Autor: Harald Wendler

  • Frühlingsfest mit Kairschan Scholdybajew

    Frühlingsfest mit Kairschan Scholdybajew

    Menschen aus 29 verschiedenen Nationen arbeiten am Theater Krefeld und Mönchengladbach auf und hinter der Bühne zusammen und beweisen damit, wie produktiv eine multikulturelle Gemeinschaft sein kann.
    Vor zwanzig Jahren kam der Tenor Kairschan Scholdybajew aus Kasachstan nach Deutschland und gehört seit 1999 zum Ensemble des Gemeinschaftstheaters, wo er seither in zahlreichen Opern- und Operettenpartien das Publikum am Niederrhein begeisterte.

    Auch seine Frau, die Konzertpianistin Indira Farabi, hat sich in Deutschland einen Namen gemacht und ihre gemeinsame Tochter Kamilla Küppers-Smagulova beschreitet ebenfalls erfolgreich die Karriere einer Pianistin.
    Diese Künstlerfamilie steht nun im Mittelpunkt eines Abends, der sich ihrem Heimatland Kasachstan widmet. Unterstützt von weiteren Künstlern des Theaters werden sie ein Programm präsentieren, das die kulturelle Vielfalt Kasachstans vorstellt.

    Im März wird in Kasachstan traditionell das Frühlingsfest gefeiert – und diesmal auch im Theater Mönchengladbach!

    Karten für „Nauryz meyramy – Frühlingsfest in Kasachstan“ am Freitag, den 23. März 2018 um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de

    Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland.

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  • “Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!”

    “Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!”

    Immer mehr Menschen nehmen wahr, dass die Veränderungen und Probleme in unserer zusammenwachsenden Welt zunehmen:
    –    die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf, hierzulande, innerhalb Europas und weltweit
    –    Millionen Menschen leiden Hunger, viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen, Kinder wachsen in Armut auf
    –    Unternehmen und Konzerne schreiben Rekordgewinne und entlassen dennoch tausende Mitarbeiter/innen, Politiker/innen und Gewerkschaften scheinen dagegen machtlos zu sein
    –    Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge werden privatisiert und damit vom Allgemeingut zum Luxusobjekt
    –    das Klima verändert sich in rasendem Tempo, aber gegen den Ausstoß von Treibhausgasen scheint es kein Mittel zu geben
    –    um gefragte Rohstoffe werden Kriege geführt

    Diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz, sondern die Folge politischer Entscheidungen: Entscheidungen, die wir nicht tatenlos hinnehmen; Politik, die auch ganz anders aussehen kann.

    http://www.attac-netzwerk.de/moenchengladbach/start/

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  • Stadt trauert um verstorbenen Preisträger der „Goldenen Blume“

    Stadt trauert um verstorbenen Preisträger der „Goldenen Blume“

    Die Stadt Mönchengladbach trauert um den gestern (11. März) im Alter von 81 Jahren verstorbenen Karl Kardinal Lehmann, zugleich Preisträger der Goldenen Blume.

    Der frühere Mainzer Bischof wurde im September 1995 als 15. Träger mit dem ältesten deutschen Umweltschutzpreis, der “Goldenen Blume von Rheydt” in einem Festakt ausgezeichnet.
    Die Laudatio hielt in dem durch die Niederrheinischen Sinfoniker musikalisch gestalteten Festakt im Theater Mönchengladbach der damalige Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Gottfried Arnold.

    Der Preis selbst wurde durch den früheren Oberbürgermeister Heinz Feldhege überreicht. “Seine Ausführungen zum Thema ‚Das technisch Machbare und das ethisch Verantwortbare‘ zeugen von seinen Bemühungen, im Spannungsfeld zwischen Glauben, Gesellschaft und Staat den Menschen Antworten auf drängende Fragen zu geben und die Schöpfung einerseits zu behüten und sie andererseits voranzutreiben”, hieß es seinerzeit in der Begründung des Kuratoriums.

    Der als erster Theologe mit dem Umweltschutzpreis der Stadt Ausgezeichnete sagte damals anlässlich der Preisverleihung, es stehe dem Menschen nicht zu, alles in unserer Zeit zu verbrauchen und so die Bedingungen des künftigen Lebens einzuschränken. Der Mensch könne seinen Lebensraum nicht nur bebauen, er müsse ihn auch bewahren. “Die Erde gehört uns nicht. Sie ist uns nur anvertraut, vergleichbar einer Lehen oder einer Fürsorgepflicht”, mahnte er in seiner damaligen Rede vor hunderten von Gästen.

    Fünf Jahre zuvor besuchte Lehmann schon einmal Mönchengladbach. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Volksvereins am 28. Oktober 1990.

    Nach der Verleihung der Goldenen Blume kam Karl Kardinal Lehmann allerdings noch ein drittes Mal nach Mönchengladbach. Diesmal anlässlich des Festaktes zur Verleihung der Stadtplakette an Prof. Dr. Anton Rauscher, Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle.

    (pmg/sp)

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  • Baumesse in Mönchengladbach: ein Highlight

    Baumesse in Mönchengladbach: ein Highlight

    Die Abfall-Tonnen in Mönchengladbach werden bald auf die Haushalte zurollen.
    Ein Unterstellmöglichkeit muß gesucht und gefunden werden.
    Einigen Haushalten könnten die auf der Baumesse im Nordpark am Wochenende gezeigten Modelle der Firma Wortech in den Niederlanden weiterhelfen.

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  • “Freies W-Lan” in Mönchengladbach chancenlos

    “Freies W-Lan” in Mönchengladbach chancenlos

    Vergleicht man die beiden Alternativen W-Lan-Konzepte, die in Mönchengladbach zur Auswahl stehen, so kann einem unter dem Aspekt der Datensicherheit schon gruselig zumute werden.
    Der Reihe nach: DIE LINKE Mönchengladbach hatte 2014 gemeinsam mit den Grünen und der PiPa freies W-Lan auf Basis von “Freifunk” beantragt. Die Groko lehnte dies natürlich ab, der Vorschlag kam ja nicht von ihnen selber, und man verabschiedete 2015 einen Prüfauftrag.

    Herausgekommen aus diesem Prüfauftrag ist ein Vermarktungsmodell mit dem Ziel, die Nutzer, das sollten vor allem nicht so vermögende Mönchengladbacher sein, zur Kasse zu bitten, sobald eine gewisse Datenmenge überschritten wird.
    Der Verwaltungs-Aussage: “Kostenfreie Internetverbindungen unterstützen Familien, die sich kein eigenes Datenvolumen leisten können und steigern die Aufenthaltsqualität für alle Altersgruppen”,
    muß demnach strikt widersprochen werden.

    Welches Unternehmen diese 3-jährige nicht gänzlich kostenfreie Testphase bestreiten wird, das verrät die Verwaltung nicht, Datenschutz genannt.
    Diesen Datenschutz nimmt sie bei den Nutzerdaten später im Betrieb des Netzes warscheinlich nicht so genau. Es werden Unmengen Daten erhoben, Gerätetyp, wie oft im Netz, die MAC-Adresse (Identifizierung), und weitere.
    Diese sollen nur durch die Stadt genutzt werden dürfen, schreibt die Stadt. Da jedoch Fachleute den Betrieb zu leisten haben, sind “Fremde” notwendig und diese in der Lage, auf die Daten zuzugreifen. Vorsicht ist angebracht.
    Außerdem darf vor der Nutzung des Netzes Werbung vorgeschaltet werden.
    Aktuelles Fazit: Finger weg von einem möglichen Angebot, dass auf Aussagen von Nicht-Fachleuten mit keinerlei Verantwortlichkeit basiert.
    Das Freifunk-Konzept wird bei der aktuellen politischen Situation in Mönchengladbach keine Chance erhalten. Auch wenn die Opposition, hier die Linken, einen neuen Antrag ins Rennen schickt.

    Geschäft ist Geschäft, wenn auch erstmal lediglich entlang der Hindenburgstraße.

    Der Alternativantrag von den Linken.

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  • Generationenwechsel bei der Mönchengladbacher FDP

    Generationenwechsel bei der Mönchengladbacher FDP

    Am Samstag wählten die Freien Demokraten ihren neuen Kreisvorstand für die nächsten zwei Jahre.
    Jörg Buer wurde hier mit nur einer Gegenstimme als Kreisvorsitzender bestätigt.
    Neu als Stellvertreter stehen ihm Karsten Oberbach und Peter König zur Seite.
    Neuer Schatzmeister ist Stefan Dahlmanns, der das Amt von Urgestein Hermann Klammer (80) übernimmt. Björn Droege wurde als Schriftführer bestätigt und die Beisitzer Patrick Lademann und Daniel Winkens vervollständigen den Vorstand.

    „Ich freue mich mit einem neuen, frischen und erfahrenen Team auf die nächsten Jahre. Nach dem internen Modernisierungsprozess unserer Partei und den erfolgreichen Wahlkämpfen im vergangen Jahr werden wir uns jetzt wieder verstärkt um die Weiterentwicklung unserer Programmatik kümmern. Daher werden wir unsere Diskussionsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themenbereichen weiter ausbauen und die Erarbeitung eines Kommunalwahlprogrammes in einem Werkstattverfahren zum Mitmachen anbieten“, erklärt Kreisvorsitzender Jörg Buer.

    Die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat in Ihrer Rede über die viel zu lange vernachlässigte Schulpolitik insbesondere in den Grundschulen, Förderschulen und Berufskollegs berichtet, die es jetzt gilt mit Sorgfalt aufzuarbeiten. Der Lehrermangel bereitet ihr die größten Sorgen. Auch die Resonanz auf ihre Initiative Sek 1 Lehrer und Quereinsteiger für die Grundschulen zu gewinnen, hat noch Luft nach oben.

    „Ein besonderer Dank gilt unserem Schatzmeister Hermann Klammer, der über 20 Jahre lang die Finanzen der Freien Demokraten Mönchengladbach immer tadellos verantwortet hat. Zudem freue ich mich über die 25-Jährige Parteimitgliedschaft von Gudrun Grimpe-Christen und bedanke mich herzlich für die Arbeit von Friedhelm Demandt in den vergangenen Jahren “, so Jörg Buer abschließend.

    Der Kreisverband verabschiedete zudem die Forderung einen „Tag der Jugend“ in Mönchengladbach einzuführen, diskutierten über Förderprogramme für Frauen bei den Freien Demokraten und wählten ihre Delegierten und Ersatzdelegierten für die Bezirks- und Landesparteitage. Darüber hinaus nominierte der Parteitag Andreas Terhaag, Jörg Buer, Daniel Winkens, Gudrun Grimpe-Christen und Holger Malenkowski für den Bezirksvorstand Niederrhein.
    Der Vorsitzende Jörg Buer wurde für den Landeshauptausschuss der FDP NRW nominiert.

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  • Karatekas erfolgreich bei der Landesmeisterschaft in Kempen

    Karatekas erfolgreich bei der Landesmeisterschaft in Kempen

    Bei der Karate Landesmeisterschaft gelang es allen angetretenen Sportlern des Vereins Kanazawa Mönchengladbach e.V. einen Erfolg zu verbuchen.

    Jürgen Lemmen erreichte in der Masterklasse den ersten Platz im Kumite bei den Herren Ü45 +80 kg.


    Karsten Bettinger schaffte es in der Leistungsklasse -67 kg den dritten Platz im Kumite zu erreichen. Hiermit konnte er sich für die Deutsche Meisterschaft in Coburg qualifizieren.

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  • Nahversorgungsangebot im Neubaugebiet Meerkamper Scholle / Giesenkirchen

    Nahversorgungsangebot im Neubaugebiet Meerkamper Scholle / Giesenkirchen

    Es war das Jahr 2012 – es sollte eine Erfolgsstory für Giesenkirchen werden, zumindest im städtebaulichen Sinne. Nicht nur schicke Einfamilienhäuser, ebenso schöne Miet-Wohnungen für alle sollten im Baugebiet Meerkamper Scholle entstehen für die vielen Familien, die unbedingt im Mönchengladbacher Osten leben wollen.
    Dazu versprachen unsere Politiker wie selbstverständlich die notendigen Nahversorgungs-Elemente und die Planer der Verwaltung schrieben dies in die Begründung vom 6. September 2013:

    “Ziel des Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Wohngebäuden. Die ausgewiesenen Bauflächen dienen insbesondere der Deckung des kurz- bis mittelfristigen Bedarfs insbesondere für familiengerechte Wohnformen. Darüber hinaus sollen aber auch entlang der Nesselrodestraße die Errichtung sonstiger Wohngebäude und im Bereich des geplanten Platzes gegenüber der Katholischen Pfarrkirche die Ansiedlung von Läden, die der Versorgung des Gebietes dienen, Dienstleistungsbetrieben (Ärzte, Krankengymnasten etc.) und – auf Grund der zentralen Lage – auch die Errichtung altengerechter Wohnungen ermöglicht werden. Durch neue Läden könnte u.a. das Nahversorgungsangebot im Umfeld des Plangebietes, auch unter Berücksichtigung des in den letzten Jahren stattgefundenen Bevölkerungszuwachses, verbessert werden.“

    Aktuell ist von den geplanten Ansiedlungen zur Nahversorgung weder etwas zu sehen noch gibt es Aussagen der Politiker dazu, wie das Ganze umgesetzt werden soll. Augenscheinlich waren die Versprechungen nicht umsetzbar.
    Die Pläne wurden kurzerhand abgeändert, dass sie zu den Ideen des“plötzlich gefundenen“ Investors passten. Von Ärzten, Krankengymnasten, Einzelhandel für den täglichen Bedarf und Büros war keine Rede mehr.

    Auch heute, sechs Jahre später, die Wohnbebauung ist weitestgehend fertig, spricht niemand mehr aus Politik und Verwaltung darüber, wie die “Nahversorgung“ zukünftig, vor allem für ältere Bürger, sicher gestellt werden könnte. Im Gebiet westlich der Nesselrodestraße wohnen schließlich nicht nur die gewünschten jungen Familien.
    Möglicherweise gibt es in der nächsten Sitzung der Bezirksvertetung Ost am 19. April einen Sachstandsbericht zur Meerkamper Scholle?

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  • Demo gegen Rechtspopulisten in Odenkirchen

    Demo gegen Rechtspopulisten in Odenkirchen

    Angemeldet waren bei der Polizei  500 Rechtspopulisten, es waren letztlich etwa 350, zu einer Demonstration in Odenkirchen.
    Darauf hatte sich die Polizei mit starken Kräften vorbereitet. Um die beiden Lager auseinanderzuhalten, es kamen etwa 250 Gegendemonstranten, war dies sicher die richtige Vorsichtsmaßnahme.

    Gegen-Demo in Odenkirchen

    So blieb alles ruhig, außer verbalem Hin und Her gab es nichts Berichtens wertes.
    Oder doch. Den haßerfüllten Plakaten der rechten Szene setzten die Mönchengladbacher friedliche Bekundungen entgegen.

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  • Grüne bezweifeln Abholzungsbegründung

    Grüne bezweifeln Abholzungsbegründung

    Beim Stichwort „Rasierte Stadt“ reagieren mehr und mehr Bürger dieser Stadt allergisch.
    Die städtische Tochtergesellschaft mags hat im vergangenen Jahr 800 Bäume gefällt, weitere 800 sollen dieses Jahr fallen.
    Nicht einmal ein Drittel der gefällten Bäume, nämlich 500, sollen als Ersatz dafür gepflanzt werden.
    „Die CDU hatte ja das Motto `Saubere Stadt´ ausgegeben“, erinnert sich Grünen-Ratsherr Dr. Boris Wolkowski, Mitglied im Planungsausschuss. „Wir hatten das bisher immer so verstanden, dass die Dreckecken in der Stadt verschwinden sollen. Offensichtlich gehören für die CDU dazu aber vor allem auch Bäume und Grünstreifen“, wundert sich Wolkowski.

    Dabei hat das städtische Grün hat vielseitige Funktionen. „Bäume und Sträucher  beeinflussen das Klima, verbessern die Luftqualität, speichern Wasser und bieten Wildtieren Schutz“, sagt Monika Halverscheid, Sprecherin des Ortsverbands Nord der Grünen. „Sie dienen als wirkungsvoller Schall- und Sichtschutz; und der Beitrag des städtischen Grüns gerade auch zur Verbesserung der Luftqualität ist enorm“, sagt sie. „Die Blätter filtern die Luft, die wir atmen, und befreien sie von Staub und anderen Partikeln. Sie absorbieren Kohlendioxid aus der Luft, ebenso andere Umweltgifte wie Ozon, Kohlenmonoxyd und Schwefeldioxid.“

    Vor diesem Hintergrund können die Grünen nicht verstehen, wie jüngst nun der Mittelstreifen auf der Viersener Straße mit seinen Bäumen und der dichten Hecke wegrasiert wurde.

    Wie es hieß, wurde das Grün angeblich im Zuge der Vorbereitung für die geplante Sanierung der Brücke über die Hermann-Piecq-Anlage beseitigt. „Wie wir nun erfahren haben, soll im Rahmen der Busführungsänderung über die Viersener Straße/Steinmetzstraße jetzt auch der dortige Grünstreifen beseitigt werden, damit die Straße verbreitert werden kann“, sagt Boris Wolkowski.

    „Das städtische Grün muss gerettet werden!“, betont Monika Halverscheid, deren Ortsverband sich in diesem Jahr verstärkt um das Thema Ökologie im Stadtraum kümmern will. Das Grün sei von sehr hoher Bedeutung für eine lebenswerte Stadt, da könne es nicht hingenommen werden, dass aus Spargründen nun auch die kleinen Grünflächen im Straßenbereich asphaltiert und versiegelt werden sollen.

    Dr. Boris Wolkowski: „Das Leben, Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt wird durch solche Maßnahmen nicht unbedingt attraktiver. Solche gestalterische Maßnahmen, die unsere Grünzüge zerstören, indem sie Pflanzen durch Asphalt ersetzen, müssen dringend gestoppt werden.“

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  • Was wird aus dem Gladbacher Flughafen?

    Was wird aus dem Gladbacher Flughafen?

    Seit etwa 2 Jahren, so erklärte OB Reiners die Situation gestern im Finanzausschuß, gibt es Gespräche unserer Verwaltung mit dem Airport Düsseldorf. Düsseldorf möchte die Beteiligung am Mönchengladbacher Flughafen abbauen. Vor etwa 3 Wochen gab es laut Reiners eine Einigung beider Partner.

    50 % möchte man der Stadt Mönchengladbach verkaufen. 20 % möchte man behalten, um den Einfluss nicht gänzlich zu verlieren.
    Ziel ist letztendlich, das jährliche Defizit möchte Düsseldorf nicht mehr tragen, der Flughafen ist reines Zuschuss Geschäft. Es gibt keinen Bedarf mehr für die Düsseldorfer.
    Man will Mönchengladbach den Deal versüßen mit etwa 19 Millionen Euro.

    Nun wird die endlose Diskussion wie bereits vor vielen Jahren wieder losgehen.
    Wer soll die Anteile übernehmen? Brauchen wir diesen Flughafen zu diesen Bedingungen?
    Laut OB Reiners ist entgegen ersten Annahmen nicht die NEW der Favorit zur Anteilsübernahme sondern plötzlich die EWMG.
    Das hat sich wohl erst vor wenigen Tagen herauskristallisiert und so konnte keine “saubere” Vorlage für die Politiker erarbeitet werden. Im nächsten Ratszug wird das Thema dann behandelt.
    Ob es zufriedenstellend entschieden wird, muss noch abgewartet werden. Düsseldorf möchte weiterhin mitbestimmen beim Betrieb des Flughafens, es soll vertraglich bereits vereinbart sein, dass in Mönchengladbach kein Linien- oder Charterflug stattfindet. Außerdem haben demnächst immer die Düsseldorfer Flugverkehre den Vorrang.

    Was bleibt dann noch übrig, vor allem vor dem desaströsen finanziellen  Hintergrund. Das jährliche Minus beträgt immerhin etwa 18 Millionen Euro, sicher zu viel für eine hoch verschuldete Stadt. Bringt ein Verkauf an mögliche Flughafeninvestoren eine tragbare Lösung?
    Es bleibt spannend.

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  • Kommentar einer betroffenen Schülerin zur Schulsanierung

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    hiermit möchte ich mich zu dem Artikel „Heizungen und Klos in Schulen werden saniert” vom 7. März 2018 äußern, da ich selber Schülerin der Hans-Jonas Gesamtschule bin und wir eine neue Heizungsanlage bekommen haben.

    Es ist leicht gesagt, stolz darauf zu sein, Millionen von Euro in Schulen investiert zu haben. Jedoch kommt die Frage auf, ob die Investitution sinnvoll gewesen ist?

    Nein, denn unsere neue Heizungsanlage ist nicht funktionstüchtig und eine Finanzierung in dichte Fenster wäre angebrachter gewesen. Nämlich, ohne dichte Fenster bleiben die Räume immer noch kalt, dabei hilft auch keine neue Heizungsanlage.

    Es kann nicht angehen, dass wir Abiturienten/innen fünf Stunden in einem unterkühltem Prüfungsraum sitzen, da die Heizung, die auf ‘5’ stand nicht ansatzweise ansprang. Somit sind wir mehr damit beschäftigt gewesen, bei Minustemperaturen unser Zittern zu unterdrücken, da wir ebenfalls unterkühlt gewesen sind. Jetzt, wo die Außentemperatur gestiegen sind, funktionieren die Heizungen und vor Wärme weiß man nicht wohin.

    Eine weitere sinnvolle Investitution wäre auch in unseren Toiletten gewesen, da es unzumutbar ist, diese noch zu benutzen und die Toiletten haben eine Sanierung nötiger als eine neue Heizungsanlage.

    Nicht nur ich spreche aus dieser Erfahrung, sondern auch Mitschüler/innen und Lehrer/innen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Anna K.

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  • Tihange-AUS-Säule in Mönchengladbach angekommen

    Tihange-AUS-Säule in Mönchengladbach angekommen

    Die interaktive Objekt-Säule “Tihange-AUS”, an der jeder Bürger “Tihange Aus-schalten” kann – zumindest symbolisch –, wurde jetzt auch in Mönchengladbach aufgestellt.
    Es ist die 10. Tihange-AUS-Säule, die im Umkreis des AKW Tihange aufgestellt wird.

    An den neun bereits installierten Standorten in Aachen, im Aachener Umland, in der Eifel und auch an Standorten in Belgien und den Niederlanden, haben seit gut einem Jahr die Bürgerinnen und Bürger bereits die Möglichkeit, vom “Aus-Hebel” regen Gebrauch zu machen.

    Im Ortskern von Wickrath wurde die Säule nun erstmals auf Mönchengladbacher Stadtgebiet aufgestellt und dort einen Platz auf Zeit finden, um im Laufe des Jahres an weiteren öffentlichen Orten in der Stadt aufgestellt zu werden.

    Der AUS-Hebel wurde erstmals durch Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt ausgelöst.
    Reinerswies auf die Symbolik hin erhofft jedoch, dass die Wirkung auf die Verantwortlichen nicht ausbleibt.

    Grußworte richteten auch Sebastian Hertl, Mönchengladbacher Bürger und Sponsor der Säule sowie Martin Heinen, Vorsitzender des Umwelt- und Feuerwehrausschusses an die anwesenden Bürger.

    Ebenfalls vor Ort waren die Initiatoren der Säule, die Aachener Künstler Rolf Jägersberg und Lars Harmens.

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  • Weltfrauentag am 8. März „Druck machen für die Gleichstellung der Geschlechter“

    Weltfrauentag am 8. März
    „Druck machen für die Gleichstellung der Geschlechter“

    Der Internationale Frauentag am 8. März steht in diesem Jahr unter dem Zeichen „Press for Progress“.

    Das Weltwirtschaftsforum hat im vergangenen Jahr errechnet, dass es unter den jetzigen Umständen noch 100 Jahre dauern wird, bis die Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist.
    „Wir müssen weiter Druck machen. Auch wenn sich Frauen in den letzten Jahrzehnten schon viel erkämpft haben, gilt es, diese Erfolge immer wieder aufs Neue zu verteidigen“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, die sich als Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gezielt für die Rechte von Frauen einsetzt.
    In den Koalitionsverhandlungen konnte die SPD zahlreiche gleichstellungpolitische Verbesserungen verankern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. „Wir werden betroffene Frauen stärken, indem wir ihnen den sicheren und geschützten Weg aus der Gewaltspirale ermöglichen: mit einem Aktionsprogramm zur Prävention von Gewalt, der Verbesserung des Hilfesystems und einer gesicherten Finanzierung von Frauenhäusern“, betont Yüksel.

    Vor fast 100 Jahren haben Frauen das erste Mal gewählt und konnten gewählt werden. Sie selbst waren es, die für ihr selbstverständliches Recht auf die Straße gegangen sind und diesen bahnbrechenden Erfolg als ihren eigenen feiern konnten. Doch heute, fast ein Jahrhundert später, sind Frauen noch immer nicht angemessen in den Parlamenten beteiligt. Der Anteil von Frauen im Bundestag ist – gerade wegen den konservativen und rechten Parteien – sogar gesunken: auf nunmehr 30 Prozent. „Fehlende Repräsentation führt zu fehlender Beachtung struktureller Probleme. So sind es gerade Frauen, die sich beispielsweise im Niedriglohnsektor durchkämpfen oder in Pflegeberufen den Notstand spüren. Umso mehr möchte ich mich für diese Anliegen einsetzen“, so Yüksel abschließend.

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  • Amazon baut neues Logistikzentrum in Rheindahlen – Mindestens 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen

    Amazon baut neues Logistikzentrum in Rheindahlen – Mindestens 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen

    Amazon baut neues Logistikzentrum im Gewerbepark Rheindahlen

    Mindestens 1.000 neue unbefristete Arbeitsplätze in Vollzeitbeschäftigung mit wettbewerbsfähigen Löhnen schafft Amazon im neuen Logistikzentrum in Rheindahlen.
    Etwa 200 Kräfte, darunter auch zahlreiche Facharbeiter für die Bereiche Personalwesen, Management, EDV und Technik, werden als Erste ihre Arbeitsplätze in den ersten fertiggestellten Bauten auf dem 123.000 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Rheindahlen beziehen.

    Neben wettbewerbsfähigen Löhnen bietet Amazon Zusatzleistungen wie leistungsbezogene Prämien, eine Sonderzahlung zu Weihnachten und Mitarbeiter-Aktien. Hinzu kommen eine kostenlose Lebens- und Berufsunfähigkeitsvericherung, ein Pensionsfonds und Personalrabatte.

    “Die Ansiedlung wird einen positiven Effekt auf dem Mönchengladbacher Arbeitsmarkt erzielen. Die Arbeitslosigkeit ging auch an unseren Standorten in Koblenz, Dortmund und Winsen bei Hamburg deutlich nach unten. In Mönchengladbach setzen wir bei 1.000 Arbeitsplätzen an, erfahrungsgemäß könnten sie noch einmal um weitere 500 aufgestockt werden. Wir werden mit der Agentur für Arbeit eng zusammen arbeiten”, teilte Gregory Bryan, Regionaldirektor Amazon Deutschland heute mit.

    “Über die Ansiedlung von Amazon als weiterer Global Player in Mönchengladbach freue ich mich vor allem mit Blick auf die neuen Arbeitsplätze sehr. Ich wünsche mir natürlich, dass möglichst viele Mönchengladbacher einen Arbeitsplatz im neuen Logistikzentrum finden und dass diejenigen, die von außerhalb kommen, nach Mönchengladbach ziehen”, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    “Unsere Stadt hat sich zu einem der Top-Standorte für Logistik in Deutschland entwickelt. Die Ansiedlung unterstreicht noch einmal die Bedeutung dieses Standortes in der Logistik-Branche”, unterstreicht Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördung Mönchengladbach (WFMG). Im vergangenen Jahr wurde die Stadt zum Logistikstandort des Jahres in NRW ausgezeichnet. “Und das wegen der hohen Arbeitsplatzintensität und der Qualifizierung der Arbeitsplätze. Die Logistik der Zukunft ist eine Kombination von Automatisierung und Beschäftigung”, ergänzt er mit Blick auf den Regiopark mit etwa 5.000 Arbeitsplätzen.

    So werden neben den über 1.000 Beschäftigten auch bis zu 4.000 Roboter in dem zum Teil dreistöckigen Gebäudekomplex mit einer Grundfläche von insgesamt 55.000 Quadratmetern ihre Arbeit aufnehmen.
    “Die Roboter bilden das Bindeglied zwischen den Regalen und den Mitarbeitern, die für Verpackung und Versand zuständig sind”, so Amazon-Chef Gregory Bryan. Amazon, das derzeit aufgrund steigender Kundennachfrage deutschlandweit sein Logistiknetzwerk ausbaut, hat für das Logistikzentrum mit dem Hamburger Projektentwickler Ixocon als Eigentümer des Geländes, einen Mietvertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen.

    Mit den vorbereitenden Erdarbeiten wurde auf dem Grundstück an der Erkelenzer Straße bereits begonnen. Ende des Jahres soll ein erster Bauabschnitt bereits stehen, in dem dann auch die ersten Kräfte ihre Arbeit aufnehmen.

    Mit Blick auf die Auswirkungen auf die verkehrliche Situation hatte Amazon ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, das von einer Worst-Case-Betrachtung ausgeht. Demnach weisen Maximalzahlen zum Weihnachtsgeschäft täglich 430 Lastwagen, darunter 50 Sprinter, auf, die von der A 61 (Ausfahrten Holt und Rheydt) sowie aus dem Raum Heinsberg, wo Amazon-Partner Hermes bereits angesiedelt ist, das Gewerbegebiet im Westen Rheindahlens ansteuern.
    “Diese Spitzenwerte beziehen sich auf die Wochen vor Weihnachten. Im Normalbetrieb liegen die Zahlen 50 bis 60 Prozent darunter. Außerdem erlaubt uns der Betrieb in vier Schichten, den Pkw-Verkehr der Mitarbeiter zu reduzieren. Durch flexible Schichtzeiten sollen die üblichen Berufsverkehre nicht zusätzlich belastet werden.”, so Regionaldirektor Gregory Bryan.

    Für die Mitarbeiter entsteht an der Erkelenzer Straße ein Parkhaus mit 1.000 Stellplätzen, das zugleich als Lärmschutzriegel für die etwa 400 Meter entfernte Wohnbebauung dient. “Verkehrsinfrastruktur und Lärmschutz haben wir im Blick. So soll an der Erkelenzer Straße zusätzlich eine Lärmschutzwand errichtet werden”, betont Thomas Stricker, Leiter Projektentwickung bei Ixocon. Darüber hinaus sind Anpassungen der Infrastruktur notwendig, wie etwa beim ÖPNV zur optimalen Anbindung für die Beschäftigten.

    “Eine gute Nachbarschaft ist uns wichtig. Wir wollen Teil der Gemeinde sein”, unterstreicht Amazon-Chef Bryan und führt weiter aus: “Wir unterstützen rund um unsere Standorte mit Sach- und Geldspenden an gemeinnützige Organisationen, mit ehrenamtlichem Engagement von unseren Mitarbeitern und durch Bildungsinitiativen für Kinder und Jugendliche”.

    Darüber freute sich insbesondere Bezirksvorsteher Arno Oellers, in dessen Bezirk sich das Unternehmen ansiedelt. “Mit der Ansiedlung macht das Gewerbegebiet Rheindahlen einen wichtigen Schritt nach vorne. Ich begrüße natürlich die Zahl der Arbeitsplätze und die Tatsache, dass auch Behinderten eine Chance auf einen Arbeitsplatz gegeben werden soll. Die Ansiedlung bedeutet eine Belebung des Ortskerns und Wohnungsmarktes in Rheindahlen und Umgebung”, so Arno Oellers.
    “Einige Bürger machen sich bereits Sorgen über die Verkehrsauswirkungen. Da ist die Ankündigung von Amazon gut, dass es für die ankommenden Lieferverkehre keine Wartezonen außerhalb des Geländes, sondern nur auf dem Gelände geben wird, gut und wichtig”, so Arno Oellers. “Was den Anlieferverkehr angeht, sollte man sofern möglich, die Nutzung des vorhandenen Bahngleises als eine Möglichkeit zur Entzerrung der Verkehre prüfen”. Dafür sei allerdings die direkte Anbindung des Geländes notwendig. An den Bahnverkehr angeschlossen sind bereits die zukünftigen Beschäftigten von Amazon, die von Mönchengladbach über Rheydt zum Haltepunkt Rheindahlen fahren können. Mit dem privaten Betreiber der Regionalbahn steht die WFMG schon in Kontakt.
    (pmg)

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  • Versuchter Raub Bushaltestelle Marienplatz – Zeugensuche

    Versuchter Raub Bushaltestelle Marienplatz – Zeugensuche

    Am Montagabend kam es gegen 19:00 Uhr auf der Stresemannstraße an der Bushaltestelle Marienplatz zu einem versuchten Raub, bei dem der Geschädigte mit einem Messer an einer Hand verletzt wurde.

    Der 49-jährige Geschädigte wartete an der Haltestelle auf die Linie 97, die in Richtung Jüchen fährt.
    Er wurde von zwei Unbekannten angesprochen und aufgefordert, ihnen Geld und Zigaretten zu geben. Als er angab, nicht dabei zu haben, wurde er von den Männern geschubst und im Laufe einer kurzen Rangelei mit einem Springmesser an einer Hand verletzt.
    Die beiden Räuber flüchteten anschließend in Richtung kleiner Marienplatz.

    Sie werden von dem Geschädigten wie folgt beschrieben:
    1.  20-25 Jahre alt, Südländer, vermutlich Araber, 1,80m groß und von schmaler Statur. Bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer blauen Jeans, führte einen dunklen Rucksack mit.

    2.  Ebenfalls 20-25 Jahre alt, ebenfalls vermutlich Araber, mit geschätzten 1,70m Körpergröße kleiner als sein Mittäter, kräftige Statur, dunkel gekleidet.

    Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber zu den beiden Tatverdächtigen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290.

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  • Busse fahren weiter auf der Hindenburgstraße – nur bergauf

    Busse fahren weiter auf der Hindenburgstraße – nur bergauf

    Bündnis90/Grüne, Linke und die FDP forderten gestern im Planungs- und Bauausschuss die Rückkehr zur alten Regelung: Busverkehr bergauf und bergab auf der Hindneburgstraße. Die Grünen wollten lediglich eine Ausdünnung der Linienanzahl, sodass im Ergebnis der Busverkehr stark reduziert würde.
    Außerdem wurde die Einführung von Elektrobussen gefordert oder zumindest die Untersuchung dieser Möglichkeit erwartet.

    Mit ihrer Stimmenmehrheit setzte sich die GroKo durch, die Busse werden nun im Regelbetrieb bergauf über die Hindenburgstraße und bergab über die Steinmetzstraße geführt.
    E-Busse wird es nach dem Willen der Groko und der NEW noch lange nicht geben, Beispiele aus dem Nachbarland Niederlande wurden kurzerhand beiseite geräumt. Argumente: sie sind nicht lieferbar, teuer und energierpolitisch noch nicht zukunftsweisend.
    Hohe Kosten von mehr als einer Million Euro insgesamt halten unsere Politiker nicht von ihrem Vorhaben ab.
    In diesen Kosten sind etwa 500.000 Euro rückzahlbare Fördergelder enthalten, mit diesen wurde die Infrastruktur für die Busse auf dieser Straße seinerzeit gebaut.

    Kommentar:

    Es ist nicht der erwartete große Wurf gelungen.
    Wieder einmal werden halbe Sache als toller Erfolg dargestellt. Es ist wohl der Kompromiss, der die Gemüter der Kritiker beruhigen soll. Tatsächlich jedoch fehlt den GroKo-Politikern auch hier die Kraft, der Wille, eine echte Fußgängerzone zu schaffen, die Aufenthaltsqualität stärker zu erhöhen.
    Warum fordert die Verwaltung einerseits, es den vergleichbaren Kommunen bei einer echten Füßgängemeile nachzumachen, um dann im Ernstfall einzubrechen, ja zu kneifen. Klare Struktur geht anders.
    Es wird weiter gewurschtelt, um später wieder zu einer neueren Erkenntnis zu kommen:
    Der Start in die E-Mobilität im ÖPNV wäre möglich, mutig und sinnvoll gewesen.

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  • SPD: das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ wäre ein gutes Markenzeichen für Mönchengladbach

    Die SPD möchte den Start einer umfangreichen Prozedur wagen, den Koalitionspartner CDU und wohl auch die anderen Parteien und auch die Verwaltung überzeugen, den Weg mitzugehen.
    Seit 2012 existiert das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ in Deutschland. Der Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. und des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.

    Ratsherr Oliver Büschgens brachte die Idee aus Köln mit: „Seit dem Start des Programms im Jahr 2012 tragen mittlerweile 10 Städte in der ganzen Republik das Siegel, darunter auch Köln. Kommunen, die sich beteiligen, werden von Experten analysiert. Welche Angebote und Planungen gibt es bereits? Wo besteht im kommunalen Handeln noch Optimierungspotential, um kinder- und jugendfreundlicher zu werden? Für diese Standortbestimmung werden auch Kinder und Jugendliche direkt eingebunden. So soll ermittelt werden, ob sich Kinder und Jugendliche wohl und sicher fühlen, ob sie Mitsprachemöglichkeiten haben oder was sie sich wünschen würden. Im Anschluss an die Analyse wird ein Aktionsplan erstellt, der dann auch vom Rat beschlossen werden muss. Erfüllt der Aktionsplan die Anforderungen und wird er aktiv umgesetzt, erhält die Stadt das Siegel ‚Kinderfreundliche Kommune‘ für drei Jahre. Nach dieser Phase muss ein neuer Aktionsplan erarbeitet werden, um wiederum für drei Jahre anerkannt zu werden.“

    Weitere Informationen in dieser Broschüre.

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