Autor: Harald Wendler

  • Mir fehlte ein “Bändchen“

    Mir fehlte ein “Bändchen“

    Als Mönchengladbacher Bürger finde ich Schloss Rheydt toll. Die Natur um das Schloss genieße ich 2-3 Mal wöchentlich bei meinen Jogging-Läufen.
    So auch heute gegen 11 Uhr vormittags.

    Üblicherweise beende ich meine Läufe oder Walking-Touren mit dem Gang zur öffentlichen Toilette im Burghof. Heute ging das nicht.
    „Haben sie ein “Bändchen“? “ fragten zwei junge Mitarbeiter der Stadt-Tochter MGMG und versperrten mir den Weg zur etwa 10 Meter entfernten öffentlichen Toilette. Ich hatte kein “Bändchen“.
    Was sollte ich mit einem “Bändchen“. Ich musste zur Toilette.
    Die beiden Mitarbeiter vertraten energisch die finanziellen Interessen ihres Arbeitgebers MGMG und zeigten sich unnachgiebig. Nur als Besitzer eines “Bändchen“ dürfe ich passieren.
    Ich erhöhte meinerseits den Druck, äußerte Bedenken über die Rechtmäßigkeit ihrer Vorgehensweise und kündigte diese Zeilen an.
    Sie änderten die Taktik und verlangten die Hinterlegung eines Pfandes. Mein Smartphone war alles, was ich bei mir hatte.
    Erst nach der Übergabe meines Eigentums durfte ich zur öffentlichen Toilette gehen.
    Mir reicht das Argument der MGMG-Verantwortlichen nicht:
    “Seit Freitag findet das Ritterfest Schloss Rheydt statt.“
    Ich war deutlich erkennbar in Sportkleidung und durchgeschwitzt unterwegs.

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  • Masterplan Stadtbezirke: Mehr als 1.100 Ideen und Anregungen von Bürgern dokumentiert

    Masterplan Stadtbezirke: Mehr als 1.100 Ideen und Anregungen von Bürgern dokumentiert

    Wie sehen die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtbezirken Süd und West ihren Stadtteil?
    Was ist schon gut und was muss besser werden?
    Die Kernergebnisse der Anfang des Jahres durchgeführten Bürgerbeteiligung zum Masterplan Stadtbezirke zeichnen nach Ansicht unserer Veraltung ein klares Bild:

    Verkehr & Mobilität, Stadtbild & Öffentlicher Raum sind die Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen.

    Mit mehr als 1.100 Ideen, Anregungen und Hinweisen hat der Beteiligungsprozess deutlich gemacht, welche Wünsche und Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger in den äußeren Stadtteilen haben.
    Jetzt sind die zahlreichen Beiträge der Bürger textlich und grafisch aufbereitet und auf der Webseite der Stadt Mönchengladbach (www.moenchengladbach.de) und auf der Beteiligungsplattform www.mitgestalten.mgplus.online veröffentlicht worden.

    Der Masterplan Stadtbezirke ist ein Projekt der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt und wird derzeit durch das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt erarbeitet.
    Ziel dieses Masterplans ist die dauerhafte Stärkung der äußeren Stadtteile Mönchengladbachs.

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  • Feuerwehr hebt Grillverbot auf

    Feuerwehr hebt Grillverbot auf

    In Absprache mit der Mönchengladbacher Feuerwehr ist das Grillverbot vorübergehend aufgehoben.
    Sowohl im Stadtwald als auch in den Freizeitanlagen Rheindahlen und Dahl darf ab sofort und bis auf Widerruf wieder gegrillt werden. In allen anderen Parkanlagen ist das Grillen grundsätzlich verboten.
    Auch im Wald darf wegen der bestehenden Brandgefahr grundsätzlich nicht gegrillt werden. Zudem gilt von März bis Oktober ein gesetzliches Rauchverbot im Wald.
    Die Mönchengladbacher Feuerwehr rät generell zur Vorsicht.
    So kann eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe schnell einen Brand
    auslösen. Wer in den drei öffentlichen Flächen grillt, sollte immer umsichtig handeln.
    Nach dem Grillen gilt es aufzuräumen, damit auch die nächsten Gäste eine saubere Grillstelle vorfinden. Rund um die Grillzonen gibt es Container und Abfalleimer, in die Speisereste oder Einweggeschirr kommen. Auch für die Asche der Grills gibt es entsprechende Behälter.

    Wichtig:
    Asche darf nur komplett abgelöscht entsorgt werden, sonst besteht das Risiko eines Brandes.
    Alle Tipps und Infos zum Grillen im Grünen gibt’s im Internet unter www.mags.de/grillscouts

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  • Karten zur Verleihung der „Goldenen Blume“ kostenlos erhältlich

    Karten zur Verleihung der „Goldenen Blume“ kostenlos erhältlich

    Der Chemiker Prof. Dr. Michael Braungart wird im Rahmen eines Festaktes am Samstag, 14. September (17 Uhr), im Theater Mönchengladbach mit dem ältesten deutschen Umweltschutzpreis, der Goldenen Blume von Rheydt, ausgezeichnet.
    Er erhält die hohe Auszeichnung für seinen Einsatz im Bereich der Ökologie und Nachhaltigkeit, besonders für seine Forschung und Leistung im Rahmen des “Cradle-to-Cradle”-Prinzips.

    Verliehen wird ihm die Goldene Blume durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender des “Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V”, der auch die Laudatio halten wird. Die Goldene Blume wurde bislang seit 1967 insgesamt 26 Mal verliehen, zuletzt 2017 an Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg (Insel Mainau).

    Zum Festakt ist auch die Öffentlichkeit eingeladen.

    Karten können kostenlos bei der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) unter der Rufnummer 02161-25 5 2401 bestellt werden und werden zugesandt.
    Das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung gestaltet das internationale A-Capella-Quintett aus Hannover, Vocaldente.
    2004 wurde das Quintett von fünf Männern aus den Reihen des Knabenchor Hannover und Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hannover gegründet.
    Vocaldente ist Preisträger bei den größten und bedeutendsten nationalen wie internationalen Vokal- und A-Capella-Wettbewerben in Asien, Europa und den USA.

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  • VdK NRW: Immer mehr Menschen fallen durch das soziale Netz

    VdK NRW: Immer mehr Menschen fallen durch das soziale Netz

    „Die Pflegeversicherung, wie wir sie heute kennen, ist nicht zukunftsfähig!“ Mit diesen deutlichen Worten mahnte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, gestern bei einem Pressefrühstück in Düsseldorf dringende Verbesserungen für Betroffene an. „In unserem Bundesland ist innerhalb von zwei Jahren nicht nur die Zahl der Pflegebedürftigen um 20,5 Prozent auf rund 770.000 gestiegen, sondern auch der Anteil derjenigen, die durch stationäre Heimunterbringung in Existenznot geraten, nimmt weiter zu.“

    So waren Ende 2017 mehr als 60.000 Menschen in NRW ergänzend auf Sozialhilfe angewiesen, weil die Zuzahlungen hier mit durchschnittlich 2.252 Euro pro Monat deutlich über dem bundesweiten Wert von rund 1.830 Euro liegen. „Diese Eigenanteile müssen unbedingt begrenzt werden und perspektivisch sinken“, forderte Horst Vöge, der sich im Sinne einer menschenwürdigen Pflege zugleich für eine entsprechende Vollversicherung aussprach: „Um sämtliche Kosten für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe abdecken zu können, schlagen wir beispielsweise die Einführung einer Digital- und Finanztransaktionssteuer vor“, sagte der Landesvorsitzende und Vizepräsident des VdK Deutschland.

    Er verwies angesichts des beispiellosen Zuspruchs für den Verband mit einem aktuellen Rekord von rund 360.000 Mitgliedern in NRW außerdem auf weitere Lücken im Sozialsystem. „In durchschnittlich 100.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr erfahren wir beispielsweise, dass längst nicht alle Bevölkerungsgruppen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren“, so Horst Vöge mit Blick auf über 47.000 arbeitslose Menschen mit Behinderung sowie knapp 130.000 Erwerbsfähige über 65 Jahren, die in unserem Bundesland Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen.

    „Wenn schon heute bundesweit mindestens jeder Fünfte deutlich vor Erreichen des Renteneintrittsalters aus dem Berufsleben ausscheidet, darf dieses auf keinen Fall weiter ansteigen“, betonte der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen. „Nicht zuletzt muss auf Landesebene ein Runder Tisch einberufen werden, um Angebote für ältere Langzeitarbeitslose und solche mit zusätzlichen Vermittlungshemmnissen zu koordinieren“, lautete der Appell an die Politik.

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  • IPCC-Sonderbericht: Spontan-Demo am Marienplatz

    IPCC-Sonderbericht: Spontan-Demo am Marienplatz

    Heute, am 8. August 10 Uhr wurde auf einer Pressekonferenz in Genf, Schweiz, der IPCC-Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL) vorgestellt.
    Der Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über Klimawandel, Landdegradierung, nachhaltiges Landmanagement, Ernährungssicherheit und Treibhausgasflüsse in terrestrischen Ökosystemen zusammen.

    Dieser Sonderbericht veranlasste die Bewegung “Friday for Future” in Deutschland zu spontanen Demonstrationen in vielen Städten.
    Auch in Mönchengladbach trafen sich einige Mitglieder am Rheydter Marienplatz und deuteten mit einer Spontan-Demo auf den weltweiten Klimawandel hin.

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  • Luisental bekommt auch eine Sammelbox für Schallplatten

    Luisental bekommt auch eine Sammelbox für Schallplatten

    „Wo steht denn die Box für Schallplatten?“ Mit diesen Worten beginnen seit einem Jahr immer wieder Anlieferungen auf dem Wertstoffhof Heidgesberg. Seitdem steht neben den Containern für Rest-, Grün- und Papierabfälle eine schicke Box für Schallplatten. „Dass die alte Schallplattensammlung nicht im Müll landet, sondern einen neuen Besitzer findet oder vielleicht ein cooles Wohnaccessoire wird, kommt bei den Mönchengladbachern gut an“, sagt GEM-Betriebsleiter Roberto Debill.

    Mit diesem Gedanken begann vor einem Jahr das sozial-kulturelle Projekt zur Wiederverwertung von GEM und Vinyl Garage, das jetzt auf dem Wertstoffhof Luisental einen zweiten Standort erhält. „Wir wollten abwarten, wie die erste Sammelbox ankommt. Die Resonanz ist toll! Es sind viele Schallplatten abgegeben worden, die wir mit unseren Klienten noch wunderbar aufbereiten konnten“, berichtet Norbert von Dahlen von der Vinyl Garage. Jetzt wurde eine weitere Sammelbox gefertigt, die ab sofort auf dem Wertstoffhof Luisental zu finden ist.

    Schallplatten erhalten ein zweites Leben

    Wer alte Schallplatten entsorgen will, kann sie ganz einfach in die Spendenboxen auf den Wertstoffhöfen legen. Regelmäßig werden die Schallplatten von MitarbeiterInnen der Vinyl Garage abgeholt und für ein zweites Leben vorbereitet. Entweder für den Verkauf als Secondhand-Schallplatte oder für ein ganz neues Produkt. Aus beschädigten Schallplatten entstehen durch Upcycling zum Beispiel Hocker, Schalen oder Untersetzer. Intakte Schallplatten werden sortiert, gesäubert, erhalten eine neue Schutzhülle und ein Etikett für den Verkauf in der Vinyl Garage. Diese Aufbereitung ist eine arbeitstherapeutische Beschäftigung für KlientInnen der Intres gGmbH. Wer seine alten Schallplatten also nicht wegwirft, sondern in die Sammelboxen legt, schützt damit die Umwelt und unterstützt zudem einen Schallplattenladen, der sich für die Integration und Rehabilitation von Suchtkranken in Mönchengladbach einsetzt. 

    Öffnungszeiten Wertstoffhof Heidgesberg:
    Montags, dienstags, donnerstags und samstags von  8 bis 14.30 Uhr
    Freitags, 7 bis 18 Uhr
    Mittwochs geschlossen.

    Öffnungszeiten Wertstoffhof Luisental:
    Montags, mittwochs, donnerstags und samstags von  8 bis 14.30 Uhr
    Freitags, 7 bis 18 Uhr
    Dienstags geschlossen.

    Öffnungszeiten Vinyl Garage, Waldhausener Straße 83:
    Freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr

    Mehr als 1.000 Schallplatten haben in den vergangenen zwölf Monaten über die Sammelbox auf dem Wertstoffhof Heidgesberg ein zweites Leben erhalten. Entweder über den Verkauf als Secondhand-Schallplatte oder durch Upcycling. Die erfolgreiche Kooperation von Vinyl Garage und GEM wird jetzt ausgeweitet.

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  • Auch Hundehalter: Aufgepasst! Tote Stockenten in Niers und auf Nette-Seen

    Auch Hundehalter: Aufgepasst!
    Tote Stockenten in Niers und auf Nette-Seen

    Am Sonntag, 4. August 2019, sind auf der Niers zwischen Viersen-Süchteln und Mariendonk 15 tote Stockenten gefunden worden. Etwa 15 weitere Tiere weisen Krankheitssymptome wie Lähmungserscheinungen und Atembeschwerden auf. Sie wurden vom Verein “Notfelle Niederrhein e.V.” aufgenommen und werden in Privathaushalten gepflegt. Ähnliche Berichte über eine verstorbene Stockente gibt es auch von den Nette-Seen.

    Der Kreis Viersen lässt zurzeit untersuchen, woran die Enten verstorben sind. Dazu wurden einige Tiere zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt nach Krefeld gebracht. Eine Ursache für den Tod der Enten könnte die Nervenkrankheit Botulismus sein. Sie wird durch verschiedene Formen der sogenannten Cloristidien verursacht. In Gewässern wird das Nervengift von Blaualgen im Zersetzungsprozess freigesetzt. Die Algen konnten sich aufgrund der hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen stark vermehren.

    Der Kreis Viersen empfiehlt dringend, vor allem Hunde in Gewässernähe an die Leine zu nehmen und nicht im Wasser baden zu lassen.

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  • Grüne fordern von OB Reiners eine Initiative für lokalen Arbeitsmarkt

    Grüne fordern von OB Reiners eine Initiative für lokalen Arbeitsmarkt

    Der soziale Arbeitsmarkt kommt! – So hoffnungsfroh titelte schon im vergangenen Jahr eine Presseinfo unserer Bundstagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Fraktionssprecher Felix Heinrichs ergänzte:” Es ist für uns Sozialdemokraten besonders wichtig, Menschen aus dem Teufelskreis Langzeitarbeitslosigkeit dauerhaft herauszuholen“.
    Gemeint war das Teilhabechancengesetz, das im Bundestag beschlossen wurde und am 01. Januar 2019 in Kraft getreten ist.

    In Mönchengladbach ist seitdem äußerst wenig geschehen.
    In der „Vitusstadt“ kommen nach Darstellung des Jobcenters Mönchengladbach insgesamt 5.862 Personen für dieses Programm in Frage, davon 2.810 über 50 Jahre. Aktuell stehen dem Jobcenter 211 potentielle Stellen im Rahmen des § 16i SGB II zur Verfügung. 125 Langzeitarbeitslose konnten bislang in eine über das Programm geförderte Stelle vermittelt werden. So lautet eine aktuelle Information durch Bündnis90/Grüne.

    Minister Hubertus Heil hatte zum 1. Januar 2019 unter dem Titel „Mit Arbeit“ ein Gesamtkonzept zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit vorgelegt, das mit zwei Fördermöglichkeiten neue Chancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt schaffen soll. Über die Paragrafen 16e oder § 16i des Sozialgesetzbuches II (SGB II) gibt es nun für Arbeitgeber neue Lohnkostenzuschüsse, wenn sie Personen (über 25 Jahre) einstellen, die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind oder die mindestens sechs Jahre in den letzten sieben Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig beschäftigt waren. Immerhin: Der Zuschuss beträgt in den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses 100 Prozent, im dritten Jahr 90 Prozent, im vierten Jahr 80 Prozent und im fünften Jahr 70 Prozent.

    Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath zeigt sich angesichts der Zahlen skeptisch.
    Damit das Förderprogramm des Bundes funktioniert, ist das hiesige Jobcenter darauf angewiesen, dass noch viel mehr Arbeitsplätze bereitgestellt werden. „Von daher interessiert die Öffentlichkeit natürlich, in welchem Umfang das Programm bisher auch innerhalb der Mönchengladbacher Stadtverwaltung und den städtischen Beteiligungsgesellschaften umgesetzt werden konnte“, sagt Karl Sasserath. „Nur von der mags ist bekannt, dass sie hiervon Gebrauch macht.“

    So werden bekanntermaßen bei der NEW immer noch viele Busfahrer gesucht. Eine Anfrage beim Jobcenter diesbezüglich ist jedoch in diesem Kontext nicht bekannt.

    Sasserath kann sich einen Konsens zur Gestaltung eines sozialen Arbeits­marktes vorstellen, wie ihn die Stadt Krefeld bereits getroffen hat.
    Er hat sich deshalb an OB Reiners gewandt um in Erfahrung zu bringen, welche Initiativen die Stadtverwaltung im Hinblick auf eine Bereitstellung und Akquise von Arbeitsplätzen im Rahmen des § 16 i SGB II in die Wege geleitet hat.

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  • Krönungsfeierlichkeiten in Giesenkirchen

    Krönungsfeierlichkeiten in Giesenkirchen

    Am 28. September finden in der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. die Krönungsfeierlichkeiten für das kommende Schützenjahr statt.

    In der Pfarrkirche St. Gereon werden um 19 Uhr in einer Krönungsvesper zunächst die alten Majestäten ab gekrönt, bevor dann Jörg Wawro vom Jägerzug „Lostige Jonges“ zum König, Pascal Wenzel vom Jägerzug „Waidmannsheil“ zum Jungkönig und Vanessa Kranz zur Schülerprinzessin gekrönt werden.

    Beim Krönungsball um 20 Uhr im Festzelt auf dem Kirmesplatz am Alten Friedhof, wird dann die Coverband „Teamwork“ für Stimmung sorgen. Einlass ab 19:30 Uhr und Eintritt 7€ .

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  • 2.400 Reinigungskräften in Mönchengladbach drohen massive Einbußen

    2.400 Reinigungskräften in Mönchengladbach drohen massive Einbußen

    Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der rund 2.400 Reinigungskräfte in Mönchengladbach drohen ab sofort massive Einbußen. Das berichtet die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU – und ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen.

    „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Doris Jetten von der IG BAU Düsseldorf.
    Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden
    Tarifverhandlungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben.

    „Auch in Mönchengladbach könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben“, so Jetten.
    Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.

    Zum Hintergrund: Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden. „Statt bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen.
    Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OP-Reinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz
    gestrichen“, berichtet Jetten.

    Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

    „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, kritisiert die IG BAU. Gerade Frauen seien von den Kürzungen betroffen. Eine Reinigungskraft, die Vollzeit rund 1.300 Euro netto verdiene, habe schon jetzt große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Hinzu kommt: Ein Großteil der Beschäftigten hat nur einen Teilzeit- oder Minijob. Da wird es am Monatsende richtig eng.“

    Die IG BAU Düsseldorf ruft jetzt die Reinigungsfirmen in der Region auf, sich in ihrem Arbeitgeberverband für die Rückkehr zu den tariflichen Standards einzusetzen. Davon profitiere am Ende die Branche selbst: Denn bleibe es bei der aktuellen Praxis, dann dürften sich nach Einschätzung der IG BAU viele Beschäftigte nun für einen Arbeitgeber entscheiden, der sich an die bisherigen, attraktiveren Bedingungen halte. Das wiederum
    werde auch den Wettbewerb zwischen „sauber arbeitenden“ Firmen und
    „Schmutzkonkurrenten“ verschärfen.

    „Aber auch die öffentliche Hand ist gefordert: Städte und Kommunen können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden. Klar ist: Zu sauberen Gebäuden gehören auch saubere Arbeitsbedingungen“, so Jetten.
    Sollte die schon seit April vergangenen Jahres andauernde Tarifrunde am 15. August erneut keinen Durchbruch bringen, müssen Firmen und Kunden mit Arbeitsniederlegungen auch in Mönchengladbach rechnen.

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  • Die Niers – Wasserstraße, Lebensader, Lebensraum Kostenlose Gewässerführung für Senioren

    Die Niers – Wasserstraße, Lebensader, Lebensraum
    Kostenlose Gewässerführung für Senioren

    Der Niersverband bietet speziell für Seniorinnen und Senioren eine Gewässerführung an der Niers mit Biologin und Umweltpädagogin Claudia Goormann an. Die Führung findet am Donnerstag, 15. August 2019 um 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz am Schloss Rheydt.

    Welche Bedeutung hatten und haben Flüsse für uns Menschen, früher und heute? Wie haben Sie sich entwickelt? Warum wurde so viel geändert? Zusammen geht es auf einen insgesamt ca. 2,5 km langen Spaziergang vom Schloss Rheydt zum Hochwasser­rückhaltebecken Geneicken und an die Niers.

    Was wurde dort aufwändig gebaut und warum musste das sein? Unterwegs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer etwas über Wasserbäume und Pflanzen am Wegesrand. Mit Fern­gläsern können Enten, Gänse und vielleicht einen Storch beobachtet werden. An der Niers wird Frau Goormann einige Proben entnehmen und die Bewohner der Niers vorstellen, die für die Selbstreinigung eines Gewässers zuständig sind. Mit Lupen und Mikroskopen können Interessierte dann die Bekanntschaft mit den Tieren machen.

    Auch wird der Frage nachgegangen: „Ist es sinnvoll, mit den Enkeln die Enten zu füttern?“ Eine Anmeldung ist unter niersinfo@niersverband.de oder Tel.: 02162/3704-102 (Mo. – Do.: 8:00 – 12:00 Uhr) unbedingt erforderlich!

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  • Wie wird Wasser wieder sauber?  Blick hinter die Kulissen der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk

    Wie wird Wasser wieder sauber?
    Blick hinter die Kulissen der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk

    Jeder von uns spült täglich ca. 120 Liter schmutziges Wasser in den Abfluss. Wo läuft dieses Abwasser hin und wie wird es wieder sauber? Das und vieles mehr erfahren Sie anschaulich bei einem Rundgang über die Kläranlage des Niersverbandes in Mönchengladbach-Neuwerk.

    Nächster Termin: Samstag, 17. August 2019, 10:00 – 12:00 Uhr

    Treffpunkt: Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk, Niersdonker Str. 10, 41066 Mönchengladbach

    Bitte festes Schuhwerk anziehen.

    Anmeldung sind unbedingt erforderlich unter Tel. 02162/3704-102 (vormittags) oder niersinfo@niersverband.de.

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  • „Gastro-Obolus“ steht den Beschäftigten zu

    „Gastro-Obolus“ steht den Beschäftigten zu

    Das Trinkgeld gehört Kellnern und Köchen – nicht aber dem Chef: Was mit den „Extra-Euro“ passiert, mit denen sich Gäste für leckeres Essen oder guten Service bedanken, darüber entscheiden die Beschäftigten selbst.

    Trotzdem geht ein Teil der 4.280 Menschen, die in Mönchengladbach im Gastgewerbe arbeiten, hierbei leer aus.
    Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Gerade in kleinen Betrieben kommt es immer wieder vor, dass der Chef die Trinkgeld-Kasse selbst verwaltet oder einen Teil vom sogenannten Tip sogar vom Personal zurückfordert“, berichtet Karim Peters.

    Der Geschäftsführer der NGG Krefeld-Neuss stellt klar: „Das Trinkgeld ist ein steuerfreies Geschenk, mit dem der Gast einfach Danke sagt. Von der Bedienung über Küche bis zur Rezeption und Zimmerreinigung – Betriebsräte oder die Mitarbeiter regeln selbst, wie sie die Extra-Einnahmen aufteilen.“

    Weil alle Beschäftigten ihren Anteil am Gasterlebnis haben, sollten auch alle bedacht werden. Allerdings arbeiteten in der Branche viele Menschen nur befristet oder mit einem Minijob – und trauten sich aus Angst um ihren Arbeitsplatz nicht, gegen Trinkgeld-Tricksereien durch den Chef vorzugehen. Betroffene sollten sich daher an die Gewerkschaft wenden, rät Peters.
    Anders als etwa in Italien oder in den USA gehe es beim Trinkgeld nicht darum, den fehlenden Lohn aufzubessern. Der Obolus komme „on top“ zum Einkommen dazu, kann für Köche, Kellner & Co. aber „nie einen anständigen Stundenlohn ersetzen“, so die NGG.
    Wie viel Trinkgeld angemessen ist, sollten Gäste je nach Situation entscheiden. „Wer mit der Küche und dem Service zufrieden ist, darf sich mit einem Trinkgeld gerne bedanken. Mit 10 Prozent macht man nichts falsch“, so Peters.

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  • Toilettencontainer wird zum Graffiti-Kunstwerk am Stadtwald

    Toilettencontainer wird zum Graffiti-Kunstwerk am Stadtwald

    Der Stadtwald ist gerade in den Sommermonaten ein beliebtes Ausflugsziel und stark frequentiert.
    Auf Initiative der Bezirksverwaltung Süd hat das Gebäudemanagement der Stadt (GMMG) jetzt einen zusätzlichen Toilettencontainer von der Carl-Diem-Straße an der Dahlener Straße aufgestellt – in einem besonderen “Look”!
    Um Vandalismus vorzubeugen, hat der Gladbacher Graffiti-Künstler Johannes Veit aus der Containeranlage ein Kunstwerk gemacht. “Ich wollte die Elemente Stadt und Wald mit der Silhouette der Rheydter Innenstadt verbinden”, erklärt der Künstler, der die Anlage in rund sechs Arbeitstagen gestaltet hat und für die Stadt schon an verschiedenen Schulen aktiv war. Außerdem war ihm ein aktueller Bezug wichtig: “Deswegen habe ich den Rheydter Alufant und ganz aktuell die Enzi mit eingebunden.” Die Enzi-Sitzmöbel sind seit einigen Wochen auf dem Rheydter Marktplatz zu finden.

    Foto: Stadt MG

    Für die GMMG sieht das Kunstwerk nicht nur toll aus, sondern hat auch einen präventiven Charakter: “Containeranlagen wie die am Stadtwald werden über kurz oder lang immer von Sprayern verunstaltet. Daher hatten wir die Idee, gleich selbst einen Graffiti-Künstler zu beauftragen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen”, so GMMG-Betriebsleiter Stefan Greß.
    Um Drogenmissbrauch vorzubeugen, wurde die Toilette mit einer blauen Innenbeleuchtung ausgestattet. Die Zuwegung wurde zudem neu gepflastert.
    Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 16.500 Euro.

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  • Familien in Mönchengladbach profitieren von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

    Familien in Mönchengladbach profitieren von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

    Im Rahmen des „Starke-Familien-Gesetzes“ steigen ab dem 1. August die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien werden dadurch noch besser dabei unterstützt, an Aktivitäten oder Angeboten teilnehmen zu können – ob in der Kita, in der Schule oder in der Freizeit.

    Anspruchsberechtigt sind alle Kinder aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen. „Deutschlandweit können knapp vier Millionen Kinder von der Erhöhung profitieren, bei uns in Mönchengladbach sind es etwa 9.000“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    Bisher bekommen Schülerinnen und Schüler jährlich 100 Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. „In Mönchengladbach erhalten das Geld derzeit rund 7.900 Kinder. Dank der Verbesserung des Leistungspakets werden sie ab dem kommenden Schuljahr mit 150 Euro unterstützt. Davon können Stifte Hefte oder auch eine Lern-App gekauft werden“, so Yüksel. Außerdem gibt es in den Schulen und Kitas für alle anspruchsberechtigten Kinder ein kostenloses warmes Mittagessen – bisher mussten Eltern einen Eigenanteil beisteuern.

    Eine weitere Änderung tritt im Bereich der Nachhilfe in Kraft. Ab sofort können Eltern eine Kostenübernahme für eine Lernförderung auch dann beantragen, wenn ihr Kind noch nicht akut versetzungsgefährdet ist. „Sie erhalten bereits Geld, sobald erste Schwierigkeiten auftauchen und es beispielsweise darum geht, die Schulnote von einer Vier auf eine Drei zu verbessern. Aktuell bekommen in Gladbach rund 800 Schülerinnen und Schüler Nachhilfe im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets“, sagt Yüksel und prognostiziert: „Künftig werden noch mehr Jugendliche dieses Angebot in Anspruch nehmen.“

    Schließlich sieht das „Starke-Familien-Gesetz“ deutliche Verbesserungen bei der Schülerbeförderung vor.
    Zum einen werden bedürftigen Kindern bei Tagesausflügen ihrer Schule die Fahrkosten komplett erstattet. Zum anderen entfällt für sie der bisherige Eigenanteil von fünf Euro für eine Monatskarte des öffentlichen Nahverkehrs.

    „Wir wollen verhindern, dass Kinder vom sozialen Leben ausgeschlossen sind. Deswegen sind die Neuerungen im Bildungs- und Teilhabepaket so wichtig, denn sie ermöglichen den Kindern die Teilnahme an Tagesausflügen, dem gemeinsamen Mittagessen oder an Freizeitaktivitäten. Für diese Verbesserungen hat die SPD lange gekämpft“, betont Yüksel abschließend. 

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  • Erfolg für die „Saubere Luft“ nicht nur in Aachen

    Erfolg für die „Saubere Luft“ nicht nur in Aachen

    Im Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen für die „Saubere Luft“ in Aachen hat der Umwelt- und Verbraucherschutzverband einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt.

    Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat die Berufung der Bezirksregierung Köln zurückgewiesen. Der Luftreinhalteplan für Aachen wurde für rechtswidrig erklärt und muss daher kurzfristig grundsätzlich nachgebessert werden. Vorsorglich sind schon jetzt Maßnahmen wie Diesel-Fahrverbote in den Plan aufzunehmen, die eine sichere Grenzwerteinhaltung gewährleisten. Die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth unterstützt die Klage für „Saubere Luft“ der DUH.

    Das oberste Verwaltungsgericht in NRW hat deutlich gemacht, dass der Grenzwert von 40 µg NO2/m3 als geltendes Recht zu beachten ist. Das durch den Bundestag verabschiedete „Fahrverbotsverhinderungsgesetz“, welches einen Wert von 50 µg/m3 vorsieht, ist wegen des Vorrangs des Unionsrechts unanwendbar. Der Grenzwert von 40 µg/m3 dient, so das Gericht, dem Gesundheitsschutz. Das Gericht wies sowohl die Kritik am Grenzwert als auch an der korrekten Positionierung der Messstellen zurück. Zu diesen Fragen hatte das OVG im Mai 2019 auch eine zweitägige Anhörung durchgeführt.

    Nach den aktuell vorliegenden Messwerten des Dieselabgasgiftes Stickstoffdioxid (NO2) für Aachen, die auf mehreren Hauptstraßen Werte von 50 µg/m3 ergeben, wird man nach Einschätzung der DUH um Diesel-Fahrverbote nicht herumkommen. Diese Maßnahme wird nur dann zu vermeiden sein, wenn Stadt und Land kurzfristig mit anderen hoch wirksamen Maßnahmen nachsteuern, etwa eine generelle Reduktion des Individualverkehrs in der Aachener Innenstadt oder einer City-Maut, was bislang aber nicht geschieht.

    Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH : „Heute ist ein guter Tag für die Saubere Luft in Aachen und weiteren 13 Großstädten in Nordrhein-Westfalen. Ich hoffe, dass dieses Signal in der Landesregierung von NRW richtig verstanden und jetzt schnell und konsequent gehandelt wird. Alle Busse, Kommunal- und Landesfahrzeuge sollten kurzfristig mit funktionierender Hardware nachgerüstet werden. Von den Dieselkonzernen erwarten wir zudem eine schnelle und unkonventionelle Hilfe für die von Fahrverboten betroffenen Diesel-Besitzer. Wir laden die Landesregierung ein, sich in Gesprächen mit der DUH über kurzfristige Maßnahmen zu verständigen.“

    Quelle: DUH

    Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt, ergänzt: „Das Mantra der Landesregierung, Fahrverbote seien in NRW unverhältnismäßig, ist mit diesem Urteil widerlegt. Es ist zu hoffen, dass das Land diese Klarstellung nutzt und alle anderen Verfahren nach Änderung der Luftreinhaltepläne und ohne weitere Urteile beendet werden können.“

    Quelle: DUH

    Ziel der Klage der DUH ist die Einhaltung des seit 2010 EU-weit geltenden Grenzwerts für Stickstoffdioxid (NO2). Der NO2-Jahresmittelwert von 40 µg/m³ wird an den beiden Verkehrsmessstationen Wilhelmstraße (2018: 43 µg/m³) und Adalbertsteinweg (2018: 46 µg/m³) seit Jahren überschritten. Ergänzende städtische Messungen, unter anderem an der Römerstraße mit rund 51 μg NO2/m³, der Jülicher Straße mit rund 50 μg NO2/m³, der Peterstraße mit 49 μg/m³, der Roermonderstraße mit 45 μg NO2/m³ und der Monheimsallee mit 49 μg NO2/m³ zeigen, dass die Belastung in anderen Teilen der Stadt noch höher ist.

    Hintergrund:

    Im November 2015 hat die DUH Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen anhaltender Überschreitung des NO2-Grenzwerts in Aachen eingereicht.

    Das Verwaltungsgericht Aachen hatte die Bezirksregierung Köln am 8. Juni 2018 verurteilt und angeordnet, dass der Luftreinhalteplan fortgeschrieben und um Diesel-Fahrverbote ergänzt werden müsse. Dagegen hatte die Bezirksregierung Berufung eingelegt, über die nun, nach einem vorherigen Erörterungstermin im Mai 2019, am OVG Münster verhandelt wurde.

    Die Entscheidung des OVG Münster für Aachen ist auch wegweisend für die weiteren Verfahren für die Saubere Luft der DUH in NRW. Neben Aachen klagt die DUH in NRW auch in Bielefeld, Paderborn, Dortmund, Hagen, Bochum, Wuppertal, Köln, Bonn, Düren, Düsseldorf, Essen, Oberhausen und Gelsenkirchen auf Saubere Luft und die NO2-Grenzwerteinhaltung. Insgesamt klagt die DUH derzeit in 38 Städten für die Saubere Luft.

    Links:


    Übersicht über alle laufenden Klageverfahren der DUH: http://l.duh.de/p190731

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  • Randalierender Skateboardfahrer schlägt auf Auto ein

    Randalierender Skateboardfahrer schlägt auf Auto ein

    Am Montag, 29.07.2019, gegen 13:35 Uhr, hat sich ein Skateboardfahrer offenbar derart über eine Verkehrssituation aufgeregt, dass er mehrfach mit seinem Skateboard gegen das Auto eines anderen Verkehrsteilnehmers schlug.
    Ein 58-jähriger Autofahrer fuhr über die Straße am Kämpchen aus Richtung Lüpertzender Straße in Richtung Fliethstraße. Nach eigenen Angaben tastete sich der Autofahrer langsam in die Kreuzung ein, als plötzlich von rechts ein Skateboard-Fahrer kam. Zu einem Zusammenstoß kam es nicht. Der Skateboardfahrer kam auch nicht zu Fall.
    Die Verkehrssituation regte den Skateboardfahrer jedoch dermaßen auf, dass er den Autofahrer heftig beleidigte und mit seinem Skateboard mehrfach gegen das Auto schlug und so beschädigte.
    Der Skateboardfahrer entfernte sich dann über die Fliethstraße in Richtung Berliner Platz.

    Der Skateboardfahrer wird wie folgt beschrieben: 25-30 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, unrasiert, schlank, ganz kurz rasierte dunkle Haare, sprach Deutsch, Bekleidung: T-Shirt, kurze Hose. Führte ein weißes Skateboard mit Muster mit.
    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann sachdienliche Angaben machen?
    Telefon 02161-29-0
    (wr)

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