Autor: Harald Wendler

  • Schriefersmühle zeigt Kunst aus dem Gymnasium Rheindahlen

    Ab Freitag, 7. September, 18 Uhr, heißt es wieder “Kunst in der Schriefersmühle”. Gezeigt werden Arbeiten von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Rheindahlen. Organisiert wird die Ausstellung vom Förderverein Schriefersmühle in Zusammenarbeit mit den Kunstpädagogen des Gymnasiums.

    Die Ausstellung wird am Freitag, 7. September, um 18 Uhr eröffnet. Am Samstag und Sonntag (8./9. September) ist die Ausstellung von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Am Sonntag, 8. September, dem Tag des offenen Denkmals, bietet der Förderverein außerdem Führungen durch die Schriefersmühle an. Besucher können sich über den Baufortschritt und die nächste Phase der Sanierung informieren: Denn das 1747 erbaute Denkmal an der B 57 soll im kommenden Jahr eine neue Mühlenkappe mit Flügeln erhalten.

     

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Argumente gegen Stammtischparolen: Populismus aus der Mitte der Gesellschaft. Wie kann man kontern?

    „Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg“, „Asylanten sind Sozialschmarotzer“, „Wer Arbeit will, der findet auch welche“, „Ausländer sind kriminell“, „Wegen der vielen Flüchtlinge kann sich keine Frau mehr auf die Straße trauen“ „Da sind doch alles nur Wirtschaftsflüchtlinge“ .

    Stammtischparolen wie diese kommen meistens plötzlich und unerwartet, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Man fühlt sich überrumpelt, will reagieren, aber es fällt nichts Passendes ein. Was kann man sagen, was tun? Was steckt hinter diesen Parolen? Wo kommen sie her? Welches Weltbild wird mit ihnen transportiert? Haben sie eine Nähe zum Rechtsextremismus? Welche Argumente, Fakten und Informationen können den populistischen Parolen und Sprüchen entgegengesetzt werden?

    Diese Fragen werden interaktiv in einem Vortrag und mit Bezug auf die Psychologie von Vorurteilen und die Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus, Rechtspopulismus und –extremismus beantwortet.

    Donnerstag, 6. September 2018, um 19:30 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus
    Wilhelm-Strauß-Straße 34 in 41236 Mönchengladbach-Rheydt

    Referent: Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer
    Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, an der Universität Duisburg-Essen tätiger Politologe und Erwachsenenbildner, hat ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen entwickelt. Es ist ein vielfach erprobtes, in Deutschland, Österreich, Südtirol, Luxemburg und der Schweiz bekanntes Training gegen Populismus, Diskriminierung und Pauschalverunglimpfung.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tut die Stadt etwas für die LEG-Mieter in Mönchengladbach?

    Tut die Stadt etwas für die LEG-Mieter in Mönchengladbach?

    Vor zehn Jahren hat die nordrhein-westfälische Landesregierung von CDU und FDP das Wohnungsunternehmen LEG an einen Fonds der US-Investmentbank Goldman Sachs, den Whitehall Real Estate Funds, verkauft und so die Kontrolle über 93.000 Wohnungen aus der Hand gegeben.
    Im Februar 2013 ging die LEG an die Börse.

    Für die Fondbesitzer hat sich der Kauf gelohnt, da der Börsenwert des Immobilienkonzerns sich seither mehr als verdoppelt hat.

    Für das Geschäftsjahr 2017 gab das Unternehmen aufgrund der höheren Mieteinnahmen einen operativen Gewinn von mehr als 295 Millionen Euro an. Um den Mietern einen gewissen Schutz zu gewähren, gab es seinerzeit Auflagen: In einer so genannten Sozialcharta wurde festgelegt, dass die Möglich­keiten für Mieterhöhungen, Kündigungen und Weiterverkäufe Beschränkungen unterliegen. Zehn Jahre galt die Sozialcharta, in diesen Tagen läuft sie aus.

    Welche Folgen das für die Mieter der LEG hat, das bewegt auch Mönchengladbachs Grüne, denn in der „Vitusstadt“ gehört die LEG wohl zu den größten Eigentümern von Wohnungen auf dem privaten Wohnungsmarkt.

    „Sehr viele Mieter der LEG beziehen Leistungen zum Lebensunterhalt über die Stadt, diese trägt für viele Haushalte im Rahmen des SGB II und SGB XII die Kosten der Unterkunft“, stellt Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Mönchengladbacher Grünen fest. Aus seiner Sicht muss die Stadt ein fiskalisches Interesse daran haben, dass die Mieten, die sie für die Kosten der Unterkunft bezahlt, möglichst gering bleiben. „Die LEG ist eines jener Wohnungsunternehmen, die bisher in Mönchengladbach –  trotz der Auflagen der Sozialcharta – rigoros alle sich bietenden Spielräume zu Mieterhöhungen genutzt hat“, sagt Boris Wolkowski.
    Zugleich aber klagt eine hohe Zahl von LEG-Mietern über Probleme mit nicht erfolgten Instandhaltungen und den baulichen Zustand der Wohnungen (defekte Anlagen, Schimmel etc.), über teure Modernisierungsmaßnahmen, fehlerhafte Betriebskostenabrechnungen und die generelle Erreichbarkeit des Vermieters.

    Vor diesem Hintergrund haben die Grünen nun eine Anfrage an OB Hans-Wilhelm Reiners gestellt. „Wir wollen unter anderem wissen, ob die Stadtverwaltung die Gefahr einer Verschärfung der Probleme und einer Steigerung der Mietkosten für Mieter der LEG sieht, wenn die Sozialcharta zum 29. August 2018 ausläuft“, so der Grünen-Politiker. „Und wir wollen wissen, was die Stadt unternehmen will in der Sache.“ Mit dem Verkauf im Jahr 2008 hatte die damalige schwarz-gelbe Landes­regierung eben nicht nur die Kontrolle über tausende Wohnungen aus der Hand gegeben, sondern auch ein wichtiges Instrument, um preisgünstigen Wohnraum zu garantieren. „Jetzt müssen wir sehen, wie wir zum Schutz der LEG-Mieter mit den Folgen des Verkaufs umgehen, auch hier vor Ort“, sagt Boris Wolkowski. Und sieht da gerade auch die Stadtverwaltung in der Pflicht.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hilfsbereiter Senior bestohlen

    Hilfsbereiter Senior bestohlen

    Gestern hat ein bislang unbekannter Täter die Hilfsbereitschaft eines Seniors ausgenutzt, um ihn in seinem eigenen Haus auf der Straße “Am Wasserturm” zu bestehlen.

    Es war gegen 17.30 Uhr, als der 73-Jährige die Haustür öffnete, weil er ein Klopfen an einem Fenster gehört hatte. Er sah sich einem ihn unbekannten Mann gegenüber, der darum bat, seine Toilette benutzen zu dürfen. Der hilfsbereite Senior ließ ihn ein und wartete im Erdgeschoss, während der dreiste Dieb angeblich die Toilette im ersten Obergeschoss aufsuchte. Nachdem er wieder gegangen war stellte der 73-Jährige fest, dass in einem anderen Raum auf der ersten Etage eine Schublade geöffnet war und sowohl Bargeld als auch ein Sparbuch fehlten.

    Der Täter wurde als etwa 1.80m großer und ca. 30 Jahre alter Mann mit schwarzen Haaren und dunkler Hautfarbe beschrieben. Er sei dünn gewesen und habe akzentfreies Deutsch gesprochen.

    Die Polizei fragt: Wem ist ein Mann aufgefallen, zu dem diese Beschreibung passt? Bei wem hat der Dieb sonst noch geklopft oder geklingelt? Hinweise an die Kriminalpolizei unter 02161-290.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kita Mummpitz kann Räume  am Standort weiter nutzen

    Kita Mummpitz kann Räume am Standort weiter nutzen

    Die Kindertagesstätte Mummpitz kann ihren Betrieb an der August-Montfort-Straße weiter fortführen. Die befürchtete Zwangsräumung ist abgewendet.
    Dazu der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch: „Ich freue mich außerordentlich über diese Entwicklung. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Kinder, Eltern und Mitarbeiter. Wir werden jetzt die erforderlichen Schritte zur Rückabwicklung des Grundstückskaufvertrages einleiten und der Firma Jessen gegenüber den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären. Das gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit der Kindertagesstätte in Ruhe nach einem neuen, dauerhaft geeigneten Standort Ausschau zu halten. Bis dahin kann die Kita ihre Arbeit an der August-Montfort-Straße fortführen.“
    Anmerkung der Redaktion MG-heute:
    Schlegelmilch meint sicher die NEW AG und nicht die CDU wenn er davon spricht, die Rückabwicklung des Kaufvertrages einleiten zu wollen.

    Eine erfreuliche Nachricht ist es allemal.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Norbert Bude erhält den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

    Norbert Bude erhält den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

    Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Norbert Bude, wurde am 23. August 2018 durch den Ministerpräsidenten Armin Laschet mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

    Den Verdienstorden erhalten Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW in Anerkennung ihres außerordentlichen Verdienstes für die Allgemeinheit.
    Seit 1986 wird die Ehrung vorgenommen, die auf maximal 2.500 Orden beschränkt ist.

    Für die SPD Mönchengladbach erklären die Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, der Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs und der Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges: „Wir möchten Norbert Bude im Namen der gesamten Mönchengladbacher Sozialdemokratie herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung gratulieren! Nur wenige Bürgerinnen und Bürger werden für ihr Engagement auf diese Weise ausgezeichnet. Besonders zu würdigen ist sicher sein Einsatz für die Beteiligung von jungen Menschen an politischen Prozessen. Norbert Bude hat sich stets dafür eingesetzt, Politik für Jugendliche interessant und nachvollziehbar zu gestalten. Er hat selbst Beteiligungsformate mitentwickelt und Partizipation ermöglicht. Auch der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft war ihm immer ein Herzensanliegen, dem er sich auch weiterhin tatkräftig widmet. Wir freuen uns, dass sein großes und vielfältiges Engagement nun mit dieser besonderen Auszeichnung geehrt wird!“

    Zur Person:
    Norbert Bude wurde am 14. September 1959 in Rheydt geboren. Mit 23 Jahren trat er am 01. Februar 1983 in die SPD ein und engagierte sich politisch zuerst bei den Jusos, der Jugendorganisation der SPD, und anschließend in verschiedenen Parteifunktionen. Kommunalpolitisch umfasst sein Engagement eine Reihe von Stationen über die Bezirksvertretung Odenkirchen, das Amt des Bezirksvorstehers von Odenkirchen, als Ratsherr und Fraktionsgeschäftsführer bis zu seiner Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach im Jahr 2004. Norbert Bude war auch über die Grenzen von Mönchengladbach politisch aktiv, unter anderem als Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK). Norbert Bude ist neben seiner politischen Tätigkeit auch ehrenamtlich im Schützenbrauchtum und im Karneval verwurzelt. Seit 2014 ist er zudem Vorsitzender des Präsidiums der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach / Rhein-Kreis-Neuss.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 20 GoKart-Fahrer kämpften für Treffen mit David Coulthard – mit Bildergalerie

    20 GoKart-Fahrer kämpften für Treffen mit David Coulthard –
    mit Bildergalerie

    Max Übelhack siegte in der Fabelzeit von 26,50 Sekunden für die schnellste der 15 Runden.
    Vorausgegangen waren zwei Rennen á 10 Fahrer, die drei Zeitschnellsten haben die ausgeschriebenen Tickets (jeweils 2 Stück) gewonnen.
    Austragungsort war die bekannte Kartbahn in Kaarst

    Diese Gewinne berechtigen zum Besuch der Abendveranstaltung in Mönchengladbach, bei der David Coulthard, ehemaliger Formel 1 Star, aus seinem bisherigen Leben erzählen wird. Der Zeitschnellste Max Übelhack wird David Coulthard persönlich treffen.

    Es gab starke Kämpfe um diese drei Plätze, in den Kurven wurde gefightet um jeden Zentimeter.
    Max Übelhack ist Auszubildender bei einer Versicherung und lebt in Wegberg, der 22-jährige träumt von einer Karriere im Autosport-Bereich, sieht aber realistischerweise viele Hemmnisse auf dem Weg dorthin.. Bereits seit geraumer Zeit fährt er Rennen im Kart sehr erfolgreich, muß die Kosten dieses aufwendigen Sports jedoch größtenteils selber finanzieren, Sponsoring gestaltet sich schwierig.
    Er freut sich riesig auf das Treffen seines Idols David Coulthard, ihm imponiert an diesem, dass er nach seiner aktiven Karriere weiter im Rennsport tätig und präsent geblieben ist.
    Am 19. September wird es soweit sein. David Coulthard besucht Mönchengladbach auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach im Red Box, Am Nordpark 29.

    Tickets: 20, 30, 40 Euro unter www.adticket.de, Tel.: 01806050400. Preise zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU-Süd fordert  Aktionsprogramm gegen Vandalismus Sommertheater oder brauchen wir eine Bürgerwehr?

    CDU-Süd fordert Aktionsprogramm gegen Vandalismus
    Sommertheater oder brauchen wir eine Bürgerwehr?

    Der Treppenaufgang am Rathaus Rheydt, Spielplätze, Denkmäler, Parks oder sogar Kirchen und Friedhöfe: Immer wieder kommt es in Mönchengladbach zu Ausbrüchen blinder Zerstörungswut.
    Der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Süd, Joachim Roeske, fordert angesichts dieser ungebrochenen Entwicklung jetzt ein stadtweites Aktionsprogramm gegen Vandalismus:
    „Der Respekt vor fremdem Eigentum gehört zu den wesentlichen Säulen unserer Gesellschaftsordnung. Es ist erschreckend, dass dieses Rechtsgut regelmäßig in unserer Stadt buchstäblich mit den Füßen getreten wird. Auch ist es nicht hinnehmbar, dass die Täter fast nie ermittelt werden. Die CDU-Bezirksfraktion Süd spricht sich daher für ein stadtweites Maßnahmenpaket gegen Vandalismus aus. Wir erwarten von Polizei und Ordnungsamt konkrete Vorschläge, wie Sachbeschädigungsdelikte in Zukunft besser verhindert und effektiver aufgeklärt werden können. Sicher ist es richtig, dass Einsatzkräfte nicht an jedem Ort zu jeder Zeit präsent sein können. Mit kreativen Ideen ließe sich allerdings zum Beispiel die Präventionsarbeit nachhaltig stärken. Ein Zivilcourage-Preis, der zur Täter-Ermittlung beiträgt, könnte ausgelobt werden. Schulklassen könnten durch Projektstunden sensibilisiert werden. Informationsveranstaltungen könnten angeboten werden. Wir müssen stärker für eine Kultur des Hinsehens werben. Vandalismus wird gerade auch durch Wegsehen gefördert. Ich freue mich, dass der Vorsitzende des Polizeibeirates, Frank Boss, bereits zugesichert hat, das Thema auch in den Mittelpunkt der Beiratsarbeit zu rücken.“

    Kommentar MG-heute:
    Natürlich dürfen Überlegungen angestellt werden, wie das zu verhindern oder weitestgehend eingedämmt werden kann.
    Nicht akzeptabel jedoch scheint ein Ruck in die Richtung, in die Joachim Roeske mit seiner CDU wohl tendiert.
    Seine Forderung nach einer “kreativen Idee”, nach einem “Zivilcourage-Preis”.
    Er möchte Schülergruppen “sensibilisieren”?
    Ein Hauch von Rechtsruck wohnt seinem Statement inne. Hoffentlich nur ein Versuch, das Sommerloch zu füllen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Premium-Kart-Rennen heute in Kaarst:  20 Fahrer kämpfen für Treffen mit David Coulthard

    Premium-Kart-Rennen heute in Kaarst:
    20 Fahrer kämpfen für Treffen mit David Coulthard

    Foto: D. Coulthard: K/A

    Wenn der ehemalige Formel-1-Pilot David Coulthard am 19. September in die Mönchengladbacher Red Box kommt, um aus seinem bewegten Leben vorzutragen, sind auch die drei erstplatzierten Fahrer des Kaarster Premium-Kart-Rennens mit im Publikum.

    Der Initiativkreis Mönchengladbach hat zur Einstimmung auf seinen Veranstaltungsabend mit David Coulthard auf der Kaarster Kart-Bahn ein Rennen organisiert. Am 23. August heißt es in Kaarst für die 20 Fahrer, die sich auf die Ausschreibung des Unternehmerkreises beworben haben und ausgelost wurden:

    Mit Vollgas auf die Überholspur. Denn der schnellste Fahrer erhält nicht nur zwei Freitickets für die Abendveranstaltung am 19. September mit David Coulthard, sondern wird den ehemaligen Formel-1-Star auch persönlich treffen. Die Teilnehmer, die den zweiten und dritten Platz erreichen, erhalten jeweils zwei Freitickets für den Abend mit David Coulthard.

    Premium-Kart-Rennen:

    23. August 2018, 18 bis 19.30 Uhr
    S Speedworld Indoor-Karting GmbH im Gewerbegebiet Kaarster Kreuz,
    Friedrich-Krupp-Str. 10, 41564 Kaarst

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Drei Tipps, wie Kinder sicher zu Fuß zur Schule laufen können

    Drei Tipps, wie Kinder sicher zu Fuß zur Schule laufen können

    „Elterntaxi stehenlassen!“ –
    Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen zum Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen alle Kinder dazu auf, den Schulweg möglichst zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad zurückzulegen.
    Ihre Eltern sind aufgefordert, die Kinder dabei zu unterstützen.

    Immer weniger Kinder in Deutschland gehen selbstständig zur Schule. In den Siebzigerjahren machten sich noch rund 90 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler zu Fuß auf den Schulweg. Heute werden stattdessen immer mehr Kinder mit dem Elterntaxi zur Schule gefahren.

    Nach einer Forsa-Umfrage sind es nur noch 37 Prozent, die zu Fuß zur Schule gehen, also etwa jedes dritte Grundschulkind. Dabei fördert der Fußweg zur Schule und zur Kita die Sicherheit der Kinder im Verkehr, ihre körperliche und geistige Entwicklung sowie ihre Konzentrationsfähigkeit in der Schule.
    Das Deutsche Kinderhilfswerk und der VCD geben Eltern zum Schulstart drei Tipps, wie sie den zu Fuß zurückgelegten Schulweg ihrer Kinder sicherer gestalten können.

    Tipp 1: Eltern sollten mit ihren Kindern gemeinsam einen sicheren Schulweg festlegen und einüben Gerade mit jüngeren Kindern sollten Eltern einen sicheren Schulweg gemeinsam festlegen und einüben. Der Fußweg muss nicht der kürzeste Weg sein, sondern er sollte schwierige Straßen und Kreuzungen umgehen. Eltern und Kinder sollten den ausgewählten Schulweg mehrmals zusammen ablaufen. So lernen die Kinder zunächst mit Hilfe ihrer Eltern, sich auf dem Weg und in möglichen Gefahrensituationen souverän zu verhalten. Die Eltern gewinnen Vertrauen, dass ihre Kinder den Schulweg sicher und selbstständig meistern können.

    Tipp 2: Laufgemeinschaften bilden
    Für den Weg zur Schule können Eltern oder auch Kinder selbst sogenannte Laufbusse organisieren. Hierbei werden an unterschiedlichen Stellen vor Ort Haltestellen vereinbart, an denen sich die Kinder aus der Nachbarschaft verabreden und gemeinsam zur Schule gehen können. Kinder, die mit Freunden zur Schule gehen, lernen, auch auf andere aufzupassen. Ihr soziales Verhalten wird gefördert und sie können schon auf dem Weg zur Schule Freundschaften pflegen oder schließen.

    Tipp 3: Fahrgemeinschaften in dünn besiedelten Gebieten bilden In Gegenden, in denen lange Schulwege oder fehlende Schulbusse das „Elterntaxi“ notwendig machen, hilft es, Fahrgemeinschaften zu bilden. Die gemeinsame Autonutzung reduziert den Schadstoffausstoß und entspannt gleichzeitig die chaotische Verkehrssituation vor den Schulen. Ratsam ist, in einiger Entfernung zur Schule eine Elterntaxihaltestelle einzurichten. So können die Kinder die letzten 300 bis 500 Meter gemeinsam zu Fuß gehen.

    Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Legen Kinder ihren Schulweg selbstständig zurück, fördert dies ihr sicheres Verhalten im Verkehr. Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, nehmen ihre Umgebung aktiv wahr. Sie lernen, sich gut zu orientieren und auf sich selbst aufzupassen. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein – auch für andere Lebenssituationen. Kinder hingegen, die mit dem Auto zur Schule gebracht werden, können oft Entfernungen schlecht einschätzen und finden sich weniger gut in ihrer Umgebung zurecht. Kindern auf der Rückbank des Elterntaxis fehlt das Erfolgserlebnis, ihren Schulweg eigenständig zurücklegen zu können. Eltern sollten ihren Kindern diese Chance nicht verwehren.“

    Stephanie Päßler, VCD-Projektleitung „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“: „Eltern, die auf das Elterntaxi verzichten und ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen lassen, tragen zum Schutz des Klimas und zur besseren Luft in den Städten bei. Sind weniger Autos unterwegs, wird auch die Luft besser, die die Kinder jeden Tag einatmen. Und nicht zuletzt sinkt das Unfallrisiko der Kinder vor den Schulen, wenn weniger Elterntaxis davor stehen.“

    Unter dem Motto „Elterntaxi stehenlassen!“ rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD vom 17. bis 28. September 2018 Schulen und Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf. Im letzten Jahr hatten rund 90.000 Kinder aus mehr als 4.400 Schulklassen in ganz Deutschland mitgemacht. Wer auch in diesem Jahr während der Aktionstage zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller zur Schule oder Kindertagesstätte kommt, kann sich unter www.zu-fuss-zur-schule.de anmelden. Auf der Website können auch Aktions- und Spielideen eingesehen sowie Materialien bestellt werden. Zudem nehmen alle bis Ende August dort registrierten Projekte an einem Ideenwettbewerb teil, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Öffentliches Grillen wieder möglich

    Öffentliches Grillen wieder möglich

    Sinkende Temperaturen und Regen sorgen nach wochenlanger Brandgefahr in Mönchengladbach für eine deutliche Entspannung der Lage. In Absprache mit der Feuerwehr hebt mags deshalb die Sperrung der öffentlichen Grillzonen auf.
    Pünktlich zum Wochenende ab Freitag, 24. August, kann sowohl im Rheydter Stadtwald als auch im Freizeitpark Dahl wieder gegrillt werden.

    Das Grillen ist in Mönchengladbach nur an ausgewiesenen Grillstellen erlaubt. Außerhalb dieser Grillplätze ist das Grillen in öffentlichen Grünanlagen nicht gestattet.

    Nach dem Grillen gilt es aufzuräumen, damit auch die nächsten Gäste eine saubere Grillstelle vorfinden.
    Rund um die Grillzonen gibt es Container und Abfalleimer, in die Speisereste oder Einweggeschirr kommen.
    Die Asche der Grills bitte nicht auf die Grünfläche kippen. Auch hierfür gibt es entsprechende Behälter.

    Wichtig: Asche darf nur komplett abgelöscht entsorgt werden, sonst besteht das Risiko eines Brandes.

    Alle Tipps und Infos zum Grillen im Grünen gibt’s im Internet unter www.mags.de/grillscouts.
    Die mags-Grillscouts sind auch immer wieder als Helfer in den Grillzonen vor Ort.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Flucht nach Europa – Menschenrechte und das Mittelmeer

    Die Flucht nach Europa – Menschenrechte und das Mittelmeer

    In seinem Fotovortrag schildert der Fotograf Erik Marquardt die Situation der Seenotretter auf hoher See und auf den Fluchtrouten nach Europa. Er berichtet vom Mittelmeer, der Balkanroute und aus Afghanistan. Wo kommen die Menschen her? Wie ist die Situation auf anderen Fluchtrouten? Warum setzen sich so viele Menschen auf seeuntüchtige Boote?

    Diese und weitere Fragen beantwortet Erik Marquardt in seinem Vortrag am Freitag, 24. August 2018 um 19 Uhr im Ratskeller Rheydt, sodass am Ende ein eindrückliches Bild über die Flucht nach Europa entsteht.

    Der Eintritt zu dieser Infoveranstaltung ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.

    Zur Person:
    Erik Marquardt ist Fotograf und Politiker bei Bündnis 90/Die Grünen. Er ist oft auf Fluchtroute über den Balkan gereist und hat dort als Fotograf die Situation eindrücklich festgehalten.

    Anfang 2017 war er in Afghanistan und hat dort die Sicherheitslage und die Situation der Geflüchteten dokumentiert. Im letzten Sommer war er zudem zur Seenotrettung mit der Sea-Eye auf dem Mittelmeer.

    Seine Fotos und Videos von der Fluchtroute wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Medien veröffentlicht.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • 6. Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach – jetzt bewerben!

    6. Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach – jetzt bewerben!

    Der wesentliche Baustein für ein funktionierendes, respektvolles Zusammenleben mit kultureller Vielfalt ist Integration – und die geht uns alle an.

    In Mönchengladbach setzen sich Einzelpersonen, Organisationen, Institutionen, Unternehmen und nicht zuletzt die Vereine in besonders für die Integration in allen Bereichen des Lebens ein. Sie tragen dazu bei, Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern Wege und Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe in der Stadt zu öffnen und fördern den Respekt untereinander.

    Die Stadt Mönchengladbach vergibt deshalb auch in diesem Jahr den Integrationspreis.

    Mit der Auszeichnung soll das hervorstechende Engagement für Integration – etwa innovative Projekte, neue Aktivitäten, Initiativen oder bürgerschaftlichen Einsatz – honoriert werden. Egal ob Kindergruppe, Schulklasse, Religionsgemeinschaft, Verein oder Privatperson: Mitmachen oder vorgeschlagen werden können alle, die sich konkret für Integration in Mönchengladbach einsetzen.

    Der Preis in Höhe von 750 Euro wird am 22. Januar bei einem Festakt von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners vergeben.
    Die Vergaberichtlinien sowie alle Infos zur Bewerbung finden Sie auf der städtischen Webseite www.moenchengladbach.de unter dem Suchbegriff 6. Integrationspreis.

    Der Einsendeschluss ist am 16.11.2018. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt.

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
    integrationsplanung@moenchengladbach.de
    oder Marion Blinten und Michaela Morschhoven Integrationsplanung 02161 / 25-3273 und -3272

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gesundheitsminister hat “keine Zeit”…, Jens Spahn´s Umgang mit Kritikern

    Gesundheitsminister hat “keine Zeit”…, Jens Spahn´s Umgang mit Kritikern

    Gesundheitsminister und eine Gesundheitsministerin standen in ihrer Amtszeit immer wieder auch in der Kritik, nicht allen Menschen im Bund, im Land und in den Kommunen haben ihre jeweiligen politischen Entscheidungen gut gefallen.
    Sie hatten sich heftigste Kritik anzuhören und auch zu lesen. Sie stellten sich dieser Kritik. Sie gingen in Diskussionen auch vor Ort, nicht nur werbewirksam in TV-Sendungen.
    Auch diese Zeiten, diese gute Praxis hat sich mit dem Start der neuen Bundesregierung offensichtlich geändert.

    Jens Spahn, unser derzeitiger Bundesgesundheitsminister, scheut das direkte Gespräch mit Betroffenen seiner Politik.

    Nicht anders zu verstehen ist seine Absage zur Teilnahme am Neusser Pflegetreff im Herbst diesen Jahres.
    Mehrfach wurde Spahn eingeladen, es gab keine Antwort.
    Erst nun, nachdem Werner Schell, Vorstand des Netzwerkes Pro Pflege in Neuss, einen Brief an unsere Bundeskanzlerin geschrieben hat in dem er sie auffordert, im Thema Pflege tätig zu werden, da sie über die Richtlinien- Kompetenz verfügt, hat sich das Bundesgesundheitsministerium telefonisch bei Werner Schell gemeldet und ihn informiert, dass Jens Spahn keine Zeit hat. Das riecht nach billiger Retourkutsche.
    In einer Pressemeldung informiert Werner Schell heute darüber die Öffentlichkeit.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • BDH begrüßt Rentendebatte

    BDH begrüßt Rentendebatte

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. sieht in der Debatte um die Rentenpolitik einen wichtigen Diskursvorstoß auf einem fundamentalen gesellschaftlichen Themenfeld.

    Es sei Zeit, dass die Parteien ihre Positionen klärten und deutlich machten, was die Bürger in den kommenden Jahren in der Rentenpolitik zu erwarten hätten, so die Vorsitzende des Verbands, Ilse Müller:
    „Wir begrüßen den Vorstoß des Bundesfinanzministers zur Stabilisierung des Rentenniveaus bis zum Jahre 2040. Es ist richtig, die rentenpolitische Grundsatzdebatte bereits jetzt und nicht erst im Wahlkampf wieder aufzunehmen. Es gilt, das Verhältnis der Generationen in Zeiten der Alterung unserer Gesellschaft auf ein stabiles Fundament zu stellen sowie die komplexen Fragen der allgemeinen Rentenauskömmlichkeit, sozialen Gerechtigkeit und Mindestsicherung auszutarieren. Die Schwierigkeit des nötigen Diskurses zeigt, dass hitzige Wahlkampfdebatten im Vierjahresturnus zur Klärung der unterschiedlichen Positionen nicht genügen. Eine transparente öffentliche Debatte, klare Positionierungen unter den Parteien, sind auf diesem Politikfeld wichtiger denn je. Zur langfristigen Stabilisierung der Rentenkassen werden sich moderate Steigerungen der Beitragssätze nicht vermeiden lassen. Auch hier muss sich die Politik ehrlich machen. Die stärkere Integration der Rentenversicherung, die zu einer allgemeinen Bürgerversicherung umgewandelt werden könnte, um dem Anspruch einer solidarischen Rentenfinanzierung zu genügen, dürfte ein schwieriger Schritt sein, ist aber auf dem Weg zur Rentensicherung unverzichtbar.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zeugen nach Autorennen auf der Gartenstraße gesucht

    Zeugen nach Autorennen auf der Gartenstraße gesucht

    Am vergangenen Donnerstagabend (17.08.2018) sind einer Rettungswagenbesatzung gegen 21.10 Uhr auf der Gartenstraße zwei mit Fahrern und Beifahrern besetzte graue Pkw Audi aufgefallen, die in Richtung Theodor-Heuss-Straße fuhren und sich ein Rennen lieferten.

    Die beiden Fahrzeuge vom Typ A5 und S5 standen mit heulenden Motoren an einer roten Ampel.
    Sobald die Anlage auf Gelblicht wechselte, beschleunigten beide Fahrer ihre Autos intensiv und fuhren mit hoher Geschwindigkeit nebeneinander her. Vor der nächsten roten Ampel legten beide Vollbremsungen hin und warteten auf Gelblicht, um erneut mit maximaler Beschleunigung und lauten Motorgeräuschen weiterzufahren.

    Erst nachdem sie in Höhe der Breite Straße auf die hinterherfahrende RTW-Besatzung aufmerksam wurden, passten die beiden Fahrzeugführer ihre Fahrweise wieder an.
    Zwei hinzugerufene Polizeistreifen konnten beide Fahrzeuge auf der Theodor-Heuss-Straße stoppen und die Fahrer überprüfen.

    Gegen die beiden Mönchengladbacher (22 und 25 Jahre) wurde ein Strafverfahren wegen der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

    Das Verkehrskommissariat sucht nun weitere Zeugen, die das Fahrverhalten der beiden grauen Pkw Audi beobachtet haben. Diese sollen sich bitte unter der Rufnummer 02161 290 melden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Einladung: Aufenthaltsqualität im Von-Galen-Quartier soll verbessert werden

    Einladung: Aufenthaltsqualität im Von-Galen-Quartier soll verbessert werden

    Im Rahmen der Sozialen Stadt Rheydt ist die Umgestaltung der Wohnstraßen im Von-Galen-Quartier geplant, um die Aufenthaltsqualität in diesem Wohnquartier zu bessern.

    Dafür sollen unter anderem Verkehrsführung angepasst werden und mehr Grün in den Straßen zu finden sein. Nach ersten Veranstaltungen zusammen mit Anwohnern liegen nun konkrete Ergebnisse der Verkehrszählungen und Parkraumerhebungen sowie erste Planungen zur möglichen Umgestaltung der Wohnstraßen vor.

    “Die Qualitäten unserer Innenstädte zeichnen sich zum einen durch die großen Grünflächen aus, zum anderen ist aber auch immer das direkte Wohnumfeld von Bedeutung. Das Quartier um die von-Galen-Straße mit dem Zentrum der Freifläche an der St. Josef Kirche am sogenannten  Keplerplatz wird sich dabei in den nächsten Jahren zu einem grünen Wohnzimmer in Rheydt entwickeln,” sagt der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr.-Ing. Gregor Bonin.
    “Bei dieser Veranstaltung haben alle, die hier wohnen, die Möglichkeit ihren eigenen Lebensraum mitzugestalten.”

    Eine Gelegenheit dazu bietet der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung der Stadt Mönchengladbach am Dienstag, 4. September, ab 18.30 Uhr, im Café Josef (Keplerstraße 74)  beim nächsten Quartierscafé.

    Neben den Ansprechpartnern der Stadtverwaltung werden auch das Team des Ingenieurbüros squadra+ aus Mönchengladbach, das das Projekt bearbeitet und das Rheydter Quartiersmanagement vertreten sein. Hier gibt es dann Informationen zum aktuellen Stand und die Gelegenheit zur Diskussion.

    Informationen zu diesem Projekt der Sozialen Stadt Rheydt und zu vielen weiteren, an denen sich die Rheydter beteiligen können, sind auch unter www.mein-rheydt.de zu finden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Besonders Berufseinsteiger betroffen – 643.000 Nordrhein-Westfalen arbeiten befristet

    Besonders Berufseinsteiger betroffen – 643.000 Nordrhein-Westfalen arbeiten befristet

    Ausbildungsvertrag in der Hand, aber was kommt danach?
    Das Bundesarbeitsministerium plane zwar, Befristungen ohne Sachgrund einzudämmen. Befristungen ohne Sachgrund sollen danach auf 18 Monate begrenzt werden und maximal 2,5 Prozent der Belegschaft betreffen. Wem hilft das wirklich?
    In Mönchengladbach können sich derzeit rund 1.530 Neu-Azubis über eine Lehrstelle freuen. So viele versorgte Bewerber zählte die Arbeitsagentur zum Start des Ausbildungsjahres. Damit die Karriere auch nach der Abschlussprüfung weitergeht, fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun bessere Job-Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, ist jedoch der Trend zum Job auf Zeit – zur Befristung.

    Solche „Arbeitsplätze mit Verfallsdatum“ sind nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der Nahrungs- und Genussmittelbranche besonders verbreitet. Hier sind bundesweit knapp 54 Prozent aller Übernahmen befristet. Ähnlich sieht es bei den Neueinstellungen aus: Hier zählt die Branche mit einer Befristungsquote von 73 Prozent zu den Spitzenreitern. Auch in Hotels und Gaststätten sind diese Arbeitsverträge zum Berufsstart gang und gäbe. Dort sind laut IAB 35 Prozent aller Übernahmen befristet.

    Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG-Region Krefeld-Neuss, spricht von einer „Unternehmer-Unsitte“: Es könne nicht sein, dass Betriebe trotz Hochkonjunktur in vielen Branchen so stark auf Befristungen setzten. „Wer als Job-Starter eine Familie gründen oder einen Kredit für die Wohnungseinrichtung bekommen will, der braucht einen sicheren Arbeitsplatz und keinen Zitter-Vertrag“, so Wiesner. Dass Berufseinsteiger besonders betroffen sind, zeigt auch die amtliche Statistik. So waren in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 17 Prozent der 20- bis 30-Jährigen befristet beschäftigt – Azubis nicht mitgerechnet. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus hervor. Danach hatten insgesamt 643.000 Nordrhein-Westfalen lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag – das ist immerhin jeder zwölfte Beschäftigte.

    Auf Unternehmer, die darüber klagen, dass sie im Gastgewerbe oder in der Ernährungswirtschaft kaum noch Fachkräfte finden, reagiert Wiesner mit einem Kopfschütteln: „Wer nach der Ausbildung nur einen Vertrag auf Zeit anbietet, der muss sich nicht wundern, dass sich Schulabgänger woanders umsehen.“ Spezialisten von morgen gewinne man nur mit guten Löhnen, attraktiven Arbeitsbedingungen und klaren Karriereperspektiven, so die Gewerkschafterin. Befristungen sollten die Ausnahme und nicht die Regel sein. Zu den wirklich zwingenden Gründen einer Befristung gehörten etwa eine Probezeit oder Schwangerschaftsvertretung.

    „In den Betrieben haben wir es aber immer häufiger mit Befristungen nach dem 08/15-Prinzip zu tun. Jobs auf Zeit werden zur gängigen Praxis“, betont Wiesner. Das Bundesarbeitsministerium plane zwar, solche Arbeitsverhältnisse einzudämmen. Befristungen ohne Sachgrund sollen danach auf 18 Monate begrenzt werden und maximal 2,5 Prozent der Belegschaft betreffen. Allerdings wären nach aktuellem Stand Betriebe mit weniger als 75 Beschäftigten vom Gesetz ausgenommen.

    „Ein Großteil der Beschäftigten im Gastgewerbe und im Lebensmittelhandwerk hätte davon praktisch nichts“, kritisiert die Gewerkschaft und fordert daher ein vollständiges Verbot der sachgrundlosen Befristung. Dieses soll unabhängig von der Betriebsgröße gelten.

    Darüber hinaus fordert die NGG eine Aufwertung der Berufsausbildung. „Es sollte auch mit dem Gesellenbrief möglich sein, an der Hochschule zu studieren“, sagt Wiesner. Bisher gibt es die Hochschulreife nur mit dem Abitur. „Viele Branchen wandeln sich mit der Digitalisierung rasant. Das bringt ganz neue Anforderungen an Fachkräfte. Ein Studium nach der Lehre kann enorm helfen, sich für die Wirtschaft 4.0 zu wappnen“, so die Gewerkschafterin.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!