Autor: Harald Wendler

  • Kämmerer fordert eine Beteiligung des Bundes

    Kämmerer fordert eine Beteiligung des Bundes

    Oberbürgermeister und Kämmerer wollen nicht mehr länger warten…

    Seit zehn Jahren wird das parteiübergreifende Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte” mit seiner Forderung nach einer Beteiligung des Bundes an einer Lösung des Kommunalen Altschuldenproblems vertröstet und hingehalten. Dabei geht es um nichts anderes als um die Begleichung alter Schulden, die der Bund durch Gesetze ohne ausreichende Finanzierung vor allem zum Aufbau des Sozialstaates bei Städten, Gemeinden und Kreise gemacht hat.

    Weil viele Anzeichen aktuell dafür sprechen, dass nun auch die Vorschläge der Regierungskommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht zügig umgesetzt, sondern auf die lange Bank geschoben werden sollen, schlagen die Oberbürgermeister und Kämmerer Alarm.

    “Jetzt reicht es uns endgültig. Wenn bis Herbst keine konkrete Lösung unter Beteiligung des Bundes auf dem Tisch liegt, werden wir in unseren 70 Mitgliedskommunen neun Millionen Bürgerinnen und Bürgern erklären müssen, dass es im Bundestag und in der Bundesregierung keine Mehrheit für wirksame Hilfen zur kommunalen Selbsthilfe gibt. Massive Enttäuschung und Frustration werden die Folge sein, die Glaubwürdigkeit von Politik und Politikern wird massiv Schaden nehmen”. Genau diesen unmissverständlichen Hilferuf haben die Vertreter des Aktionsbündnisses jetzt in Berlin den Bundestagsfraktionen übermittelt. Denn nach 10jährigem Kampf herrscht bei ihnen die große Sorge, dass die Lösung des Altschuldenproblems scheitern oder auf die lange Bank geschoben wird.

    Stadtkämmerer Michael Heck setzt sich mit dem Bündnis Vorort in Berlin persönlich für die Interessen der Stadt Mönchengladbach ein. Ein großer Teil der Schuldenlast Mönchengladbachs, zur Zeit noch rund eine Milliarde Euro, hat der Bund aufgrund der geschaffenen Sozialgesetzgebung und einer nicht ausreichenden Gegenfinanzierung zu verantworten.

    Michael Heck stellt fest:

    Michael Heck (mit Blumen) nimmt die Gratulationen des Verwaltungsvorstandes entgegen.

    “Es kann nicht sein, dass die Kommunen mit dieser Schuldenlast allein gelassen werden und der Bund sich aus seiner Verantwortung stiehlt. Die Schuldenlast behindert uns bei der nachhaltigen Umsetzung der Stadtentwicklungsstrategie mg+ und birgt über den zu zahlenden Zinsaufwand für kommende Haushalte erhebliche Risiken. Wer bestellt, der muss auch die Rechnung bezahlen, das kennt jeder aus dem täglichen Leben. Mit Nachdruck fordere ich eine Beteiligung des Bundes an einer Altschuldenlösung für die Kommunen, nicht irgendwann, sondern jetzt!”

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  • Im Herbst: Open-Air-Kino auf Schloss Rheydt

    Im Herbst: Open-Air-Kino auf Schloss Rheydt

    Die Konzerte der Sommermusik haben auf Schloss Rheydt schon eine langjährige Tradition. In diesem Jahr folgt aber etwas Neues: Ein Kinosommer. Das Comet Cine Center und die Stadtsparkasse Mönchengladbach Starpac präsentieren zum ersten Mal in der Mönchengladbacher Filmtheatergeschichte ein Open-Air-Kino an einem der beliebtesten Orte der Stadt Mönchengladbach.

    Ab Donnerstag, 5. September, bis Samstag, 14. September, gibt es täglich Filmhighlights im Schloss Rheydt. Einlass ist jeweils um 19 Uhr und Film-Begin um ca. 20.30 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit.

    Der Leiter des städtischen Museums Schloss Rheydt Dr. Karlheinz Wiegmann freut sich über die weitere Veranstaltung: “Das Schloss wird damit wieder zu dem, was es bereits früher war: ein Kulturort. Kultur passierte früher nur auf dem Schloss. Theater, Museen und das Kino sowieso sind ja relativ junge Erscheinungen. Und wenn wir so etwas leisten könnten, hätten wir gerne auch schon früher unter anderem Filmvorführungen angeboten, aber dafür braucht es Menschen, die sich damit auskennen. Günter vom Dorp hat dieses Knowhow was die Konzerte angeht und Frank Jansen im Bereich Kino.”

    Erstaunt war Wiegmann, dass es mit der Umsetzung dann so schnell ging: “Nur wenige Wochen nach dem ersten Gespräch stand quasi schon das Programm.” Das mag daran gelegen haben, dass der Wunsch ein Open-Air-Kino im Schloss Rheydt zu eröffnen, bereits sehr früh ein Gedanke von Kinobetreiber Jansen gewesen ist: “Eigentlich hatte ich die Idee schon als ich 2016 das Kino hier übernommen habe. In Kontakt mit Günter vom Dorp ging es dann von der Idee bis zur Umsetzung sehr schnell.” Und so können Teile der Infrastruktur der Sommermusik für das Open-Air-Kino einfach übernommen werden, eine Sache, bei der Sommermusik-Organisator vom Dorp nicht lange überlegen musste: “Das passt einfach super zusammen. Wenn ich es könnte, hätte ich es auch schon selbst gemacht. Aber so ist es eine super Zusammenarbeit und es passt ja auch inhaltlich: Bei unseren Konzerten gibt es zum Beispiel auch Filmmusik und in vielen der Filme spielt Musik auch eine wichtige Rolle.”

    An den zehn Tagen gibt es neun Filme zu sehen. Den Anfang und den Abschluss macht der Film “Der Junge muss an die frische Luft”. Weiter geht es mit “Bohemian Rhapsody” , “König der Löwen” und “Mamma Mia! Here we go again”. Dann folgt wieder eine deutsche Produktion “25 km/h”, darauf gibt es die Filme “Rocketman”, “Green Book – eine besondere Freundschaft”, “Yesterday” und ” A star is born” zu sehen.

    Der Vorverkauf ist bereits gestartet. Karten gibt es für 12 Euro unter anderem an der Kinokasse und online über die Homepage des Comet Cine Centers

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  • Nicole Finger und Andreas Terhaag stellen sich erneut den Fragen interessierter Bürger

    Nicole Finger und Andreas Terhaag stellen sich erneut den Fragen interessierter Bürger

    Die Vorsitzende der FDP-Fraktion imRat der StadtMönchengladbach, Nicole Finger, und der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am8. Juli 2019 in der Zeit von 10.00 bis 12:00 Uhr zumBürgerdialog in das Café Hoffmanns im Sonnenhaus, Stepgesstraße 3 in 41061 Mönchengladbach ein.

    Fragen, die schon immer mal gestellt werden wollten, Themen zur Kommunal- oder Landespolitik, kritische Anmerkungen oder konstruktive Vorschläge – Finger und Terhaag freuen sich auf rege Gespräche mit Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürgern.
    In regelmäßigen Abständen wird in entspanntem Umfeld ein Gedankenaustausch zwischen Mönchengladbacher Politikern und Bewohnern ermöglicht.
    Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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  • Erstes Wandkunstwerk bei Kunst im Rathaus

    Erstes Wandkunstwerk bei Kunst im Rathaus

    Die Ausstellungsreihe “Kunst im Rathaus” geht ins fünfte Jahr und am Abend gab es die Werke, der nun ausstellenden Künstlerinnen und Künstler, auch bei einer Vernissage für alle zu sehen. Diesmal sind von der c/o-Künstlerförderung Mönchengladbach Michael Beckers, Marlene Dammers und Lars Wolter dabei. Es sind wieder drei völlig unterschiedliche Künstler, nicht nur von der Person, sondern auch in ihrer Art der Kunst.

    Michael Beckers ist in einem Konferenzraum, Raum 27, und in einem Büro, Raum 32 mit seinen Werken vertreten. Michael Beckers: 1948 geboren in Mönchengladbach; 1971 – 1976 Studium bei Prof. Rissa, Prof. Joseph Beuys, Meisterschüler bei Prof. Rolf Sackenheim an der Kunstakademie Düsseldorf; seit 2001 Mitglied in der c/o Künstlerförderung Mönchengladbach. Michael Beckers Denken über Kunst bewegt sich in kunstgeschichtlichen Zusammenhängen. Er kombiniert in seinen Gemälden und Zeichnungen Bildzitate aus unterschiedlichen Genre und Stilen zu Collagen. Es treffen beispielsweise Kopien alter Meisterzeichnungen auf fotorealistisch gemalte Motive aus der Spielzeug- und Comic-Welt. Wie zueinander gefunden, lösen sie jedoch bei genauem Hinsehen Irritation aus, denn Eindeutigkeit der Bildaussage ist nicht beabsichtigt.

    Abstrakte Farbmalerei findet man bei den Werken von Marlene Dammers. Sie ist 1950 geboren in Düren; 1969 – 1972 Studium bei Prof. Joachim Bandau, Benno Werth, Prof. Charlotte Mataré an der PH Aachen; seit 2001 Mitglied in der c/o Künstlerförderung Mönchengladbach. Marlene Dammers wählt als Ausgangsmotiv ihrer Malerei die Bewegung des menschlichen Körpers. Mit schnellen Strichen skizziert sie vom Modell direkt auf die Leinwand. Die Figur ist Ausgangspunkt, tritt jedoch während des Malprozesses in den Hintergrund. Mit kraftvollen, dynamischen Pinselstrichen aufgetragen, entsteht eine expressive nahezu abstrakte Farbmalerei von hoher Präsenz. “Dabei setzte ich mich länger mit den Modellen auseinander. Trotzdem behält das Malen nachher auch etwas Intuitives bzw. meine Stimmung fließt mit ein”, beschreibt die Künstlerin ihre Arbeit. Die großformatigen Leinwandarbeiten sind in den Räumen 30 und 31 zu sehen.

    Wieder etwas ganz anderes sind die Werke von Lars Wolter, die ihm Vorzimmer und im Büro von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zu finden sind. Lars Wolter: 1969 geboren in Mönchengladbach; 1996 – 2001 Studium und Meisterschüler bei Prof. Magdalena Jetelova an der Kunstakademie Düsseldorf; seit 2001 Mitglied in der c/o Künstlerförde-rung Mönchengladbach. Lars Wolter konstruiert minimalistische Wand- und Raumobjekte sowie Wandmalereien. Er variiert Quadrat, Kreis und Dreieck, stellt Beziehungen zwischen ihnen her und entwickelt neue Formen. Er setzt die Objekte aus industriell gefertigten MDF-Platten zusammen, denen er mit einer Endlackierung eine gleichmäßig, geschlossene Oberfläche verleiht. Es sollen keine malerischen Gesten entstehen, der Arbeitsprozess keinerlei Spuren hinterlassen – eine Entscheidung zur Reduktion, zur puren Form und Farbe.

    Eines seiner Kunstwerke ziert eine komplette Wand im Büro des Oberbürgermeisters. Der ist begeistert: “Es gefällt mir wirklich gut und vor allen Dingen regt die Kunst im Rathaus immer wieder zu interessanten Gesprächen an. Viele, die zum Beispiel in mein Büro kommen, wollen dann auch Näheres wissen und so ist es toll, dass wir hier zumindest einen Teil dessen zeigen können, was Mönchengladbach an Kunst zu bieten hat.”

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  • Rheydter Turmfest mit Westdeutschen Scatermeisterschaften und verkaufsoffenem Sonntag

    Rheydter Turmfest mit Westdeutschen Scatermeisterschaften und verkaufsoffenem Sonntag

    Vom 28. bis 30. Juni 2019 findet das 42. Turmfest in Rheydt statt.
    Mit seiner attraktiven Mischung aus Familienfest, Unterhaltung und Sport ist das traditionelle Fest,  das zur Erinnerung an den neu aufgesetzten Turm des zerbombten Rathauses Rheydt seit 1977 jährlich im Juni gefeiert wird, immer wieder ein besonderes Ereignis. Am Samstag locken der bunte Wochenmarkt und ein vielfältiges Kinder- und Bühnenprogramm die Besucher auf den Marktplatz.

    Der verkaufsoffene Sonntag bietet von 13 bis 18 Uhr beste Möglichkeiten zum Bummeln und Shoppen.

    Nach dem Triathlon, der in den vergangenen Jahren im Rahmen des Turmfestes stattgefunden hat, wird es diesmal einen Skateboard-Wettbewerb für Amateure und Profis geben: Vom 28. bis 30. Juni 2019 heißt das Turmfest die Westdeutsche Skateboard-Meisterschaft willkommen.

    Gemeinsam mit der Rollbrett Union e.V. und TDI Event & Consulting hat die MGMG als Mitveranstalter den spektakulären Wettbewerb nach Mönchengladbach geholt. Bereits im letzten Sommer hatte die lokale Szene um den Skateboardingverein Rollbrett Union e.V. einen kleinen Parcours sowie eine Halfpipe am Rande des Marktes aufgebaut und damit den Weg für den COS Cup 2019 geebnet.

    Auf dem Marktplatz wird ein 25 x 40 m großer Skatepark aufgebaut, der von allen Seiten sowie von einer Tribüne eingesehen werden kann.
    Der Parcours, der mit etlichen Hindernissen die Kreativität der Fahrer herausfordert, wird in den nächsten Monaten geplant.

    www.turmfest-rheydt.de/

    www.deutscheskateboardmeisterschaft.de

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  • Haushaltsbefragung „Mobilität in Städten“

    Haushaltsbefragung „Mobilität in Städten“

    Die Stadt bittet ausgesuchte Haushalte um Teilnahme.

    Mehr als 240 Mönchengladbacher haben sich bislang an der Haushaltsbefragung “Mobilität in Städten” beteiligt, die seit Februar von der TU Dresden durchgeführt wird.
    Damit liegt der bisherige Befragungsverlauf des über zwölf Monate angelegten Projektes absolut im Soll.

    Die von der Stadt Mönchengladbach beauftragte Erhebung von Mobilitätskennzahlen liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Dabei geht es unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen sie dabei zurücklegen.

    Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.
    Rund 50 Prozent der bislang Befragten antwortete per Onlinefragebogen, der in vier Fremdsprachen zur Verfügung steht. Die andere Hälfte nutzte das Telefoninterview, um Auskunft über ihre Mobilität zu geben.

    Die bislang positive Bilanz soll auch in den letzten Wochen vor den Sommerferien fortgeschrieben werden.
    Daher bittet die Stadt alle Haushalte, die in den kommenden Tagen Post erhalten, um eine freiwillige Teilnahme an der Befragung.
    Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll.

    Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet.

    Mehr Infos gibt es im Internet unter tu-dresden.de/srv2018 .

    Ein kostenloses Infotelefon ist unter Telefon 0800 / 830 1 830 eingerichtet.

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  • Brückenbauarbeiten: Dahlener Straße vom 5. bis 8. Juli gesperrt

    Brückenbauarbeiten: Dahlener Straße vom 5. bis 8. Juli gesperrt

    Von Freitag, 5. Juli, 16 Uhr, bis Montag, 8. Juli, 4:00 Uhr, ist die Dahlener Straße zwischen Eisenbahnstraße und Mittelstraße wegen des Neubaus der Eisenbahnunterführung vollständig gesperrt.

    Eine Umleitung in die Innenstadt Rheydt ist über die Hubertusstraße, den Reststrauch und die Wickrather Straße ausgeschildert.
    Ortskundige werden gebeten, diesen Bereich weiträumig zu umfahren.

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  • Stadtbibliothek öffnet ihren SommerLeseClub 2019!

    Stadtbibliothek öffnet ihren SommerLeseClub 2019!

    SommerLeseClub (SLC) – was ist das?

    Ein exklusiver Club, in dem es coole Bücher gibt. Der ist Kult in MG und rockt.

    SommerLeseClub 2019: jetzt anmelden!

    2018 machten mehr als 1.900 Kids im bundesweit größten SLC mit.
    Lesen macht eben Spaß im exklusiven Club! Als Clubber kann man auf Zeitreise gehen, fremde Welten erobern, Abenteuer erleben, ob die Sonne scheint oder es regnet.
    Im SLC gibt’s Bücher für jeden Geschmack: Für Fantasy- und Fußball-Fans, Tagebuch-Freunde, “Sternenkrieger” und Zeitreisende, Jungs und Mädchen, Wenig- und Viel-Leser. Der Renner 2018? Greg, der nimmermüde Tagebuchschreiber und Comiczeichner.
    Und Lesen lohnt sich: mit cooler Abschlussparty ab dem ersten gelesenen Buch, mit Zertifikat für 3 Stempel im Logbuch, dem ultimativen Borussia-SommerLeseClub-Fanschal 2019 für 4 Stempel, aber nur solange der Vorrat reicht, und der Chance auf tolle Sonderpreise.

    SommerLeseClubber werden, wie geht das?

    Ab Dienstag, den 25. Juni kann man sich in der Stadtbibliothek Mönchengladbach oder online unter www.sommerleseclub.de kostenlos anmelden. In Mönchengladbach und Rheydt können Kids von 10 bis 13 Jahren mitmachen. Zum ersten Mal sind auch die Schul- und Stadtteilbibliotheken in Rheindahlen und Giesenkirchen dabei. Hier können alle unabhängig vom Alter und auch im Team teilnehmen. Kinder unter 16 Jahren benötigen für die Anmeldung die Unterschrift ihrer Eltern. Interessenten sollten sich aber beeilen, das freie Kontingent ist begrenzt!

    Und zum Schluss? Wird gefeiert!

    Am 30. August im Volksbad mit Live-Musik, coolen Aktionen und “heißen” Gewinnen. Dann haben die SommerLeseClubber die Qual der Wahl: Baden oder beim Unterwasser-Fotoshooting abtauchen oder …. Alles wird hier noch nicht verraten. Möglich wird der SommerLeseClub erst durch die großzügige Unterstützung vor allem örtlicher Partner: Lust am Lesen e.V., NEW AG, Santander Consumer Bank, VfL Borussia 1900 Mönchengladbach, die Landesregierung und das Kultursekretariat. Sie alle machen sich mit dem Schirmherrn, dem Oberbürgermeister, der Stadtbibliothek und den Schulen stark für Bildung und setzen ein Lesezeichen!

    Kontakt: Stadtbibliothek Mönchengladbach, Blücherstraße 6,
    41061 Mönchengladbach, Tel.: 02161/ 25 63 45,
    stadtbibliothek@moenchengladbach.de 
    www.stadtbibliothek-mg.de
    Geöffnet: di – fr 10 – 18 Uhr, sa 10 – 14 Uhr.

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  • Junkers F13 weiterhin in Bearbeitung – Hugo-Junkers-Flieger feiert 100-jähriges Jubiläum

    Junkers F13 weiterhin in Bearbeitung –
    Hugo-Junkers-Flieger feiert 100-jähriges Jubiläum

    Am Dienstag, 25. Juni, vor 100 Jahren startete die legendäre F13 des Mönchengladbacher Flugzeugbauers Hugo Junkers ihren internationalen Höhenflug.

    Pünktlich zum Jubiläumsjahr kann ein originalgetreuer Nachbau des Luftfahrzeugs am 15. September 2019 auf dem Flugplatz MGL zum Tag der offenen Tür bewundert werden.
    Mit einer Spannweite von 17,75 Metern und einer Höhe von 3,50 Metern ist die F13 zwar nur ungefähr halb so groß wie die legendäre Ju 52, die seit 2015 im Hugo Junkers Hangar am Flugplatz MGL ein neues Zuhause gefunden hat, ihre Bedeutung für die Luftfahrt ist dafür umso größer.

    Mit der F13 wurde der Grundstein für den Linienflugverkehr in Europa gelegt. Sie gilt noch heute als “Mutter aller modernen Verkehrsflugzeuge”. Mit dem Kabinen-Verkehrsflugzeug gelang Hugo Junkers und seinem Konstrukteur Otto Reuter ein großer Wurf. Die Ganzmetall-Bauweise der F13 garantierte eine größtmögliche Sicherheit und bequeme Unterbringung der Passagiere. Junkers-Flugzeuge konnten so hohen Belastungen ausgesetzt werden, sie waren feuerfest und wetterbeständig. Und so ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Nach dem Erstflug am 25. Juni 1919 wurde die Junkers F13 zuerst in der Postfliegerei in Nordamerika und dann im Passagierdienst auf allen Kontinenten eingesetzt. Für Airlines wie Lufthansa wurde die Junkers F13 bald zum Rückgrat der Flotte. Sie bewährte sich in den heißen Regionen Afrikas, Asiens und Australiens ebenso wie im kalten hohen Norden Kanadas und Sibiriens.

    Jetzt soll eine originalgetreue Nachbildung des legendären Flugzeugs in der Heimatstadt seines Erfinders einen neuen Platz finden. 2013 machte der Flughafen Stuttgart der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) dieses besondere Geschenk.

    “Die F13 gibt der Stadt Mönchengladbach eine weitere Chance, ihren Ehrenbürger und Technikpionier Hugo Junkers und sein Lebenswerk zu würdigen. Das ist Stadtgeschichte zum Anfassen”, sagt David Bongartz.
    Er ist nicht nur Prokurist bei der WFMG, sondern auch Mitglied im Leitungsgremium des Flughafen-Fördervereins.

    Hugo Junkers wurde am 3. Februar 1859 in Rheydt geboren und ist Ehrenbürger der Stadt Mönchengladbach. Er gilt bis heute als einer der größten Technikpioniere Deutschlands.
    Der historisch wertvolle F13-Nachbau mit der Kennzeichnung “Nachtigall” wird aktuell nach einem professionellen Werkplan wieder in Schuss gebracht.
    Etwas korrodiert und mit deutlichen Verwitterungsspuren muss das Flugzeug gründlich überholt werden. Diese Arbeiten übernimmt der Ausbildungsverbund der Metall- und Elektroindustrie Mönchengladbach GmbH. Unter anderem wurde die Innenausstattung der Passagierkabine bereits komplett zerlegt, das Armaturenbrett für das Cockpit erneuert und die Oberflächen sind frisch gereinigt.

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  • Brutaler Raub auf Goldschmied

    Brutaler Raub auf Goldschmied

    Wie bereits am vergangenen Freitag berichtet wurde, haben drei bislang unbekannte Täter einen auf der Bolksbuscher Straße ansässigen Goldschmied brutal überfallen. Die Polizei sucht Zeugen – insbesondere auch in Bezug auf das vermutliche Fluchtfahrzeug.

    Es war gegen 15 Uhr, als die Männer an dem Atelier klingelten.

    Eine 53jährige Angestellte ließ sie ein und verließ kurz den Raum, um Bescheid zu geben. Als sie zurückkehrte, schlugen und traten die Männer bereits auf den am Boden liegenden 63jährigen Eigentümer ein.

    Sie versuchte, ihm zu helfen und wurde ebenfalls angegriffen. Nach bisherigem Kenntnisstand verletzten die Männer auch einen 31jährigen Kunden – unter anderem mit einem Elektroschocker.

    Die Täter fesselten alle drei Personen mit Klebeband und stahlen eine gute Anzahl an Wertgegenständen, die derzeit noch im Detail ermittelt wird. Ebenso durchsuchten sie die Räume im ersten Obergeschoss. Anschließend flüchteten sie.

    Dem Eigentümer fügten die Räuber schwere Verletzungen zu. Er wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Angestellte und der Kunde wurden leicht verletzt.

    Ein weiterer Zeuge meldete später, dass ihm unweit des Tatortes, im Bereich der Feldstraße, ein Auto mit ausländischen Kennzeichen und laufendem Motor aufgefallen sei. Auf dem Fahrersitz saß ein Mann.

    Nach einiger Zeit seien drei Männer aus Richtung des Tatortes zum Auto gerannt. Sie flüchteten dann darin über den Parkplatz des dortigen Verbrauchermarktes in Richtung Dahlener Straße. Es könnte sich bei dem Fluchtfahrzeug um einen Peugeot gehandelt haben.

    Die Polizei fragt: Wer hat die drei Männer zusammen flüchten sehen? Wer kann Angaben zu den Personen und / oder dem Fluchtfahrzeug machen? Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen bitte unter 0216-290.
    (cw)

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  • Seminar zur Existenzgründung im ALZ Mönchengladbach

    Seminar zur Existenzgründung im ALZ Mönchengladbach

    Nach dem großen Zuspruch der bisherigen Seminare bieten für alle Existenzgründer*innen und Startups das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach in Zusammenarbeit mit dem Institut für Existenzgründungen und Unternehmensführung erneut ein Seminar an.

    Das zweitägige Existenzgründerseminar findet von Montag, dem 8. Juli 2019 bis Dienstag, dem 9. Juli 2019 im Arbeitslosenzentrum,  Lüpertzender Straße 69 in 41061Mönchengladbach jeweils in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr statt.

    Inhalte, die im Seminar beantwortet werden, sind: Wie schreibe ich einen Businessplan, wie komme ich an erste Kunden, wie sieht der erste Kontakt mit dem Finanzamt aus? Auch den Förderprogrammen für Gründer*innen und Startups wird ausreichend Raum geschenkt: So können Arbeitslose für einen Zeitraum von bis zu fünfzehn Monaten einen Gründungszuschuss erhalten, das Land NRW fördert Gründungsberatungen und Workshops zur Businessplanerstellung, die Kreditanstalt für Wiederaufbau stellt Darlehen zu Sonderkonditionen zur Verfügung und unter bestimmten Bedingungen kann es auch Steuerrückerstattungen als Startgeld geben. Innovative Gründer und Jungunternehmen können vom Land NRW für zwölf Monate lang ein Gründerstipendium in Höhe von bis zu 3.000 Euro/Monat erhalten.

    Die Teilnahmegebühr beträgt 60 €. Für Bezieher*innen von Arbeitslosengeld 1 und Hartz IV ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldungen nimmt das Institut online unter www.ieu-online.de und telefonisch unter 02471 8026 ab sofort entgegen.

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  • Deckensanierung auf dem Loosenweg

    Deckensanierung auf dem Loosenweg

    Am Donnerstag, 27. Juni, beginnen Bauarbeiten auf dem Loosenweg. Das Teilstück zwischen Bönninghausenstraße und Zilkeshütte erhält eine neue Fahrbahndecke. Der betroffene Bereich muss voll gesperrt werden. Zudem gilt ein beidseitiges Halteverbot.
    Die Zufahrt zu Ein- und Ausfahrten bleibt während der Bauzeit gewährleistet, es kann aber hin und wieder zu Beeinträchtigungen kommen. Die Maßnahme ist voraussichtlich am Freitag, 12. Juli, abgeschlossen.

    Am Montag, 1. Juli, wird dann auch zwischen Engelblecker Straße und Weberstraße ein zweites Teilstück des Loosenwegs saniert.
    Dieser Bereich muss ebenfalls gesperrt werden.
    Ab August soll der Loosenweg wieder uneingeschränkt befahrbar sein.

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  • „TheaterMenschen persönlich“ mit Frank Baumgartner

    „TheaterMenschen persönlich“ mit Frank Baumgartner

    Unter dem Titel „TheaterMenschen persönlich“ stellen die Freunde des
    Theaters in Mönchengladbach e. V. am 2. Juli bereits zum 20. Mal eine Persönlichkeit des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vor.
    In der Jubiläums-Ausgabe ist Chefmaskenbildner Frank Baumgartner zu Gast, mit dem Reinhold Richter über dessen Werdegang und Arbeit am Gemeinschaftstheater spricht.

    Besonders spannend wird es, wenn Frank Baumgartner eine Kostprobe seines Könnens gibt und jemanden aus dem Publikum schminkt.

    Dienstag, 2. Juli 2019, 19.30 Uhr; Theater Mönchengladbach, Studio
    Der Eintritt ist frei! Freiwillige Spenden für die Freunde des Theaters sind willkommen.

    Informationen auch unter www.theaterfreunde-mg.de

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  • Spende an: “Wir für MG –  Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.”

    Spende an: “Wir für MG – Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.”

    Da kam Freude auf: nach einem Benefiz Konzert im TiG (Theater im Gründungshaus) konnte die Pop und Rock Coverband Band “Seven Amped” einen Scheck in Höhe von 1.250,- € an den Verein “Wir für MG –  Obdachlosenhilfe Mönchengladbach e.V.” überreichen.

    Stefan Theißen von “Seven Amped” freute sich, den Scheck an Tina Richter, Vorsitzende des Vereins weiter geben zu können.
    Die sieben Bandmitglieder waren so begeistert von der ehrenamtlichen Arbeit für bedürftige Menschen in Mönchengladbach, dass sie sich spontan entschlossen haben, ein Konzert für den Verein zu geben.
    Mit Unterstützung des TiG wurde daraus eine tolle Party für die gute Sache. “Es war ein unvergesslicher Abend, eine mega Party und der Erlös eine super Hilfe für uns” bedankt sich Tina Richter.

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  • Diebstahl eines Picknik-Platzes im Beller Mühle Park

    Diebstahl eines Picknik-Platzes im Beller Mühle Park

    Nur zwei Monate steht ein neuer Picknick-Platz im Beller Mühle Park an der Einruhrstraße – dann war er plötzlich weg. Unbekannte haben in einer Nacht- und Nebelaktion am vergangenen Wochenende den Tisch mitgehen lassen. Die Bänke haben Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung im Gebüsch gefunden.
    Die mags-Grünunterhaltung ist seit Anfang des Jahres dabei, den Beller Mühle Park auf Vordermann zu bringen. So sind schon das Ufer und die Wege neu gemacht worden. Außerdem ist im Eingangsbereich zur Einruhrstraße die Rasen- und Gehölzfläche durch eine neue Staudenmischbepflanzung ausgetauscht worden. An dieser Stelle hat die mags-Ausbildungskolonne auch den alten Picknick-Platz durch einen neuen ersetzt. Leider wurde dieser nur wenige Wochen später durch Unbekannte entwendet. „Der Tisch ist spurlos verschwunden, die Bänke haben wir an verschiedenen Orten gefunden. Ich gehe davon aus, dass hier jemand gestört wurde“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung. Er hat den Fall zur Anzeige gebracht. Zeugen, die etwas beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei unter 02161 – 290.
    Derweil wird für Ersatz gesorgt. „Wir schließen die Arbeiten im Beller Mühle Park in den nächsten Wochen ab. Ich hoffe, dass es bei dem Vorfall bleibt und alle den umgestalteten Park genießen und nutzen können“, betont Jan Biehl. Es werden weitere Sicherungsmaßnahmen vorgenommen.

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  • Exkursion zum Benjes Hecken Projekt.

    Exkursion zum Benjes Hecken Projekt.

    Die Arbeitsgemeinschaft Landschaft und Natur organisiert in Odenkirchen das Benjes Hecken Projekt.

    Am Samstag, den 13.7.2019 führen wir im Rahmen der VHS eine Exkursion durch, in dem wir dieses Projekt und die bisherige Arbeit darin vorstellen.

    Da wir diese Exkursion nur in einer begrenzten Gruppe durchführen können, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 3.7.2019 unter der folgenden Telefonnummer: 02166-186832.
    Oder per Mail: schaper.mg@arcor.de

    „Vernetzung von Landschafts- und Naturräumen“

    Eine Exkursion vom verwunschenen Diltheypark mit seinen über 30 Vogelarten über den Beerengarten, dem Bongart mit alten rheinischen Obstsorten, der Benjes Hecke bis zum Galgenberg und zum Biolandbetrieb Lenßenhof.

    Das Projekt der Vernetzung von Landschafts- und Naturräumen in Odenkirchen entstand vor 13 Jahren.
    Gemeinsam mit den Grundschulkindern der Grundschule Bell und der Montessori Grundschule Gertraudenstraße wurde eine zweistreifige Benjes Hecke und ein Bongart und Beerengarten angelegt. Pädagogisches Ziel war die Erfahrbarkeit von Schutz- und Entfaltungsräumen für heimische Tiere und das Erleben von Wachsen, Werden und Verwendung von heimischem Obst.

    Termin Samstag, 13.7.2019, 10-13 Uhr Treffpunkt Bushaltestelle Linie 001, Beller Mühle in Odenkirchen

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  • So geht Politik? Nein Danke! Rücktritte erwünscht!

    So geht Politik? Nein Danke! Rücktritte erwünscht!

    Ob Mautgebühren notwendig sind, darüber möchte ich garnicht reden.
    Ob es in Mönchengladbach insgesamt zu wenige Wohnungen gibt, kann ich nicht beurteilen.

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es geht um Konsequenzen.

    Verkehrs-Minister Scheuer beauftragt Unternehmen mit der Umsetzung seiner Mautvorstellungen, ohne dass es ein endgültiges Urteil der Zulässigkeit auf europäischer Ebene gibt. Er verschleudert Millionen Euro Steuergelder und hat trotzdem nicht mit Konsequenzen zu rechnen.
    Persönliche Verantwortung übernimmt er bisher nicht.

    Mönchengladbachs GroKo-Politiker winken im Bauausschuss der vergangenen Woche einen Antrag der Verwaltung mit ihrer Mehrheit durch, die Konsequenzen daraus sind möglicherweise eklatante Fehlentscheidungen im Wohnungsbau, die auch auf kommunaler Ebene die Bürger als Steuerzahler zu bezahlen haben.
    Das Dokument, über welches beraten und entschieden wurde, existiert de facto nicht, es wird gerade erst erstellt! Kein Politiker hat es je gesehen!

    In Mönchengladbach wie auch in Berlin wurde auf Fakten verzichtet in dem Wissen, niemand wird persönlich haftbar gemacht, gleichgültig wie hoch der zugefügte Schaden sein wird. Kontrollinstanzen funktionieren nicht, gibt es diese?
    Die Konsequenz aus alledem? Keine?

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  • Tony Cragg in Mönchengladbach: Ein Bildhauer zieht seine Decke hoch

    Tony Cragg in Mönchengladbach: Ein Bildhauer zieht seine Decke hoch

    Aus der Reihe: Pioniere der Welt in Mönchengladbach.

    Schon im Vorgespräch erfahre ich die scheinbar unendliche Komplexität eines Bildhauers. Ein Engländer in Deutschland, faszinierender Erzähler seiner eigenen Lebensgeschichte. Tony Cragg erzählt vom Elternhaus, von seinem Weg zum Studium und wie er aufs Festland und schließlich nach Deutschland kam.

    Kein anderer als der berühmte Fernsehmoderator Max Moor (ttt-titel-thesen-temperamente) verstand es hervorragend, Tony Cragg auf der Bühne im Kunstwerk Wickrath im Interview von sich selbst erzählen zu lassen.

    Ihn, Cragg, interessiert nicht die eigene Ausstellung hier oder dort auf der Welt, Cragg interessiert das, was er in seiner Werkstatt schaffen kann. Er kennt keine Auftragswerke zu diesem oder jenem Zweck, er ist Bildhauer, er sieht sich nicht als Künstler, schafft seine Werke so, wie sie in seinem Kopf entstehen.

    Auf verschiedene Weise kommt seine englische Seele in seinen Werken zum Ausdruck erklärt Cragg im Pressegespräch. Er hat wohl eine andere Art von Humor als viele seiner Bildhauerkollegen, glaubt er selber.
    „Was wir sehen in unserer Realität, ist nur die Spitze des Eisberges“, erklärt Cragg seinen Zuhörern, fast philosophisch taucht er ein in eine imaginäre Sphäre wenn er sagt: „Wir erleben nur ein ganz, ganz kleines Stückchen der Realität, das wissen wir wissenschaftlich, dass es so ist. Was ein Bildhauer kann, ist, die Decke ein ganz kleines Stückchen hochziehen:“ Cragg glaubt nicht, dass er mit seiner Kunst Einfluß nimmt auf unsere Welt, glaubt nicht an Veränderung durch sein Schaffen.
    Meine Sicht der Dinge hat er beeinflusst, zumindest temporär.

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