Autor: Harald Wendler

  • Offener Sonntag im TextilTechnikum am 21. Januar

    Offener Sonntag im TextilTechnikum am 21. Januar

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig.

    Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten.
    Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 21. Januar von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein.
    Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt.
    Diesmal steht zum Beispiel ein englischer Unterschlägerwebstuhl mit Schaftmaschine von der Firma Robert Hall, der Ende des 19. Jh. gebaut wurde im Mittelpunkt der Vorführungen.

    Außerdem kann der Besucher sehen wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Dr. Christian Schumacher und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
    Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

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  • Eine Jule für Bonnenbroich

    Eine Jule für Bonnenbroich

    Seit November hat ein kleiner Raubvogel sein Revier auf der Grünfläche um den Abenteuerspielplatz Bonnenbroich bezogen.
    Die jungen Besucher der Einrichtung sahen das Tier regelmäßig, wie es auf niedrigen Abspanngerüsten nach Beute Ausschau hielt.

    Was da vor sich geht, konnte geklärt werden, als Bezirkspolizist Fred Sczesny am Abenteuerspielplatz vorbeischaute. Der Freizeitjäger konnte den Kindern einiges zum Leben und Verhalten von Raubvögeln erzählen. Er war es auch, der den Zaungast als jungen Mäusebussard identifizierte.

    Diese Tiere benötigen einen höheren Ansitz, von dem aus sie ihre Umgebung betrachten können. Dort, wo es keine geeigneten Bäume gibt, bauen Jäger ihnen einen Beobachtungsposten, eine sogenannte JULE.

    Die Besucher des Abenteuerspielplatzes nahmen das zum Anlass, selbst tätig zu werden und stellten eine Jule, nach den Ratschlägen des Bezirkspolizisten selbst her. Immerhin gehört der angeleitete Umgang mit Werkzeugen und Holz zum Alltag auf dem Abenteuerpielplatz.

    Vor wenigen Tagen konnte der Aussichtspunkt für den Bonnenbroicher Mäusebussard aufgestellt und eingeweiht werden. Auf dem Abenteuerspielplatz liegt nun immer ein Fernglas bereit, um den neuen Nachbarn zu beobachten.

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  • “Weg mit der Schlinge um den Hals finanzschwacher Kommunen”Mönchengladbach schließt sich diesem Appell an.

    “Weg mit der Schlinge um den Hals finanzschwacher Kommunen”
    Mönchengladbach schließt sich diesem Appell an.

    Für neun Millionen Menschen, die bundesweit in 72 Kommunen mit großen Finanzproblemen leben, appelliert das in acht Bundesländern aktive parteiübergreifende “Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte” an Deutschlands Spitzenpolitiker, die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wieder herzustellen.

    Andernfalls werde unser gesamtes demokratisches System nachhaltig Schaden nehmen. Vorrangig sei die Bildung eines Altschuldenfonds, der die Länder mit Unterstützung des Bundes in die Lage versetze, die finanzschwachen Kommunen von der um ihren Hals hängenden Schlinge zur Aufnahme immer neuer Liquiditätskredite zu befreien, um wenigstens die vom Gesetzgeber geforderten Leistungen zu erbringen.

    Sprecher des Aktionsbündnisses sind Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens sowie die Finanzdezernenten Dr. Johannes Slawig (CDU) aus Wuppertal, Dieter Feid (SPD) aus Ludwigshafen mit ihren Kollegen Sven Wiertz (SPD) aus Remscheid und Jörg Stüdemann (SPD) aus Dortmund.

    Sie formulieren: “Dass wir in den Rathäusern und Kreisverwaltungen den Fuß weiterhin eisern auf der Sparbremse halten müssen, wissen unsere Kolleginnen  und Kollegen. Doch alleine packen wir es alle nicht. Vor allem ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass derjenige, der für unsere Schulden  mitverantwortlich ist, sie auch mit abträgt. Die kommunalen Schulden, die unsere Mitglieder auch in hundert Jahren nicht begleichen können, sind nämlich weitgehend nicht selbst gemacht, sondern die Folge von Bundes- und Landesgesetzen zu Lasten der Kommunen, mit denen unser Sozialstaat aufgebaut worden ist. Eine Zusicherung, den Kommunen eine Sicherheit bei möglichen Zinssteigerungen zu geben, ist keine Lösung. Damit werden sich unsere Bürgerinnen und Bürger nicht abspeisen lassen.”

    Die Stadt Mönchengladbach, ebenfalls aktiv im Aktionsbündnis, schließt sich diesem Appell an. Dazu Stadtkämmerer Bernd Kuckels: “Daher begrüßen wir, dass im Ergebnispapier der Groko-Sondierungen ausdrücklich erwähnt ist, dass im Sinne der Erhaltung gleichwertiger Lebensverhältnisse auch die Altschuldenproblematik von Kommunen mit hohen Kassenkrediten geprüft werden sollen”.

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  • GroKo und Pflege: nichts Halbes und nichts Ganzes! „Die Menschen wollen eine Reform des Pflegesystems“

    GroKo und Pflege: nichts Halbes und nichts Ganzes!
    „Die Menschen wollen eine Reform des Pflegesystems“

    Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung in Köln (DIP) begrüßt vom Grundsatz her die Fortschritte zur Regierungsbildung in Berlin und macht zugleich auf den enormen Handlungsdruck in der Pflege aufmerksam.

    Prof. Dr. phil. Frank Weidner

    „Die Aussagen im Sondierungspapier zu Personaluntergrenzen und -bemessung in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen, zur Vergütungsentwicklung sowie zur Stärkung der Angehörigenpflege gehen schon in die richtige Richtung“, sagte Professor Frank Weidner, Leiter des DIP. Der Pflegeforscher weist aber auch darauf hin, dass es zur ursächlichen Behebung der Pflegemisere in Deutschland deutlich mehr Mut und Inspiration braucht. „Was noch fehlt, ist ein wirksames und nennenswertes Stellenförderprogramm im gesamten Pflegebereich, Impulse für eine zukunftsorientierte, wohnortnahe Versorgung sowie ein spürbarer Investitionsschub in Arbeit, Bildung, Forschung und Innovation der Pflege. Bislang sind das bestenfalls Reparaturvorschläge, die Menschen wollen aber eine grundlegende Reform des Pflegesystems“, so Weidner.

    Das DIP fordert SPD, CDU und CSU auf, in Koalitionsverhandlungen entsprechend nachzulegen. Insbesondere die Tatsache, dass es im Sondierungspapier keine Konkretisierungen für einen Stellenausbau der Pflege im Krankenhaus gebe, wird von Weidner scharf kritisiert. Im Vergleich zu 1995 fehlen in den Krankenhäusern heute rund 25.000 Stellen für die Pflege, es gibt aber fast 60.000 Stellen für die Ärzte mehr. Heute werden fast 4 Mio. Patienten jährlich mehr behandelt als noch 1995. Eine Pflegefachperson muss sich heute um 60 Patienten im Jahr kümmern, 1995 waren es noch 45. Damals arbeiteten statistisch gesehen 3,5 Pflegefachkräfte mit einem Arzt zusammen, heute sind es nur noch zwei Pflegende pro Arzt. „Die Arbeitslast für jede einzelne Pflegefachkraft hat sich alleine dadurch verdoppelt, was auch negative Auswirkungen auf die Patientenversorgung hat. Die Pflege hat in den letzten 20 Jahren aufgrund des ökonomischen Drucks im Krankenhaus ganz wesentlich und mehr als alle anderen Berufsgruppen geblutet“, erläuterte Weidner.

    Das DIP kritisiert, dass im Sondierungspapier kein deutliches Umsteuern für die Pflege im Krankenhaus erkennbar wird. Die Planungen von CDU, SPD und CSU, Personaluntergrenzen in den Krankenhäusern auf allen bettenführenden Stationen einführen zu wollen, sind nach Ansicht des Instituts zwar richtig, aber „das werden halt Grenzen nach unten sein, die bestenfalls verhindern, dass die Relationen noch schlechter werden“, sagte Weidner. In der stationären Langzeitpflege sind von der GroKo 8.000 zusätzliche Fachkraftstellen geplant. Dies wird nach mehreren Runden der Stellenförderung von ungelernten Betreuungskräften in den vergangenen Jahren vom DIP als ein Fortschritt angesehen. Bei rund 13.500 stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland sind das aber gerade einmal 0,6 Stellen pro Einrichtung. Das sei angesichts des enormen Drucks in den Altenheimen „nichts Halbes und nichts Ganzes“, meinte Weidner.

    Die Position der Sondierer für die Einführung eines Flächentarifvertrags in der Altenpflege hält das DIP für überfällig und empfiehlt den Tarifpartnern einen solchen Vertrag zeitnah in allen Bundesländern anzugehen und umzusetzen.

    Die Forscher des DIP hatten Ende 2017 für einen Masterplan Pflege in Deutschland argumentiert und die zeitnahe Einrichtung eines Runden Tisches aller Beteiligten angeregt, 100.000 neuen Stellen in der Pflege und deutlich höhere Vergütungen gefordert sowie ein Innovationsprogramm für die Zukunft der Pflege angemahnt. Die Kosten für den Masterplan Pflege belaufen sich nach Schätzungen des DIP mittelfristig auf zusätzlich rund 12 Mrd. Euro jährlich. Das Institut plädiert auch für eine stärkere Gesamtschau in der Pflege und eine Abkehr von der berufsbezogenen Betrachtung auf Krankenpflege hier und Altenpflege dort. „In der letzten Legislatur haben die Regierungsparteien das Pflegeberufereformgesetz verabschiedet und damit einer allgemeinen Pflegeausbildung endlich die Tür geöffnet. Es ist nun dringend geboten, diesem Reformschritt weitere folgen zu lassen“, empfiehlt Weidner.

    Das gemeinnützige und unabhängige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat seinen Sitz in Köln an der KatHO NRW. Seit der Gründung im Jahr 2000 hat das Institut mehr als einhundertzwanzig innovative Projekte im Bereich der Pflege-, Pflegebildungs- und Versorgungsforschung durchgeführt und zahlreiche Studien zur Situation der Pflege in Deutschland veröffentlicht.
    Quelle: Pressemitteilung vom 15.01.2018

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  • Aktualisierung: entwischener Mann aus LVR-Klinik ist gefasst

    Aktualisierung: entwischener Mann aus LVR-Klinik ist gefasst

    Dies teilte die Polizei mit, die Fahndungsmaßnahmen wurden nach dem Bekanntwerden der Festnahme eingestellt.

    Am Mittwoch, gegen 06.10 Uhr, verließ der 28-jährige Rene Korsten die LVR-Klinik in Viersen-Süchteln. Mit dem Fahrrad fuhr er zum Bahnhof in Viersen, um von dort aus zu seiner Arbeitsstelle nach Mönchengladbach zu fahren. Gegen 21.20 Uhr verständigte die Klinik die Polizei, dass der Strafgefangen nicht in die Klinik zurückgekehrt sei.

    Die Polizei fahndete sofort mit starken Kräften nach dem Flüchtigen, konnte aber nur das abgestellte Fahrrad am Viersener Bahnhof finden.

     

    Ermittlungen ergaben, dass der 28-jährige nicht an seiner Arbeitsstelle angekommen war.

    Rene Korsten ist ca. 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur und hat kurze braune Haare. Vermutlich trägt er eine dunkle Daunenjacke ohne Kapuze und führt einen dunklen Rucksack mit weißer “ADIDAS”- Aufschrift mit sich. Rene Korsten war seit mehreren Jahren wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes nach § 63 Strafgesetzbuch in der LVR Klinik Süchteln untergebracht. Der Mann unterhält Kontakte in die Stadt Mönchengladbach. Bei Antreffen des Mannes wird um Information der Polizei über 110 gebeten.

    Die Kripo Viersen bittet um Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten des Gesuchten. Wer hat den Mann seit Mittwoch, 10.01.2018, 06.10 Uhr gesehen? Hinweise bitte an die Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0.

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  • Schiller Allstar Band gibt sich die Ehre

    Schiller Allstar Band gibt sich die Ehre

    Es ist schon etwas Besonderes um diese Band: erstmalig tat sie sich für die 150 Jahrfeier des Gründerzeitviertels zusammen und dann noch einmal 2016 zur Einweihungsfeier des neu gestalteten Schillerplatzes. Es waren einmalige Aktionen, bei denen sich Musiker und Musikerinnen aus dem Quartier für einen Abend zusammentaten, ein Programm zusammenstellten und loslegten.

    Das machte Lust auf mehr und so kommt es nun zu einem Abend füllendem Konzert am 23.02.2018 ab 20.30 h im Saal der Gaststätte „Alt Eicken“ frei nach dem Motto: Der Kiez rockt.

    An diesem Abend besteht die Band aus:

    Wolfgang Kemmerling, Uwe Hess, Klaus Elschenbroich und Monika Hintsches – Gesang

    Kurt Schmidt – Bass & Rüdiger Tiedemann – Drums

    Klaus Hoesen & Topher Micha – Keyboards

    Ralf Aussem & Lemmy Lehmann – Gitarre

    Johannes Seidemann – Saxophone und last but not least: Pete Brough – Gesang und Harp

    Gespielt wird, was der Band Spaß macht und in die Beine geht, von David Bowie über Chuck Berry zu U2, Prince und Nina Hagen.

    Termin: 23.02.2018 ab 20.30 h – Einlass ab 19.30 h

    Ort: Gaststätte „Alt Eicken“ – Eickener Str. 149 in 41061 Mönchengladbach, Tel.: 02161 23459

    Eintritt: Vorverkauf: 15,- € – Abendkasse: 17,- €

    Vorverkaufsstellen:

    Prolibri, Schillerstr. 2 in 41061 MG, Tel.: 02161 23640

    Alt Eicken, Eickener Str. 149 in 41061 Mönchengladbach, Tel.: 02161 23459

    Initiative Gründerzeitviertel – online unter: www.initiative-gzv.de o. 02161-200518

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  • Benediktpreis: Hans Leyendecker Laudator für Dunja Hayali

    Benediktpreis: Hans Leyendecker Laudator für Dunja Hayali

    Der Journalist Hans Leyendecker ist Laudator für die Preisträgerin des „Benediktpreis von Mönchengladbach“, Dunja Hayali.

    Der Festakt findet am Freitag, 20. April 2018, im Haus Erholung statt. „Herr Leyendecker ist einer der renommiertesten Journalisten im deutschsprachigen Raum. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für diese Aufgabe gewinnen konnten“, sagt Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vereins.

    Hans Leyendecker arbeitete viele Jahre für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung. Während dieser Zeit deckte er eine Vielzahl politischer Affären auf und gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten. Beim Spiegel war er als Landeskorrespondent für Nordrhein-Westfalen, Büroleiter in Bonn, Kolumnist und Ressortleiter für besondere Aufgaben tätig. Nach seinem Wechsel zur Süddeutschen Zeitung leitete er das Investigativ-Ressort. Zwischenzeitlich wurde er zum Präsidenten des evangelischen Kirchentages 2019 in Dortmund gewählt.

    Dunja Hayali erhält den Benediktpreis von Mönchengladbach aufgrund ihres couragierten und vorbildlichen Eintretens für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft. Die Journalistin zeige stets Gesicht und Haltung, engagiere sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung, heißt es in der Begründung des Kuratoriums.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird in 2018 im 50. Jahr vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweiten Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Beispielhaftes für die Zukunft geleistet haben. Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.

    Preisträger waren zuletzt 2014 Jean-Claude Juncker und 2016 Königin Silvia von Schweden.

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  • 23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    23 Kühlschränke illegal entsorgt – wer kann Hinweise geben?

    Was von einem Bürger als ein „Riesen Haufen Möbel“ beim mags-Servicetelefon gemeldet wurde, stellte sich vor Ort ganz anders dar:
    Im Wickrather Busch an der Trompeterallee, gegenüber einer Rollladen Firma, fanden die Mülldetektive 23 illegal entsorgte Kühl- und Gefrierschränke vor. Teilweise noch mit Kühlaggregaten. Insgesamt transportierte die GEM sieben Tonnen Elektro-Müll vom Fundort ab.

    Die Mülldetektive haben die Ermittlungen aufgenommen.
    „Irgendjemand muss etwas gesehen haben. Bei der Anzahl an Kühlschränken kann entweder nur ein großer Lkw oder ein Kleintransporter mehrfach vorgefahren sein“, sagt Jörg Wilms, Leiter der Mülldetektive.

    Die Stelle, an der die Elektrogeräte wild entsorgt wurden, ist bloß über den Friedhof oder einen angrenzenden Parkplatz zu erreichen.

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  • Gewinner sehen anders aus

    Gewinner sehen anders aus

    “Wozu soll ich noch zur Wahl gehen?”
    Nicht nur diese Frage stellen sich etliche Bekannte in meinem Umfeld. Das Ergebnis der Sondierungsgespräche macht eins ganz deutlich: wir SPD-Wähler wurden bislang an der Nase herumgeführt.
    Wer ist wir? Nun, nicht nur der gemeine Wahlbürger der SPD ist betroffen, die große Gruppe der Jusos ebenfalls.
    Nicht zu vergessen die SPD-Stadträte, die SPD-Abgeordneten in den Landesparlamenten und auch die Bundestagsabgeordneten der SPD, alle diejenigen, die seit der Bundestagswahl gegen ein “weiter so”, gegen eine GroKo in Berlin argumentiert haben.
    Sollten sie alle nun freudig eine 180° Grad Kehrtwende der SPD-Sondierer mitmachen? Nach diesen Ergebnissen? Ich erhoffe und erwarte ein klares “Nein”.
    Mönchengladbachs Frau in Berlin wird nicht umfallen, sie nicht. Auf dem Parteitag in Bonn wird sie es beweisen.

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  • NEU: Museum Abteiberg: Führung mit Susanne Titz durch die Ausstellung VON DA AN

    NEU: Museum Abteiberg: Führung mit Susanne Titz durch die Ausstellung VON DA AN

    Foto: Stefanie Genenger

    Am Sonntag, 14. Januar, um 11:30 Uhr führt Museumsdirektorin Susanne Titz im Museum Abtei durch die Ausstellung VON DA AN. Treffpunkt ist das Foyer des Museums.

    Dr. Susanne Rennert, die für diese Führung angekündigt war, ist kurzfristig verhindert.

    Thema der Führung sind die großen Unruhen von Kunst und Politik im Jahr 1969, als Joseph Beuys und Henning Christiansen ihr legendäres Konzert in Berlin und Mönchengladbach aufführten: “… oder sollen wir es verändern?”

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  • Verwaltung empfiehlt weiterhin Busse in der Hindenburgstraße

    Verwaltung empfiehlt weiterhin Busse in der Hindenburgstraße

    Der Busverkehr in der Hindenburgstraße soll dauerhaft über die aktuell getestete Linienführung fortgesetzt werden.

    Das geht aus einer Empfehlung in einer Beratungsvorlage hervor, die der Bezirksvertretung Nord am Mittwoch, 17. Januar (17 Uhr, Rathaus Abtei) zur Anhörung und dem Planungs- und Bauausschuss am Dienstag, 30. Januar (15 Uhr, Rathaus Rheydt) zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.
    Interessant wird sein, ob bereits eine fundierte Kostenanalyse vorgelegt wird, oder wie die Finanzierung erfolgen soll.
    Da es bereits Plavorstellungen für einen Wasserlauf auf der Hindenburgstraße gibt, sind zum wiederholten Mal umfangreiche Straßenarbeiten voraussehbar.

    Mit Blick auf die problematische Einzelhandelssituation, das Minto hat diese noch verschärft, hält die Verwaltung die Beibehaltung des in der Testphase durchgeführten einspurigen Linienverkehrs bergauf wohl für zwingend notwendig.

    Die Ergebnisse der durchgeführten Testphase zeigen deutlich auf, dass sowohl verkehrlich als auch betrieblich eine Verlegung des Busverkehrs möglich ist. So verläuft der Busverkehr auf der Viersener Straße und Steinmetzstraße bergab ganzjährig stabil.

    Die Befragungen in Bussen, an Haltestellen und von Passanten haben zwar ein heterogenes Meinungsbild ergeben. Eine grundsätzliche Ablehnung gegen die einseitige Herausnahme der Busse in der Hindenburgstraße gibt es aus Sicht der Verwaltung nicht.

    Die Verwaltung empfiehlt außerdem, bei einem entsprechenden Beschluss im Planungs- und Bauausschuss, die Bustrasse langfristig in einen barrierefreien, hochwertigen und einladenden Bereich mit hoher Anziehungskraft umzugestalten, in dem Fußgänger und auch Radfahrer privilegiert sind. Außerdem sieht die Verwaltung den Einsatz von E-Bussen auf Dauer für erforderlich.

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  • Schonzeit für Wildschweine aufgehoben

    Um das Risiko einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen, wird die Jagd auf Wildschweine weiter verstärkt.
    Anfang Januar hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen die unteren Jagdbehörden aufgefordert, weitere Abschusshemmnisse zu beseitigen.
    Die Stadt Mönchengladbach hat deshalb mit sofortiger Wirkung die Schonzeit für Schwarzwild auf allen bejagbaren Flächen mit sofortiger Wirkung bis zum 31. März 2021 aufgehoben.
    Ausgenommen sind nur Bachen mit gestreiften Frischlingen unter zirka 25 Kilogramm.

    Die Jagdrevierpächter in Mönchengladbach werden schriftlich über die Maßnahme informiert.

    Zum Hintergrund: Die Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild ist zur Reduzierung der überhöhten Schwarzwildbestände und zur Absenkung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erforderlich geworden.

    Die aktuelle Entwicklung des Seuchengeschehens ASP in den direkten Nachbarstaaten Tschechien und Polen bedroht verstärkt auch die Tierhaltung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Konsequenzen einer Infektion von Haus- oder Wildschweinen mit dem ASP Virus wären äußerst schwerwiegend und mit massiven Folgen für die betroffene Landwirtschaft und den Jagdsektor verbunden. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich, für infizierte Schweine liegt die Sterblichkeitsrate jedoch bei nahezu 100 Prozent.

    Weiterhin entstehen durch die sehr hohen Schwarzwildbestände übermäßige Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen, Sportanlagen sowie Grundflächen in befriedeten Bezirken. Die intensive Bejagung des Schwarzwildes ist daher über mehrere Jahre hinweg, bis zu einer deutlichen Entspannung der Situation, fortzuführen. Das Ministerium rät außerdem von Jagdreisen in Ländern mit ASP Geschehen dringend ab.

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  • Appell an die nächste Bundesregierung: Beschäftigungsboom ausdehnen

    Appell an die nächste Bundesregierung: Beschäftigungsboom ausdehnen

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. drängt auf arbeitsmarktpolitische Reformen. Es sei höchste Zeit, Unwuchten auf dem Arbeitsmarkt zu korrigieren und den Aufschwung auf diejenigen auszudehnen, die bislang nicht partizipierten, so die Verbandsvorsitzende, Ilse Müller. Langzeitarbeitslose, Menschen mit prekärer Arbeit und Schulabgänger ohne Abschluss müssten dringend in den Fokus der Arbeitsmarktpolitik genommen werden:

    „Die kommende Bundesregierung steht vor der sozialpolitischen Herausforderung, den Niedriglohnsektor wirksam einzuhegen. Wir raten dazu, das Unwesen der sachgrundlosen Befristungen sowie die ausufernde Werkvertragspraxis zurückzudrängen und die Wirtschaft beschäftigungspolitisch wieder stärker in die Pflicht zu nehmen.“ Eine große Zahl von Menschen stünde zudem vor verschlossenen Türen. Für Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt chancenlos seien, böte der Aufbau eines sozialen Arbeitsmarkts als einzige Chance, einem Erwerb nachzugehen und sich ökonomisch zu emanzipieren, so die Vorsitzende, die zu einer engeren Verzahnung von Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik rät:

    „Wir müssen den Teufelskreis von “Einmal Hartz IV, immer Hartz IV” auf breiter Fläche durchbrechen und die mancherorts drohende „Vererbung“ der Sozialhilfe durch gezielte Bildungs- und Betreuungsschritte bannen. Noch immer verlassen zu viele junge Menschen die Schulen ohne Abschluss. Sie benötigen Schulmentoren, öffentlich finanzierte Nachhilfeangebote und die Möglichkeit nachträglicher Ausbildung um der Perspektivlosigkeit der Langzeitarbeitslosigkeit zu entgehen. Das bedeutet allerdings auch, die Arbeit der Jobcenter auf die Betreuung der Arbeitssuchenden und den Aufbau einer passgenauen Qualifikationsstruktur zu fokussieren. Dazu braucht es eine bessere finanzielle Ausstattung der Agenturen vor Ort und die systematische Entrümpelung des Hartz-IV-Systems, das einen erheblichen Teil der Arbeit der Jobcenter okkupiert. Der Arbeitssuchende oder Auszubildende muss im Zentrum der Arbeit der Agenturen stehen und nicht die kleinteilige Bürokratie.“

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  • Die KuKuk-Box ist da: Mobiler Spielcontainer steht im Theaterpark

    Die KuKuk-Box ist da: Mobiler Spielcontainer steht im Theaterpark

    Seit wenigen Tagen hat der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie einen transportablen Spielplatz, die KuKuk-Box. Zum Jahreswechsel wurde der Spielcontainer auf dem Gelände des Theaterparks in Rheydt (Spielplatz Vierhofstraße 25) aufgestellt.

    Die Idee:
    Wenn die Geräte eines Spielplatzes in die Jahre gekommen sind, Ersatz auf die Schnelle nicht beschafft werden kann, oder wenn ein Spielplatz saniert wird, kann man den Kindern in der Zwischenzeit den mobilen Spielcontainer anbieten.

    Die KuKuk-Box ist ein umgebauter Seefrachtcontainer mit Auf- und Anbauten, die zum Spielen und Toben einladen. Mitarbeiter von mags und Jugendamt haben den Container auf einer Messe entdeckt und waren sofort von dem Konzept begeistert.
    Im vergangenen Jahr hat der Jugendhilfeausschuss die Anschaffung des Spielcontainers beschlossen.

    Und nun steht der in dem Park hinter dem Theater in Rheydt. Der Spielplatz im Theaterpark ist ein zentraler Spielplatz in Rheydt und besonders für die Kinder, die im Zentrum von Rheydt leben, von großer Bedeutung. Leider ist er deutlich in die Jahre gekommen. Einzelne Spielgeräte wurden abgebaut, da sie nicht mehr zu reparieren waren. Zuletzt musste das Klettergerüst entfernt werden. Es blieben nur noch einige Wipptiere, eine Doppelschaukel und eine große Sandfläche.

    Bis dort ein neuer Spielplatz entsteht, kann es noch einige Zeit dauern, weil die Fläche Teil des Theaterparks ist, der gerade komplett neu geplant wird. Um in der Zwischenzeit ein ausreichendes Spielangebot vorzuhalten, ist dieser Standort geradezu ideal als erster Standort für den Spielcontainer. Übrigens: Das triste Weiß ist nicht die endgültige Farbe. Sobald es das Wetter zulässt, werden Jugendliche den Container im Rahmen eines Graffiti-Projektes bunt und fröhlich gestalten.

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  • Grünen laden zur Mitgliederversammlung ein

    Grünen laden zur Mitgliederversammlung ein

    Bei der nächsten LDK (Landesdelegiertenkonferenz) im Januar werden die Grünen NRW Ihren Sprecher neu wählen. Wolfgang Rettich wird auf dieser Versammlung seine Vorstellungen und Ziele als Bewerber für die Nachfolge von Sven Lehmann als Sprecher der Grünen NRW erläutern.

    Nachdem die Grünen Peter Walter nach Duisburg verabschieden mussten, steht die Wahl einer Beisitzerin für den Vorstand auf der Tagesordnung.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

    wo: am Dienstag, 9. Januar 2018, um 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes Mönchengladbach, Brandenberger Str. 36, 41065 Mönchengladbach

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  • Rats-TV anschauen: https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Rats-TV anschauen: https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Die Jugend hegte Hoffnung auf eine Wende zum Guten, als sie mit ihrem Antrag auf Einführung eines modernen Rats-TV Gehör in der Mutter-Partei erhielt. Genauer ausgedrückt: Es war die CDU-Jugend. Sie gaben den entscheidenden Anstoß. Etliche Altvorderen waren dagegen, setzten sich aber nicht durch.
    Alle im Stadtrat der Stadt Mönchengladbach vertretenen Parteien erklärten einstimmig ihre große Zustimmung zum Testbetrieb für die Ratssitzungen in 2017.

    Die Aufzeichnungen sind freigechaltet und können auch heute noch angesehen werden. Die Bürger sollten diese Gelegenheit nutzen.
    Sie sollten es zum Anlass nehmen, mit den Politikern ihrer Wahl für die Weiterführung dieses Projektes zu kämpfen.
    In den nächsten Ratssitzungen wird über diese Weiterführung entschieden werden.

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

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  • „Nette-Toilette“: nächster Ansatz zur Umsetzung einer guten Idee

    „Nette-Toilette“: nächster Ansatz zur Umsetzung einer guten Idee

    Ganz still, ohne Redebeitrag, so als wolle man es lieber nicht publik machen, wurde im Rahmen des Haushalt-2018 Genehmigungsverfahrens im Stadtrat im Dezember 2017 unter Tagesordnungspunkt 5 der Einstieg in das Uralt-Thema erneuert.
    Seit vielen Jahren wurden sukzessive alle Toilettenhäuschen in den beiden Innenstädten ersatzlos abgebaut, teilweise an Stadtteil-Bedarfsorten installiert. Eben solange gibt es Forderungen nach Ersatzmöglichkeiten aus der Bevölkerung.
    Die Politiker der Bezirksvertretung Süd brachten das Thema mit Antrag vom 22.11.2017 wieder auf die politische Entscheidungs-Bühne.

    In vielen Großstädten gibt es die „Nette Toilette“, Geschäftsleute ermöglichen die Benutzung ihrer Toiletten für Alle und erhalten im Gegenzug einen Unterhaltszuschuss von den jeweiligen Stadtverwaltungen aus dem öffentlichen Haushalt.

    In Mönchengladbach schlugen alle bisherigen Versuche zur Einrichtung der „Netten Toilette“ fehl, die Unternehmer in der Stadt waren nicht bereit dazu. Für sie gab es offensichtlich zu große Nachteile.
    Ob sich diese Haltung nun geändert hat oder durch besseres Marketing positiv beeinflußt werden kann, muß sich beim neuerlichen Versuch zeigen. Der Masterplan Nahmobilität sieht dieses Konzept jedenfalls vor und empfiehlt es.
    Stadt-Tochter MGMG und Stadtverwaltung sind gemäß der Antragsteller CDU/SPD nun aufgefordert, gemeinsam Wege finden, Gastronomen und Einzelhändler zu überzeugen, ihre Anlagen zur Verfügung zu stellen und kenntlich zu machen.

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  • Rat beschließt Organisationseinheit strategisches Wachstumscontrolling

    Rat beschließt Organisationseinheit strategisches Wachstumscontrolling

    Kolumne

    Bereits in 2016 beantragten CDU/SPD gemeinsam die Bildung dieser Einheit. Begründet wurde dieser Antrag mit nachfolgender, wahrlich komplexen Ausführung:

    Die Stadtentwicklungs-Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ ist das Fundament sowie die entscheidende und sachlogische Voraussetzung, dass Mönchengladbach die im Stärkungspaktzeitraum verfolgten grundsätzlichen Ziele wie Haushaltsausgleich, Schuldenabbau sowie wirtschaftliches Handeln im Konzern Stadt auch aus eigener Kraft in den kommenden Jahren weiterverfolgen kann. Ziel von CDU und SPD ist es, mit Hilfe dieser Wachstums-Strategie den Haushaltsausgleich auch ohne Stärkungspakthilfen ab dem Jahr 2021 zu verstetigen.

    Das kann nur gelingen, wenn die Ressourcen im Konzern Stadt effizient und verbindlich vernetzt und systematisch anhand qualitativer Wachstumsparameter evaluiert und ausgerichtet werden.
    Das Wachstumscontrolling soll insofern parallel zur weiteren Operationalisierung von „mg+“ aufgebaut und in allen Dezernaten und städtischen Töchtern konzernübergreifend implementiert werden. Hierfür müssen quantitative, qualitative und finanzielle Zielmarken kontinuierlich in messbare Kontrolldaten übersetzt, geeignete Projektmaßnahmen mit dem Ziel positiver Haushaltseffekte entworfen und Prozessschritte kennzahlenorientiert und fachbezogen umgesetzt werden. Bereits vorliegende Untersuchungen der einzelnen Dezernate, Ergebnisse aus politischen Workshops und Gremienberatungen sind im Sinne des strategischen Ansatzes aufzubereiten und zu konkretisieren. Insbesondere sind Wanderungsbewegungen sowie die wirtschaftliche und demografische Entwicklung prospektiv und fortlaufend aktualisierend in die NKF-Steuerung zu integrieren. Die Unterzeichner empfehlen hierfür den Einsatz einer am anerkannten betriebswirtschaftlichen Instrument der „Balanced Scorecard“ (BSC) orientierten Konzernsteuerung. Eine entsprechende softwaregestützte Controlling-Berichterstattung an das Lenkungsgremium Wachsende Stadt und die politischen Gremien ist gemeinsam mit der ITK Rheinland zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll eine Begleitung durch die GPA NRW angestrebt und zur weiteren Zielerreichung der Stärkungspakt-Vorgaben gewährleistet werden. Mit der Einführung des beantragten Wachstumscontrollings betritt Mönchengladbach unter den nordrheinwestfälischen Kommunen Neuland und bleibt so Vorreiter bzw. Modellkommune einer nachhaltigen, soliden und wachstumsorientieren Haushaltsführung und Stadtentwicklung. Die Mittel für den Aufbau der neuen Organisationseinheit sind dem Haushaltsansatz „Moderne Verwaltung und Demografie Stadt MG“ (1275/IX) zu entnehmen.

    Nun darf sich jeder zufrieden zurücklehnen, der dies alles verstanden hat, der weiß, was die GroKo meint.
    Den Gesichtern unserer Politiker in den Ausschüssen und abschließend in der Ratssitzung am 20.12.2017 war unschwer anzusehen, sie hatten Probleme mit diesem Papier.
    Ob dieser Antrag in den parteiinternen Seminaren ausgiebig, ausreichend und fachlich korrekt erklärt wurde, ist leider nicht überliefert. In unserer ach so wissenden Wissensgesellschaft gibt sich niemand gerne die Blöße und sagt offen heraus: „Ich habe es nicht kapiert.“
    Einfacher ist ein kurzes Kopfnicken und die zustimmende Handhebung.
    Jedenfalls zeigten sich die Fraktionsführer der GroKo im Hauptausschuss am 13.12.2017 nicht bereit (oder in der Lage ?) offene Fragen der Opposition zu erklären.
    Fest steht jedoch, erst in Zukunft will die GroKo Erkenntnis darüber bekommen, über welche Kennzahlen gesprochen werden wird. Diese werden also erst noch zu erarbeiten sein. Wie dann damit umzugehen sein wird und wie sie zu interpretieren sind, das alles ist Zukunftsmusik nach den Ausführungen der Antragsteller Heinrichs/Schlegelmilch.

    Auch die Frage, in welchem Umfang, wenn überhaupt, die städtischen Mitarbeiter in dieses betriebswirtschaftliche Instrument der „Balanced Scorecard“ (BSC) eingeführt und geschult werden, wurde mit keinem Wort beantwortet. Dies ist jedoch eine der wichtigsten Voraussetzungen der BSC.
    Dem interessierten Bürger drängt sich der Verdacht auf, es geht um ein Vehikel, mit dem man selbstbestimmte, nicht nachprüfbare Kennzahlen als statistische Argumentationen erarbeiten möchte um Vergleiche anderer, externer Statistiken mit diesen eigenen Daten beantworten zu können.
    Interessant wird deshalb sein, wie unser neugewählter Kämmerer diese herausragende Aufgabe angehen wird und welche Berichte der Öffentlichkeit darüber zugänglich sein werden.

    Oberbürgermeister H.W. Reiners sagte lediglich die Information der Politik zu. Hatte er die Öffentlichkeit nur versehentlich übersehen?

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