Wegen eines technischen Fehlers sind von der Stadtkasse rund 1.500 Mahnungen über Forderungen wie Kindergartenbeiträge, Musik- und Volkshochschulbeiträge fälschlicherweise ohne Kassenzeichen und Angabe der Forderungsart versendet worden.
Die Bescheide weisen das Datum vom 23. Mai 2019 auf.
Die Stadtkasse bittet alle Adressaten, diese Mahnungen zu ignorieren. Der entsprechende Mahnlauf wird unter Berücksichtigung der notwendigen Angaben wiederholt. Die Stadtkasse ist durch Rückmeldungen betroffener Bürgerinnen und Bürger auf den Fehler aufmerksam geworden.
Sie bittet den Fehler auf den Mahnungen zu entschuldigen.
Bäcker und Bäckerei-Verkäuferinnen sollen größere
Brötchen backen können: Für die rund 600 Menschen, die in den
Mönchengladbacher Bäckereien arbeiten, fordert die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein Plus von 140 Euro. „Frühes Aufstehen,
Hitze in der Backstube, Saubermachen nach Ladenschließung – die Mitarbeiter
machen einen Knochenjob. Das muss sich auch im Portemonnaie bemerkbar machen“,
sagt Karim Peters, Geschäftsführer der NGG Krefeld-Neuss. Der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und der
Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe bieten für die verschiedenen Lohngruppen
jedoch nur ein Plus zwischen 1,2 und 2,2 Prozent
an. Für Bäckergesellen nach der Ausbildung
wären das nicht einmal 26 Euro mehr pro Monat.
„Das Angebot der Arbeitgeber bewegt sich
für einen Großteil der Beschäftigten nicht einmal auf dem Level der
Inflationsrate. Damit wird das Risiko der Altersarmut, insbesondere für
Beschäftigte in den unteren Lohngruppen, weiter verschärft. Wer heute
hochwertiges Brot backt oder verkauft, kann es sich dann morgen selber nicht
mehr leisten“, so Gewerkschafter Peters. Die NGG lehnt das Angebot der Bäckerinnungs-Verbände ab und ruft die
Arbeitgeber dazu auf, für die anstehende Tarifverhandlung ein „ernstzunehmendes
Lohn-Angebot“ zu machen. Im nordrhein-westfälischen Bäckerhandwerk würden knapp
70.000 Beschäftigte von höheren Löhnen profitieren.
Der Branche falle es immer schwerer, noch genügend
Fachpersonal zu finden, so Peters. „Eine bessere Bezahlung ist ein
entscheidender Faktor dabei, die Jobs in der Produktion und im Verkauf
attraktiver zu machen. Ein weiterer Schlüssel sind faire und zeitgemäße
Lohngruppen. Der Vorschlag der Arbeitgeber dazu ist ein Schritt zurück. Damit
lässt sich die Abwanderung des Personals in andere Branchen nicht aufhalten und
vor allem die Begeisterung junger Menschen für das Bäckerhandwerk bestimmt
nicht entfachen.“ Nach Angaben der Arbeitsagentur machen in Mönchengladbach
aktuell lediglich 31 Azubis eine Lehre in einer Bäckerei – vor sechs
Jahren waren es noch 78. „Wenn die Bäckermeister nichts für das Image ihrer
Branche tun, dürften sich künftig noch weniger junge Menschen für diesen Beruf
entscheiden und könnten noch mehr Betriebe schließen“, warnt Karim Peters.
“Wir machen das nicht, um aus Zahlen Ziele abzuleiten”.
Dies erklärte Felix Heinrichs, SPD, in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses. Sein Koalitionspartner von der CDU, Hans-Peter Schlegelmilch, wirft den Oppositionsparteien pauschal die Blockade des Wohnungsbaues vor, obwohl sie keine Stimmenmehrheit in einem politischen Entscheidungsgremium besitzen, dies praktisch umsetzen zu können. Fakten nannte er nicht. Die Opposition ihrerseits drängt auf erste Ergebnisse aus diesem Controllingprojekt, das seit etwa zweieinhalb Jahren läuft, ohner dass es etwas Vorzeigbares gibt. Seit zwei Jahren hat die Stadt nach jahrelangem Nothaushalt und Überschuldung einen ausgeglichenen Haushalt. Um das lang angestrebte Klassenziel auch zukünftig zu halten und gleichzeitig die Lebensqualität in Mönchengladbach zu verbessern, hat die Verwaltung nach einem Ratsbeschluss vor zwei Jahren das Projekt des Strategischen Controllings eingeführt, mit dessen Hilfe der Haushaltsausgleich auch ohne Stärkungspaktmittel ab 2021 verstetigt werden soll.
In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses (23. Mai) legte die Verwaltung nun einen Bericht über den aktuellen Sachstand vor, nichts belastbares. Haushaltsausgleich und langfristig wirtschaftliches Handeln auf der einen und Verbesserung der Lebensqualität sowie Ausdehnung der bürgernahen Angebote auf der anderen Seite erfordern eine Prioritätenliste, an denen Verwaltung und Tochtergesellschaften ihr Handeln ausrichten.
Die strategische Steuerungsunterstützung im Rahmen des Wachstumscontrollings soll daher den entsprechenden Kompass liefern. Die Orientierung liefern dazu die qualitativen Ziele der wachsenden Stadt.
Neben der Stärkung des Lebensraums sind dies verbesserte Umweltbedingungen, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und des Arbeitsmarktes sowie die weichen Standortfaktoren Kultur, Sport, Wissenschaft und Bildung.
Nach der Analyse der Stärken und Schwächen auf Basis vorliegender Informationsquellen und Konzepte wurden nun die Themen und Handlungsfelder für einen Piloten ausgewählt, die in ein integriertes Monitoring und ein Controlling überführt werden sollen. Die pilotierten Themen sind Bildung und Erziehung, Wirtschaft und Arbeit, Wohnen, Mobilität, Finanzen und Demografie. Die Erfahrungen aus diesem Piloten sind dann Grundlage, um die weiteren Themen wie Klimaschutz, soziale Teilhabe, Freiraum und Umwelt und viele mehr ab dem nächsten Jahr nachzuziehen.
mags, Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR warnt vor potenziellen Trickbetrügern, die sich am Telefon und an Haustüren als Mülldetektive ausgeben. Am Montag hat ein Mann unter dem Namen „Holger Schmitz“ als angeblich “privater Mülldetektiv der Stadt Mönchengladbach” bei einer Mönchengladbacherin angerufen und behauptet, sie hätte Plastikabfälle in der Papiertonne entsorgt und müsse ein Bußgeld zahlen. Die Dame reagierte richtig und informierte das mags-Servicetelefon und die Polizei. Zudem sollen am Montag drei Männer in Winkeln und Rheydt an Haustüren geklingelt und sich dort ebenfalls als Mülldetektive ausgegeben haben. Deswegen ein wichtiger Hinweis: Die mags-Mülldetektive fordern nie am Telefon Geld. Die mags-Mülldetektive tragen immer spezielle Dienstkleidung und können sich mit einem mags-Dienstausweis ausweisen. Im Zweifelsfall ist das mags-Servicetelefon unter 02161 49 10 10 oder die Polizei zu informieren.
Ein ernstes Thema
und trotzdem ein heiterer Talk – das gab es jetzt im St. Kamillus Kolumbarium.
Zu Gast war die Mönchengladbacherin Marlene Merhar, Vorsitzende des
Fördervereins für krebskranke Kinder in Köln und Trägerin des
Bundesverdienstkreuzes. Im Gespräch mit dem Journalisten Kaspar
Müller-Bringmann sprach die 72-Jährige in der Reihe „Mönchengladbacher Gesichter“
über ihre Arbeit, eine lebensverändernde Erfahrung und freundschaftliche
Sticheleien mit den Menschen in Köln. Dass die Inhalte bei den Besuchern gut
ankamen, dafür sorgte eine neue Ton- und Lichtanlage im Kolumbarium.
Ein schwerer
Schicksalsschlag motivierte die Wickratherin Marlene Merhar vor 28 Jahren zu
ihrem Engagement: Sie verlor ihren erst zwölfjährigen Sohn Frederik durch einen
Gehirntumor. Die Leidensphase öffnete ihr Bewusstsein für das Thema krebskranke
Kinder und deren Angehörige. „Ich wollte anderen Eltern in ähnlichen
Situationen helfen“, erklärt sie ihre Beweggründe für den Eintritt in den kurz
zuvor gegründeten Verein.
Der Förderverein
setzt sich dafür ein, die Lebensumstände der erkrankten Kindern, seiner Eltern
und Geschwister zu verbessern. Zentral sei dabei das 1998 gebaute Elternhaus
auf dem Gebiet der Universitätsklinik Köln. „Es ist Anlaufstation, Ort der
Kommunikation und Begegnung“, erläuterte Merhar, die seit 2006 den Vorsitz des
Vereins innehat.
Seitdem sind ihr
die Mitarbeiter, Betroffenen und die Menschen in der Domstadt ans Herz
gewachsen. Die Kölner seien freundlich, herzlich, aber manchmal allein schon
von der Aussprache her nicht zu verstehen, frotzelte Merhar.
Ein weiteres
Anliegen des Fördervereins ist auch, die Krebsforschung voranzutreiben. Seit
2016 unterstützt er diese durch eine Stiftungsprofessur und gibt dafür 500.000
Euro in fünf Jahren aus. Dass es große Fortschritte bei der Behandlung von
Krebs gebe, zeige sich deutlich, so Merhar. Heute überlebten 80 Prozent der
erkrankten Kinder.
Ihr größtes Ziel, wenn Sie einmal den Vorsitz
abgibt: „Dass die Arbeit weitergeht“, betonte die 72-Jährige. Ihr Nachfolger
müsse für die Aufgabe genauso brennen, wie sie selbst. „Aber da haben wir schon
ein paar Kandidaten im Verein“, so Merhar.
Die Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen muss betriebsbedingt am Donnerstag, 23. und Freitag, 24. Mai 2019 geschlossen bleiben. Kunden können auf die Bibliotheken in Mönchengladbach, Rheydt und Rheindahlen, die Außen-Rückgabe der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus sowie die Online-Angebote der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-mg.de ausweichen. Ab Montag ist die Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen wieder für Besucher geöffnet.
Mit Ihrer Stimme haben Sie Einfluss auf die Entscheidungen des Europäischen Parlaments, welche sich auch auf Ihren Alltag auswirken.
Das Europäische Parlament entscheidet über wichtige Fragen: Wie kann die Wirtschaft angekurbelt werden? Wie lässt sich der Energieverbrauch verringern? Wie kann garantiert werden, dass unsere Lebensmittel sicher sind? Mit Ihrer Stimme bestimmen Sie, wer diese Entscheidungen trifft – und was sie für die Welt bedeuten, in der Sie leben möchten. Doch wer nicht wählt, hat keine Einflussmöglichkeit.
Auf der Welt gibt es viele Probleme – von der Migration bis zum
Klimawandel. Doch wenn man diese Probleme gemeinsam angeht, fällt die
Lösung nur halb so schwer. Bei den Innovationen und Investitionen, die
zum Beispiel für den Klimaschutz nötig sind, ist die Europäische Union
weltweit führend. Und sie setzt sich auch für den Schutz unserer
Lebensweise und unserer Privatsphäre ein. Mit Ihrer Stimme geben Sie ihr
die Kraft, die dafür nötig ist.
Überall um uns herum sehen wir, was vorgebliche Wahrheiten alles anrichten können, wenn man nichts gegen sie unternimmt: Aus Vielfalt wird dann ganz schnell Spaltung. Und wir sehen, wie zerbrechlich die Demokratie sein kann. Unsere Union beruht auf der gemeinsamen Achtung von Grundrechten und demokratischen Grundsätzen. Mit Ihrer Stimme fordern Sie diese Rechte ein – für sich und auch für andere.
„Wir werden Kinderrechte im Grundgesetz ausdrücklich verankern.“ Auf diesen Satz im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien von Union und SPD geeinigt. Irritiert zeigt sich daher die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel darüber, dass ihr CDU-Kollege Dr. Günter Krings dieses Vorhaben nun in Frage stellt: „Zusammen mit UNICEF, dem Deutschen Kinderschutzbund und anderen hat sich die SPD lange dafür eingesetzt, Kinderrechte mit ins Grundgesetz aufzunehmen. Wir wollen, dass jedes Kind Chancen im Leben hat, dass Kinder gleichstarke Rechte wie Erwachsene haben und dass unsere Gesellschaft insgesamt kinderfreundlicher wird. Das sollte Herr Krings nicht blockieren.“
Laut Yüksel fehlen im Grundgesetz ausdrücklich
formulierte Kinderrechte. „Das hat zur Folge, dass die Grundrechte von
Kindern bei Entscheidungen von Jugendämtern, Gerichten und auch bei der
Gesetzgebung zu oft wenig Beachtung finden. Ein Beispiel hierfür ist die
Situation von Pflegekindern. Ihre Rechte sollten bei Pflegerechtsstreitigkeiten
in den Mittelpunkt gerückt werden“, argumentiert Familienpolitikerin Yüksel.
„In der Verfassung garantierte Kinderrechte würden den Staat insgesamt stärker verpflichten, gleiche Entwicklungschancen für alle Kinder und Jugendliche sowie kindgerechte Lebensverhältnisse zu gewährleisten“, fasst Yüksel zusammen.
Gerade angesichts der hohen Kinderarmut sei dieser Aspekt besonders wichtig. Noch im Jahr 2019 wird eine gemeinsame Bund-Länder-Arbeitsgruppe einen Vorschlag zur Ausgestaltung der Gesetzesänderung machen. Statt beim Thema Kinderrechte ins Grundgesetz im Weg zu stehen, wünscht sich Yüksel vom CDU-Politiker Krings einen konstruktiven Beitrag zur Ausformulierung – oder aber zumindest die Einhaltung des Koalitionsvertrages, den er selbst mitverhandelt hat.
Unter dem Motto „Europas Chancen nutzen“ kommt der FDP-Spitzenkandidat vom Niederrhein Michael Terwiesche zu unserer Abschlussveranstaltung auf dem Alten Markt am Samstag, 25.05.2019, 19.00 Uhr nach Mönchengladbach. An diesem Abend wollen wir insbesondere mit jungen Menschen ins Gespräch kommen. Dazu unterstützen uns die Jungen Liberalen mit Ihrem Kreisvorsitzenden René Respondek. Mit verschiedenen Werbemitteln und Flyern werden wir auf unsere Schwerpunkte „Klare Regeln für eine harte Währung“, „Miteinander kämpfen statt gegeneinander“, „Von Menschen statt nur aus Büchern lernen“ aufmerksam machen. Freitag,25.05.2019 Uhrzeit: 19.00 – 24.00 Uhr Ort: Alter Markt Für Gespräche stehen unser Kreisvorsitzender Jörg Buer und unser Europa-Nachwuchskandidat aus Odenkirchen Alex Winkens zur Verfügung.
Informationen zu Michael Terwiesche:
Michael Terwiesche ist 55 Jahre jung und kandidiert auf der Bundesliste auf Platz 13. In London hat er seine Frau geheiratet. In Warschau hat er Völkerrecht und in London Europarecht studiert. Einen Teil seiner juristischen Ausbildung hat Michael Terwiesche in Brüssel absolviert. Als Rechtsanwalt hat er dann in Rumänien gearbeitet und an der Hochschule Rhein-Waal hat er niederländische Studenten im europäischen Umweltrecht ausgebildet.
An diesem Abend erhalten Sie Informationen zu aktuellen Themen aus Mönchengladbach und Sie können Ihre Fragen an uns stellen.
Sollte eine direkte Antwort nicht möglich sein, werden wir uns selbstverständlich um eine kurzfristige Antwort bemühen. Sie werden persönlich auf Wunsch von uns informiert.
Um zu erfahren was Sie persönlich bewegt, ist der Vorstandsitzung eine zwanglose Gesprächsrunde ab ca. 19:00 Uhr vorgeschaltet.
Wir treffen uns: am Mittwoch, den 22. Mai 2019 um 19:30 Uhr im Hotel – Restaurant Schürings, Hehnerholt 94, 41069 Mönchengladbach
Tagesordnung:
Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
Bürgerfragen
Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung
Projekte
Bericht aus der Bezirksvertretung und dem Rat der Stadt Mönchengladbach
Arbeitskreise der CDU
Verschiedenes
Nicht öffentlicher Teil
Anmerk. d. Red.: Die interessanten Angelegenheiten werden unter Punkt 8. unter Ausschluss der eingeladenen Gäste besprochen.
Nach „Der Sängerkrieg der Heidehasen“ inszeniert Schauspieler Bruno Winzen jetzt ein weiteres Weihnachtsstück für das Gemeinschaftstheater: „Des Kaisers neue Kleider“, das bekannte Märchen von Hans Christian Andersen. Das Stück feiert am 9. November 2019 Premiere. 11.300 Eintrittskarten sind bisher von Schulen aus der Stadt und dem Umkreis gebucht worden, und das, obwohl der Vorverkauf erst am 2. Mai begonnen hat. „Noch nie waren in den vergangenen Jahren so früh so viele Tickets weg“, freut sich Silke Wirtz vom Besucherservice des Theaters. Viele Lehrer wollen sich ihre Tickets rechtzeitig sichern. Wer für seine Klasse noch einen geeigneten Termin finden möchte, sollte also schnell sein.
Im Laufe des Freitagvormittag gingen wieder neun Anrufe bei älteren Mitbürgern ein, bei denen sich ein Mann als “Beamter des Einbruchsdezernats der Polizei” ausgab.
Es folgte die übliche Masche, nämlich dass es in der Nachbarschaft einen Einbruch oder Raub gegeben hätte, bei dessen Bearbeitung man eine Liste, auch mit dem Namen des Angerufenen, fand. Man solle zur eignen Sicherheit Wertsachen bereit legen, die später von einem angeblichen Polizisten abgeholt würden.
Erfreulicherweise hatten der oder die Anrufer bisher in Mönchengladbach kein Glück, denn allen Angerufenen war die Masche bekannt. Sie beendeten die Gespräche und handelten goldrichtig, indem sie die richtige Polizei sofort informierten. An dieser Stelle mal ein großes Lob!
Und damit es so in Mönchengladbach bleibt, und auch weiterhin alle und vor allem ältere Mitbürger Bescheid wissen, rät die richtige Polizei dazu, sich niemals auf einen solchen Anruf einzulassen. Denn auf keinen Fall würde die Polizei so vorgehen. Es beginnt schon mit der oftmals im Telefon angezeigten Rufnummer 110. Diese Nummer ist falsch, wurde aus dem Internet generiert und soll die “Amtlichkeit” des Anrufers suggerieren. Sie ist nicht von der Polizei. Auch würde die Polizei niemals telefonisch Bankdaten oder Kontostände erfragen und schon gar nicht dazu auffordern, Schmuck, Bargeld und sonstige Wertgegenstände bereit zu legen, damit sie von einem Boten/angeblichen Kollegen abgeholt werden können.
Sollte jemand mit solchen Gesprächsinhalten anrufen, ist davon auszugehen, dass hier eine betrügerische Absicht dahintersteckt.
Ältere Familienmitglieder sollten von ihren Angehörigen über diese Vorgehensweisen informiert werden, damit sie nicht selber eines Tages das Opfer eines falschen Polizisten werden.
Für weitere Fragen und Informationen steht allen Bürgern das Kommissariat für Kriminalprävention unter Telefon 02161-290 zur Verfügung. (jl)
So könnte man kurz gefasst das persönliche Karnevalsmotto des Prinzen-Paars der Stadt Mönchengladbach in der Session 2019/2020 formulieren. Denn es spiegelt die Motivation wider, aus der heraus sich Prinz Axel I. (Ladleif) und Prinz Niersius Thorsten (Neumann) auf das Prinzen-Paar-Abenteuer eingelassen haben. Mit einer von Grund auf positiven Karnevals-Einstellung gehen alle Beteiligten – Prinzen-Paar, Hofstaat und die MKV-Spitze – in eine fröhliche und unbeschwerte Session 2019/2020 im „jecken Narrennest“.
Bildquelle: Ira Ingenpass
Zwar müsste man Prinz Axel I. als karnevalistischen „Spätberufenen“ bezeichnen, da er als gebürtiger Wuppertaler nicht selbstverständlich mit den rheinischen Karnevalsgenen ausgestattet war. Aber mit dem Umzug nach Mönchengladbach vor über elf (!) Jahren war es nur eine Frage der Zeit, bis dass der „Bazillus Carnevalis“ auch ihn befallen würde. Das damalige Wohndomizil in Eicken, einem der jecken Narrennester in Mönchengladbach, beschleunigte den Prozess.
Davon, einmal Karnevalsprinz zu werden, hat Prinz Niersius Thorsten schon immer geträumt. Die Voraussetzungen dafür könnten dank seiner Bonner Abstammung nicht besser sein. Ob als kleiner Pänz in der Fußgruppe beim Rosenmontagszug oder kamellefangend am Straßenrand – der „kleine Niersius“ war immer dabei. Die Nähe zu Köln als seinem langjährigen späteren Wohnort trug ihr übriges dazu bei. Sein berufliches Handwerk lernte er in der damaligen „Hofburg“ des Kölner Dreigestirns, dem früheren InterContinental Hotel Köln, dem heutigen Pullmann Hotel. Mitgeschunkelt und mitgesungen wurde im Service-Einsatz auf der Tribüne beim Rosenmontagszug oder bei den großen Saalsitzungen.
Beide Prinzen lernten den hiesigen Karneval nach ihrem gemeinsamen Umzug nach Mönchengladbach-Eicken kennen. Der Kontakt zu den offenen und herzlichen Menschen im „Veedel“ – und hier besonders im „kommunikativen Herzstück“, der Traditionsgaststätte Alt Eicken – beeindruckte beide nachhaltig und ließ sie zunächst Fördermitglieder bei den „Fanfaren Trompeten Schöpp op“ werden. Einmal in den Sog der Karnevalsaktivitäten geraten, ließen die Mitgliedschaften in der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach, in der sie in großer Uniform aktiv mitmarschieren, und der Großen Rheydter Prinzengarde nicht lange auf sich warten. Seitdem sind weitere Mitgliedschaften in lokalen Karnevalsgesell-schaften und -vereinen wie z.B. der KG Botterblom, dem MKV-Freundeskreis und der KG De Leckere Jecken dazugekommen. Jedes Jahr besuchen die beiden zusätzlich leidenschaftlich gern Sitzungen befreundeter Gesellschaften in Köln.
Wirklich damit gerechnet, jemals das Prinzen-Paar der Stadt Mönchengladbach stellen zu dürfen, hatten Axel Ladleif und Thorsten Neumann ehrlicherweise nicht. Bislang galt die „klassische“ Besetzung eines Prinzenpaars als nahezu „in Stein gemeißelt“. Da sich nun aber mit dem Duo Ladleif-Neumann ein engagiertes und feierfreudiges Paar „einsatz-bereit“ zeigte, beschloss der MKV-Vorstand, aus Toleranz Akzeptanz werden zu lassen und für die kommende Session ein „Prinzen-Paar“ im wahrsten Wortsinne zu proklamieren. Viel wird sich mit dem rein herren-besetzten Prinzen-Paar nicht ändern, vielmehr wird eine neue Figur den rheinischen Karneval bereichern: Als Pendant zur „Prinzessin Niersia“ wird es in der kommenden Session erstmals den „Prinz Niersius“ geben. Das äußere Erscheinungsbild des neuen Prinzen-Paares wird bis zur Proklamation im November 2020 natürlich ein Geheimnis bleiben – nur so viel sei verraten: Auf einen „klassischen“ Prinzen wird das jecke Volk auf keinen Fall verzichten müssen, auf das Ornat des Prinzen Niersius Thorsten dürfen alle gespannt sein …
Die Wahl zum Prinzen-Paar der Session 2019/2020 setzt für Axel Ladleif und Thorsten Neumann dem bewegten und bewegenden Jahr 2019 buchstäblich die Krone auf. So kommen viele Jubiläen und wichtige Lebensereignisse in diesem Jahr zusammen. Es werden nicht nur das 10-jährige Jubiläum des Familienbetriebs noi! Event & Catering, sondern auch der fünfte Geburtstag des Restaurants „Kette & Schuss“ im Monforts Quartier gefeiert. Auch haben die beiden vor genau elf Jahren Mönchengladbach zu ihrer neuen gemeinsamen Heimat auserkoren. Und zum guten Schluss wird – knapp vor Sessionsbeginn und völlig unabhängig geplant von den jüngsten karnevalistischen Ereignissen – auf den Tag genau zehn Jahre nach der „Verpartnerung“ im Oktober noch „richtig“ geheiratet. Anlässe genug für viele schöne Feier-Stunden.
Persönliche Steckbriefe
Axel Ladleif, geboren 1972 in Wuppertal (das nicht nur wegen seiner beiden Stadtzentren viele Parallelen zu Mönchengladbach aufweist), absolvierte nach Grundschul-, Gymnasial- und Zivildienstzeit eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Die Leidenschaft an der Arbeit mit Schrift und Bild führten ihn im Anschluss zur „kreativen Weiterentwicklung“ in eine Werbeagentur nach Düsseldorf. Mit den erlernten handwerklichen Fähigkeiten und der Kreativität im Gepäck erfolgte 1998 der Schritt in die Selbstständigkeit. In seiner kleinen Werbeagentur erstellt er seither schwerpunktmäßig Printmedien, entwickelt aber auch darüber hinaus reichende Konzepte. Mit der Gründung der Firma „noi! Event & Catering“ durch seinen Partner Thorsten Neumann im Jahre 2009 kamen dann noch die Tätigkeiten im Familienbetrieb in den Bereichen Marketing und Buchhaltung sowie gelegentlich auch im noi!-Restaurant „Kette & Schuss“ im Monforts Quartier oder im Hugo Junkers Hangar hinzu. Seit frühester Kindheit faszinieren ihn schienengebundene Fahrzeuge, hier besonders die Straßenbahnen. Seit über 30 Jahren engagiert er sich für den Erhalt „echter“ historischer Straßenbahnen, zunächst über 20 Jahre lang in Wuppertal bei den „Bergischen Museumsbahnen“, später dann bei den Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA). In der „Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft BOGESTRA e.V.“, dem Verein, der sich um den Erhalt und Betrieb von vier historischen Bahnen kümmert, übernahm er vor über sechs Jahren den Vorsitz. Zum größten Vergnügen in der Vereinsarbeit gehört das Fahren der alten Bahnen bei Partyfahrten, Hochzeiten oder Stadtrundfahrten. Zusätzlich ist er aber auch mehrmals im Monat (als Ausgleich zur Büroarbeit) mit modernen Stadtbahn-Zügen im Rahmen „normaler“ Fahrdienste im Linieneinsatz unterwegs. 2014 konnte er die letzte noch erhalten Mönchengladbacher Straßenbahn, den „Triebwagen 26“, vor der Verschrottung retten. Der dafür gegründete Verein „Projekt Triebwagen 26 e.V.“ organisiert nun die Aufarbeitung und erarbeitet Konzepte zur späteren Nutzung.
Thorsten Neumann, geboren 1974 in Bonn, besuchte die Grundschule in Kessenich, anschließend die Realschule in Sankt Augustin. Gute Noten honorierte sein „Tantchen“ (eigentlich die Großcousine) schon früh mit Ausflügen in gute Restaurants in ganz Deutschland, was den späteren beruflichen Werdegang maßgeblich beeinflussen sollte.
Schon früh war abzusehen, wohin „die Reise“ gehen würde: Mit 11 Jahren schrieb er in das Gästebuch seiner Eltern: »Ich will Koch werden … danach Hotelfachmann … dann besuche ich eine Hotelfachschule und dann werde ich stellvertretender Hoteldirektor“. Tatsächlich wurde das alles später auch Wirklichkeit. Egal, wo und in welchem Alter, überall wollte er kochen. Ob zu Hause, im Urlaub in der Hotelküche, bei der Familie, bei Freunden. Sein erstes Büffet lieferte er mit 13 Jahren aus, und das, obwohl seitens der Familie keine „gastronomische Vorprägung“ vorlag.
Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung zum Hotelfachmann in Köln ging es anschließend zur Koch-Ausbildung auf den Petersberg bei Bonn – damals noch Staatsherberge. Beide Ausbildungen mit Auszeichnung und als Landesbester abgeschlossen, folgte der Besuch der Hotelfachschule in Heidelberg, die er als staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt abschloss. Neben beruflichen Stationen in Frankreich, Thailand und Frankfurt am Main, zog es ihn aber auch immer wieder in die rheinische Heimatregion zurück. Karneval kann man eben nur am Rhein feiern – Wirkungsstätte war damals das neue InterContinental Hotel am Heumarkt in Köln, wo er die Bar- und Restaurant-Konzepte entwickelte. Bevor Neumann dann 2009 seine Firma in Mönchengladbach gründete, war er als Catering-Vertriebsleiter in Düsseldorf tätig. Zunächst konzentrierte sich noi! auf das Cateringgeschäft in Frankfurt am Main und war dort auch Betreiber einer eigenen Location. Seit 2014 betreibt noi! Event & Catering das „Monforts Quartier« als Event-Location und das im Haus befindliche Restaurant „Kette & Schuss«. 2015 kam dann noch der Hugo Junkers Hangar am Flughafen Mönchengladbach hinzu. Der engagierte Einsatz wurde 2010 mit der Auszeichnung zum „Caterer des Jahres“ (LPV-Verlag), verschiedenen Top-10-Platzierungen (BlachReport) und mit zwei Platzierungen unter den Top 3 der Caterer des Jahres (Verlag Rolling-Pin) ausgezeichnet.
Inspiration, Ausgleich und Erholung zieht er aus Kurz- und Fernreisen, die er zusammen mit seinem Partner regelmäßig unternimmt. Wenn er seine Ruhe und seinen Ausgleich vom Alltag haben möchte, stellt er sich heute noch gerne an den heimischen Herd und kocht für Freunde und Familie. Die kulinarischen Abende mit einer Einladung zur Pasta (es gibt dann alles außer Pasta) sind beinahe schon legendär.
Eine 37-jährige Frau aus Grevenbroich wurde am
Mittwochabend, gegen 22:15 Uhr, im Rheydter Bahnhof das Opfer eines brutalen
Räubers.
Die Frau wollte zur Vorfallszeit eine Fahrkarte ziehen. Als sie vor dem Fahrkartenautomaten stand und dabei ihr Portemonnaie in der Hand hielt, näherte sich ihr unbemerkt ein Unbekannter von hinten. Der griff ihr plötzlich in die Haare und schlug ihren
Kopf gegen den Automaten. Danach entriss er ihr das Portemonnaie.
Die durch den plötzlichen Überfall und die dabei entstandene Gesichtsverletzung benommene Frau sah dann lediglich noch einen dunkelhäutigen, etwa 25 Jahre alten Mann weglaufen. Dann verliert sich derzeit ihre Erinnerung. Sie kam erst gegen 23:25 Uhr im Duisburger Hauptbahnhof wieder zu sich. Dort hatten Reisende Bundespolizisten zu einem Regionalzug gerufen, in dem sich eine blutende, hilflose Frau befand.
Die 37-Jährige war ansprechbar. Offensichtlich hatte sie es irgendwie geschafft, in den RB33, Abfahrt im HBF Rheydt vom Gleis 2 um 22:30 Uhr, einzusteigen.
Wegen ihrer Gesichts-/Kopfverletzung wurde die 37-Jährige anschließend in ein Duisburger Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde sie stationär aufgenommen und wird derzeit intensiv behandelt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Beobachtungen machten, die mit dem Raubüberfall in Verbindung stehen könnten. Sachdienliche Hinweise bitte an Telefon 02161-290. (jl)
Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Giesenkirchen lädt vom 1. bis 4. Juni 2019 zum Schützen- und Heimatfest nach Giesenkirchen ein.
Los geht es am Samstag, 1. Juni, um 14:30 Uhr mit dem Antreten am Festzelt auf dem Kirmesplatz und dem Einschießen des Schützenfestes durch den Artilleriezug der in diesem Jahr sein 50 jähriges Bestehen feiert.
Nachdem der Brudermeister abgeholt wurde, findet um
17:00 Uhr die Serenade am Caritaszentrum statt.
Am Abend gibt es im Festzelt Tanz mit „Sam Sound and Musik“ (Eintritt: 7€).
Die Totenehrung mit Kranzniederlegung und Zapfenstreich findet am Sonntagmorgen um 9:15 Uhr unter Mitwirkung des Männergesangvereins Giesenkirchen, der Blaskapelle Gerresheim und dem Bundes-Tamborcorps Nordstern Korschenbroich Herrenshof 1921 e.V. statt. Anschließend findet um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St.Gereon Giesenkirchen die Festmesse statt.
Im Festzelt findet um 11:00 Uhr ein Frühschoppen
statt. Musikalisch untermalt wird dieser Frühschoppen von der Blaskapelle
Gerresheim und dem Bundes-Tamborcorps Nordstern Korschenbroich Herrenshof 1921 e.V. (Eintritt frei)
Am Sonntag um 17:00 Uhr findet der große Festumzug
durch den Ort statt, bevor es um 18:30 Uhr dann zu einem weiteren Höhepunkt
beim Schützenfest kommt. Die große Königsparade findet am Konstantinplatz
statt.
Im Festzelt findet um 20:00 Uhr der Königsehrenabend
mit der Partyband Roland Brüggen und einer großen Tombola statt. Hier ist der Eintritt frei.
Am Montag um
14:15 Uhr findet die Klompenparade am Konstantinplatz statt, bevor es um 15:00
Uhr mit dem Klompenball und der Partyband Roland Brüggen im Festzelt weiter
geht. Hier ist der Eintritt frei.
Zum
Abschluss des Schützenfestes findet am Dienstag um 19:00
Uhr erneut eine Königsparade am Konstantinplatz statt. Anschließend lassen wir
das Schützenfest beim Familien und Tanzabend mit der One-Man-Musik-Show Frank
Spehl ausklingen. Hier ist der Eintritt
frei.
Joseph Hubertus Pilates
war Boxer, Zirkusartist, Lehrer für Selbstverteidigung – und entwickelte in
einem Lazarett im Ersten Weltkrieg aus alten Betten und Federzügen ein
Ganzkörpertraining, das seinen Namen schon bald in die Welt tragen sollte.
Noch heute zieht die nach
ihrem Erfinder Joseph Hubertus „Joe“ Pilates benannte Trainingsmethode
Millionen Menschen in ihren Bann.
Wie sehr Pilates damit auch über seinen Tod hinaus für seine Geburtsstadt Mönchengladbach
wirbt, zeigten die vergangenen Tage: Fast 250 Teilnehmende aus 43 Ländern
reisten für den Pilates-Kongress im Haus Erholung an.
„Das ist eine so große Vielzahl an
verschiedenen Nationen, wie sie kein anderes Ereignis in unsere Stadt zieht“,
stellt Christoph Dohmen (CDU), fest.
„Pilates ist ein bedeutender Botschafter für Mönchengladbach. Mit jedem Jahr übt
er eine größere Faszination auf die Menschen aus. Sein Name steht für Vitalität,
Sport, Gesundheit und einen modernen Trainingsansatz, der Geist und Körper verbindet.
Es ist ein Glücksfall, dass sein Geburtshaus an der Waldhausener Straße 20
erhalten ist.“
Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die
Bezirksfraktionen von CDU und SPD nun prüfen lassen, ob dort, vorzugsweise
gleich vor dem Dicken Turm und damit neben dem Geburtshaus, ein Platz nach
Pilates benannt werden kann. „Die Widmung würde eine
außergewöhnliche Person der Stadtgeschichte an prominenter und historischer
Stelle verdient ehren“, betont Dohmen.
Im Dezember letzten Jahres hatte die Ratsmehrheit aus CDU und SPD – gegen die Stimmen der Opposition aus Grünen, FDP und Linken – die neue Gebührensatzung beschlossen.
In der Folge begann die mags AöR/GEM, Hauseigentümern und Hausverwaltungen die Festsetzungen der Abfallgebühren zuzusenden. Seitdem wird der Öffentlichkeit immer klarer, dass die neue Gebührensatzung viele Haushalte, insbesondere aber größere Familien mehr belastet. Das Grundproblem der neuen Satzung bleibt dabei das Thema „Müllvermeidung“.
Der Grünen-Politiker Karl Sasserath empfiehlt allen Gebührenpflichtigen, die ihren Bescheid für nicht korrekt halten, fristgerecht Widerspruch einzulegen bei der mags AöR/GEM. „Wichtig ist, die Frist von vier Wochen zu beachten“, sagt Sasserath. Eine Begründung für den Widerspruch muss übrigens nicht direkt mit eingereicht werden, sie kann vielmehr auch nachgereicht werden. Die Widerspruchsfrist beginnt mit dem Zustellungsdatum.
Für alle Mönchengladbacher, die ihren
Gebührenbescheid nicht akzeptieren wollen, haben die Grünen die folgenden allgemeinen
Hinweise zum Widerspruch gegen Abfallkostenbescheide der mags zusammengefasst:
Wer gegen den Bescheid vorgehen will, muss innerhalb eines Monats nach Zustellung des Bescheides schriftlich oder zur Niederschrift einen Widerspruch einreichen.
Der Widerspruch muss nicht sofort begründet werden. Die Begründung kann auch nachgereicht werden und muss nicht gleich mit Widerspruchseinlegung ausführlich formuliert werden.
Die mags muss einen Widerspruchsbescheid schriftlich erlassen. Bei Ablehnung des Widerspruchs müssen die Ablehnungsgründe schriftlich dargestellt werden.
Hiergegen kann wieder innerhalb eines Monats Klage eingereicht werden. Zuständig ist das Verwaltungsgericht Düsseldorf, Bastionsstr. 39, Postfach 200860, 40105 Düsseldorf
Eine Begründung ist auch bei der Klage nicht notwendig. Das Verwaltungsgericht prüft von Amts wegen die Rechtmäßigkeit des Bescheides und dessen Grundlagen.
Eine anwaltliche Vertretung ist nicht notwendig, kann aber auf Grund der Komplexität der Rechtsmaterie hilfreich sein.
Auf Anregung des Kulturausschusses hat der Platz vor dem Museumseingang am Abteiberg einen eigenen Namen erhalten.
Der neue helle Platz mit Treppenaufgängen zum Museum und zur Innenstadt wird benannt nach Dr. Johannes Cladders, dem Direktor des Städtischen Museums Mönchengladbach 1967 bis 1985, der Hauptinitiator für den Bau des Museums Abteiberg war.
Anlässlich des Internationalen Museumstags am 19. Mai 2019 wird die Namensgebung offiziell. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners übergibt den Platz um 15 Uhr seiner Bestimmung. Musikalisch gibt es virtuose Beatlesinterpretationen von René Buss und Dirk Kraforst, alias Blackadder & Crawford, auf 2 Akustikgitarren.
Der Museumseintritt ist zum Internationalen Museumstag traditionell frei.
Ulrike Engelke bietet unter dem Titel “Kaufen, Sammeln und Schenken für die Zukunft” um 11.30 Uhr eine Themenführung zum diesjährigen Motto des Museumstags an. Die Griffelkunst-Vereinigung präsentiert ihre neuen Editionen in der Malklasse.