Autor: Harald Wendler

  • Schwimmen für das Sportabzeichen  fällt am 20. Februar im Vitusbad aus

    Schwimmen für das Sportabzeichen fällt am 20. Februar im Vitusbad aus

    Der STADTSPORTBUND MÖNCHENGLADBACH E.V. informiert:

    Der geplante Termin im Vitusbad am Samstag, 20.02.2016 von 13:00 bis 14:00 Uhr, für die Schwimmabnahme zur Sportabzeichenprüfung fällt aus.

    Informationen rund zum Sportabzeichen und den Abnahmeterminen im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik “Programme/Sportabzeichen”.

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  • Projektgruppe „Kulturarbeit“ bei der AWO in Wickrath bietet:

    Die Projektgruppe „Kulturarbeit bei der AWO in Wickrath“ bietet wieder die Komödie „Außer Kontrolle“ am Freitag, dem 11.03.2016 in der Komödie in der Steinstrasse in Düsseldorf an.
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    Die Mitwirkenden Michael Greiling, Max Claus, Martin Armknecht, Volker Conradt, Mirjam Radovic, Verena Wüstkamp und Anna Kretschmer garantieren für einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend.

    Auch für die nächsten Monate sind Theaterfahrten zu interessanten Aufführungen geplant. Los geht es mit modernen Reisebussen ab Wickrath, Rheindahlen und Hardt.
    Theaterinteressierte, oder die, die es werden wollen, sind herzlich willkommen.

    Nähere Informationen erhalten Sie über Brigitte Manke, Telefon: 0 21 66 / 5 15 01

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  • Arbeitslosenzentrum: Ist der Standort zwingend für die Funktion? Nein!

    Seitdem die Roermonder Höfe in Planung sind, seitdem Oberbürgermeister Reiners geäußert hat, dass das Arbeitslosenzentrum nicht am jetzigen Standort an der Lüpertzenderstraße in der Städtischen Immobilie bleiben muß, seitdem giften Vorstand und Leitung des ALZ gegen jegliche Überlegung zur Veränderung des Vereins.
    Nun glaubt auch der Mönchengladbacher Katholikentag schnappatmig gegen Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden wettern zu müssen. (rp-online vom 13.2.2016)
    Gerade und vor allem Kirche und ihre Vertreter sollten in der Lage sein, zu erkennen: es ist gutes Recht eines Immobilienbesitzers (Stadt) über die Verwendung seines Eigentums zu reden. Niemand redet der Kirche ernsthaft in die Verkäufe der Gotteshäuser hinein. (z.B. Kletterkirche)
    Jedermann weiß: die Verträge des Arbeitslosenzentrums sind endlich, es müssen neue verhandelt werden.
    Dabei kann es auch ein Ergebnis sein, dass ein Umzug an einen anderen Standort Sinn macht, sogar positiv für die optimale Funktion des ALZ sein kann.
    Es geht nach meiner Kenntnis niemandem um eine Schließung des ALZ. Das wissen auch die Verantwortlichen des Katholikentages und auch die Leitung des ALZ. In bisherigen Gesprächen wurden sie informiert.
    Umso mehr ist der Ton in der Öffentlichkeit gegen Personen völlig unangebracht.
    Ängste in der Öffentlichkeit zu schüren und die ALZ-Kunden, diejenigen die diese Hilfe auch weiter benötigen und erhalten sollen, zu verunsichern und aufzustacheln, das ist höchst unanständig.
    Ein veränderter Standort, ein paar hundert Meter in diese oder jene Richtung in Mönchengladbach, diese örtliche Veränderung ist jedem zumutbar.

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  • Mit Kanalarbeiten beginnt nun der Umbau der Breitenbachstraße

    Mit Kanalarbeiten beginnt nun der Umbau der Breitenbachstraße

    Die Kanalarbeiten ab Montag, 15. Februar stehen im Zusammenhang mit dem dreispurigen Ausbau der Breitenbachstraße.

    Die NEW erneuert den Regenwasserkanal und die NEW Netz die Gas- und Hauptwasserleitungen an der Breitenbachstraße.
    Aufgrund der Baustelle kommt es zur Vollsperrung der Breitenbachstraße unter der Eisenbahnbrücke zwischen der Einmündung Hindenburgstraße und der Güterstraße und zu Umleitungen im Busverkehr.
    Die Arbeiten der NEW dauern bis Ende Mai 2016. Parallel dazu erfolgt der Ausbau der Straße durch die Stadt.
    Die Straßenbaumaßnahmen dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember 2016.

    Betroffen von der Vollsperrung der Breitenbachstraße sind die Bus-Linien 006, 008 und 029 sowie die Linie 031.
    Die Haltestelle Vitusbad wird nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle ist an der Lürriper Straße eingerichtet.
    Die Zufahrt zum Vitusbad und zum Parkhaus ist frei.

    Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 Euro pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 Euro pro Anruf), im Internet unter www.new-mobil.de oder im KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach.

    Zum Hintergrund: Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem dreispurigen Ausbau der Breitenbachstraße nördlich der Güterstraße und dem Ausbau der Breitenbachstraße von Güterstraße bis Korschenbroicher Straße.

    Diese Maßnahme umfasst den Straßenausbau und die technische Ausstattung mit Signalanlagen, Beleuchtung und Markierung der Breitenbachstraße.
    Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Arbeiten beginnen ab Montag in Höhe der Eisenbahnbrücke Breitenbachstraße.

    Während der Arbeiten unterhalb der Brücke ist die Breitenbachstraße zwischen Hindenburgstraße und Güterstraße in beide Richtungen für die Zeit von drei Monaten gesperrt. Eine Woche später, ab dem 22. Februar, wird die Breitenbachstraße ab der Korschenbroicher Straße in Richtung Güterstraße nur noch als Einbahnstraße befahren werden können.
    Der Busverkehr wird entsprechend der Einbahnstraße verlegt. Die im Ausbaubereich ansässigen Geschäfte, das Schwimmbad, das Hotel und das Parkhaus werden jederzeit erreichbar bleiben.

    Die Maßnahme „Dreistreifiger Ausbau der Breitenbachstraße nördlich der Güterstraße und Ausbau der Breitenbachstraße von Güterstraße bis Korschenbroicher Straße“ verbindet die Hindenburgstraße / neue Ost-West-Straße mit der Korschenbroicher Straße und ist damit Teil der Hauptverbindungsachse zwischen Korschenbroich und Innenstadt Mönchengladbach.

    Die zukünftige Breitenbachstraße erhält eine neue Einmündung, an die zentrale Erschließungsachse des städtebaulich wichtigen Projektes „City-Ost“.
    (pmg)

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  • Dosen-, Gläser- und Flaschenverbot beim Heimspiel gegen Köln von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr

    Für Samstag, 20. Februar, hat die Stadtverwaltung in Absprache mit der Polizei beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln aus Sicherheitsgründen ein räumlich und zeitlich befristetes Glas-, Flaschen- und Getränkedosenverbot verfügt.

    Es gilt von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr im Umfeld des Stadions. Dort sind das Mitführen, die Abgabe und der Verkauf von Gläsern, Glasflaschen und Getränkedosen verboten.
    Davon ausgenommen sind Anlieger, die sich als solche ausweisen können und die sich auf dem Weg zu ihrer Wohnung oder ihrem Grundstück befinden.

    Das Verbot gilt auf folgenden Straßen: Aachener Straße (BAB bis Übergang Gladbacher Straße), Albert-Brülls-Straße, Am Borussiapark, Am Hockeypark, Am Nordpark, Am Sitterhof, Belgrader Straße, Dr. Alfred Gerhards Straße, Dr. Albert Jordan-Straße, Enscheder Straße, Gladbacher Straße (von BAB bis Haus-Nr. 299), Hehn (von Überquerung BAB bis Parkplatz), Heinz-Nixdorf-Straße, Helmut-Grashoff-Straße, Hennes-Weisweiler-Allee, Konrad-Zuse-Ring, Lilienthalstraße, Liverpooler Allee, Madrider Straße, St.-Christophorus-Straße 1 – 60.
    (pmg)

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  • Neue Strategien gegen dumpfe “Abendspaziergänge” nicht erkennbar

    Neue Strategien gegen dumpfe “Abendspaziergänge” nicht erkennbar

    Etwa 50-60 Rechtspopulisten des “Mönchengladbach steht auf”-Bündnisses standen den etwa 250 Gegendemonstranten des Bündnisses “Mönchengladbach stellt sich quer” gestern Abend auf dem Alten Markt gegenüber.

    16-02-12-mg-quer-5958-2Letztere hatten sich vor dem Hauptbahnhof versammelt und marschierten über die Hindenburgstraße, eine 15-minütige Pause vor dem Minto einlegend, zum Kapuzinerplatz.
    Dort “trafen” dann beide Gruppen aufeinander.

     

    Unterstützt von verbesserter Lautsprechertechnik hallten die jeweiligen Protestrufe hin und her.
    Neue, vor Wochen angekündigte Strategien des Bündnisses “Mönchengladbach stellt sich quer” waren nicht erkennbar.

    Einzig erwähnenswerte Aktion auf Seiten der Rechtspopulisten war das Einsammeln von Spenden unter den eigenen Anhängern. Wofür es verwendet werden soll, ist nicht überliefert. Ihre Rednerin rief ihnen lediglich zu:” Ich werde es gut für euch anlegen”.
    Über Ausschreitungen wurde bisher nichts bekannt, die sehr zahlreich begleitende und überaus wachsam auftretende  Polizei ließ solche erst garnicht zu.

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  • Straßenverkehrsgefährdungen auf der Krefelder Straße – Zeugensuche

    Straßenverkehrsgefährdungen auf der Krefelder Straße – Zeugensuche

    Am gestrigen Donnerstag, 11.02.2016, kam es gegen 21:00 Uhr auf der Krefelder Straße zu mehreren Straßenverkehrsgefährdungen, an denen drei Pkw beteiligt waren.

    Nach Angaben eines Anzeigenerstatters, der selbst mit einem roten Opel Corsa unterwegs war, wurde er von einem schwarzen Honda Civic mehrmals mit hoher Geschwindigkeit überholt und anschließend ausgebremst. Anschließend wurde er von dem schwarzen Honda und einem orangefarbenen Ford Fiesta “in die Zange genommen” und erneut ausgebremst, wobei es zu einer Fahrzeugberührung mit Sachschaden kam.

    Die genannten Fahraktionen fanden auf der Krefelder Straße im Bereich zwischen Künkelstraße und Nordring statt, wobei die Fahrtrichtungen durch Wendemanöver wechselten.

    Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sucht nun Fahrzeugführer, die durch die Fahraktionen der genannten Fahrzeuge möglicherweise behindert oder gar gefährdet wurden, sowie Zeugen der Vorfälle unter Telefon 02161-290.

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  • “Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ – Kailash Satyarthi kommt am 7. April

    “Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ – Kailash Satyarthi kommt am 7. April

    Der indische Kinderrechts- und Bildungsrechtsaktivist Kailash Satyarthi, der 2014 den Friedensnobelpreis für „seinen Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung“ erhielt, wird die Stadt mit seiner Präsenz bereichern.

    Er besucht Mönchengladbach auf Einladung des Initiativkreis am 7. April 2016.

    Mit Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi empfängt der Initiativkreis Mönchengladbach seinen 25. Nobelpreisträger.

    Spätestens seit dem 10. Oktober 2014 ist sein Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung weltweit bekannt: An diesem Tag nämlich erhielt der indische Kinder- und Bildungsrechtsaktivist Kailash Satyarthi für seine Arbeit den Friedensnobelpreis. Er nahm ihn gemeinsam mit der jungen pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai entgegen.

    Kailash Satyarthi bekämpft seit über drei Jahrzehnten Kinderarbeit, die in weiten Teilen Südasiens gesellschaftlich immer noch akzeptiert ist. Er ist der Gründer von „Bachpan Bachao Andolan“ (BBA), die erste indische Organisation, die sich gegen die Versklavung von Kindern stemmt, deren Eltern überschuldet sind. Es wird geschätzt, dass die BBA seit ihrer Gründung bis zu 80.000 Kinder aus Sklavenarbeit befreit und bei ihrer Reintegration in menschenwürdigere Verhältnisse geholfen hat. Der 62jährige Satyarthi hat es sich zum Ziel gesetzt, noch zu seinen eigenen Lebzeiten Kindersklavenarbeit weltweit vollständig auszumerzen.

    Wie steinig sein Weg bis jetzt war und welche Hürden es bis zu seinem großen Ziel noch zu überwinden gilt, davon erzählt er in seinem Vortrag am Abend in der Kaiser-Friedrich-Halle. Am Vormittag bringt er Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen der Stadt Mönchengladbach das Thema nahe.

    Kailash Satyarthi ist der 25. Nobelpreisträger, den der Zusammenschluss von 32 lokalen Unternehmern im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ begrüßt – eine deutschlandweit einmalige Serie. 2014 zeichnete deswegen auch Garrelt Duin, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, diese Veranstaltungsreihe des Inititativkreis mit dem Prädikat “Die ruhmreichste Veranstaltungsreihe Deutschlands” aus.

    “Nobelpreisträger in Mönchengladbach“
    Kailash Satyarthi
    07. April 2016, 20 Uhr
    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets im Vorverkauf unter www.adticket.de,
    Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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  • Guter Rat muss nicht immer teuer sein!

    Guter Rat muss nicht immer teuer sein!

    Der Bedarf an Beratung zur beruflichen Weiterentwicklung wächst stetig.
    Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat daher ein Förderangebot aufgelegt, das Ratsuchenden eine professionelle Laufbahnberatung kostenlos ermöglicht.
    Diese Beratung findet am Samstag, 27. Februar, von 10 bis 16 Uhr, bei der Volkshochschule im City-Haus an der Mühlenstraße 2-4 statt.

    Die Berater suchen mit dem Teilnehmer nach individuellen Lösungen für seine berufliche Entwicklung, geben Informationen über den Arbeitsmarkt oder mögliche Weiterbildungen sowie finanzielle Unterstützung.
    Vorab muss unter 02161/25-8300 ein Beratungstermin vereinbart werden.
    Weitere Informationen unter www.vhs-mg.de

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  • Vollsperrung auf der Hilderather Straße für 5 Monate

    Vollsperrung auf der Hilderather Straße für 5 Monate

    Am Montag, den 15. Februar, beginnen die Umbauarbeiten am Zentralen Omnibusbahnhof an der Hilderather Straße in Rheindahlen. Für die etwa fünf Monate dauernden Arbeiten wird die Hilderather Straße zwischen Südwall und Beecker Straße vollgesperrt. Die Umleitung verläuft in beide Richtungen über die Erkelenzer Straße und L 390.

    Die NEW verlagert während der Bauzeit den kompletten Haltestellenverkehr auf die Erkelenzer Straße zwischen Gladbacher Straße und Hilderather Straße. Hierfür wurden entsprechende Ersatzhaltestellen entlang der Erkelenzer Straße angelegt.

    Betroffen von der Sperrung der Hilderather Straße sind die Linien 004, 015, 017, 026, 027, SB81 sowie die Nachtexpresslinien NE4 und NE5 und Einsatzfahrten der Linie 017 zu Heimspielen der Borussia Mönchengladbach. Die Haltestelle „Hilderather Straße“ wird in diesem Zeitraum nicht angefahren. Als Ersatz- und Umsteigestelle fahren die betroffenen Linien die Haltestelle „Industriehof“ in beide Richtungen an.

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  • Parkerleichterung für Schwerbehinderte

    Parkerleichterung für Schwerbehinderte

    Das Ordnungsamt weist daraufhin, dass es aufgrund einer landesweiten Neuregelung ab sofort eine neue zusätzliche Parkerleichterung für Schwerbehinderte gibt.

    Anspruchsberechtigt sind Personen, die einen gültigen Schwerbehindertenausweis vom Versorgungsamt mit dem Merkzeichen „G“ (für Gehbehinderung) und einen Grad der Behinderungen von mindestens 80 Prozent haben. Die Parkerleichterung berechtigt unter anderem zum kostenfreien Parken an Parkscheinautomatenplätzen oder im eingeschränkten Haltverbot bis zu drei Stunden. Die Berechtigung gilt allerdings nur in Nordrhein-Westfalen. Das Ordnungsamt an der Hauptstraße 162 – 168 stellt die Parkerleichterung auf Antrag aus.

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  • LVR-Freilichtmuseum Kommern sucht Erinnerungsfotos von 1966

    LVR-Freilichtmuseum Kommern sucht Erinnerungsfotos von 1966

    Mit einem bunten Programm wird die „ZeitBlende“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern am 20. und 21. August wieder den Blick auf Lebensverhältnisse und Ereignisse im Rheinland und in der Welt vor 50 Jahren werfen. Auch diesmal sollen wieder viele Zeitzeugen ihre persönlichen Erinnerungen beisteuern.

    So bittet das Museum um Zusendung privater Erinnerungsfotos, die 1966 im Rheinland aufgenommen worden sind. Als „Rheinland“ definiert das Museum dabei sein Einzugsgebiet: die ehemalige preußische „Rheinprovinz“ vom Niederrhein bis zum Hunsrück und vom Bergischen Land bis zum Westerwald. Die aussagekräftigsten Fotos werden mit Eröffnung der „ZeitBlende“ am 20. August wieder ein Jahr lang in einer Begleitausstellung gezeigt.

    Gesucht werden Fotomotive, die in ihrer Aussage typisch für die Zeit sind. Sie können etwa Mode, Lebensgefühl, Wohnungseinrichtung, private und berufliche Lebenswelt, Feste und Feiern, spielende Kinder, den Ausflug mit dem eigenen Auto oder Urlaubserinnerungen wiedergeben. Im Fokus steht diesmal die Jugend von 1966 mit ihren vielfältigen kulturellen und weltanschaulichen Orientierungen und ihrem Aufbruch in die Hippie-Zeit.

    Damit für die Reproduktion eine gute Qualität erreicht werden kann, sollten die Fotos möglichst als Originale eingereicht werden. Nach Bearbeitung werden sie unverzüglich zurückgesandt. Bei Zusendung von Fotos per E-mail sollte auf eine möglichst hohe Auflösung geachtet werden. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2016.

    Das LVR-Freilichtmuseum Kommern möchte aber auch Zeitzeugen zu Podiumsgesprächen einladen. Hier sollen Kindheits- und Jugenderinnerungen, aber auch Ereignisse im Jahr 1966, die persönliche Betroffenheit ausgelöst haben, im Mittelpunkt stehen.

    Auch wer leihweise oder als Schenkung typische originale Jugendkleidung und –schmuck der damaligen Zeit wie Hosen mit Schlag, Parka oder Peace-Button zur Verfügung stellen möchte, kann sich gerne melden.

    Kontakt für Zeitzeugen: LVR-Freilichtmuseum Kommern, Auf dem Kahlenbusch, 53894 Mechernich-Kommern oder michael.faber@lvr.de

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  • Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach  SPD traf sich mit dessen Vertretern  Weitere Gespräche stehen an

    Das Arbeitslosenzentrum in Mönchengladbach
    SPD traf sich mit dessen Vertretern
    Weitere Gespräche stehen an

    Nach Berichten in der sogenannten “BürgerZeitung Mönchengladbach”, die einer einvernehmlichen Problemlösung nicht dienen, informiert die SPD in nachstehender Pressemitteilung vom heutigen Tag:

    Das Arbeitslosenzentrum hat im Kern drei Bestandteile: Die von der Kommune finanzierte psychosoziale Betreuung arbeitsloser Menschen, die vom Land getragene Erwerbslosenberatung und den durch Spenden finanzierten Mittagstisch. Alle Angebote finden in einem städtischen Gebäude statt, das miet- und nebenkostenfrei dem Verein überlassen wird. Anders als bei anderen Trägern gibt es keinen Mietanteil in der Leistungsvereinbarung. Wo genau das Arbeitslosenzentrum in Zukunft seinen Standort hat, hängt entscheidend davon ab, wie die Arbeit dort künftig geleistet werden soll. Darüber sprachen jetzt die Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges und Angela Tillmann sowie der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs, unterstützt von seinen Kollegen Monika Berten und Ralf Horst sowie dem stellvertretenden SPD-Unterbezirksvorsitzenden Winfried Kroll, mit Vertretern des Arbeitslosenzentrums.

    „Unbestritten ist, dass die geleistete, unabhängige Beratungsarbeit für arbeitslose Menschen von allen Seiten anerkannt wird. Gerade deswegen ist e s für uns wichtig, endlich eine Lösung zu finden. Jetzt haben wir die Chance, bewährte Strukturen weiter zu entwickeln. Die konkrete Raumfrage ist nach der inhaltlichen Arbeit der zweite Schritt“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion Felix Heinrichs.

    „Wir können uns beispielsweise eine intensivere Quartiersarbeit vorstellen, die nicht nur arbeitslose Menschen in den Blick nimmt. In Verbindung mit Beratungs- und Betreuungsangeboten entstünde so ein Treffpunkt für alle Menschen aus dem Quartier. In diesem Kontext spielt auch die Mahlzeit in Gemeinschaft eine Rolle. Eine gemeinsame Mahlzeit schafft soziale Kontakte und wird so zum Ankerpunkt für weitere Angebote. An solchen Ideen müssen wir jetzt weiterarbeiten und Standards definieren. Das Gleiche verlangen wir beispielsweise auch von allen Begegnungsstätten, mit denen wir parallel Verhandlungen führen. Die Anforderungen an Angebot und Qualität haben sich in den letzten Jahren immens gesteigert. Als Stadt wollen wir hier nicht stehen bleiben. Alle müssen sich bewegen“, betont der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Ralf Horst.

    „Wir werden auf unseren Kooperationspartner zugehen und über weitere Details sprechen. Als Kooperation haben wir uns gemeinsam die Entwicklung eines integrierten Quartierkonzepts auf die Fahnen geschrieben, um die soziale Szene in Mönchengladbach weiter zu entwickeln. Wir stärken neue und innovative Ideen durch städtische Fördermittel und setzen auf sozialräumliche und dezentrale Angebote. Wir überprüfen Leistungsvereinbarungen und Konzepte, um die vorhandenen finanziellen Mittel zielgerichtet einzusetzen. Die Innenstadtbereiche gehören ebenso zu den Handlungsfeldern wie die Stadtteilzentren und die Außenbereiche. Unser Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, Integration voranzutreiben und ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Das Arbeitslosenzentrum ist in diesem Prozess ein Element“, sagt Heinrichs abschließend.

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  • Der neue Online-Auftritt der Stadt Mönchengladbach

    Der neue Online-Auftritt der Stadt Mönchengladbach

    Termine und Veranstaltungen, Ämter und Fachbereiche, Öffnungszeiten und Ansprechpartner oder wichtige Mitteilungen: Dies und vieles mehr erhalten die Besucher des Web-Auftrittes der Stadt Mönchengladbach seit dem 10. Februar in neuem, aufgeräumten Design, mit verbesserten Funktionen, barrierefrei und konsequent für mobile Endgeräte optimiert.

    Konzipiert und umgesetzt wurde das Projekt von der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) in Zusammenarbeit mit der städtischen IT-Abteilung, der Pressestelle und der Mönchengladbacher Agentur wfp:2

    Das Design des Mönchengladbacher Internetauftritts wirkt nicht nur auf den ersten Blick aufgeräumt und übersichtlich. Nach der „Komplettrenovierung“ ist der Online-Auftritt auch technisch auf der Höhe der Zeit:

    Die Startseite von www.moenchengladbach.de verschafft den Nutzern einen schnellen Überblick über wichtige Themen, die Veranstaltungen des Tages, die neuesten Pressemitteilungen, häufig aufgerufene Angebote und die Struktur des Internetauftritts.
    Das neue „responsive“ Design sorgt dafür, dass die Webseite sich in Bildschirmdarstellung und -auflösung automatisch an das Endgerät des Nutzers anpasst, ganz gleich, ob er mit dem Smartphone, Tablet, Notebook oder einem Desktop-PC im Web unterwegs ist.

    Die bisherige mobile Version des Internetauftritts ist damit überflüssig.
    Die größte Überraschung für die Nutzerinnen und Nutzer dürfte jedoch die neue Live-Suchfunktion bieten:
    Die Suche zeigt die Ergebnisse schon auf der Webseite an, während der Besucher noch den Suchbegriff eintippt. Auch die Ergebnisdarstellung der intelligenten Such-Software wurde optimiert, alle Suchergebnisse erscheinen nun nach Relevanz und thematisch geordnet, was die Übersichtlichkeit deutlich verbessert.
    Eine weitere Verbesserung: Alle Veranstaltungsorte und zahlreiche Adressen, zum Beispiel von Hotels und Sehenswürdigkeiten, sind mit einer komfortablen Kartenansicht und mit einem gängigen Routenplaner für Fußgänger, Rad- und Autofahrer verknüpft.

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  • Musik und Tanz überwinden Angst vor dem Fremden  Zweite Ausgabe des Festivals „Musik Mittendrin“

    Musik und Tanz überwinden Angst vor dem Fremden
    Zweite Ausgabe des Festivals „Musik Mittendrin“

    Musikalische und tänzerische Darbietungen aus verschiedenen Kulturen gibt es beim Tagesfestival „Musik Mittendrin“.

    Elf Ensembles treten am Samstag, 20. Februar, im TIG (Theater im Gründungshaus), Eickener Straße 88 von 16 – 24 Uhr auf.

    Gerade in Anbetracht der vielen Menschen und derer vieler Kulturen, die in jüngster Zeit nach Mönchengladbach gekommen sind, kann das Festival so auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.
    Denn neben dem Titel „Musik Mittendrin“ gibt es noch eine Art Motto, dass das Festival prägt und von der Tanzgruppenleiterin Meggi Krämer stammt: „Es gibt keinen Rassismus, nur die Angst vor dem Fremden. Und Musik und Tanz sind die beste internationale Sprache, um diese Ängste zu überwinden und das Fremde kennenzulernen.“

    Innerhalb von Stunden eine Reise machen vom Orient über Afrika nach Spanien und zwischendurch einige Abstecher nach Deutschland zurück? Genau das funktioniert, und zwar beim Festival „Musik Mittendrin“. Insgesamt treten bei dem Festival am Samstag, 20. Februar, von 16 bis 24 Uhr im TIG (Theater im Gründungshaus) elf verschiedene Ensembles mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen auf.

    Den Anfang macht der Musikverein Raduga. Zum Repertoire gehören deutsch-russische Lieder.

    Danach erklingen afrikanische Trommeln bei der Formation Afrika dof fal.

    Einen Mix aus Gospels, Balladen, Liebesliedern und vielem mehr gibt es dann vom Gesangsensemble Pray’Sis.

    Die Vielfalt griechischer Tänze präsentieren dann Leonidas&Freunde.

    Nach einer Pause geht es dann weiter mit dem Vokalensemble Amaryllis, die vor allem mit A Cappella-Gesang begeistern und der Cavaquinhos-Gruppe, die das Publikum nach Portugal einlädt.

    Ins Nachbarland Spanien führt uns dann der Flamenco, der von dem Tanzensemble My Flamenco dargeboten wird.

    Tänzerisch geht es auch direkt weiter mit Meggi und der Orientalischen Tanzgruppe Raqs Alimah.

    Nicht nur zuhören, sondern auch mitmachen ist dann bei Monika Hintsches und Janek Wilholt angesagt.
    Ihr Chansonprogramm ist außerdem Training für die Bauchmuskulatur, denn um das ein oder andere Lachen kommt man bestimmt nicht herum.

    Die Sängerin Monika Hintsches wird außerdem durch das komplette Programm führen, das seinen Abschluss mit den Tänzern des Team Liveness und dem Ensemble Nouvelle Génération en christ, das Gospel, Traditional und afrikanische Rhythmen zu bieten hat, findet.

    Neben der Begeisterung für Musik und Tanz verschiedener Kulturen geht es aber vor allem auch um Begegnung, wie Dr. Thomas Erler, Leiter der Volkshochschule (VHS), die auch Ausrichter des Festivals ist, sagt: „Für viele ist in Sachen Integration alleine der Deutschunterricht an der VHS von Bedeutung, doch gerade andere Menschen kennen zu lernen, sich zu begegnen und auszutauschen, ist genauso eine wichtige Bildung für alle Seiten und hilft dabei.“ Deswegen sind in diesem Jahr die teilnehmenden Gruppen auch dazu eingeladen, Speisen ihrer jeweiligen Kultur mitzubringen und dort anzubieten.

    Ein Anliegen ist es allen Beteiligten auch, dass Flüchtlinge herzlich zum Festival eingeladen sind. Dank der Sponsoren, der Stadtsparkasse Mönchengladbach und der NEW (Niederrhein Energie und Wasser) können sie die Veranstaltung auch kostenfrei besuchen.

    Karten gibt es für das Festival nur an der Tageskasse für 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

    (pmg)

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  • Willkommenskultur bereichert uns alle

    Willkommenskultur bereichert uns alle

    In der Berichterstattung hört oder liest man zumeist mit Distanz und politischer Correctness von „Personen“, „Flüchtlingen“, „Migranten“, „Zuwanderern“, „Bewohnern“…. Wer aber in der Flüchtlingshilfe mitarbeitet, gewinnt eine ganz andere Perspektive. Im direkten Kontakt wird es plötzlich handfest, und die Schicksale lassen niemanden unberührt.
    Die Nachbarschaft in Mönchengladbach-Dohr hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen aus über 15 Ländern zu unterstützen und zu begleiten, die seit gut zwei Monaten bei ihnen leben.

    Beim Treffen des Forums Flüchtlingshilfe Dohr tauschen sich die Helfer regelmäßig über ihre Arbeit aus. Da erzählt Familie K. aus der Nachbarschaft von der Begleitung einer syrischen Familie mit 5 Kindern: In der kurzen Zeit ist ein herzlicher und familiärer Kontakt zu den Eltern mit ihren 4 Söhnen und einer Tochter sowie dem Onkel entstanden. Zuerst galt es, die Familie zusammenzuführen, denn der Vater war in Lübeck gestrandet, während der Rest der Familie in MG untergekommen war. Diese humanitäre Selbstverständlichkeit ist im bestehenden System von Zuweisungen und Quoten ein mühsames Unterfangen gewesen, aber sie gelang! Nun geht es daran die Kinder in Schulen und KiTas unterzubringen. Familie K. ist optimistisch, dass sie das für die syrischen Freunde hinbekommt. Die syrische Familie möchte gern in eine eigene Wohnung ziehen – an sich ein nachvollziehbarer Wunsch. Doch Stefan K. sieht das mit gemischten Gefühlen, denn in Dohr gibt es keine passenden Leerstände. „Es ist klar, dass die Familie mehr Privatsphäre sucht. Jetzt war eine Wohnung in MG-Mitte im Gespräch, und ich frage mich, wie die dann dort zurechtkommen. Wir wohnen dann nicht mehr gleich nebenan und der Kontakt wird sich zwangsläufig etwas verlaufen. Der Vater mit seinen schweren Depressionen wird in solch einem Umfeld vor die Hunde gehen, die großen Jungs müssten jetzt nach grade mal einem Monat die Schule wechseln, die kleinen verlieren ihre Spielpartner.“
    Eine andere Geschichte, die niemanden kalt lässt, ist die von dem jungen alleinstehenden Mann aus einem Land, das politisch als „sicheres Herkunftsland“ eingestuft ist, das für ihn aber niemals sicher war. Schon in seiner Kindheit musste er in Heimen oder auf der Straße leben. Irgendwann machte sich der Halbwüchsige mit der Kraft der Verzweiflung und mit viel Überlebenswillen auf die Suche nach einer besseren Zukunft. Auf lebensgefährlichen Umwegen gelangte er nach Mönchengladbach. Dieser junge Mann ist ganz offensichtlich schwer traumatisiert. Er hat anfangs in einer Einrichtung für unbegleitete Jugendliche gelebt, ist aber jetzt zu alt dafür und aus diesem System herausgefallen. Er schottet sich stark ab und braucht dringend eine konstante Betreuung und psychologische Hilfe. Können wir diese zerstörte Seele auffangen? Ist es nicht ein Gebot der Menschlichkeit, genau das zu versuchen? Der Gedanke ist beängstigend, dass er stattdessen in sein sogenanntes „sicheres Heimat-land“ zurückgeschickt werden könnte.
    Die Alte Schule in Mönchengladbach-Dohr beherbergt als Flüchtlingswohnheim etwa 60 Menschen – überwiegend Männer und einige Familien. In der Turnhalle nebenan als Durchgangseinrichtung sind im Schnitt 30 Personen untergebracht, die dort zumeist nur wenige Tage bleiben, bevor sie in die Wohnheime in der Stadt verteilt werden.
    Die Nachbarn aus Dohr gehen immer wieder in die Einrichtung und auf die Bewohner zu. Inzwischen erkennt man einander auch auf der Straße oder dem Schulhof und wechselt einen Gruß. Zum Plau-dern fehlt es häufig noch an Sprachvermögen, doch mit Händen und Füßen lässt sich einiges klären. Viele der Flüchtlinge sind sehr zurückhaltend und wirken auf ihre deutschen Nachbarn verstört oder traumatisiert. Die unterschiedlichen Angebote zur Integration oder Freizeitgestaltung werden von
    ihnen zum Teil nur zögerlich angenommen. Sie scheinen so gefangen in ihren Sorgen und ihrer Frust-ration, dass sie sich auf nichts einlassen können.
    Das Hilfsangebot für Formulare und Ämtergänge wird fast nur für die Wohnungssuche nachgefragt, man hat zuweilen den Eindruck, dass das Bedürfnis nach einer eigenen Wohnung alles andere über-lagert. Dies merkt auch die Gruppe Sprachkurse und Lernunterstützung – fast jeder fragt nach einer Wohnung. Doch die Sprachlerngruppe bietet ihren Unterricht unerschütterlich weiter an; und wenn nur einer kommt, hat der eben einen Glückstag und bekommt Einzelunterricht! „Wir wissen noch so wenig voneinander. Wir müssen Geduld haben und uns auch bewusst sein, dass wir nicht alle Prob-leme lösen können“, so ein ehrenamtlicher Sprachlehrer, de vor vielen Jahren selbst als Zuwanderer nach Deutschland kam.
    Das Hausmeisterteam, das Mitte Dezember den Dienst antrat, wird von allen gelobt. „Unsere Haus-meister sind so nett und hilfsbereit, die unterstützen uns und jeden Bewohner ganz großartig!“ Es ist dem Forum ein Anliegen, dass dieses tolle Team der Alten Schule erhalten bleibt.
    Nach nunmehr zwei Monaten werden natürlich auch einige Erwartungshaltungen korrigiert. Das gilt für die Helfer, die sich falsche Vorstellungen vom Bedarf gemacht haben, ebenso wie für die Flücht-linge, die zum Teil mit unzutreffenden Bildern im Kopf ankommen und lernen müssen, dass Deutsch-land doch anders ist, als sie es sich vorgestellt haben. Ein Knackpunkt ist in diesem Zusammenhang die Sprache. Wie soll man herausfinden, was jemand braucht, wenn man ihn nicht versteht? Wie soll man erkennen, was ein Angebot beinhaltet, wenn man es nicht versteht? Wie soll jemand die Werte und Normen einer Gesellschaft annehmen, wenn er sie nicht versteht? Wie zielführend ist es, immer einen Dolmetscher mitzubringen und auf diese Weise keinen Leidensdruck zum Sprachenlernen zu-zulassen? Wie soll jemand Deutsch lernen, der sich abschottet und in eine eigene Wohnung ziehen will? Ohne eine funktionierende Kommunikation finden kein soziales Miteinander und keine Integra-tion statt. Insofern ist die Forderung, sprachliche Grundkenntnisse von Anfang an zu fördern und als Kriterium für eine Bleibeperspektive auch einzufordern, nachvollziehbar.
    Auch wenn teilweise Ernüchterung zu spüren ist, und ungeachtet der verschiedenen Schwierigkeiten, die derzeit zu meistern sind – das Forum Flüchtlingshilfe Dohr hält seine ganz besondere Willkom-menskultur in bewundernswerter Weise aufrecht. Man spürt in Dohr, dass dort Menschen zusam-menarbeiten, die sich seit vielen Jahren kennen und schätzen. Das ist der Vorteil des ehemaligen Dorfs: Die Dohrer wissen, wie wertvoll ihr Zusammenleben ist und sie können es nur lebendig erhal-ten, indem sie die Zuwanderer gemeinsam integrieren. „Viele von uns haben erst durch das Forum Flüchtlingshilfe realisiert, in was für einer großartigen Nachbarschaft wir leben, und ich glaube, dass die Freude, mit der wir uns hier zusammen einsetzen, die Flüchtlinge genauso wie uns selbst und unsere Gemeinschaft stärkt. Das nennt man wohl neudeutsch eine „win-win-Situation“.

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  • Robert Baues: PRO-NRW-Kommentar widerwärtig und abscheulich

    Robert Baues: PRO-NRW-Kommentar widerwärtig und abscheulich

    Mit Entsetzen reagiert der CDU-Ratsherr für Bettrath-Hoven, Robert Baues, auf den Facebook-Post eines Mönchengladbacher Pro-NRW-Politikers, in dem der Angriff auf die Tochter eines Bläck-Fööss-Musikers relativiert wird.

    „Der Kommentar ist schlicht widerwärtig und abscheulich. An emotionaler und geistiger Verrohung ist diese Hetzpropaganda inzwischen kaum mehr zu unterbieten“, stellt Baues klar. „Schon längst ist bekannt, wessen Geistes Kind diese Partei ist. Ihr einziges Ziel ist es, mit jedem Wort und jedem Auftritt eine Zündschnur des Hasses zu legen. Doch ich bin sicher, dass diese Taktik zu dumm, zu schäbig und zu durchschaubar ist, als dass sie in unserer Stadt auf fruchtbaren Boden fällt.“

    Bereits jetzt, so Baues, nehme aufgrund des Ratssitzes des hiesigen Pro-NRW-Protagonisten das Ansehen des höchsten Gremiums der Stadt in der öffentlichen Wahrnehmung Schaden: „Das ist für mich als überzeugten Kommunalpolitiker, der seit vielen Jahren gerne ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger im Rat arbeitet, einfach nur noch unerträglich.“

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  • Der Veilchendienstagzug 2016 in Bildern – Mönchengladbach trotzt dem Wetter

    Der Veilchendienstagzug 2016 in Bildern – Mönchengladbach trotzt dem Wetter

    Es war ein auf und ab, Regen in Strömen, ein paar Sonnenstrahlen, Windböen und wieder ein Schauer.

    Die fast 276.000 Jecken und Zuschauer am Zugweg kamen auf ihre Kosten. Es wurde geschunkelt, gesungen und nicht nur die Kinder sammelten Kamelle und Schoko-Riegel. Selbst eingelegte Spreewaldgurken waren im Einsatz. (Wir bestätigen gerne: sie schmeckte sehr gut.)

    Für das Prinzenpaar ging damit ein tolle Session zu Ende, kurz und intensiv hat sie ihnen erkennbar großen Spaß gemacht.

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