Autor: Harald Wendler

  • Busse auf der Hindenburgstraße: Kommt der Ratsbürger-Entscheid?

    Busse auf der Hindenburgstraße: Kommt der Ratsbürger-Entscheid?

    Bündnis90/Grüne werden einen neuen Antrag in den Rat einbringen mit diesem Ziel.

    Seit 2016 fahren die Busse in einer Testphase die Hindenburgstraße nur noch bergauf, über die Steinmetzstraße geht es bergab. Nun möchten CDU und SPD diesen Testbetrieb zum Regelbetrieb machen.

    Dagegen fordern Bündnis90 / Die Grünen nun die Beibehaltung beider Richtungen bei gleichzeitiger Reduzierung der eingesetzten Linien. Dazu eine planmäßige Blockabfahrt, die vermeidet, dass mehr als drei Busse gleichzeitig eine Haltestelle anfahren. Der alleinige Einsatz von Elektrobussen im Bereich der Hindenburgstraße soll die Gesundheit und Aufenthaltsqualität verbessern. Die Haltestellensituation am Alten Markt soll optimiert werden.

    Hierzu Ratsherr Dr. Boris Wolkowski: „Der Vorteil unserer formulierten Forderungen liegt auf der Hand.
    Die Bedarfsgerechtigkeit, die Klarheit in der Linienführung und die Erreichbarkeit werden wieder hergestellt. Durch den Wegfall von Blockabfahrten, bei reduzierter Frequenz und insbesondere durch emissionsfreie Elektrobusse steigt die Aufenthaltsqualität auf der Hindenburgstraße,“  so Wolkowski und weiter: ” es müssen keine Fördergelder zurückgezahlt werden“.

    In einem letzten Punkt fordern die Grünen, die Einwohnerinnen und Einwohner in einem Ratsbürgerentscheid über die Frage abstimmen zu lassen „Soll der Busverkehr weiterhin auf der Hindenburgstraße in beide Richtungen fahren?”

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Internationaler Tag der Sozialen Arbeit:Bundesweite Mindeststandards für ASD gefordert

    Internationaler Tag der Sozialen Arbeit:
    Bundesweite Mindeststandards für ASD gefordert

    Zum heutigen Internationalen Tag der Sozialen Arbeit (20. März) macht die komba gewerkschaft nrw auf die Situation der Beschäftigten im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) aufmerksam.
    Sie fordert grundlegende und flächendeckende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

    Die Beschäftigten im Allgemeinen Sozialen Dienst sind zentrale Ansprechpersonen für Menschen in persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Krisen.
    Auch Kindeswohlgefährdungen gehören zu ihrem Aufgabengebiet.
    Sie nehmen verantwortungsvolle und emotional fordernde Aufgaben – unter kommunal sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen – wahr.

    „Die Arbeitsbelastung im ASD ist kontinuierlich gestiegen. Damit die Beschäftigten das hohe Pensum in gewohnter Qualität und Intensität leisten können, fordern wir bundesweit verbindliche Mindeststandards für ihre Arbeit“, sagt Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw.
    Verbindliche Mindeststandards bedeuten für die komba gewerkschaft nrw:

    • – Begrenzung der maximal zu bearbeitenden Fälle pro Mitarbeiter/in
    • – In die Wochenarbeitszeit integrierte Zeitfenster für unspezifische Aufgaben (u.a. Teambesprechungen, Einarbeitungen)
    • – Schaffung guter Rahmenbedingungen (z.B. ausreichende Personalbemessung, räumliche und technische Ausstattung)
    • – Wiedereinführung des Berufseinmündungsjahres
    • – Aufwertung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit
    • – Implementierung von Sicherheitskonzepten zum Schutz der Beschäftigten

    „Am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit rücken wir die gesamte Berufsgruppe mit ihren vielfältigen Aufgabenfeldern sowie Herausforderungen in den Mittelpunkt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen gesellschaftlich wichtige Aufgaben und kämpfen täglich für das Wohl von Menschen. Dafür gebührt ihnen Dank und Aufmerksamkeit. Sie haben es verdient, dass sich beides endlich in besseren Rahmenbedingungen ausdrückt“, macht van Heemskerk deutlich.

    Die Forderungen und nähere Ausführungen stehen im separaten Infoblatt „Position zur Situation im Allgemeinen Sozialen Dienst“ zur Verfügung.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP übt vehement Kritik an WLAN-Konzept für die Innenstädte

    FDP übt vehement Kritik an WLAN-Konzept für die Innenstädte

    Nicole Finger: “Einzelhändler auf Stephanstraße, Friedrichstraße und Wallstraße dürfen nicht wie Händler 2. Klasse behandelt werden!”

    Am Mittwoch soll im Rat über einen Beschlussentwurf zu einem freien WLAN in Mönchengladbach entschieden werden. Diesen Vorschlag hat die WFMG nach zweijähriger Prüfung vorgelegt. Vorausgegangen war dem ein Prüfauftrag des Rates, den auch die FDP unterstützt hatte. Ziel war, „flächendeckend WLAN als Bürgernetz kostenfrei anzubieten.“

    „Von den Zielen dieses Prüfauftrags ist nicht mehr viel übriggeblieben“, sagt Nicole Finger Fraktionsvorsitzende der FDP Ratsfraktion Mönchenglabdach, „Das vorgeschlagene Konzept begrenzt den kostenfreien Zugriff auf zwei Stunden und beschränkt die Reichweite auf eng abgegrenzte Gebiete in der Mönchengladbacher und Rheydter Innenstadt.“

    Besonders problematisch sieht die FDP-Fraktion die Gebietsdefinition in Mönchengladbach. Hier sind Access-Points und damit eine verbindliche WLAN-Leistung ausschließlich entlang der Hindenburg- und Waldhausenerstraße vorgesehen.

    „Es kann nicht sein, dass die Händler auf den Nebenstraßen der Hindenburgstraße hier ausgegrenzt werden. An Bismarckstraße, Stephanstraße, Friedrichstraße, Albertusstraße und Wallstraße sind vielfach inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte angesiedelt, die im Sinne einer attraktiven Innenstadtentwicklung unbedingt gefördert werden müssen. Das vorgeschlagene WLAN-Konzept jedoch behandelt sie wie Händler 2. Klasse“, so Finger.

    Die FDP hat deshalb im Hauptausschuss beantragt, auch für die genannten Nebenstraßen eine verbindliche Aussage zur Nutzbarkeit des WLANs zu treffen. Der Hauptausschuss hat die Beschlussfassung auf den Rat vertagt.

    „Es ist zu hoffen, dass hier noch ein Umdenken bei CDU und SPD stattfindet“, so Finger, “Im Hauptausschuss sah es leider so aus, als setze die Groko einfach darauf, dass genug WLAN von der Hindenburgstraße in die Nebenstraßen „abstrahlt“. Wir können das aber nicht dem Zufall überlassen. Die Händler in den Nebenstraßen verdienen eine verbindliche Zusage!“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rat tagt am Mittwoch, 21 März – Live-Übertragung

    Rat tagt am Mittwoch, 21 März – Live-Übertragung

    Der Aufbau eines City-WLAN-Netzes in den Innenstädten Mönchengladbach und Rheydt, die Verabschiedung des Schulentwicklungsplans für die Sekundarstufe I und die Wahl eines Beigeordneten zum allgemeinen Vertreter des Oberbürgermeisters stehen in der nächsten öffentlichen Ratssitzung am Mittwoch, 21. März, um 15 Uhr im Rathaus Rheydt (Ratssaal) auf der Tagesordnung.

    Außerdem entscheidet der Rat über die Fortführung des Projektes “Home Plus – Bildungsförderung an Grundschulen”.

    Die Sitzung wird über www.stadtmg.de/ratstv live übertragen.
    Alle Beratungsvorlagen und Anträge sind im Internet im Ratsinformationssystem der Stadt nachzulesen.
    (pmg/sp)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tag des Pflanzens wird der 27. März

    Tag des Pflanzens wird der 27. März

    Die jährliche Bepflanzung des großen Blumenparterres im Bunten soll bald starten.
    Am Dienstag, 27. März, ab 5 Uhr morgens werden rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von mags mit der Bepflanzung des Blumenparterres beginnen und 20.000 Stiefmütterchen pflanzen.
    Die Arbeiten dauern am Dienstag voraussichtlich bis 14 Uhr.

    Zu erreichen ist das 1000 Quadratmeter große Feld über die Porzeltstraße, den Schürenweg
    oder die Lettow-Vorbeck-Straße.
    Die Bepflanzung im Bunten Garten ist aber nichts alles.
    mags erklärt den 21. März zum „Tag des Pflanzens“ und führt an diesem Tag an unterschiedlichen Orten gleichzeitig weitere Pflanzungen durch. Darunter ein Baum und weitere Stiefmütterchen im Schmölderpark, Eiben am Schloss Wickrath und Heckenergänzungen am Schloss Rheydt.

    Im Gewächshaus auf dem Hauptfriedhof werden Kübel mit Palmen bepflanzt, die sobald die Temperaturen es zulassen zum Schloss Wickrath zurückkehren und in Neuwerk-Donk entsteht auf einem bislang drei Hektar großen Acker durch Erstaufforstung neue Waldfläche.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Freies” W-Lan – nur ein Traum

    “Freies” W-Lan – nur ein Traum

    Die politische Diskussion zum Thema Freies W-Lan in Mönchengladbach und Rheydt im Hauptausschuss am vergangenen Donnerstag hatte groteske Züge.
    Für wen soll dieses Netz überhaupt Nutzen bringen?

    Am Ehesten für den örtlichen Einzelhandel, der direkt an der Hindenburgstraße in Mönchengladbach seine Geschäfte hat und deshalb als 1. Klasse-Händler bezeichnet wird, von der FDP zumindest.
    Die FDP fordert das Netz für alle Händler in der City, sollen sich die unberücksichtigten nicht als Händler 2. Klasse fühlen müssen. Und was ist mit den Händlern der Stadtteil-Zentren und und…?
    Dazu reicht natürlich das geplante Geld nicht. 160.000 Euro für 2 Jahre sind veranschlagt.

    Die Frage für die Geschäftsleute ist: funktioniert das W-Lan auch innerhalb der Geschäftsräume oder nur außerhalb auf der Straße, oder innerhalb nur eingeschränkt? Diese nicht gestellte Frage wurde weder behandelt noch beantwortet, auch nicht von den anwesenden „Fachleuten“.
    Die von der SPD veröffentlichte Begründung, man wolle den nicht so betuchten Studenten und Schülern einen besseren Weg ins Internet ebnen mag edel klingen. Frage ich mich jedoch, wieviele Studenten sind auf der Einkaufsmeile präsent? Eine Balkon-Rede also.
    Stimmig scheint die Begründung der CDU: Dem Handel wird Frequenz auf die Einkaufsmeile gebracht. Lobbyismus pur, es geht also nicht um die Bürger. Welche Ehrlichkeit.
    Gleichzeitig jedoch betont der Sprecher die Möglichkeit des Scheiterns der ganzen Pilot-Aktion. Niemand weiß, ob die technische Weiterentwicklung das Ganze nicht ad Absurdum führen wird, dann wurde viel Geld zum Fenster hinaus geworfen. Es sollte also besser genutzt werden.
    Nicht die GroKo, die Bündnis/Grünen brachten wenigstens ein vernünftiges, Nachdenkens wertes Argument in die Diskussion ein: wieviel Zeit sollten Kinder und Jugendliche mit Hilfe der Politik und der Stadtverwaltung im Internet surfen, ohne lebenslangen Schaden zu erleiden?
    Fehlt zum Schluss noch die Betrachtung der Datensicherheit in dem geplanten „Freien W-Lan“.
    Niemand erklärte im Rathaus, ob und welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung dieses Netzes durch den Betreiber erhoben, gespeichert, verarbeitet werden. Es scheint niemanden zu interessieren.
    Die Tatsachen könnten hier helfen: ab dem 25. Mai diesen Jahres gilt eine neue, wesentlich schärfere EU-DSGVO 2018.
    Demnach haftet nicht nur der Ausführende sondern auch der Auftraggeber für die Einhaltung der europäischen Datenschutz Grundverordnung.

    Nur ein Beispiel: Von einem unter 16-Jährigen dürfen keinerlei Daten abgefragt, gespeichert und/oder verarbeitet werden.
    Wird es eine Klageflut geben?

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Trotz Eis und Schnee: Die SPD Rheydt / Odenkirchen befreit Spielplatz an der Keplerstraße von Müll

    Trotz Eis und Schnee: Die SPD Rheydt / Odenkirchen befreit Spielplatz an der Keplerstraße von Müll

    Die Sozialdemokraten aus dem Mönchengladbacher Süden haben auch in diesem Jahr wieder an der Frühjahrsputz-Aktion teilgenommen und am Samstag den Spielplatz an der Keplerstraße von Unrat befreit. Unterstützt wurden sie dabei vom Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges.

    Der Vorsitzende der SPD Rheydt / Odenkirchen Matthias Poser führt aus: „Die Teilnahme am Frühjahrsputz ist für uns mittlerweile eine gute Tradition und ein fester Bestandteil in unserer Jahresplanung. Dabei kann uns auch eisige Kälte nicht abhalten.“

    Christoph Nießen, stellvertretender Vorsitzender der SPD RyO und umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion ergänzt: „Natürlich wäre es uns am liebsten, wenn diese Aktion gar nicht nötig wäre, aber wenn wir zur Lebensqualität in unseren Quartieren beitragen und gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen für Ihre Umwelt schärfen können, machen wir das selbstverständlich gerne.“

    Unter widrigen Bedingungen haben die zehn Helferinnen und Helfer in zwei Stunden bei Minusgraden Sack um Sack mit Abfall gefüllt und der GEM zur Abholung bereitgestellt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kohle, Konzerne, Konflikte verbinden Kontinente –Folgen des Kohleabbaus in Deutschland und Kolumbien

    Kohle, Konzerne, Konflikte verbinden Kontinente –
    Folgen des Kohleabbaus in Deutschland und Kolumbien

    Seit mehr als fünf Jahrzehnten verbindet das Bistum Aachen und die Kirche von Kolumbien eine Partnerschaft. Diese ist vielschichtig und umfasst zunehmend auch die Frage der Menschenrechte. Die Ausbeutung von Rohstoffen, konkret von Kohle, ist in diesem Zusammenhang etwas, das beide Seiten betrifft. Zeit, darüber zu sprechen und gemeinsame Initiativen zu starten.

    In diesem Sinne trafen sich am 17. März 2018 in Aachen 60 Frauen und Männer aus kirchlichen Gremien und Einrichtungen sowie Bürgerrechts- und Ökologiegruppen des Rheinischen Braunkohlereviers und der kolumbianischen Halbinsel La Guajira. Dort werden gerade in brachialer Weise Tagebaue erschlossen, mit fatalen Folgen für die örtliche Bevölkerung, mit Vertreibung, Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit.

    Die dort gewonnene Kohle gehe zu 98 Prozent ins Ausland, skizzierte Susanne Breuer vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor. Gleiches gelte für die Wertschöpfung, denn Hauptprofiteure der exzessiven Rohstoffausbeutung seien multinationale Konzerne, hieß es bei der Tagung. Breuer verdeutlichte, dass Deutschland zwar im Inland den Steinkohleabbau beende, aber die Verstromung von Steinkohle nicht. Ein Fünftel der importierten, billigen Kohle stamme aus Kolumbien.

    Wie dramatisch die Konsequenzen dieser Handelsverflechtung sind, berichtete Alejandro Rodriguez, Menschenrechtsaktivist aus Kolumbien. Auf der Halbinsel seien in den letzten Jahren 5.000 Kinder unter fünf Jahren wegen Mangelernährung gestorben. Arbeitslosigkeit, Armut, Erkrankungen, Entwurzelung und Gewalt hätten Einzug gehalten. Hinzu kämen Umweltprobleme wie Zerstörung von Ökosystemen, Überflutungen in der Regenzeit und Dürre in der Trockenzeit. Bisher wurden 20.000 Menschen auf der Halbinsel mit unterschiedlichen Mitteln umgesiedelt, aber die aktuellen Pläne sähen eine Vervierfachung des Abbaus in den nächsten Jahren vor.

    Das Rheinische Braunkohlerevier hingegen blickt auf 40.000 umgesiedelte Menschen zurück, resümierte Peter Singer, Vertreter der Linken im Braunkohlenausschuss des Kölner Regionalrats. Nun gelte es, den Strukturwandel weg von der Kohleverstromung zu gestalten, Ersatzarbeitsplätze zu schaffen. Singer machte deutlich, dass es jetzt noch um dieselbe Zahl von Stellen gehe, welche der Bergbaubetreiber in den letzten Jahren selbst geräuschlos abgebaut hätte.

    Die größere Relevanz für die Region hätten längst Forschung und Entwicklung rund um die Hochschulen errungen, hieß es in Aachen. Der Dienstleistungssektor insgesamt dominiere inzwischen das Bild, Bergbau habe nur noch eine minimale wirtschaftliche Bedeutung. Gleichwohl gingen Abbau und Verstromung von Kohle mit allen Auswirkungen auf Natur, Umwelt, soziale und wirtschaftliche Situation sowie körperliche und seelische Gesundheit weiter.

    Was tun?
    So unterschiedlich die aktuelle Tragweite und die staatlichen Rahmenbedingungen sind, so verbindet doch die Verletzung von Menschenrechten im Grundsatz beide Regionen.
    Und auch in dem, was hilft, ähneln sich die Einschätzungen. Die Konzerne zu stärkerer Transparenz verpflichten, zur Garantie von Menschenrechten, zu verbindlichen Qualitätsstandards und Aktionsplänen, ökologisch, sozial, regionalwirtschaftlich, ist das eine.
    In manchen Feldern der Menschenrechtsarbeit hat dies bereits Früchte getragen.

    Das andere ist, die Vernetzung zu vertiefen, Informationen auszutauschen, Öffentlichkeitsarbeit zu forcieren, um den Import/Export von Blutkohle und die klimaschädliche Verfeuerung von Kohle zu ächten.

    Auch Gesetzgeber und Regierungen hätten etwas beizusteuern, etwa bei Vergaberichtlinien.
    Kirchen und Kommunen könnten Einfluss nehmen, zum Beispiel über ihr Beschaffungswesen oder ihren Strombezug (Anmerk. d. Red.:RWE/NEW). Nicht zuletzt hätten auch die kleinen Verbraucher über ihre Kaufentscheidungen große Gestaltungschancen.

    Der Aachener Diözesanrat der Katholiken, der mit dem Bischöflichen Generalvikariat Aachen und dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor zu der “Dialogtagung Kohle” eingeladen hatte, wird mit den Ergebnissen der Tagung arbeiten. Sowohl für die Partnerschaftsarbeit mit Kolumbien als auch für die sozialen Bewegungen in Deutschland habe der Austausch wichtige Einblicke und Impulse gebracht, resümierte der Vorsitzende Lutz Braunöhler.
    Gefördert wurde die Tagung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ein kleines Schloss überzeugt große Künstler – Sommermusik Schloss Rheydt 2018

    Ein kleines Schloss überzeugt große Künstler – Sommermusik Schloss Rheydt 2018

    Im Sommer kann sich das Publikum auf Schloss Rheydt von acht Konzerten begeistern lassen. Internationale Stars wie Anastacia und Albert Hammond, der Hits wie “One moment in time” geschrieben hat, freuen sich darauf in dieser besonderen Atmosphäre aufzutreten.

    Drei Wochenenden voller Musik und toller Atmosphäre – das bietet die Sommermusik Schloss Rheydt. Zum bereits 12. Mal gibt es unter dem Motto “Open Air mit Flair” Konzerte von Klassik bis Pop und das vor der beeindruckenden Kulisse von Schloss Rheydt. Schirmherr Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners freut sich wieder über die besondere Mischung regionaler Künstler und internationaler Stars: “Mit diesem Festival hat sich wirklich etwas Besonderes in unserer Stadt etabliert. Und ich selbst bin auch immer wieder begeistert, was in diesem Rahmen geboten wird.”

    Copyright: Walter Kober

    So sind in diesem Jahr Albert Hammond, Vicky Leandros, Angelo Kelly & Family, Köbes Underground, das Klassik Open Air, Woodstock-The Story sowie FUN & Friends mit dabei.

    Außerdem wird Anastacia ein Konzert im Schloss Rheydt geben. Dabei musste der Veranstalter Günter vom Dorp deutlich weniger Überzeugungsarbeit leisten als gedacht: “Bei einem solchen Weltstar, da rechnet man natürlich mit einer gewissen Skepsis, was zum Beispiel die Größenordnung angeht. Aber zwei Fotos von früheren Konzerten haben sie direkt überzeugt und sie war begeistert von der Atmosphäre und der Kulisse. Alles andere war dann auch gar kein Problem mehr.”
    Sowohl für dieses als auch die anderen Konzerte ist dabei der Vorverkauf schon sehr gut angelaufen: “Insgesamt haben wir etwa 50 Prozent der Karten schon verkauft.” Aber noch sind für alle Konzerte Karten zu bekommen.

    Copyright: Walter Kober

    An den drei Wochenenden im Sommer, 17. bis 19. August, 24. bis 26. August und 31. August bis 1. September, wird also in den alten Gemäuern ganz schon was los sein. Ein Zustand, den der Direktor des Museums Schloss Rheydt, Karlheinz Wiegmann, aber nur allzu gerne in Kauf nimmt: “Eigentlich ist so ein Gewusel ja fast Dauerzustand bei uns. Die Konzerte, das Ritterfest, der Töpfermarkt, Ausstellungen, Martines, Hochzeiten – es gibt eigentlich kaum Zeiten, wo nicht etwas Besonderes los ist. Aber das ist auch gut so. Und das ist auch nur dank der guten Zusammenarbeit mit Veranstaltern, wie jetzt bei der Sommermusik möglich. Alleine könnten wir so etwas gar nicht stemmen.”

     

     

    Copyright: Peter Svenson

    Etwas Besonderes des Festivals ist dabei auch, dass musikalische Institutionen aus Mönchengladbach einen festen Platz im Programm haben. Beim Konzert der Niederrheinischen Sinfoniker wird in diesem Jahr eine Trompete im Mittelpunkt stehen, sagt der Generalmusikdirektor des Theaters Krefeld-Mönchengladbach, Mihkel Kütson: “Während wir sonst oft Gesang mit dabei hatten, spielt in diesem Jahr eine Trompete eine der Hauptrollen. Simon Höfele wird mit uns auftreten. Und es wird ein breites musikalisches Spektrum geben, von Klassik bis Jazz.”

     

    Copyright: Albrecht Schmidt

    Beim letzten Konzert “FUN & Friends” ist auch das Symphonieorchester der Musikschule Mönchengladbach wieder mit dabei. Für den Mönchengladbacher Musiker Rob Sure immer ein besonderes Erlebnis: “So einen Klangkörper hat man einfach selten hinter sich. Es macht einfach riesigen Spaß. Und mittlerweile kann das Orchester sogar improvisieren. Was, anders als bei einer überschaubaren Band, schon wirklich bei so vielen Musikern eine Leistung ist.”

    Davon kann sich das Publikum dann am Samstag, 1. September, überzeugen.

    Alle Konzerte im Überblick, viele Infos und natürlich die Möglichkeit Karten zu bestellen gibt es auf der Homepage der Sommermusik Schloss Rheydt: www.voilakonzerte.de/Schloss-Rheydt/

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ver.di ruft Mönchengladbachs öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf

    Ver.di ruft Mönchengladbachs öffentlichen Dienst zu Warnstreiks auf

    Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft zahlreiche Betriebe des öffentlichen Dienstes in Mönchengladbach für Dienstag, den 20.März 2018, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

    Im Nachgang der zweiten ergebnislosen Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen werden in NRW in zahlreichen Kommunen Warnstreiks durchgeführt.
    In Mönchengladbach werden sich Beschäftigte der Stadtverwaltung, der NEW, der MAGS, der Sozialholding sowie der LVR Klinik an den Warnstreiks beteiligen. In zahlreichen Kindertagesstätten wird es zu Notgruppen kommen. Der öffentliche Personennahverkehr in Mönchengladbach wird nicht fahren.
    In der Stadtverwaltung und bei mags wird es zu Störungen im Betriebsablauf kommen.

    „Die Intensivierung der Warnstreiks ist die logische Antwort auf ein fehlendes Angebot der Arbeitgeber in den Verhandlungen am 12. und 13.März 2018. Die Antwort auf ein nicht vorliegendes Angebot der Arbeitgeberseite wird jetzt aus den Betrieben
    kommen. Den Arbeitgebern muss klar werden, dass sich die gute Kassenlage auch auf dem Lohnzettel wiederfinden muss.“ – so Dominik Kofent, Bezirksgeschäftsführer ver.di Linker Niederrhein.
    „Mehr Geld muss her für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Einkommenslücke zur Gesamtwirtschaft muss geschlossen werden, auch um den steigenden Bedarf an Fachkräften mit attraktiveren Bezahlungen zu decken“ –so Kofent weiter.
    Die Streikenden werden am 20.März 2018 nach einem zweizügigen Demonstrationsweg von der Bettrather Straße, bzw. der Rheinstraße hin zum Alten Markt einer Kundgebung beiwohnen.
    Ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sechs Prozent, mindestens aber um 200€ sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Reiner Gutowski zu den W-LAN Plänen der WFMG

    Reiner Gutowski zu den W-LAN Plänen der WFMG

    Mönchengladbachs Stadtverwaltung hat eine Beratungsvorlage über ein W-Lan-Netz in den Zentren von Mönchengladbach und Rheydt zur Empfehlung durch die Politik gestellt.
    Demnach soll durch die WFMG ein umstrittenes Konzept umgesetztgesetzt werden. Das bringt naturgemäß die Opposition auf den Plan.

    Hier das Statement des Vorstandes des Freifunk Rheinland e.V. Reiner Gutowski dazu:

    Warum kam Freifunk als Community Projekt nicht zum Zuge?
    Die Anforderungen an das WLAN Netz in Mönchengladbach, in Bezug auf die Verfügbarkeit, Bandbreiten und Servicelevel sind von einem Bürgerprojekt nicht zu leisten. Denn dort teilen Bürger Ihren Internetanschluss mit anderen Menschen und somit hängt die Bandbreite immer vom teilenden Bürger ab. Zudem gab es
    Anforderungen die mit dem Freifunk unvereinbar sind. Auf diese gehe ich dann später detailliert ein.

    Warum hat Freifunk das Konzept zu Freifunk Managed zurück gezogen?
    Das Konzept Freifunk managed sah vor, dass Access Points an das Vitus Netz angebunden werden. Diese hätten dann ein Netz mit dem Namen Freifunk ausgestrahlt, in das man sich dann ohne Anmeldung und Vorschaltseite verbunden hätte. An diesen Access Point wäre dann ein zusätzlicher Access Point angeschlossen worden, der nur dafür vorhanden gewesen wäre, um ein sogenanntes Meshnetz aufzubauen. Damit hätte jeder Bürger dieses Netz mit einem 20-40 Euro Router erweitern können.
    Das Vitus Netz endet an einem Punkt in Mönchengladbach und dort hätte man dann einen „dicken“ Internetanschluss geschaltet, der den gesamten WLAN Verkehr in das Internet transportiert hätte. So ein Netz gibt es in der Staatskanzlei, Finanzministerium und im Wirtschaftsministerium.
    Zudem wäre so ein Netz vom Land NRW gefördert, wenn ein Freifunkverein Betreiber dieses Netzes gewesen wäre.
    150.000 Euro über Staatskanzlei https://www.land.nrw/de/freifunk-foerderung
    300.000 Euro durch das Finanzministerium.
    Das ist noch nicht öffentlich bekannt gegeben, ich habe aber mit dem Finanzministerium gesprochen und man mir das bestätigt. Ein Anruf beim Finanzministerium wird Ihnen das bestätigen.
    Dieses Konzept wurde dann vom Freifunk zurückgezogen.

    Hier ein Auszug aus meiner Absage an die WFMG:
    Ich möchte Ihnen gerne die Gründe für diese Absage erläutern.
    Die Gründe liegen in den Ausschreibungsunterlagen und in den darin enthaltenen Bedingungen.
    Es fängt schon mit der Überschrift an. Sie sprechen hier von einem freien WLAN.
    Das was Sie da beschreiben, ist lediglich ein “1 Stunde Gratis WLAN”.

    Nun die Gründe im Einzelen:
    In Nr. 6 erwarten Sie eine 24/7/365 Verfügbarkeit des Netzes. Der Freifunk ist und war auch immer ein Best Afford Netz. D.h. es läuft. Und wenn es dann mal nicht läuft, werden sich die Ehrenamtler so schnell als möglich darum kümmern. Es ist eben ein Netz in Bürgerhand.

    In Nr. 8 verlangen Sie
    1. die Möglichkeit einer individuellen SSID. Im Freifunknetz ist die SSID immer
    FREIFUNK. Dies hat den Grund, wenn Sie einmal mit dieser SSID angemeldet waren, werden Sie automatisch in jedes Freifunknetz eingebucht.
    2. Gestaltung ein Login Page. Das ist ein zusätzliche Barriere die der Nutzer überwinden muss. Zudem gibt es ältere Geräte, die nicht “merken”, dass es so ein
    Seite gibt und somit werden diese nicht in der Lage sein das WLAN zu nutzen.
    3. Gestaltung einer Landing Page. Es gibt ein Pico Peering Agreement. In diesem steht vereinfacht drin, wer www.google.de eingibt muss auch dort landen. Und daran halten wir uns.
    4. Speicherung von Hardware-MAC-Adresse. Es wird im Freifunknetz keine Speicherung von Daten ohne richterliche Verfügung geben.
    In Nr. 9 fordern Sie eine Zeitbegrenzung pro Nutzer, in Nr. 10 eine Voucher System und in Nr. 11 Bereitstellung eines Analytics Tools. Dies ist mit den Grundsätzen eines Freifunknetzes nicht vereinbar.

    In der Vorlage Nr. 2524/IX wird angedeutet, dass alle Schulen an das VitusNetz angeschlossen werden und darüber ein WLAN realisiert werden soll, dieses könnte man auch hervorragend für das Stadt WLAN mit benutzen.

    Weiterhin möchte ich auf den Koalitionsvertrag von CDU/FDP in NRW hinweisen, wo dem Freifunk eine Erwähnung zu Teil wird.
    Hier der Auszug aus dem Koalitionsvertrag:
    Wir stärken das mobile Internet durch einen Ausbau der Verfügbarkeit offener WLAN-Zugänge. Dazu werden alle Landesbehörden offenes WLAN anbieten. Wir unterstützen die Kommunen beim Angebot von offenem WLAN unter anderem durch die Nutzung von Programmen wie “WiFi4EU”.
    Private Freifunk-Initiativen beziehen wir dabei mit ein und unterstützen sie. Mit einer Bundesratsinitiative zur Modernisierung des Telemediengesetzes sorgen wir für eine Entlastung von Haftungsrisiken.

    Ich bedaure, dass die Stadt Mönchengladbach hier nicht den Mut hat, ein innovatives Projekt, welches zudem von den Bürgern und der Politik anerkannt ist, in die Tat umzusetzen.
    Natürlich möchte ich mich für die von Ihnen immer wieder offene Kommunikation bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Reiner Gutowski
    Email: reiner.gutowski@rm-netproject.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Oberbürgermeister soll dem Rat Bericht geben zum Verkauf von RWE-Tochter innogy

    Wie den Medien zu entnehmen ist, beabsichtigen RWE und Eon den deutschen Energiemarkt neu zu ordnen. RWE soll künftig die erneuerbaren Energien betreiben und dafür will Eon die RWE-Tochter innogy mit den Sparten des Netz- und Vertriebsgeschäft übernehmen. Dies bedeute den Abbau von 5.000 Stellen.

    „Der Verkauf hat unmittelbare Auswirkungen auf die NEW AG, da die innogy mit 39,95% an ihr beteiligt ist. Bekanntlich hat die Stadt Mönchengladbach die Stromnetze an die NEW AG, an der das RWE beteiligt ist, verpachtet. Damit tangiert die beabsichtige Transaktion wesentliche Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge.

    „Die Öffentlichkeit darf deshalb vom Oberbürgermeister Herrn Reiners angemessene Aufklärung darüber erwarten, welche Folgen der Verkauf auf die Beschäftigen, die Kund*innen und die Daseinsvorsorge in Mönchengladbach hat“ erläutert Karl Sasserath. Die Grünen gehören zu den Fraktionen des Rates, die nicht im Aufsichtsrat der NEW AG vertreten sind.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Welt ist in Bewegung…-…und mit ihr FammFatall.

    Die Welt ist in Bewegung…-…und mit ihr FammFatall.

    Vier gestandene Frauen, die die Welt mit ihren Augen sehen, egal ob lokal oder global. Kein Thema ist vor ihnen sicher. Postfaktisch, humorvoll, satirisch, giftig, mal mit, mal gegen den Strom aber stets am Puls der Zeit beleuchten sie städtische Angelegenheiten, europäische und transatlantische Befindlichkeiten, und wichtige Ereingnisse aus allen Teilen der Welt.

     Von A wie Alter Markt bis Z wie Zuwanderung- nichts lassen sie aus. Von Kommunalpolitik bis Weltpolitik wird alles, mitunter bitterböse, auf den Punkt gebracht.

    Die SPD Frauenkabarettgruppe FammFatall ist mit ihrem Programm „Die Welt ist in Bewegung“  am 24. März 2018 um 20 Uhr im BIS-Zentrum auf der Bismarckstr. 99.

    Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • City-Ost wird zur „Seestadt mg+“mit spontaner Stellungnahme von DIE LINKE

    City-Ost wird zur „Seestadt mg+“
    mit spontaner Stellungnahme von DIE LINKE

    Vor der malerischen Kulisse der Côte d’Azur und bei sonnigem Wetter wurde heute von Oberbürgermeister Wilhelm Reiners auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes das neue symbolische Ortsschild “Seestadt mg+” feierlich enthüllt.

    Der Ort wurde mit Bedacht gewählt, denn auf jener Messe wurde im Vorjahr um internationales Know-How und Kapital geworben. Heute lässt sich festhalten, dass Mönchengladbach auf der europäischen Bühne der großen “Player” angekommen ist, wo sich bislang nur die Metropolen wie München, Hamburg oder Düsseldorf richtig Gehör verschaffen konnten. Zwischenzeitlich ist Catella als Sieger aus der europaweiten Ausschreibung hervorgegangen und startet die Entwicklung des etwa 14 Hektar großen Areals mit einem Baupotential von 200.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche für Wohnen, Büro und Dienstleistung.

    Dass auf die nüchterne Bezeichnung “City-Ost” nunmehr die “Seestadt mg+” folgt, hat seinen Grund. Künftig wird das neue urbane Quartier am Hauptbahnhof als Alleinstellungsmerkmal einen See erhalten, der zum Verweilen und Entspannen einlädt und ein hohes Maß an zusätzlicher Aufenthaltsqualität bietet. Der zweite Teil der Namensgebung bezieht sich auf die Stadtentwicklungsstrategie “mg+ Wachsende Stadt”. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sieht darin eine weitere Bestätigung des Aufwärtstrends: “Insgesamt steht Seestadt mg+ für “Vielfalt für Alle”. Es kündet von einem neuen Stück Mönchengladbach mit vielen neuen Wohnungen, Büros, Dienstleistungen und ganz viel Lebensraum für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

    “Im Herzen von Mönchengladbach wird aus der heutigen Brachfläche ein urbaner Ort unterschiedlicher Nutzungen mit Büros, Dienstleister, Raum für Freizeit und Erholung, Gastronomie und etwa 1.500 bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Nachfragegruppen entstehen.” freut sich Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt, der insbesondere auf die neue Grünzugverbindung, die autofreien Freiflächen und das hohe Maß an Aufenthaltsqualität verweist. Rund eine halbe Milliarde Euro umfasst das Investitionsvolumen des gesamten Areals. Dafür hat der Rat am 15. Februar das Bebauungsplanverfahren mit überwältigender Mehrheit gestartet.

    “Dieses Jahr möchten wir gerne bereits die Bagger auf dem Areal sehen” betont Klaus Franken, CEO von Catella Project Management. “Wir würden es sehr begrüßen, wenn das Areal bereits zeitnah geöffnet wird, damit die Bürgerinnen und Bürger diesen Teil der Stadt wieder für sich in Anspruch nehmen können. Ich kann mir vorstellen, dass dort in Kürze Jogger oder Radfahren zu sehen sein werden.” Mit Interimsnutzungen hat Catella gute Erfahrungen gesammelt und plant auch in Mönchengladbach innovative Konzepte aus dem Bereich Kultur & Musik einzubringen. “Eröffnen wir doch schon mal die spätere Strandbar; im Liegestuhl lässt sich gut von der künftigen Seestadt mg+ träumen.” Auf der MIPIM in Cannes ebenso anwesend ist Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG, die das Projekt mit vorangetrieben hat.

    Reaktion von DIE LINKE:

    Fehlstart!

    DIE LINKE Mönchengladbach nennt die Vorstellung des Projekts „City-Ost“ bei der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM in Cannes einen Fehlstart. Die Bekanntgabe des neuen Namens „Seestadt mg+“ erfolgte ohne Beteiligung der Bürgerschaft oder Politik. „Gerade bei einem Projekt, bei dem der Investor Catella immer wieder betont hat, dass er diesen Teil der Stadt wieder für die Bürgerinnen und Bürger nutzbar machen will, hätte nicht über alle Köpfe hinweg entschieden werden dürfen“, meint der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Doch dann noch den technischen Kunstbegriff der Stadtentwicklungsstrategie der ganzen Stadt im  Namen eines einzelnen Stadtteils aufzunehmen, schlägt dem Fass den Boden aus.“

    Durch den Zusatz „mg+“ fühlt sich die Linksfraktion an Retortenstädte, wie das Ostseebad „Damp 2000“, oder Trabantenstädte, wie die Skiorte Arc 1500, Arc 1600, Arc 1800 und Arc 2000 bei Les Arcs (Savoie) erinnert.

    Schon Mitte der 1980er Jahre wurde „Damp 2000“ zum ersten Mal umbenannt und im Jahr 2011 gab es eine erneute Namensänderung. „All diesen Städten ist eines gemeinsam“, erklärt Schultz, „Sie wurden für den Massentourismus geschaffen, nicht um den Menschen ein zu Hause zu geben.

    Auch der Zusatz ‘mg+’ erinnert an eine kühle, mathematische Formel und nicht an Geborgenheit.“

    Weiter wird für DIE LINKE durch den Zusatz der Stadtentwicklungsstrategie ein noch zu entwickelnder Stadtteil künstlich über alle anderen gehoben. „Wir sind uns zwar sicher, dass schon mittelfristig diese Namensgebung scheitert, aber bis dahin wird den Menschen vermittelt, wo der Oberbürgermeister und sein Baudezernent ihre Prioritäten haben: Bei einem einzelnen Projekt, nicht bei den vielen Menschen dieser Stadt“, endet Schultz, „Und genau diese Sonderstellung eines Stadtteils geht nicht mit den Versprechen des Investors einher, ein neues Wohngebiet für alle Gruppen zu schaffen. Das von ihm selbst für das Projekt verwendete Wort *Lagom’, was für nicht zu viel, aber auch für nicht zu wenig steht, das genau richtig und passend meint, wird damit ad absurdum geführt.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Falsche Polizisten” haben Mönchengladbach anscheinend seit heute wieder im Focus

    “Falsche Polizisten” haben Mönchengladbach anscheinend seit heute wieder im Focus

    Schon seit dem Vormittag werden vielfältig Senioren von angeblichen Polizisten angerufen. Im Display erschien immer die Rufnummer 110, in den momentanen Fällen mit der Vorwahl “02162”.
    Die angeblichen Polizisten forderten die Angerufenen auf, ihr Bargeld und Schmuck zum Schutz vor umherziehenden Einbrecherbanden an einen ihrer Kollegen zu übergeben, der vorbeikommen würde. Erfreulicherweise ging keiner der Angerufenen auf die Forderung ein. Vielmehr informierten sie die richtige Polizei, sodass diese nun vor solchen Anrufen warnen kann.
    Wir weisen noch einmal darauf hin: Die richtige Polizei wird eine solche Aufforderung niemals aussprechen!

    Wenn die Polizei anruft, erscheint im Display NIEMALS die 110! Das ist eine über das sogenannte Call ID Spoofing generierte Nummer, die mit der Polizei NICHTS zu tun hat!

    Solche Anrufe sind ausschließlich Betrugsmaschen, die vor allem bei Senioren das Vertrauen in die Polizei für ihre kriminellen Zwecke ausnutzen wollen! Informieren Sie diese bitte umgehend die örtliche Polizei, wenn sich solche Betrüger bei Ihnen melden.

    Sollten Sie Zweifel haben – zum Beispiel bei Kontakt mit zivilen Polizisten – lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen und / oder rufen Sie zur Bestätigung (im Fall Mönchengladbach) unter 02161-290 bei der Polizei an. Weiterhin können Sie dabei helfen, die Pläne der Betrüger zu durchkreuzen und potentielle Opfer zu schützen, indem Sie mit älteren Menschen in Ihrem Umfeld darüber sprechen.

    Informationsmaterialien und Präventionshinweise zu der Betrugsmasche “Falsche Polizeibeamte” haben wir für Sie als Flyer unter https://moenchengladbach.polizei.nrw im Bereich “Kriminalprävention” zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie ebenso die Erreichbarkeiten der Beamten des Opferschutzes.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne: Massive Rodungen im Dilthey-Park konnten begrenzt werden

    Grüne: Massive Rodungen im Dilthey-Park konnten begrenzt werden

    „Die in dieser Form durchgeführten Fällungen und Rodungen im Dilthey-Park sind für Bründnis90/Die Grünen nicht nachvollziehbar und nicht hinnehmbar. Statt in erster Linie pflegerische Maßnahmen zum Erhalt der Bäume durchzuführen, wurden massive Fällungen auch in der Fläche vorgenommen.“  Das ist das Fazit von Hajo Siemes, dem Umwelt-Experten der Grünen, nach einer Begehung vor Ort.

    Leitende Vertreter der mags und der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt trafen sich mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen und der AG Umwelt und Natur, um die Situation vor Ort zu besprechen und Absprachen zum weiteren Vorgehen zu treffen. Anlass waren die massiven Fällungen und Rodungen vor Ort, die in der vergangenen Woche vorgenommen wurden.

    Der Dilthey-Park ist mit Verordnung der Bezirksregierung aus dem Jahre 2000 als „geschützter Landschaftsbestandteil“ im Landschaftsplan der Stadt Mönchengladbach festgelegt.

    Der § 1 der Verordnung sagt u.a. aus: „Die Festsetzung erfolgt insbesondere  a) zur Erhaltung des alten höhlenreichen Waldbaumbestandes und aufgrund der Bedeutung für höhlenbewohnende Vögel und Säugetiere, b) zur Sicherung der Standortvielfalt und des Strukturreichtums aus Waldbaumbestand, Waldrand/-saum, Strauchschicht, Waldnaturverjüngung, hohem Totholzanteil und Wiesen, c) zur Erhaltung der stadtnah wirksamen klimatischen Ausgleichsfunktion….“.

    Dazu Hajo Siemes: „Ausnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Pflege können notwendig sein und werden auch in der Verordnung benannt, sind aber mit der Unteren Landschaftsschutzbehörde (ULB) abzustimmen und müssen dem Schutzzweck entsprechen. Die ULB ist laut Aussage der Stadt auch eingeschaltet worden. Wir haben jedoch den Eindruck, dass hier trotzdem Eingriffe getätigt wurden, die nicht mit dem Landschafts- und Naturschutz in Einklang zu bringen sind.“

    Bei der Begehung vor Ort ging es nun vor allem darum, weitere Eingriffe zu vermeiden und Lösungen für das weitere Vorgehen mit den handelnden Personen abzusprechen. Während die Vertreter der mags die Fällungen vor allem auf die „Verkehrssicherheitspflicht“ und auf das Eschensterben zurückführten, haben die Grünen vor allem die Belange des Umwelt- und Naturschutzes in den Vordergrund gestellt.

    „In den nachher gemeinsam getroffenen Absprachen wurde nun erreicht, dass einige Bäume, vor allem Eichen und Buchen, die noch zur Fällung vorgesehen waren, nun in der Krone behandelt werden und als sogenannte Biotop-Bäume erhalten bleiben. Außerdem wurden erste Absprachen zur Aufforstung getroffen, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen.  Wenigstens diese Minimalforderungen sollen nun noch umgesetzt werden,“ stellt Hajo Siemes fest.

    In einem zusätzlichen Gespräch betonte Dr. Gerd Brenner, Vertreter der Grünen im Verwaltungsrat der mags, dass besonders in geschützten Landschaftsbestandteilen für unumgängliche Eingriffe in die Natur nicht die kostengünstigste Variante gewählt werden dürfe, sondern dass dabei der Naturschutz im Vordergrund stehen müsse. „Pflegerische Maßnahmen, um Bäume zu erhalten, sind sehr aufwendig und kosten viel Zeit und Geld. Besonders aber in geschützen Wald- und Parkflächen müssen die Artenvielfalt und der natürliche Erhalt von Bäumen und Sträuchern Vorrang vor den forstwirtschaftlichen Aspekten haben. Hier ist aber auch die Politik gefordert, das nötige Geld für die Pflege und den Unterhalt von Bäumen sowie für die Aufforstung zur Verfügung zu stellen. Die Grünen fordern dies alle Jahre wieder bei der Beratung von Haushaltsplänen“,  so Dr. Brenner abschließend.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neujahrsempfang der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen

    Neujahrsempfang der Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen

    Bereits am 9. Februar 2018 lud die Ahmadiyya Muslim Gemeinde Mönchengladbach/Viersen zu einem Neujahrsempfang ins Jugendclubhaus Westend in Mönchengladbach ein.

    Sinn dieser Veranstaltung war es, in einen Austausch zu kommen, bei dem Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit hatten, etwas über gesellschaftlich engagierte Aktivitäten der muslimischen Gemeinde im Jahre 2017 zu erfahren. Bereichert war dies neben einer Kurzvorstellung der Gemeinde mit einem Video, das die bundesweiten Aktivitäten der Gemeinde aus dem Jahr 2017 auch in Bildern präsentierte.

    Bis zu 30 Freunde und Gäste besuchten die Veranstaltung, u.a nahmen der Ratsherr Ralf Horst (SPD), die Ratsfrau Andrea Koczelnik (SPD), der stellv. Vorsitzende der Jungen Liberalen, Daniel Winkens, und die Bundestagsabgeordnete Frau Gülistan Yüksel (SPD) die Einladung an. Letztere zwei richteten einige Worte an die Besucher.

    Daniel Winkens und Gülistan Yüksel betonten in ihren jeweiligen Reden die Wichtigkeit von Austausch und  gesellschaftlichen Engagement. Auch beim anschließenden Buffet tauschten die Besucher ihre Ansichten und Meinungen mit den Mitgliedern der Gemeinde aus und so entstand eine Basis, auf der die zukünftige Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte gestaltet werden können.

     

    “Durch die Gnade Allahs konnten unsere Mitglieder auf ehrenamtlicher Basis (…) im vergangenen Jahr viele unterschiedliche Vorhaben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Solidarität fördern, realisieren. Bundesweit, in mehr als 200 lokalen Gemeinden, gab es unter anderem Neujahrsputzaktionen , Blutspendeaktionen, Baumpflanzaktionen, Altenheimbesuche, Wohltätigkeitsläufe, Obdachlosenspeisungen, Interreligiöse Dialoge, Islamausstellungen …”
    So stellte ein Mitglied der lokalen Gemeinde in einer kurzen Einführung die Gemeinde vor.

    Nach dem Neujahrsempfang schilderte der Ratsherr Horst seine Eindrücke: “Ich bin positiv beeindruckt. Ich habe eine sehr offene Umgebung vorgefunden, in der ich meine Meinung und meine Sichtweise mit vielen Menschen austauschen konnte. Ich habe mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen.”

    Ratsfrau Koczelnik erzählte später: “Zuerst hatte ich mich aus Neugierde entschlossen, am Neujahrsempfang dabei zu sein. Ich wusste nicht, was mir begegnen würde, da ich die Ahmadiyya Gemeinde gar nicht kannte. Jetzt aber, nachdem ich die Veranstaltung besucht habe, bin ich froh darüber, dass ich diese Entscheidung getroffen hatte. Ich habe hier eine gesellschaftliche Umgebung angetroffen, in der ich die Möglichkeit hatte, meine Unsicherheiten abzubauen.”

    Die Ahmadiyya Muslim Jamaat steht für vollkommenen Frieden für jedermann in jeglicher Angelegenheit.
    So sieht sie sich berufen, die Missverständnisse bezüglich des Islam, sowohl innerhalb der Anhänger des Islam als auch außerhalb, aufzufangen und die wahren ursprünglichen Lehren des Islam aufzuzeigen, die sich gänzlich auf Freiheit und ein friedliches Miteinander verständigen. Loyalität gegenüber dem eigenem Land, in dem man lebt, also Deutschland, steht an vorderster Front.

    Die AMJ ist auch im Bereich des gesellschaftlichen Engagements führend. Dies geschieht deutschlandweit durch regelmäßige Projekte wie beispielsweise

    • dem alljährlichen Neujahrsputz (Reinigung von zentralen Plätzen)
    • den Charity Walks (Wohltätigkeitsläufe, https://www.charity-walk.info/)
    • Baumpflanzungen (Pflanzung von Friedensbäumen, http://www.ahmadiyya.de/bildergalerie/baumpflanzungen/
    • Altenheimbesuchen
    • Blutspendeaktionen (https://khuddam.de/muslime-spenden-blut/)
    • interreligiösen Dialogen und Frage-Antwort-Sitzungen

    Eine kurze Vorstellung der Aktivitäten der Ahmadiyya Gemeinde im Kalenderjahr 2017 sind unter folgendem Link in Form eines Videos zusammengefasst:

    https://www.youtube.com/watch?v=fSLXxAXRlIw

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zu Fuß zur Schule – 30 Schulklassen in Mönchengladbach beteiligen sich am Autofasten

    Zu Fuß zur Schule – 30 Schulklassen in Mönchengladbach beteiligen sich am Autofasten

    Mitte Februar haben der Aachener Diözesanrat der Katholiken und die Stadt Mönchengladbach die Aktion “Wie bist Du heute zur Schule gekommen?” gestartet, die Teil des Autofastens im Bistum Aachen ist.

    Wie im vergangenen Jahr sind Schülerinnen und Schüler an Mönchengladbacher Grundschulen aufgerufen, nicht mit dem Eltern-Taxi, sondern emissionsfrei zur Schule zu kommen.
    Dazu wird eine Stempelaktion durchgeführt. Auf einem Stempelplakat wird zwei Wochen lang festgehalten, mit welchen Verkehrsmitteln die Kinder zur Schule gekommen sind.

    Begleitet wird die Aktion mit thematischen Unterrichtseinheiten, die den Kindern die Umweltauswirkungen verschiedener Verkehrsmittel zeigen.

    An der Aktion haben die GGS Schulstraße, die KGS Holt und an beiden Standorten die Brückenschule Bettrath-Hoven-Damm teilgenommen. So waren in Mönchengladbach insgesamt 30 Klassendabei. Unter ihnen wird eine Exkursion zum Energeticon in Alsdorf verlost, in dem man hautnah die Geschichte der fossilen Energieträger bis zu den Erneuerbaren Energien erleben kann.

    Die Kinder der Brückenschule Bettrath-Hoven-Damm sind auf jeden Fall begeistert bei der Aktion dabei gewesen: “Da können wir auch schon mal auf dem Weg zur Schule Quatschen.” “Und wir bewegen uns an der frischen Luft.”

    Schulleiterin Uta Stricker hofft außerdem nach den zwei Wochen des Projekts auch auf eine gewisse Nachhaltigkeit: “Die Kinder und vor allem auch deren Eltern erfahren so selbst, dass das mit dem Schulweg auch ohne Auto oder zumindest mit deutlich weniger Auto funktioniert. Das entschärft schon einmal so manche morgendlichen Situationen vor und hinter der Schule. Und bisher sind wirklich alle begeistert dabei und haben auch in der sehr kalten ersten Woche des Projekts nicht geklagt.”

    Auch der städtische Klimaschutzmanager Antti Olbrisch freut sich, dass die Aktion auf immer größeres Interesse stößt: “Im letzten Jahr hat die KGS Holt mit einer Klasse quasi den Test gemacht und es in diesem Jahr auch direkt ausgeweitet. Auch wir von Seiten der Stadt hoffen natürlich, dass es auch über die Aktion hinaus immer einen Effekt geben wird. Denn insgesamt entschärft das natürlich nicht nur Situationen rund um die Schulen, sondern sorgt auch Stück für Stück für weniger Verkehr und damit Emissionen in unserer Stadt.”

    Neben den Schulen sind aber alle herzlich eingeladen sich an der Aktion Autofasten zu beteiligen. Umfangreiche Informationen zur Aktion und zum Autofaste allgemein sind unter http://www.autofasten-im-bistum-aachen.de/ zu finden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!