Autor: Harald Wendler

  • Dr. Gregor Bonin als Technischer Beigeordneter seit heute im Dienst

    Dr. Gregor Bonin als Technischer Beigeordneter seit heute im Dienst

    Dr. Gregor Bonin hatte heute seinen Dienstantritt bei der Stadt Mönchengladbach als neuer Technischer Beigeordneter. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners überreichte ihm in seinem Amtssitz im Rathaus Abtei die Ernennungsurkunde.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte am 23. September Dr. Gregor Bonin (55) mit breiter Mehrheit (51 Ja-, 7 Nein-Stimmen, 6 Enthaltungen bei 64 Stimmberechtigten) zum Beigeordneten für das Dezernat Planung und Bauen gewählt.
    Er folgt damit dem parteilosen Andreas Wurff, der auf Betreiben von CDU/SPD/FDP mit 2/3 Mehrheit des Rates am 16. März in einer Sondersitzung abgewählt wurde.
    Die Wahlzeit beträgt acht Jahre. Zum Dezernat VI gehören die Fachbereiche Tiefbau und Stadtgrün, Stadtentwicklung und Planung, Geoinformationen und Grundstücksmanagement sowie Bauordnung und Denkmalschutz und das Gebäudemanagement.

    Außerdem ist dem Dezernat der Eigenbetrieb Gebäudereinigung der Stadt Mönchengladbach (GSM) zugeordnet.
    Der gebürtige Münsteraner, der an der RWTH Aachen Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau studierte, wechselte von Düsseldorf nach Mönchengladbach, wo er auch seinen Wohnsitz hat.
    In Düsseldorf war er seit 2006 Beigeordneter für Planen, Bauen und Liegenschaften und wurde im vergangenen Jahr für weitere acht Jahre wiedergewählt.
    Hier war er maßgeblich für den Kö-Bogen, die Entwicklung des Medienhafens und den Vodafone-Campus verantwortlich.
    (pmg)

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  • Die Kläranlage Neuwerk in der 5. LANGE NACHT DER INDUSTRIE

    Die Kläranlage Neuwerk in der 5. LANGE NACHT DER INDUSTRIE

    Bereits am 29. Oktober hatten Interessierte die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Kläranlage in Mönchengladbach-Neuwerk zu schauen. In zwei Etappen waren jeweils 50 Menschen vor Ort, wurden interessant von Dr. Ulrich Otto, Leiter der Abteilung Abwasser und weiteren Mitarbeitern des Niersverbandes in die Thematik eingeführt.
    Vorbereitet mit diesem seziellen Wissen ging es gleich ins Gelände, bei der bereits eingesetzten Dunkelheit hatte das Ganze natürlich seinen besonderen Reiz.

    „Es geht uns darum, den Menschen unseren Verband und seine Arbeit in der Region näher zu bringen,“ so Professor Dietmar Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes. „Wir sind zwar kein Industrieunternehmen im klassischen Sinne, wir sorgen aber dafür, dass die Unternehmen umweltfreundlich produzieren können. Das anfallende Abwasser aus der Industrie und den Haushalten wird in unseren 22 Kläranlagen, wie hier in Mönchengladbach-Neuwerk, gereinigt. Dies ist natürlich mit Kosten verbunden. Damit die Leute wissen, wo ihre Abwassergebühren landen, versuchen wir, unsere Prozesse so transparent wie möglich darzustellen,“ erklärt Schitthelm weiter.

    klaeranlage-neuwerk-niersverband-4193Der Niersverband bot an diesem Abend einen kurzen Einblick in einzelne Aufgabengebiete des Verbandes. Neben der Abwasserreinigung ist eine weitere Hauptaufgabe die Arbeiten an der Niers. Dazu gehört beispielsweise die Gewässerunterhaltung, der Rückbau von Gewässern in einen naturnahen Zustand sowie der Ausgleich der Wasserführung.
    „Unser Aufgabenspektrum ist sehr breit,“ erklärt Margit Heinz, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit beim Niersverband. „Da wir den Besucherinnen und Besuchern DER LANGEN NACHT DER INDUSTRIE in der kurzen Zeit nicht alles zeigen können, versuchen wir, unseren Verband und unsere Arbeit mit einigen anschaulichen Beispielen vorzustellen. Dazu gehört natürlich ein Blick über die nächtliche Anlage von einem der drei Faulbehälter und die Besichtigung des Blockheizkraftwerks. In diesem Jahr konnten die Gäste außerdem die Arbeit unserer Gewässerabteilung an zwei Beispielen näher kennenlernen”.
    Eine unterhaltsame, lehrreiche und sehr gut organisierte Veranstaltung mit Wiederholungswert.

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  • Pflegeazubi-Tag bei der Sozial-Holding

    Pflegeazubi-Tag bei der Sozial-Holding

    „Wir lernen gut zu pflegen!“ – Unter diesem Motto stand der 1. Auszubildenden-Tag bei der Sozial-Holding. Praxistransfertage in den einzelnen Ausbildungskursen gibt es bei der städtischen Tochtergesellschaft schon seit Jahren regelmäßig. Aber einen Erfahrungsaustausch mit dem gesamten Pflegenachwuchs, wie er jetzt im Altenheim Kamillus von der Bildungs GmbH organisiert wurde, hat es bisher noch nicht gegeben.

    „Aktuell haben wir 51 Pflegeazubis, von denen 44 am Treffen teilnehmen konnten. Es war für alle ein gelungener Tag, der den jungen Leuten gezeigt hat, dass wir sie ernst nehmen und dass sie für unser Unternehmen, das dringend auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen ist, wichtig sind“, berichtet Helmut Wallrafen.

    Der Sozial-Holding Geschäftsführer, der seine Berufslaufbahn selbst als Altenpfleger begonnen hat, weiter: „Es war auch interessant zu erfahren, wie unsere Auszubildenden die Pflegelandschaft in der Stadt wahrnehmen und wie unsere zusätzliche Unterstützung beim Start in den Pflegeberuf durch Pflegepädagogin Simone Lutter und Personalbetreuerin Iris Molling ankommt.“

    Es war interessant zu erfahren, dass die Auszubildenden schon deutlich wahrnehmen, welche Träger in Mönchengladbach was für sie tun.
    Da hat die Sozial-Holding einen sehr hohen Stellenwert sind sich Pflegepädagogin Simone Lutter und Iris Molling einig.

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  • Zerstört geplantes neues Wohngebiet wertvolles Biotop?  Grüne und engagierte Bürger wehren sich

    Zerstört geplantes neues Wohngebiet wertvolles Biotop?
    Grüne und engagierte Bürger wehren sich

    Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Bezirksfraktionen Ost von CDU und SPD die städtebauliche Entwicklung Giesenkirchens weiter vorantreiben.
    „In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Ost werden wir den Planungs- und Bauausschuss bitten, für das Gebiet zwischen der Waater Straße und der Stichstraße Mülforter Straße einen Bebauungsplan aufzustellen und zugleich Entwicklungs- und Realisierungsoptionen für ein neues Wohngebiet aufzuzeigen“, erläutert Frank Boss, CDU-Vorsitzender und Ratsherr in Giesenkirchen.

    Das Vorhaben ist indes nicht unumstritten.
    Während die „Groko“ mit ihrer Mehrheit in der Bezirksvertretung Ost im Gebiet Ahrenerfeld lieber heute als morgen ein Baugebiet ausweisen will, wehren sich Grüne und engagierte Bürger gegen die aus ihrer Sicht verfehlten Baugebietspläne.

    Wesentliches Anliegen der Bürger ist der Schutz der alten Obstwiese, einem besonderen Biotop zwischen Waater Straße und Stichstraße Mülforter Straße. Wertvoll macht dieses Biotop eine hohe Artenvielfalt – so tummelten sich unter anderem Fledermäuse, Steinkäuze, Amphibien und Libellen auf dem Areal. „Auf Drängen der Groko dort ein Baugebiet ausweisen zu wollen und damit eine schleichende Biotopzerstörung in Kauf zu nehmen, das geht gar nicht”, findet Hajo Siemes, Sprecher der Grünen in der BV Ost.

    UnbenanntOb die Baugebietsbefürworter aus der BV Ost diese Sachlage beeindruckt, bleibt dahingestellt.
    Hajo Siemes weist aber auf die ökologischen Aspekte hin: „Dort am Rande des Stadtbezirks ist ein Freilandbiotop, in dem viele Vogelarten zuhause sind und ihre Nistplätze haben. Unter anderen wird hier vom NABU seit über zwanzig Jahren ein Steinkauz-Nistplatz gepflegt, der in jedem Jahr mit drei bis fünf Jungvögel belegt ist.“ Der Steinkauz wird in vielen europäischen Ländern als bedrohte Tierart gelistet. Ebenfalls sind in den Schuppen und kleinen Hütten auf der alten Obstwiese mehrere Arten von Fledermäusen beheimatet. Die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums durch den Menschen stellt bekanntlich die größte Gefahr für die Existenz dieser vom Aussterben bedrohten Insektenfresser dar.

    Obektiv betrachtet sind freie Bauplätze in Giesenkirchen beileibe keine Mangelware:
    In der Prioritätenliste Stufe 1 und 2 des Abschlussdokuments „Dialog Giesenkirchen“ werden unter anderem die Gebiete Grundschule Friesenstraße, Parkplatz Kruchenstraße; Aschenplatz Lorenz-Görtz Straße und das Neubaugebiet Meerkamp bis zur Nesselroderstraße aufgeführt, die sich eher im Innenbereich von Giesenkirchen befinden und zur Deckung des Wohnungsbaubedarfs ausreichen würden.

    Zum Ahrener Feld heißt es in der Entwicklungsempfehlung hingegen, dass die Fläche erst nach der Aktivierung anderer, besser integrierter Standorte entwickelt werden soll, sofern dann weiterhin eine Nachfrage nach Wohnbauland in Giesenkirchen bestehe.

    Wie Siemes betont, soll sich (auf der Grundlage des Abschlussdokument „Dialog Giesenkirchen“) die weitere Siedlungsflächenentwicklung in Giesenkirchen vielmehr an besonderen Leitlinien orientieren.
    Danach ist der für Giesenkirchen so bedeutenden Freiraum durch eine Präferierung der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung geschützt. Weiter sollen heute mindergenutzte oder in der vorliegenden Form nicht mehr benötigte Flächen wieder genutzt werden, um diese brachliegenden Potenziale zu aktiveren.
    Schließlich sollen kleinere Flächenpotenziale schrittweise entwickelt werden, um sich stets an neue Anforderungen des Wohnungsmarktes anpassen zu können und vor dem Hintergrund nicht klar bezifferbarer Potenziale im Bestand nicht eine Entwicklung im Übermaß zu betreiben.

    Im Plangebiet gibt es neben der ökologisch wertvollen Obstwiese viele Kleingärten und Kleintiergehege für Gänse, Enten, Hühner sowie Ziegen und Pferde. „Hier ist ein Rückzugsgebiet für Mensch und Tier entstanden, das nun der Bebauung zum Opfer fallen soll“, stellt Siemes fest. Zusätzlich würden durch die geplante Wohnbebauung auch landwirtschaftlich genutzte Flächen verschwinden. „Dabei wird immer wieder der Verlust von Ackerflächen und der Flächenverbrauch aufgrund von Bebauung von den Landwirten beklagt“, so Siemes weiter.

    Für ihn ist klar: „Hier an dieser Stelle ein neues Wohngebiet zu planen, dass muss aus den obengenannten Gründen und auch auf Grund der getroffenen Aussagen im „Dialog Giesenkirchen“ entschieden abgelehnt werden.“

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  • Der Bürger zahlt die Zeche

    Wer auch sonst, könnte man entgegnen. Doch so einfach ist es nicht, und ganz so einfach werden es sich vor allem die Politiker aller im Rat vertretenen Parteien nicht machen.
    Die Vorgabe des Kämmerers lautet: 10 Millionen Euro fehlen im Stadtsäckel für das Haushaltsjahr 2016.
    Sein Vorschlag: Erhöhung der Grundsteuer B um sagenhafte 23%, also die Steuer, die jeden Immobilienbesitzer und Mieter, also jede Familie, frontal trifft.
    Verniedlichend die Aussage des Kämmerers Bernd Kuckels dazu: ” Wenn wir alles was wir uns zum Ziel setzen realisieren wollen, wenn wir die Stadt nicht kaputt sparen wollen, müssen die Bürger, wenn sie weiter diese Lebensqualität wollen, jetzt in diese Stadt investieren und mit höheren Grundsteuern dazu ihren Beitrag leisten”.

    Kuckels will einige HSP-Maßnahmen aus dem Haushalt herausnehmen, z. B. Aufgabe Bockersend und Hardter-Landstraße, die Schließung von weiteren Bezirksverwaltungsstellen, die Beherbergungssteuer (Bettensteuer im Hotelgewerbe). Auch der Personalabbau (155 Stellen ab 2019) hat seine Grenze erreicht.

    “Wenn wir alles was im HSP (Haushalts-Sanierungs-Plan) steht so umsetzen könnten und wollten, könnten wir ohne entscheidende Veränderungen weitermachen”, so Kuckels.
    Alle diese Maßnahmen bedeuten eine Unterdeckung von 8 Millionen Euro.

    Also ist die Erhöhung der Grundsteuer unsinnig? Nicht ganz.
    Kuckels schafft dem Haushalt gleichzeitig ein gewisses Polster.

    Und die hochgelobte Wirtschaft in Mönchengladbach?
    Die duckt sich leise weg, hat freundlich akzeptiert, dass viele Maßnahmen (Straßenbau) mit hohen Kosten realisiert wurden (Steinmetzstraße/Minto).
    Eine Gewerbesteuererhöhung um wenige Punkte ist für mich unumgänglich.
    Der soziale Frieden darf nicht auf dem Altar der Selbstverwirklichung der beiden GROKO-Fraktionsvorsitzenden geopfert werden.
    Auch der kommende Star, Neu-Baudezernent Bonin, wird damit leben können, dass nicht alle seine guten Ideen nur auf dem Rücken der Grundsteuerzahler realisiert werden.
    Nicht zu vergessen, diese durchschnittlich 10 Euro Erhöhung trifft in großer Zahl gerade die Bürger, die nicht auf ein mittleres oder höheres Einkommen zurückgreifen können, unsere vielen Mitbürger mit geringem Einkommen in Mönchengladbach sprechen für sich.

    “Wir haben mit dem Darlehen für den Stadionneubau der Borussia dieser ermöglicht, ihre Zukunft zu sichern und gleichzeitig mit dem Borussia-Park den Nordpark, dessen Weiterentwicklung gerade noch ansteht, entwickelt” strahlt unser Kämmerer Bernd Kuckels (FDP) und belegt gleichzeitig seinen Lobbycharakter zugunsten der heimischen Wirtschaft. Und wo bleibt seine soziale Verantwortung?

    Wenn wir alles was im HSP (Haushalts-Sanierungs-Plan) steht so umsetzen könnten und wollten, könnten wir ohne entscheidende Veränderungen weitermachen, so Kuckels.
    Die Kosten für die AöR hat Kuckels mit jährlich 5 Millionen Euro veranschlagt, ohne die gebührenfinanzierten Teile.
    Zusätzlich kostet die AöR in den Jahren 2016/2017 weitere 3 Millionen Euro, damit wird der Unterhaltungs-Stau bei der Grünpflege aufgelöst. Prinzip Hoffnung.

    Kuckels glaubt nach eigenen Worten, dass der Bürger das angepeilte Ziel der Groko, zur saubersten Stadt zu werden (Champions-League), teilt und mitträgt.
    Auf welchen Erhebungen diese Aussage beruht ließ er offen.

    Politik hat es in der Hand. Sie diskutiert und berät an diesem Wochenende in den Fraktionen den Haushalt.
    Die Koalition von CDU und SPD sollte mit Augenmaß entscheiden.

    Beispiele sind in der nachfolgenden Tabelle zu sehen.

    Grunssteuer B

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  • In Mönchengladbach wurde das NEW-Blauhaus eröffnet

    In Mönchengladbach wurde das NEW-Blauhaus eröffnet

    Es ist das in Stein gemeißelte Symbol für die funktionierende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, zwischen Unternehmen und Hochschule, zwischen der NEW AG und der Hochschule Niederrhein.
    Das NEW-Blauhaus, erbaut von der NEW AG, genutzt zu zwei Dritteln von der Hochschule Niederrhein und zu einem Drittel von dem Energieversorger selbst.
    „Das Blauhaus gibt uns die Chance, eine Kooperation in Szene zu setzen, von der wir in der Vergangenheit gut profitiert haben und von der wir noch viel profitieren werden“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg bei der gestrigen Eröffnungsfeier. „Es ist ein Haus, in dem sich Wissenschaft und Wirtschaft begegnen und in dem wir Impulse nach außen geben und von außen aufnehmen.“

    BlauhausGrößter Profiteur des Gebäudes sind die Studierenden der Hochschule. Sie kommen in den Genuss einer hochmodernen Bibliothek mit guter Belüftung und Beleuchtung, zahlreichen Arbeitsplätzen, einer nutzbaren, großen Dachterrasse einer 24-Stunden-Rückgabe und einem RFID-gestützten Ausleihsystem – was bedeutet, dass sie Jacken und Taschen mit in die Bibliothek nehmen können.

    Das 4000 Quadratmeter große Gebäude ist übers Jahr verteilt ein Null-Emissions-Gebäude. Der fünfeckige Baukörper zeichnet sich durch seine Fassade aus gegeneinander geneigten, blau schimmernden Photovoltaik- und Glaselementen aus.

    77 solcher Photovoltaik-Module an der Fassade und 230 Module auf dem Dach liefern so viel Strom, dass der gesamte Energiebedarf gedeckt wird. Jährlich werden so 110 Tonnen CO2 eingespart.
    „Das NEW-Blauhaus steht auch sinnbildlich für den verantwortlichen Umgang mit der Ressource Energie und wird zukünftig der Ort für die Bündelung innovativer Projekte und Geschäftsfelder der NEW sein“, sagte Armin Marx, Vorstand der NEW AG.
    Udo Carmanns, Projektleiter der NEW für das Blauhaus, brachte das Energie-Konzept auf den Punkt: „Wir erzeugen hier keine Energie, wir fahren sie im Kreis.“

    Das Gebäude wird über eine Sole-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einem Eisspeicher beheizt. Im 150 Kubikmeter großen Eisspeichertank sieht man die Wärmetauschschleifen. Die Wärmepumpe entzieht dem Eisspeicher Energie, also Wärme, wenn die Wassermoleküle im Eisspeicher zu festen Kristallen gefrieren und ihre Bewegungsenergie freisetzen. Diese Energie wird dann zum Heizen genutzt. Um die Eiskristalle wieder aufzutauen, wird die im Gebäude durch Beleuchtung, Computer und Menschen entstehende Wärme verwendet, um das Eis wieder zu verflüssigen und somit den Speicher wieder aufzuladen. Durch ein rund 20 Kilometer langes Rohrsystem in den Betondecken wird den Räumen die Wärme entzogen und über den Eisspeicher geführt. Ein Blockheizkraftwerk und ein Brennwertkessel sind zuschaltbar.

    Neben der Hochschulbibliothek zieht die Hochschul-IT KIS, die Forschungsinstitute NIERS und GEMIT sowie die NEW-Stiftungsprofessur „Energiecontrolling“ in das Blauhaus ein.
    Die NEW bringt verschiedene Serviceangebote unter sowie das Gründerzentrum „Blauschmiede“. Hier sollen Büros für Existenzgründer entstehen.

    Die Eröffnung der Bibliothek ist für den 20. November geplant. Ab Montag beginnt der Umzug der insgesamt rund 90.000 Bücher.
    Anlage: Foto: Das Band ist zerschnitten (von links): Gereon Frauenrath (Generalunternehmer), Frank Salmon (Hochschul-Bibliothek), Armin Marx (NEW-Vorstand), Dr. Rainer Hellekes (ehem. NEW-Vorstand), Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg, Gerhard Wittfeld (Architekt), Felix Heinrichs (Aufsichtsrat NEW) und Frank Kindervatter (NEW-Vorstand).
    Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein, Tel.: 02151 822-3610, E-Mail: christian.sonntag@hs-niederrhein.de

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  • Mit schnellem Internet auf die Datenautobahn

    Mit schnellem Internet auf die Datenautobahn

    Schnelles Internet für alle, dafür sorgt ein Förderprogramm der Landesregierung von rund einer halben Milliarde Euro. Der stellvertretende Chef der SPD Landtagfraktion Hans-Willi Körfges sagt dazu: „Wir halten unser Versprechen, bis 2018 landesweit Übertragungsleistungen von 50 Megabit pro Sekunde anzubieten. Auch Mönchengladbach profitiert davon.“

    Ohne schnelles Internet verlieren Regionen den wirtschaftlichen Anschluss. Deshalb misst die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) dem Ausbau mit Breitband absoluten Vorrang bei. NRW liegt im Bundesvergleich bereits heute vorne. Das Förderprogramm verbessert allgemein die Versorgung und kommt besonders ländlichen Gebieten und Gewerbegebieten zugute. Die Landesregierung hilft gezielt auch finanzschwachen Kommunen, falls diese ihren Anteil an der Finanzierung nicht stemmen können.

    Das Geld bringen der Bund, das Land, die Europäische Union und zu einem kleinen Teil die Städte und Gemeinden auf. 50 Millionen Euro fließen in Gewerbegebiete. „Wir bringen die Gewerbegebiete mit schnellem Internet auf die Datenautobahn. Mit neun Millionen Euro will das Land die 53 Kreise und kreisfreien Städte bei der Planung des Breitbandausbaus unterstützen. Jede von ihnen erhält 50.000 Euro jährlich für 2016 bis 2018“, so Hans-Willi Körfges.

    Weitere 65 Millionen Euro dienen dem Anschluss von Haushalten auf dem Lande, zehn Millionen Euro der Verlegung von Leerrohren beim Bau von Landesstraßen.

    Außerdem ergänzt das Land die Bundesförderung mit einem eigenen Programm. Der Hintergrund: Berlin unterstützt in einem Auswahlverfahren Breitbandprojekte der Kommunen zur Hälfte, Städte und Kreise müssen zehn Prozent beisteuern, das Land ist mit 40 Prozent dabei. Die Landesregierung wird diese Finanzierungslücke in jedem Fall schließen. Bis zu 350 Millionen Euro stellt das Land dafür bereit. „Kein einziger Euro des Bundes für Breitband in NRW wird an fehlender Landesförderung verfallen. Das garantieren wir“, hebt Körfges abschließend hervor.

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  • Flüchtlinge: Unterbringung hat höchste Priorität

    Flüchtlinge: Unterbringung hat höchste Priorität

    Über 2.400 geflüchtete Menschen sind momentan in Mönchengladbach und es werden täglich mehr. Eine Mehrzahl der Flüchtlinge ist in großen Unterkünften untergebracht. „Wenn wir wollen, dass Integration gelingt, müssen wir die Menschen mit Bleibeperspektive schnellstmöglich in normalen Wohnungen verteilt über das Stadtgebiet unterbringen“, sagt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Mönchengladbach Felix Heinrichs. „Klar ist, dass wir den hier ankommenden Menschen überhaupt erst einmal ein Dach über dem Kopf bieten müssen. Dies stellen wir in den Unterkünften an der Krall’schen Wiese, dem Neubau in Eicken, Mülfort und weiteren Anlaufstellen sicher. Perspektivisch“, so Heinrichs, „kann das aber keine Dauerlösung sein.“

    Die im Sommer 2015 neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt in der SPD Mönchengladbach hat die Chance zum Dialog genutzt und Felix Heinrichs zum Gedankenaustausch eingeladen. Emrah Bektas, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, betont: „Wir stimmen mit der Haltung unserer Fraktion völlig überein. Zugewiesene Flüchtlinge, die voraussichtlich in Deutschland bleiben werden, müssen wir nach einer kurzen Zeit in großen Unterkünften möglichst schnell in der Stadt verteilt in Wohnungen unterbringen. In den Stadtvierteln kann der Integrationsprozess erst wirklich gelingen. Hier gibt es soziale Netzwerke, Schulen, Vereine und viele engagierte Ehrenamtler, die einen wertvollen Beitrag leisten. Wir müssen Selbständigkeit und Selbstverantwortung ermöglichen und gleichzeitig Hilfe im Alltag anbieten. Das kann nur in übersichtlichen Gruppen und verteilt auf die Stadt gelingen.“

    „Die Stadt ist bereits jetzt dabei, mehr und mehr Menschen in Wohnungen unterzubringen. Was deutlich wird: Es fehlen geeignete und bezahlbare Wohnungen. Mönchengladbach ist eine wachsende Großstadt, die mehr Menschen anzieht als verliert“, ergänzt Heinrichs.

    Als nächsten Schritt wollen die Mitglieder der AG Migration und Vielfalt mit den ausländischen Vereinen in der Stadt ins Gespräch kommen, um über Unterstützung bei der Integration zu sprechen. Bektas: „Uns geht es um Themen wie den Zugang zum Arbeitsmarkt, die Einbindung in das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Stadt und auch die Vermittlung von Werten wie Demokratie, Gleichberechtigung und Toleranz.“

    „Deutschland und Europa können von dem Zustrom an Flüchtlingen profitieren, wenn wir die Fehler der Gastarbeiterpolitik der 1960er und 1970er Jahre nicht wiederholen. Ich bin froh, dass es in der SPD starke Stimmen und helfende Hände für eine echte Integration gibt“, so Heinrichs abschließend.

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  • Zu starker Fluglärm über Mönchengladbach bei Ostwind  Flughafen Düsseldorf will noch mehr Starts und Landungen

    Zu starker Fluglärm über Mönchengladbach bei Ostwind
    Flughafen Düsseldorf will noch mehr Starts und Landungen

    Der Flughafen Düsseldorf möchte seine Kapazität erweitern und in Zukunft bis zu 60 Flugbewegungen pro Stunde also auch Landungen abwickeln können.
    Bisher sind es laut Internetseite des Flughafens Düsseldorf 47 Flugbewegungen pro Stunde.
    Mehr Landungen bedeuten dann auch mehr Fluglärm insgesamt für die östlichen Mönchengladbacher Stadtteile.

    Seit letztem Jahr gibt es wiederholte Beschwerden aus den Stadtteilen Giesenkirchen, Dohr und auch Odenkirchen bei der Stadtverwaltung.
    Dieses Fluglärm-Problem wird offensichtlich dadurch erzeugt, dass der Stadtteil Giesenkirchen in der direkten Verlängerung der beiden Start-/Landebahnen vom Flughafen Düsseldorf liegt. Die Entfernung beträgt 12,9 Nautische Meilen (NM) (ca. 23,9 km).
    Der überwiegende Teil der Anflüge nutzt das sogenannte Instrumentenlandesystem (ILS). Hierbei werden die Luftfahrzeuge im Anflug so geführt, dass diese spätestens bei einer Entfernung von 10 NM auf dem ILS sind.
    Nach internationalen Richtlinien müssen es mindestens 12 NM sein.
    Laut der Deutschen Flugsicherung werden die Luftfahrzeuge bei verschiedenen Entfernungen auf die Anfluggrundlinie gesetzt, um die notwendigen Sicherheitsabstände zwischen den Anflügen gewährleisten zu können. Diese Flexibilität muss erhalten werden, um die anfallende Verkehrsmenge am Flughafen Düsseldorf abwickeln zu können.

    Sollte der Düsseldorfer Flughafen seinen Antrag für eine Kapazitätserweiterung beim Landesverkehrsministerium genehmigt bekommen, ist auch Mönchengladbach davon betroffen. Das gilt vor allem für die östlichen Stadtteile. Die Stadt liegt zwar nicht im sogenannten relevanten Lärmwirkungsbereich des Flughafens Düsseldorf, trotzdem kommen wiederholt Beschwerden über Fluglärm aus den Stadtteilen Giesenkirchen, Dohr und Odenkirchen.

    Das teilte Jürgen Beckmann, Leiter des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung jetzt im Planungs- und Bauausschuss mit.

    lärm2Die Verwaltung erklärt sich dies wie folgt: Um genügend Sicherheitsabstand bei den einzelnen Landeanflügen gewährleisten zu können, werden die Luftfahrzeuge vor der Landung laut der Deutschen Flugsicherung auf eine Anfluggrundlinie gesetzt. Sie befindet sich vor allem bei Ostwindlagen auch über dem Mönchengladbacher Stadtgebiet, genauer im Bereich Giesenkirchen, der quasi in einer Verlängerung der beiden Start-/Landebahnen liegt. Das ist etwa an 20 bis 30 Prozent der Tage im Jahr und vor allem bei guten Wetterlagen der Fall. Bei windstillen Verhältnissen liegt die Entscheidung über die Richtung der Anflüge im Ermessen der Deutschen Flugsicherung.

    Bisher hat das Landesverkehrsministerium den Antrag des Flughafens Düsseldorf auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung auf seine Vollständigkeit geprüft. Da noch Anpassungen vorgenommen werden müssen, hat sich die öffentliche Auslegung des Antrags verzögert.

    Sobald der Antrag öffentlich ausgelegt ist, haben Behörden und Träger öffentlicher Belange, zu denen in diesem Fall auch die Stadt Mönchengladbach zählt, insgesamt drei Monate Zeit zur Stellungnahme.
    Auch Privatpersonen können sich innerhalb der öffentlichen Auslegung und zwei Wochen darüber hinaus mit schriftlichen Einwendungen gegenüber der Bezirksregierung Düsseldorf beteiligen.

    Nach Abschluss des gesamten Verfahrens trifft letztlich das Landesverkehrsministerium NRW die abschließende Entscheidung über den Antrag. Für die Stadt ist eine Stellungnahme, die einzige Möglichkeit, sich vorher an diesem Verfahren zu beteiligen.

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  • 3000 Km für Vereine – Ehrenamt per PKW

    3000 Km für Vereine – Ehrenamt per PKW

    Im Oktober waren über 3000 km Autofahrt zu “leisten”.
    Klaus Cörstges aus Hehn fuhr zunächst nach Oberbayern.
    murnau_altes RathausAls Mitglied der Deutschen Burgenvereinigung nahm er an der Herbstfahrt in „Blaue Land“ teil und lernte Starnberger und Ammersee kennen, sowie dortige Schlösser, Villen, Kirchen, Museen und natürlich auch gute Gasthöfe und Hotels.

    Er blieb noch zwei Tage und besuchte mittels Tagesticket München und Umgebung (Flughafen, Freising, Dachau).

    Dann ging es weiter nach Osttirol zum Familienbesuch. Hier klappte es endlich auch mit dem Besuch in Millstatt (Kärnten), wo er sich als Heroldmeister der St. Georgs-Ritter-Bruderschaft zu Kärnten das dortige Stiftsmuseum anschaute.
    Hier liegt die „Wiege“ der Ritterbruderschaft/Ritterorden.

    Nach der Rückkehr ins Rheinland ging es wenige Tage später nach Norden Richtung Bremen.
    In Hellwege (hinter Bremen) fand die Kabinettsitzung der Georgs-Ritter statt.
    Beim Nebenprogramm erkundete er mit seinen Ritterbrüdern Oldenburg und die kleinen Gemeinden Sottrum und Ottersberg.

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  • Neues Gesetz zur Sterbebegleitung: Wo stehen unsere MdB´s
    Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Günter Krings (CDU)?

    Eine schwierige persönliche Entscheidung steht morgen im Bundestag an.
    Welche Art der vieldiskutierten Sterbehilfe wird sich im neuen Gestz wiederfinden?

    Gülistan Yüksel erklärt dazu:

    „Der Deutsche Bundestag und die Gesellschaft insgesamt haben sich in einer intensiven und sehr würdigen Weise mit dem Thema Sterbebegleitung befasst. Im Juni dieses Jahres habe ich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Ethik-Komitee der Städtischen Kliniken auf einer Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung in Mönchengladbach über diese Fragen diskutiert. Die Gedanken und Meinungen aus diesem Austausch sind in meine Entscheidungsfindung eingeflossen.

    Die nun anstehende Abstimmung im Parlament markiert den Abschluss dieser Debatte und die Abgeordneten haben – jede und jeder für sich – ihre individuelle Entscheidung zu diesem schweren Thema zu treffen. Es ist eine persönliche Entscheidung, die dem eigenen Gewissen folgt.

    Bei den morgigen Abstimmungen über die vorliegenden Gruppenanträge zur Regelung der Sterbebegleitung werde ich gegen die Anträge stimmen.“

    Dr. Günter Krings erklärt dazu:

    Gehört zu einem selbstbestimmten Leben auch ein selbstbestimmter Tod? Und wenn ja, wie weit darf dann die Beihilfe zu diesem selbstbe-stimmten Tod gehen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich am Freitag der Deutsche Bundestag, wenn dort die Neuregelung der Sterbehilfe verabschiedet wird. Unser Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat sich intensiv mit diesem Thema befasst und wird einen der eingereichten Gesetzesentwürfe unterstützen.

    Insgesamt vier Gesetzesentwürfe werden am Freitag beraten. Vom Verbot jeglicher Beihilfe zum Suizid bis hin zu einer ausdrücklichen Regelung des ärztlich attestierten Suizids decken die Gesetzesentwürfe alles ab. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Beihilfe zum Suizid zu einem Dienstleistungsangebot wird“ erklärt Günter Krings. „Daher unterstütze ich den Antrag meines Kollegen Michael Brand und spreche mich ebenfalls für ein Verbot der geschäftsmäßigen Förderung des Suizids aus“, so Krings weiter.

    Laut aktueller Rechtslage ist die Beihilfe zum Suizid grundsätzlich straffrei. Wer also beispielsweise einem schwerstkranken hilft, sich ein tödliches Präparat zu verschaffen, wird nicht bestraft. Dies gilt auch für Vereine und Einzelpersonen, die solche Beihilfeleistungen regelmäßig anbieten. „Dies wollen wir ändern. Es darf mit dem Tod und dem Sterben kein Geschäft gemacht werden.“ so Krings. Anders sehe die Sache allerdings aus, wenn ein Angehöriger einem totkranken Familienmitglied Beihilfe leiste. „Dies werden wir auch zukünftig nicht unter Strafe stellen. Wir sollten die Sterbehilfe nicht bis ins kleinste Detail regeln. Denn niemand kann schlussendlich sagen, wie er entscheiden würde, wenn er als Todkranker diese Entscheidung zu fällen hätte“, so Krings weiter.

     

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  • Schlag gegen die Drogenkriminalität in Mönchengladbach

    Schlag gegen die Drogenkriminalität in Mönchengladbach

    Im Rahmen der Ermittlungsarbeit der bereits seit Monaten existierenden “EK-Republik” (abgeleitet vom Platz d. Republik) erhärtete sich der Verdacht gegen den Betreiber einer an der Krefelder Straße gelegenen Skater-Halle, dass aus der Halle heraus ein reger Handel mit Marihuana betrieben wird und dort auch Marihuana zum Weiterverkauf an Schwarzafrikaner abgegeben wird.

    Ein erwirkter Durchsuchungsbeschluss wurde gestern durch die Ermittlungskommission, die durch Kräfte der Einsatzhundertschaft unterstützt wurde, umgesetzt.

    Bei der Durchsuchung wurde auch der 30-jährige Betreiber der Skater-Halle angetroffen. In einem Tresor wurde rund ein Kilogramm Marihuana, abgepackt in Tüten a 100 Gramm, aufgefunden und sichergestellt. Ebenso wurden rund 1.000 Euro Dealgeld sichergestellt.

    Der 30-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen. In einer ersten Anhörung räumte er den bereits über einen längeren Zeitraum andauernden Handel mit Betäubungsmitteln ein. Das sichergestellte Marihuana hatte er erst gestern geliefert bekommen.

    Weiter wurde bei der Durchsuchung eine Vielzahl von Waffen wie Messer, Dolche, Wurfsterne- und Messer, ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker und ein scharfer aber defekter Revolver aufgefunden und ebenfalls sichergestellt.

    Noch während der Durchsuchungsmaßnahme erschienen etliche offensichtliche Kunden in der Halle. Bei ihnen wurden die Personalien festgestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

    Unter diesen Personen war auch ein 33-jähriger Mönchengladbacher, der aus vorhergehenden Verfahren als Drogendealer bekannt ist. Der Mann, der nach eigenen Angaben zurzeit ohne festen Wohnsitz ist, trug über 3.000 Euro Bargeld bei sich, zu dessen Herkunft er widersprüchliche Angaben machte. Das Geld, bei dem es sich wahrscheinlich ebenfalls um so genanntes Dealgeld handelt, wurde daraufhin auch sichergestellt. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.

    Der festgenommene 30-Jährige wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt. Der Haupttatvorwurf wird hierbei, neben Verstößen gegen das Waffengesetz und anderen Delikten, auf den Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen lauten.

    Der große Kundenstamm des Festgenommenen, bisher sind über 50 Personen namentlich bekannt, muss übrigens in den nächsten Tagen mit einem Besuch der Polizei rechnen.

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  • Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Fliethstraße scharfgeschaltet

    Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Fliethstraße scharfgeschaltet

    Nachdem die Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung an der Kreuzung Fliehtstraße / Theodor-Heuss Straße / Rathenaustraße heute vom Eichamt abgenommen wurde, ist die Anlage jetzt in Betrieb. Sie misst Rotlichtverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen von Fahrzeugen, die auf der Fliethstraße in Richtung Korschenbroicher Straße unterwegs sind.

    Bereits seit Mitte September ist eine baugleiche Anlage an der Kreuzung Korschenbroicher- / Breitenbach- / Prinzenstraße in Betrieb gegangen, die Verstöße in Richtung Innenstadt dokumentiert. Rund 650 Fälle hat das Ordnungsamt seitdem registriert.

    Eine weitere Anlage wurde gestern an der Kreuzung Wilhelm Schiffer Straße / Bachstraße / Dahlener Straße in Rheydt installiert. Sie wird in den nächsten Wochen in Betrieb genommen. Die Anlage dokumentiert Geschwindigkeitsverstöße von Fahrzeugen, die auf dem Wilhelm-Schiffer Ring in Richtung Mühlenstraße unterwegs sind. Außerdem überwacht sie Rotlichtverstöße von Fahrzeugen, die von der Dahlener Straße stadteinwärts fahren.

    Schon seit September 2013 werden Rotlichtverstöße an der Kreuzung Limitenstraße / Gracht sowie an der Kreuzung Waldnieler Straße / Sternstraße geahndet. Der Stadtrat hatte den Aufbau weiterer Rotlichtüberwachungsanlagen an unfallträchtigen Kreuzungen im Dezember 2014 beschlossen.

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  • Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers

    Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers

    Der Kartenvorverkauf zum Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers am Freitag, den 11.12.2015 ist sehr gut angelaufen – bereits ¾ der Eintrittskarten sind verkauft.

    Wer also noch dabei sein möchte, wenn der Giesenkirchener Gospelchor um Gabriel Vealle unter dem Motto „Halleluja!!! Seasons of Love“ für vorweihnachtliche Stimmung sorgt, sollte sich sputen. Das abwechslungsreiche Repertoire, das für den Abend geplant ist, umfasst neben zahlreichen Weihnachtsliedern eine attraktive Auswahl sowohl festlicher als auch rhythmisch temperamentvoller Gospel- und Worship-Songs.

    Als Gäste hat die Family of Peace dieses Mal die Musiker des Streichquartetts time4strings eingeladen, das sich bereits über das Stadtgebiet hinaus einen Namen machen konnte. time4strings wird an diesem Abend die Hauptkirche mit wunderschönen Interpretationen bekannter klassischer wie moderner Melodien erfüllen und den Auftritt des Gospelchors der Jahreszeit entsprechend perfekt ergänzen.

    Wie bereits beim Benefizkonzert der Family of Peace Gospel Singers im Frühjahr dieses Jahres werden auch diesmal die Kinder der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße aus Mönchengladbach-Rheydt das Programm choreografisch untermalen.

    Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Rheydt.

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  • Klappe die 7.  Musikvideo || Videomusik  Kurz- und Musikfilmfestival der Kulturpädagogik Mönchengladbach

    Klappe die 7.
    Musikvideo || Videomusik
    Kurz- und Musikfilmfestival der Kulturpädagogik Mönchengladbach

    Die Kulturpädagogen der Hochschule Niederrhein rollen den roten Teppich aus und präsentieren stolz ihre Abschlussarbeiten für das diesjährige Indoorprojekt, begleitet von Axel Lamprecht und Ulrich Einbrodt.

    Am Donnerstag, den 26.11.’15, laden die ‘KuPas’ alle Kunst-, Kultur- und Medieninteressierten und alle neugierig gewordenen zu ihrer Vernissage im Projekt 42 ein.
    Gezeigt werden bewegte Bilder in musikalischer Interaktion, das Ergebnis monatelanger Organisation und Produktion sieben verschiedenster Gruppen. Herzblut und liebevolle Kleinarbeit garantiert.
    Die Kurzfilme werden zunächst von den KünstlerInnen selbst in einer Galavorstellung präsentiert.
    Im Anschluss verwandelt sich das Kulturkino in eine Multimedialounge und es besteht die Möglichkeit, bei dem gemeinsamen Genuss von Speis und Trank, noch einmal durch die Videoinstallationen zu schlendern und mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen.
    Mit dem Einbruch der Nacht verwandelt sich das Projekt 42 einmal mehr und die Kupas laden zur ausgelassenen Aftershowparty (23:00 Uhr) bis in die Morgenstunden.
    >Nachteulen: Dunkle Nächte, bunte Vögel
    >Darum geht es nicht, der Ballon ist in Liebe: Eine herzzerreißende Geschichte über eine grenzenlose Liebe
    >Hörsaalphantasien: Wovon träumen Studenten während der Vorlesung?
    >Bunterkunt: Taucht mit unsere bunterkunte Welt ein – Seifenblasen Olé
    >What if: Und was steht auf Deiner Bucket-List? …es ist nie zu spät dafür!
    >Panoptikum: Die Welt grenzt mich ein, doch in meinem Kopf bin ich frei!
    >Der König der Welt:Ich kann machen was ich will, denn die Welt gehört mir und was ich nicht sehe, existiert auch nicht hier!
    Einen Vorgeschmack bietet der Youtube- Channel:
    youtube.com/channel/UCjIkaNHShFfUo7lyBo2A1UQ
    Link:
    facebook.com/events/1019154418137106/
    Wann: Do. 26.11.2015 Wo: Projekt 42
    Einlass: 18:30 Waldhausener Straße 40- 42
    Beginn: 19:00 41061 Mönchengladbach
    Beginn Multimedialounge: 21:00 Uhr
    Beginn Aftershowparty: 23:00 Uhr
    Eintritt: 3,00 €
    Special:
    Becks: 2 €
    Red Se7en Shot: 1,50 €

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  • Edmund Erlemann gestorben  Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Edmund Erlemann gestorben
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Lange wird Mönchengladbach um ihn trauern, vergessen werden die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger ihn nie.
    Für Erlemann war die Würde des Menschen oberstes Ziel seines Tuns. Der ehemalige Propst des Gladbacher Münsters war ein Menschenfreund, ein Kämpfer für Arbeitslose und Benachteiligte.
    2012 durfte ich Edmund Erlemann kennenlernen und ein längeres Gespräch mit ihm führen, er achtete Andersdenkende ebenso hoch wie gleichgesinnte Mitstreiter.

     

    Die Stadt Mönchengladbach gab zum Tod von Edmund Erlemann nachstehende Presseerklärung heraus:

    Die Stadt trauert um den verstorbenen ehemaligen Regionaldekan Edmund Erlemann
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt“

    Die Stadt trauert um Edmund Erlemann, der gestern im Alter von 80 Jahren gestorben ist.
    Der frühere Probst des Mönchengladbacher Münsters war von 1973 bis 1988 Regionaldekan und Mitverantwortlicher des Katholikentages 1974 in der Vitusstadt. Er war Gründer und Gesellschafter des Volksvereins Mönchengladbach und Vorsitzender des Vereins Wohlfahrt. 1997 wurde er nach einem einstimmigen Beschluss des Hauptausschusses mit der Stadtplakette für seine Verdienste um die Tradition der Stadt des sozialen Katholizismus ausgezeichnet.

    „Sein Tod ist ein Verlust für die Stadt. Edmund Erlemann habe ich in meiner beruflichen Zeit als Journalist kennen und schätzen gelernt. Seitdem haben wir uns nie aus den Augen verloren. Er war der Motor, der den Volksverein in seiner heutigen Form wieder ins Leben brachte. Zuletzt habe ich ihn erst vor wenigen Tagen anlässlich des 125. Jahrestages der Gründung des Volksvereins für das Katholische Deutschland getroffen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. „Edmund Erlemann war ein pflichtbewusster Priester, ein engagierter Seelsorger und ein verständnisvoller Mensch, der Nächstenliebe nicht nur predigte, sondern vor allem auch lebte. In ihm verliert die Stadt einen wunderbaren Menschen, der sich für Flüchtlinge, Obdachlose und Menschen in Not von ganzem Herzen und aus tiefster Überzeugung einsetzte.“
    Die Stadt Mönchengladbach wird Edmund Erlemann ein ehrendes Andenken bewahren.
    (pmg/sp)

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  • Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe  Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    Coaching für Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe
    Hochschule Niederrhein bietet Seminare an

    In der Flüchtlingshilfe gehen derzeit viele Menschen an ihre Grenzen.
    Forscherinnen des Instituts SO.CON der Hochschule Niederrhein bieten jetzt ein Projekt an, das Fortbildung und Coaching für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe ermöglicht.

    „Die derzeitige Situation stellt die Helferinnen und Helfer vor neue Aufgaben, die sie zum Teil an ihre Belastungsgrenzen bringen“, sagt Dr. Ann Marie Krewer, die das Projekt an der Hochschule Niederrhein leitet. „Wir möchten die Menschen unterstützen, die derzeit so viel für andere tun und sie in ihren Kompetenzen stärken.“

    Das Projekt „Resilienzförderndes und kultursensibles Denken und Handeln in der Flüchtlingshilfe“ (ReKulDH) wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit gefördert.

    Angeboten werden drei jeweils eintägige Fortbildungsveranstaltungen, die durch gezieltes Coaching in Kleingruppen ergänzt werden.
    Drei Leitfragen strukturieren die Fortbildung:
    Wo liegen meine Stärken und Ressourcen, um hilfreich in der Flüchtlingshilfe mitzuwirken?
    Wie kann ich meine Stärken, meine Fachlichkeit und mein Engagement kultursensibel und situationsangemessen einsetzen?
    Und: Wie kann ich mich selbst stärken und vor Burnout schützen?
    Wichtige Fragen, glaubt Ann Marie Krewer. „Denn nur wer psychisch gestärkt ist und in der Lage ist, sich selbst zu schützen, kann auf Dauer den Belastungen in der Flüchtlingshilfe standhalten.“
    Ziel der Maßnahme ist es, die Mitarbeitenden für ihre Aufgaben zu sensibilisieren und ihnen dauerhaft ein angemessenes und kultursensibles Handeln zu ermöglichen.

    Es gibt zunächst drei aufeinander aufbauende Veranstaltungen. Die erste ist am 23. November, die zweite am 27. Januar und die dritte am 12. Februar 2016.
    Ort ist das Caritaszentrum Rheydt, Preyerstraße 66, 41239 Mönchengladbach.
    Die Seminare, inklusive Verpflegung sind kostenfrei, gehen von 10 bis 16 Uhr.
    Die Teilnahme ist auf maximal 18 Personen begrenzt.
    Die Kursleitung liegt bei Haja Molter, psychologischer Psychotherapeut.
    Zusätzlich wird die Fortbildung durch drei jeweils dreistündige Kleingruppencoachings unterstützt.

    Anmeldung bis zum 9. November unter www.hs-niederrhein.de/forschung/socon/aktuelles/
    Weitere Infos: Dr. Ann Marie Krewer (Projektleitung); ann-marie.krewer@hs-niederrhein.de;
    Tel.: 02161/186 5731

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  • Umweltzone: Ausnahmegenehmigungen für Fuhrparke laufen ab

    Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass zum 31. Dezember 2015 die Ausnahmeregelung vom Verbot der Umweltzone für Fuhrparke entfällt. Alle Fahrzeuge, die bisher eine Ausnahmegenehmigung aufgrund der Fuhrparkregelung erhalten haben, haben keine Möglichkeit mehr, diese über das Jahresende hinaus zu verlängern.

    Ab dem 1. Januar 2016 sind Ausnahmegenehmigungen nur noch in Fällen wirtschaftlicher und sozialer Härte möglich. Hierfür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

    Das Fahrzeug wurde vor dem 01.01.2008 auf den Antragsteller zugelassen.

    Eine Nachrüstung des Fahrzeuges ist technisch nicht möglich. (Nachweis eines amtlich anerkannten Sachverständigen)

    Es ist kein anderes Fahrzeug auf den Halter zugelassen, dass die Zugangsvoraussetzungen einer Umweltzone erfüllt.

    Eine Ersatzbeschaffung ist wirtschaftlich nicht zumutbar. Hierzu ist bei Gewerbetreibenden eine begründete Stellungnahme eines Steuerberaters vorzulegen, aus der hervorgeht, dass die Ersatzbeschaffung zu einer Existenzgefährdung führen würde.
    Bei Privatpersonen gilt eine Ersatzbeschaffung als nicht zumutbar, wenn das monatliche Nettoeinkommen unterhalb folgender Grenzen liegt:

    keine Unterhaltspflichten gegenüber anderen Personen: 1.130,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber einer weiteren Person: 1.560,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber zwei weiteren Personen: 1.820,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber drei weiteren Personen: 2.110,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber vier weiteren Personen: 2.480,00 Euro,

    Unterhaltspflichten gegenüber fünf weiteren Personen: 3.020,00 Euro.

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