Autor: Harald Wendler

  • FDP fordert Rückkehr des Busverkehrs auf die Hindenburgstraße – was ist den Bürgern die Verkehrsberuhigung wert?

    FDP fordert Rückkehr des Busverkehrs auf die Hindenburgstraße –
    was ist den Bürgern die Verkehrsberuhigung wert?

    Im nächsten Bau-und Planungsausschuss sollten die Mitglieder die dauerhafte Weiterführung des Busverkehrs Richtung Bahnhof parallel zur Hindenburgstraße auf der Steinmetzstraße beschließen.

    So sah es zumindest eine von Planungsdezernent Gregor Bonin vorgelegte Beratungsvorlage vor.
    Pikant: Das Gutachten zum Modellversuch, das als Anlage 2 zur Beratungsvorlage gehört, empfiehlt etwas ganz Anderes: Die sofortige Rückverlegung des Busverkehrs auf die Hindenburgstraße.

    FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger ist sauer: „Die Beratungsvorlage tritt den Willen der betroffenen Bürger mit Füßen. Über 50% der befragten Busnutzer im Gutachten hat die neue Linienführung im Vergleich zur alten mit „mangelhaft“ bewertet. Die Vorlage ist einfach nur dreist.“

    Auf Antrag der CDU hat die Bezirksvertretung Nord die umstrittene Beratungsvorlage am letzten Mittwoch nun ohne Diskussion von der Tagesordnung genommen und in den nächsten Ratszug geschoben.
    Ganz offensichtlich gibt es selbst bei den Bezirkspolitikern noch Informations- und Handlungsbedarf.

    „Ein Akt völliger Hilflosigkeit,“ meint Finger, „Vermutlich wird nun in der CDU fieberhaft nach einer Lösung gesucht, wie man die Beratungsvorlage zurückweist, ohne den Dezernenten zu beschädigen.“

    Der Vorgang erregt aber nicht erst in jüngster Zeit die Gemüter. Schon lange nicht mehr hatte eine politische Entscheidung in der Stadt Bürger, Einzelhändler und weite Teile der Politik so überrumpelt wie die Ankündigung von CDU und SPD, die Hälfte der Busse ab Juli 2016 für ein Jahr aus der Hindenburgstraße zu verbannen. Ein extra eingeholtes Gutachten und ein eigens zur Klärung dieser Frage eingerichteter Facharbeitskreis hatten sich zuvor klar dagegen ausgesprochen. Kurz vor Ablauf des Probejahres hatte dann auch noch NEW-Vorstand Armin Marx öffentlich erklärt, dass der Modellversuch bis zur finalen Entscheidung der Politik in die Verlängerung gehen werde – bis zum Fahrplanwechsel 2018, also ein ganzes weiteres Jahr.

    „Das Verfahren bis hierher war schon grenzwertig, aber was nun als Ergebnisinterpretation des Modellversuchs vorgelegt wird, ist eine Unverschämtheit“, so Finger, „Wir fordern die Groko auf einfach einzusehen, dass der Probebetrieb gescheitert ist.“

    Trotz der klaren Ablehnung der Teilverlegung des Busverkehrs von der Hindenburgstraße, will aber auch die FDP die Aufenthaltsqualität auf der Hindenburgstraße weiter verbessern. „Die in der Beratungsvorlage angesprochene Nutzung von E-Mobilität für die Busse auf der Hindenburgstraße beispielsweise muss zügig umgesetzt werden. Dann sind wir schon ein ganzes Stück weiter.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Einladung: Gedenktag an alle Opfer des Nationalsozialismus

    Einladung: Gedenktag an alle Opfer des Nationalsozialismus

    Veranstalter:
    Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.
    Theo-Hespers-Stiftung e.V.

    Tag: Samstag, 27. Januar 2018
    Zeit: 18:30 Uhr bis circa 19:30 Uhr
    Ort: Neues Christoffel-Haus, Wilhelm-Strauß-Str. 34. 41236 Mönchengladbach-Rheydt

    Hinweis:
    Für Busfahrer, Fußgänger (Die Wilhelm-Strauß-Str. beginnt gegenüber der Rheydter Hauptkirche unter dem Torbogen an der Limitenstr.)
    Für Autofahrer (An der hinteren, linken Ecke des Parkplatzes auf der Gracht geht rechts von der Hausnummer 27, 29 ein Fußweg zum Eingang des Christoffel-Hauses.)

    Das diesjährige Thema lautet: 
    „Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt dazu, sie zu wiederholen“
    (Georg Santayama, spanischer Philosoph, 1863 – 1952 )

    Referenten:
    Prof. Dr. Beate Küpper, Hochschule Niederrhein,

    spricht über den aktuellen Antisemitismus und informiert über die Empfehlungen des zweiten unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages, in dem sie Mitglied war.
    Karl Boland, Politologe,
    erinnert an einige historische Ereignisse der Weimarer Republik, insbesondere in den Jahren 1923 bis 1933.

    Musikalischer Rahmen: Jürgen Löscher

    Fragen:
    Wie ist das aktuelle Klima einzuschätzen?  Helfen Lehren aus der deutschen Geschichte, mit dieser Situation umzugehen? Was können, was müssen Demokraten tun? Dies sind notwendige Fragen, die gestellt werden müssen, denn Das Grundgesetz der zweiten deutschen Demokratie entstand unter dem Eindruck der schrecklichen Erfahrungen des Nationalsozialismus und mit der festen Überzeugung , dass aus den Fehlern der Vergangenheit Lehren gezogen werden müssen. Noch immer gilt die Weimarer Republik und ihr dramatisches Scheitern als Negativfolie für die Bundesrepublik Deutschland. Weitgehend herrscht in der historischen Forschung Einigkeit darüber, dass es der ersten deutschen Demokratie vor allem an bedingungslosem Rückhalt und dem Willen fehlte, sich wehrhaft für das politische System einzusetzen – eine mangelnde Bereitschaft zu pluralistischem Denken, kämpferischem Dialog, politischem Konsens und politischem Verantwortungsbewusstsein, die bis in der Mitte der Gesellschaft und des Parteienspektrums reichte.

    Das System, in dem wir seit fast 70 Jahren friedlich leben, scheint seinen Kinderschuhen entwachsen, die demokratische Kultur in diesem Land gefestigt zu sein. Doch zeigen sich nun Tendenzen in unserer Gesellschaft, die eine andere Sprache sprechen: Mit der AfD ist eine rechtspopulistische Partei in den deutschen Bundestag eingezogen, deren Wertesystem jenseits der Demokratie liegt. Menschen, die sich für demokratische Werte einsetzen, werden unter anderem in sozialen Netzwerken, durch Hasstiraden bedroht. Das Recht auf Asyl – eines der Grundpfeiler des Grundgesetzes und wichtige Lehre, die aus der Geschichte gezogen wurde – wird immer mehr ausgehöhlt und in Frage gestellt. Das Thema Flüchtlingspolitik wird von demokratischen Parteien – auf Kosten der vor Krieg, Verfolgung und Hunger flüchtenden Menschen – in das Zentrum der politischen Diskussion gerückt, um rechte Wähler zu gewinnen. Sogar antisemitische und fremdenfeindlich motivierte Äußerungen sind nicht länger ein Tabu.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt möchte gegen wildes Urinieren vorgehen

    Stadt möchte gegen wildes Urinieren vorgehen

    Für drei Monate werden insgesamt fünf mobile Urinale aufgestellt:
    drei in der Altstadt und auf dem Bismarckplatz und ein Urinal auf dem Tellmannplatz in Rheydt.

    Nach der erfolgreichen Testphase im vergangenen Jahr lässt die Stadt jetzt mit Blick auf die Karnevalszeit wieder mobile Urinale in der Altstadt aufstellen.
    Im vergangenen Jahr wurden die Urinale an den Wochenenden über Karneval erprobt.

    Jetzt werden die dringend benötigten Teile für einen Zeitraum von drei Monaten nicht nur wie im vergangenen Jahr an Wochenenden, sondern dauerhaft aufgestellt.
    In Abstimmung mit der Altstadtinitiative und dem Club der Wirte geht die Stadt damit gegen wildes Urinieren an Häuserfronten und in Gebüschen vor.

    Die Plastik-Urinale werden von einem lokalen Lieferanten angemietet und an vier Standorten in Mönchengladbach sowie erstmals auch am Tellmannplatz in Rheydt Richtung Parkhaus aufgestellt.

    In Mönchengladbach sollen sie am Bismarckplatz gegenüber der früheren Postbank sowie in der Waldhausener Straße auf dem Vorplatz am Dicken Turm, an der Ecke Waldhausener Straße, Gasthausstraße und auf dem Edmund-Erlemann-Platz an der Citykirche stehen.
    (pmg/sp)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Partyalarm mit Noah Levi

    Exklusiv für alle Teenies von 12 bis 17 Jahren steigt am Mittwoch, 7. Februar, von 18 bis 22 eine alkoholfreie Karnevalsparty im Festzelt auf dem Rheydter Marktplatz. Highlight der Veranstaltung ist der Live- Auftritt von Noah Levi, dem Sieger der The Voice Kids – Staffel von 2015.

    Daneben sorgen unter anderem die Band Dröpkes und die Showtanzgruppe Revolution für Stimmung. Zwischen den Bühnen- Acts wird ein DJ das Zelt rocken.

    Jugendamt, Gesundheitsamt, Drogenberatung und das Kriminalkommissariat Kriminalprävention sind im Rahmen der Präventionskampagne #WIRGEHENKLAR auch vor Ort und werden mit viel Action über das Thema Alkohol informieren.

    Noch gibt es Eintrittskarten für 10 Euro inklusive einem Freigetränk im Vorverkauf.
    Infos hierzu unter mg-mkv.de oder jugend@mg-mkv.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schöffenamt-Infoveranstaltung ausgebucht

    Schöffenamt-Infoveranstaltung ausgebucht

    Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen und Sinn für Gerechtigkeit – diese Eigenschaften können Männer und Frauen als ehrenamtliche Richter, auch Schöffen genannt, gut gebrauchen.
    Ende des Jahres läuft die Amtszeit der jetzigen Schöffen in Mönchengladbach ab.
    Deutsche im Alter zwischen 25 und 69 Jahren können sich noch bis Mitte März für das Schöffenamt bewerben.

    Damit Interessenten einen Einblick in die Arbeit der Schöffen bekommen, bietet die Stadtverwaltung am Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr in der Volkshochschule, Lüpertzender Straße 85, einen Infoabend an.

    Referent ist Lothar Beckers, Vorsitzender Richter am Landgericht Mönchengladbach. Richter Beckers wird erklären, wie eine Gerichtsverhandlung abläuft und was dabei auf die Schöffen zukommt.

    Im Anschluss stehen er und zwei Mitarbeiter des Fachbereichs Recht für Fragen zur Verfügung.

    Informationen zum ausgebuchten Infoabend gibt der Fachbereich Recht, Telefon 02161 / 25-8103

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • SPD wird über eine Koalition verhandeln – Parteitag erteilte Auftrag [mit Video]

    SPD wird über eine Koalition verhandeln – Parteitag erteilte Auftrag [mit Video]

    Entspannung machte sich breit nach dem zustimmenden Votum der Genossen, die stundenlang sichtbare Anspannung löste sich nur langsam.
    Der Druck auf Martin Schulz & Co. war riesig, erst nachdem Andrea Nahles mit einer kämpferischen Rede die Stimmungswende auf diesem Parteitag einläutete, machte sich ein Stückchen Hoffnung auf einen positiven Abstimmungs Ausgang breit.

    Das Ergebnis sehen sie im Video.

    Starken Einfluß auf die Entscheidung vieler Parteimitglieder hatte möglicherweise ein Abstimmungs-Papier, dass erst in der Sitzung durch Martin Schulz den SPD-Mitgliedern vorgestellt wurde. Es enthält weitere Zusagen über Verhandlungsziele. Ob diese erreicht werden können, werden die Koalitionsverhandlungen zeigen.

    Am Rande der Veranstaltung trafen sich naturgemäß Minister und Mitglieder des Bundestages.
    So konnte nachstehendes Foto von Gülistan Yüksel, MdB, und Außenminister Gabriel entstehen.
    Yüksel hatte kein Stimmrecht bei der Abstimmung zur Groko.

     

     

    Der Mönchengladbacher Delegierte  Felix Heinrichs stimmte mit “Nein” zur GroKo in Berlin.
    Im Gespräch mit MG-Heute erläuterte er seine Erwartungshaltung zum Ergebnis, er behielt recht.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tötungsdelikt in Niederkrüchten – Wer hat im Umfeld des Tatortes verdächtige Beobachtungen oder Feststellungen gemacht?

    Ein 54-jähriger Mann ist auf einem Campingplatz in Niederkrüchten – Kreis Viersen – von seiner 51-jährigen Lebensgefährtin am späten Donnerstagabend des 18.1.2018 im gemeinsamen Wohnwagen tot aufgefunden worden.

    Daraufhin informierte die Lebensgefährtin über Notruf die Polizei.
    Aufgrund der Auffindesituation geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus.

    Unter Federführung der Kriminalpolizei Mönchengladbach wurde eine Mordkommission eingerichtet.

    Die gestrige rechtsmedizinische Untersuchung hat ergeben, dass massiv mit stumpfer Gewalt gegen Kopf und Oberkörper des 54-jährigen Opfers eingewirkt wurde. Dies war todesursächlich.

    Die Polizei wird heute den Campingplatz “Laarer See” in Niederkrüchten und das Umfeld nach möglichem Tatwerkzeug absuchen. Dazu werden Kräfte der Bereitschaftspolizei(Einsatzhundertschaft), Diensthundeführer und Polizeitaucher eingesetzt.

    Die Mordkommission “Campingplatz” sucht mögliche Zeugen. Sie bittet Campingplatznutzer, -besucher oder Spaziergänger, die sich am Donnerstagabend (18.01.2018) auf dem Campingplatz aufgehalten haben, zu melden.

    Wer hat sonst im Umfeld des Tatortes verdächtige Beobachtungen oder Feststellungen gemacht?

    Wer verdächtige Gegenstände, möglicherweise mit Blutanhaftungen, gefunden hat oder findet, soll sich ebenfalls melden.

    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach Telefon 02161-29-0.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • mags-Bilanz nach Sturmtief Frederike-Aufräumarbeiten dauern die nächsten Wochen an

    mags-Bilanz nach Sturmtief Frederike-
    Aufräumarbeiten dauern die nächsten Wochen an

    Seit dem Vormittag bis nach Einbruch der Dunkelheit waren gestern die Abteilungen Baum, Grünunterhaltung und Forst von mags zusammen mit Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz.
    Das gesamte Ausmaß der Schäden ist noch nicht zu überblicken. Nach ersten Schätzungen sind auf den Mönchengladbacher Straßen, in den Parks und auf den Friedhöfen ca. 200 Bäume gefallen oder gebrochen.

    Allein auf den städtischen Friedhöfen wurden bislang 62 Bäume gezählt.
    In den städtischen Wäldern sind schätzungsweise 1.300 bis 1.500 Bäume aller Stärkeklassen durch das Orkantief Friederike betroffen.

    Es bestehen weiterhin Gefahren durch Astbrüche und lose stehende Bäume.
    Deshalb ist erhöhte Vorsicht geboten und es wird vorerst davon abgeraten Grünanlagen zu betreten.
    Der Friedhof Preyerstraße und der Hauptfriedhof bleiben bis auf weiteres für Aufräumarbeiten geschlossen.

    Beerdigungen finden weiter statt, wobei die Trauergesellschaften von mags-Mitarbeitern über den Friedhof geführt werden.
    In den Wäldern Mönchengladbachs hängen abgebrochene Äste in den Baumkronen, ganze Baumkronen sind lose und drohen runterzufallen. Entwurzelte Bäume hängen in anderen fest. So können tonnenschwere Bäume jederzeit zu Boden fallen. Das geht in Bruchteilen von Sekunden und ist deshalb lebensgefährlich.

    Deswegen: Wälder in Mönchengladbach nicht betreten und auf gar keinen Fall durch umgefallene Bäume klettern.
    Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen, die im Rahmen der Aufräumarbeiten entstehen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gülistan Yüksel: „ …werden leidenschaftlich diskutieren “ Vorbereitende interne Mitgliederversammlung am Samstag

    Gülistan Yüksel: „ …werden leidenschaftlich diskutieren “
    Vorbereitende interne Mitgliederversammlung am Samstag

    “Die CSU gibt sich derweil alle Mühe, eine mögliche GroKo zu torpedieren und bekräftigt unsere Skepsis, ob eine vertrauensvolle Zusammenarbeit überhaupt möglich ist. Denn wer die aktuellen politischen Diskussionen innerhalb der SPD als „Zwergenaufstand“ bezeichnet, hat ein gestörtes Demokratieverständnis”.

    Derart konkret hört man Yüksel selten, ihr liegen die leisen Töne.
    Dennoch, sie weiß worum es in den nächsten Tagen geht, um eine Teilnahme der SPD an Koalitionsgesprächen oder auch nicht. Wohl auch deshalb ist ihre Kritik an Frau Merkel derart deutlich.

    “… am Sonntag wird der SPD-Parteitag darüber diskutieren und entscheiden, ob Koalitionsverhandlungen mit der Union geführt werden. Die bisherigen Vereinbarungen dürfen keinesfalls das Endergebnis sein. Vor einem möglichen Eintritt in eine Koalition mit der Union wird die SPD-Basis darüber entscheiden.

    Sollte es am Ende zu keiner GroKo kommen, gibt es vermutlich Neuwahlen. Denn die Option einer Minderheitsregierung schließen Merkel und ihre Union kategorisch aus. Sie entziehen sich damit der Verantwortung, als stärkste Partei eine Regierung zu bilden. Statt als unantastbar aufzutreten, müsste Merkel dann Farbe bekennen und im Parlament für Mehrheiten werben. Eine werbende Regierung wäre eine Aufwertung des Bundestages und gut für unsere Demokratie.”

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Jusos Mönchengladbach kämpfen gegen Große Koalition –Offener Brief an die SPD-Mitglieder

    Jusos Mönchengladbach kämpfen gegen Große Koalition –
    Offener Brief an die SPD-Mitglieder

    Bundesweit diskutiert die SPD derzeit die Ergebnisse der Sondierungsgespräche mit CDU und CSU.
    Die Kritik der Basis am Verhandlungsergebnis ist groß – und der Weg in eine Neuauflage der Großen Koalition alles andere als geebnet.

    Auch in Mönchengladbach regt sich deutlicher Widerstand gegen die Pläne der Parteispitze:
    Die Jusos fordern in einem offenen Brief an die SPD-Mitglieder Standfestigkeit und ein „Nein“ zur Groko.

    „Die Sondierungsgespräche mit CDU und CSU haben gezeigt: Wir Sozialdemokraten sollen einmal mehr zum bequemen Mehrheitsbeschaffer für eine mut- und ideenlose Merkel-Regierung werden“, fasst Josephine Gauselmann, Vorsitzende der Gladbacher Jusos, das Problem zusammen. Vor der am Samstag (20. Januar) anstehenden Mitgliederversammlung der SPD Mönchengladbach formulieren die Jusos daher ihre Kritik an den Koalitionsplänen in einem offenen Brief an die SPD-Mitglieder: „Verlust von Glaubwürdigkeit, fehlende Gerechtigkeitsansätze, CSU-Obergrenze statt humane und realistische Asylpolitik – das ist sogar noch weniger als ein ‚weiter so.“

    In Mönchengladbach hatten die SPD-Mitglieder noch im November einstimmig gegen die Möglichkeit einer erneuten Koalition mit der Union gestimmt.

    „Jetzt heißt es: Wort halten, Genossinnen und Genossen! Wir dürfen als Partei nicht langfristige Perspektive billig für eine kurzfristige Regierungsbeteiligung verscherbeln!“, schreiben die Jusos in ihrem offenen Brief an die SPD-Mitglieder. Sarah Mohamed, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der Gladbacher Jusos, konkretisiert das: „Entgegen dem Koalitionsvertrag von 2013 findet sich dieses mal nicht ein einziges sozialdemokratisches Kernthema in den Sondierungsergebnissen. Keine Bürgerversicherung. Keine Steuergerechtigkeit. Keine Ausbildungsgarantie. Stattdessen: Quasi-Internierungslager für geflüchtete Menschen.
    CSU-Obergrenze mit Aussetzung des Grundrechts auf Asyl. Halbherzige Investitionszusagen statt mutiges Ankämpfen gegen 110-Milliarden-Investitionsstau. Das geht so nicht!“.

    Die SPD-Jugend hat bei ihren Überlegungen auch die Zukunft im Blick:
    „Wir als SPD haben jetzt die Chance, Vertrauen in unsere Standfestigkeit zurückzugewinnen, uns neu aufzustellen und als starke linke Volkspartei bei künftigen Wahlen eine realistische und selbstbewusste Alternative zur CDU zu aufzuzeigen. Wir dürfen gleichzeitig nicht unsere Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern vergessen: Die AfD-Rassisten als Oppositionsführer im Bundestag währen eine Katastrophe für dieses Land!“

    Juso-Vorsitzende Gauselmann nimmt daher vor allem die lokalen SPD-Kräfte in Verantwortung: „Egal ob in Partei, Fraktion oder anderen Gremien – Jeder hat von der Gladbacher SPD-Basis einen eindeutigen Auftrag bekommen: In allen fraglichen Situationen gegen die Große Koalition zu stimmen!“.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbacher CDU: brauchen GroKo in Berlin

    Mönchengladbacher CDU: brauchen GroKo in Berlin

    Kolumne

    Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: da glaubt unsere kommunale CDU nicht mehr an sich selbst.
    Sie möchte die Unterstützung durch die SPD (siehe PDF-Datei) erreichen, um mit dem Kohleausstieg zu beginnen. Für unsere Umwelt soll bis Ende diesen Jahres ein Aktionsprogramm erstellt werden, das soll im Papier der Sondierungsvereinbahrung stehen.

    Richtig, liebe CDU. Dort steht auf Seiten 24:

    I. Klimaschutz

    “Wir bekennen uns zu den  Klimazielen 2020,  2030  und 2050.  Die Handlungslücke zur Erreichung  des Klimaziels  2020  wollen  wir  so schnell  wie  möglich  schließen.  Das Minderungsziel  2030  wollen  wir  auf  jeden  Fall  erreichen.  Dies  soll  unter  Beachtung des Zieldreiecks  Versorgungssicherheit,  Sauberkeit  und  Wirtschaftlichkeit  sowie  ohne Strukturbrüche realisiert werden.

    Wir  werden eine  Kommission  „Wachstum,  Strukturwandel  und  Beschäftigung“  unter Einbeziehung  der  unterschiedlichen  Akteure  aus Politik,  Wirtschaft,  Umweltverbänden,  Gewerkschaften  sowie  betroffenen  Ländern  und  Regionen  einsetzen,  die  bis Ende  2018  ein Aktionsprogramm mit folgenden Elementen erarbeiten soll:

    – Maßnahmen, um die Lücke zur Erreichung des 40 %-Reduktionsziels bis 2020 so weit wie möglich zu reduzieren,

    – Maßnahmen, die  das 2030-Ziel  für den  Energiesektor  zuverlässig  erreichen, einschließlich einer umfassenden Folgenabschätzung,

    – einen  Plan  zur schrittweisen  Reduzierung  und  Beendigung  der  Kohleverstromung  einschließlich eines Abschlussdatums und der notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen und

    – die  finanzielle  Absicherung  für  den  notwendigen  Strukturwandel  in  den  betroffenen Regionen und  einen Fonds für Strukturwandel aus Mitteln des Bundes.“

    Weiß die Mönchengladbacher CDU nicht, wer in NRW die Landes-Regierung stellt, weiß sie nicht, dass der Landesvater Armin Laschet von der CDU durch die Talkshows tingelt und in jedes Mikrofon erklärend posaunt, wie wichtig die Braunkohle für unsere Region und überhaupt für die Sicherheit unserer Energieversorgung ist? Warum nehmen sie ihn nicht in ihr Boot?

    Was denn nun, hat es die Landesregierung nicht in der Hand, das Ende von Garzweiler einzuleiten? Offensichtlich nicht.
    Wieso konnte dann die NRW-Landesregierung die Abbaupläne der RWE für Garzweiler II genehmigen?
    Es gibt also Verträge, die sind bindend, bis sie von beiden Vertragspartnern geändert werden. Dazu braucht in NRW niemand die SPD, sondern eine Mehrheit im Landtag.

    In Berlin bedarf es für obiges Aktionsprogramm keine GroKo sondern eine Parlamentsmehrheit.
    Der SPD dafür eine Zustimmung für Koalitionsverhandlungen abzuverlangen, zeugt von ureigener Ängstlichkeit zur Entscheidung.
    Eine Minderheitsregierung der CDU findet für dieses Vorhaben anderweitig locker eine Mehrheit, mit und ohne SPD.
    Die CDU benötigt scheinbar ein Sündenbock für eigenes Unvermögen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Friederike“ tobte über Mönchengladbach: über 200 Feuerwehreinsätze

    „Friederike“ tobte über Mönchengladbach: über 200 Feuerwehreinsätze

    Bericht gegen 16:00 Uhr.

    Zahlreiche Schäden verursachte das Orkantief “Friederike”, das mit Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 90 bis 130 Kilometern pro Stunde über NRW fegte, auch in Mönchengladbach.

    Im Einsatz waren alle drei Feuer- und Rettungswachen, alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, die Leitstellenverstärkung und der Führungsdienst der Feuerwehr Mönchengladbach.
    Innerhalb kürzester Zeit kam es zu einem stark erhöhten Einsatzaufkommen.
    Es gingen (Stand 16 Uhr) 283 sturmbedingte Einsätze / Einsatzstellen bei der Feuerwehr Mönchengladbach ein.  Der Hauptteil der Einsätze lag im Bereich umgestürzter Bäume und loser Dach- und Fassadenteile.

    Aktuell sind 221 Einsätze / Einsatzstellen entsprechend ihrer Priorisierung abgearbeitet.
    62 Einsätze / Einsatzstellen sind noch offen.
    Die Feuerwehr Mönchengladbach ist mit 200 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und 30 Kräften der Berufsfeuerwehr im Einsatz.
    Unterstützt wird die Feuerwehr Mönchengladbach durch etwa 20 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen zur Versorgung der eingesetzten Einsatzkräfte.Es wurden keine Personenschäden in Mönchengladbach verzeichnet.

    Die Schulleitungen waren gebeten worden, bis zur Beruhigung der Situation die Kinder in den Klassen zu belassen, um einen gefahrlosen Heimweg zu ermöglichen. In mehreren weiterführenden Schulen fiel der Unterricht aus.
    Die Schulverwaltung stand im engen Kontakt zur Feuerwehr und informierte fortlaufend die Schulen.

    Aus Sicherheitsgründen hat die Stadt alle Außensportanlagen aus Sicherheitsgründen bis einschließlich Sonntag gesperrt, weil Bäume auf Anlagen umstürzten oder umzustürzen drohen. Die Sperrung ist zur Beseitigung der Schäden und Kontrolle der Bäume notwendig.

    Die mags sperrte aus Sicherheitsgründen den Hans-Jonas-Park, den Schmölderpark und die Grünanlage am Badhotel in Odenkirchen mit Flatterband ab. Die Anlagen dürfen vorerst nicht betreten werden.
    Die mags ist aktuell noch pausenlos mit zahlreichen Kräften unterwegs, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. Die Arbeiten werden auch in den kommenden Tagen noch andauern. Wie viele Bäume “Friederike” zum Opfer fielen, steht derzeit noch nicht fest. Wegen umgestürzter Bäume auf Straßen mussten auch zahlreiche Straßenabschnitte gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

    Das Orkantief führte auch zu zahlreichen Anrufen beim Kommunalen Ordnungsdienst (KOS), bei dem wie auch bei der Feuerwehr zahlreiche Anrufe wegen sturmbedingter Gefahrenstellen eingingen. Hierbei handelte es sich unter anderem um Hinweise auf umgestürzte Bäume, herabgefallene Dachziegeln, ungesicherte PKW-Anhänger, umgestürzte Bauzäune sowie umherfliegende Verkehrsschilder.

    Wegen der hohen Einsatzlage wurde die Spätschicht des KOS zur Unterstützung der Frühschicht zwei Stunden eher in den Dienst versetzt und die Leitstelle personell verstärkt. Insgesamt 18 Gefahrenstellen wurden durch den KOS angefahren und beseitigt. Weitere Gefahrenstellen wurden zuständigkeitshalber an die Feuerwehr und die mags weitergeleitet.

    Bis auf drei Ausfälle an Ampelanlagen durch verdrehte Peitschen und gerissene Kabel, die nach 30 Minuten durch von der Stadt beauftragte Firmen wieder in Betrieb genommen werden konnten, zeigte “Friederike” bei den Signalanlagen im Stadtgebiet keine Wirkung.
    (pmg/sp)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbacher Integrationspreis 2017 geht an Café Welcome!

    Mönchengladbacher Integrationspreis 2017 geht an Café Welcome!

    Zum fünften Mal hat die Stadt Mönchengladbach den Integrationspreis verliehen.

    Für 11 Nominierte wurden in 6 Bewertungskriterien von Innovation bis Nachhaltigkeit des Projektes Punkte vergeben. Nach intensiver Auswertung der Vorschläge ließ sich die Jury in diesem Jahr von bemerkenswertem ehrenamtlichem Engagement überzeugen: Den Preis hat das Café Welcome des SKM Rheydt e.V. erhalten.

    Es ist eine Anlaufstelle und Treffpunkt für Geflüchtete, Zugewanderte und Einheimische und bietet damit einen Ort, an dem interkulturelle Begegnung stattfinden kann. Es existiert seit 2015 und wird von einem 20-köpfigen ehrenamtlichen Team unterstützt, das Hilfestellungen zu den vielfältigsten Alltags- und Sozialproblemen gibt. Auch weit über die zeitlichen und räumlichen Grenzen des Cafés hinaus engagieren sich die ehrenamtlich Mitarbeitenden für geflüchtete Menschen und werden durch diese Begegnung von Fremden zu Vertrauten und Freunden. Die Integrationsarbeit wird hierdurch nachhaltig gestärkt.

    Ein wichtiger Beitrag für eine tolerante Gesellschaft, der durch die Verleihung des Integrationspreises honoriert wird.

    Bei seiner Begrüßung dankte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners allen für ihr Engagement: “Auch wenn nur ein Projekt heute den Preis gewonnen hat, verdient haben ihn eigentlich alle. Und auch wenn nicht alle heute Gewinner sein können, sind sie alle auf jeden Fall ein Gewinn für unsere Stadt. Ihr Engagement ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Menschen verschiedenster Herkunft und Kulturen sich hier zuhause fühlen können und dass letztlich ein Miteinander, ein Mönchengladbach der vielen Gesichter möglich ist.”

    Der Preis ist mit 750 Euro dotiert. Zu den anderen zehn Nominierten gehörten: Mädchen- und Jungenarbeit der Katholischen Jugendarbeit, FB Jugend im Büro der Regionaldekane MG/HS des Bistums Aachen; International Meeting Point im Irfan Bildungs- und Kulturverein e. V.; Gesundheits-Center JuDjuSu Jitsu Karate e.V.; Interkultureller Familienverband MG e. V.; Herr Ali Kalayci, Vorsitzender des Irfan Bildungs- und Kulturvereins e. V.; Pfarrer Manfred Riethdorf, St. Marien Rheydt; Heinz Menkhorst, Vorsitzender des Fördervereins Zukunft für Deutschlands Kinder e. V.; Shamas uddin Sadiq, Vorsitzender der Ahmadiyya Muslim; Jamaat KdöR, Gemeinde VIE/MG; Projekt EHAP – Bereit für Europa in Mönchengladbach; der AWO-Familienservice gGmbH Himmelszelt, Städtische Kindertagesstätte, Hohlstr. 83 in Rheydt.

    Die jährliche Verleihung des Integrationspreises ist eine Maßnahme aus dem Integrationskonzept der Stadt Mönchengladbach, die die Menschen hinter den vielfältigen Integrationsangeboten in Mönchengladbach in den Vordergrund stellt und die Chance auf Verständigung und Austausch bietet.

    Die Jury für den Integrationspreis 2017:

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners • Yilmaz Karaca (Integrationsratsvorsitzender) • Marion Blinten (Integrationsbeauftragte) Marks Aretz (Borussia) Michael Holzportz (ABI) Ozan Mehmet Gümüs (Integrationsrat) Matthias Engel (Beigeordneter Personal) Noyan Scheeren (DRK) Markus Jansen (Paritäischer) Michael Magyar (Theater Krefeld Mönchengladbach)

    Die Jury orientierte sich an folgenden Kriterien:

    Innovativer Ansatz / Pioniercharakter des Projektes bzw. der Arbeit • Nachhaltigkeit des Projektes bzw. der Arbeit • Ehrenamtliches Engagement • Nutzen des Projektes bzw. der   Arbeit • Förderung der Eigeninitiative • Verbesserung der Kommunikation untereinander • Förderung interkultureller Begegnungen

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • GE-Betriebsräte im Gespräch mit MdB´s im Wirtschaftsministerium

    GE-Betriebsräte im Gespräch mit MdB´s im Wirtschaftsministerium

    Auf Initiative der SPD-Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Bernd Westphal wurden Betriebsräte und Betriebsrätinnen von General Electric (GE) sowie ein Vertreter der IG Metall am 15. Januar 2018 zu einem Gespräch beim Parlamentarischen Staatssekretär Dirk Wiese im Bundeswirtschaftsministerium empfangen.

    Thema waren die Auswirkungen des Stellenabbaus an deutschen Standorten, den das Unternehmen im Dezember 2017 angekündigt hatte.

    Die Bekanntgabe der Restrukturierungsmaßnahmen durch das Management von GE kurz vor Weihnachten hat die Beschäftigten tief verunsichert und bedeutet für viele Standorte das komplette Aus. In Deutschland wären durch den geplanten Stellenabbau ca. 1.600 Beschäftigte betroffen.

    Die Betriebsräte und IG Metall erläuterten ihre Sichtweise auf die Ankündigung des Unternehmens. Sollte ein Strukturwandel notwendig sein, müssen Umstrukturierungsmaßnahmen sozialverträglich gestaltet werden. Schließungen der Standorte sind zu vermeiden, um das know how der Fachkräfte zu halten. Vielmehr sollten Perspektiven für neue Geschäftsfelder gefunden und damit die vorhandene Fachkompetenz und Fertigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt werden.

    Parlamentarischer Staatssekretär Dirk Wiese: „Wir sind uns einig, dass nach tragfähigen Lösungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht werden muss. GE ist hier in der Pflicht. Ich werde den Dialog mit der Geschäftsführung intensivieren.“

    MdB Bernd Westphal: „Das Management von GE hat soziale Verantwortung für die Beschäftigten in Deutschland. Als Sprecher für Wirtschaft und Energie der SPD-Bundestagsfraktion erwarte ich, dass das Unternehmen seiner Verantwortung gerecht wird und nachhaltige Beschäftigungsperspektiven für die jeweiligen Standorte entwickelt. Die Schließung der Produktion am Standort Mannheim war schlecht gemanagt und kann nicht Richtschnur sein.“

    MdB Gülistan Yüksel (Wahlkreis Mönchengladbach): „Ich fordere die Geschäftsführung von GE auf, in einem Dialogprozess mit der Arbeitnehmerseite eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Dabei sollen auch der Standort Mönchengladbach erhalten bleiben und Perspektiven für die Beschäftigten geschaffen werden“.

    Klaus Stein, IG Metall Mannheim: „Wir fordern GE auf, eine nationale Unternehmensstrategie für den Erhalt aller Standorte in Deutschland vorzulegen. Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass Betriebsräte und Gewerkschaften mehr Mitbestimmungsrechte bei wesentlichen wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens benötigen.“

    Elisabeth Möller, Konzernbetriebsrats-Vorsitzende GE Power AG: „Wir fordern von der Geschäftsführung den Ausschluss von Standortschließungen und betriebsbedingten Kündigungen. Ziel muss es sein, die hochqualifizierten Beschäftigten im Unternehmen zu halten und mit Investitionen in Forschung und Entwicklung für neue Produkte Perspektiven für die Standorte zu entwickeln.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Friedhöfe, Parks und Waldstücke bei Sturm nicht betreten –Stadt Mönchengladbach bittet die Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht

    Friedhöfe, Parks und Waldstücke bei Sturm nicht betreten –
    Stadt Mönchengladbach bittet die Bürgerinnen und Bürger um Vorsicht

    Der Deutsche Wetterdienst kündigt für Donnerstag, 18. Januar, orkanartige Böen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in Mönchengladbach an.

    Auch mags weist deshalb alle Mönchengladbacher darauf hin, dass Flächen mit Bäumen im Interesse der eigenen Sicherheit bei Starkwind und Böen gemieden werden sollten.

    Dies betrifft neben Parks wie dem Stadtwald, Gero- oder Schmölderpark  auch Waldränder, Straßenbäume, Grünflächen und die Friedhöfe.

    Die Gefahr, dass selbst gesunde Äste durch den Sturm abbrechen, sei hoch.

    Auch mit Ende des Sturms bittet mags, achtsam über Friedhöfe und durch Parks zu gehen, da noch Äste herunterfallen könnten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 25. Februar 2018 um 17.00 Uhr

    „DA PACEM“ – „Verleih uns Frieden gnädiglich“

    mit Franz Vitzthum (Altus), Julian Behr (Laute) und Ute Gremmel-Geuchen (Orgel)

    Im Nachklang des Reformationsjahres 2017 widmet sich dieses Konzert mit Musik für Altus, Laute und/oder Orgel aus der Zeit Luthers und der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Zur Aufführung gelangt auch ein neues Orgelwerk des Meerbuscher Komponisten Thomas Blomenkamp über den Lutherchoral „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Martin Luther schuf eine deutsche und somit für alle verständliche Version der gregorianischen Antiphon “Da pacem, Domine: Verleih uns Frieden gnädiglich”. Die Bitte um Frieden eint die Menschen damals wie heute.

    Franz Vitzthum gilt als bedeutender Countertenor, der mit Dirigenten wie Hermann Max, Marcus Creed oder Philipp Herreweghe zusammenarbeitet. Mittlerweile ist er ein gefragter Solist u.a. beim Rheingau Musik Festival, bei den Händel-Festspielen in Halle, beim Bach-Festival in Philadelphia etc.. Als Kammermusikpartner konzertiert er mit dem Lautenisten Julian Behr und dem Baseler Ensemble Capriconus. Darüber hinaus leitet er das von ihm gegründete  Vokalensemble Stimmwerck. Mit seiner Vielseitigkeit vermag er den für dieses Programm gewählten Renaissanceliedern eine ungeheure Innigkeit zu verleihen.
    Julian Behr ist einer der bekanntesten Lautenisten Deutschlands. Er hatte
    Auftritte bei Festivals in den meisten Ländern Europas und  Südamerikas mit u. a. dem belgischen Ensemble Ausonia, mit der Akademie für Alte Musik Berlin, mit Al AyreEspagnol, Peter Kooj und settevoci sowie mit den Altisten Franz Vitzthum und Andreas Scholl.
    Neben solistischen- und kammermusikalischen Projekten ist die Mitwirkung an Barockopern-
    Produktionen ein Bestandteil seiner Arbeit, ua. an den Opernhäusern in Hamburg, Berlin,
    Amsterdam und Brüssel oder beim Festival Winter in Schwetzingen.

    Die Organistin der Kempener Paterskirche, Ute Gremmel-Geuchen gilt als Expertin für Alte Musik und vielgefragte Orgelsolistin. 2010/11 war sie an einer Bachgesamtaufnahme an elsässischen Silbermannorgeln beteiligt, die Ende 2011 beim Label Aeolus erschienen ist und dafür den bekannten ECHO-Klassik-Preis bekommen hat. Darüber hinaus ist sie Künstlerische Leiterin der König-Orgelkonzerte in Kempen. Nachdem sie das Orgelwerk “Da pacem” von Thomas Blomenkamp dort uraufgeführt hat, freut sie sich darauf, es nun auch dem Mönchengladbacher Publikum präsentieren zu können.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • NRW-Landtag: Mitarbeiter-Pauschale wird heimlich erhöht

    NRW-Landtag: Mitarbeiter-Pauschale wird heimlich erhöht

    Unsere Landtagsabgeordneten sind sich einig.
    Sie haben richtig gelesen, sie sind sich einig darin, sie wollen sich ganz still und heimlich selber mehr Geld genehmigen. Diesen Luxus der Selbstbedienung haben sie sich ebenfalls selber ins entsprechende Gesetz geschrieben. Also alles in Ordnung?

    Worum geht es eigentlich?
    Im NRW-Landtag wollen sich die vier Fraktionen, CDU, SPD FDP und Grüne mal eben das Mitarbeiterbudget (Steuergelder) erhöhen – um sage und schreibe 89 Prozent. Von monatlich 4.400 Euro auf sagenhafte 8.300 Euro.
    Z.Zt. beschäftigt statistisch jeder Abgeordnete einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, das reicht ihnen nicht mehr.

    Morgen, am 17.Januar 2018 wird das Ganze mal eben im Landtag durchgewinkt werden. Transparenz war gestern, Heimlichkeit ist in.

    Wozu wird das zusätzliche Geld benötigt?
    Die Arbeit wird immer komplexer und dazu reicht das Personal nicht mehr aus. Facebook, Twitter und Co. lassen grüßen. Wer soll die sozialen Medien denn füttern, dazu sind unsere gewählten Vertreter in Düsseldorf nicht in ausreichendem Maße in der Lage. Diese Art der Kommunikation mit dem Wähler soll sichergestellt werden.
    Ein zusätzlicher Mitarbeiter (oder auch zwei) für jeden Abgeordneten kann diese Mehrarbeit demnächst erledigen.
    Bewerbungen aus den Parteimitgliedschaften wird es wohl ausreichend geben.
    Der gesamte Vorgang läuft ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit ab. Oder hat einer der MG-Heute-Leser irgendwo etwas darüber gelesen? Dann her damit.

    Ob es auch genügend Arbeitsplätze mit entsprechendem technischen Equipment im Landtag gibt, oder ob angebaut werden muß, darüber gibt es ebenfalls keine Informationen. Still und heimlich eben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gülistan Yüksel zu Gast bei der START NRW GmbH

    Gülistan Yüksel zu Gast bei der START NRW GmbH

    Im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“, die vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) initiiert wurde, besuchte die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die START Niederlassung. Beeindruckt zeigte sie sich von den besonderen Schwerpunkten von START: Die Integration von Flüchtlingen und Langzeitarbeitslosen sowie besondere Qualifizierungs- und Ausbildungsprojekte, wie etwa die partnerschaftliche Ausbildung oder Projekte für unter 25jährige. Einen authentischen Eindruck, wie START arbeitet, bekam sie während eines Vorstellungsgesprächs, an dem sie teilnehmen konnte.

    Positiv überrascht war SPD-Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel. So das Fazit ihres Besuchs in der START Niederlassung Mönchengladbach, ihrem Heimatort. START Geschäftsführer Markus Tesch und Niederlassungsleiter Thomas Hansen beantworteten darüber hinaus ihre Fragen rund um die Themen soziale Standards in der Zeitarbeit und Arbeitsmarktpolitik und informierten sie über die aktuellen gesetzlichen Änderungen in der Branche.

    „Zeitarbeit stehe ich zwar sehr kritisch gegenüber, aber START NRW hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen“, schildert Gülistan Yüksel, die die Philosophie der Firma begrüßt, Zeitarbeit als Türöffner zu sehen, um eine Festanstellung zu erreichen. Besonders beeindruckt hat sie das Gespräch mit Ali Sharbaawi, einem 24-jährigen syrischen Flüchtling, der seit November 2017 für START arbeitet. „Es ist schön zu sehen, wie schnell und erfolgreich sich Menschen mit Migrationshintergrund mit der Hilfe von START im Arbeitsmarkt integrieren. Zukünftig werde ich mit START NRW im Gespräch bleiben, um im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Entscheidungen treffen zu können.“

    Auch Geschäftsführer Markus Tesch zieht ein positives Resümee: „Für uns ist ein reger Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sehr wichtig. Der schafft Akzeptanz und Vertrauen und führt dazu, Vorurteile gegenüber der Branche abzubauen. Heute ist Zeitarbeit ein guter Weg, Menschen mit Unternehmen zu verbinden und sie so an eine neue, dauerhafte Beschäftigung heranzuführen.“ START bietet Arbeitssuchenden Perspektiven und eröffnet ihnen auf dem Arbeitsmarkt Chancen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!