Autor: Harald Wendler

  • Der Ausraster: CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch kanzelt Grünen-Ratsfrau ab

    Der Ausraster: CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch kanzelt Grünen-Ratsfrau ab

    Herr Dr. Schlegelmilch (CDU-Mönchengladbach) hält eine Menge auf gute Umgangsformen.
    Für seine Person reklamiert er allerdings zusätzlich, in einem besserwissenden Basta-Ton mit Andersdenkenden umgehen zu dürfen.
    So geschehen in der heutigen Ratssitzung beim Tagesordnungspunkt 36.
    Die FDP hatte einen Antrag eingebracht, der den Standortfaktor der Hochschule Niederrhein zum Inhalt hatte.
    Die Ratssitzung dauerte bereits 3,5 Stunden, viele Fußballfreunde wollten möglicherweise pünktlich im Stadion der Borussia sein und so platzte es aus dem CDU-Fraktionsvorsitzenden heraus.
    Er unterstellte der Grünen Ratsfrau Bögner eine Falschäußerung und weiter: „ Was mich hier nervt, dass in Anwesenheit der Presse, die das Ganze unter Umständen genauso in die Gegend reinträgt, dass wir keine Verbindung in Mönchengladbach zwischen der Stadt und der Hochschule hätten, das finde ich infam. Dann findet man in der überregionalen Presse eine negative Schlagzeile“.
    Schlegelmilch freut sich lieber über eine Schlagzeile wie „Hidden Champion“ , so ist sein eigenes Bild der Stadt.
    Er ignoriert um der Wirksamkeit in der Öffentlichkeit, dass es noch eine Menge zu tun gibt in der Stadt, die er selber erst noch zur saubersten machen muß, so hat er es sich auf die Fahne geschrieben. Sie ist es noch lange nicht.
    Kritik der Grünen und Anregungen der FDP möchte er nicht hören und schließt seinen noch länger dauernden Ausraster in Richtung Opposition mit: „Nehmen sie das zur Kenntnis“.
    Zum Wohle der Stadt war seine emotionale Ansprache ganz sicher nicht.

    Auf welche “Presse“ genau er abstellte, das erklärte er nicht, ein Vertreter der RP war nicht anwesend.

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  • Geldautomatensprengung in Wickrath / Täter flüchteten mit dunklem Audi

    Geldautomatensprengung in Wickrath / Täter flüchteten mit dunklem Audi

    In der vergangenen Nacht um 03:20 Uhr sprengten bislang noch unbekannte Täter den Geldautomaten einer Bank in Wickrath auf der Klosterstraße.

    Anwohner waren durch den lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden. Sie sahen noch einen dunklen Audi Avant mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Autobahn A61 davonfahren.

    Auch an dem Gebäude erstand erheblicher Sachschaden. Es wurden keine Personen verletzt. Über die Beute liegen noch keine Erkenntnisse vor.

    Groß angelegte Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg.

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen des Vorfalles.
    Hinweise an Telefon 02161-290.

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  • Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach

    Deutsche Glasfaser startet Ausbau des Breitbandnetzes in Mönchengladbach

    Schneller, leistungsfähiger und komfortabler: Die Kommunikationswege der im Gewerbepark „An der Eickesmühle“ ansässigen Unternehmen nehmen im wahrsten Sinne „Fahrt auf“.

    Möglich macht es der Ausbau des Breitbandnetzes, mit dem die Deutsche Glasfaser jetzt beginnt. Aber nicht nur an der Schlachthofstraße in Rheydt, sondern auch darüber hinaus soll der Glasfaserausbau in Mönchengladbach voran schreiten.
    So startet das Unternehmen jetzt auch in den ersten Privatkundenbereichen Wanlo, Wickrathberg, Wickrathhahn, Buchholz, Sasserath, Herrath und Beckrath die Nachfragebündelung.
    Und ab 14. März wird die Nachfrage in Broich, hehn, Dorthausen, Mennrath, Gerkerath, Genholland, Sittard, Sittardheide, Hilderath, Genhülsen, Voosen und Schelsen abgefragt.
    Nach dem Sommer sind weitere Gebiete vorgesehen. Insgesamt sollen in den nächsten zwei Jahren 28 Ortsteile und zwölf Gewerbegebiete in Mönchengladbach an das Glasfasernetz angeschlossen und mit der neuesten Version von Internet, dem IP6, das einen Zugriff auf nicht weniger als 50 Billiarden Internetadressen ermöglicht, versorgt werden.

    16-03-01-d-glasfaser-6125-2„Darauf sind wir vorbereitet. Mönchengladbach ist bundesweit die erste größere Stadt, mit der wir eine Kooperation ins neue digitale Zeitalter abgeschlossen haben“, betont Marco Westenberg (im Bild links) von der Deutschen Glasfaser, die auf Mönchengladbacher Stadtgebiet ein Budget von 34 Millionen Euro bereit hält.

    Begleitet von der städtischen Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) wurde für den Breitbandausbau zwischen der Deutschen Glasfaser und der Stadt Mönchengladbach Ende Dezember 2015 eine Vereinbarung abgeschlossen. Damit setzen Stadt und WFMG einen Ratsbeschluss von November vergangenen Jahres zur besseren Breitbandversorgung in Mönchengladbach um. Mit breiter Mehrheit fasste der Rat den Beschluss, eine Breitbandstrategie für Mönchengladbach zu entwickeln und den Ausbau zu unterstützen. Vor kurzem hat Mönchengladbach Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für die Erstellung einer Breitbandstudie erhalten. Die Fördergelder aus dem Bundesförderprogramm werden nun genutzt, um Bürgern und Unternehmen in Mönchengladbach Zugang zu zukunftssicheren Breitbandinfrastrukturen zu ermöglichen. Mithilfe der Fördergelder kann die Stadt auf das externe Fachwissen eines Beratungsunternehmens zurückgreifen, das die Stadt in der komplexen Thematik berät und die zum Erhalt weiterer Mittel aus dem Bundesförderprogramm nötigen Daten erhebt.

    „Schnelles Internet gehört heute nicht nur als kommunikative Daseinsvorsorge zur Grundversorgung wie Wasser, Strom und Gas. Er stellt auch einen entscheidenden Faktor bei der Wohnortsuche von Menschen und bei der Ansiedlung von Unternehmen dar“, betont Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt zum symbolischen Startschuss im Gewerbepark. „Gerade vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt und der Standortqualität Mönchengladbachs im interkommunalen Vergleich ist die Bereitstellung einer leistungsstarken Netz-Infrastruktur für Wirtschaftsunternehmen, aber auch Behörden und anderen Einrichtungen unerlässlich. Unternehmen, die sich für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach entscheiden, setzen dies als gegeben voraus“, so Dr. Gregor Bonin weiter.

    Neben dem Gewerbepark „An der Eickesmühle“ sollen elf weitere Gewerbegebiete mit Breitband versorgt und ans Netz anschlossen werden. Entsprechend wurden die Unternehmer in Giesenkirchen Nord, Rheydt/Odenkirchen sowie Wickrath und im Regiopark über das Angebot eines kostenlosen Glasfaseranschlusses der Deutschen Glasfaser informiert.

    16-03-01-d-glasfaser-6125„Wir sind seitens der Wirtschaftsförderung mit dem Thema Digitale Stadt gut aufgestellt und weit unterwegs. Es gibt aber auch noch viel zu tun. Zwar sind 95 Prozent der Fläche bereits ausgebaut, aber nicht leistungsstark genug, wie es der Endverbraucher benötigt“, betont Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer von WFMG und EWMG beim symbolischen „Spatenstich“ im Gewerbepark Eickesmühle, der bis Sommer ausgebaut werden soll. „Auch andere Gebiet wie der Nordpark, Regiopark, der Flughafen, aber auch das Gewerbegebiet in Giesenkirchen, die unterversorgt sind, werden nun Zug um Zug ausgebaut“, ergänzt er.

    „Es liegt jetzt an den Gewerbetreibenden und an den Privatkunden, das Angebot anzunehmen“, so Marco Westenberg weiter.
    Ansprechpartner für alle Interessenten ist die WFMG. Die Deutsche Glasfaser steht gemeinsam mit der WFMG in den Startlöchern.
    Nicht weniger als 29 Millionen Meter Glasfaserkabel und 130 Kilometer Kabelgräben sollen durch das komplette Stadtgebiet gezogen werden. Ziel ist es, in der ersten Ausbaustufe bis zu 22.000 Menschen und 2.400 Unternehmen über Breitband mit den modernen FTTH-Netzen zu versorgen. Ein Kontaktformular für Interessenten findet sich auch im Internet unter www.deutsche-glasfaser.de.
    „Für Mönchengladbach bedeutet die Kooperation mit der Deutsche Glasfaser den Schritt in Richtung digitale Zukunft. Nicht nur die synchrone und damit schnelle Verbindung gewinnt an Bedeutung, sondern alle Möglichkeiten der Digitalisierung von Home Office, E-Health/Government, Industrie 4.0 für Unternehmen und Gewerbe sind angewiesen auf eine entsprechend zukunftsgeeignete Datenanbindung, wie sie jetzt realisiert wird“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus.
    (pmg)

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  • Gastfamilien gesucht: Infoabend am Donnerstag, 3. März

    Gastfamilien gesucht: Infoabend am Donnerstag, 3. März

    Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sucht – wie berichtet – dringend Familien, die einen unbegleiteten minderjährigen, meist männlichen Jugendlichen aus Syrien sowie Afghanistan (Flüchtling) aufnehmen möchten.
    Interessierte erhalten dazu am 3. März 2016, 17.00 Uhr, im Verwaltungsgebäude Aachener Str. 2, Sozialraum im UG, in 41061 Mönchengladbach weitere Informationen.

    Das sich schon nach der ersten Ankündigung eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern nach den Anforderungen erkundigt hat, die an die Gastfamilien gestellt werden, hier einige Hinweise des Jugendamtes:

    Auf die Gastfamilien oder Pflegepersonen kommen sehr hohe Belastungen zu. Pflegepersonen sind Menschen, die sich in gesunder und stabiler Lebenssituation befinden (Führungszeugnis, ärztliches Attest, ausreichende Wohn- und Einkommensverhältnisse). Die Gastfamilien oder Pflegepersonen verfügen über zeitliche Ressourcen. Nur so sind die Entwicklungsziele für und mit den Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit den weiteren Beteiligten, zu erreichen. Zahlreiche schriftliche und mündliche Erklärungen sind von den Pflegepersonen zu dem anvertrauten Jugendlichen immer wieder notwendig. Die Basis für die Zusammenarbeit ist eine positive Lebenseinstellung und eine kultursensible Erziehungshaltung, nur so kann sich Vertrauen bilden und können gemeinsam auftretende Konflikte gelöst werden.

    Die Fachstelle Pflegeelterndienst mit Kerstin Beine 02161/25-3384 und Monika Ferfers 02161/25-3383 gibt gerne Auskunft zu individuellen Fragen. Umgekehrt fragen die Fachkräfte die Bewerberinnen und Bewerber nach ihrer Motivation, aber auch nach den eigenen Stärken und Schwächen.

    Am Ende des Bewerbungsverfahrens steht nach einigen Wochen fest, ob die allgemeinen Voraussetzungen vorliegen um Gastfamilie zu werden und ein zur Familie passender Jugendlicher konkret aufgenommen werden kann. Am Anfang steht die gezielte Information, daher freuen sich die Fachkräfte auf viele Interessierte.

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  • Neuer Grenzinfopunkt der euregio unterstützt Grenzpendler

    Neuer Grenzinfopunkt der euregio unterstützt Grenzpendler

    Keine Grenzen für grenzüberschreitendes Arbeiten – die euregio rhein-maas-nord bietet umfangreiches Beratungsangebot beim neuen Grenzinfopunkt.

    Grenzpendler finden bei ihrem Start in den Job und bei Fragen jetzt noch leichter Hilfe. Mit einem neuen Grenzinfopunkt hat die euregio rhein-maas-nord das persönliche Informationsangebot für sie erheblich verbessert. Hier können sich Grenzpendler an Berater wenden, die für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen. Dabei können die Berater unter anderem bei Fragen zu Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht weiterhelfen. Damit leistet die euregio rhein-maas-nord einen weiteren Schritt zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Arbeitsmobilität.

    Bisher war das im Rahmen einer monatlichen Bürgersprechstunde möglich. Die große Nachfrage nach dieser kostenlosen Beratung, hat laut Antoin Scholten, Präsident der euregio rhein-maas-nord und Bürgermeister von Venlo, gezeigt, dass eine Erweiterung notwendig ist.

    Seit dem 1. Januar gibt es nun im neuen Grenzinfopunkt im euregio-Haus in Mönchengladbach ein deutlich umfangreicheres Beratungsangebot. Heute (29. Februar 2016) wurde er im Mönchengladbacher Borussia-Park offiziell eröffnet. Für Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist der Grenzinfopunkt nochmals ein deutliches Zeichen, dass die euregio rhein-maas-nord wesentlich mehr ist als ein Verbund, in dem man sich austauscht: „Gerade bei Menschen, die über die Grenzen hinaus arbeiten, zeigt sich, dass die euregio auch gelebt wird. Es ist wichtig, dass sie die nötige Unterstützung bekommen, wie sie jetzt der Grenzinfopunkt bietet.“

    Dabei bietet der Grenzinfopunkt auch die Möglichkeit, dass sich die Zahl der Grenzpendler noch erhöhen kann. Denn neben der Beratung kooperiert die euregio rhein-maas-nord im Bereich der Arbeitsvermittlung auch mit der Arbeitsagentur und dem UWV in den Niederlanden. Bei regelmäßigen Veranstaltungen können sich so Arbeitssuchende auch über freie Stellen im Arbeitsgebiet der euregio rhein-maas-nord informieren.

    Der Grenzinfopunkt wird von den Mitgliedern der euregio rhein-maas-nord unterstützt und im Rahmen des INTERREG V A-Programms von der Europäischen Union gefördert. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Provinz Limburg sind Kofinanzierer dieses Projekts.
    (pmg)

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  • Verhandlungen vertagt – Neuregelung in Sichtweite!

    Verhandlungen vertagt – Neuregelung in Sichtweite!

    Planspiel MG (2)
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    27 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach verhandelten in einem Planspiel die Neuregelung der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik.

    „Ich fand, es war eine sehr realitätsnahe Simulation. Anfangs habe ich mich mit meinen Positionen etwas schwer getan, da ich eine andere Meinung vertrete. Allerdings fand ich mich während des Planspiels immer besser zurecht und ich konnte mich auf die Rolle einlassen, nachdem ich gemerkt hatte, wie ich manche Punkte rüberbringen kann“ erklärte Jacqueline Dujardin, Schülerin der Gesamtschule Hardt in Mönchengladbach und für zwei Tage Ministerin von Spanien.

    Am 25. und 26. Februar durfte sie mit ihren 26 MitschülerInnen in die Rollen der politischen Akteure in der Europäischen Union schlüpfen. Als Mitglieder der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ministerrates oder als Interessen- und PressevertreterInnen gestalteten die Teilnehmenden in Eigenregie die europäische Politik. Alle waren mit Elan bei der Sache und spürten, wie schwierig es sein kann, die unterschiedlichen Meinungen und Vorstellungen der politischen Lager in einem Kompromiss zu vereinen.

    Planspiel MG (1)
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    Gemeinsam diskutierten sie hitzig die verschiedenen Aspekte der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik.
    Zwar konnten sie sich zum Ende nicht in allen Punkten auf eine gemeinsame EU-weite Richtlinie verständigen; einig war man sich jedoch darüber, dass die Einführung einer Flüchtlingsquote eine gerechtere Verteilung der Flüchtlinge in der EU mit sich bringen würde. Jedoch soll es keine dauerhafte Verteilungsregelung geben. Als Kompromiss vereinbarten die Teilnehmenden eine Laufzeit bis 2020.
    Dann soll nochmal die Frage erörtert werden, inwiefern eine Quote noch zeitgemäß ist. Zudem standen die Lebensbedingungen der Flüchtlinge im Fokus der Debatten: Den Teilnehmenden war es wichtig, dass Flüchtlinge unter menschenwürdigen Bedingungen aufgenommen werden.

    Ziel des Planspiels war es, ein besseres Verständnis für politische Entscheidungsfindung auf europäischer Ebene unter Einbezug von verschiedenen Standpunkten und Ansichten zu vermitteln. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, eine fremde Rolle zu übernehmen und eine andere Perspektive zu spielen. Ich habe das als Herausforderung gesehen. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass rechtsextreme Standpunkte ganz schön realitätsfern sind“ so Alexander Paulsen, der für zwei Tage die Interessenvertretung für die Gruppe Weißes Europa übernahm.

    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn
    Copyright: Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn

    Möglich gemacht wurde das Planspiel vom Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Bei der Simulation erfahren die jungen Leute hautnah, wie schwierig es ist, im demokratischen System für die eigene Meinung in Debatten einzutreten und Kompromisse auszuhandeln“, berichtet Enno Litzkendorf vom Forum Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung.
    Besonderes Lob gebührte an diesem Tag den Vorsitzenden und Vizevorsitzenden der Europäischen Institutionen.
    Sie hatten die Aufgabe, die Debatten anzuleiten und die verschiedenen Interessen in Einklang zu bringen. „In die Positionen von Schweden konnte ich mich gut hineinversetzen. Allerdings fand ich meine Zusatzaufgabe als Vorsitzender anspruchsvoll. Es war schwer, während der Debatte ständig den Überblick zu behalten und ich habe gemerkt, dass man beim Diskutieren schnell in andere Themen abrutscht“, so Simon Laufen, Minister von Schweden.

     

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  • Die Geheimnistuerei unserer Stadtverwaltungsspitze

    Die Geheimnistuerei unserer Stadtverwaltungsspitze

    Vorweg gesagt, alles was die Herren Reiners und Schnaß in der Ratssitzung am Mittwoch ihre Person betreffend beantragen, ist rechtens.
    Lassen wir auch mal das Geschmäckle verursachende Ansinnen des Oberbürgermeisters, sich seine Redakteurszeit bei der RP auf die Dienstzeit anrechnen zu lassen, kurz beiseite.

    “Transparenz” war ein Credo der Politik, als das Volk an die Wahlurnen gerufen wurde.
    Die Bürger sollten “beteiligt” werden. Was ist davon geblieben?
    Gibt es etwas zu verbergen, sollten wir Wahlvolk Argwohn hegen?
    Unser Oberbürgermeister soll anständig bezahlt werden und auch seine Altersversorgung muß geregelt sein, bevor er in Pension gehen wird.
    Herr Schnaß wird selbstverständlich zu beurlauben sein, sobald er in die neue Stadttochter wechselt.
    Die “Nichtöffentlichkeit” läßt Zweifel aufkommen, wirft ein unnötig zweifelhaftes Licht nicht nur auf die zwei Verwaltungsbeamten, die Verfahrensweise mit solchen bereits allseits bekannten Themen ist, die auf die gesamte Politik abfärbt.
    Auch das Datenschutzgesetz verbietet keine “Öffentlichkeit”, wenn Beide dies wünschen.
    Ja, der Geruch der “Hinterzimmerpolitik” nimmt wieder zu.
    Beide Herren könnten auf “Öffentlichkeit” bestehen und sollten es auch tun.

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  • So freigiebig ist die Stadt Mönchengladbach – bei über 1 Milliarde Euro Schulden

    So freigiebig ist die Stadt Mönchengladbach – bei über 1 Milliarde Euro Schulden

    Wir pfeifen auf dem letzten Loch, haben keine Möglichkeit zu freiwilligen Leistungen.
    Und es gibt sie doch, für Borussia Mönchengladbach.
    Am nächsten Mittwoch wird die Mönchengladbacher Verwaltung in der Ratssitzung den Vorschlag als Vorlage einbringen, auf einen relativ kleinen Teil der erstrangigen Sicherheit (Grundschuld) für den Kredit in Höhe von 52.049.984,54 Euro zu verzichten und neue Sicherheiten zu vereinbaren, sowie es Borussia möchte.

    Hintergrund:
    Borussia möchte auf dem eigenen Grundstück, dies ist mit einem kleinen Teil der obigen Sicherheit belastet, ein Hotel bauen. Dieses wird über Bankkredite finanziert, die Grundschuldbelastungen müssen deshalb geändert werden, dem muss die Stadt zustimmen.

    Das Ganze ist ein Geschäft, bei Geschäften sollten beide Partner davon profitieren. Eine mögliche WIN-WIN-Situation gibt die Stadt ohne Gegenleistung der Borussia aus der Hand.
    In der vorliegenden Vorlage zur Entscheidung ist eine Gegenleistung der Borussia zugunsten der Stadt nicht zu finden, also wird es ein Verlustgeschäft.

    In der Vorlage heißt es lapidar: „Der beschriebene Tausch der Sicherheiten ist zur von der Borussia GmbH geplanten wirtschaftlichen Entwicklung, die auch im Interesse der Stadt als Gläubiger liegt, erforderlich“.
    Dies muss man nicht verneinen um trotzdem eine Gegenleistung zu erwarten.
    Beispiele gibt es genug: z. B. Behinderten-Toiletten, einen Treppenlift im Rathaus Abtei etc..

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  • Aus für Sportpark Rheydt – Sportquartier nicht im Förderprogramm des Bundes berücksichtigt

    Aus für Sportpark Rheydt – Sportquartier nicht im Förderprogramm des Bundes berücksichtigt

    Das von der Stadt beim Bund zur Förderung eingereichte Projektvorhaben „Sportpark Rheydt“ kommt nicht zum Zuge und steht nicht auf der nun veröffentlichten Liste der bundesweit geförderten Maßnahmen.

    Die Stadt hatte mit einer ausführlichen Bewerbung für das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur“ angestrebt, das stark sanierungsbedürftige RSV-Stadion und die angrenzenden Sport- und Wegeflächen mit dem nördlichen Sportquartier und dem Grenzlandstadion zum „Sportpark Rheydt“ zu entwickeln.
    Der Sportpark sollte zum Zentrum für die Freizeitgestaltung aller Generationen im Stadtteil werden. „Leider ist die Stadt mit diesem sehr gutem Projektvorschlag nicht zum Zuge gekommen“, äußerte sich Harald Weuthen, Fachbereichsleiter Schule und Sport, enttäuscht. „Das Projekt hätte dem Quartier mit Auswirkungen darüber hinaus einen positiven Schub gegeben“, sagte er.
    (pmg)

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  • Mitgliederversammlung der DJK Hehn

    Mitgliederversammlung der DJK Hehn

    Hans-Joachim Vetten steht als Vorsitzender zur Wiederwahl
    Die DJK Sportfreunde Hehn lädt alle Mitglieder und Freunde am Freitag, dem 4. März 2016, um 20.00 Uhr in die Gaststätte „Haus Heiligenpesch“, Heiligenpesch 106, zur Generalversammlung des Vereins ein. Neben der Neuwahl des Vereinsvorstands wird die Entwicklung der Sportanlage am Rennbahnweg an diesem Abend Thema auf der Versammlung sein. Der Vorsitzende der DJK Hehn, Hans-Joachim Vetten, steht auch in den kommenden zwei Jahren für dieses Amt zur Verfügung. Auch der Stellvertretende Vorsitzende Werner Losch und der 1. Kassierer Hermann-Josef Reinartz kandidieren erneut. Der Geschäftsführende Vorstand stellt sich somit geschlossen den Mitgliedern zur Wiederwahl.

    Hans-Joachim Vetten blickt im Vorfeld der Versammlung auf die vergangenen zwei Jahre zurück: „Der Besuch des FIFA WM-Pokals in Hehn am 9. Juli 2015 war ohne jeden Zweifel einer der größten Tage unserer Vereinsgeschichte. Es war nicht nur die Trophäe selbst und die Erinnerung an die gewonnene Weltmeisterschaft, über die wir uns gemeinsamen mit mehreren Tausend Gästen freuen durften. Es war vor allem die großartige Unterstützung der Vereinsmitglieder und aller Hehner, die einen solchen Tag erst möglich gemacht haben.“ Dennoch werde, so Vetten, die Diskussion über die aktuellen Herausforderungen der alltäglichen Vereinsarbeit dominieren: „Die Gestaltung des Komplexes um das Pfarrheim, die Turnhalle und die Sportanlage am Rennbahnweg ist entscheidend für unsere Zukunftsfähigkeit. Und diese Frage betrifft nicht nur die DJK, sondern ganz Hehn.“

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  • Demonstration unverantwortlichen Handelns

    Es ist ehrenhaft sich für die Belange von Behinderten einzusetzen.
    Es ist legitim, dazu auch politische Parteien zu nutzen und Druck auf die Verwaltung auszuüben.
    Es wird dann peinlich, wenn drei gesunde Vorstandsmitglieder des VdK-Mönchengladbach einen Schwerstbehinderten, ebenfalls Mitglied des VdK-Mönchengladbach und nach Schlaganfällen auf einen E-Rollstuhl angewiesen, dazu benutzen, ihr persönliches Ego zu bestätigen.
    Meinethalben kann jeder klar denkende Mensch sich selbst in Lebensgefahr begeben, solange ansonsten niemand Schaden erleiden kann.
    Unverantwortlich, ja sogar grob fahrlässig ließen nicht nur diese drei Menschen am Mittwoch vor und nach der Sitzung des Hauptausschusses im Rathaus Abtei zu, dass Albert Sturm von Mitgliedern des Ausschusses über Treppen in den Ratssaal getragen wurde.
    Albert Sturm befand  sich m.E. in einer Lage, in der er sich der Situation nicht aus eigener Kraft entziehen konnte. Verhindern können und müssen hätten alle anwesenden Personen die halsbrecherischen Aktionen auf der Treppe im Rathaus.
    Mitverantwortlich waren alle handelnden Politiker, alle zusehenden Politiker, alle von der Situation wissenden Personen im Rathaus.
    Zuvorderst genannt werden müssen jedoch die Vorstandsmitglieder des VdK-Mönchengladbach, sie provozierten den Auftritt durch Begleiten von Albert Sturm ins Rathaus, wissend, dass eine Barrierefreiheit nicht gegeben ist. (siehe dazu RP-Bericht)
    Professionelle Hilfe wurde weder angefordert noch angeboten.
    Solche Provokation deckt die UN-Behindertenkonvention nicht ab.

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  • Aktualisierung: Nun möchte auch die FDP ein Konzept zur engeren Verzahnung von Stadt und Hochschule

    Aktualisierung: Nun möchte auch die FDP ein Konzept zur engeren Verzahnung von Stadt und Hochschule

    Nachdem im Mai vergangenen Jahres bereits die CDU/SPD-Fraktionen einen inhaltsgleichen Antrag gestellt haben  und der auch genehmigt wurde, überrascht der neugestellte FDP-Antrag doch einigermaßen.

    Die FDP-Ratsfraktion wirbt in der kommenden Ratssitzung mit einem Antrag für ein Konzept zur Stärkung des
    Hochschulstandortes Mönchengladbach.
    „Im letzten Jahr hat uns Hochschulpräsident Prof. Henning von Grünberg die gute Kommunikation der Hochschule mit der Stadt geschildert“, sagt Burkhard Küpper, stellvertretender FDP Fraktionsvorsitzender, „Wir denken, dass in Mönchengladbach als Hochschulstandort noch viel Potential schlummert. Das kann mit einem Konzept entdeckt und dann gehoben werden. Wie eng sollen die beiden Institutionen zusammenarbeiten, damit die Hochschule als wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt wahrgenommen wird? Was muss die Stadt alles tun, damit die Hochschule sich als „Science Campus“ nachhaltig entwickeln kann?“

    Für die FDP ist klar: Mit einer bekannten Hochschule in der „Mitte der Stadt“ kann man Mönchengladbach weiter entwickeln. Küpper:„Die Hochschule ist für die Stadtentwicklung von grosser Bedeutung. Sie hat eine Impulsfunktion, weil sie mit ihrer Ausrichtung ein bestimmtes Klima schafft. Diese Funktion sollte die Stadt viel stärker nutzen und fördern.“
    Die FDP kann sich eine stärkere strukturelle Verzahnung der Hochschule mit Verwaltung, Rat und Marketinggesellschaft genauso vorstellen wie eine optimierte Einbeziehung der Hochschule in Planungsprozesse rund um das Hochschulareal oder bei Fragen rund um die verkehrliche Erschließung des wachsenden Campus.
    Küpper: „All dies könnten Punkte in einem Konzept sein, dass Stadt und Hochschule weit nach vorne bringen wird.“

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  • Wartung der Wehranlagen an der Niers

    Im März beginnt der Niersverband wieder mit den Wartungsarbeiten an den Klappenwehren in der Niers im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen.
    Die Wasserstände der Niers werden im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen vom Niersverband durch Klappenwehre reguliert. Diese beweglichen Wehranlagen befinden sich an den ehemaligen Mühlenstandorten Steinsmühle, Bellermühle, Pixmühle und Henkenmühle. Regelmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sind für einen sicheren Betrieb der Anlagen erforderlich.
    In diesem Jahr führt der Niersverband die Wartungsarbeiten im März durch. Die Maßnahmen beschränken sich pro Klappenwehr auf einen Tag. Durch das vorübergehende Legen der Wehrklappen während der Wartungsarbeiten wird es zu einem niedrigen Wasserstand in den einzelnen Niersabschnitten kommen. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird die Wehrklappe wieder hochgefahren und die jeweilige Stauhaltung mit dem Wasser der Niers aufgefüllt.

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  • Die NEW lädt zu Besichtigungen ein

    Die NEW lädt zu Besichtigungen ein

    Am Samstag, 05. März, öffnet zum ersten Mal in diesem Jahr wieder der Wasserturm an der Viersener Straße in Mönchengladbach seine Pforten.

    Besucher haben ab diesem Tag jeden ersten Samstag im Monat um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr und 12:00 Uhr die Möglichkeit, das im Jugendstil erbaute Gebäude zu besichtigen.
    Das Highlight ist nach einem Aufstieg über 234 Stufen die wunderschöne Aussicht über die Vitusstadt.

    Ebenfalls am 05. März lädt der Wasserturm Rheindahlen Interessierte auf einen Besuch ein.
    Die seit 1997 im Wasserturm beherbergte Dauerausstellung „400.000 Jahre Vergangenheit Rheindahlen“ bietet Einblicke in die Stadtgeschichte.
    Von März bis November kann die Ausstellung regelmäßig am ersten Samstag im Monat von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr besucht werden.

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  • Mädchenfußballturnier am 2. März

    Mädchenfußballturnier am 2. März

    Am 2. März von 13 bis 16:15 Uhr treten zum siebten Mal die Mädchenteams Mönchengladbach Grundschulen zum Hallenfußballturnier an.

    Ausrichter ist der Fachbereich Schule und Sport.
    Die Organisation vor Ort übernimmt wie gewohnt das Kollegium der KGS Zeppelinstraße.
    Mit von der Partie sind außerdem Mannschaften der KGS Nordstraße, KGS Ohler, EGS Pahlkestraße, GGS Beckrath und KGS Bettrath-Hoven-Damm.

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  • Neuer Name für den Platz vor dem Minto wurde verschoben – der Stadtrat soll nun entscheiden

    Neuer Name für den Platz vor dem Minto wurde verschoben – der Stadtrat soll nun entscheiden

    Im Hauptausschuss konnte sich soeben niemand dazu durchringen, den “Sonnenhausplatz” auch so zu benennen.

    In der Sitzung des Stadtrates in der nächsten Woche wird nun diese Entscheidung voraussichtlich fallen.

    Sonnenplatz2In der Sitzung des Hauptausschusses gab es keine alternativen Vorschläge. Eselspark Platz könnte eine Alternative sein, oder?

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  • FDP sieht starke Gefährdung der Musikschul-Kinder – Keine Parkplätze mehr an der Musikschule

    FDP sieht starke Gefährdung der Musikschul-Kinder – Keine Parkplätze mehr an der Musikschule

    Die FDP-Ratsfraktion macht sich große Sorgen um die Sicherheit der Musikschul-Kinder und hat jetzt die Verwaltung gebeten, in der kommenden Sitzung des Kulturausschusses am 17. März 2016 zur Verkehrssituation in der Lüpertzender Straße und den kurzfristig möglichen Maßnahmen zu berichten.
    Seit dem 18.02.2016 ist der Parkplatz des ehemaligen Zentralbadbereiches gesperrt. Ein Baustellenzaun umgibt das komplette Gelände der zukünftigen Roermonder Höfe. Bereits nach wenigen Tagen ist erkennbar, dass die Verkehrssituation vor der Musikschule immer wieder erheblich angespannt ist und zum Teil für die Kinder gefährliche Situationen entstehen.
    So beobachtet Natascha Stephan, kulturpolitische Sprecherin der FDP: „Eltern halten mangels vorhandener Parkplätze vor der Musikschule, um dort ihre Kinder mit Instrumenten herauszulassen und dann nach dem Unterricht wieder abzuholen. Da hier keinerlei Haltemöglichkeiten vorgesehen sind, halten die Eltern entweder unmittelbar auf der Straße und behindern damit den Verkehr oder an der einige Meter entfernten Bushaltestelle, was regelmäßig zu Problemen mit Linienbussen führt.“
    Die FDP weist daraufhin, dass aufgrund der Baustelle künftig mit zusätzlichem weiteren Bauverkehr zu rechnen ist, der die Verkehrssituation weiter verschärfen und aufgrund der Unübersichtlichkeit der Straße zu weiteren Unfallrisiken führen wird. Die FDP-Fraktion fordert von der Verwaltung, dass kurzfristig Maßnahmen ergriffen werden, um diese Situation zu entschärfen.
    „Sonst steht zu befürchten,“, so Natascha Stephan, „ dass die Musikschule zahlreiche Anmeldungen aufgrund der Verkehrssituation verlieren wird. Dies gilt insbesondere für Eltern, die darauf angewiesen sind, für den Musikschulunterricht einen Parkplatz zu finden, da sie die Kinder aufgrund ihres Alters in die Musikschule begleiten müssen.“

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  • Bund und Land unterstützen bis zu 100 Prozent der Kosten für das schnelle Internet

    Bund und Land unterstützen bis zu 100 Prozent der Kosten für das schnelle Internet

    Bekommt Mönchengladbach sogar einen Breitbandkoordinator? Oder haben wir einen und wissen es nur nicht?
    Das Land will ihn für 3 Jahre finanzieren.

    Urplötzlich will jeder dabei sein und zieht die Spendierhosen an. Jahre des Dümpelns scheinen vorbei.
    Nachdem gerade unser Bundestagsabgeordneter Dr. Günter Kring von der Wohltat von 50.000 Euro Fördermittel vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Erarbeitung einer Breitbandstrategie für das gesamte Stadtgebiet berichtete, kommnt nun frohe Kund vom Land.

    Die Landesregierung NRW ermöglicht mit dem im Oktober 2015 aufgelegten Förderpaket für den Breitbandausbau die optimale Nutzung verschiedener Förderprogramme von EU, Land und Bund. Erste Anträge aus den Kommunen liegen vor, wie ein Bericht zeigt. Leider werden über das vom Bund gestartete Förderprogramm nur 50 Prozent der Investitionskosten – in wenigen Ausnahmen etwas mehr – abgedeckt. Daher ermöglicht das Land die Kofinanzierung für die Städte und Gemeinden so, dass bis zu 100 Prozent der Projektkosten übernommen werden.

    Somit ist auch der zehnprozentige Eigenanteil in besonders finanzschwachen Kommunen abgedeckt.

    Außerdem finanziert das Land unter anderem drei Jahre lang die Kosten für einen Breitbandkoordinator für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt. So kann vor Ort eine gut abgestimmte Ausbaustrategie vorangebracht werden.

    Das Programm des Bundes sieht mehrere Förderaufrufe vor. Dafür können die Städte und Gemeinden immer wieder Anträge in den kommenden Monaten stellen.

    Alle Kommunen sollten nun also rasch ihre Anträge für die Bundesförderung vorlegen.
    Das Land unterstützt sie dabei mit eigenen Fördermitteln, den genannten Breitbandkoordinatoren und mit Beratungen durch die Agentur Breitband.NRW.
    Für die Nutzer des schnellen Internets, die Bürger, gibt es allerdings keine Förderung. Jemand muß das Ganze schließlich refinanzieren. Wer anderes als der Bürger kommt da in Frage. Dr. Günter Krings wird es trotzdem riesig freuen. Er hat einen großen Nutzen davon in der Internetwüste Herrath.

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