Autor: Harald Wendler

  • Reparierte Straßen sollen abgerechnet und die Bürger zur Kasse gebeten werden

    Reparierte Straßen sollen abgerechnet und die Bürger zur Kasse gebeten werden

    Meinung

    Auf die Frage des Ausschussvorsitzenden H.P. Vennen (SPD), ob die Verwaltung nachdenke über eine Aussetzung der Erhebung von Strassenbaubeiträgen, antwortete der anwesende Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin: „ Wenn ich das in meinem Köpfchen zusammenklaube, das tun wir im Moment nicht. Da wir eine eindeutige Gesetzesgrundlage haben, nach der wir uns zu richten haben.“
    An dieser Rechtslage werde sich seiner Meinung nach auch so schnell nichts ändern, so Dr. Bonin. Soweit der Profi.
    Merkwürdigerweise handelt es sich bei den betroffenen Strassen auch um solche, die schon Jahrzehnte existieren. Beispielsweise die Erftstrasse in Giesenkirchen. Sie wurde vor Jahrzehnten gebaut, vor einem Jahr saniert und soll nun abgerechnet werden. Das ist dem Bürger so nicht vermittelbar.
    Jahrzehnte wurde nichts an dieser Straße unter dem Titel „Instandhaltung“ getan, nur deshalb geriet sie in den schlechten Zustand, der 2016/2017 durch eine Sanierung behoben wurde.
    Zur Pflege und Instandhaltung ist eine Kommune verpflichtet, ohne dass sie die Anwohner zur Kasse bitten kann.
    Außerdem kann eine Stadt die Höhe der Beteiligung selber per Beschluss festlegen.
    Mönchengladbach nutzt die höchstmögliche Beteiligung von 80% aus.
    Sie kann also entgegen der politischen Ausführungen im Planungs- und Bauausschuss sehr wohl die Abrechnung aussetzen und auf die in Aussicht stehende neue Regelung durch den Landtag in NRW warten.
    Das wollen politische Kräfte in der Stadt nicht.

    Kann es sein, dass in der aktuellen Situation jede Möglichkeit genutzt werden soll, Gelder für Maßnahmen des Projektes “MG+ Wachsende Stadt“ zu generieren?
    Wird der Bürger benutzt um das neue Rathaus zu finanzieren?

    Im Baugesetz findet sich im „ § 135 Fälligkeit und Zahlung des Beitrags“ der Passus:
    (5) Im Einzelfall kann die Gemeinde auch von der Erhebung des Erschließungsbeitrags ganz oder teilweise absehen, wenn dies im öffentlichen Interesse oder zur Vermeidung unbilliger Härten geboten ist.

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  • Neues Quartiersbüro für Mönchengladbach & Westend eröffnet

    Neues Quartiersbüro für Mönchengladbach & Westend eröffnet

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat am Samstag an der Hindenburgstraße 31 das neue Quartiersbüro für Mönchengladbach & Westend eröffnet.

    Frank Jessen (Bildmitte) wird gemeinsam mit Stephanie Schoenen (3. von rechts) und Stefan Sturm als Team die neue Anlaufstelle für die Bevölkerung im Quartier sein.

    Im Rahmen der Eröffnung standen besonders die drei aktuellen Bauprojekte “Hans-Jonas-Park”, “Westend-Promenade” und “Platz der Republik” im Fokus.

    Das Quartiersbüro ist montags von 8:30 bis 13 Uhr, donnerstags von 15 bis 18:30 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 11 Uhr geöffnet und per Mail unter qm-gladbach&westend@ibis-institut.de erreichbar.
    Neben dem Büro an der Hindenburgstraße werden auch Sprechzeiten im Westend angeboten: Montags zwischen 11:30 und 14 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr ist das “Infofahrrad” im Westend unterwegs und an unterschiedlichen Standorten im Quartier eine Anlaufstelle.

    Hintergrund:

    Der Rat der Stadt hatte in seiner Sitzung am 15. Februar 2018 entschieden, das mit Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit erarbeitete Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) in das Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt” aufnehmen zu lassen.
    Im November sind sowohl der Zuwendungsbescheid für die Bund-Land-Förderung als auch die drei Einzelbescheide für die EU-kofinanzierten Projekte bei der Verwaltung eingegangen.
    Alle bewilligten Zuwendungen entsprechen den Beantragungen.
    Insgesamt wurden für die drei Projekte “Hans-Jonas-Park”, “Umgestaltung Westend-Promenade” und “Platz der Republik” Fördermittel von rund 8,4 Millionen Euro anerkannt.
    Damit wurde der Stadt Mönchengladbach mit vier Zuwendungsbescheiden für die ersten 12 Projekte der Gesamtmaßnahme “Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach” eine Fördersumme von rund 10,6 Millionen Euro bewilligt.

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  • Stellungnahme des ADFC-Mönchengladbach zum landesweiten Aktionstag „Fahrrad und Pedelec“

    Stellungnahme des ADFC-Mönchengladbach zum landesweiten Aktionstag „Fahrrad und Pedelec“

    Nachstehende “Offene Stellungnahme” des ADFC zu den kritischen Anmerkungen im Beitrag der Rheinischen Post Mönchengladbach erreichte uns am Vormittag. Leider haben offensichtlich keinerlei persönliche Gespräche der Akteure untereinander stattgefunden.

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiners,
    sehr geehrter Herr Klenner,
    sehr geehrter Herr Wiesselmann,

    wir beziehen uns auf den Beitrag der Rheinischen Post vom Samstag, in dem Sie zitiert werden.

    Wir sind enttäuscht, dass der Innenminister diese Polizeimaßnahme ausgerechnet in Mönchengladbach öffentlichkeitswirksam begleiten will. Da wird unsere schöne Stadt „ohne Not“ wieder einmal negative Schlagzeilen machen, weil das ausgerechnet am „Tag des Fahrrads“ stattfinden wird.
    Normalerweise ist der „Europäische Tag des Fahrrads“ seit 1998 alljährlich ein Aktionstag der das Radfahren feiert und darauf hinweist, dass das Fahrrad das umweltfreundlichste, gesündeste und sozial verträglichste Fortbewegungsmittel ist.
    Traditionell bietet die deutsche Polizei an diesem Weltfahrradtag Fahrradcodierungen an, manche Städte kostenlose Leihräder, es gibt Fahrradmessen und -events, Spaßveranstaltungen pro Rad oder Radfahrtrainings.
    Es ging und geht uns um die Frage, ob ein Radfahrer-Kontroll-Tag ein passendes Event für den internationalen „Tag des Fahrrad“ ist. Aus unserer Sicht keine gute Idee. Darum haben wir auf Anfrage der Polizei Mönchengladbach eine Teilnahme verneint. Dabei haben wir ausdrücklich nicht die Polizei kritisiert, sondern die Initiative des Ministeriums.
    Niemand beim ADFC Mönchengladbach e.V. kritisiert angemessene Verkehrskontrollen auch von Fahrradfahrern an jedem anderen Tag.
    Wenn Sie bei dem Besuch von Innenminister Herbert Reul in Mönchengladbach ein Gespräch mit ihm arrangieren können, erwarten wir dazu gerne Ihre Einladung.

    Mit freundlichen Grüßen
    ADFC Mönchengladbach e.V.
    Dirk Rheydt Thomas; Vorsitzender
    M. Claßen; Vorstandsmitglied

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  • AWO Mönchengladbach unterstützt Initiative zum Internationalen Tag der Pflege

    AWO Mönchengladbach unterstützt Initiative zum Internationalen Tag der Pflege

    Im ambulanten Pflegedienst, der Tagespflege in Wickrath und bei den hauswirtschaftlichen Hilfen der AWO sind täglich 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz und unterstützen pro Jahr über 200 Kundinnen und Kunden sowie ihre Angehörigen.

    Mit der Pflege eines Angehörigen übernehmen Ehepartner/-innen, Kinder, Nachbarn und Freunde eine Aufgabe, die ihnen wichtig ist, sie aber auch belasten kann. Laut Pflegestatistik des Bundes wurden in NRW Ende 2017 rund 417.000 Pflegebedürftige, also mehr als zwei Drittel der insgesamt rund 770.000 Pflegebedürftigen, von Angehörigen gepflegt. Grund genug, die Leistung dieser Menschen mit dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zu würdigen. 

    Die Wohlfahrtsverbände in NRW rufen daher dazu auf, die Situation pflegender Angehöriger stärker in den Blick zu nehmen und weiter zu verbessern. Die Pflege eines Angehörigen ist oft ein Vollzeitjob und für die Pflegenden mit Einschränkungen der eigenen Lebensführung verbunden. Häufig befinden sich pflegende Angehörige in psychischer Not und leiden unter Überforderung. Vielfach fehlt es dann an Zeit und Kraft, um die geeignete Unterstützungsform zu finden. Pflegende Angehörige benötigen daher leicht zugängliche Beratungsangebote und Transparenz über die vorhandenen Hilfen. Anstelle der klassischen „Komm-Struktur“ sind zugehende Beratungsangebote vorzuhalten. Unterstützung, Zusammenarbeit und Vernetzung von Hilfestrukturen müssen organisiert werden. Zudem müssen Pflege und Beruf besser vereinbart werden können.

    Die Pflegestärkungsgesetze haben dafür gesorgt, dass pflegende Angehörige eine Reihe von Unterstützungsleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können. So gibt es beispielsweise einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung, auf Wunsch auch zuhause, durch die Pflegestützpunkte oder Pflegekassen. Für die konkrete Situation vor Ort und ein bedarfsgerechtes Angebot an Unterstützungsleistungen für pflegende Angehörige sind jedoch nach dem Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen die Kreise und kreisfreien Städte verantwortlich.

    Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege leisten mit hohem Einsatz individuell abgestimmte, maßgeschneiderte Unterstützung und Pflege. Gute Pflege ist vor allem Pflege im vertrauten Umfeld – oft mit Unterstützung durch ambulante Dienste. Gute Pflege findet auch in stationären oder teilstationären Einrichtungen statt. Besonders entlastend dabei für pflegende Angehörige: Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege, diese Angebote müssen weiter ausgebaut werden. Wichtig ist auch der Zugang zu Selbsthilfegruppen.

     „Im Rahmen unserer diesjährigen Information zum „Internationalen Tag der Pflege“ wollen wir auch die guten Leistungen unserer Pflegekräfte hervorheben“, sagt der AWO Geschäftsführer Uwe Bohlen aus Mönchengladbach. „Mit unserem ambulanten Pflegedienst, der Tagespflege in Wickrath und den hauswirtschaftlichen Hilfen unterstützen unsere 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich pro Jahr über 200 Kundinnen und Kunden sowie ihre Angehörigen in Mönchengladbach.” 

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  • Franz-Meyers-Gymnasium und Stadttochter Kreisbau kooperieren

    Franz-Meyers-Gymnasium und Stadttochter Kreisbau kooperieren

    Wenn man an Kooperationen von Schule und Wirtschaft denkt, liegen als erstes Praktika oder andere Berufsorientierungsangebote nahe. Bei der Kooperation des Franz-Meyers-Gymnasiums und der städtischen Kreisbau geht die Kooperation aber noch weit darüber hinaus. So unterstützt der Schulsanitätsdienst des Franz-Meyers-Gymnasiums zum Beispiel die Kreisbau dabei ihre Mitarbeiter in der Ersten Hilfe zu schulen. Mitarbeiter der Kreisbau unterstützen wiederum Schüler bei Kunstprojekten bzw. geben Anregungen dabei, wie Architektur in den Kunstunterricht mit einfließen kann.

    Doch auch bei der Berufsorientierung profitieren beide davon. So erleben Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in Unternehmensbesuchen oder Praktika den Arbeitsalltag hautnah und kommen mit Auszubildenden aber auch der “Chefetage” ins Gespräch. Auf der anderen Seite hat das Unternehmen die Möglichkeit Ausbildungsberufe vorzustellen und “Fachkräfte für morgen” zu finden. Letztlich profitieren also immer beide Seiten, sagt der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Meisen: “Die Kooperation mit dem Franz-Meyers- Gymnasium gibt es bereits seit rund drei Jahrzehnten und es ist wirklich eine Win-Win-Situation auf allen Ebenen. So mussten wir zum Beispiel noch nie eine Ausbildungsstelle ausschreiben. Nach Praktika haben wir Schüler oder die Schüler uns angesprochen und es war immer von Vorteil, dass man sich schon kannte und wusste, ob es passt.”

    Kunstprojekt FMG und Kreisbau in Kooperation, Foto: Kreisbau

    Jetzt haben beide Seiten diese Kooperation auch schriftlich für die Zukunft festgehalten. Dies freut auch den Schulleiter des Franz-Meyers-Gymnasiums Armin Bruder: “Kontakte zu Unternehmen und zur Wirtschaft waren lange Zeit nicht die Stärke eines Gymnasiums. Doch das wird immer mehr eingefordert. Gerade in Bezug auf die Berufsorientierung sind dort gute verlässliche Partner besonders wichtig. Gerade von Herrn Meisen gab es da von Seiten der Kreisbau her immer eine hohe Affinität auch zu unserer Arbeit und wir freuen uns, dass dies auch so weitergelebt wird.” Dabei gibt es auch neue Ideen, wie sich die Kooperation in Zukunft weiter gestalten kann, erklärt Meisen: ” So wird die ehemalige Friedenskirche in Rheydt, die von uns in eine Wohnkirche umgebaut wurde, auch im Religionsunterricht thematisiert.”

    Eine weitere Idee ist es, dass nicht nur Schüler in den Arbeitsalltag der Kreisbau reinschnuppern können, sondern auch Lehrer. “Etwas, das sicherlich einige unserer Lehrer gerne einmal in Anspruch nehmen. Dann lässt sich sicherlich die Begeisterung der Schüler, die das schon einmal gemacht machen, noch eher nachvollziehen und es gibt noch einmal einen frischen Blick”, so Bruder.

    Für Meisen ist klar, dass er auch als Pensionär noch die Kooperation unterstützen wird. Doch das Projekt findet im Haus noch weitere Unterstützer: Auch Christian Heinen vom Vorstand der Kreisbau, Berno Hamacher, Technischer Leiter und Susanne Reiß, Prokuristin, sind bei der Kooperation aktiv dabei.

    Erst jüngst hat Hamacher zwei Schülerinnen zwei Bauprojekte der Kreisbau gezeigt: “Dabei habe ich den beiden auf der einen Seite unsere Pläne und Arbeiten erklärt, interessant war aber auch, die Perspektive der beiden zu hören. Da fiel dann zum Beispiel auch auf, wo vielleicht noch eine Lampe fehlt, weil sonst ein Angstraum entsteht oder wie sie sich eine erste Wohnung vorstellen. Also auch wir lernen bei diesen Schülerbesuchen dazu.” Während eine solche Kooperation nicht auf mehrere Schulen übertragbar wäre, so ist die Kreisbau generell aber auch für andere Schüler offen, erklärt Meisen: “So etwas ist nicht beliebig ausbaubar, aber wir bieten Schülerpraktika durchaus für Schüler aller Schulen an. Auch bei Bewerbungstrainings unterstützen wir gerne. Wenn es möglich ist, bringen wir uns ein.” In diesem Punkt haben beide Seiten auch die Hoffnung, dass eine solche oder eine ähnliche Kooperation auch ein Beispiel für weitere Unternehmen und Schulen sein kann, da beide Seiten auch in ihre Zukunft investieren.

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  • Parkgebühr: Die Zeit der Geschenke kehrt zurück

    Parkgebühr: Die Zeit der Geschenke kehrt zurück

    Mönchengladbach hat einen ausgeglichenen Haushalt. Das ist gut so, es zeigt den Menschen in der Stadt: Es geht uns gut, wir leben nicht über unsere Verhältnisse.
    Das war vor Jahren ganz anders.
    Schulden wurden gemacht, sie wurden angehäuft, sie wurden zu hoch. Schuld war niemand, niemand wollte der Schuldige sein, alles hatte ja seinen Sinn gehabt, jede einzelne Ausgabe, so war die gängige Argumentation.
    Diese Zeit kommt zurück. MG wächst, die Welt schaut auf uns, wir bauen, bauen hochwertige Wohnungen für Arbeitnehmer hochwertiger Arbeitsplätze. Wir steigern unser kulturelles Angebot mit Hilfe finanzieller Unterstützung, nicht aus eigener Kraft.
    Wir wollen den Abteiberg zum Kulturhügel machen, ebenfalls mit fremder Hilfe.
    Wir wollen die Umwelt verbessern durch mehr Elektro-Autos. Damit dies vermeintlich angeschoben, unterstützt wird, erlassen wir Parkgebühren auf unbestimmte Zeit. Für bestimmte Autobesitzer. Der Haushalt wird nur etwas umgebaut. An anderer Stelle muss jemand zurückstecken. Wer das sein wird bleibt unbeantwortet. Der Kämmerer hat keine geeignete Idee dazu, der Baudezernent auch nicht. Der Oberbürgermeister?
    Unser Kämmerer hat auch kein Geld für einen Defibrillator in der Sporthalle übrig.
    Zu teuer lautet die Antwort der Stadt. Und: Dann müßten alle öffentlichen Gebäude damit ausgerüstet werden, das können wir uns nicht leisten. Nothaushalt-Kommune halt.
    Parkgebühren gegen Defibrillator, ist das fair? Ja.

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  • Mönchengladbach: Keine Parkgebühren ab dem 1. Juli – gilt für Elektro-Autos und Autos mit Hybridantrieb

    Mönchengladbach: Keine Parkgebühren ab dem 1. Juli –
    gilt für Elektro-Autos und Autos mit Hybridantrieb

    In Mönchengladbach gibt es zur Zeit etwa 1.000 KFZ, die mit einem Elektro-Motor oder mit einem Elektromotor und zusätzlich zur Spannundversorgung notwendigen  Kraftstoff-Motor ausgestattet sind.

    Diese Fahrzeugtypen sind in Mönchengladbach ab Juli 2019 von der Entrichtung der Parkgebühren befreit, so sie mit einem „E“ gekennzeichnet sind.
    Diese sensationelle Neuerung wurde am vergangenen Dienstag im Planungs- und Bauausschuss der Stadt beschlossen. Abschließend wird der Rat der Stadt dies am 25. Mai beschließen.

    Hintergrund:

    Ziel der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt ist die Förderung einer nachhaltigen und emissionsarmen Mobilität. Die Elektromobilität stellt dabei eine wichtige Komponente dar. Zur Förderung der Elektromobilität und der damit einhergehenden Verringerung der Schadstoff-und Lärmbelastung sowie zur Unterstützung der Ziele der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt wurde 2018 der Green City Masterplan Elektromobilität erarbeitet und beschlossen (Ratsbeschluss vom 11. Oktober 2018, Drs. 3246/IX).

    Der Beschluss über den Achten Nachtrag zur Parkgebührenordnung führt  zu Einnahmeverlusten bei den veranschlagten Erträgen aus der Parkraumbewirtschaftung. Diese Einnahmeverluste, welche jedoch auf Grund nur prognostizierbarer Nutzung noch nicht belastbar zu kalkulieren sind, belasten den kommunalen Haushalt und damit einhergehend die Konsolidierungsbemühungen des Haushaltssanierungsplans; hier besonders die Maßnahme HSP 2012-0043 –Erhöhung der Parkgebühren. Weitere Kosten oder Auswirkungen auf den Haushaltsplan sind nicht zu erwarten.

    Vor dem Hintergrund der Höchstparkdauer von zwei Stunden und rund 500 E-Fahrzeugen im Stadtgebiet ist nach derzeitigem Kenntnisstand kein erheblicher Einnahmeausfall zu erwarten. Da die Umsetzung des Haushaltssanierungsplans jedoch unumgänglich ist, sind etwaige Einnahmeverluste grundsätzlich durch geeignete Kompensationsmaßnahmen aufzufangen und auszugleichen.


    Beratungsvorlage – Vorlagen-Nr. 3776/IX

    Deutlich herausgestellt wurde durch die Verwaltung: diese Gebührenbefreiung kann jederzeit zurückgenommen werden.

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  • Ergebnis der landesweiten Kontrollaktion “Ablenkung” für Mönchengladbach

    Ergebnis der landesweiten Kontrollaktion “Ablenkung” für Mönchengladbach

    An der landesweiten Kontrollaktion “Ablenkung” war die Polizei Mönchengladbach mit 44 Polizistinnen und Polizisten beteiligt, die zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr zeitgleich sechs Kontrollstellen im Stadtgebiet einrichteten.

       In dieser Zeit wurden rund 250 Fahrzeugführer und 17 Fahrrad-und Pedelecfahrer kontrolliert.

       50 Fahrzeugführer und ein Radfahrer wurden beim unzulässigen Telefonieren während der Fahrt erwischt. Das heißt, dass die Fahrzeugführer nun mit einem Bußgeldbescheid über 100 Euro, plus Verwaltungskosten, plus einem Punkt in Flensburg rechnen müssen. Der Fahrradfahrer bekommt ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro auferlegt.

       “Beiwerk” der Kontrollen sind eine zusätzliche Vielzahl von Verstößen, quer durch die Straßenverkehrsordnung, die mit 63 Verwarngeldern und 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet werden.

    Hinzu kommen noch zwei Fahrzeugführer, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet.
    (jl)

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  • Angeblicher Handwerker bestiehlt Seniorin

    Angeblicher Handwerker bestiehlt Seniorin

    Vorgestern hat ein Trickdieb eine 82jährige Frau als angeblicher Handwerker abgelenkt um sie in ihrer eigenen Wohnung zu bestehlen.

       Es war gegen 14 Uhr als er bei der in der Rheydter Innenstadt wohnhaften Seniorin klingelte. Die Dame öffnete die Tür und sah sich einem fremden Mann in Arbeitskleidung gegenüber. Er nannte den Namen der Hauseigentümerin und gab an, dass er in ihrem Auftrag die Wasserleitungen überprüfen müsse.

       Die Dame ließ ihn ein. Er wies sie an, das laufende Wasser im Badezimmer zu beobachten. Nach einer Weile, in der er immer wieder Rückfragen stellte, kam er zurück, sagte, es sei alles in Ordnung und verließ die Wohnung.

       Erst später bemerkte die 82-Jährige, dass diverse Wertgegenstände gestohlen worden waren und informierte die Polizei.

       Sie beschrieb den Dieb als ca. 180cm großen Mann mit hellem Hautton und einer kräftigen Statur. Er sprach akzentfreies Deutsch, bewegte sich schwerfällig und trug eine grüne Arbeitshose und eine dazu passende grüne Jacke.

       Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.
    (cw)

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  • Frauentrödel im Familienzentrum Wildwiese

    Frauentrödel im Familienzentrum Wildwiese

    Am Samstag, den 18. Mai, findet im städtischen Familienzentrum “Wildwiese” am Hosterweg 23 wieder ein großer Frauentrödelmarkt mit jeder Menge “Weiberkram” statt.

    Von 11 Uhr bis 14 Uhr können die Besucher in den Räumen der Tagesstätte stöbern und Schnäppchen von Größe 34 bis 44, Accessoires, Schmuck und Schuhe ergattern.

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  • Sportausschuss hat geänderte Richtlinien zur Sportlerehrung verabschiedet.

    Sportausschuss hat geänderte Richtlinien zur Sportlerehrung verabschiedet.

    Eine wichtige Neuerung ist, dass nur Sportarten eine Berücksichtigung finden, deren Verband Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes ist.

    Geehrt werden nur Sportler/innen, die in Mönchengladbach wohnen oder einem Verein aktiv angehören, der seinen Vereinssitz in Mönchengladbach hat und dem Stadtsportbund Mönchengladbach angeschlossen ist.
    Zudem finden sowohl in der Erwachsenenklasse (Hauptklasse) als auch im Nachwuchsbereich (letzte Junioren- bzw. Jugendklasse, Jugendliche im Alter von 19 bis 22 Jahren) nur die Platzierungen eins bis drei Berücksichtigung.
    Die bisherigen Richtlinien hatten auch Platz vier bis sechs mit eingeschlossen.
    In einigen Sportarten gibt es zig Altersklasseneinteilungen oder eine andere Art der Definierung einer Nachwuchsklasse. Daher wurden die Änderungen im Leistungsbereich und Nachwuchsbereich dahingehend überarbeitet, dass man nunmehr eindeutig festgelegt hat, die Hauptklasse bei den Erwachsenen und die letzte Junioren- und Jugendklasse zu berücksichtigen. Dies führt dazu, dass sportartenspezifische Leistungen besser berücksichtigt werden können.

    Der Kriterienkatalog wurde außerdem noch ergänzt um Rekorde und außergewöhnliche Leistungen.
    Sportlerinnen und Sportler, die in den berücksichtigten Altersklassen bei ordentlichen Wettkämpfen einen vom zuständigen Sportverband anerkannten deutschen Rekord, Europa Olympia- oder Weltrekord erzielt haben, werden bei der Ehrung berücksichtigt.
    Außerdem kann das Gremium, das über den “Preis des Sportausschusses der Stadt Mönchengladbach” entscheidet, die Ehrung von Sportlerinnen und Sportlern beschließen, deren ansonsten herausragende Leistungen nicht vom aktuellen Kriterienkatalog erfasst werden.

    Die Verwaltung war vom Sportausschuss beauftragt worden, die Richtlinien zu ändern und anzupassen. Dies soll die Handhabung und Auswahl der zu ehrenden Sportlerinnen und Sportler durch die Verwaltung verbessern. In der Vergangenheit war die Auslegung einzelner Erfolge nicht eindeutig im Rahmen des Kriterienkatalogs zu beantworten. Mit einer präziseren Festlegung und Bestimmtheit der neuen Kriterien soll es auch den Vereinen einfacher gemacht werden, passende Sportlerinnen und Sportler der Verwaltung zu melden.

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  • Beflaggung bis zur Europawahl am 26. Mai

    Beflaggung bis zur Europawahl am 26. Mai

    Zum Europatag am 9. Mai zeigt Mönchengladbach Flagge.
    An den Fahnenmasten vor den städtischen Gebäuden und auf dem Dach des Rathaus Abtei werden die Europaflaggen gehisst, die bis zur Europawahl am 26. Mai hängen bleiben, um für die Teilnahme an der Europawahl zu werben.

    “Die Europawahlen sind ein wichtiges demokratisches Instrument, Europa mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Diese Gedanken sollten in den Fokus unserer Bürgerinnen und Bürger gerückt werden, und vor diesem Hintergrund habe ich die Beflaggung angeordnet und den Wunsch, dass auch andere Behörden und Einrichtungen die Europaflagge als sichtbares Zeichen für ein starkes Europa hissen”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Gehe wählen

    “Verbraucherschutz, Binnenmarkt, Asyl, Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt: Große Teile des Alltags in Deutschland werden von Regeln aus der EU beeinflusst. Und fast alle europäischen Richtlinien und Verordnungen, die den Alltag prägen, müssen vom Europaparlament beschlossen werden. Wichtiger wird es nicht. Das Parlament hat nicht alle Rechte, die andere Parlamente haben, aber mittlerweile wirklich viele. Es kann nicht allein entscheiden, aber ohne das Parlament geht fast nichts in der EU”, ruft OB Reiners zur Wahlbeteiligung auf.

    In Mönchengladbach sind rund 206.500 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt, darunter 16.500 Unionsbürger anderer Mitgliedsstaaten, die an der Europawahl teilnehmen dürfen.

    Zum Hintergrund: Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schuman seinen Vorschlag, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.
    Außerdem macht der Europatag auf Frieden und die Einheitder zur Europäischen Union gehörenden Staaten aufmerksam.

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  • BIS bleibt am bisherigen Standort!?

    BIS bleibt am bisherigen Standort!?

    CDU-Ratsherr Dieter Breymann ist nach eigener Darstellung “verwundert”, das bedeutet: er ist sauer. So liest sich seine heutige Pressemitteilung.
    Sauer auf die Bekanntgabe der Stadtverwaltung, keine Prüfung mehr zur Verlegung des BIS-Zentrums an den Abteiberg durchzuführen. Dies war tatsächlich einmal Teil einer Beschlusslage des Stadtrates. Breymann scheint trotz seines übergroßen Demokratie-Verständnisses nicht akzeptieren zu können, dass durch die Förderzusage des Bundes auch die Weiternutzung des Gebäudes durch das BIS selbstverständlich scheint.

    Es ist für viele Menschen der Stadt nicht nachvollziehbar, dass eine Stadt mit Nothaushalt Schulden machen soll, um die persönlichen Wünsche unserer Kulturpolitiker umzusetzen. Ob sein GroKo-Pendant Ulrich Elsen, SPD, gleichfalls wie Breymann ein starker Vorreiter der Kulturszene in Mönchengladbach diesmal gleicher Meinung bleibt, werden die nächsten Tage wohl zeigen.

    Aktuell vertritt Breymann die These:

    “Wir sollten alle Chancen nutzen, mit dem Rückenwind des Integrierten Handlungskonzeptes den Abteiberg zu einem Leuchtturm der Kultur fortzuentwickeln. Es wäre fahrlässig, gute Ideen über Bord zu werfen.“ Das, so der Kulturpolitiker weiter, sollte eigentlich kleinster gemeinsamer Nenner aller Fraktionen sein, die sich für die Stadt einsetzen.”

    Quelle: PM Dieter Breymann
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  • Raub auf Geldbotin in Giesenkirchen- Zeugensuche

    Raub auf Geldbotin in Giesenkirchen- Zeugensuche

    Heute Morgen wurde eine Geldbotin gegen 09:00 Uhr auf der Konstantinstraße in Giesenkirchen von zwei bislang unbekannten Männern überfallen und beraubt.

       Die Geldbotin, Mitarbeiterin eines auf der Konstantinstraße ansässigen Discounters für Haushaltswaren, war mit Geschäftseinnahmen, die sie in einer Geldtasche bei sich trug, auf dem Weg zur Filiale der Stadtsparkasse auf der Dominikus-Vraetz-Straße, wo sie das Geld einzahlen wollte.

       Noch vor der Sparkasse standen auf der Konstantinstraße in Höhe “Rossmann” zwei junge Männer auf dem Gehweg.

       Einer von ihnen ging, als die Frau kam, vor ihr in Richtung eines Hauseingangs, der andere in Richtung der Fahrbahn, sodass die Frau zwischen ihnen hindurch gehen musste. Als sie die Männer passierte, wurde ihr plötzlich von hinten mit großer Gewalt die Geldtasche, die sie vergeblich versuchte festzuhalten, entrissen.

       Beide Männer flüchteten anschließend mit ihrer Beute zu Fuß von der Konstantinstraße in die Gottfried-Bürger-Straße und weiter in Richtung Andreasstraße/Mülforter Straße.

       Die Überfallene verfolgte die beiden Räuber noch ein kurzes Stück und konnte beobachten, dass einer der Räuber auf der Gottfried-Bürger-Straße auf ein dort stehendes rötliches Fahrrad stieg und mit ihm weiter fuhr, während sein Mittäter weiter zu Fuß flüchtete.

       Eine von der Polizei eingeleitete Fahndung, auch mit Unterstützung eines Hubschraubers, blieb erfolglos.

       Die beiden Räuber werden als junge dunkelhäutige Südländer mit dunklen Augen und leichtem Oberlippenbart beschrieben. Beide werden auf 1,70 Meter Größe geschätzt, sind sehr schlank und wirkten sehr sportlich.

       Beide waren mit dunklen Hosen und schwarzen Kapuzenjacken bekleidet, wobei sie sich die Kapuzen übergezogen hatten.

       Die Polizei sucht noch dringend Zeugen des Raubes auf der Konstantinstraße. Aber auch Hinweise von Zeugen, die die beiden Räuber bei ihrer Flucht, oder vor dem Raubüberfall gesehen haben.

    Jeder noch so kleine Hinweis kann von großer Bedeutung sein.

    Hinweise bitte an Telefon 02161-290.
    (jl)

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  • Führung durch das St. Kamillus Kolumbarium

    Führung durch das St. Kamillus Kolumbarium

    Zu einer Führung durch die ehemalige Krankenhauskirche lädt das St. Kamillus Kolumbarium an der Kamillianerstraße 40 in Mönchengladbach-Dahl ein.

    Am Dienstag, 14. Mai 2019, um 15 Uhr, ist Treffpunkt am Eingang. Heinz-Josef Claßen wird die Besucher durch das denkmalgeschützte, frühere Kirchengebäude führen und alle Fragen rund um die Grabeskirche beantworten.

    Die ehemalige Kirche wurde von dem Orden der Kamillianer in den Jahren 1929 bis 1931 nach den Plänen des bedeutenden Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm errichtet. Nach ihrem Umbau wird sie seit Herbst 2015 als Grabeskirche für Urnen genutzt.

    Die Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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  • Kein Gespür erkennbar – die Macht des Möglichen

    Kein Gespür erkennbar – die Macht des Möglichen

    Sie wollen es durchsetzen, gegen jede Vernunft. Noch immer läuft gegen die Abrechnung von solchen Maßnahmen die größte Volksinitiative, die es je in NRW gegeben hat.

    Trotzdem oder gerade deshalb sollen in der morgigen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses die Einziehung weiterer Straßenbaubeiträge beschlossen werden.
    Für erstmalig endgültig hergestellten Erschließungsanlagen, die nach den §§ 127 ff. BauGB abzurechnen sind, so heißt es im Amtsdeutsch.
    Unterschrieben hat diesen Antrag:
    Dr.-Ing. Gregor Bonin; Stadtdirektor undTechnischer Beigeordneter

    Neun Straßen in den Mönchengladbacher Stadtteilen sollen bis Ende 2020 abgerechnet werden.

    Die Anlieger werden mit bis zu 80 Prozent der Herstellungskosten belastet. Das kann schnell die Lebensgrundlage gefährden.
    Aus diesem Grund gibt es sowohl im Düsseldorfer Landtag Diskussionen zur Abschaffung oder Änderung dieser Gesetzgebung und gleichzeitig die o.g. Volksinitiative mit demselben Ziel.
    Das Ergebnis dieser Initiative und der politischen Diskussion abzuwarten, wäre für die Stadt ein leichtes.
    Das sie das offensichtlich gar nicht will, stellt sie mit diesem Antrag unter Beweis.
    Sie hat das geltende Recht auf ihrer Seite, mehr nicht.

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  • Aktionsreihe „Friedhof anders erfahren“ startet im Mai

    Aktionsreihe „Friedhof anders erfahren“ startet im Mai

    Der Hauptfriedhof in Mönchengladbach ist längst kein Geheimtipp mehr unter den Freizeitsportlern: Gassi- und Jogging-Runden drehen die Mönchengladbacher hier täglich.
    Sie schätzen das weitläufige Park-Areal mit altem Baumbestand. „Friedhöfe werden heute auch als Parkanlage und Orte der Erholung wahrgenommen. Sie bieten eine gute Möglichkeit, dem oft hektischen Alltag in ein grünes und naturverbundenes Kleinod zu entfliehen“, sagt Sebastian Kieselbach-Peters, Leiter des Bereichs Friedhöfe bei mags.
    Mit der Aktionsreihe „Friedhof anders erfahren“ möchte mags das Bewusstsein für dieses neue Verständnis öffnen und lädt zu drei kostenfreien Veranstaltungen ein. Interessierte können an drei Terminen im Mai Yoga, Qi Gong und Klangschalenmeditation in besonderer Kulisse auf dem Hauptfriedhof erleben. Jutta Schmitz, Inhaberin der Praxis Ruheraum in Rheindahlen, begleitet die rund 90-minütigen Veranstaltungen. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Burnoutberaterin und Shaolin Qi Gong-Lehrerin und konnte sich sofort für
    die Idee begeistern: „Der Hauptfriedhof ist ein toller Ort, um sich zu besinnen, zur Ruhe zu kommen und Erholung von hektischen Alltag zu finden. Ich freue mich darauf, Menschen auf dieser Reise in eine kleine Auszeit zu begleiten.

    In der Aktionsreihe „Friedhof anders erfahren“ sind im Mai diese Veranstaltungen geplant:
    Samstag, 11.5., 15 Uhr, Yoga-Einheit
    Die Reihe startet mit einer Yoga-Session die – bei trockenem Wetter – unter freiem Himmel auf einer Freifläche unter Platanen stattfindet. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Ziel des Yoga ist es, fit und beweglich zu werden und zu bleiben, sich besser zu fühlen und ein geistiges und seelische Gleichgewicht zu erhalten. Jutta Schmitz wird in rund 90 Minuten
    einen Einstieg in die Yoga-Praxis vermitteln.

    Sonntag, 19.5., 11 Uhr, Qi Gong – Energie in Bewegung
    Entspannung durch bewusste Atmung und konzentrierte Körperhaltungen sind die Basis des Qi Gong. Durch negative Einflüsse wie Stress, Traurigkeit, Ärger, falsche Ernährung,
    Fehlhaltung usw. geht Qi (Energie) verloren. Die Pflege der Psyche, des Körpers und Qi Gong-Übungen können das Qi wieder auffüllen, wieder in Fluss bringen. Die großzügige Fläche umgeben von Bäumen und Natur soll helfen, zur inneren Mitte zu finden.

    Samstag, 25.05., 15 Uhr, Klangschalenmeditation
    Hier werden Klangschalen in einem bestimmten Rhythmus angeschlagen oder gerieben.
    Diese Schwingung überträgt sich im Raum und kann die Teilnehmer im sanften Rhythmus mitnehmen und eine tiefe Entspannung bewirken. Die Klangmeditation findet – je nach Wetterlage – in der Kapelle des Hauptfriedhofs oder ebenfalls draußen statt. Hierfür sollten Teilnehmer eine Decke mitbringen.

    Alle Veranstaltungen sind für Anfänger geeignet und sollen einladen, etwas Neues auszuprobieren. Yoga und QiGong finden im Stehen auf einer Freifläche des Hauptfriedhofs statt. Parkmöglichkeiten gibt es an der Kaldenkirchener Straße. Der Weg zur Fläche ist zu den Terminen ausgeschildert. Teilnehmer sollten bequeme, lockere Sportkleidung tragen
    und ggf. etwas zum Trinken mitbringen. Matten oder anderes Equipment sind nicht notwendig. Alle Einheiten werden begleitet von meditativer Musik und kurzen Geschichten.
    Eine Anmeldung ist per Mail an service@mags.de möglich. Auf Facebook unter „mags.MG“ findet man die Veranstaltungen ebenfalls. Auch Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen, an den Einheiten teilzunehmen. „Wir brechen für 90 Minuten aus dem Alltag heraus,
    besinnen uns und tun etwas für uns, unseren Körper und unseren Geist“, sagt Schmitz. Der Hauptfriedhof ist als Veranstaltungsort ideal geeignet und wurde 1902 bewusst als Erholungsraum für die Mönchengladbacher gestaltet. Er erstreckt sich heute als eine großzügige Park- und Grünanlage auf einer Fläche von rund 49 Hektar östlich der Viersener Straße und gleicht eher einem Park mit Beerdigungsmöglichkeiten. Felix Hartrath, der
    Gartenarchitekt und ehemalige Gartendirektor Mönchengladbachs, erschloss den Friedhof durch ein großzügiges Wegenetz und stattete ihn mit einem prachtvollen Baum- und Pflanzenbestand aus. Besonders beeindruckend ist die Allee aus Urwelt- Mammutbäumen, aber auch zahlreiche Buchen, Rot-Eichen, Berg-Ahorne und die drei Tulpenbäume am
    Eingang der Peter- Nonnenmühlen-Allee sind einen Besuch wert.
    Generell befinden sich die städtischen Friedhöfe in einem spürbaren Wandel: Mit dem von mags erarbeiteten Rahmenkonzept für die Friedhöfe ist nicht nur die Vielfalt der Angebote gewachsen. Auch die Bedeutung der Friedhöfe als Orte für die Lebenden und Hinterbliebenen wächst. Eine Kooperation mit der Pfarre St. Vitus bietet monatlich professionelle Trauerbegleitung auf dem Hauptfriedhof an der Friedhofshalle. Hier besteht die Möglichkeit, mit ausgebildeten Trauerbegleitern ins Gespräch zu kommen oder gemeinsam das Grab der Angehörigen zu besuchen. Die Rechtsanwältin Doris Overlack- Kosel ist im Begriff, eine Stiftung für den Hauptfriedhof zu gründen. Ziel der Stiftung soll es sein, die Friedhofskultur in Mönchengladbacher zu fördern und weitere Angebote für Trauernde und Friedhofsbesucher zu ermöglichen.
    2018 hat mags eine neue Friedhofssatzung auf den Weg gebracht. Seitdem werden neben den traditionellen Gräbern auch Rosen-, Baum- und Waldgräber sowie Urnenstelen, Kolumbarien und ein Aschefeld als Beerdigungsstätten angeboten. Darüber hinaus verbessert mags die Wege auf den Friedhöfen.
    Weitere Informationen unter www.mags.de/friedhoefe

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  • Initiative “Pulse of Europe” vs. Mönchengladbacher Gelbwesten

    Initiative “Pulse of Europe” vs. Mönchengladbacher Gelbwesten

    Sie, die Europa Befürworter wurden ausreichend hingewiesen auf die zu erwartende Lautstärkenschlacht am gestrigen Sonntag auf dem Alten Markt. Genutzt hat es nicht, die “andere Seite”, als Gelbwesten verkleidete Populisten gegen Europa, sie hatten die besseren Verstärker aufgefahren.

    So wurde es ein grauenhaftes, unzumutbares Anliegen an die etwa 70 erschienenen Zuhörer, sie verstanden lediglich bruchstückhafte Teile und Wortfetzen der Politiker-Reden, diese können deshalb hier nicht wiedergegen werden, schade drum.

    Den Genehmigungsbehörden ist der Vorwurf zu machen, keine geeigneten Maßnahmen geboten zu haben, die den Menschen eine ordentliche Versammlung und Kundgebung gewährleistet hätte. So schauten die wenigen Polizisten zu, als ohrenbetäubender Lärm jegliches Gespräch unmöglich machte. Die Zuweisung eines anderen Versammlungsortes wäre angebracht gewesen.

    Einzig der Vortrag des Mönchengladbacher SPD-Fraktionsvorsitzenden Felix Heinrichs ist akustisch mit großen Abstrichen geeignet, als Audio-Datei veröffentlicht zu werden.

    Gäste aus der Politik waren u.a.:
    Sabine Verheyen MdEP, (CDU) , Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung, dort inzwischen Sprecherin für die Fraktion der Europäischen Volkspartei;
    Daniel Freund, Grüner Kandidat für das Europaparlament, aus Aachen;
    Alex Winkens aus Mönchengladbach, der für die FDP im Europäischen Parlament kandidiert.

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