Juli-Plenartagung bestätigt werden. Für den Donnerstagmorgen ab 9 Uhr ist eine Debatte mit der amtierenden Kommissionspräsidentin und Kandidatin Ursula von der Leyen geplant. Ab 13 Uhr folgt ein Wahlgang in geheimer Abstimmung.

    Erhält sie dabei nicht die absolute Mehrheit von 361 Stimmen, müssen die Staats- und Regierungschefs eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten vorschlagen.

    Wahl des Präsidiums des Europäischen Parlaments

    Der erste Punkt auf der Agenda des neugewählten Europäischen Parlaments ist am Dienstag die Wahl des Parlamentspräsidenten oder der Parlamentspräsidentin. Kandidierende können bis Montag 19 Uhr von einer Fraktion oder von einer Gruppe von mindestens 36 Mitgliedern („niedrige Schwelle”) vorgeschlagen werden. Die Kandidatin oder der Kandidat benötigt eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, also 50 Prozent plus eine Stimme (Artikel 16 Geschäftsordnung des Parlaments). Vor der Wahl stellt die Kandidatin oder der Kandidat ihr Programm kurz vor.

    Leere oder ungültige Stimmzettel zählen nicht. Wird im ersten Wahlgang kein Kandidat gewählt, können dieselbe oder andere Kandidaten unter den gleichen Bedingungen für einen zweiten Wahlgang nominiert werden. Dies kann bei Bedarf in einer dritten Runde wiederholt werden, wiederum mit den gleichen Regeln.

    Wenn nach drei Wahlgängen keine Kandidatin oder kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten hat, wird die Wahl auf die zwei Kandidierenden begrenzt, die im dritten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Erhalten beide Kandidaten dann die gleiche Anzahl an Stimmen, so ist die ältere Kandidatin oder der ältere Kandidat gewählt. Die gewählte Person übernimmt den Vorsitz und kann eine Eröffnungsansprache halten.

    Europawahl: Sitzverteilung, Wahlbeteiligung und Trends
    Nach Ende des letzten Wahltages am 9. Juni wurde eine Prognose für die Sitzverteilung im neuen Parlament veröffentlicht. Sie stützte sich auf vorläufige und endgültige nationale Ergebnisse. Mittlerweile liegen aus fast allen Mitgliedsstaaten endgültige Endergebnisse vor. Zu Beginn der konstituierenden Sitzung am 16. Juli wird das Europäische Parlament das endgültige Ergebnis für die gesamte EU veröffentlichen.
    Dann verschwindet auch die Kategorie „Sonstige“, der in der bisherigen vorläufigen Sitzverteilung alle nationalen Parteien zugeordnet waren, die keine feste Zugehörigkeit zu einer Fraktion hatten und nicht bereits im letzten Parlament fraktionslos waren.
    Sobald neue Informationen der nationalen Wahlbehörden eintreffen, werden die Ergebnisse auf https://results.elections.europa.eu/de/ aktualisiert. Auf dieser Website finden Sie nationale Ergebnisse, die Sitzverteilung nach Fraktionen und Ländern, Details zu nationalen Parteien und Fraktionen sowie zur Wahlbeteiligung.
    aus PM: europarl.europa.eu
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  • Schon wieder: Fahrgastzählungen in den NEW-Bussen

    Schon wieder: Fahrgastzählungen in den NEW-Bussen

    In der Urlaubszeit, in den Schulferien, ab der kommenden Woche führt die NEW mobil und aktiv wieder Fahrgastzählungen in den Bussen in Mönchengladbach und Viersen durch.

    Von Montag, 15. Juli, bis einschließlich Sonntag, 04. August, finden die Zählungen statt. Es wird dabei ermittelt, wie groß der Anteil der Fahrgäste mit einem Schwerbehindertenausweis ist.

    Zudem wird der Anteil an Fahrgästen erhoben, die ihren Fahrausweis nicht bei der NEW gekauft haben, jedoch im Liniennetz der NEW unterwegs sind.
    Alle mit der Fahrgastzählung beauftragten NEW-Mitarbeitenden tragen einen Dienstausweis bei sich. Der Ausweis wird den Fahrgästen unaufgefordert vorgezeigt.
    Die NEW bittet alle Fahrgäste bei der Zählung um Unterstützung. Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es in der NEW MöBus App sowie in der NEW mobil Viersen App, im Internet unter https://www.new.de/fahrplan, in den KundenCentern der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach und Viersen oder telefonisch unter 0800 6 / 50 40 30 (gebührenfrei aus allen deutschen Netzen).

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  • Prämiensparvertrag: Was die BGH-Urteile für Zinsansprüche bedeuten

    Prämiensparvertrag: Was die BGH-Urteile für Zinsansprüche bedeuten

    Verbraucherzentrale NRW rät Betroffenen in NRW, genau auf Verjährungsfristen zu achten / Musterbrief online abrufbar

    Seit vielen Jahren werden Prämiensparverträge vor Gericht verhandelt. Die häufig schon in den 1990er Jahren abgeschlossenen Sparverträge hatten nur vergleichsweise geringe variable Sparzinsen, dafür aber bei zunehmender Laufzeit fest vereinbarte, steigende Prämien, die für die Banken teuer wurden. Schon mehrfach urteilten Gerichte, dass die in Prämiensparverträgen verwendete Zinsklauseln unzulässig sind und Banken und Sparkassen die Zinssätze nicht einseitig zu ihren Gunsten ändern dürfen. Umstritten war bislang, wie die Zinsen neu zu berechnen sind, also welche Nachforderungen betroffene Verbraucher:innen geltend machen können. Nach Musterfeststellungsklagen mehrerer Verbraucherzentralen und des Dachverbandes vzbv gibt es seit gestern zwei richtungsweisende Urteile und damit Klarheit für Betroffene. Sparer:innen müssen nun aber darauf achten, wann ihre Ansprüche auf Nachzahlungen verjähren.

    hier der Tipp der Verbraucherzentrale NRW:

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  • SPD-NRW: „Zweifel an der Glaubwürdigkeit des CDU-Finanzministers“

    SPD-NRW: „Zweifel an der Glaubwürdigkeit des CDU-Finanzministers“

    Im Anschluss an die heutige Sondersitzung des NRW-Haushalts- und Finanzausschusses zu den widersprüchlichen Aussagen von CDU-Finanzminister Marcus Optendrenk zu den aktuellen Sparmaßnahmen und einer Wiederbesetzungssperre erklärt Alexander Baer, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Nach den ersten beiden Haushalten von CDU-Finanzmister Marcus Optendrenk mussten wir an seinen Fähigkeiten zweifeln. Nun kommen auch noch Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit hinzu: Er flüchtet sich in Ausreden über regierungsinterne Erlasse, die seiner Meinung nach Parlament und Öffentlichkeit nicht zu interessieren haben. Die Frage bleibt unbeantwortet, warum er nicht von vornherein klar gesagt hat, dass es einen Erlass unter anderem zu Wiederbesetzungssperren in den Ministerien gibt.

    Die Arbeit des Parlaments leidet unter seiner Interpretation, alle Vorgänge unterhalb eines Kabinettsbeschlusses als Geheimsache einzustufen. Man muss den Eindruck gewinnen, dass er den Überblick verloren hat.“

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  • Rücknahme der Qualitätsstandards für Offene Ganztagsschulen

    Rücknahme der Qualitätsstandards für Offene Ganztagsschulen

    FDP Mönchengladbach reagiert empört auf Entscheidung von NRW-Schulministerin Dorothee Feller.

    Die überraschende Entscheidung , die bereits vorbereiteten verbindlichen Qualitätsstandards für Räume, Personal und Arbeitsweisen in den Offenen Ganztagsschulen (OGS) wieder zurückzunehmen, sorgt nicht nur bei vielen Eltern für erhebliche Verärgerung.
    Auch Mönchengladbachs FDP-Kreisvorsitzender Peter König findet klare Worte.  

    „Durch die Einführung von Qualitätsstandards sollte eine Verbesserung der Betreuungsbedingungen in den OGS erreicht werden“, teilt Peter König mit. „Geplant war, Mindestanforderungen an die räumliche Ausstattung, das Personal und die pädagogischen Konzepte festzulegen. So sollte die Betreuung der Kinder optimiert und Chancengleichheit gefördert werden.“

    Die lapidare Stellungnahme der Schulministerin, sie könne nachvollziehen, dass das eine Enttäuschung sei, ist für Peter König ein Unding. „Diese knappe Bemerkung hat die Stimmung weiter angeheizt. Viele Eltern fühlen sich nicht ernst genommen. Sie fordern richtigerweise dringend eine Erklärung und einen neuen Plan von der Schulministerin“, äußert Peter König verärgert.

    Ebenso kritisieren viele Elternvertreter und Bildungsinitiativen die Entscheidung der Landesministerin. Sie befürchten, dass ohne klare Standards die Qualität der Betreuung in den OGS weiterhin stark variieren wird, und viele Kinder nicht die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

    Marcel Hafke, Parlamentarischer Geschäftsführer der NRW-FDP und Sprecher für Familie, Kinder und Jugend, assistiert der schwarz-grünen Landesregierung mangelnden Gestaltungswillen. „Anstatt endlich Verantwortung zu übernehmen und den qualitativen Ausbau des Offenen Ganztags voranzutreiben, drückt sich die Koalition davor.“ Mit Unverbindlichkeit und Leitlinien könnten die Bildungschancen der Kinder nicht verbessert werden.
    Peter König bedauert: „Leider wurde die Chance verpasst. Der Offene Ganztag wäre ein großer Erfolg geworden.“ Die Diskussion über die Qualität des Offenen Ganztags wird wohl weitergehen. „Wir warten ab, wie Ministerin Feller und die Landesregierung auf den wachsenden Druck reagieren werden,“ erläutert Peter König. „Die Eltern jedenfalls haben deutlich gemacht, dass sie nicht bereit sind, sich mit dieser Entscheidung abzufinden.“

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  • Bienenaktionstag | Veranstaltung für Erwachsene und Kinder

    Bienenaktionstag | Veranstaltung für Erwachsene und Kinder

    Der Naturpark Schwalm-Nette weist auf den Bienenaktionstag am Sonntag, den 7. Juli, von 11 bis 17 Uhr im NABU Naturschutzhof hin.
    Der Nettetaler Imkerverein informiert über das spannende Leben und den Nutzen von Honigbienen.
    Der NABU stellt Wildbienen und ihre Lebensweise vor.
    Verschiedene Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen für Kinder und Erwachsene runden den Bienenaktionstag ab.
    Veranstaltungsort ist der NABU Naturschutzhof, Sassenfeld 200, in Nettetal.

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