Autor: Harald Wendler

  • Fachbereichsleiterin Annette Kerkes-Grade ist in den Ruhestand getreten

    Fachbereichsleiterin Annette Kerkes-Grade ist in den Ruhestand getreten

    Nach 14 Jahren als Leiterin des Fachbereiches Umweltschutz und Entsorgung, der im Februar in Fachbereich Umwelt umbenannt wurde, ist die leitende Stadtbaudirektorin Annette Kerkes-Grade in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Nach dem Studium der Landespflege in Hannover war sie bundesweit tätig unter anderem in den Kreisen Ammerland und Wesel sowie in den Städten Mannheim und Aachen. Sie engagierte sich in verschiedenen Gremien, so etwa „Frauen in der Stadtplanung“ beim deutschen Städtetag und bei der Gartenamtsleiterkonferenz GALK.

    Mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitete sie ein breites Aufgabengebiet, das vom Umweltschutz über Wasser und Abwasser, Landschaft und Braunkohle bis Abfall und Stadtreinigung, Immissionen und Altlasten reichte. Als herausragend bezeichnet sie rückblickend die Renaturierung des Bungtbaches: „Das ökologisch wertvolle Projekt ist dank einer hervorragenden Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden sehr gut gelungen“, so Annette Kerkes-Grade. „Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit dem Niersverband beim Masterplan Niersgebiet, der eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität und Erhaltung der Tierwelt zum Ziel hat“, ergänzt sie.

    Als besonders herausragend sieht sie den Zusammenschluss der Tagebaurandgemeinden zum Informellen Planungsverband. „Die von den Auswirkungen der Braunkohle betroffenen Kommunen nutzen auf besondere Weise ihre Chance, Perspektiven für die Zukunft zu schmieden. Dazu zähle ich auch den Dorfentwicklungsplan Wanlo, der eine Art Masterplan für den Klimaschutz ist“, unterstreicht die Diplom-Ingenieurin, die stets dafür warb, dass Umweltbelange generell frühzeitig in der Planung von Bauvorhaben berücksichtigt werden.
    (pmg)

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  • NEW startet Pilotphase zum CarSharing in der Region

    NEW startet Pilotphase zum CarSharing in der Region

    Lange Jahre galt das eigene Auto als das Statussymbol schlechthin. Gerade für jüngere Menschen gilt dies nicht mehr zwingend. Sie setzen auf CarSharing.

    Die NEW AG und die Drive-CarSharing GmbH aus Solingen nehmen diesen Trend auf und unterzeichneten jetzt einen Kooperationsvertrag. „Mit der Vertragsunterzeichnung wird der Startschuss für eine zweijährige Pilotphase gegeben“, so Jörg Lachmann, Projektverantwortlicher bei der NEW.
    „Das Thema CarSharing passt wunderbar zur NEW, denn die Mobilität ist von jeher eines unserer Geschäftsfelder. Zudem wollen wir unseren Fuhrpark effizienter einsetzen und mit den Elektro-Autos alternative Antriebe erlebbar machen“, so NEW-Vorstand Frank Kindervatter zu den Beweggründen der NEW, einen Teil ihres Fuhrparks zu verleihen.
    Im ersten Schritt können ab Ende Juni NEW und Hochschulmitarbeiter sowie Studenten der Hochschule Niederrhein auf 18 Fahrzeuge aus dem NEW-Fuhrpark zurückgreifen. Die Autos sind als stationsbasiertes CarSharing-System auf vier Standorte in Mönchengladbach, einen in Viersen und einen in Erkelenz verteilt. Die angebotenen Fahrzeuge – darunter zwei E-Autos – reichen vom Ford Fiesta über zwei erdgasbetriebene VW-Touran bis hin zum Mercedes Sprinter mit neun Sitzen.

    Nach der einmaligen Registrierung erhalten die Teilnehmer eine Zugangskarte. Damit lässt sich das gebuchte Auto öffnen, Schlüssel und Tankkarte sind im Handschuhfach.
    Buchungen sind möglich über Internet, eine Smartphone-App oder per Telefon.
    Der Gesamtpreis besteht aus dem Zeitpreis und aus der Kraftstoffpauschale.
    „Durch die Kooperation mit der NEW können die registrierten Kunden alle Fahrzeuge von Drive-CarSharing und dem Kooperationsverbund Flinkster in ganz Deutschland nutzen“, so Andreas Allebrod, Geschäftsführer der Drive-CarSharing GmbH.
    Am Ende der Pilotphase wird einerseits entschieden, ob das CarSharing für eine breite Öffentlichkeit verfügbar sein wird und andererseits, ob die NEW auch andere Fuhrparkbetreiber wie Kommunen, Banken oder Gewerbebetriebe in das bestehende System integriert.

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  • Sommerkonzert: Dohrer Frauenchor 1983 in der  Pfarrkirche St. Paul

    Sommerkonzert: Dohrer Frauenchor 1983 in der Pfarrkirche St. Paul

    Der Frauenchor Dohr 1983 gibt am Sonntag, dem 12. Juni 2016 um 18 Uhr in der kath. Pfarrkirche

    St.Paul zu Mülfort/Mönchengladbach, Altenbroicher Str. 40 ein ganz  besonderes Konzert.

    „Am sonnigen Rain“ so heißt das Motto, beinhaltet ein ausgewählt gemischtes  Programm mit Auszügen aus Messen von Josef Rheinberger und Carl Bertil Agnestig , über Stücke von Gioachino Rossini  bis zu Ilja Hurniks poetischem Liedgut aus dem Tschechischen und der heiteren Bearbeitung eines alten Volksliedes durch Ernst Pepping.

    Abgerundet wird diese besondere Sommerimpression durch den bekannten schwedischen Sommarpsalm.

    Der Dohrer Frauenchor 1983 bietet so eine Mischung aus internationaler Musikliteratur aus drei Jahrhunderten, A cappella, Solo- und Chorgesang,  sakralen und weltlichen Melodien.

    Begleitet an Orgel und Klavier wird der Chor von dem in Dresden gebürtigen Professor Matthias Eisenberg, weltweit bekannt als Bach-Spezialist und Orgelvirtuose und ehemals erstem Organisten des Gewandhauses in Leipzig.

    Seine berühmten Orgelvariationen werden mit Sicherheit für Überraschung sorgen und dem Konzert „Am sonnigen Rain“ eine ganz besondere Note verleihen. Man darf gespannt sein.

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  • Mönchengladbacher Polizeipräsident bietet dem Präsidenten des 1. FC Köln Dialog an

    Mönchengladbacher Polizeipräsident bietet dem Präsidenten des 1. FC Köln Dialog an

    Der Präsident des 1. FC Köln, Werner Spinner, kritisiert in der Online Ausgabe des Kölner Express die Mönchengladbacher Polizei im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz bei einer Demonstration Kölner Fußballfans, zu der zahlreich sogenannte Problemfans nach Mönchengladbach gereist waren.

    Dazu erklärt der Mönchengladbacher Polizeipräsident Mathis Wiesselmann:

    “Ich hätte Herrn Spinner für ein Gespräch gern zur Verfügung gestanden, um ihm unsere Einsatztaktik zu erläutern. Ich bedaure es, öffentlich Zusammenhänge zu diskutieren, die man gesprächsweise klären könnte. Ich stehe aber auch gern weiter für ein Gespräch zur Verfügung. Der Polizeieinsatz war notwendig. Wer vor Ort war, wie ich, konnte das ganz zwanglos feststellen. Immerhin galt es, das Zusammentreffen mit Mönchengladbacher Fans zu verhindern!”

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  • Motto: „Mit Sicherheit mehr Fahrrad fahr´n“

    Motto: „Mit Sicherheit mehr Fahrrad fahr´n“

    Unter dem Motto „Mit Sicherheit mehr Fahrrad fahr´n“ veranstalten der ADFC Mönchengladbach und 200 Tage Fahrradstadt auch in diesem Jahr wieder eine Fahrradsternfahrt.

    Diese findet am Sonntag den 22. Mai 2016 zum dritten Mal in Mönchengladbach statt.

    Autofrei fahren hunderte Fahrradfahrer eine gut 10 km lange Route über die Hauptverkehrsstraßen der Vitusstadt. Ein, zwei Stunden vorher beginnen bereits die Zubringer-Touren aus vielen Stadtteilen, die die Teilnehmer zum Rheydter Marktplatz führen.

    Von dort aus startet um 15 Uhr die gemeinsame, von der Polizei begleitete, Tour.
    Wie im letzten Jahr werden wieder mehrere hundert FahrradfahrerInnen erwartet (2015: 1200 Teilnehmer), die an diesem Tag zeigen, wie wichtig es ist die Bedingungen für dieses wunderbare Verkehrsmittel weiter zu verbessern.

    An diesen Standorten erwartet Sie ein Begleiter, der die einzelnen Gruppen sicher zum Rheydter Marktplatz führen wird.

    Abfahrt 13:00  Uhr

    • MG-Neuwerk (Peter-Schumacher-Platz)

    Abfahrt 13:30  Uhr

    • MG-Hardt (Marktplatz)
    • MG-Bettrath (Kirche Herz Jesu)

    Abfahrt 13:45  Uhr

    • MG-Lürrip (Helga-Stöver-Park)

    Abfahrt 14:00  Uhr

    • MG-Wickrath (Marktplatz)
    • MG-Rheindahlen (Marktplatz)
    • MG-Giesenkirchen (Konstantinplatz, vor der Kirche)
    • MG-Geneicken (Maarplatz)
    • MG-Odenkirchen (Marktplatz, am Pavillon)
    • MG-Windberg (St. Anna Kirche)
    • MG-Eicken (Aretzplätzke)
    • MG-Innenstadt (Bismarckplatz)

    Abfahrt 14:15  Uhr

    • MG-Holt (St. Michael Kirche)

    Abfahrt 14:30  Uhr

    • MG-Rheydt (Schloss Rheydt, Innenhof)
    • MG-Rheydt (Stadtwald, Parkplatz)

    Weitere Informationen zur Fahrradsternfahrt erhalten Sie hier: www.sternfahrt-mg.de

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  • Gruppentreffen und Erfahrungsaustausch des Deutschen Psoriasis Bundes e. V.

    Gruppentreffen und Erfahrungsaustausch des Deutschen Psoriasis Bundes e. V.

    Ratlos bei SchuppenflechteDie Regionalgruppe Mönchengladbach trifft sich am 02.06.2015, um 18:00 Uhr, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch zum Thema

    „Schuppenflechte“, im Paritätischen, Friedhofstraße 39.

    Nähere Auskunft gibt Vera Fervers (Telefon: 02166 611031).

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  • Alpengrüße im Botanischen Garten

    Alpengrüße im Botanischen Garten

    Städtische Gärtner bepflanzen den neu angelegten Steingarten. In Zukunft wird ein Großteil des Graus der Steine dem Grün und der farbigen Blütenvielfalt vieler alpiner Pflanzen weichen.

    Wenn die Sonne scheint und man um die Anlage des neuen Steingartens im Botanischen Garten wandert, merkt man förmlich, wie die Steine die Hitze aufnehmen und ein ganz besonderes Klima erzeugen. Doch nicht nur das ist besonders, die Zusammensetzung des Bodens bietet die besten Voraussetzungen für ganz bestimmte Pflanzen. Von diesen haben die städtischen Gärtner in den letzten Tagen hunderte eingepflanzt.

    So stehen nun unter anderem Zwerg-Glockenblumen, Pfingst-Nelken, Herzblättrige Kugelblumen, Edelweiß, Teufelskrallen, Küchenschellen, Alpenakeleien, Silberdisteln und Alpen-Soldanellen im Alpinum, um nur einige Pflanzen zu nennen. Die ersten Pflanzen waren letztes Jahr im April gepflanzt worden. Nach und nach soll ein Kalkalpinum entstehen, auf dem ausschließlich Pflanzen, die in den Alpen wachsen, vorkommen. Diese benötigen einen speziellen Untergrund aus steinigem wasserdurchlässigem Material, das sich – wie auch die großen Findlinge aus Ardenner Kalkstein –bei Sonneneinstrahlung erwärmt und die Wärme auch noch während der Abend- und Nachtstunden an die Pflanzen abgeben kann. Sehr wichtig ist auch ein guter Abfluss des Regenwassers, so dass keine Staunässe entsteht. Dies wird durch den groben Splitt gewährleistet.

    Im Botanischen Garten der Stadt Mönchengladbach wurde im April letzten Jahres der Steingarten auf einer Fläche von ca. 500 qm grunderneuert. Diese Erneuerung war dringend notwendig, da der vorherige Steingarten nach vielen Jahren – er wurde in den 1950er Jahren angelegt –  nicht mehr den Standortansprüchen eines Steingartens entsprach.  Im Laufe der Zeit hat sich durch eine zunehmende Verschattung und durch einen zu humosen, zu nährstoffreichen Boden die ursprüngliche Vegetation des Steingartens verändert. So hatte sich die Pflanzenzusammensetzung dahingehend verändert, dass dort Pflanzen wuchsen, die eigentlich Beetpflanzen waren, während die vorherigen Steingartenpflanzen immer mehr zurückgedrängt worden waren und kaum noch existierten.

    Auch wenn das Alpinum derzeit noch sehr steinlastig aussieht, werden die Pflanzen im Laufe der Zeit größer werden, dichte Polster bilden und sich ihren neuen Lebensraum selbst erobern. So stellt sich in den nächsten Jahren ein naturnahes Aussehen ein. Die Stauden wurden von Spezialbetrieben aus dem süddeutschen Raum angezogen.  Weitere Pflanzen, deren Saatgut von anderen Botanischen Gärten stammt, wurden von den Gärtnern selbst angezogen.

    Die Finanzierung der Grunderneuerung erfolgte letztes Jahr über die dem Förderverein Bunter Garten e.V. zugewiesenen Mittel für bürgerschaftliches Engagement, Eigenmittel des Vereins sowie die Arbeitsleistung der Gärtner des Botanischen Gartens, die den Bau und die Bepflanzung durchgeführt haben. Die diesjährige Bepflanzung wurde ausschließlich mit Mitteln der städtischen Grünflächenunterhaltung finanziert.

    Eine Bitte haben die Gärtner des Botanischen Gartens: Da es sich um einen sehr speziellen, empfindlichen Lebensraum handelt und damit die Pflanzen gut anwachsen können, darf das Alpinum nur auf den Wegen betreten werden. Die Pflanzen können von dort aus gut gesehen werden. In Zukunft helfen dann auch Schilder, die unterschiedlichen Pflanzen zu erkennen.
    (pmg)

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  • Bezirksregierung attestiert: Sonntagsöffnungen in Mönchengladbach sind rechtens  Rüge: Statistiken über die Besucherströme fehlen

    Bezirksregierung attestiert: Sonntagsöffnungen in Mönchengladbach sind rechtens
    Rüge: Statistiken über die Besucherströme fehlen

    Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der Stadt Mönchengladbach jetzt mitgeteilt, dass die vom Rat für 2016 beschlossenen verkaufsoffenen Sonntage in Mönchengladbach nicht gegen das Ladenöffnungsgesetz verstoßen und ein Einschreiten der Kommunalaufsicht nicht in Betracht komme.

    Insbesondere seien die getroffenen Prognosen zu den Besucherzahlen schlüssig dargelegt und vertretbar. Es seien keine Umstände bekannt, aus denen sich Zweifel an den prognostizierten Besucherzahlen ergeben.

    Die Bezirksregierung empfiehlt der Stadt allerdings, in Zukunft Statistiken über die Besucherströme zu erheben.

    Zum Hintergrund: Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte in seiner Sitzung vom 2. März 2016 die „Ordnungsbehördliche Verordnungen von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen in den Stadtteilen der Stadt Mönchengladbach im Jahr 2016“ beschlossen. Die Fraktion Die Linke hatte daraufhin die Bezirksregierung Düsseldorf gebeten, die Entscheidung zu überprüfen.

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  • Hofieren des Handels auf Kosten der Arbeitnehmerrechte

    Nicht ausschließlich aber gravierend – in Mönchengladbach verstärkt sich nicht erst seit geraumer Zeit der Eindruck: selbst bei noch so einleuchtenden Argumenten für soziales Handeln entscheiden Politik und Verwaltung regelmäßig zugunsten der Wirtschaft. Rechte anderer Gruppen werden zunehmend nicht beachtet.

    Neuestes Beispiel: Verkaufsoffener Sonntage mit der Begründung durch ein Fest.

    Ein Frühlingsfest (erstmalig) gegenüber dem Shoppingcenter Minto soll begründen, dass in der gesamten Innenstadt die Einzelhändler ihr Geschäft öffnen können.
    Das bedeutet im Klartext: auch der Schuhladen in Ohler, der Küchenshop in Dahl etc. dürfen öffnen und damit ihre Mitarbeiter zur Arbeit verpflichten. Weg ist die gesetzliche Sonntagsruhe, die oft gepriesene Familienfreundlichkeit in Mönchengladbach – uninteressant – der Mammon regiert.
    Wohlgemerkt: es geht nicht um das Frühlingsfest, das ist nettes Beiwerk, ein Vehikel zur Begründung des verkaufsoffenen Sonntags.
    Die ach so arbeitnehmerfreundliche und gewerkschaftsnahe SPD in Mönchengladbach unterstützt das geldgeile Spiel der CDU.

    Durch die Linkspartei in der Stadt wurde aufgrund dieser Vorgehensweise der Verwaltung nach Ratsbeschluß die Bezirksregierung Düsseldorf um Prüfung auf Rechtsmäßigkeit gebeten.
    Erstaunlicherweise legte die Verwaltung bei der Bezirksregierung offensichtlich Dokumente und / oder Zahlenmaterial vor, welches dem Rat bei seiner Entscheidungsfindung nicht zur Verfügung stand.
    In der maßgebenden Sitzung des Rates waren lediglich Einschätzungen dargelegt worden, belastbares Material existiert derzeit nicht.
    Bleibt die ungute Frage: Stellte die Bezirksregierung ein Gefälligkeitsattest aus?

    Erwartet werden darf eine Offenlegung der Daten, die zur Entscheidung der Bezirksregierung führten. Dies ist Aufgabe unseres Oberbürgermeisters als Vorstand der Verwaltung.

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  • Störerhaftung eingeschränkt und hoffentlich bald abgeschafft

    Störerhaftung eingeschränkt und hoffentlich bald abgeschafft

    „Wir sollten vorerst abwarten bevor wir im Dreieck springen!“, sagt Ratsherr Reiner Gutowski, Vorsitzender der Die Piraten-PARTEI Ratsgruppe Mönchengladbach.
    Der erste Entwurf wurde als Abschaffung der Störerhaftung verkauft und war eine Mogelpackung, meint Gutowski.
    Natürlich wird der Wegfall der Störerhaftung den Fortschritt der freien W-LAN Kultur in Mönchengladbach vereinfachen.
    Dann brauchen Vereine wie der Freifunk Rheinland e.V. keine kostspielige Serverlandschaft betreuen um bei der jetzigen Gesetzeslage –wie jeder andere Provider- vom Providerprivileg zu profitieren.

    In Cafés, Restaurants und anderen öffentlichen Läden könnte es bald deutlich mehr öffentliche WLAN-Zugänge geben. Nach monatelangem Streit haben sich die Koalitionsfraktionen darauf geeinigt, Anbieter öffentlicher WLAN-Netze mit Internetanbietern gleichzustellen.

    Damit hat sich die SPD mit ihrer Position weitgehend gegen die Unionsfraktion durchgesetzt. Knackpunkt war zuletzt, ob die Anbieter “zumutbare Maßnahmen” treffen sollen, um Rechtsverletzungen zu verhindern.

    „In Mönchengladbach war entgegen der Behauptung der SPD ein flächendeckendes W-LAN-Netz möglich, da der gemeinsame Antrag von PiPA-Gruppe, Die Linke und B`90/Grüne auf Freifunk gesetzt hat. Und dieser war schon 2014 von der Störerhaftung befreit“, führt Gutowski weiter aus.

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  • Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen

    Am letzten Sonntag vor den Sommerferien findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt in Giesenkirchen traditionell das alljährliche Gemeindefest statt. Und so wird auch dieses Jahr, am 3. Juli 2016 ab 11:00 Uhr, herzlich in die Räume des Martin-Luther-Hauses und auf die große Wiese hinter dem Haus an der Lutherstraße eingeladen.
    Für alle wird etwas dabei sein: Café mit großem Kuchenbuffet, Waffeln und Grillstand, Getränke in reicher Auswahl, Küchengenüsse unserer ausländischen Freunde, Tombola, Hüpfburg und Torwand.

    Der Chor „Family of Peace Gospel Singers“ wird wieder begeistern, Gitarrenkonzert, Kinderschminken, Malen und manches mehr werden die Besucher erfreuen.

    Nach einem ökumenischen Freiluftgottesdienst auf der Wiese wird der Tag mit offenem Singen und abschließendem Brezelessen um 19:00 Uhr ausklingen.
    Der Erlös unterstützt die diakonische Arbeit im Bezirk.

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  • CDA Mönchengladbach: Unser Anspruch bleibt: Gute Arbeit für alle!

    CDA Mönchengladbach: Unser Anspruch bleibt: Gute Arbeit für alle!

    Ein positives Resümee des „Tag der Arbeit“ 2016 zieht Doris Jansen, Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA): „Schon seit vielen Jahren nimmt die CDA an der Kundgebung des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach mit einem eigenen Stand teil. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass unsere Vereinigung die CDU am   1. Mai repräsentiert. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto ‚Zeit für mehr Solidarität‘. Als Christdemokraten bekennen wir uns zum Leitbild einer offenen und solidarischen Gesellschaft.“ Hocherfreut zeigte sich Doris Jansen über die breite Unterstützung aus den Reihen der CDU: „Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hatte die Gelegenheit, sich an die Teilnehmer der Kundgebung zu wenden. Bürgermeister Michael Schroeren und Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber waren ebenfalls auf dem Rheydter Marktplatz präsent.“ Auch der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, Dieter Breymann, stellte die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit unter Beweis. „Unser besonderer Dank gilt unserem Kreisgeschäftsführer Jochen Klenner, der den Beitrag der CDA zum ‚Tag der Arbeit‘ erst möglich gemacht hat.“

    Der 1. Mai bildet einen ausgezeichneten Rahmen, um die zentrale Zielsetzung der CDA zum Ausdruck zu bringen: Gute Arbeit für alle! Die aktuellen Herausforderungen skizziert Doris Jansen, die den Wahlkreis Stadthalle/Heyden/Geistenbeck-Nord im Rat der Stadt Mönchengladbach vertritt, wie folgt: „Von Arbeit muss man leben können. Als CDA haben wir deshalb für den Mindestlohn gekämpft und ihn durchgesetzt.“ Einen weiteren Schwerpunkt bilde, so Jansen, der Kampf gegen den Missbrauch von Werkverträgen und für die Lohngleichheit in der Leiharbeit: „Missbrauch von Leiharbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse durch Werkvertragskonstruktionen müssen ein Ende haben. Daher begrüßen wir die aktuellen Beschlüsse der Großen Koalition in Berlin. Die faktisch unbegrenzte Zeitarbeit ist künftig nicht mehr möglich, ihr systematischer Einsatz zur Senkung von Lohnkosten wird unterbunden. Die Regelung, dass Leiharbeitnehmer ab dem neunten Monat den gleichen Lohn erhalten, ist ein wichtiges Zeichen für mehr Gerechtigkeit. Die personalwirtschaftliche Flexibilität der Unternehmen wird durch die Schaffung von Spielräumen für die Sozialpartner gewahrt. So erfährt der Grundsatz ‚Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ letztendlich eine deutliche Stärkung.“

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  • Aktualisierung: Messerstecher stellte sich der Polizei  Ein 57 -jähriger Mönchengladbacher wurde gestern, gegen 09.10 Uhr, durch Messerstiche schwer verletzt.

    Aktualisierung: Messerstecher stellte sich der Polizei
    Ein 57 -jähriger Mönchengladbacher wurde gestern, gegen 09.10 Uhr, durch Messerstiche schwer verletzt.

    Nachtrag zum Messerangriff am 13. Mai in Mönchengladbach Rheydt, Hauptstraße

    Am Freitagabend, 13.5.2016, gegen 21:40 Uhr stellte sich der 17-jährige Messerstecher mit seinem Vater bei der Mönchengladbacher Polizei. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hatten schon einen Tatverdacht gegen den 17-jährigen Mönchengladbacher, sowie einen weiteren Jugendlichen Mittäter begründet. Allerdings hatten die hochtourigen  Ermittlungen noch nicht zu einem Ergreifen der Tatverdächtigen geführt. Der jugendliche Selbststeller gestand, der Messerstecher zu sein und mit dem anderen Jugendlichen in einer fremden Wohnung gewesen zu sein. Dort seien beide von dem 57-jährigen Opfer angetroffen worden. Beide Jugendlichen hätten flüchten wollen.

    Der Hausbewohner habe allerdings versucht, dies zu verhindern. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Der 17-Jährige habe das Messer vor Ort vorgefunden und damit gedroht. Das Opfer habe allerdings den Fluchtweg nicht freigegeben und so sei es in der Auseinandersetzung zu den Messerstichen gekommen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde der Tatverdächtige nach Vernehmung und weiteren polizeilichen Maßnahmen mangels vorliegender Haftgründe entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

     

    Bisherige Informationen:
    Der Geschädigte war vom Einkaufen an seinen Wohnort in ein Mehrfamilienhaus an der Hauptstraße in Mönchengladbach-Rheydt zurückgekehrt.

    Im Gebäude  hörte er verdächtige Geräusche  und  traf  auf zwei südländisch aussehende, vermutlich jugendliche Personen. Die Personen wollten das Haus verlassen, wurden allerdings von dem 57-Jährigen aufgefordert stehenzubleiben.

    Einer der beiden Personen habe daraufhin mehrfach mit einem Messer auf den Geschädigten eingestochen. Der Geschädigte wurde schwer verletzt und mit einem RTW einem Krankenhaus zugeführt. Die beiden Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Ein Täter soll möglicherweise ein schwarzes Damenrad nutzen.

    Bislang blieb die polizeiliche Fahndung nach den Tätern erfolglos.

    Die Ermittlungen dauern an. Die flüchtigen Täter können möglicherweise aufgrund ihres Verhaltens und aufgrund von Blutanhaftungen an ihrer Kleidung Passanten aufgefallen sein.

    Die Polizei fragt, wer kann sachdienliche Hinweise geben?

    (Telefon: 02161/29-0)

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  • Brunnen in Giesenkirchen sprudelt wieder – bürgerschaftliches Engagement macht´s möglich

    Brunnen in Giesenkirchen sprudelt wieder – bürgerschaftliches Engagement macht´s möglich

    Die Mönchengladbacher in Giesenkirchen zeigen großes Engagement bei der Gestaltung ihres Wohnumfeldes.

    Nachdem seitens der Stadt finanzielle Unterstützung zugesagt wurde, fanden sich etliche Sponsoren, die mit Rat, Tat und Finanzmitteln unterstützten.
    Gerade zur richtigen Frühlingszeit konnte das Wasser wieder angestellt werden.
    Nun liegt es an den Bürgern selbst, den Brunnen und damit das Umfeld dauerhaft in diesem schönen Zustand zu erhalten.
    Die offizielle (Wieder-) Einweihung findet am 17. Mai um 16:00 Uhr statt.

    16-05-12-brunnen-giesenkirchen2-008Erwähnenswert ist auch der noch immer außer Betrieb gesetzte Brunnen im nahen Park am Jugendheim.
    Wird sich auch hierfür eine positive Lösung finden?

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  • “Masterplan Niersgebiet” – Die Niers: Ein Gewässer, vielfacher Nutzen

    “Masterplan Niersgebiet” – Die Niers: Ein Gewässer, vielfacher Nutzen

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    Prof. Schitthelm

    Professor Dietmar Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes, stellte am Dienstag und Mittwoch in den Bezirksvertretungen West und Süd der Stadt Mönchengladbach die neuen Pläne für die Niers im Stadtgebiet MönchengIadbach vor.
    Hier stehen in den nächsten Jahrzehnten einige Veränderungen an.
    Unter dem sperrigen Begriff “Masterplan Niersgebiet” sind im gesamten Stadtgebiet Mönchengladbach in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ca. 20 Gewässermaßnahmen an der Niers und einigen Nebengewässern geplant. Diese haben das Ziel, die momentan oft in einem starren Bett eingezwängten Gewässer wieder lebendig und naturnah zu gestalten.
    Die Umgestaltung der Niers ist jedoch kein Selbstzweck, sondern erfüllt mehrere gesetzliche Verpflichtungen.
    Die Versiegelung von Flächen ist eine der Ursachen für den Handlungsbedarf.
    Regenwasser kann auf den versiegelten Flächen nicht versickern und fließt in der Regel sehr schnell über Regenwasserkanäle in das nächstgelegene Gewässer ab.
    Solche Einleitungen werden aber zukünftig nur dann noch genehmigt, wenn Sie für das Gewässer nicht schädlich sind. Der Nachweis der gewässerverträglichen Einleitung von Niederschlagswasser kann aktuell allerdings an kaum einer Stelle erbracht werden. Durch die Einleitungen erhöht sich die Fließgeschwindigkeit im Gewässer so stark, dass die dort lebenden Kleinlebewesen weggespült werden.
    Die klassische Lösung wäre der Bau von großen und teuren Regenrückhaltebecken, die das Regenwasser aufnehmen und dann gedrosselt, d. h. nach und nach wieder in das Gewässer einleiten. Im Trockenwetterfall wären solche Becken allerdings ohne Funktion.

    Umgestaltete Niers in MG-Wickrathberg; Foto: Nersverband
    Umgestaltete Niers in MG-Wickrathberg; Foto: Nersverband

    Der Niersverband hat zusammen mit der NEW und der Stadt Mönchengladbach stattdessen ein anderes Konzept entwickelt. Es sieht vor, die Gewässer wieder streckenweise naturnah umzugestalten und so an die vorhandenen
    Einleitungsmengen anzupassen. Durch unterschiedliche Strukturen entstehen Zonen im Gewässer, in denen die Fließgeschwindigkeit auch bei Einleitung von Regenwasser einen kritischen Wert nicht überschreitet. Hier können sich Kleinlebewesen im Hochwasserfall zurückziehen und später wieder das gesamte Gewässer besiedeln. Dieses Konzept hat mehrere positive Aspekte:
    • Die Anforderungen an die Gewässerverträglichkeit der Niederschlagswassereinleitungen können erfüllt werden.    Somit bleiben die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt Mönchengladbach erhalten.
    Die Kosten für diese Zielerreichung sind dabei mit insgesamt 40.000.000 € um ein Vielfaches geringer als bei der klassischen Lösung mit Regenrückhaltebecken (600.000.000 €).

    • Durch die naturnahe Umgestaltung werden auch die Anforderungen der EU Wasserrahmenrichtlinie
    erfüllt. Diese sehen vor, das Gewässer wieder in einen ökologisch guten Zustand zu bringen. Das bedeutet auch, dass verschiedene Arten von Kleinlebewesen mit einer entsprechenden Anzahl dauerhaft im Gewässer leben und sich vermehren.

    • Ein lebendiges naturnahes Gewässer bietet einen erhöhten Freizeit- und Erholungswert Stadtplanung und Naturraumgestaltung können mit in die Gewässerplanung einbezogen werden.
    Insgesamt zeigt sich ein gemeinsamer Mehrwert für alle Beteiligten: für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mönchengladbach, für die Stadt Mönchengladbach, für die NEW und für den Niersverband.

    Erste Projekte wurden bereits an der Niers z. B. im Bereich Wickrathberg (Niersverband) oder am Bungtbach (NEW) erfolgreich umgesetzt. Eines der nächsten Projekte wird die naturnahe Neugestaltung der Niers im Bresgespark sein.
    Der Niersverband wird hierzu im Sommer die Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend einladen.

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  • NEW warnt vor Betrügern im Versorgungsgebiet

    NEW warnt vor Betrügern im Versorgungsgebiet

    Derzeit sind im NEW-Versorgungsgebiet offenbar Betrüger unterwegs, die sich als Mitarbeiter des „lokalen Versorgers“ ausgeben.
    Laut Aussagen von NEW-Kunden versuchen die vermeintlich im Auftrag der NEW tätigen Mitarbeiter, telefonisch einen Termin zu vereinbaren, um die Stromrechnung zu prüfen.
    Die NEW empfiehlt allen Betroffenen, niemandem Zugang ins Haus oder in die Wohnung zu gewähren, dessen Anliegen unklar ist oder der sich offiziell nicht ausweisen kann.
    Alle NEW-Mitarbeiter verfügen über Dienstausweise, die sie den Kunden unaufgefordert vorzeigen.
    Bei Fragen können sich betroffene oder verunsicherte Kunden unter 02166 558 8604 an NEW-Mitarbeiter wenden (montags bis donnerstags von 09:00 bis 18:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr).

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  • „Tag der Pflege“ – Weiterentwicklung der Pflegegesetze notwendig

    „Tag der Pflege“ – Weiterentwicklung der Pflegegesetze notwendig

    „Pflege geht uns alle an und die Weiterentwicklung der Pflegeversicherung ist ein wesentlicher Baustein, um auch in Zukunft gute Pflege gewährleisten zu können und das Vertrauen in eine gute Versorgung im Alter zu stärken. Dabei hat die SPD in dieser Legislaturperiode schon viele deutliche Verbesserungen für Pflegende, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen erreicht“, betont die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel zum heutigen „Tag der Pflege“.
    Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz wurde das Leistungsspektrum der gesetzlichen Pflegeversicherung deutlich ausgeweitet. Dadurch erhalten Pflegedürftige in Deutschland bereits seit dem 1.1.2015 mehr Leistungen. In der ambulanten und stationären Pflege wurden die Leistungen ebenfalls erhöht. Pflegende Angehörige werden besser entlastet, indem die Unterstützungsangebote für die Pflege zu Hause ausgeweitet wurden. Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöhte sich deutlich. Zusätzlich wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.
    Mit dem Pflegestärkungsgesetz II wurde die umfassendste Änderung der Pflegeversicherung vorgenommen, indem ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt wurde. Das heißt, die bisherigen drei Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Damit wird der individuelle Bedarf bei Pflegebedürftigen sehr viel genauer ermittelt. An Demenz erkrankte Menschen etwa bekommen nun erstmals auch Unterstützung. Sichergestellt ist, dass niemand mit der Umstellung schlechter gestellt werden kann – viele aber besser. Zudem müssen Menschen, die im Heim gepflegt werden, künftig keine Steigerung des pflegebedingten Eigenanteils mehr befürchten.
    „Mit dem Pflegestärkungsgesetz III, das wir in diesem Jahr beschließen möchten, wird die Rolle der Kommunen sowie die Pflegeberatung vor Ort deutlich gestärkt, damit Hilfe auch dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird“, erklärt Yüksel mit Blick auf die Zukunft: „Mit dem Pflegeberufereformgesetz möchten wir den Pflegeberuf deutlich attraktiver machen und mehr Menschen für dieses so wichtige Berufsfeld gewinnen.“

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  • Aktualisiert: Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkasse Pescher Straße

    Aktualisiert: Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkasse Pescher Straße

    Heute Morgen gegen 09:50 Uhr betrat ein Unbekannter den Schalterraum der Stadtsparkasse auf der Pescher Straße in Hardterbroich-Pesch. Er bedrohte die anwesenden Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

    showbin.htxEntgegen erster Annahmen blieb der Täter ohne Beute.

    Er verließ fluchtartig den Tatort. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.

    Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Schlanke, sportliche Erscheinung, ca. 165-175cm groß. Er trug blaue Oberbekleidung, eine dunkle Basecap, eine Sonnenbrille und dunkle Sneakers mit auffallend weißen Sohlen. Er hatte helle Haut, kurze Haare und sprach deutsch ohne Akzent.

    Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die den Täter vor oder nach der Tat bemerkt haben und Angaben zu seinem weiteren Fluchtweg machen können. Hinweise an 02161-290.

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