Autor: Redaktion

  • Asbestplatten illegal auf einem Feldweg in Sasserath entsorgt

    Asbestplatten illegal auf einem Feldweg in Sasserath entsorgt

    Ein Zeuge ist bei einem Spaziergang mit seinem Hund in Höhe der Bushaltestelle auf der verlängerten Rostocker Straße von lauten Knallgeräuschen überrascht worden.

    Als er diesen nachging, konnte er zwei Männer in einem weißen Kastenwagen beobachten, die von einem Feldweg auf den Mongshofer Weg abbogen. Er notierte sich das ausländische Kennzeichen und schaute sich die Stelle an, wo das Fahrzeug hergekommen war. Auf einer Länge von 30 Metern lagen verstreut jede Menge Welldachplatten. Per Mail informierte der Zeuge die mags über den Fund sowie seine Beobachtungen.
    Die bei mags für Gefahrenstoffe zuständige Untere Abfallwirtschaftsbehörde (UAWB) hat die
    Ermittlungen bereits aufgenommen und von einer Fachfirma räumen lassen. Der Verdacht auf Asbest
    konnte somit bestätigt werden.
    „Die Platten wurden einfach von einer Ladefläche geworfen, wodurch es zu erheblichen Bruchstellen gekommen war“, sagt Dr. Kay-Uwe Rhein, Leiter der mags-Abfallbehörde und zuständig für die Überwachung fachgerechter Gefahrenstoffentsorgung.
    Er und seine Kollegen haben nun die Kriminalpolizei eingeschaltet, um die Spur ins Ausland zu verfolgen.

    Kein Kavaliersdelikt
    Solche Ablagerungen sind in keiner Weise mit wildem Hausmüll oder Sperrmüll an der Ecke zu vergleichen. Das Einatmen von Asbestfasern ist gesundheitsschädlich und krebserregend.
    „Darum handelt es sich nicht um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat nach § 326 StGB“, betont Dr. Kay-Uwe Rhein.

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  • Stadtdirektorin und Dezernentin Dörte Schall verläßt Mönchengladbach in Richtung Mainz

    Stadtdirektorin und Dezernentin Dörte Schall verläßt Mönchengladbach in Richtung Mainz

    Für viele Mitglieder des Stadtrates kam diese Meldung heute überraschend.

    Möglicherweise schon am 10. Juli 2024 oder wenige Tage später soll Dörte Schall die Nachfolge des Ministers für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Alexander Schweitzer, antreten.
    Dieser ist der Nachfolger der amtierenden Ministerpräsidentin Malu Dreyer und soll in der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause am 10. Juli als neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz gewählt werden.

    Spontanes Statement des SPD-Fraktionsvorsitzenden Janann Safi zur Ernennung von Dörte Schall als Ministerin in Rheinlad-Pfalz:

    „Wir freuen uns sehr für Dörte Schall, dass sie Ministerin im neuen Kabinett von Alexander Schweitzer in Mainz werden soll. Das ist eine große persönliche Chance und wir wünschen ihr alles Gute für die neue Aufgabe. Gleichzeitig verlieren wir mit Dörte Schall eine äußerst engagierte, couragierte und über Parteigrenzen hinweg anerkannte Fachfrau in Mönchengladbach. Dies zeigte sich erst kürzlich durch die deutliche Mehrheit im Stadtrat bei ihrer Wiederwahl zur Beigeordneten sowie ihrer Ernennung zur Stadtdirektorin.

    Die Verbesserung der Bildungschancen aller Kinder war ein Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit. Insbesondere auch dank des Einsatzes von Dörte Schall ist Mönchengladbach seit Jahren führend im Ausbau der KiTa-Plätze. Viele weitere positive Initiativen wie etwa im Bereich der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen, der Stärkung von Familien sowie der Förderung von Kindern und Jugendlichen in Mönchengladbach konnten gemeinsam umgesetzt werden. 

    Besonders hervorheben möchte ich auch ihren Einsatz im Zuge der Herausforderungen zur kurzfristigen Unterbringung der vor Krieg geflüchteten Menschen aus der Ukraine oder zur Bereitstellung von Impfangeboten im Zuge der Corona-Pandemie.

    Als SPD-Ratsfraktion bedanken wir uns für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten 9 Jahren und wünschen Dörte Schall viel Erfolg in Ihrem neuen Amt. Zugleich wissen wir um die große Bedeutung der nun offenen Stelle im neu zugeschnittenen Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit und begrüßen daher den Vorschlag des Oberbürgermeisters zur Stellenausschreibung und einer möglichst zeitnahen Nachbesetzung.“

    Quelle: Statement SPD
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  • Sozialrechtsberatung jeden Mittwoch von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des BDH-Kreisverbands Mönchengladbach

    Sozialrechtsberatung jeden Mittwoch von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des BDH-Kreisverbands Mönchengladbach

    Unfälle, chronische Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder auch Schwerbehinderung stellen betroffene Menschen oft vor schwierige sozialrechtliche Fragen, nicht selten vor Probleme im Umgang mit zuständigen Behörden.
    Juristinnen und Juristen des BDH Bundesverbandes Rehabilitation unterstützen und begleiten in solchen Fällen, sie sind auf sozialrechtliche Widerspruchs- und Gerichtsverfahren spezialisiert.

    Als unabhängiger Sozialverband engagiert sich der BDH bundesweit, so auch in Mönchengladbach und Umgebung, für Menschen, die sozialrechtliche Unterstützung benötigen. 

    Die Anliegen, die in der Sozialrechtsberatung begleitet werden, sind vielfältig. So kann es unter anderem um abgelehnte Reha- oder Hilfsmittelanträge gehen, um Probleme mit dem Schwerbehindertenausweis oder auch Anerkennung von Pflegegraden, Erwerbsminderung oder sozialrechtliche Unterstützung bei Arbeitslosigkeit.

    Die Sozialrechtsprechstunde findet mittwochs von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des BDH-Kreisverbands Mönchengladbach, Gelderner Straße 30, 41189 Mönchengladbach, statt. 
    Für eine Terminvereinbarung auch außerhalb der Sprechstundenzeiten melden Sie sich bitte vorab unter Tel. 02166-217810 oder moenchengladbach@bdh-reha.de.

    Im Rahmen der Gemeinnützigkeit ist die Beratung für BDH-Mitglieder im Jahresbeitrag von 60 Euro enthalten. Sie hat sich gerade für langwierige Rechtswege für viele Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung oder ihre Angehörigen bewährt. 
    Für Interessierte, die nicht Mitglied sind, bietet der BDH ein erstes Orientierungsgespräch an. Dabei kann geklärt werden, ob eine Vertretung sinnvoll ist. Es entstehen dafür keine Kosten.

    Mehr zum BDH unter; https://www.bdh-reha.de/de/

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  • Mit kleinem Geld groß einsteigen? Vorsicht beim Fondsprodukt ELTIF

    Mit kleinem Geld groß einsteigen? Vorsicht beim Fondsprodukt ELTIF

    Anlage in Sachwerten nun leichter zugänglich, aber die Verbraucherzentrale NRW warnt vor den Risiken.

    „Unendliche Chancen“, „Investieren wie die Reichen“ – so werben Anbieter für „European Long Term Investment Funds“ (Europäische Langfristfonds), kurz ELTIF, die seit Januar dieses Jahres einfacher für Kleinanleger zugänglich sind.
    Teilweise ist schon ab 25 Euro im Monat eine Geldanlage möglich in diesen Fonds, die in Sachwerte in-vestieren. Dazu zählen zum Beispiel Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen (Private Equity), Wind- oder Solarparks, Infrastrukturprojekten wie Flughäfen oder Straßen und Fonds, die Kredite an Unternehmen vergeben (Private Debt). Doch Ralf Scherfling, Finanzexperte der Verbraucherzentrale NRW, warnt: „ELTIFs sind wegen der Risiken für unerfahrene Privatanleger nicht geeignet, sondern nur etwas für Profis.“

    • Risiko 1: Lange Laufzeiten:
      Investitionen in Sachwerte sind langfristige Investments, daher müssen Anleger für viele Jahre auf ihr Geld verzichten können. Bei geschlossenen ELTIFs kann die Laufzeit bis zu 30 Jahren betragen. Bei offenen ELTIFs gilt meist eine Mindesthaltedauer der Anteile von 24 Monaten und eine einjährige Kündigungsfrist. Ein Verkauf an der Börse ist nicht möglich. Das bedeutet: Wer kurzfristig Geld braucht, kann die Anteile in der Regel nicht verkaufen. Und ob man Anteile vorzeitig an den Anbieter zurückgeben kann, hängt von den konkreten Bedingungen jedes ELTIF ab. Selbst falls eine vorzeitige Rückgabe zugesagt ist, wäre ein solches Versprechen nichts wert, falls der Anbieter dazu finanziell nicht in der Lage ist.
    • Risiko 2: Verluste möglich
      Hohe Renditechancen sind immer verbunden mit einem höheren Risiko. Genau dieses ist hier aber schwer abzuschätzen. Zwar müssen ELTIF-Angebote Risikohinweise auflisten – in einem uns bekannten Fall umfassten diese umfangreiche 18 Seiten. Diese dann zu beurteilen und auch die Qualität des Fondsmanagements einzuschätzen ist für Kleinanleger kaum zu leisten. Bei Private Equity etwa sind Investitionen in der Frühphase schwierig zu bewerten. Jedes neue Unternehmen kann scheitern. Solche Verluste müssen sich Anleger finanziell leisten können. Zwar ist bei einem ELTIF das Risiko eines Totalverlustes dadurch geringer, dass eine einzelne Position nicht mehr als 20 Prozent ausmachen darf. Er muss also auf mindestens fünf Objekte gestreut sein. Auch wenn es in der Praxis oft mehr Objekte sind, bedeutet es aber eine weit geringere Streuung als etwa bei Aktienfonds.
    • Risiko 3: Rendite nicht sicher
      Die Werbeversprechen der ELTIF-Anbieter sind in der Regel keine festen Zusagen, sondern nur Renditeziele. Zudem schmälern Kosten die Renditen: Privatanleger müssen beim Kauf bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag zahlen. Hinzu kommen jährliche Managementgebühren von geschätzt einem bis 2,5 Prozent plus häufig noch eine Erfolgsprämie für das Fondsmanagement.

    Fazit: Für unerfahrene Privatanleger nicht geeignet
    Aus Sicht der Verbraucherzentrale NRW sind ELTIFs nur für professionelle oder institutionelle Anleger geeignet, aber nicht für unerfahrene Privatanleger. Insbesondere bei ELTIFs mit Private-Equity-Investments ist das Risiko in der Regel hoch. Wer trotzdem in ELTIFs anlegen möchte, sollte das nur für maximal bis zu fünf Prozent des eigenen Vermögens in Betracht ziehen. Als Investition in Sachwerte sind breit gestreute börsengehandelte Aktien-Indexfonds (ETF) eine deutlich einfachere und kostengünstigere Alternative.

    Mehr zu ELTIFs gibt es hier: www.verbraucherzentrale.nrw/node/96375
    Mehr zu Chancen und Risiken bei ETFs unter: www.verbraucherzentrale.nrw/node/16603

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  • Dr. Ulrich Schückhaus feiert Dienstjubiläum bei der Wirtschaftsförderung

    Dr. Ulrich Schückhaus feiert Dienstjubiläum bei der Wirtschaftsförderung

    Am 1. Juli 1999 wurde noch mit D-Mark bezahlt.

    Die Welt sorgte sich wegen des „Millennium-Bugs“ und die Borussia startete in die erste Zweitligasaison ihrer Clubgeschichte.
    Bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH wiederum trat ein damals 39-Jähriger sein neues Amt als Geschäftsführer an.
    Seitdem ist ein Vierteljahrhundert vergangen, auch der Wirtschaftsstandort Mönchengladbach und die WFMG haben sich immens weiterentwickelt. Und wohl mit kaum einem anderen Namen ist der Wandel so eng verknüpft wie mit dem von Dr. Ulrich Schückhaus, der nach wie vor als Vorsitzender der Geschäftsführung die Geschicke der Gesellschaft leitet.

    1999 gab es die WFMG in ihrer heutigen Form selbst erst seit zwei Jahren – mit dem zentralen Auftrag, städtische Grundstücke zu veräußern. 25 Jahre später ist sie eine thematisch breit gefächerte Innovations- und Förderagentur mit einem schlagkräftigen, rund 30-köpfigen Team.
    „Aus meiner Sicht eines der besten, die wir in all den Jahren hatten“, wie Dr. Schückhaus sagt. „Daher macht es mir immer noch Spaß wie am ersten Tag, an der Transformation Mönchengladbachs hin zu einem zukunftsfähigen, wissensbasierten Standort zu arbeiten.“
    1959 in Gevelsberg geboren, machte Schückhaus 1978 sein Abitur am Hugo-Junkers-Gymnasium. Es folgten die Bundeswehr und eine 1981 erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Abschluss zum Diplom-Kaufmann promovierte Schückhaus 1991 zum Dr. rer. pol. mit einem Einzelhandelsthema. Im selben Jahr trat er in die Kienbaum Unternehmensberatung GmbH als Berater für den öffentlichen Sektor ein, wurde 1996 ebenda Partner und Mitglied der Geschäftsleitung. 1999 erfolgte schließlich der Wechsel zur WFMG, seit 2009 ist der dreifache Vater zusätzlich Vorsitzender der Geschäftsführung der städtischen Entwicklungsgesellschaft EWMG und seit 2018 auch Geschäftsführer der Flughafengesellschaft.

    „Ulrich Schückhaus ist ein Wirtschaftsförderer, wie er im Buche steht. Er ist ein engagierter Netzwerker, spürt neue Trends auf, findet immer einen Weg und ist seiner Stadt extrem verbunden. In 25 Jahren hat sich das Gesicht der Stadt gewandelt und an vielen positiven Entwicklungen hat Dr. Schückhaus einen großen Anteil“, bedankt sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde im Juli ein

    Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde im Juli ein

    Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 11.07.2024, zwischen 17:30 bis 18:30 Uhr, statt.
    Um die Telefonsprechstunde vorab zu organisieren, bittet Yüksel um eine telefonische Anmeldung bis zum 5. Juli 2023 unter der Rufnummer 02166/8559766.

    „Die Sommerpause ist eine wertvolle Zeit, in der ich mich intensiv mit den Anliegen und Bedürfnissen der Menschen aus meinem Wahlkreis beschäftige. Wenn Sie persönlich mit mir über ein bundespolitisches Thema sprechen wollen, sind Sie herzlich dazu eingeladen. Ich freue mich auf vielseitige und interessante
    Gespräche“, freut sich Yüksel auf den Termin.

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  • Reptilienfunde in Mönchengladbach melden

    Reptilienfunde in Mönchengladbach melden

    Projekt Ringelnatter, Blindschleiche, Waldeidechse und Co.

    Haben Sie eine einheimische Schlange oder Eidechse in Mönchengladbach gesichtet, so melden Sie diese Beobachtung bitte dem NABU Mönchengladbach – Arbeitskreis Amphibien und Reptilien (AKAR). Die Reptilien gehören zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen und bedürfen unseren besonderen Schutz.

    Während in den letzten Jahrzehnten immer wieder Amphibienuntersuchungen stattfanden, fehlen fast jegliche Hinweise auf unsere einheimischen Reptilien. Dabei gibt es sie auch in Mönchengladbach. Nachgewiesen sind bisher die Waldeidechse und die Blindschleiche im Stadtgebiet. Eine einzige Beobachtung der Zauneidechse datiert aus den 1990er Jahren. Jüngst wurde die Ringelnatter erstmalig für das Mönchengladbacher Stadtgebiet nachgewiesen.

    Alle hier genannten Reptilien sind harmlos und ungiftig. Bislang liegen nur sehr wenige Meldungen von Sichtungen der Reptilien vor. Wo kommen sie vor, wo halten sie sich auf, vielleicht auch im eigenen Garten.

    Typisch für unsere schuppigen Freunde ist das Sonnenbaden, dieses benötigen sie um ihre Körpertemperatur zu erhöhen, denn sie sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass sie ihre Körpertemperatur nicht durch die vom Stoffwechsel erzeugte Wärme konstant halten können. Viele Reptilien kann man daher gut morgens nach dem Sonnenaufgang beim Sonnenbaden beobachten. Typische Merkmale für Reptilien sind trockene, schleimlose Hornschuppen, die den ganzen Körper bedecken und in allen möglichen Farben vorkommen. Die bei uns heimischen Arten gehören zu den weniger bunten Vertretern der Reptilien, was sie aber nicht weniger schön oder unwichtig macht.

    Bei diesem Projekt können Sie uns tatkräftig unterstützen, indem Sie uns Ihre Reptiliensichtungen melden. Schildkröten können auch gemeldet werden, sind aber bei uns nicht heimisch. Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen oder richten Ihre Rückfragen an:
    M.Thissen@ranidae.de oder über 0172 – 693 06 03.

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  • Mönchengladbach attraktiver machen!?

    Mönchengladbach attraktiver machen!?

    Zu diesem Zweck und um diverse Aktivitäten zu bündeln, hat die Arge Medien e.V. (Niersradio) kürzlich zum ersten Treffen „Netzwerk MG“ eingeladen.

    Daran haben acht Organisationen, die Stadt-Tochter MGMG und gemeinnützige Vereine teilgenommen, weitere haben bereits ihr Interesse bekundet.

    Trotz ähnlicher Ziele fehlte bislang eine gute Vernetzung, jetzt soll gemeinsam mehr erreicht werden. Die Partnergruppen haben bei ihrem Treffen vereinbart, sich im Netzwerk MG über geplante Aktivitäten zu informieren und gegenseitig zu unterstützen.

    Das NIERSRADIO der Arge Medien e.V. wird die Gruppen in der neuen Radiosendung „Stadtgespräch“      vorstellen und ihre Veranstaltungen ankündigen.
    Die Sendung wird jeweils am ersten Mittwoch eines Monats um 20.04 Uhr im Offenen Kanal auf UKW 90,1 MHz ausgestrahlt. Danach sind sie in der Mediathek von NRWision (www.NRWision.de) dauerhaft abrufbar.

    Auftakt der Sendereihe ist am Mittwoch, 3. Juli. Das Team der Marketinggesellschaft spricht ab 20.04 Uhr über die Angebote und Veranstaltungen der MGMG.

    Wer sich dem Netzwerk noch anschließen möchte, kann sich wenden an: Jörg Tomzig (Email: niersradiomg@gmail.com).

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  • Pflege zu Hause: Ratgeber lotst zu passgenauer Unterstützung

    Pflege zu Hause: Ratgeber lotst zu passgenauer Unterstützung

    Am liebsten in der gewohnten Umgebung bleiben – das ist den meisten Menschen ein wichtiges Anliegen, wenn sie pflegebedürftig werden.

    Häufig wollen Familien oder auch Freunde diesen Wunsch gern in die Tat umsetzen, sind aber einerseits unsicher, was bei einer „Pflege zu Hause“ alles auf sie zukommt. Und andererseits sorgen sie sich, ob das mit dem eigenen Beruf und Alltag überhaupt vereinbar ist. Der aktualisierte Ratgeber „Pflege zu Hause“ der Verbraucherzentrale unterstützt Angehörige dabei, die individuelle Pflegesituation zu beleuchten. Er stellt – vom ambulanten Pflegedienst über die ausländische Haushalts- und Betreuungskraft bis hin zur Tagespflege – Unterstützungsmöglichkeiten vor und weist mit dem Antrags-ABC ganz praktisch den Weg zu den Leistungen von Pflege- und Krankenkasse.

    Eine angemessene Pflege organisieren. Sich um finanzielle und rechtliche Angelegenheiten oder auch um soziale Kontakte kümmern. Anträge bei Leistungsträgern stellen.
    Der Alltag von pflegenden Angehörige umfasst viele Facetten. Da kann es schnell passieren, dass sie ihre eigenen Kräfte überschätzen oder sich gar gesundheitliche Beeinträchtigungen einstellen.
    Ein besonderes Augenmerk legt der Ratgeber daher auf mögliche Entlastungsangebote: Alltagsbegleiter, Pflege- oder Familienpflegezeit oder auch Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen werden ausführlich vorgestellt.
    Nicht zuletzt: Ein eigenes Kapitel zeigt, wie Pflege zu Hause ganz praktisch einfacher wird. Tipps zum rückenschonenden An- und Ausziehen oder zur Ausstattung des häuslichen „Pflegezimmers“ fehlen ebenso wenig wie Hinweise zur Auswahl sinnvoller Hilfsmittel.

    Der Ratgeber „Pflege zu Hause“ hat 224 Seiten und kostet 20,- Euro, als E-Book 15,99 Euro.

    Bestellmöglichkeiten:
    Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 91 380-1555.
    Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

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  • „Staatsbürgerschaftsreform – Ein Meilenstein in der Integrationspolitik“

    „Staatsbürgerschaftsreform – Ein Meilenstein in der Integrationspolitik“

    Mit dem heutigen Tag tritt die Novellierung des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts in Kraft.

    Ob die Mehrheit der Deutschen mit diesem neuen Recht einverstanden ist, ist nicht bekannt.
    U.a. können nun Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bereits nach fünf statt bisher acht Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören eine Arbeitstätigkeit, Sprachkenntnisse und das Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
    Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Volkan Baran, integrationspolitischer Sprecher:

    Lisa-Kristin Kapteinat:
    „Die Novellierung des Staatsbürgerschaftsrechts ist ein starkes Zeichen für unser Land. Mit der Möglichkeit der Mehrfachstaatsbürgerschaft muss die Staatsangehörigkeit des Herkunftslandes künftig nicht mehr aufgegeben werden. Das spiegelt endlich den Zeitgeist unserer vielfältigen Gesellschaft wider. Durch das neue Staatsangehörigkeitsrecht wird unser Land auch für die dringend benötigten Fachkräfte attraktiver. Die schnelle und vollständige Integration im Aufnahmeland spielt für viele Menschen bei der Wahl ihres Arbeitsortes eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig profitieren von der Mehrstaatlichkeit auch Deutsche, die im Ausland leben. Sie behalten künftig ihren deutschen Pass bei Annahme einer weiteren Staatsbürgerschaft.“

    Volkan Baran:
    „Mit der Reform des Staatsangehörigkeitsrechtes löst die SPD ein lang gegebenes Versprechen ein. Insbesondere gegenüber der ersten Generation von Arbeitsmigranten ist sie ein wichtiges Zeichen der Dankbarkeit und des Respekts. Ihnen wird die Einbürgerung durch erleichterte Sprachtests ermöglicht, ohne dass sie die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes aufgeben müssen. Damit erkennen wir ihre Lebensleistung an. Nicht nur die Menschen, auch das Land profitiert von der Modernisierung des Staatsbürgerschaftsrechts. Menschen, die sich als Teil einer Gemeinschaft wissen, sind eher bereit, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Wir fordern die Landesregierung nun auf, den Kommunen und ihren Einbürgerungsbehörden unter die Arme zu greifen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.“

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  • Grillgenuss – lecker und nachhaltig

    Grillgenuss – lecker und nachhaltig

    Tipps zu Brennmaterial, Geräten und Zubehör.

    Viele können es kaum erwarten, dass das Wetter mitspielt und die Grillsaison so richtig starten kann. Einer Umfrage zufolge grillen rund 39 Prozent der Befragten in Deutschland ab April alle zwei Wochen. „Der Umwelt und auch der eigenen Gesundheit zuliebe sollten Grillfans dabei ein paar Dinge beachten”, sagt Nazimi Kirici Leiterin Beratungsstelle Mönchengladbach der Verbraucherzentrale NRW. Sie hat Tipps für einen nachhaltigen Grillgenuss zusammengestellt.

    • Geschmacksache: das Grillgerät
      Für manche ist nur das Grillen über Holzkohle das wahre – sie schätzen den typischen Geschmack, den das Grillgut dabei annimmt. Gas- und Elektrogrills sind im Vergleich schneller einsatzbereit, denn das Vorbereiten der Kohle und das Warten auf die perfekte Glut entfallen. Auch gibt es keine Asche zu entsorgen. Durch den fehlenden Rauch entstehen zudem weniger gesundheitsschädliche Stoffe. Und nicht zuletzt werden die Nachbarn weniger eingequalmt.
    • Umweltsünde: Einweggrills 
      Sie sind zwar preiswert zu haben, aber eine echte Umweltsünde: Einweggrills aus Aluminium. Denn die Herstellung von Aluminium frisst jede Menge Energie und Rohstoffe. Manche Städte haben den Einsatz auf öffentlichem Grün inzwischen auch untersagt, weil die Einweggrills sehr heiß werden und die Wiesen beschädigen. Verletzungsgefahr, Gesundheitsrisiken durch angebranntes Grillgut, billige Kohle und chemische Anzünder – alles ebenfalls gute Gründe, sich für einen solideren Minigrill zu entscheiden, der mehrfach verwendbar ist. 
    • Brennstoff: Zertifiziert oder ökologisch
      Bei Grillkohle und -briketts sollten Freunde des offenen Feuers Produkte aus Deutschland wählen und auf Zeichen für nachhaltige Waldwirtschaft achten, erkennbar etwa am FSC-Siegel (Forest Stewardship Council). Produkte ohne Kennzeichnung können aus Raubbau an Urwäldern stammen. Es geht sogar ganz ohne Natureingriff: Mittlerweile gibt es Grillbriketts aus Reststoffen wie Olivenkernen, Maisspindeln oder Kokosnussschalen. Auch die eigene Gesundheit sollte man bei der Auswahl der Brennmaterialien im Blick haben. Wenn Altpapier oder Holz verbrannt wird, können krebserregende Stoffe im Rauch sein.
    • Grillgut: Vielfalt vor
      Wer beim Grillen auch ans Klima denkt, setzt vor allem auf eine bunte Vielfalt an Gemüse sowie auf vegetarische Produkte. Denn Fleisch schlägt in der CO2-Bilanz am meisten zu Buche. Gut für den Rost geeignet sind festfleischige, saftige Gemüsearten – etwa Zucchini, Paprika, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Kartoffeln oder Spargel. Weniger Wurst und Fleisch ist zudem gesünder und lässt finanziellen Spielraum für Produkte aus verbesserter Tierhaltung, beispielsweise Fleisch mit einer Haltungskennzeichnung des Handels der Stufe 3 oder 4, mit dem Tierschutzlabel oder Bio. Nachhaltig gefangener Fisch ist an Siegeln wie MSC und Naturland zu erkennen, Fisch aus nachhaltiger Aquakultur an Kennzeichnungen wie Bio- oder dem ASC-Logo.
    • Grillschalen: Plus für die Gesundheit
      Damit Fett und Marinade nicht in die Glut oder auf die Heizschlange von Gas- und Elektrogrills tropfen, werden Gemüse, Fleisch oder Fisch am besten auf wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl oder mit emaillierter Oberfläche gelegt. Auf Alu-Grillschalen oder Alufolie, die anschließend in den Müll wandern, sollten Verbraucher:innen aus Umweltgründen verzichten. Wer sie dennoch verwendet, sollte in jedem Fall erst nach dem Brutzeln würzen, den Salz und Säure lösen Aluminium und übertragen es aufs Grillgut.
    • Grillrost: sauber ohne Chemie
      Nach dem Grillspaß bereitet es meist deutlich weniger Vergnügen, den Grillrost zu reinigen. Mit einigen Hausmitteln klappt dies jedoch ebenso gut wie mit Grill- und Backofensprays, die bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten. Im ersten Schritt werden mit einer großen Drahtbürste Essensreste vom abgekühlten Rost geschrubbt. Ruß und Fett lassen sich danach beispielsweise mithilfe von Natron entfernen. Dazu 100 Gramm Natron-Pulver in einem Liter warmem Wasser auflösen und in eine Sprühflasche füllen. Rost mit der Natronlösung besprühen und mindestens eine Stunde lang (oder besser über Nacht) einwirken lassen. Anschließend abwischen und klar abspülen.

    Weitere Tipps gibt es online unter: www.verbraucherzentrale.nrw/node/13877

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  • ‚Odenkirchener Elegien’

    ‚Odenkirchener Elegien’

    Am Anfang steht eine lebenslange Freundschaft: Die beiden Odenkirchener Gregor Strunk und Reinhard Bitter begegneten sich vor einem halben Jahrhundert als Schüler in ihrem Stadtteil – und sind bis heute fasziniert von der Persönlichkeit des jeweils anderen.

    Beide hatten das Glück, in einem ungewöhnlichen Umfeld aufzuwachsen und durch die Leidenschaften und Berufungen ihrer Eltern derart positiv geprägt zu werden, dass sie diese in ununterbrochenen Linien oder Variationen bis heute leben. Aus den auf dieser Basis gelebten Jahrzehnten erwuchs absolutes Vertrauen und bedingungslose Zuneigung, so dass im Verlauf einiger Monate ein von den Freunden schon lange gewünschtes Projekt zur Blüte gebracht werden konnte – die jetzt im Mönchengladbacher Buchhandel vorliegenden ‘Odenkirchener Elegien’.

    Gregor Strunk, Sohn des Künstlerehepaares Marianne Hilgers und Wilhelm Josef Strunk, atmete seit früher Jugend die Malerei, Bildhauerei und Glaskunst seiner Eltern ein und aus, erlebte viele Künstler, die seine Eltern in ihrer Galerie in der Straßburger Allee in Odenkirchen ausstellten und wurde selbst ein begnadeter Maler und Zeichner, der in Paderborn bei Hermann K. Ehmer Kunst studierte.

    Reinhard Bitter prägte die Begeisterung seiner Eltern für die Archäologie und deren Dekaden überspannende Sammelleidenschaft, die in eine zehntausende Fundstücke umfassende Kollektion steinzeitlicher Artefakte mündete, die im Wesentlichen aus dem Großraum Mönchengladbach stammt. Das Privatmuseum, in dem Bitter aufwuchs, wurde durch die mitreißende Hochkultur-Vermittlung des Historikers und Germanisten Hans-Jürgen Bitter bereichert, einem legendären Lehrer des Gymnasiums Odenkirchen, der seinen Sohn Reinhard schon früh an alle Formen der Literatur heranführte.

    Die Odenkirchener Gregor Strunk (l.) und Reinhard Bitter (r.) schufen ein ungewöhnliches und schönes Buch – die ‘Odenkirchener Elegien’.

    Als Reinhard Bitter vor zwei Jahren eine ihn tief berührende 50 Bleistiftzeichnungen umfassende Serie sah, die Gregor Strunk geschaffen hatte, um den Tod seines Freundes Sebastian Benthin zu verarbeiten, bat Bitter seinen Weggefährten, ihm die Originale anzuvertrauen und komponierte eine Gegenüberstellung von 18 Strunk-Zeichnungen und 18 Gedichten aus seiner Hand. Diese Komposition aus Malerei und Lyrik wurde im Anschluss von Gregor Strunk bearbeitet – bis es schließlich zur gemeinsamen finalen Festlegung der Text- und Bild-Paare und Drucklegung ihres Buches kam.

    Die Texte bewegen sich in der gewaltigen Spanne von Liebe und Holocaust, die Zeichnungen zeigen die Trauer um einen geliebten Menschen. Begleitet wird das starke und bewegende Ensemble von einem überaus lesenswerten Nachwort des Heidelberger Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Hans-Georg Czapla, der in Erkelenz aufwuchs, Mönchengladbach sehr gut kennt – und als führender Experte für Mönchengladbachs größten Dichter, den aus Hermges stammenden Hans Leifhelm, über eine ausgezeichnete Literaturexpertise in Bezug auf die Vitusstadt verfügt.

    ‘Odenkirchener Elegien’
    Reinhard Bitter und Gregor Strunk
    Preis: 15 Euro

    Bezug über:
    prolibri Buchladen, Burgmühle 20, 41199 Mönchengladbach, T: 02166/601513
    Mayersche Buchhandlung, Stresemannstraße14/Marienplatz, 41236 Mönchengladbach, T: 02166/949770
    Mayersche Buchhandlung, Hindenburgstraße 115-119, 41061 Mönchengladbach, T: 02161/811940
    Antiquariat am St. Vith, Rathausstraße 10, 41061 Mönchengladbach, T: 02161/176957

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  • Mehr als Optik

    Mehr als Optik

    Begrünungsarbeiten am Hbf. Rheydt für ein besseres Mikroklima

    Rund 200 Quadratmeter Grünfassade, 1.340 Quadratmeter Dachbegrünung.
    Der Neubau am Hbf. Rheydt punktet mit Maßnahmen für das Mikroklima und besondere Aufenthaltsqualität. Die Begrünungsarbeiten sind inzwischen fast abgeschlossen. Heute wurde noch ein großer Eisenholzbaum per Autokran im Innenhof gepflanzt.
    Die Bilder der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Bayern und Baden-Württemberg sind noch präsent. Sie zeigen einmal mehr, wie wichtig lokale Klimaanpassung und Überflutungsschutz sind.
    Am Hbf. Rheydt sind entsprechende Maßnahmen bereits bei der Planung eingeflossen. Großflächige Dach- und Fassadenbegrünung schaffen nicht nur erholsame Kühle an heißen Sommertagen, die Begrünung auf dem Dach sorgt mit erhöhtem Wasserrückhalt und stark gedrosselten Überläufen auch dafür, das Überflutungsrisiko zu mindern. So ist sichergestellt, dass selbst bei Starkregenereignissen nur noch wenig bis kein Regenwasser von den Dächern in die Kanalisation abgegeben wird, die so entlastet wird. Das Risiko von Überflutungen sinkt.

    Copyright: Küsters Grün.Stadt.Klima

    „Dies sind nicht nur Leitplanken für ein nachhaltiges Gebäude, sondern auch für Aufenthaltsqualität und Wirtschaftlichkeit“ erläutert so Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach, Bauherrin des Neubaus. „Vor dem Hintergrund von zunehmend heißen Sommern und vermehrten Starkregenereignissen sind Kühlung und Versickerungsflächen kein Luxus, sondern essentiell für die Nutzung und den Bestand der Investition. Wir zeigen am Hauptbahnhof Rheydt, wie Klimaanpassung in Mönchengladbach gehen kann.“
    Der erhöhte Wasserrückhalt ermöglicht es, auch bei zunehmender sommerlicher Hitze und langer Trockenheit noch verdunstungsstarke und biodiversere Pflanzen einzusetzen. Zusammen mit insgesamt ca. 10.000 Pflanzen in der Fassadenbegrünung ergibt dies eine spürbare Abkühlung an Hitzetagen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Reisenden, Besucherinnen und Besuchern sowie den Beschäftigten am Hbf. Rheydt zugutekommt. „Bei der Auswahl der Pflanzen haben wir darauf geachtet, heimische, verdunstungsstarke und insektenfreundliche Pflanzen einzusetzen“, sagt Peter Küsters, Urban Climate Architect vom Planungsbüro Küsters Grün.Stadt.Klima.
    Die Bewässerungsanlage für die Fassadenbegrünung arbeitet sensorgesteuert und ist damit besonders wassersparsam. „Es geht uns darum, im Sommer eine maximale Verdunstungskühlung zu erzeugen und gleichzeitig den Pflegeaufwand und die Unterhaltskosten möglichst niedrig zu halten.“
    Auch bei den Dachbegrünung wurde fortschrittliche Technologie mit maximalen Ökosystemleistungen und Wirtschaftlichkeit eingesetzt. „Anstelle von einfachen extensiven Dachbegrünungen, wie sie auf großen Industriehallendächern vorkommen, haben wir am Hauptbahnhof Rheydt Retentionsdachbegrünungen mit gedrosseltem Regenwasserabläufen eingesetzt. Damit senken wir nicht nur das Überflutungsrisiko und Folgekosten, sondern erhöhen gleichzeitig die Kühlleistung und Biodiversität. Und das kostet unterm Strich keinen Cent, sondern spart Kosten für Rückstaukanäle und schützt vor Gesundheitsrisiken in den zunehmend heißen Sommern“, erläutert Küsters.

    Im Innenhof wurde heute, als letzte große Begrünungsmaßnahme, ein großer Eisenholzbaum eingesetzt. Eisenholzbäume sind in Fachkreisen als „Zukunftsbäume“ bekannt, da sie nicht nur stadtklimafest sind, sondern auch eine hohe Kühlleistung haben.

    Wegweisender Neubau
    Die EWMG investiert am Hauptbahnhof in Rheydt einen zweistelligen Millionenbetrag – für Rheydt und die Gesamtstadt. Im April 2023 feierte sie mit allen Mitstreitern des neuen Empfangsgebäudes Richtfest. Inzwischen ist das Gebäude – sowohl die neue moderne Polizeiwache als auch die Flächen für Handel und Büronutzer – kurz vor Fertigstellung. Die Eröffnung ist für nach den Sommerferien geplant. Der Neubau überzeugt gleichermaßen mit städtebaulicher Qualität wie mit funktionalen Aspekten.
    Zusammen mit den Begrünungsmaßnahmen zahlen Fotovoltaik und der Einsatz von kreislauffähigen Materialien auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes ein.

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  • Stadt Mönchengladbach plant neue Flüchtlingsunterkunft

    Stadt Mönchengladbach plant neue Flüchtlingsunterkunft

    So sollen wegfallende Kapazitäten, die nicht fortgeführt werden können, vorausschauend kompensiert werden.

    Ebenfalls soll dadurch vermieden werden, dass Schulkinder und Vereine Turnhallen nicht nutzen können. Auch für die Geflüchteten selbst ist eine Unterbringung außerhalb von Turnhallen wichtig. 

    Das Bündnis aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Freien Demokraten begrüßt den vorausschauenden Ansatz der Verwaltung. „Die Errichtung einer zentralen Unterkunft ist ein wichtiger Schritt, um der aktuellen und zukünftigen Situation gerecht zu werden. Es ist wichtig, dass wir die Lehren aus vergangenen Erfahrungen ziehen und uns vorbereiten. Es wäre nicht zu erklären, dass wir die Kapazitäten einfach ersatzlos auslaufen lassen und im Notfall wieder Turnhallen belegen. Auch wirtschaftlich betrachtet wären spontane Lösungen für die Unterbringung teurer als ein planvolles Vorgehen.“ so die Vertreter des Bündnisses.

    Aus Sicht der Mehrheitsfraktionen ist der fachliche Bedarf gegeben, um die wegfallenden Kapazitäten zu kompensieren.
    Zur konkreten Umsetzung und Finanzierung müssen in den zuständigen Fachgremien die weiteren Rahmenbedingungen geklärt werden. Deshalb wird im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung der fachliche Bedarf einer solchen Maßnahme anerkannt und die weiteren Parameter für die Umsetzung in den nachfolgenden Fachgremien beraten.

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  • Der VdK Kreisverband Mönchengladbach protestiert gegen Schließungen

    Der VdK Kreisverband Mönchengladbach protestiert gegen Schließungen

    Gegen die temporären Schließungen einiger Bezirksverwaltungsstellen in den Außenbezirken der Stadt Mönchengladbach protestiert der VdK Kreisverband.

    Für Menschen mit Behinderung und auch andere Bürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, bedeutet dies, dass das Erreichen einer Meldestelle nun mit erhöhtem, wenn nicht gar unzumutbaren Aufwand verbunden ist.
    Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass es mit der Barrierefreiheit in Mönchengladbach nicht gut bestellt ist.

    Wir fordern daher die Verwaltung auf, bürgernahe und barrierefreie Konzepte zu entwickeln, wie zum Beispiel die Einführung einer mobilen Meldestelle zu Marktzeiten.
    Wir appellieren an die Planung und Verwaltung der Stadt Mönchengladbach, dass bei allen weiteren Planungen und Änderungen der Aspekt der Barrierefreiheit oberste Priorität erhalten sollte.

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  • Meldestellen-Problem: Maßnahmen zur Entspannung der Lage wirken

    Meldestellen-Problem: Maßnahmen zur Entspannung der Lage wirken

    OB Felix Heinrichs: „Situation ist nicht optimal, aber schon deutlich besser als noch vor zwei Wochen.“

    Heinrichs, der heute in einer Sondersitzung des Hauptausschusses mit rund eineinhalbstündiger, teils kontroverser, aber von Sachlichkeit geprägter Aussprache über die aktuelle Situation in den Meldestellen berichtet hat, kündigte weitere Maßnahmen an: “Die Situation in den Meldestellen hat sich verbessert, ist aber nicht optimal. Wenn genug Personal da ist, werden wir alle Außenstellen wieder öffnen, um den Bürgerinnen und Bürgern Wege zu ersparen. Ausgabeautomaten für fertige Ausweisdokumente werden angeschafft. Und wo nötig und sinnvoll, setzen wir auch mittelfristig weitere organisatorische Maßnahmen um. Eine entsprechende Untersuchung ist in die Wege geleitet.”

    Die Forderung der CDU, alle Außenstellen der Meldestelle sofort wieder zu öffnen, fand in der Sitzung des Hauptausschusses keine Mehrheit.

    Die anstehende Ferienzeit, die Abschaffung der Kinderreisepässe und die Übertragung von Dienstleistungen für den elektronischen Personalausweis vom Bund auf die Kommunen hat in den vergangenen Wochen zu einer hohen Nachfrage nach Terminen in den Meldestellen der Stadt Mönchengladbach geführt, die auch wegen Personalausfällen nicht immer befriedigt werden konnte. Eine Folge waren lange Warteschlangen zu den freien Sprechzeiten vor den zentralen Meldestellen in den Innenstädten. Um die Situation zu entzerren, hat die Stadtverwaltung eine Reihe von organisatorischen Maßnahmen umgesetzt, die bereits zu einer merklichen Entspannung der Lage geführt haben.

    “Dafür, dass es zuletzt so schwierig war, an einen Termin zu kommen, möchte ich mich noch einmal bei den Betroffenen entschuldigen. Wir sind aber inzwischen auf einem guten Weg und stellen fest, dass die Veränderungen, die wir realisiert haben, greifen”, betont OB Felix Heinrichs.

    Die Stadtverwaltung das Personal in den Meldestellen unter anderem durch Auszubildende aus anderen Ämtern und Neueinstellungen verstärkt.

    Um die Kräfte für die drängendsten Anliegen (Beantragung und Abholung von Ausweisdokumenten) zu bündeln, wurde das verfügbare Personal auf fünf Standorte zusammengezogen.

    Dienstleistungen, die bereits vollständig digital abgewickelt werden können, bietet der Fachbereich Bürgerservice an Sonderschaltern in Giesenkirchen an, um den Bürger*innen in den Meldestellen mehr Termine für dringende Anliegen anbieten zu können.

    Für viele Meldeangelegenheiten schaltet der Fachbereich Termine aktuell 60 Tage statt bisher 30 Tage im Voraus frei. So sind Termine für die Bürgerinnen und Bürger besser planbar und eher verfügbar. Alleine am vergangenen Wochenende konnten so mehr als 4.600 frei Termine bereitgestellt worden.

    Die Stadtverwaltung hat die freien Sprechzeiten in den Meldestellen Vitus-Center und Rathaus Rheydt ausgeweitet. Das entspannt die Lage deutlich. In der vergangenen Woche und auch am heutigen Montag konnten alle Anliegen der Wartenden erfüllt werden.

    Für Bürgerinnen und Bürger, die kurzfristig neue Ausweisdokumente benötigen, hat der Fachbereich einen Notdienst per E-Mail eingerichtet. So ist sichergestellt, dass niemand wegen fehlender Ausweisdokumente ein Schaden entsteht.

    Bei einer Sonderschicht am 31. Mai konnten rund 900 Personen fertige Ausweisdokumente in den Meldestellen abholen.

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  • 3. Friedensmusikfest Mönchengladbach

    3. Friedensmusikfest Mönchengladbach

    Krieg ist momentan in aller Munde. Täglich erreichen uns schreckliche Nachrichten.

    Über Frieden und mögliche Wege dahin redet kaum noch jemand. Das wollen wir ändern!!

    Deshalb veranstalten verschiedene regionale KünstlerInnen, Gruppen und Organisationen am 08.06.2024 ab 11 Uhr das 3. Friedensmusikfest auf dem Edmund Erlemann- Platz Mönchengladbach in und um die Citykirche herum.

    Es wird die Möglichkeit zum respektvollen Dialog über die jeweiligen Vorstellungen von Frieden, Friedensutopien und einen möglichen Weg dahin geben, außerdem Musikdarbietungen von Einzelpersonen, Chor und Bands sowie Kunstaktionen und Tanzaufführungen (auch zum Mittanzen). Ebenso wird für Getränke und ein gemütliches Beisammensein gesorgt werden.

    Also unbedingt vormerken:
    08.06.2024, 11 Uhr, Citykirche und Edmund Erlemann- Platz Mönchengladbach

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  • Hephata-Gespannfahrertreffen 2024

    Hephata-Gespannfahrertreffen 2024

    Die Motorrad-Saison 2024 steht vor der Tür und die Vorbereitungen für das 25. Hephata Gespannfahrertreffen vom 7. bis 9. Juni 2024 in Mönchengladbach, auf dem Gelände der Hephata-Betriebsstätte an der Erftstraße 18, laufen auf Hochtouren.

    Das inklusives Biker-Treffen ist eine Gelegenheit, Menschen wiederzutreffen oder kennenzulernen, die die gleiche Begeisterung für Motorräder teilen, egal ob sie mit dem Rollstuhl, mit dem Fahrrad, mit dem Motorrad oder mit dem Bus anreisen. Gemeinsam einen schönen Tag oder gar ein wundervolles Wochenende zu verbringen, ist das Motto unseres Treffens!

    Wir feiern das Jubiläum am Freitagabend mit Rob Collins & Paddy Boy auf der Bühne, dem bekannten (un)plugged Blues Duo vom Niederrhein. Darüber hinaus wird es an dem Jubiläumswochenende Patches, T-Shirts und Aufkleber mit unserem schönen neuen Logo geben.

    Samstag starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück der Übernachtungsgäste.
    Das Bühnenprogramm, Infos auf dem Platz, Essen, Trinken und mächtig viel Spaß beginnt um 11 Uhr.
    Um 13 Uhr und um 15.30 Uhr starten unsere etwa 60-minütigen Ausfahrten ins schöne Umland von Giesenkirchen.
    Um allen Motorradfans eine Fahrt im Beiwagen ermöglichen zu können, wäre es wundervoll, wenn alle Gespanne an beiden Ausfahrten teilnehmen würden. Der Samstagabend endet, wie immer, in gemütlicher Runde mit Musik und Gesang am Lagerfeuer.
    Sonntagvormittag ist, nach vielen Eindrücken und tollen Begegnungen, die Zeit für ein ausgiebiges gemeinsames Frühstück, den Abbau, Abschied und Aufbruch gekommen.

    Wir freuen uns, wenn sich Motorrad-Gespannfahrer über unser Online-Formular www.hephata-mg.de/events-termine/anmeldung-gespann-rennen anmelden. 

    Fläche für Zelte steht auf unserer Wiese in ausreichendem Maße zur Verfügung.
    Kontakt und Infos bei: Andreas List (Tel.: 02166-985044) oder Birgit Ziegler (Tel.: 02161-2461170)

    Und das Wichtigste kommt zum Schluss: Wer kann und möchte uns Helme und Motorradbekleidung für die Mitfahrerinnen und Mitfahrer spenden?
    Wir nehmen alles, was gut erhalten und noch sicher ist.

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