Autor: Redaktion

  • St. Vitus-Laurentius-Bruderschaft ist nun eingetragener Verein mit Satzung

    St. Vitus-Laurentius-Bruderschaft ist nun eingetragener Verein mit Satzung

    Vor einigen Tagen wurde im Mönchengladbacher Münster der neue König der St. Vitus-Laurentius-Bruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte,
    gegr. 1422, gekrönt. In einem sehr feierlichen Gottesdienst übergaben Präses Probst Dr. Peter Blättler und Präsident Eberhard Boekers das Königssilber an Willi Kempers und die Brudermeisterplaketten an Detlef Robens und Klaus Cörstges.

    Zur Proklamation spielten die Dudelsackspieler von “Pipes and Drums”, die auch zur Kommunion gemeinsam mit der Orgel die Zuschauer begeisterten.
    Nach dem Gottesdienst gingen die Mitglieder zum angrenzenden Pfarrheim, wo dann die Generalversammlung auf dem Programm stand.

    Es wurde ein ‘eingetragener Verein’ gegründet und gleich auch eine neue Satzung verabschiedet. Die bisherigen Vorstandsmitglieder werden auch den neuen Verein unter gleichem Namen begleiten. Ziel ist es, die Bruderschaft im Stadtzentrum bekannter zu machen, wozu sicher auch der  “aktive Einsatz für die Nachbarschaft” zählt.

    Am 10 . Juni findet das Schützenfest in der Gladbacher City statt, wozu sich schon etliche Gäste angemeldet haben.

     

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  • Nikolausfeier im Pfarrheim Abteistraße

    Nikolausfeier im Pfarrheim Abteistraße

    Bereits am 1. Adventsonntag besuchte der Nikolaus die Mitglieder der St. Vitus-Laurentius-Bruderschaft Stadtmitte zu ihrer Nikolausfeier im Pfarrheim Abteistraße.
    Auch Präses Dr. Blättler freute sich, zumal die Mitglieder vorab die Sonntagsmesse besucht hatten. Alle ließen sich einen großen Weckmann mit Butter, Marmelade und Käse gut schmecken und durften nach dem Besuch des Nikolaus (Präsident Eberhard Boekers) auch noch einen kleinen Weckmann mit nach Hause nehmen.

    2016_niko2Zwischendurch wurde das neu gestaltete Königssilber bewundert, welches Vizepräsident Willi Kempers (der im neuen Jahr auch das Silber tragen wird) eigenhändig mittels vorhandener Silberplatten zusammengestellt hat. Er hat auch das umfangreiche Archiv in vielen Ordnern zusammengetragen.

    Etliche Teile und Bilder lagen jahrelang unter Staub und Dreck begraben im Speicher eines Pfarrgebäudes. Die Mitglieder von Jung bis Alt waren von dem Neubeginn der Bruderschaft – passend zum 1. Advent – sehr angetan. Frohe Festtage und guten Rutsch – man sieht sich am 15. Januar zur Königskrönung im Münster wieder.

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  • Übergabe des Angela Tillmann Ehrenpreises an Kleingartenanlage Spielkaulenweg übergeben

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    Angela Tillmann MdL begleitete dieses Jahr die Jury zur Auswahl der besten Kleingartenanlagen in Mönchengladbach. Hierbei stellte sie fest, dass es Anlagen gibt, deren Vorstände eine erstaunliche Dynamik in der Weiterentwicklung ihrer Anlage entwickeln.

     

     

     

     

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    Dies war der Anlass für Frau Tillmann einen Ehrenpreis für derartige Kleingartenanlagen ins Leben zu rufen. Ein Name musste gefunden werden und so wurde auf Anraten u. a. des Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach der Preis nach der Stifterin benannt und heißt nun Angela Tillmann Ehrenpreis.

     

    Am Samstag den 15.10.2016 beim Ehrenfest der Kleingartenanlage Spielkaulenweg e. V. wurde diese Anlage mit dem neugeschaffenen Ehrenpreis durch die Stifterin bedacht. Sie übergab im Beisein vom Kreisverbandsvorsitzenden Johannes Kernbach und Vorsitzenden Sasch Luettgens einen Scheck in Höhe von 200 Euro und die Ehrenurkunde an den Vorsitzenden des Kleingartenvereins.

     

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    Die Kleingartenanlage sollte noch ein weiteres freudiges Ereignis an diesem Tage feiern können. Ihr wurde ein neues, geschnitztes Namensschild von Ingo Buschüter gespendet.

    Da Angela Tillmann MdL zu gegen war wurde sie gebeten dieses feierlich zu enthüllen. Dieser Bitte kam sie gerne nach.

    Weiterhin wurden auch langjährige Mitglieder und Gartenfreunde mit Ehrennadeln und Ehrenurkunden vom Kreisverbandsvorsitzenden geehrt.

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  • Männerchor Giesenkirchen veranstaltete den 16. Sängertag

    Männerchor Giesenkirchen veranstaltete den 16. Sängertag

    Der 16. Sängertag des Männerchors Giesenkirchen am 28. August 2016 war wieder eine gelungene Veranstaltung.

    Um 12:00 Uhr war die Technik bereit und der Männerchor Giesenkirchen mit den ihn unterstützenden Sängern des MGV Melodia Hardt/Winberg nahmen Aufstellung um den Gesangsreigen zu eröffnen. Nachdem das Eröffnungslied „Musik erfüllt die Welt“ verklungen war begrüßte der Sänger Manfred Schnabel die erschienen Gäste, Ehrengäste und ganz besonders den Schirmherrn der Veranstaltung Herrn Hans-Willi Körfges MdL und übergab ihm das Mikrofon.
    Körfges machte in seiner Begrüßungsrede deutlich, dass er sich freue dem Sängertag als Schirmherr beiwohnen zu können und wünschte Gästen und Sänger einen harmonischen und schönen Tag bei guter Chormusik.

    Nach der Eröffnung brachte der Männerchor noch zwei weitere Gesangsstücke zu Gehör. Ihm schlossen sich die Damen vom Chor der ev. Kirchengemeinde Mönchengladbach Großheide an und erfreuten die Zuhörer mit drei toll vorgetragenen Liedern. Der Männerchor und auch der Kirchenchor werden beide von Astrid Dichans geleitet. Als der Applaus verklungen war betraten die Sänger des MGV Germania Schelsen unter Leitung von Gregor-Maria Heidel die Bühne und trugen ihre  Gesangsstücke, wozu der Sänger Herny Ferl erklärende, einleitende Informationen gab, vor. Nachdem die Sänger der Germania unter gebührenden Applaus die Bühne verlassen hatten  wurden die ersten Verlosungen mit dem traditionellen Hauptpreis, einem Geschenkkorb, durchgeführt.

    Im Anschluss betrat die Chorgemeinschaft Constantia Dohr/Eintracht Hoppers die Bühne und erfreuten das Publikum mit 4 teilweise lustigen Liedern. Die Männer des Gesangsvereins Wickrathberg kamen im Anschluss auf die Bühne und brachten ihr Repertoire unter der Leitung ihres Chorleiters Heinz-Josef Fröschen zu Gehör. Nach ihnen erklangen nochmals die Stimmen des Männerchores Giesenkirchen mit Unterstützung der Sänger von Melodia Hardt/Windberg unter Leitung von Astrid Dichans. Es schlossen sich wieder zwei Verlosungsrunden an, bevor der Männerchor die letzten Lieder vortrug und mit allen noch anwesenden Sängern der Gastchöre das Lied „Aus der Traube in Tonne“ als Abschluss sang.

    Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Frauen der Sänger Kuchen gebacken die während des Tages von ihnen an die Gäste verkauft wurden. Der Kuchen ist, aus Tradition ein Anziehungspunkt für das Giesenkirchener Publikum um den Sängertag zu besuchen. Es ist mittlerweile bekannt, dass dort besondere Köstlichkeiten zu erschwinglichen Preisen angeboten werden.

    Am Sonntagnachmittag endete die Veranstaltung und alle konnten zufrieden auf ein harmonisch abgelaufenes Sängerfest zurückblicken und die Männer des Männerchores Giesenkirchen können die Planung für weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Adventkonzert in der Lutherkirche am zweiten Advent in Angriff nehmen.

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  • Gülistan Yüksel erneut für die Bundestagswahl nominiert

    Gülistan Yüksel erneut für die Bundestagswahl nominiert

    Bereits am 1. September hatte der SPD Unterbezirk Mönchengladbach zur Nominierung der/des Kandidatin/Kandidaten zur Bundestagswahl 2017, die Delegierten in das Haus Erholung eingeladen.

    Nachdem Hans-Willi Körfges MdL die Konferenz eröffnet und die 90 Delegierten und Gäste begrüßt hatte, ließ er das Präsidium wählen. Alle vom Unterbezirksvorstand vorgeschlagenen wurden mehrheitlich ins Präsidium gewählt.
    Angela Tillmann, MdL, als stellvertretende Leiterin der Konferenz, verlas die Regularien für die Durchführung dieser Wahlkreiskonferenz. Hieran schloss sich die Wahl der Mandatsprüf- und –zählkommission an.

    Nachdem diese organisatorischen Dinge erledigt waren, erteilte Körfges der einzigen Kandidatin für die Bundestagswahl für den Wahlkreis 109, Gülistan Yüksel, MdB, das Wort.

    Yüksel ging in ihrer Rede auf die in den letzten Jahren geleistete Arbeit der SPD Bundestagsfraktion ein. Sie bedankte sich bei ihren Genossen für die Unterstützung und ist froh, der Bundestagsfraktion anzugehören.
    Sie hob nochmals das bereits erreichte in der Koalition hervor und machte auch deutlich, dass es noch viel für die Menschen in Deutschland zu tun gebe. Sie machte deutlich, dass sie auch nach 2017 bereit ist, für die Menschen in Deutschland für ein gerechteres Leben alles in ihrer Macht stehende tun zu wollen. Sie bedankte sich nochmals für die Unterstützung, die sie während der letzten Jahre erfahren durfte. Sie bat die Delegierten ihr für eine weitere Kandidatur das nötige Vertrauen zu schenken.

    Der sich anschließende Wahlgang erbrachte ein sehr gutes Ergebnis, von den abgegebenen Stimmen entfielen 85 Ja-Stimmen auf sie. Dies entspricht einer Zustimmung von mehr als 95%.
    Gülistan Yüksel bedankte sich bei den Delegierten für dieses große Vertrauen.

    Die SPD Mönchengladbach hat nun für die Kandidaten für die Wahlen im nächsten Jahr nominiert, es sind Angela Tillmann und Hans-Willi Körfges für die Landtagswahl am 14.05.2017 und Gülistan Yüksel für Bundestagswahl im September 2017.

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  • Richard Ahrendt verstorben

    Richard Ahrendt verstorben

    Anfang August starb plötzlich, nach längerer Krankheit ein Hehner Urgestein, Richard Ahrendt.

    Richard Ahrendt
    bei der Verleihung des Dahlener Schöffensiegels in 2011

    Über 30 Jahre lang war Ahrendt im Kirchenvorstand und bis vor wenigen Jahren auch Stellv. Vorsitzender. Sein Hauptanliegen war der Umbau der Pfarr-/Wallfahrtskirche und der Friedhof.
    Er kümmerte sich um alles im Ort Hehn  und so wirkte er auch nach aussen in der Politik mit, indem er 30 Jahre als Bezirksvertreter in Rheindahlen aktiv war.

    In jungen Jahren war er Vorsitzender der DJK Sportfreunde Hehn, die er immer unterstützte.
    Über 50 Jahre lang Mitglied der Hehner St. Michaels-Bruderschaft und der einzige Kaiser (3 mal König). Er war jahrzehntelang als Vorbeter bei den zahlreichen Prozessionen im Wallfahrtsort dabei, organsierte fröhliche und traurige Festlichkeiten mit.
    In Hinterbichl, dem Feriendomizil durch Pfr. Leo Eißen gegründet, wirkte er lenkend mit.
    Vor wenigen Jahren gründete er mit Freunden die Hehner St. Mathias-Pilgerbruderschaft und kümmerte sich bis vor wenigen Jahren weiter um alles „rund um den Wallfahrtsort Hehn“.  Nicht umsonst wurde er des öfteren scherzhaft der „Hehner Bürgermeister“ genannt.
    Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden ihm verliehen.
    Und so wunderte es niemanden, dass seine Beerdigung viele Menschen nach Hehn brachte, welche den Worten  von Pfr. Harald Josephs lauschten und anschließend seiner Beisetzung im neu eröffneten Memoriam Garten beiwohnten.
    Alle sagten Dank und versprachen:  Richard werden wir nicht vergessen.

    Klaus Cörstges

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  • Aus dem Stadtbetrieb (AÖR) wird “mags” – MG mags sauber

    Aus dem Stadtbetrieb (AÖR) wird “mags” – MG mags sauber

    mags – der Name steht für “Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetrieb” als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR).
    Ab dem 1.7. ist dieser Stadtbetrieb zuständig für “ich mags sicher” die Unterhaltung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze.
    Zuständig für rund 950 Kilometer Straßen, wo demnächst im ersten Aufschlag 50 Straßen einen neuen Decküberzug erhalten sollen, für rund 2,8 Millionen Euro, “ich mags sauber”, die sauberen Straße und Plätze und eine geordnete Abfallabholung und Entsorgung.
    Seit dem 1. Januar ist die GEM eine Stadttochter und auch eine Tochter von  mags.

    “ich mags grün” die Parkanlagen im Stadtgebiet (130 Quadratkilometer Grünfläche), die Sport- und Spielplätze, sowie die städtischen Friedhöfe.

    Hinzu kommt als Symbol ein Herz (dreiteilig für die oben genannten Fachbereiche) und mit dem Gedanken:
    “ein Herz für unsere Stadt – MG im Herzen”.

    IMG_20160629_150331Ab sofort ist das Logo und der Slogan auf den Fahrzeugen der mags-Tochter GEM und den weiteren Fahrzeugen des Betriebs zu sehen. Neben den bereits 350 GEM-Mitarbeitern kommen zum 1.7. noch rund 450 Mitarbeiter der Verwaltung in die AöR. Hauptsitz ist im Gebäude der GEM:  Am Nordpark 400.

    Und da bekanntlich “neue Besen gut kehren” gibt es demnächst auch fünf Mülldetektive, die zunächst einmal um Aufklärung bemüht sein werden, später jedoch auch “Knöllchen” schreiben werden. Und dies wird nicht billig. Wer eine Mülltüte illegal entsorgt, ist schnell mit 100 Euro dabei, und wer Sperrmüll wild entsorgt, der darf dann schnell mit 800 euro rechnen.

    Und auch Grillscouts (die es z.B. auch schon in den Nachbarstädten gibt) sollen helfen, dass die Parkanlagen nach den Grillfesten sauber zurück bleiben. Auch hier gilt zunächst die Aufklärung.

    Die Hotline zur Meldung von Fehlverhalten, aber auch Aufklärung zu Abfall, Entsorgung, Grünanlagen usw. ist Montags bis Samstags in der Zeit von 6 bis 22 Uhr unter  02161-491010,  per Mail  an   service@mags.de erreichbar.

    Und selbstverständlich ist das Unternehmen auch im Internet vertreten und will hier auch  mögkichst transparent sein. www.mags.de

    Auch auf facebook ist mags vertreten unter  mags.mg.
    IMG_20160629_150504Ziel des ganzen ist natürlich die Bündelung aller bisherigen Abteilungen der Stadt und der GEM zum Wohle der Bürger, damit unsere Stadt – wie auf allen Ebenen immer wieder betont wird –  sauberer zu machen, damit nicht nur die eigenen Bewohner, sondern auch die Gäste bemerken, wie sauber unsere Stadt  ist (oder werden will).

    Die Vorstandsmitglieder  von  mags  Hans Jürgen Schnaß (Vorsitzender) , Gaby Teufel und Hans-Günter Petry sind optimistisch die Ziele erreichen zu können, und auch OB Hans Wilhelm Reiners (Vorsitzender mags-Verwaltungsrat) und Fred Hendricks (GEM Aufsichtsrat) unterstützen den Betrieb nach Kräften.

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  • Spaziergang auf dem neuen „Altstadtrundweg“ ermöglicht Eintauchen in die Stadtgeschichte

    Spaziergang auf dem neuen „Altstadtrundweg“ ermöglicht Eintauchen in die Stadtgeschichte

    Wer weiß schon, wo sich einst das Markttor, der Kapuzinerturm, das Judentor oder der Hoppenturm befand und dass es einen Lauffenbergturm, einen Wyenturm und einen Kampenturm gab?

    „Nachhilfe“ in Sachen Stadtgeschichte bietet jetzt ein „Altstadtrundweg“, der zukünftig an 23 Stationen an historische Bauwerke erinnert, an denen sich die Stadtgeschichte ablesen lässt.

    IMG_20160627_103840Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners stellte heute die ersten Stelen am Fuße des Abteiberges im Geropark vor. „Nicht nur die Mönchengladbacher, auch auswärtige Gäste bekommen so ein Gefühl für den Umfang der mittelalterlichen Stadtgrenze der Stadt und lernen die Überreste der Geschichte im Zusammenhang besser kennen“, so der Oberbürgermeister, der sich insbesondere beim aufgelösten Bürgerverein Mönchengladbach bedankte, der die Idee eines „Stadtmauerprojektes“ hatte und seinen Erlös für diesen Zweck einsetzte. „Das Projekt ist ein kleiner, aber hervorragender Baustein bei den Themen Altstadt, Innenstadt Mönchengladbach sowie Masterplan und Wachsende Stadt, in denen sich die Stadt mit den Qualitäten der Stadt befasst“, so der Oberbürgermeister weiter.

    Aus der ursprünglichen Idee, die 1488 vollendete Stadtmauer, die heute nur noch in Teilen erhalten ist, stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen, ist schließlich in der Zusammenarbeit von Stadtplanung, Stadtarchiv und Denkmalschutz der „Altstadtrundgang“ geworden, bei dem auch auf Bauten wie das Rathaus Abtei, das Gladbacher Münster, die ehemalige Hauptpfarrkirche und die Gaststätte St. Vith hingewiesen wird.

    IMG_20160627_105112 Dabei zeigen die Stelen das Bauwerk nicht nur in einer Abbildung, sondern auch jeweils einen kurzen erläuternden Text, eine Karte mit Standortangabe und einen QR-Code, der zu weitergehenden Informationen führt.

    „Das System der Wegweisung und Informationsvermittlung an einer Stele ist ein Prototyp, der sich durchaus auch an anderen Stellen im Stadtgebiet fortsetzen lässt“, so Kulturdezernent Dr. Gert Fischer.

    Zum Hintergrund: Die Stadt Mönchengladbach geht auf das im Jahr 974 gegründete Kloster und die dazugehörige benachbarte Siedlung zurück. Nachdem die Siedlung das Marktrecht erlangt hatte, erhielt sie 1364/66 auch das Stadtrecht. An die Stadtrechtsverleihung war die Verpflichtung gebunden, eine Stadtmauer zu errichten. Deren Bau wurde 1488 mit drei Toren und zwölf Türmen vollendet.

    Als die mittelalterliche Stadtmauer aufgrund des Fortschritts der Waffentechnik militärisch bedeutungslos geworden war, übernahm sie den Schutz der Stadt vor Verbrechern und die Tore waren die Erhebungsstelle städtischer Abgaben. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Stadttore abgebrochen, Teile der Stadtmauer und der Türme wurden abgerissen oder unter anderem als Wände und Teile von Häusern weiterverwendet. Die Bombenangriffe des zweiten Weltkriegs führten zu weiterem Substanzverlust, so dass weite Teile der Befestigungsanlage nicht mehr existieren. Diese Relikte der mittelalterlichen Stadtmauer sind heute im Stadtbild kaum mehr wahrzunehmen. Sichtbar erhalten blieben ein Stück Stadtmauer im Geropark und am Abteigarten sowie die Reste des Kampenturms, des Pulverturms (Dicker Turm), des Wyenturms und des Bornefeldschen Turms.

    [pmg]

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  • Memoriam Garten Hehn eröffnet

    Memoriam Garten Hehn eröffnet

    Seit Sonntag, dem 26. Juni, ist der Memoriam Garten Hehn offiziell eröffnet.
    Es ist der erste Memoriam Garten auf einem Kirchlichen Friedhof in Mönchengladbach.

    SDC15847SDC15848Die fünf beteiligten Friedhofsgärtner der “Memoriam Garten Mönchengladbach GbR” haben gute Arbeit geleistet und einen herrlichen Garten angelegt, in dem ab sofort sowohl Urnen- als auch Sargbestattungen möglich sind.

     
    Pfarrer Harald Josephs segnete nach einer eindrucksvollen Predigt die Grabstellen und die Besucher, die gleich nach dem Sonntagsgottesdienst zum Friedhof geleitet wurden, hörten und staunten.
    Choräle seitens des Blasorchesters Günhoven untermalten die Worte der wenigen Redner.
    Nach dem Durchschneiden des Bandes, nahmen die Besucher den Memoriam Garten direkt an und stellten gezielte Fragen zur Bestattungsform und natürlich auch zu den Kosten.

    Flyer sind auf dem Friedhof vorrätig und klären über alles auf.
    Alle konnten sich anschließend noch bei Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks stärken und es folgten anregende Gespräche zwischen den Besuchern und mit den Gärtnern Inderfurth, Müller, Neuenhofer, Ohlig und Schmitz. Auch die Kooperationspartner der Steinmetze wurden gerne befragt, es stehen Mustergrabsteine bereit.

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  • Spanische Schüler besuchten das Rathaus Abtei

    Spanische Schüler besuchten das Rathaus Abtei

    Am Montag, dem 7. März empfing Bürgermeister Ulrich Elsen Schülerinnen und Schüler aus Barcelona im Rathaus Abtei.
    Schüler des Rheindahlener Gymnasium begleiteten ihre Gäste, die in den nächsten Tagen auch die Europastadt Aachen, Düsseldorf mit Landtag und Bonn besuchen werden. Im Rahmen des Projektes “International Education” kamen die spanischen Gäste als Gegenbesuch nach Mönchengladbach.

    Insgesamt 22 Schulen in Europa organisieren den Schüleraustausch im Rahmen dieses Projektes in Eigenregie.
    Gerade in diesen Tagen ist es wichtig “Flagge zu zeigen”, denn auch Schüler aus Tunesien werden Gäste in Mönchengladbach sein.

    Die Schüler des Rheindahlener Gymnasium, der Stufen 8 und 9 erfuhren mit ihren Gästen vom Bürgermeister einiges über die Stadt, über das Rathaus und seine Geschichte, über die Museen und Theater der Stadt, sowie über Schloß Rheydt. Alles wurde gleich ins Englische übersetzt, damit auch die Gäste interessantes über Gladbach erfahren, z.B. auch über den “Gladbacher Jung” und Fußballtorwart Marc Andre ter Stegen, einem ehemaligen Schüler von Ulrich Elsen.
    Ein Spiel im Borussen-Park können die Gäste leider nicht besuchen , da sie schon am Samstag-Morgen unsere Stadt wieder verlassen.

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  • MOGLI machts möglich

    MOGLI machts möglich

    Beim Pressetermin in der Flüchtlingsunterkunft am Fleenerweg spürte man, dass die Kinder schon fast „in Deutschland angekommen sind“.
    Wie alle Kinder auf der Welt zeigten sie stolz was sie können, sie tobten herum und liefen lärmend über den Flur.
    Aber es sollte in der Unterkunft etwas vorgestellt werden, was vielleicht einmal Modellcharakter, auch für andere Kommunen, werden könnte.
    MOGLI „Mobil gemeinsam lernen international“.
    In den einzelnen Unterkünften, wie auch im Luisental, Am Römerbrunnen, Hardter Landstraße und im Bockersend, wurden dank der großen Hilfe des Rotary Club Mönchengladbach Räume hergerichtet, die als Spielzimmer dienen. Hier sind Spielsachen vorhanden, Malutensilien und kindgerechte Möbel.

    Zwei Erzieher/innen der Stadt Mönchengladbach (finanziell unterstützt vom Land) kümmern sich einen Tag in der Woche (im Wechsel jeweils in den verschiedenen Unterkünften) um die Kinder im KIGA-Alter. Diese kleinen Kinder werden ungern von den Eltern für einige Stunden in die Obhut anderer, zunächst fremder Personen, gegeben. Eine Kita, weit entfernt von den Unterkünften würde nicht aufgesucht und so entstand die Idee einer „rollenden Kita“.

    Die Erzieher/innen bringen weitere Spielmaterialien mit, sie spielen mit den Kindern und „ganz nebenbei“ lernen die Kinder, aber auch die Eltern, deutsche Begriffe und die deutsche Sprache. Was sich einfach anhört, war zu Beginn eine „Arbeit mit Händen und Füßen“, denn wer von uns kann schon arabisch, oder eine andere Sprache der untergebrachten Flüchtlinge.
    Dank der Unterstützung der Rotarier entstand auch der Kontakt zur Hochschule Niederrhein, zum Fachbereich Sozialwesen. Die unterstützen die Aktion mit einem auf Flüchtlingskinder abgestimmtes „psychomotorisches Betreuungsangebot“ wobei im Rahmen einer Bachelorarbeit die Theorie direkt mit der Praxis abgeglichen werden kann. Die Kinder lernen über motorisches Handeln, sich selbst, die anderen Kinder und die Beziehung zu Erwachsenen spielerisch kennen.
    Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass eine Integration am einfachsten über die Kinder besteht. Es ist ein Gewinn für alle Seiten – für die Stadt, für die Flüchtlinge und für die Hochschule – und wichtig ist, dass es eine Nachhaltigkeit beinhaltet.

    Zur Zeit leben in den Flüchtlingsunterkünften insgesamt 300 Kinder im Kindergartenalter – von denen knapp 50 über dieses Projekt erreicht werden (ein weiterer Ausbau ist jederzeit möglich). Weitere Kinder gehen auch in die naheliegenden Kitas und werden dort schnell integriert.
    Die Förderung des Landes läuft zunächst ein Jahr, doch der Antrag auf weitere Förderung ist schon gestellt.

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  • Eintrag im Gedankenbuch – 14.11.15  Wallfahrtskapelle Mönchengladbach-Hehn

    Eintrag im Gedankenbuch – 14.11.15
    Wallfahrtskapelle Mönchengladbach-Hehn

    Je Suis Paris
    Ob Blumen, Gedanken, Gebete – du siehst
    hier und heute die Menschen in Trauer
    ob Präsident, Kanzler, Beamter oder Bauer.
    Sie alle können nicht verstehen,
    wie Menschen heute miteinander umgehen.
    Tod und Leid sind heute zu spüren –
    Doch Hoffnung und Liebe sollte uns rühren
    Du Maria stehst allen Menschen bei
    seien Muslim, Juden oder Christen dabei .
    Hilf hier in Hehn und in der ganzen Welt
    dass die Menschen begreifen was wirklich zählt.
    „Liebe den Nächsten – wie dich selbst „
    So steht es in allen Büchern und Schriften
    Du sollst lieben und nicht ‚vergiften‘
    MARIA MIT DEM KINDE LIEB
    UNS ALLEN DEINEN SEGEN GIB.

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  • Fussballgolf in Hehn geplant

    Fussballgolf in Hehn geplant

    Bei der Augustsitzung der Bezirksvertretung West stand unter den TO-Punkten 7 und 8 die Vorbesprechung zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes in Hehn.
    Die Mitglieder der Bezirksvertretung hatten die Unterlagen zur Hand, einige wenige Bürger hörten aufmerksam die Erläuterungen der städtischen Mitarbeiterin. Es handelt sich um eine Trendsportart aus Schweden.

    In NRW gibt es bereits 20 Anlagen. In Hehn soll die 18-Loch-Anlage ca. 3,5 ha groß sein.
    Das Gelände, welches der EWMG gehört, wird zur Zeit noch landwirtschaftlich genutzt und liegt direkt am Fußweg zum Borussiapark am Rande der Parkplätze.

    Ein privater Investor, der Unterstützung seitens Borussia erhält, möchte ein Vereinsheim mit Aussengastronomie errichten, ausserdem einen Kinderspielplatz.
    Kritisch könnte es bei Heimspielen der Borussia werden, denn dann stehen die Parkplätze, die sonst für die Fußballgolfanlage vorgesehen sind, nicht zur Verfügung. Damit es zu den Wohngebieten am Ortsanfang von Hehn nicht zu laut wird, soll ein ca. 10 m breiter Grünstreifen zu den Gärten angelegt werden.
    Die Mitglieder der Bezirksvertretung waren offensichtlich von den Plänen angetan. Abzustimmen gab es noch nichts, denn die Unterlagen werden zunächst dem Planungsausschuß vorgelegt – danach gibt es ein normales Verfahren, an dem die Bürger beteiligt werden. Angedacht ist eine Vorabinfo der Bürger.

    Die Begründung des Vorhabens kann hier heruntergeladen werden.

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  • Brisantes Thema in der BV-West: Kaufland in Holt

    Brisantes Thema in der BV-West: Kaufland in Holt

    Bei der Sitzung der Bezirksvertretung West gestern Nachmittag im Verwaltungsgebäude Rheindahlen, mussten die Besucher auf TO-Punkt 9 lange warten.
    Dann wurde der Punkt aufgerufen und eine Zeichnung „an die Wand geworfen“ damit sich alle Politiker ein Bild machen konnten.
    Doch die Zeichnung war kaum zu erkennen – dennoch ging es um das Thema: „Städtebaulicher Vertrag“ zum Genehmigungsverfahren für die Errichtung eines Kaufhauses (Kaufland) im Bereich Aachener-Straße / Monschauerstraße / Bahnstraße.
    Ein externes Büro hat einen Verkehrsplan aufgestellt -in Abstimmung mit der Stadt – in dem der zu erwartende Verkehrsfluß dargestellt wird.
    Jedem Anwesenden wurde klar, dass es zu verzwickten Situationen im Bereich der Kreuzungen, insbesondere bei Monschauer / Bahnstraße kommen muß. Hier soll auch eine Bushaltestelle vorgesehen werden.
    Obwohl es eine zusätzliche Fahrspur zum Grundstück geben wird, und alle Kosten vom Investor zu tragen sind, bleiben erhebliche Zweifel an der Umsetzung der Planung.

    Auf der Bahnstraße sollen weiter ein Fahrradweg und ein 3m breiter Gehweg bleiben , aber im Bereich der Ein /Ausfahrten (Bahnstraße / Monschauerstraße) wird es kritisch, denn das Planungsbüro rechnet mit ca. 2400 Autos die täglich dort anfahren, plus 500 welche auf dem Hin/Rückweg als Pendler dort anfahren werden.
    Die Bezirksvertretung kann nur eine Empfehlung an den Bauausschuß geben (der letztlich zuständig ist) und diese wurde bei 1 Enthaltung und 2 Gegenstimmen auch gegeben.
    Dies ist der „erste Stein“ im gesamten Genehmigungsverfahren – und alle Beteiligten wissen, dass ein Verfahren anhängig ist, um den geplanten Bau an dieser Stelle zu verhindern.

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  • Bürgerbeteiligung beim Rahmenplan in Lürrip erwünscht

    Bürgerbeteiligung beim Rahmenplan in Lürrip erwünscht

    Vor einigen Tagen wurde der Rahmenplan für den Stadtteil Lürrip vorgestellt.

    Zunächst konnten sich die interessierten Bürger bei einem Rundgang durch das ehemalige REME-Gelände ein Bild von den bereits erfolgten Maßnahmen machen. Einige Gebäude wurden bereits durch die EWMG abgerissen, es gab Bodenuntersuchungen, die nur einige kleinere Belastungen zeigten und man sah deutlich, dass die Natur sich schon große Teile des Geländes zurück erobert hat.

    luerripEtwa 50 Bürgerinnen und Bürger hörten die Erläuterungen und sahen die noch stehenden Gebäude, insbesondere die alte „Panzerhalle“ bot einen Blick in längst vergangene Tage.
    Anschließend ging es ins Lürriper Pfarrheim hinter der Kirche. Hier erläuterten die Stadtplaner anhand von ausgehängten Plänen die Flächen, die in Stadteigentum sind.

    Dies ist das ehemalige REME-Gelände und das Gelände einer Cellulosefabrik.

    Nur diese Flächen, die schon sehr lange still liegen (bis auf wenige Ausnahmen) können derzeit überplant werden.

    Die Karnevalisten sind auch betroffen, stehen doch die Karnevalswagen in einer alten Halle, in der Panzerhalle ist zur Zeit ein Busunternehmen untergebracht, am Fleener Weg die „Gladbacher Tafel“.
    Alle jetzigen Nutzer müssen umziehen, sobald konkretes Planungsrecht besteht. Die EWMG sucht zur Zeit geeignete Flächen.
    luerripDies ist mit der Vorstellung des „Rahmenplanes“ noch nicht gegeben – dies wollten oder konnten einige Bürger nicht verstehen, denn ab sofort besteht jede Möglichkeit der Mitarbeit. Sofort konnten Anregungen per Karten gegeben werden, Informationen und Bedenken aufgeschrieben und unterhalb der Pläne angebracht werden. Es gab etliche Wortmeldungen mit Rückfragen – und hier und da mußte der anwesende Bezirksvorsteher Hermann Krichel-Mäurer die Gemüter beruhigen.

     

    Interessant sind im Prinzip 2 Varianten. Einmal gibt es zum Bahngelände hin eine 50 m, alternativ 90 m breite Renaturierungsfläche durch die der Gladbach (aus dem vorhanden Kanal geholt) frei fließen kann, andererseits Wohngebäude und Gewerbe mit unterschiedlich großen Flächen.
    Als Lärmschutz soll ein Hügel mit aufgesetzter Lärmschutzwand dienen. Die Gewerbeflächen sollen hauptsächlich Kleingewerbe aufnehmen, die Panzerhalle soll als Riegel gegen die lärmbelasteten Firmen ringsum stehenbleiben und neu genutzt werden. Die Renaturierung übernimmt die NEW kostenneutral für die Stadt. Alle Pläne wurden bereits der Bezirksverwaltung und dem Bauausschuss vorgestellt. Die Bürger haben noch ca. 2 Wochen Zeit weitere Anregungen der Stadtverwaltung mitzuteilen (per Brief, Mail usw . auch an das Büro des Bez.Vorstehers). Pläne sind auf den Seiten der Stadtverwaltung einzusehen.
    Zum Zeitrahmen wurde noch kurz mitgeteilt, dass Ende September die Bezirksvertretung eine Empfehlung zu einer der Varianten abgeben soll, dann geht es noch 2015 in den Bauausschuss. Dann ist eine klare politische Entscheidung notwendig, nachder die Stadtplaner weiter arbeiten können. Bis der endgültige Bebauungsplan steht, können bis zu 2 Jahre vergehen. Die weiteren Abrissarbeiten und Renaturierungsmaßnahmen sollen aber bereits 2016/2017 erfolgen.
    Einige Bürger hätten gerne auch weitere Straßenzüge und Plätze in Lürrip überplant, doch dies ist wegen der unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse schwierig. Angesprochen wurden auch weitere Wohnumfeldverbesserungen, Ansiedlung von Cafe’s, Wochenmarkt und weitere Maßnahmen. Dies hat nur am Rande mit der Vorstellung des Rahmenplanes zu tun – soll aber im Zuge der weiteren Arbeiten eingeplant werden.
    Fazit: Bürgerbeteiligung wird immer wichtiger, aber auch hier zeigte sich, dass viele Bürger erst „wach werden“ wenn die Planungen schon weit gediehen sind.

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  • Renaturierung des Bungtbaches fertig gestellt

    Renaturierung des Bungtbaches fertig gestellt

    15-05-27-bungtbach-14696Im Vorfeld des Umweltausschusses, trafen sich die Mitglieder am Volksbad um anschließend mittels Shuttelbuss zur Kreuzung Stiegerfeldstraße/Hardterbroicher Allee zu fahren.
    Hier kann der Bungtbach seinen natürlichen Verlauf wieder aufnehmen und durch einen großen Retationsraum fließen, der Regenwasser von rund 40.000 Kubikmetern aufnehmen kann. In diesem Bereich, dem 3. Bauabschnitt, sind die Wiesen und Feuchtgebiete noch im „Aufbau“. Im Kreuzungsbereich wurde unterirdisch ein Regenklärbecken gebaut, dessen geklärtes Wasser in den Bungtbach geleitet werden wird.
    Im Herbst werden hier noch einige neue Bäume gepflanzt.
    Im gesamten Verlauf des Bungtbaches wurden ökologisch wertvolle Feuchtwaldbereiche geschaffen, rund zwei Kilometer lang am Rande und durch den Bungtwald mit rund 14.ooo heimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden, darunter Eschen, Erlen, Hainbuchen die dem heimischen Auenwald sein ursprüngliches Profil wieder geben.
    Es wurde eine EU-Richtlinie umgesetzt, die den Lebensraum der Tier- und Pflanzenarten schützen soll und gleichzeitig, so erläuterte Armin Marx vom Vorstand der NEW, bei Starkregen hervorragende Freiflächen zur Verfügung stellt.

    15-05-27-bungtbach-14695-2Seit 2010 wurde bereits im Bereich neben dem Volksbad bis zum Gladbach die „Natur wieder hergestellt“ , denn hier kann man sehr gut das schnelle Wachstum von Wald- und Wiesenflächen erkennen.
    Als letzte Maßnahme wird Ende 2015 noch ein unterirdisches Regenklärbecken im Bereich der Hardterbroicher Straße gebaut.
    Im den nächsten Jahren sollen weiter der Gladbach, der Papierbach und der Bottbach ebenfalls renaturiert werden – so wie es auch der Masterplan Niers vorsieht.
    NEW und die Stadt Mönchengladbach arbeiten hier sehr intensiv mit dem Niersverband zusammen.
    15-05-27-bungtbach-14697Die Mitglieder des Umweltausschusses waren sehr angetan von der „Wanderung entlang des Bungtbaches“ und lobten die Arbeit der NEW, die besonders im Bereich des Bungtwaldes als Naturschutzgebiet große ökologische Anstrengungen unternommen hat.

     

     

    Hinweis; bereits im Jahre 1962 schrieb mein damaliger Biologielehrer Josef Malkusch ein Buch über das Naturschutzgebiet „Volksgarten-Bungtwald“ und listete sämtliche dort vorgefundene Fauna und Flora auf.
    Ob heute noch jemand das Buch kennt – wohl eher nicht.
    (ein Exemplar habe ich noch in meinem Bücherschrank)

     

     

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  • “Tausche Exlibris-Sammlung gegen ein Tandem”

    “Tausche Exlibris-Sammlung gegen ein Tandem”

    Leiterin Brigitte Behrendt berichtete in der Stadtbibliothek über die weitere digitale Aufarbeitung der weltweit größten Exlibris-Sammlung. Dr. Gernot Blum, der vor etwa 2 Jahren seine Sammlung (ca. 170.000 Exemplare) an die Stadt gegeben hat, freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Stadt, Stadtbibliothek und dem Landschaftsverband Rheinland und weis die Sammlung in guten Händen.
    Zur Zeit sind schon etwa 20.000 Exlibris digital erfasst, es können jetzt weitere 30.000, vornehmlich von deutschen Künstlern, wie Max Klinger, Karl-Schmidt-Rottluff, erfasst werden.
    98.000 Euro Förderbetrag des Landschaftsverbandes helfen mit , dass Frau Reiffenrath, die Leiterin des Projektes, starten kann.
    Die Datenbank enthält den Namen der Künstler, deren Nationalität, den Eigentümer des Exlibris, das Motiv, das Datum, den Literarischem Bezug und ein Foto.
    Die Datenbank ist zur Zeit nur intern zu nutzen, vielleicht gehen einige Teile demnächst online (zumindest die Daten).
    Immer wieder gibt es Ausstellungen zu einzelnen Themen, sowohl in der Zentralbibliothek, als auch in Rheydt.

    Und wer jetzt fragt: was sind eigentlich Exlibris ? dem kann geantwortet werden: Schauen sie einmal in ihren Bücherschrank – bei den sehr guten (meist älteren) Büchern – und schlagen sie den Einband auf. Falls dort eine (meistens) kleine Grafik zu sehen ist – dann sind auch Sie im Besitz eines Exlibris.

    Dr. Blum, langjähriger Vorsitzender der Deutschen Exlibris Gesellschaft (DEG), hat der Stadt einen „wahren Schatz“ vermacht. Mittlerweile sind Sammler in der ganzen Welt von China, über Russland bis Südamerika (dort gibt es recht seltene Exemplare) und alle kennen schon jetzt Mönchengladbach, die Heimat einer wohl aussterbenen Kunst (obwohl es auch wieder gegenläufige Tendenzen gibt – sogar grafische Arbeiten mittels Computer).
    Dr. Blum gestaltete schon als 15jähriger seine eigenen Exlibris, fing seine Sammlungen 1978 an und berichtete von vielen Gelegenheiten an neue Exemplare zu kommen. So bot einst ein Dänischer Sammler rund 20.000 Stücke an.

    Auf die Frage nach den Kosten kam nur die Antwort: ich hätte gerne ein Tandem.
    Solch preiswerte Angebote sind allerdings so selten, wie Schnee in Mönchengladbach. Interessierte können sich gerne in der Stadtbibliothek melden und vielleicht gibt es weitere Sammler, die jetzt wissen, wo ihre Sammlung gut aufgehoben ist.

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  • Jlöcksellij Nööjoar  Plattdeutsch-Abend in Hehn

    Jlöcksellij Nööjoar
    Plattdeutsch-Abend in Hehn

    SAMSUNGImmer am ersten Montag im neuen Jahr beginnt in Hehn der Reigen der Plattdeutsch-Abende in der Stadt.
    Der Verein TAU (www.mg-hehn.de) ist der Ausrichter und eingeladen sind die Jläbäcker Mundartautoren.

    Bei freiem Eintritt konnten die fast 70 Gäste im Hehner Pfarrheim fast zweieinhalb Stunden „platt lustere von jeddem wat“. Klaus Cörstges von TAU begrüßte die Gäste und die Autoren zunächst auf Hochdeutsch, bevor er mit dem bekannten Spruch von „jlöcksellij Nööjoar“ an die Autoren weitergab.
    (mehr …)

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