Autor: Harald Wendler

  • Reduzierung der Nitratbelastung im Grundwasser dringend nötig – auch in Mönchengladbach

    Reduzierung der Nitratbelastung im Grundwasser dringend nötig – auch in Mönchengladbach

    Viel zu hohe Nitratwerte im Grundwasser hat der VSR-Gewässerschutz bei den Brunnenwasserproben festgestellt, die im Rahmen seiner Informationsveranstaltungen am 4. Juli in Wegberg abgegeben wurden.

    In fast jeder zweiten untersuchten Probe lag die Nitratkonzentration oberhalb des Grenzwertes der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter. Insgesamt 69 Wasserproben aus privat genutzten Brunnen nahmen Lina Remme, Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst, und Harald Gülzow, Projektleiter, aus dem Raum Mönchengladbach – Erkelenz – Wassenberg – Wegberg für die Untersuchung entgegen.

    Ein Grund für die hohen Belastungen ist die intensive Landwirtschaft. Diese hat sich in den letzten 10 Jahren immer weiter ausgebreitet. Gleichzeitig konnte die umweltverträglichere Form der Landwirtschaft – der ökologische Landbau – kaum wachsen. Hier müssen vor allem die Verpächter handeln. Der VSR-Gewässerschutz rät Gemeinden, Kreisen und Kirchengemeinden dazu, ihre landwirtschaftlichen Flächen in Zukunft nur noch ökologisch bewirtschaften zu lassen.
    Die Mitglieder vom VSR-Gewässerschutz fanden bei den Untersuchungen 124 Milligramm Nitrat pro Liter in einem privat genutzten Brunnen in Koch.
    Weitere mit Nitraten stark verschmutzten Brunnen stellten die Umweltschützer in Woof mit 107 Milligramm pro Liter (mg/l), in Wegberg mit 87 mg/l, in Harbeck mit 116 mg/l, in Merbeck mit 97 mg/l, in Gerderhahn mit 99 mg/l und
    in Wassenberg mit 105 mg/l fest.

    Das Wasser ist wegen der Überschreitung der Trinkwasserverordnung nicht mehr zum Trinken geeignet. Besonders
    wichtig ist außerdem, dass derart belastetes Wasser nicht zum Befüllen eines Fischteichs genutzt wird. Es besteht die Gefahr, dass es zur Massenvermehrung von Algen kommt. Abgestorbenen Pflanzen können anschließend zu Fischsterben führen. Nitratbelastetes Grundwasser führt beim Bewässern zu einer zusätzlichen Düngung. Diese muss in die Berechnung über den Stickstoffbedarf der angebauten Pflanzen miteinbezogen werden. Nur so kann eine Überdüngung und eine Nitratanreicherung in Gemüse verhindert werden.

    Bürger können dem Verein eine Wasserprobe mit der Post zusenden, falls sie wissen möchten, ob sie auch von der hohen Nitratbelastung betroffen sind. Informationen dazu erhält man auf der Homepage https://www.vsrgewässerschutz.de/analyse/.
    Der ökologische Landbau hat weit strengere Düngevorschriften als in der Düngeverordnung festgesetzt. Es wird auf den Einsatz von chemischsynthetischen Stickstoffdünger verzichtet. Außerdem kommt es zu weitgehend geschlossenen Nährstoffkreisläufen, da die Zahl der Tiere sich an der Fläche orientiert, die dem Betrieb zur Verfügung stehen. Nährstoffüberschüsse werden somit bestmöglich vermieden. Der VSR-Gewässerschutz begrüßt deswegen, dass ökologisch erzeugte Produkte in den letzten Jahren immer stärker gefragt sind. „Das freut uns als Gewässerschützer. Jedoch verbessert die Nachfrage für ökologisch erzeugte Produkte nicht die Grundwasserqualität in Nordrhein-
    Westfalen. Dort werden nicht mal 6 % der landwirtschaftlichen Flächen vom ökologischen Landbau bewirtschaftet. Der große Bedarf wird inzwischen mit weit transportierten Lebensmitteln gedeckt.“, so Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz.
    Jahrzehntelang haben die landwirtschaftlichen Verbände darauf hingewiesen, dass sie produzieren, was die Bürger kaufen. Damit haben sie den Einkäufer für die Grundwasserbelastung verantwortlich gemacht. Viele Bürger ernähren sich heute jedoch anders als vor 20 Jahren. Es werden wesentlich mehr ökologische Produkte gekauft. Deswegen ist es dringend an der Zeit, dass der ökologische Landbau stärker gefördert wird. Viele ökologische Betriebe würden gerne
    wachsen, bekommen aber keine weiteren landwirtschaftliche Flächen.
    Gemeinden, Kreise und Kirchengemeinden können diese Betriebe unterstützen und ihnen ihre landwirtschaftlichen Flächen verpachten. So können auf diesem Land die Wünsche der Bürger berücksichtigt werden. Der Gartenbesitzer kann sich über eine geringere Nitratbelastung seines Brunnenwassers freuen und wieder Brunnenwasser statt kostbares Leitungswasser nutzen.

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  • Freude über Besucher-Rekord in den Freibädern

    Freude über Besucher-Rekord in den Freibädern

    Die Hitzewelle treibt die Menschen in die Freibäder der NEW in Mönchengladbach. Insgesamt kamen bis Anfang August bereits 40.000 Besucher mehr in die beiden Freibäder Volksbad und Schlossbad Niederrhein als im gesamten Vorjahr mit 160.712 Besuchern. Den Ausnahmesommer nutzten bisher 200.747 Badegäste für einen Besuch in den Freibädern.
    Den diesjährigen Rekord stellte das Volksbad am 1. Juli auf: An diesem Tag erfrischten sich 5.032 Badegäste im Freibad-Wasser. Das Schlossbad Niederrhein vermeldete am Mittwoch, 08. August, zusammengerechnet 2.668 Besucher. „Wir freuen uns über diese tollen Saison-Zahlen und bedanken uns ausdrücklich bei allen Kollegen in den Freibädern für ihre tolle Arbeit“, so Rolf Heithausen, Leiter der Mönchengladbacher Bäder.

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  • Wird Mönchengladbach nun doch Mitglied in der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) ?

    Lange und öffentlich (RP) hatte sich unser Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin gegen den politischen Wunsch der SPD verwahrt, der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) beizutreten. (siehe auch Standpunkt)
    Als Vorsteher des Zweckverbandes der Tagebau-Randgemeinden war er ein Gegner eines weiteren Bündnisses.

    Heute nun gibt die Verwaltung in einer Pressemeldung bekannt, Dr. Bonin hat in der Ferienzeit Verhandlungen geführt mit dem Ergebnis, die Verwaltung wird dem Rat einen Beitrittsbeschluss in der Sondersitzung am 29. August vorlegen. Bonin erklärt: “Sollte der Rat zustimmen, so könnte der Beitritt bereits im September vollzogen werden. Ich verspreche mir im Sinne des Strukturwandels eine gute Vernetzung mit den übrigen Revierkommunen, der Wirtschaft, den Verbänden und der Wissenschaft. Gemeinsam werden wir Leitbilder, Innovationsstrategien und Handlungskonzepte entwickeln und in hierzu von Projekte umsetzen. Insbesondere ist es wichtig, dass die hierfür erforderlichen Gelder nicht nur einmalig, sondern langfristig über die kommenden Jahrzehnte zur Verfügung gestellt werden”.

    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, die bis vor kurzem als Innovationsregion Rheinisches Revier firmierte, steht für einen Zusammenschluss aus Kreisen, Industrie- und Handelskammervertretungen, Handwerkskammern, RWE und der IG BCE. Sie kümmert sich um den Strukturwandel, der als Folge des Klimawandels und der damit im Zusammenhang stehenden Energiewende im Rheinischen Revier stattfindet. Die ZRR ist mit Landrat Kreuzberg (Landrat des Rhein-Erft-Kreise und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Zukunftsregion Rheinisches Revier (ZRR)) in der Strukturwandelkommission in Berlin vertreten und verhandelt damit über Gelder, die die Bundesregierung für den Strukturwandelprozess zur Verfügung stellen wird.

    Für den Zweckverband besteht als weitere positive Nachricht die Möglichkeit ein Stimmrecht im sogenannten Operationalen Arbeitskreis (OPAK) zu bekommen. Landrat Kreuzberg: “Die Gesellschaft nimmt keine Tagebauverbände auf, weil deren Mitglieder bereits durch die Kreise vertreten sind. So vermeidet man zum Beispiel  doppeltes Stimmrecht. Dennoch will die ZRR der Bedeutung der Tagebauverbände für den Strukturwandel und die regionale Entwicklung Rechnung tragen. Als Neuerung sollen die Verbände daher ein OPAK-Stimmrecht in der ZRR bekommen”.

    Dr. Bonin: “Dieser Arbeitskreis gibt zum Beispiel Empfehlungen für Förderprojekte ab. Bisher war der Zweckverband hier nur als Gast vertreten. Nun bekommen wir die Chance, uns hier für die Umsetzung unseres Drehbuchs auch mit Stimmrecht einzusetzen und Fördermittel zu erhalten. Als weitere Besonderheit empfinde ich, dass sich der Zweckverband in diesem Arbeitskreis mit den übrigen Regionalverbänden zum Wohle der regionalen Entwicklung vernetzt.”

     

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  • Petitions-Übergabe: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit?mit Aktualisierung: Antwort der Verwaltung

    Petitions-Übergabe: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit?
    mit Aktualisierung: Antwort der Verwaltung

    Weitere Aktualisierung

    Der Mönchengladbacher Thomas Marx hatte das gemacht, wozu unsere Politiker immer wieder auffordern: er machte sich Gedanken über die Entscheidungen des Stadtrates, fällte die persönliche Entscheidung nicht einverstanden zu sein.

    Thomas Marx wollte und will, dass die Müllsatzung dahin gehend geändert wird, dass eine, seiner Meinung nach, faire Berechnung der Gebühren erfolgt.

    Die Petition hatte den Erfolg, weit über 4.000 Mönchengladbacher Bürger stimmten ihm zu.
    Die gesammelten Unterschriften möchte Thomas Marx an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners am 10. August um 8:30 Uhr im Rathaus Abtei persönlich übergeben.
    Öffentlichen Berichten zufolge hat unser OB es abgelehnt, diese Unterschriften im Beisein der Presse anzunehmen.
    Herr Reiners ist gelernter Journalist und weiß mit Medien umzugehen, und nun dies?
    Deshalb hat MG-heute eine entsprechende Nachfrage an Hans Wilhelm Reiners gestellt.
    Fortsetzung folgt.

    Fortsetzung: Antwort der Verwaltung.

    Stadtsprecher Dirk Rütten beantwortet die Anfrage in Abwesenheit des OB (Urlaub) wie folgt:

    Herr Marx hatte um einen persönlichen Termin beim Oberbürgermeister zur Übergabe der Petition gebeten. Diesem Wunsch ist der OB nachgekommen. Von einer Pressekonferenz mit Herrn Marx im Rathaus war nie die Rede.

    In dem Schreiben an Herrn Marx hat das Büro deshalb auch mitgeteilt, dass wir von einem Gespräch ohne Presse ausgehen. Das hat Herr Marx auch akzeptiert, jedenfalls haben wir von ihm nichts anderes gehört.

    Einen gemeinsamen Pressetermin wird es aus oben genannten Gründen nicht geben.

    So einfach ist es, Öffentlichkeit auszuschließen.

    Dieser Darstellung der Verwaltung stellt MG-heute die Information von Thomas Marx entgegen:

    Bei der Bitte um den Termin hatte ich angemerkt, dass ggf. auch Pressevertreter anwesend seien.

    Leider wurde mir jedoch lediglich mit einem Hinweis auf die Termindichte in Herrn Reiners Terminkalender ein maximal 30minütiger Termin genannt, bei dem davon ausgegangen wird, dass ich diesen alleine wahrnehme. Die Hinzuziehung der Presse sei nicht vorgesehen.

    Das finde ich persönlich sehr schade und nicht nachvollziehbar. Zeigt mir persönlich aber, wie die Politik mit solchen Themen umgeht!

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  • 46 angehende Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger beginnen ihre Ausbildung bei Hephata

    46 angehende Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger beginnen ihre Ausbildung bei Hephata

    Pflegeberufe haben Zukunft, dessen sind sich die 46 Frauen und Männer, die am 1. August ihre Ausbildung bei der Stiftung Hephata begonnen haben, sicher. „Es klingt vielleicht ungewöhnlich“, erklärt Dana Visschers – mit 18 Jahren Jüngste des Ausbildungsjahrgangs -, „ ich mache pflegerische Arbeiten gern und bin ziemlich sicher, dass auch nach meinem Ausbildungsabschluss in drei Jahren noch Mitarbeiterinnen gesucht werden. Wenn ich fertig bin, würde ich dann gern Menschen mit Behinderung in einer Wohngruppe unterstützen.“ Die 18jährige hatte zuvor schon ein Praktikum und ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei Hephata gemacht und sich auf diesem Hintergrund bewusst für die Ausbildung entschieden.

    Bewusst entschieden hat sich auch Ilona van Ackeren – mit 46 die Jahrgangsälteste -, die zuvor bei Hephata ihre Ausbildung zur Sozialassistentin mit Schwerpunkt Heilerziehungspflege absolviert hatte. „Ich möchte mir jetzt umfassenderes Wissen aneignen, um später im Job auch mehr Verantwortung übernehmen zu können. Die praxisintegrierte Ausbildung bei Hephata, bei der man auch ein monatliches Gehalt bekommt, ist ein gutes Konzept, das es auch Älteren erlaubt sich umzuorientieren“.

    Die dreijährige praxisintegrierte Fachschulausbildung sieht den Unterricht am Hephata Berufskolleg vor und Praxiseinsätze in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Behindertenhilfe. Dana Visschers zum Beispiel hat ihren ersten Praxisplatz für ein Jahr in den Hephata-Werkstätten, wechselt dann in das Ambulant Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung und wird  im letzten Ausbildungsjahr Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in einem Wohnhaus begleiten. Auch Ilona van Ackeren wird ihren Praktikumsplatz jährlich wechseln, sie beginnt jetzt in den Mobilen Pädagogischen Diensten, die Menschen mit Behinderung in ihren Familien aufsuchen oder in Schulen begleiten.

    Beide angehenden Heilerziehungspflegerinnen haben das Motiv etwas Sinnvolles zu tun: „Ich möchte Menschen mit Behinderung unterstützen, ihr Leben so eigenständig wie möglich zu führen“, plädiert Ilona van Ackeren und Dana Visschers will „daran mitwirken, dass Vorteile gegenüber Menschen mit Handicap in unserer Gesellschaft weniger werden.“

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  • Personaluntergrenzen in der KrankenhauspflegeBDH: bürokratisches Monster und Kostensteigerungen

    Personaluntergrenzen in der Krankenhauspflege
    BDH: bürokratisches Monster und Kostensteigerungen

    Geht es nach den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums, werden Krankenhäuser in Deutschland ab dem 1. Januar 2019 zu erheblichem zusätzlichen Dokumentationsaufwand im Bereich des Pflegepersonals verpflichtet.
    Zudem droht ein Personalkostensprung im Zuge der geplanten Personaluntergrenzen in der Pflege.

    Mit immer neuer Bürokratie, Sanktionsdrohungen und politischem Aktionismus vergifte die Politik den notwendigen Diskurs zur weiteren Entwicklung der Pflegerahmenbedingungen in den Häusern, warnt Ilse Müller, Bundesvorsitzende des Sozialverbands und Klinikträgers BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.:

    „Mit der gesetzlichen Pflicht zur Dokumentation schichtgenauer Personaluntergrenzen schafft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das nächste bürokratische Monster in unseren Krankenhäusern. Bis zum heutigen Tage ist es der Politik nicht gelungen, das Personal von unpraktikablen Dokumentationspflichten im Klinikalltag wirksam zu entlasten, jetzt folgt die nächste Bürokratiekeule für unsere Verwaltungen. Wir hätten im Zuge der Krankenhausreformen Maßnahmen zur Entbürokratisierung erwartet, um die Arbeit am Menschen stärker in den Fokus zu rücken. Die Kontrollwut ändert nichts daran, dass Pflegekräfte Mangelware sind. Die Wurzel des Übels wird von der Politik nicht angefasst! Wir benötigen attraktivere Arbeitsbedingungen und eine Stärkung der sozialen Werte in Deutschland. Nur so kann es gelingen, dass wieder mehr qualifizierte Menschen diesen anspruchsvollen Beruf ergreifen. Die Mitarbeiter müssen Zeit haben, Pflege zu leben. Solange beispielsweise Bankangestellte attraktivere Vergütungen bei bequemeren Arbeitszeiten erhalten, werden sich junge Menschen kaum für den Pflegeberuf entscheiden.“

    Die Untergrenzen sollen zunächst für die medizinischen Bereiche der Geriatrie, Neurologie, Kardiologie, Unfallchirurgie, Herzchirurgie und Intensivmedizin gelten und in der Folge ausgeweitet werden. Dabei werden statistische Messgrößen gewählt, die sich offenkundig nicht an den Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften orientieren.

    „Der vorliegende Gesetzentwurf bedeutet für unsere Kliniken einen enormen zusätzlichen Personalaufwand, weshalb wir dringend dazu raten, die Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften zur Personalbesetzung zu beachten. Aus ihnen lassen sich wesentlich geringere Personaluntergrenzen ableiten, als es der hektisch zusammengewürfelte Gesetzentwurf derzeit vorsieht. Eine gesetzlich festgeschriebene Personaluntergrenze könnte zudem Tendenzen eines Wettlaufs „to-the-bottom“ begünstigen. Wir lehnen die Einführung einer ausschließlich auf statistischen Messwerten fußenden, nicht evidenzbasierten Personaluntergrenze ab“, so Müller weiter.

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  • Deutscher Mobilitätspreis 2018: Projekt aus Köln ist Preisträger

    Deutscher Mobilitätspreis 2018: Projekt aus Köln ist Preisträger

    Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ haben in diesem Jahr Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Vereine rund 250 Beiträge für den Deutschen Mobilitätspreises 2018 eingereicht.

    Unter die Preisträger hat es ein Projekt aus Nordrhein-Westfalen geschafft: Der wielebenwir e. V. aus Köln überzeugte mit seiner Einreichung „Freie Lastenräder“. Die Online-Plattform ermöglicht die kostenfreie Entleihe von Lastenrädern und bietet eine ressourcenschonende und gemeinschaftsfördernde Alternative zum motorisierten Verkehr in Städten.

    Der Preisträger des Deutschen Mobilitätspreises 2018 aus Nordrhein-Westfalen:
    Freie Lastenräder – Infrastruktur und kostenfreier Verleih, wielebenwir e. V., Köln,
    www.deutscher-mobilitaetspreis.de/freielastenraeder

    Die weiteren Preisträger:
    – Connected Drones – Drohnen im Luftverkehr sichtbar machen, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen,
    – e-troFit Bus – Umrüstung von Diesel-Bussen auf Elektroantrieb, in-tech GmbH, Garching / München,
    – Free2Move – Verschiedene Sharing-Anbieter auf einer Plattform, GHM Mobile Development GmbH, Berlin,
    – GETAWAY – Jedes Auto per App spontan mieten und vermieten, Getaway GmbH, Berlin,
    – ISCAD – Intelligent Stator Cage Drive, volabo GmbH, Ottobrunn,
    – Leuchtende Bahnsteigkante – Zugauslastung in Echtzeit, S-Bahn Stuttgart & SIUT GmbH, Plochingen,
    – Solarauto Sion – Serienmäßiges Elektroauto mit Solarmodulen, Sono Motors GmbH, München,
    – TicketEasy – Öffentliche Verkehrsmittel per App automatisch erkennen und bezahlen, MotionTag GmbH, Potsdam,
    – Visi-Match.com – Vermittlung von freien Containern, VisiTrans GmbH, Obermoschel,

    Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Schirmherr des Deutschen Mobilitätspreises: „Wir brauchen eine neue deutsche Dynamik für die Zukunft der Mobilität. Dazu sind nachhaltige Ideen, Mut und Entschlossenheit gefragt. Die eingereichten Projekte geben dabei wertvolle Impulse, um deutsche Mobilitätslösungen zum Exportschlager zu machen.“

    Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wählte die zehn besten Projekte für Luft, Wasser, Straße und Schiene aus. Die Preisträger werden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Bundesverkehrsministerium in Berlin im Herbst 2018 offiziell geehrt.
    „Wie Mobilität mit digitalen Innovationen noch nachhaltiger wird, zeigen die Preisträger des Deutschen Mobilitätspreises auf vorbildliche Weise. Die Projekte setzen wichtige Impulse für den Digitalstandort Deutschland und leisten einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, so Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) und des Deutschland – Land der Ideen e. V.

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  • 18,6 % aller Kinder in Nordrhein-Westfalen in Hartz IV-Familien

    18,6 % aller Kinder in Nordrhein-Westfalen in Hartz IV-Familien

    Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen: Vergangenes Jahr lebten 18,6 Prozent aller Kinder in Nordrhein-Westfalen in Familien, die Hartz IV beziehen, Tendenz steigend.

    “Unter den deutschen Flächenländern liegt NRW auf dem traurigen dritten Platz. Nordrhein-Westfalen hat offensichtlich ein Problem mit Kinderarmut. Hier ist dringend politisches Handeln gefordert! Die Hauptursache für Kinderarmut liegt in der Langzeitarbeitslosigkeit der Eltern: In ungefähr drei Viertel der betroffenen Familien ist mindestens ein Elternteil bereits mehr als ein Jahr arbeitslos. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, arbeitslosen Eltern einen Arbeitsplatz zu fairen Bedingungen zu bieten. Wir erhoffen uns von dem geplanten sozialen Arbeitsmarkt eine Erleichterung für die betroffenen Familien”, erklärt die  DGB-Regionsgeschäftsführer Düsseldorf/ Bergisch Land Sigrid Wolf. “Dafür ist es wichtig, dass das Programm auch bei den Menschen in den Wohnquartieren mit hoher Kinderarmut ansetzt und hier Arbeitsplätze schafft.”

    Zudem fordert der DGB, dass bei dem aktuellen Gesetzesentwurf für den sozialen Arbeitsmarkt nachgebessert wird. Ziel müsse es sein, unbefristete, sozialversicherte und tariflich bezahlte Arbeit zu schaffen.
    Wolf: “Wer Armut bekämpfen will, muss Langzeitarbeitslosigkeit und prekäre Arbeit stoppen. Die Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und die Ausweitung der Tarifbindung sind deshalb die wirksamsten Mittel gegen Kinderarmut.”

    Hintergrund: Nach Statistiken der Bundesagentur für Arbeit lebten Ende 2017 in Nordrhein-Westfalen über 580.000 Kinder in 300.000 Haushalten von Hartz IV.

    Tabelle für die DGB-Region Düsseldorf Bergisch Land

    Städte/Kreis der Region Kinder unter 18 Jahren, die in Hartz-IV-Familien leben (%)
    Mönchengladbach 31 %
    Wuppertal 29 %
    Krefeld 23 %
    Remscheid 21 %
    Düsseldorf 20 %
    Solingen 19 %
    Kreis Mettmann 15 %
    Rheinkreis Neuss 14 %
    Kreis Viersen 13 %

    Quelle: Daten-Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit

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  • Neue Kita mitten im Bunten Garten

    Neue Kita mitten im Bunten Garten

    Eine Kita mitten im Bunten Garten, ganz in der Nähe des Spielplatzes – nach jüngsten Überlegungen von Stadt und EWMG könnte das in naher Zukunft Wirklichkeit werden. Denn die ehemalige Betriebsstätte der mags im Bunten Garten wurde aus betrieblichen Gründen aufgegeben und an die städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) übergeben.

    Nach einer Ortsbesichtigung hat Dr. Gregor Bonin (Stadtdirektor, Technischer Beigeordneter und EWMG Geschäftsführer) die EWMG beauftragt, zusammen mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sowie dem Gebäudemanagement (GMMG) ein entsprechendes Nachnutzungskonzept zu entwickeln. Der Standort eignet sich aufgrund der Lage im Stadtgefüge direkt am Bunten Garten und der ebenerdigen Gebäudestruktur sehr gut für eine Nutzung als Kindertagesstätte. Aktuell werden die dafür notwendigen Grundlagen, wie zum Beispiel die baulichen Erfordernisse und die Kosten der Umsetzung ermittelt.

    Mit der Umnutzung soll zudem als weiterer positiver Effekt für die Besucher des Park das Problem der fehlenden Toiletten am hochfrequentierten Kinderspielplatz gelöst werden.

    Gespräche mit potentiellen Betreibern haben die besonderen Qualitäten des Standortes mit der Nähe zum Botanische Garten, Steingarten und Vogelvoliere bestätigt. Gleichzeitig wurde ein großes Interesse am Betrieb dieses Kindergartens bekundet.

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  • Bürgersprechstunde bei Hans-Willi Körfges (SPD)

    Bürgersprechstunde bei Hans-Willi Körfges (SPD)

    Am Montag, den 06.08. bietet der Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges von 16:00 bis 20:00 Uhr eine Bürgersprechstunde in seinem Wahlkreisbüro in der Brucknerallee 126 in 41236 Mönchengladbach an.

    Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung vorab per Mail an hans-willi.koerfges@landtag.nrw.de unter dem Stichwort “Bürgersprechstunde” oder telefonisch unter 02166 1466236 erforderlich.

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  • Mönchengladbachs Menschlichkeit und das Internet

    Mönchengladbachs Menschlichkeit und das Internet

    Da tummeln sich die GroKo-Politiker Dieter Breymann und Ulrich Elsen tagelang mit dem schönsten Schlagloch im Internet und auf Facebook. Mönchengladbach jubelt ob der Medienwirksamkeit. Die Stadt-Tochter mags inszeniert es gemeinsam mit obigen Akteuren und mit Wissen und ohne Mißbilligung des Oberbürgermeisters fernsehreif in die Medien. Alles ok? Natürlich gibt es darüber nicht ausschließlich positive Diskussionen.

    Die gibt es positiv wie negativ über das Vorpreschen einiger SPD-ler in Sachen Menschlichkeit.
    Sie und die Bündnis/Grünen fordern den obigen Oberbürgermeister Reiners per Internet-Botschaft auf, sich den Städten Köln, Düsseldorf und Bonn anzuschließen, diese sind für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge nach einer Rettung aus dem Mittelmeer.
    Was macht unser OB? Er findet es unpassend sich per Facebook etc. an ihn zu wenden. Antwortet jedoch, dasselbe Medium wählend.
    Der Stil ist wichtig, glaubt er. Inhalte folgen später. Das gehört in den Verantwortungsbereich der Bundesregierung, der Kanzlerin, sie bestimmt die Richtlinien unserer Politik.
    Ein Oberbürgermeister hat da nichts zu sagen. Hat unser Oberbürgermeister nichts zu sagen? Werden wir “von Oben nach Unten“ regiert? Wie war das noch? Wer ist der “Souverän“?
    Wegducken gilt nicht Herr Reiners.

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  • Großes Familienfest von NEW und Sparkasse im Volksbad mit Spiel und Spaß

    Großes Familienfest von NEW und Sparkasse im Volksbad mit Spiel und Spaß

    Das Volksbad in Mönchengladbach veranstaltet am Sonntag, 05. August, wieder ein großes Familienfest.

    Die NEW bietet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie an.
    Spiel, Spaß und Action im und am Wasser werden den Gästen beispielsweise beim Schnuppertauchen geboten.

    Zusätzlich kann man bei einem Gewinnspiel Sachpreise gewinnen. Interessierte können hinter die Kulissen des Freibads schauen und sich die Bädertechnik erklären lassen.
    Erwachsene zahlen fünf Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche 2,80 Euro.

    Revisionsarbeiten im Vitusbad
    Wie in Vorjahren stehen in den Sommerferien wieder die einmal im Jahr stattfindenden Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an.
    Aus diesem Grund bleibt das Vitusbad vom 06. bis 26. August geschlossen. Aufgrund der Erneuerung des Hubbodens im Mehrzweckbecken (Springerbecken) muss das große Becken vom 29. Juli bis 31. August geschlossen bleiben. In dieser Zeit steht Familien mit Kleinkindern nur das Planschbecken als Nichtschwimmerbereich zur Verfügung.

    Das Freizeitbecken mit einer Tiefe von 1,35 Meter ist für Nichtschwimmerkinder nur mit Schwimmhilfe (Schwimmflügel) und unter ständiger Begleitung einer erwachsenen Person geeignet.
    Der Freizeitbereich mit Plansch- und Freizeitbecken öffnet montags und mittwochs bis freitags ab 10:00 Uhr, samstags und sonntags ab 8:00 Uhr.
    Ausweichmöglichkeiten bieten die weiteren NEW-Bäder in Mönchengladbach, das Bad Ransberg in Viersen und das H2Oh in Tönisvorst. Das Freibad Volksbad und das Schlossbad Niederrhein haben in den Sommerferien durchgehend geöffnet. Alle Veranstaltungen und Öffnungszeiten sowie das aktuelle Kursprogramm aller NEW-Bäder gibt es auf einen Blick im Internet unter www.new-baeder.de.

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  • Das Betreten der Wälder wird eingeschränkt

    Das Betreten der Wälder wird eingeschränkt

    Wegen der drohenden Waldbrandgefahr schränkt der Landesbetrieb Wald und Holz NRW am Niederrhein das freie Waldbetretungsrecht ein.
    Ab sofort ist deshalb auch das Betreten der Wälder in Mönchengladbach nur noch auf Straßen und festen Wegen gestattet. Davon betroffen sind zum Beispiel der Hardter Wald, der Wickrather Wald, der Buchholzer Wald, Volksgarten-Eschenbroich, Schloss Rheydt, Neuwerk Donk, Hoppbruch/Trietenbroich und Großheide.
    Diese Vorsorgemaßnahme gilt zunächst bis Ende August.

    Je nach Witterungslage kann das Betretungsverbot länger dauern oder auch vorzeitig aufgehoben werden. Ein Verstoß gegen die erlassene Verordnung im Rahmen des Landesforstgesetzes NRW kann mit einer Geldbuße von 250 bis 25.000 Euro belegt werden.

    An alle Bürgerinnen und Bürger appellieren die Feuerwehr Mönchengladbach und der Landesbetrieb Wald und Holz, Regionalforstamt Niederrhein, folgende Verhaltensregeln einzuhalten:

    – Bitte nicht im Wald rauchen!
    – Bitte das Grillen auf den privaten Gartenbereich beschränken!
    – Bitte die Wege im Wald nicht verlassen! Das Wegegebot ist einzuhalten!
    – Offenes Feuer im Wald und im Umkreis von 100 m um den Wald ist strikt verboten! Hierzu zählen auch offene Feuer
    im Gartengelände.
    – Das Abstellen von Fahrzeugen mit heißem Katalysator im trockenen Gras ist zu unterlassen!

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  • “…eine Frage der Menschlichkeit“ – SPD und Grüne unterstützen Flüchtlingsinitiative

    “…eine Frage der Menschlichkeit“ – SPD und Grüne unterstützen Flüchtlingsinitiative

    Die Mönchengladbacher SPD-Politiker Barbara Gersmann, Gülistan Yüksel, Felix Heinrichs und Hermann-Josef Krichel-Mäurer, sowie die Bündnis-Grünen in Mönchengladbach fordern einen Beitritt der Stadt Mönchengladbach zur Flüchtlingsinitiative der Städte Düsseldorf, Köln und Bonn. Deren Oberbürgermeister bzw. Oberbürgermeisterin hatten gestern in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin ihre Bereitschaft erklärt, im Mittelmeer in Not geratene Flüchtlinge zusätzlich aufzunehmen.

    „Es ist schlichtweg eine Frage der Menschlichkeit, in dieser schlimmen Situation den Flüchtlingen zu helfen. Angesichts freier Unterbringungsmöglichkeiten in unserer Stadt möchten wir, dass auch die Stadt Mönchengladbach ein Zeichen setzt. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, dies gegenüber den Amtskollegen und gegenüber der Bundeskanzlerin deutlich zu machen. Während in Berlin Seehofer, Merkel und die Union die Regierung fast platzen lassen und populistische Scheindiskussionen führen, nehmen wir eine europäische Lösung ernst. Wir wollen nicht einfach abwarten, sondern unseren Beitrag auch wirklich leisten.“, so die SPD-Politiker in ihrem Appell.

    Die Grünen im Rat MG unterstützen diese Initiative ebenfalls und würden es begrüssen, wenn im Rat der Stadt Mönchengladbach alle demokratischen Fraktionen, den OB bitten würden, sich dieser Initiative der OB´s der genannten Städte in der Monopolregion Rheinland anzuschließen.
    Auch einen Beitritt des Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners aus eigener Initiative unterstützt und begrüßt die grüne Fraktion MG.
    Grünen Fraktionsvorsitzender Sasserath: ” Köln und Bonn sind Städte unter Regierungsbeteiligung der CDU bzw. auch der FDP. In Düsseldorf regiert eine Ampel. Gerade erst haben die Kirchen in Deutschland erklärt, die Seenotrettung zu unterstützen.
    Gerade eine Stadt wie MG mit ihrer sozialen Tradtion und der großen ehrenamtlichen  Unterstützung in der Flüchtlingsarbeit ist hier politisch aufgerufen, die Flagge der Menschenrechte zu hissen und der Initiative beizutreten.
    Ertrinkende Menschen brauchen konkrete Hilfen europäischer Städte”.

    Den SPD-Politikern geht es jenseits der Debatten um eine einheitliche Flüchtlingspolitik darum, Menschen in Not zu helfen.

    „Wir stellen jetzt bewusst nicht die Fragen nach den Fluchtursachen oder der Notwendigkeit einer abgestimmten europäischen Flüchtlingspolitik, denn das hilft den Menschen jetzt nicht weiter. Diese Menschen brauchen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes festen Boden unter den Füßen, medizinische Versorgung und einen sicheren Aufenthalt. Das alles müssen wir doch in einem reichen Europa leisten können. Wir in Mönchengladbach können das auf jeden Fall leisten, so wie es diese Stadt während der großen Flüchtlingsströme in 2015 und 2016 gezeigt hat. Durch großes ehrenamtliches Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger sind die Menschen hier in die Gesellschaft integriert und damit ist dem braunen Sumpf die Grundlage entzogen worden“, argumentieren die SPD-Politiker weiter: „Es geht heute nicht einmal um die großen Zahlen wie 2015 und 2016. Aber je mehr Kommunen sich bereit erklären, ihren kleinen Beitrag zu leisten, umso verträglicher können wenigstens die Menschen menschenwürdig aufgenommen werden, die mit den Rettungseinsätzen im Mittelmeer vor dem sicheren Tod bewahrt werden. Nach den uns bekannten Zahlen gehen wir davon aus, dass wir in Mönchengladbach unseren Beitrag leisten können.“

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  • NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    NRW-Regierung: Durchwachsene sozialpolitische Bilanz –
    u.a. keine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen

    Der schwarz-gelben Landesregierung stellte der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen am Mittwoch in Düsseldorf ein durchwachsenes Zwischenzeugnis für die Sozialpolitik des ersten Amtsjahres aus: “Nachdem das Thema im Koalitionsvertrag nur ein Schattendasein fristete, haben CDU und FDP inzwischen zwar einige neue Gesetze verabschiedet. Diese lassen jedoch Menschen mit Behinderung weiter auf Verbesserungen warten und bedeuten für Pflegebedürftige und deren Angehörige sogar Rückschritte”, kritisierte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge.

    So wurde unter anderem das Entfesselungspaket I verabschiedet, infolgedessen für die Pflege in NRW nicht länger der bewährte Grundsatz “ambulant vor stationär” gilt. “Das widerspricht zum einen dem Wunsch eines Großteils der Bevölkerung, in der vertrauten Umgebung alt zu werden”, so Vöge. “Angesichts des heute schon offensichtlichen Mangels an professionellen Pflegekräften stellt sich darüber hinaus aber auch die Frage, wie die Versorgung von immer mehr Heimbewohnern überhaupt auf Dauer sichergestellt werden kann.”

    Mit Blick auf nahezu 1,82 Millionen Menschen mit Behinderung hierzulande kritisierte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen außerdem, dass die Koalition weder eine Quote zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen, noch klare Zuständigkeiten für Leistungen der Eingliederungshilfe eingeführt hat. “Von einer gleichberechtigten Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention sind wir daher immer noch weit entfernt”, betonte Vöge. “Das belegen im Übrigen mehr als 6.300 Sozialgerichtsverfahren, die unsere Experten alleine 2017 für VdK-Mitglieder in NRW abgeschlossen haben und die überwiegend auf das Schwerbehinderten- und Rentenrecht entfielen.”

    Als positiv hob der VdK-Landesvorsitzende hingegen das Vorhaben der NRW-Regierung hervor, die ärztliche Versorgung gerade im ländlichen Raum zu verbessern. “Auch die Telemedizin kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, insofern der Nutzen für die Patienten erwiesen ist und der Mensch im Mittelpunkt steht”, sagte Vöge und ergänzte mit Blick auf die Digitalisierung die Forderung, die neue Arbeitswelt und die Finanzierung der klassischen Sozialsicherungssysteme besser aufeinander abzustimmen. “Außerdem brauchen wir dringend Bildungsangebote, die die Beschäftigungschancen von Geringqualifizierten, älteren Arbeitnehmern sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen erhöhen.”

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  • Die Grünen bleiben in Sachen Müll am Ball –  es gibt keinerlei Anreize zur Müllvermeidung…

    Die Grünen bleiben in Sachen Müll am Ball –
    es gibt keinerlei Anreize zur Müllvermeidung…

    Die Bezirksregierung hat in einem Schreiben an Bündnis 90/Die Grünen die Rechtmäßigkeit der neuen Abfallsatzung inhaltlich bestätigt und sieht keinen „Raum für kommunalaufsichtliches Einschreiten“.

    Dazu erklärte Hajo Siemes, der die Grünen im Aufsichtsrat der GEM vertritt: „Wir bedauern diese Auffassung, da unserer Meinung nach durch das neue System weder finanzielle und schon gar nicht logistische Anreize zur Vermeidung von Müll gegeben sind. Und das ist schließlich das oberste Ziel aller einschlägigen Gesetze. In diesem Punkt müssen wir jedoch die Sichtweise der Bezirksregierung akzeptieren. Dennoch sehen wir, auch durch das Schreiben der Bezirksregierung bedingt, einen neuerlichen Grund, prüfen zu lassen, ob diese Abfallsatzung ordnungsgemäß verabschiedet wurde. Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat der Satzung nicht zugestimmt, sondern diese nur zur Kenntnis genommen. Nach der bisherigen Satzung der ‚mags’ wäre jedoch eine Zustimmung des Rates notwendig gewesen, bevor die ‚mags’ der Satzung hätte zustimmen können.“
    Die Grünen haben nun in dieser Angelegenheit nochmals die Bezirksregierung angeschrieben und um Prüfung gebeten.

    Die Grünen verfolgen außerdem mit Interesse, dass CDU und SPD in Sachen Mülltonnen jetzt auf die anhaltenden Proteste aus der Bürgerschaft reagieren. Dazu erklärte Dr. Gerd Brenner, der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion: „Die Ende 2017 beschlossene Abfallsatzung wird nach wie vor von vielen Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt. Die Flut der Beschwerden bei der Stadt ebbt nicht ab. Alle Oppositionsparteien hatten die Satzung in den Gremien der Stadt sowieso schon abgelehnt. Jetzt wollen CDU und SPD diese Satzung offensichtlich mit einer zusätzlichen Satzung eilig reparieren. Zwei Maßnahmen soll der Rat bald beschließen: erstens eine Innenmarkierung in großen Mülltonnen und zweitens einen neuen Grundpreis für die Müllabfuhr.“

    Die geplante Umsetzung beider Maßnahmen sehen die Grünen skeptisch. „Mit der nun vorgesehenen Innenmarkierung in großen Tonnen reagieren CDU und SPD auf den Vorwurf, dass viele Bürger nach der neuen Abfallsatzung ein ‚Luftvolumen’ in ihren Tonnen zu bezahlen haben, das sich aus der Anzahl der Familienmitglieder gar nicht herleiten lässt“, erklärte Dr. Brenner. „Ein solcher Strich in der Tonne ist rechtlich wohl nur zulässig, wenn die Befüllung bis höchstens in Höhe des Striches von den Müllwerkern kontrolliert wird und wenn die Kontrollen auch dokumentiert werden. Dazu müssen die Müllwerker in die Tonne hineinsehen – in Zeiten der Digitalisierung ein fast schon vorsintflutliches und äußerst umständliches Verfahren. Das bedeutet erheblichen bürokratischen Mehraufwand für die Müllwerker. Außerdem droht den Bürgern Ärger, wenn andere ihre Tonnen weiter auffüllen und sie deswegen in einen Rechtsstreit verwickelt werden. Eine entspannte Müllentsorgung sieht anders aus.“

    Die Grünen rechnen auch bei der zweiten Reparaturmaßnahme von CDU und SPD mit Komplikationen.
    Dr. Brenner: „Ein Teil der Müllgebühr, ein sogenannter neuer Grundpreis, soll sich aus der Anzahl der Haushalte auf dem Grundstück ergeben.
    Haushalte wollen CDU und SPD als baurechtliche Nutzungseinheiten definieren.
    Auch das verspricht Ärger, zumal die Grundstückseigentümer auch noch die Gewerbeeinheiten auf ihrem Areal angeben sollen. Für das Gewerbe ist die städtische Müllabfuhr aber eigentlich gar nicht zuständig.

    Außerdem kann die Stadt die Angaben von Grundstückbesitzern zu Gewerbetreibenden wohl auch nicht angemessen überprüfen, weil ihr dazu Daten fehlen. Die Abfallsatzung wird mit den neuen Plänen von CDU und SPD also keineswegs besser, sondern erheblich komplizierter und anfälliger für Störungen und Streitereien.“

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  • Erhöhte Vorsichtsmaßnahmen wegen Brandgefahr

    Der Unterholzbrand im Schmölderpark am vergangenen Wochenende hat gezeigt, wie hoch aktuell die Brandgefahr aufgrund der Trockenheit ist.

    In Absprache mit der Feuerwehr erhöht mags deshalb die Vorsichtsmaßnahmen und sperrt die öffentlichen Grillzonen im Stadtgebiet. „Wir rechnen kurzfristig damit, dass die aktuelle Warnstufe 4 auf die höchste Warnstufe 5 erhöht wird. Deshalb ist eine solche Vorsichtsmaßnahme alternativlos“, sagt Mönchengladbachs Feuerwehrchef Jörg Lampe.

    Wer dennoch beim Grillen erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Um die Gefahr von Bränden zu reduzieren, ist es auf den Waldgrabflächen der städtischen Friedhöfe derzeit verboten, Kerzen und Laternen aufzustellen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt gilt diese Regelung bis auf Widerruf.

    Die wochenlange Trockenheit und die bevorstehende Hitzewelle sorgen für weitere Belastungen der Grünflächen in Mönchengladbach. Die Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung sind im Dauereinsatz um Bäume und Pflanzen zu schützen.

    Einheiten der Freiweilligen Feuerwehr und jetzt auch des Technischen Hilfswerks unterstützen die mags-Mitarbeiter bei der Bewässerung. Die warmen Temperaturen versetzen vor allem Bäume regelrecht in Stress. Besonders Straßenbäume und Bäume, die nicht älter als acht Jahre sind, leiden unter den Wetterbedingungen. Bei jungen Bäumen setzt mags beispielsweise Kokosmatten ein. Sie sollen das Verdunsten des Wassers verhindern. An dieser Stelle möchte sich mags noch einmal bei allen Mönchengladbachern bedanken, die Bäume und Pflanzen mit Wasser versorgen. Und das Unternehmen freut sich über jeden weiteren Helfer.

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  • Initiative AUFBRUCH FAHRRAD  in Mönchengladbach

    Initiative AUFBRUCH FAHRRAD in Mönchengladbach

    „Wir erleben in unserer Stadt gerade eine parteiübergreifende und prominente Unterstützung der Intiative durch Unterstützer aus Kultur, Unternehmerschaft, Verwaltung und Politik“, freut sich Thomas M. Claßen, Mitglied im Vorstand des ADFC. Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Mönchengladbach e.V..

    Tatsächlich erschien viel politische Prominenz am Freitag am 1. Infostand auf der Hindenburgstraße. Besonders sei genannt Frau Ute Symanski, Vorsitzende des federführenden Radkomm e.V. Köln.

    Bei der Initiative geht es um die Verbesserung der Radverkehrs-Situation in NRW.
    Der Aufbruch in ein modernes, bewegliches Land NRW und bis 2025 den Anteil des Radverkehrs von ca. 8% auf 25% landesweit erhöhen.
    Es wird eine Unterschriftensammlung durchgeführt mit dem Ziel, die Landesregierung wird aufgefordert, Gesetze zur Verbesserung des Radwegezustands zu ändern oder zu erlassen.
    Weitere Infos unter: www.aufbruch-fahrrad.de

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