Autor: Harald Wendler

  • Dieselfahrverbot – selber schuld! Statement des City-Ost Projektleiters

    Dieselfahrverbot – selber schuld!
    Statement des City-Ost Projektleiters

    Gast-Kolumne von Klaus Franken

    Jetzt haben wir es amtlich – „Wir müssen draußen bleiben!“ heißt es demnächst für viele Autofahrer.
    Und wer ist schuld daran? Schnell wird mit dem Finger gezeigt auf schummelnde Autokonzerne, wegschauende Politik – und wir? Was hat die Immobilienbranche damit zu tun? Wenn wir mal ehrlich mit uns sind, recht viel!

    Heute werden neue Quartiere und Wohnanlagen noch immer nach dem gleichen Strickmuster geplant und gebaut wie eh und je. Die Frage der Mobilität wird reduziert auf die Anzahl der zu bauenden Stellplätze. Soll das alles sein? Wenn ein Entwickler auf die Frage, wo die Besucher parken sollen, antwortet: „Auf der Straße“, dann haben wir nicht verstanden.

    Warum blockieren wir den öffentlichen, ebenerdigen Raum nahezu ausschließlich für Verkehrsflächen und Stellplätze? Dort wäre viel Raum für Fußgänger, Radfahrer, spielende Kinder, Grün- und Begegnungsflächen. Stattdessen steht dort viel Blech herum und alle paar Minuten kommt ein anderer Lieferservice. Von Ruhe, Aufenthaltsqualität oder gar guter Luft kann kaum die Rede sein.

    Nein, die autofreie Stadt kann es auch nicht sein. Das Auto ist unverzichtbar und bei einem drohenden Fahrverbot wird uns dies erst so richtig bewusst. Autogerecht und autofrei – ist das wirklich ein Gegensatz? Zumindest bei Neubauten kann der Park- und teilweise sogar der Lieferverkehr in die Tiefgarage verlegt werden. DHL fährt mit seinen Elektro-Scootern unterirdisch bis zum betreffenden Treppenhaus; das haben die uns für unsere Projekte schon zugesagt.

    Gerade weil Immobilien nicht mobil sind, benötigen wir dringend Mobilitätskonzepte für neue Projekte. Denn wenn die erstmal in Beton gegossen sind, lassen sich Chancen später nicht mehr heben, aber die Nachteile sind für Jahrzehnte festgeschrieben. Bereits heute können Autos selbstständig einparken, weshalb die Stellplatzbreiten künftig eher wieder kleiner ausfallen dürfen, denn man steigt ja vorher aus. Wo heute fünf Autos stehen, passen künftig sechs rein – sofern wir nicht dazwischen eine Stütze betoniert haben…

    Was gehört in ein Mobilitätskonzept? Natürlich ausreichende standort- und projektbezogene PKW-Stellplatzanzahlen, aber auch Fahrradstellplätze. Letzteres fordern die Städte in zunehmendem Maße, allerdings ist der Nachweis oft eher „für die Galerie“. Was die Menschen nachfragen sind abschließbare Boxen für die teuren E-Bikes; die kettet doch keiner an die Laterne. Car-Sharing-Stationen sind wertbildende Faktoren für Quartiere, weil die Familie zumindest das teure Zweitauto abschaffen und die Haushaltskasse entlasten kann.

    Bei der Standortauswahl wird der Grundstein für ein langfristig funktionierendes Quartier gelegt. Die BauNVO (Baunutzungsverordnung )kennt leider keine Relation zwischen Mobilitätszentren und Verdichtung. Wenn der Zuzug in die Städte qualitativ organisiert werden soll, müssen an den Verkehrs-HUBs hoch verdichtete Quartiere diesen Mobilitätsvorteil ausspielen.

    Die Dieselfahrverbote sind das „Aufreger-Thema“ dieser Tage. Aber das ist doch nur ein kleiner Ausschnitt des eigentlichen Problems. Auch Benzin-Autos geben viel Feinstaub ab. Straßenlärm und optische Verunstaltungen sind allgegenwärtig, aber nicht von Gott gegeben. Bei Planung und Realisierung kann die Immobilienbranche selbst einen Beitrag leisten, Räume besser zu nutzen, zusätzliche Mobilitätsangebote zu schaffen und das Leben für die Menschen besser zu organisieren.

    Warum geschieht dies bislang nicht? Vermietet und verkauft werden bislang Quadratmeter Mietfläche – die Nutzer fragen aber nach Lösungen, wie Leben attraktiver gestaltet werden kann. Wer über die Mietfläche hinaus Vorteile in Bezug auf Mobilität bieten kann, wird sich nicht nur heute sondern auch morgen über stabile Mieterträge freuen können.

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  • Das OGATA-Dilemma in Mönchengladbach – MG+ Konzept schon am Ende?

    Das OGATA-Dilemma in Mönchengladbach –
    MG+ Konzept schon am Ende?

    Wachsen soll die Stadt, betrachtet man lediglich den boomenden hochwertigen Wohnungsbau, so mag dies sogar stimmig sein.
    Einen ganz anderen Eindruck machten Eltern, die Verwaltung und die GroKo-Politiker gestern im Math.-Nat.-Gymnasium während der Schulausschuss-Sitzung zum Thema OGATA-Plätze.

    Schon vor der Sitzung hatten sich erboste und enttäuschte Eltern mit Plakaten positioniert und zeigten sehr deutlich, was sie von den momentanen Gegebenheiten halten. Vor allem ist die Katholische Grundschule Venn betroffen.

     

    Es fehlen Betreuungsplätze in Mönchengladbach für viele Schüler, das ist seit Jahren bekannt.
    Immer wieder beschwichtigte unsere Verwaltung, “man tue was man könne“.
    Offensichtlich gab und gibt es auch Unstimmigkeiten zwischen Schulen und Verwaltung darüber, wie tatsächlich vorhandene Räumlichkeiten zu nutzen sind oder eben auch nicht. Durch dieses Gerangel der Stadtverwaltung, hier ist verantwortlich das Dezernat unter Dr. Gert Fischer (CDU), und den Schulleitungen, erhielten aktuell ca. 80 Kinder eine Absage. Es gab angeblich keinen Betreuungsplatz für sie,
    sie wurden auf eine “Warteliste“ gesetzt.

    Nun plötzlich, nach den aufkommenden Protesten, erklärte gestern Abend Dr. Fischer, es werde doch eine Lösung des Problems geben, es sollen 2 Gruppen zu je 25 Plätzen geschaffen werden.
    Im nächsten Jahr sollen dann durch Neubauten die notwendigen Räume geschaffen werden.
    Alles das soll in der nächsten Sitzung im April konkret vorgeschlagen und verabschiedet werden.
    Ist nun alles wieder gut? Nein. Dr. Fischer machte in seiner ihm eigenen Art natürlich direkt einen Vorbehalt. Der städtische Haushalt, die Nicht-Finanzierbarkeit könne dem Ganzen entgegenstehen.
    Dr. Fischers Schlusskommentar : „ …wenn man rechtzeitig mit uns redet, dann kriegen wir das meistens hin“, ist richtungsweisend.
    Aktive und vorausschauende Daseinsvorsorge einer Verwaltung sollte wohl etwas anderes sein. In Anbetracht des Konzeptes MG+, wachsende Stadt auch.

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  • Fast 50.000 Einsätze der Feuerwehr Mönchengladbach in 2017

    Fast 50.000 Einsätze der Feuerwehr Mönchengladbach in 2017

    Seit einem Jahr ist die Alarmierungs-App NINA für Mönchengladbach aktiv und schon 45.000 Fälle sind bekannt, in denen Nutzer Warnungen für Mönchengladbach eingestellt haben.
    In diesem Zeitraum wurden über diese App NINA 4 Warnungen herausgegeben:

    • 23. März 2017  Großbrand in der Carl Diem Straße
    • 15. April 2017   Großbrand auf dem ehemaligen Gelände des JHQ
    • 6. September 2017  Großbrand eines Gewerbebetriebes in der Poststraße
    • 14. September 2017  Dachstuhlbrand eines Reihenhauses in der Falkenstraße

    Einsätze durch Heimrauchmelder:
    Gesamt:   126
    davon Fehalarme:   60
    davon Auslösung durch angebranntes Essen:   53
    davon Auslösung durch andere Entstehungsbrände:  13

    Die Feuerwehr erreicht eine Sollerfüllung von 90%, das heißt, in 8 Minuten ist sie am Einsatzort.
    Damit das so bleibt oder qualitatv noch gesteigert wird, sollen 2 neue Rettungswachen eingerichtet werden.
    Feuerwehrchef Lampe möchte im Bereich MG-Venn und MG- Odenkirchen je eine Wache einrichten. Dazu ist man in Verhandlungen mit den Krankenkassen, da deren Zustimmung notwendig ist.
    Die Refinanzierung erfolgt über die Krankenkassen.

    Für Matthias Engel ist es besonders wichtig, die Sicherheit der Mönchengladbacher Bürger langfristig zu garantieren. “Deshalb wurde bereits jetzt die Planung für neue Rettungswachen gestartet und nicht erst wenn die Sollerfüllung gefährdet ist”.
    Die Erwartung an die Zustimmung der Krankenkassen zu den Plänen ist hoch, soll doch die Gesundheit aller Mönchengladbacher gewährleistet bleiben.

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  • Mönchengladbacher Statements zur möglichen Anordnung von Dieselfahrverboten

    Mönchengladbacher Statements zur möglichen Anordnung von Dieselfahrverboten

    Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in seiner gesprochenen Entscheidung die Sprungrevisionen der Länder Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg überwiegend zurückgewiesen und damit erklärt, dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge grundsätzlich rechtlich zulässig sind.

    „Auch wenn Fahrverbote nicht von heute auf morgen zu erwarten sind, bleibt es unser Ziel, Fahrverbote gänzlich zu vermeiden“, betont die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    „Für die SPD ist klar: Wir stehen an der Seite der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Autofahrer dürfen nicht die Leidtragenden sein. Wer ein Dieselfahrzeug gekauft hat, der hat das in dem berechtigten Glauben getan, dieses Fahrzeug auch über Jahre oder Jahrzehnte fahren zu dürfen. Das gilt für Privatpersonen genauso wie für Handwerker und andere Dienstleister“, so Yüksel.
    Nach dem Verursacherprinzip sieht Yüksel die Hersteller in der Verantwortung: „Die Autoindustrie muss zügig – und zwar vor kommunalen Fahrverboten – eine technische Nachrüstung von besonders umweltschädlichen Dieselfahrzeugen durchführen.“ Eine Hardware-Nachrüstung führt nachweislich zu einer wesentlich höheren Reduzierung von Stickoxidemissionen im Vergleich zu einer reinen Software-Lösung.
    Drüber hinaus fordert Yüksel die Kaufprämien zu erhöhen: „Die von den Herstellern gezahlten Kaufprämien für Neufahrzeuge müssen von den Unternehmen erhöht werden, da sich viele Besitzer älterer Fahrzeuge ansonsten keinen Neuwagen leisten können. Die Automobilindustrie steht mehr denn je in der Pflicht, ihrer Verantwortung für die Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht zu werden!“
    Mit dem Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020″ und einem jährlichen Fördervolumen von 1 Mrd. Euro bietet die Bundesregierung bereits jetzt umfangreiche Förderprogramme an, um die Schadstoffbelastung der Luft wirkungsvoll zu senken. Bei dieser Maßnahme darf es laut Yüksel aber nicht belassen werden. „Wir wollen zudem neue Regeln für den Schadstoffausstoß von Taxis und Bussen festlegen, die Elektromobilität weiter ausbauen und den öffentlichen Nahverkehr attraktiver gestalten. Kurz zusammengefasst: Wir wollen und brauchen eine echte Verkehrswende“, so Yüksel abschließend.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der sich im Rahmen der gestrigen Städtetags-Präsidiumssitzung in Lübeck eingehend mit der Thematik befasst hat, lehnt Diesel-Fahrverbote grundsätzlich ab: “Wir werden von Seiten der Stadt keine Diesel-Fahrverbote vorschlagen. Es kann nicht sein, dass nun die Kommunen den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Vielmehr sind die Autohersteller in der klaren Pflicht, Fahrzeuge mit möglichst geringem Schadstoffausstoß anzubieten und für die Nachrüstung zugelassener Fahrzeuge zu sorgen”.

    “Hier in Mönchengladbach werden wir uns in den kommenden Wochen und Monaten im Bereich Mobilität weiter gut aufstellen”, betont der für Umwelt und Mobilität zuständige Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. ” Wir erarbeiten gerade einen Mobilitätsplan und werden bis Ende August mit Förderung durch die Bundesregierung einen ambitionierten Masterplan Elektromobilität erstellen. Im vergangenen Jahr hat der Rat bereits den Masterplan Nahmobilität als gesamtstädtisches Konzept zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, und den Nahverkehrsplan mit neuem Buslinienkonzept als Rahmenplan für den Öffentlichen Nahverkehr beschlossen. Wir tun alles, um durch ein ganzes Maßnahmenbündel Fortschritte bei der Luftreinhaltung zu erreichen mit dem Ziel, dass die Grenzwerte nicht mehr überschritten werden”, betont er weiter.

     

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  • Ausdehnung der Überwachungszeiten städtischer Radarwagen ein voller Erfolg

    Raser mit 88km/h in 30er Zone erwischt.

    Seit Ende Oktober letzten Jahres hat das Ordnungsamt die Einsatzzeiten der städtischen Radarwagen deutlich ausgedehnt.
    Vier Fahrer, alle entsprechend qualifiziert und zertifiziert, sind dabei im Einsatz. Sie alle haben Verträge in Form einer sogenannten geringfügigen Beschäftigung und sind auch darin geschult mit kritischeren Situationen umzugehen.
    Sie sind im gesamten Stadtgebiet bis in die Nacht und auch am Wochenende unterwegs. In den ersten drei Monaten haben sie dabei bis zum 31. Januar 2018 3.551 Geschwindigkeitsübertretungen ermittelt.
    Die meisten extremen Fahrer/innen wurden dabei vornehmlich in einem Zeitfenster zwischen 19 und 21 Uhr und verteilt nahezu über das gesamte Stadtgebiet mit Geschwindigkeiten zwischen 90 – und 100 km/h erwischt.

    Unabhängig von der extremen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer führen derartige Verstöße in einem 50 km/h Bereich zu Bußgeldern von mindestens 200 Euro sowie 2 Punkten und einem ein- oder gar mehrmonatigem Fahrverbot.

    Insgesamt kamen in den drei Monaten dadurch mehr als 70.000 Euro – durchschnittlich ca. 20 Euro pro Fall – an Bußgeldern zusammen.

    Dabei sind einige Verstöße besonders drastisch gewesen. So war ein Raser mit 88 km/h auf der Odenkirchener Str. an einem Wochentag abends in einer 30er !! Zone unterwegs. Und auf der Dahlener Straße wurden an einem späten Samstagabend  bei einem Fahrzeug 100 km/h gemessen bei einem Limit von 50 km/h.

    Durch die Ausdehnung der Einsatzzeiten der Radarwagen konnten auch bereits diverse Beschwerdepunkte und Hinweise von Bürgern überprüft werden. Je nach Feststellungen wurden dann auch  bereits entsprechende Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt, was laut Ordnungsdezernent Matthias Engel auch für eine eindeutig positive Resonanz sorgt: “Damit Menschen sich in unserer Stadt wohlfühlen können, ist Verkehrssicherheit ein sehr wichtiges Thema und uns deswegen ein besonderes Anliegen. Die Ausdehnung der Einsatzzeiten für die Radarwagen und nicht zuletzt auch die Neuinstallation von stationären Überwachungsanlagen leisten dabei einen wesentlichen Beitrag.”

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  • Repair Café am 4.3.2018 im Paritätischen Zentrum

    Repair Café am 4.3.2018 im Paritätischen Zentrum

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert? Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.

    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben.
    Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.

    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht. Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

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  • NEW Umwelt GmbH erhält weiteren Gesellschafter – Fusion mit der GEM denkbar?

    NEW Umwelt GmbH erhält weiteren Gesellschafter –
    Fusion mit der GEM denkbar?

    Die NEW Umwelt GmbH ist der Dienstleister für alle Belange der Entsorgung in Viersen, Jüchen – und seit neuestem auch in Grevenbroich.

    Aufgabe des zu 100 Prozent kommunalen Unternehmens ist es, die Bereitstellung der Abfallbehälter und deren Entleerung zu organisieren.
    Die erfolgreiche Arbeit der NEW Umwelt überzeugte auch die Stadt Grevenbroich (Rhein-Kreis-Neuss), die seit Jahresbeginn an der Gesellschaft beteiligt ist.
    „Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der NEW im kommunalen Umfeld hat uns bestärkt, dass wir uns am Kooperationsmodell beteiligen“, so Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen.

    Zu den Vorteilen der rein kommunal beherrschten Gesellschaft gehört auch die Möglichkeit der Inhouse-Vergabe.
    Mit der Beteiligung der Stadt Grevenbroich organisiert die NEW Umwelt GmbH die Abfallwirtschaft für über 150.000 Bürger. Diese Bündelung kann positive Synergieeffekte erzielen.
    So wird die erste Aufgabe der NEW Umwelt sein, die europaweite Ausschreibung für den zum Jahresende auslaufenden Entsorgungsvertrag der Stadt Grevenbroich für die etwa 62.000 Einwohner neu auszuschreiben.

    „Das Ziel unserer transparenten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist es, das beste Ergebnis für die Bürger zu erzielen“, unterstreicht Julia Krüger, Geschäftsführerin der NEW Umwelt.
    Mit der Beteiligung der Stadt Grevenbroich wächst auch der Aufsichtsrat der NEW Umwelt GmbH auf 22 Mitglieder.
    Weitere Gespräche im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit laufen bereits. „Der gesamte Niederrhein ist eingeladen, sich zu beteiligen“, hebt Geschäftsführerin Krüger hervor.

    Von einem möglichen Zusammengehen mit der Mönchengladbacher GEM sprach bisher noch Niemand.

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  • „Unterwerfung“ wird vorgestellt

    „Unterwerfung“ wird vorgestellt

    Am Freitag, 9. März, feiert „Unterwerfung“ Premiere am Theater Mönchengladbach. Schauspieldramaturg Thomas Blockhaus hat den gleichnamigen Roman des französischen Autors Michel Houellebecq für die Bühne bearbeitet.
    Das Stück ist eine Fortführung des Projektes „Kein schöner Land“, das sich mit der Flüchtlingsbewegung in Deutschland 2015 und deren Folgen auseinandersetzte. Houellebecqs Vision einer Gesellschaft, die sich zunehmend spaltet und radikalisiert, gehört zu den provokantesten und meistgelesenen Texten der letzten Jahre.
    Bei einer Frühstücks-Matinee am Sonntag, 4. März stellen der Regisseur Matthias Gehrt, Bühnenbildnerin Gabriele Trinczek, Kostümbildnerin Petra Wilke, die Schauspieler Anna Pircher, Ronny Tomiska und Dramaturg Thomas Blockhaus das Stück um 11.15 Uhr im Theatercafé Linol näher vor.

    Ab 10 Uhr können die Besucher frühstücken. Der Eintritt für die Matinee beträgt 4 Euro (ohne Frühstück).
    Karten sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • Fragestunde für Bürger in der Bezirksvertretung Ost

    Fragestunde für Bürger in der Bezirksvertretung Ost

    Die Bezirksvertretung des Stadtbezirkes Ost hat beschlossen, in ihrer nächsten öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 19. April, eine Fragestunde abzuhalten.

    Frageberechtigt sind die Einwohner des Stadtbezirkes.
    Sie können eine Frage und bis zu zwei Zusatzfragen stellen, die bis zum 28. März dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Ost, Liebfrauenstrasse 52, 41066 Mönchengladbach, schriftlich postalisch oder per E-Mail unter Bezirksverwaltung-Ost@moenchengladbach.de mitzuteilen sind.

    Zulässig sind nur Fragen aus dem Aufgabenbereich der Bezirksvertretung. Sie müssen kurz gefasst sein und dürfen keine Feststellungen oder Wertungen enthalten.

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  • Landesregierung unterstützt Mönchengladbach mit 4.5 Millionen Euro für den Breitbandausbau

    Landesregierung unterstützt Mönchengladbach mit 4.5 Millionen Euro für den Breitbandausbau

    Nach Auskunft der Stadtverwaltung werden bald 100 % der Mönchengladbacher Haushalte Zugang zum schnellen Internet haben.

    Einen Förderbescheid übergab jetzt Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.
    “Die Kofinanzierung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Breitbandprojekts. Hierbei legen wir einen großen Wert darauf, dass wir die Förderung nur in reine Glasfaseranbindungen investieren, alles andere ist nicht zukunftsfähig.”, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Das Ausschreibungsverfahren ist Teil des Förderprogramms, mit dem ein geeigneter Anbieter gefunden werden soll. Mit dem Start des Ausbaus ist Anfang 2019 zu rechnen.

    Der Mönchengladbacher FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag begrüßt, dass Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Pinkwart den Breitbandausbau der Stadt Mönchengladbach mit mehreren Millionen fördert.

    Terhaag: „Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Wir müssen sicherstellen, dass die Menschen in Deutschland die Chancen des digitalen Fortschritts ergreifen können. Voraussetzung hierfür ist insbesondere der flächendeckende Ausbau der digitalen Infrastruktur mittels Glasfasertechnologie. Daher freue ich mich, dass das Land NRW Mönchengladbach mit 4,5 Millionen Euro beim Breitbandausbau unterstützt. Damit können in Mönchengladbach endlich die Haushalte und Unternehmen an die schnellen Breitbandnetze angeschlossen werden, die bisher noch keinen Zugang haben. Das ist eine gute Entwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Dienstleister, die mehr denn je von schnellen Netzen abhängig sind.“

    Insgesamt wurden demnach bisher insgesamt etwas mehr als 11 Millionen Euro Fördermittel für den Breitbandausbau in Mönchengladbach bereitgestellt.

    Autorenkommentar:

    Diese Förderung mit Steuermitteln von Bund, dem Land und der Kommune täuscht möglicherweise darüber hinweg, dass der prognostizierte Zugang zum schnellen Internet für alle Mönchengladbacher nicht erreicht werden wird.
    Seit Jahren versprachen Unternehmen und auch die NEW sowie die WFMG als Partner der Provider die 100 Mbit/s Zugänge. Doch weder die Deutsche Glasfaser noch die Telekom hielten solche Versprechungen ein mit der Begründung der Unwirtschaftlichkeit.
    Auch aktuell werden in einigen Stadtteilen (z.B. Giesenkirchen) bis zu 50 Mbit/s angeboten und auch vermarktet, tatsächlich werden jedoch lediglich Bandbreiten von 16-24 Mbit/s zur Verfügung gestellt.
    Die Frage, warum kein Glasfaserkabel bis zum Verbraucher verlegt wird beantworteten die Provider bisher mit: “Das lohnt sich nicht für uns”. Was soll sich durch die Förderung mit 4.5 Millionen für diese Vielzahl der betroffenen Anschlüsse ändern?
    Fazit: an den Taten werden sie gemessen, Versprechen taugen nichts zur Vertrauensbildung.

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  • Schöffen gesucht!  – Richter Hinz informiert

    Schöffen gesucht! – Richter Hinz informiert

    Ende des Jahres läuft die Amtszeit der jetzigen Schöffen in Mönchengladbach ab.
    Daher können sich Deutsche im Alter zwischen 25 und 69 Jahren noch bis Mitte März für dieses  Ehrenamt bewerben.
    Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, Einfühlungsvermögen und Sinn für Gerechtigkeit – das sind Eigenschaften, die Männer und Frauen als ehrenamtliche Richter, auch Schöffen genannt, gut gebrauchen können.

    Damit Interessenten einen Einblick in die Arbeit der Schöffen bekommen, bietet die Stadtverwaltung am Montag, 26. Februar, um 19 Uhr im Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz, einen weiteren Infoabend an.

    Referent ist Helmut Hinz, Vorsitzender Richter am Landgericht Mönchengladbach. Richter Hinz wird erklären, wie eine Gerichtsverhandlung abläuft und was dabei auf die Schöffen zukommt.
    Im Anschluss stehen er und zwei Mitarbeiter des Fachbereichs Recht für Fragen zur Verfügung.

    Anmeldungen für den kostenlosen Infoabend nimmt der Fachbereich Recht, Telefon 02161 / 25-8103,
    E-Mail schoeffenwahl@moenchengladbach.de entgegen.

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  • Neubau des Regenrückhaltebeckens erfordert Rodungsarbeiten

    Neubau des Regenrückhaltebeckens erfordert Rodungsarbeiten

    Die NEW werden in Mönchengladbach-Schelsen am Dycker Graben ein Regenwasserkanal, ein Regenklär- und ein Regenrückhaltebecken ab Mitte des Jahres errichten.

    Ab dem 26. Februar wird mit der Baufeldfreimachung begonnen – das sind Rodungsarbeiten der Gehölze entlang des Dycker Grabens, welche außerhalb der Vegetationszeit erfolgen müssen.

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  • Stadt und Borussia treibt Mädchenfußball weiter voran

    Stadt und Borussia treibt Mädchenfußball weiter voran

    Stadt Mönchengladbach und Borussia Mönchengladbach haben zum Start des laufenden Schuljahres das Talentförderprogramm “Mädchenfußball” gestartet.

    Im Rahmen der Talentsichtung soll zunächst Schülerinnen an acht Grundschulen im Stadtgebiet (Will-Sommer Grundschule, KGS Zeppelinstraße, EGS Pahlkestraße, GGS Hockstein, KGS Nordstraße, GGS Beckrath, Kath. Grundschule Ohler und Kath. Grundschule Bettrath-Hoven-Damm) der Mädchenfußball näher gebracht werden.

    Im weiteren Verlauf des Programms werden talentierte Kinder aus den Grundschulen zusammengeführt und intensiv weiter trainiert. Vor dem Hintergrund, dass Fußball als Profilsportart der NRW-Sportschule (Gymnasium Rheindahlen und Gesamtschule Hardt) anerkannt wurde, sollen so Talente gezielter gefördert werden. Verantwortlich für die Durchführung ist Rene Krienen von Borussia Mönchengladbach.

    Im ersten Teil des Schuljahres haben Trainerinnen und Trainer der Borussia die Mädchen in den Partnergrundschulen im Rahmen des regulären Sportunterrichtes trainiert und gesichtet. Jetzt fanden zwei weitere Sichtungen am Haus Lütz statt, aus denen 25 besonders talentierte Mädchen ausgesucht wurden. Sie werden in Zukunft von Trainerinnen und Trainern der Borussia wöchentlich trainiert. Dieses Angebot ist freiwillig und ohne Bindung an den Partnerverein.

    Jedes Mädchen wird darüber hinaus informiert, welche Vereine in Mönchengladbach Mädchenteams gemeldet haben, damit jedes Mädchen, welches Spaß am Fußball gefunden hat, den Anschluss an einen Verein findet.

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  • Gesamtschulen: 964 Anmeldungen – 700 werden aufgenommen

    Gesamtschulen: 964 Anmeldungen – 700 werden aufgenommen

    An den sechs Gesamtschulen der Stadt Mönchengladbach sind während der Anmeldezeiten vom 3. bis 7. Februar für das kommende Schuljahr 964 Kinder angemeldet worden.
    Im vergangenen Jahr hatte es 1.058 Anmeldungen gegeben. 46 angemeldete Kinder kommen aus dem Umland (Vorjahr 45). Bisher liegen 49 Anmeldungen für das Gemeinsame Lernen vor.

    Von den angemeldeten Kindern werden 700 (Vorjahr 718) von den sechs Gesamtschulen aufgenommen.
    262 Kinder (Vorjahr 340) werden an andere Schulformen verwiesen.
    Die Aufnahmebescheide werden die Gesamtschulen ab Donnerstag, (22. Februar) an die Eltern versenden.

    Die Eltern der Kinder, die wegen der begrenzten Aufnahmekapazitäten keinen Gesamtschulplatz für ihr Kind erhalten, können es ab Samstag, 3. März bis einschließlich Mittwoch, 7. März, an einer Hauptschule, einer Realschule oder einem Gymnasium anmelden.

    Das Anmeldeergebnis der Gesamtschulen wurde gestern (20. Februar) in einem Koordinierungsgespräch unter dem Vorsitz des Beigeordneten Dr. Gert Fischer mit den Schulleitungen, den Fraktionssprechern im Schul- und Bildungsausschuss, Vertretern der Schulaufsicht für Gesamtschulen bei der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Fachbereich Schule und Sport erörtert.

    Die Ergebnisse im Einzelnen:

    Gesamtschule Hardt: 163 Anmeldungen (Vorjahr: 173); Aufnahmen: 116 (Vorjahr 116), davon 5 im Gemeinsamen Lernen (GL)
    Gesamtschule Neuwerk: 110 Anmeldungen (Vorjahr: 101); Aufnahmen: 108 (Vorjahr 112), davon 8 GL Gesamtschule Stadtmitte: 123 Anmeldungen (Vorjahr 110); Aufnahmen: 108 (Vorjahr 106), davon 7 GL Gesamtschule Volksgarten: 204 Anmeldungen, (Vorjahr 278); Aufnahmen: 112 (Vorjahr 113), davon 8 GL Gesamtschule Espenstraße: 147 Anmeldungen (Vorjahr: 183); Aufnahmen: 144 (Vorjahr 159), davon 13 GL Gesamtschule Rheydt-Mülfort: 217 Anmeldungen (Vorjahr: 213); Aufnahmen: 112 (Vorjahr 112), davon 8 GL

    Im Rahmen der festgelegten Regelzügigkeiten werden die Gesamtschulen Hardt, Neuwerk, Stadtmitte, Volksgarten und Rheydt-Mülfort je vier Klassen, die Gesamtschule Espenstraße sechs Klassen bilden.

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  • „Ministerpräsident Laschet  ist als Maulheld gestartet und als Bettvorleger gelandet“

    „Ministerpräsident Laschet ist als Maulheld gestartet und als Bettvorleger gelandet“

    Zur erfolglosen Belgien-Reise von Ministerpräsident Armin Laschet erklärt Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Armin Laschet ist mit leeren Händen aus Belgien zurückgekehrt. Nichts ist übrig geblieben von seinen mit großem PR-Feuerwerk begleiteten Vorstoß, die Abschaltung der Bröckel-Atomreaktoren in Tihange und Doel erreichen zu können, indem er den Belgiern deutschen Strom anbietet. Dafür fehlen allerdings die technischen Voraussetzungen – es gibt derzeit keine Stromleitung.

    Die Belgier haben ihn abblitzen lassen und ihm dafür auch die Quittung gegeben, dass er im Dezember von Gesprächen mit der belgischen Regierung schwadroniert hat, die es gar nicht gab. Laschet hat mit seinem haltlosen und sprunghaften Verhalten mit den Sorgen und Hoffnungen der Menschen vor allem in der Aachener Region gespielt. Unsere Abgeordneten in der Region gehen einen anderen Weg: Sie setzen auf ihre langjährigen guten Beziehungen zu den belgischen Nachbarn und streben eine pragmatische Lösung an.

    Laschets Verhalten ist eines Ministerpräsidenten nicht würdig. Er ist als Maulheld gestartet und als Bettvorleger gelandet.“

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  • Mönchengladbach zählte 332.000 Übernachtungen im letzten Jahr

    Mönchengladbach zählte 332.000 Übernachtungen im letzten Jahr

    NRW-Tourismus erzielt 8. Rekordjahr

    Mönchengladbach kam im vergangenen Jahr auf genau 331.734 Gäste-Übernachtungen – 2,3 Prozent mehr als noch 2016.

    Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich hierbei auf die neuesten Beherbergungszahlen des Statistischen Landesamts. Danach erzielte der NRW-Tourismus mit 51,5 Millionen Übernachtungen das achte Rekordjahr in Folge (ein Plus von 3,9 Prozent).

    „Heimische Hotels und Pensionen erleben seit mehreren Jahren einen kleinen Boom“, sagt NGG-Geschäftsführerin Manja Wiesner. Von den hohen Gäste-Zahlen profitierten auch Gaststätten, Restaurants und Kneipen. „Damit die Besucher auch gern wiederkommen, brauchen wir jedoch mehr geschultes Fachpersonal. Minijobber allein stemmen keinen Boom“, betont Wiesner.
    An die Arbeitgeber appelliert die Gewerkschafterin, deutlich mehr für eine attraktive Berufsausbildung zu tun.

    „Klar ist auch: Nur wenn Bezahlung und Arbeitszeiten stimmen, werden wir künftig genügend Köche und Kellner haben“, so Wiesner weiter. Dazu gehöre, dass Chefs die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten genau aufschreiben. Nur so lasse sich verhindern, dass Löhne geprellt und Umsonst-Überstunden zur Regel würden.

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  • Warnung: Eisflächen nicht betreten

    Warnung: Eisflächen nicht betreten

    Die anhaltend frostigen Temperaturen haben Seen und Gewässer wie beispielsweise im Geropark, Schmölderpark oder Stadtwald gefrieren lassen.

    Doch die Minusgrade sind keine Garantie für eine begehbare und ausreichend stabile Eisdecke.
    Daher ist das Betreten von Eisflächen aus Sicherheitsgründen ausdrücklich verboten.
    Darauf weist der mags-Bereich Grünunterhaltung hin.

    Vor allem Kinder können die Gefahr gefrorener Eisflächen oft nicht richtig einschätzen. Auch wenn die Eisflächen stabil aussehen und das Gewicht des Kindes am Ufer noch tragen, kann das Eis wenige Meter weiter bereits brechen und zur Gefahr werden. Zudem kann Tauwetter die Tragfähigkeit des Eises schnell beeinträchtigen, Wasserflecken und Verfärbungen können Hinweise auf brüchige Stellen geben.

    Das Betreten von Eisflächen ist daher verboten.

    Zeugen eines Eiseinbruchs sollten umgehend über den Notruf 112 die Rettungskräfte der Feuerwehr alarmieren.

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  • Kombinierte Ausbildung: Notfallsanitäter und Brandmeister in einem: Bewerbungen bis zum 9. März möglich

    Kombinierte Ausbildung: Notfallsanitäter und Brandmeister in einem: Bewerbungen bis zum 9. März möglich

    Eine Ausbildung zum Notfallsanitäter eröffnet einem derzeit gute Job-Perspektiven.
    Nach der Umstellung vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter herrscht im Rettungsdienst vielerorts Personalnot. Daher werden Notfallsanitäter aufgrund des Fachkräftemangels dringend gesucht.

    So auch bei der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, die sich mit Blick auf die demografische Entwicklung für die Zukunft aufstellt, um frühzeitig gewappnet zu sein und Engpässe in der Personalgewinnung zu vermeiden.

    Deshalb bietet die Stadt Mönchengladbach parallel zur klassischen Brandmeister-Ausbildung “112 DIREKT” zum 1.September erstmalig eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter an.

    Im Anschluss an diese dreijährige Ausbildung folgt direkt die 15 monatige Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister. Die kombinierte Feuerwehr-Ausbildung zum Notfallsanitäter und Brandmeister in einem läuft unter der Bezeichnung “112 MEDIC”.
    Möglich wird diese Kombination durch das neue Berufsbild des Notfallsanitäters.

    “Die Feuerwehr stellt sich mit der neuen Ausbildungsmöglichkeit für die Zukunft auf und nutzt daher die Chancen des neuen Berufsbildes, das zudem attraktiv, anspruchsvoll und abwechslungsreich ist”, betont Matthias Engel, der für das Personal- und Feuerwehrwesen zuständige Beigeordnete der Stadt.

    “Wir wollen gezielt Realschüler von der Schule abholen und ihnen die Möglichkeit einer Vollausbildung zum Notfallsanitäter bieten. Bei uns haben die jungen Menschen einen sicheren Arbeitsplatz, erfahren Teamgeist und einen spannenden Arbeitsplatz”, ergänzt Feuerwehrchef Jörg Lampe.
    “Wir wollen rechtzeitig für das neue Berufsfeld aufgestellt sein und haben daher das Bewerbungsverfahren eröffnet”, ergänzt er.

    Notfallsanitäter sind häufig die Ersten am Unfallort oder an anderen Einsatzstellen und müssen sich schnell einen Überblick verschaffen, um eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört es zum Beispiel, die richtigen medizinischen Maßnahmen zur Erstversorgung der Patientinnen und Patienten durchzuführen und gegebenenfalls eine Notärztin oder einen Notarzt zur Behandlung des Patienten hinzuzuziehen. Während der anschließenden Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister lernen die Auszubildenden, wie Einsätze geplant und durchgeführt und wie Menschenleben gerettet werden.

    Ausbildungsinhalte und Verlauf

    Die Ausbildung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter dauert, unabhängig vom Zeitpunkt der staatlichen Prüfung in Vollzeitform, drei Jahre.

    Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter beinhaltet eine theoretische und eine praktische Ausbildung an der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Mönchengladbach sowie Praxisphasen in Krankenhäusern und auf Rettungswachen. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter ab.
    Während dieser Ausbildung ist die volle körperliche Eignung für den anschließenden feuerwehrtechnischen Dienst nachzuweisen.
    Im Anschluss erfolgt direkt der Start der Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister. Diese Ausbildung gliedert sich in einen feuerwehrtechnischen Teil und ein Praktikum auf den Feuerwachen. Die gesamte Ausbildung endet  mit der abgelegten staatlichen Prüfung und der Laufbahnprüfung zum Brandmeister.
    Weitere Informationen zum neuen Berufsbild und zum Bewerbungsverfahren im Internet unter www.moenchengladbach.de. auch hier.

    Neben 112-DIREKT und 112-MEDIC soll es ab 2019 auch die Ausbildungssparte 112-WORK bei der Berufsfeuerwehr geben.
    In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Tochtergesellschaften sollen ortsansässige Handwerksbetriebe als Kooperationspartner für die handwerkliche Ausbildung zur Verfügung stehen.
    “Auf diesem Wege bilden wir im Konzern Stadt eigene Handwerker aus und gewinnen sie für den Feuerwehrdienst”, so Jörg Lampe zum Zukunftsprojekt, an dem bereits unter Hochtouren gearbeitet wird.

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