Autor: Harald Wendler

  • Matinee zur Komödie „Der zerbrochne Krug“

    Matinee zur Komödie „Der zerbrochne Krug“

    Am Sonntag, den 25. Februar feiert Heinrich von Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ um 19.30 Uhr Premiere auf der Großen Bühne des Theaters Mönchengladbach, inszeniert von Hüseyin Michael Cirpici.

    Der gebürtige Krefelder hat das Publikum am Niederrhein zuletzt mit seiner Interpretation von Shakespeares „Macbeth“ begeistert.

    Bei einer Frühstücks-Matinee am Sonntag, 18. Februar stellen die Schauspieler Bruno Winzen (Dorfrichter Adam), Christopher v.u.z. Lerchenfeld (Gerichtsrat Walter) und Dramaturg Martin Vöhringer das Stück um 11.15 Uhr im Theatercafé Linol näher vor.
    Ab 10 Uhr können die Besucher frühstücken. Der Eintritt für die Matinee beträgt 4 Euro (ohne Frühstück).

    Karten sind ab sofort an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder www.theater-krmg.de erhältlich.

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  • Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis

    Macht-Posten-Versorgung – die Chance der Basis

    Meine erste Reaktion war mit einer Schockstarre vergleichbar.
    Ich fühlte mich betrogen, ein Parteiführer hatte mich hinters Licht geführt, ich hatte ihm Glauben geschenkt.
    Sie wollten Verantwortung übernehmen für unser Land, er wollte keinesfalls einen Platz am Kabinetts-Tisch der Angela Merkel einnehmen. Vertrauensbruch.
    Macht war ihm wichtig, ein Ministerposten, eine gute Versorgung. Was störte ihn sein Geschwätz von gestern.

    Die Basis ist nun aufgerufen, sie muß es nun richten, dieses unwürdige GroKo-Gebilde verhindern.
    Kann sie ihre einmalige, evtl. unzulässige Chance nutzen?
    Ein Gericht wird die Zulässigkeit bestätigen, davon gehe ich aus.
    Stoppt Schulz, er kann und sollte Deutschland nirgendwo mehr repräsentieren können.
    Nach seinen eigenen Worten ist er nicht der richtige Mann für einen Neuanfang, wie sollte er dann in Krisensituationen seinen Mann stehen können.

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  • Grüne Nord laden zur Mitgliederversammlung

    Grüne Nord laden zur Mitgliederversammlung

    Zu ihrer Mitgliederversammlung laden die Grünen im Ortsverband Mönchengladbach-Nord für Dienstag, den 20. Februar 2018 von 19.30 bis 21.30 Uhr ins Cafe van Dooren, Kaiserstr. 132, 41061 Mönchengladbach ein.

    Auf Bundesebene sind die Grünen mit einer neuen Spitze ins Jahr gestartet. In den Umfragen gewinnt grüne Politik landesweit an Zustimmung und die Mitgliederzahlen steigen. Dies ist daher die richtige Zeit auch vor Ort noch aktiver zu werden und das Leben in unserer Stadt im besten Sinne zu gestalten. Passenderweises stehen dafür die Vorstandswahlen an!

    Das amtierende Vorstandsduo Monika Halverscheid und Boris Wolkowski wollen mit den Mitgliedern auch über konkrete Ideen für die Zukunft und gemeinsame Projekte sprechen, um grüne Politik im Norden der Stadt zum Wirken.

    Interessierte sind ausdrücklich herzlich eingeladen!

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  • Glyphosat: Verbotsforderung der Grünen verschoben

    Die Zahl der Glyphosat-Kritiker steigt stetig. Der Grund: Den ökonomischen Vorteilen für die konventionelle Landwirtschaft stehen zahlreiche Defizite gegenüber.
    Das sehen sicher auch sämtliche Mönchengladbacher Politiker so. Diesen Eindruck vermittelten sie in der vergangenen Woche im Finanzausschuss. Ein entsprechender Antrag der Bündnis-Grünen wurde zuständigkeitshalber ohne Beratung in den Umweltausschuss geschoben.
    Der veranrwortliche Umweltdezernent Dr. Bonin erklärte kurz, dass auf den Flächen der Stadt schon seit Jahren kein Mittel mit Glyphosat eingesetzt werde.
    Ob auch die Landwirte ihre Flächen ohne dieses Mittel bearbeiten, blieb unbeantwortet.

    Die Mängel von Glyphosat haben es allerdings in sich: Nach Darstellung der Albert-Schweitzer-Stiftung schädigt Glyphosat schon in geringen Mengen die menschlichen Embryonal- und Plazentazellen sowie die DNA von Menschen und Tieren.
    Das Herbizid „Roundup“ könne in menschlichen Zellen innerhalb von 24 Stunden zum vollständigen Zelltod führen. Nachweislich tödlich sei »Roundup« vor allem auch für Amphibien. Zudem bestünden bei Menschen und Tieren Zusammenhänge zwischen Glyphosat und Fehlbildungen/-geburten.
    Bei Menschen, so heißt es bei der Albert-Schweitzer-Stiftung weiter, könnte Glyphosat solchen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs den Weg ebnen sowie zu Depressionen, Herzinfarkten und Unfruchtbarkeit führen. Darauf weise eine neuere Studie hin.

    Zunehmend beklagten auch hierzulande Landwirte Störungen wie Atemwegsbeschwerden und Hauterkrankungen nach dem Einsatz von Glyphosat.
    Die Grünen haben daher einen Antrag eingebracht, wonach der Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt Mönchengladbach nicht mehr gestattet werden soll.
    Die Hansestadt Rostock hat jetzt bereits einen Beschluss gefasst, der die Nutzung des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat auf all ihren Flächen untersagt.
    Die Bundesregierung stimmte der Weiternutzung jedoch auf europäischer Ebene unverständlicherweise zu.

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  • OB H. W. Reiners kritisiert Untätigkeit der Deutschen Bahn AG
    zitierte Webseite der DB nicht mehr erreichbar

    In einem persönlichen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz, kritisiert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners die mangelhafte Kommunikation der Deutschen Bahn AG und den desolaten Zustand des Hauptbahnhofs Mönchengladbach.
    MG-Heute dazu: Der im Schreiben veröffentliche Link ist nicht erreichbar. Die DB wird die Seite wohl aus dem Netz genommen haben, einfach unwürdig.
    MG-Heute hat den Text bei “Geheimtipp Leipzig” im Internet gefunden:
    https://geheimtipp-leipzig.de/die-sieben-bahnhofskategorien/

    Mit unterzeichnet haben das Schreiben die Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings und Güllistan Yüksel sowie die Landtagsabgeordneten Frank Boss, Jochen Klenner, Hans-Willi Körfges und Andreas Terhaag. Das Schreiben im Wortlaut:

    “Sehr geehrter Herr Dr. Lutz,

    da mir der Zustand des Hauptbahnhofs Mönchengladbach seit langem ein Dorn im Auge ist und ich mich in den letzten Wochen erneut extrem über die mangelhafte Kommunikation der Deutschen Bahn AG geärgert habe, wende ich mich heute persönlich an Sie. Die Thematik der Sanierung des Empfangsgebäudes des Hauptbahnhofs füllt hier Ordner mit negativen Pressemeldungen. Nachdem die Stadt Mönchengladbach kostenpflichtige Vorleistungen sowie eine Beteiligung an den Planungskosten erbracht hat, war die Umsetzung der Sanierung des Empfangsgebäudes für 2014 vorgesehen, wurde dann von der Deutschen Bahn AG auf 2016 verschoben. Im August 2017 erreichte mich die freudige Kunde, dass die Arbeiten an der Empfangshalle ab dem 01.09.2017 weitergehen! Nach einigen offensichtlichen Abrissarbeiten passierte allerdings erneut nichts mehr. Derzeit verfügt der Bahnhof daher weder über Türen noch über eine Fahrgastinformationsanzeige. Über diese zeitliche Posse der Untätigkeit hinaus, bin ich überaus verärgert, von der erneuten Verschiebung der Sanierungsmaßnahme durch die Medien zu erfahren. Diese Ignoranz der Deutschen Bahn AG ist einfach stillos. Wie Ihnen sicher bekannt ist, befindet sich der Mönchengladbacher Hauptbahnhof in der Bahnhofskategorie 2. Gemäß Ihren eigenen Ausführungen sind solche Verkehrshalte wie folgt zu klassifizieren: “Die 87 Bahnhöfe der Kategorie 2 sind häufig wichtige Zustiegspunkte für den Fernverkehr oder Schnittstellen zu den großen Flughäfen und Hauptbahnhöfe größerer Städte. Alle bedeutenden infrastrukturellen Einrichtungen sowie Dienstleistungen rund um die Bahnreise sind vorhanden. Zudem ist eine Betreuung der Reisenden in den Hauptverkehrszeiten durch unsere Mitarbeiter gewährleistet. Ausstattung und Service haben ein ähnlich hohes Niveau wie an Bahnhöfen der Kategorie 1.”

    (http://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/stationsnutzung/11878066/bahnhofs_kategorien.html)

    Vor dem Hintergrund der hiesigen Gegebenheiten ist selbst bei wohlwollender Auslegung keine Subsumtion unter die Kriterien Ausstattung und Service möglich. Der Zustand ist – auch im Vergleich zu anderen in der Kategorie 2 eingeordneten Stationen – als erbärmlich und der 26. größten Stadt der Bundesrepublik völlig unangemessen zu bezeichnen. Die aktuelle Entwicklung und der derzeitig wirklich unerträgliche Zustand heizen die Presseanfragen weiter an und erweitern damit völlig zu Recht die Liste der Negativmeldungen über die Deutsche Bahn AG. Nach einer langen, schwierigen Zeit des Strukturwandels verzeichnet Mönchengladbach Wachstum und ein verstärktes Interesse bei Investoren. Die Stadt setzt im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt alles daran, den Bereich um den Hauptbahnhof attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Sehr geehrter Herr Dr. Lutz, für den Zustand des Hauptbahnhofs mit seinem historisch, stadtbildprägendem Gebäude schäme ich mich gegenüber Bürgerinnen und Bürgern sowie gegenüber Reisenden und Pendlern. Die Untätigkeit der Deutschen Bahn AG konterkariert Stadtentwicklungsmaßnahmen. Nach nunmehr vier Jahren des Hinhaltens durch die Deutsche Bahn AG sehe ich die dringende Notwendigkeit von sichtbaren Ergebnissen und gehe davon aus, dass Sie mir zustimmen. Im Hinblick auf die hier vorliegenden Presseanfragen informiere ich Sie vorsorglich darüber, dass ich dieses Schreiben der Presse zur Verfügung stelle. Gerne erwarte ich Ihre Antwort und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    Hans Wilhelm Reiners”

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  • „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“: zum letzten Mal am Valentinstag

    „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“: zum letzten Mal am Valentinstag

    Passend zum Valentinstag zeigt das Theater Mönchengladbach am Mittwoch, den 14. Februar „Die Wiedervereinigung der beiden Koreas“ von Joël Pommerat.

    Damit verabschiedet sich die Inszenierung von Christoph Roos endgültig von der Bühne. Das Theaterstück mit dem ungewöhnlichen Titel wirft einen facettenreichen Blick auf das Thema Liebe in all ihren Facetten.

    Joël Pommerat gehört in Frankreich zu den bedeutendsten zeitgenössischen Theaterautoren. „Die
    Wiedervereinigung der beiden Koreas“ wurde 2014 zum ersten Mal auf Deutsch aufgeführt. Seit dieser
    Spielzeit konnten auch die Besucher des Theaters Mönchengladbach das Panorama über die Liebe auf
    der Bühne erleben.

    Die sechszehn unterschiedlichen Szenen handeln von Sehnsucht, Enttäuschung, Abschiednehmen, aber auch vom hoffnungsvollen Zusammenbleiben.
    Am Mittwoch, den 14. Februar haben Zuschauer zum letzten Mal die Möglichkeit, den Liebesreigen um 19.30 Uhr auf der Großen Bühne des Theaters Mönchengladbach zu sehen.

    Tickets: 02166/6151-100 oder www.theater-kr-mg.de.

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  • Der Gipfel – Der Missbrauch der Bürger

    Der Gipfel – Der Missbrauch der Bürger

    Der Bund behauptet, die Kosten für den G20-Gipfel in Hamburg 2017 haben ca. 72 Millionen Euro betragen. Andere gut informierte Kreise betiteln die Gesamt-Kosten mit 300-400 Millionen Euro. Für ein 2 Tage Europa-Treffen. Für 20.000 Delegierte aus Europa.

    Eine unsägliche Verschwendung deutscher Steuermittel.

    An Argumenten fehlt es den Verantwortlichen in der Bundesregierung nicht:
    diese 20.000 Menschen müssen schließlich ordentlich untergebracht und versorgt werden, müssen beschützt und geschützt werden.
    Wer sind diese 20.000 Delegierten eigentlich? Wir Bürger erfahren es nicht, wir haben zu zahlen. Warum müssen es 20.000 sein?
    Erfahren wir greifbare Ergebnisse über den Einsatz von solchen Menschen-Massen?
    Nein, das wird nicht mitgeteilt, dieser Gigantismus ist auch nicht erklärbar.
    Meine Begeisterung für ein solch gefräßiges Europa schwankt.

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  • Die Familienkarte- nicht nur ein Bonus für Familien in Mönchengladbach

    Die Familienkarte- nicht nur ein Bonus für Familien in Mönchengladbach

    Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die Familien zu stärken und mit Unterstützung der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) eine Familienkarte einzuführen. Zukünftige Inhaber dieser Familienkarte sollen durch spürbare finanzielle Vorteile und Vergünstigungen beim Einkauf und bei der Gestaltung von Freizeit eine Entlastung erfahren und Anreize bekommen, in Mönchengladbach mehr zu unternehmen und Gemeinsamkeiten zu erleben.

    In der aktuellen Vorbereitungsphase zur Einführung der Familienkarte wendet sich die Stadt nun an lokale Betriebe, Unternehmen und Vereine, sich mit Rabatten für Familien einzubringen und dadurch das familienfreundliche Image der Stadt zu stärken.

    “Mönchengladbach ist im Wachstum – nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ. Die Familienkarte Mönchengladbach ist ein Projekt der Stadt Mönchengladbach zur Stärkung der Familien in unserer Stadt. Die Karte soll zum einen Familien in vielen für sie relevanten Bereichen unterstützen, sie bietet aber auch die Möglichkeit, zu zeigen, was Mönchengladbach für Familien zu bieten hat”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Auftakt der Kampagne.

    Die Familienkarte soll Familien in der Stadt Anreize für Unternehmungen bieten und dabei auch finanzielle Erleichterung. Unternehmen können das Projekt unterstützen und selber davon profitieren. “So können letztlich mehrere Seiten von der Familienkarte profitieren: Familien, zum Beispiel durch Rabatte bei Veranstaltungen und Wirtschaft, Handel, Gastronomie und Dienstleistungen, weil sie ihre Bekanntheit steigern und die Kunden von morgen gewinnen können. Von Familien, die sich so wertgeschätzt fühlen und gut laufenden Unternehmen profitiert wiederum die gesamte Stadt”, ergänzt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der städtischen Marketing Gesellschaft (MGMG), die selbst Vergünstigungen beim Ritterfest oder bei den Taschenlampenkonzerten für Familienkarten-Inhaber anbieten wird.

    “Wir verstehen uns als familienfreundliche Stadt, in der Kinder willkommen sind und stehen als Ansprechpartner gerne zur Seite. Die Familienkarte wird allen Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren kostenlos ausgehändigt und soll vor allem auch kinderreichen Familien beim alltäglichen Bedarf finanzielle Entlastung wie auch bei der Freizeitgestaltung exklusive Vorteile bieten”, unterstreicht Beigeordnete Dörte Schall. Jeder Erziehungsberechtigte mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach, der mit mindestens einem Kind in häuslicher Gemeinschaft lebt ist berechtigt, die kostenlose Familienkarte zu beantragen. Eine Zweitkarte soll jederzeit über einen geplanten Online-Antrag ausgestellt werden können.

    Vor Ablauf, also etwa nach eineinhalb Jahren, soll nach Einführung der Familienkarte rechtzeitig ermittelt werden, ob die Karte angenommen wird und die entsprechenden Effekte erzielt wurden. Dann soll über eine Fortsetzung in den politischen Gremien beraten werden. Die Kosten für die Familienkarten von der Erstellung bis hin zur Vermarktung und Versand über den Zeitraum von zwei Jahren werden bei insgesamt rund 169.000 Euro liegen. Bei der Familienkarte hat sich der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie dabei an dem Konzept der Familienkarte, wie es zum Beispiel die Städte Düsseldorf und Krefeld umgesetzt haben, orientiert. Insgesamt können damit etwa 25.000 Familien in Mönchengladbach erreicht werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=U1ay2DUUxfs&feature=youtu.be

    Doch bevor die Familienkarte überhaupt beantragt werden kann, geht die Stadt nun in einem ersten Schritt auf die Unternehmen zu, die – sofern sie die Kampagne aktiv unterstützen – mit dem “Mönchengladbach Familiensiegel” als Leistungspartner und besonders familienfreundlich ausgewiesen werden und dieses auch für ihre eigenen Medien/Werbezwecke nutzen dürfen. In der Planung sind hierzu auch ein Booklet mit allen Angeboten, ein Familienkarten-Newsletter und eine Facebook-Fanpage.

    Mit dem Siegel “Wir sind familienfreundlich” engagieren sich die Unternehmen sichtbar für dieses soziale Projekt und damit auch für die Attraktivität der Stadt. Firmen, die sich beteiligen wollen, können ein entsprechendes Antragsformular unter www.familienkarte-mg.de herunterladen.

    Hier werden auch in Zukunft alle Informationen rund um die Familienkarte zu finden sein.
    Ansprechpartner für das Projekt Familienkarte ist der städtische Fachbereich Kinder, Jugend und Familie (Kontakt: E-Mail: familienkarte-mg@moenchengladbach.de)

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  • Odenkirchen erhält einen neuen, umgestalteten Marktplatz –Kosten bleiben intransparent

    Odenkirchen erhält einen neuen, umgestalteten Marktplatz –
    Kosten bleiben intransparent

    Unter der Devise “Wir räumen auf und setzen Akzente” soll der in die Jahre gekommene Martin-Luther-Platz in Odenkirchen umgestaltet werden.
    Die entsprechenden Pläne, die zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität führen sollen, wurden in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vorgestellt. Eine Entscheidung steht in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 22. Februar an.

    Da die historische Kirche, die 1755/56 errichtet wurde, und der vorgelagerte Platz eine Einheit bilden, sieht der zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern erarbeitete Entwurf vor, den Kirchgarten, der bereits heute von der städtischen Tochter mags gepflegt wird, weiter zu öffnen und einzubeziehen. Dieser Bereich soll um eine Boulebahn und eine Sitzgruppe mit integriertem Schachspiel bereichert werden.

    “Der Platz wirkt durch seien Neugestaltung heller, freundlicher und einladender. Durch die klare Gliederung erfährt der Platz eine Aufwertung in den Punkten Aufenthaltsqualität und Sicherheit und wird somit sicherlich wieder stärker von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen”, so der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Als räumliche Trennung zur Straße werden an der Platzkante neue Bänke mit Blick auf die Kirche errichtet. Kurzzeitparken, wie es bislang vorkommt, soll dann nicht mehr möglich sein.

    Bestandteil eines vier Meter breiten Streifens zwischen Straße und Platz sind neben der neuen Möblierung auch Sträucher (Felsenbirnen), Bäume, Fahrradbügel und eine neue LED- Beleuchtung, wie sie auf dem Rheydter Marktplatz bereits vorzufinden ist.
    Darüber hinaus soll die zum Parkplatz der Deutschen Bank hin als störend empfundene Hecke und andere Hecken um die Kirche auf einen Meter gekürzt werden. Durch die Fällung einer zudem erkrankten Eibengruppe wird der Blick auf das Kirchengebäude wieder frei gegeben.

    “Wir haben nun die Möglichkeit, den 1988 errichteten Platz, der den gleichen Bodenbelag wie in der Burgfreiheit erhalten soll und auf dem weiter der Wochenmarkt stattfinden wird, wieder näher an die Kirche zu holen”, erläutert der für dieses Projekt verantwortliche Stadtplaner Taco de Marie.

    Mit der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR (mags) ist vereinbart, dass sie den ersten Bauabschnitt, d.h. die Tiefbauarbeiten zur Wiederherstellung, größtenteils als Instandsetzungsarbeiten ausführen werden. Diese sind entsprechend im Wirtschaftsplan der mags in 2018 veranschlagt. Die Höhe dieser Kosten wurde nicht mitgeteilt.

    Die Gesamtkosten für ergänzende Tiefbaumaßnahmen, über die Instandsetzung hinausführenden Arbeiten und für den Bauabschnitt 2 belaufen sich nach der aktuellen Kostenschätzung auf ca.150.000 €.
    Diese Mittel stehen unter der LDI-Nummer 1043 im Haushaltsjahr der Stadt Mönchengladbach 2017 zur Verfügung und müssen noch im Rahmen des Jahresabschlusses durch den Kämmerer in 2018 übertragen werden.

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  • Das Theater trauert um Matthias Kniesbeck

    Das Theater trauert um Matthias Kniesbeck

    Foto: Matthias Stutte

    Der saarländische Schauspieler und Theaterregisseur Matthias Kniesbeck, Jahrgang 1955, ist nach langer Krankheit in Merzig verstorben.
    Am Theater Krefeld und Mönchengladbach hat Kniesbeck während der Intendanz von Jens Pesel mehrfach gearbeitet. Unter anderem inszenierte er 2006 Michael Frayns berühmte Komödie „Der nackte Wahnsinn“ und übernahm selbst die im Stück parodierte Rolle eines Theater-Regisseurs.
    Eigene Theaterabende wie „Elvis liebt Dich!“ (gemeinsam mit Jochen Kilian) oder das von ihm neu entdeckte Woody-Allen-Musical „Sweet and Lowdown“ wurden am Niederrhein schnell zu Publikumsrennern.

    Vielen Zuschauern dürfte der Charakterkopf Kniesbeck auch als eindrucksvoller
    Dorfrichter Adam in Jens Pesels Inszenierung von Kleists „Der zerbrochne Krug“ in Erinnerung sein.

    Foto: Matthias Stutte

    Kniesbeck spielte und inszenierte u.a. an Theatern in Berlin, Darmstadt, Stuttgart und Essen. Fernsehzuschauer kannten ihn aus der TV-Serie „Balko“, dem Saarbrücker Tatort als Partner von „Palü“ und der vielfach international preisgekrönten Hunsrück-Saga „Heimat“ von Edgar Reitz, die in der ARD gezeigt wurde.

    Der Liederabend „Männerschmerz“, den er in den 1990er Jahren mit Essener Schauspielkollegen und dem Musiker Willi Haselbek entwickelt hatte, erreichte im Ruhrgebiet Kultstatus.

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  • 186 Millionen Überstunden in NRW – 58 Prozent unbezahlt –Extrem-Arbeitszeiten in Mönchengladbach

    186 Millionen Überstunden in NRW – 58 Prozent unbezahlt –
    Extrem-Arbeitszeiten in Mönchengladbach

    Überstunden, Arbeiten am Wochenende und in der Nacht: In Mönchengladbach ist das für die rund 2.100 Beschäftigten des Gastgewerbes alles andere als ungewöhnlich.
    Ebenso wenig für die 1.600 Mitarbeiter in der Ernährungsindustrie. Damit die Belastung jedoch erträglich bleibt, schreibt das Arbeitszeitgesetz maximale Arbeitsstunden und Ruhepausen vor.

    Genau darum fürchtet nun die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Sie warnt mit Blick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD davor, dass es zu einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes „durch die Hintertür“ kommen könnte – mit erheblichen Folgen für Tausende Beschäftigte in der Region.

    „Flexibilität im Job kann nicht einseitig auf Kosten der Beschäftigten gehen“, macht NGG-Geschäftsführerin
    Manja Wiesner deutlich. Auf dem heimischen Arbeitsmarkt sei hier längst etwas aus der Balance geraten: So leisteten Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen im vorletzten Jahr 186 Millionen Überstunden – 58 Prozent davon unbezahlt.
    Dies geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Jutta Krellmann hervor.
    Rechnet man die Überstunden in Vollzeit-Jobs um, entspricht das in NRW demnach 114.000 Arbeitsplätzen.

    „Auch in Mönchengladbach subventionieren Beschäftigte jeden Tag Unternehmensgewinne durch Gratis-Stunden. Statt immer wieder zu fordern, die Arbeitszeiten zu lockern, sollten die Arbeitgeber die vorhandene Mehrarbeit lieber auf mehr Schultern verteilen und neues Personal einstellen“, fordert Wiesner.

    An die GroKo-Verhandler von CDU/CSU und SPD appelliert die Gewerkschafterin, kein „Herumdoktern“ am Arbeitszeitgesetz zuzulassen. Im 28-seitigen Sondierungspapier ist von einem neuen „Rahmen“ die Rede, um den „vielfältigen Wünschen in der Arbeitszeitgestaltung gerecht werden zu können“.

    Für Wiesner steht fest: „Das Arbeitszeitgesetz legt Mindeststandards für den Schutz von Gesundheit und Privatleben fest. Hier brauchen wir keine neuen Experimentierräume.“
    Flexible Lösungen im Betrieb ließen sich per Tarifvertrag vereinbaren. In der Gastronomie hätten sich etwa Arbeitszeitkonten bewährt, so Wiesner. „Damit kann eine Hochzeitsfeier im Lokal auch mal länger gehen – ohne dass Köche und Kellner vor Arbeit umfallen.“

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  • AWO-Theaterprojekt mit Flüchtlingskindern feiert Premiere

    Die Nachwuchstheatergruppe des Internationalen Zentrums der AWO Mönchengladbach feiert die Premiere des Stücks “Der Drache will heiraten” und hofft am kommenden Sonntag auf viele Besucher.

    Die Gruppe besteht aus 14 Flüchtlingskindern im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Sie kommen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und Bulgarien.
    Unter der Leitung von Sabine Sanz und Alexander Betov, beide arbeiten als Opernsänger am Stadttheater in
    Mönchengladbach, haben die Kinder ein Jahr lang für die Aufführung geprobt.

    “Die Kinder hatten kaum bis gar keine Deutschkenntnisse, als sie zu uns in die Theatergruppe kamen”, erinnert sich Sabine Sanz. “Inzwischen haben sich nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten der Kids deutlich verbessert. Sie wissen sich nun auszudrücken, haben Selbstbewusstsein dazu gewonnen.”

    Die Premiere des Stücks sollte eigentlich schon im Dezember stattfinden. Doch durch die plötzliche Erkrankung einer Darstellerin musste die Aufführung verschoben werden. Sie findet nun am kommenden Sonntag, den 4. Februar 2018, in der Aula der Gesamtschule Espenstraße statt.
    Beginn ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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  • Veränderte Abfuhr rund um die Karnevalstage

    Veränderte Abfuhr rund um die Karnevalstage

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung während der Karnevalstage aufmerksam. Mönchengladbacher sollten beachten, dass einige Termine vor- bzw. nachgeholt werden.

    Am Samstag, 10. Februar, werden die Termine von Montag, 12. Februar, vorgeholt. Das heißt, am 10. Februar findet die Restmüllsammlung in den Bezirken 1 und 2, die Leerung der Biotonnen im Bezirk 8 sowie die Altpapierabfuhr im Bezirk 6 statt.

    An Rosenmontag, 12. Februar, und Veilchendienstag, 13. Februar, gibt es keine Abfuhr.

    Am Mittwoch, 14. Februar, werden die Termine von Dienstag, 13. Februar, nachgeholt. Am Mittwoch findet die Restmüllsammlung in den Bezirken 4 und 5, die Leerung der Biotonnen im Bezirk 7, die Sammlung der Leichtverpackungen in den Bezirken 2 und 10 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 3 statt.

    Am Donnerstag, 15. Februar, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt. Dann werden die Restmüllgefäße in den Bezirken 3 und 6, die Biotonnen im Bezirk 9 und die Papiertonnen im Bezirk 1 geleert. Gelbe Säcke werden im Bezirk 4 eingesammelt.

    Am Freitag, 16. Februar, werden die Termine von Donnerstag, 15. Februar, nachgeholt. Die GEM leert an diesem Tag Restmüllgefäße in den Bezirken 7 und 8 und Papiertonnen im Bezirk 5. Im Bezirk 9 werden die Gelben Säcke abgeholt und im Bezirk 1 die Biotonnen entleert.

    Am Samstag, 17. Februar, werden die Termine von Freitag nachgeholt. In den Bezirken 9 und 10 werden die Restmüllgefäße geleert, im Bezirk 6 die Biotonnen und im Bezirk 7 die Papiertonnen. Im Bezirk 8 werden die Gelben Säcke eingesammelt.

    Öffnungszeiten der GEM-Wertstoffhöfe zu Karneval

    Die Abfall- und Wertstoffannahmestellen haben über Karneval wie folgt geöffnet:

    Heidgesberg
    Rosenmontag:            geöffnet von 08.00 bis 12.00 Uhr
    Veilchendienstag:       geschlossen

    Luisental
    Rosenmontag:            geschlossen
    Veilchendienstag:       geöffnet von 08.00 bis 12.00 Uhr

    Die Servicestellen der GEM-Verwaltung (Sperrmüllterminvergabe und Abfallberatung) sind an Altweiber (8. Februar) bis 14 Uhr zu erreichen. Rosenmontag und Veilchendienstag bleibt die Verwaltung geschlossen.

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  • Polizei findet Waffen nach Streitigkeiten bei Autovermietung

    Polizei findet Waffen nach Streitigkeiten bei Autovermietung

    Am Dienstagnachmittag (30.01.2018) hat ein Zeuge gegen 16 Uhr über Notruf die Polizei darüber informiert, dass es vor einer Autovermietung auf der Korschenbroicher Straße/ Erzberger Straße gerade zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen kommt und dabei Waffen gezeigt werden.

    Die Polizei fand in den Räumlichkeiten der Vermietung mehrere Kurz- und Langwaffen auf und sperrte den Einsatzort weiträumig ab.
    Ein 43-jähriger Mann wurde vorläufig festgenommen und zwei Wohnungen durch Spezialkräfte durchsucht. Eine weitere männliche Person ist noch flüchtig.

    Bei den durch die Polizei sichergestellten Waffen handelt es sich um zwei Pistolen, eine Flinte mit einem abgesägten Lauf, einen Elektroschocker und eine Anscheinswaffe in Form eines Maschinengewehrs.

    Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass zwischen mindestens sechs Beteiligten ein lautstarker Streit entstanden war. Hierbei ging es um Rückgabemodalitäten eines Mietfahrzeugs.

    Im Rahmen dieser Auseinandersetzung holte ein 42-jähriger Beteiligter die Anscheinswaffe hervor und drohte damit.

    Der gestern festgenommene Verdächtige wurde zwischenzeitlich wieder entlassen. Bei ihm handelt es sich um einen Mitarbeiter der Autovermietung.
    Der Aufenthaltsort des gesuchten 42-jährigen Beteiligten ist nach wie vor unbekannt.
    Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz dauern an.

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  • DBfK und Pro Pflege: Politik verkennt den Pflegenotstand gründlich

    DBfK und Pro Pflege: Politik verkennt den Pflegenotstand gründlich

    Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) weist die gestern bekannt gewordenen Ergebnisse aus den Beratungen der Koalitionsrunde als völlig unzulänglich zurück.
    Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen lediglich auf Maßnahmen für eine bessere Personalausstattung in der Pflege, ein Sofortprogramm mit 8.000 neuen Pflegefachpersonen und auf eine verbesserte Bezahlung von Pflegekräften verständigt.

    „Damit verstetigen sich die vagen Ankündigungen aus dem Sondierungspapier, mit minimalsten Maßnahmen den dramatischen Pflegenotstand in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Bereich zu kaschieren!“ sagt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein dazu in Berlin. „Es ist kaum zu glauben, dass die Politik noch immer nicht versteht, wie brisant die Pflegesituation in Deutschland tatsächlich ist. Mit Ansätzen, die schon in den vergangenen Jahren ins Leere liefen, wird gar nichts bewegt. Von politisch Verantwortlichen, die Gegenwart und Zukunft unseres Landes gestalten wollen, darf die Bevölkerung und dürfen Menschen in den Pflegeberufen wahrlich mehr erwarten als ein so mageres Koalitionsprogramm.“

    Als Berufsverband der Pflegeberufe fordert der DBfK, die Arbeitsbedingungen und die Personalausstattung in der Alten- und Krankenpflege sofort und spürbar zu verbessern. Schon die im Sondierungspapier angekündigten 8.000 Stellen im Bereich der sogenannten medizinischen Behandlungspflege erzeugen vor allem Fragezeichen.
    Woher soll das Geld dafür kommen, wird womöglich lediglich umgeschichtet von der Pflege- zur Krankenversicherung?
    Und was sollen 8000 Stellen bei einer Zahl von ca. 13.000 stationären Einrichtungen bewirken, die schon jetzt eine nachgewiesene Lücke von vielen tausend Fachkraftstellen aufweisen?
    Wie will man Menschen bewegen, in den Pflegeberuf zu gehen, von Teilzeit auf Vollzeit aufzustocken, wenn man ihnen nichts anderes bietet als dieselben belastenden Arbeitsbedingungen, die seit langem Auslöser der Berufsflucht sind?
    Die im Sondierungspapier angekündigte Ausweitung von Pflegepersonaluntergrenzen für alle bettenführenden Bereiche der Krankenhäuser hätte erwarten lassen, dass hierzu konkrete Aussagen zur Finanzierung und zur Personalgewinnung erfolgen. Knickt man nun einmal mehr ein vor dem Widerstand der Krankenhausträger?
    Und zur Ankündigung besserer Bezahlung: Union und SPD wissen sehr wohl, dass sich eine flächendeckende Vergütung nicht per Koalitionsvertrag regelt, sondern einzig durch die Aushandlung der Tarifpartner.

    Wenn die gestern verkündete Einigung in der Verhandlungsgruppe Pflege unverändert in den Koalitionsvertrag kommen sollte, hätte das für die Pflege fatale Konsequenzen.
    Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk stimmt der kritischen Beurteilung des DBfK vollinhaltlich zu!

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  • Kinderwelten in der Stadtteilbibliothek Rheydt eröffnet

    Kinderwelten in der Stadtteilbibliothek Rheydt eröffnet

    Größer, bunter, gemütlicher, digitaler: so präsentiert sich die neuen “Kinderwelten” in der Stadtteilbibliothek Rheydt. Die 50 Jahre alte Kinderbibliothek im Kartstadthaus hatte es dringend nötig. Denn sie war für die jungen Nutzer viel zu klein geworden, bot wenig Platz zum Lernen oder Schmökern und war technisch nicht auf der Höhe der Zeit.

    Jetzt kann die Stadt Mönchengladbach den Kindern einen sehr viel attraktiveren Raum bieten. Vom Land Nordrhein-Westfalen großzügig gefördert, wurde die Kinderbibliothek in Rheydt völlig neu konzipiert und umgestaltet. Die Gesamtkosten von 152.000 Euro hat das Land zu 60 Prozent übernommen.

    Bei der Eröffnung der Kinderwelten am Montag (29. Januar) konnte Klaus Kaiser, parlamentarischen Staatssekretär des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, sich selbst ein Bild davon machen, wie gut die Kinderwelten bei den Jungen und Mädchen ankommen. Bei dem Rundgang durch die neugestaltete Bibliothek waren auch Beate Möllers, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Petra Büning von der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierung, Landtagsabgeordneter Jochen Klenner, die Architektinnen Verena Wamser und Birgit Reichert und Schülerinnen und Schüler der OGATA der Grundschule Waisenhausstraße dabei.

    Dr. Gert Fischer, Beigeordneter für Bildung, Kultur und Sport, Guido Weyer, Fachbereichsleiter Bibliothek und Archiv, Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek und Arno van Rijn, Leiter der Stadtteilbibliothek Rheydt, stellten den Gästen die Kinderwelten vor.

    Konsequent an der Lebenswelt der Kinder orientiert, regen die nun mit 400 Quadratmetern Fläche rund doppelt so großen Kinderwelten zum Leben, Lesen, Lernen, Entdecken, Träumen, Spielen, Entspannen und zu gemeinsamen Aktionen an.

    Altersgerecht präsentierte Medien in vielen Sprachen, Arbeits- und Leseplätze, multifunktional nutzbare Flächen für bibliothekspädagogische Angebote, ein Werkstattbereich, multimediale Spielmöglichkeiten und eine Elternbibliothek bieten optimale Bedingungen für eine zukunftsfähige Arbeit für und mit Kindern.

    Denn weniger die Medien als vielmehr die Menschen stehen heute im Mittelpunkt der Bibliotheksarbeit.
    Das erfordert eine weitere Öffnung – zeitlich wie konzeptionell – und Modernisierung der Häuser wie ihrer (technischen) Ausstattung und digitalen Angebote.

    Diese Entwicklung unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen seiner Bibliotheksförderung seit Jahren systematisch. Davon profitiert auch die Stadtbibliothek Mönchengladbach regelmäßig.

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  • Kinderführung im Museum Schloss Rheydt: Masken, Masken, Masken

    Kinderführung im Museum Schloss Rheydt: Masken, Masken, Masken

    Karneval steht vor der Tür – und dabei spielen Masken eine wichtige Rolle: Geben sie doch ihrem Träger die Chance, für einige Stunden unerkannt zu bleiben oder in eine ganz neue Identität zu schlüpfen.

    Aber auch in der Architektur wurde das Motiv der Maske gerne als Bauschmuck, Wasserspeier oder Türklopfer verwendet, wie man im Schloss Rheydt an manchen Stellen sehen kann. .

    Doch woher kommt das Motiv der Maske eigentlich, woher stammt der Begriff, seit wann gibt es sie, und aus welchen Gründen, zu welchen Anlässen wurde eine Maske bereits zu früheren Zeiten getragen? Welche Funktion erfüllte sie an einem Bauwerk? Und war sie dabei wirklich nur Zierde oder sollte sie in ihren Ursprüngen eventuell auch einmal böse Geister vertreiben?

    Fragen über Fragen, die Simone Friedrich bei der Kinderführung im Museum Schloss Rheydt am Sonntag, 4. Februar, ab 15 Uhr beantwortet. Im Anschluss können die Kinder selbst eine Maske basteln.

    Die Teilnahme an der Führung kostet nichts. Lediglich der ermäßigte Eintritt für Kinder (2,50 Euro) wird fällig. Treffpunkt ist die Museumskasse im Schloss Rheydt.

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  • Schmuckstücke aus Dacia gestohlen

    Schmuckstücke aus Dacia gestohlen

    Am Sonntag (28.01.2018) hat sich gegen 17:30 Uhr auf dem Parkplatz der Kaiser-Friedrich-Halle an der Hohenzollernstraße ein Trickdiebstahl ereignet, bei welchem Unbekannte hochwertigen Schmuck von der Rückbank eines Autos erbeuteten.
    Eine 81-jährige Dame aus Bad Honnef war zuvor mit ihrem Verkaufsstand auf dem Antikmarkt in der Kaiser-Friedrich-Halle.
    Nachdem sie zum Ende hin alles wieder zusammengepackt hatte, lud sie die Schmuckware in ihren blauen Dacia Logan.

    Während die Seniorin sich kurz an ihrem Wagen mit einem Bekannten unterhielt, kam ein unbekannter Mann dazu und verwickelte beide in ein Gespräch. Dabei stellte sich der Mann so auf, dass eine Sicht auf das Auto der Seniorin erschwert war.
    Nachdem der Unbekannte verschwunden war, fehlte ein Karton mit einer Vielzahl von hochwertigen Schmuckstücken von der Rückbank des Dacia. Die Schmuckteile waren in Schmuckkästchen verpackt.
    Die Polizei geht davon aus, dass die Seniorin und ihr Bekannter bewusst durch den Mann abgelenkt wurden, damit eine andere Person den Karton mit dem Schmuck unbemerkt aus dem Auto nehmen konnte. Der Verdächtige war etwa 190 groß und von kräftiger Statur.

    Er trug eine dunkelblaue Pudelmütze und sprach mit einem osteuropäischen oder niederländischen Akzent. Die Polizei sucht Zeugen, die den Tathergang beobachtet haben oder unter der Rufnummer  02161 290 sachdienliche Hinweise geben können.

    Die Polizei veröffentlicht heute Fotos von einem Teil des gestohlenen Schmucks und fragt: Wer kann Angaben zum Verbleib der abgebildeten Schmuckstücke machen?
    Die Bilder können auch auf unserer Internetseite https://moenchengladbach.polizei.nrw/ abgerufen werden.

    Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161 290.

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