Autor: Harald Wendler

  • So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach

    So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach

    Seit wir einen Masterplan Nahmobilität in Mönchengladbach haben, seit wir einen Mobilitätsbeauftragten haben, sollte eine positive Entwicklung eingeleitet werden.

    Der Masterplan Nahmobilität ist ein gesamtstädtisches Konzept zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs, das im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird.

    Im alltäglichen Erleben stellt sich die Situation, auch ganz aktuell, sehr viel anders dar.
    Beispiel: die “grundhafte Sanierung” der Giesenkirchener Konstantinstraße und Bahner hatten, wenn auch runtergewirtschaftet, einen separaten Radweg in guter Breite. Radfahrer fuhren nicht komfortabel aber sicher vor dem LKW/PKW-Verkehr.

    Das ist nun Vergangenheit. Obwohl der Baukörper insgesamt nicht verkleiner wurde, sucht der Radfahrer seinen Radweg vergeblich. Er fehlt. Bürgersteige sind geplant und werden vorhanden sein. Von Radwegen keine Spur. Ein paar Eimer Farbe werden wohl auf dem LKW/PKW-Asphalt einen „gedachten“ Radweg andeuten.

    Beispiel: Nachdem es einige Stürze von Radfahrern gegeben hatte, wurde erst vor wenigen Wochen der Radweg zwischen Zoppenbroicher Straße und Gestüt Zoppenbroich in Richtung Rheydt saniert/repariert. Aktuell, also nur kurze Zeit später stellt sich der Radweg, wie auf dem Foto sichtbar, wieder als gefährliche Strecke dar.
    Neuerliche Gefährdung von Radfahrern ist vorprogrammiert.

    Selbstverständlich ist das alles geplant und erbaut nach Recht und Gesetz, ein Gladbacher CDU-Politiker würde wohl wieder seine Ansicht,  das sei Volkeswille, sei Demokratie, zum Besten geben. Es sei das Ergebnis der Wahlen.
    Das sei die Legitimtion solchen Handelns.

    „Der Masterplan Nahmobilität ist eine wichtige Grundlage für die Verkehrsentwicklungsplanung der Stadt“, sagte bereits Ende 2015 Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt. An ein Verbesserung der Radinfrastruktur hatte er dabei wohl nicht gedacht. Dazu fehlt der politische Wille, nicht das Geld.

    So wird das nichts mit der Fahrradstadt Mönchengladbach, nicht das Vorhandensein eines Konzeptes bewirkt eine Veränderung.

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  • Niersverband: Lange Trockenheit bereitet Sorge

    Niersverband: Lange Trockenheit bereitet Sorge

    Die lange Trockenheit bereitet dem Niersverband große Sorge. Aufgrund der geringen Wasserführung in der Niers könnte ein heftiger Starkregen, bei dem es zu Abschlägen aus dem Kanal kommen kann, zu einem Fischsterben führen.

    Dies ist insbesondere dann kritisch, wenn die Niers durch längere Trockenperioden – so wie wir sie momentan haben – wenig Wasser führt. Gerade bei hohen Temperaturen heizt sich dann das Gewässer schneller auf, der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt. Außerdem haben sich während der Trockenphase überall im Kanalnetz Ablagerungen gebildet. Ein starker Regen kann diese wegschwemmen. Somit könnten diese Ablagerungen bei einem möglichen Abschlag auch ins Gewässer gelangen. Der Abbau dieser Substanzen verbraucht weiteren Sauerstoff, so dass der Sauerstoffgehalt im Wasser weiter sinkt und es zu lokalem Fischsterben kommen kann.

    „Die Situation in diesem Sommer ist derzeit kritischer als im Juli 2010,“ äußert sich Verbandsvorstand Prof. Dietmar Schitthelm besorgt. Damals folgte auf eine ca. sechs Wochen andauernde Trockenperiode ein ausgeprägtes Starkregenereignis im Bereich Mönchengladbach. Die Sauerstoffkonzentration fiel auf 0,0 mg/l und hat sich erst zwischen Grefrath und Wachtendonk wieder erholt. Das Ergebnis war 2010 ein heftiges Fischsterben. Sollte es in der nächsten Zeit zu Starkregenereignissen kommen, steigt die Gefahr eines Fischsterbens. „Wir hoffen, dass dies nicht geschieht“, betont Schitthelm. „Leider haben wir wenig Möglichkeiten, in solchen Situationen ein Fischsterben zu verhindern“ so Schitthelm weiter. „Im optimalen Fall wünschen wir uns einen mehrtägigen Landregen von 3-4 l/m² am Tag. Dieser würde die Ablagerungen der Kanäle in die Kläranlagen schwemmen und eine vollständige Reinigung ermöglichen.“

    Die Gewässerqualität der Niers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass man mittlerweile wieder mehr als 30 Fischarten in der Niers zählt. Sollte dennoch der schlimme Fall eines Fischsterbens eintreten so besitzt die Niers von daher ein gutes Potenzial, das Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Fischgemeinschaft im Gewässer ist.

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  • Gemeinsam gegen die Trockenheit

    Gemeinsam gegen die Trockenheit

    Viele Mönchengladbacher helfen mags bereits und versorgen Bäume und Pflanzen mit Wasser.
    Jetzt verstärkt auch die Feuerwehr ihre Unterstützung, um der Trockenheit entgegenzuwirken. Bereits zum zweiten Mal hilft die Freiwillige Feuerwehr aus Wickrath und bewässert den Wickrather Schlosspark.

    Die Freiwillige Feuerwehr aus Rheydt kümmert sich um den Schmölderpark. Bei allen Unterstützern möchte sich mags bedanken.
    Die mags Grünunterhaltung ist seit Wochen im Dauereinsatz und bewässert mit mehreren Kolonnen das öffentliche Grün in Mönchengladbach. Mit Containerfahrzeugen werden im gesamten Stadtgebiet Kübel und Bäume bewässert. Auch Fremdfirmen wurden zusätzlich beauftragt.
    Alle Beteiligten hoffen, dass bald der erste Regen einsetzt.

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  • FDP: MAGS Verwaltungsrats-Beschlüsse unpraktikabel –GroKo nimmt Bürger nicht ernst

    FDP: MAGS Verwaltungsrats-Beschlüsse unpraktikabel –
    GroKo nimmt Bürger nicht ernst

    Mit Verwunderung nimmt die FDP Fraktion die gerade veröffentlichten neuen Beschlüsse des Verwaltungsrats der  MAGS zum Müllkonzept zur Kenntnis.

    „Es ist ja schön, dass CDU und SPD offensichtlich die anhaltenden Bürgerproteste zum Anlass nehmen, ihre Beschlusslage zu überdenken, aber die nun beabsichtigten Änderungen sind weder praktikabel noch ausreichend, um das,  was die Bürger tatsächlich stört, zu beseitigen“, erklärt die stellv. Vorsitzende der FDP Ratsfraktion Natascha Stephan.

    Die Einführung einer Grundgebühr pro Haushalt, unabhängig von der Tonnengröße an sich, ist nach Ansicht der Liberalen grundsätzlich zwar durchaus diskussionswürdig, aber mit dem zusätzlich berechneten Leistungspreis wird dem Bürger suggeriert, dass er tatsächlich nur für das, was er an Leistung abnimmt, bezahlt. „Genau dies ist aber nicht der Fall“, ergänzt die FDP Ratsfrau, „bleibt doch das durch die Ratsmehrheit beschlossene Mindestvolumen von 20l (15l mit Biotonne) pro Person auch weiterhin erhalten.“

    „Zahlreiche Gespräche mit Bürgern bei unseren Infoständen am Rheydter Marktplatz zeigen, dass die Bürger sauer darüber sind, dass ihnen hier ein Mindestvolumen auferlegt wird, welches von den meisten überhaupt nicht ausgeschöpft wird. Wo bleibt denn da noch der Anreiz zur Müllvermeidung?  fragt sich Ratsherr Gutowski.

    Als wenig praxisorientiert empfindet die FDP das Vorhaben der MAGS, die Ungerechtigkeit der „Luftgebühr“ für mehrköpfige Familien zu beseitigen, indem man an einer 120l Tonne eine Füllstandsmarkierung bei 90 l anbringt. „Wie sollen die Mitarbeiter der MAGS das denn bei jeder Tonne überprüfen? Der Aufwand, der damit verbunden ist, steht in keinem Verhältnis, und wäre im Übrigen auch gar nicht nötig, wenn man sich dem von uns vorgeschlagenen Zähl-, Ident- oder Volumensystem anschließen würde und damit insgesamt zu einem nach tatsächlichem Aufwand berechneten Müllgebührensystem käme“, betont Reiner Gutowski. Völlig unverständlich ist Gutowski zudem, warum die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Erfassung des Müllaufkommens nicht geprüft wurden.

    „CDU und SPD versuchen den Bürgern hier zu  verkaufen, dass die Nachbesserungen zu einem gerechteren und flexibleren Müllgebührensystem führen, tatsächlich sind die Änderungen jedoch weit weg von einem gerechten Müllsystem und das haben die Bürger auch gemerkt“, ist sich Reiner Gutowski sicher. „ CDU und SPD täten gut daran, sich hier unseren Vorschlägen nicht zu verschließen und damit den Bürgern zu zeigen, dass ihre Einwände ernst genommen werden. “

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  • Initiative AUFBRUCH FAHRRAD  Mönchengladbach – Aktionsstart

    Initiative AUFBRUCH FAHRRAD Mönchengladbach – Aktionsstart

    Zum Aktionsstart am morgigen Freitag laden wir alle Bürger herzlich ein ab 16 Uhr an der Hindenburgstraße gegenüber dem Minto.
            17 Uhr am Freitag, 20.07.2018,
    Hindenburgstraße 82, 41061 MG (gegenüber MINTO)

    Fest zugesagt haben die Mönchengladbacher Schriftstellerinnen Jutta Profijt und Susanne Goga, für die politischen Parteien Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU im Rat, Felix Heinrich, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat und Mitglied im SPD-Landesvorstand, Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Rat und Torben Schulz, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Rat.

    Außerdem wird Ute Symanski, Vorsitzende des federführenden Radkomm e.V. Köln, Gast am Aktionsstand sein.

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  • “MAMA 2.0” – Studentisches Wohnen in der Rheydter City

    “MAMA 2.0” – Studentisches Wohnen in der Rheydter City

    Besser konnte nicht dokumentiert werden, dass es auf der Baustelle der Kreisbau AG an Friedrich-Ebert-Straße und Wilhelm-Schiffer-Ring in der Rheydter Innenstadt jetzt ernst wird:
    Als Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Familienunternehmen e.V. (GdW), Axel Gedaschko, vor rund 40 Gästen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Verwaltung und Wirtschaft das Bauvorhaben und das dahinter stehende Quartiersentwicklungskonzept vorstellten, rollte ein schwerer Betonmischer auf die Baustelle, um neues Material zu liefern.

    An der Friedrich-Ebert-Straße, nur wenige hundert Meter von der Hochschule Niederrhein entfernt, entstehen Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 5.000 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche. Sie bieten Platz für 77 Apartments, 18 WG-Plätze, 20 Wohnungen, mehrere Gewerbeeinheiten – und nicht zuletzt Zweigstellen der Volkshochschule und Musikschule, die nach Fertigstellung ihren nicht mehr zeitgemäßen Standort im City-Haus an der Hauptstraße verlassen.

    Rund 11 Millionen Euro investiert das städtische Wohnungsbauunternehmen in das Projekt – inklusive der rund 6,4 Millionen Euro, die aus den Förderprogrammen des Landes NRW zur Verfügung stehen.

    “Mit dem Neubau wollen wir mehr erreichen, als günstigen Wohnraum für Studierende in Hochschulnähe zu schaffen. Das Projekt soll und wird gleichzeitig dazu beitragen, frischen Wind und studentisches Leben in die mit Leerstand und Strukturproblemen kämpfende Rheydter Innenstadt zu bringen. Damit fügt es sich nahtlos in die Maßnahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ ein”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Auf der Baustelle laufen inzwischen die Verbauarbeiten, nachdem die aufwendige Kampfmittelsondierung ohne Bombenfunde abgeschlossen werden konnte. Bevor die Baugrube ausgehoben werden kann, wird derzeit ein Betonpfahlwand errichtet, die den höhergelegen Teil des Geländes stützt.

    Damit die Studenten-WG’s und Apartments auch den Bedürfnissen der Studierenden entsprechen, haben schon vor einiger Zeit 15 Studierende eine Befragung durchgeführt und ein maßgeschneidertes Konzept für die späteren Nutzer entwickelt.

    Die wünschen sich neben dem nackten Wohnraum auch zusätzliche Leistungen vom Hausmeisterdienst bis zum Wäscheservice und Gemeinschaftsflächen wie zum Beispiel Lounges, Foodcourts oder Partylocations. Und passende Namen für diese Art des studentischen Wohnens gibt es auch bereits:  “MAMA 2.0” und “ALL INN”  sind zwei der vorgeschlagenen Titel für das Konzept.

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  • 2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB: meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    2. Aktualisierung mit aktuellem Antwortschreiben der mags –
    Offener Brief an die verantwortliche Politik, die mags und den OB:
    meine Restmülltonne vor der Abholung 23.05.2018

    Mit Datum vom 17.07.2018 erhielt heute Familie Müller das Antwortschreiben der mags, unterschrieben von Herrn Schnaß und Frau Teufel.
    Sie teilen darin mit, dass sich an ihrer Entscheidung nichts ändert, da es keine neuen Erkenntnisse gibt.
    Sie bestätigen Familie Müller die Antragstellung auf eine 35 Liter Restmülltonne.
    Man habe sich mit den Bürgeranträgen und der Thematik befasst, so wie vom Ausschuss für Anregungen und Beschwerden angeregt. Auch habe der Verwaltungsrat gebeten, weitere Modellrechnungen für die Gebührenkalkulation 2019 aufzuzeigen. Ziel sei, die neuen Tonnen mit dem Mindesvolumen abzurechnen.

    Kommentar MG-heute: nichtssagender kann man nicht antworten. Dies sagt etwas aus über den Umgang der mags-Führung mit Mönchengladbacher Bürgern.

    Das genaue Schreiben liegt MG-heute vor, wird aus Gründen des Datenschutzes nicht im Original veröffentlicht.

    Bisheriger Ablauf des Geschehens:

    Ein bemerkenswert mutiger Bürger der Stadt, er stimmt der Veröffentlichung ausdrücklich zu, hat an die nachfolgenden Adressen nachstehenden Brief per e-Mail verschickt:
    rolltonne@mags.de; Oberbuergermeister@moenchengladbach.de; info@felix-heinrichs.de; info@cdu-mg.de; Torben Schultz (torben.schultz@die-linke-mg.de); mg.gruene@t-online.de; info@fdp-mg.de.
    Leider war für ihn die Adresse von CDU-Fraktionsführer Dr. Schlegelmilch öffentlich nicht auffindbar.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anbei übersende ich Ihnen ein Foto unserer Restmülltonne vor der Leerung gestern 23.05.2018.

    Warum übersende ich Ihnen das Foto?

    Wir sind eine 4 köpfige Familie (2 Erw., 2 Kinder 9/11 Jahre) und nutzen z.Zt. eine 25 l Mülltonne, die wir i.d.R. nur zur Hälfte befüllen. Zur vollständigen Info: Wir nutzen auch eine Biotonne und Papiertonne J.

    (Eigentlich könnte der hier befindliche Rest noch weiter verringert werden, wenn wir noch den Kaffeesatz, Obst – oder Zwiebelschalen in der Biotonne entsorgen würden….)

    Wir sind durchaus für die Einführung der Rolltonnen als Maßnahme zum Gesundheitsschutz der Mitarbeiter der mags.

    Wir sind auch der Meinung, dass die Bürger der Stadt für die Abholung und Entsorgung incl. Verbrennung zu zahlen haben.

    Wir verstehen auch die Argumentation, das bisher Singlehaushalte mit der 25l Mülltonne möglicherweise benachteiligt werden

    Wir sind allerdings nicht der Meinung, dass manche Bürger / Haushalt gar nichts für Ihren Müll bezahlen.

    Unserer Meinung nach müsste jeder Bürger / Haushalt der Stadt angeschrieben werden und mit einer (noch zu berechnenden) festen Grundgebühr für die Müllentsorgung belegt werden – denn jeder produziert Müll – egal ob Restmüll, Plastik, Papier oder Biomüll.

    Grundsätzlich sollten Sperrmüllabfuhren und Anlieferung an die Sammelstellen gebührenbefreit sein, damit kein Anreiz für wilde Müllablagerung geschaffen wird.

    Diese Gemeinkosten sollten von allen Bewohnern / Haushalten der Stadt gleichmäßig getragen werden. Ob man dann Babys, Kinder & Jugendliche auch zur Berechnung der Gebühr heranzieht ist eine politische Entscheidung….

    Der Bürger sollte sich dann eine Mülltonne seiner gewünschten Größe aussuchen können und noch einen individuellen Beitrag zu seiner Grundgebühr on TOP zahlen.

    Ob es sinnvoll erscheint unterschiedliche Abfuhrtermine (2 Wochen oder 4 Wochen Rhythmus ) zu erlauben kann die Organisation der Logistik  besser beurteilen.

    (Wenn ich mir als Bürger jedoch die Tonnengröße selber aussuchen kann, fällt das Problem weg und man kann 14 Tage vorgeben…..)

    Ich war am verg. Freitag Besucher der Verwaltungsratssitzung der mags und eine Woche zuvor Besucher des Hauptausschusses der Stadt.

    Was mich als Bürger zutiefst ärgert und frustriert ist das parteipolitische Rumgezicke. Man hat als Bürger nicht das Gefühl, dass es um Ihn geht sondern nur darum welche Partei sich durchsetzt.

    Anders kann ich mir nicht vorstellen, das überhaupt keine Diskussion / Brainstorming über verschiede Lösungsmöglichkeiten erfolgt – sondern einzig und alleine über die Einführung einer 35l. Tonne, die keine ist, und über ein an den Haaren herbeigezogenes Mindestvolumen diskutiert wurde.

    Unserer Meinung nach müssen schnellstmöglich verschiedene Modelle erarbeitet und zur Diskussion gestellt werden.

    Grundlegende Daten sind ja vorhanden: Gesamtkosten der Müllentsorgung und Anzahl der Haushalte in MG – der Rest ist Mathematik und politscher Wille.

    Zum Abschluss noch:

    Meine Frau und ich versuchen unseren Kindern von klein auf beizubringen nachhaltig zu leben und Ihre Mitmenschen und Umwelt mit Respekt zu begegnen und leben dies so weit wie möglich vor.

    Wir sind jedoch der Auffassung, dass durch die neue Abfallsatzung der Stadt MG der Anreiz zur Müllvermeidung und Mülltrennung ad absurdum geführt wird.

    Erklären Sie uns bitte, so dass wir es verstehen können,  warum wir anstatt einer 25l Tonne plötzlich eine 120 l Tonne befüllen sollen???

    Selbst eine Option, die 120l Tonnen nur alle 4 Wochen zu entleeren, ermöglichen Sie uns nicht (sondern nur Singles).

    (Warum eigentlich nur Singles? Wird hier der bisherige Nachteil für Singles bewusst in eine Bevorzugung umgewandelt? Wenn ja, was hat das mit Gerechtigkeit zu tun?)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über ein Feedback – positiv oder kritisch – freue ich mich.

    Freundliche Grüße

     Stefan Müller

    Mönchengladbach

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  • Deutsches Tierschutzbüro mit umgebauten Tiertransporter in Mönchengladbach

    Deutsches Tierschutzbüro mit umgebauten Tiertransporter in Mönchengladbach

    Vom 19. – 25. Juli sind Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros mit einem umgebauten Tiertransporter in fünf Städten Nordrhein-Westfalens vor Ort, um die Bevölkerung über Tiertransporte und Massentierhaltung aufzuklären.

    Halt macht der Truck in Mönchengladbach (23. Juli). Jeweils von 11.00- 18.00 Uhr können Interessierte den Truck über die Laderampe betreten, Videos ansehen, die die Zustände von Tieren bei Transporten zeigen, und das Leid der Tiere über Video- und Soundinstallationen direkt nachempfinden.

    Mönchengladbach:
    Wann:
    Montag, 23. Juli 2018, 11.00 – 18.00 Uhr
    Wo:
    Kapuzinerplatz, 41061 Mönchengladbach

    Unter dem Motto „TRUCK YOU – Tiertransporte schmecken nicht“ sind die Tierrechtler auf Tour durch 32 Großstädte innerhalb Deutschlands und präsentieren die innovative Kampagne. „Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass täglich 3,7 Millionen Tiere auf deutschen Straßen transportiert werden.
    Mit unserer Kampagne wollen wir das Leid sichtbar machen und den geschundenen Tieren eine Stimme geben“, so Fabian Steinecke, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbüros. Neben Informationen über die Auswirkungen von Massentierhaltung und Tiertransporten, geben die Aktivisten auf ihrer Tour auch Ratschläge für eine rein pflanzliche Ernährung.

    Tiertransporte sind ein elementarer Bestandteil des Systems der Massentierhaltung und für tägliches Tierleid verantwortlich. Schweine, Rinder, Schafe und viele mehr werden nicht ausschließlich zur Schlachtung transportiert. Auch Aufzucht und Mast findet meist an unterschiedlichen Orten, nicht selten in verschiedenen Ländern statt.

    Innerhalb der EU werden so jährlich Milliarden an Tieren über tausende Kilometer weit transportiert, hunderttausende Tiere werden auch in Länder außerhalb der EU verfrachtet. Regelmäßig kommt es neben Platzmangel, Unterversorgung und nicht eingehaltenen Ruhephasen zu schweren Verletzungen und tödlichen Auswirkungen auf diesen Todesfahrten.

    Momentan diskutiert auch der Deutsche Bundestag über gesetzliche Änderungen bei Tiertransporten. Begleitend zur Kampagne hat das Deutsche Tierschutzbüro auch eine Petition zur Abschaffung von Tiertransporten, gerichtet an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, gestartet.

    Das Missstände bei Tiertransporten allgegenwärtig sind, zeigte die Antwort der Landesregierung Brandenburgs auf eine kleine Anfrage der Grünen Landtagsfraktion zum Thema.
    Dieser ist zu entnehmen, dass die Verstöße bezüglich des Tierwohls bei Tiertransporten in Brandenburg in den letzten Jahren enorm gestiegen sind.
    So hatte sich unter anderem die Anzahl der Verstöße hinsichtlich der Transportfähigkeit der Tiere von 2013 zu 2016 beinahe vervierfacht (2013: 53 Verstöße, 2016: 196 Verstöße).
    Brandenburg steht dabei exemplarisch für die Zustände bei Tiertransporten in Deutschland und Europa.

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  • Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Anmeldung zur Sommerakademie der Hochschule Niederrhein gestartet

    Bewerbungstraining, Rhetorik oder ein sicheres Auftreten – bei der Sommerakademie der Hochschule Niederrhein kann jeder seine Soft Skills trainieren, egal ob Studierende, Mitarbeitende oder Externe.

    Bereits seit 2005 vermitteln Professoren und Lehrende sowie externe Experten und Trainer Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen.

    Bei der diesjährigen Sommerakademie vom 5. bis 21. September werden über 50 Seminare angeboten. Das Programm finden Sie unter www.hs-niederrhein.de/sommerakademie.

    Teilnehmen kann jeder: Studierende der Hochschule Niederrhein zahlen zehn Euro für eintägige und 15 Euro für mehrtägige Seminare, Mitarbeitende 20 Euro für eintägige und 40 Euro für mehrtägige Seminare, Externe 50 Euro für eintägige und 100 Euro für mehrtägige Seminare.

    Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 10 bis 17 Uhr und finden größtenteils am Campus Mönchengladbach statt.

    Anmeldungen sind ab sofort bis zum 3. September möglich. Die Anmeldung erfolgt für Studierende über das Online-Vorlesungsverzeichnis LSF, Externe und Mitarbeitende können sich auf der Webseite registrieren.

    Kostenfrei ist dagegen das Meet & Greet am Dienstag, 11. September, in Mönchengladbach. Von 16.30 bis 18.30 Uhr spricht Maik Braun zum Thema „Sehen, was unausgesprochen ist: Mimikresonanz – Gefühle sehen, Menschen verstehen“. Dabei erläutert er, wie man den Gesprächserfolg maximieren kann, indem nonverbale Signale bewusst wahrgenommen und richtig interpretiert werden. Eine Anmeldung auf der Webseite ist erforderlich.

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  • Kurzfristige Fällung auf der Hovener Straße

    Kurzfristige Fällung auf der Hovener Straße

    Auf der Hovener Straße Höhe Hausnummer 76 ist eine Linde mit massiver Stamm- und Stockfäule aufgefallen. Verursacht wurden die Schäden durch einen Befall mit Eschenbaumschwamm.

    Der Baum mit Neigung Richtung Straße weist kaum noch Restwandstärke auf und muss aufgrund von Bruchgefahr gefällt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

    Ein Vogelnest in der Krone wurde zuvor unter Einbeziehung der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt, so dass die Linde morgen gefällt werden kann.

    Das Ziel aller Baumpflegemaßnahmen und Fällungen ist es, den Baumbestand in unserer Stadt gesund und verkehrssicher zu halten. Fällungen werden immer durch den natürlichen Zuwachs sowie Ersatzpflanzungen von Jungbäumen ausgeglichen. Insgesamt entwickelt sich der Bestand hinsichtlich seiner Zahl sehr positiv.

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  • Jetzt Restplatz beim crossmedialen Filmprojekt „Moving Types“  sichern

    Jetzt Restplatz beim crossmedialen Filmprojekt „Moving Types“ sichern

    Beim Projekt “Moving Types” der Stadtbibliothek Mönchengladbach im Rahmen des Kulturrucksack NRW werden kurze Filme gedreht, mit Schrift gemixt und hinterher auf ganz großer “Leinwand” präsentiert.

    Das Sommerferienspecial findet von Dienstag, 14. bis Samstag, 18. August jeweils von 10 bis 14 Uhr in der Zentralbibliothek Mönchengladbach im Carl-Brandts-Haus statt. Unter Anleitung des Mönchengladbacher Künstlers und Medienspezialisten Kai Hoyme werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zentralbibliothek vor und hinter den Kulissen erkunden und in Szene setzen.

    Dann heißt es: Shake it! Die Kurzclips werden mit animierter Schrift kombiniert, wodurch kreative Gestaltungsmöglichkeiten entstehen. Es können Zitate aus unterschiedlichsten Medien verwendet werden oder man kreiert eigene Texte. Und wer denkt es gäbe nur lateinische Buchstaben, wird überrascht sein wie vielfältig Schriften sind.

    Vom  Filmen mit dem Smartphone oder einer professionellen Kamera über Animation bis zum Schnitt entdecken die jungen Filmemacher von Morgen wie kreativ und experimentell Technik sein kann.

    Ganz großes Kino: Die fertigen Filmclips werden von weitem sichtbar nachts als Loop auf den Fensterflächen der Bibliothek projeziert.

    Mitmachen kann jeder und jede, die Spaß am Medium Film hat und gerne experimentiert. Die Teilnahme am Projekt “Moving Types” – gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen – ist kostenlos.

    Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de oder 02161 256345.

    Interessierte sollten sich schnell per Mail unter service-bibliothek@moenchengladbach.de anmelden, denn die Plätze sind begrenzt.

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  • Sonder-Sitzung des Rates und des Hauptausschusses am 29.08.2018

    Sonder-Sitzung des Rates und des Hauptausschusses am 29.08.2018

    Thema: neues Modell der künftigen Abfallgebühren

    Heute erhielten die Mitglieder des Stadtrates und des Hauptausschusses eine Einladung des Oberbürgermeisters zu einer Sondersitzung dieser beiden Gremien.

    Nachdem der mags-Verwaltungsrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag Entscheidungen zum Modell der künftigen Abfallgebühren beschlossen hatte, muß sich gemäß der Satzung nun der Hauptausschuss und der Rat mit dem Thema befassen und zustimmen oder auch nicht.

    Wesentliches Element ist ein beabsichtigter Satzungsbeschluss, der die mags in die Lage versetzen wird, eine Eigentümerbefragung zu Haushaltsgrößen vorzunehmen.

    Vor diesem Hintergrund beabsichtigt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners , eine Sitzung des Rates der Stadt Mönchengladbach am 29.08.2018 um 17.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt anzuberaumen.

    Vor der Sonder-Sitzung des Rates der Stadt Mönchengladbach wird eine Sonder-Sitzung des Hauptausschusses stattfinden, die nach der derzeitigen Planung um 16.30 Uhr beginnen soll.

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  • Yüksel: „Seehofers menschenverachtender Zynismus ist zum Fremdschämen“

    Yüksel: „Seehofers menschenverachtender Zynismus ist zum Fremdschämen“

    Angesichts der aktuellen Entgleisungen des Bundesinnenministers und einer Diskursverschiebung nach rechts, nimmt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel wie folgt Stellung:
    „Ihr Verhalten ist zum Fremdschämen, und ich schäme mich dafür, dass meine SPD aus Gründen der Staatsräson gezwungen ist, mit Ihnen an einem Tisch zu sitzen“, mit diesen klaren Worten adressierte die ehemalige Familienministerin und Bundestagsvizepräsidentin Renate Schmidt den amtierenden Innenminister Horst Seehofer.

    Statt sich als Minister des Inneren für Bau und Heimat um das drängende Problem des Wohnungsmangels zu kümmern, statt sachgerecht über Integration und Steuerung der Zuwanderung zu sprechen, statt zu verstehen, dass Deutschlands innere Sicherheit von Europa abhängt, tut Seehofer das genaue Gegenteil. Er verachtet die europäischen Werte, ignoriert deutsche und internationale Gesetze und leistet einer Entmenschlichung Vorschub, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
    Wer wie einige Unionspolitikerinnen und -politiker von „Asyltouristen“ spricht und damit Geflüchtete meint, bedient sich einer rechtspopulistischen Wortwahl und verschiebt die Sichtweise. Das Wort verharmlost das Leid und die Gefahr der Menschen auf der Flucht und verleugnet die Tausenden Ertrunkenen im Mittelmeer.

    Von diesem menschenverachtenden Zynismus ist der Weg dann nicht mehr weit zu Seehofers letzter Entgleisung:
    Auf einer Pressekonferenz freute er sich zuletzt, dass just an seinem 69. Geburtstag 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben wurden. Das ist menschenverachtend, da hinter jeder Fluchtgeschichte und Abschiebung eine menschliche Tragödie steht.
    Die SPD fordert eine humane Asylpolitik, deren Teil auch Abschiebungen sein können, wenn ein Schutzstatus nicht zuerkannt wird. Diese Abschiebungen sind notwendig und tragisch zugleich. Sie sind niemals ein Geburtstagsgeschenk. Wer sie als solches versteht, lässt den für das Amt des Innenmisters erforderlichen Charakter vermissen. Es bleibt zu hoffen, dass die parlamentarische Sommerpause Zeit zum Nachdenken lässt und wieder die dringend notwenige Sachlichkeit und Menschlichkeit in die Debatte bringt.

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  • „Die Niers entdecken und erleben“ – Kostenlose Familienführung an der Niers

    „Die Niers entdecken und erleben“ – Kostenlose Familienführung an der Niers

    Der Niersverband bietet in den Sommerferien wieder kostenlose Familienführungen an der Niers an.

    Eltern und ihre Kinder (ab 6 Jahre) entdecken zusammen mit Umweltpädagogin Claudia Goormann die Niers, ihre Tiere und Pflanzen hautnah und können aktiv einiges über den Lebensraum Gewässer lernen.

    Geplante Termine:
    Dienstag, den 31. Juli 2018 und Donnerstag, den 23. August 2018

    Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Schlossbad in Mönchengladbach-Wickrath (Auf dem Damm 107, 41189 Mönchengladbach). Die Führung dauert ca. 3 Stunden.

     Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter
    Email.: niersinfo@niersverband de.
    oder bei Heike Josten, Tel. 02162/3704-102 (vormittags).

     Was gibt es zu entdecken?

    Vom Schlossbad geht es zu Fuß entlang der Niers. Am Wegesrand schärfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erst einmal ihre Sinne: Was riecht da, was wächst da, was hört man, wie fühlt es sich an? Welche Bäume stehen gerne am Wasser? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken und untersuchen sie. Welche Bedeutung hatten die Wasserstrassen früher und wie wurden sie genutzt? Obwohl wir immer schon verschmutztes Wasser in unsere Flüsse eingeleitet haben, war es nach einigen Kilometern wieder sauberer. Wer hat dieses Wasser gereinigt?

    Auf all diese Fragen gibt es Antworten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dieser Familienführung ergründen können. Wir wollen das Wasser der Niers genau untersuchen, ob da Tiere leben und finden heraus, was sie dort machen.

    Bitte bringen Sie Borstenpinsel, Frischkäseschälchen, ein Küchensieb, Stiefel, Wechselsocken, evtl. Wechselhosen und ein Handtuch mit. Gerne können auch Getränke und Brote für eine kleine Stärkung mitgebracht werden.

     

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  • Sommerloch-Aktion der Politik: Ist „Deutschlands schönstes Schlagloch“ zu retten?

    Sommerloch-Aktion der Politik: Ist „Deutschlands schönstes Schlagloch“ zu retten?

    Ein kleiner Goldfisch schwimmt in einem blau-grün schillernden Mini-Teich umgeben von Steinen, Muscheln und Pflanzen – Eine Künstlerin hat unter dem Hashtag „Projekt-Sommerloch“ ein Schlagloch in einer Parkbucht an der Sittardstraße in Mönchengladbach umgestaltet. Das in vielen Medien als „Deutschlands schönstes Schlagloch“ bezeichnete Kunstwerk könnte erhalten bleiben.


    Hierzu versucht mags Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR – in Mönchengladbach für die Unterhaltung der Straßen zuständig – nun, Kontakt zur Künstlerin aufzunehmen, um nach Lösungen zu suchen. Eine Möglichkeit könnte die Verfüllung mit durchsichtigem Epoxidharz sein. So wäre das Street Art Element gesichert und gleichzeitig die Verkehrssicherungspflicht gewahrt.
    In seinem jetzigen Zustand sei die Lebensdauer des kleinen Goldfisch-Teichs absehbar:
    Denn mit dem nächsten großen Regenschauer könnten Pflanzen, Steine und Goldfisch einfach davonschwimmen.

    Bereits in der vergangenen Woche war der örtlichen Presse zu entnehmen, die beiden GroKo-Politiker Breymann und Elsen hatten das „Komitee zur Rettung und Erhaltung schöner Schlaglöcher“ gegründet, sie hatten sich spontan so sehr über das Schlagloch gefreut.
    Demzufolge ist die mags-Aktion wohl Sommer-politisch motiviert.

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  • Bewässerungsaktion Kamphausener Höhe zugunsten des Baumbestandes

    Bewässerungsaktion Kamphausener Höhe zugunsten des Baumbestandes

    Im Herbst des vergangenen Jahres, hat die Arbeitsgemeinschaft  „Landschaft und Natur“ und der Arbeitskreis der Grünen „praktisch/ökologisch“ in Kooperation mit dem „Unteren Landschaftsschutzamt“ der Stadt MG, eine städtische Fläche auf der Kamphausener Höhe mit 90 jungen Obstbäumen bepflanzt und die Pflege der Bäume von der Stadt übertragen bekommen.

    Zwischenzeitlich hat bereits im Frühjahr der erste Erziehungsschnitt an den Jungbäumen stattgefunden.
    Der jetzt bereits lange, trockene Sommer, hat nun zu einer schnellen und unbürokratischen „Bewässerungs-Aktion“ auf dieser neu entstehenden Obstwiese geführt.

    In einer spontan angelegten Aktion nach Absprache zwischen, der Unteren Landschaftsschutzbehörde, der Feuerwehr und den Leitern der beiden Arbeitskreise Axel Schmidt und  Hajo Siemes hat am Freitagabend die Bewässerung der neu angelegten Obstwiese auf der Kamphausener Höhe stattgefunden.
    Es war sofortige Handlung notwendig geworden. Durch die lang anhaltende Trockenzeit  am Niederrhein, drohten bereits einige Bäume zu vertrocknen und ließen ihr Laub hängen.
    Gerade junge Bäume, die noch nicht so tiefe und kräftige Wurzeln haben, brauchen zum anwachsen noch viel Nässe und Wasserzufuhr.

    Die Bewässerung wurde von 6 Personen  der Freiwilligen Feuerwehr in Odenkirchen in einer über 5 stündigen Aktion durchgeführt.
    Es mussten dafür mehrere hundert Meter Schlauch von der Feuerwehr gelegt werden, um das Wasser den Bäumen zuzuführen.
    Daher gilt in erster Linie ein besonderer Dank der Freiwilligen Feuerwehr Odenkirchen, die diese Arbeit in Absprache mit der Feuerwehr der Stadt MG übernommen hat. „Vor allem, dass die Aktion so schnell und unbürokratisch zwischen dem Umweltschutzamt, der Feuerwehr und den Leitern der Arbeitskreise umgesetzt wurde, soll hier besonders hervorgehoben werden. Dadurch konnte sicher Schaden von den Bäumen abgewandt werden. Bei fortlauernden sommerlichen Temperaturen ohne Regen, müssen aber weitere Bewässerungsmaßnahmen folgen, um den Baumbestand zu sicher“ so Hajo Siemes, Sprecher des Grünen Arbeitskreises.

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  • Gymnasium Rheindahlen gewinnt Schulwettbewerb

    Gymnasium Rheindahlen gewinnt Schulwettbewerb

    Die Klasse 5c des Gymnasiums Rheindahlen hat beim  großen PILOT-Schulwettbewerb für die Sekundarstufe I in Deutschland den 1. Preis und somit 750 Euro  f ür die Klassenkasse gewonnen.
    Am  Donnerstag den 12. Juli überreichte Filia Tzanidakis, Marketingleitung bei Pilot Pen Deutschland, der  Klasse den symbolischen Gewinnscheck.

    Hier die Übergabe der Urkunden an die Schulkinder und die Scheckübergabe im Bild:

    Aufgabe beim  diesjährigen PILOT-Schulwettbewerb  im  Rahmen  von Pilot 4 School  war  es, kreative Projekte zu entwickeln, die  gegen  Schubladendenken und für mehr Vielfalt werben.

    Fotomontage der Klasse 5c des Gymnasiums Rheindahlen

    Die Klasse 5c aus Rheindahlen hat zu diesem Anlass eine originelle Fotomontage erstellt. Diese zeigt, wie die Schüler  symbolisch Schubladen öffnen und  auf  diese  Weise  Platz  machen   für Vielfalt und  bunte Erlebnisse in ihrem  Alltag.

    Diese kreative Ausarbeitung hat  die Jury  überzeugt, sodass sich die Klasse über den 1. Platz freuen darf.

     

     

    Mit dem Projekt Pilot 4 School unterstützt der Schreibgerätehersteller PILOT seit Anfang 2016 die interkulturelle Bildung an Schulen in Deutschland und seit diesem Jahr auch erstmals in Österreich. Menschen mit verschiedensten kulturellen und religiösen Hintergründen, Ansichten und  Fähigkeiten  leben, lernen und arbeiten jeden Tag zusammen. Um das Verständnis und das positive Erleben dieser Vielfalt zu fördern, ist es wichtig, sich mit verschiedenen Aspekten dieser  Thematik zu  befassen.

    Das   Angebot  von PILOT 4 School umfasst neben dem großen Schulwettbewerb vor allem interkulturelle  Unterrichtsmaterialien, die PILOT gemeinsam mit den  Pädagogen der KinderbuchMacher entwickelt hat und die Lehrer dabei unterstützen, Vielfalt im  Unterricht erlebbar zu machen.
    Downloads  für den Schulbedarf finden sich auf der Website www.pilot-4-school.de.

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  • Ministerin Scharrenbach bleibt Antworten bei den LEG Wohnungen in Mönchengladbach schuldig.

    Ministerin Scharrenbach bleibt Antworten bei den LEG Wohnungen in Mönchengladbach schuldig.

    Nach Presseberichten über die LEG Wohnungen in Mönchengladbach im April und Mai hat der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet.
    Diese Anfrage bezog sich auf drei Punkte:

    1. Sind die Wohnungen noch heute im Besitz des damaligen Käufers Goldman Sachs und wenn nein, wie oft fand ein Eigentümerwechselder Wohnungen in Mönchengladbach statt?
    1. Gilt die dem damaligen Kaufvertrag angefügte Sozialcharta auchgegenüber späteren Zweit- und Dritterwerbern und wenn nein,gab es andere Beschränkungen für den Weiterverkauf?
    1. Wie hoch sind die Mietsteigerungen in den vergangenen 10 Jahrender ehemaligen landeseigenen LEG-Wohnungen in Mönchengladbach zu beziffern im Vergleich zum Ausgangsjahr 2008?

    Körfges: „Entweder konnte oder wollte Frau Ministerin Scharrenbach meine Fragen bezüglich der Mönchengladbacher Wohnungen nicht konkret beantworten. Ich habe lediglich allgemeine Auskünfte zur LEG NRW GmbH bekommen, die keinen Rückschluss auf die Situation in Mönchengladbach zulassen. Wenn die Heimatministerin sich damit zufrieden gibt, dass keine regionalen Angaben möglich seien, zeigt das offenkundig wie wenig Interesse am Schicksal der Mieterinnen und Mieter vorhanden ist.”

    „Wir haben immer vermutet, dass die sog. Sozialcharta für die Mieterinnen und Mieter von der seinerzeit schwarz-gelben Landesregierung veräußerten Wohnungen den Betroffenen keinen wirksamen Schutz bietet. Vielleicht ist auch deshalb die Antwort auf meine Anfrage so nichtssagend “, so Körfges abschließend.

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