So lassen sich die Osterferien perfekt einläuten: Am Freitag, 12. April 2019 startet um 20 Uhr ein Benefizkonzert zugunsten der Bürgerinitiative „Haus Erholung erhalten“. Gleich im Doppelpack gibt es Musik von „Hier geht was“ und „Feine Herbe“.
Foto: „Hier geht was“
Die Band „Hier geht was“ steht für Blues-Pop mit deutschen Texten. Eingeweihte wissen: Das Trio bringt mit seinen ironischen, humorvollen Texten und seiner Musik die niederrheinische Seele zum Klingen.
Foto: „Feine Herbe“
„Bei „Feine Herbe“ ist der Bandname gewissermaßen Programm. Die siebenköpfige Gruppe hat durchaus auch böse, politisch nicht korrekte Lieder im Programm, bei denen es unter anderem auch ums Thema „Gendern“ geht… Also, Terminplaner raus und vormerken: Benefiz mit „Hier geht was“ und „Feine Herbe“ Freitag, 12. April 2019, 20 Uhr Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz 1 Mönchengladbach
Eintritt: Kostenlos Parkmöglichkeit gibt es im direkt benachbarten Parkhaus von Q-Park Peek & Cloppenburg. Einfahrt ist bis 20 Uhr möglich, Ausfahrt jederzeit. Es wird um eine finanzielle Unterstützung zur Deckung der Saalmiete, der Beleuchtung und des Tons gebeten.
Einen Parkspaziergang mit Wickrather Schlossgeschichten
bietet die MGMG zum ersten Mal in diesem Jahr wieder am Sonntag, dem 7. April
an. Der informative Spaziergang durch den Park des Schlosses Wickrath, eine der
bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen, lässt die Macht und Pracht
eines vergangenen Zeitalters wieder lebendig werden, denn im architektonischen
Meisterwerk der Parkanlage scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Der etwa 90-minütige Parkspaziergang startet um 15 Uhr,
Treffpunkt: Schlosspark Wickrath, Brücke am Parkplatz, Schild
“Parkführungen”.
Für diese Führung sind Karten (für Erwachsene 7 Euro,
für Kinder bis 14 Jahre 3 Euro, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von 2,20 Euro
pro Buchung) erhältlich beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim
Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie
online unter www.stadttouren-mg.de
„Mit großer Beunruhigung habe ich die Vorfälle rund um die abgebrannten Autos in Odenkirchen zur Kenntnis genommen. Dass eine oder mehrere Personen über einen so langen Zeitraum immer wieder gemeingefährliche Straftaten begehen, ohne dass sie bisher aufgegriffen und dingfest gemacht werden konnten, zeigt die hohe kriminelle Energie, die die Täter bei Planung und Durchführung aufgebracht haben. Ich kann jedenfalls die Beunruhigung der Bevölkerung verstehen und bitte dennoch nachdrücklich darum, Ruhe zu bewahren, aber aufmerksam zu sein, um eventuell der Polizei als zuständige Ordnungsbehörde den entscheidenden Hinweis zu geben. Ich vertraue der Polizei in Mönchengladbach, dass sie mit Einrichtung der Sonderkommission dieses Problem nachhaltig und effektiv angehen wird und zeitnah zu einem Ergebnis kommt. Allerdings sieht man in diesem Zusammenhang auch wieder, wie wichtig die Präsenz der Polizei im gesamten Stadtgebiet ist. Ich fordere daher, dass das Projekt „Ansiedlung der Polizei im Rheydter Hauptbahnhof“ zügig vorangetrieben wird.“
Kaum war der Ratsbeschluß zum Verkauf von Haus Erholung in
der Ratssitzung vom 27. März 2019 durch die GroKo zurückgenommen, war die
Gesamtentwicklung des Abteiberges das neue, das kontrovers diskutierte
Generalthema dieser Sitzung.
In der Gesamtbetrachtung des Themas sind, um die unterschiedlichen Auffassungen der Parteien verstehen zu können, einige Details vorab zu erwähnen:
– Bereits im Vorfeld der Ratsentscheidung im Herbst 2018 war die städtische EWMG damit beschäftigt, Ausschreibungsdetails zu klären- – Die „Fachleute“ der GroKo und der städtischen EWMG bezeichneten es im Herbst als “Traumtänzerei“, das Projekt Hotel am Abteiberg unter Einbeziehung des Haus Erholung in Erbpacht auszuschreiben.
Genau diese Prüfung auf Machbarkeit eines Hotelbaues unter Einbeziehung des Haus Erholung in Erbpacht durch einen Investor soll auf Antrag der GroKo nun noch einmal durchgeführt werden. Selbstverständlich sollen dazu weitere Gelder zur Verfügung gestellt werden. Für wie dumm hält diese politische Koalition eigentlich ihre Wähler und die Bürger der Stadt.
Weiteres Erstaunen verursacht der zusätzliche politische Streit über Bürgerbeteiligung in dieser Stadt grundsätzlich sowie im vorliegenden Fall über die Zukunft des Abteiberges. Das Konzept “Rahmenplan Abteiberg“ gibt keinerlei Auskunft über eine Beteiligung der Mönchengladbacher Bürger. Interessierte sollten dieses Dokument unbedingt studieren. Dieser Plan wurde durch drei Architektenbüros erarbeitet, zusätzlich gab es Architekten-Workshops. Die Teilnehmer daran waren Mönchengladbacher. Es war keinesfalls die “Bürgerschaft”. Genau diese wenigen Bürger der Architekturbüros sollen nach dem Willen der GroKo die Gesamtbürgerschaft in Mönchengladbach ersetzen. Welch fatales Zeichen und Zeugnis über die Handelnden. Nicht vergessen werden darf der Wunsch zweier Kulturpolitiker der GroKo, das BIS-Zentrum an den Abteiberg umzuziehen. Von ihnen selbst als “Träumerei“ bezeichnet, erklären sie, mit den “Bürgern“ alles besprochen zu haben. In diesem Fall sind dies wohl lediglich die Vereinsspitzen des BIS – Zentrum für offene Kulturarbeit e.V.. Genaue Angaben wurden wohlweislich nicht gemacht. Unser Oberbürgermeister erklärte tatsächlich in der Ratssitzung, Mönchengladbach sei von der Bezirksregierung in Düsseldorf ob ihrer guten Bürgerbeteiligung ausdrücklich gelobt worden. Reiners befürchtet Nachteile für die Stadt bei Fördermittelzusagen, sollte dieser Streit um Bürgerbeteiligung nach Düsseldorf vordringen. Im vorliegenden Fall Abteiberg soll nun erklärtermaßen die “Breite Bürgerschaft“ beteiligt werden. Niemand konnte erklären, wer das sein soll und wie diese Beteiligung umgesetzt werden soll. Nach dem bisher Gehörten ist Beliebigkeit zu erwarten.
Eine interaktive, mehrsprachige Online-Website „Was tut die EU für mich?“, die vom wissenschaftlichen Dienst des Europäischen Parlaments zusammengestellt wurde, enthält Hunderte von leicht lesbaren Kurzdarstellungen mit positiven Beispielen von EU-Initiativen, die für das Leben der Menschen in der EU einen Unterschied machen. Die Nutzer können sich leicht darüber informieren, was Europa für ihre Region, ihren Beruf oder ihre Freizeitaktivität tut.
1 400 verschiedene Orte in Europa
Rund 1 800 Kurzdarstellungen auf je einer Seite stehen zum Lesen,
Teilen oder Wiederverwenden online oder als PDF-Dateien zur Verfügung.
Sie sind in zwei Hauptkategorien unterteilt. Die erste, „In meiner
Region”, ermöglicht es den Nutzern, ihren Wohnort auszuwählen. Wie ist
Europa in unseren Städten und Regionen vertreten? Dieser Abschnitt der
Website enthält Beispiele aus über 1 400 Orten in allen Teilen der
Europäischen Union.
„Das Ziel, mit der Einführung der Pflegeversicherung Armut zu verhindern, ist kläglich gescheitert“, resümierte der Vorsitzende Horst Vöge gestern bei einer Tagung des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. „Während Betroffene für die Heimunterbringung im deutschlandweiten Durchschnitt mittlerweile pro Monat rund 1.830 Euro zuzahlen müssen, liegt der Betrag in unserem Bundesland sogar bei 2.252 Euro.“
Nachdem die Zahlen in den vergangenen Jahren immer weiter
gestiegen sind, ist mittlerweile schon jeder dritte Heimbewohner ergänzend auf
Sozialhilfe angewiesen. „Allein in NRW haben Ende 2017 mehr als 60.000 Menschen
entsprechende Leistungen bezogen. Die Angst, im Pflegefall in Existenznot zu
geraten, entsteht nicht ohne Grund“, erklärte Horst Vöge gegenüber den Vorsitzenden
von 43 VdK-Kreisverbänden aus ganz NRW, die sich im Mercure Hotel Düsseldorf
Süd über die sozialpolitischen Schwerpunkte ihrer Arbeit austauschten.
“Menschenwürdige Pflege darf nicht vom Geldbeutel
abhängen“, machte der Landesvorsitzende deutlich und versprach: „Damit
steigende Kosten nicht einseitig zu Lasten der Betroffenen gehen, setze ich
mich auch als Vizepräsident des VdK Deutschland für eine
Pflege-Vollversicherung ein, die die erforderlichen Leistungen solidarisch und
generationengerecht abdeckt.“ Die Kosten für diese gesamtgesellschaftliche
Aufgabe seien über Steuern zu tragen.
Gleiches gelte im Übrigen für die geplante Grundrente: „Um
Menschen zu unterstützen, die im Alter von Armut bedroht sind, setzen wir uns
für ein verändertes Finanzierungssystem unseres Sozialstaats ein –
beispielsweise in Form einer Digital- und Finanztransaktionssteuer.“ In diesem
Zusammenhang verwies Horst Vöge nicht zuletzt auf die Notwendigkeit eines
dauerhaften sozialen sowie öffentlich geförderten Arbeitsmarkts: „Mit
anständigen Löhnen und mehr Tarifbindung können wir es schaffen, dass
Erwerbstätige langfristig automatisch eine Rente oberhalb der Grundsicherung
erhalten.“
Wie in anderen Städten weltweit, so gingen auch in Mönchengladbach wieder ca. 100 Schüler und Studenten, verstärkt durch Bürger mittleren Alters für den Klimaschutz auf die Straße.
Start war wieder, mit der Sicherung durch die Polizei, am Vorplatz des Mönchengladbacher Hauptbahnhofes nachmittags um 17:30 Uhr. Keine Unterrichtsstunde wurde versäumt. Über die Hindenburg Straße ging es zunächst zum Sonnenhausplatz. Dort gaben mehrere Teilnehmer ihre Botschaften an die Zuhörerschaft zum Besten.
Schließlich ging es weiter bis zum Alter Markt zur Schlußkundgebung.
Immer wieder rufen Betrüger mit der Masche “falscher
Polizist” vornehmlich bei den älteren Mitbürgern unserer Stadt an. Ihr
einziges Ziel ist es, sich Barvermögen und Wertgegenstände der Betroffenen
unter dem scheinheiligen Vorwand, sie schützen zu wollen, zu ergaunern.
So meldeten gestern sechs Mönchengladbacher/-innen bei der Polizei eben solche Anrufe. Ein angeblicher Polizist hatte behauptet, dass in der Nähe ein Einbruch gewesen sei. Man habe Erkenntnisse, dass der nächste Einbruch bei Ihnen stattfinden solle. Gewöhnlich weisen die Betrüger die Opfer dann an, Geld und Wertgegenstände in die Obhut von Zivilpolizisten zu geben. Die schicke man demnächst vorbei.
Die Angerufenen durchschauten gestern jedoch die Masche und informierten die Polizei. Mehrere gaben an, dass der Anrufer mit einem ausländischen Akzent, vermutlich türkisch, gesprochen habe. Die gestrigen Anrufe fanden zwischen 20.30 Uhr und 22:15 Uhr statt und konzentrierten sich auf den Bereich Giesenkirchen.
Die Polizei weist noch einmal darauf hin: Die “richtige Polizei” würde so niemals vorgehen. Ebenfalls wird bei einem Anruf niemals die Nummer “110” im Display erscheinen. Diese Nummer wird im Internet durch das sogenannte “Call ID-Spoofing” durch die Betrüger generiert. Legen Sie auf, informieren Sie die örtliche, echte Polizei.
Was bedeutet der Brexit für die Briten? Was bedeutet er für die Europäische Union? Und würden sich die Briten heute wieder genauso entscheiden, wie bei der Volksabstimmung im Juni 2016?
„Nach aktuellen Umfragen würde eine erneute Abstimmung in Großbritannien vermutlich nichts ändern“, erläutert Thomas Stehling, Referent des Abends. Als langjähriger Leiter der Konrad Adenauer Stiftung in London mit engen Kontakten zur dortigen Regierungspartei beobachtet er die Geschehnisse in London mit besonderem Augenmerk. „Großbritannien wird es wirtschaftlich sehr schwer haben“, resümierte er dann auch. „Mit Zöllen und erheblichem Bürokratieaufwand für Aus- und Einfuhr von Waren werden die Briten wirtschaftlich schwere Lasten zu tragen haben. Aber dennoch würden viele weiterhin für einen Brexit stimmen“, so Stehling weiter.
Für Dr. Günter Krings, Kreisvorsitzender der CDU Mönchengladbach und Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium zeigt dies, dass Volksentscheide nicht das richtige Mittel für zentrale nationale Fragen sind. „Wenn solche Entscheidungen von gewählten Volksvertretern getroffen werden, dann ist das Volk wenigstens in der Lage im Nachhinein jemanden zur Verantwortung zu ziehen. Abgeordnete müssen außerdem nach Kompromissen suchen, während Volksabstimmungen polarisieren und wie jetzt in England ein Volk zerreißen können“, so Krings. In der anschließenden Diskussionsrunde, die von Anja Ingenrieth, der Leiterin des Telekom-Büros in Brüssel geleitet wurde, sind die Teilnehmer sich auch schnell einig, dass die EU auch manche für die Bürger nur schwer nachvollziehbaren Entscheidungen getroffen hat. „Wenn der Eindruck entsteht, Europa kümmere sich vorwiegend um Fragen, wie die richtige Krümmung von Gurken , dann gefährdet das die Akzeptanz der EU“, so Ingenrieth. Und dann haben es Populisten leicht einen Austritt aus der EU zu fordern. „Wir sollten deshalb nicht nur im Europawahlkampf immer wieder die Vorteile herausstellen, die wir als Mitglied der EU haben. Die EU ist nicht nur ein großes und erfolgreiches Friedensprojekt. Nur im gemeinsamen Europa können wir in der Weltwirtschaft erfolgreich bleiben und verhindern, dass die Regeln des für den Handel nur noch anderswo auf der Welt gemacht werden “, so Krings abschließend.
Bis Juni entsteht im Rheydter
Stadtwald eine innovative und in der Stadt einzigartige Naturspielfläche.
Hintergrund ist das gemeinsame Forschungsprojekt von Hochschule Niederrhein und
mags „public life – smart measurement“.
Ein
Tipi aus Ästen bauen, auf der Rasenwelle reiten oder im Strauchlabyrinth
Verstecken spielen – auf dem Naturspielplatz, der im Stadtwald entsteht, sind
der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aus einer Wiese im Bereich
Bolzplatz/Minigolfplatz in der Nähe zum Pongser Kamp hat mags zusammen mit der
Hochschule Niederrhein die neue Spielfläche entworfen, auf der auch Steine des
ehemaligen Affenfelsens ihre Verwendung finden. Die Ideen zu dieser neuen
Abenteuerlandschaft sind auch das Ergebnis von Kinderwünschen. Denn in
gemeinsamen Workshops mit Kindern, Eltern und Lehrern haben mags und Hochschule
Ideen für die einzelnen Stationen gesammelt.
Die
rund 4.000 Quadratmeter große Fläche bietet nach der Fertigstellung im Juni
acht Spielstationen plus Sitzdecks. Fühlen und Toben in der Natur und mit der
Natur – hier können alle Sinne eingesetzt werden. Damit es bald losgehen kann,
startet mags jetzt mit den Erdarbeiten.
Das Besondere am neuen Naturspielplatz im
Rheydter Stadtwald: Er wird sich immer wieder verändern. Sowohl im Frühjahr
2020 als auch im Frühjahr 2021 sind Anpassungen geplant – und die werden
Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch ihr Spiel und Verhalten selbst
beeinflussen. Denn, was man auf den ersten Blick nicht sieht: auf dem
Spielplatz verbirgt sich spannende Technik. In der Mitte der Fläche sind
Sensoren verbaut, die über Signale erfassen, welche Stationen wie stark
bespielt werden. Und das ganz anonym, ohne persönliche Daten aufzuzeichnen. Das
Messsystem kommt ohne Videokameras aus. Das Forschungsprojekt dahinter heißt
„Public Life Smart Measurement“ und soll dazu führen, dass die Fläche immer
wieder verbessert werden kann – ganz nach den Vorlieben der Kinder.
Soeben haben sich die Vertreter der Koalitionsparteien CDU/SPD vor der heutigen Ratssitzung zur Entscheidung, das Haus Erholung zu verkaufen wie folgt positioniert: Der Ratsbeschluss wird aufgehoben. Dem Bürgerbegehren wird stattgegeben.
Dr. Schlegelmilch erklärte zur Begründung der Entscheidung: “Uns war unter anderem der Friede in unserer Stadt wichtig.” Schlegelmilch gibt zu bedenken, dass die Stadt sich noch immer in der Haushaltssanierung befindet und die Stadt auf Investoren angwiesen ist. “Wir müssen uns schneller bewegen als Mitbewerber. Aus “#notforsale” wird “#wat nu” so der CDU-Fraktionsvorsitzende.
Der Ratsbeschluss wurde anschließend bei einer Enthaltung einstimmig aufgehoben. Die Immobilie bleibt im Eigentum der Stadt.
Gleichzeitig wird ein neuer Antrag auf Prüfung der konzeptionellen Weiterentwicklung am Abteiberg unter Beteiligung der städtischen Töchter eingebracht.
“Mönchengladbach wird sich nicht schlechter entwickeln ohne den Verkauf der Erholung”, meinte Felix Heinrichs, Sprecher der SPD. “Jetzt muß überlegt werden, wie geht es weiter mit der Immobilie”, so Heinrichs.
Im Anschluß entbrannte eine rege Diskussion um die Entwicklung des Abteiberges und das beste Verfahren dazu. Großes Thema war: wie beteiligt man welche Bürger und soll es ein Hotel geben oder nicht.
Der politische Prozess wird weitergehen mit einem derzeit noch offenen Ergebnis. Es geht vor allem auch um entstehende Kosten.
Am Morgen der
entscheidenden Ratssitzung und zwei Tage nach
Gesprächen mit den Fraktionen von CDU und SPD ist den Initiatoren des
Bürgerbegehrens „Kein Verkauf von Haus Erholung“ nicht bekannt, ob die
Ratsmehrheit dem Bürgerbegehren folgen wird oder es Ende Mai zum
Bürgerentscheid kommt.
„Wir
haben uns gefreut, bei beiden Fraktionen unsere Argumente vortragen zu dürfen“,
so Robert Bückmann, „Gleich werden wir dies
auch noch einmal in der Ratssitzung selber tun. Dann
ist die Politik am Zug.“
Robert
Bückmann und seine Mitstreiter Laura Steeger und Jost Fünfstück möchten nicht
über die Entscheidung von CDU und SPD spekulieren.
„Aber
wir sind auf alles vorbereitet“, erklärt Jost Fünfstück, „Für den 12. April
haben wir den Kaisersaal des Haus Erholung für ein Benefizkonzert zugunsten des
Bürgerbegehrens gemietet. Wir freuen uns sehr auf die Mönchengladbacher
Ensembles „Feine Herbe“ und „Hier geht was“, die dort auftreten werden.“
Beide
Musikgruppen verzichten an diesem Abend auf eine Gage, der Eintritt zum Konzert
ist kostenlos. Einlass: 19.00 Uhr, Beginn:
20.00 Uhr. Zur Finanzierung der Saalmiete, Tontechnik und Beleuchtung für das
Konzert wird um eine Spende gebeten.
„Wir danken allen Künstlern sehr für ihr Engagement und
freuen uns darauf, am 12. April so wieder zeigen zu können, welches Potential
im denkmalgeschützten Haus Erholung steckt“, so Laura Steeger abschließend.
Liveübertragung der Ratssitzung
heute ab 15:00 Uhr:
Herbert Pauls, Bezirksvorsteher des Stadtbezirks MG-Nord, hat Vertreter von Vereinen, Institutionen und engagierte Einzelpersonen aus Ohler und Ohlerfeld zu den 2. Ohler Gesprächen eingeladen.
Die Gesprächsrunde zu Themen, die den Stadtteil betreffen, findet am Donnerstag, 28. März, um 17:30 Uhr im Pfarrheim Ohler an der Konradstraße 64 (41069 MG) statt.
Am kommenden Samstag, 30. März, gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus.
Bei der sogenannten “Earth Hour 2019” beteiligt sich die Stadt Mönchengladbach erneut an dieser Aktion, um gemeinsam mit mehr als 7.000 Kommunen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz auszusenden.
Ab 20.30 Uhr werden für eine Stunde die Beleuchtungen der Rathäuser Abtei und Rheydt, des Mönchengladbacher Münsters, der Hauptkirche in Rheydt, der Wassertürme Viersener Straße und Dahl (Ohlerkirchweg) sowie der Unternehmenszentrale der Santander Bank am Santander Platz und des Borussiaparks ausgeschaltet.
Auch Privatpersonen sind dazu aufgerufen, sich an der Earth Hour zu beteiligen. “Die Stunde im Dunkeln soll zum Umdenken anregen und uns deutlich machen, dass die Umwelt unsere Unterstützung weit über die 60 Minuten hinaus benötigt”, erklärt Mönchengladbachs Klimaschutzmanager Antti Olbrisch. Die 2007 in Sydney gestartete Aktion findet zum 12. Mal statt. Die Stadt Mönchengladbach nahm 2014 erstmalig an der Earth Hour teil. 2018 zeigten allein in Deutschland fast 400 Städte ihr Engagement für einen lebendigen Planeten und schalteten für eine Stunde das Licht aus. Insgesamt verschwanden über 7.000 Wahrzeichen in mehr als 180 Ländern im Dunkeln.
Am Donnerstag, 28. März, bietet Antti Olbrisch als Klimaschutzmanager der Stadt Mönchengladbach von 13 bis 16 Uhr eine Sprechstunde für alle Bürgerinnen und Bürger im Treffpunkt mg+, Verwaltungsgebäude Oberstadt, Aachener Straße 2, an.
Der Klimaschutzmanager informiert im persönlichen Gespräch, wie man sich aktiv am Klimaschutz beteiligen kann und welche Anstrengungen die Stadt beim CO2-Sparen unternimmt. Darüber hinaus ist Antti Olbrisch auch Ansprechpartner für das STADTRADELN.
Die Aktion des Klima-Bündnisses findet vom 4. bis 24. Mai statt. Mönchengladbach nimmt zum vierten Mal an der bundesweiten Aktion teil. Gefahren wird immer in Gruppen, die man selbst gründen kann, oder man schließt sich einer bestehenden Gruppe an. Wie das funktioniert, erfährt man im Treffpunkt mg+.
Maßgebende Politiker in aller Herren Länder müssen sich immer wieder den berechtigten oder unberechtigten Vorwurf anhören, ihr Handeln oder Details von diesem sei korrupt. In Mönchengladbach reicht es offenbar aus zu hinterfragen, nach welchen Kriterien die Besetzung von leitenden Positionen durch Politik erfolgt oder erfolgen soll. So geschehen im Hauptausschuss am vergangenen Dienstag. Felix Heinrichs ereiferte sich, zog eine entrüstete Show ab, warf den Grünen vor, sie hätten den GroKo-Führern Dr. Schlegelmilch und ihm in einem öffentlichen Artikel persönlich vorgeworfen, korrupt zu sein.
Zur Information: Die städtischen Beteiligungen gehen auf Basis eines vor über drei Jahren vom Rat beschlossenen „Public Corporate Governance Kodex“ eine freiwillige Selbstverpflichtung ein.
Nach Ansicht von Teilen der Opposition wird diese Selbstverpflichtung nicht in die Praxis umgesetzt und auch nicht entsprechend darüber berichtet.
Die Bündnis-Grünen hatten dazu vor etlichen Tagen öffentlich geäußert:
„Man könnte angesichts dieses Entscheids der Groko auf den bösen Gedanken kommen, die politische Opposition solle von Informationen fern gehalten werden“, meint Ulla Brombeis.
Nun diese Retourkutsche Heinrichs. Ob seiner verbalen Entgleisung, von den GroKo-Mitgliedern im Hauptausschuss allerdings erfreut zur Kenntnis genommen und mit Beifallsbekundungen begleitet, verfestigt sich der Eindruck: es gibt wohl tatsächlich entscheidende Dinge, die durch die GroKo in Mönchengladbach nicht transparent umgesetzt werden sollen. Angenehmer erscheint ihnen, Posten ohne große Öffentlichkeit zu besetzen. Mögen diese in der jetzigen Situation auch nicht zur Entscheidung anstehen, die Entscheider würden glaubhafter dastehen, würden sie Offenheit nicht nur verkünden, sondern vorzeigbar leben. Keine noch so strategisch gute Rede mit großer Performance kann Ehrlichkeit ersetzen. Die Wähler haben ein Gespür für Scheinheiligkeiten aller Art. Mit solchem Auftreten nimmt Felix Heinrichs sich selbst aus dem Rennen um die Nachfolge unseres derzeitigen Oberbürgermeisters Hans Wilhelm Reiners im nächsten Jahr. Den kompletten Stein des Anstoßes gibt es hier noch einmal zu lesen, der Leser entscheidet eigenständig.
Auch dieses Jahr beteiligte sich das Hugo-Junkers-Gymnasium sehr erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“. In verschiedenen Alterskategorien gewannen zwei Beiträge jeweils den ersten Platz der Bezirksrunde und sind somit Teilnehmer Anfang April bei der NRW-Landesrunde.
Benjamin Sikiric (12), Schüler der Klasse 7b, einer der jüngsten Teilnehmer im Fachbereich Technik, überzeugte alle mit seinem Prototypen. Unter dem Motto „Kein Plastik in den Gewässern“ konzipierte er ein Filtersystem, mit dem er lästiges Plastik aus Seen, Teichen, Meeren entfernen möchte. Benjamin begeisterte dabei mit seiner ganzheitlichen Herangehensweise, er bedachte bei der Auswahl seiner Materialien sowohl die Umweltverträglichkeit als auch den Tierschutz, er schraubte, lötete, programmierte und entwickelte sein Filtersystem Schritt für Schritt weiter. Dafür erhielt er nicht nur den 1. Preis im Bereich Technik, sondern er gewann auch den Sonderpreis Umwelttechnik, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, gestiftet wurde. Eine ganz hervorragende Arbeit!
Auch das Spiel „Two Men Dungeon“ der beiden Q2-Schüler Fabian Farid (17) und Jonas Broeckmann (18) begeisterte die Jury. Inspiriert durch die Informatiklehrerin Frau Faktorovich entwickelten die beiden Profis, so wie sie von der Jury bezeichnet wurden, ein Spiel, mit dem sie die sozialen Kompetenzen sowie die Feinmotorik von Kindern mit der Autismus-Spektrum-Störung verbessern möchten. Die beiden demonstrierten dabei ihre Fähigkeiten im Bereich der Programmierung sowie im Bereich der Benutzerorientierung. Ein Spiel, das „den Puls der Zeit“ trifft und zeigt, wie gut der Umgang mit Autismus-Spektrum-Störung im Sinne einer gelungenen Inklusion funktionieren kann. Das sah die Jury genauso und belohnte dieses Projekt sowohl mit dem 1. Preis im Bereich Mathe/Informatik und dem Sonderpreis User Centered Design – gestiftet von der Coduct GmbH.
Insgesamt vier Projekte wurden
von der Brucknerallee im Vorfeld angemeldet und am Dienstag, 12.03.2019,
durften die jungen Forscher dann endlich im Seidenweberhaus in Krefeld ihre
Projekte präsentieren. Bis zum letzten Moment arbeiteten die Schüler noch an
ihren Projekten, es wurde gelötet, programmiert, gebaut, die Plakate wurden
noch verbessert und der Vortrag noch einmal eingeübt, damit die Jury auch vom
eigenen Projekt begeistert wird.
Im Seidenweberhaus angekommen,
war die Anspannung dann doch sehr groß, denn für alle war es die erste
Teilnahme und die Konkurrenz zeigte sich siegessicher. Bis 16.00 Uhr konnten
die Teilnehmer dann ihre Projekte zunächst der Fachjury, anschließend der
Öffentlichkeit vorstellen und zahlreiche Fragen beantworten.
Die Feierstunde begann dann um
17.00 Uhr und alle waren gespannt, ob die eigenen Projekte die Fachjury
überzeugten und man zum Landeswettbewerb in Leverkusen bzw. in Essen eingeladen
wird.
Das lange Warten lohnte sich am
Ende: Insgesamt vier Preise gewannen unsere Jungforscher an diesem Abend mit
ihren tollen, innovativen Ideen und dürfen sich nun in Leverkusen bzw. Essen
beim Landeswettbewerb, wo sich die besten Projekte aus ganz NRW vorstellen,
beweisen.
Auch die
anderen beiden Projekte konnten bei dem Wettbewerb glänzen, auch wenn sie keine
Preise erhielten. Adonis Rakateli (12) aus der Klasse 7b entwickelte ein erstes
Modell, mit dem er blinden Menschen helfen möchte. Das Modell war noch nicht
ganz ausgereift, sodass er bekundete, dass er sein Projekt bis zum
nächstjährigen Wettbewerb weiterentwickeln und dann richtig angreifen möchte.
Rafet Boga, Rene
Jansen und Daniel Gohlke konzipierten gemeinsam das Gesellschaftsspiel
„Drachenberg“, mit dem sie bereits bekannte biologische Kenntnisse vertiefen und
gleichzeitig den Spaß am Lernen fördern wollten. Rene und Rafet möchten
nächstes Jahr mit einem neuen Projekt antreten, wir dürfen gespannt sein!