Autor: Harald Wendler

  • Radfahrerin wird bei Verkehrsunfall Konstantinstraße schwer verletzt

    Radfahrerin wird bei Verkehrsunfall Konstantinstraße schwer verletzt

    Eine 59-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochabend gegen 19:15 Uhr auf der Konstantinstraße aus einer Parklücke heraus und in Richtung Bahner weiterfahren.

       Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einer 72-jährigen Radfahrerin, die von rechts heranfuhr und den kombinierten Geh-/Radweg benutzte.

       Die Radfahrerin stürzte daraufhin und zog sich Verletzungen zu, die einen stationären Krankenhausaufenthalt erforderlich machten.

       Die Polizei sucht noch Zeugen des Vorfalls und bittet diese, sich mit der Unfallbearbeitung unter Telefon 02161-290 in Verbindung zu setzen.(

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  • Finger: GroKo lehnt Aufarbeitung der Vertrauenskrise bei der Metropolregion Rheinland ab

    Finger: GroKo lehnt Aufarbeitung der Vertrauenskrise bei der Metropolregion Rheinland ab

    Ein Antrag der Linksfraktion zur Aufarbeitung der Vertrauenskrise in der Metropolregion Rheinland hatte im Hauptausschuss zu einem heftigen Streit über die Urheberschaft des Antrags zwischen Linken und Grünen geführt. Der Antrag ist wortgleich mit einem Beschluss des Rates der Stadt Köln, der von den Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Linke und der Ratsgruppe Gut getragen wurde. Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger:

    „Dieses Fegefeuer der Eitelkeiten sollte uns nicht vom Ergebnis der Diskussion ablenken. CDU und SPD haben den Antrag anders als ihre Parteifreunde in Köln abgelehnt. Transparenz und Aufklärung in Verfahren um Besetzungen von Geschäftsführungen und Vorständen scheint für die GroKo in Mönchengladbach unnötig.“

    Finger bemängelt zudem, dass keiner der Fraktionsvorsitzenden Schlegelmilch und Heinrichs es selbst nach Aufforderung in der Debatte für nötig befunden hätte, diese Ablehnung zu begründen. „Das umstrittene Besetzungsverfahren in Köln, das den Kölschen Klüngel wieder einmal in die Schlagzeilen bringt, ist zugunsten von Kandidatinnen aus CDU und Grünen ausgegangen. Während aber CDU und Grüne in Köln und auch die Grünen hier in Mönchengladbach erkennen, das sich ein solcher Vorgang nicht wiederholen sollte, scheint das bei der Mönchengladbacher CDU nicht der Fall zu sein. Dass die SPD dem größeren Partner einmal mehr folgt, ist dabei wenig überraschend.  Das Bild, das aber bei den Bürgerinnen und Bürgern entsteht, weil man seine Beweggründe zu dieser Haltung auch noch verschweigt, müssen CDU und SPD in der Ratssitzung dringend korrigieren!“ 

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  • Schwimmfest 2019 – Nicht alle Sieger, aber alle mit Spaß

    Schwimmfest 2019 – Nicht alle Sieger, aber alle mit Spaß

    Beim diesjährigen Schwimmfest der Grundschulen beteiligten sich 22 Grundschulen mit je einer Mannschaft bestehend aus sechs Mädchen und sechs Jungen.
    Das Schwimmfest ist als Mannschaftsmehrkampf konzipiert (Sprint-Staffel, Balltransport-Staffel, 6 Minuten Dauerschwimmen und Mannschaftstauchen).
    Dieter Kauertz, Sportwart beim Stadtsportbund, und Frau Schulamtsdirektorin Ursula Schreurs-Dewies begleiteten die Siegerehrung und gratulierten der Vitusschule zum Sieg.
    Auf Platz 2 landete die Will-Sommer-Grundschule und auf Platz 3 die GGS Hockstein.

    Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand aber auch der Spaß am Schwimmen mit im Vordergrund. Der war allen im Vitusbad im Becken und außerhalb anzumerken.
    Veranstaltet hat das Schwimmfest der Fachbereich Schule und Sport.

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  • 27.000 Stiefmütterchen läuten den Frühling in Mönchengladbach ein

    27.000 Stiefmütterchen läuten den Frühling in Mönchengladbach ein

    Es ist ein eindrucksvolles Bild, das sich derzeit den Parkbesuchern im Bunten Garten bietet: Mehr als 20.000 Stiefmütterchen bringen das große Beet, das Blumenparterre, regelrecht zum Leuchten und kündigen den Frühling an. In den Farben lila, weiß, gelb und blau bilden die Blumen Pfeile von den Kopfseiten zur Mitte des rund 1000 Quadratmeter großen Beetes.
    Rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung waren am Mittwoch von 5 bis etwa 12 Uhr an der Pflanzaktion beteiligt. 

    Weitere Stiefmütterchen wurden im Anschluss im Botanischen Garten und im Schmölderpark gepflanzt. Und auch in den Randbezirken werden die Stiefmütterchen in den nächsten Tagen für Farbtupfer sorgen.

    Ab der kommenden Woche folgen noch ca. 150 Rhododendren im Bunten Garten und im Schmölderpark.

    Nach wie vor laufen zudem Arbeiten an den zukünftigen Stauden- und Blumenwiesen im Mönchengladbacher Begleitgrün.
    Seit November werden ca. 160 verschiedene Standorte durch Bodenaustausch vorbereitet.
    Geplant sind 50.000 Quadratmeter Blumenwiese und 40.000 Quadratmeter Staudenmischpflanzungen.
    Die Testflächen aus dem Vorjahr zeigen bereits jetzt erste Frühblüher. Die neuen Flächen werden voraussichtlich ab Mai ein schönes Bild in der Stadt bieten.

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  • Friedensnobelpreisträgerin begeistert Schüler an der Hochschule Niederrhein

    Friedensnobelpreisträgerin begeistert Schüler an der Hochschule Niederrhein

    Schülerinnen und Schüler aus sechs Mönchengladbacher Schulen und Studierende erlebten heute Vormittag an der Hochschule Niederrhein eine ganz besondere Vorlesung:
    Beatrice Fihn, Generalsekretärin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), war nach Mönchengladbach gekommen und erzählte vom Kampf gegen Atomwaffen. Ihre Botschaft: Atomwaffen dienen allein der Zerstörung von Menschenleben, sie treffen vor allem Frauen und Kinder, sie sind unmenschlich. Daher müssen sie verboten werden.
    „Eine Person alleine kann die Welt nicht ändern“, rief sie den Schülerinnen und Schülern zu. „Aber eine Gemeinschaft kann das.“ Sie lobte in diesem Zusammenhang die Umweltbewegung „Fridays for Future“, in deren Rahmen weltweit Schüler auf die Straße gehen und für das Weltklima protestieren. „Es ist bemerkenswert, wie in diesem Fall die Jugendlichen ihre Macht ausüben.“
    Wandel sei möglich, auch in der Atompolitik. Bei den chemischen Waffen habe es 82 Jahre gedauert, bis sie international geächtet waren. Sie wurden 1915 zum ersten Mal eingesetzt. „Wir brauchen eure Hilfe, um Atomwaffen zu verbieten. Ihr habt die Macht und die Befähigung dazu. Ihr seid die größte Bedrohung für die Unterstützer von nuklearen Waffen“, rief die 37-jährige Schwedin den Schülern zu.
    Beatrice Fihn ist seit fünf Jahren Generalsekretärin der ICAN. Das Bündnis von Nichtregierungsorganisationen möchte einen völkerrechtlich bindenden Vertrag erreichen, der Atomwaffen aus der Welt schafft. Am 6. Oktober 2017 wurde der Kampagne der Friedensnobelpreis zugesprochen für „ihre Arbeit, „Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen“.

    Fihn redet abends um 20 Uhr im Audimax Mönchengladbach vor geladenen Gästen.
    Ihr Vortrag findet statt in der Reihe „Nobelpreisträger der Welt in Mönchengladbach“, organisiert vom Initiativkreis Mönchengladbach. Am Vormittag trug Fihn exklusiv für Schüler aus Mönchengladbach und Studierende der Hochschule Niederrhein vor.

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  • 20-Stunden-Observation am Containerstandort Schlachthofstraße

    20-Stunden-Observation am Containerstandort Schlachthofstraße

    Der Containerstandort Schlachthofstraße zählt zu den stark frequentierten Standorten in Mönchengladbach. Deshalb haben sich die mags-Mülldetektive hier am vergangenen Wochenende über 20 Stunden lang auf die Lauer gelegt.

    Bewusst wurde mit Hilfe einer Nachtsichtkamera auch in der Dunkelheit observiert, in der sich Müllsünder erfahrungsgemäß am sichersten fühlen. Über 100 Entsorgungsvorgänge wurden beobachtet.
    Erfreulich dabei: Nur in 15 Fällen mussten Bußgeldverfahren eingeleitet werden, weil zum Beispiel Restabfall statt Papier eingeworfen oder einfach beigestellt wurde.
    In einem Fall fiel ein Mann auf, der seine alte Deckenlampe in den Papiercontainer warf. In diesem Zusammenhang weist mags erneut auf die fachgerechte Entsorgung von Elektroabfällen hin. 

    Elektroabfälle sind vom übrigen Abfall zu trennen. Sie können an den Wertstoffhöfen kostenlos abgegeben oder bei Elektrohändlern zurückgegeben werden. Kleine Elektroaltgeräte werden zusätzlich einmal im Jahr eingesammelt. Für 2019 hat die Sammlung bereits stattgefunden. Geräte, die größer als eine Kaffeemaschine sind, können zum Sperrmüll angemeldet werden. In Elektrogeräten sind wertvolle Rohstoffe verbaut. Außerdem können auch Schadstoffe enthalten sein. Elektroaltgeräte gehören deshalb auch nicht in die Restmülltonne. Es ist auch nicht erlaubt, dass Schrotthändler Elektroaltgeräte mitnehmen.

    Weitere Informationen zur richtigen Entsorgung von Elektrogeräten und allen anderen Abfällen unter www.mags.de oder im Abfall A-Z in der mags App.  

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  • Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt MG und den Geschäftsführer der EWMG – mit Info der Verwaltung

    Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt MG und den Geschäftsführer der EWMG – mit Info der Verwaltung

    Oberbürgermeister
    Hans Wilhelm Reiners
    Stadtdirektor
    Dr. Gregor Bonin

    Betreff: Nutzung des Schulhofs der alten Schule Wanlo


    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiners,
    sehr geehrter Herr Dr. Bonin


    Mit Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Anfrage zur Nutzung des Schulhofs der alten Schule in Wanlo und der darauf befindlichen Toilettenanlage, während des Sternmarschs am 23.03.2019, durch die Verwaltung der Stadt Mönchengladbach abgelehnt wurde.

    Der Sternmarsch ist eine Demonstration der Initiative „Alle Dörfer bleiben“, die sich gegen den Abriss der bedrohten Dörfer am Garzweiler Tagebau und für eine massive Verkleinerung des Tagebaugebiets einsetzt.
    Der Verein „Dorf Campus Wanlo e.V.“ – der zur Zeit Mieter des Objektes ist – sowie das Bauordnungsamt der Stadt Mönchengladbach, stehen unserer Nutzung positiv gegenüber. Beide sehen kein Problem darin dem ADFC Mönchengladbach und der Umweltgruppe BAUM die Parkfläche und Toilette des alten Schulhofes für einen Fahrradzubringer aus Mönchengladbach zur Verfügung zu stellen. Hierbei geht es ausschließlich um die Nutzung der Schulhoffläche und nicht um das Schulgebäude selbst.
    Es ist erschreckend zu sehen, wie die Stadt Mönchengladbach zum wiederholten Male versucht Demonstrationen gegen den Braunkohletagebau der RWE zu unterbinden, indem sie den Bürgerinnen die Nutzung öffentlicher Flächen versagt.

    Dies werten wir als Angriff auf unsere Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

    In ihrem öffentlichen Auftreten verkündet die Stadt Mönchengladbach immer wieder, dass sie sich gegen den Tagebau stellt – aber sobald Bürgerinnen diesen Appell ernst nehmen und den Tagebau mit demokratischen Mitteln anprangern verhält sie sich konträr zu ihren
    eigenen Aussagen.

    So entsteht der Eindruck, die Stadt Mönchengladbach sei bereit alles zu unternehmen um nicht in Ungnade bei RWE zu fallen, sogar wenn sie dafür die demokratischen Grundrechte der eigenen Bevölkerung opfern muss.
    Das beschriebene Vorgehen der Stadt Mönchengladbach zu Gunsten RWEs ist jedoch nicht neu.

    Bereits 2018 beim „Run for Future“ wurde uns von Seiten des Sportamts untersagt, in der angemieteten Mehrzweckhalle Wanlo eine Informationsveranstaltung zum Thema Braunkohle abzuhalten.
    Nachdem auch hier Kritik am Vorgehen der Stadt geäußert wurde und der Versuch der Stadt das Versammlungsrecht der Bürger einzuschränken sogar Thema in einer Ratssitzung wurde, hieß es im Nachhinein es würde sich um ein Versehen handeln.

    Sollte erneut mit einem Versehen oder einer
    mangelnden Kommunikation argumentiert werden, dann macht die Stadt sich selbst mehr als unglaubwürdig.
    Wir erwarten in Zukunft, dass demokratische Aktivitäten der Bürger*innen den Rückhalt erfahren, den die Stadt sich selber auf die Fahne schreibt.

    Wer sich öffentlich gegen den Tagebau positioniert sollte diese Position auch konsequent vertreten.


    Mit freundlichen Grüßen
    David Dresen „Alle Dörfer bleiben – Rheinland“
    Martin Hahnen Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e.V.
    Kurt Sasserath NABU Mönchengladbach
    Sabine Rütten BUND Mönchengladbach

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  • Bilanz und aktuelle Situation nach Sturmtief Eberhard

    Bilanz und aktuelle Situation nach Sturmtief Eberhard

    Auch drei Tage nach Sturmtief Eberhard sind die mags-Mitarbeiter nach wie vor mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Über die Ausmaße der Schäden durch Sturmtief Eberhard bietet sich inzwischen ein klareres Bild. So wurden bislang ca. 100 Bäume in Grünanlagen und auf den Mönchengladbacher Straßen gezählt, die entweder gefallen oder gebrochen sind. Hinzu kommen etwa 60 Privatbäume, die in den öffentlichen Raum gefallen bzw. gebrochen sind.
    Auf den städtischen Friedhöfen wurden bislang 20 Bäume gezählt. Auch in den städtischen Wäldern dauern die Aufräumarbeiten an. Hier sind bislang ca. 100 gestürzt oder gebrochen.
    Es bestehen weiterhin Gefahren durch Astbrüche und lose stehende Bäume. Deshalb ist erhöhte Vorsicht in den Grünanlagen und Wäldern geboten. Denn auch in den nächsten Tagen soll es weiterhin sehr windig bleiben, wodurch zum Beispiel abgebrochene Äste, die aktuell noch in Baumkronen hängen, herabstürzen können.
    Aktuell warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturmtief Franz und Böen mit bis zu 90km/h. Teile des Wickrather Schlossparks und des Schmölderparks wurden zur Sicherheit gesperrt.

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  • Ein Jurist, der rechnen kann – Bernd Kuckels

    Ein Jurist, der rechnen kann – Bernd Kuckels

    „Bernd Kuckels hat in den letzten 40 Jahren die FDP Mönchengladbach maßgeblich in unterschiedlichen Funktionen mitgestaltet und geprägt. Vom Mitbegründer des Kreisverbandes der Jungen Liberalen und Kreisvorsitzendem über den Bezirksvorsitz der JuLis Niederrhein bis hin zu 10 Jahren FDP Mitglied im Landesvorstand NRW.
    Bernd Kuckels Herz schlägt für die Kommunalpolitik und für seine Heimatstadt Mönchengladbach. Seit 1994 gehört er daher dem Landesvorstand der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker (VLK) an und ist dort seit Jahren als stellvertretender Vorsitzender tätig. In Mönchengladbach war er als Fraktionsvorsitzender genauso beliebt wie später als Umweltdezernent und anschließend als Kämmerer unserer Stadt.
    „Bernd Kuckels ist ein Phänomen. Ein Jurist, der rechnen kann. “, sagte Staatsekretär für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Christoph Dammermann in seiner Laudatio zur Ehrung von Kuckels.
    Wir gratulieren daher recht herzlich zu 40 aktiven Jahren in unserer FDP, danken für den unermüdlichen Einsatz und freuen uns auf die nächste gemeinsame Zeit“, freute sich der Kreisvorsitzende Jörg Buer bei der Übergabe der silbernen Medaille.
    Der FDP-Kreisverband Mönchengladbach hielt seinen Parteitag anlässlich des Erfolges des Bürgerbegehrens im Haus Erholung ab. Besonders schön, dass wir neben Bernd Kuckels auch weitere herausragende Persönlichkeiten in der guten Stube unserer Stadt ehren konnten. Prof. Dr. Dr. Karl-Hans Laermann und Hans-Joachim Schoor sind seit 50 Jahren in unserer Partei tätig. Hier erfolgt auch noch mal unsere Dankbarkeit in einem anderen Veranstaltungsrahmen.

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  • ‚Der marktgerechte Patient – In der Krankenhausfabrik‘

    ‚Der marktgerechte Patient – In der Krankenhausfabrik‘

    Das seit 2003 verbindliche Vergütungssystem für Krankenhäuser, das sog. Fallpauschalensystem (englisch: diagnosis relatet groups – DRG) ordnet jeder diagnostizierten Krankheit einen Preis zu. Wer dabei mit wenig Kosten den Patienten in schnellst möglicher Zeit wieder entlassen kann, macht Gewinn. Wer sich intensiv auf die Patienten einlässt macht Verluste.
    Die Einführung des Fallpauschalensystems war der entscheidende Schritt zur Kommerzialisierung der Krankenhäuser, die bis dahin auch von ideellen Werten wie Empathie und Fürsorge getragen wurden. Wirtschaftsberater durchforsten seither diverse Abteilungen, ob
    Vorgänge effizienter gestaltet werden können und dabei weniger Personal benötigt wird. Die Frage ist nicht mehr so sehr: Was braucht der Patient? Sondern: Was bringt er uns? Viele ÄrztInnen und KrankenplegerInnen können in diesem System nicht mehr arbeiten ohne selbst krank zu werden.
    „Wären die DRG’s ein Medikament, so müsste man sie mit sofortiger Wirkung vom Markt nehmen. Alle versprochenen Wirkungen sind ausgeblieben und alle Nebenwirkungen sind eingetreten.“ resümiert der Berliner Ärztekammerpräsident Dr. Günther Jonitz ‚Der Marktgerechte Patient‘ handelt von den fatalen Folgen der Fallpauschalen. Zu Wort kommen Mediziner, Pflegepersonal, Patienten, Krankenhausmanager und Gesundheitsaktivisten.
    Die scharfe Analyse bietet Argumente für allen, die sich für eine
    menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung einsetzen wollen.

    Ort: Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach Lüpertzender Straße 69
    Zeit: 28.3.2019 19:00 Uhr
    Eintritt: Frei

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  • “Ein weiterer Schritt zum Abbau der Zwei-Klassen-Medizin”

    “Ein weiterer Schritt zum Abbau der Zwei-Klassen-Medizin”

    Für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung ist es mitunter mühsam, einen Arzttermin zu bekommen. Gerade in akuten Fällen müssen Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung oftmals länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. “Dass gesetzlich Versicherte oft Patienten zweiter Klasse sind, ist zutiefst ungerecht. Seit Jahren setzt sich die SPD für eine Abschaffung dieser Zwei-Klassen-Medizin und der Einführung einer Bürgerversicherung ein. Allerdings weigert sich unser Koalitionspartner bisher dem zuzustimmen”, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel aus Mönchengladbach.

    “Gestern ist uns ein wichtiger Schritt zum Abbau der Zwei-Klassen-Medizin gelungen, als wir im Bundestag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen haben”, erklärt Yüksel.

    Das Gesetz regelt, dass niedergelassene Ärztinnen und Ärzte gesetzlich Versicherten mehr Sprechstundentermine anbieten müssen. Statt bisher 20 Stunden wöchentlich stehen nun mindestens 25 Sprechstunden zur Verfügung. Mit dem Gesetz werden auch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung ausgebaut. Bislang vergeben diese Stellen nur Termine für Fachärztinnen und Psychotherapeuten. Zukünftig sind sie unter der Nummer 116 117 für die ambulante Versorgung und für Notfälle rund um die Uhr ansprechbar. Die Servicestellen können den Patientinnen und Patienten außerdem bei der Suche nach dauerhaft behandelnden Haus- oder Kinderärzten unterstützen. “Damit erhöhen wir erheblich die Serviceleistungen für gesetzlich Versicherte und stellen sicher, dass sie schneller einen Arzttermin bekommen. All diese Punkte sind weitere Schritte, um die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland abzubauen”, betont Yüksel abschließend.

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  • Themenabend: Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung

    Themenabend: Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung

    Klug vorzubauen ist sinnvoll: Wenn Menschen aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage sind, ihre persönlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, müssen diese Aufgaben an eine andere Person übertragen werden.

    Mit der sogenannten “Vorsorgevollmacht” betraut man meist einen Menschen, der einem nahesteht. Ist das nicht möglich, greift eine “Betreuung”, die ebenfalls ein Verwandter übernehmen kann. Allerdings ist es notwendig, dies gesetzlich zu regeln: über eine Betreuungsbehörde und das Betreuungsgericht.

    Bei diesem schwierigen Thema ist es hilfreich, sich rechtzeitig zu informieren. Dazu bietet der Themenabend im am Montag, den 25. März, ab 18 Uhr im Städtischen Altenheim Hardterbroich, August-Monforts-Straße 14, 41065 Mönchengladbach, eine gute Gelegenheit. Der Vortrag ist kostenlos. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!

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  • Andreas Terhaag MdL:  Endlich kommt der Digitalpakt Schule

    Andreas Terhaag MdL: Endlich kommt der Digitalpakt Schule

    Der Bundesrat hat am Freitag den Digitalpakt Schule beschlossen. Damit werden Fördermittel für die bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik bereitgestellt. Der Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag (FDP) begrüßt die Entscheidung: „Das ist ein gutes Signal für die schulische Bildung. Mit dem Digitalpakt Schule erhalten unsere Schulen in Mönchengladbach Unterstützung bei der Digitalisierung des Unterrichts.“

    Die Vermittlung digitaler Kompetenz ist für Schülerinnen und Schüler sehr wichtig. Sie ermöglicht ihnen, verantwortungsbewusst mit digitalen Medien und deren Inhalten umzugehen und sich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten.

    „Der Digitalpakt Schule kann nur der Anfang sein, um die Schulausstattung und den Schulunterricht ins 21. Jahrhundert zu bringen“, erklärt Terhaag. Um die Bildung dauerhaft und nachhaltig zu verbessern, sind weiterhin Anstrengungen auf allen politischen Ebenen nötig.

    Klar ist daher, dass es nicht bei einer einmaligen Investition bleiben darf. Der Bund muss sich auch über den Digitalpakt hinaus am Wandel der Anforderungen an die Schulen beteiligen. Terhaag erläutert: „Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess. Es gilt am Ball zu bleiben und die nächsten Schritte direkt mitzudenken.“ Der FDP Abgeordnete appelliert auch an die örtliche Politik, sich für gute Lernbedingungen einzusetzen: „Unsere Verantwortung ist, den Schülerinnen und Schülern das zeitgemäße Handwerkszeug für die Zukunft mitzugeben. Digitale Kompetenz ist dabei unerlässlich für ein selbstbestimmtes Leben mit guten Zukunftschancen in Mönchengladbach, in Nordrhein-Westfalen und in der Welt.“

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  • Themenabend: Gut versorgt! Trotz Pflegebedürftigkeit zu Hause leben

    Themenabend: Gut versorgt! Trotz Pflegebedürftigkeit zu Hause leben

    So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen, das ist vielen Menschen wichtig. Auch, wenn sie pflegebedürftig werden. Dann gibt es viele Möglichkeiten, die unterstützen: frische Mahlzeiten, die geliefert werden, eine tatkräftige Haushaltskraft oder professionelle Hilfe bei der Pflege. Auch Wohnungs-Umbauten, etwa im Badezimmer, sind manchmal notwendig.

    Beim Themenabend am Donnerstag, den 28. März ab 18 Uhr im Städtischen Altenheim Am Pixbusch, Manderscheider Straße 18, 41199 Mönchengladbach, dreht sich alles um die Fragen: Welche konkreten Unterstützungen gibt es? Welche Leistungen übernimmt die Pflegekasse? Wie beantragt man diese Leistungen?

    Ein fachkundiger Referent informiert die Teilnehmer und beantwortet Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung ist kostenlos. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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  • „Soziales Mönchengladbach für alle – in welcher Stadt wollen wir leben?“

    „Soziales Mönchengladbach für alle – in welcher Stadt wollen wir leben?“

    Am kommenden Freitag, 22. März findet der „Kreuzweg für Gerechtigkeit“ erneut in der Mönchengladbacher Innenstadt statt.

    Wie schon zuvor in den letzten beiden Jahren wird dieser vom Katholikenrat der Region organisiert und beteiligt unterschiedlichste ökumenische Akteure. In diesem Jahr steht de Kreuzweg unter der Überschrift „Soziales Mönchengladbach für alle – in welcher Stadt wollen wir leben?“

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  • Besetzung von Vorstandsämter in Unternehmen wie NEW, Kreisbau AG, GWSG, EWMG oder Stadtsparkasse

    Besetzung von Vorstandsämter in Unternehmen wie NEW, Kreisbau AG, GWSG, EWMG oder Stadtsparkasse

    Wie und nach welchen Verfahren werden eigentlich die Vorstandsämter in Unternehmen wie NEW, Kreisbau AG, GWSG, EWMG oder Stadtsparkasse besetzt?
    Welche Qualifikationen und berufliche Kompetenzen bringen die Bewerber für diese Posten mit?
    Können und Erwerbsbiographie?
    Oder genügt das richtige Parteibuch?
    Das sind Fragen, die (nicht nur) die Grünen seit langem beschäftigen.
    „Wir müssen feststellen, dass hier immer wieder – und besonders oft vor wichtigen Wahlen – Positionen besetzt werden, ohne dass die Qualifikation für die Öffentlichkeit nachvollziehbar wäre“, stellt Grünen-Ratsfrau Ulla Brombeis, Vorsitzende des Finanzausschusses, fest.
    Immerhin: Seit 2015 gibt es auch in Mönchengladbach eine Leitlinie, die eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und Kontrolle regelt.

    Die städtischen Beteiligungen gehen auf Basis eines vor über drei Jahren vom Rat beschlossenen „Public Corporate Governance Kodex“ eine freiwillige Selbstverpflichtung ein.
    Diese (leider sehr sperrig bezeichnete) Richtlinie zur guten Führung städtischer Unternehmen verfolgt das Ziel, für eine gute und verantwortungsvolle Führung der städtischen Beteiligungsgesellschaften zu sorgen.
    Der Stadtrat war 2015 mit diesem Beschluss im Grundsatz seiner Pflicht nachgekommen, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger für eine rechtmäßige und nicht willkürliche Arbeit der Beteiligungen zu sorgen.

    Nur ein Jahr nach dem Ratsbeschluss folgte im Stadtrat ein erster Bericht: Wenn gewünscht sei, dass der Kodex auch umgesetzt werden solle, müsse man ihn konkreter fassen und die Verwaltung damit beauftragen.

    Die Bündnisgrünen, denen das Thema Transparenz in den politischen Genen liegt, stellten einen entsprechenden Antrag, den der Rat einstimmig beschloss. „Leider hat der Rat seitdem auf diesem Gebiet nicht mehr viel gehört“, sagt der stellvertretende Vorsitzender der Grünen, Dr. Boris Wolkowski.
    Ihm fehlt ein konkret definierter Kontrollmechanismus, ob und wie Beschlüsse in den städtischen Beteiligungs­gesellschaften umgesetzt werden. „Es bleibt bei diesem Thema unklar, welche Maßnahmen ergriffen worden sind“, bilanziert der Grünen-Ratsherr. Er stellte daher im zuständigen Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen einen Antrag, um mehr über den aktuellen Sachstand zu erfahren.

    Wolkowski: „Dazu muss man auch erwähnen, dass die Oppositionsparteien im Rat nicht in allen Aufsichtsgremien der Beteiligungsgesellschaften vertreten sind und sie sich somit nicht immer intern mit der Frage befassen können, wie auf welcher Grundlage zum Beispiel eine vakant gewordene Position in einer Beteiligungsgesellschaft besetzt wird.“

    Zur großen Überraschung aller Oppositionsparteien lehnten CDU und SPD zwar einmütig, aber ohne jede weitere Begründung Boris Wolkowskis Antrag ab.

    „Man könnte angesichts dieses Entscheids der Groko auf den bösen Gedanken kommen, die politische Opposition solle von Informationen fern gehalten werden“, meint Ulla Brombeis.
    Da sich auch die Stadtverwaltung zu eventuellen Maßnahmen ausschwieg, wäre zumindest für die Grünen der Gedanke nicht abwegig, dass auf diesem Feld seit bald drei Jahren nichts geschehen ist. „Und dabei haben wir doch schon im Jahr 2016 festgestellt, dass einige städtische Beteiligungsgesellschaften noch so gut wie gar nichts auf diesem Gebiet unternommen haben“, sagt Boris Wolkowski.

    Die Folge dieser Politik des Nichtstuns: Die Verfahren zur Neubesetzung von Vorstandsämtern bleiben für die Öffentlichkeit weiterhin wenig transparent und nachvollziehbar.
    „Deswegen liegt doch die Vermutung nahe, dass CDU und SPD im Rat der Stadt Regeln zur guten Unternehmensführung der Stadttöchter schlichtweg nicht wünschen“, so Wolkowski.

    Nicht nur für ihn bleibt damit ungeklärt, ob und wie in der Zukunft eine gute und gesetzeskonforme Geschäftsführung der städtischen Beteiligungen sichergestellt und vom Rat kontrolliert werden kann.

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  • SPD zur Novellierung des Kommunalwahlgesetzes

    SPD zur Novellierung des Kommunalwahlgesetzes

    Im nordrhein-westfälischen Landtag wurde heute von den Mitgliedern des Kommunalausschusses die Sachverständigenanhörung vom 15.02.2019 zur Novellierung des Kommunalwahlgesetzes ausgewertet.
    Wichtigster Bestandteil der von der schwarz-gelben Koalition beabsichtigten Neuregelungen sind die Abschaffung der Stichwahlen bei Bürgermeistern und Landräten sowie eine Neueinteilung der Kommunalwahlkreise.
    Dazu erklärt Stefan Kämmerling, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im nordrheinwestfälischen Landtag:
    „Die Mitte Februar zur Anhörung geladenen Verfassungsrechtsexperten hatten die schwarzgelben Pläne geradezu zerrissen und sie als wahrscheinlich verfassungswidrig eingestuft.
    Übereinstimmend war kritisiert worden, dass die Vorlagen der Regierungsfraktionen in keiner Weise hinreichend begründen, warum die angestrebten Gesetzesänderungen erforderlich sind.
    Darüber hinaus hatten die Sachverständigen weitere elementare Gründe aufgeführt, die klar gegen die Abschaffung der Stichwahl sprechen. Insbesondere führt sie zu einer Beschränkung der Partizipationsmöglichkeit der Wähler. Sie bringt nämlich Bürgermeister
    und Landräte hervor, die im ersten Wahlgang sehr weit unterhalb der Schwelle der absoluten Mehrheit gewählt wurden. Solch niedrige Stimmenanteile der Wahlsiegerinnen und Wahlsieger gewährleisteten keinen ausreichenden Rückhalt durch die Bürgerinnen und Bürger!
    Dies würde die demokratische Legitimation der gewählten Bürgermeister und Landräte beschädigen!”

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  • “Fridays for Future” – in Mönchengladbach demonstrierten ca. 400 Schüler

    “Fridays for Future” – in Mönchengladbach demonstrierten ca. 400 Schüler

    Trotz des scheußlichen Wetters trafen sich Schüler, Studenten und Unterstützer auf dem Rheydter Marktplatz und forderten diePolitiker auf, sich für den Umweltschutz einzusetzen. “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut” , war einer ihrer lauten Sprechgesänge.





    Am Abend trafen sich noch einmal etwa 50 Demonstranten am Mönchengladbacher HBF zum Protestmarsch zum Alter Markt.

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