Autor: Harald Wendler

  • FDP möchte freie Sicht auf die Kaiser- Friedrich-Halle  eigene Umsetzungs-Ideen nennt sie nicht

    FDP möchte freie Sicht auf die Kaiser- Friedrich-Halle
    eigene Umsetzungs-Ideen nennt sie nicht

    Die Kaiser-Friedrich-Halle (KFH) ist eines der städtebaulich interessantesten und auffälligsten Gebäude in Mönchengladbach.
    Daher findet es die FDP schade, dass sie sich immer mehr hinter Bäumen und Verkehrsbeschilderung auf der Bismarckstraße versteckt.
    FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger: „Im Masterplan wird der Achse zwischen der Kaiser-Friedrich-Halle und einem künftigen „Gladbach-Turm“ eine städtebaulich wichtige Bedeutung zugemessen. Nun gibt es den Turm bisher nur in Gedanken, die Kaiser-Friedrich-Halle als eine wichtige und prägende Landmarke wird aber auch immer unsichtbarer. Wir können uns nicht vorstellen, dass es gewollt ist, diese wichtige und das Stadtviertel prägende
    Sehenswürdigkeit dermaßen zu verstecken. Die FDP möchte die Sichtachse zur KFH gerne frei machen.“

    Aus diesem Grund haben die Liberalen den Oberbürgermeister angeschrieben und nachgefragt, welche Möglichkeiten die Stadtverwaltung sieht, den Blick auf die KFH wieder frei zu kriegen.
    Die Antwort steht noch aus.

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  • Neu: Ab November jeden Sonntagmorgen sportliche Earlybird-Radtour

    Neu: Ab November jeden Sonntagmorgen sportliche Earlybird-Radtour

    Sofort nach der Zeitumstellung startet der ADFC ab 1. November eine neue wöchentliche Sporttour für Frühaufsteher. Jeden Sonntagmorgen Punkt 8 Uhr ab Fansteinraute im Borussiapark geht es wieder schnell um 25 km/h über ca. 40 Kilometer.
    Die Earlybird-Routen in und um Mönchengladbach wechseln von Woche zu Woche.
    Gefahren wird auf allen Böden (Asphalt, Schotter, Wald) und mit wenig Autoverkehr.

    Ein Angebot für schnelle Touren- oder Mountainbiker, nicht fürs Rennrad oder gemütliche E-Biker. Wir empfehlen bei der Tour einen Helm zu tragen. Touren des ADFC Mönchengladbach sind immer kostenlos, teilnehmen kann jeder, man muss kein Mitglied im ADFC sein.

    Treffpunkt 08:00 Uhr immer Sonntags:
    Fansteinraute im Borussiapark
    (Nord-Ost-Ecke des Stadions)
    N51° 10′ 30.598″, E6° 23′ 15.805″

    Beachtliche Bilanz der Mönchengladbacher ADFC-Tourenleiter:

    69 Touren führten seit Jahresbeginn über 3.070 Kilometer. Angeboten wurden touristische Touren von Alt Kaster am Niederrhein bis Venlo im niederländischen Limburg und seit Juni auch eine Sportliche Radtour: Jeden Mittwochabend 30-45 Kilometer. An den 17 sportlichen Afterwork-Touren von Juni bis Oktober nahmen insgesamt 98 Radler teil .

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  • Tischtennis-Gesundheitssport bei der DJK Rheydt

    Tischtennis-Gesundheitssport bei der DJK Rheydt

    Präventives, also vorbeugendes Herz-Kreislauf-Training ist der Inhalt des Tischtennis-Gesundheitsangebots der DJK Rheydt.

    Foto: Britta Schüßler

    Ab 21. und 28. Oktober können Interessenten unverbindlich jeden Mittwoch um 19.30 Uhr in der Turnhalle Grundschule Waisenhausstr. / Eingang Stresemannstr. in Rheydt mitmachen.

    Das Angebot ist mit dem “Qualitätssiegel Sport pro Gesundheit” des DOSB zertifiziert.
    Nähere Infos gibt es auch unter www.djk-rheydt.de

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  • Präventionsaktion zum Thema Wohnungseinbruch auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Präventionsaktion zum Thema Wohnungseinbruch auf dem Rheydter Wochenmarkt

    Heute Vormittag stand das Kriminalkommissariat “Kriminalprävention/Opferschutz” im Rahmen der landesweiten Beratungswoche zum Thema Einbruchschutz mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt in Rheydt.
    Unterstützt wurden sie von Kollegen der Mobilen Wache.

    Die Experten, die zu diesem Anlass in Uniform unterwegs sind, informieren die Menschen kostenlos, wie man seine vier Wände gegen Einbrecher sichern kann.
    Jeder kann etwas tun, damit Einbrecher nicht in seine Privatsphäre eindringen.
    Das soll in dieser Woche so vielen Menschen wie möglich vermittelt werden.
    Die Experten geben außerdem Tipps, wie man sich als Zeuge bei verdächtigen Beobachtungen im Wohngebiet richtig verhält.

    pol-praesident-praeventionsaktionAuch Polizeipräsident Mathis Wiesselmann ließ es sich heute Morgen nicht nehmen, sich ein Bild vor Ort zu machen.
    Er ging auch spontan selbst auf Marktbesucher zu und suchte mit ihnen das Gespräch.

    Am Donnerstagvormittag stehen die Kollegen auf dem Wochenmarkt in Wickrath – am Freitag in Odenkirchen.

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  • Grüne: Gebühren für zusätzliche braune Tonnen politisch unsinnig

    Grüne: Gebühren für zusätzliche braune Tonnen politisch unsinnig

    Am Thema Müll scheiden sich in Mönchengladbach derzeit wieder die Geister.
    CDU und SPD setzen derzeit darauf, Gebühren von all jenen Bürgern zu verlangen, die für ihre Bioabfälle mehr als eine braune Tonne beanspruchen.
    Ein Aufpreis für eine zusätzliche braune Tonne – diese Idee empfinden etliche Bürger als ungerecht.

    Karl Sasserath, Fraktionssprecher der Mönchengladbacher Grünen, kann die Sicht jener Bürger gut nachvollziehen: „Eine Stadt sollte auf die Bürgerinnen und Bürger stolz sein, die kompostierbare Grünabfälle diszipliniert sammeln und diese der Gemeinschaft zur Verwertung kostenlos zu Verfügung stellen“, meint Sasserath.

    Aus seiner Sicht hinkt die Groko in ihrem Bewusstsein, die Bürger für die Abgabe ihrer kompostierbaren Abfälle zur Kasse zu bitten, der Zeit um Jahrzehnte hinterher. Bioabfälle sind ein Wertstoff, so der Grünen-Politiker, der einen großen Anteil des Haushaltsmülls ausmacht. Grünabfälle sind ein nachwachsender Rohstoff, der in Gärten, Grünanlagen, im Haushalt oder der Produktion regelmäßig anfällt und zur Verfügung steht. Bioabfälle lassen sich sehr produktiv und gewinnbringend wiederverwerten. „Das funktioniert am besten in einer Mehrfachnutzung, wobei zunächst der Biogasanteil abgeschöpft wird und die festen Bestandteile des Bioabfalls später kompostiert werden“, so Sasserath.

    „Eine stoffliche und energetische Verwertung von Abfällen verringert den Energieverbrauch und ermöglicht es, fossile Primarenergieträger wie Kohle oder Erdöl zu ersetzen. Des Weiteren werden abfallbedingte CO²-Emissionen verringert und die kommunale Klimaschutzpolitik sowie die deutsche Energiewende nachhaltig vorangebracht“, resümiert Sasserath.

    Schon vor längerer Zeit haben die Grünen in den Stadtrat einen Antrag eingebracht, mit dem Stadt und GEM beauftragt werden sollten, mit den Gebietskörperschaften Viersen und Neuss als Nachbarkommunen die Möglichkeiten für den gemeinsamen Betrieb einer Biogasanlage zu prüfen. In dieser könnten die drei Kommunen ihre Grünabfälle verwerten. Mais-basierte Biogasanlagen werden aus grüner Sicht als problematisch betrachtet und daher nicht befürwortet.

    „Unseren Antrag hatte die Groko gegen jede wirtschaftliche Vernunft abgelehnt“, sagt Sasserath, „und jetzt wollen CDU und SPD die Bürger auch über die braune Tonne zur Kasse bitten.“ Mönchengladbach benötige vielmehr hohe stoffliche Recycling-Quoten. Sasserath: „Nachhaltigkeit bedeutet vor allem, möglichst viele Wertstoffe aus dem Müll zu recyceln, immer orientiert am besten, was technisch möglich ist.“

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  • Ayse Tapar machte aus ihrer Leidenschaft einen Beruf – Sie wurde Köchin mit dem TÜV NORD

    Gekocht hat Ayse Tapar schon immer gern.
    Doch dass sie einmal als eine von zwei Köchen für eine Kantine mit täglich rund 400 hungrigen Gästen verantwortlich sein würde, das hätte sich die 43-Jährige noch vor wenigen Jahren nicht denken können.
    Damals war sie Hausfrau und Mutter, frisch geschieden und musste einen Weg finden, das nötige Geld zu verdienen.

    Eine Umschulung bei TÜV NORD Bildung in Mönchengladbach ebnete ihr schließlich den Weg ins Berufsleben.
    Ayse Tapar stammt aus der Türkei. Dort wuchs sie auf, besuchte die Schule und machte das türkische Abitur.
    Mit 19 heiratete sie und ging mit ihrem damaligen Ehemann nach Deutschland, wo sie mit ihm vier Kinder bekam.

    Dann die Scheidung. „Plötzlich stand ich alleine da und musste für meine Kinder und mich sorgen“, erzählt sie.
    Also suchte sie eine Arbeit – doch ohne Ausbildung und mit wenig Deutschkenntnissen fand sie keine Anstellung. Beim Jobcenter Mönchengladbach sprach Tapar mit ihrem Arbeitsvermittler über ihre Möglichkeiten und Interessen.
    „Ich liebe es, zu kochen“, das wusste sie schon damals. Daher schlug ihr der Arbeitsvermittler eine Umschulung zur Köchin vor und verwies sie an das Bildungszentrum von TÜV NORD Bildung in Mönchengladbach, wo schon seit einigen Jahren erfolgreich Köche ausgebildet wurden. Die Umschulung konnte durch einen Bildungsgutschein des Jobcenters finanziert werden. „Für mich war das mit 40 Jahren meine erste Ausbildung – und eine große Chance“, so Tapar.
    Die nächsten zwei Jahre verbrachte sie fünf Tage pro Woche im Bildungszentrum in der Boettgerstraße. In der hauseigenen Lehrküche und Kantine lernte sie im Rahmen von fachpraktischem und fachtheoretischem Unterricht die Zubereitung von Saucen und Fonds, bereitete Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte zu, blanchierte, pochierte und gratinierte, lernte die Abläufe in einer Küche kennen, erwarb Kenntnisse der Warenwirtschaft – und besuchte nebenbei einen Deutschkurs.
    Die harte Arbeit rentierte sich und Ayse Tapar bestand die Abschlussprüfung der IHK mit guten Noten. „Ich denke, wenn jemand etwas wirklich möchte, dann kann er es auch schaffen“, betont Tapar.
    Das bestätigt auch ihr Ausbilder Stephan Gerdes, der seit drei Jahren für TÜV NORD Bildung in Mönchengladbach Köche ausbildet: „Frau Tapar war von Anfang an mit Leib und Seele dabei. Eine gute Köchin, die ihr Herzblut in die Arbeit steckt.“.
    Nach ihrem Abschluss bekam Tapar problemlos eine Anstellung.
    Seit einem Jahr arbeitet sie nun als Köchin im Kasino Neuwerk. Gemeinsam mit einem weiteren Koch gestaltet sie Speisepläne, kalkuliert Mengen, koordiniert die Küchenabläufe und versorgt die Mittagsgäste. „Ich habe so viele Ideen und probiere gern neue Kombinationen aus“, sagt sie. Dass es in der Kantine jetzt auch türkische Kost gibt, war ihre Idee. „Und die Gerichte kommen gut an.“ Während der Ausbildung kochte Tapar während eines dreimonatigen Praktikums auch à la carte in einem Restaurant. „Da kann man seiner Kreativität noch ein wenig mehr Freiraum lassen als in der Kantine. Aber man muss auch abends arbeiten“, sagt sie. Das kam für Tapar nicht in Frage. Denn auch wenn ihre drei Töchter und ihr Sohn fast erwachsen sind, „möchte ich auch weiterhin für sie Zeit haben“, so die 43-Jährige. Am Abend kocht sie daher auch gerne noch für ihre vier Kinder.

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  • Gülistan Yüksel lehnt Vorratsdatenspeicherung ab

    Zu der Abstimmung im Deutschen Bundestag über das Gesetz zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten am vergangenen Freitag erklärt Gülistan Yüksel:
    „Bei der Abstimmung am 16. Oktober über das Gesetz zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung habe ich abweichend von meiner Fraktion gegen das Gesetz gestimmt. Obwohl der vorgelegte Gesetzentwurf erheblich restriktiver ist als das ehemalige, vom Bundesverfassungsgericht aufgehobene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, habe ich mich entschieden, bei meinem Standpunkt zu bleiben.
    Es ist festzuhalten, dass das nun beschlossene Gesetz sich an den strengen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofes orientiert und restriktiver ist, als es CDU und CSU wollten.
    Ich lehne eine anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten aber ab, da ich den Eingriff in die Privatsphäre der Menschen für nicht vertretbar halte. Daher habe ich dem Gesetz, das anlasslose Vorratsdatenspeicherung von Kommunikationsdaten (auch bei Mindestdatenspeicherung oder Mindest- bzw. Höchstspeicherfrist) erlaubt, nicht zugestimmt. Die Digitalisierung unserer Gesellschaft nimmt stetig zu und umfasst in wachsendem Maße auch das Private. Es müssen – bei allen Vorteilen, die der technische Fortschritt mit sich bringt – meines Erachtens Räume bewahrt werden, die unbeobachtet bleiben und die unbefangenes Handeln erlauben.“

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  • 125 Jahre Volksverein: Pontifikalamt im Münster

    125 Jahre Volksverein: Pontifikalamt im Münster

    In diesem Jahr jährt sich zum 125. Mal die Gründung des Volksvereins für das Katholische Deutschland. Bis zu seinem Verbot 1933 durch die Nationalsozialisten hatte der Volksverein seine Zentralstelle in Mönchengladbach. Damit wurde Mönchengladbach zur Wiege des sozialen und politischen Katholizismus.

    Gewürdigt wird dieses Jubiläum unter anderem mit einem Pontifikalamt am 24. Oktober 2015 um 10.00 Uhr im Mönchengladbacher Münster. Zelebrieren wird dies der Bischof des Ruhrbistums Essen und Vorsitzender der Sozialkommission der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Franz-Josef Overbeck. Außerdem wird unter anderem der Generalvikar des Bistums Aachen Dr. Andreas Frick das Hochamt mit zelebrieren.

    Zum Hintergrund:
    Der Volksverein für das katholische Deutschland wurde am 24. Oktober 1890 als Gegengewicht zur atheistisch revolutionären Sozialdemokratie gegründet. Erster Vorsitzender wurde der Mönchengladbacher Textilfabrikant Franz Brandts. Die Zentralstelle wurde in Mönchengladbach eingerichtet und somit galt die Stadt bald als Heimat des sozialen und politischen Katholizismus.

    Zweck des Vereins war laut Satzung „die Bekämpfung der Irrtümer und Umsturzbewegungen auf sozialem Gebiet, sowie die Verteidigung der christlichen Ordnung in der Gesellschaft.“ Dementsprechend engagierte sich der Verein in der Bekämpfung der Sozialdemokratie und stellte dem die Propagierung der christlichen Sozialreform gegenüber.

    Lesesaal des Volksvereins im Jahr 1925(Foto: Stadtarchiv)
    Lesesaal des Volksvereins im Jahr 1925(Foto: Stadtarchiv)

    Zu den weiteren Aufgaben des Volksvereins zählte die allgemeine Volks- und Erwachsenenbildung. Ziel war eine aktive Teilnahme der Katholiken am politischen und wirtschaftlichen Leben bis hin zur Einflussnahme auf die sozialpolitische Gesetzgebung mittels der Zentrumspartei, deren führendes Mitglied Ludwig Windhorst den Volksverein, trotz Widerständen innerhalb der Partei, mit begründet hatte.

    Dabei machte sich der Volksverein unter anderem auch für den verstärkten Ausbau der Sozialversicherung- und Arbeiterschutzgesetzgebung stark und setzte damit wegweisende Impulse für die christliche Arbeiterbewegung, für Volksbildung, Sozialpolitik und Sozialreform. Letztlich strebte der Volksverein eine allmähliche Demokratisierung an, ohne aber an den Grundfesten der Monarchie zu rütteln.

    Die Geschichte des Volksvereins war gekennzeichnet durch den Kampf um die Frage: nähert man sich der Sozialdemokratie und den Demokraten an, um gemeinsame Ziele zu erreichen oder bleibt man in seiner selbstgewählten Isolierung? Während bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges der Volksverein über 800.000 Mitglieder zählte, führte diese Unsicherheit und die Konzentration auf die Mittelschicht und das Handwerk, nach dem Krieg zu einem zunehmenden Mitglieder- und Einflussverlust.

    In den Jahren 1920-28 beschäftigte die Frage nach der eigentlichen Aufgabe des Volksvereins dessen Führung und blockierte so den nötigen Wandel. Das führte zum rapiden Mitgliederverlust seit 1922 und dem finanziellen Zusammenbruch 1928. Der Einflussverlust setzte sich stetig bis zur Auflösung durch die Nationalsozialisten 1933 fort.

    (pmg)

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  • „It´s Llambi-Time“ – auch für breakfast4kids

    „It´s Llambi-Time“ – auch für breakfast4kids

    „It´s Llambi-Time“ heißt es am Sonntag, 8. November im Tanzsportclub Mönchengladbach an der Broicher Straße 13. An diesem Tag präsentiert „Der Mobile Tanzlehrer“ Torsten Schröder mehrere Tanzworkshop der besonderen Art, denn niemand geringerer als TV-Star Joachim Llambi wird die je zwei Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene leiten.
    Der aus der RTL-Show „Let´s Dance“ bekannte Wertungsrichter und früherer Turnier-Tänzer Llambi wird die bis zu 150 Paare in nahezu allen Standardtänzen unterrichten und wertvolle Tipps geben.

    „Ich freue mich, dass Joachim Llambi für diesen Tag zugesagt hat“, betont Torsten Schröder, der selbst sowohl Tanzsporttrainer im Bereich A-Standard als auch A-Latein sowie Wertungsrichter des Deutschen Tanzsportverbandes ist. „Es wird mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnisse für alle Tanzportfans.“

    Vor Llambi, der als „Richter Gnadenlos“ mit seinen bissigen Kommentaren bei „Let´s Dance“ bekannt geworden ist, müssten die Workshop-Teilnehmer keinesfalls Angst haben. „Das hebt er sich für die Prominenten im Fernsehen auf“, schmunzelt Schröder.
    Joachim Llambi wird am 8. November zwischen 13 und 17.50 Uhr insgesamt vier Workshops begleiten, die jeweils 65 Minuten dauern. Da die Teilnehmerzahl auf 150 Paare limitiert ist, sollten sich Interessierte frühzeitig anmelden. Je ein Euro der Teilnahmegebühr in Höhe von 45 Euro pro Person geht an den Verein breakfast4kids, der sich für Kinder in der Region einsetzt.

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  • RepairCafé Mönchengladbach am 1.November

    RepairCafé Mönchengladbach am 1.November

    Das nächste Repair Café in Mönchengladbach findet am 01. November 2015 von 12 – 16 Uhr im LAKUM, Richard-Wagner-Straße 35 in Mönchengladbach statt.
    Defekte HiFi-Anlage, Staubsauger, Mixer oder verstimmte Gitarren, lädierte Jeans, geplatzte Nähte, kaputte Stühle, Tische, Bänke oder lahme Computer. Probleme mit alltäglichen Gegenstände, die man nicht alleine lösen kann.

    Aber das RepairCafé kann helfen. Im RepairCafé habe sich interessierte Bürgerinnen und Bürger vernetzt, um sich gegenseitig bei Reparturen zu unterstützen.

    Bei Kaffee und Kuchen versuchen wir uns zu helfen, tauschen uns aus und leisten einen Beitrag zu Nachhaltigkeit. Indem wir Dinge reparieren schonen wir die Umwelt. Wir haben Spaß am Reparieren, am Sägen, Löten, Schrauben und Hämmern.
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen ihr Wissen und Können einzubringen.
    Die Anleitung zum Selbermachen ist kostenlos, Spenden sind erlaubt und gern gesehen.
    Seit Juni 2014 findet jeweils am 1. Sonntag im Monat das vom AStA der Hochschule Niederrhein initiierte Repair-Café statt.
    Der Standort wechselt monatlich zwischen Krefeld und Mönchengladbach (gerade Monate: Krefeld; ungerade Monate: Mönchengladbach).
    Eingeladen sind alle Neugierigen und Selbermacher!

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  • MG3.0 – Bürgerinformation zum städtebaulichen Rahmenplanverfahren City-Ost

    MG3.0 – Bürgerinformation zum städtebaulichen Rahmenplanverfahren City-Ost

    Die Stadt Mönchengladbach und der Verein MG3.0 e.V. haben gemeinsam 3 Planungsteams beauftragt, um sich Gedanken zur städtebaulichen Entwicklung dieses zentrumsnahen Areals zu machen.
    Am Mittwoch werden diese Büros den ersten Zwischenstand Ihrer Ideen präsentieren.

    Alle Interessierten sind eingeladen, sich über die ersten Entwürfe zu informieren und darüber zu diskutieren.

    Mittwoch, den 21. Oktober 2015
    von 18:30 Uhr bis etwa 20:30 Uhr

    Ort: Berufskolleg für Medien und Technik, Platz der Republik 1, Gebäudetrakt B, 1. OG, Aula
    41065 Mönchengladbach

    An die Fußballinteressierten: es wird versucht, rechtzeitig vor Spielbeginn die Veranstaltung zu beenden!

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  • 13 Wohnungseinbrüche am vergangenen Wochenende  Polizei sucht Zeugen

    13 Wohnungseinbrüche am vergangenen Wochenende
    Polizei sucht Zeugen

    Seit vergangenen Freitag wurde die Kriminalpolizei wieder zu 13 Wohnungsein-brüchen gerufen.

    Im Laufe des Freitags hebelten Unbekannte gleich zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus auf der Giesenkirchener Straße in Rheydt-Mülfort auf. Entwendet wurde Bargeld und Schmuck.

    Am Freitagmorgen entdeckte der Bewohner eines Einfamilienhauses auf dem Begonienweg in Wickrath, dass in der Nacht Unbekannte das Fenster zum Esszimmer von der Gartenseite her aufgehebelt hatten. Die Täter fanden machten nur geringe Beute.

    Am Freitagabend stiegen Unbekannte über ein Garagendach in die erste Etage eines Mehrfamilienhauses auf der Straße Morr in Rheydt-Schrievers ein. Sie hebelten dort ein Fenster auf und gelangten in die Wohnung. Als sie auf den im Wohnzimmer schlafenden Bewohner trafen, verließen sie den Tatort, ohne etwas zu entwenden.
    Der 35Jährige hatte von dem Einbruch nichts bemerkt.

    Über die Gartenseite gelangten am Freitagmorgen zwischen 10:00 und
    11:15 Uhr Unbekannte an ein Terrassenfenster eines Einfamilienhauses auf der Königsberger Straße in Windberg. Sie hebelten es auf und entwendeten aus dem Haus neben Bargeld und Schmuck ein Mobiltelefon und eine Filmkamera.

    Ebenfalls über die Terrasse kamen Unbekannte am Freitag zwischen 11.00 und 22:00 Uhr auf der Eichenstraße in Bonnenbroich-Geneicken.
    In dem Einfamilienhaus entwendeten sie Bargeld, ein iPad und eine Digitalkamera.

    Am Freitagnachmittag gegen 15:45 Uhr beobachteten Anwohner der Straße In der Aue in Rheydt-Schrievers, wie zwei Männer über das Gartentor ihres Nachbarn sprangen und fluchtartig mit einem weißen Golf den Tatort verließen. Sie konnte der Kriminalpolizei wertvolle Hinweise zu den Tätern und dem Fluchtfahrzeug geben. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

    Nur zwei Stunden Abwesenheit der Bewohner zwischen 19:00 und 21:00 Uhr reichten Unbekannten, um in ein Reihenhaus auf der Ohlerfeldstraße in Ohler einzubrechen. Sie hebelten die Tür zum Wintergarten auf und durchsuchten das komplette Haus. Die Täter entwendeten neben Bargeld zwei Kameras.

    Am Sonntagmittag bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses auf dem Piepersweg in Bettrath-Hoven, das als Wohngruppe eines Internats genutzt wird, dass Unbekannte die rückwärtige Terrassentür aufgehebelt hatten. Aus einer Geldkassette fehlten 30.- Euro und eine Armbanduhr.

    Am Samstagabend kurz nach 19:00 Uhr hörten Bewohner eines Mehrfamilienhauses auf der Straße Am Hülserhof in Lürrip Geräusche aus einer Nachbarwohnung. Sie gingen aber davon aus, dass sie von ihren Nachbarn verursacht wurden. Erst später stellte sich heraus, dass Einbrecher am Werk waren, die zu dieser Zeit die Balkontür in der Hochparterre aufgehebelt hatten und eine Geldkassette und Schmuck entwendeten.

    Vermutlich durch die heimkehrenden Bewohner gestört wurden Unbekannte, die auf der Uhlandstraße in Giesenkirchen am späten Sonntagabend kurz nach Mitternacht versuchten in ein Reihenhaus einzubrechen. Nachdem sie an der Verriegelung der Wintergartentür zunächst gescheitert waren, hebelten die Täter die Tür zum Keller auf. In diesem Moment kamen die Bewohner nach Hause und die Täter ergriffen die Flucht, ohne in das Haus eingedrungen zu sein.

    Auch in Schelsen auf der Spulstraße scheiterten unbekannte Täter am Sonntagabend zwischen 20:30 und 23:30 Uhr. Ihnen gelang es nicht die Haustür eines Einfamilienhauses aufzuhebeln. Es entstand lediglich Sachschaden.

    Am frühen Sonntagabend zwischen 18:45 und 20:00 Uhr nutzten Unbekannte ein auf Kipp stehendes Fenster zu einem Einbruch in ein Doppelhaus. Aus einem Zimmer wurde Bargeld entwendet.

    Zu allen Fällen sucht die Kriminalpolizei Zeugen. Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • SPD Giesenkirchen übergibt Spende

    SPD Giesenkirchen übergibt Spende

    515,49 Euro für ehrenamtliche Arbeit der katholischen und evangelischen Gemeinden in Giesenkirchen

    Auch in diesem Jahr stellte die SPD Giesenkirchen den Erlös der Tombola während des alljährlichen Sommerfestes im August einer sozialen Einrichtung im Stadtteil Giesenkirchen zur Verfügung, mit der die ehrenamtliche Arbeit vor Ort unterstützt werden soll.

    Der Vorsitzende der SPD Giesenkirchen, Ratsherr Oliver Büschgens, hat nun gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Andrea Hoeveler und Sabine Meyer den Erlös aus dem diesjährigen Sommerfest in Höhe von 515,49 Euro an Pfarrer Guido Fluthgraf und Pfarrer Albrecht Fischer übergeben. Die katholische und die evangelische Gemeinden unterstützen mit gemeinsamen Projekten und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bedürftige Familien und neuangekommene Flüchtlinge in Giesenkirchen.

    „Menschen zu helfen, denen es in unserer Gesellschaft nicht so gut geht oder die aus Kriegsregionen zu uns geflüchtet sind, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gerade in der heutigen Zeit, in der wir auf die Unterstützung durch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angewiesen sind, braucht es jede Form der Unterstützung. Die SPD Giesenkirchen möchte mit ihrer Spende ein Zeichen setzen und sich auch auf diesem Weg bei all denen bedanken, die sich in ihrer Freizeit dafür einsetzen, dass in unserer Gesellschaft Worte wie Solidarität und Unterstützung gelebt werden“, so Oliver Büschgens während der Übergabe.

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  • Windberger Forum: Mit ätherischen Ölen heil durch den Winter

    Windberger Forum: Mit ätherischen Ölen heil durch den Winter

    Das Städtische Altenheim Windberg bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Windberger Forum“ einen Vortrag zum Thema: „Mit ätherischen Ölen heil durch den Winter“.

    Ätherische Öle können sehr vielfältig genutzt werden. Die Aromaspezialistinnen des Altenheims an der Marienburger Straße 39 stellen am Donnerstag, 29. Oktober, um 18:30 Uhr die gebräuchlichsten Anwendungsmöglichkeiten vor für den Winter vor. Denn ätherische Öle können Erkältungskrankheiten lindern und das Wohlbefinden in der kalten und dunklen Jahreszeit steigern.

    Die Gäste sind eingeladen, die Öle selbst einmal auszuprobieren. Außerdem werden Rezepte präsentiert, die problemlos auch zu Hause angewendet werden können.
    Der Eintritt ist frei.
    Um Anmeldung unter Telefon 02161 / 6363711 wird gebeten.

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  • PKW prallt gegen Straßenlaterne – Fahrer und Insassen geflüchtet

    PKW prallt gegen Straßenlaterne – Fahrer und Insassen geflüchtet

    Heute, am Sonntagmorgen gegen 07.55 Uhr, meldeten Zeugen einen Verkehrsunfall, bei dem ein schwarzer BMW 3 an der Kölner Straße in Höhe Einmündung L19 gegen einen Mast geprallt und stark beschädigt worden war.

    Bei Eintreffen waren die Insassen, es soll sich um eine männliche und zwei weibliche Personen gehandelt haben, bereits nicht mehr am Ort.
    Bei der Suche nach diesen Personen, bei denen Verletzungen nicht auszuschließen waren, setzte die Polizei neben mehreren Streifenwagenbesatzungen auch einen Hubschrauber ein.
    Die Suche führte jedoch nicht zur Auffindung der gesuchten Personen.
    Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

    Hinweise an Telefon 02161-290

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  • Friedhöfe vor Allerheiligen für PKW geschlossen

    Friedhöfe vor Allerheiligen für PKW geschlossen

    Die städtischen Friedhöfe sind vor Allerheiligen am Donnerstag, dem 29. und Freitag, dem 30. Oktober für private PKW geschlossen. Ausnahmen an diesem Tag sind nur möglich für Schwerbehinderte mit amtlichem Ausweis und dem Eintrag „G“ sowie für zugelassene Firmen in Ausübung ihrer gewerblichen Tätigkeiten.

    Die Friedhofsverwaltung bittet die Besucher und Nutzungsberechtigten, das Laub von Grabstätten direkt in die zur Verfügung stehenden Behälter zu bringen, um Beeinträchtigungen anderer Besucher zu vermeiden.

    Auf den Friedhöfen im Stadtgebiet werden auch in diesem Jahr zu Allerheiligen, Volkstrauertag und Totensonntag auf städtischen Ehrengräbern und Ehrenplätzen sowie auf den Kriegsgräberanlagen 62 Kränze niedergelegt.

    Von der Abteilung Grünflächen und Friedhöfe werden dreizehn städtische Friedhöfe, vier Ehrenfriedhöfe und fünf geschlossene jüdische Friedhöfe mit insgesamt rd. 144 ha Gesamtfläche unterhalten. Darüber hinaus werden 4.047 Kriegsgräber, von denen 1.886 auf Ehrenfriedhöfen liegen, gepflegt.

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  • Asylrecht nach Beliebigkeit?

    Wieder haben wir Probleme mit Flüchtlingen in Europa.
    Schon wieder sieht Politik keinen anderen Ausweg aus ihrer Hilfslosigkeit des gemeinsamen Managements im Haus Europa als eine Änderung des Asylrechts.
    Ist das europäische Fundament zu fragil fundamentiert?
    Meine Antwort: Ja

    Schon 1938 beschloss der Völkerbund (52 Staaten) eine Flüchtlingskonvention, sie wurde nur von Großbritannien und Belgien ratifiziert, damit war sie praktisch wertlos.

    Nach dem Krieg verhandelte 1951 die UNO die Genfer Flüchtlingskonvention. Der Flüchtlingsbegriff wurde durch den Begriff der Verfolgung ersetzt, erweitert durch die “Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe”.
    Die Begrenzung auf vor 1951 innerhalb Europas, wurde im New Yorker Protokoll 1967 aufgehoben.
    In Deutschland war das Asylrecht ein Instrument des kalten Krieges. Wer durch den “Eisernen Vorhang” fliehen konnte, galt als Verfolgter der Sowjetherrschaft.
    Als Bewährungsprobe des deutschen Asylrechts gelten die ersten Kriege nach 1945 in Europa, in Jugoslawien.
    Dieser Bewährungsprobe hielt es nicht stand und wurde 1993 entscheidend geändert. Landflüchtlinge wurden durch das Konzept der sicheren Drittstaaten ausgeschlossen.
    Aktuell ist das Asylrecht des Grundgesetztes praktisch unwirksam.
    Selbst das europäische Asylsystem auf das sich der Europarat 1999 in Tampere einigte, hilft heutzutage nicht wirklich weiter.
    So auch die nachfolgenden Programme wie Dublin II (2003), Haager Programm (2004), Stockholmer Programm (2009) und die Einrichtung des EAQS in 2011, ein Unterstützungsbüro der EU für Asylfragen und zur Koordinierung, nicht.

    Die bisherigen gemeinsamen Anerkennungskriterien für den Flüchtlingsstatus waren:
    a. Verfolgung, schwere Menschenrechtsverletzung durch staatliche und nicht-staatliche Akteure keine Schutzmöglichkeit.
    b. Subsidiärer Schutz bei Todesstrafe, Folter, grausame oder unmenschliche Behandlung oder Lebensgefahr im Zusammenhang mit kriegerischen Ereignissen.
    Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete das Dublin-Verfahren in seiner jetzigen Form als obsolet.
    Im Völkerrecht jedoch besteht der Grundsatz dass die Organe eines Staates nicht an Menschenrechtsverletzungen mitwirken dürfen.
    Die Abschiebung Zurückschiebung, Zurückweisung in eine Situation ernsthafter Gefahr verstößt gegen das Refoulement-Verbot und gegen die Europäische Menschenrechtskonvention.
    (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte im Februar 2012).
    Und nun?
    Bei der augenblicklichen Zerstrittenheit innerhalb der europäischen Gemeinschaft, die nur noch auf dem Papier existiert, ist ein allgemeinverbindliches Asylrecht nicht vorstellbar.
    Dennoch müssen alle Staaten in Europa eine schnelle Lösung suchen und gemeinsam finden, die Flüchtlinge haben ein Recht darauf.

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  • Kulturministerium gibt weitere 165.000 Euro für Kulturprojekte mit Kindern und Jugendlichen

    Kulturministerium gibt weitere 165.000 Euro für Kulturprojekte mit Kindern und Jugendlichen

    Seit Mönchengladbach als eine der ersten Pilotkommunen 2012 in das Landesförderprogramm „Kulturrucksack.NRW“ aufgenommen wurde, konnten sich Mönchengladbacher Kinder und Jugendliche bereits in 86 Kulturprojekten künstlerisch-kreativ betätigen. Jetzt teilte das Kulturministerium mit, dass das Programm für 10- bis 14-Jährige um drei Jahre bis 2018 verlängert wird.

    „Für uns ist das eine ganz großartige Nachricht“, freute sich Dr. Thomas Hoeps, Leiter des den Mönchengladbacher Kulturrucksack koordinierenden Städtischen Kulturbüros. „Damit werden weiterhin jährlich rund 55.000 Euro Landesmittel in die kulturelle Bildung fließen. Und wir dürfen darauf hoffen, dass auch die Stadtsparkasse Mönchengladbach diese wichtige Arbeit mit einer zusätzlichen Spende weiterhin so intensiv unterstützen wird wie schon seit 2014.

    Konzipiert und angeboten werden die Gladbacher Kulturrucksackprojekte ebenso von städtischen wie von freien Kultur- und Jugendeinrichtungen. Das Angebot reicht von Ferienworkshops bis zu wöchentlichen Kursen in allen Sparten von Musik und Kunst bis zu Tanz, Video und Theater. Für alle gilt: Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Spannende und erfolgreiche Projekte waren in den letzten Jahren zum Beispiel das „Lego-Trickfilm“-Projekt der Stadtbibliothek, das sogar als Preisträger beim Trickfilm-Festival NRW geehrt wurde, die Modedesign-Projekte von Eva Brachten auf dem Abenteuerspielplatz Konzenstraße, Tanzprojekte im Jukomm und im Jugendfreizeitheim Villa oder das Stummfilmtheater des Vereins Freeflow.

    Was genau und wann angeboten wird, ist auf der Internetseite des Landes www.kulturrucksack.nrw.de unter der Stadtauswahl Mönchengladbach zu finden. Weil das Jahr langsam zu Ende geht, ist das Angebot derzeit etwas begrenzt: Neben einem Kunstworkshop im Museum Abteiberg locken aber vor allem ganz neu fünf Radioredaktionen des Gladbacher Medienkompetenzzentrums Exlex in verschiedenen Jugendzentren.

    Derzeit beginnen auch die Planungen für das Jahr 2016. Jugend- und Kultureinrichtungen können Projektanträge noch bis zum 2. November beim Kulturbüro einreichen. Weitere Informationen und Antragsformulare können per E-Mail an kulturrucksack@moenchengladbach.de angefordert werden.

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