Autor: Harald Wendler

  • Hans-Willi Körfges (SPD-MdL): „Machttaktisches Gefummel am Kommunalwahlrecht wird Fall für den NRW-Verfassungsgerichtshof“

    Hans-Willi Körfges (SPD-MdL): „Machttaktisches Gefummel am Kommunalwahlrecht wird Fall für den NRW-Verfassungsgerichtshof“

    Die regierungstragenden Fraktionen im NRW-Landtag von CDU und  FDP haben für  die Kommunalwahl im nächsten Jahr weitreichende Änderungen verabschiedet.

    So soll bei den Wahlen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Landrätinnen und Landräte keine Stichwahl mehr stattfinden. Es  soll nach Vorstellung von CDU und FDP ein Wahlgang mit einer einfachen Mehrheit für den oder die Gewählte ausreichen. Darüber hinaus soll die Einteilung der Wahlkreise zukünftig nur noch Menschen mit deutschem oder EU-Pass berücksichtigen.

    Dazu erklärt Hans-Willi Körfges, Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen:
    „Was CDU und FDP an Änderungen beim Kommunalwahlrecht durch den Landtag gepeitscht haben, ist ein machttaktisches Gefummel zum eigenen Vorteil. Hier will man sich die Rathäuser zur Beute machen. Das ist nicht nur politisch falsch, es ist auch verfassungswidrig. Deswegen hat die SPD-Fraktion gemeinsam mit den Grünen diese Woche Klage beim Verfassungsgerichtshof eingereicht.

    Die Abschaffung der Stichwahl erhöht die Gefahr, dass die Gewählten mit 25 Prozent oder weniger ins Amt kommen könnten. Dies ist ein Problem für die Legitimation von Bürgermeistern und Landräten. Die Änderung beim Zuschnitt der Wahlkreise würde Menschen ohne deutschen oder EU-Pass als Mitglieder der Gemeindegesellschaft abwerten.

    In NRW können im nächsten Jahr als einzigem Land in Deutschland ,Minderheitenbürgermeister‘ ins Amt gelangen. Die so Gewählten vertreten dann nicht nur lediglich eine Minderheit der Wähler, sie haben im schlimmsten Fall sogar eine überwiegende Mehrheit der Wähler gegen sich. Das ist ein Problem für die Akzeptanz von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und den gesellschaftlichen Frieden in unseren Kommunen.

    Menschen ohne deutschen oder EU-Pass zahlen genauso ihre Grundsteuer, bringen ihre Kinder genauso in Kindergärten und fahren genauso über städtische Straßen – sie bei den Wahlkreisen nicht zu berücksichtigen, macht sie zu Menschen zweiter Klasse. Stadt-/Gemeinderäte sind für alle Einwohner in ihrer Kommune zuständig und verantwortlich.“

    Hintergrund:
    Die Änderung am Kommunalwahlrecht verstößt nach Auffassung der SPD gegen die vom Verfassungsgerichtshof in 2009 aufgestellten Kriterien. Für den Gesetzgeber besteht danach bei Änderungen am Wahlrecht eine Beobachtungs- und Begründungspflicht. Änderungen bedürfen also einer ausführlichen Begründung und einer in die Zukunft gerichteten Betrachtung ihrer Auswirkungen. Beide Punkte waren schon im Gesetzgebungsverfahren durch Sachverständige kritisch betrachtet worden.
    Vertreten werden die Fraktionen von SPD und der Grünen in dem Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster vom Düsseldorfer Staatsrechtler Professor Martin Morlok.

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  • „Benediktpreis von Mönchengladbach“ –Armin Laschet hält Laudatio auf Gunter Demnig

    „Benediktpreis von Mönchengladbach“ –
    Armin Laschet hält Laudatio auf Gunter Demnig

    Ministerpräsident Armin Laschet ist Lauda-tor für den Preisträger des „Benediktpreis von Mönchengladbach“, Gunter Demnig. Der Festakt findet am Dienstag, 26. Mai 2020, im Haus Erholung in Mönchengladbach statt. „Wir sind sehr stolz über die Zusage des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten“, sagt Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vereins Benediktpreis von Mönchengladbach. Sie zeige zum einen die Würdigung der Arbeit von Gunter Demnig, zum anderen bestätige sie auch den Stellenwert der Preisverleihung.

    Gunter Demnig,

    Gunter Demnig ist Initiator des Projektes Stolpersteine. Seit Anfang der 1990er Jahre hat der Künstler etwa 70.000 Steine in fast 2.000 Kommunen in Europa verlegt. Die Stolpersteine tragen auf der Oberseite eine Messingtafel. Darauf stehen die Namen der dort ehemals lebenden jüdischen Mitbürger wie auch anderer Opfer der NS-Willkür. „Damit ist die Aufforderung zum Nicht-Vergessen und zu stets wachem, verantwortungsvollem Handeln verbunden“, erklärt Linnenbrink. Mit der Verleihung des Benediktpreises wird das künstlerische Schaffen Demnigs gewürdigt, der auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nicht auf-hört, an die Gräueltaten der Nazi-Diktatur zu erinnern.
    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verliehen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Bei-spielhaftes für die Zukunft geleistet haben. Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.

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  • Antwort von Dr. Schlegelmilch auf den offenen Brief der Opposition

    Antwort von Dr. Schlegelmilch auf den offenen Brief der Opposition

    Als Reaktion auf den offenen Brief der oppositionellen Fraktionsvorsitzenden Torben Schultz, Nicole Finger und Karl Sasserath veröffentlicht Dr. Hans Peter Schlegelmilch, Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG und Fraktionsvorsitzender der CDU Mönchengladbach nachfolgende Antwort textgleich an die Verfasser des offenen Briefes.
    Die Richtigkeit der einzelnen Erwiderungen können von MG-heute nicht bestätigt werden. Wir sind jedoch der Auffassung, dass die Bedenken und Äußerungen der Bezirksregierung geltendes Recht darstellen.
    Insofern halten wir eine Ablehnung dieser Argumente seitens Dr. Schlegelmilch für höchst bedenklich, sie sind außerhalb unseres Rechtsverständnisses.

    Sehr geehrter Herr Sasserath,

    für Ihren offenen Brief vom 16. Juli 2019, in dem Sie mich um Auskunft zum Prozedere und zum Zeitpunkt der Besetzung der zweiten Vorstandsposition der NEW AG bitten, bedanke ich mich und nehme wie folgt dazu Stellung:
    Wie zuletzt im Rahmen der zurückliegenden Gremiensitzungen der NEW AG, NEW Kommunalholding GmbH und der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH Anfang Juni berichtet, ist der Prozess der Vorstandssuche entgegen Ihrer Darstellung mittlerweile weit fortgeschritten.
    Als Aufsichtsratsmitglieder dieser Gremien haben Sie an den Sitzungen im Juni 2019 teilgenommen und sind von mir persönlich informiert worden. Zum weiteren Ablauf werde ich wie auch in der Vergangenheit in den entsprechenden Gremien nach der Aufsichtsratssitzung der NEW AG im September informieren. An dieser Stelle möchte ich Sie um Verständnis bitten, dass ich und der Personalausschuss im Rahmen eines solchen Prozesses eine angemessene Vertraulichkeit wahren müssen.
    Bei der Beteiligung der NEW-Tochter NEW Smart City GmbH an der Share2Drive GmbH möchte ich deutlich darauf hinweisen, dass die von Ihnen benutzte Formulierung der Widerrechtlichkeit der Beteiligung unangemessen ist und von mir entschieden zurückgewiesen
    wird. Wir waren bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrates aufgrund der eingeholten juristischen Expertise von der Rechtmäßigkeit der Beteiligung und von der Genehmigungsfähigkeit der Beteiligung überzeugt und sind es bis heute. Die Aufsichtsratsmitglieder und ich als Aufsichtsratsvorsitzender haben uns, wie es das Gesellschaftsrecht vorgibt, bei unserer
    Entscheidung ausschließlich im Unternehmensinteresse und damit dem Wohl des Unternehmens leiten lassen. Nur eine zukunftsfähige NEW-Gruppe kann einen Beitrag zu einer funktionierenden und wachsenden Stadt und Region leisten. Daher haben sowohl die Aufsichtsräte bei ihrer Entscheidungstindung als auch der Vorstand bei der Umsetzung der
    getroffenen Entscheidung ihren gesellschaftsrechtlichen Sorgfaltspflichten vollumfänglich entsprochen. Die uns nachträglich am 26.06.2019 in einem Gespräch mit der Kommunalaufsicht mitgeteilte, divergierende Rechtsauffassung zur Beteiligung an der Share2Drive GmbH respektieren wir, schließen uns dieser aber nicht an.

    An dieser Stelle möchte ich Sie zudem im Sinne eines angemessenen Dialoges dazu einladen, die relevanten Fakten und Positionen in einem entsprechenden Rahmen und in konstruktiver Art und Weise auszutauschen. ln unserer Verantwortung für die Stadt Mönchengladbach, für die weiteren beteiligten Kommunen, die Geschäftspartner und für die
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NEW, halte ich dies für dringend erforderlich.
    Lassen Sie uns gerne in einem gemeinsamen Gespräch die weiteren Schritte des Dialoges konkretisieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Hans Peter Schlegelmilch
    Aufsichtsratsvorsitzender der NEW AG
    Fraktionsvorsitzender der CDU Mönchengladbach

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  • NEW-Affäre SVEN: Opposition fordert in offenem Brief Besetzung der vakanten Vorstandsposition der NEW

    NEW-Affäre SVEN: Opposition fordert in offenem Brief Besetzung der vakanten Vorstandsposition der NEW

    Am 29.06.2019 erfuhren die Fraktionen von FDP, Grünen und Linken nach eigenen Angaben in einer Presseerklärung durch einen Medienbericht, dass die Bezirksregierung die Beteiligung der NEW an der share2drive GmbH beanstandet und beabsichtigt, eine Rückabwicklung der Beteiligung zu verfügen.

    Die Bezirksregierung beanstandet im Einzelnen:

    1.      Die Beteiligung wurde umgesetzt, ohne dass die vorherige Entscheidung der Räte bzw. des Kreistags gem. § 108 Abs. 6 a) der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen  (GO NRW) vorlag.

    2.      Die Beteiligung wurde umgesetzt, ohne dass die Anzeige nach gem. § 115 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 b) GO NRW bei der Bezirksregierung vorlag.

    3.      Die Beteiligung erfüllt nicht die materiellen Voraussetzungen nach §§ 107 ff. GO NRW.

    Ergebnis:
    Die mittelbare Beteiligung der Städte Mönchengladbach, Viersen und der beteiligten Kommunen der Kreiswerke Heinsberg an der share2drive verstößt somit gegen geltendes Recht.

    Laut Medien war bei der entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrats der NEW AG am 07.06.2018 der Passus, der den Beschluss unter den Vorbehalt der Zustimmung der Räte und der Bestätigung der Bezirksregierung stellt, auf Vorschlag eines Aufsichtsratsmitglieds aus der Beschlussvorlage gestrichen worden. Die Vertreter der kommunalen Gesellschafter (neben Oberbürgermeister Reiners sind das die Viersener Bürgermeisterin und der Heinsberger Landrat) hatten der Beschlussvorlage daraufhin nicht zugestimmt. Die Beschlussvorlage fand dennoch eine Mehrheit.

    Hier geht es zum offenen Brief als PDF

    Ohne Beteiligung der Räte und Bestätigung der Bezirksregierung wurde die Beteiligung bei einem Notartermin am 30.07.2018 umgesetzt.

    In der Diskussion des Sachverhalts kurz nach Bekanntwerden am 03.07.2019 – also beinahe ein Jahr später – im Rat der Stadt Mönchengladbach wurde deutlich, dass Stadtverwaltung und NEW bereits seit dem 06.11.2018 von der Absicht der Bezirksregierung, die Rückabwicklung zu verfügen, wussten. Die gesamte Diskussion kann auf Rats-TV unter www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/ angesehen werden.

    “Als erste Konsequenz der Erkenntnisse aus der Ratssitzung fordern wir als Fraktionsvorsitzende der Opposition eine umgehende Neubesetzung der vakanten zweiten Vorstandsposition der NEW AG und haben uns damit gestern in einem offenen Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Peter Schlegelmilch (CDU) gewandt.”

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  • Bürgerinfoveranstaltung zur Bebauung an der Vitusstraße

    Bürgerinfoveranstaltung zur Bebauung an der Vitusstraße

    Am Dienstag, 23. Juli, informiert die Stadt um 18 Uhr bei einer Bürgerinfoveranstaltung im Ratssaal des Rathauses Rheydt über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung für die neue Wohnbebauung zwischen Vitusstraße und Vituspark (Bebauungsplan Nr. 797/N + Textl. Festsetzung). Auf dem Gelände eines ehemaligen Gewerbebetriebs im Stadtbezirk Nord sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von Wohngebäuden geschaffen werden. Ein Investor hat signalisiert, hier mit einem Neubau auf diesen Flächen Eigentums- und Mietwohnungen realisieren zu wollen. Für den Neubau sind derzeit drei- bis viergeschossige Mehrfamilienhäuser mit Staffelgeschoss geplant. Insgesamt rund 100 Wohneinheiten könnten hier nach aktuellem Stand der Planung entstehen.

    Die Bürgerinnen und Bürger haben außerdem die Möglichkeit, die Vorentwürfe in der Zeit vom 23. Juli bis zum 23. August montags bis donnerstags von 7:30 Uhr bis 16 Uhr sowie freitags von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Rathaus Rheydt (Eingang G, Foyer im dritten Obergeschoss), einzusehen und sich zu äußern. Verfügbar sind die Vorentwürfe während der Auslegungsfrist auch im Internet auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach unter “Aktuelle Bauleitplanverfahren”.

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  • Auf den Platz, fertig, los!

    Auf den Platz, fertig, los!

    Als der Startschuss zur Eröffnung des Naturspielplatzes im Rheydter Stadtwald fällt, ist Julius nicht mehr zu halten.
    Mit den Händen gräbt sich der Zehnjährige durch den Sand auf der Suche Dinosaurierfossilien. Seine Freunde stürmen derweil das Strauchlabyrinth und den Indianerwald.

    Diese und weitere Entdecker-Stationen gehören zur innovativen Abenteuerlandschaft, die die mags-Grünplanung mit der Hochschule Niederrhein entworfen und umgesetzt hat.
    Auch Julius war damals dabei als in Workshops mit Lehrern, Eltern, Kindern und dem Jugendamt Ideen für den Naturerfahrungsraum gesammelt wurden. „Cool, dass das mit den Dinosaurierknochen echt gemacht wurde“, schwärmt der Zehnjährige.

    Aus einer Wiese im Bereich Bolzplatz/Minigolfplatz in der Nähe zum Pongser Kamp hat mags innerhalb von vier Monaten eine Abenteuerlandschaft gemacht, auf der zum Beispiel auch Steine des ehemaligen Affenfelsens ihre Verwendung finden. mags-Grünplanerin Anike Zilske freut sich, dass die von ihr entworfene Spielfläche so gut angenommen wird. Sie hat sich für die Eröffnung eine Geschichte überlegt, um die Fantasie der Grundschüler anzuregen. „Manche Dinge erschließen sich für die Kinder sofort, andere müssen wirklich entdeckt werden. Da sind der Kreativität auf den 4.000 Quadratmetern keine Grenzen gesetzt“, sagt die Ingenieurin.

    Foto: mags

    Wie das genau aussieht, misst die Hochschule Niederrhein mit einem sensorbasierten System. Das liefert Rückschlüsse darauf, welche Bereiche häufig und welche weniger genutzt werden. Mit Hilfe dieser Informationen kann auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden. Wichtig ist, dass die Anonymität der Menschen, die sich auf der Fläche bewegen, stets gewahrt wird. „Das Projekt wird uns darin weiterbringen, das Nutzungsverhalten in öffentlichen Räumen systematischer beobachten zu können. Dadurch kann es gelingen, Muster zu erfassen und Erkenntnisse zu gewinnen, die dazu beitragen werden, lebendigere Orte im Stadtraum zu generieren“, sagt Prof. Nicolas Beucker. Er betreut das Projekt „public life – smart measurement“, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.
    Die Hochschule Niederrhein übernimmt im Rahmen des Verbundprojektes die Rolle des Forschungs- und Entwicklungspartners sowie des Projektkoordinators. Dabei werden insbesondere zwei Einrichtungen der Hochschule involviert sein: Das Kompetenzzentrum Social Urban Design (SOUND) leistet die Gesamtkoordination des Projektes und unterstützt inhaltlich bei Fragen zu nutzerorientierten Designprozessen. Als zweite Einrichtung der Hochschule wird das iPattern Institut die technischen Fragestellungen im Projekt bearbeiten.
    Für diesen Forschungsaspekt konnte die Deutsche Telekom AG als assoziierter Partner gewonnen werden. Die Deutsche Telekom beteiligt sich mit Beratungsleistungen zu den Themen Datenschutz im öffentlichen Raum, Datenübertragung durch Narrow-Band-Technologie sowie dem Management von Digitalisierungsprozessen.
    Julius ist das egal. Er findet es super, dass seine Ideen und die seiner Klassenkameraden umgesetzt wurden.

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  • Kette mit Stacheldraht über Fahrbahn gespannt

    Kette mit Stacheldraht über Fahrbahn gespannt

    Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu heute (16.7.) eine mit Stacheldraht umwickelte Kette quer über die Wickrathberger Straße (Höhe Nr. 20/ehemalige Tankstelle/Niersbrücke) gespannt.

    Die Kette war in einer Höhe von ca. 5 bis 30 cm angebracht.
    Eine Autofahrerin hatte das Hindernis gegen 02:20 Uhr gerade noch rechtzeitig erkannt. Sie verständigte die Polizei.

    Die Tat stellt einen gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) dar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Die Kette wurde als Beweismittel sichergestellt.
    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann sachdienliche Angaben zu dieser Tat machen?
    Telefon: 02161-29-0. (wr)

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  • Bouleanlage im Schmölderpark eröffnet

    Bouleanlage im Schmölderpark eröffnet

    Vereinsvorstand Horst Hübsch erzählte den gekommenen Gästen im Schmölderpark von der Entstehung der Boulebahn im vergangenen Jahr :
    “Mit der Möglichkeit, eine solche Anlage aus dem städt. Topf „Wohnumfeldverbesserung durch bürgerschaftliches Engagement“ fördern zu können, war dann schnell klar: ein solches Sportangebot gehört auch in den Schmölderpark. Mit der Bewilligung, privaten Spenden und unserer Eigenleistung war die Finanzierung gesichert und der Plan konnte umgesetzt werden.”

    Hübsch erklärt, wie es zu der ungewöhnlichen Bahnbreite kam:
    “Da kamen die Boulespieler mit der Frage, warum die Bahn denn „nur“ 4 x 15 m groß wäre?
    Mit einer größeren Bahn könnten doch viel mehr Leute gleichzeitig spielen!
    Die Planung und die Förderung wurden angepaßt. Da ist sie nun: mit 8 x 15 m sind jetzt alle zufrieden.
    Ein weiterer Vorteil der großen Bahn: Sie mußte aus Platzgründen auf ein größeres Areal verlegt werden, damit der Ausbau keine Baumwurzeln beschädigt.
    Mit dieser Verlegung ergab sich auch ein weiterer Vorteil. Der jetzige Standort ermöglicht den Kontakt von Jung (vom benachbarten Spielplatz) und Alt (die meisten Boulespieler sind ja wohl etwas älter), worüber wir uns auch freuen.
    Ohne die Hilfe unserer privaten Helfer und Spender, die uns immer wieder durch Sachleistungen oder finanziell unter die Arme greifen, könnten wir die einzelnen Maßnahmen als gemeinnütziger Förderverein garnicht anpacken. Ihnen gebührt unser Dank.”

    Die anschließenden spannenden Wettkämpfe der zehn Mannschaften endeten mit nachstehenden Ergebnissen:

    1. Platz: BV Süd
      Doris Jansen, Udo Herzberg, Horst Schnitzler
    2. Platz: Mönchengladbacher Karnevalisten
      Horst Beines, Monika Ferfers, Gert Kartheuser
    3. Platz: Jugendwerkstatt Kuhle 8
      Jörg Wacker, Rico Zeffler, Hans Lambertz
    4. Platz: Stadtsportbund MG
      Wolfgang Rombey, Dieter Kauertz, Christoph Baumann
    5. Platz: Stadt-Sportamt
      Jürgen Huppertz, Hans Ring, Gabi Hendrisch
    6. Platz: Bürgermeister der Stadt MG
      Michael Schroeren, Ulrich Elsen, Petra Heinen-Dauber
    7. Platz: Dream-Team „Teichhühner“
      Marlies Winkler, Renate Plonske-Menke, Gerlinde Hölterscheidt
    8. Platz: Rheydter City-Management
      Dr. Christoph Hartleb, Brigitte Hartleb, Gregor Ortmeyer, Christa Ortmeyer (Ersatz)
    9. Platz: Mitglieder des Landtags NRW
      Frank Boss, Jochen Klenner, Andreas Terhaag
    10. Platz: Elisabeth-Krankenhaus
      Prof. Dr. Huan Nguyen, Veronika Heuser, Herbert Schiffer
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  • Peinliche Entscheidung der GroKo im Stadtrat gegen Toleranz-Signal

    Peinliche Entscheidung der GroKo im Stadtrat gegen Toleranz-Signal

    Meinung

    Ein Dieter Breyman alleine reicht nicht aus, er schaffte es nicht, das piefige Abstimmungsverhalten seiner Parteifreunde im Rat zu beeinflussen. Er war der einzige Politiker der GroKo, der sich für die Beflaggung zur CSD-Woche einsetzte. Er meinte:” In den Monaten die wir gerade durchleben, mit Zeichen der Intoleranz wohin wir gucken, finde ich, kann man diesem Antrag zustimmen.”
    Er forderte alle anwesenden Politiker auf, mit ihrer Stimme für den Antrag ein Zeichen für Toleranz zu setzen.

    Sein Koalitionspartner Felix Heinrichs bemühte sich mit selten hölzener Rethorik um einen nicht vorhandenen GroKo-Frieden. Bei Bedarf kann das im Rats-TV angesehen und gehört werden.
    Bezeichnenderweise hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende zu diesem Thema weder eine eigene noch eine Partei-Meinung. Seine Ablehnung wurde durch seine Stimmabgabe gegen den Antrag dokumentiert.

    Vorausgegengen waren Anträge von FDP und die Linke mit dem Ziel, öffentlichen Gebäude während der CSD-Woche mit der “Regenbogenfahne” zu beflaggen.

    So wurden wie im vergangenen Jahr die Masten am Rheydter Marktplatz genutzt, der CSD-Verein und einige Politiker ohne Vorbehalte zogen am Freitag Fahnen mit den Farben des Regenbogens empor.
    Eine Woche mit Veranstaltungen für Toleranz wird hoffentlich einigen Politikern die Augen weiter öffnen.

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  • NRW-Schulministern Yvonne Gebauer zieht die Vergabe des Projekts Digitalbus an die Firma einer FDP-Spenderin zurück

    NRW-Schulministern Yvonne Gebauer zieht die Vergabe des Projekts Digitalbus an die Firma einer FDP-Spenderin zurück

    „Dieser Schritt war längst überfällig. Viel zu lange haben Schulministerin Gebauer und ihr Staatssekretär Richter versucht, mit fadenscheinigen Argumenten ihre dubiose Vergabe des Digitalbusses an die Firma Haba Digital zu verteidigen. Dabei war für alle Beobachter offensichtlich, dass die freihändige Vergabe an das Unternehmen einer FDP-Spenderin ohne Ausschreibung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Im Vorfeld hat es weder eine seriöse Markterkundung gegeben, noch wurden andere Vergabe-Optionen jemals ernsthaft geprüft.”
    Dies erklärte Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der NRW-SPD im Landtag.

    Und weiter:” Das Eingeständnis kommt zwar spät – für die Glaubwürdigkeit der Ministeriumsspitze zu spät –, aber gerade noch rechtzeitig, um allzu großen Schaden von der Digitalisierung an den Schulen in NRW abzuwenden.

    Jetzt ist die Chance da, das Projekt auf eine rechtssichere Grundlage zu stellen. Priorität sollte es aus unserer Sicht haben, den von drei renommierten Universitäten dieses Landes bereits beantragten Schulversuch zur Einführung von ,Informatik an Grundschulen‘ in die weiteren Planungen mit einzubeziehen. Wir sind auf die Neuausschreibung des Projektes sehr gespannt und werden es weiterhin mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.“

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  • Nach Großbrand: Abriss des JHQ-Hospitals wird vorbereitet

    Nach Großbrand: Abriss des JHQ-Hospitals wird vorbereitet

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in den vergangenen Wochen und Monaten die notwendigen vorbereitenden Untersuchungen und vergaberechtlichen Schritte für den Abriss des Hospitals auf dem Gelände des ehemaligen JHQ eingeleitet. Der Brand gestern (11. Juli) macht nunmehr ein schnelles Handeln zwingend notwendig, so dass seitens der Stadt kurzfristig alle juristischen Mittel geprüft werden, die eingeleitet werden können, um die BImA bei einer schnellstmöglichen Abwicklung der Abrissmaßnahmen zu unterstützen und somit Mensch und Natur vor Schaden zu bewahren.

    Bereits im Dezember 2010 haben die britischen Streitkräfte den sogenannten Wegberg Military Complex – das Hospital an den Bund zurückgegeben. Das 90 Hektar große Areal steht seit der Übergabe leer und wird durch die Sparte Facility Management der BImA verwaltet.

    Im Zusammenhang mit der geplanten Renaturierung des nördlich gelegenen JHQ – Areals sollen auch die Gebäude in diesem Bereich abgerissen werden, um im Anschluss die renaturierte Fläche, die im Besitz des Bundes und in der Pflege des Bundesforstes verbleibt, der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

    In den vergangenen Jahren haben Vandalismus und in der jüngeren Vergangenheit auch Brandstiftung trotz Bewachung auf der Liegenschaft stetig zugenommen.

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  • Forderung: “§8 des KAG muss fallen”

    Forderung: “§8 des KAG muss fallen”

    Christian Dahm, Landtagsabgeordneter der SPD beendete die Informationsveranstaltung im Reiterhof „Barthelmes“, in Giesenkirchen mit diesen Worten und gab damit ein eindeutiges Statement ab. Er wird weiter kämpfen für die komplette Abschaffung der in seinen Augen unsozialen Straßenausbaubeiträge.

    Die mehr als 100 erschienenen Bürger wurden hier zum erstenmal persönlich über die Zahlung von Gebühren nach dem §8 KAG aus kompetenten Mund informiert.

    Bisher hatte es seitens der Verwaltung keine bei solch großen Projekten übliche Versammlung und Information für und mit den betroffenen Bürgern gegeben. Keine im Rat der Stadt vertretene Partei hatte diese gefordert.
    So hatten die Bürger lediglich die Gelegenheit, schriftlich und “online” Stellung zu nehmen. Eine Kostenankündigung flatterte vor Baubeginn in die betroffenen Haushalte.

    Es diskutierten und informierten:
    Der Landtagsabgeordnete Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW, Hans-Willi Körfges MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen des NRW-Landtags, Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und
    Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor Haus und Grund Rheinland Westfalen.
    Oliver Büschgens, Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach moderierte den Abend.

    Es geht um ca. 120 Millionen Euro/Jahr in NRW. Das sind 0,16 % des jährlichen Haushaltes im Land.
    Für Mönchengladbach summieren sich die Gebühren aus den Straßenbaubeiträgen auf etwa 2 Millionen Euro/Jahr.
    Felix Heinrichs erklärt, die Stadt kann nicht auf diese Einnahmen verzichten. Er nennt auch keine Ausgleichmöglichkeit im städtischen Haushalt.
    Er fordert einen Ausgleich durch das Land.

    Die “körbeweise” Gebührenbescheide der vergangenen Jahre werden angesprochen. Gemeint sind wohl Zugeständnisse aus Politik und Verwaltung an Einzelne, Straßen wurden nicht komplett fertiggestellt und waren deshalb nicht abrechnungsfähig. Diese möglichen Gebühren wurden nie reaisiert. Politikgeschenke eben. Der anwesende Giesenkirchener Bezirksvertreter kennt solche Beispiele.

    Amaya von Haus und Grund ist verwundert darüber, das die NRW-Regierung aus CDU/FDP den §( KAG nicht abschafft sondern lediglich plant, ca. 65 Millionen/Jahr an diejenigen Kommunen als Unterstützung abzugeben, die nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden sollen.
    Bei diesem Modus käme eine Gemeinde wie Langenfeld garnicht in den Genuss eines einzigen Euros. In Langenfeld werden lediglich 30% Gebühren von den Bürgern eingefordert.
    In Mönchengladbach sind es 80% der Bausumme. Die Höhe wurde durch den Stadtrat festgelegt, dieser könnte auch einen wesentlich niedrigeren Anteil festlegung, es handelt sich um eine “Kannbestimmung”.
    Das KAG (Kommunale Abgaben Gesetz) stammt aus dem Jahr 1896, die Zeit der Preußen. Eine Überholung, besser Abschaffung ist notwendig.

    Die zu Zeiten der Preußen möglicherweise zutreffenden wirtschaftlichen Vorteile durch die Erneuerung einer Straße (früher Feldweg) sind heutzutage nicht mehr realistisch.
    Dies machte auch Körfges in der lebhaften Diskussionsrunde deutlich.
    Seine Erfahrung zeigt: aus den einzelnen Fragestellern vergangener Jahre zu diesen Gebühren sind eine Vielzahl geworden, auch aufgrund der starken Preissteigerungen in den letzten Jahren. Fünf- und sechstellige Zahlen in den Bescheiden sind keine Seltenheit sondern Standard geworden.

    Für die Anlieger der Konstantinstraße in Giesenkirchen greift der Plan der Landesregierung nicht, da nur Planungen ab 2018 berücksichtigt werden.
    Die Konstantinstraße wurde wesentlich früher geplant.

    Eine anwesende Bürgerin brachte es auf den Punkt: “Ich bin eine Bürgerin der Bundesrepublik Deutschland und sehe es nicht ein, dass ich gegenüber den Menschen in Bayern und Baden-Württemberg derart benachteiligt werde.” Dort werden die Straßen vom Land finanziert.

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  • Abgeordnete erhalten Bierdeckel mit der Aufschrift: Wer bestellt, bezahlt!

    Abgeordnete erhalten Bierdeckel mit der Aufschrift: Wer bestellt, bezahlt!

    Ein deutliches Zeichen mit der Aufforderung nach einer Beteiligung des Bundes an einer Lösung des Kommunalen Altschuldenproblems lässt das parteiübergreifende Aktionsbündnis “Für die Würde unserer Städte”, dem auch die Stadt Mönchengladbach angehört, heute (8. Juli) bundesweit allen Bundestags- und Landtagabgeordneten zukommen. Die Politiker erhalten per Post einen Bierdeckel mit der Aufschrift “Auch für die Politik gilt ein Reinheitsgebot: Wer bestellt, bezahlt!” und dem Zusatz “Seit zehn Jahren warten mehr als neun Millionen Einwohner, dass der Gesetzgeber seine Zeche begleicht”.

    Zum Bierdeckel finden die Politiker auch eine Erklärung des Aktionsbündnisses. Darin heißt es unter anderem: “Politiker haben eine Vorbildfunktion. Dies gilt für alle, ausdrücklich auch, was unser Aktionsbündnis betrifft, für alle Hauptverwaltungsbeamten und Kämmerer. Daran zu erinnern ist unsere Pflicht. Anlass sind Hinweise aus Bund und betroffenen Ländern, dass das bereits seit Jahrzehnte währende politische Schwarze-Peter-Spiel um die Erstattung von Kosten, die den Kommunen vor allem beim Aufbau unseres Sozialstaates durch Gesetze und Vorschriften ohne ausreichende Gegenfinanzierung aufgebürdet wurden, fortgeführt werden könnte. Das verkraften wir nicht. Denn die früheren Entscheidungen des Gesetzgebers sind – abgesehen von einzelnen eigenen kommunalen Fehlentwicklungen – der Hauptgrund für die von uns allein auch in Jahrzehnten nicht abzulösenden Liquiditätskredite. Deshalb übermitteln wir Ihnen als Symbol für unseren Kampf für einen Kommunalen Altschuldenfonds einen Bierdeckel”.

    Auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Stadtkämmerer Michael Heck schließen sich der öffentlichkeitswirksamen Aktion an. “Wer darauf wartet, dass diejenigen, die bestellt haben, endlich die Zeche bezahlen, ist kein Bittsteller. Wir fordern Gerechtigkeit und daher eine gemeinsame Problemlösung von Bund, betroffenen Ländern und uns Kommunen. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    “Wenn die aufgebürdeten Schulden langfristig abgetragen werden, ist für uns völlig klar, dass wir Kommunen künftig keine neuen Schulden aufnehmen dürfen”, ergänzt Stadtkämmerer Michael Heck.

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  • Illegale Altreifenentsorgung – mags-Mülldetektive ermitteln

    Illegale Altreifenentsorgung – mags-Mülldetektive ermitteln

    Auf einem Weg zum Landschaftsschutzgebiet in Wickrath sind am vergangenen Wochenende zahlreiche Altreifen entsorgt worden.
    Ein Haufen von ca. 105 Altreifen wurde offensichtlich mitten auf den Wanderweg in der Nähe vom Schlossbad Niederrhein gekippt.

    Die mags-Mülldetektive haben bereits ihre Ermittlungen aufgenommen und auch eine erste Spur. Denn auf einigen Reifen sind Aufschriften von Kennzeichen zu erkennen. Hierüber lassen sich Kontakte zu den ehemaligen Fahrzeughaltern herstellen. Im nächsten Schritt werden diese befragt, wo sie ihre Autoreifen abgegeben haben.
    Die mags-Mülldetektive sind zusätzlich für jeden Hinweis dankbar.
    Jeder, der etwas zur Herkunft der Autoreifen sagen kann oder vielleicht gesehen hat, wie und wann genau die Reifen entsorgt wurden, kann sich gerne bei mags melden – entweder am Servicetelefon unter 02161 49 10 10 oder per Mail an muelldetektive@mags.de.

    Der Fundort war unmittelbar zur Straße „Auf dem Damm“ in Wickrath.

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  • ADFC – FORUM STADTVERKEHR #2

    ADFC – FORUM STADTVERKEHR #2

            Luft rein. Autos raus. Wie retten wir die Citys?
            Do. 11.07.2019, 19:00 Uhr
            Einlass ab 18:30 Uhr, Eintritt frei

    Der Veranstaltungsort liegt nur 750 Meter vom Hauptbahnhof Mönchengladbach entfernt.
            TiG – Theater im Gründungshaus
            Eickener Straße 88, 41061 Mönchengladbach (Fußgängerzone)

    Das Thema des Abends ist die erwartete Mobilitätswende in unseren Stadtcentren. Eine Podiumsdiskussion mit zwischenzeitlichem TABLE DANCE der Ideen zum innerstädtischen Verkehr. Was erwartet uns, was müssen wir dazu beitragen und was muss sich ändern, damit unsere Städte lebenswert bleiben. 

    Im Podium: Dr. Gregor Bonin Stadtdirektor Mönchengladbach, Matthias Engel Dezernent Mönchengladbach, Joachim Schalke Ehemaliger Verkehrssicherheitsberater der Polizei Köln und Radverkehrsexperte, Mark Nierwetberg nextMG, Wolfgang Baumeister Bereichsleiter Verkehr und Infrastruktur, IHK Mittlerer Niederrhein, Klaus Franken Projektleiter Seestadt bei der Catella GmbH, Celina Fette Friday for Future Mönchengladbach, Thomas Maria Claßen ADFC Mönchengladbach .

    Moderation: Ralf Jüngermann Langjähriger Redaktionsleiter der Rheinischen Post Mönchengladbach und heute Kommunikationsberater.

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  • Grüne: Einwendung gegen die Erteilung einer neuen wasserrechtliche Erlaubnis für RWE bis 2030

    Grüne: Einwendung gegen die Erteilung einer neuen wasserrechtliche Erlaubnis für RWE bis 2030

    Heute hat Karl Sasserath eine Einwendung gegen den Antrag der RWE Power AG auf „Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Entnahme und Ableitung von Grundwasser für die Entwässerung des Tagebaus Hambach im Zeitraum 2020-2030“ eingereicht (Einwendung anbei). Dazu erklärt Karl Sasserath:

    „Mit dem Antrag bis zum Jahre 2030 Wasser abzupumpen versucht man Fakten für einen Weiterbetrieb des Tagebaus Hambach zu schaffen. Dabei haben sich sowohl Bundes- als auch Landesregierung klar dafür ausgesprochen, dass der Kohleausstieg, wie von der sogenannten Kohlekommission vorgeschlagen, umgesetzt werden soll. Der Antrag den RWE nun gestellt hat, zielt jedoch auf eine Fortsetzung des Tagebaus Hambach bis zum Jahr 2030. Auch das Abholzen des Hambacher Waldes ist damit weiterhin auf der Tagesordnung. Es erstaunt, dass die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Behörde unter Aufsicht der Landesregierung NRW der Öffentlichkeit einen derartigen Antrag überhaupt zur Stellungnahme vorlegt. Er widerspricht den Verbalbekundungen etwa des Ministerpräsidenten diametral. Es muss endlich Klarheit geben, welche Position die Landesregierung hier wirklich vertritt. Das widersprüchliche Verhalten der Landesregierung zum Kohlekompromiss, dass sich auch in der Offenlage dieses Antrags der RWE Power AG zeigt, gefährdet den schwierigen Kompromiss, den die Kohlekommission zwischen den so unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren erreicht hat.“

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  • Auftakt zum Kommunalwahlkampf im nächsten Jahr – Groko-Parteien SPD/CDU starten Programmfindung

    Auftakt zum Kommunalwahlkampf im nächsten Jahr – Groko-Parteien SPD/CDU starten Programmfindung

    Während die Mönchengladbacher SPD mittels Kommunalwerkstadt die Themen finden möchte mit denen sie in den Wahlkampf ziehen wird, hatte die CDU ihre Mitglieder zur „normalen“ Mitgliederversammlung in die Aula des Rheindahlener Gymnasiums eingeladen. Lediglich 83 Mitglieder folgten dem Ruf, darunter allerdings „Hochkaräter“ wie z. B. der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, Frank Boss, MdL, Jochen Klenner, MdL, Fred Hendricks, Martin Heinen, Joachim Roeske, Dr. Schlegelmilch, Dieter Breymann, Frau Annette Bonin, Stadtdirektor Dr. Bonin, Bürgermeister Michael Schroeren und als Gast der Finanzminister des Landes NRW, Lutz Lienenkämper.

    Dr. Günter Krings

    In seinem Bericht zur Bundespolitik informierte Krings auf unterhaltsame Weise vom Leben in der Berliner GroKo, schonte auch nicht die Bundesvorsitzende der Grünen ob ihres unrühmlichen Ausrutscher gegenüber Angela Merkel, vergaß jedoch, von ihrer öffentlichen Entschuldigung zu erzählen.

    Selbstverständlich ging Krings in seiner Rede auf die vielen positiven Ergebnisse der GroKo-Arbeit ein, kritische Anmerkungen fand er ebenfalls, so z. B. zum Europa-Wahlkampf. Er räumte Fehler dabei von der CDU ein, schloss eigene nicht aus.
    Krings ist überzeugt davon, dass die Existenz der CDU in der heutigen Zeit nötiger ist denn je. Er sprach die Themen Mobilität und den Ausstieg aus der Braunkohle an und erklärte seinen Zuhörern, die Politik dürfe nicht den zweiten Schritt vor dem ersten Schritt tun.
    Hier sein Gastbeitrag zum Parteitag zum Nachlesen.

    Er kündigte den nächsten Parteitag im Dezember 2019 an, auf diesem sollen der OB-Kandidat und die Bewerber für den Stadtrat gewählt werden.

    Finanzminister des Landes NRW, Lutz Lienenkämper.

    Lutz Lienenkämper referierte zum Motto „Aufsteigerland NRW“.
    Er setzte seine Akzente auf die Wirtschaftspolitik, sieht einen positiven Umschwung im Land, nachdem die CDU/FDP Regierung in 2017 das Ruder in NRW übernommen hat.
    Auch in Punkto innere Sicherheit sieht er erste Erfolge für Innenminister Reul. Dieser habe erfolgreich den Kampf aufgenommen gegen Clan-Kriminalität.
    Lienenkämper endet mit den Worten: „Der Schlüssel zum Erfolg heißt Soziale Marktwirtschaft“.

    Nach einer Ansprache von Dr. Schlegelmilch, er sprach nicht über das Desaster des NEW-Aufsichtsrates beim Thema “SVEN“, brachte kein Wort des Bedauerns über die Lippen, sondern bemühte Thesen wie „keine Kommune alleine kann das Klima retten“.
    Für ihn müssen alle bisher lediglich geplanten Projekt umgesetzt werden, damit sich in 2020 die Kräne in Mönchengladbach auf den Baustellen drehen und zeigen, dass es in der Stadt aufwärts geht.

    Dr. Gregor Bonin

    Leider gab es insgesamt nur eine Nachfrage an Lutz Lienenkämper.
    Dr. Bonin als Planungsdezernent wollte wissen, wieso Mönchengladbach bei der Verteilung der vom Bund und Land bereitgestellten Millionen an Infrastruktur-Hilfen leer aus gehen könnte. Nach Bonins Ansicht erhalten lediglich die Regionen Aachen und Jülich den Löwenanteil dieser Gelder.
    Lienenkämper antwortete unklar, sprach nicht von Regionen sondern Projekten als Kriterien zur Förderung.
    Im Gespräch mit MG-heute erläuterte Lienenkämper am Rande der Veranstaltung, Mönchengladbach solle Projekte definieren, dann würden auch Unterstützungsgelder fließen.

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  • „Sven“ weckt weitere Skepsis – Vertrauen adè

    „Sven“ weckt weitere Skepsis – Vertrauen adè

    Wie im richtigen Leben, so gibt es auch in der politischen Praxis Situationen die geeignet sind, langsam aufgebautes Vertrauen innerhalb kürzester Zeit zu zerstören.

    Die öffentliche Sitzung im Stadtrat am vergangenen Mittwoch war ein solcher Moment.
    Hinlänglich in den verschiedensten Medien beschrieben und kommentiert, ist die unrechtmäßige Abwicklung des 2,5 Millionen-Deals der NEW Mönchengladbach im vergangenen Jahr. Ohne Ratsbeschluss, mit aktiver Beteiligung unserer Fraktionsvorsitzenden Dr. Hans-Peter Schlegelmilch (CDU) und Felix Heinrichs (SPD), beide als Vertreter des Stadtrates von diesem in den Aufsichtsrat der NEW delegiert, stimmten diese für eine Beteiligung in das Elektroauto „Sven“.

    Beiden war klar, dass ihre Entscheidung erst durch den Stadtrat hätte legitimiert werden müssen.
    Auch die Ratschläge der Bezirksregierung wurden nicht beachtet.
    Nicht diese Fakten allein rechtfertigen steigende Skepsis gegen alle Entscheidungen dieser Politiker.
    Steigernde Wirkung auf mich hat ihr Verhalten in genannter Ratssitzung.
    Heinrichs räumte gerade noch mühsam ein, aus heutiger Sicht würde er wohl anders handeln. Bedauern oder eine Entschuldigung für Fehlverhalten hören sich anders an.

    Dr. Schlegelmilch schaffte nicht einmal diesen Schritt. Er fragte geradezu provokativ in die Runde der anwesenden Politiker in der Ratssitzung, was man ihm eigentlich vorwerfe. Es sei auch aktuell noch nicht sicher, ob die Haltung der Bezirksregierung rechtlich richtig sei.
    Ihm sei gesagt, lesen sie die Satzung und die Gesetze.

    Selbst ein Parteifreund Schlegelmilchs, Rechtsanwalt Dieter Breymann, erklärte öffentlich in der Sitzung, gegen welche Vorschriften und Paragraphen verstoßen wurde. Alles gesagte kann im Rats-TV nachvollzogen werden.
    Auch auf der Mitgliederversammlung der CDU am Samstag fand Dr. Schlegelmilch kein Wort zu diesem Vorgang, er verdrängt ihn einfach, nichts ist passiert möchte er glauben machen.
    Fehler machen und dazu stehen ist eine Sache, sie zu ignorieren und zur Tagesordnung übergehen hinterläßt starke Spuren.

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