Autor: Harald Wendler

  • Unfallflucht auf der Schwalmstraße – Gesucht wird ein schwarzer Golf IV

    Unfallflucht auf der Schwalmstraße – Gesucht wird ein schwarzer Golf IV

    Am 02.12.2015 wurde ein parkender Mitsubishi auf der Schwalmstraße zwischen 14:00 Uhr und 22:45 Uhr durch ein anderes Fahrzeug beschädigt. Der Mitsubishi wurde hierbei an der gesamten linken Fahrzeugseite erheblich beschädigt, die Schadenshöhe wird auf 10.000 Euro geschätzt.

    Der Unfallverursacher flüchtete sich vom Ort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

    An der Unfallstelle sichergestellte Fahrzeugteile lassen den Schluss zu, dass es sich bei dem flüchtigen Unfallfahrzeug um einen Golf IV, Baujahr 1999-2001, möglicherweise ein Sondermodell “Generation” oder “Edition 2000” handelt.

    Zum gesuchten Fahrzeugmodell haben die Unfallfluchtermittler nun zusätzlich herausgefunden, dass es sich um einen schwarzen Golf handelt, der an der Fahrerseite erheblich unfallbeschädigt sein muss. Demnach befuhr der Golf die Schwalmstraße, von der Breite Straße kommend, in Richtung Bonnenbroicher Straße.

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  • Einladung zu Informationsveranstaltung “Einbruchsschutz”

    Einladung zu Informationsveranstaltung “Einbruchsschutz”

    Am kommenden Dienstag, 08. Dezember 2015, führen die Technischen Fachberater der Kriminalprävention wieder eine Informationsveranstaltung zum Thema “Einbruchsschutz” im Rahmen der landesweiten Aktion “Riegel vor, Sicher ist sicherer” durch.

    Die Veranstaltung findet im großen Versammlungssaal (Erdgeschoss im Hochhaus) des Polizeipräsidiums Mönchengladbach, Theodor-Heuss-Str. 149, statt und beginnt um 19.00 Uhr.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Mit dem eigenen PKW anreisende Veranstaltungsbesucher werden gebeten, ihr Fahrzeug nicht bei der Firma Schaffrath, sondern auf den Besucherparklätzen des Polizeigeländes oder auf den Nebenstraßen zu parken.

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  • Mahnwache für den Frieden

    Mahnwache für den Frieden

    Etwa fünfzig Bürger versammelten sich gestern Abend auf dem Marienplatz zu einer Mahnwache gegen eine Teilnahme der Bundesrepublik am Syrienkrieg.

    Am heutigen Freitag, 04.12.15, wird der Bundestag die Teilnahme der Bundeswehr im „Kampf gegen den Islamischen Staat (IS)“ in Syrien verabschieden.
    Das Friedensforum sieht in dieser Entscheidung einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Die seit Jahren andauernden Probleme im Nahen und Mittleren Osten zeigen, dass Gewalt und Krieg nicht zu Lösungen führen. Im Gegenteil, sie führten zur Verstärkung menschlichen Elends und Massenflucht.

    Zielführende Lösungen der Konflikte können nur auf politischer Ebene und indem man der IS die Basis entzieht, gefunden werden, z. B. über Kappung von Geldströmen und Verhindern von Waffenlieferungen an den „Islamischen Staat“.

    Die Staatengemeinschaft ist aufgefordert, alles zu tun, was zu einer friedlichen Lösung des Konflikts führt.

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  • Von der Konferenz der Ratsmitglieder berichten Eibenberger (CDU) und Elsen (SPD)

    Von der Konferenz der Ratsmitglieder berichten Eibenberger (CDU) und Elsen (SPD)

    Integration von Flüchtlingen, Sperrklausel für Kommunalwahlen und Stärkung des kommunalen Ehrenamtes – das waren die Schwerpunktthemen der 10. Konferenz der Ratsmitglieder im Städtetag Nordrhein-Westfalen in Köln, an der für Mönchengladbach die Ratsmitglieder Frank Eibenberger (CDU) und Bürgermeister Ulrich Elsen (SPD) teilnahmen.

    Übereinstimmend ziehen beide ein positives Fazit und unterstreichen den Stellenwert des interkommunalen Austausches, um von Erfahrungen gegenseitig über Stadtgrenzen hinweg lernen und Ideen entwickeln zu können.

    „Zum Beispiel hat der Bundesgesetzgeber beim Thema Flüchtlingsunterkünfte noch viel Arbeit vor sich. Insbesondere die baurechtlichen Vorschriften müssen dringend weiter flexibilisiert und den gegenwärtigen immensen Herausforderungen angepasst werden“, betont Eibenberger. „Flüchtlinge mit dauerhafter Bleibeperspektive müssen zudem so schnell wie möglich in die Stadtgesellschaft integriert und in regulären Unterkünften und Wohnungen untergebracht werden.“

    Elsen spricht sich im Einklang mit den Konferenzmitgliedern für eine stärkere Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes von pensionierten Lehrkräften aus: „Bei der gewaltigen Aufgabe der Integration von Flüchtlingen liegt eine Schlüsselrolle bei den Schulen. Angesichts der hohen Zahl an Zuwanderern stoßen sie aber natürlich auch personell an Grenzen. Ich kenne viele Kollegen im Ruhestand, die gerne eh-renamtlich durch Nachmittagsunterricht helfen würden. Es wäre fahrlässig, wenn wir dieses Angebot nicht annehmen würden.“

    Eibenberger und Elsen begrüßen zudem die vom Land beschlossene Einführung einer kommunalen Sperrklausel von 2,5 Prozent: „Die Zahl der Gruppierungen und Einzelbewerber ohne Fraktionsstatus in den Gemeindevertretungen hat sich seit der letzten Kommunalwahl drastisch erhöht. Diese Zersplitterung der Räte gefährdet nicht nur deren Funktionsfähigkeit sondern ebenfalls das kommunale Ehrenamt. Ratssitzungen, die in manchen Städten bis in die frühen Morgenstunden andauerten und in denen wesentliche Entscheidungen nicht getroffen werden konnten, sind ein erschreckendes Beispiel. Kommunalpolitik lebt vom Ehrenamt. Wenn diese Arbeit als derart zeitraubend und ineffektiv erlebt wird, wird es irgendwann aussichts-los, politisch Interessierte noch für die Mitarbeit zu gewinnen.“

    Mit Bedauern und Befremden nahmen die Politiker von CDU und SPD allerdings die angebliche Äußerung des Fraktionssprechers der Grünen, Karl Sasserath, in der Konferenz wahr, die Entwicklung Mönchengladbachs sei aufgrund der hohen Zahl an Hartz-IV-Empfängern geprägt durch soziale Armut.

    „Das ist definitiv falsch und weisen wir entschieden zurück“, so Eibenberger und Elsen. „Richtig ist, dass wir an der Sozialstruktur arbeiten müssen. Das ist auch das erklärte Ziel von CDU und SPD. Wer allerdings die überall in der Stadt greif- und spürbare Aufbruchsstimmung, die gewaltige Dynamik, ihr neues Selbstbewusstsein sowie insbesondere das riesige Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht wahrnimmt und stattdessen ein Zerrbild kundtut, tut seiner Stadt keinen Gefallen.“

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  • Ehrenamt ist einfach unbezahlbar

    Ehrenamt ist einfach unbezahlbar

    Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember stellt die komba gewerkschaft die Arbeit der Freiwilligen in den Mittelpunkt und dankt den zahlreichen Engagierten.
    Für andere einzustehen ist ein wesentlicher Faktor für den Zusammenhalt einer Gesellschaft.
    Das zeigt sich derzeit vor allem in der Flüchtlingssituation. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich unermüdlich für notleidende Menschen und sorgen für ein solidarisches Miteinander. Sie geben Deutschland ein freundliches Gesicht. „Wachsender Individualismus prägt unsere Zeit. Umso wichtiger ist es, Werte wie Hilfsbereitschaft und Verantwortung zu leben. Genau das tun die Ehrenamtlichen. Ihnen gilt ein großer Dank“, sagt Ulrich Silberbach, Bundessvorsitzender der komba gewerkschaft.

    Im besten Fall bereichert und ergänzt die ehrenamtliche Arbeit bestehende Strukturen.
    Damit Ehrenamt aber genau das tun kann, müssen sich auch weiterhin Menschen für ein freiwilliges Engagement entscheiden. „Die Bedingungen, aktiv zu werden und es auch zu bleiben müssen attraktiv sein. Ehrenamt darf darüber hinaus nicht dazu benutzt werden, dauerhaft staatliche Leistungen zu ersetzen oder Mängel zu kompensieren“, erläutert Silberbach.

    Auch die komba greift mit ihren rund 90.000 Mitgliedern in den Orts- und Kreisverbänden, Fachgruppen sowie in weiteren Gremien auf freiwillig Aktive zurück. Die Mitglieder setzen sich gemeinsam für faire Bedingungen und Verbesserungen im Berufsleben ein. „Mit ihrem freiwilligen Einsatz machen sie die gewerkschaftliche Arbeit erst richtig erfolgreich. Ein besonderer Dank geht deshalb an unsere ehrenamtlich aktiven Mitglieder“, sagt der Bundesvorsitzende.
    Der internationale Tag des Ehrenamtes wird jährlich am 5. Dezember gefeiert. Er würdigt das Engagement aller ehrenamtlich Aktiven.

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  • Bürger fragen die Bezirksvertretung Ost

    Bürger fragen die Bezirksvertretung Ost

    Die Bezirksvertretung des Stadtbezirkes Ost hat beschlossen, in ihrer nächsten öffentlichen Sitzung am 28. Januar 2016 eine Fragestunde abzuhalten.

    Frageberechtigt sind die Einwohner des Stadtbezirkes.
    Sie können eine Frage und bis zu zwei Zusatzfragen stellen, die bis zum 15. Januar 2016 dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Ost, Liebfrauenstraße 52, 41066 Mönchengladbach,
    E-Mail: Bezirksverwaltung-Ost@moenchengladbach.de, schriftlich mitzuteilen sind.
    Zulässig sind nur Fragen aus dem Aufgabenbereich der Bezirksvertretung. Sie müssen kurz gefasst sein und dürfen keine Feststellungen oder Wertungen enthalten.

    (pmg)

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  • Neuer Anspruch auf Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt schließt eine Versorgungslücke

    Die Lücke in der pflegerischen Versorgung von Versicherten mit einer schweren Krankheit oder bei einer akuten Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, die nicht mehr krankenhausbehandlungsbedürftig sind und nicht (oder noch nicht) pflegebedürftig sind, ist durch eine Erweiterung der Leistungsansprüche der häuslichen Krankenpflege und der Haushaltshilfe sowie einen neuen Anspruch auf Kurzzeitpflege im Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) geschlossen worden (Hinweise zu den entsprechenden Regelungen sind dieser Mitteilung angefügt).
    Das KHSG, das nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, soll grundsätzlich zum 01.01.2016 in Kraft treten.

    Damit wird eine seit Jahren immer wieder beklagte Versorgungslücke im Gesundheits- und Pflegesystem weitgehend geschlossen und endlich einer Forderung der Patientenseite entsprochen.

    Auch Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk hat sich in den zurückliegenden Jahren immer wieder für eine Reform im Sinne der jetzt getroffenen Regelungen stark gemacht und dies auch in den Neusser Pflegetreffs angesprochen, u.a. in einem umfänglichen Statement, das Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister, beim Pflegetreff am 13.5.2014 übergeben wurde.
    Die Problematik war zuvor (am 16.05.2013) in einem Beitrag der WDR-Servicezeit Gesundheit mit einem Statement von Werner Schell zur Rechtslage verdeutlicht worden.
    Film anschaubar unter > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Videos/servicezeit.mp4

    Es wird nun notwendig sein, schnellstmöglich für den Aufbau entsprechender Versorgungsstrukturen Sorge zu tragen. Sonst laufen die neuen Versorgungsansprüche der kranken bzw. pflegebedürftigen Menschen ins Leere.

    Nach § 37 Absatz 1 wird folgender Absatz 1a eingefügt:

    „(1a) Versicherte erhalten an geeigneten Orten im Sinne von Absatz 1 Satz 1 wegen schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, soweit keine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Elften Buches vorliegt, die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung. Absatz 1 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.“

    § 38 wird wie folgt geändert:

    a) Dem Absatz 1 werden die folgenden Sätze angefügt:
    „Darüber hinaus erhalten Versicherte auch dann Haushaltshilfe, wenn ihnen die Weiterführung des Haushalts wegen schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, nicht möglich ist, längstens jedoch für die Dauer von vier Wochen. Wenn im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, verlängert sich der Anspruch nach Satz 3 auf längstens 26 Wochen.”

    b) Absatz 2 wird wie folgt geändert:
    In Satz 1 wird das Wort „soll” durch das Wort „kann” ersetzt.
    In Satz 2 wird die Angabe „Satz 2″ durch die Wörter „Satz 2 bis 4″ ersetzt.

    Nach § 39b wird folgender § 39c eingefügt:

    Kurzzeitpflege bei fehlender Pflegebedürftigkeit
    Reichen Leistungen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 Absatz 1a bei schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, nicht aus, erbringt die Krankenkasse die erforderliche Kurzzeitpflege entsprechend § 42 des Elften Buches für eine Übergangszeit, wenn keine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Elften Buches festgestellt ist. Im Hinblick auf die Leistungsdauer und die Leistungshöhe gilt § 42 Absatz 2 Satz 1 und 2 des Elften Buches entsprechend. Die Leistung kann in zugelassenen Einrichtungen nach dem Elften Buch oder in anderen geeigneten Einrichtungen erbracht werden. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen legt über das Bundesministerium für Gesundheit dem Deutschen Bundestag bis Ende des Jahres 2018 einen Bericht vor, in dem die Erfahrungen mit der Einführung eines Anspruchs auf Leistungen nach dieser Vorschrift wiedergegeben werden.”

    Quelle: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) – Drucksache 18/6586 – 18. Wahlperiode – 04.11.2015
    Vollständiger Text der Drucksache abrufbar unter folgender Adresse: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/065/1806586.pdf
    Der zugrunde liegende Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes ist wie folgt abrufbar: http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/K/150826_KHSG_GE.pdf

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  • Zahlreiche Projekte sollen Rheydt weiter nach vorne bringen – Projektmarkt am Mittwoch, 9. Dezember, ab 19 Uhr im Rathaus Rheydt

    Positive Entwicklungen für Rheydt brachte der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung auf den Weg.
    So soll das Projekt „Soziale Stadt Rheydt“ in die nächste Runde gehen.
    Mit Zuschüssen aus EU, Bund und Land in Höhe von 22 Millionen Euro plus einem Eigenanteil von 5,5 Millionen Euro wurden in den letzten Jahren unter anderem der Hugo-Junkers-Park, der Rheydter Marktplatz und die Marktstraße neu gestaltet. Hinzu kamen zahlreiche soziale Projekte wie unter anderem die Errichtung der Interkulturellen Familienbibliothek und das Quartiersmanagement. Jetzt hat die Verwaltung zur Fortsetzung des Programms einen Förderantrag zur Sozialen Stadt Rheydt II beim Land eingereicht.

    Zu den beantragten Projekten zählen unter anderem die Fortsetzung des Quartiersmanagements und das Projektmanagement sowie die Weiterführung des erfolgreichen Hof- und Fassadenprogramms.

    Weitere Projekte sind die aktive Mitwirkung der Beteiligten, ein Verfügungsfond für Gewerbetreibende, die Umgestaltung des Vorplatzes vor dem Karstadt-Gebäude an der Stresemannstraße, ein Investorenwettbewerb für den Rheydter Hauptbahnhof sowie die Aufwertung des Theaterparks und des Maria-Lenssen-Gartens und die Umgestaltung des Schulhofs für das Förderzentrum Mönchengladbach-Süd an der Frankfurter Straße.

    Ebenso bezieht sich der Förderantrag unter anderem auf die Inszenierung der „Tore“ zur Innenstadt und die Aufwertung der Verbindung zwischen Schmölderpark und dem Rheydter Hauptbahnhof.

    Außerdem wurde eine Ausweitung des Fördergebietes um die angrenzenden Quartiere beantragt. Einen guten Überblick über die im Antrag formulierten Maßnahmen können sich Bürgerinnen und Bürger auf einem ersten Projektmarkt machen, zu dem die Verwaltung am kommenden Mittwoch, 9. Dezember, ab 19 Uhr in das Rathaus Rheydt einlädt.

    Grünes Licht gab der Planungs- und Bauausschuss auch für die Satzung über die Gestaltung von Werbeanlagen und Warenautomaten im Innenstadtbereich, die Gestaltungsrichtlinie zur Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen im Innenstadtkern sowie für die Satzung zum Schutz der historischen Innenstadt auf Basis des Wiederaufbaubereichs 1945 – 1964 nach dem Stadtplaner Alfons Leitl. Alle drei Instrumente sollen zukünftig zu einer geordneten Entwicklung und Verbesserung des Stadtbildes führen.

    Schließlich ging es im Ausschuss auch um die Zukunft des Rheydter Hauptbahnhofes. Mit einem Investorenwettbewerb, der bis zum Sommer nächsten Jahres erste Ergebnisse bringen soll, will die Stadt die Fantasie von Planern und Projektentwicklern beflügeln, um an dieser Stelle ein attraktives Eintrittstor in den Stadtteil Rheydt zu schaffen. Bis zum Ende des Jahres soll eine vertragliche Regelung zum Ankauf des maroden Gebäudes. Der Verkehrswert für die Verkaufsfläche wurde auf Basis eines Gutachtensauf einen Euro festgelegt. Die Stadt hatte sich zu diesem Zweck ein Vorverkaufsrecht über die Verkaufsflächen gesichert.
    (pmg)

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  • Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

    Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

    Am morgigen „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ treten Menschen mit und ohne Behinderungen weltweit für Gleichberechtigung und eine inklusive Gesellschaft ein. Das Bundesteilhabegesetz ist dabei das umfangreichste Vorhaben. Im kommenden Jahr soll es verabschiedet werden und 2017 in Kraft treten.

    Viel zu häufig stoßen Menschen mit Behinderungen im Bildungsbereich, beim Wohnen, auf dem Arbeitsmarkt und in ihrer Freizeit noch auf Barrieren. Oftmals werden sie so daran gehindert, selbstbestimmt zu leben und überall mit dabei zu sein.

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel aus Mönchengladbach erklärt hierzu:

    „Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, die Lebenssituation der rund zehn Millionen Menschen mit Behinderungen in Deutschland zu verbessern. Dabei ist nicht nur eine umfassende Barrierefreiheit von Bedeutung. Für ein selbstbestimmtes Leben sind vor allem Nachteilsausgleiche und Assistenzleistungen zentral.“ Eines der wichtigsten behindertenpolitischen Vorhaben dieser Wahlperiode ist deshalb die Reform der Eingliederungshilfe.

    „Mit dem Bundesteilhabegesetz wird die Eingliederungshilfe endlich aus dem ‚Fürsorgesystem‘ herausgeführt. Damit wollen wir spürbare Verbesserungen bei der Einkommens- und Vermögensprüfung umsetzen. Denn eine Behinderung darf keine Armutsfalle sein, weder für Menschen mit Behinderungen noch für ihre Familien. Menschen mit Assistenzbedarf müssen mehr als nur 2.600 Euro ansparen dürfen“, betont Yüksel. Zur Bedarfsermittlung wird es zukünftig bundeseinheitliche Verfahren geben. Darüber hinaus werden die Personenzentrierung und das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen gestärkt und ein trägerunabhängiges Beratungsangebot geschaffen.
    „Das Bundesteilhabegesetz soll Menschen mit Behinderungen außerdem mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Mit der flächendeckenden Einführung des Budgets für Arbeit werden wir den Übergang zwischen Werkstätten für behinderte Menschen und dem ersten Arbeitsmarkt flexibler gestalten.

    Um Betroffene und interessierte Bürgerinnen und Bürger über das geplante Gesetz zu informieren, werde ich in Zusammenarbeit mit den Hephata Werkstätten am 29. Februar 2016 eine Informationsveranstaltung durchführen, zu der ich bereits heute herzlich einladen möchte. Ich freue mich, dass ich die behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Tack, als Referentin gewinnen konnte“, so Yüksel abschließend.

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  • NEUJAHRSKONZERT  „… mit Musik ins neue Jahr“ mit dem Ensemble NIEDERRHEIN BRASS

    NEUJAHRSKONZERT „… mit Musik ins neue Jahr“ mit dem Ensemble NIEDERRHEIN BRASS

    Niederrhein Brass sind 11 Musiker (neun Herren und zwei Damen), die mit Spaß und Engagement auf hohem Niveau festliche und fröhliche Musik machen. Sie sehen sich in der Tradition der “King-Size”-Brass-Ensembles wie London Brass oder Münchener Blechschaden, deren Repertoire sie aufgreifen. Mit 4 Trompeten, 2 Hörnern, 4 Posaunen und Tuba spannt sich der Bogen von den alten Bläsermusiken bis zum jazzigen Sound der Gegenwart.
    Das ambitionierte Blechbläser-Ensemble wird seit 2013 von Dr. Raphael Thöne geleitet, Institutsleiter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Als Komponist und Arrangeur schneidert er der Gruppe so manches Stück “auf den Leib”.
    Niederrhein Brass ist Preisträger der 9. Landes-Orchesterwettbewerbs NRW 2015.

    Freuen Sie sich zum Abschluß der Weihnachtszeit auf einen klangvollen Streifzug durch die fetzige und manchmal auch besinnliche Welt des „Glänzenden Blechs“.
    Freuen Sie sich auf Werke von J. S. Bach, G. F. Händel, J. Iveson, R. Thöne u. a.

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:
    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen
    Sonntag, 10. Januar 2016 um 17.00 Uhr

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

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  • Mahnwache am 03.12.15 für Frieden

    Mahnwache am 03.12.15 für Frieden

    Mit großer Sorge haben die Mitglieder des Mönchengladbacher Friedensforums die Ankündigung des Bundeskabinetts vom 01.12.15 über die Entsendung von 1200 Bundeswehrsoldaten sowie Aufklärungsflugzeugen nach Syrien aufgenommen.

    Am Freitag, 04.12.15, soll der Bundestag die als „Aufklärungsarbeit“ deklarierte Teilnahme der Bundeswehr im „Kampf gegen den Islamischen Staat (IS)“ in Syrien verabschieden. Das Friedensforum sieht in dieser Entscheidung einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Die seit Jahren andauernden Probleme im Nahen und Mittleren Osten zeigen, dass Gewalt und Krieg nicht zu Lösungen führen. Im Gegenteil, sie führten zur Verstärkung menschlichen Elends und Massenflucht.

    Zielführende Lösungen der Konflikte können nur auf politischer Ebene und indem man der IS die Basis entzieht, gefunden werden, z. B. über Kappung von Geldströmen und Verhindern von Waffenlieferungen an den „Islamischen Staat“.

    Die Staatengemeinschaft ist aufgefordert, alles zu tun, was zu einer friedlichen Lösung des Konflikts führt.

    Da wir im „Krieg gegen den IS-Terror“ mit Militäreinsätzen als gewähltes Mittel nur eine Verstärkung der Eskalation und weltweit ausdehnenden Terror als Folge sehen, lehnen wir jegliche militärischen Maßnahmen strikt ab. Darüber hinaus fordern wir alle Parteien im deutschen Bundestag auf, gegen eine deutsche militärische Beteilung in Syrien zu stimmen.

    Am morgigen Donnerstag, 03.12.15, wird es in vielen deutschen Städten Kundgebungen und Mahnwachen als Zeichen für eine friedliche Lösung statt deutscher Beteiligung an Militäreinsätzen in Syrien geben, so auch in Mönchengladbach.

    Wir laden alle Mönchengladbacher BürgerInnen ein, am Donnerstag, 03.12.15, in der Zeit von 17.30 h – 19.00 h auf dem Marienplatz in Rheydt gemeinsam mit uns eine Mahnwache für den Frieden abzuhalten.

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  • Weltkriegsbombe an der Heinrich-Pesch-Straße entschärft

    Die heute Vormittag bei Bauarbeiten im Neubaugebiet Schäferstraße/Heinrich-Pesch-Straße entdeckte 250 Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden.
    Gegen 18:25 Uhr konnte Dirk Putzer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf, der die Bombe mit seinem Team unschädlich gemacht hat, Entwarnung geben. Kurze Zeit später konnten auch die umfangreichen Straßensperrungen, die zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr geführt haben, aufgehoben werden.
    Insgesamt waren rund 100 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Stadtverwaltung im Einsatz.

    Vor der Entschärfung musste ein Gebiet im Radius von 300 Metern um die Fundstelle komplett geräumt werden. Für Menschen, die diese Sicherheitszone nicht mit dem eigenen Fahrzeug verlassen konnten, hatte die NEW einen Bus zur Verfügung gestellt, der von 20 Personen genutzt wurde. Fünf Personen mussten mit Krankentransportwagen aus der Evakuierungszone gebracht werden.

    Das Gebiet im Umkreis von 500 Metern wurde gegen 16:45 für den Verkehr komplett gesperrt. Davon betroffen war auch der Bahnverkehr zwischen Mönchengladbach und Rheydt. Ab 14.30 Uhr war die Hotline der Stadt für Bürgeranfragen unter der Rufnummer geschaltet. Hier gingen rund 140 Anrufe ein.

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  • Das Geschwätz von gestern – Bus-Pläne sind Schall und Rauch auf der Hindenburgstraße

    Es solle alles besser werden, damit treten Politiker regelmäßig vor ihre Wähler, verheißen Wohltaten, sie verstehen den Menschen, sagen zu, sich für die berechtigten Wünsche und deren Umsetzung einzusetzen.
    Die Aufenthaltsqualität auf der Einkaufsmeile, auf dem Platz vor dem Sonnenhaus sollte verbessert werden.
    Soweit verständlich weil gelebte Praxis.
    Erlebte Praxis im gestrigen Bauausschuss war der Sachstandsbericht des von der Stadt beauftragten und bezahlten externen Planers zum Busverkehr auf der Hindenburgstraße. Seit Jahren wird die gewünschte Änderung/Minderung des Busverkehrs nun schon untersucht.
    Das aktuelle Ergebnis nach Wertung der Aussagen des Planers:
    Es muss so bleiben wie es ist, es müssen weiter stinkende, lärmende Schlangen von Bussen die Hindenburgstraße    hinauf und auch herunterfahren.
    Begründungen gibt es laut Planer viele:
    Bei Änderungen muß die Stadt erhaltene Fördergelder teilweise zurückzahlen.
    Die Benutzung der Busse würde sinken, die dadurch verursachten Mehrkosten/Mindereinnahmen müßten durch die Stadt ausgeglichen werden.
    Unmöglich sei eine Routenänderung über die Steinmetzstraße.
    Dort könnten keine ordentlichen Haltestellen eingerichtet werden.
    Unzumutbar ist nach Aussagen des Planers eine Fu-Wegstrecke zwischen Haltestellen von 350 Metern.
    Er hat sicher noch keinen Rundgang durch das Minto genacht, diese Wegstrecke könnte länger sein.

    Diese Planung ist angelegt, eine Verbesserung der Situation zu verhindern, wer hat etwas davon?
    Kein Wort kam dem Ausführenden im Planungs- und Bauausschuss über die Lippen, welche Möglichkeiten der Verbesserung es geben könnte.
    Wie lautete sein Auftrag, sollte er keine Möglichkeit aufzeigen?

    Warum wird überhaupt jemand mit einer Planung beauftragt, wenn eine Rückzahlung von Fördermitteln ein absolutes KO-Kriterium darstellt?
    Seit wann ist eine Planungsabteilung der Stadt nicht in der Lage, ordentliche Haltestellen bauen zu lassen, vorausgesetzt es ist politischer Wille vorhanden?
    Der neue Dezernent Dr. Bonin ist hier dringend gefordert. Die Politik sollte sich erinnern.

    Dem Bürger wird eine kräftige Erhöhung der Grundsteuer zugemutet für eine „Saubere Stadt“.
    Darunter verstehe ich ebenfalls die Verbannung der Dreck und Lärm in die Umwelt blasenden Busse aus der Hindenburgstraße.

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  • Bundesregierung unterstützt Bürger beim Schutz vor Wohnungseinbrüchen

    Dr. Günter Krings freut sich, dass diese Initiative der CDU nun umgesetzt worden ist:
    “Seit geraumer Zeit müssen wir leider steigende Einbruchszahlen verzeichnen – auch in Mönchengladbach.
    Im letzten Jahr gab es nach der polizeilichen Kriminalstatistik bundesweit über 150.000 Wohnungseinbrüche, von denen über 40 Prozent im Versuchsstadium abgebrochen wurden. Das zeigt, wie sinnvoll ein guter Schutz von Wohnung und Haus sein kann. Aus diesem Grund hat sich die Union erfolgreich für die staatliche Förderung eines solchen Einbruchsschutzes eingesetzt.“
    Ab sofort stehen für das Programm “Kriminalprävention durch Einbruchssicherung” in den nächsten drei Jahren insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung, für dieses Jahr sind es zehn Millionen Euro.
    Gefördert werden eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen.

    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

    „Wir lassen die Bürgerinnen und Bürger beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche selbstverständlich nicht allein. Der Kampf gegen Kriminalität ist natürlich nach wie vor zuallererst eine staatliche Aufgabe und wird es auch bleiben. Wesentlich ist daher eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort. Der Bund wird dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen. Hieran müssen sich zahlreiche Länder ein Beispiel nehmen. Denn sie sind in erster Linie verantwortlich, wenn es um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Diebesbanden geht.“

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  • Ermittlern gelingt Schlag gegen Drogenring

    Ermittlern gelingt Schlag gegen Drogenring

    Gestern erließ ein Haftrichter gegen drei Beschuldigte jeweils einen Untersuchungshaftbefehl. Hintergrund ist ein schwieriges und langwieriges Ermittlungsverfahren der hiesigen OK-Dienststelle. Den Ermittlern lagen Erkenntnisse vor, dass seit einiger Zeit größere Mengen Kokain von den Niederlanden über Deutschland nach Italien verschoben wurden.

    Die Dienststelle für organisierte Kriminalität heftete sich auf die Spur der Tätergruppe. Nach monatelangen Ermittlungen gelang es am vergangenen Wochenende eine großangelegte Kurierfahrt in Mönchengladbach zu stoppen.

    Einsatzkräfte nahmen einen 29jährigen einschlägig bekannten Mönchengladbacher fest, der als Kurier fungierte. Im Fahrzeug waren aber zunächst keine illegalen Drogen zu finden. Erst aufwändige Karosseriearbeiten brachten die Schmuggelware zum Vorschein.
    Insgesamt waren in dem Fahrzeug zehn Kilogramm Kokain versteckt.

    Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach beantragte Durchsuchungsbeschlüsse, die gestern umgesetzt wurden. Die Anschlussermittlungen führten zur Festnahme der Auftraggeber, einem 32jährigen Niederländer und seinem 46jährigen Komplizen aus Mönchengladbach. Alle drei gingen jetzt in Untersuchungshaft.

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  • Bonnenbroich-Geneicken: Reifenstecher beschädigt neun Pkw

    Bonnenbroich-Geneicken: Reifenstecher beschädigt neun Pkw

    In der vergangenen Nacht wurden auf der Askanierstraße in Bonnenbroich-Geneicken insgesamt an neun Pkw die Reifen zerstochen.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die in der letzten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Müllgebühren sollen 2016 stabil bleiben – Erhöhung der Grundsteuer – Zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis

    Müllgebühren sollen 2016 stabil bleiben – Erhöhung der Grundsteuer – Zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis

    Mit den Stimmen der Koalition aus CDU und SPD hat der Rat der Stadt am vergangenen Mittwoch u.a. die neue Gebührensatzung beschlossen.
    Trotz gleichbleibender Gebühren für die Abfallentsorgung – (AbfGS) steigen die Abgaben der Bürger durch die gleichzeitig erhöhte Grundsteuer B.
    Im Ergebnis bedeutet dies: Das Leben in Mönchengladbach verteuert sich für jeden einzelnen Bürger. Welche verbesserte Leistung er dafür im Gegenzug erhalten wird, das muß durch die Verwaltung und die Stadt-Töchter erst im kommenden Jahr gezeigt werden.

    „Die Müllgebühren bleiben stabil. Das ist eine gute Botschaft für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, freuen sich der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs und der umweltpolitische Sprecher der SPD, Oliver Büschgens.
    „Kostensteigerungen auf der einen und sinkende Ausgabepositionen auf der anderen Seite heben sich auf, sodass die Müllgebühren für das Jahr 2016 auf dem gleichen Niveau wie 2015 liegen. Insgesamt haben wir durch neue Verbrennungsverträge die Gebühren für das Jahr 2015 im Vergleich zum Jahr 2014 bereits um über 17 Prozent senken können“, so Felix Heinrichs.
    „Für die 25 l Tonne zahlen die Mönchengladbacher im nächsten Jahr 151,73 Euro. Im Jahr 2015 wurden 152,07 Euro fällig. Die 35 l Tonne kostet jetzt 212,41 Euro und die 50 l Tonne 303,46 Euro pro Jahr. Bei den Straßenreinigungsgebühren war ein minimaler Kostenanstieg nicht vermeidbar. Allerdings bewegen wir uns hier im Rahmen von Centbeträgen. Pro Reinigungsmeter verteuert sich die Straßenreinigung um 0,15 Euro. Diese geringe Steigerung lässt sich unter anderem mit steigenden Personalkosten durch erwartete Tarifabschlüsse begründen“, erklärt Oliver Büschgens.
    „Die Stadt soll insgesamt lebenswerter, sauberer und gepflegter werden. Das Projekt wälzen wir aber nicht auf die Gebührenzahler ab, sondern wollen alle Schultern über den allgemeinen Haushalt gleichmäßig belasten“, so Büschgens weiter.
    Der Antrag von CDU und SPD, zusätzliche Biotonnen gegen Aufpreis anzubieten, wird in der neuen Abfallgebührensatzung ebenfalls geregelt. Während pro Haushalt eine Biotonne in den allgemeinen Gebühren enthalten ist, kostet jede weitere Tonne 65 Euro. Dieser Preis deckt die zusätzlichen Logistikkosten für die GEM.

    Maßgebende Beratungsvorlage in der beschlussfassenden Ratssitzung als PDF

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  • Nobelpreisträger Professor Stefan Hell in Mönchengladbach

    Nobelpreisträger Professor Stefan Hell in Mönchengladbach

    Mit Slideshow

    „Wichtig ist, dass dieses Verfahren die Möglichkeit schafft, genauer und detailgetreuer in Zellen hineinzuschauen. Dieses Mikroskop ist eingesetzt worden in der HIV-Forschung und z.B. in der Neurologie. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Verfahren dazu beitragen wird, besser zu verstehen wie eine Zelle funktioniert. Es ist keine Lösung für eine bestimmte Krankheit“, antwortete mir Prof. Stefan Hell im Gespräch auf meine Frage.

    Der Chemienobelpreisträger 2014 hat jedoch Hoffnung, dass die stark verbesserten Möglichkeiten der hochauflösenden Fluoreszenz-Mikroskopie eines Tages dazu beitragen, Krankheiten besser zu behandeln.
    Professor Hell war am 27.11.2015 auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach in die Kaiser-Friedrich-Halle gekommen und begeisterte mit seinem Exklusiv-Vortrag alle Zuhörer im ausverkauften Saal.

    So unterschiedlich die Krankheiten Alzheimer, Parkinson, Aids oder Krebs sind, ihnen ist allen eins gemeinsam: Sie beginnen mit Veränderungen von Molekülen und deren Zusammenwirken in der Zelle. Bislang ließen sich diese Vorgänge mit traditionellen Lichtmikroskopen in einer maximalen Auflösung von 2000stel Millimeter beobachten . Professor Dr. Stefan Hell hat gemeinsam mit seinen Kollegen Eric Betzig und William Moerner verschiedene Mikroskopieverfahren entwickelt, die Einblicke in zehnfach besserer Auflösung erlauben.
    Dafür erhielten er und seine beiden Kollegen im vergangenen Jahr in Stockholm den Chemienobelpreis.

    Dr. Erich Bröker, Vorstand der Jagenberg AG und persönliches Mitglied im Initiativkreis Mönchengladbach begrüßte seinen Gast aufs Herzlichste.
    Er machte in seiner Rede deutlich, wie begeistert er ist vom Wirken des Nobelpreisträgers.

    Prof. Hell versuchte in einer allgemein verständlichen Art und Weise das Geheimnis seiner Entwicklung zu erklären. Da die Lichtmikroskopie derart komplex ist, darf davon ausgegangen werden, dass nicht alle Zuhörer alles wirklich verstanden haben.
    Das Resultat seiner Arbeit, die Möglichkeit, winzige Strukturen in lebenden Zellen mit Lichtmikroskopen vergrößert und in Echtzeit zu beobachten, das hat sicher jeden begeistert.

    Stefan Hell freute sich nach eigener Aussage nicht nur auf sein Mönchengladbacher Publikum, sondern auch auf den Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der die Diskussion mit ihm im Anschluss an seinen Vortrag moderierte. Die beiden Männer kennen und schätzen sich von unterschiedlichen gemeinsamen Auftritten.
    Ranga Yogeshwar, dem im vergangenen September aufgrund seines Engagements für Mensch und Natur die Goldene Blume von Rheydt verliehen wurde, nimmt zum
    wiederholten Male an Veranstaltungen des Initiativkreis teil: 2014 moderierte er in der Reihe “Pioniere der Welt” den Abend mit Extremsportler Felix Baumgartner, 2012 führte er in derselben Reihe Gespräche mit der Schimpansen Forscherin Dr. Jane Goodall.
    Es wurde ein lebendiger Abend mit einem überaus sympathischen Professor Stefan Hell der den Zuhörern im Gespräch mit Ranga Yogeshwar seinen spannenden Lebensweg sehr plastisch und nachvollziehbar vortrug.
    Hell hatte in seinem Leben keinen leichten Stand, seine Eltern waren nicht begütert, der Gegenwind blies im oft ins Gesicht. Trotzdem verfolgte er sein Ziel mit großer Energie und Überzeugung.
    Er hatte die Motivation sich etwas aufzubauen, er hat die Zeit der Entbehrungen nicht als schlimm empfunden. Sein Ausblick in seine Zukunft empfand Hell als positiv, ganz im Gegensatz zu seinen Schulfreunden, diese waren finanziell weitaus besser gestellt, hatten jedoch keine Ziele mehr.
    Hell ist ein Musterbeispiel für viele Menschen, die mit Freude, Spass und Beharrlichkeit ihre Ziele verfolgen und damit Erfolg haben.

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