Autor: Harald Wendler

  • Protest-Klingeln für den Klimaschutz

    Protest-Klingeln für den Klimaschutz

    Die Welt brennt! Nicht nur am Amazonas, in Sibirien, in Alaska, oder in Afrika.
    Wir alle spüren seit Jahren die beginnende Katastrophe. Steigende Temperaturen, fehlende Niederschläge, sterbende Wälder und schmelzende Gletscher.

    Wir müssen endlich handeln, die Politik, auch die kommunale, muss endlich tätig werden, um noch annähernd das völkerrechtlich verbindliche Pariser Abkommen -1,5° Grad-Ziel- einhalten zu können!

    Deshalb hat ADFC Mitglied, Ralph Kettler im Juni 2019 einen Bürgerantrag gestellt und die Stadt Mönchengladbach aufgefordert, den Klimanotstand auszurufen.

    Sein Antrag hat es bereits in den dritten Ratszug „geschafft“ und er wird am 11. September um 17 Uhr im Umweltausschuss verhandelt.
    Um den Druck auf die Mönchengladbacher Politik zu erhöhen, findet an diesem Tag ab 16 Uhr eine Versammlung vor dem Rheydter Rathaus statt. Gemeinsam werden wir dann ein lautes und entschlossenes Zeichen setzen und das Ausrufen des Klimanotstandes fordern.
    Der ADFC Mönchengladbach unterstützt den Bürgerantrag und ruft zum Protest-Klingeln auf.

    Von 16 bis 17 Uhr werden wir uns mit unseren Fahrrädern vor dem Rathauseingang positionieren und die eintreffenden Politiker des Umweltausschusses mit unseren Fahrradklingeln an ihre Verantwortung erinnern.

    Jeder, der auch für einen besseren Klimaschutz und das Ausrufen des Klimanotstandes durch die Stadt Mönchengladbach ist, ist eingeladen, sich auch auf’s Rad zu schwingen, uns zu unterstützen und mit uns zu klingeln.

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  • Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird mit einer Entdeckungsreise durch Rheydt gefeiert

    Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum wird mit einer Entdeckungsreise durch Rheydt gefeiert

    Ein Bruch mit alten Traditionen und Lebenswelten – das war der Bauhaus-Stil, der in den 1920er Jahren für neue Impulse in Kunst und Architektur sorgte und bis heute auch in Mönchengladbach nachwirkt.

    Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, steht ganz im Zeichen dieses 100-jährigen Jubiläums und lädt zur Entdeckungsreise ein, denn auch im Stadtgebiet von Mönchengladbach lassen sich immer noch bemerkenswerte Spuren aus den späten 1920er und frühen 1930er Jahren finden, die den Ideen und Lehren des Bauhauses verbunden sind. Bei einem Rundgang auf der Brucknerallee wird die Architektur in acht Stationen sichtbar. Unter anderem wurde auch die Vitusstadt durch das Bauhaus geprägt.

    Der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete der Stadt, Dr. Gregor Bonin, wird am kommenden Sonntag um 12 Uhr in der Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums in die Thematik einführen und die Aktualität dieses Architekturstils hervorheben.

    “Die Verbindung von Technik und Kunst, Funktion und Gestaltung waren die Leitlinien des Bauhauses. Neben seiner strikten Sachlichkeit verfolgte das Bauhaus aber auch das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen auf breiter Basis zu verbessern”, so Bonin.

    Neue und gesündere Wohnverhältnisse durch gut belichtete und belüftete Raumzuschnitte mussten beispielsweise einem hohen gestalterischen wie funktionalen Anspruch genügen. “Dies hat auch Maßstab der heutigen Architektur zu sein. Funktionalität, Qualität und Gestaltung müssen in allen Aspekten erfüllt sein, um als gute, zeitgemäße Architektur zu gelten. Das muss unser Ziel sein”, unterstreicht der Technische Beigeordnete.

    Ab 12:20 Uhr wird Dr. Karl Heinz Schumacher als Leiter der Unteren Denkmalbehörde die Bauhaus-Bauwerke in Mönchengladbach und Rheydt noch stärker fokussieren. Um 13 Uhr wird die Avantgarde-Architektur dann in einem Rundgang über die Brucknerallee anhand von Beispielen mit Mehrfamilienwohnhäusern und Fabrikantenvillen verdeutlichen. Treffpunkt ist das Mädchenwohnheim an der Mühlenstraße 33, das ebenfalls von 12 bis 17 Uhr besichtigt werden kann.

    Am Tag des Offenen Denkmals gibt es aber noch mehr zu sehen.
    Die Grabeskirche St. Kamillus Kolumbarium bietet Raum für gemeinsame Begegnung und Gebete (Öffnungszeiten: 9 bis 19 Uhr),
    die Citykirche St. Maria Himmelfahrt ist von 12 bis 17 Uhr für alle Interessierten geöffnet.
    Die ev. Hauptkirche am Marktplatz in Rheydt gilt als bedeutendes Beispiel des protestantischen Kirchenbaus. Sehenswert ist der farbige Hauptraum, der 2004 aufwendig restauriert wurde.
    Die Hauptkirche ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen werden um 14, 15 und 16 Uhr angeboten. Neben einer Orgelerklärung und –vorführung werden außerdem eine Kirchenpädagogik für Kinder und bei gutem Wetter auch eine Turmbesteigung angeboten.
    Die Schriefersmühle hat von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Trostraum der St. Josef Grabeskirche an der Keplerstraße von 10 bis 17 Uhr. Führungen werden um 12 Uhr durch die Kirche mit Aufstieg zur Glockenstube und um 15 Uhr mit einer Trauerbegleiterin angeboten.
    Eine Orgelmeditation (13 Uhr) und ein Turmblasen mit dem Posaunenchor Mönchengladbach (16:30 Uhr) runden das Programm ab.
    Bereits am Samstag, 7. September, wird eine Friedhofsführung im Bunten Garten, Bettrather Straße, angeboten.
    Die Tour führt zu “Starken Frauen” wie Louise Geury und Paula Walendy, die hier begraben sind (Beginn: 15 Uhr).

    Das Quartiersmanagement Rheydt wird im Rahmen der derzeit stattfindenden SCHAUZEIT am Bauzaun der ehemaligen Gärtnerei im Maria-Lenssen-Park eine Kunstaktion mit dem Gladbacher Künstler Gregor Wosik umsetzen: Auf einem Mesh-Banner, das auf den Bauzaun gespannt wird, wird Wosik eine Visualisierung der “intakten Gärtnerei” darstellen. Das Banner ist etwa 10 Meter lang. Wer in den Park auf die Gärtnerei zuläuft, hat das Gefühl einer sanierten Bauhaus-Gärtnerei.
    Beim bundesweiten “Tag des offenen Denkmals” werden deutschlandweit rund 8.000 Denkmale, Parks oder archäologische Stätten ihre Türen und Tore öffnen.
    Das Programm ist online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Mönchengladbach beteiligt sich zum 27. Mal.

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  • Fahrrad-Demo auf der Bismarckstraße

    Fahrrad-Demo auf der Bismarckstraße

    Die Bismarckstraße, über die täglich mehr als 30 000 Autos rollen, ist eigentlich eine Prachtstraße, die auf die Kaiser-Friedrich-Halle zuführt. Ein Großteil des Verkehrs ist reiner Durchgangsverkehr. Hier staut sich der Autoverkehr teilweise über mehrere hundert Meter. Der produziert Lärm und die Abgase gefährdet insbesondere Kinder und Senior*innen und belastet die Gesundheit und das Wohnumfeld aller Anwohner*innen. 

    Sie z. B. als eine Art Autobahnzubringer zu missbrauchen ist falsch. 

    Und der Radverkehr?
    Findet quasi nicht statt, denn hier gibt es kein Angebot für Fahrradfahrer. Nur sehr mutige Fahrradfahrer trauen sich auf die vierspurige Straße und riskieren dabei ihr Leben.

    Dabei gibt es gute Alternativen, um den Verkehr auf der Bismarckstraße zu reduzieren und den freiwerdenden Platz dem Radverkehr zur Verfügung zu stellen. 

    Nach 25 Jahren Planung wurde vor kurzem der Nordring fertiggestellt. Hierüber kann der Verkehr in Richtung Krefelder Straße und Korschenbroicher Straße abfließen. Wer in Richtung Rheydt möchte, kann über die Hermann-Piecq-Anlage und die Waldnieler Straße fahren. Das Land und die Stadt haben für den Nordring 13,5 Mio. Euro investiert, somit wäre der nächste logische Schritt, diese Umgehungsstraße auch zu nutzen und die Bismarckstraße zurückzubauen. Hierfür spricht auch die Tatsache, dass die Bismarckstraße im Vorrangstraßen-Netzplan nur noch als Nebenstraße ausgewiesen wurde.

    Die Bevorzugung des Autos ist hier also nicht mehr zukunftsweisend!

    Eine 30er Zone wäre denkbar. Dies fördert den Radverkehr schnell und kostengünstig, weil hier keine Radwege ausgewiesen werden müssen.

    Aber auch eine Einbahnstraßen-Lösung wäre möglich. Hierbei sollte mindestens eine Fahrspur für den Radverkehr oder als Umweltspur bereitgestellt werden. 

    Der ADFC Mönchengladbach fordert deshalb die Mönchengladbacher Politik und Verwaltung auf, schnell zu handeln und ein gutes und sicheres Angebot für den Radverkehr auf der Bismarckstraße zu erarbeiten. 

    Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Freitag den 20. September eine Stunde lang auf der Bismarckstraße. 

    Hierzu errichten wir einen provisorischen Radweg auf der Bismarckstraße (Protected Bike Lane) und befahren diesen zu Hunderten von Fahrradfahrern eine Stunde lang mit unseren Fahrrädern. 

    Wir demonstrieren dadurch, wie eine Radweglösung auf der Bismarckstraße aussehen könnte. 

    Wenn auch Sie der Meinung sind, dass auf der Bismarckstraße endlich gehandelt werden muss, unterstützen Sie unsere Aktion und kommen am 20. September um 17 Uhr mit Ihrem Fahrrad zur Bismarckstraße (zwischen Kaiserstraße und Steinmetzstraße).

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  • Zentralbibliothek-Sanierung wird mehr als acht Mio. Euro teurer – acht geplante Projekte werden deshalb gestrichen

    Zentralbibliothek-Sanierung wird mehr als acht Mio. Euro teurer – acht geplante Projekte werden deshalb gestrichen

    Nachdem in Bezirksvertretungen bereits darüber berichtet wurde, erfährt am 11. September auch der Kulturausschuss von diesem Dilemma:

    Aufgrund der Erhöhung der Kosten für die Zentralbibliothek von ca. 10 Mio. Euro auf über 18 Mio. Euro, die seitens des Fördergebers (Land NRW) zum zentralen und wichtigsten Projekt der Gesamtfördermaßnahme deklariert wurde, müssen die für die Jahre 2023-2027 vorgesehenen baulichen Projekte gänzlich zurückgestellt und als Kompensation der gestiegenen Kosten der Zentralbibliothek eingesetzt werden. Der erhöhte Kostenansatz von rd. 8,15 Mio. € wird konkret über folgende Projekte eingespart:

    • Aufwertung Sonnenberg 603.000 € (2023-2024)-
    • Aufwertung Schulhof Math.-Nat. Gymnasium 668.000 € (2024-2026)-
    • Aufwertung Quartiersplatz Heinrichstr. 200.000 € (2023-2024)-
    • Sanierung und Erweiterung Ernst-Reuter Sportanlage 1.660.000 € (2023-2025)-
    • Aufwertung Brandtsgarten 900.000 € (2026-2027)-
    • Stärkung Stadtteilzentrum Westend 660.000 € (2023-2024)-
    • Umgestaltung Stepgesstr. undBerliner Platz 2.376.000 € (2023-2024)-
    • Umgestaltung Johann-Peter-Boelling-Platz, obere Abteistr. und Krichelstr. 1.029.000 €(2022-2024)

    Die baulichen Projekte werden über die Städtebauförderungsmaßnahme in Zukunft lediglich dann umgesetzt werden können, wenn der Fördergeber
    a) die Notwendigkeit dieser Maßnahmen nach der Fortschreibung des IHEK weiterhin anerkennt,
    b) die notwendigen Fördermittel zur Verfügung stehen und
    c) die Stadt Mönchengladbach die dann notwendige Erhöhung des Gesamtkostenrahmens beschließt und beantragt sowie die Finanzierung des Eigenanteils aus dem städtischen Haushalt sichergestellt ist.

    Der zuständige Planungs- und Bauausschuss wird diese Vorgehensweise am 17. September in seiner Sitzung beschließen.
    Es bleibt zu hoffen, dass die Verwaltung aufzeigen kann, weshalb die Kostenkalkulation nun derart aus dem Ruder gelaufen ist.
    Planungsdezernent Dr. Bonin ist hier gefordert.

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  • Demonstrationen in Mönchengladbach verliefen friedlich

    Demonstrationen in Mönchengladbach verliefen friedlich

    Dieses Resume zog die Mönchengladbacher Polizei:

    Heute, ab 12.00 Uhr,  haben im Innenstadtbereich von Mönchengladbach drei angemeldete Versammlungen unter freiem Himmel stattgefunden.

      Ausgehend von einer angemeldeten Versammlung des rechten Spektrums auf dem Platz der Republik, meldeten Meinungsgegner des bürgerlich-linken Spektrums zwei Gegenversammlungen an.
    Diese fanden heute auf dem Europaplatz und auf dem Platz der Republik wie geplant statt.
    Nach polizeilicher Schätzung beteiligten sich an der Versammlung des rechten Spektrums ca. 700 Personen und an beiden Gegenversammlungen des linken Spektrums zusammen ebenfalls ca. 700 Personen.
    Zwei der Versammlungen gingen über in bewegte Kundgebungen. Diese waren die rechtsorientierte Versammlung und die  bürgerlich-links orientierte Versammlung am  Europaplatz.
    Die Versammlung des rechten Spektrums zog vom Platz der Republik zum Kapuzinerplatz. Nach dortiger Zwischenkundgebung bewegte  sie sich zurück Richtung Ausgangsort und wurde planmäßig vom Versammlungsleiter um 16.47 Uhr für beendet erklärt.

    Eine Gruppe von 46 linksorientierten, schwarz gekleideten Personen unternahm gegen 15.00 Uhr im Bereich Alter Markt während der Zwischenkundgebung einen Störversuch. Die Personen hatten sich dort auf die Fahrbahn gesetzt, um den Zugweg zu versperren. Nach Identitätsfeststellung und Platzverweis wurden diese Personen vor Ort entlassen.
    Aus einem Tweet heraus erfuhr die Polizei, dass sich eine Person bei den dortigen polizeilichen Maßnahmen einen Armbruch zugezogen haben soll.  Diesem Sachverhalt wird nachgegangen.

    Die am Platz der Republik verbliebene Versammlung des bürgerlich-linken Spektrums wurde um 14.35 Uhr für beendet erklärt. Ein Großteil der Teilnehmer schloss sich der Versammlung vom Europaplatz an. Die Versammlung des bürgerlich-linken Spektrums auf dem Europaplatz zog nach dortiger Kundgebung zum Bismarckplatz.  Hier beantragte die Versammlungsleiterin  vom angemeldeten Aufzugsweg abzuweichen. Nach Kooperation mit der Polizei wurde dem stattgegeben. Daraus ergaben sich zwei neue Kundgebungsorte, der Sonnenhausplatz und die Goebenstraße/Hindenburgstraße. Die Kundgebung, die am Europaplatz ihren Ausgang hatte,  wurde  um 16.37 Uhr für beendet erklärt.

    Wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz (Vermummungsverbot) werden drei Strafverfahren gegen rechtsorientierte und sechs Strafanzeigen gegen linksorientierte Versammlungsteilnehmer eingeleitet. Weiterhin gab es zwei Strafanzeigen wegen des Verdachtes der Volksverhetzung und eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das BtMG.

    Insgesamt zieht die Polizei eine positive Bilanz. Einsatzleiter LPD Jörg Schalk resümiert: “Mit starkem Kräfteeinsatz gelang es, die Meinungsgegner auf der erforderlichen räumlichen Distanz zu halten und einen friedlichen Verlauf der Versammlungen zu ermöglichen.”

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  • Information der Polizei zu den Versammlungen am Sonntag, 08.09.2019 in Mönchengladbach

    Information der Polizei zu den Versammlungen am Sonntag, 08.09.2019 in Mönchengladbach

    Wie bereits in den Medien berichtet, finden am Sonntag, 8. September 2019, in der Zeit von 12.00 bis 18:00 Uhr, in der Innenstadt Mönchengladbach, mit Kernbereich Europaplatz und Platz der Republik drei Versammlungen unter freiem Himmel statt.

       Dabei handelt es sich um Versammlungen von Meinungsgegnern des rechten Spektrums und des bürgerlichen/linken Spektrums.

       Die Polizei Mönchengladbach ist mit starken Kräften im Einsatz, um den friedlichen Verlauf der angemeldeten Versammlungen sowie die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen zu gewährleisten.

       Die mit Aufzügen und stationären Kundgebungen verbundenen Versammlungen führen zu deutlichen Einschränkungen im innerstädtischen Straßenverkehr. Die Polizei bittet vor diesem Hintergrund darum, dass insbesondere Autofahrer am Veranstaltungstag die Mönchengladbacher Innenstadt meiden.

       Während des Einsatzes informiert die Polizei Mönchengladbach über ihren Twitterkanal unter anderem über konkrete, aktuelle Verkehrsbeeinträchtigungen.
    Am Veranstaltungstag ist ein Bürgertelefon (02161-29-0) besetzt.
    (wr)

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  • Bewerbung um die Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach nimmt Fahrt auf.

    Bewerbung um die Kandidatur zum Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach nimmt Fahrt auf.

    Auf der Sitzung des CDU Kreisvorstandes im Franz-Meyers-Haus bekundeten der Landtagsabgeordnete Frank Boss und die Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, ihr Interesse sich für die CDU im nächsten Jahr um das Amt des Oberbürgermeisters zu bewerben.

    Der Vorsitzende der CDU Mönchengladbach, Dr. Günter Krings, MdB erklärte dazu: „Ich freue mich, dass wir zwei so engagierte, erfahrene und hochmotivierte Bewerber für dieses wichtigste Amt unserer Stadt haben. Beide haben ihre Gründe zur Kandidatur sehr überzeugend dargelegt. Im Kreisvorstand gab es eine konstruktive und positive Diskussion zu beiden Bewerbern. Es herrschte Einvernehmen, dass sich beide Kandidaten in einem offenen und fairen Verfahren allen Mitgliedern der CDU Mönchengladbach ohne ein vorheriges Votum des Vorstandes präsentieren. Die CDU Mönchengladbach ist eine Mitgliederpartei und ich halte es für richtig, dass die Basis unserer Partei unvoreingenommen unter zwei hervorragenden Bewerbern eine Auswahl treffen kann. Egal wie diese Entscheidung ausgeht, bin ich mir sicher, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach für die Oberbürgermeisterwahlen im nächsten Jahr ein erstklassiges Angebot machen werden.“

    Die Mitgliederversammlung, in der die CDU über ihren Oberbürgermeister- und die Ratskandidaten entscheidet, findet am 16. November statt. Über 1.300 Mitglieder haben dann die Möglichkeit abzustimmen.

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  • Kira Sammet und Jule Imschweiler wollen Jugendliche für Politik begeistern

    Kira Sammet und Jule Imschweiler wollen Jugendliche für Politik begeistern

    “Junge Menschen suchen junge Menschen”, so könnte eine Suchanzeige beginnen. Für diese Aufgabe haben sich Kira Sammet und Jule Imschweiler begeistert und wurden für ein freiwilliges Jahr bei der Stadt Mönchengladbach gewonnen.
    Beide sind politisch interessiert ohne bisher aktiv in der Politik verwurzelt zu sein. Sie wollen selber auch lernen und erkennen, welche politischen Themen die Jugend zwischen 12 – 21 Jahren interessieren.

    Der Stadtrat hatte bereits 2017 der Verwaltung den Auftrag gegeben, ein Konzept zur Stärkung der Jugendbeteiligung zu erarbeiten, das schon bestehende Strukturen mit einbezieht. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie hat die Eckpunkte des Projektes erarbeitet. Vorbild ist ein Ansatz der Städteregion Aachen, welches hohes Ansehen genießt.

    “Wir wollen Jugendliche informieren, wir glauben, dass man als Jugendlicher zu wenig Informationen zu politischen Gestaltungsmöglichkeiten erhält. Das wollen wir auf kommunalpolitischer Ebene ändern,” erklären beide FSL-ler als eines der Ziele.
    Sie werden die Zielgruppe im Stadtgebiet dort ansprechen, wo diese sich überwiegend aufhalten, z.B. in Jugendtreffs, in Sportvereinen, in Schulvertretungen und weiteren informellen Treffpunkten.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes wollen beide jungen Frauen ein Studium im sozialen Bereich beginnen.
    Das nun begonnene freiwillige Jahr wird ihnen sicher positive Erkenntnisse für ihren weiteren beruflichen Weg vermitteln.
    Die fachliche Unterstützung ist mit Beteiligung einer Sozialarbeiterin der Stadt sichergestellt.

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  • Aktionstag Elektromobilität auf dem Rheydter Marktplatz

    Aktionstag Elektromobilität auf dem Rheydter Marktplatz

    Unter dem Motto „Fahrt ins Grüne“ findet am 06. und 07. September der bundesweite Aktionstag Elektromobilität statt.
    Die NEW beteiligt sich und lädt interessierte Besucher ein, am Freitag, 06. September, und Samstag, 07. September, die Vorteile von Elektroautos kennen zu lernen. Am Stand vor dem Rheydter Rathaus können die Besucher am Freitag von 10:00 bis 15:00 Uhr, und am Samstag von 15:00 bis 19:00 Uhr, zu einer Testfahrt in einem Elektroauto starten und sich über die klimaschonende Antriebstechnologie informieren.
    Für die kleinen Besucher ist eine extra Fahrtstrecke abgesperrt, auf der sie im Mini E-Smart ihre Runde drehen können.

    „Elektromobilität ist für uns ein wichtiges Thema. E-Autos können nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sie reduzieren auch die Schadstoffbelastungen in den Städten und machen deutlich weniger Lärm als Verbrenner-Motoren. Und: Elektrisch fahren macht auch richtig Spaß“, so NEW-Vorstand Frank Kindervatter.

    Jede Menge Informationen gibt es natürlich auch zu Wheesy, dem ersten stationsgebundenen Sharing-Dienst für Elektrofahrzeuge am Niederrhein. Hier liefert die NEW das komplette Paket, von der Buchungstechnik bis hin zum eigenen Ladestrom-Tarif.
    Zu den weiteren Services rund um das Thema Elektromobilität gehören auch die 120 ausgewiesenen Ladepunkte, die im Zuge des Ladesäulenprogramms am Niederrhein flächendeckend ausgebaut wurden.
    Bundesweit beteiligen sich über 60 Energieversorger am Aktionstag Elektromobilität. Organisiert wird er vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.

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  • Bombenfund an der Schmölderstraße / DiltheystraßeEntschärfung noch heute

    Bombenfund an der Schmölderstraße / Diltheystraße
    Entschärfung noch heute

    Auf einem unbebauten Grundstück an der Schmölderstraße / Diltheystraße in Rheydt ist gestern eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die noch heute entschärft werden muss. Weitere aktuelle Infos werden unter www.notfallmg.de eingestellt.

    Für Rückfragen von Anwohnern hat die Stadt Mönchengladbach eine Bürgerhotline geschaltet, die unter der Rufnummer 02161 25 54321 zu erreichen ist.

    Die Stadt Mönchengladbach kann nach einer Einsatzbesprechung im Führungs- und Lagezentrum weitere Details zur heute geplanten Bombenentschärfung bekannt geben:

    Die betroffenen Schulen sind informiert und werden bis 12 Uhr geräumt.

    Ab 12 Uhr richtet die NEW an folgenden Punkten Sammelstellen für Personen ein, die das zu evakuierende Gebiet mit dem Bus verlassen möchten: Haltestelle Bootsstraße an der Dahlener Straße, Haltestelle Schmölderpark an der der Urftstraße.

    Als Unterkunft steht die Gesamtschule Espenstraße zur Verfügung, wo auch für Verpflegung gesorgt wird.

    Ab 12 Uhr beginnt die Evakuierung des 500-Sicherheitsbereichs. Gleichzeitig werden erste Straßen auch im 1.000 Meter gesperrt. Dies betrifft den Bereich westlich der Bahnlinie durch Rheydt.

    Ab 12 Uhr fallen die NEW-Busumsteigepunkte Hbf-RY und Marienplatz weg.

    Der Hbf-RY kann ab 12 Uhr nur noch über den Haupteingang betreten/verlassen werden. Die westlichen Ein-/Ausgänge sind dann gesperrt. Auch die Tunnel sind ab 12 Uhr gesperrt. Ab 14.30 Uhr werden auch alle Straßen des 1.000 Meter Sicherheitsradius östlich der Bahnlinie gesperrt. Dann ist der Bahnhof Rheydt auch nicht mehr vom Haupteingang aus erreichbar und es halten in Rheydt keine Züge mehr.

    Die Entschärfung der Bombe erfolgt nach erfolgreicher Evakuierung frühestens um 17 Uhr: Bewohner werden dringend gebeten den Anweisungen der Lautsprecherwagen zu folgen.

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  • MG+-Förderung des Radverkehrs à la Mönchengladbach

    MG+-Förderung des Radverkehrs à la Mönchengladbach

    Meinung

    Sie liest sich wie eine positive PR-Nachricht, bedeutet jedoch einen Jahrzehnte-Rückschritt für alle Mönchengladbacher Radfahrer.
    MG+ wird dargestellt als Fortschrittsmotor und Konzept für eine Vorwärtsentwicklung unserer Stadt. Nun die Kehrtwende.

    In einer Pressemitteilung vom 30.8.2019 verkündet die mags:

    Am Montag, 2. September, starten Sanierungsarbeiten entlang der Winkelner Straße. Zwischen Winkeln und der Hardter Landstraße wird der Radweg erneuert. Die bisherige Asphaltdecke des vorhandenen Radweges ist vor allem durch Baumwurzeln stark beschädigt. Deshalb erhält der neue Radweg eine wassergebundene Wegedecke. Die neue Beschaffenheit bietet sich gerade bei vielen Straßenbäumen an und verhindert ein erneutes Aufbrechen durch Baumwurzeln, so wie es bei einer neuen Asphaltdecke innerhalb kürzester Zeit der Fall wäre.

    Das ist das Ergebnis aus Sonntagsreden der Politik und Mönchengladbacher Verwaltung, allen voran OB Reiners und Stadtdirektor/ mags-Verwaltungsrat Dr. Bonin.

    Dazu erklärt Thomas Maria Claßen, Mitglied im Vorstand des ADFC, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Stadtverband Mönchengladbach e.V.:

    Wasserverdichtete Decken haben markante Nachteile für den Radverkehr:
    – bei und auch lange nach regnerischem Wetter verschmutzen Rad, Schuhe und Bekleidung von Radfahrern erheblich, was dazu führen wird, dass die Strecke insbesondere von Radpendlern gemieden wird
    – bei längeren warmen und trockenen Perioden – die immer häufiger werden – verstauben die Wege schnell und nach mehreren Tagen entsteht so viel Abrieb, dass der Boden tiefsandig wird und nicht mehr sicher befahrbar ist.

    Sollte diese Vorgehensweise beispielhaft sein, ist zukünftig mit einer drastischen Verschlechterung weiterer Radwege in und um Mönchengladbach zu rechnen.
    Das Mobilitätskonzept wird dadurch ad absurdum geführt.
    Was bleibt lautet: möglichst keine Investition in den Radwegeausbau.

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  • Jusos Mönchengladbach: Josephine Gauselmann als Vorsitzende bestätigt

    Jusos Mönchengladbach: Josephine Gauselmann als Vorsitzende bestätigt

    „Ich bin froh, mit einem neuen Team und einer guten Mischung aus Juso-Nachwuchs und erfahrenen Kräften in meine nächste Amtszeit zu starten. Die neuen Mitglieder im Vorstand bringen einen frischen Wind und damit auch neue Ideen, gleichzeitig haben viele schon Erfahrungen mit Vorstandsarbeit.“, freut sich Josephine Gauselmann.

    Sie wurde von der Mitgliederversammlung zum dritten Mal als Vorsitzende gewählt und ist damit auch weiterhin das Gesicht der inzwischen sehr gut in der SPD vernetzen jungen SPD-Generation.
    Neue stellvertretende Vorsitzende sind Mieke Müller (18) und Ibrahim Ahmad (20). Lin Großman (17) wurde als Kassenreferentin gewählt; den gewählten Vorstand komplettieren die wiedergewählten Johannes Jungilligens, Junior Landu Mfumu, Sarah Mohamed und Jan Alexander Schmitz, neu dazu kommen Martin Kuban, Niklas Palm und Florian Winter. 

    Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Vorbereitung der Landeskonferenz der NRW Jusos im Oktober. Ganze vier Anträge haben die Jusos Mönchengladbach für die Landeskonferenz in Olpe im Gepäck. Dabei kommt auch das bedeutende Thema „Umweltschutz“ nicht zu knapp: Zwei Anträge zu einer besseren und umweltfreundlicheren Mobilität, einerseits in den Kommunen, sowie auch für ganz Europa haben die Jusos vorbereitet. In den Anträgen finden sich viele Ideen und Ansätze, um Städte, beispielsweise durch mehr Fahrradstraßen und einen attraktiveren ÖPNV, autofreier zu gestalten; andererseits aber auch die Forderung, den europäischen grenzübergreifenden Bahnverkehr zu verbessern und somit die Umwelt zu schützen.

    Aber auf dem Plan stand nicht nur die Vorbereitung für die Landeskonferenz, sondern auch die Kommunalwahl 2020. So wurde die Versammlung von Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender der Ratsfraktion der SPD, durch ein Grußwort eingeleitet. „Mönchengladbach soll mehr Mönchengladbach sein!“, war Heinrichs Hauptaussage, mit der er die Jusos für die bevorstehende Kommunalwahl einstimmte.

    Die Kommunalwahl 2020 ist für die Jusos Mönchengladbach besonders wichtig, da dieses Mal nicht nur junge Ideen ins Wahlprogramm mit eingebracht werden können, sondern auch eigene Juso-Kandidat*innen für die Ratsliste vorgeschlagen werden können. Das hatten die Jusos unter dem Motto „Jung und mutig in die Zukunft“ innerhalb ihrer Mutterpartei durchgesetzt, so dass auch jüngere Kandidatinnen und Kandidaten bei der Listenaufstellung berücksichtigt werden und eine Chance erhalten, die Kommunalpolitik aktiv mitzugestalten. 

    „Eine Partei wie die SPD Mönchengladbach lebt von ihren Mitgliedern und von den Köpfen, die für sozialdemokratische Politik streiten – vor allem in Amt und Mandat. Zu einer wirklichen Erneuerung und zukunftsfähigen Aufstellung gehört daher auch, gezielt jungen Genoss*innen Verantwortung zu übertragen und die SPD damit auf lange Sicht nicht nur attraktiver für jüngere Wähler*innen zu machen, sondern auch perspektivisch mit erfahrenen Kräften auszustatten.“, so die Vorsitzende Gauselmann.

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  • Mehr als 180 Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildung bei der Stadt

    Mehr als 180 Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildung bei der Stadt

    Die Stadt Mönchengladbach gehört mit mehr als 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Die Verwaltung ist auch ein bedeutender Ausbildungsbetrieb:

    Aktuell absolvieren mehr als 180 junge Leute bei der Stadtverwaltung eine Ausbildung oder ein Duales Studium. Darüber hinaus beschäftigt die Stadt zahlreiche Jahrespraktikanten.

    Zu den Nachwuchskräften gehören auch die 90 Auszubildenden und 53 Berufseinsteiger des Ausbildungsjahrgangs 2019, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Personaldezernent Matthias Engel jetzt im Rathaus Abtei begrüßen konnten.

    Die Palette der Berufsausbildungen und -praktika, die bei der Stadt angeboten wird, ist vielfältig. Mit ihrer Ausbildung begonnen haben jetzt:
    18 Bachelor of Laws oder Bachelor of Arts (Stadtinspektoranwärter*innen)
    8 Verwaltungswirte (Stadtsekretäranwärter*innen)
    12 Verwaltungsfachangestellte
    2 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste
    24 Brandmeisteranwärter*innen (112 DIRECT)
    10 Männer und Frauen in der kombinierten Ausbildung zum Notfallsanitäter und Brandmeister (112 MEDIC)
    13 Erzieher*innen für die praxisintegrierte Ausbildung (PIA)
    3 Bachelor of Arts Soziale Arbeit (Duales Studium)
    1 Bachelor of Arts Soziale Arbeit im Berufseinstiegsjahr
    28 Erzieher*innen im Berufspraktikum
    24 Fachoberschulpraktikant*innen

    Wer im kommenden Jahr eine Ausbildung oder ein Studium bei der Stadt beginnen möchte, kann sich noch bis zum 2. Oktober bewerben.
    Das geht online im Karriereportal der Stadt unter www.stadt.mg/karriere.

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  • Felix Heinrichs will im kommenden Jahr Oberbürgermeister der Stadt werden

    Felix Heinrichs will im kommenden Jahr Oberbürgermeister der Stadt werden

    Offiziell liegt der SPD Mönchengladbach nun eine Bewerbung für die Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Mönchengladbach im kommenden Jahr vor.

    Für die Wahl des Kandidaten oder der Kandidatin für das Amt des Oberbürgermeisters haben sich die Sozialdemokraten gemeinsam mit den Ortsvereinen darauf verständigt, dass alle SPD Mitglieder in den Findungsprozess eingebunden werden sollen. Die Bewerbungen sollten bis spätestens am30.08.2019 bei der Vorsitzenden des Unterbezirks, Gülistan Yüksel, eingehen. Darüber wurden alle SPD Mitglieder frühzeitig informiert und diese Möglichkeit wurde noch einmal in einem Pressegespräch kurz vor der Sommerpause öffentlich gemacht.

    „Besonders stolz bin ich, dass wir mit Felix Heinrichs einen Mann in unseren Reihen wissen, der sich der besonderen Aufgabe stellen und im wichtigsten politischen Amt unserer Stadt Verantwortung übernehmen will“, so Gülistan Yüksel in einem Schreiben an alle SPD Mitglieder in Mönchengladbach. Im weiteren Vorgehen werden jetzt im September in den vier Stadtbezirken öffentliche Veranstaltungen stattfinden, damit sich alle Interessierten ein umfassendes, persönliches Bild vom Bewerber machen können.

    Außerdem plant die SPD für Donnerstag, den 10.10.2019, 19 Uhr eine Nominierungsversammlung, um den Kandidaten zu wählen. Die Einladung hierzu sollen Ende September verschickt werden.

    „Mit diesem Verfahren machen wir eine transparente und breite Beteiligung aller SPD Mitglieder und der interessierten Öffentlichkeit möglich“, meint der Geschäftsführer des SPD Unterbezirks, Hans Smolenaers.

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  • mags: Bresgespark und Beller-Mühle-Park fertig

    mags: Bresgespark und Beller-Mühle-Park fertig

    Die Mitarbeiter der mags-Grünunterhaltung haben umfangreiche Sanierungsarbeiten im Bresgespark sowie im Beller-Mühle-Park abgeschlossen. Mobiliar, Bankplätze sowie Wege sind rundum erneuert worden. Jetzt laden die Parkanlagen in Mülfort und Odenkirchen die Besucher wieder zum Verweilen ein.

    Beller-Mühle-Park vorher

    Der Beller-Mühle-Park wurde von den Nachwuchskräften der mags-Grünunterhaltung bearbeitet. Sie haben am Eingang zur Einruhrstraße ein Beet mit verschiedenen Staudenpflanzen angelegt. 18 Bankplätze haben sie komplett überarbeitet. „Wir haben die Plätze neu plattiert sowie neue Bänke, Tische und Mülleimer aufgestellt“, sagt Simon Webers, Meister der mags-Grünunterhaltung und Ausbilder der mags-Landschaftsgärtner.

    Beller-Mühle-Park nachher

    Weil bereits vor der Wiedereröffnung eine Sitzkombination gestohlen wurde, kommen dort nur noch spezielle Sicherheitsschrauben zum Einsatz. Sie sollen vor Diebstahl schützen. Darüber hinaus hat die Uferbefestigung im Beller-Mühle-Park neue Wasserbausteine erhalten. Das wertet den Bereich optisch auf. Wo einst eine in die Jahre gekommene Pergola stand, ist ein vollkommen neuer Sitzbereich entstanden – mit Natursteinen, neuen Bänken und Mülleimern sowie fester Verfugung zum Schutz vor Unkraut. Zudem haben die Auszubildenden die Deckschicht der wassergebundenen Wege saniert. Im Eingangsbereich zur Duvenstraße wurden neue Bäume und Sträucher gepflanzt.

    Bresgespark vorher

    Im Bresgespark hat vor allem der große Bereich am langen Erdwall zwischen Parkplatz und Park eine Rundum-Verschönerung erhalten. So sind die völlig zerstörten Sitzgruppen und alten Mülleimer ersetzt worden. Eine Sitzgruppe ist nun barrierefrei. Die Pflasterflächen, die Hochbeet-Einfassungen aus Betonelementen, die vorhandenen Tische, Bankfragmente und Mülleimer wurden ausgebaut. „So gibt es im Bresgespark keine Angsträume mehr, denn die verbauten, versteckten und verwinkelten Ecken sind entfernt“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung. Alles sei offen und einsehbar gestaltet. Außerdem wurden 3000 Quadratmeter wassergebundene Wege saniert. Im Herbst pflanzt mags Stauden rund um die Bankplätze am Eingang des Bresgesparks zur Straße Zoppenbroich.

    Bresgespark nachher

    Weil der Niersverband in absehbarer Zeit mit der Renaturierung der Niers beginnt, wird der hintere Teil des Parks im Bereich des Spielplatzes zu einem späteren Zeitpunkt von mags erneuert.

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  • Fortführung der Videobeobachtung durch die Polizei Mönchengladbach

    Fortführung der Videobeobachtung durch die Polizei Mönchengladbach

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann hat am 29.08.2019 genehmigt, dass die polizeiliche Videobeobachtung im Bereich der Altstadt Mönchengladbach  gemäß §  15a PolG NRW ab dem 1. September 2019 um ein weiteres Jahr verlängert wird.

    “Insgesamt hat die Prüfung der zurückliegenden Einsatz- und Kriminalitätszahlen gezeigt, dass der definierte Beobachtungsbereich in der Altstadt nach wie vor ein Einsatz- und Kriminalitätsschwerpunkt ist, obwohl sich Vieles zum Besseren entwickelt hat”, so Mathis Wiesselmann.

    Die aktive Videobeobachtung erfolgt zu definierten Zeiten. Parallel zur Beobachtung sind dann immer auch Polizistinnen und Polizisten vor Ort im Einsatz, um im Bedarfsfall  zur Gefahrenabwehr und ggfls. zur Strafverfolgung intervenieren zu können. Im betreffenden Bereich sind im Jahr 2018 die Einsatzzahlen (2018: 885 Einsätze, 2017: 947 Einsätze; Rückgang um 62 Einsätze/-6,55%) und die ausgewählten Kriminalitätszahlen (2018: 493 Straftaten, 2017:  560 Straftaten, Rückgang um 67 Straftaten /-11,96%)  im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt betrachtet zwar leicht rückläufig, allerdings im Vergleich zum sonstigen Stadtgebiet nach wie vor hoch.

    Der Rückgang korrespondiert mit dem Trend, dass auch landesweit die Zahlen in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik rückläufig sind (Rückgang – 6,6%).
    Im Jahr 2018 waren im videobeobachteten Bereich 1.091 Kräfte im Einsatz, die dabei 8.712 Stunden geleistet haben.  (2017 : 1.156 Kräfte; 9.232 Stunden)
    Die Polizei Mönchengladbach hat dabei 1.289 polizeiliche Maßnahmen getroffen, wie z.B. Gefährderansprachen, Platzverweise und Freiheitsentziehungen getroffen und 146 Straftaten festgestellt.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann: “Dass Einsätze und Straftaten abnehmen, belegt die Wirksamkeit der Maßnahmen. Gleichwohl ist an diesem bleibendem Einsatz- und Kriminalitätsschwerpunkt die weitere Videobeobachtung erforderlich.  Wir bleiben hier aktiv, um bestmöglich einen Beitrag für die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürger zu leisten, die die Altstadt besuchen. So können wir sich anbahnende Straftaten früh erkennen und zielgerichtet einschreiten!”
    (wr)

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  • Verwaltung bleibt schweigsam in der Angelegenheit „Share2Drive“

    Verwaltung bleibt schweigsam in der Angelegenheit „Share2Drive“

    Die Oppositionsparteien im Mönchengladbacher Rat lassen nicht locker.
    Sie wollen wissen, wer gegen die Satzungen verstoßen hat. Bisher ohne Erfolg.

    Acht Wochen ist es her, dass die Oppositionsfraktion im Stadtrat gemeinsam bei Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (CDU) Akteneinsicht beantragt haben zur Aufklärung der undurchsichtigen Vorgänge im Zuge des Einstiegs der NEW AG bei der Entwicklung des E Autos „Sven“.

    Die NEW hatte sich bekanntlich im Juli 2018 mit 2,5 Millionen Euro an der „Share2Drive“ beteiligt, dem Entwickler des E Autos, das vor allem beim Carsharing zum Einsatz kommen soll.
    Für die Beteiligung an der „Share2Drive“ hätte die NEW laut Gemeindeordnung zwingend die Zustimmung des Stadtrates benötigt und die Bezirksregierung Düsseldorf einschalten müssen, dies es aber unterlassen. Das millionenteure Engagement der NEW bei der Share2Drive war somit widerrechtlich.
    Auch der OB hatte Presseberichten zufolge einen Verstoß der Beteiligten gegen Paragraf 108 der Gemeindeordnung NRW eingeräumt. Gleichwohl lässt das nun Verhalten der Stadtverwaltung in der Angelegenheit den unbedingten Willen zu mehr Transparenz nicht erkennen : „Wir sind in der Aufklärung der rechtswidrigen NEW Beteiligung an der Share2drive bisher nicht recht weiter gekommen“, stellt die FDP Fraktionsvorsitzende Nicole Finger fest. Bislang habe niemand die Verantwortung für das rechtswidrige Vorgehen der NEW AG übernommen. „Bei der Akteneinsicht werden uns genau die Dokumente verweigert, die hier Aufschluss geben könnten“, so Nicole Finger. „Wir wiederholen deshalb unseren Appell an Aufsichtsrat und Vorstand der NEW AG, in Abstimmung mit der Gesellschafterversammlung freiwillig Transparenz in diesen Vorgang zu bringen.“

    Hintergrund:
    Die Oppositionsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke
    hatten zunächst bei OB Reiners anwaltlich angemahnt, Zugriff auf die Dokumente in der Verwaltung zu bekommen, die die Aufsichtsratssitzung der NEW berühren. Dies hatte Reiners unter Berufung auf eine Einschätzung des städtischen Rechtsamts abgelehnt. „Grüne, FDP und Linke haben deshalb beschlossen, eine entsprechende Klage einzureichen“, sagt Grünen Fraktionschef Karl Sasserath, „leider ist es aber sehr wahrscheinlich, dass der Rechtsweg wohl etwa ein Jahr dauert.“
    Zusätzlich hatte Nicole Finger dann bei der Verwaltung Akteneinsichtnahme nach dem Informationsfreiheitsgesetz beantragt. „Das Rechtsamt teilte mit, dass die Prüfung des Anliegens noch dauere“, sagt die FDP Fraktionsvorsitzende. Grund genug für die Liberale, vor zehn Tagen auch bei der Bezirksregierung in Düsseldorf Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz zu beantragen. Auf eine Rückmeldung jenseits
    der Eingangsbestätigung wartet Nicole Finger noch, gleiches gilt für den FDP Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag, der bereits am 01.08.2019 Akteneinsicht bei der Bezirksregierung beantragt hatte.

    Linken Fraktionsvorsitzender Torben Schultz hatte sich zwischenzeitlich ebenfalls per Antrag an die Bezirksregierung gewendet und sich dabei auf die Lücken in der Akteneinsicht bei der Stadt Mönchengladbach bezogen. Auch hier steht die Antwort noch aus. Schultz hatte im Namen der Opposition auch nachgefragt wegen des Berichts der NEW AG zum Status der Rückabwicklung. Den hatte OB Reiners bis zum 16.08.19 gefordert.
    Eine Antwort gibt es auch dazu nicht.
    „Die Beteiligung der NEW verstößt gegen geltendes Recht das führt die Bezirksregierung in ihrem Schreiben vom 28.01.19 deutlich aus. Für politische Konsequenzen ist es jetzt notwendig, hier die verantwortlichen Personen auszumachen, weshalb eine größtmögliche Transparenz in der Angelegenheit geboten ist“, sind sich Nicole Finger, Karl Sasserath und Torben Schultz einig.

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  • Rheydter Hockey Club und Rheydter Spielverein Hockey und Tennis fusionieren

    Rheydter Hockey Club und Rheydter Spielverein Hockey und Tennis fusionieren

    Seit Herbst letzten Jahres haben die Vereine an einer gemeinsamen Zukunft gearbeitet.
    Die Mitglieder beider Vereine haben mit jeweils großer Mehrheit entschieden, dass die 150 Jugendlichen und rund 200 Erwachsenen Mitglieder künftig den 1905 gegründeten RSV und die Platzanlage am Gerstacker zu ihrem gemeinsamen Zuhause machen.

    Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Der gemeinsame Verein führt den Traditionsnamen Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. und wird von Bouke Stoffelsma (Vorsitzender), Dieter Beines (2. Vorsitzender) und Heike Schnitzler (Schatzmeisterin) geleitet.

    Sportausschuss-Vorsitzender Frank Boss (MdL), Wolfgang Rombey (Präsident Stadtsportbund) und Jürgen Huppertz (Sportamt Stadt) haben die beiden Vereine ausdrücklich unterstützt bei dieser sinnvollen Fusion.

    Mit dem Zusammenschluss wird auch das Logo des RSV modernisiert. „Wir wollen ein Signal setzen, dass mit dem Zusammenschluss ein Aufbruch beginnt.“, sagt der neue 1. Vorsitzende Bouke Stoffelsma. Zum Ende des gemeinsamen Sommercamps wurde es den Vereinsmitgliedern vorgestellt. Schon mit Beginn der Hallensaison soll es auf den neuen Trikots der Mannschaften sichtbar werden.

    Das große Team ehrenamtlicher Trainer und Betreuer trägt den Zusammenschluss: Zwölf Jugend-Mannschaften, Herren- und Damen-Teams einschließlich einer sehr erfolgreichen Special-Hockey Mannschaft sind in Rheydt der Verein für Hockey und Tennis.

    Auch die Tennisabteilung nimmt zu den aktuell vier Medenmannschaften wieder neue Mitglieder auf und soll sich nächstes Jahr deutlich vergrößern. Mit vier eigenen Tennisplätzen und einer „Trainerflatrate“ sind die Voraussetzungen dafür gut.

    V.r.n.l. Bernd Gothe (Ehrenvorsitzender), Bouke Stoffelsma (Vorsitzender), Heike Schnitzler (Schatzmeisterin), Dieter Beines (2. Vorsitzender). Foto: Markus Rick

    Der neue Vorstand möchte die schön gelegene Sportanlage am Gerstacker weiter aufwerten. „Die Tennisplätze wollen wir überholen und der Hockeyplatz soll für so viele Mitglieder nochmal attraktiver gestaltet werden.“ Möglich gemacht hat den Aufschwung im Hockey auch das Wertemodell des Vereins: „Wir sind sicher ein attraktiver Verein für Jugendliche. Dazu gehört neben gutem Hockey auch der Teamgeist und die gegenseitige Wertschätzung.“, so Stoffelsma.

    Zufrieden zeigt sich auch Ehrenvorsitzender Bernd Gothe, der seit 60 Jahren dem RSV und dem Hockeysport tief verbunden ist und den Zusammenschluss sehr lobt. Seit vielen Jahren ist er Träger der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Hockeybundes: „Wir hatten über 12 Jahre ein Team in der Bundesliga. Rückblickend hätten wir aber neben der 1. Mannschaft mehr für die Jugendarbeit tun sollen. Ich bin froh, dass wir mit Bouke Stoffelsma wieder einen Vorsitzenden gewinnen konnten, dem genau das auch gelingen kann. Meine Unterstützung hat er.“

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