Autor: Harald Wendler

  • Schloss Rheydt bald barrierefrei zugänglich?

    Schloss Rheydt bald barrierefrei zugänglich?

    Noch kein Jahr ist es her, als die Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus gemeinsam mit den Rheydter Bezirkspolitikern die Zuwegung zum Schloss Rheydt überprüft haben. Unter anderem Gisela Nießen, selbst bei der SPD-Senioren aktiv, meldete sich zu Wort, weil sie in den Schotterstrecken und vielen Unebenheiten Hindernisse für ältere oder bewegungseingeschränkte Personen erkannte:
    “Das Schloss Rheydt ist ein echtes Juwel unserer Stadt und Ausflugsziel von vielen Besuchern. Wer aber mit dem Rollator, dem Rollstuhl oder auch dem Kinderwagen vom Parkplatz aus bis zum Herrenhaus kommen wollte, musste viele Hindernisse umschiffen und Stolperfallen überwinden.”

    Die Verwaltung hat jetzt analysiert, wie mehr Barrierefreiheit hergestellt werden kann.
    Rund 100.000 Euro wird es kosten, Wege und Zugänge zu überarbeiten. Geplant ist eine Wegeführung mit einem Kleinpflasterbelag durch das gesamte Areal.

    “Als Bezirksvertretung haben wir das Problem schon länger auf dem Schirm. Deswegen haben wir auch Haushaltsmittel bereitgestellt, um Planungen zu erarbeiten. Umso erfreuter sind wir, dass die Verwaltung eine Lösung gefunden hat, die den Menschen hilft und mit dem Denkmalschutz vereinbar ist.
    Schloss Rheydt ist ein Ort für alle Menschen und das müssen wir auch umsetzen. Das gilt nicht nur für die Wegeführung, sondern für den ganzen Gebäudekomplex”, erklärt der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Süd, Horst Schnitzler.
    Da auch die Behindertenverbände bereits eingebunden worden sind, müsse man sich nun zügig über die Umsetzung und die Finanzierung, möglicherweise auch über Fördermittel, unterhalten, so Schnitzler.

    Gibt es bald gleichstarkes Engagement für die Jahnhalle im Osten der Stadt?
    Dort ist keine Zugangsmöglichkeit für Behinderte in die Untergeschosse und dort liegende Trainingsräume oder auch auf die Zuschauertribühne.
    Die Toiletten im Kellergeschoß sind nicht erreichbar.
    Reha-Sport ist so kaum möglich!

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  • Hannah Becker vom „Gymnasium an der Gartenstraße“ wurde Landessiegerin

    Hannah Becker vom „Gymnasium an der Gartenstraße“ wurde Landessiegerin

    Mit einem Landessiegertitel wurde die Schülerin Hannah Becker der Klasse 8 des „Gymnasiums an der Gartenstraße“ aus Mönchengladbach prämiert, die von ihrer Lehrerin Carin Büssers, betreut wurde. 
    Als Preis für die Wettbewerbsarbeit – Begegnungen und Visionen: „Auf den Spuren meiner Familie“, erhielt die Schülerin einen Geldpreis in Höhe von dreihundert Euro.

    Der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ findet zum 66. Mal statt.
    Das diesjährige Motto lautet “Europa – Zukunft braucht Geschichte“.

    Der Wettbewerb ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden – motiviert durch die Neuordnung Europas und die damit verbundenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander auch über die Teilnahme an diesem Wettbewerb kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

    Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dafür gewinnen, sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext von Europa.

    Angesichts globaler Entwicklungen und spürbarer Veränderungen wächst die Gefahr, dass neue Mauern in den Köpfen der Menschen entstehen und man die geschichtlichen Ereignisse aus den Augen verliert.

    Die Zukunft Europas liegt in den Händen der jungen Menschen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb erreichen, dass junge Menschen gemeinsame europäische Wurzeln entdecken und in eine gemeinschaftliche Zukunft starten“ führte Prof. Baumgarten in seiner Festansprache aus.

    Neben 40 Preisträgerinnen und Preisträgern aus NRW ehrte Prof. Baumgarten auch zehn Delegationen aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn.

    Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit 1.612 Beiträgen beteiligt.

    Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den Wettbewerb mit 130.000 € jährlich.

    Im Rahmen der Preisverleihung gab Baumgarten den Startschuss für den neuen,
    67. Schülerwettbewerb 2020 „Europa – da mache ich mit“.

    Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen und Ost- sowie Mitteleuropa ab dem Grundschulalter. Die neuen Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können daher direkt im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen in NRW erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen und sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

    Weitere Informationen: www.schuelerwettbewerb.eu

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  • Schnelligkeit ist gefragt: Prinzen-Paar-Proklamation 2019

    Schnelligkeit ist gefragt: Prinzen-Paar-Proklamation 2019

    Die große Prinzen-Paar-Proklamation ist auch in diesem Jahr – direkt nach dem Veilchendienstagszug – das karnevalistische wie gesellschaftliche Highlight der Session – nicht nur für Mönchengladbach sondern auch weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Denn in der kommenden Session nimmt der MKV das Wort “Prinzenpaar” noch wörtlicher und proklamiert ertsmalig ein « Paar von Prinzen ».

    Foto: Ira Ingenpass

    Im November werden Axel Ladleif und Thorsten Neumann als Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten als erste echtes « Prinzen » -Paar in die Geschichte des Mönchengladbacher Karnevals eingehen.
    Vielfältig, aufgeschlossen, weltoffen, bunt und tolerant sind Attribute, mit denen der Mönchengladbacher Karneval sich gerne beschreibt. Und aus Toleranz wird Akzeptanz: der Mönchengladbacher Karneval lebt damit einmal mehr ein Stück gesellschaftliche Normalität. Aber dennoch oder vielleicht gerade deswegen hat dieser Umstand nicht nur bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, er hat auch bereits die Nachfrage nach Eintrittskarten für die diesjährige Proklamation auf den verschiedensten Kanälen angefacht. Um dieser schon enormen Nachfrage gerecht zu werden, startet der MKV ab sofort offiziell den Kartenvorverkauf für die Proklamation. Karten können bestellt werden bei
    Horst Beines, MKV-Geschäftsführer Mail: eintrittskarten@mg-mkv.de www: www.mg-mkv.de/eintrittskarten-ppp
    Tel.: 02166 5555 014

    Der Vorstand empfiehlt, sich frühzeitig Karten für die Veranstaltung zu sichern. Aufgrund der momentanen Nachfrage ist damit zu rechnen, dass die Proklamation in diesem Jahr historisch früh ausverkauft sein dürfte.
    Eine Proklamation (von lat. proclamare, „laut ausrufen, schreien“; aus pro, „vor, für“, und clamare, „rufen“; und von frz. proclamation, „Ausrufung, Verkündigung“) ist ein öffentlicher Aufruf, eine Bekanntmachung oder eine öffentliche Erklärung.
    Außerdem wird die Ausrufung des Antritts einer Herrschaft über ein bestimmtes Territorium als Proklamation bezeichnet.
    Im Mönchengladbacher Karneval wird durch die Proklamation offiziell das neue Prinzenpaar der Session inthronisiert. Hierbei erhalten die neuen Tollitäten traditionell vom amtierenden Oberbürgermeister der Stadt ihre Insignien, sie halten als neue Regierungsoberhäupter eine entsprechende Regierungserklärung für die 5. Jahreszeit und die diesjährigen Prinzen verleihen sich gegenzeitig als allererste den neuen Prinzenorden.

    Eingebettet ist die Zeremonie in ein würdiges, karnevalistisches Rahmenprogramm. Eingestimmt werden die Zuschauer auf den Abend u.a. durch die MKV-Showband, es folgt der Einmarsch der Gesellschaften mit ihren Standarten sowie des MKV. Nach dem “offiziellen” Teil folgt neben den Darbietungen der beiden Prinzengarden ein Programm mit den Größen des rheinischen und heimischen Karnevals.

    In diesem Jahr sind unter anderem dabei:
    – Echt Lekker aus Mönchengladbach
    – Die Klüngelköpp aus Köln
    – Volker Weininger, der « Sitzungsspräsident » sowie
    – Die Rabaue
    – uvm.
    Im Anschluss an die Veranstaltung folgt eine rauschende After-Show-Party bis spät in die Nacht mit musikalischer Begleitung durch einen DJ und/oder eine Stimmungsband.
    Im Gegensatz zu anderen Hochburgen – in denen es oftmals nur Prinzenproklamation heißt – wird in Mönchengladbach aus Gründen der Gleichberechtigung explizit von einer Prinzenpaar-Proklamation und in diesem Jahr erstmalig von einer « Prinzen-Paar » Proklamation gesprochen.

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  • Stadtmeisterschaft Handball der Jugend 15. – 16.06.2019

    Stadtmeisterschaft Handball der Jugend 15. – 16.06.2019

    Die Stadtmeisterschaft der Handballjugend in den Altersklassen D und E wird wie folgt ausgetragen:

    Samstag, 15.06.19 14:00 Uhr Mädchen D Sporthalle Rheydt-West
    Sonntag, 16.06.19 10:30 Uhr Mädchen E Sporthalle Viersener Straße
    Sonntag, 16.06.19 11:00 Uhr Jungen D Sporthalle Rheydt-West
    Sonntag, 16.06.19 13:00 Uhr Jungen E Jahnhalle

    Die Spiele in den Altersklassen B und C finden im Zeitraum 31.08. – 01.09.2019 statt.
    Die Spielpläne gibt es als Infos im Netz:
    http://www.mg-sport.de/ssb-informiert/kalender-2019/

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  • Stadtgestaltung Rheydt: Qualität durch Plastik

    Stadtgestaltung Rheydt: Qualität durch Plastik

    Nicht nur die Mönchengladbacher Bürger, auch die an der Gestaltungssatzung beteiligten Politiker dürfen sich veräppelt fühlen.

    Monatelang wurde vor Jahren unter Federführung der CDU und der Verwaltung darüber diskutiert, wie die Innenstadt Rheydt denn nun aussehen sollte.
    Man einigte sich auf eine auch heute noch gültige Gestaltungssatzung.
    In dieser ist niedergeschrieben, es sind hochwertige Materialien zu verwenden.

    Dem Wirt des Ratskellers wurden die eigenen hochwertigen Holz-Blumenkübel untersagt.
    Es sollten Mietgegenstände durch die Stadt angeboten werden.

    Nichts von alledem wurde realisiert.

    Nun lächeln unsere Stadt- und Politik-Führungskräfte, gemeinsam vor Plastik posierend, in die bestellten Fotoapparate. Weiße Kübel werden bepflanzt und setzen Satzungen außer Kraft.
    Möblierung nennt sich der Coup, der lediglich signalisiert:
    Was stört uns unser Wort von Gestern.

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  • Straßenbaubeiträge: Experten gaben ihre Statements im Landtag ab

    Straßenbaubeiträge: Experten gaben ihre Statements im Landtag ab

    Meinung

    Wer gehofft hatte, der Abschaffung der Straßenbaubeiträge beiwohnen zu können, wurde am Freitag im Düsseldorfer Landtag auf den Boden der Tatsachen geholt.

    Mehr als 250 interessierte Besucher, meist Betroffene, hatten den Weg nach Düsseldorf gefunden.
    Die Mehrzahl wird die Sitzung in den Medien live verfolgt haben.


    MG-Heute war vor Ort, ich hörte die Antworten der Experten auf die Fragen der Fraktionsmitglieder sowohl der Regierungsfraktionen CDU/FDP als auch der Opposition.
    Im Ergebnis bleibt ein Gefühl von Unverständnis. Das deshalb, weil die Fronten derart verhärtet scheinen, derart vorgeprägt sind, derart uneinsichtig gegenüber Andersdenkenden zu sein scheinen.
    Einzig der Ton war akzeptabel.
    Inhaltlich ging es den Befürwortern der jetzigen Berechnung der Straßenbaubeiträge ganz offensichtlich garnicht um den Kampf für die besseren Argumente. Es fehlt der Wille, unsoziale Zustände zu verändern.

    Überzeugen konnte eine Vertreterin einer Bürgerinitiative aus Schleiden in der Eifel mit ihren Beispielen, wie es bei den Betroffenen Bürgern nach der Berechnung der Straßenbaubeiträge tatsächlich aussieht.
    Beispielhaft die Darstellung von Ungleichheit in den verschiedenen Kommunen.
    Die Königsallee in Düsseldorf wurde nach der Sanierung nicht den anliegenden Geschäftsleuten in Rechnung gestellt.
    Ebenso wurden die Geschäftsleute in Köln nach Sanierung der Hohe Straße nicht zur Kasse gebeten.

    Vor diesem Hintergrund ist jedwede versuchte Begründung der Berechnung in anderen Kommunen des Landes zum Scheitern verurteilt.

    Die von der CDU/FDP- Regierung vorgeschlagene Alternative bei Härtefällen ist als unausgegohren abzulehnen.
    Mein Fazit der Anhörung:
    – Diese Landesregierung scheint zu keiner Veränderung fähig.
    – Die aktuelle Art der Finanzierung unserer Straßen ist höchst unsozial und muß neu organisiert werden.

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  • Kath. Grundschule Meerkamp: Elternwille setzt sich durch – Politik unterstützt

    Kath. Grundschule Meerkamp: Elternwille setzt sich durch – Politik unterstützt

    Der Parkettfußboden in den beiden Klassenräumen der mit gesundheitsgefährdendem Teerkleber verlegt ist, wird in den Sommerferien komplett ausgetauscht.

    Hoch ging es her in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Ost.
    Zusätzlich zu den geplanten Tagesordnungspunkten setzte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer einen Bericht der Verwaltung zur Katholischen Grundschule in Giesenkirchen-Meerkamp auf die Liste der TO. Im Zuge von Arbeiten am Gebäude war erkannt worden, der Parkettboden in zwei Klassenräumen ist mit Kleber verlegt worden der Gifte enthält (Naphtalen).

    Bereits seit 2004 war dies der Verwaltung bekannt, erklärte Fachbereichsleiter für Schule und Sport Harald Weuthen den anwesenden Politikern und der Öffentlichkeit.
    Im Mai d.J. stattgefundene Begehungen hatten ergeben, neben Fußleisten war ein 1 Meter Stück des Parketts lose geworden. Dies gab den Anlass zu weiteren Untersuchungen mit dem Ergebnis: der gesamte Boden wurde mit Folie luftdicht verschlossen.
    Eine Weiternutzung der Räume konnte aus Sicht der Fachleute in der Verwaltung ohne Risiko genehmigt werden.

    Dieser Ansicht konnten sich die Lehrer und Lehrerinnen sowie die Eltern der Kinder nicht anschließen und beschlossen gemeinsam, diese Räume nicht mehr zu nutzen. Sie verlegten den Unterricht in andere Räume und forderten den Austausch des Bodens.

    Volker Küppers – Frank Boss

    Unterstützung erhielten sie heute durch die Politik, Einigkeit herrschte in allen Fraktionen der Bezirksvertretung. Frank Boss ergriff die Initiative als klar wurde, dass das Hochbauamt noch keine entgültige Entscheidung getroffen hatte. Er beantragte Sitzungsunterbrechung, nachdem er darauf hingewiesen hatte, dass Politik keinesfalls die Absicht hat, dem Zögern des Städtischen Hochbauamtes zu folgen.

    Nach kurzer Beratung konnten Frank Boss (CDU) und Volker Küppers (SPD) verkünden: in der Sitzungspause hatte es eine Neuerung gegeben.
    Das Hochbauamt hatte Harald Weuthen mitgeteilt:
    Die Entscheidung ist getroffen, in den Sommerferien wird der gesamte Parkettboden in den betroffenen Räumen mitsamt schädlichem Klebematerial ausgetauscht gegen einen neuen PVC-Belag.

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  • “Campuspark” – Rheydt erhält eine neue Sportstätte

    “Campuspark” – Rheydt erhält eine neue Sportstätte

    Mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts des Projektes „Campuspark“ entsteht in Rheydt eine moderne Sportanlage für den Breiten-, Schul- und Vereinssport.

    Nach dem Abriss des maroden RSV-Stadions werden zwei neue Kunstrasenspielfelder und ein Multifunktionsgebäude errichtet. Ein beleuchteter Fußweg verbindet den Campuspark mit den umliegenden Quartieren.
    Die Bezirksvertretung Süd hat heute in ihrer Sitzung den Plänen zugestimmt.

    Nach der abschließenden Beschlussfassung im Rat am 3.7. soll das Projekt unmittelbar in Angriff genommen und bis Ende 2020 realisiert werden.

    „Rheydt erhält eine neue moderne Sportstätte an einem Ort mit großer sportlicher Tradition“, freut sich Horst Schnitzler, Sprecher der SPD in der BV Süd. 

    Horst Schnitzler weiter: „Diese Sportstätte ist in mehrfacher Hinsicht eine echte Bereicherung für Rheydt. Vereine und Schulen, aber auch der Breitensport, erhalten so optimale Bedingungen. Neben den beiden neuen Spielfeldern bietet gerade das Multifunktionsgebäude weitere Möglichkeiten für Schulungen, Begegnungen und Versammlungen. Zudem öffnet sich die Sportanlage zu den Quartieren und ist damit auch ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung.“

    Die Bezirksvertretung Süd hatte im Laufe des Diskussionsprozesses den Bau einer Skateranlage angeregt. Das lässt sich leider finanziell im Rahmen des Campusparks nicht realisieren. Die Verwaltung hat aber den Vorschlag der BV Süd aufgegriffen, auf dem Areal am Jahnplatz eine neue, zeitgemäßen Skatebereich zu errichten.

    „Es ist gut, dass die Verwaltung unsere Idee aufgenommen hat und wir auch einen neuen Skaterbereich erhalten. Das ist ein gutes Angebot für Jugendliche, hier die Freizeit zu verbringen und Spaß zu bekommen. Solche Angebote sind in unserer Stadt enorm wichtig für Jugendliche“, freut sich Horst Schnitzler. Für den jetzt beschlossenen 1. Bauabschnitt sollen rund 4,6 Millionen Euro ausgegeben werden.

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  • CDU: Freie Fahrt für den (Auto-)Verkehr: Zweiter Fahrstreifen für Viersener Straße

    CDU: Freie Fahrt für den (Auto-)Verkehr: Zweiter Fahrstreifen für Viersener Straße

    Mit einem 14 Punkte umfassenden Prüfkatalog wendeten sich im Februar des vergangenen Jahres die Bezirksfraktionen von CDU und SPD an die Verwaltung, um mehr Sicherheit und Komfort für alle Verkehrsteilnehmer auf der innerstädtischen Viersener Straße zu erreichen. Ob für Fußgänger, Auto- und Fahrradfahrer oder die Busgäste: Die Umleitung des Busverkehrs von der Hindenburgstraße sorgte aus Sicht der Politik insbesondere am Knotenpunkt Aachener Straße in Richtung Steinmetzstraße für dringenden Handlungsbedarf.

    In der morgigen Sitzung der Bezirksvertretung Nord präsentiert die Verwaltung jetzt erste Ergebnisse. „Wir sind dankbar, dass sich die Verwaltung trotz des knappen Personals so schnell unseren Anregungen angenommen hat. Mit diesem Zwischenergebnis sind wir hochzufrieden“, lobt der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Nord, Christoph Dohmen.

    Unter anderem sehen die Pläne die Einrichtung einer Busschleuse und eines zweiten Fahrstreifens für den Individualverkehr auf der Viersener Straße vor.

    Darüber hinaus wird ein separater Radfahrstreifen mit einer Breite von mehr als zwei Metern markiert.
    Ebenfalls werden die Linksabbiegestreifen von der Aachener Straße in die Viersener Straße und von der Steinmetzstraße in Fahrtrichtung Viersen zum Minto-Parkhaus verlängert.

    „Diese Maßnahmen werden kurzfristig für alle Verkehrsteilnehmer zu einem spürbar besseren Verkehrsfluss auf der Viersener Straße führen. Durch eine Verringerung des Stop-and-Go schonen wir nicht nur Nerven, sondern auch die Umwelt“, erklärt der CDU-Bezirksvertreter Michael Weigand.

    Noch mit einer weiteren Idee haben die Bezirkspolitiker bei den Verkehrsplanern Gehör gefunden: Die derzeitige Bushaltestelle am Marienhof wird auf Höhe Kapuzinerplatz verschoben. Zudem werden neue Bäume an der Viersener Straße gepflanzt und der Mittelstreifen begrünt. „Nun erwarten und hoffen wir, dass die Verwaltung entsprechend ihrer Ankündigung auch die noch offenen Punkte unseres Kataloges abarbeitet“, betont Weigand. „Dabei wissen wir, wie schwierig manche Lösungen sind und dass sie noch Zeit brauchen werden.“

    Der Vorsitzende der SPD-Bezirksfraktion Nord, Sebastian Laumen, appelliert ebenfalls an die Verwaltung, die offenen Fragen zeitnah in Angriff zu nehmen. „Es ist bedauerlich, dass die Busfahrgäste an der Haltestelle Am Minto auch weiterhin im Regen stehen werden. Ich hoffe, dass die Gespräche mit dem zuständigen Architekten zu einem raschen Ergebnis führen werden“, hebt Laumen ein Beispiel hervor. „Hoch dringlich ist gleichzeitig die Prüfung, ob der Verkehr am Knotenpunkt Bismarckstraße/Steinmetzstraße entzerrt werden kann.“ Der SPD-Politiker verweist schließlich auf eine notwendige Evaluation der jetzt angekündigten Maßnahmen: „Wir werden im Blick behalten, ob sie tatsächlich den Verkehr auf der Aachener, Viersener und Steinmetzstraße für alle Nutzergruppen verbessern und reibungsloser gestalten.“

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  • Familienpatenschaft macht Spaß. Ehrenamtlich Engagierte für Patenprojekte in Sankt Vitus gesucht

    Familienpatenschaft macht Spaß.
    Ehrenamtlich Engagierte für Patenprojekte in Sankt Vitus gesucht

    Seit fünf Jahren begleiten ehrenamtliche Familienpaten in der Pfarre Sankt Vitus und an der Katholischen Grundschule Untereicken junge Familien. Die Erfahrungen sind äußerst positiv. Jetzt suchen die Pfarre, die ÖJE (Ökumenische Jugendarbeit Eicken e.V.) und der Caritasverband weitere Paten.

    Sie haben schon gemeinsam den Tiergarten besucht und auf dem Abenteuerspielplatz getobt, sie waren Eis essen und shoppen im Minto. Sie erledigen die Hausaufgaben gemeinsam, wenn es sich ergibt, und Quatsch machen sie besonders gern zusammen. Und sie sprechen ganz viel miteinander: über die Familie, über die Schule, über alles Mögliche. „Ich bin immer neugierig, was wir machen, wenn du kommst“, sagt die zehnjährige Leonida zu Ingrid Flachsenberg, und die ehrenamtliche Familienpatin lächelt und nickt.

    Vor vier Jahren ist Leonida mit ihrer Familie aus Albanien nach Deutschland gekommen. Sie ist das älteste von vier Kindern, erst vor einigen Wochen hat ihre Mutter Line Toma den kleinen Orjeli zur Welt gebracht. Leonida besucht die Katholische Grundschule Untereicken, bald kommt sie in die vierte Klasse. Ingrid Flachsenberg ist seit rund zweieinhalb Jahren Familienpatin, eine von mehr als 30 ehrenamtlich Engagierten, die in der Pfarre Sankt Vitus und an der Grundschule Kinder und deren Familien begleiten. Flachsenberg will mit ihrem Engagement aktiv etwas für die Integration tun: „Es geht doch nicht, dass wir mit vielen Migranten in einem Land leben und aneinander vorbeigehen. Gerade für Kinder ist es ganz wichtig, dass sie sich willkommen fühlen“, sagt die Lehrerin, die an einer Privatschule unterrichtet.

    Seit knapp zwei Jahren kennen sich Ingrid Flachsenberg und Leonida. „Am Anfang war sie sehr zurückhaltend, aber dann hat sie Vertrauen gefasst und sich geöffnet“, erzählt die Familienpatin. Sie unternimmt Dinge mit Leonida, die dem Mädchen Spaß machen – und ihr selbst auch. „Ich möchte, dass sie ein gutes Selbstvertrauen bekommt“, sagt Flachsenberg. Was hat Leonida am besten gefallen? Schwierige Frage. „Ich finde alles gut mit Ingrid“, sagt die Zehnjährige. Dann fällt ihr ein: „Ich war vorher noch nie im Kino.“ Zusammen haben sie Winnie Puuh und Mary Poppins gesehen.

    Seit fünf Jahren gibt es das Familienpaten-Projekt der Pfarre Sankt Vitus in Kooperation mit dem Caritasverband Region Mönchengladbach. Die ehrenamtlichen Paten entlasten die Familien, sie sind Ansprechpartner, Begleiter, Helfer und Vertrauenspersonen. „Sie schenken ihre Zeit und geben etwas weiter“, bringt es Annika Beines von der ÖJE auf den Punkt. Während sich das Projekt der Pfarre auf Familien mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren konzentriert, nimmt das Patenprojekt „Miteinander“ der ÖJE Kinder an der Kath. Grundschule Untereicken in den Blick.

    „Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv. Deshalb möchten wir unser Angebot nun noch weiter ausbauen und suchen weitere Patinnen und Paten“, sagt Gemeindereferent Wolfgang Mahn. Interessenten sollten zwei bis drei Stunden Zeit pro Woche für eine Familie haben und über Erfahrungen mit Kindern verfügen. Vor ihrem Einsatz werden die angehenden Paten geschult, erläutert Walburga Iseken vom Caritasverband. Themen der mehrteiligen Qualifizierung sind beispielsweise eine Präventionsschulung, Kommunikation und Gesprächsführung oder rechtliche Fragen. „Die Schulung ist sehr interessant, ich habe davon auch persönlich profitiert“, erklärt Ingrid Flachsenberg.

    Überhaupt sei die Patenschaft eine „richtig gute Sache“, findet sie. Das sieht auch Leonida so. Von ihrer Zukunft hat die Zehnjährige schon konkrete Vorstellungen: Sie möchte einmal Ärztin werden, um anderen zu helfen.

    Ein Informationsabend für Interessenten findet statt am Mittwoch, 12. Juni, um 19.30 Uhr im Marienheim, Marienkirchstr. 4, 41061 Mönchengladbach.
    Für Fragen steht Wolfgang Mahn unter Tel. 02161-24887015 oder per E-Mail an wolfgang.mahn@pfarre-sankt-vitus.de zur Verfügung.

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  • Mönchengladbachs Busse bleiben in städtischer (NEW-) Hand

    Mönchengladbachs Busse bleiben in städtischer (NEW-) Hand

    Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung den öffentlichen Dienstleistungsauftrag Nahverkehr durch ein eigenes städtisches Unternehmen genehmigt. Damit scheinen alle Hürden beseitigt, die NEW kann und wird den Busbetrieb in Mönchengladbach weiterführen.
    „Wäre es uns nicht gelungen, den Busverkehr wieder an das städtische Unternehmen, die NEW mobil und aktiv, zu vergeben, hätte die Stadt wesentlich weniger Einfluss auf Entscheidungen und könnte innerhalb der zehnjährigen Konzessionszeit nicht so flexibel auf Veränderungen reagieren. Außerdem hätte ein zerfleddertes Netz gedroht, wenn die lukrativen Linien an Private gegangen wären und der Rest auf der Strecke geblieben wäre. NEW und Stadt sind ein eingespieltes Team“, so Felix Heinrichs, Aufsichtsratsvorsitzender der mobil und aktiv (NEW).

    Der neue Nahverkehrsplan, dessen dritte und letzte Stufe Ende des Jahres in Kraft tritt, soll für viele Bürgerinnen und Bürger Verbesserungen bringen.
    Ein verlässlicher City-Takt alle zehn Minuten und ein ausgeweitetes Nachtbusangebot steigern die Attraktivität des Busverkehrs.

    Hinzu kommen neue Standards wie Klimaanlagen und WLAN.
    Auch die Themen Barrierefreiheit und Elektromobilität spielen eine Rolle. „Mit dem Nahverkehrsplan, der eine Grundlage für die Vergabe des Busverkehrs ist, haben wir einen längst überfälligen Schritt getan. Wir dürfen jetzt aber nicht stehen bleiben, sondern müssen auf neue Nachfragen und auch entstandene Probleme eingehen. Dazu soll es eine genauere Fahrgasterfassung geben“, erklärt Thomas Fegers, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

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  • Des Theaters zweiter Akt: Demo: Bündnis „Mönchengladbach stellt sich Quer“ (MSSQ) vs. Rechts

    Des Theaters zweiter Akt:
    Demo: Bündnis „Mönchengladbach stellt sich Quer“ (MSSQ) vs. Rechts

    Wie lange muß Demokratie DAS aushalten?

    Diese Frage stellten sich wohl nicht wenige der sonntäglichen Besucher des Rheydter Marktplatzes, die nicht aufgrund der Demonstration gekommen waren, sondern ihre Freizeit bei herrlichem Sonntagswetter genießen wollten.

    Das Bündnis MSSQ während der Demo in Rheydt

    Es standen sich zwei gleichgroße Lager gegenüber, die ihre Meinung in lautstarken Sprechchören ausdrückten.
    Eine Hundertschaft Polizei hielt die beiden Lager voneiander fern.

    Die Polizei zieht in einer Erklärung Bilanz:

    Die Demonstrationen des Vereins “Mönchengladbach steht auf” und des Bündnisses “Mönchengladbach stellt sich quer” sowie die Versammlung der Partei “BIG” wurden pünktlich beendet.
    Ersterer schlossen sich ca. 260 Teilnehmer an, der entsprechenden Gegendemo letztendlich ca. 300 Teilnehmer. Bei der Versammlung der Partei BIG waren bis zu 24 Teilnehmern.

       Die Versammlungen sind insgesamt friedlich verlaufen. Die Auflagen wurden grundsätzlich beachtet. Vereinzelt kam es zu polizeilich relevanten Ereignissen.

       So ereignete sich im Vorfeld der Versammlungen an der Wickrather Straße eine Auseinandersetzung zwischen einzelnen Personen aus der salafistischen Szene und Personen, die mit entsprechenden Plakaten auf dem Weg zu der Versammlung “Mönchengladbach steht auf” waren.

    Hierbei wurde niemand verletzt.

       Innerhalb der Versammlung “Mönchengladbach steht auf” wurde bei zwei Teilnehmern jeweils ein verfassungswidriges Tattoo festgestellt.

    Beide wurden kurzzeitig aus der Demonstration entfernt und bedeckten selbiges für den Rest der Versammlung. Darüber hinaus kam es in einem Fall zu einer Beleidigung durch einen Redner. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.    Insgesamt wurden 25 Personen in Gewahrsam und zwei Personen festgenommen. Alle Personen waren der salafistischen Szene zuzuordnen. Weiterhin fertigte die Polizei 15 Strafanzeigen wegen Beleidigung, zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung, zwei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und acht Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Ferner stellte die Polizei acht Gegenstände (Schlag-, Hieb- und Stichwaffen) sicher. (cw)


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  • Verwaltungsgericht bestätigt Auflagen der Polizei für Demo in Rheydt vollumfänglich

    Verwaltungsgericht bestätigt Auflagen der Polizei für Demo in Rheydt vollumfänglich

    Wie gestern bereits berichtet, hat die Polizei Mönchengladbach vor dem Hintergrund der Geschehnisse der vergangenen Woche weitere Auflagen in Bezug auf die Demonstration des Bündnisses “Mönchengladbach steht auf” erteilt.

    Gegen mehrere dieser Auflagen legte der Versammlungsanmelder Beschwerde beim Verwaltungsgericht Düsseldorf ein. Nach heutigem Bescheid durch selbiges wies das Gericht die Beschwerde ab und bestätigte somit die Rechtmäßigkeit und Gültigkeit der Auflagen.

    Konkret bedeutet dies unter anderem, dass:
    – der Demonstrationsweg nicht unmittelbar an der Moschee an der Mittelstraße vorbei führt,
    – das Verwenden von Pyrotechnik nicht gestattet ist,
    – die Versammlungsteilnehmer nicht wie geplant Kleidung, Mützen     o.ä. tragen dürfen, die die Darstellung von Schweinen zum Inhalt  haben und
    – das geplante Grillen eines Spanferkels oder von erkennbaren      Teilen eines Schweines auf dem Markplatz in Rheydt untersagt      ist.

    Ein Grillen im Rahmen der entsprechenden Sondernutzungsgenehmigung sowie der Ausschank von Getränken bleiben von diesem Verbot unberührt.

    Die Polizei Mönchengladbach wird auch am morgigen Tag in Kontakt mit allen Anmeldern stehen und appelliert an alle jeweiligen Teilnehmer, sich friedlich zu versammeln und demokratische, rechtsstaatliche Mittel des Protestes zu wählen.

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  • Schriefersmühle am Pfingstmontag geöffnet

    Schriefersmühle am Pfingstmontag geöffnet

    Am Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag, ist auch die Schriefersmühle an der B57 zwischen Rheindahlen und Erkelenz wie mehr als 1.000 historische Mühlen in ganz Deutschland für Besucher geöffnet.

    Im Jahr 1747 erbaut ist sie eines der ältesten erhaltenen Bauwerke in Mönchengladbach. Über Jahrhunderte wurden in der Schriefersmühle das Getreide der Bauern aus der Umgebung gemahlen. Letzte Bilder, auf denen die Mühle mit Flügeln zu sehen ist, stammen aus der Zeit um 1926. Heute ist die Schriefersmühle, die seit 1986 unter Denkmalschutz steht, eine von nur noch vier Windmühlen in Mönchengladbach, von denen Reste erhalten sind.

    Tag der offenen Tür am Pfingstmontag von 11 bis 18 Uhr

    Der Förderverein Schriefersmühle e.V. hat dieses bedeutende Stück der Stadt-und Regionalgeschichte vor dem Zerfall gerettet. Das Bauwerk befindet sich in der abschließenden Sanierungsphase. Dass zur Fertigstellung nicht mehr viel fehlt (im September sollen wieder Mühlenkappe und Flügel den Turm komplettieren), davon können sich die Besucher am Pfingstmontag von 11 bis 18 Uhr überzeugen.

    Als besondere Sehenswürdigkeit ist dann erstmalig ein mehr als 120 Jahre altes Mahlwerk zu besichtigen, das von Vereinsmitgliedern in Eigenleistung aufgebaut wurde. Zudem erfahren die Besucher bei bebilderten Vorträgen einiges über die Historie und die Restaurierungsarbeiten, Wissenswertes über Windmühlen am Niederrhein und ihre Technik sowie Episoden aus dem dem Müllerleben. An Ort und Stelle gibt es Info-Material zur Geschichte der Windmühle.

    Außerdem ist am Pfingstwochenende in der Schriefersmühle eine Kreativausstellung von 12 Künstlerinnen und Künstlern aus Mönchengladbach und der Region zu sehen. Gezeigt werden unter anderem Objekte und Malerei, Ferroprint, Klöppelei, Bücherbilder, Holzdeko, Kartenkunst, Lampwork Beads, Miyuki Delicia und Keramik. Zur Ausstellungseröffnung am Pfingstsamstag (8. Juni) um 18 Uhr spielt ein Gitarrentrio unter der Leitung von Norbert Hansen mit Kim Klein und Daniel Flachs. Die Ausstellung ist Pfingstsonntag und Pfingstmontag von 11 bis 18.00 Uhr geöffnet.

    Der Eintritt in die Schriefersmühle ist an allen Tagen frei.

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  • Unbefangenheit von Schöffen

    Unbefangenheit von Schöffen

    Ich stelle mir folgendes vor:
    Ich lege oder legte Widerspruch ein gegen die Abfall-Gebührenfestsetzung der mags AöR, dieser wird abgelehnt und ich reiche Klage ein vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf.

    Dort wird meine Klage abgewiesen und ich bemühe die nächst höhere Instanz der Verwaltungsgerichtsbarkeit, das OVG (Oberverwaltungsgericht) in Münster.
    Ich fahre mit meinem Rechtsbeistand zur mündlichen Verhandlung dorthin und sehe mich konfrontiert mit den ehrenamtlichen Richtern Martin Heinen und Annette Bonin, beide aus Mönchengladbach.
    Das ist zumindest nicht unangenehm.
    Beide sind CDU-Politiker, aktiv als ehrenamtliche Stadtratsmitglieder,  aktive Verwaltungsrats-Mitglieder eben jener mags AöR gegen die ich Klage führe.
    Sie erhalten Geld für diese Tätigkeit.

    Verwaltungsratsmitglieder: 3.600 Euro pro Jahr.

    Quelle: https://www.mags.de/ueber-mags/unternehmen/

    Beide CDU-Politiker bewerben sich aktuell auf einer Vorschlagsliste der Gemeinde für dieses Ehrenamt in Münster.
    Sie sollen Recht sprechen, unabhängig sein gegen jede Person.
    Sie sollen nicht befangen sein.
    Meine “Besorgnis der Befangenheit“ bleibt.

    Wer als ehrenamtliche Richterin oder ehrenamtlicher Richter gewählt ist, sollte dem Verwaltungs- bzw. Oberverwaltungsgericht umgehend mitteilen, wenn ein Ausschluss- oder Hinderungsgrund vorliegt oder ein solcher nachträglich eingetreten ist.

    Quelle: https://www.justiz.nrw.de/Gerichte_Behoerden/fachgerichte/Verwaltungsgericht/ehrenamtl_richter/index.php#3
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  • Wahlkamfabschluss in Mönchengladbach-Petra Kammerevert (SPD-MdEP) diskutiert mit der Jugend

    Wahlkamfabschluss in Mönchengladbach-
    Petra Kammerevert (SPD-MdEP) diskutiert mit der Jugend

    Positiv auffallend zu Beginn war die Pünktlichkeit ihres Erscheinens in Mönchengladbach. Das war im Europawahlkampf nicht bei allen Kandidatinnen und Kandidaten der Fall. Petra Kammerevert (MdEP) kennt sich aus und ist entsprechend selbstbewußt in der Ansprache der Menschen, die mit ihr reden möchten.

    Sie kommt schnell mit jungen Menschen ins Gespräch, sie diskutiert mit ihnen in offenener, zuhörender Art, sagt ihnen auch, wenn sie keine ideale Antwort parat hat.
    So verfliegt die zur Verfügung stehende Zeit in Mönchengladbach bei guten Wetterbedingungenwie im Flug. Zufriedene Mönchengladbacher drücken ihr beide Daumen für den Europawahl-Sonntag.

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  • Viele Anrufe falscher Polizisten

    Viele Anrufe falscher Polizisten

    Am Samstagabend gingen bei der Polizeileitstelle zwischen 22.00 h und 23.30 h mehr als 10 Anrufe besorgter Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet ein.

    Viele schilderten die bekannte Betrügermasche, sie seien von angeblichen Polizisten angerufen und nach Schmuck oder Bargeld gefragt worden.

    Einige Bürger teilten mit, sie sollten Fenster und Türen verschlossen halten, da Einbrecher in der Nähe seien. Alle Melder ließen sich nicht beirren und beendeten die Gespräche umgehend.

    Niemals wird sich die Polzei auf diese Art melden.

    Positiv sind die Erfolge der Präventionsarbeit festzustellen, weil diese und ähnliche Betrugsmaschen offensichtlich in der Bevölkerung bekannt sind und die Bürger sich richtig
    verhalten.

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  • WDR-Fernsehen zu Gast in Giesenkirchen –Frank Boss (CDU) ohne eigenen Standpunkt

    WDR-Fernsehen zu Gast in Giesenkirchen –
    Frank Boss (CDU) ohne eigenen Standpunkt

    Es wird eng, es geht um die Existenz vieler Bürger und Unternehmen in Mönchengladbach.
    Die Stadt will fertiggestellte Straßenbauarbeiten abrechnen. Sie braucht dringend Geld, sehr viel Geld für etliche hochtrabende Projekte des “MG+ Wachsende Stadt” genannten Strukturprojektes, auch ein neues Rathaus gehört dazu.

    Für den Giesenkirchener Bürger Barthelmes bedeutet diese Abrechnung der Strassenbaubeiträge die Zahlung von mehr als 90.000 Euro. Das kann das Aus für den Reiterhof Barthelmes bedeuten.
    Die Landespolitik diskutiert aktuell die Abschaffung dieser unsozialen Abgaben für von Allen nutzbaren Straßen.
    Leider kommt keine wirkliche Bewegung in einen gewünschten Gesetzes-Änderungs-Prozess. Im Gegenteil: Nicht einmal die beiden Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Jochen Klenner und Frank Boss sind erkennbar aktiv bei diesem Thema. Dabei wohnt Frank Boss (CDU) nur einen Steinwurf entfernt, ist selber Giesenkirchener. Einzig der SPD-Abgeordnete Hans-Willi Körfges (SPD) kämpft einsam im Landtag für eine sozialere und vernünftigere Regelung.
    Heute war zum wiederholten Mal der WDR zu Gast bei Barthelmes.
    In der Mediathek des Senders ist der Bericht zu sehen:
    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-spenden-sollen-reiterhof-retten-100.html

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