Autor: Harald Wendler

  • Vermisst: Dringende Suche der Polizei nach 13-Jähriger

    Vermisst: Dringende Suche der Polizei nach 13-Jähriger

    Die Polizei Mönchengladbach sucht derzeit eine 13-Jährige, die suizidale Gedanken haben soll. Vor allem vor dem Hintergrund eines bereits erfolgten Versuches, sich das Leben zu nehmen, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

       Die junge Frau wird seit dem 9. Oktober aus einer Jugendeinrichtung vermisst. In den sozialen Medien hat sie sich vor zwei Tagen bedankt und verabschiedet.

       Bis Mitte Juli lebte die Vermisste in Bonn. Ihren Lebensmittelpunkt und ihre sozialen Kontakte dürfte sie demnach dort haben.

       Die Polizei fragt: Wer hat die junge Frau in den vergangenen Tagen gesehen und / oder mit ihr gesprochen? Wer kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Andreas Terhaag: Neue Streifenwagen für die Polizei NRW

    Andreas Terhaag: Neue Streifenwagen für die Polizei NRW

    Die Polizei in NRW erhält neue Streifenwagen. Bei der Vorstellung der neuen Streifenwagen am Rande der Plenartage vor dem Plenum konnte sich der FDP-Landtagsabgeordnete Terhaag ein Bild machen. „Es ist gut, dass die Modernisierungsoffensive für die Polizei fortgesetzt wird. Unsere Polizei braucht die Unterstützung der Politik, denn die Beamtinnen und Beamten sind jeden Tag für unsere Sicherheit im Einsatz“, erklärt Terhaag.

    Mit den Modellen Ford S-Max und Mercedes-Benz Vito stehen gleich zwei Fahrzeuge für die Kreispolizeibehörden zur Auswahl. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die neuen 2200 Fahrzeuge nach und nach die alten 3er-BMWs ersetzen. Von den 2200 neuen Streifenwagen entfällt ein Drittel auf den Ford S-Max, ein weiteres Drittel auf den Mercedes Vito. Beim restlichen Drittel können die 47 Kreispolizeibehörden in NRW selber entscheiden, welches der beiden neuen Fahrzeuge vor Ort genutzt werden soll. Die Polizistinnen und Polizisten haben in den neuen Fahrzeugen auch endlich genügend Platz für die Ausrüstung. Beim Vorgängermodell hatte es immer wieder Kritik wegen Platzmangels gegeben.

    Entscheidend bei der Auswahl der Fahrzeuge war, dass diejenigen, die tagtäglich mit den Fahrzeugen umgehen müssen, zufrieden mit den Autos sind. Deshalb wurden die Polizistinnen und Polizisten erstmals an der Auswahl der Fahrzeuge beteiligt: 100 Beamtinnen und Beamten testeten die Fahrzeuge. „Es ist gut, dass die Polizistinnen und Polizisten anders als in der Vergangenheit diesmal mit entscheiden konnten und der Auswahlprozess professionell durch das Fraunhofer-Institut begleitet wurde. So sorgt man für einsatztaugliche Fahrzeuge.“, betont Terhaag. „Mit neuen Streifenwagen, Smartphones, Schutzhelmen und erhöhten Einstellungszahlen treibt die NRW-Koalition die Modernisierungsoffensive der Polizei voran. Was bei der Ausstattung der Polizei unter der rot-grünen Vorgängerregierung jahrelang versäumt wurde, wird nun aufgeholt. Das ist richtig. Denn, wer für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger in NRW täglich sein Leben und seine Gesundheit riskiert, hat nicht nur Respekt, sondern auch eine topmoderne Ausstattung verdient“, sagt Terhaag.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Eigentümer gesucht: Wem gehören diese Schlüssel?

    Eigentümer gesucht: Wem gehören diese Schlüssel?

    Bei einer polizeibekannten Straftäterin stellten Mönchengladbacher Polizisten in den vergangenen Tagen diverse Schlüsselbunde sicher. Sie stammen vermutlich aus Diebstählen aus Kraftfahrzeugen und / oder Wohnungseinbrüchen.

    Durch die Sicherstellung ist nun erstmal gewährleistet, dass keine unbefugten Personen mit unlauteren Absichten hiermit in die Objekte gelangen können. Nun suchen die Ermittler dringend die Eigentümer. Zum einen, um sie wieder an den rechtmäßigen Besitzer auszuhändigen – zum anderen aber auch, um die Gegenstände den entsprechenden Taten zuzuordnen.

    Berechtigte oder Zeugen, die Hinweise zu einer Tat und / oder einem Eigentümer machen können werden gebeten, sich unter der 02161-290 zu melden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • EWMG – Seestadt mg+ GmbH   – Grundstücksverkäufe vollzogen

    EWMG – Seestadt mg+ GmbH – Grundstücksverkäufe vollzogen

    Gemeinsam mit seinen Standpartnern hat sich die Stadt um Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin und Dr. Ulrich Schückhaus als Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft EWMG auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München Investoren und Projektentwicklern aus aller Welt präsentiert.
    Klaus Franken, Managing Director bei Catella, und Ralph Schneemann als Geschäftsführer der BEMA Gruppe waren in der “Mönchengladbacher Runde” auf dem Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein vertreten.

    “Die Aufbruchsstimmung ist in der ganzen Stadt spürbar. Mönchengladbach ist eine Stadt mit unterschätztem Potenzial”, so Franken. Catella investiert in die Seestadt mg+.
    Der Projektentwickler hat am 1. Oktober mit der EWMG einen Kaufvertrag mit der von Catella gegründeten Seestadt mg+ GmbH unterzeichnet. Damit wird eines der größten und wichtigsten Projekte der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt immer konkreter. Mit dem Kaufvertrag hat sich der Investor den Zugriff auf die Grundstücke an der Breitenbachstraße, Lürriper Straße und Kranzstraße gesichert. Das Areal hat eine Gesamtgröße von rund 105.000 qm. Davon gehen nach derzeitiger Planung rund 78.000 qm in den Besitz der Seestadt mg+ GmbH über, die künftigen öffentlichen Flächen für See, Promenade sowie Grünflächen verblieben in städtischer Hand. Der Kaufvertrag verpflichtet den Investor auf die Rahmenbedingungen, die derzeit im Bebauungsplan ausgearbeitet werden. Neben dem ca. 20.000 qm großen See sind unter anderem ein schneller Radweg, innovative Spielflächen sowie zwei Kitas in der neuen Seestadt mg+ vorgesehen. 40 Prozent der geplanten Wohnflächen sollen für definierte Zielgruppen vorgehalten werden, zehn Prozent entfallen auf den geförderten Wohnungsbau. Franken ist zuversichtlich, dass die Bauanträge noch dieses Jahr eingereicht werden können. Der Baubeginn ist für nächstes Jahr avisiert.

    Auch die BEMA Gruppe investiert in die Stadt und realisiert das Projekt “19 Häuser” am Europaplatz. Da das Projektgrundstück in den heutigen Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) hineinrückt, ist eine räumliche und betriebliche Umplanung erforderlich. Dafür haben BEMA, Stadt und NEW eine Absichtserklärung unterzeichnet. “Wir wollen das Projekt zügig vorantreiben und mit dem Projekt 19 Häuser, dem ZOB mg+ und der Umgestaltung des Europaplatzes einen neuen Stadteingang schaffen”, versicherte BEMA-Geschäftsführer Ralph Schneemann in München. Das erforderliche Bebauungsplanverfahren läuft. Der Abriss von Haus Westland soll zeitnah nach dem Satzungsbeschluss, voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2020, erfolgen.

    Auch weitere Projekte standen auf der EXPO REAL im Fokus. Für das REME-Areal startete im Mai die Suche nach einem Investor für den ersten Teilbereich des ehemals militärisch genutzten REMEGeländes. Den Zuschlag erhielt die Instone Real Estate Development GmbH. Der jetzt in München erstmals präsentierte Siegerentwurf für den südlichen Teil des 42.000 qm großen REME-Geländes sieht ein urbanes Freiraumkonzept und Nachbarschaftsplätze vor. Insgesamt rund 300 Wohneinheiten mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Wohnformen machen den Standort für alle Nutzergruppen interessant. Als städtebauliche Landmarke und Reminiszenz an die frühere militärische Nutzung bleibt die 190 Meter lange denkmalgeschützte Panzerhalle erhalten. Instone plant hier eine Mischnutzung aus Handel, Dienstleistung und Gastronomie.

    Im Auftrag der Stadt hat die EWMG den ersten Bauabschnitt des neuen Wohnquartiers “Maria-Hilf- Terrassen” ausgeschrieben. Gesucht wird ein Investor für das denkmalgeschützte Gebäudeensemble im Nordosten des Areals. Der denkmalgeschützte Gebäudeteil soll erhalten werden. Der nicht-denkmalgeschützte Bereich wird durch einen architektonisch anspruchsvollen Aufbau erweitert. In einem zweistufigen Vergabeverfahren sucht die EWMG nun das beste Konzept. Der Abriss der übrigen Klinikgebäude erfolgt zeitnah, die baureif gemachten Baufelder werden voraussichtlich ab 2021 vermarktet. Bis zum 15. November 2019 können interessierte Investoren und Projektentwickler ihre Bewerbungen für den ersten Bauabschnitt abgeben.

    Interessiert haben Projektentwickler und Investoren auch die Planungen für das Flughafen-Areal zur Kenntnis genommen. Der Pachtvertrag mit der Trabrennbahn wird zum 31. Dezember 2021 gekündigt. Damit kann das 140.000 qm große Areal für eine Entwicklung des Flughafens erschlossen werden. Darüber hinaus werden neue Hallen von den Unternehmen Elite Jet Service und Rheinland Air Service (RAS) gebaut. Außerdem beginnt der Bau einer flughafen-eigenen Halle voraussichtlich auch noch in diesem Jahr, um die Nachfrage nach Hangarplätzen möglichst bald bedienen zu können. Denkbar ist ein Innovationspark, der die idealen Bedingungen am Flughafen nutzen kann.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Nach Listerien-Verdacht bei Wurstwaren: Stadt überwacht Rückrufaktion

    Nach Listerien-Verdacht bei Wurstwaren:
    Stadt überwacht Rückrufaktion

    Nachdem die hessische Firma Wilke, Waldecker Fleisch- und Wurstwaren alle ihre Wurstprodukte zurückgerufen hat, weil der Verdacht besteht, dass sie mit Listerien-Bakterien befallen sind, überwacht der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit die Rückrufaktion. Denn auch in Mönchengladbach wurden die betroffenen Produkte vertrieben.

    Seit dem vergangenen Donnerstag bis Montagvormittag wurden der Stadt Mönchengladbach über das in NRW zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bisher rund 30 Betriebe mitgeteilt, die Wurstwaren der Firma Wilke bezogen haben. Dazu gehören Restaurants und Caterer, Groß- und Zwischenhändler, Kantinen und Einzelhändler.

    Der Fachbereich hat die betroffenen Betriebe über den Rückruf informiert und sie belehrt, dass die Ware nicht “in Verkehr gebracht” (also verkauft oder verarbeitet) werden darf. Derzeit sind die Mönchengladbacher Verbraucherschützer dabei, die betroffenen Betriebe aufzusuchen und die Maßnahmen zu kontrollieren.

    Die betroffenen Waren sind durch das auf allen Verpackungen angebrachte ovale ldentitätskennzeichen “DE EV 203 EG” eindeutig zu erkennen. Waren der Firma Wilke wurden aber auch in loser Form über Wursttheken, Großküchen und Kantinen in den Verkehr gebracht. Auch hier wurden die in Mönchengladbach betroffenen Unternehmen informiert und noch vorhandene Restbestände gesichert.

    Was sind Listerien?

    Listerien sind Bakterien, die in der Natur häufig vorkommen. Nur sehr wenige Menschen, die sie aufnehmen, erkranken an der sogenannten Listeriose. Bei gesunden Erwachsenen verläuft die Infektionskrankheit meist unauffällig oder nimmt einen harmlosen Verlauf mit grippeähnlichen Symptomen mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können auch schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden.

    Was sollten die Verbraucher tun?

    Personen, die betroffene Produkte verzehrt haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und ihren Arzt auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen. Schwangere, die betroffene Produkte verzehrt haben, sollten sich auch ohne Symptome in ärztliche Behandlung begeben und sich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome ist dies nicht sinnvoll.

    Verbraucherinnen und Verbraucher, die betroffene Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren. Alle Kunden können den Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Größere Sicherheit wurde versprochen…

    Größere Sicherheit wurde versprochen…

    Es ist nicht wirklich erkennbar wie und wann diese Landesregierung ihr Versprechen an die Bevölkerung in die Tat umsetzen will. Auch der ehemalige Vorsitzende des Polizeibeirates und heutige Landtagsabgeordneter Frank Boss , er möchte Oberbürgermeister werden, war zur Landtagswahl angetreten, um sich einzusetzen für eine bessere Polizeipräsenz in Mönchengladbach.
    Frustrierend ist es mit ansehen zu müssen: ständig geschehen eine größere Anzahl an Verbrechen in unserer Stadt, fast täglich meldet die Polizei mehrere Einbrüche, mehrere Autodiebstähle, mehrere Trickdiebstähle.

    Am heutigen Montag waren es neun relevante Meldungen aus dem Polizeipräsidium, keine banalen Verkehrsvergehen.
    Gibt es eine erkennbare Reaktion auf solche Häufungen seitens der Politik?
    Werden es wieder lediglich Statistik-Schönfärbereien werden um die Bürger zu beruhigen?
    Oder gibt es einen neuen Vorstoß der Bürgerwehr Befürworter.
    Es gibt Handlungsbedarf.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sie demonstrieren Verantwortlichkeit – Verantwortung übernehmen will niemand

    Sie demonstrieren Verantwortlichkeit – Verantwortung übernehmen will niemand

    Wen wundert´s, dass die Glaubwürdigkeit der Groko in Mönchengladbach immer mehr den Bach runtergeht. Das Possenspiel in der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch war ein Musterbeispiel dafür. Nach mehr als zweistündiger Debatte gab es nur ein Zwischenergebnis: es soll geprüft werden, ob die Aufsichtsratsmitglieder den Ratsmitgliedern erklären dürfen, wer die Streichung eines schriftlichen Vorbehaltes im Beschluss des Verwaltungsrates der NEW zum Erwerb einer Beteiligung an der Share2drive GmbH veranlasst oder vorgenommen hat. Dieser Vorgang war nicht rechtens und muss deshalb geklärt werden.
    Unsere Politiker der Groko, auch der Kämmerer, auch unser Oberbürgermeister möchten wohl eine Aufklärung des Beteiligung-Debakels verhindern. Sie mauern, verschanzen sich hinter der Verschwiegenheitspflicht nach dem Aktiengesetz.
    Sie wissen wohl genau: Einen Berichtszwang wird es nicht geben.
    Mönchengladbachs Mitglieder im Aufsichtsrat der NEW sind: Felix Heinrichs (SPD), Hans Wilhelm Reiners (CDU), Dr. Hans Peter Schlegelmilch (CDU) (AR-Vorsitzender).
    Der Vorstand der NEW meint mit honorigem Unterton, er habe den Rat nicht übergehen wollen, das sei nicht seine Absicht gewesen.

    Es war Absicht, ansonsten hätte er spätestens nach dem Hinweis der Regionalvertreter auf die mögliche Unrechtmäßigkeit des Vorgangs eingelenkt. Auch ohne Aussage der politischen Aufsichtsratsmitglieder reichen mir die gelieferten Hinweise aus der Ratssitzung:
    Man wollte diesen Deal gegen alle Warnrufe. Es folgte das Schmierentheater.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Jecker die Kassen nie klingeln…

    Jecker die Kassen nie klingeln…

    Fakt ist lediglich: Mönchengladbacher Politik und der Handel kennen keine Grenzen…
    Sie kennen sehr wohl das „Geschäft“ und sei es mit dem Hoppediz.
    Dessen Erwachen erfreut die Karnevalisten allerorts am 11.11. ; in Mönchengladbach ist es gleichgültig wann, Hauptsache der Laden brummt und die Kasse klingelt an einem verkaufsoffenen Sonntag.
    Genehmigt und beschlossen am vergangenen Mittwoch durch unsere ach so dehnbare Politik-Garde.
    Unsere brauchtumsfreudigen Stadträte entscheiden nun mal nach Gutdünken.
    So am vergangenen Mittwoch in der Ratssitzung: Hoppediz-Erwachen wird am Sonntag, 10 November 2019 vor dem Minto gefeiert.
    Nicht so die einzig sattelfesten Linken, sie wetterten „Frevel“. Brauchtum ist eben auch Geschmacksache.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zerschlagene Autoscheiben in Mülfort und Giesenkirchen

    Zerschlagene Autoscheiben in Mülfort und Giesenkirchen

    In der vergangenen Nacht ist offensichtlich jemand durch Mülfort und Giesenkirchen gezogen, der es auf die Fahrer- und/oder Beifahrerscheiben von Pkw abgesehen hatte.

    Bislang haben sich zehn Autobesitzer bei der Polizei
    Mönchengladbach gemeldet. Sie alle geben übereinstimmend an, dass bei ihrem Pkw in der vergangenen Nacht an der Fahrer- und/oder Beifahrerseite die Scheibe eingeschlagen wurde. Bei einem der Fälle wurde Beute gemacht. Hierbei handelt es sich unter anderem um Werkzeug.

    Die Tatzeiten liegen zwischen 22 Uhr und 7.30 Uhr. Die
    beschädigten Fahrzeuge standen geparkt an folgenden Straßen:
    Duvenstraße, Mülgaustraße, Giesenkirchener Straße, Bruchstraße, Brückenstraße und Kruchenstraße. Es handelt sich um Autos der Hersteller Opel, Audi, Volvo und Fiat, gebaut zwischen 2008 und 2017.

    Die Polizei rechnet damit, dass weiterer Schaden entstanden ist und bittet noch nicht erfasste Betroffene, sich telefonisch unter der 02161-290 oder online über die Internetwache zu melden. Ebenso werden Hinweise von Zeugen erbeten, die in diesem Bereich in der letzten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten. (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aufbruch Fahrrad – Anhörung im Verkehrsausschuss des Landtags NRW

    Aufbruch Fahrrad – Anhörung im Verkehrsausschuss des Landtags NRW

    In Sachen Volksinitiative Aufbruch Fahrrad schlägt nun die Stunde des Parlaments!

    Morgen, am 02. Oktober 2019, findet die Anhörung im Verkehrsausschuss des NRW Landtags statt.
    Die Vertrauenspersonen Dr. Ute Symanski, RADKOMM, und Thomas Semmelmann, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Clubs NRW, sind eingeladen, die Anliegen von Aufbruch Fahrrad vorzutragen und beantworten die Fragen der Mitglieder des Verkehrsausschusses. Aufbruch Fahrrad ist die erste Volksinitiative für ein Mobilitätsthema in NRW. Und zahlenmäßig die erfolgreichste Unterschriftensammlung für das Thema „Fahrrad“ in ganz Deutschland.

    Ein Jahr lang hatten tausende Menschen in ganz NRW Unterschriften für den Ausbau der Fahrradmobilität gesammelt. 66.000 Stimmen waren für eine erfolgreiche Volksinitiative in NRW erforderlich – am Ende haben mehr als dreimal so viele Menschen unterschrieben: Aufbruch Fahrrad hat insgesamt 206.687 Stimmen erreicht. Und nicht nur in den Städten wurde gesammelt: Von 396 Kommunen in NRW liegen aus 394 Unterschriften vor. Ganz NRW will einen Aufbruch Fahrrad! 

    “So viele Menschen in NRW wünschen sich eine andere Verkehrspolitik. Dieser Erfolg zeigt, dass die Menschen im Land der Politik weit voraus sind. Nur das Fahrrad wird unsere Städte retten“, sagt Dr. Ute Symanski, Initiatorin der Volksinitiative. „Ich hoffe, die Politik versteht diesen Weckruf.“

    “206.687 Unterschriften sind ein politisches Signal, an dem die Landesregierung nicht vorbeikommt. Mit dem fulminanten Rückenwind und der Unterstützung unterschiedlichster Akteure fordern wir ein Fahrradgesetz für NRW, denn wir sehen gute Chancen, dass sich jetzt etwas für den Radverkehr tut“, sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW und Mitinitiator der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad.

    Maßnahmen zur Steigerung der Radverkehrs
    Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad fordert den Aufbruch in ein modernes, bewegliches NRW. Ziel ist, dass neun Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität umgesetzt und in einem Fahrradgesetz für NRW verankert werden:

    1. Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen
    2. NRW wirbt für mehr Radverkehr
    3. 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr
    4. 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr
    5. Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen
    6. Mehr Fahrrad-Expertise in den Ministerien und Behörden
    7. Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr
    8. Fahrradparken und E-Bike Stationen
    9. Förderung von Lastenrädern

    Ausführliche Informationen unter www.aufbruch-fahrrad.de.

    NRW hat alle Voraussetzungen für den Umstieg auf eine moderne Fahrradmobilität, doch die Realität sieht momentan anders aus. Viele Radwege sind in einem schlechten Zustand, werden oft unterbrochen und wechseln vom Bordstein auf die Fahrbahn und wieder zurück. So müssen sich Radfahrende ihren Weg durch die Stadt suchen, anstatt auf eine sichere, komfortable und klar erkennbare Radverkehrsinfrastruktur zurückgreifen zu können. 

    Die Volksinitiative wurde von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen, das beispiellos in Deutschland ist. Rund 215 Verbände und Vereine bilden das Aktionsbündnis Aufbruch Fahrrad. Darunter sind die großen Umweltschutz- und Mobilitätsverbände ebenso wie Nachbarschaftsinitiativen oder Sportvereine.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gerd Köcker und Freunde – Sprechen-Singen-Spielen

    Gerd Köcker und Freunde – Sprechen-Singen-Spielen

    Am Samstag den 26.10.2010 veranstaltet die Kulturkapelle Gerkerath eine Zusammenfassung von Gesprochenem, Gesungenem, und Gespielten von Gerd Klöcker, der unter dem Titel Textklang sein Publikum an einem Teil seines kreativen Schaffens teilhaben lässt.

    Die künstlerischen Aktivitäten des 1951 in Gerkerath geborenen krea(k)tiven Individualisten beliefen sich Anfang der 70 er Jahre schwerpunktmässig als Sologitarrist in progressiven Rockbands wie Stormy Monday, wo ausschliesslich seine eigenen Kompositionen gespielt wurden. In dieser Zeit gab es schon gemeinsame Konzerte mit Bands wie Birth- Control und Atlantis.
    Nach Stormy Monday folgte dann die Classic- Rockruppe Wallenstein. Danach folgen Bands wie Ligthouse, Mony and friends und FUN.
    Um dem Ton eine Seele zu geben baut er seit geraumer Zeit seine Gitarren selbst. Hinzu kommt dann sein Wirken im Rahmen von eigenen Textlesungen, die im Stil von Performances mit mehreren Mitwirkenden unter Titeln wie zum Beispiel Wortbilder oder Textklang aufgeführt werden sowie noch Installationen, Projektionen, Skulpturen, Bilder und Zeichnungen.

    Seine Faustlesungen an Karfreitag in der Krypta des Mönchengladbacher Münsters sind bereits seit längerem ein Kulturtipp.

    Das an diesem Abend Gesprochene Gesungene und Gespielte beinhaltet meist autobiographisch basierende Songs Texte und Gedichte.

    Kernteam von Gerd Klöcker bilden wie immer die Friends, Darsteller und Darstellerinnen; die durch ihr emphatishes Mitwirken den dargebotenen Vorträgen stets etwas persönlich individuelles geben; die auch letztes Jahr als Mitwirkende am erfolgreichen Gelingen der Aufführung von Gerd Klöckers Performance Wortbilder auf der Studiobühne im Stadttheater Mönchengladbach beigetragen haben.

    Sie bilden auch den größten Teil von Klöckers Band Friends.
    Gerd Klöcker freut sich an diesem Abend über Gäste, die ihm nahestehen, und mit ihrem Beitrag die Veranstaltung bereichern.

    Wo             : Kulturkapelle Gerkerath 41179 Mönchengladbach
    Wann        : Samstag den 26.10.2019
    Einlass       : 18.30
    Beginn       : 19.00

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.
    Es wird um eine Spende für den Erhalt der Kulturkapelle gebeten

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • KAG: ein teures Bürokratie-Monster

    KAG: ein teures Bürokratie-Monster

    Die Landesregierung NRW hat angekündigt, dass sie die Straßenausbaubeiträge mit einem Förderprogramm in Höhe von 65 Millionen Euro zwar senken möchte, an den Beiträgen will sie aber festhalten.

    Die Abwicklung über ein Förderprogramm verursacht in den Kommunen ein deutliches Mehr an Bürokratie. Schon jetzt stehen die Einnahmen aus den Beiträgen und der Aufwand, der für die Erhebung anfällt, in keinem Verhältnis zueinander. Durch den Aufwand, den das Förderprogramm verursacht, wird sich dieses Verhältnis weiter verschlechtern.

    Im nun vorgelegten Entwurf für den Haushalt 2020 veranschlagt die Landesregierung alleine für die Betreuung dieses Förderprogramms im Ministerium von Ministerin Scharrenbach 1,25 Millionen Euro.
    Kosten der Kommunen sind dabei noch nicht berücksichtigt.

    Dazu erklärt Stefan Kämmerling, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW: „Dass das so vollmundig angekündigte, schlanke Verfahren rund um das Förderprogramm in den Kommunen für deutlichen Mehraufwand sorgen wird, ist abzusehen. Der Haushaltsansatz der Ministerin in Höhe von 1,25 Millionen Euro belegt jetzt, was für ein Bürokratiemonster geschaffen werden soll.

    Am einfachsten wäre es, die Beiträge ganz abzuschaffen und den Kommunen die wegfallenden Beiträge aus dem Landeshaushalt zu erstatten. Das würde ein ungerechtes System beenden und wäre ein echter Beitrag zum Bürokratieabbau.“

    Hintergrund:
    Der vorgelegte Entwurf für den Haushalt 2020 sieht im Einzelplan 08 (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung) im Kapitel für das Ministerium selbst (Kapitel 010) unter dem Titel 547 23 011 (Sächliche Verwaltungsausgaben für die Umsetzung der Förderung von beitragspflichtigen Straßenbaumaßnahmen nach § 8 KAG) 1,25 Millionen Euro vor.

    In den dazugehörigen Erläuterungen heißt es:
    „Veranschlagt sind Ausgaben für die Umsetzung und Steuerung des neuen Förderprogramms (Kapitel 08 200 Titelgruppe 60).
    Hierzu gehören:

    •             die IT-Unterstützung,
    •             die Einrichtung eines Steuerungs- und Berichtswesen sowie
    •             die administrative Umsetzung des Förderprogramms.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Quo Vadis Leichtathletik?

    Quo Vadis Leichtathletik?

    „Was ist wichtiger, der 7. Platz oder dass Sie überlebt haben?“

    Aus ARD-Übertragung am 29.9.2019

    Das fragte ein Moderator den deutschen Teilnehmer am 50 km Geher Wettbewerb. Etliche Athleten mussten mit Kreislaufproblemen aufgeben.

    Welcher Zynismus. Auch Sportmoderatoren der öffentlich-rechtlichen Anstalten müssen sich fragen lassen, ob sie diesen Bild-Zeitung-Journalismus weiter vortragen wollen.
    Nicht nur, dass die Leichtathletik-WM in Doha meines Erachtens nicht hätte stattfinden dürfen. So wissentlich die Gesundheit aller teilnehmende Menschen aufs Spiel zu setzen gehört durch Nichtteilnahme gewürdigt.
    Es gibt schließlich andere Möglichkeiten.

    Alle Teilnehmer an der Olympiade wissen seit langem, in Tokio wird es wohl noch wärmer sein. Wozu das Ganze dann, es sind und bleiben unzumutbare und unfaire Wettkämpfe. Der Geldgier auch in der Leichtathletik werden keine Grenzen gesetzt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Thomas Bley wird ab 01. Januar 2020 zweiter Vorstand der NEW”

    “Thomas Bley wird ab 01. Januar 2020 zweiter Vorstand der NEW”

    Thomas Bley wird ab dem 01. Januar 2020 neben Frank Kindervatter zweiter Vorstand der NEW AG. Der Aufsichtsrat der NEW AG folgte in seiner Sondersitzung am Mittwoch einstimmig dem Vorschlag des Personalausschusses. Der 53-jährige Bley tritt die Nachfolge von Armin Marx an, der im Mai 2018 verstarb. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Thomas Bley einen neuen Vorstand gefunden haben, der aufgrund seiner umfassenden Expertise die Zukunftsfragen der NEW mit einem großen Fachwissen angehen und gestalten wird“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Hans Peter Schlegelmilch.
    Der designierte Vorstand Thomas Bley ist seit November 2016 Leiter des Bereichs Spezialservice Strom bei der Westnetz GmbH, einer innogy-Tochter. Zuvor leitete er das Regionalzentrum Westliches Rheinland am Standort Düren und verantwortete als Prokurist das Strom- und Gasnetz des Verteilnetzbetreibers. Weitere berufliche Erfahrungen sammelte er bei RWE in den Bereichen internationale Netzsteuerung sowie der Planung, dem Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen. Zudem war er Geschäftsführer der Energie Mechernich GmbH und der Stromnetz Euskirchen GmbH.

    „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit meinem neuen Kollegen, und werde alles tun um ihm einen schnellen Einstieg in das Unternehmen zu ermöglichen. Nach den ersten Begegnungen bin ich mir sicher, dass wir ein gutes Führungsteam sein werden, dass auf die Unterstützung der Belegschaft vertrauen darf.“, so NEW-Vorstand Frank Kindervatter. Herr Bley soll der Belegschaft auf der Betriebsversammlung Ende des Jahres vorgestellt werden.
    Bley geht mit Begeisterung an die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Aufgaben und Herausforderungen als zweiter Vorstand und auf die Zusammenarbeit mit den Führungskräften und den Mitarbeitern“.
    Der Diplom-Ingenieur ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Ob Thomas Bley auch als Geschäftsführer in der Daseinsvorsorge tätig werden wird, entscheiden die Aufsichtsräte der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und Viersen. Die Bereitschaft, sich in diesen Themenfeldern zu engagieren, ist selbstverständlich vorhanden.
    „Rückblickend war es wichtig, die Entscheidung zur Nachbesetzung nicht voreilig und unter Zeitdruck zu treffen. Frank Kindervatter und Thomas Bley ergänzen sich in fachlicher und menschlicher Hinsicht sehr gut. Ich möchte mich bei Frank Kindervatter bedanken, der das Unternehmen über zwei Jahre alleine gut geführt und wesentliche Entwicklungen vorangetrieben hat“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Schlegelmilch.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „share2drive“: Oppositionsparteien klagen auf Akteneinsicht

    „share2drive“: Oppositionsparteien klagen auf Akteneinsicht

    Die Fraktionen von FPD, Grünen und Linken im Stadtrat haben jetzt Klage eingereicht  im Verfahren der rechtswidrigen NEW-Beteiligung an der „share2drive“, dem Entwickler des E-Autos „Sven“. Die Oppositionsparteien, vertreten durch den Münsteraner Verwaltungsrechtler Wilhelm Achelpöhler, machen ihr Recht auf weitergehende Akteneinsicht geltend, um endlich aufzuklären, wie es zum Kauf der Geschäftsanteile an der „share2Drive“ durch die NEW AG kommen konnte. Aus Sicht der Opposition, die sich bei ihrer Klage auf Paragraf 55 Abs. 4 Satz1 der nordrhein-westfälischen Gemeindeordnung beruft, bestehen keine Regelungen, das Akteneinsichtsrecht in dieser Sache zu beschränken oder auszuschließen.

    Das sieht die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU)   – noch – anders: Sie hatte den drei Fraktionen bislang  Akteneinsicht in den Teil der Dokumente verweigert, die die Kommunikation mit der NEW AG betreffen und die Aufschluss geben könnten in der insbesondere für die Ratsmehrheit von CDU und SPD so misslichen Angelegenheit. Angeblich stehe dem das Aktienrecht entgegen, da Aufsichtsrats­mitglieder ja einer besonderen Verschwiegenheit unterlägen.

    Die Opposition indes macht geltend, sie verlangte keine Berichte der Aufsichtsratsmitglieder, sondern nur Einsicht in die Unterlagen. „Wir nehmen mit unserem Akteneinsichtsrecht eine Kontrollfunktion wahr“, stellt Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath fest. Die Kontrolle der Verwaltung durch Einsicht in die Akten diene der Gewährleistung des Demokratieprinzips. Die Einschränkung der Kontrolle gegenüber Aktiengesellschaften gelte nicht für die Stadtverwaltung, die vom Rat sehr wohl kontrolliert werden dürfe und im Sinne der Demokratie auch müsse.

    „Wir können auch nicht nachvollziehen, warum wir genau in die Teile des Schriftverkehrs keine Einsicht bekommen, die erklären müssten, wie es zu der widerrechtlichen Beteiligung kommen konnte. Als Mitglieder des Rates vertreten wir schließlich die Bürgerinnen und Bürger, denen die NEW AG mehrheitlich gehört “, ergänzt Nicole Finger, deren Appell an Aufsichtsrat und Vorstand der NEW AG, in Abstimmung mit der Gesellschafterversammlung freiwillig Transparenz in diesen Vorgang zu bringen, nicht gefolgt worden war.

    Zum Hintergrund: Die NEW hatte sich im Juni 2018 mit 2,5 Millionen Euro an der „Share2Drive“ beteiligt, dem Entwickler des E-Autos, das vor allem beim Carsharing zum Einsatz kommen soll. Für die Beteiligung an der „Share2Drive“  hätte die NEW laut Gemeindeordnung zwingend die Zustimmung des Stadtrates benötigt und die Bezirksregierung Düsseldorf als Kommunalaufsicht einschalten müssen, dieses aber unterlassen. Das millionenteure Engagement der NEW bei der „share2Drive“ war somit widerrechtlich. OB Reiners hatte zwar einen Verstoß der Beteiligten gegen Paragraf 108 der Gemeindeordnung NRW eingeräumt, aber unter Berufung auf eine Einschätzung des städtischen Rechtsamts abgelehnt, den Fraktionen von FDP, Grünen und Linken Einsicht in die Korrespondenz und die Aktennotizen im Schriftverkehr zwischen Stadtverwaltung, Bezirksregierung Düsseldorf und der NEW AG  zu gewähren.

    „Warum sich die Stadtverwaltung in dieser Sache so sperrt, können wir einfach nicht nachvollziehen. Es muss doch darum gehen, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurück zu gewinnen, weswegen größtmögliche Transparenz die richtige Antwort wäre“, moniert Torben Schultz (Linke). Immerhin hätte die Bezirksregierung Düsseldorf in ihrem Schreiben vom 28.01.19 ja sehr deutlich gemacht, dass die Beteiligung der NEW AG gegen geltendes Recht verstößt.

    „Herr Reiners sollte sich in seiner Funktion als Verwaltungschef für eine größtmögliche Transparenz in der Angelegenheit einsetzen“, meint Karl Sasserath. Es sei nun höchste Zeit, die für die Misere verantwortlichen Personen auszumachen, um die notwendigen politischen Konsequenzen ziehen zu können.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen

    Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen

    Die Stadtverwaltung bleibt am Freitag, 4. Oktober geschlossen. Hintergrund der Schließung am “Brückentag” nach dem Tag der Deutschen Einheit ist der vom Rat beschlossene Haushaltssanierungsplan. Durch die Schließung werden Urlaubstage und Überstunden bei den Verwaltungsmitarbeiten abgebaut. So müssen für diese Tage keine Rückstellungen gebildet werden, die den städtischen Haushalt am Ende des Jahres belasten.

     Geschlossen sind am Freitag, 4. Oktober, alle Ämter und Fachbereiche, mit folgenden Ausnahmen:

    Der KOS und die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes sowie die Feuerwehr haben regulären Dienst.

    Die Kurse der Volkshochschule und der Unterricht an der Musikschule finden wie gewohnt statt.

    Schulen, Kitas und LENA-Gruppen sind ebenfalls von der Schließung ausgenommen.

    Die Schul- und Stadtteilbibliotheken Rheindahlen und Giesenkirchen bleiben geschlossen. Die Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus und die Stadtteilbibliothek Rheydt sind, sowie an dem darauffolgenden Wochenende, geöffnet. (Details zu den Öffnungszeiten unter www.stadtbibliothek-mg.de. 24 Stunden 7 Tage die Woche ist die Stadtbibliothek zudem online und über die Außen-Rückgabe an der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus nutzbar.) Am Museum Schloss Rheydt findet vom 3. bis 6. Oktober das Herbstfestival (täglich von 10 bis 18 Uhr) statt.

    Das Museum Abteiberg ist am Donnerstag und Freitag wie gewohnt geöffnet. Für Notfälle und besondere Gefahrensituationen hat die Stadtverwaltung – wie an Sonn- und Feiertagen – Rufbereitschaften eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger sollten sich in solchen Fällen an Feuerwehr oder Polizei wenden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Im Westen was Neues: SPD- Kandidat stellt sich vor

    Im Westen was Neues: SPD- Kandidat stellt sich vor

    Reden halten, vorgefertigte Antworten ablesen, das kann (fast) jeder.
    Felix Heinrichs gewinnt auf seinen Vorstellabenden mit seiner Talk-Runde, er macht es anders, ist anders als übliches. Seine Parteifreunde, für die ist diese Vorstellung gedacht, quittieren diese Offenheit mit freimütigen Fragen, nehmen kein Blatt vor den Mund. Gestern war er in Rheindahlen, in einer wiederhergestellten, alten Gaststätte, urig.

    Er spricht frei, ohne Vorlage, so wie es gerade passt. Sein Moderator, Philipp Braun von Radio 90,1 liefert punktuell den Einstieg zu den Themen. So lernt jeder gerne den Menschen Felix Heinrichs kennen. Er kommt an.  

    Für den OB-Posten fühlt er sich nicht zu jung. Möglicherweise ist er ja belastbarer mit seinen 30 Lebensjahren und dadurch effektiver im Job.
    Er hat sich seine Kandidatur reiflich überlegt, vielleicht gab Lothar Beine den Ausschlag oder Anstoß dazu als er einmal zu ihm sagte: “Was glaubst Du, was Du in Berlin als Neuling bewegen kannst, als Hinterbänkler”.

    Er kann in Mönchengladbach viel bewegen, als OB kann er etwas tun, er muss es nur wollen. So sein Credo.
    Nicht nur Politik, ein OB habe die Möglichkeit zur Gestaltung, so sieht Heinrichs diese Führungsaufgabe.
    Die fachliche Führung des Verwaltungsapparates will er in der Praxis lernen:”Es gibt keinen Ausbildungsweg zum Oberbürgermeister”. Als Geschäftsführer im elterlichen Seniorenheim ist er den Umgang mit den Mitarbeitern und Kunden gewohnt, wenn auch in einer anderen Dimension.

    Heinrichs bedauert die Entwicklung im Hauptquartier, er hätte dort gerne auch eine Fläche für die wirtschaftliche Entwicklung gesehen, aus vielerlei Gründen wurde dies nicht erreicht, der Bund hatte das Sagen.

    Was machen wir in 5-, 10-, 20-Jahren mit den Mitarbeitern der neuen Unternehmen in Rheindahlen? Welche Jobs haben wir dann anzubieten für diese Menschen, wenn Amazon, Reuter und Co. weiterziehen? Ein weiteres Desaster wie beim Textilsterben darf es nicht geben.
    Politik auf Bundes- und Landesebene muss darauf bereits jetzt eine Antwort finden.
    Das sind für Heinrichs soziale Themen die auf seiner “to do-Liste” stehen.
    Neben allen aktuellen Fragen zur Bildung, Jugend und Kinderbetreuung.
    Ja, auch er ist für die wirtschaftliche Nutzung des Trabrennbahngeländes. Dort werden weitere Arbeitsplätze für Mönchengladbacher Arbeitssuchende entstehen, sie in die Lage versetzen sich und ihren Kindern ein auskömmliches Leben zu bieten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • MG-Busbahnhof: Verkleinerung verhindert ÖPNV-Ausdehnung

    MG-Busbahnhof: Verkleinerung verhindert ÖPNV-Ausdehnung

    Soll die Entscheidung ausschließlich durch die städtischen Töchter ohne Beteiligung des Rates beschlossen werden?

    Das Projekt „19 Häuser“ soll dem Bereich um den Gladbacher Hauptbahnhof ein neues Gesicht geben und „Haus Westland“ ersetzen. Schon für das kommende Jahr ist dabei auch der Abriss des Zentralen Omnibusbahnhofs geplant. Das neue Quartier mit der Projektbezeichnung „19 Häuser“ sieht unter anderem Wohnungen, Geschäften und Gewerbe vor. Und es benötigt Platz. Deswegen soll der Busbahnhof in seiner jetzigen Größe um rund die Hälfte verkleinert werden. „Das“, sagt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath, „ist ein Umstand, der einer dringend erforderlichen Ausdehnung des Öffentlichen Personennahverkehrs sehr entgegensteht.“

    Doch was den Grünen am Großprojekt noch viel mehr stört, ist die Tatsache, dass die Entscheidungen über die Planungen für das städtebaulich wichtige Bauvorhaben „19 Häuser“ momentan allein im Aufsichtsrat des städtischen Tochterunternehmens „mobil & aktiv“ der NEW AG getroffen werden. „Damit ist alles, was in der Planungsentscheidung wichtig ist, dem direkten Zugriff des Rates der Stadt als demokratisch legitimiertem Gremium entzogen“, stellt Sasserath fest. Ein Zustand, der aus Sicht der Grünen umgehend geändert werden muss.

    „Wir halten es für wichtig, die gewählten Vertreter der Öffentlichkeit für die weitere Konkretisierung des Bauvorhabens einzubinden“, sagt Sasserath. So soll eventuell nachteiligen Auswirkungen auf die Verkehrs- und Baupolitik der Stadt besser entgegengesteuert werden. Karl Sasserath ist eines wichtig: „Die Planungen für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sind von hohem Interesse für die Stadt, sie müssen öffentlich sein und dürfen nicht einem nichtöffentlich tagendem Gremium vorbehalten bleiben.“ Der Stadtrat müsse in dieser Sache das letzte Wort haben.

    Die Grünen haben vor diesem Hintergrund einen Antrag in die nächste Ratssitzung am 2. Oktober eingebracht, um den angeprangerten Missstand zu beheben.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!