Autor: Harald Wendler

  • Offener Brief von Borussen-Fan Elke Eike an die Verantwortlichen:
    Infrastruktur ist “unterirdisch”

    Als Fußballfan ist man ja einiges Leid gewöhnt…

    …als Borussia-Anhänger sowieso und wenn man zu (fast) jedem Heimspiel mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln von Stuttgart anreist, fragt man sich zum Teil, warum man das immer wieder auf sich nimmt. Aber man tut es, keine Frage. Als Fan, der stolzer Besitzer einer begehrten Dauerkarte ist, möchte man so viele Spiele wie möglich live sehen. Wenn dann aber so, wie am letzten Freitag, alles zusammenkommt, dann wird die Geduld eines Fans schon arg überstrapaziert und großer Unmut macht sich breit. Aus diesem Grund habe ich mich für diesen offenen Brief entschieden in der Hoffnung, dass zumindest der eine oder andere Verantwortliche zum Nachdenken angeregt wird.

    Am vergangenen Freitagabend stand also ein Heimspiel gegen Bremen auf dem Programm. Um zu diesem pünktlich zu sein, musste ich um halb 3 mein Büro in Stuttgart verlassen, zum Bahnhof fahren und von dort ging es mit dem ICE nach Köln. Hier erfolgte dann der Umstieg in den Regio nach Mönchengladbach. Der Regio fährt planmäßig um 18:25 Uhr ab, eine Zeit, zu der an einem Freitag also auch noch eine ganze Menge Berufs- und Wochenendpendler unterwegs sind. Hinzukommen kamen die Bremer und Gladbacher Anhänger. Man kann also durchaus mit einigen Reisenden rechnen. Dem Regio fehlten laut Bahn-App ein paar Wagen, genauer gesagt, kam ein Kurzzug. Es wurde also kuschelig, aber zumindest lief alles nach Plan.

    In Rheydt angekommen, begrüßte uns fetter Schneefall. Wir fuhren mit dem Shuttlebus zum Stadion und nahmen und waren tatsächlich pünktlich am Platz. Über den Verlauf des Spiels muss man an dieser Stelle nicht sprechen, aber wenn man nach einer 2:0 Führung am Ende doch mit einem Unentschieden aus dem Stadion geht, ist die Laune der meisten Fans eher nicht überschwänglich. Nun begann aber erst das eigentlich Drama.

    Wir mussten nach dem Spiel nach Korschenbroich, bekanntlich zwei S-Bahn-Haltestellen in Richtung Düsseldorf von Mönchengladbach entfernt, wo wir ein Zimmer für die Spieltage haben. Das Spiel endete gegen 22:20 Uhr, in unserem Zimmer waren wir schließlich zwei Stunden später, also um 0:20 Uhr, obwohl wir weder etwas trinken noch feiern waren, sondern versucht haben, auf dem direkten Weg nach Hause zu kommen. Was war also passiert?

    Zunächst gingen wir zum Shuttlebus und konnten nach kurzer Wartezeit zum Gladbacher Hauptbahnhof starten. Allein diese Fahrt kann auch schon eine richtige Odyssee bedeuten, denn die Stadt bekommt es einfach nicht in den Griff, den Busverkehr vernünftig zu regeln. Diesmal haben wir “nur” eine gute halbe Stunde gebraucht für eine Strecke von 5 km, die man bei wenig Verkehr in weniger als 15 Minuten schaffen kann. Wir erreichten den Hauptbahnhof an diesem Abend also um ca. 22:55 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt sind sowohl die erste Sonder-S-Bahn um 22:45 Uhr, als auch die reguläre S-Bahn um 22:54 Uhr Richtung Düsseldorf bereits abgefahren. Aber es sollte ja eine weitere Sonder-S-Bahn um 23:13 Uhr geben. Durch das Baustellenchaos am Gladbacher Hauptbahnhof hindurch begaben wir uns also zu Gleis 8, wo die Sonder-S-Bahn laut Bahn-App abfahren sollte. Eine Anzeigetafel im Bahnhof existiert derzeit nicht. Am Gleis wurde die Sonder-S-Bahn auch angezeigt und so warteten wir mit einer ganzen Reihe weiterer Fans, bis gegen 23:10 Uhr eine Bahn einfuhr. Wir stiegen alle ein, wurden aber recht unmittelbar vom Zugführer aufgefordert, den Zug zu verlassen, da dieser Zug hier enden würde. Also stiegen alle wieder aus, die Bahn löschte das Licht und fuhr davon. Auf Gleis 7 sah man eine verdächtigte Bahn (sie wurde weder auf der Gleistafel näher bestimmt noch stand am Zug ein Ziel) herumstehen und ein paar Gladbach Fans winkten uns zu, als diese um 23:13 Uhr abfuhr. Direkt danach erlosch auf unserer Anzeigetafel an Gleis 8 die Information zur Sonder-S-Bahn. Es war weder eine Durchsage erfolgt, noch auf der Anzeigetafel oder in der Bahn-App darauf hingewiesen worden, dass diese Bahn abweichend von Gleis 7 fahren würde.

    Man kann sich die Laune der Fans am Bahnhof vorstellen: Es hat nach wie vor heftig geschneit, es war windig und eiskalt und die einzig erreichbare Sonder-S-Bahn hatte man gerade auf dem Nachbargleis davon fahren sehen. Wartezeit bis zur nächsten regulären S-Bahn etwa 40 Minuten. Die Toilette am Bahnhof hatte bereits um 22 Uhr geschlossen, was die Freude nicht gerade verstärkte. Schließlich fuhr die reguläre S-Bahn zur Abfahrt um 23:54 Uhr ein. Es handelte sich um einen Kurzzug! Ein lautes Raunen ging durch die über 500 Fans, die mit dieser S-Bahn fahren wollten. Es wurde geschubst und gedrängelt, damit man nur ja auch hineinkommt, denn bei diesem Wetter wollte niemand noch länger am Bahnhof warten. Dies führte natürlich dazu, dass die S-Bahn heillos überfüllt war, der Zugführer kaum zu seinem Platz kam und sich die Türen zur Abfahrt nicht schließen konnten. Wir standen also weitere 20 Minuten nach planmäßiger Abfahrt am Gleis und warteten darauf, dass schließlich einige Polizeikräfte dafür sorgten, dass die nachrückenden Fans die Türbereiche der Bahn freigaben. Das Verhalten der Fans in diesen 20 Minuten war knapp vor der Eskalation, es wurde gepöbelt und beleidigt und hier und da geschubst. Dass keine Schlägerei entstand oder jemand vor den zu kurzen Zug geschubst wurde, grenzt eigentlich an ein Wunder.

    Mehr als eine Stunde nach Abfahrt der so unglücklich verpassten 2. Sonder-S-Bahn waren wir dann schließlich in Korschenbroich angekommen. Dieses Organisationschaos hat mich dazu veranlasst, diesen offenen Brief schreiben zu wollen. Für uns als Fans gehört zu einem Stadionbesuch eben auch eine geordnete An- und Abreise und diese ist nun zum wiederholten Mal durch die schlechte Organisation des ÖPNV stark erschwert worden. Im Interesse aller bitte ich daher die Verantwortlichen, Folgendes zu überdenken:

    1. Kann man für die Fahrt mit den Shuttlebussen durch den Gladbacher Stadtverkehr nicht eine Straße absperren, die nur von den Bussen befahren werden darf und den Autoverkehr durch eine andere Straße umleiten? So würde es für alle schneller vorangehen.
    2. Eine Sonder-S-Bahn 25 Minuten nach Abpfiff ist bei Benutzung der Shuttlebusse nur zu erreichen, wenn man das Stadion schon eine Weile vor Spielende verlässt. Das kann m.E. nicht Sinn der Sache sein.
    3. Eine abweichende Abfahrt von Zügen (egal ob regulär oder Fußball-Sonderverkehr) muss deutlich kommuniziert werden. Dass eine Sonder-S-Bahn, die vom größten Teil der mit den Bussen ankommenden Fans genutzt werden würde (da die erste kaum zu erreichen war) mit nur einer Handvoll Fans abfährt, weil diese von einem anderen Gleis als angezeigt startet, ist schlicht ein Unding.
    4. Vor und nach einem Fußballspiel sollten grundsätzlich solange keine Kurzzüge eingesetzt werden, wie diese noch für den Abtransport der Fans benötigt werden.
    5. Die WC-Anlage am Bahnhof sollte nach einem Fußballspiel zumindest solange geöffnet haben, wie der Großteil der abreisenden Fans sich dort noch aufhält. Dass diese bereits vor Spielende um 22 Uhr geschlossen hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.
    6. Der Einsatz von Polizeikräften oder Ordnern sollte gerade auch dort erfolgen, wo er notwendig ist, nämlich nicht nur vor dem Bahnhof oder in einer aufgrund von Bauarbeiten im absoluten Chaos befindlichen Bahnhofshalle, sondern auch an den Gleisen, wo durch ein- oder durchfahrende Züge eine große Gefahr für alle

    Solange der Verein, die Stadt und die Bahn diese Punkte nicht gemeinsam vernünftig regeln, ist es kein Wunder, dass Mönchengladbach kein Austragungsort für eine EM oder WM sein kann, denn die Infrastruktur ist nicht einmal zweitklassig, sondern einfach unterirdisch.

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  • Bündnis/Grüne: Bericht der Gleichstellungbeauftragten gefordert zum „Internationalen Frauentag“

    Bündnis/Grüne: Bericht der Gleichstellungbeauftragten gefordert zum „Internationalen Frauentag“

    Wie steht es eigentlich um die Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Stadtverwaltung?
    Diese Frage bewegt Grünen-Ratsfrau Ulla Brombeis schon länger. Deshalb fordern die Grünen mit einem entsprechenden Antrag im nächsten Hauptausschuss (15. März) einen Bericht der Gleichstellungbeauftragten über die Zusammensetzung der Verwaltung, aufgeteilt nach Geschlechtern sowie über die geschlechterspezifische Besetzung der Fachbereichs-, Stabstellen- und Abteilungsleitungen.
    Zugleich soll der Gleichstellungsplan vorgestellt werden.

    Hintergrund: Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. So darf niemand wegen seines Geschlechtes benachteiligt oder bevorzugt werden.
    „Der Gleichstellungsgedanke spielt auch in der Stadtverwaltung Mönchengladbach eine wesentliche Rolle im Bereich des Personalmanagements und beinhaltet auch eine wichtige Aufgabe für alle Führungskräfte und Entscheidungsbefugten“, sagt Ulla Brombeis. Die Verpflichtung zur Umsetzung dieses Gedankens besteht somit nicht nur im Personalbereich und bei der Gleichstellungsbeauftragten, sondern bei jeder Führungskraft in allen Bereichen.
    Die Stadt ist übrigens verpflichtet nach dem Landesgleichstellungsgesetz NRW, einen Gleichstellungsplan aufzustellen. Dieser soll Benachteiligungen und Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern abzubauen bzw. gar nicht erst entstehen lassen.

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  • Frauentag am 8. März: NGG kritisiert fehlende Lohngerechtigkeit

    Frauentag am 8. März: NGG kritisiert fehlende Lohngerechtigkeit

    Noch immer sind in Mönchengladbach 70 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in Frauenhand.
    Bei den rund 25.600 Teilzeit-Stellen in der Stadt liegt der Frauenanteil nach Angaben der Arbeitsagentur sogar bei 79 Prozent.
    Gerade in Hotels, Restaurants und Bäckereien seien Minijobs und Teilzeit-Verträge stark verbreitet. „Die Kellnerin in Vollzeit ist die Ausnahme“, so Manja Wiesner von der NGG. Wer jedoch 20 oder 25 Stunden arbeite, habe es beim beruflichen Aufstieg deutlich schwerer. Das gehe aus einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervor. Danach sind für Teilzeit-Beschäftigte auch Teilzeit-Verträge und Beförderungen seltener.

    „Bei der Bezahlung stehen Frauen allgemein weiterhin deutlich schlechter da als Männer“, kritisiert Wiesner. So verdienten Frauen in Deutschland zuletzt 21 Prozent weniger als Männer. Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Im EU-Durchschnitt lag der so genannte „Gender Pay Gap“ dagegen lediglich bei 16 Prozent. „Es kann nicht sein, dass Paula nur deshalb auf bis zu mehrere Hundert Euro pro Monat verzichten muss, weil sie nicht Paul heißt.“
    Zwar gebe es für Frauen in Mönchengladbach seit diesem Jahr erstmals einen Rechtsanspruch darauf zu erfahren, was ein männlicher Kollege in ähnlicher Position verdient. Doch das Lohntransparenzgesetz gilt lediglich in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. „Davon hat kaum eine Köchin oder Bäckereifachverkäuferin im Kleinbetrieb etwas“, bemängelt Gewerkschafterin Wiesner. Hier müsse die künftige Bundesregierung dringend nachbessern.

    Positiv wertet die NGG Krefeld-Neuss, dass sich immer mehr Frauen gegen Ungerechtigkeiten im Arbeitsleben zur Wehr setzten. Dabei könnten sie auf die Hilfe der Gewerkschaft zählen – per Rechtsschutz lasse sich etwa der übergriffige Kollege abmahnen.
    Mit Blick auf das 100-jährige Bestehen des Frauenwahlrechts sagt Manja Wiesner: „Nach der rechtlichen Gleichstellung muss auch eine vollständige Gleichbehandlung im Job kommen. Unterschiedliche Löhne für Männer und Frauen darf es heute nicht mehr geben.“

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  • Schulstunde und Vortrag mit Chemienobelpreisträger Professor Ben Feringa

    Schulstunde und Vortrag mit Chemienobelpreisträger Professor Ben Feringa

    2016 erhielt der Niederländer Ben Feringa gemeinsam mit dem Franzosen Jean-Pierre Sauvage und dem gebürtigen Briten Fraser Stoddart den Nobelpreis für Chemie für „das Design und die Synthese von molekularen Maschinen“.

    Diese molekularen Maschinen – es sind die kleinsten Maschinen der Welt – sollen in der Zukunft etwa im Körper Medikamente an den Ort bringen, an dem sie benötigt werden, oder gar Krebszellen aufspüren.
    „Die diesjährigen Preisträger haben extrem kleine Maschinen gebaut und sind in eine neue Dimension der Chemie vorgedrungen“, hieß es von den Juroren. „Sie haben Moleküle entwickelt, deren Bewegungen man kontrollieren kann und die eine Aufgabe erfüllen, wenn sie die dafür nötige Energie bekommen.“

    Die höchste Auszeichnung für Chemiker ist mit umgerechnet rund 830.000 Euro (acht Millionen Schwedischen Kronen) dotiert. Jean-Pierre Sauvage forscht an der Universität von Straßburg, Fraser Stoddart an der Northwestern University in Evanston im US-Bundesstaat Illinois und Ben Feringa an der Universität von Groningen.

    Ben Feringa gilt unter Kollegen als Redner, den man gerne auf einer Tagung erlebt, denn er setzt alles daran, Forschung lebendig zu präsentieren, um sie seinen Zuhörern begreifbar zu machen. Dafür schlüpft er auch schon einmal in die Rolle des Animateurs, der das scheinbar Unverständliche im Rahmen eines populären Vortrags für sein Publikum nachvollziehbar macht.
    Stefan Grimme, Professor für Theoretische Chemie an der Universität Bonn, war bei einigen solcher Vorträge von Ben Feringa schon dabei. Er berichtet, dass er sich für die Auftritte des Niederländers geradezu begeistert. Er mache nicht nur tolle Wissenschaft, sondern auch eine ganz tolle Show: „Feringas Credo ist: Sieh zu, dass die Leute Deine Forschung auch begreifen!“ Und das sei für einen molekularen Maschinenbauer gar nicht so einfach, so Stefan Grimme weiter.

    Ben Feringa unterfüttert seinen Vortrag auch mit animierten Filmen. Am Abend des 25. April darf man sich also im Audimax der Hochschule Niederrhein auf den spannenden Vortrag des Nobelpreisträgers freuen. Auch Studenten der Hochschule Niederrhein sowie Schüler weiterführender Mönchengladbacher Schulen möchten sich die Ausführungen Ben Feringas am Vormittag desselben Tages nicht entgehen lassen: Die knapp 500 verfügbaren Plätze waren innerhalb von wenigen Tagen gebucht. Der Nobelpreisträger wird ab 11 Uhr eine Stunde lang erklären, wie er und sein Team es geschafft haben, aus unbelebter Materie synthetische Moleküle zu produzieren, die sich autonom bewegen können.

    Mit Ben Feringa empfängt der Initiativkreis Mönchengladbach in den 15 Jahren seines Bestehens den 31. Nobelpreisträger.

    Moderiert wird die Abendveranstaltung von n-tv-Chefmoderator Christoph Teuner. Der Journalist wurde bereits für den Bambi-Publikumspreis nominiert. Neben den täglichen Hauptnachrichten moderiert Christoph Teuner für n-tv sämtliche Großereignisse.

    The Art of Building Small – Simultan aus dem Englischen ins Deutsche übersetzter Vortrag, 25. April 2018, 20 Uhr,
    Audimax der Hochschule Niederrhein, Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach

    Ticketpreis für die Abendveranstaltung: 20 Euro, www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.
    Für die Unterrichtsstunde am Vormittag können keine Tickets erworben werden. Die Studenten wurden eingeladen, die Schulen angeschrieben.

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  • Vaterland – Heimatland – Muttersprache

    Vaterland – Heimatland – Muttersprache

    Nein, wir brauchen keine Änderung unserer Nationalhymne. Das jedoch ist lediglich meine ganz persönliche Meinung.
    Keinen Einwand werde ich haben, sollte mein singender Nachbar neben mit stehend einmal etwas anderes als Vaterland singen. Soll er doch.

    Die Deutsche Hymne gab´s mit Vaterland und wird es für mich weiter geben.
    Niemand kommt auf die Idee, unsere Muttersprache in Heimatsprache umbenennen zu wollen.
    Oder vielleicht doch? Ist das die nächste Forderung von unzufriedenen Sprachakrobaten?
    So ein Blödsinn! Herrschaften, es gibt auch Grenzen.

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  • Karateverein Kanazawa Mönchengladbach e.V. hat erfolgreich an Bezirksmeisterschaft in Düsseldorf teilgenommen.

    Karateverein Kanazawa Mönchengladbach e.V. hat erfolgreich an Bezirksmeisterschaft in Düsseldorf teilgenommen.

    Bei der Karate Bezirksmeisterschaft gelang es allen angetretenen Sportlern des Vereins Kanazawa Mönchengladbach e.V. einen Erfolg zu verbuchen.

     

    Annika Hecker erkämpfte sich den dritten Platz in der Disziplin Kumite Juniorinnen U18.

    Gwen Kottge erkämpfte sich in der Disziplin Kumite (Kampf) in der Gruppe U14 -41 kg den zweiten Platz.

    In der Disziplin Kata gelang es ihr den dritten Platz zu erreichen.

    Tino Mestrovic erreichte den dritten Platz im Kumite in der Gruppe U14 -44 kg.

    Sein Bruder Dario Mestrovic gelang es sich einen zweiten Platz im Kumite der Jugend U16 -45 kg und in der Disziplin Kata Jugend U16 einen dritten Platz zu sichern.

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  • Den Opfern ihre Menschlichkeit zurückgeben –Stadt ist jetzt Mitglied im Riga-Komitee

    Den Opfern ihre Menschlichkeit zurückgeben –
    Stadt ist jetzt Mitglied im Riga-Komitee

    Die Stadt Mönchengladbach ist am Freitag in einer Feierstunde im Rathaus Abtei dem Riga-Komitee beigetreten.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat gemeinsam mit der ehemaligen Regierungspräsidentin und Bezirksvorsitzenden des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge (VdK), Anne Lüttkes, die Urkunde zur Mitgliedschaft unterzeichnet.

    Der Rat hatte im Mai letzten Jahres dem Beitritt zum Komitee, das durch den VdK zusammen mit mehreren deutschen Großstädten gegründet wurde, zugestimmt.
    Das Riga-Komitee kümmert sich um das Gedenken an die Opfer, die zur Zeit des Naziregimes nach Riga deportiert und dort ermordet wurden. Mehr als 30.000 Menschen aus dem damaligen Deutschen Reich – auch aus Mönchengladbach – wurden 1941/42 ins Baltikum, vor allem aus Riga, verschleppt. Nur drei Prozent kehrten nach dem Krieg zurück. Allein in Riga kamen etwa 25.000 deutsche Juden ums Leben. Die meisten wurden im Wald von Bikernieki erschossen. Im Jahr 2000 gründeten 13 deutsche Großstädte und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Berlin das “Deutsche Riga Komitee”. Anderthalb Jahre später, rund 60 Jahre nach den Deportationen, wurde die Gräber- und Gedenkstätte im Wald von Bikernieki eingeweiht.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners erinnerte in seiner Ansprache an zwei Personen, die am Tag der Unterzeichnung der Mitgliedsurkunde Geburtstag hätten: Am 2. März 1880 wurde in Odenkirchen Julius Frenkel geboren. Fünf Jahre später, am 2. März 1885 erblickte Meta Geisenberg das Licht der Welt. Beide wurden am 11. Dezember 1941 zusammen mit weiteren 178 Männern, Frauen und Kindern von Düsseldorf aus nach Riga deportiert. “Sie alle starben an Kälte und fehlender Nahrung auf der Fahrt, an Krankheiten und sogenannten medizinischen Versuchen, Folterungen und Erschießungskommandos.

    Verscharrt wurden sie in Massengräbern im Wald von Bikernieki”, erinnerte OB Reiners an die traurigen Schicksale. “Erinnern ist aber nicht alles. Wir müssen aber auch in die Zukunft blicken und diese gestalten. Den Weg, den das Riga-Komitee und der VdK beschreiten, nämlich die Pflege der Anlage durch lettische und deutsche Jugendliche im Rahmen von Ferien- und Bildungsmaßnahmen durchzuführen und hierdurch ein band der Erinnerung und der Begegnung zu knüpfen, erscheint mir der richtige”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners weiter.
    Auch in Mönchengladbach tragen engagierte Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern wie im Hugo-Junkers-Gymnasium oder am Gymnasium Odenkirchen das Erinnern über die heutige Generation hinaus.

    “Die Gräber- und Gedenkstätte im Wald von Bikernieki leistet – nun auch dank Hilfe der Stadt Mönchengladbach und ihrer Bürger – einen wesentlichen Beitrag dazu, den Opfern ihre Identität zurückzugeben. Zwar macht die Anlage die Mordtaten nicht ungeschehen, hebt erlittenes Unrecht nicht auf, trocknet nicht die Tränen der Opfer und kann ihre verzweifelten Rufe nach Hilfe nicht mehr erhören. Aber die Gräber- und Gedenkstätte dokumentiert am Ort der Tat das volle Ausmaß des Rechtsbruchs und die Dimension des zugefügten Unrechts für alle nachfolgenden Generationen”, so Anne Lüttkes, Bezirksvorsitzende des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge, in ihrer Ansprache.

    “Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mönchengladbach engagieren sich bereits dafür, die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu bewahren. So ist es folgerichtig, dass die Stadt Mönchengladbach heute dem Deutschen Riga-Komitee beitritt. Sie leistet damit einen bedeutenden zeitgeschichtlichen Beitrag für ihre ehemaligen Bürgerinnen und Bürger, die im Wald von Bikernieki ermordet wurden”, sagte sie weiter.
    “Wer der Opfer angemessen gedenken will, muss ihnen ihre Menschlichkeit zurückgeben”, betonte sie.

    Die Feier wurde musikalisch umrahmt durch die 14jährige Schülerin am Stift. Hum. Gymnasium, Marie Lina Henke, Bundespreisträgerin im Wettbewerb Jugend musiziert, und Münster-Kantor Klaus Paulsen. (pmg

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  • Lebenslanges Lernen an der Hochschule Niederrhein –FAUST-Gasthörerprogramm erschienen

    Lebenslanges Lernen an der Hochschule Niederrhein –
    FAUST-Gasthörerprogramm erschienen

    Die Erfolgsgeschichte des FAUST-Gasthörerprogramms an der Hochschule Niederrhein bekommt ein weiteres Kapitel: Das neue Programm für das Sommersemester 2018 ist erschienen.

    Mittlerweile besuchen mehr als 300 bildungsinteressierte Bürgerinnen und Bürger aus Mönchengladbach, Krefeld und der Region Niederrhein jedes Semester Seminare und Vorlesungen aus acht Fachbereichen.
    Das durch das Kompetenzzentrum Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung –REAL initiierte Gasthörerprogramm FAUST hat zum Ziel, Bildung und lebenslanges Lernen zu fördern. Bildung im Alter ist eine wesentliche Ressource für eine selbstbestimmte Lebensführung, sie wirkt sich positiv auf die Lebenszufriedenheit, auf die Gesundheit aus und steigert das physische und psychische Wohlbefinden. So können Interessierte am regulären Studienbetrieb der Hochschule Niederrhein teilnehmen – freiwillig und ohne Prüfungsleistung. In den Sprachveranstaltungen können sie eine neue Sprache erlernen oder sie frischen die vergessenen Vokabeln wieder auf.

    Besonders beliebt sind die Veranstaltungen im Rahmen des FAUSTplus-Programms. Das Plus steht für zusätzliche Seminare zu philosophischen, kunsthistorischen, ethischen, gesundheitlichen, kreativen und alternsrelevanten Themenstellungen.

    Unter anderem geht Prof. Dr. Josef Kopperschmidt in seiner Vortragsreihe des FAUSTplus-Programms der Frage nach, ob es wirklich die Urkatastrophe der Menschheit war, aus dem Paradies vertrieben worden zu sein.
    Kunsthistorisch wird Dr. Dirk Tölke sich mit Land-Art und der Expansion der Kunst in Bezug auf Naturbild und Umweltbewusstsein seit den 60er Jahren beschäftigen.
    Die Anmeldung beginnt am Montag, 19. März 2018, und endet am Freitag, 6. April 2018. Eine persönliche Anmeldung ist in Mönchengladbach jeweils montags, dienstags und mittwochs zwischen 9 und 12 Uhr (Richard-Wagner-Str. 101, 41065 Mönchengladbach, Raum R109) sowie donnerstags und freitags zwischen 9 und 12 Uhr in Krefeld (Reinarzstr. 49, 47805 Krefeld, Raum B220) möglich.
    Aufzüge sind an beiden Standorten vorhanden. Berufstätige können gesonderte Anmeldetermine vereinbaren.

    Das Programm kann im Internet unter www.hs-niederrhein.de/fb06/faust abgerufen werden.
    Alternativ kann eine Druckversion schriftlich (Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen, FAUST-Büro, Richard-Wagner-Str. 101, 41065 Mönchengladbach) oder telefonisch bestellt werden.
    Zudem ist das FAUST-Programm in Buchhandlungen und Bibliotheken in Mönchengladbach und Krefeld kostenlos erhältlich.

    Weitere Informationen sowie das Programm erhalten Sie bei Sigrid Verleysdonk-Simons und Nicole Klösges unter Tel.: 02161/186-5637; E-Mail: faust@hs-niederrhein.de

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  • Gutowski neuer Vorsitzender im Ortsverband Süd

    Gutowski neuer Vorsitzender im Ortsverband Süd

    Der FDP-Ortsverband Süd hat gestern auf dem Ortsparteitag Ratsherr Reiner Gutowski zum neuen Vorsitzenden gewählt.
    Ihm stehen Peter König und Daniel Winkens als Stellvertreter zur Seite. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Hermann Klammer, Oliver Faller, Alexander Winkens, Martin Behrens und Ratsfrau Natascha Stephan.
    „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und möchte insbesondere die Freien Demokraten weiter modernisieren. Wir werden daher unseren Social Media Auftritt weiter ausbauen und mein Herzensthema Digitalisierung als Schwerpunkt setzen.
    Das Team im OV Süd ist nun durch einen Generationsmix aus älteren und erfahren Mitgliedern sowie Jungen Liberalen und Neumitgliedern gut für die nächsten zwei Jahre aufgestellt,“ so der neue Vorsitzende Reiner Gutowski.
    Der Ortsverband Süd bedankt sich herzlich bei Peter E. Dörrenberg für die Arbeit in den letzten Jahrzehnten und die Staffelübergabe an die neue Generation.

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  • DIE LINKE: Neuer KV-Vorstand gewählt

    DIE LINKE: Neuer KV-Vorstand gewählt

    Am 01.03.2018 fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Mönchengladbach die
    Wahl des neuen Sprecher*Innenteams statt.
    Nach intensiven und konstruktiven Debatten über eine inhaltliche und personelle Ausrichtung des Kreisverbandes, wurden fünf Genossinnen und Genossen von den anwesenden Mitgliedern mit der Umsetzung der Arbeit beauftragt.
    Zum Sprecher des
    Kreisverbandes wurde Sebastian Merkens gewählt.
    Im Rahmen der Parteiarbeit ist Sebastian Merkens insbesondere durch die Kandidatur im vergangenen Bundestagswahlkampf, seine Mitarbeit in der AGQueer und seine Rolle als Vertreter im Jugendhilfeausschuss für die Fraktion bekannt.
    Mit ihm wurde Erik Jansen zum Kreisschatzmeister bestätigt. Mit seiner langjährigen Vorstand- und
    Schatzmeistererfahrung ist Jansen eine Konstante des Mönchengladbacher Kreisverbandes und Garant
    an die gute Arbeit der vergangenen Zeit anknüpfen zu können. Nicht besetzt werden konnte die Funktion
    der Kreissprecherin. In den kommenden Wochen wird der neue Sprecher*Innenrat intensiv für die
    Komplettierung des Gremiums werben.
    Zu Beisitzern wurden Gülizar Yilmaz, Michael Steffens und Sofia Moerer gewählt.
    Mit Gülizar Yilmaz wurde ebenfalls ein erfahrenes Vorstandsmitglied erneut bestätigt. Durch ihre starke Präsenz im Parteibüro und ihr Engagement auf Landesebene, ist Yilmaz bekannte Ansprech- und Vertrauensperson für viele alte und neue Mitglieder der Partei.

    Sofia Moerer, die derzeitige Sprecherin der Solidgruppe Mönchengladbach-Viersen, wird die Arbeit der Partei mit ihren Erfahrungen aus der aktiven Jugendarbeit und ihrem religionspolitischen Schwerpunkt ergänzen.

    Ein in Parteistrukturen bisher unbeschriebenes Blatt ist Michael Steffens, dem es jedoch gelungen ist, durch seine aktive Mitarbeit in Arbeitskreisen und während des Wahlkampfes gut in die Partei hinein zu wachsen.
    Eine Hauptaufgabe des neuen Sprecher*Innenrates wird die Schaffung von Strukturen werden, welche
    die demokratische Mitbestimmung aller Mitglieder*Innen und Interessierten begünstigt und vereinfacht.

    Die Partei „DIE LINKE“ ist die einzige demokratische Kraft, welche den Menschen und seine Umwelt
    in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns stellt. Sie dient nicht dem Kapital und dem Zwang der
    Wirtschaftslobby, sondern versteht sich als Plattform aller Menschen, die sonst nicht die Möglichkeit
    haben, ihre Interessen nachhaltig zu vertreten ohne diese für irgendeine Art des Machterhalts zu
    verraten, so Merkens.

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  • Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Theaterluft schnuppern mit dem FSJ-Kultur

    Seit drei Jahren haben junge Menschen die Möglichkeit, ihr Freiwilliges Soziales Jahr am Theater Krefeld und Mönchengladbach zu absolvieren.
    Auch in der kommenden Spielzeit 2018/19 bieten die Abteilungen Kommunikation und Marketing (mit dem
    Schwerpunkt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Fotografie/Visuelle Gestaltung wieder entsprechende Stellen an.
    Wer ausgiebig Theaterluft schnuppern, den Alltag an einem Drei-Sparten-Haus kennenlernen und in die vielfältigen Aufgaben von Pressereferentin Sabine Mund und Fotograf Matthias Stutte eingebunden werden möchte, kann sich noch bis zum 31. März 2018 unter www.fsjkultur.de bewerben oder sich direkt an die Ansprechpartner am Theater Krefeld und Mönchengladbach wenden:
    sabine.mund@theater-kr-mg.de
    matthias.stutte@theater-kr-mg.de

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  • NGG: In Mönchengladbach können Beschäftigte Betriebsrat wählen

    NGG: In Mönchengladbach können Beschäftigte Betriebsrat wählen

    Aufruf für die Mitbestimmung: Wer die Entscheidung darüber, wie der eigene Arbeitsplatz aussieht, nicht allein dem Chef überlassen will, der soll jetzt bei der Betriebsratswahl mitmachen.

    Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Beschäftigte in Mönchengladbach auf.
    „Ob Pausenzeiten, Lohnzuschläge oder Unfallprävention – Betriebsräte gestalten den Berufsalltag in fast allen Bereichen mit“, sagt Manja Wiesner. Die Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss ist überzeugt: „Jede Stimme im Betrieb zählt.“

    Die Betriebsratswahl ist neben der Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahl eine der größten Abstimmungen überhaupt. Nach Schätzung der NGG werden zwischen Anfang März bis Ende Mai bundesweit gut 180.000 Arbeitnehmervertreter gewählt – nahezu so viele, wie es Kommunalpolitiker gibt.
    Wiesner: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat auch in Mönchengladbach Folgen für viele Branchen. Damit Jobs gesichert und für die Zukunft fit gemacht werden, sind Betriebsräte unverzichtbar.“

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  • Brauchtumsfreunde gedenken ihrer Verstorbenen

    Brauchtumsfreunde gedenken ihrer Verstorbenen

    „Glaube, Sitte, Heimat trifft Halt Pohl und All Rheydt“:
    Unter diesem Motto steht der dritte Gedenktag Mönchengladbacher Brauchtum am Samstag, 10. März 2018, ab 17 Uhr, im St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40.

    Der Gedenktag ist inzwischen ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Grabeskirche und der Stadt Mönchengladbach. Die Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen. Im vergangenen Jahr waren rund 250 Teilnehmer dabei.
    Horst Thoren, Bezirksbundesmeister der Schützenbruderschaften und -vereine aus Mönchengladbach und Korschenbroich, sowie Bernd Gothe, Vorsitzender des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes, werden Grußworte sprechen.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Verlesen der Namen verstorbener Schützen und Karnevalisten des vergangenen Jahres. Zum Gedenken an die Brauchtumsfreunde betet Pater Ferdinand Pützhoven mit den Gästen.

    Anschließend geht es in die benachbarte KBS Akademie für Gesundheitsberufe zum netten Beisammensein. Für das leibliche Wohl gibt es deftige Eintöpfe und dazu passende Getränke.

    Organisiert wird die Veranstaltung von den Karnevalisten und Schützen in enger Zusammenarbeit mit der St. Kamillus Kolumbarium GmbH.

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  • NRW-SPD: “Plädoyer für ein Umweltticket“

    NRW-SPD: “Plädoyer für ein Umweltticket“

    Der nordrhein-westfälische Landtag hat sich gestern mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Thema Fahrverbote für Dieselfahrzeuge befasst. Dazu und zur aktuellen Diskussion um eine kostenlose Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs erklärt die SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die Pläne der Bundesregierung, in bestimmten Modellstädten einen kostenlosen ÖPNV anzubieten, haben zu diesem Zeitpunkt viele überrascht. Was im Grunde als eine interessante Idee erscheint, ist derzeit nicht umsetzbar, so die Oberbürgermeister und Bürgermeister der fünf Modellstädte, die zu einem Spitzengespräch ins Bonner Verkehrsministerium eingeladen waren.

    Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb, dass eine preiswerte ÖPNV-Nutzung in den von möglichen Fahrverboten betroffenen Städten und Kommunen als Übergangslösung möglich gemacht wird. Vielleicht geht es auch eine Nummer kleiner. Geht man davon aus, dass potenzielle Fahrgäste durchaus bereit sind für ihre Mobilität zu bezahlen, so böte sich für eine Übergangszeit ein staatlich-subventioniertes Umweltticket an. Hier könnten die betroffenen Städte ansetzen und für die mögliche Umsetzung auch das Land Nordrhein-Westfalen in die Pflicht nehmen.

    Im Ergebnis würde dies zu einer kurzfristigen Entlastung der derzeitigen Verkehrssituationen in den betroffen Städten führen und gleichzeitig damit die Stickoxidbelastungen gesenkt werden. Das wäre eine praktikable Lösung, um die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner zu schonen.“

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  • Grobe Holzskulpturen im St. Kamillus Kolumbarium

    Grobe Holzskulpturen im St. Kamillus Kolumbarium

    Grob gearbeitet und archaisch wirken die Werke des Neusser Künstlers Martin Hensel, die derzeit auf allen Ebenen des St. Kamillus Kolumbarium, Kamillianerstraße 40, in Mönchengladbach-Dahl, zu sehen sind. Mit Kettensäge und Bei-tel, einer Art Stemmeisen, formt er seine Skulpturen direkt aus dem vollen Holz. Am Sonntag, 11. März 2018, führt der Künstler selbst durch die Ausstellung „Transformation“. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei. Heinz-Josef Claßen wird zudem Wis-senswertes über das St. Kamillus Kolumbarium und seine Archi-tektur berichten.
    Seine Werke tragen Namen wie „Durch den Schmerz“, „Der Las-tenträger“, „Der Schrei“, „Der Krieger“ oder „Abendmahl“. Eini-ge davon fallen raumfüllend aus. Allein „Abendmahl“ besteht aus 13 jeweils 60 Zentimeter hohen Holzkelchen. Diese und die vielen weiteren ausgestellten Arbeiten spiegeln die Aspekte von Hensels grundlegenden, künstlerischen Themen wider: Wandel, Wandlung, Transformation und das Zwischenmenschliche.
    Neben den Holzskulpturen sind 30 sogenannte „Seelenboote“ aus Epoxidharz und Wachs zu sehen. Sie illustrieren den ver-schlungenen, manchmal zufälligen Weg auf dem Strom des Le-bens von der Geburt bis hin zum Tod. Die Arbeiten können bis zum 16. März 2018 täglich von 9 bis 19 Uhr im Kolumbarium be-sichtigt werden. Jeden Mittwochnachmittag ist Martin Hensel zudem selbst vor Ort.

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  • Baumnotfällungen an der Hermann Piecq Anlage

    Baumnotfällungen an der Hermann Piecq Anlage

    Am Freitag, 2. März müssen in der Zeit von 9 bis 14 Uhr an der Hermann-Piecq-Anlage (Rampe zur Viersener Straße) mehrere Bäume gefällt werden.

    Es handelt sich hierbei um Notfällungen, wie von mags durchgeführt werden.
    Bei den Arbeiten kann es zu kurzzeitigen Sperrungen der Rampe zur Viersener Straße kommen.
    Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen, werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, den Bereich großräumig zu umfahren.

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  • Gesundheit der Bürger ist kein Wort wert

    Gesundheit der Bürger ist kein Wort wert

    “…Schaden von ihm nehmen…“, dieser offensichtlich für kommunale Verwaltungsebenen zur leeren Worthülse verkommene Teil eines Eides war natürlich nicht Thema des gestrigen Ausschusses für Umwelt und Feuerwehr im Rheydter Rathaus.
    Zuhörer konnten den Eindruck gewinnen auf einer Lobbyistenversammlung für Pflanzenschutzmittel und Landwirtschafts-Interessen zu sein.

    Derart einseitig wurde die Behandlung eines Antrages der Bündnis Grünen behandelt.
    Dem anwesenden Umweltdezernenten Dr. Bonin als auch dem Vorsitzenden des Ausschusses Martin Heinen (beide CDU) war sowohl der Antrag als auch die Diskussion darüber nicht genehm.
    Heinen versuchte den Antragsteller dahin zu bewegen, nur an einem einzigen Ort das Thema in einer Diskussion zu behandeln. Sein Demokratieverständnis lässt es möglicherweise nicht zu, dass es einen Prozess der Weiterentwicklung, des beidseitigen Lernens aus einer Diskussion gibt. Er möcht, dies der Eindruck aus den Ausführungen, über ein Thema nur einmal sprechen. Anderen, nicht in mehreren Ausschüssen vertretenen Politikern, möchte er dieses Recht auf Diskussion nicht gewähren.

    Die Mitglieder des Umweltausschusses und auch des Stadtrates als Entscheidungsgremium haben nicht nur das Recht der Diskussion sondern auch die Aufgabe, sich inhaltlich mit solch wichtigen Themen zu beschäftigen. Der Versuch der Beschränkung durch einen Ausschuss-Vorsitzenden auf ein einziges Gremium ist nicht geeignet, Vertrauen in seine Sitzungsführung zu erhöhen.
    Doch auch die Sozialdemokraten outeten sich als Vertreter der Bauernschaft.
    Niemand ist gewillt, ein Verbot von Glyphosat auszusprechen auf Flächen, die die Stadt/Verwaltung/Stadttöchter zu verantworten haben.
    Kommunale Flächen, die an Landwirte verpachtet sind, lt. Dr. Bonin etwa 100 ha, dürfen durch die Bauern auch weiterhin mit dem Umweltgift behandelt werden.
    Er, Bonin habe mit der Landwirtschaftskammer gesprochen und sei zu der Überzeugung gekommen, dass ein Verbot von Glyphosat diesen Bauern die Lebensgrundlage nehmen würde. Die Konkurrenzfähigkeit sei gegenüber anderen Landwirten dann nicht mehr gegeben. Ein Hoch auf die Landwirte zu Lasten der Gesundheit der Mönchengladbacher Bürger.
    Weiter meint Dr. Bonin, man könne die Pachtverträge erst dann kündigen und die Weiterverpachtung davon abhängig machen, dass kein Glyphosat mehr verwendet wird. Dazu muß man wissen, Dr. Bonin kennt solche Verträge gut genug, das diese Pachtverträge nicht nur über 10 Jahre abgeschlossen werden. Eine Änderung kann also gut und gerne auch 20, 30 oder 40 Jahre dauern.
    Bis dahin, liebe Mönchengladbacher Bürger, dürfen nach der gestrigen GroKo-Lesart die Felder mit dem Gift Glyphosat weiter “behandelt“ werden, es sei denn, der Stadtrat beschließt in seiner nächsten Sitzung nach hoffentlich intensiver Beratung und erleuchtender Diskussion etwas anderes.

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  • Bürger schalten Tihange ab Tihange-AUS-Säule ab 7. März auch in Mönchengladbach

    Bürger schalten Tihange ab
    Tihange-AUS-Säule ab 7. März auch in Mönchengladbach

    Die interaktive Objekt-Säule “Tihange-AUS”, an der jeder Bürger zumindest symbolisch “Tihange Ausschalten” kann, soll ab 7. März auch in Mönchengladbach aufgestellt werden.

    Es ist die inzwischen 10. Tihange-AUS-Säule, die im Umkreis des AKW Tihange aufgestellt wird. An den neun bereits installierten Standorten in Aachen, im Aachener Umland, in der Eifel und auch an Standorten in Belgien und den Niederlanden, haben seit gut einem Jahr die Bürger bereits die Möglichkeit, vom “Aus-Hebel” rege Gebrauch zu machen.

    Aufgestellt werden soll die von den Aachener Künstlern Rolf Jägersberg und Lars Harmens geschaffene Säule in der Quadtstraße, Ecke Beckrather Straße in Wickrath, bevor sie im Laufe des Jahres ihren Standort im Stadtgebiet mehrmals wechseln wird.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Martin Heinen, Vorsitzender des Umwelt- und Feuerwehrausschusses, werden am 7. März um 16 Uhr den AUS-Hebel erstmals betätigen.
    Die Bürgerschaft ist dazu eingeladen.
    (pmg)

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