Autor: Harald Wendler

  • Polizei warnt vor Taschendieben – Täter suchen ihre Opfer in Linienbussen  weitere Trickdiebe entwendeten Schmuck

    Polizei warnt vor Taschendieben – Täter suchen ihre Opfer in Linienbussen
    weitere Trickdiebe entwendeten Schmuck

    In den letzten Tagen verzeichnet die Kriminalpolizei vermehrt Taschendiebstähle. Offensichtlich suchen die Täter ihre Opfer bevorzugt in Linienbussen in der Gladbacher Innenstadt.

    Allein seit Beginn der Woche wurden sieben Taten angezeigt. Alle Geschädigten waren mit dem Bus auf der Hindenburgstraße im Bereich der Fußgängerzone unterwegs. Die Opfer bemerkten meist erst viel später den Verlust ihrer Wertsachen.

    In einem Fall könnte eine ca. 20 Jahre alte junge Frau an der Tat beteiligt sein. Sie ist ca. 160cm groß und schlank. Sie war mit einer blauen Hose und Jacke bekleidet. Die dunkelhaarige Tatverdächtige trug eine dunkle Mütze und einen grünen Schal. Sie führte eine auffallend große beige Tasche mit. Mit Hilfe dieser Tasche verdeckte sie offensichtlich die eigentliche Tathandlung.

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter Telefon 02161-290 entgegen.

    Tipps zum Schutz vor Taschendieben finden Sie unter “Augen auf und Tasche zu!” auf der Internetseite der Polizei www.polizei.nrw.de/moenchengladbach/ oder www.propk.de .

    Trickdiebe:

    Am 23.02.2016, um 16:30 Uhr, klingelte zunächst eine männliche Person bei einer 94jährigen Seniorin auf der Oskar-Graemer-Straße in Rheydt. Der Mann gab vor, dass er die Wasserleitungen prüfen möchte und verschaffte sich so Zutritt in die Wohnung der gutgläubigen Dame.

    Der Mann begab sich mit der Frau in das Badezimmer, um dort die Wasserleitungen in Augenschein zu nehmen. Während dessen betrat ein zweiter Mann die Wohnung und gab vor, zeitgleich die Wasserleitungen in der Küche zu prüfen.

    Nachdem die beiden Männer die Wohnung der Seniorin verlassen hatten, stellte diese fest, dass Schmuck aus ihrem Schlafzimmer fehlte.

    Die Männer können wie folgt beschrieben werden: ca. 30-40 Jahre alt, ein Mann war von auffallend kleiner und stämmiger Statur, beide sprachen akzentfrei Deutsch und trugen dunkelblaue Arbeitsanzüge.

    Die Polizei fragt, ob jemand verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder möglicherweise ebenfalls in gleicher Weise aufgesucht wurde. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mönchengladbach, Tel.: 02161/ 290.

    Weiterhin rät die Polizei, in solchen Fällen ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen. Setzen Sie nicht immer ehrliches Verhalten voraus und lassen Sie sich den Namen der Mitarbeiter, den Firmennamen und den Sitz der Firma geben. Sollten Sie Zweifel haben, ob es sich wirklich um Mitarbeiter einer seriösen Firma handelt, lassen Sie keine Personen in ihre Wohnung, sondern rufen Sie über Notruf die Polizei.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de

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  • Stadtverwaltung informiert zu neuen Bauplanungen am 8. März

    Stadtverwaltung informiert zu neuen Bauplanungen am 8. März

    Insgesamt sechs Vorentwürfe zu Bauleitplänen, die dem Planungs- und Bauausschuss in seiner letzten Sitzung zur Kenntnis vorgelegt wurden, gehen jetzt in die frühzeitige Bürgerbeteiligung. Die Stadt bietet dazu am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr im Ratssaal des Rheydter Rathauses eine Informationsveranstaltung an, in der die Vorentwürfe vorgestellt werden. Die Öffentlichkeit hat vom 8. Bis 21. März Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung.
    Folgende Bauleitpläne werden vorgestellt:

    Nr.511/W: Stadtbezirk West, Nordpark (Helmut-Grashoff-Straße), Gebiet zwischen der Gladbacher Straße, der Straße Am Nordpark, Dr. Adalbert-Jordan-Straße und beiderseits der Helmut-Grashoff-Straße sowie die 225. Änderung des Flächennutzungsplans für dieses Gebiet (Plangebiet für gewerbliche Nutzungen)

    Nr. 774/S: Stadtbezirk Süd-Bonnenbroich, Gebiet Mollsbaumweg, Geneickener Straße, Sportanlage und Regenrückhaltebecken (Errichtung von Wohngebäuden)

    Nr.777/0: Stadtbezirk Ost-Hardterbroich-Pesch, Gebiet östlich der Karl-Kämpf-Allee zwischen der Charlottenstraße und Volksgartenstraße (Errichtung von Wohngebäuden)

    Nr. 778/N: Stadtbezirk Nord-Stadtteil Venn, Gebiet westlich Grottenweg und südlich Eselsweg (Errichtung von Wohngebäuden)

    Nr. 780/0: Stadtgebiet Ost-Giesenkirchen, Gebiet südlich der Konstantinstraße zwischen Friesenstraße und Brüderstraße (Integration des ehemaligen Standortes der Gemeinschaftsgrundschule Friesenstraße und dessen Umfeld in die bestehenden Wohnbereiche des Stadtteils). (pmg

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  • Fanclub „Fohlen des Bundestages“ beim Spiel gegen den 1. FC Köln zu Gast im Borussia-Park

    Fanclub „Fohlen des Bundestages“ beim Spiel gegen den 1. FC Köln zu Gast im Borussia-Park

    Der Fanclub „Fohlen des Bundestages“ hat das Spiel gegen den 1. FC Köln am vergangen Samstag vor Ort unterstützt.

    In einem persönlichen Gespräch vor dem Spiel mit dem Präsidenten der Borussia, Rolf Königs, erläuterte dieser ihnen detailliert, wie es zum wirtschaftlichen und damit endlich auch wieder sportlichen Aufschwung unserer Borussia unter seiner Ägide kam.

    “Gerade der von ihm gelebte, geforderte und umgesetzte Gedanke der Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Vereins führte die Borussia wieder zurück in die obere Tabellenhälfte und das internationale Geschäft”, so Yüksel, MdB.

    Im Anschluss an das Gespräch gab es für die Fanclub-Mitglieder eine Führung durch den Borussia-Park.

    Die Vorsitzende des Fanclubs Gülistan Yüksel, freute sich über einen erfolgreichen Tag für Borussia Mönchengladbach: „Jetzt wünschen wir „Fohlen des Bundestages“ unserer Mannschaft ein ebenso erfolgreiches nächstes Spiel in Augsburg.“

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  • Hochschule Niederrhein: Symposium für Gesunde Arbeit zur „Alter(n)sgerechten Arbeit“

    Hochschule Niederrhein: Symposium für Gesunde Arbeit zur „Alter(n)sgerechten Arbeit“

    Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass Arbeitnehmer auch mit steigendem Lebensalter gesund bleiben. Was Arbeitgeber hierfür tun können und wie der perfekte Arbeitsplatz aussehen könnte, darüber informieren Experten am Freitag, 4. März auf dem fünften „Mönchengladbacher Symposium für Gesunde Arbeit“ (9 bis 15 Uhr, Campus Mönchengladbach). Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung (REFA) Mittlerer Niederrhein.

    Auf die Teilnehmer warten Vorträge und Fachdiskussionen rund um das Thema „Alter(n)sgerechte Arbeit“. Dabei sollen Anregungen zu einem gesundheitsorientierten und alter(n)sgerechten Arbeitsverhalten und Lebensstil gegeben werden. Neben der Auseinandersetzung mit der Thematik „Bewegt älter werden“ erhalten die Teilnehmer umfangreiche Empfehlungen für eine alter(n)sspezifische Ausgestaltung von Arbeitsplätzen.

    Darüber hinaus werden verschiedene Modelle zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung für jedes Alter vorgestellt. Praxistipps für das immer wichtiger werden¬de Thema „Pflegend Beschäftigte“ runden die Veranstaltung ab. Durch den demografischen Wandel ist die Auseinandersetzung mit Fragen zur Vereinbarkeit von Berufsleben und der Pflege naher Angehöriger für viele Berufstätige längst zu einer tagtäglichen Aufgabe geworden, die es zu bewältigen gilt.

    Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Mönchengladbach, der Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte e.V. sowie die Gesundheitsagentur Nordrhein-Westfalen.

    Anmeldungen sind noch bis zum 26. Februar per E-Mail bei Holger Baunach (h.baunach@refa-nordwest.de) möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 89 Euro.

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  • Anmeldezahlen an den Gesamtschulen: SPD fordert Ausweitung des längeren gemeinsamen Lernens

    Anmeldezahlen an den Gesamtschulen: SPD fordert Ausweitung des längeren gemeinsamen Lernens

    Wieder werden 323 Kinder und deren Eltern enttäuscht werden. In den nächsten Tagen werden sie die Nachricht bekommen, dass sie nicht an einer der sechs Gesamtschulen in der Stadt aufgenommen werden. Sie müssen dann eine Schule besuchen, die nicht ihre Wunschschule ist.

    Damit setzt sich in Mönchengladbach eine Praxis fort, die zumindest seit dem Schulkonsens in NRW im Jahr 2011 der Vergangenheit angehören könnte. Ideologische Auseinandersetzungen über Schulformen sollten der Vergangenheit angehören, der Elternwille gestärkt werden.

    „In der letzten Wahlperiode haben wir die Gründung der sechsten Gesamtschule und die Erweiterung der Gesamtschule Espenstraße auf sechs Parallelklassen durchgesetzt. Trotzdem ist der Druck nicht aus dem Kessel gewichen. Die Anmeldezahlen zeigen erneut, dass der Wunsch nach integrierten Schulformen in Mönchengladbach ungebrochen groß ist“, erklärt der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Winfried Kroll.

    „Dabei ist allen klar, wie eine Lösung aussehen könnte: Wir brauchen nicht mehr Schulen, sondern müssen die vorhandenen Standorte und Systeme weiterentwickeln. Wir brauchen ein Zwei-Säulen-Modell bestehend aus Gymnasien auf der einen und Schulen des längeren gemeinsamen Lernens auf der anderen Seite. Das nützt nicht nur den Schülerinnen und Schülern, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern. Nicht zuletzt ist dies der einzige Weg, um auch in Zukunft wohnortnah alle Abschlüsse anbieten zu können. Erfolgreiche Beispiele hierfür gibt es landauf, landab“, so Winfried Kroll weiter.

    „Nicht nur die hohe Zahl der Abweisungen von den Gesamtschulen, sondern auch die aktuellen Berichte über Jugendarbeitslosigkeit und Schulabbrecher machen deutlich, dass der Veränderungsdruck groß ist. Die Wirtschaft betont dies ebenso deutlich. Wenn wir die Abwärtsspirale in unserer Stadt umkehren wollen, müssen wir jetzt handeln. Für uns ist völlig unverständlich, mit welcher Gelassenheit Teile der Politik auf die Problemlage reagieren. Gerade den Schulen und Lehrern müssen Wege aufgezeigt werden, wie sich die Situation verbessern lässt ohne Qualität einzubüßen. Hierbei muss den Kollegien von Haupt- und Realschule die Chance gegeben werden, sich in einem gesteuerten und moderierten Prozess etwa im Rahmen einer “Zukunftswerkstatt” begleitetet auch von IHK und KHS zur Sekundarschule zu entwickeln.

    Kooperation und Weiterentwicklung bedeuten vor allem neue Chancen! Daher erwarten wir, dass sich alle am Prozess Beteiligten, also Politik, Schulverwaltung und die Schulen miteinander kooperieren, um dem Elternwillen gerecht zu werden und den Kindern beste Bildungschancen zu eröffnen.

    Wir wollen keine Einzelmaßnahmen, sondern einen wirklichen Schulentwicklungsplan. Ebenso wie der Städtebau mit dem Masterplan eine wichtige Entwicklungsaufgabe für unsere Stadt darstellt, ist auch die bildungspolitische Entwicklung in unserer Stadt eine zentrale Entwicklungsaufgabe, die von der GROKO zeitnah erwartet wird. So steht es auch in der Kooperationsvereinbarung, die wir für diese Wahlperiode geschlossen haben“, fasst Winfried Kroll die Diskussion in der SPD Mönchengladbach zusammen.

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  • Bündnis90/Grüne und VdK-Mönchengladbach kooperieren zur Umsetzung ihrer Ziele  Eine Kolumne zum Thema Inklusion in Mönchengladbach

    Bündnis90/Grüne und VdK-Mönchengladbach kooperieren zur Umsetzung ihrer Ziele
    Eine Kolumne zum Thema Inklusion in Mönchengladbach

    Warum denn nicht, wenn´s denn was bringt, möchten sicher einige Leser sagen.
    Natürlich sollte genau hingeschaut werden wer dabei etwas behauptet und wer lediglich parteipolitische Ränke schmieden möchte oder anderweitig Nutzen aus den Darstellungen angeblicher Fakten ziehen mag.
    Es liest sich schon abenteuerlich, was im VdK-Organ BZMG zum Besten gegeben wird.
    Nun weiß ein jeder um die Nähe zwischen diesen Vereinen Grüne/BZMG/VdK.
    Behauptungen bleiben ohne Beleg, werden mit Mutmaßungen dargestellt und dadurch der Eindruck erweckt, als seien die Forderungen im Antrag der Grünen sinnvoll oder gar dringend geboten.

    Dort beantragen die Grünen im Planungs- und Bauausschuss sowie im Finanzausschuss:

    1. Die Verwaltung entwickelt zur Verwirklichung der Inklusion Planungen zum barrierefreien Umbau bzw. zur Nutzung folgender kommunaler Einrichtungen und Plätze:
    – Rathaus Abtei
    – Kaiser-Friedrich-Halle
    – Carl-Orff-Saal
    – Schmölderpark
    – Bunter Garten
    – Volksgarten.

    2. Die Stadtverwaltung wird gebeten, eine Übersicht städtischer Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeitobjekte zu erstellen, die Menschen mit Behinderungen die uneingeschränkte eigenständige Teilhabe ermöglichen und über solche, die nicht barrierefrei genutzt werden können. Die Übersicht umfasst auch den aktuellen Freizeitstättenbedarfsplan für Offene Kinder- und Jugendarbeit.
    Ziel dabei ist, alle kommunalen Aspekte der UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK) insgesamt, insbesondere der Artikel 29 und 30 am politischen und öffentlichen Leben in Mönchengladbach sicherzustellen.

    3. Die nach § 13 BGG anerkannten Behinderten- und Sozialverbände sind rechtzeitig, d.h. schon bei der Planung einzubeziehen.

    4. Der Oberbürgermeister wird gebeten, sicherzustellen, dass die Barrierefreiheit nach § 55 Landesbauordnung (LBO NRW) berücksichtigt und umgesetzt und dabei die anerkannten DIN-Normen (DIN 18040 ff. und weitere) angewandt werden.
    Finanzwirksamkeit:
    Die Maßnahmen sind aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) zu finanzieren.

    Beschäftigt man sich mit diesem Thema, so wird man schnell fündig mit dem Ergebnis:
    die Liste der unter Punkt 1. genannten Objekte stammt ursprünglich vom VdK-Mönchengladbach, sie wurde durch einen Arbeitskreis auf dem SPD-Parteitag in 2015 eingebracht, nicht beschlossen und landete nun als Forderung im Grünen-Antrag.
    BZMG war selbstverständlich auf dem SPD-Parteitag als Presse anwesend.

    Schaut man nun in den städtischen Haushalt, findet jeder schnell beschlossenen Punkte, die für die berechtigte Inklusion förderlich sind und aus dem KInvFG finanziert werden.
    Zum Beispiel: Gehwegabsenkungen an Kreuzungen, Erleichterungen wie Blindenplatten, das barrierefreie Herstellen von Haltestellen, es stehen außerdem Mittel im Haushalt um die wichtige Inklusion an Schulen herzustellen.
    Was also soll dieser blödsinnige Antrag der Grünen?
    Sie hatten in den Jahren ihrer Ampel-Beteiligung viel Zeit um etwas im Sinne von Inklusion in Mönchengladbach zu bewegen. Nur wenig wurde umgesetzt.
    Mir ist klar:
    Sowohl die Grünen als auch die Leitung des VdK-Mönchengladbach möchte mitspielen im Machtspiel der Stadt.
    Dieses Ansinnen geht so weit, dass sich der VdK mit Lösungsvorschlägen an die Presse wendet.
    Lösungsvorschläge, die eine Neuausrichtung auch der Stadtverwaltung beinhalten.
    Ist das der Sinn eines Sozialverbandes in Mönchengladbach?
    Wollen Ehrenamtler/Mitglieder des VdK-Mönchengladbach der Verwaltung erklären was diese zu tun hat?

    Bleibt die Hoffnung, dass Inklusion ohne Selbstdarsteller umgesetzt werden kann.

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  • Flüchtlingszahlen bleiben hoch – Die Stadt schafft weiter neue Plätze

    Flüchtlingszahlen bleiben hoch – Die Stadt schafft weiter neue Plätze

    Beigeordneter Dr. Gert Fischer: „Stadt braucht dringend eine Atempause“

    „Von einem Rückgang der Flüchtlingszahlen, über die verschiedene Medien berichten, ist in Mönchengladbach nichts zu merken. Eher das Gegenteil ist der Fall“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer, bei der Stadt zuständig für die Schaffung von Plätzen für Flüchtlinge, zur aktuellen Situation in Mönchengladbach.

    Im Januar dieses Jahres wurden der Stadt durch das Land Nordrhein-Westfalen 288 Flüchtlinge neu zugewiesen, bis Ende Februar werden es weitere 480 sein. „Diese Größenordnungen liegen noch einmal deutlich über denen des ohnehin schwierigen Herbstes 2015“, ergänzt er. Möglich wurde die Aufnahme so vieler Menschen dadurch, dass Ende Januar und Anfang Februar mit zwei Leichtbauhallen am Gathersweg neben der Krahnendonkhalle und mit dem ehemaligen Hotel zur Post an der Bahnhofstraße in Rheydt zwei neue Einrichtungen in Betrieb genommen werden konnten.

    Weiterhin dürfte ab Mitte dieser Woche auch die Belegung des ehemaligen Hotels Amadeo an der Waldhausener Straße möglich sein.
    Fischer: „Damit haben wir im Januar und im Februar rund 650 Plätze neu geschaffen, aber in dieser Geschwindigkeit kann es unmöglich weitergehen. Auch wenn die Kollegen aus dem Fachbereich Soziales es in den letzten beiden Wochen geschafft haben, zusätzlich noch einmal rund 80 Plätze in Wohnungen zu binden, so brauchen wir jetzt unbedingt eine Atempause. Ich hoffe sehr, dass das Land seine Zuweisungen im März deutlich zurückfahren wird.“

    Da das Land Nordrhein-Westfalen für 2016 mit ähnlich hohen Flüchtlingszahlen rechnet wie im vergangenen Jahr, arbeitet die Stadt weiter mit Hochdruck daran, zusätzliche Plätze zu schaffen.
    In diesen Tagen beginnen Umbauarbeiten in der zurzeit leerstehenden ehemaligen Förderschule Hardt.
    Hier können bis zu 100 Plätze geschaffen werden. Die Einrichtung soll möglichst noch vor Ostern bezugsfertig sein.

    Gleiches gilt für zwei Leichtbauhallen auf einem städtischen Grundstück an der Kreuzung Monschauer Straße / Hehner Straße. Fischer stellt die Maßnahmen in den Zusammenhang: „Das sind alles keine Dauerlösungen, denn Leichtbauhallen haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Und auch ehemalige Schulgebäude sind alles andere als optimal. Aber die Alternativen sind noch schwieriger, denn das wäre die Belegung von weiteren Schulturnhallen. Das würden wir nur in der allergrößten Not tun, aber niemand kann garantieren, dass es in diesem Frühjahr nicht dazu kommt.“

    Vor diesem Hintergrund spielt die große Einrichtung an der Krefelder Straße, die das Land Nordrhein-Westfalen auf einem ihm gehörenden Grundstück errichten wird, eine wichtige Rolle.

    Die hier geschaffenen bis zu 1.000 Plätze werden der Stadt Mönchengladbach angerechnet, und entsprechend weniger Plätze muss sie schaffen. Fischer hält die Einrichtung an der Krefelder Straße auch aus anderen Gründen für eine gute Sache: „Diese Unterkunft ist auf Grund ihrer baulichen Strukturen nicht wirklich geeignet, Menschen längerfristig hier unterzubringen. Ich gehe davon aus, dass das Land sie eher als Reserve für Zeiten benötigt, in denen es besonders eng wird. Dann wiederum kann niemand vorhersagen, ob die Lage sich in den nächsten Wochen und Monaten verschärft oder entspannt.“

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  • Nicht in meinem Namen

    Vereine und Verbände haben Ziele, diese werden von ihren Mitgliedern mitbestimmt und auch umgesetzt.
    Das bedeutet: Mitgliederversammlungen werden durchgeführt bevor ein Ziel festgelegt wird. In diesen Versammlungen werden Ziele/Projekte/Tätigkeiten vorgestellt, diskutiert und beschlossen oder aber abgelehnt.
    Über den Fortgang und möglicherweise notwendig werdende Änderungen an den festgelegten Zielen wird ebenfalls in Mitgliederversammlungen beraten und nach Abstimmung beschlossen.
    Die notwendigen finanziellen Mittel zur Umsetzung der Zielmaßnahmen müssen transparent dargestellt und ebenfalls beschlossen werden.
    Aufwandsentschädigungen der Geschäftsführung eines Vereins oder eines Verbandes wie z.B. des VdK-Mönchengladbach haben für die Mitglieder transparent zu sein.
    Um diese Mittel bereitzustellen, dafür zahlen z.B. die VdK-Mitglieder in Mönchengladbach Beiträge. Die Höhe der Beiträge wird auf Landesebene festgelegt.
    Ein Kontrolle über die Ausgaben und die Aufgabenerfüllung des Kreisverbandes hat z.B. die Landesebene des VdK offensichtlich nicht.
    Sie hat  satzungsgemäß wohl auch gar kein Interesse daran.
    Die Ausgaben z.B. des VdK-Mönchengladbach sind örtlichen Mitgliedern unbekannt.
    Eine Veröffentlichung der Finanzen, eine jährliche Mitgliederversammlung findet z.B. im VdK-Ortsverband Giesenkirchen (besteht aus: Tackhütte , Eiger, Taubenhütte, Leppershütte, Schrödt, Biesel, Ruckes, Hödgen, Stadt, Trimpelshütte, Giesenkirchen (Ortskern), Dycker, Schelsen, Horster Schelsen) nicht statt.
    Es werden Gelder ausgegeben von denen diese Mitglieder nichts wissen, über deren Sinnhaftigkeit konnten sie nicht mitentscheiden. Dies wird offensichtlich bewußt verhindert.
    Wie hoch die Aufwandsentschädigungen der Mitglieder des Vorstandes z.B. im VdK Mönchengladbach sind, bleibt Geheimnis des VdK.
    Über den VdK-Ortsverband Giesenkirchen heißt es auf der Internetpräsenz des VdK lapidar seit Jahren:
    Der Ortsverband Giesenkirchen wird derzeit vom Kreisverbandsvorstand betreut.
    Derzeit bedeutet, dass es bald anders, besser sein könnte.
    Seit Jahren meldet sich der Kreisverbandsvorstand nicht mehr bei seinen Mitgliedern, bei mir und weiteren Mitgliedern in Giesenkirchen nicht.
    Die Beitragsabbuchungen werden allerdings pünktlich durchgeführt.

    Der Anspruch der Geschäftsführung des VdK-Mönchengladbach auf Seriösität ist damit hinfällig.
    Im eigenen „Haus“ sollte Ordnung herrschen bevor öffentlich über Politik und Verwaltung hergezogen wird.

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  • Sozial-Holding Mönchengladbach feiert 20. Geburtstag

    Sozial-Holding Mönchengladbach feiert 20. Geburtstag

    „Menschen im Mittelpunkt“, dies als Zielsetzung nutzend, wurde in den vergangenen zwanzig Jahren die heutige Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach aufgebaut und gelebt.

    Stolz, sehr stolz und dies berechtigterweise war Geschäftsführer Helmut Wallrafen am Donnerstag (18.2.2016) bei der launigen Begrüßung der Gäste während der Feier im Konzertsaal des Theaters in Rheydt.
    Er konnte offizielle Repräsentanten fast aller Verbände begrüßen.
    Leider waren Ministerin Barbara Steffens durch eine Berlin-Reise verhindert und Norbert Post (MdL und Aufsichtsratsvorsitzender der Holding) krankheitsbedingt nicht im Konzertsaal.
    Auch die Politik war reichlich vertreten, allen voran natürlich unser Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, sein Amtsvorgänger Norbert Bude, Landtagsmitglied Andreas Terhaag sowie viele Kommunalpolitiker aller im Rat vertretenen Parteien.
    16-02-18-sozial20jahre-5997OB Reiners betonte in seinen Grußworten, wie wichtig die Sozial-Holding für die Stadt seit 20 Jahren ist.
    „ Die Herkules-Aufgaben der immer älter werdenden Gesellschaft erfordern starke und innovative Partner. Mit der Sozial-Holding an der Seite ist die Stadt gut aufgestellt“, so Reiners.
    Fast im Jahresrythmus erhielt die Sozial-Holding nationale oder internationale Auszeichnungen. Das hervorragende Gesundheitsmanagement der Stadt-Tochter ist nur ein Beispiel dafür.
    „Alle Aufgabengebiete der Holding haben gemein, dass die Sorge um die Menschen im Mittelpunkt steht“ betont Reiners.
    Er bedankte sich bei Helmut Wallrafen und seinem kompetenten Team.
    Er dankte auch allen Mitarbeitern dafür, „ dass sie ihr Unternehmen zu einem Vorzeigeunternehmen und Aushängeschild unserer Stadt machen und das seit 20 Jahren“.

    16-02-18-sozial20jahre-5999Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache überbrachte anschließend die Grußworte der abwesenden Gesundheitsministerin und der gesamten Landesregierung NRW.
    Als besonders erwähnenswertes Projekt der Holding nannte sie das „Netzwerk Pflegebeschäftigte“. Ein Projekt welches zeigt, dass es wirklich möglich ist Beruf und die Pflege von Angehörigen miteinander vereinbaren zu können.
    Es hat die Landesregierung deshalb nicht gewundert, dass die Sozial-Holding mit dem “Demografie Exzellenz Award 2015“ ausgezeichnet wurde.
    „Wir brauchen solche Partner wie Sie“, mit diesem Appell beendete die Staatssekretärin ihre Rede.

    Mit diesem offiziellen Akt war der Geburtstag nicht zu Ende, sondern Grund genug, dass die Holding am Abend in der Eickener Mehrzweckhalle sich und ihre komplette Belegschaft feierte. Mit hunderten Geladener eine „Mitarbeiter-Party über den roten Teppich“.
    In seinen Grußworten drückte Wallrafen, verbunden mit stolzen Dankesworten an die Mitarbeiter, seine besondere Hochachtung für die vielen Ehrenamtler aus und freute sich über zahlreiche “alte Gesichter“, die Ehemaligen.
    Es folgte ein Abend in bester Stimmung, an dem für Alles und jeden gesorgt war.

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  • Ist die Weiternutzung alter Atomkraftwerke vertretbar?  Donnerstag, 25.02.2016, 19.00 Uhr

    Ist die Weiternutzung alter Atomkraftwerke vertretbar?
    Donnerstag, 25.02.2016, 19.00 Uhr

    Zu dieser Fragestellung laden in einer Kooperationsveranstaltung die Volkshochschule Mönchengladbach und attac mönchengladbach ein.
    Im besonderen Focus stehen die überalterten Pannenreaktoren der Kernkraftwerke Tihange und Doel in Belgien, ca. 100 – 150 km von uns entfernt. Nach 40 Jahren Laufzeit sollten Tihange I, Doel I und II gemäß belgischem Gesetz eigentlich abgeschaltet werden.
    Stattdessen erhielten sie eine Laufzeitverlängerung von 10 Jahren. Und trotz tausenden von Rissen in den Reaktordruckbehältern gingen Tihange II und Doel III im Dezember 2015 wieder ans Netz.

    Referent zum Thema „Tihange und Doel“ ist Jörg Schellenberg vom länderübergreifenden Bündnis „Stop-Tihange“.

    Donnerstag, 25.02.2016, 19.00 Uhr
    VHS MG, Haus Berggarten, Lüpertzender. 85
    1. Stock, Raum 113
    Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei

    Da die Reaktoren sehr alt sind, ist auch das Material entsprechend verbraucht und marode.
    Jeder An- und Abschaltvorgang stellt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, weil das ermüdete Material den sich ändernden technischen Zuständen immer schlechter anpassen kann.
    Zum aktuellen Stand der 152 Castoren und dem hochradioaktiv verseuchten Reaktor im Forschungszentrum Jülich wird Silvia Gutermuth, die im bundesweiten „Bündnis gegen Castorexporte“ aktiv ist, ebenfalls kurz berichten.

    Eine weitere wichtige Frage wird sein, welche Möglichkeiten der Katastrophenschutz in unserer Stadt im Falle eines radioaktiven Unfalls hat. Hier wird voraussichtlich Silvia Gutermuth über die entsprechenden Einzelheiten des Katastrophenschutzberichts, der am 10.02.16 im Umweltausschuss vorgelegt wurde, berichten.

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  • BDH fordert Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze

    BDH fordert Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die Bundesregierung auf, die notwendige Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze nicht weiter auf die lange Bank zu schieben und ein klares Signal für eine gerechtere Sozialpolitik zu setzen. Deutschland benötige jetzt die nötigen Schritte, die Gerechtigkeitslücke zu schließen, die nicht zuletzt auch in der fehlenden Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze Ausdruck finde und eine wachsende Zahl von Haushalten der Gefahr zunehmender Armut aussetze:

    „Die Berechnung der Regelsätze muss sich stärker an die Lebenswirklichkeit der Menschen anlehnen und dem unteilbaren sozialen Prinzip der Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander verpflichtet sein“, fordert Ilse Müller, Vorsitzende des Sozialverbands BDH.
    Es sei die vordringliche Aufgabe von Bundessozialministerin Andrea Nahles, die Berechnungsgrundlagen dem tatsächlichen Konsum- und Verbrauchsverhalten anzupassen,so Müller. Die Regelsätze müssten künftig die Preisentwicklung von Energie und Lebensmitteln verbrauchsnäher abbilden, um ungerechte Verzerrungen bei der Berechnung zu vermeiden.

    Die Anpassung der seit 2008 unveränderten Bemessungsgrundlage zum Jahre 2017, wie es zuletzt vom Bundesarbeitsministerium angekündigt wurde, käme folglich viel zu spät, so Müller weiter.
    Der Verband begrüßte die zum Jahreswechsel vollzogene Anhebung der Wohngeld-Höchstbeträge.
    Die vielerorts explodierenden Mietkosten seien nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass die Zahl armer Haushalte Jahr für Jahr steige, so Müller. Eine deutliche Wiederbelebung des sozialen Wohnungsbaus habe kommunal- und strukturpolitisch absolute Priorität, wenn Deutschland seinen Mietmarkt in den Metropolen wieder in ein sozial verträgliches Gleichgewicht steuern will.

    Deutschland benötige einen Politik-Mix, der den wirtschaftlichen Fliehkräften eine Brandmauer entgegensetzt und Armut als das verstehe, was sie letztlich immer bedeutet: Verlust von Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag.

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  • Jugendamt sucht Gastfamilien für Jugendliche: Infoabend am 3. März

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sucht dringend Familien, die einen unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen (Flüchtling) aufnehmen.

    Die meist männlichen Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Ländern ohne ihre Familie nach Deutschland.
    Sie haben oft einen langen Fluchtweg hinter sich mit großer Belastung und Unruhe.
    Sie benötigen Zeit, um zur Ruhe zu kommen, Hilfestellung beim Erlernen der Sprache und bei der Integration. Viele Jugendliche würden gerne in einer Familie leben bis sie selbständig sind.

    Diese Gastfamilien erhalten Pflegegeldzahlungen durch das Jugendamt und werden als Gastfamilien überprüft, bevor ein Jugendlicher aufgenommen werden kann.
    Gastfamilie können Einzelpersonen oder Paare mit und ohne Kinder sein.

    Informationen zu der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und zu den Jugendlichen selbst erhalten Interessenten bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 3. März, um 17.00h im Verwaltungsgebäude Aachener Straße 2, Raum 210, 41061 Mönchengladbach.

    Auskunft erteilen Kerstin Beine 02161/25-3384 und Monika Ferfers 02161/25-3383 vom Pflegeelterndienst des Jugendamtes.
    Die Stadt Mönchengladbach betreut derzeit rund 160 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Obhut des Jugendamtes sind. Der Großteil stammt aus Syrien und Afghanistan, weitere 30 werden noch erwartet.

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  • Planungs- und Bauausschuss fasst Satzungsbeschluss für Kreisbau-Projekt „Experimentelles Wohnen“

    Planungs- und Bauausschuss fasst Satzungsbeschluss für Kreisbau-Projekt „Experimentelles Wohnen“

    Ein weiterer Schritt für Neubau des Studentenwohnheims in Rheydt.

    Der Planungs- und Bauausschuss hat gestern den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr.716/S auf den Weg gebracht.

    Dahinter verbirgt sich das 2.500 Quadratmeter große Brachgelände zwischen Wilhelm-Schiffer-Ring, Friedrich-Ebert-Straße und Mühlenstraße, auf dem die städtische Wohnungsbaugesellschaft Kreisbau einen Neubau errichten will, in den unter anderem die Zweigstellen der Musikschule und Volkshochschule als Mieter einziehen werden.

    Kreisbau-Vorstand Hans-Jürgen Meisen stellte gestern in der Sitzung des Fachausschusses die Pläne für das Projekt vor. Unter dem Titel „Experimentelles Wohnen“ möchte die Kreisbau den Standort am nördlichen Eingang zur Rheydter Innenstadt entwickeln, den Blockrand mit einer eindeutigen und attraktiven Architektur-Sprache schließen und Wohnungen zunächst überwiegend für Studenten, langfristig aber durch die Zusammenlegung der Wohneinheiten einem breiteren Publikum, möglicherweise auch älteren Generationen, zur Verfügung stellen.

    Im Vorfeld wurde ein Hochbauwettbewerb mit EU-weiter Ausschreibung durchgeführt. Auf der Grundlage des Siegerentwurfs wurde zur planungsrechtlichen Entwicklung des Grundstückes der Bebauungsplan aufgestellt. Das Münchener Architekturbüro Auernhammer-Wohlrab ging als Sieger aus einem Wettbewerb mit insgesamt vier Preisträgern bei dem Bauvorhaben, für das vom Land eine Förderung in Aussicht steht, hervor. Die Fertigstellung des Bauvorhabens, das als weiteres Schlüsselprojekt für die Rheydter Innenstadt gesehen wird, ist in etwa zweieinhalb Jahren anvisiert.
    (pmg)

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  • Jugendamt betreut rund 160 unbegleitete minderjährige Ausländer in Mönchengladbach

    Jugendamt betreut rund 160 unbegleitete minderjährige Ausländer in Mönchengladbach

    Seit Oktober 2015 steigt die Zahl minderjähriger Ausländer, die ohne Begleitung von Erziehungsberechtigten nach Mönchengladbach kommen, rasch an. Während bis zum Sommer des vergangenen Jahres weniger als 30 unbegleitete Minderjährige in der Obhut des Jugendamtes waren, stieg deren Zahl bis Anfang noch November 2015 auf 90 an. Seit Mitte Januar sind mehr als 160 unbegleitete Minderjährige Ausländer in der Obhut der Stadt. Der Großteil kommt aus Afghanistan (73) und aus Syrien (38), die weiteren aus Albanien, Eritrea, Guinea, Irak, Iran, Libanon, Marokko, Pakistan und Somalia. Ihr Durchschnittsalter beträgt im Augenblick 16,3 Jahre.

    Dies geht aus einem Bericht der Mönchengladbacher Sozialdezernentin Dörte Schall hervor, der jetzt im Jugendhilfeausschuss vorgestellt wurde. Untergebracht sind die Kinder und Jugendlichen, die ohne Begleitung nach Deutschland gekommen sind und der Stadt Mönchengladbach nach einem festen Verteilerschlüssel zugewiesen werden, ganz unterschiedlich: Die Palette reicht von Heimen oder pädagogisch betreuten Wohngruppen und Wohngemeinschaften in der Stadt und im Umland bis zu Stellen bei Pflegeeltern. Eine Reihe von Kindern und Jugendlichen ist auch bei Familienangehörigen aufgenommen worden, die bereits in Deutschland leben.

    „Zunächst gelang es noch relativ gut, für die durch das Jugendamt in Obhut genommenen ausländischen Kinder und Jugendlichen geeignete Plätze in Jugendhilfeeinrichtungen oder bei Familienangehörigen zu finden. Seit allerdings durch die Einführung des Verteilverfahrens alle Jugendämter eine kontinuierliche Anzahl von Plätzen für die so genannten UMA (Unbegleitete Minderjährige Ausländer) benötigen, gibt es praktisch keine freien Plätze mehr“, betont Dörte Schall in dem Bericht.

    In Zusammenarbeit mit den Anbietern stationärer Jugendhilfe in und rund um Mönchengladbach sei es gelungen, neue Plätze zu schaffen. Diese reichten aber immer noch nicht aus, auch weil Mönchengladbach nach dem aktuellen Verteilerschlüssel noch rund 30 weitere UMA in Obhut nehmen muss.

    Vor dem Hintergrund der großen Zahl von UMA, die ab Dezember 2015 nirgendwo mehr untergebracht werden konnten, musste das Jugendamt Mönchengladbach – wie viele andere Jugendämter auch – Unterkünfte und eine Basisbetreuung in Hotels organisieren, um die Obdachlosigkeit der Jugendlichen zu vermeiden. Die pädagogische Begleitung der rund 30 so untergebrachten Minderjährigen wird derzeit von Mitarbeitern des Jugendamtes sichergestellt.

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  • Der Mönchengladbacher Sonnenberg (er) strahlt

    Der Mönchengladbacher Sonnenberg (er) strahlt

    Sehr viel Engagement wurde in dieses Projekt von Bürgern der Stadt gesteckt, bis gestern Abend der Sonnenberg in der Altstadt erstrahlen konnte. Die neue Schmuckbeleuchtung für den Sonnenberg bedeutet wieder eine düstere Ecke weniger in der Altstadt von Mönchengladbach.
    Auch mit Hilfe des städtischen Projektförderprogramms „Wohnumfeldverbesserung bei bürgerschaftlichem Engagement“ war die Umsetzung möglich geworden.

    16-02-16-sonnenbergbeleuchtung-1936-2Ausschlaggebend jedoch waren die Menschen die dahinter standen und etwas bewegten:
    “Die Projektgruppe mit Ingo Habscheidt, Helmut Hormes, Stephan Rüland war es, die das Ding auf die Straße gebracht hat.”
    So darf zutreffend der Vorsitzende der Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V., Johannes Jansen, zitiert werden.
    Dieser zieht in seinen Dank besonders die Firmen Elektro Herrmanns und Hephata mit ein.

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  • Umbau zum ZOB an der Hilderather Straße gestartet

    Umbau zum ZOB an der Hilderather Straße gestartet

    Am Buswendeplatz der Hilderather Straße in Mönchengladbach-Rheindahlen haben gestern (15. Februar) die Umbauarbeiten zu einem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) begonnen.
    Angrenzend an den neuen kleinen Kreisverkehrsplatz sowie der Hilderather Straße werden fünf Bushaltestellen neu hergestellt und der gesamte Bereich der Nebenanlagen erneuert.

    Mit der Umgestaltung werden die Busse in Zukunft barrierefrei zu erreichen sein und auch der Wechsel zwischen den Bussen erleichtert. Dafür sorgen Bordsteinabsenkungen und Busbordsteine, die einen höhengleichen Einstieg ermöglichen. Außerdem werden taktile Leitelemente für Menschen mit Sehbehinderung eingerichtet. Insgesamt wird es für alle Fahrgäste mehr Komfort geben: Unterstände ermöglichen das Warten im Trockenen und neue elektronische Fahrgastinformationen sorgen dafür, dass Busankunfts- und Abfahrtszeiten von allen Bussteigen aus ersichtlich sind. Die Unterstände werden dabei nicht komplett neu angeschafft. An den Bussteigen eins bis vier werden jeweils zwei quadratische Wetterschutzschirme mit Seitenwänden und Sitzgelegenheiten errichtet, die früher am Busverknüpfungspunkt „Marienplatz“ in Rheydt standen.

    Die Errichtung von Querungsstellen und die Geschwindigkeitsreduzierung sollen die Verkehrssicherheit im Bereich des ZOB erhöhen. Außerdem wird es eine neue Fahrradabstellanlage geben. Dort haben dann insgesamt 20 Fahrräder Platz. Durch den Umbau wird auch den Bussen die An- und Abfahrt erleichtert, was zu einem besseren Betriebslauf führt.

    Der Haltepunkt Hilderather Straße und zukünftiger ZOB ist ein wichtiger Verknüpfungspunkt für die Buslinien zwischen den im Südwesten von Mönchengladbach gelegenen Vororten, zu den Stadtzentren Mönchengladbach-Mitte und Mönchengladbach-Rheydt sowie zu den Nachbarstädten Wegberg und Erkelenz im Kreis Heinsberg. Bis zur Beendigung der Arbeiten wird der Haltepunkt auf die Erkelenzer Straße verlegt.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli dieses Jahres abgeschlossen sein.
    Die Gesamtbaukosten der Maßnahmen für den Tief- Straßenbau sowie die Erneuerung der Elektronischen Fahrgastinforation belaufen sich auf rund 991.000 Euro. Ausgeführt werden die Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH und der NEW Netz GmbH. Außerdem werden sie durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr aus Landesmitteln gefördert.
    (pmg)

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  • „Die kleine Meerjungfrau – das Musical“ in Mönchengladbach

    „Die kleine Meerjungfrau – das Musical“ in Mönchengladbach

    Am kommenden Sonntag, den 21. Februar 2016 um 15:00 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle.

    Jeder kennt die Geschichte der kleinen Meerjungfrau, die mehr sehen will als nur die Unterwasserwelt. Auf abenteuerlichen Entdeckungstouren erkundet sie die Welt über dem Meer.
    Als sie dabei eines Tages einen Prinzen vor dem Ertrinken rettet, beginnt eine romantische Liebesgeschichte, in der die Meerjungfrau mutige und schicksalhafte Entscheidungen trifft – Happy-End garantiert.

    Das Märchen des berühmten dänischen Erzählers Hans Christian Andersen wird vom Theater Liberi kindgerecht und charmant interpretiert. Gepaart mit der Leichtigkeit der Disney-Vorlage „Arielle“ verspricht der magisch-märchenhafte Stoff zu einem gelungenen Musical-Erlebnis für die ganze Familie zu werden.

    So können diesen Sonntag alle großen und kleinen Mönchengladbacher Musical-Fans mit den lustigen Meeresbewohnern mitfiebern und sich knapp hundert Minuten inklusive Pause in ein schwungvolles Musical entführen lassen: anspruchsvoll, romantisch, kindgerecht. Empfohlen für Kinder ab vier Jahren.

    Das Theatererlebnis für die ganze Familie sollte man sich nicht entgehen lassen.

    Tickets sind noch bis einschließlich Samstag zum vergünstigten Vorverkaufspreis von 15,- / 18,- / 20,- Euro für Erwachsene und 13,- / 16,- / 18,- Euro für Kinder von 3 bis 14 Jahren je nach Kategorie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben.

    Kurzentschlossene können auch noch am Sonntag an der Tageskasse ab 14:00 Uhr zum Kartenpreis von 17,- / 20,- / 22,- Euro für Erwachsene und 15,- / 18,- / 20,- Euro für Kinder von 3 bis 14 Jahren zugreifen.

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  • Polizei informiert zu erwarteten Beeinträchtigungen in der Rheydter Innenstadt am 20.02.2016

    Polizei informiert zu erwarteten Beeinträchtigungen in der Rheydter Innenstadt am 20.02.2016

    Am Samstag, 20.02.2016, in der Zeit ab ca. 9:00 Uhr bis in die Nachmittagsstunden findet in der Rheydter Innenstadt eine Versammlung statt.
    Sie steht im Kontext zu der am selben Tag stattfindenden Bundesligabegegnung.
    Diese Versammlung wird durch starke Polizeikräfte begleitet.
    Es wird zu längeren Sperrungen von Straßenabschnitten kommen, die auch erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge haben können.

    Betroffen sind in erster Linie die Bereiche rund um den HBF Rheydt, die Dahlener Straße, Stresemannstraße, Harmoniestraße und die Marktstraße. Einzelne Bereiche werden zeitweilig nicht erreichbar sein.

    Die polizeiliche Einsatzleitung wird bemüht sein, die Beeinträchtigungen abhängig von der Lagebewältigung so gering wie möglich zu halten.

    Im Zusammenhang mit der Anmeldung einer Versammlung im Kontext zum rheinischen Derby im Borussia Park in der Rheydter Innenstadt am Samstag, 20.02.2016 sind Fragen an die Polizei herangetragen worden. Dabei kam auch wieder die Frage auf, warum die Polizei eine solche Versammlung “genehmigt” hat.

    Dazu ist festzustellen: Eine Versammlung durchzuführen, ist ein Grundrecht (Art. 8 GG).
    Einer Genehmigung oder wie das Grundgesetz es ausführt einer “Erlaubnis” bedarf es nicht.
    Versammlungen unter freiem Himmel – so wie die am kommenden Samstag – müssen lediglich bei der Versammlungsbehörde (in NRW ist das die Polizei) angemeldet werden.

    Der Polizei ist es bewusst, dass die Öffentlichkeit durch den angemeldeten Aufzug und den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen am Samstag erheblich beeinträchtigt wird. Jede Kundgebung unter freiem Himmel ist mehr oder weniger mit Beeinträchtigungen für Dritte verbunden.

    Es ist sicherlich auch ein Ziel – und auch ein Recht – einer Demonstration, für öffentliche Aufmerksamkeit zu sorgen. Daher steht es den Anmeldern einer Versammlung weitestgehend frei, den Weg und den Ort für ihre Veranstaltung selbst zu bestimmen.

    In Vorgesprächen mit den Anmeldern konnte immerhin ein deutlich verkürzter Demonstrationsweg erreicht werden. Weder Tatsachen noch belastbare Hinweise, die ein eventuelles Versammlungsverbot rechtfertigen könnten, liegen bislang vor.

    Der Aufzug beginnt am HBF Rheydt und führt über eine Strecke von ca. 750 Metern.
    Die Ankunft der Versammlungsteilnehmer und der Gästefans in Rheydt entspricht der geübten Praxis bei Fußballbundesligaspielen. So ist eine strikte Trennung der rivalisierenden Lager möglich.

    Dazu Polizeipräsident Mathis Wiesselmann: “Die Sorgen der Geschäftswelt und der Anwohner in Rheydt kann ich gut verstehen. Das Versammlungsrecht lässt ein Verbot der Demonstration aber nicht zu, alle möglichen Auflagen wurden ausgesprochen. Und die Polizei wird gut präsent und gut aufgestellt sein”.

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