Autor: Harald Wendler

  • Greifvögel federnah erleben!

    Greifvögel federnah erleben!

    Der Sommerferienkurs “Greifvögel federnah!” im Schloss Rheydt lädt ein, den Facettenreichtum der Beizjagd kennenzulernen. Die Kinder machen eine Schnitzeljagd durch die Sonderausstellung “Die Jagd – Ein Schatz an Motiven” und entdecken auf spielerische Art und Weise die Geschichte der verschiedenen Jagdformen und –tiere kennen. Danach können sie selber kreativ werden und ihre eigenen Jagdlappen basteln und die Tiere zeichnerisch festhalten.

    Beim Falknerei-Workshop am Sonntag, 4. August um 11:30 Uhr, haben die Kinder die Möglichkeit, einen Falken ganz nah zu erleben. Dabei erzählt ein Falkner ihnen spannende Geschichten über die Geschichte der Falknerei, die Aufzucht der Vögel und ihre Lebensweise. Am Sonntags-Workshop können auch Kinder und Familien teilnehmen, die nicht beim Sommerferienkurs angemeldet sind.

    Für Kinder von 8 bis 12 Jahren; maximal 12 Kinder. Kursgebühr: 12 Euro ;
    Materialkosten: 4 Euro; Leitung: Esther Breinig

    Anmeldung:
    02166 / 928 9019 zu den Öffnungszeiten der Museumskasse
    Di-Fr 11-17, Sa-So 11-18 Uhr oder
    per E-Mail unter museumspaedagogik@schlossrheydt.de

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  • Neue Konzertreihe im Gewölbekeller des Haus Erholung

    Neue Konzertreihe im Gewölbekeller des Haus Erholung

    Der Gewölbekeller des Haus Erholung auf dem Abteiberg in Mönchengladbach hat eine bewegte Geschichte als Kleinkunstbühne, Konzertsaal, Partyzone – und Jazzkeller.
    In den letzten Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten und nur sporadisch genutzt, will der Jazzclub Mönchengladbach e.V. die Location im Herbst aus dem Dornröschenschlaf wecken.
    Von der Idee des noch jungen Vereins, den Gewölbekeller regelmäßig für Konzerte zu nutzen, ließen sich nicht nur MGMG-Geschäftsführer Peter Schlipköter und Paris Houdeloudis, der Gastronom des Haus Erholung, begeistern: Mitte Juni hat das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach nach dem entsprechenden Beschluss des Kulturausschusses Fördermittel in Höhe von rund 3.000 Euro zugesagt.

    Und so kann der Jazzclub jetzt die neue Konzertreihe “Jazz am Abteiberg” mit hochklassigen Bands und Musikern präsentieren.

    Los geht es am Donnerstag, 19. September, 20 Uhr mit dem Gerd Dudek/Martin Sasse Quartett, das sein Programm “Tribute to John Coltrane” spielt. “Authentisch rau” schreibt die choices, “zum Dahinschmelzen” schwärmt der Bonner Generalanzeiger über die Band.

    Kein Widerspruch, wenn erstklassige Jazzmusiker den ‚Spirit‘ von John Coltrane erkannt haben und nun die Musik des Giganten um eigene Stimmen und Ideen bereichern. Gerd Dudek ist eine lebende Legende und zählt zu den innovativsten Persönlichkeiten der europäischen Szene. Martin Sasse begeistert mit Spielfreude, Groove und tiefer harmonischer Klugheit. Martin Gjakonovski am Kontrabass und Hendrik Smock am Schlagzeug geben ein Tempo vor, das einen schwindlig machen könnte – wenn nicht alles so leicht und mühelos wirkte.

    Wenn in Deutschland ein Vibraphonist gesucht wird, fällt meist sein Name: Mathias Haus spielte in den letzten 35 Jahren nicht nur immer wieder mit vielen Jazzgrößen aus Deutschland, auch Stars wie Steve Swallow und Carla Bley versicherten sich seiner Kompetenz. Im Haus Erholung stellt der einstmalige Gary Burton Meisterschüler und Jazzpott-Preisträger am Donnerstag, 17. Oktober, 20 Uhr seine Formation H A U S vor. Der vielseitige Musiker und Komponist lädt mit seiner erstklassig eingespielten Band (Hendrik Soll, Piano/Keyboards), André Nendza, Bass, Mirek Syschny, Drums) zu einer musikalischen Reise durch sein kompositorischen Schaffen.

    Funky wird es am Donnerstag, 28. November, 20 Uhr im Jazzkeller, wenn der niederländische Multiinstrumentalist, Komponist und Producer Coen van Dam mit seinem Projekt Planet – T in Mönchengladbach zu Gast ist. Van Dam hat sich als Produzent von Dance-Tracks wie als Jazzpianist einen Namen gemacht. Mit Planet – T und wechselnden Gastmusikern kombiniert er beides zu einem äußerst tanzbaren Live-Act.

    Ins Haus Erholung bringt van Dam unter anderem die niederländische Saxofon-Legende Hans Dulfer mit, der Generationen von jungen Musikern (inklusive seiner weltbekannten Tochter Candy Dulfer) beeinflusst hat. Komplettiert wird die Band durch Mike Downs (Percussion) und Ferd Geisler (Gitarre), die beide aus der regen Roermonder Jazzszene kommen.

    Der letzte Jazz am Abteiberg für 2019 ist dem Swing, Latin-Jazz und Rhythm & Blues gewidmet. “The Art of Swing & More” heißt das Programm des Ali Claudi Trio, das am Donnerstag, den 19. Dezember, 20 Uhr im Keller des Haus Erholung zu hören ist.

    Ali Claudi (Gitarre und Gesang) gilt als einer der profiliertesten Gitarristen der Szene und ist seit rund 50 Jahren auf Festivals, in Clubs, im Rundfunk und im Fernsehen zu hören. Er verfügt über ein immenses Repertoire, dem er mit seinen Kollegen Hans-Günther Adam (Piano) und Christian Schröder (Drums) immer wieder überraschende harmonische und rhythmische Dimensionen hinzufügt.

    Alle Konzerte der Reihe finden im Gewölbekeller des Haus Erholung, Johann-Peter-Boelling-Platz, 41061 Mönchengladbach (Nebeneingang am Parkplatz) statt.

    Eintrittskarten kosten 12 Euro. Kartenreservierungen für alle Konzert nimmt der Jazzclub Mönchengladbach unter der E-Mail: jazzclub-mg@online.de entgegen.

    Die Konzertreihe “Jazz am Abteiberg” wird unterstützt vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach, der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach, der Stadtsparkasse Mönchengladbach und der NEW.

    Jazz am Abteiberg – kurz und knapp:
    19.09.2019, 20.00 Uhr
    Gerd Dudek/Martin Sasse Quartett, “Tribute to John Coltrane” Gerd Dudek (Sax), Martin Sasse (Piano), Martin Gjakonovski (Bass), Hendrik Smock (Drums)
    17.10.2019, 20.00 Uhr H A U S ,Mathias Haus Quartett Matthias Haus (Vibraphon), Hendrik Soll (Piano/Keyb), Andre Nendza (Bass), Mirek Pyschny (Drums).
    28.11.2019, 20.00 Uhr
    Planet – T & Hans Dulfer; Coen van Dam (Keyboards), Hans Dulfer (Sax), Mike Downs (Perc), Ferd Geisler (Gitarre)
    19.12.2019, 20.00 Uhr Ali Claudi Trio, “The Art of Swing & more” Ali Claudi (Gitarre), Hans-Günther Adam (Piano), Christian Schöder (Drums)

    Tickets: 12 Euro pro Konzert
    Ort: Haus Erholung, Gewölbekeller,
    Johann-Peter-Boelling-Platz, 41061 Mönchengladbach

    Kartenreservierungen: jazzclub-mg@online.de

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?

    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat (4.8.19)
    von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.
    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben.

    Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf.
    Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.

    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.
    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

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  • Unfallflucht in Giesenkirchen – Gesucht wird ein schwarzer Mercedes A-Klasse mit Frontschaden

    Unfallflucht in Giesenkirchen – Gesucht wird ein schwarzer Mercedes A-Klasse mit Frontschaden

    Am Sonntagmorgen ereignete sich gegen 05:15 Uhr in Giesenkirchen auf der Straße Ahren, Ecke Uhlandstraße ein Verkehrsunfall, bei dem drei parkende Pkw geschädigt wurden und der Unfallverursacher vom Ort flüchtete.

    Es lässt sich rekonstruieren, dass der Unfallverursacher mit seinem Pkw die Straße Ahren aus Richtung Mülforter Straße kommend befuhr.
    An der Unfallstelle, für seine Fahrtrichtung eine Linkskurve, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen drei parkende Fahrzeuge, die erheblich beschädigt wurden.

    Statt sich um die Regulierung des auf rund 10.000 Euro geschätzten Schadens zu kümmern, flüchtete der Unfallverursacher vom Ort.

    An der Unfallstelle wurden Fragmente des verursachenden Fahrzeugs aufgefunden und sichergestellt. Demnach handelt es sich um einen schwarzen Mercedes der A-Klasse.

    Die Polizei sucht nun ein entsprechendes Fahrzeug, welches in Anbetracht des an den parkenden Pkw entstandenen Schadens einen erheblichen Frontschaden aufweisen müsste.

    Sachdienliche Hinweise bitte an die Unfallbearbeitung der Polizei unter Telefon 02161-290.
    (jl)

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  • Das Hugo-Junkers-Gymnasium – Rückblick und Ausblick

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium – Rückblick und Ausblick

    Zum Abschluss des Schuljahres fand am Hugo-Junkers-Gymnasium der traditionelle Couragetag für die Jahrgangstufe EF im Rahmen des Schulprojektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt.

    In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Schüler auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit Formen von Rassismus, Diskriminierung und Mobbing sowie dem couragierten Umgang mit Ausgrenzung.

    Den Beginn des ‚Couragetages‘ gestaltete Geschichtslehrer Dominik Zuk in der ehrwürdigen  Aula der Schule mit einer kurzen Präsentation des Schulprojektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und der Vorstellung von bisherigen und zukünftigen Projekten zu dem Thema am Hugo-Junkers-Gymnasium.

    Im Anschluss daran beschäftigen sich die Schüler in verschiedenen Workshops damit, wie couragiertes Handeln gegen menschenverachtende Einstellungen und Neonazis aussehen könnte.

    Besonders spannend war der Workshop „Fotostories“ des Hugo-Lehrers Prof. Dr. Ingo Reuter, bei dem die Schüler digitale Medien nutzten, um Foto- und Kurzfilmstories gegen Rechtsradikalismus zu erstellen. Gerade die Verbindung von Social Media und der Erstellung von satirischen Beiträgen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung stieß bei den jungen Teilnehmern auf großes Interesse.

    Mittags fanden dann die Präsentationen der Ergebnisse aller Workshops in Anwesenheit von Gülistan Yüksel statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete, die ‚Schule ohne Rassismus‘-Patin mehrerer Schulen ist, betonte die Notwendigkeit solcher Tage und Aktionen, um mutiges und besonnenes Handeln zu stärken.

    In der abschließenden Fragerunde überzeugte die Abgeordnete die Schüler mit ihren authentischen und offenherzigen Einschätzungen zum Thema Integration. Es wurde von Schulleiter Torsten Petter und allen Beteiligten deutlich gemacht, dass alle Menschen in Deutschland die gleichen Rechte und Pflichten haben, dafür lohne sich entschlossener Einsatz.

    Den Abschluss bildete der herzliche Dank der Bundestagsabgeordneten an das Kollegium des Hugo-Junkers-Gymnasiums für den unermüdlichen Einsatz, neben weitreichendem Wissen auch Verantwortung und Solidarität zu lehren und zu leben.

    Um aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus sowie Alltagsdiskriminierung wirken zu können, setzt das Hugo-Junkers-Gymnasium unterschiedliche Schwerpunkte im und außerhalb des Unterrichts.

    Im kommenden Schuljahr wird die Schule zehn Jahre aktives Mitglied des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sein. Aus diesem Grund werden im Schuljahr 2019/20 weitere Projekte den schulischen Alltag an der Brucknerallee bereichern.

    Der Auftakt wird das Schulfest „HUGOs Vielfalt“ am 21. September 2019 sein. Mit dem von Geschichtslehrer Reinhard Bitter organisierten Vortrag von Prof. Dr. Ralf Georg Czapla über Joseph Goebbels am 26. September 2019 wird ein dunkler Aspekt der Geschichte des Gymnasiums in den Blick genommen. Der Vorlesewettbewerb „Ich setze mich ein…“ der Erprobungsstufe, eine Exkursion zum Deutschen Bundestag in Berlin, der Sozialtag der Jahrgangsstufe 9 sowie ein Projekttag im Düsseldorfer Familienministerium zum Thema „Antisemitismus heute“ sind einige Beispiele für weitere Aktionen im kommenden Schuljahr.

    Ein Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltungen wird dann der Festakt am 28. April 2020 anlässlich des zehnten Jahrestages der Siegelvergabe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sein.

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  • Hochschule Niederrhein bereitet Akademiker mit Migrationshintergrund auf den Arbeitsmarkt vor

    Hochschule Niederrhein bereitet Akademiker mit Migrationshintergrund auf den Arbeitsmarkt vor

    Zugewanderten Akademikerinnen und Akademikern den Weg zu einer passenden Beschäftigung ebnen: Das ist das Ziel des Qualifizierungsprogramm OnTOP.
    Das Projekt des Instituts SO.CON der Hochschule Niederrhein wird seit 2015 durchgeführt.
    Für den Durchlauf ab September sind noch Plätze frei.

    Die Teilnehmenden erwerben Arbeitsmarktwissen, lernen Praxisfelder durch Exkursionen kennen und erarbeiten eine individuelle Strategie für den Berufseinstieg. Die erste Projektrunde von 2015 bis 2018 hatte über 100 Teilnehmende. Auch die Unternehmen der Region reagierten positiv auf die Brückenmaßnahme, da es für sie immer schwieriger wird, ihren Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken.

    Seit Januar läuft die neue Förderphase. In der zweiten Runde unterstützt OnTOP speziell zugewanderte Akademikerinnen und Akademiker, die in den Bereichen Soziales, Bildung oder Erziehung eine Arbeit finden wollen. Die fünfwöchigen Teilzeit-Kurse verfolgen dabei einen kommunikativ-interaktiven Ansatz. Bereits 24 Personen aus Ländern wie Syrien, Eritrea, Russland oder Peru haben teilgenommen.

    „Wir geben nicht nur fachlichen Input. Wir versuchen möglichst viele Gelegenheiten für Teamarbeit und für Präsentationen zu schaffen. Die Teilnehmenden sollen Selbstbewusstsein gewinnen“, sagt Projektleiterin Flavia Nebauer. „Das Feedback nach dem letzten Kurs hat uns deshalb besonders gefreut: viele haben gesagt, dass sie jetzt realistischere Vorstellungen haben, was beruflich möglich ist, dass sie vor allem aber Mut geschöpft haben und optimistischer in die Zukunft blicken.“

    Los geht es ab dem 2. September 2019. Der kostenlose Kurs findet an drei Tagen vormittags statt und wird durch E-Learning ergänzt, so dass auch die digitalen und Selbstlernkompetenzen gestärkt und auf die individuellen Bedarfe zusätzlich eingegangen werden kann.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter:
    www.iq-netzwerk-nrw.de/socon-ontop2
    oder bei Projektleiterin Flavia Nebauer: Flavia.Nebauer@hs-niederrhein.de.

    Bei OnTOP handelt es sich um ein Verbundprojekt der Otto Benecke Stiftung e.V., der TH Köln und der Hochschule Niederrhein.
    Gefördert wird es vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Förderprogramms IQ „Integration durch Qualifizierung“.

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  • Die Linke: Aufforderung zum Rückkauf der NEW Aktien

    Die Linke: Aufforderung zum Rückkauf der NEW Aktien

    Die RWE AG hat zum 28.6.2019 alle Vorzugsaktien in Stammaktien gewandelt, dies hat für die Stadt Mönchengladbach eine Wertsteigerung ihrer Aktien von etwa 0,81 Mio. EUR gebracht.
    Hinzu kommt, dass das gesamte Aktienpaket mit rund 33 Mio. EUR im Anlagevermögen verbucht ist, aber aufgrund des aktuellen Börsenkurses für gut 40 Mio. EUR zu verkaufen wäre.

    DIE LINKE möchte diese günstige Situation nutzen, um die von Innogy gehaltenen Anteile an der NEW AG zurück zu kaufen. Dazu wäre jedoch ein zusätzlicher Kredit nötig. Auf der anderen Seite würde aber die jährliche Gewinnabführung der NEW Kommunalholding an Innogy von bis zu 19 Mio. EUR entfallen. So wäre nach Rechnung der Linken der Kredit nach 6 bis 11 Jahren zurückgezahlt.
    „Wir haben die Jahresabschlüsse der NEW studiert und in unseren Rechnungen auf reale Zahlen zurückgegriffen. Gleichfalls haben wir extrem negative Entwicklungen sowie extrem positive angenommen. So kommen wir zu einer Zeitspanne die gesichert ist. Unsere realistische Rechnung kommt auf 7 bis 8 Jahre in denen sich der Rückkauf rentiert“, so der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Danach hätte die Stadt deutlich höhere Einnahmen.“

    Die Linksfraktion verweist darauf, dass es sich um einen reinen finanzpolitischen Antrag handelt, auch wenn sich derzeit viele Kommunen zum Verkauf der RWE Aktien entscheiden, um ein deutliches umweltpolitisches Zeichen zu setzen. RWE richtet mit seiner Energiepolitik so viel Schaden an, dass die Dividendenausschüttung als „Wiedergutmachung“ nicht mehr zu vertreten ist. „Deswegen kann der Verkauf auch als deutliches Signal an RWE verstanden werden, die Zerstörung des Hambacher Forsts und die Umsiedlung der Dörfer zu stoppen“, sagt Schultz, „Wir aber zeigen vor allem den finanzpolitischen Wahnsinn auf. Ein Zeichen für den Klimaschutz kann nämlich auch für den Haushalt lukrativ sein.“

    Dass DIE LINKE den Antrag schon in der Sommerpause einbringt, obwohl der Rat erst Anfang Oktober tagt, hat durchaus seinen Grund, wie Schultz erklärt: „Wir wollen den anderen Fraktionen genug Zeit geben, unsere Zahlen nachzuvollziehen, und nebenbei haben wir die Hoffnung, dass die Mehrheitsfraktionen erkennen, wie günstig der Zeitpunkt ist, und deswegen eine Sondersitzung einberufen. Immerhin wird es selbst nach Beschluss noch Monate dauern, diesen, wie beantragt, umzusetzen.“

    Den Antrag gibt es unter: http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20190723_antrag_rwe_new_innogy.pdf

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  • Andreas Terhaag: Mönchengladbach erhält deutlich mehr Kita-Mittel

    Andreas Terhaag: Mönchengladbach erhält deutlich mehr Kita-Mittel

    Am 1. August beginnt das neue Kindergartenjahr 2019/20.
    Die Kindertageseinrichtungen in den nordrhein-westfälischen Kommunen erhalten dabei deutlich mehr Geld als im Kindergartenjahr zuvor.
    Der Landtag hatte bereits im Februar diesen Jahres eine Überbrückungsfinanzierung für das kommende Kindergartenjahr zum Erhalt der Trägervielfalt und zur Vorbereitung der grundlegenden Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen.

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag freut sich über die verbesserte finanzielle Ausstattung der Kitas in Mönchengladbach: „Wir wissen, dass zahlreiche Kitas finanziell an der Belastungsgrenze arbeiten. Darum freut es mich umso mehr, dass die Kitas hier vor Ort im kommenden Kindergartenjahr 2019/20 6.244.834,00 Euro mehr zur Verfügung haben.“ Die zusätzlichen Mittel können beispielsweise für die Kita-Ausstattung oder für zusätzliches Personal genutzt werden und so zu mehr Qualität oder zur Entlastung des Kita-Personals beitragen.“

    90 Prozent dieser Mittel stammen von Land, 10 Prozent wird von den örtlichen Jugendämtern finanziert.
    „Zum Kitajahr 2020/21 soll dann das Gesetz zur Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Kraft treten. Die schwarz-gelbe Landesregierung hat den Gesetzentwurf dazu diesen Monat im Landtag eingebracht. Mit der Reform sollen rund 1,3 Milliarden Euro zusätzlich in die Verbesserung der frühkindlichen Bildung investiert werden. Davon fließen alleine rund 750 Millionen Euro in die Auskömmlichkeit des Finanzierungssystems.“

    Andreas Terhaag ist überzeugt, dass die umfassende Reform ein großer und bedeutender Schritt für eine deutliche Verbesserung der Situation in den Kitas sein wird: „Die finanzielle Ausstattung wird sich durch eine Dynamisierung und Orientierung an den tatsächlichen Personal- und Sachkosten in den Kitas jährlich automatisch erhöhen. Damit sorgt die NRW-Koalition nach Jahren des Stillstands endlich für eine auskömmliche Finanzierung der frühkindlichen Bildung, wirkt mit einer Fachkraftoffensive dem Fachkräftemangel gezielt entgegen und entlastet junge Familien mit einem weiteren beitragsfreien Kitajahr auch finanziell.“

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  • SVEN: Opfer der Großmannssucht

    SVEN: Opfer der Großmannssucht

    Was ist passiert?
    CDU/SPD-Politiker, Vorstand der NEW AG und der Aufsichtsrat sind satzungswidrig eine Beteiligung der Stadttochter NEW AG an der Share2drive GmbH, eine Ausgründung der Aachener Fachhochschule, eingegangen. Das diese Beteiligung durch den Rat der Stadt genehmigt sein musste, das war ihnen klar, trotzdem handelten sie satzungswidrig. Eine notwendige Beteiligung der Bezirksregierung schien ihnen wohl nicht der Beachtung würdig. Selbst Warnungen einiger weniger Aufsichtsrats-Mitglieder schlugen sie mehrheitlich in den Wind.
    Die schriftliche Abstimmungsvorlage wurde dahingehend geändert, dass ein Vorbehalt einfach gestrichen wurde. Von wem oder auf wessen Veranlassung ist (noch) nicht bekannt.

    Das ist die Faktenlage für die Öffentlichkeit. Weitere Informationen werden verweigert.

    Nachdem die Rückabwicklung der Beteiligung von der Bezirksregierung angeordnet wurde, gegen den Widerstand der oben Genannten, fordern nun oppositionelle Politiker Akteneinsicht.
    Das ist ihr gutes Recht.
    Stadt und NEW verweigern jedoch die umfassende, komplette Akteneinsicht.
    Plötzlich wird mit juristischen Finessen gearbeitet, einzelne Dokumente gehören jetzt nach Ansicht der Verwaltungsrechtler nicht zu den Akten.

    Verhindert werden soll eine Konsequenz aus unrechtmäßigem Handeln.
    Vertuscht werden sollen unsinnige Kosten zu Lasten der Bürger.
    Fehlendes Unrechtsbewußtsein einzelner handelnden Personen wird unterstützt und damit zur Nachahmung solchen Vorgehens ermuntert.

    Bleibt zu hoffen, dass Freiwilligkeit der Akteneinsicht oder eine Klage Licht ins unrühmliche Dunkel der GroKo bringen.

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  • “SVEN”: Oppositionsparteien fordern Akteneinsicht – Organklage denkbar

    “SVEN”:
    Oppositionsparteien fordern Akteneinsicht – Organklage denkbar

    Zur Aufklärung der undurchsichtigen Vorgänge im Zusammenhang mit dem 2,5 Millionen Euro teuren, widerrechtlichen Engagement der NEW bei der Share2Drive GmbH haben die Oppositionsfraktionen im Rat beim Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Akteneinsicht beantragt.

    Jetzt erhielten FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke dazu eine vom städtischen Rechtsamt erarbeitete Stellungnahme, die Stadtdirektor Bonin in Vertretung des Oberbürgermeisters übermittelte.
    Das Rechtsamt gelangt darin zu der Auffassung, dass das verbriefte Recht der Fraktionen auf Akteneinsicht nicht den Einblick in das Protokoll der
    Aufsichtsratssitzung der NEW AG vom 07.06.2019 umfasse.

    „Das ist sehr bedauerlich, vermutlich aber nicht anfechtbar“, sagt Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen, dazu, „Laut Medien war bei der entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrats der Passus, der den Beschluss unter den Vorbehalt der Zustimmung der Räte und der Bestätigung der Bezirksregierung stellt, auf Vorschlag eines Aufsichtsratsmitglieds aus der Beschlussvorlage gestrichen worden.

    Ob dieser Vorschlag von einem der vom Rat der Stadt entsandten Aufsichtsratsmitglieder Schlegelmilch oder Heinrichs gemacht wurde, werden wir so erst einmal nicht erfahren. Beide wollten dazu im Rat auch keine präzise Antwort geben“.

    Das Rechtsamt der Stadt vertritt darüber hinaus aber auch die Auffassung, dass das beantragte Akteneinsichtsrecht auch keinerlei Einblick in die zur Beteiligung an der share2drive zwischen der Stadt und der NEW geführten Korrespondenz gestatte.
    „Diese Bewertung ist inakzeptabel für uns,“ erklärt der Fraktionsvorsitzende der Linken, Torben Schultz, „FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben deshalb einen Münsteraner Fachanwalt für Verwaltungsrecht mit der Vertretung Ihrer Interessen gegenüber der Stadt Mönchengladbach beauftragt.“

    In einem ersten Schritt hat Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler nun den ablehnenden Bescheid der Stadt beanstandet und um erneute Prüfung bis zum 13.08.2019 gebeten. Sollte die Stadtverwaltung dem erneuten Begehren nicht stattgeben, planen die Fraktionen dazu Organklage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf zu erheben.
    „Die Beteiligung der NEW AG verstößt gegen geltendes Recht – das führt die
    Bezirksregierung in ihrem Schreiben vom 28.01.19 wörtlich aus. Das ist kein Kavaliersdelikt! Für politische Konsequenzen ist es jetzt notwendig, hier den oder die verantwortlichen Personen auszumachen. Deshalb ist ein größtmöglicher Einblick in den Vorgang geboten“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der FDP Nicole Finger.
    Die drei Fraktionsvorsitzenden appellieren außerdem an alle Aufsichtsratsmitglieder der NEW AG, einstimmig und in Absprache mit den Gesellschaftern freiwillig Einblick in die Abläufe zur Beteiligung der NEW AG an der share2drive zu geben.

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  • Drei neue Fahrrad-Infoboxen in Mönchengladbach

    Drei neue Fahrrad-Infoboxen in Mönchengladbach

    Seit kurzem hat der ADFC Mönchengladbach Fahrrad-Infoboxen an drei Standorten im Stadtgebiet aufgestellt: Vis-a-vis der ADFC Geschäftsstelle, Eickener Straße 72, an der Blauen Route am NEW-Blauhaus und im Biergarten des Fuchsbau im Hardter Wald.

    In den Boxen liegt regelmäßig das aktuelle ADFC-Mitgliedermagazin “Rad am Niederrhein”, aber auch weiteres Material “rund ums Rad”, wie die neue städtische Knotennetzkarte oder Mal- und Lesehefte für unsere jungen Radler. Alles steht kostenlos zur Verfügung.

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  • Wahlausschuss legt Wahlbezirke für Kommunalwahl 2020 fest

    Wahlausschuss legt Wahlbezirke für Kommunalwahl 2020 fest

    Der Wahlausschuss hat einstimmig das Wahlgebiet zur Kommunalwahl 2020 beschlossen. Damit bleibt die bisherige räumliche Einteilung der 33 Wahlbezirke bestehen.

    Nach Paragraph 4, Absatz 1, des Kommunalwahlgesetzes teilt der Wahlausschuss das Wahlgebiet der Stadt Mönchengladbach in so viele Wahlbezirke ein, wie Vertreter gemäß Kommunalwahlgesetz in Wahlbezirken zu wählen sind.
    Für Gemeinden mit einer Bevölkerungszahl von 250.000 bis 400.000 Einwohnern beträgt die Zahl der zu wählenden Vertreter 66, davon 33 in Wahlbezirken.
    Der Wahlbezirk ist eine wahlrechtlich selbständige räumliche Einheit, in deren Bereich jeweils eine Person (Direktbewerber) für den Rat direkt gewählt wird.

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  • Schülerfahrkosten

    Schülerfahrkosten

    Wer finanzielle Unterstützung bei den Fahrkosten für den Schulweg benötigt, kann die entsprechenden Voraussetzungen beim Fachbereich Schule und Sport prüfen lassen. Außerdem beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs. Sie sind im Verwaltungsgebäude an der Voltastraße 2 zu finden.

    Beratungen sind hier ab dem 1. August zu den Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 7.45 bis 12.30, dienstags und donnerstags zusätzlich von 14 bis 15.30 Uhr und nach Vereinbarung unter folgenden Telefonnummern (0 21 61) 25 – 53727, (0 21 61) 25 – 53729 und (0 21 61) 25 – 53744 möglich.

    Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt www.moenchengladbach.de.

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  • Sprechstunde für Mobilität fällt aus

    Sprechstunde für Mobilität fällt aus

    Die für den morgigen Donnerstag, 25. Juli, von 13 bis 16 Uhr geplante Sprechstunde der neuen Mobilitätsbeauftragten Caprice Mathar im Treffpunkt mg+ an der Aachenerstraße 2 fällt leider krankheitsbedingt aus. Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, 22. August, zur gleichen Zeit statt.

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  • Wenn nicht drin ist was drauf steht

    Wenn nicht drin ist was drauf steht

    Trotz übergroßer Sommerhitze waren acht Bürger im Rathaus erschienen.
    Sie mußten großes Interesse haben an den angekündigten Informationen unserer Bauverwaltung.
    Zwischen Vitusstraße und Vituspark sollen neue Wohnhäuser gebaut werden. Ein Investor hat Interesse bekundet, hat die entsprechenden Grundstücke gekauft und will die noch stehenden Gebäude abreißen lassen. Anschließend sollen auf dem Gelände 7 Gebäude, 3-4 geschossig, mit ca. 100 Wohnungen gebaut werden. Ganz im Sinne unserer Stategie MG+ betonte der Verwaltungsfachmann.

    Dies alles war den acht Bürgern bereits bekannt als sie in den Ratssaal in Rheydt kamen.
    Sie wollten mehr wissen. Zwei freundliche Verwaltungsmitarbeiter hatten leider keine Antworten parat, oder vielleicht doch?
    Wann mit dem Abriss der heruntergekommenen Gebäude zu rechnen sei fragte eine Anwohnerin. Sie bezeichnete den Zustand als abscheulich.
    Der Antrag sei durch den Investor eingereicht worden, er werde nun geprüft und dann werde es auch im Interesse des Investors sein, den Abriss zu beginnen.

    Wann mit dem Baubeginn der neuen Wohngebäude zu rechnen sei, fragt die Dame nach. Das könne man nicht beantworten, das Verfahren habe gerade erst begonnen und müsse seinen Weg gehen. Möglicherweise könne mit dem Baustart Ende 2020 gerechnet werden.

    Ob auch an die Parkplatzsituation im Wohngebiet gedacht werde, diese sei bereits aktuell sehr problematisch.
    Es gab Antworten. Per Gesetz sei der Investor verpflichtet, er plant eine Tiefgarage, pro Wohneinheit einen Parkplatz nachzuweisen, außerdem je drei Wohnungen einen Besucherparkplatz. Jedoch werde gerade die Stellplatz-Satzung neu erarbeitet und es könne deshalb Änderungen geben, auch die ausstehende Beurteilung der ÖPNV-Situation im Gebiet könne die Anforderungen verändern.
    Es werde einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor geben, darin würde alles geregelt, auch die Mischung der Wohnungsformen, ob behindertengerecht, altengerecht, sozial-gefördert, ob Mietwohnung oder als Eigentum. Nach einem Spielplatz wurde nicht gefragt. Sicher wird auch diese Frage geregelt.
    Wichtige Info: Fragen können auch im Internet auf der Stadtseite gestellt werden, ebenso Anregungen gegeben werden, das war eine klare Ansage.

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  • Warnung vor Kneipensterben in Mönchengladbach

    Warnung vor Kneipensterben in Mönchengladbach

    Innerhalb von zehn Jahren haben 55 Gastro-Betriebe in Mönchengladbach geschlossen. Zwischen 2007 und 2017 hat damit jede achte Gaststätte, Kneipe oder Eisdiele zugemacht. Zuletzt zählte die Stadt 399 gastronomische Betriebe, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Landesamts – und warnt vor einem weiteren Kneipensterben. „Vom Fußballabend in der Bar bis zum Grünkohlessen mit dem Sportverein – die Gastronomie steht für ein Stück Lebensqualität“, sagt NGG-Geschäftsführer Karim Peters. Mit den Betriebsschließungen stehe nicht nur ein wichtiger Teil der Alltagskultur auf dem Spiel. Es seien auch etliche Arbeitsplätze in der Region in Gefahr.
    Peters macht für den Trend unter anderem die harten Arbeitsbedingungen in der Branche verantwortlich. „Nachts und am Wochenende hinterm Tresen zu stehen, das wollen viele nicht mehr. Deshalb hat die Branche schon heute mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen“, so der Gewerkschafter. Ein entscheidendes Mittel gegen das „Gastro-Sterben“ sei deshalb, die Branche bei Löhnen und Arbeitsbedingungen attraktiver zu machen. Mit einem Tarifvertrag, der NRW-weit für alle Restaurants und Gaststätten gilt, habe man hier „einen wichtigen Schritt“ gemacht. Allerdings müssten sich noch viel mehr Gastronomen daran halten.
    Aber auch den Wirten selbst fehle oft ein Nachfolger, um den Betrieb weiterzuführen, so Peters. „Außerdem müssen sich die Gastronomen gegen Pleiten absichern. Dazu gehört das nötige betriebswirtschaftliche Know-how. Genauso aber originelle Ideen, wie man eine Gaststätte zum Treffpunkt für junge Leute macht.“ Die Gewerkschaft NGG sieht dabei auch die Verbraucher in der Verantwortung. „Statt das Feierabendbier zuhause zu trinken, kann man einfach mal wieder in die Kneipe gehen. Das macht Spaß und ist geselliger“, so Peters weiter.
    In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Gastro-Betriebe nach Angaben des Statistischen Landesamtes seit 2007 um gut elf Prozent zurück. Von damals rund 28.000 Restaurants, Kneipen und Gaststätten waren im vorletzten Jahr nur noch 24.900 geöffnet.

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  • 49-Jährige wurde Opfer eines Sexualdeliktes und eines Raubes

    49-Jährige wurde Opfer eines Sexualdeliktes und eines Raubes

    Eine 49-jährige Frau aus Mönchengladbach ist in der Nacht von Freitag auf Samstag (20.7.2019, ca. 2:00 Uhr) im Bereich Mönchengladbach-Dahl, An der Landwehr, Opfer eines Sexualdeliktes und eines Handtaschenraubes geworden. Die Mönchengladbacherin wollte vom Marienplatz aus mit einem Bus nach Hause fahren. An der Bushaltestelle traf sie auf den späteren Täter.

    Mit diesem kam sie ins Gespräch. Da angeblich kein Bus mehr fahren sollte, bot der unbekannte Mann an, die Frau zu Fuß bis nach Hause zu begleiten.

    Der Weg führte über die Friedrich-Ebert-Straße und den Bereich Hangbuschweg zu einem Weg der parallel zur Bahnlinie Richtung Dahl Landwehr/An der Landwehr verläuft.
    Hier kam es nach Angaben der Geschädigten zu einem gewalttätigen Übergriff und dem Versuch die Geschädigte zu vergewaltigen. Der Täter habe die Geschädigte mehrfach geschlagen und zu Boden geworfen. Vermutlich aufgrund der Gegenwehr des Opfers hat der Täter von ihr abgelassen, die Handtasche der Geschädigten geraubt und ist geflüchtet. Das Opfer suchte im Bereich An der Landwehr die Hilfe von unbeteiligten Zeugen und bat um Verständigung der Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos.
    Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 165-170 cm groß, ca. 28-33  Jahre alt, dunkelblonde, kurze Haare, brauner Hauttyp (südländisch wirkend), sprach akzentfrei Deutsch; Bekleidung: weißes Shirt, dunkle Jacke, Jeanshose, weiße Turnschuhe.

    Die Polizei Mönchengladbach sucht Zeugen, die zur fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können. Tel. 02161/29-0.
    (wr)

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  • 28. Juli: Obergärig im Bunten Garten

    28. Juli: Obergärig im Bunten Garten

    Beim dritten Konzert des NEW-Musiksommers am Sonntag, 28. Juli, dürfen sich die Besucher von 11:00 bis 13:00 Uhr mit „Obergärig“ auf einen absoluten Publikumsliebling freuen.
    Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 haben sich die Oldie-Könige mit Rocksongs der 60er und 70er in die Herzen der Zuschauer gespielt. Die Musiker wirken absolut authentisch, wenn sie die Ohrwürmer dieser Zeit wie „Born to be wild“ oder „Satisfaction“ mit jeder Menge Spaß dem Publikum präsentieren.

    Das Konzert des „Sinfonischen-Rock-Orchester“ am vergangenen Sonntag lockte rund 1.000 Besucher zur Spielwiese im Bunten Garten. Die gesammelten Spenden von 1625,25 Euro gehen an den „Kinderschutzbund Mönchengladbach“.
    Seit seiner Premiere im Sommer 1999 in Mönchengladbach ist der NEW-Musiksommer zu einer traditionellen Musikveranstaltung mit jährlich mehreren tausend Besuchern geworden. Alle Veranstaltungen des NEW-Musiksommers sind für die Besucher kostenlos. Stattdessen bietet die NEW jedes Jahr verschiedenen Vereinen und Institutionen aus der Region die Möglichkeit, ihre sozialen und caritativen Projekte vorzustellen und die Besucher um Spenden zu bitten.
    So kamen im Laufe der Jahre über 100.000 Euro zusammen.

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