Autor: Harald Wendler

  • Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Polizei: Neuer Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt

    Nachdem Peter Spiertz in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden ist, stellte Mönchengladbachs Polizeipräsident Mathis Wiesselmann den neuer Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor.

    Am 1. Juni hat Wolfgang Röthgens seine neue Tätigkeit aufgenommen.
    Der gebürtige Viersener, in Mönchengladbach aufgewachsen, ging schon 1979 zur Polizei und sagt auch heute noch: “Polizist zu sein, ist ein sehr schöner Beruf”. Man merkt ihm an, das ist für ihn keine leere Worthülse.

    Über verschiedene Leitungsfunktionen, seit 1992 bei der Polizei Mönchengladbach, erhielt er unlängst das Angebot zur Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nach nur kurzer Zeit des Überdenkens nahm er das Angebot an und freut sich auf diese verantwortungsvolle Aufgabe in Mönchengladbach.

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  • Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    Schachlegende Garry Kasparov zu Gast in Mönchengladbach

    In den Mittagsstunden des 2. Juni spielte Garry Kasparov mal eben ein Simultan Turnier gegen 16 handverlesene Schachspieler aus Mönchengladbach. Zugegeben, die stärksten Spieler aus der Stadt fehlten und die Damenfigur ebenfalls.
    Sport- und Kulturdezernent Dr. Gerd Fischer war mit von der Partie, mußte sich jedoch wie alle Mitkämpfer letztlich geschlagen geben. Er gab alles.
    Am Abend erschien Kasparov gutgelaunt ohne seine mittäglich ernste Miene, um vor etwa 1000 Zuhörern einen Vortrag zum Thema:” The Master Game: What Leaders Can Learn from Chess”.
    Kasparov ist davon überzeugt, dass “der Kern des Erfolgs in allen Bereichen die Kraft der Intuition ist und die Fähigkeit, diese gekonnt zu nutzen und umzusetzen.”
    16-06-02-kasparow-0824Nach seinem höchst interessanten Vortrag diskutierten Kasparov und Moderator Stefan Schulze-Hausmann aktuelle politische Themen, vorrangig zum Kreml-Chef Putin und seiner Ostpolitik.

    Garry Kasparov bereist als Vortragsredner die ganze Weit. Er spricht über Innovation, Strategie und maximale mentale Performanz. Der 52jährige ist auch ein unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein umtriebiger Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und weiteren Publikationen weltweit für Aufsehen sorgt.

    Das aktuelle Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel “Warum wir Putin stoppen müssen- Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen”.
    Vor ein paar Tagen erschien in der New York Daily News sein vielbeachteter Artikel zu Donald Trump.
    Kasparov warnt darin seine Leser, Trump als US-Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen und sieht dessen geschmacklose Verbalattacken als “eine von mehreren Eigenschaften, die der Amerikaner mit dem russischen Diktator Vladimir Putin gemein hat.” Kasparov schreibt regelmäßig Artikel und Aufsätze für The WallStreet Journal, The New York Times, The Financial Times, The Daily Beast und weitere Publikationen.
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    Schirmherr Christian Weber von der real,- SB Warenhaus GmbH bedankte sich für die offenen Worte des ehemaligen Schachweltmeisters und verabschiedete ihn unter starkem Applaus aus dem Publikum.
    Der Besuch Kasparov´s wurde ermöglicht durch den Initiativkreis Mönchengladbach, ein Zusammenschluß von 32 führenden Unternehmen der Stadt.

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  • Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session  Mit Video

    Hoffest: Vorstellung der Prinzenpaare für die kommende Session
    Mit Video

    An diesem fröhlichen Abend hatten sie eine Menge zu tun: MKV-Präsident Bernd Gothe und seine Helferinnen Heike Baumanns und Gaby Keßel.
    Mit etwas Wehmut wurden zuerst die Prinzenpaare des vergangenen Jahres verabschiedet, obwohl, sie sind noch bis zur Prinzenproklamation der neuen Paare am 11.11.2016 im Amt.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0888Kinderprinz Philipp I. (Schmitz) und Kinderprinzessin Anna-Leonie (Pütz) haben offensichtlich dieses Jahr ihrer Herrschaft genossen und gleichzeitig vieles für ihr Leben dazugelernt. Der Dank des MKV ist ihnen gewiß, die etwa 300 anwesenden Mitglieder und Gäste dankten ihnen mit großem Applaus.

     

     

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0896Prinz Michael II. und Prinzessin Niersia Monika wurden anschließend freudig empfangen.
    Prinz Michael II. resümierte: ” Durch volle Sääle mit begeisterten Menschen zu laufen, das hat was”.
    Prinzessin Niersia Monika: ” Wir haben auch für einen sozialen Zweck gesammelt. Das Ergebnis wird demnächst bekannt gegeben”.

     

    Nun war es an der Zeit für Neues.
    Das designierte Kinderprinzenpaar war an der Reihe.
    Cedric Glasmacher als Prinz Cedric I. und Vanessa Assmann als Prinzessin Vanessa I. wurden dem Puklikum vorgestellt.
    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0921Cedric Glasmacher wurde am 01.07.2001 in Mönchengladbach geboren und wohnt mit seinen Eltern Christiane und Christian Glasmacher sowie seiner älteren Schwester Cindy in Kleinenbroich.
    In der folgenden Session besucht er die 10. Klasse der Gesamtschule Volksgarten in Mönchengladbach. Lieblingsfächer sind Mathe und Musik.
    Sowohl im Sommer- als auch im Winterbrauchtum ist seine Familie schon seit Jahren aktiv. Dieses Jahr hat er
    sogar bei den Tellschützen in Kleinenbroich den Vogel von der Stange geschossen und ist im Mai zum Tellschützenkönig gekrönt worden. Er tanzt seit 2005 mit viel Spaß an der Freud’ und ist seit zwei Jahren auch Kommandant der Juniorengarde. Als Fan der Borussia geht er gerne ins Stadion und freut sich natürlich schon riesig darauf, als Kinderprinz auf dem Fußballfeld zu stehen.
    Cedric Glasmacher singt und lacht gerne und freut sich sehr, in der kommenden Session 2016/2017 mit seiner Prinzessin Vanessa Assmann und allen Jecken Spaß zu haben.

    Vanessa Assmann wurde am 04.11.2002 in Mönchengladbach geboren.
    Sie wohnt mitihren Eltern Daniela und Thomas Assmann in Mönchengladbach-Lürrip.
    Bereits im Alter von 3 ½ Jahren war sie – bis auf eine kleine Pause – Mitglied
    der KG Halt Uut Pesch. In der Session 2013/14 durfte sie dort auch schon Kinderstadtteilprinzessin sein.
    Seitdem ist es ihr Traum, Kinderprinzessin der Stadt Mönchengladbach zu werden.
    Nach den Sommerferien wwird sie die 9. Klasse des Gymnasiums Korschenbroich besuchen. Lieblingsfächer
    sind Sport und Englisch. Natürlich ist das Tanzen immer noch ihr größtes Hobby.
    Zudem ist sie ein großer Fan vom VfL Borussia Mönchengladbach.
    Jetzt freut sich Vanessa riesig auf die Session 2016/17 mit ihrem Prinzen Cedric.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-0924Dann kamen sie, das neue Prinzenpaar für die Session 2016/2017.
    Darüber war bereits gemunkelt und in verschiedenen Medien geschrieben worden:

    Barbara und Norbert ….
    ihre Daten im Telegrammstil hier

     

    Den ausführliche Lebenslauf und warum sie Prinzenpaar werden wollen, lesen Sie hier

    Man merkt dem Paar die Lust auf Karneval sofort an. Auch Präsident Gothe vermochte mit seinem Einstiegsthema Auto-Nummern-Schild RY den Spaß nicht zu verderben. Sofort erhielt er den nötigen Gegenwind und beendete nur zu gerne das auch die Zuschauerschaft spaltende Thema.
    Dann lief alles wie am Schnürchen, Bude/Gersmann lieferten einen humorigen Sketch (im Video zu hören) ab und hatten die Anwesenden insgesamt begeistert.

    16-06-03- prinzenpaarvorstellung-1008Das Sahnehäubchen war der überraschende Besuch des Clown-Trompeters Bruce Kapusta der die Stimmung entgüldig nahe an den Sidepunkt brachte.

    Eine großartige Vorstellung selbst für Nicht-Karnevalisten.

     

     

     

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  • Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Am Ende gewinnt: Garry Kasparow

    Mucksmäuschen still war es im Kaisersaal der Kaiser-Friedrich-Halle beim Simultan-Schachturnier, als Garry Kasparow gegen 16 Mönchengladbacher Schachspieler antrat.
    Nicht einmal 10 Jahre alt war sein jüngster Gegener, der älteste am Brett hatte sicher 70 Lebensjahre vorzuzeigen.
    Es kam wie es kommen mußte: Niemand konnte die Schach-Legende Kasparow schlagen.

    16-06-02-kasparow-0764Immerhin hatte ein 11-jähriger Schachspieler fünfzig Züge mithalten können, der Mönchengladbacher Dezernent Dr. Fischer mußte als letzter mit über 50 Zügen die Segel streichen, erst nachdem sich Kasparow voll auf diesen starken Gegner konzentrieren konnte.

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  • „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    „Integrationsarbeit vor Ort wird mit ‚KommAn-NRW‘ deutlich gestärkt“

    Die Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig eine noch stärkere Rolle bei der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden übernehmen.
    Deshalb werden die aktuell 52 Zentren vom Integrationsministerium über das Programm „KommAn-NRW“ personell verstärkt.

    „Mit den Integrationszentren sind wir in NRW deutlich besser aufgestellt als andere Länder. Um die Arbeit weiter zu unterstützen, wird jede Einrichtung zusätzlich Geld für mindestens eine weitere Stelle und auch für Sachkosten erhalten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges. „Mönchengladbach kann insgesamt bis zu rund 97.000,00 € beantragen.“

    Insgesamt fließen in diesem Jahr rund 13 Millionen Euro für „KommAn-NRW“, davon sind 7,7 Millionen Euro für die Stärkung des Ehrenamtes vorgesehen.
    Das Geld aus „KommAn-NRW“ kann bei der Bezirksregierung Arnsberg über das dort angesiedelte Kompetenzzentrum für Integration (KfI) abgerufen werden.
    Beratend ist hier die landesweite Koordinierungsstelle für Kommunale Integrationszentren (www.kommunale-integrationszentren-nrw.de) zuständig.

    Vor Ort arbeiten die Kommunalen Integrationszentren hierbei eng mit den Partnern der Integrationsarbeit – wie der Freien Wohlfahrtspflege, den Migrantenselbstorganisationen und den Flüchtlingsinitiativen – zusammen.

    Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will mit dem Aktionsprogramm Städte und Gemeinden sowie ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen noch stärker bei den anstehenden Integrationsaufgaben unterstützen. Mit „KommAn-NRW“ sollen in möglichst allen Städten und Gemeinden „Ankommenstreffpunkte“ initiiert oder bestehende Treffpunkte gefördert werden.

    Dort sollen auch Ehrenamtliche mit Unterstützung des Landes NRW den Geflüchteten eine Grundorientierung in ihrem neuen Umfeld geben. Das betrifft alle örtlichen Bereiche von Schulangeboten bis hin zu Sportaktivitäten. Auch sollen mit Unterstützung des Landes NRW Grundwerte des Zusammenlebens wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das friedliche Miteinander der Religionen in Deutschland vermittelt werden.

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  • Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Mönchengladbach bekommt einen Helmut-Freuen-Ring
    Straßenbenennung nach früherem Oberstadtdirektor

    Nach dem vor acht Jahren verstorbenen Oberstadtdirektor Helmut Freuen soll eine Straße benannt werden.
    Nach einer Empfehlung des Planungs- und Bauausschusses an den Rat soll eine Erschließungsstraße zu einem Neubaugebiet an der Heinrich-Pesch-Straße zukünftig Helmut-Freuen-Ring heißen.

    Helmut Freuen wurde nach der kommunalen Neugliederung durch den Rat 1975 zum ersten Oberstadtdirektor der neugebildeten Stadt Mönchengladbach gewählt. Nach seiner Wiederwahl war er bis 1994 in dieser Funktion tätig. Helmut Freuen starb am 14. November 2008. Eine Entscheidung über die Straßenbenennung trifft der Rat am 16. Juni.
    (pmg)

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  • Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Präventionskonzept HOME soll gesamtstädtisch vernetzt werden

    Als „effektiv“, „vorbildlich“ und „wegweisend“ lobt die CDU-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss und Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber das Präventionskonzept HOME, das auch sechs Jahre nach seiner Einführung weiterhin überregionale Aufmerksamkeit auf sich zieht: „Das Home-Projekt ist eine Mönchengladbacher Erfolgsgeschichte. Es ist daher richtig, darüber nachzudenken, es enger mit gleichgelagerten Hilfsangeboten zu verzahnen und als präventives Dach stadtweit aufzuspannen. Ziel ist es, ein Netz mit einem klaren Grundmuster zu weben: Prävention, Vorbeugung und Früherkennung. Um jedem Kind in der Stadt die gleichen Chancen auf Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, brauchen wir ein flächendeckendes, stabiles Rahmenkonzept. Es muss eine engmaschige Erfolgskontrolle ebenso umfassen wie eine vertiefte Kooperation zwischen freien Trägern, städtischen Fachbereichen und Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Diesen Weg müssen wir jetzt konsequent weitergehen.“

    Die HOME-Betreuung wird aktuell in Eicken, Mülfort und Rheydt-Mitte angeboten. 27 Kindertagesstätten, Familienzentren und Grundschulen wirken bereits jetzt als verlässliche Kooperationspartner des Projektes, das der Vorbeugung von Problemlagen bei Familien dient und sich an Eltern mit Kindern im Alter von null bis zehn Jahren richtet. Die stark nachgefragten Beratungsangebote reichen von der Einzelfallhilfe bis hin zu Elterncafés, Gruppeninformationen, Sprachförderprogrammen und Informations- sowie Bildungsveranstaltungen. Die nachhaltige Wirkung des Projekts zeigt sich nicht zuletzt auch in fiskalischer Hinsicht: Bereits die derzeitige Home-Beratung führt zu einer deutlichen Senkung der ansonsten erforderlichen Fachleistungsstunden im Bereich der Hilfen zur Erziehung und damit zu einem signifikanten Einspareffekt für den städtischen Haushalt.

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  • Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Weiter Testfahrer für Grüne Wellen gesucht

    Die Stadtverwaltung sucht weiter Autofahrerinnen und –fahrer, die mithelfen wollen, die Ampelsteuerung auf wichtigen Straßenzügen in der Stadt weiter zu verbessern. Wenige Tage nach dem ersten Aufruf haben sich bereits mehr als 60 Interessenten angemeldet. Am morgigen Donnerstag (2. Juni), bietet das Projektteam eine weitere Infoveranstaltung um 18.00 Uhr im Rathaus Rheydt, Raum 2028, an.

    Ziel des Projektes ist es, die Fahrtzeiten auf den Grünen Wellen möglichst gering gehalten, Staus an den Lichtsignalanlagen zu vermeiden und dadurch die Umwelt zu schonen. Dazu werden bei der bundesweit bisher einmaligen Aktion 250 Autofahrerinnen und -fahrer mit einem kostenlosen On-Board-Adapter ausgestattet (kurz OBD-Adapter), der sich leicht im Auto installieren lässt. Die so gesammelten Streckendaten werden anonymisiert ausgewertet.

    Wer an der Community teilnehmen möchte, muss „mitbringen“:
    ein Fahrzeug mit Ottomotor ab Baujahr 2001 oder Dieselmotor ab Baujahr 2004; ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android mit Bluetooth-Kommunikation; die Bereitschaft, zwei Monate lang seine im Stadtgebiet stattfindenden Fahrten aufzuzeichnen und anonymisiert zur Verfügung zu stellen.

    Anmeldung
    Wer daran interessiert ist, bei der Optimierung der Ampelsteuerungen zu helfen und die genannten Voraussetzungen an Fahrzeug und Smartphone erfüllt, meldet sich auf der Website www.mg-verkehr.org oder per E-Mail an anmeldung@mg-verkehr.org an und kann den OBD-Adapters bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach, Rathaus Rheydt, Am Neumarkt, Eingang F, 4. Stock, Zimmer 457, abholen.
    Außerdem müssen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am enviroCar-Server als Mitglied der Community anmelden und die enviroCar-App auf dem Smartphone installierte. Wer Fragen zur Teilnahme hat, kann Steffen Lippe bei der Stadtverwaltung unter der Rufnummer 02161 25–9053 montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr erreichen.

    Weitere Infos zum Projekt, zur eingesetzten Technik und zum Datenschutz gibt es auch auf der Webseite www.mg-verkehr.org

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  • Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Zingsheim und Dr. Wolkowski treten für die Grünen an

    Bei den Mönchengladbacher Grünen laufen die Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf 2017 auf Hochtouren. Auf ihrer Hauptversammlung am 31. Mai wählten die Mitglieder des Kreisverbandes ihre Bewerber*innen um die Direktkandidatur für die Landtagswahlbezirke Mönchengladbach Süd und Nord.

    Für den Landtagswahlbezirk I (Mönchengladbach-Süd) wurde die Lehramtsstudentin Lena Zingsheim gewählt. Die 22 jährige Sprecherin der Grünen Jugend Mönchengladbach ist zugleich Vertreterin im Stadtbezirk Süd. Neben den Themen Bildung und Inklusion steht für sie die Stilllegung der Atomkraftwerke im Vordergrund. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Zingsheim, die sich auch bei der Grünen Jugend NRW engagiert, auf Gerechtigkeit im öffentlichen Raum. „Wir müssen den Stadtraum mehr öffnen und Möglichkeiten der Begegnung schaffen. Ein gutes Beispiel ist der neue Marktplatz in Rheydt, wo sich bis in die Nacht hinein Menschen aller Nationen treffen, zusammen sitzen, Boule oder Fußball spielen.“

    Dr. Boris Wolkowski tritt für den Landtagswahlbezirk II (Mönchengladbach-Nord) an. Der 40-jährige Rechtsanwalt vertritt die Grünen im Rat und ist zudem Vorstandssprecher des Grünen-Ortsverbandes Nord. Für ihn ist die Schärfung des Grünen Profils wichtig. Neben der Energiewende ist dem finanzpolitischen Sprecher die weitere Unterstützung der Kommunen bei ihren Bemühungen der Haushaltkonsolidierung wichtig. „Die zur Zeit vorherrschende gesellschaftliche Debatte ist ein Schritt zurück in die 80er, dem müssen wir mit unseren Vorstellungen einer offenen und für alle Chancen bietenden Gesellschaft begegnen.“ so Dr. Wolkowski.

    Auf ihrer Hauptversammlung konnten die Gladbacher Grünen einen prominenten Mitstreiter aus Düsseldorf begrüßen: Unter dem Motto: „NRW vor den Landtagswahlen 2017“ gab der grüne Landesvorsitzende Sven Lehmann einen Ausblick auf den Landtagswahlkampf und diskutierte mit den Mitgliedern die Wahlkampfstrategien.

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  • Sind wir nur ein Konzern? Wir sind sehr viel mehr

    Nein, die Fachkompetenz der einzelnen Dezernate will Beigeordneter Dr. – Ing. Gregor Bonin nicht antasten, nein, die fachliche Verantwortung bleibt im Dezernat, er möchte jedoch alles hinterfragen und prozessual steuern, er bestimmt die Richtung.
    Ist er der neue „starke Mann“ der Verwaltung? Seine eigene fachliche Kompetenz steht wohl außer Frage. In Frage stelle ich seine soziale Kompetenz und sein Verantwortungsbewusstsein allen Bürgern der Stadt gegenüber. Es sollte größer sein als das eigene Ego, ansonsten ist er für mich der falsche Mann in dieser Position. In den nächsten Tagen gibt es ausreichend Gelegenheit für Bonin, diesen Eindruck zu korrigieren.

    Dr. Bonin nennt es einen schlechten Faktor, wenn in einer Gemeinde mehr Menschen sterben als Kinder geboren werden.
    Genau diese Situation ist es, die er andererseits fördern möchte indem er Baugrundstücke nicht für Familien mit Kindern ausweisen möchte, sondern Familien ohne Kinder den Vorzug gibt.
    Das ist unsozial allen Generationen gegenüber, bedeutet es doch auch, kinderreiche Familien haben geringere Chancen im von Bonin und seinen bauwirtschaftsnahen Parteifreunden in der CDU bevorzugten hochpreisigen Wohnungsbau fündig zu werden.
    In seiner Rede im Bauausschuss ging er mit keinem Wort auf den Sozialen Wohnungsbau ein, er scheint ihm nicht wichtig genug zu sein.
    Das erinnert stark an den Fraktionsvorsitzenden der CDU, auch dieser favorisiert ausschließlich junge, gut ausgebildete Menschen, möglichst kinderlos, als für Mönchengladbach wünschenswerte zukünftige Neubürger.

    Bonin will keine akademischen Übungen veranstalten, will keine Datenerhebungen, gibt zu, die Situation in Mönchengladbach nicht zu kennen („Sie kennen die Situation in dieser Stadt besser als ich“) und glaubt dennoch nur nach Gesprächen mit dem Kämmerer und dem Betrachten der Haushaltsansätze der letzten Jahre, wegweisende Entscheidungen treffen zu können.
    Solches Glaskugelgucken brachte Mönchengladbach schon einmal unter CDU-Verantwortung in eine Schuldensituation, unter der noch immer eine ganze Stadt leidet. Dies scheint Dr. Bonin gerne zu ignorieren, Aufbruch um jeden Preis ist seine Maxime.
    Für Dr. Bonin scheint die Höhe des Sozialetats der Stadt eine Richtschnur zu sein.
    Er will es anders machen. Welche Möglichkeiten zur Veränderung im Sozialetat hat ein Baudezernent? Er verknappt günstige, bezahlbare Wohnmöglichkeiten, fördert dafür Immobilien für gutverdienende Menschen die „nach Mönchengladbach kommen und hier bleiben wollen“ und ignoriert die gesellschaftliche Aufgabe allen Gesellschaftsschichten gegenüber.
    Wollen die Menschen das?

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  • Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin legt seinen “Wunschzettel”  „mg+ Wachsende Stadt“ vor –  leiser Widerspruch der SPD-Fraktion und der Linken (Redetext anbei)

    Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin legt seinen “Wunschzettel” „mg+ Wachsende Stadt“ vor –
    leiser Widerspruch der SPD-Fraktion und der Linken (Redetext anbei)

    Mit einer neuen, dezernatsübergreifenden Organisationsstruktur, einer neu definierten Fortentwicklung der Ansiedlungs- und Standortpolitik und der Entwicklung eines konzernübergreifenden Kommunikations- und Marketingkonzeptes soll die unter der Marke „mg+ Wachsende Stadt“ von der Verwaltung, unter Federführung des Planungsdezernenten, erarbeitete Stadtentwicklungsstrategie umgesetzt werden.

    Eine entsprechende Empfehlung zu dem Zukunftspapier, das von dem für das Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt zuständigen Beigeordneten, Dr.-Ing. Gregor Bonin, in den aktuellen Ratszug eingebracht wurde, brachte der Planungs- und Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung (31. Mai) auf den Weg.

    Der Rat wird in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 16. Juni, darüber entscheiden. Für die Umsetzung der Maßnahmen, die ein qualitatives Wachstum der Stadt zum Ziel haben, sind im Haushalt unter dem Posten „Moderne Verwaltung und Demografie Stadt Mönchengladbach“ bis 2019 jährlich 1,5 Millionen Euro eingeplant. Voraussetzungen sind, dass die Bezirksregierung den Haushaltssanierungsplan genehmigt und Stadtkämmerer Bernd Kuckels die Freigabe der Mittel erteilt.

    Mit dem Ziel, die langfristig angelegte Strategie jetzt anzustoßen, sollen im Planungs- und Baudezernat sieben Stellen geschaffen werden, darunter eine unbefristete “Stabsstelle Wachsende Stadt” und sechs auf drei Jahre befristete Stellen im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung für die Aufgaben Bauleitplanung zur Schaffung von Planungsrecht auf vorwiegend städtischen Grundstücken, für die Verkehrsplanung, zur Sachbearbeitung der Stadtteilkonzepte sowie für Fördermaßnahmen im Integrierten Handlungskonzept für den Bereich Alt-Mönchengladbach.

    Mit dem Positionspapier zur Stadtentwicklungsstrategie setzt die Verwaltung den Auftrag des Rates vom Dezember vergangenen Jahres um, die Entwicklung der „wachsenden Stadt“ vor dem Hintergrund der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für deutsche Städte intensiv voranzutreiben.

    Bei den vom Deutschen Städtetag formulierten Tendenzen und Herausforderungen für Städte und Gemeinden handelt es sich unter anderem um soziale Stabilität, Wandel zur Wissensgesellschaft, Klimaschutz / Klimaanpassung sowie Demografiefestigkeit, die auch für die Zukunft Mönchengladbachs entscheidende Rahmenbedingungen bilden.

    In seiner Stellungnahme zum vorgestellten neuen Konzepz des Dezernenten, machte SPD-Fraktionssprecher Thomas Fegers deutlich, das es sehr wohl weitere Faktoren gibt die im Konzept der Verwaltung nicht oder unzureichend vorkommen:

    Seine Rede im Wortlaut:
    1. Mönchengladbach hatte einen Plan:
    ‐ MG 2030 und MG 2030 plus
    Allerdings wollte die damalige politische Mehrheit diesen Plan nicht – die verfolgten einen sehr interessengeneigten eigenen Plan, der Stillstand für viele Jahre bedeutete.
    Kommentatoren sollten diese Tatsache bitte nicht komplett ausblenden.

    2. Ja ‐ Mönchengladbach braucht einen Plan und die Konzeption mg+ ist die richtige Antwort auf:
    ‐ Eine Stadtentwicklung als öffentliche Aufgabe
    ‐ Eine Stadtentwicklung für das Allgemeinwohl
    ‐ Eine Stadtentwicklung nicht für diverse Interessengruppen
    ‐ Eine Stadtentwicklung mit klaren und transparenten Leitlinien.

    3. Die Umsetzung erfordert Mut für:
    ‐ Die Einhaltung von Regeln der öffentlichen Beteiligung auch in der Auswahl von Projekten und Maßnahmen:
    Ideen des Masterplans 3.0 sind ein sehr guter aber nicht der einzige Baustein – mg + bezieht richtigerweise andere
    Bereiche ein
    ‐ Die Festlegung von transparenten Kriterien für den noch zu definierenden „Filter“
    ‐ Die Ablehnung von Einzelinteressen, wenn diese nicht in das Konzept mg + passen
    ‐ Eine klare Selbstbindung von Politik und Verwaltung am Konzept mg +.

    4. Ist ausschließlich Stadtplanung = Stadtentwicklung? Antwort: Nein:
    ‐ Stadtplanung ist sehr wichtig für die Qualität des Stadtbildes ‐ muss  uch als Einzeldisziplin dem Ziel
    einer modernen Stadtentwicklung dienen
    Moderne Stadtentwicklung für eine „Wachsende Stadt“ bedeutet auch:
    Fortsetzung der finanziellen Konsolidierung. Ein neuer Schuldenberg für kommende Generationen behindert Wachstum.
    ‐ Moderne Schulgebäude und dem Elternwillen ausgerichtete Bildungsangebote
    ‐ Optimale Kinderbetreuung für Alle
    ‐ Mitnehmen der Menschen, die sich an den Rand gedrängt fühlen – es sind auch Bürger unserer Stadt
    ‐ Moderne kulturelle Einrichtungen
    ‐ Gute Jugend‐ und Sportangebote
    ‐ Mobilität für die Zukunft
    ‐ Stärkung des sozialen Zusammenhalts
    ‐ Schaffung einer lebendigen Stadt.

    5. Erfolg von mg+ hängt wesentlich ab von:
    ‐ Breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft
    ‐ Zuarbeit durch alle städtische Disziplinen
    ‐ Zuarbeit aus allen Fachausschüssen
    ‐ Idee mit Leben füllen
    Fazit SPD‐Fraktion: Endlich loslegen und umsetzen!

    Für die Linke trug der sachkundige Bürger Erik Jansen vor:

    Bei so viel Euphorie, die hier gerade in der Luft liegt muss ich Ihnen sagen, dass ich mich durchaus an den Antrag von CDU / SPD, welcher das ganze Thema losgetreten hat, erinnere.Ich kenne auch Ihre Interviews, die Sie mit den örtlichen Medien geführt haben, Herr Dr. Bonin und ich habe natürlich auch diese Beratungvorlage gelesen – aber nach Ihren Ausführungen gerade, sitze ich hier und denke mir nur:

    „Oh mein Gott, es ist noch viel Schlimmer als ich dachte.“

    Ich möchte Sie alle hier ernsthaft fragen: „Wollen wir unsere Kommune wirklich als einen ‘Konzern Stadt’ sehen?“ Ich sage Ihnen, was eine Kommune für mich ist – für mich ist eine Kommune nämlich das größte real-existierende soziale Netzwerk.

    Wenn Sie die Stadt attraktiver gestalten wollen, dann bin ich dabei;
    wenn Sie für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität sorgen möchten, dann bin dabei.

    Aber ich warne davor, die Stadt Mönchengladbach als eine Marke anzusehen und auch als solche zu behandeln!

    Denn wenn wir das machen, dann vernachlässigen wir existenzielle Aufgaben der Daseinsfürsorge und verlieren die Bedürfnisse der Menschen selber aus den Augen. Nicht unbedingt von den besserverdienenden Menschen, aber durchaus von denjenigen, die finanziell nicht so gut aufgestellt sind.

    Herr Dr. Bonin, Sie haben eben ein paar Beispiele genannt, warum jetzt dir richtige Zeit ist, das Projekt „wachsende Stadt“ anzugehen, da Mönchengladbach sich Ihrer Meinung nach in einem positiven Wandel befände. Sie sprachen da von guten Fußballergebnissen und dem guten Gefühl, dass Mönchengladbach bald einen „Gladbachsee“ bekäme – ich nenne Ihnen mal ein paar Gegenbeispiele:

    • Jedes zweite Kind lebt in Mönchengladbach in einem HartzIV – Haushalt,
    • Wir sind eine der Kommunen in NRW mit der höchsten Arbeitslosenrate bei einem großzügig vorhandenen Angebot an Geringverdienerbeschäftigungen.

    Das sind nur ein paar der wesentlichen Probleme, die wir in Mönchengladbach anzugehen haben und daher steht ihr Ansatz außerhalb jeglicher Verhältnismäßigkeit.
    Was Sie hier betreiben ist Gentrifizierung im ganz großen Stil und wird letztendlich zu höheren Lebenserhaltungskosten führen.
    Daher kann ich Ihnen schon jetzt schon sagen, dass meine Fraktion Ihren Weg nicht mitgehen kann.

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  • Mönchengladbach spricht sich gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort aus

    Mönchengladbach spricht sich gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort aus

    Der Planungs- und Bauausschuss sprach sich soeben einstimmig für eine Ablehnung der Kapazitätserweiterung aus.

    Direkt zu Beginn der heutigen Sitzung ließ Ausschussvorsitzender Horst-Peter Vennen die druckfrische Verwaltungsvorlage im Bauausschuss verteilen und setzte sie mit Zustimmung der Ausschuss-Mitglieder spontan auf die Tagesordnung.
    “Das Thema ist zu wichtig, um nicht darüber zu beraten und eine Empfehlung an die Bezirksvertretung Ost und den Rat abzugeben”, so Vennen.
    Diese Gremien tagen in der nächsten Woche und sollen entgültig über den Antrag entscheiden.

    Darum geht es:
    Der Flughafen Düsseldorf , hat bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtententwicklung und Verkehr des Landes NRW eine Kapazitätserweiterung des Flughafens beantragt. Relevant ist für die Stadt Mönchengladbach insbesondere der Antrag auf Erhöhung der im Voraus planbaren Flugbewegungen in nachfragestarken Zeitstunden am Tage (von 45 plus 2 außerplanmäßige auf 58 plus 2 außerplanmäßige Slots pro Stunde).
    Des Weiteren geht es im Antrag um die Flexibilisierung der Regelung zur Mitbenutzung der Nordbahn sowie bauliche Maßnahmen (hauptsächlich zusätzliche Abstellpositionen).

    Nachfolgende Stellungnahme wird Mönchengladbach durch Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners abgeben:

    Das Mönchengladbacher Stadtgebiet ist vom Lärm des Anflugverkehrs des Flughafens Düsseldorf insbesondere an Tagen mit Ostwindlagen betroffen. Die größte Betroffenheit entsteht dabei in den östlichen Stadtteilen des Stadtgebiets, hier beginnt die Anfluggrundlinie des Flughafens.
    Über dem gesamten Stadtgebiet fädeln die Flugzeuge aus nordwestlicher bzw. südöstlicher Richtung auf diese Grundlinie ein. Auch ein im Lärmaktionsplan der Stadt Mönchengladbach festgesetztes “besonders ruhiges Gebiet” (Hoppbruch) befindet sich im direkten Einflussbereich dieser Anfluggrundlinie.
    Die Kapazitätserweiterung führt zu einer intensiveren Nutzung der Start- und Landebahnen in den nachfragestarken Zeitstunden (vormittags und ab 16 Uhr).
    Mit der neuen Betriebsgenehmigung kommt es in diesen Zeiten zu einer Zunahme der Einzelereignisse auf bis zu 60 pro Stunde und damit zu einer intensiveren und konzentrierteren Lärmbelastung.

    Zudem ist eine Verschiebung von verspäteten Anflügen in den Nachtzeitraum (22- 6 Uhr), aufgrund der Sloterhöhungen im Tagzeitraum, nicht auszuschließen.
    Der Rat der Stadt Mönchengladbach spricht sich aus diesen Gründen gegen eine Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldort in der beantragten Form aus.
    Außerdem erbittet er eine weitere Entlastung des Nachtzeitraums.

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  • Santander Marathon: Sperrungen, Umleitungen, Busverkehr – alle verkehrstechnischen Einschränkungen im Überblick

    Santander Marathon: Sperrungen, Umleitungen, Busverkehr – alle verkehrstechnischen Einschränkungen im Überblick

    Am Samstag, 4. Juni, finden ab 16 Uhr erstmalig die Läufe des Santander Marathon Mönchengladbach statt.
    Die Marathonstrecke ist ein in sich geschlossener Rundkurs von zirka 21 Kilometern Länge.
    Um die Anwohner entlang der Strecke und in den abgesperrten Bereichen frühzeitig zu informieren, weisen Ordnungsamt, Polizei, NEW AG und Veranstalter daraufhin, dass an diesem Tag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im nordwestlichen Stadtgebiet zu rechnen ist und bittet die Verkehrsteilnehmer sich rechtzeitig darauf einzustellen.

    Geparkte Fahrzeuge auf der Strecke:
    Entlang der Strecke gilt bereits ab 6 Uhr ein absolutes Park- und Halteverbot. Die frühzeitige Einrichtung ist notwendig, um eine absolut freie Strecke für den Lauf  gewährleisten zu können. Anwohner und Betroffene werden gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen. Das Ordnungsamt wird den gesamten Streckenabschnitt kontrollieren und falls notwendig noch vorhandene Fahrzeuge entfernen lassen. Schilder weisen auf die betroffenen Abschnitte hin. Die Zufahrt für Polizei und Rettungsdienste bleibt den kompletten Tag über auch auf der gesamten Strecke gewährleistet.

    Die Laufstrecke verläuft entlang der Straßen:
    Am Nordpark, Heidgesberg, Hehn, Louise-Gueury-Straße, Karrenweg, Wehresbäumchen, Am Kirschbaum, Bothenbäumchen, Karrenweg, Vossenbäumchen, Vorster Straße, Roermonder Straße, Poether Weg, Stationsweg, Höfgenweg, Hamerweg, Windmühlenweg, Venner Straße, Annakirchstraße, Lindenstraße, Viersener Straße, Sandradstraße, Alter Markt, Hindenburgstraße, Stepgesstraße, Berliner Platz, Viktoriastraße, An der Landwehr, Konradstraße, Gingterstraße, Engelsholt, Hehnerholt, Parkplatz P5, Am Nordpark, Liverpooler Allee

    Sperrungen und Umleitungen:
    Die Laufstrecke wird von 14.30 bis 23 Uhr komplett für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Eine Umleitung der gesamten Laufstrecke verläuft über die Straßen:

    Gladbacher Straße, Hardter Straße, Hardter Landstraße, Winkelner Straße, Stationsweg, Mürriger Straße, Breiter Graben, Venner Straße, Kärntner Straße, Großheide, Viersener Straße, Schürenweg, Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße, Rathenaustraße, Theodor-Heuß-Straße, Gartenstraße, Limitenstraße, Moses-Stern-Straße, Rheydter Ring, Bachstraße, Dahlener Straße, Stadtwaldstraße, Voosen, Grotherath, Grotherather Straße, Gladbacher Straße

    Laufstrecke und Innenstadt für Busverkehr gesperrt:
    Die Buslinien der NEW werden ab 14.30 Uhr die Haltestellen an der Laufstrecke sowie im gesamten inneren Bereich nicht mehr bedienen. Davon sind zahlreiche Linien und rund 120 Haltestellen im Stadtgebiet betroffen.

    Ein- und Ausfahrten:
    Der innere Bereich der Rundstrecke kann zu jeder Zeit über die Hermann-Piecq-Anlage und Sternstraße erreicht und verlassen werden. Außerdem wird noch eine Notdurchlassstelle an der Aachener Straße/Hehnerholt eingerichtet. Je nach Verkehrsaufkommen ist eine Vollsperung dieser Durchlassstelle notwendig. Verkehrskadetten werden für die Sicherheit der Läufer entlang der Strecke sorgen.

    Die Geschäfte in der Innenstadt und die Parkhäuser (Ausnahme: Parkhaus Abteiberg am Haus Erholung) sind erreichbar.
    Infos zum Santander-Marathon finden Sie auch auf der Webseite www.santander-marathon.de

    NEW Busumleitungen:
    Im Rahmen des Santander Marathons wird die Laufstrecke ab 14.30 Uhr bis voraussichtlich 23 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt. Dies hat erheblicheAuswirkungen auf den Linienverkehr derNEW. Insgesamt 120 Haltestellen im nordwestlichenStadtgebiet können nicht bedient werden.

    Auf der Hindenburgstraße wird in Höhe der Hausnummern 155/157 eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Durch die Umleitungsstrecken kann es zu Verzögerungen im Fahrplan kommen. Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig auf die erheblichen Verkehrsbehinderungen einzustellen und eventuell einen früheren Bus zu nehmen.

    Die elektronische Fahrplanauskunft unter www.new-mobil.de wurde für diesen Tag angepasst und gibt genaue Fahrtinformationen.
    Betroffen von der Sperrung der Strecke sowie von umfangreichen Umleitungen sind folgende Linien:

    –       Linie 003 (der Abschnitt zwischen „Stationsweg“ und „Winkeln“ kann nicht bedient werden),

    –       Linie 007 (der Abschnitt zwischen „Holt Kirche“ und an der „Holter Heide“ kann nicht bedient werden),

    –       Linie 008 verkehrt nur zwischen Europaplatz und Gabelsbergstraße.

    –       Linie 009 (der Abschnitt Ohler zwischen Hephata und Ziegelgrund kann nicht bedient werden),

    –       Linie 010 (der Abschnitt Hamern zwischen Leostraße und Hamern kann nicht bedient werden),

    –       Linie 013/023 (der Abschnitt zwischen Europaplatz und Hardt Verwaltungsstelle kann nicht bedient werden),

    –       Linie 015 (der Abschnitt Hehn zwischen Hehner Straße Brücke und Hardt kann nicht bedient werden)

    –       Linie 017 (der Abschnitt zwischen Europlatz und Am Nordpark kann nicht bedient werden)

    –       Linie 019 (der Abschnitt zwischen Europaplatz und Stakelberg kann nicht bedient werden)

    –       Linie 026 (der Abschnitt zwischen Hardt Verwaltungsstelle und Karrenweg kann nicht bedient werden)

    –       Linie 033 (der Abschnitt Venn zwischen Rönneterring und Breiter Graben kann nicht bedient werden)

    –       Linie SB 83 vom Europaplatz Richtung Elmpt Zollamt fährt eine veränderte Strecke.

    NEW-Shuttleservice zum Santander Marathon:
    Für die Läufer der Marathonstaffel und des 10-Kilometer- Staffellaufes werden Shuttlebusse eingesetzt, um die Teilnehmer vom Nordpark zu den Wechselzonen Hardt und wieder zurück zu bringen. Sobald alle Wettbewerbe abgeschlossen sind, stehen allen Teilnehmern und Besuchern ebenfalls Shuttlebusse zur Verfügung, die in die Innenstadt fahren. Der Shuttlebus für die Marathonstaffel pendelt zwischen dem Nordpark und der Bismarckstraße und der Shuttlebus für die 10-Kilometer-Staffel verkehrt zwischen dem Nordpark und dem Karrenweg.

    Busshuttle Santander-Marathon:
    Die NEW setzt am Samstag, 4. Juni, zum sportlichen Großereignis Shuttlebusse ein.
    Für die Marathonstaffel gelten folgende Abfahrtzeiten im Halbstundentakt:
    ab Nordpark (Haltestelle „Nordpark“) von 15.45 bis 00.15 Uhr ab Bismarckstraße (Haltestelle „Bismarckstraße“, Linie 001) in Richtung Rheydt von 19 bis 00.00 Uhr Startzeiten I Wechselzone Minto: 17.30 bis 19.30 Uhr Startzeiten II Wechselzone II Minto ca: 18.45 bis 21.30 Uhr

    Abfahrtzeiten für die 10-km-Staffel:
    ab Nordpark bis Haltestelle „Hardter Landstraße“ von 14.45 bis 15.30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab Karrenweg bis Haltestelle „Hardter Landstraße“ von 15 bis 15.45 Uhr im 15 Minuten-Takt und von 18 bis 19 Uhr alle halbe Stunde

    INFOBÜRO
    Bei Fragen zur Veranstaltung, Anmeldung, Straßensperren, etc. kann man sich an das Infobüro des Veranstalters wenden. Sie erreichen das Infobüro über:
    E-Mail: info@santander-marathon.de, Telefon: +49 234 87934622

    Am Samstag 4. Juni 2016 steht außerdem von 14 bis 24 Uhr eine Notfall-Hotline zur Verfügung:
    Notfall-Hotline: 0176-65595613 (nur am 4. Juni 2016 von 14 bis 24 Uhr geschaltet)

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  • Der Initiativkreis Mönchengladbach präsentiert: „Pioniere der Welt“ Garry Kasparov – 02. Juni 2016:

    Der Initiativkreis Mönchengladbach präsentiert: „Pioniere der Welt“ Garry Kasparov – 02. Juni 2016:

    Simultan-Schachturnier – 14 Uhr

    16 Vertreter aller Altersklassen aus regionalen Schachverbänden haben sich für dieses Turnier qualifiziert. Bei der Spielerauswahl ist die persönliche Elo-Zahl, die der eines Amateurspielers Klasse A entspricht.

    Was Manager vom Schachspiel lernen können – 20 Uhr

    Garry Kasparov sagt, dass „der Kern des Erfolgs in allen Bereichen die Kraft der Intuition ist und die Fähigkeit, diese gekonnt zu nutzen und umzusetzen.“ Darum geht es bei seinem simultan übersetzten Vortrag „The Master Game: What Leaders Can Learn from Chess”. Im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert Garry Kasparov mit Stefan Schulze-Hausmann über aktuelle Themen.

    Der Initiativkreis lässt den Ex-Schachweltmeister europaweit exklusiv zum Tag in Mönchengladbach einfliegen. Garry Kasparov spricht als globaler Vortragsredner über Innovation, Strategie und maximale mentale Performanz. Der 52jährige ist unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie und ein umtriebiger Menschenrechtsaktivist, der mit seinen Büchern und weiteren Publikationen weltweit für Aufsehen sorgt. Das aktuelle Buch des entschiedenen Kreml-Gegners trägt den Titel “Warum wir Putin stoppen müssen – Die Zerstörung der Demokratie in Russland und die Folgen für den Westen“.

    Schirmherr der Veranstaltung: Christian Weber, real,- SB Warenhaus GmbH
    Moderator: Stefan Schulze-Hausmann

    Tickets für die Veranstaltung um 14 Uhr: 20 Euro. Nur noch Restkarten.
    Tickets für die Veranstaltung um 20 Uhr in den Kategorien 20 und 30 Euro.

     Beide Termine im Vorverkauf unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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  • Polizei sucht eine vermisste 15jährige Mönchengladbacherin

    Polizei sucht eine vermisste 15jährige Mönchengladbacherin

    Die Polizei Viersen bittet um Hinweise auf den Aufenthaltsort einer vermissten 15-Jährigen.
    Am Montag, 30.05.2016, gegen 14.00 Uhr meldete eine Mutter ihre 15-jährige Tochter Bernadette K. als vermisst.

    Die Mutter war mit ihrer Tochter im Bereich Süchteln unterwegs, als diese sich losriss und weglief.
    Bernadette K. ist möglicherweise in suizidaler Absicht unterwegs.

    Die Kleidung des Mädchens dürfte verschmutzt sein, da sie beim Losreißen stürzte.
    Die Vermisste ist etwa 170cm groß und dünn. Sie hat schwarze, lange, glatte Haare.
    Bekleidet war sie zum Zeitpunkt des Verschwindens mit einer schwarzen Lederjacke und schwarzen Leggins mit Blumenmuster an der Seite. Sie trug braune Pumps.

    Die Vermisste hält sich möglicherweise auch im Bereich Mönchengladbach auf.
    Hinweise auf die Vermisste oder ihren möglichen Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat West unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.

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  • „Sporthelfer und Gruppenhelfer bringen mehr Bewegung  in Schule und Verein“

    „Sporthelfer und Gruppenhelfer bringen mehr Bewegung in Schule und Verein“

    Am 1. Juni 2016 findet im Pascal Gymnasium in Grevenbroich das „Sport- und Gruppenhelferforum“ in Nordrhein-Westfalen statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Sekundarschulen (Förderschulen, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien) mit Lehrkräften, Vereinsvertretern und Vertreter/innen der Sportjugend aus Mönchengladbach und dem Kreis Neuss werden teilnehmen. Es handelt sich um eine eintägige Weiterbildungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, die in ihren Schulen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Sportjugend bereits die Ausbildung zum „Sporthelfer“ absolviert haben.

    sport2Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der Sportjugend NRW, der Sportjugend Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, der Bezirksregierung Düsseldorf und dem BKK-Landesverband NORDWEST in Kooperation mit dem Pascal Gymnasium in Grevenbroich. In 20 unterschiedlichen Workshops wird Neues aus Bewegung, Spiel und Sport geboten, und es werden theoretische und praktische Fragen rund um das Aufgabenfeld des Sporthelfers/Gruppenhelfers behandelt.

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  • Fahrradverleih für Flüchtlinge in MG-Dohr: Ein Stück Freiheit mit dem Rad

    Fahrradverleih für Flüchtlinge in MG-Dohr: Ein Stück Freiheit mit dem Rad

    Ahmed B. aus dem Irak ist seit einiger Zeit in der Alten Schule in Mönchengladbach-Dohr untergebracht.
    Er nimmt an Deutschkursen teil, ansonsten ist sein Leben nicht sehr ereignisreich. Das Warten auf Anerkennung als Asylbewerber bremst ihn aus. Er deutet auf die Rundung in seiner Körpermitte. „Schlafen, Schule, Essen – Bauch!“ sagt er, und: „Fahrrad ist gut für mich!“

    Seit nunmehr drei Wochen können die Bewohner der Alten Schule in Dohr Fahrräder ausleihen, die von einem Team aus Ehrenamtlern aufgearbeitet wurden. Vom guten alten Hollandrad über Trekkingräder, Mountainbikes bis hin zu Kinderrädern – das Angebot ist so breit wie die Spendenbereitschaft in der Gladbacher Gesellschaft. Und die Räder werden wirklich benötigt. Die Kinder im Haus fahren damit zur Schule; die Erwachsenen, die zum Deutschunterricht in die Gladbacher City müssen, sind froh, dass sie jetzt nicht mehr fast eine Stunde mit dem Bus umherschaukeln und 2 Mal umsteigen müssen, sondern in 20 Minuten vor Ort sind. Hinzu kommen die Ämterbesuche und Einkäufe, die mit dem Rad leichter zu bewältigen sind, und das Bedürfnis, sich zu bewegen, die neue Umgebung kennenzulernen – frei zu sein.

    „Steffen, kannst Du mal eben hier eine neue Klingel dranmachen?“ – „Jochen, ist das Rad Nr. 10 jetzt wieder ok?“ – „Leonie, bitte geh doch mal mit rauf und lass Dir zeigen, wie Rashid fährt!“ – „Kann Mardan mal eben einen Schraubenzieher haben? Seine Klingel muss festgezogen werden!“ Im Fahrradkeller bricht schnell ein freundliches Chaos aus, wenn der Verleih geöffnet hat. Jeder möchte sich eines der 17 Räder sichern, die der Verleih derzeit anbietet und die jeweils für eine Woche verliehen werden. Jeder Nutzer muss zuerst ein Mal auf dem Schulhof vorführen, dass er sicher auf dem Rad unterwegs ist – z.B. fahren, bremsen, Handzeichen geben kann. Dann ein bisschen Papierkram erledigen wie Name, Zimmer, Rückgabedatum, das Faltblatt mit den Verkehrsregeln aushändigen, Warnweste und Helm wenn gewünscht – und gute Fahrt!!! „Die Jungs waren echt begeistert bei der Sache und hatten auch Spaß bei ihren Proberunden auf dem Schulhof“, berichtet die Verleiherin Sylvia Borghoff. Auch wenn es lebhaft bis unübersichtlich zugeht, wenn die Sprachbarrieren hoch sind und die Kommunikation holprig ist – die Stimmung bei allen Beteiligten ist von Geduld und Verständnis geprägt. „Es ist schön zu sehen, wie glücklich die Menschen sind, wenn sie das Fahrrad bekommen und auf dem Schulhof ihre ersten Runden drehen. Ich habe auch letztens zwei von ihnen durch Rheydt fahren sehen –  toll, dass wir ihnen diese Mobilität ermöglichen können!“ schwärmt Leonie Wilms, die bei den Verleihern mithilft.

    Das Angebot für ein intensiveres Radfahrtraining, das vor dem Start des Verleihs von der ehrenamtlichen Sportgruppe in Dohr gemacht worden war, fand keine Resonanz unter den Bewohnern der Alten Schule. Bald wurde klar, warum: Die Nutzer sind ausschließlich Männer, die bereits gut fahren können. „Das deckt sich mit den Erfahrungen, die laut  ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) in anderen Städten in NRW gemacht wurden. Auch dort sind es überwiegend die Männer, die Räder nutzen“, sagt Ruth Hobus, die am „Runden Tisch zum Thema Flüchtlinge“ des ADFC teilnimmt. „Um auch Frauen ein Stück Freiheit mit dem Rad zu ermöglichen, werden wir sie demnächst direkt ansprechen und dann in ganz kleinen Gruppen Radfahren unterrichten.“

    Auch die Polizei MG unterstützt die Initiative Fahrräder für Flüchtlinge. In Kürze wird sie eine Veranstaltung durchführen, bei der ehrenamtliche Verkehrstrainer geschult werden, die dann an den Flüchtlingsheimen der Stadt MG Trainings für Neuankömmlinge abhalten können. „Unabhängig davon, wie gut jemand Rad fahren kann, ist es fast unausweichlich, dass es zu Gefahrensituationen kommt, weil der Straßenverkehr bei uns eben deutlich anders als in den Herkunftsländern funktioniert“, so Ruth Hobus. „Wir wollen nicht darauf warten, bis was passiert, wir wollen vorbeugen. Für solche Trainings können wir aus dem gesamten Stadtgebiet noch Unterstützer brauchen.“

    Das Ziel, den Zuwanderern Mobilität mit dem Rad zu ermöglichen, findet große Unterstützung:  Aus dem ganzen Stadtgebiet waren seit Herbst 2015 gebrauchte Räder gespendet worden; der ADFC stellt Faltblätter mit den wichtigsten deutschen Verkehrsregeln für Radfahrer zur Verfügung, vom ADAC und der Verkehrswacht kamen Warnwesten, die Schüler der Montessori-Schule sammelten Helme.

    Und schließlich konnten aus Geldspenden Werkzeug und Ersatzteile angeschafft werden – vor allem dank der großzügigen Spende i.H. von 750€  von Torben Schultz, der als Abgeordneter der Linken im Stadtrat im Aufsichtsrat der NEW mobil&aktiv sitzt und einen Teil der damit verbundenen Aufwandsentschädigung gespendet hat.

    FfF-Dohr wurde im Winter 2015 gegründet und hat derzeit etwa 10 Mitglieder, überwiegend aus der Dohrer Nachbarschaft. Seit Anfang Mai läuft der Verleih von Fahrrädern an Flüchtlinge. Es gibt in Deutschland inzwischen über 300 ähnliche Projekte – diese Seite im Internet zeigt eine eindrucksvolle Landkarte mit allen Standorten: http://itstartedwithafight.de/2015/09/04/fahrraeder-fuer-fluechtlinge/ .

    Die Initiative Fahrräder für Flüchtlinge kann noch Unterstützung brauchen:

    • Wer Lust zum Schrauben und immer mal wieder ab 2 Stunden Zeit hat, ist im Team der Schrauber FfF-Dohr willkommen.
    • Fahrräder, die noch (halbwegs) verkehrssicher sind, werden nach Rücksprache gern beim Spender besichtigt und abgeholt. Aus Platzgründen werden derzeit keine Schrotträder zum Ausschlachten mehr angenommen und überzählige Räder werden an andere Initiativen in MG weitergegeben.
    • Unfallfreie Fahrradhelme und Kindersitze sowie Fahrradkörbe und weiteres Fahrradzubehör können gespendet werden.
    • Trainer aus dem ganzen Stadtgebiet MG für die monatlich bis zweimonatlich geplanten Verkehrssicherheitstrainings können kurzfristig an der Schulung der Polizei teilnehmen

    Unternehmen oder Privatpersonen, die sich finanziell engagieren möchten, können das Spendenkonto der Evangelischen Kirchengemeinde Rheydt bei der Sparkasse Rheydt nutzen:
    IBAN: DE70 3105 0000 0000 0294 05
    Stichwort: Flüchtlingshilfe Dohr Fahrradverleih.
    Die Kirchengemeinde stellt bei Bedarf auch Spendenquittungen aus. Dazu sollte die Überweisung die volle Adresse des Spenders tragen. Rechnungen für Sachspenden von Firmen sollten den Vermerk tragen „wird als Sachspende verbucht“.

    Kontakt für Mitarbeit in Dohr: fff-dohr@gmx.de

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  • Öffentliche Vortragsreihe zur Geldpolitik

    Öffentliche Vortragsreihe zur Geldpolitik

    Vor wenigen Wochen hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf das historische Tief von null Prozent gesenkt. Das wirft Fragen auf, die Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen betreffen.
    Am 9. Juni startet die Vortragsreihe „Offene Hochschule: Ökonomie“ am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Dort werden Antworten auf finanz- und volkswirtschaftliche Fragen gegeben.

    In der Auftaktveranstaltung referieren Dr. Harald Loy, Deutsche Bundesbank, und Dr. Arnd Verleger, Santander Consumer Bank AG zu einer „Politik des billigen Geldes“ der Europäischen Zentralbank. An die Vorträge schließt sich eine Diskussionsrunde an, in der die Konsequenzen für die Finanzwirtschaft erörtert werden. Auch die Kritik, mit der sich die EZB aufgrund ihrer Politik konfrontiert sieht, wird Gesprächsthema sein.

    „Geplant ist, dass wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe ein bis zwei Vorträge pro Semester anbieten. Es sollen dabei alle unterschiedlichen Perspektiven der derzeitigen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank vorgestellt und miteinander diskutiert werden“, so Dr. Martin Wenke, Professor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.

    Eingeladen sind alle, die sich für das Thema interessieren und an einer Diskussion zum Thema teilnehmen möchten.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in der Richard-Wagner-Straße 97, Gebäude S, Raum S301 (Senatssaal).

    Wann:

    Donnerstag, 9. Juni 2016, 18 – 20 Uhr:
    Die Perspektive der Deutschen Bundesbank. Dr. Harald Loy, Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung NRW, Düsseldorf

    Die Perspektive der Privatbanken. Dr. Arnd Verleger, Mitglied des Vorstandes Santander Consumer Bank AG, Mönchengladbach

     

    Wo: Hochschule Niederrhein, Richard-Wagner-Straße 97, Gebäude S, Raum S301 (Senatssaal)

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