Autor: Harald Wendler

  • “Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert”

    “Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert”

    Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell hält exklusiven Vortrag in Mönchengladbach

    So unterschiedlich die Krankheiten Alzheimer, Parkinson, Aids oder Krebs sind, ist ihnen allen eins gemeinsam: Sie beginnen mit Veränderungen von Molekülen und deren Zusammenwirken in der Zelle. Bislang ließen sich diese Vorgänge mit traditionellen Lichtmikroskopen in einer maximalen Auflösung von 2000stel Millimeter beobachten. Professor Dr. Stefan Hell hat gemeinsam mit seinen Kollegen Eric Betzig und William Moerner Mikroskopieverfahren entwickelt, die Einblicke in zehnfach besserer Auflösung erlauben. Dafür erhielten er und seine beiden Kollegen im vergangenen Jahr den Chemienobelpreis.
    Stefan Hell erklärt seine Arbeit in einem Vortrag, den er exklusiv für sein Mönchengladbacher Publikum vorbereitet.

    Stefan Hell freut sich nach eigener Aussage nicht nur auf sein Mönchengladbacher Publikum, sondern auch auf Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der die Diskussion mit ihm im Anschluss an seinen Vortrag moderieren wird.

    Die beiden Männer kennen und schätzen sich von unterschiedlichen gemeinsamen Auftritten. Ranga Yogeshwar, dem im vergangenen September aufgrund seines Engagements für Mensch und Natur die Goldene Blume von Rheydt verliehen wurde, nimmt zum wiederholten Male an Veranstaltungen des Initiativkreis teil: 2014 moderierte er in der Reihe „Pioniere der Welt“ den Abend mit Extremsportler Felix Baumgartner, 2012 führte er in derselben Reihe Gespräche mit der Schimpansenforscherin Dr. Jane Goodall. 2010 moderierte er für die Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ einen Abend mit dem Chemiker Dr. Venki Ramakrishnan.

    Zwei Jahre zuvor interviewte er im Rahmen derselben Serie den Nobelpreisträger für Physik 2007, Professor Peter Grünberg.

    Schirmherr des Abends in der Kaiser-Friedrich-Halle ist Dr. Erich Bröker, Vorstand Jagenberg AG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach.

    Termin:
    27. November 2015, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach
    Tickets 25 EUR.
    Vorverkauf unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

     

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  • Totgesagte leben länger

    Totgesagte leben länger

    Dieses alte Sprichwort könnte man für die KG Botterbloom verwenden. Noch zu Beginn des Jahres ging man in Giesenkirchen davon aus, dass die traditionelle Karnevalsgesellschaft nicht mehr lange existieren könne.

    Doch man höre und staune, die KG Botterbloom ist noch da und dies stellte der neue Vorstand bei dem nostalgischen Gala-Abend am Mittwoch, den 18.11.2015 unter Beweis.

    Nachdem die Giesenkirchener Urgesteine Gudrun Gruhn und Stefan Neus im Sommer ordentlich in den ortsansässigen Vereinen geworben hatten, man möge sich um den Fortbestand der KG bemühen, konnte ein Neuanfang in Angriff genommen werden.

    Es wurde ein neuer Vorstand, für den Mönchengladbacher Karneval ein Novum, bestehend aus drei Damen, gegründet. Neue Vorsitzende ist Simone Stephan (Bildmitte), die Geschäftsführung obliegt Sarah-Victoria Büttner (im Bild rechts) und für die Finanzen ist Simone Hintzen (im Bild Links) zuständig.  Komplettiert wird der Vorstand durch Stefan Neus als 2. Vorsitzenden und André Hagedorn als 2. Geschäftsführer.

    Alle Verantwortlichen waren gespannt was aus der Veranstaltung werden würde, es hätte ein totaler Flopp oder aber ein Erfolg werden können. Schon kurz nach Bekanntgabe, dass man den Abend veranstalten würde, waren positive Ergebnisse erkennbar. Die Platzreservierungen zeigten schon recht frühzeitig eine gute Resonanz. Schon sehr bald waren nur noch wenige Plätze nicht vergeben.

    Am Abend des 18.11.2015 staunten die Verantwortlichen nicht schlecht und Simone Stephan war, was sie sonst im Regelfall nicht ist, sprachlos, wie schnell sich der Saal des Ratskellers füllte.

    Um 19:11 Uhr zogen die drei Vorstandsdamen mit dem Maskottchen des Mönchengladbacher Karnevals „Bernie“ in den, bis auf den letzten Platz, gefüllten Saal ein. Es waren so viele Gäste aus den Giesenkirchener Vereinen, den Karnevalsgesellschaften der Stadt sogar aus Düsseldorf, der örtlichen Politik und weitere Besucher gekommen, dass nicht für alle ein Sitzplatz zur Verfügung stand.

    Das Programm hatte verschiedene Höhepunkte aufzuweisen. Als erstes tanzte Bernie mit der Vorsitzenden und den Gästen in den Saal. Anschließend zog die Mönchengladbacher Prinzengarde mit einer Abordnung ein und das Solomariechen zeigte seinen Solotanz. Es folgte eine Büttenrede vom Landtagsabgeordneten und Ehrensenator Hans-Willi Körfges in der dieser die Fraktionsvorsitzenden der Groko im Mönchengladbacher Stadtrat mit Stars der Stummfilmzeit verglich. Auch die Politiker aus Düsseldorf und Berlin ließ er nicht ganz ungeschoren, außerdem plauderte er aus dem Nähkästchen seiner Familie. Ihm schlossen sich die Rednerin Röschen, die mit Bernd Gothe ein Zwiegespräch führte, an. In Selbigem stellten sich beide als ehemaliges Paar dar und zogen mächtig übereinander her.

    Die Mönchengladbacher Prinzengarde folgte mit dem Auftritt ihrer Tanzgarde und zeigte den Gardetanz.
    Die „Leckere Lalla-Boys der KG „De Leckere Jecke“ trugen anschließend einige Gesangsstücke aus ihrem Repertoire vor und als sie das Mottolied der vergangenen Session anstimmten, sang der größte Teil des Publikums textsicher mit.

     

    Die Ehrensenatoren der KG BotterbloomDa jede Karnevalsgesellschaft stolz auf ihre Ehrensenatoren ist, wurden diese nun auf die Bühne gebeten. Die Vorsitzende Simone Stephan, die gekonnt durch ihre erste Veranstaltung führte, hob hervor, dass es unter anderem die Ehrensenatoren sind, die eine KG mit ihren Beiträgen mächtig unterstützen. Ganz besonders dankte sie den Ehrensenatoren Gudrun Gruhn und Stefan Neus, dass sie durch ihre unermüdliche Arbeit Sorge dafür getragen haben, dass die Botterbloom mit dieser Veranstaltung beweisen kann, dass sie noch da ist. Einen neuen Ehrensenator konnte Frau Stephan an diesem Abend auch in die erlauchte Riege aufnehmen. Man hatte den Staatssekretär im Ministerium des Inneren der BRD Dr. Günter Krings gewinnen können Ehrensenator der KG zu werden und so wurden ihm die Insignien Ernennungsurkunde, Senatorenorden und Narrenkappe übergeben.

    Zu einem letzten Höhepunkt kam es zu fortgeschrittener Stunde als der Hoppeditz der KG dem neuen Vorstand die Gründungsurkunde aus dem Jahr 1951 überreichte.

    Es war, so war von den Gästen zu hören, ein gelungener Anfang, den die unerfahrenen Vorstandsmitglieder gekonnt und sicher zelebriert haben.

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  • Das Veto des Kämmerers

    Alles wie erwartet. Die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) wird als neue Stadttochter (“Kompetenzzentrum Sauberkeit”) zum 1. Januar 2016 gegründet werden, um Mönchengladbach fit zu machen für eine saubere Zukunft.
    Die Kooperationspolitiker der CDU und SPD in Mönchengladbach denken nicht einmal daran, ob es möglicherweise auch alternative Wege zur angepriesenen und versprochenen Hypersauberkeit in unserer Stadt geben könnte.

    Der sich selbst als einzig Wissender darstellende “Unternehmer” Dr. Hans Peter Schlegelmilch lenkt uns Bürger in den nächsten Jahren dorthin, wo es lebenswert ist. Lebenswert nach seiner persönlichen Vorstellung.
    Bis spätestens 2020 leben wir in der saubersten Stadt in NRW, ob wir wollen oder nicht, basta!
    Sein Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Geld, mehr Geld als der Haushalt es vorsieht.
    Nicht sein eigenes Geld. Das Geld der Bürger, kassiert über Steuererhöhungen.
    Diesen Schlüssel zum Erfolg will er nutzen, das ist legitim, denkt nicht nur Dr. Schlegelmilch von der CDU.

    Unterstützung erfährt Dr. Hans Peter Schlegelmilch von seinem auf gleicher Welle schwimmenden SDP-Kollegen Felix Heinrichs.
    Die neue Gallionsfigur der Mönchengladbacher SPD bedient sich zur Unterstützung des Projektes Saubere Stadt seiner zweifellos vorhandenen Rhetorik, immer öfter auch seiner ihm eigenen, den Mitbewerber als dümmlich hinstellenden Polemik.
    Beide versuchten im Hauptausschuss wechselweise den nicht ihr Spiel mitspielenden Kämmerer (FDP) von der Richtigkeit ihrer Forderung nach weiteren Millionen für die AöR zu überzeugen. Sie haben beantragt, dass zusätzlich zu den acht Millionen im nächsten Haushalt geplanten Euro als Startkapital vorgesehenen Mittel weitere zwei Millionen Euro für Zwecke bereitzustellen, die bis heute nicht begründet oder erklärt wurden.

    Außerdem möchten CDU/SPD erreichen, das die von der Verwaltung vorgelegte Satzung der AöR nach ihrem Gusto geändert wird. Es soll eine Möglichkeit eingebaut werden, eine höhere Verschuldung der AöR zuzulassen, ohne Rechtsfertigungszwang gegenüber der Stadt Mönchengladbach.

    Genau dies will Kämmerer Bernd Kuckels nicht mittragen und legt sein Veto ein.
    Er handelt korrekt nach dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”.
    Er handelt mit Rückgrat zum Wohle der Stadt, ihm ist eine glückliche Hand zu wünschen. Starke Nerven obendrein, die verbal-polemischen Angriffe der Fraktionssprecher von CDU und SPD im Hautausschuss gingen teilweise unter die Gürtellinie.
    An den Kämmerer gewandt meinte Dr. Schlegelmilch: ” Immerhin haben wir uns sehr stark dafür eingesetzt, dass Sie, dass der Kämmerer sozusagen als geborenes Mitglied im Verwaltungsrat ist.”
    Mit der absoluten Mehrheit im Rat der Stadt wird die GroKo mit allen Mitteln versuchen, ihr Ziel zu erreichen, koste es was es wolle, auch das Geld der Bürger.
    Diese müssen jeden Verlust der AöR am Ende des Tages ausgleichen.
    Eine Bürgerentscheidung, dies wollen die Grünen beantragen, wird bei der derzeitigen politischen Konstellation keine Chance haben.
    Die letzte Entscheidung liegt bei jedem einzelnen Mitglied des Stadtrates bei der Abstimmung am 25.11.2015.

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  • Nach Einbruch in Juweliergeschäft am 13.11.2015  Kriminalpolizei veröffentlicht Bilder der Überwachungskamera

    Nach Einbruch in Juweliergeschäft am 13.11.2015
    Kriminalpolizei veröffentlicht Bilder der Überwachungskamera

    Nach dem spektakulären Einbruch in ein Juweliergeschäft in der Gladbacher Innenstadt veröffentlicht die Kriminalpolizei jetzt auf Beschluss des Amtsgerichtes Fotos der Überwachungsanlage.

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    bild5bild4Die Ermittler erhoffen sich aufgrund der teilweise auffälligen Bekleidung und dem Tatfahrzeug der Täter (Mercedes C-Klasse, silbermetallic mit silbernen Alufelgen) Hinweise zu deren Identität.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

     

     

     

    Das war geschehen:

    In der Nacht zum vergangenen Freitag (12./13.) um 04:31 Uhr lösten unbekannte Täter den Alarm in einem Juweliergeschäft (Krebber) in der Mönchengladbacher Innenstadt (Minto) aus. Die zuständige Sicherheitsfirma stellte einen Einbruch fest und informierte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief in der Nacht negativ.

    Den bislang noch Unbekannten war es gelungen, die Zugangstüre gewaltsam zu öffnen. In den Geschäftsräumen rafften sie aus diversen Vitrinen hochwertige Armbanduhren verschiedener Nobelmarken sowie Designerschmuckstücke zusammen. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht.

    Ersten Ermittlungen zufolge soll ein heller Mercedes zur tatrelevanten Zeit in Richtung Alter Markt über die Hindenburgstraße gefahren sein.

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  • Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Zwei neue Not-Unterbringungen für jeweils 400 Flüchtlinge

    Im Nordpark geht in Kürze einer von zwei neuen Standorten an den Start:
    Stadt realisiert große und schnelle Lösung mit der Errichtung von modularen Leichtbauten.
    Krall’sche Wiese soll ab Mitte Dezember in Betrieb gehen.

    15-11-13-hockey-4555Noch bestimmen die Handwerker das Bild in der neuen Flüchtlingseinrichtung im Nordpark, in die schon bald die ersten Flüchtlinge aus den Zelten neben der Krahnendonkhalle in Neuwerk umziehen werden.

    Installateure und Elektriker legen letzte Hand an, draußen rollen die Teermaschinen zur Anlegung der Platzflächen.
    Die Einrichtung ist eine von zwei neuen Notunterkünften, welche die Stadt unter dem immensen Druck der hohen Flüchtlingszuweisungen innerhalb von nur zweieinhalb Monaten errichten ließ.

    Eine zweite Unterkunft gleicher Bauart entsteht derzeit auf der Krall’schen Wiese am Volksgarten.
    Während Letztere zukünftig von der Stadt betrieben wird, vermietet die Stadt die Einrichtung am Nordpark an das Land.

    15-11-13-hockey-4557Die Übergabe erfolgt am kommenden Montag (23. November), anschließend erfolgt die Einrichtung.
    „Die Flüchtlingssituation ist für die Stadt, wie auch für alle Kommunen, eine riesige Herausforderung. Vor diesem Hintergrund mussten wir schnellstens handeln und haben uns für den Kauf der beiden gebrauchten Anlagen in Modulbauweise entschieden“, erläutert Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    „Wir sind froh, dass wir in der jetzigen Situation eine Qualität erreichen, die als Notunterkunft vertretbar ist“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer bei der Vorstellung der Notunterkunft am Nordpark, die – wie der Standort auf der Krall’schen Wiese – für die Unterbringung von insgesamt 400 Plätze vorgesehen ist und auf einem städtischen Grundstück von rund 8.000 Quadratmetern errichtet wird.

    „Weil die Stadt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, sahen wir uns zu dieser großen Lösung gezwungen, die gerade vor dem anstehenden Wintereinbruch wichtig und notwendig war“, so Dr. Fischer weiter.
    Die neuen Einrichtungen sind zwei gebrauchte Anlagen in Modulbauweise, die über zwei Bettenhäuser mit Zimmern für vier und acht Betten sowie ausreichenden Dusch- und Waschräumen, Hauswirtschaftsräumen und einer Hausmeisterloge verfügen. Vorgelagert ist eine separate 20 an 30 Meter große Halle mit Essensausgabe und Nebenräumen, die als Speiseraum und Sozialraum dient.

    15-11-13-hockey-4561Dass die beiden Anlagen in die für den Bau von Flüchtlingsunterkünften vergleichbar kürzester Zeit errichtet werden konnten, ist der sogenannten „Zeltverordnung“ geschuldet, unter der diese Anlagen in Leichtbauweise fallen. Will heißen: Sie unterliegen nicht dem oftmals langwierigen Baugenehmigungsverfahren, wobei die Einhaltung der Brandschutzverordnung und Fluchtwege an oberster Stelle steht.

    Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Mönchengladbach: Derzeit leben am Ort insgesamt 2.460 Flüchtlinge, darunter 478 Flüchtlinge des Landes. 270 davon sind momentan im ehemaligen TiN im Nordpark in unmittelbarer Nähe zur neuen Unterkunft untergebracht. Beide Einrichtungen werden vom Land als Einheit betrachtet. Die weiteren 208 Flüchtlinge des Landes wohnen aktuell noch in den Zelten in Neuwerk und sollen in Kürze in den Nordpark umziehen. Weitere 1.466 Flüchtlinge leben in städtischen Unterkünften und noch einmal 516 in den von ihnen selbst angemieteten Wohnungen. Die zweite neue Notunterkunft in Leichtbauweise auf der Krall’schen Wiese soll Mitte Dezember in Betrieb gehen. Hier sollen dann unter anderem jene 50 Flüchtlinge untergebracht werden, die derzeit noch in der Turnhalle einer ehemaligen Schule an der Wilhelm Strauß Straße leben. Und in die vor kurzem als weitere Flüchtlingsunterkunft hergerichtete ehemalige Schule Am Torfbend sind nun weitere 50 Flüchtlinge von der nun frei gewordenen Mehrzweckhalle in Wanlo eingezogen. (pmg

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  • Stadtsportbund und Stadtsparkasse fördern Flüchtingsprojekte und Integration in den Sportvereinen

    Stadtsportbund und Stadtsparkasse fördern Flüchtingsprojekte und Integration in den Sportvereinen

    Der Vereinssport in unserer Stadt engagiert sich seit Jahrzehnten in der Integrationsarbeit.
    Durch die aktuelle Flüchtlingskrise bekommt dieses Engagement eine noch größere Bedeutung und ist wichtiger Teil der Willkommenskultur in unserem Land.

    Einige Sportvereine in Mönchengladbach integrieren bereits Flüchtlinge und Asylbewerber in ihren Sportbetrieb. Zusammen mit zahlreichen freiwilligen Helfern vor Ort erleichtern sie den Geflüchteten das Ankommen in unserer Stadt. Sie bieten so gute Kontaktmöglichkeiten zur einheimischen Bevölkerung und eine willkommene Abwechslung zum meist tristen Alltag in den Flüchtlingsunterkünften.

    Viele weitere möchten aktiv werden und Angebote gestalten. Der Stadtsportbund Mönchengladbach möchte seine Vereine hierbei und bei ihrem allgemeinen Bestreben nach Integration unterstützen. Daher wird der Stadtsportbund einen Arbeitskreis zum Thema „Sport und Integration“ mit interessierten Vereinsvertretern gründen.

    Gemeinsam mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach will er das Engagement der Vereine zudem auch finanziell fördern . Die Stadtsparkasse Mönchengladbach stellt den Vereinen in unserer Stadt daher unter dem Motto „Verein(t) für Integration“ im Rahmen des Weltspartages, Fördergelder speziell für „Sportangebote für Flüchtlingskinder“ zur Verfügung.

    Insgesamt 15 Vereine aus der Stadt haben sich für diese Förderung beworben, freut sich der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Axel Tillmanns: „Bereits zwei Mal konnten wir die Vereine in unserer Stadt bei ihren Bemühungen um die Integration unterstützen. Das sich jetzt sogar 15 Vereine beworben haben, freut uns sehr und zeigt, dass der Sport Teil der Willkommenskultur sein will.“

    Die Vereine wollen mit der Förderung ganz unterschiedliche Sportangebote und Sportcamps realisieren. Mit dabei sind neben den klassischen Sportarten wie Fußball- und Leichtathletikvereine auch ungewöhnlichere Sportarten wie Tauchen und asiatische Kampfkunst.

    Der Stadtsportbund wird aus allen Einsendungen dieVereinsprojekte zur Förderung zusammen mit der Stadtsparkasse auswählen.

    Am 26. November 2015 sollen die Vereine im Rahmen einer Integrationsveranstaltung bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach ausgezeichnet werden. Welche Integrationspotentiale der Sportverein hat, wird Professor Christa Kleindienst-Cachay von der Universität Bielefeld mit einem Impulsvertrag an diesem Abend erläutern.

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  • Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Die SPD trauert um Helmut Schmidt

    Der SPD-Unterbezirk Mönchengladbach legt aus Anlass des Todes von Altbundeskanzler Helmut Schmidt im Parteihaus der SPD Mönchengladbach ein Kondolenzbuch aus.
    Noch bis Freitag, den 27. November 2015 können sich hier alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den üblichen Geschäftszeiten (Mo. – Do. von 9 bis 17 Uhr, Fr. bis 13 Uhr) eintragen.

    Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge unterschiedliche Phasen deutscher Geschichte.
    Geboren in der Endphase des Kaiserreiches, aufgewachsen in der Weimarer Republik, erlebte und überlebte er als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.
    Geprägt durch die grausamen Erfahrungen des Krieges, trat er nach dessen Ende aus tiefer Überzeugung der SPD bei, um ein neues, demokratisches Deutschland mit aufzubauen. Der Beginn einer beeindruckenden politischen Laufbahn.

    In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

    Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten.
    Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

    Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfem Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen machten ihn zu einem der ganz großen deutschen Kanzler, dem die Bürgerinnen und Bürger wie keinem anderen vertrauten.
    (PM-SPD)

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  • NEW: Frostschutz-Tipps für Trinkwasserleitungen

    NEW: Frostschutz-Tipps für Trinkwasserleitungen

    Bald ist es soweit: Spätestens beim ersten Frost sollten Trinkwasserleitungen und Wasserzähler vor Kälte geschützt werden. Die NEW hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie Haus- und Gartenbesitzer Frostschäden vorbeugen können:

    Zugluft vermeiden
    Überprüfen Sie die Kellerfenster, schließen Sie diese und ersetzen defekte Scheiben. Dichten Sie auch Kellertüren ab. Damit ist Ihre Hausinstallation vor Kaltluft und Einfrieren besser geschützt. Der Kellerraum muss sicher frostfrei sein.

    Einpacken
    Umwickeln Sie Wasserzähler vorsorglich mit Isoliermaterial, vor allem dann, wenn diese frei oder in der Nähe von Kellerfenstern liegen oder sich an Außenwänden von Gebäuden befinden.

    Abdichten
    Befindet sich Ihr Wasserzähler in einem Zählerschacht oder einer Grube, sollten Sie den Schacht oder die Grube zusätzlich mit Dämmmaterial schützen und mit einem dicht schließenden Deckel sichern. Eine Zwischenfolie schützt zusätzlich. In der Grube sollte kein Wasser sein.

    Wenig genutzte Leitungen
    Im Winter kaum genutzte Leitungen und Anschlüsse sollten Sie zudrehen und entleeren. Dies gilt beispielsweise für Wasseranschlüsse im Garten.

    Wenn es doch passiert ist, helfen folgende Informationen weiter:
    Schäden an der Trinkwasserinstallation im Haus
    Bemerken Sie Frostschäden an Ihren Leitungen im Haus, dann rufen Sie Ihren Fachinstallateur für Gas und Wasser an. Mögliche Schäden am Wasserzähler meldet der Installateur anschließend der NEW.

    Schäden an der Netzanschlussleitung
    Bei Schäden an der Netzanschlussleitung rufen Sie bitte den 24-Stunden-Entstörungsdienst der NEW an.
    Sie erreichen ihn rund um die Uhr unter der Telefonnummer: 0800 688 1003

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  • Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Sozial-Holding vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und dem Demographie Netzwerk ausgezeichnet

    Demografie Exzellenz Award für das Netzwerk pflegend Beschäftige.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ist mit dem Demografie Exzellenz Award 2015 ausgezeichnet worden.

    Im Rahmen eines Festabends im Residenzschloss in Ludwigsburg wurden die Preisträger am 16. November bekannt gegeben.
    Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und das Demographie Netzwerk (ddn) würdigen mit dem Wettbewerb erstmals bundesweit Leuchtturmprojekte von Unternehmen, Körperschaften und anderen Organisationen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung, die Lösungen für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels gefunden haben.

    Der Preis wird in den drei Größen-Kategorien „mehr als 500 Mitarbeiter“, „50 bis 500 Mitarbeiter“ und „bis 49 Mitarbeiter“ vergeben.
    Die Sozial-Holding erreichte den 2. Platz in der Kategorie „Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter“.

    Mit der Auszeichnung würdigen die Organisatoren das von der städtischen Tochtergesellschaft initiierte und organisierte „Netzwerk pflegend Beschäftigte“, das 2013 als Modellprojekt des Landes NRW aufgebaut wurde und seit August 2015 im Regelbetrieb läuft.

    Das Netzwerk hilft Unternehmen, die ihre „pflegend Beschäftigten“ dabei unterstützen möchten, den Balanceakt zwischen der eigenen Berufstätigkeit und der Pflege von Angehörigen besser zu meistern. Schon heute sind in NRW mehr 500.000 Menschen pflegebedürftig. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren auf 1,6 Millionen ansteigen. Ohne pflegende Angehörige können diese Menschen nicht würdig und angemessen versorgt werden. Andererseits bekommen Unternehmen riesige Probleme, wenn pflegende Angehörige die Doppelbelastung nicht mehr stemmen können. Deshalb ist es wichtig, dass Betriebe ihre Mitarbeiter beim Thema Pflege nicht alleine lassen. Gerade kleinere Unternehmen können den Ausfall eines Beschäftigten oder gar mehrerer Mitarbeiter, die sich um Angehörige kümmern müssen, kaum kompensieren.

    Für Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, ist es sinnvoll und notwendig, die Betroffenen direkt in den Betrieben anzusprechen: „Auch wenn es in den Kommunen vielfältige Beratungs- und Informationsangebote gibt – oft haben Berufstätige nicht die Zeit oder die Möglichkeit, sich nach der Arbeit einen Überblick zu verschaffen oder frühzeitig um Lösungen für die eigene Familie zu kümmern. Zudem ist es ein gutes Signal für die Mitarbeiter, wenn die Unternehmensleitung sensibel für das Thema ist und aktiv an Lösungen für die Beschäftigten mitarbeitet.“

    Das Netzwerk stellt den Unternehmen Know-how und Strukturen zur Verfügung und unterstützt die betroffenen Beschäftigten mit passgenauen Angeboten. Die Maßnahmen – betriebliche Beratungen, Einzelberatungen, Infoabende und Pflegekurse – zeigen Wirkung: Schon in der Projektphase wurde deutlich, dass immer mehr Beschäftigte und Vorgesetzte durch das Engagement ihres Unternehmens im Netzwerk sensibilisiert wurden. Viele Unternehmen zeigten im Projektverlauf ihre Bereitschaft, im eigenen Betrieb Wissen rund um die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aufzubauen und Beschäftigte zu Pflegelotsen ausbilden zu lassen.

    Den pflegenden Beschäftigten selbst hilft es enorm, dass sie ohne große Zugangsbarrieren Unterstützung erhalten – und das rund um die Uhr. Denn die Hotline des Netzwerkes, das auch kurzfristig Informationen, Beratung, und Dienstleistungen zur Verfügung stellen kann, ist 24 Stunden am Tag besetzt.

    Aktuell gehören 16 Unternehmen und Institutionen mit mehr als 10.000 Beschäftigten dem Netzwerk an.

    www.pflegend-beschaeftigte.de

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  • 11 weitere Wohnungseinbrüche am Wochenende – Zwei Gaststätteneinbrüche in der Nacht

    11 weitere Wohnungseinbrüche am Wochenende – Zwei Gaststätteneinbrüche in der Nacht

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugenhinweise nach zwei Einbrüchen in Gaststätten der Nacht zum Montag.

    Gestern Morgen wurde auf der Straße Hehnerholt in einer Gaststätte ein Einbruch festgestellt. Unbekannte hatten die heruntergelassenen Rollladen eines an der Gebäudeseite befindlichen Fensters nach oben geschoben und diese mit Aststücken fixiert. Dann hebelten sie das geschlossene Fenster auf und kletterten in die Gaststätte.

    Dort hebelten sie zwei Geldspielautomaten auf und entwendet die Geldbehälter mitsamt dem darin befindlichen Bargeld. Dabei lösten sie die Alarmanlage aus.

    Auch auf der Kaiserstraße in Eicken schoben Unbekannte die Rollladen hoch und drangen durch ein Fenster in eine Gaststätte ein.
    Dort brachen sie drei Geldspielautomaten und einen Sparclubkasten auf und entwendeten das darin enthaltene Bargeld. Weiterhin entwendeten die die Kasse mit Wechselgeld. Zuvor entwendeten sie die außen am Objekt angebrachte Sirene der Alarmanlage.

    Hinweise an die Kriminalpolizei unter 02161-290

    Neben den bereits am Sonntag gemeldeten vier Wohnungseinbrüchen im Stadtgebiet kamen bis Montagmorgen noch elf weitere hinzu.

    In der Nacht zum Samstag gegen 02:40 Uhr trat ein Unbekannter die Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses auf der Gladbacher Straße in Rheindahlen auf. Die Familie wurde durch den Lärm geweckt und vertrieb den Mann, der sofort die Flucht ergriff. Vor dem Haus bemerkten sie noch eine zweite Person, die offensichtlich “Schmiere”
    stand. Beide Männer waren schwarz gekleidet. Der Tatverdächtige vor der Wohnung soll ca. 180cm groß und kurzhaarig gewesen sein. Der zweite soll etwas kleiner gewesen sein. Eine nähere Beschreibung konnte die Familie nicht abgeben.

    Auf der Beckrather Straße in Wickrath überraschte am Samstagabend gegen 22:30 Uhr die Bewohnerin einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus einen Unbekannten, wie er gerade das auf Kipp stehende Schlafzimmerfenster öffnete. Er konnte unerkannt entkommen.

    Ebenfalls von der Bewohnerin gestört wurde ein Unbekannter der am Samstagabend gegen 19:30 Uhr auf der Severingstraße in Windberg versuchte eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus zu öffnen. Auch er konnte unerkannt entkommen.

    Am Samstag zwischen 16:30 und 20:30 Uhr hebelten Unbekannte die Terrassentür eines Reihenhauses auf der Straße Haierbäumchen in Hardt auf. Das gesamte Haus wurde durchsucht, aber anscheinend nichts entwendet.

    Am Samstag zwischen 15:00 und 19:00 Uhr versuchten Unbekannte die Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus auf dem Botzkuhlenweg in Rheydt-Schrievers aufzuhebeln. Sie scheiterten an der Sicherung.

    Am Samstagnachmittag zwischen 12:00 und 18:00 Uhr gelang es Unbekannten in die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Theodor-Heuss-Straße einzudringen. Sie hebelten die Wohnungstür auf und erbeuteten Schmuck und Bargeld.

    Auf der Schützenstraße in Pongs scheiterten Unbekannte zwischen 08:10 und 15:00 Uhr an der Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus. Sie brachen den Türzylinder ab, konnten die Tür aber nicht öffnen.

    Am Sonntagmorgen entdeckte der Sohn der Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Straße Biesenhof in Rheindahlen, dass Unbekannte die Abwesenheit seiner Eltern genutzt hatten um einzubrechen. Sie hatten den Profilzylinder gezogen und die gesamte Wohnung durchsucht. Es fehlen Bargeld und Schmuck.

    Vermutlich am Samstag in den frühen Morgenstunden versuchten Unbekannte, die Hauseingangstür eines Mehrfamilienhauses auf der Marienkirchstraße in Eicken aufzuhebeln. Sie scheiterten allerdings an der Türsicherung. Offensichtlich hatten sie vorher die Außenbeleuchtung am Hauseingang abgerissen, um nicht so leicht gesehen zu werden.

    An der hochwertigen Sicherung des Reihenhauses scheiterten Unbekannte am Wochenende auf der Färberstraße in Rheydt-Mülfort. Sie versuchten vergeblich, die Terrassentür, Kellertür und ein Fenster aufzuhebeln.

    Gestern Abend kurz nach Mitternacht mussten bei ihrer Heimkehr die Bewohner eines Einfamilienhauses auf dem Görreshof in Rheindahlen feststellen, dass Unbekannte die Terrassentür aufgehebelt hatten. Das Haus wurde durchsucht. Die Täter erbeuteten Münzgeld aus einer Sammeldose.

    Zu allen Fällen sucht die Kriminalpolizei Zeugen. Hinweise an 02161-290.

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  • Asylkritische Graffiti am Volksgarten:  CDU warnt vor Stimmungsmache

    Asylkritische Graffiti am Volksgarten: CDU warnt vor Stimmungsmache

    Breymann: „Wer gegen Hilfe für Notleidende ist, steht außerhalb unserer Kultur“.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag beschmierten Unbekannte die neuen Flüchtlingsunterkünfte auf der Krall’schen Wiese mit asylkritischen Graffiti, auf denen eine geballte Faust und der Slogan „Nein zum Asylheim“ zu sehen sind.

    Dazu Dieter Breymann, stellvertretender Bezirksvorsteher und Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Volksgarten: „Am Freitagabend sprachen wir als Politiker der Großen Kooperation auf einer Informationsveranstaltung mit mehr als 200 Bürgern des Volksgartens. Die große Mehrheit zeigte an diesem Abend Verständnis für die Flüchtlingssituation und die Hilfe der Stadt. Feiger und abstoßender Anti-Asyl-Hetze werden wir in unserer Stadt daher auch weiterhin keinen Fußbreit Raum geben und entschieden entgegentreten. Wer gegen die Hilfe für Notleidende scharfmacht, muss wissen, dass er außerhalb unserer Stadtgemeinschaft, aber auch außerhalb unserer Kultur und Religion steht.“

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  • Politik, Polizei und Verwaltung informierten zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krallschen Wiese

    Politik, Polizei und Verwaltung informierten zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krallschen Wiese

    Zum Infoabend am 13.11.2015 zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese waren Anwohner und Interessierte ins DRK-Wohnheim eingeladen.
    Schon vor Beginn der Veranstaltung war erkennbar, die Planer und Organisatoren des Info-Abends hatten nicht mit derart vielen Menschen gerechnet. Ansonsten hätten sie einen anderen Ort für die etwa 400 Teilnehmer gewählt. Das Gedränge war entsprechend groß.

    Doch Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD) und die Pescher Ratsherren Ralf Horst (SPD) und Dieter Breymann (CDU) machten aus der Enge eine Tugend und informierten im Raum mit Mikro und Lautsprecher. Natürlich gab es auch unzufriedene Bürger ob der Situation und sie äußerten sich entsprechend. Doch wer genau zuhörte und nicht mit Zwischenrufen störte, erhielt die erhofften Info´s und ging zufrieden nach Hause.

    Diejenigen, die weiteren Diskussionsbedarf hatten, nahmen die Gelegenheit war und besprachen sich anschließend in kleinen Kreisen mit den Bezirkspolitikern.
    Wünschenswert ist eine Wiederholung der Info-Veranstaltung in einer größeren Halle mit besserer Beschallungsanlage.

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  • Einbrecher sind weiter aktiv – Einbruch auch in Pfarrhaus und Juweliergeschäft

    Einbrecher sind weiter aktiv – Einbruch auch in Pfarrhaus und Juweliergeschäft

    Am Freitagabend wurde die Polizei zu vier Einbrüchen in Einfamilienhäuser gerufen.

    Auf der Beckrather Dorfstaße, auf der Broicher Straße, auf dem Saasfelder Weg und auf der Ignaz-Hübgen-Straße hebelten unbekannte Täter jeweils im rückwärtigen Bereich Terrassentüren, beziehungsweise Fenster auf und gelangten so in das Gebäude.
    Die Einbrecher durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten Schmuck und Bargeld.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag schlugen unbekannte Täter eine Fensterscheibe des Pfarrhauses der katholischen Kirchgemeinde St. Anna an der Straße “Ám Mevissenhof” ein.
    Im Gebäude brachen sie mehrere Türen und Schränke auf. Entwendet wurde Bargeld.

    In der Nacht zum Freitag um 04:31 Uhr lösten unbekannte Täter den Alarm in einem Juweliergeschäft (Krebber) in der Mönchengladbacher Innenstadt (Minto) aus. Die zuständige Sicherheitsfirma stellte einen Einbruch fest und informierte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief in der Nacht negativ.

    Den bislang noch Unbekannten war es gelungen, die Zugangstüre gewaltsam zu öffnen. In den Geschäftsräumen rafften sie aus diversen Vitrinen hochwertige Armbanduhren verschiedener Nobelmarken sowie Designerschmuckstücke zusammen. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht.

    Ersten Ermittlungen zufolge soll ein heller Mercedes zur tatrelevanten Zeit in Richtung Alter Markt über die Hindenburgstraße gefahren sein.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Hockey: Das 35. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier 2015

    Hockey: Das 35. Walter-Mayer-Gedächtnisturnier 2015

    Alljährlich findet in der Sporthalle Rheydt-Mühlfort das Walter-Mayer-Gedächtnisturnier, das Hockeyturnier für Menschen mit geistiger Behinderung, statt. So auch in diesem Jahr am vergangenen Freitag.
    Da es in Deutschland nur wenige Hockeyturniere dieser Art gibt, kennen sich die Teilnehmer schon untereinander und treffen sich immer wieder gerne in Mönchengladbach um das Turnier mit Spiel und Spaß zu bestreiten.

    Das Turnier erinnert an Walter Mayer, der gemeinsam mit seiner Frau Ottima vor rund 40 Jahren die Idee, mit geistig behinderten Kindern Hockey zu spielen, in die Tat umgesetzt hat.

    Die Veranstalter vom Fachbereich Schule und Sport sowie vom Rheydter Spielverein Hockey und Tennis e.V. durften in diesem Jahr wieder Mannschaften aus Bad Dürkheim, Essen, Hemmerden, den Niederlanden sowie die Lokalmatadore von der BSG Mönchengladbach begrüßen.
    Frank Boss (CDU) brachte es bei der Siegerehrung auf den Punkt:”Sieger sind alle beteiligten Sportler”.

    Das sahen alle Teilnehmer, die Betreuer und auch die Zuschauer genauso.
    Dies ist ein Turnier, das in jedem Fall untersttüzt und wiederholt werden sollte.

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  • Willkommen und Unterstützung für Bewohner der Alten Schule Dohr  Sach- und Lebensmittelspenden erwünscht

    Willkommen und Unterstützung für Bewohner der Alten Schule Dohr
    Sach- und Lebensmittelspenden erwünscht

    In dieser Woche zogen die ersten Flüchtlinge in die umgebaute alte Schule in Dohr.
    Die ca. 40 Männer aus Syrien, Afghanistan, Eritrea usw. hatten zuvor in der Turnhalle in Wanlo Obdach gefunden.
    Im zweiten Schub werden dem Vernehmen nach Familien aus der Turnhalle an der Wilhelm-Strauß-Straße einziehen, so dass eine gute Mischung entsteht.

    Der in Wanlo für die jetzt eingezogenen Männer zuständige Hausmeister hat den Umzug begleitet und bleibt für die erste Woche noch bei ihnen als vertrauter Ansprechpartner.

    Mit seiner herzlichen Hilfe konnte das Forum Flüchtlingshilfe zügig unterstützend aktiv werden: So haben die Dohrer Nachbarn sich kurzerhand per e-Mail über den Bedarf ausgetauscht und auf die Schnelle Sachspenden für die Grundausstattung der Küche organisiert.

    Natürlich fehlen weitere Dinge, die das Leben erleichtern: Hausrat, Nähzeug, Lebensmittel.
    Den aktuellen Bedarf zeigen zwei Listen, die an der alten Schule außen am Eingang der Hausmeisterloge ausgehängt sind: eine für Lebensmittelspenden und eine für Sachspenden.
    Wer spenden möchte, kann sich dort informieren und seine Spende mit dem Hausmeister abstimmen. Die Spenden aus der Nachbarschaft verteilen der Hausmeister und der Sicherheitsdienst dann unmittelbar unbürokratisch und schnell.

    In diesem Zuge ist es ein Leichtes für die neuen Nachbarn, Kontakte miteinander zu knüpfen. Manche der neuen Bewohner sind vielsprachig, so dass sich die sprachlichen Hürden als unerwartet klein entpuppen. Plötzlich kommt man sich wirklich nah, aus dem abstrakten Asylbewerber wird ein lebendiger Nachbar, und man stellt fest, wie dankbar ein jeder für ein Lächeln ist. Und wer ins Gespräch gekommen ist, hört persönliche Geschichten, oder dass einige der Flüchtlinge gerade mal achtzehn Jahre alt sind.

    Die meisten von uns können sich gar nicht vorstellen, was die Flüchtlinge auf dem Weg zu uns schon alles gesehen und erlebt haben; man kann nur ahnen, dass sie alle Ruhe und Frieden brauchen, den unser Land, unsere Stadt, unsere Nachbarschaft ihnen bieten kann.
    Jetzt, wo das Miteinander konkret geworden ist, zeigen sich die Dohrer Nachbarn noch zuversichtlicher, dass es ein gutes Miteinander geben wird!
    Sobald die übrigen Bewohner eingezogen sind, veranstaltet das Forum Flüchtlingshilfe Dohr einen kleinen Willkommens-Umtrunk und etwas später ein Begrüßungs-Fest.

    Kontakt und Mitarbeit:
    Pfarrer Christian Sandner – E-Mail: Christian.sandner@kirche-rheydt.de

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  • Paris am Freitag den 13.11.2015  Liberté, égalité, fraternité.

    Paris am Freitag den 13.11.2015
    Liberté, égalité, fraternité.

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  • Mönchengladbach soll für Senioren sicherer werden

    Mönchengladbach soll für Senioren sicherer werden

    Der demografische Wandel verändert Deutschland.
    Insbesondere ältere Menschen stehen vor großen Herausforderungen, beispielsweise bei der Versorgung mit gesundheitlichen und sozialen Leistungen oder mit Blick auf Angebote für die persönliche Mobilität.
    Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Wettbewerb
    “Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel – InnovaKomm” initiiert.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach hat sich mit einer Reihe von Kooperationspartnern und Forschungseinrichtungen an dem Wettbewerb beteiligt und ist – neben vier weiteren Projekten (Grafschaft Bentheim, Freiburg, Stuttgart und Saarland) – aus rund 170 Bewerbungen ausgewählt worden.
    Die fünf Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt werden, zielen alle darauf ab, die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern.

    Sozial-Holding Geschäftsführer Helmut Wallrafen, stellte das Projekt Anfang November gemeinsam mit den Kooperationspartnern (darunter die Städtische Kliniken Mönchengladbach, NEW AG, Kreuder Baugesellschaft, Handelsverband Rheinland und Hochschule Niederrhein) im Beisein von Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners und Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Post vor.

    Rund 6,2 Millionen Euro fließen in den kommenden fünf Jahren in das Projekt.
    78 Prozent der Projektkosten werden vom Bund gefördert.
    Mit zum Projektkonsortium gehören zudem weitere assoziierte Partner, die das Projekt aktiv mit ihrer Sachkenntnis unterstützen.
    “UrbanLife+”, so der Titel des Mönchengladbacher Forschungsprojektes, wird sich insbesondere mit der Gestaltung des öffentlichen Raums für mobilitätseingeschränkte Menschen beschäftigen.

    „Für die eigenen vier Wände oder das Automobil gibt es schon jede Menge Konzepte, Produkte und technische Assistenten, die älteren Menschen oder Personen mit Handicaps das Leben erleichtern.
    Im öffentlichen Raum gibt es da noch Nachholbedarf. Wir möchten mit unserem Projekt das städtische Leben für ältere Menschen smarter und messbar sicherer machen“, fasst Prof. Stefan Kirn von der Universität Hohenheim als wissenschaftlicher Leiter das Ziel des Projektes zusammen.

    Ideen, wie das praktisch aussehen könnte, haben die Projektpartner reichlich: Straßenlaternen, die ihre Helligkeit dem Sehvermögen der Passanten anpassen, Gehwege, die Fußgänger mit Handicap sicher an Gefahrenstellen vorbeileiten, Ampeln die Grünphasen für Gehbehinderte verlängern, oder Systeme, die ihre Benutzer bei Schwäche- und Schwindelanfällen zur nächsten Sitzmöglichkeit leiten, gehören dazu.

    Der Therapiegarten der Geriatrischen Klinik am Elisabeth-Krankenhaus könnte zum Experimentierfeld für innovative Lösungen der so genannten „Mensch-Technik-Interaktion“ werden, die dann in den Wohnquartieren – etwa in Eicken – umgesetzt werden.

    Anders als im häuslichen Bereich herrschen im öffentlichen Raum weitaus dynamischere Umweltbedingungen, die weniger gut kontrolliert und vorhergesehen werden können. Hinzu kommt die größere räumliche und organisatorische Ausdehnung.
    Herkömmliche Ansätze für die Mensch-Technik-Interaktion sind deshalb hier nicht anwendbar.
    Im Projekt werden alle sicherheitsrelevanten Informationen des öffentlichen Raumes in einem Planungs- und Entscheidungstool, dem Safety-Atlas, zusammengeführt und für MTI-Entwickler und Stadtplaner aufbereitet.
    Das dafür notwendige Know-how bringt die Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH aus Stuttgart in das Projekt ein. Das Unternehmen hat bereits zukunftsweisende Stadtquartiere wie die Mobilitätsdrehscheibe Augsburg oder das Stadtquartier Möckernkiez in Berlin entwickelt und besitzt eine hohe Informatikkompetenz.

    Zur effektiven Unterstützung älterer Menschen reicht es nicht aus, Einzel- und Insellösungen an den „Brennpunkten“ im Stadtquartier gezielt zu platzieren. Die nutzen wenig, wenn eine Person durch mehrere Handicaps beeinträchtigt ist, wenn Hilfe angefordert werden soll, Dritte benachrichtigt werden müssen oder eine aufwändige Wegweisung über mehrere Punkte hinweg benötigt wird.

    Diese hohen Anforderungen können nur gemeistert werden, wenn die einzelnen Objekte miteinander vernetzt sind, und außerdem Informationen des Safety-Atlas sowie Kontextinformationen über die Nutzer mitverarbeitet werden.

    „Im Projekt, das über fünf Jahre läuft und an dem auch die Universität Leipzig und die Universität der Bundeswehr München beteiligt sind, soll ein umfassendes seniorengerechtes Gestaltungskonzept für Stadtquartiere entwickelt und umgesetzt werden, das von anderen Städten aufgegriffen werden kann.

    Die ersten Monate der Arbeit sind jedoch ganz der genaueren Ist- und Bedarfsanalyse gewidmet. Hierzu wird die Sozial-Holding – wie bereits in vorherigen Quartiersprojekten erfolgreich erprobt – auch Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern veranstalten“, erläutert Helmut Wallrafen.

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  • Wieviel Tour de France, wieviel Doping Betrug verträgt Mönchengladbach?

    Sie stellen es unter den Vorbehalt der Finanzierbarkeit, damit gäbe es eine Chance auf das Ende eines unrühmlichen Theaterstück.
    Die Fraktionen von CDU/SPD stellen allen Ernstes einen gemeinsamen Antrag, gemäß diesem soll die Verwaltung “Gespräche führen” um “auszuloten”, ob Mönchengladbach eine Streckenoption für die Macher der “Tour” sein könnte.

    Sie (die Groko) wollen diese Tour-Durchfahrt durch Mönchengladbach haben, das ist erklärter Wille.
    Doch die Begründung schürt Zweifel an der Seriosität des Vorhabens, vor allem als unbrauchbares Beispiel für die Jugend.

    Die Argumente der GroKo-Begründung sind:

    • Es ist eine große Chance für Mönchengladbach angesichts der weltweiten Medienpräsenz.
    • Nicht nur ein international deutlich sichtbares Bekenntnis der Sportstadt MG zum Spitzen- und Leistungssport.
    • Darüber hinaus ergeben sich positive Effekte für die lokale Wirtschaft.
    • Zusätzlich gibt es eine Schubwirkung für das Image der Stadt als fahrradfreundliche Kommune sowie dynamische und selbstbewusste Großstadt.
    • Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, die interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig zu vertiefen und die Begeisterung auch für andere Sportarten und den Breitensport weiter zu steigern.

    Welche Werte unserer Gesellschaft wollen wir denn für ein Stunde opfern, in der möglicherweise gedopte Radfahrer durch das Stadtgebiet rollen.
    Wollen wir tatsächlich die Augen verschließen vor den Dopings der Amstrongs, der Zabels und der Ullrichs ?

    Auf welche Kanzel will zukünftig ein Politiker der beiden Parteien steigen und das Credo der Wahrhaftigkeit predigen?

    Nachdenken und Ge-(sein)-lassenheit sind nun gefragt.

    Hier der GroKo-Antrag: Rat-Tour-de-France.pdf

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