Walter Maaßen und seine „BORDERLAND Jazzband“ überzeugte am Sonntag rund 500 Besucher mit musikalischen Highlights aus der Geschichte der Jazzmusik.
Für „pro familia“ wurde an diesem Tag 900 Euro gespendet. Der Verband nutzt das Geld für Beratungen rund um die Themen Sexualität, Partnerschaft und Familienplanung.
Der NEW-Musiksommer zieht seit seiner Premiere im Sommer 1999 jährlich mehrere tausend Besucher an. Jedes Jahr finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe sechs Konzerte in der Konzertmuschel des Bunten Gartens in Mönchengladbach und zwei weitere auf dem Vorplatz der Städtischen Galerie im Park in Viersen statt.
Der musikalische Genuss ist kostenlos.
Bei allen Konzerten wird für verschiedene soziale Einrichtungen und deren Projekte gesammelt.
Autor: Harald Wendler
-

Walter Maaßen und seine „BORDERLAND Jazzband“ erzielen 900 Euro Spendenerlös
0 – 0 -

„Stadtradeln 2016“ startet am 4. September – jeder kann mitmachen
„Stadtradel-Star 2016“ ist Lena Sapper: Die Mönchengladbacher Moderatorin und TV-Journalistin wird drei Wochen lang komplett auf das Auto verzichten und regelmäßig auf www.stadtradeln-mg.de und im Lokalfernsehen über ihre Erfahrungen ohne Auto berichten.
„Ich bin oft mit dem Auto unterwegs, wenn ich zu einem Drehtermin muss. Denn das Kameraequipment kann man schlecht mit dem Fahrrad transportieren. Dabei fahre ich viel lieber mit dem Rad. Vor allem im Stadtverkehr ist das viel besser, als im Auto zu sitzen und sich über den Verkehr aufzuregen. Wenn ich morgens mit dem Rad in die Redaktion fahre, hab ich mich schon bewegt und war an der frischen Luft – der perfekte Start in den Arbeitstag. Jetzt beim Stadtradeln werde ich mich aber mal etwas mehr mit dem Thema Fahrrad beschäftigen – und ich bin gespannt, was ich in den drei Wochen so erleben werde“, sagt Lena Sapper über ihre Rolle beim Stadtradeln 2016
Zu der Aktion haben sich bisher 225 Radler angemeldet. Für die Teilnehmer winken wieder jede Menge Sachpreise. Unter anderem wird ein Pedelec verlost. Für die Gruppen werden in verschiedenen Kategorien Wanderpokale verliehen. Dabei soll es neben den fahrradaktivsten Gruppen auch in anderen Kategorien Auszeichnungen, z. B. für die beste Schule und das beste Unternehmen geben. Bei der Premiere im vergangenen Jahr machten 602 Menschen mit und fuhren insgesamt 112.970 km.
Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man auf www.stadtradeln-mg.de.
Wer Fragen hat, kann sich an Klimaschutzmanager Antti Olbrisch, Antti Olbrisch, Telefon: 02161 258266, E-Mail stadtradeln@moenchengladbach.de wenden.
0 – 0 -

Dr. Gregor Bonin spricht über städtische Zukunftsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“
Eintritt für Nicht-Mitglieder des Museumsvereins: 5 EuroAuf Einladung des Museumsvereins Mönchengladbach hält der für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt zuständige Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin am Dienstag, 30. August, um 19.30 Uhr im Museum Abteiberg einen Vortrag mit anschließender offener Diskussion zum Thema „mg+ Wachsende Stadt“. Dabei wird er die von ihm neu erarbeitete Stadtentwicklungsstrategie den Bürgern, Gewerbetreibenden sowie Kulturinteressierten der Stadt vorstellen.
Kerninhalt der Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ ist das Ziel, zukünftig und langfristig qualitatives Wachstum für Mönchengladbach zu erreichen, verbunden mit einer Neuausrichtung der Stadtentwicklung. Dies geht mit der Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Organisationsstruktur, der Fortentwicklung der Ansiedlungs- und Standortpolitik sowie der Entwicklung eines konzernübergreifenden Kommunikations- und Marketingkonzepts einher. Ziele sind die Stärkung des Lebensraums und der sozialen Strukturen in Mönchengladbach, die Verbesserung der Umweltbedingungen, die Stärkung des Wirtschaftsstandorts sowie die Aufwertung der Standortfaktoren Kultur, Sport, Wissenschaft, Bildung und Infrastruktur. Mit den im gesamten Stadtgebiet angestoßenen Projekten bildet die Wachstumsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ den Handlungsrahmen für alle Akteure innerhalb des Konzerns Stadt Mönchengladbach für die Zukunft.
Die Vortragsveranstaltung findet im Vortragssaal des Museums Abteiberg, Abteistraße 27, statt.
Eintritt für Mitglieder des Museumsvereins frei. Für andere Interessenten fünf Euro / reduziert drei Euro. (pmg/sp)0 – 0 -

Forschungsprojekt befasst sich mit Situation der Reinigungskräfte an Krankenhäusern
Über die Situation von Reinigungskräften in Krankenhäusern gibt es bisher wenig verlässliche Daten. Dabei sind sie ein wichtiger Bestandteil eines jeden Krankenhauses.
Gerade in diesem Arbeitsumfeld bestehen viele potentielle Gefahrenquellen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sei es durch körperliche Überbelastung oder aber auch Infektionen.Das Institut A.U.G.E. (Arbeitsschutz, Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Effizienz) der Hochschule Niederrhein untersucht nun die Arbeitsbedingungen von Reinigungskräften im Krankenhaus.
Das einjährige Projekt wird von der Berufsgenossenschaft Wohlfahrt und Pflege (BGW) mit 47.000 Euro finanziert und von Professor Dr. Monika Eigenstetter geleitet.„Das Projekt soll die möglichen Selbst- und Fremdgefährdungen der Reinigungskräfte im Arbeitsprozess analysieren. Über Reinigungskräfte gibt es wenig wissenschaftliche Arbeiten, obwohl sie eine sehr große Gruppe an Beschäftigten stellen. Wir sind dankbar, dass sich die BGW für diese Arbeit interessiert und uns finanziert, auch wenn Reinigungskräfte nicht zu ihrer Kernklientel gehören“, sagt Eigenstetter, die auf eine eigene Krankenhaus-Vergangenheit zurückblicken kann. Zwischen 1987 und 1996 hat die Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie als Diplomkrankenschwester im Krankenhaus gearbeitet.
Nach einer Statistik des Bundesgesundheitsministeriums ziehen sich jährlich ca. 400.000 bis 600.000 Patientinnen und Patienten während eines Krankenhausaufenthaltes noskomiale Infektionen zu. Das heißt, sie ziehen sich Infektionen zu, die direkt mit dem Aufenthalt im Krankenhaus in Verbindung stehen. Die deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene geht davon aus, dass bis zu 30 000 Tote durch diese Infektionen verursacht sind. Die Zahl entspricht der Größe einer Kleinstadt.
Neben der Übertragung durch Pflegekräfte und Ärzte, z.B. durch mangelnde Desinfektion der Hände und Arbeitsmittel, sind auch Mängel in der Reinigung ein möglicher Grund; denn dort geht es auch nicht nur um die einfache Entfernung von Schmutz sondern auch um die Beseitigung von potentiellen Krankheitserregern.
Während Pflegekräfte und Ärzte ein gutes Wissen über die vorhandenen Gefährdungen im Krankenhausumfeld haben und sich in der Regel gut davor schützen, ist es um die Reinigungskräfte häufig schlechter bestellt.
Sie sind ungelernt, arbeiten häufig unter Zeitdruck und werden in ihrer Arbeit nicht ausreichend überwacht, was dazu führen kann, flüchtiger zu arbeiten und bestimmte Bereiche nicht ausreichend zu reinigen oder zu desinfizieren. Auch Sprachbarrieren durch den Migrationshintergrund sorgen möglicherweise für eine nicht optimale Reinigungsleistung in diesem sensiblen Arbeitsumfeld.Voruntersuchungen von Studierenden aus den Jahren 2012, 2014 und 2016, betreut von Prof. Ohme (Reinigungstechnik und Objektreinigung) und Prof. Eigenstetter sowie aktuelle Studien z.B. von der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene lassen vermuten, dass Handlungsbedarf besteht.
„Die Ergebnisse unserer Arbeit werden dazu dienen, den Stellenwert der Reinigung in Krankenhäusern ernster zu nehmen“, sagt Eigenstetter.0 – 0 -
Verlängerung der Videobeobachtung im Bereich der Mönchengladbacher Altstadt
Die polizeiliche Videobeobachtung im Bereich der Altstadt Mönchengladbach wird ab dem 1. September 2016 um ein weiteres Jahr verlängert.
Die Auswertung der Kriminalitätszahlen zeigt, dass es sich bei videobeobachteten Bereich nach wie vor um einen Kriminalitätsbrennpunkt handelt.
Auch die zurückliegenden Erfahrungen belegen den präventiven Wert der Videobeobachtung.
Vor diesem Hintergrund ordnete nun Polizeipräsident Mathis Wiesselmann gemäß § 15a Polizeigesetz NRW für ein weiteres Jahr die Videobeobachtung im Bereich der Mönchengladbacher Altstadt an.
Zuvor hatten die im Rat der Stadt Mönchengladbach vertretenen Fraktionen und auch der Polizeibeirat Informationen zur beabsichtigten Verlängerung der Videobeobachtung erhalten und Stellungnahmen abgegeben.0 – 0 -

Volkshochschule: Beratungstag am 1. September
Im bald beginnenden Herbstsemester bietet die Volkshochschule Mönchengladbacher wieder jede Menge Kurse, Workshops und Vorträge.
Das Programmheft für die nächsten Monate ist rund 240 Seiten dick.
Da können Bildungshungrige schon einmal den Überblick verlieren. Deshalb gibt es am Donnerstag, 1. September, von 17 bis 20 Uhr wieder einen Beratungstag in der VHS an der Lüpertzender Straße 85.Hier erhalten die Teilnehmer ausführliche Informationen über das Angebot in den Bereichen kulturelle Bildung, Management und Karriere, Psychologie und Gesellschaft, EDV-Kurse und Fremdsprachen.
Weitere Informationen unter www.vhs-mg.de.
0 – 0 -

Stadtmeisterschaft im Blitz-Schach am 26. August 2016
Die Stadtmeisterschaft im Blitz-Schach wird wie folgt ausgerichtet:
Freitag, 26.08.2016 um 20:00 Uhr
Mensa GHS Dohler Straße
Eingang Olefstraße
41238 Mönchengladbach
Die Stadtmeisterschaft ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mönchengladbach. Anmeldungen sind noch 30 Minuten vor Turnierbeginn am 26. August möglich.
Die Ausschreibung ist unter www.mg-sport.de in der Rubrik „SSB informiert/Kalender 2016“ eingestellt.
Weitere Informationen für die Presse bei unserem Fachwart Schach, Thomas Krause, Tel. 02166/310664.
0 – 0 -

„Sound of Schmölderpark“
Seit 17 Jahren, bietet die Open-Air-Musikreihe „Sound of Schmölderpark“ ihren Besuchern Konzerte der Extraklasse.
In diesem Jahr, am 10. September, unter dem Motto „budike goes Schmölderpark“.
Einige der Musiker haben schon in den 50er und 60er Jahren die Musikszene in Mönchengladbach aktiv mitgestaltet. Jazz, Rock `n` Roll, und Beat sind die Musikrichtungen dieser Zeit.
Diese „All Time Jamsession“ gestalten die Bands – „Hermanns Feuerwehr Kapelle“, „Six For Free“, „Take Five“, die „Jazzbones“ und die jungen Musiker der „Bombing Jacks“.Beginn ist um 16.30 Uhr im Pavillon Schmölderpark. Der Eintritt ist frei.
0 – 0 -

Strahlenzug wirbt für Klimacamp und Demo
Am vergangenen Samstag war das überparteiliche Bündnis Strahlenzug mit einem Infostand am Rheydter Markt, um für das “Klimacamp im Rheinischen Revier” zu werben, das vom 19. bis zum 29. August in Lützerath am Tagebau Garzweiler stattfindet.
Im besonderen Focus stand die Demo mit anschließendem Straßenfest am Samstag, 20. August, denn dazu ist eine gemeinsame Anfahrt von Mönchengladbach aus mit dem Rad geplant.
Das Klimacamp beschäftigt sich in diesem Jahr in Seminaren, Workshops und Vorträgen mit einem sozial verträglichen Ausstieg aus der Braunkohle und einer wachsenden und kreativen Bürgerbeteiligung. Dies sind Themen, die nach Ansicht des Strahlenzugs die Stadt Mönchengladbach besonders angehen.
“Schon bald wird die A61 verlegt und wird im Süden der Stadt für mehr Verkehr sorgen. Etwas später tauchen dann die Bagger am Rande von Wanlo auf. Deswegen sollten alle Mönchengladbacher nach dem Motto ‘Raus aus der Kohle, rein in die Zukunft’ am Samstag zur Demo von Borschemich nach Keyenberg kommen. Danach gibt es noch die Chance zum Austausch beim Straßenfest in Keyenberg.”
Das sagen die Organisatoren zu Inhalten des Klimacamps 2016: „Das Camp richte sich gegen die Zerstörung von Dörfern und Ökosystemen durch den Braunkohletagebau sowie gegen die fatalen Auswirkungen der Kohleverstromung auf das globale Klima. …“, weiterführende Informationen unter http://tinyurl.com/jd4qmnw
Treffen zur gemeinsamen Anfahrt mit dem Rad ist um 13:00 Uhr auf dem Europaplatz. “Wir machen etwa um 13:30 Uhr Station vor dem Rheydter Hbf, wo man auch noch zustoßen kann, und fahren dann im schönen, aber vom Tagebau bedrohten Niersgrünzug über Wanlo nach Borschemich.”
Ein weiterer Infostand vom Strahlenzug findet am Freitag, 19. August, auf der Hindenburgstraße/Ecke Friedrichstraße statt.
Alle Informationen finden sich auch unter www.strahlenzug.de.
Bei Facebook wurde eine Veranstaltung für die gemeinsame Demo-Anreise-Seite erstellt: https://www.facebook.com/events/1163621897035704/0 – 0 -

“Booster” begeisterte mehr als 3.600 Fans
Die musikalische Veranstaltungsreihe der NEW hat auch an diesem Sonntag wieder großen Anklang gefunden und zahlreiche Besucher zur Konzertmuschel hinter der Kaiser-Friedrich-Halle gelockt.
Die Band „Booster“ sorgte für ein unverwechselbares Musikerlebnis für Jung und Alt.
Neben der Tatsache, dass „Booster“ für mehr als 3.600 gut gelaunte Fans sorgte, kam auch eine stolze Spendensumme von 2.675 Euro für den Verein DRK MG zusammen.Das Deutsche Rote Kreuz ist eine ehrenamtliche Organisation, welche sich um die medizinische Versorgung von Menschen aus aller Welt kümmert.
0 – 0 -

Blindentaster werden mutwillig beschädigt: Taster zeigen falsche Laufrichtung an
Seit vier Wochen häufen sich die mutwilligen Beschädigungen an Ampeln.
Betroffen sind vor allem die Richtungspfeile an den Vibrationsfreigabeeinrichtungen für sehbehinderte Menschen. Diese Richtungspfeile zeigen den Blinden, wann sie Grün haben und in welche Richtung sie laufen müssen.
Selbst bereits reparierte Taster wurden in den letzten Tagen erneut beschädigt, damit wird Menschenleben gefärdet.An vielen Ampeln ist dies für sie die einzige Hilfe, sicher die Straßen zu queren. Jetzt wurden im Bereich der Bismarckstraße und des Bismarckplatzes diese Pfeile mit großem Kraftaufwand verdreht und dabei irreparabel beschädigt. Dadurch wird den Blinden eine völlig falsche Laufrichtung angezeigt, so dass eine erhebliche Gefährdung entsteht. Im schlimmsten Fall werden sie dadurch mitten auf die Kreuzung geführt und landen im gleichzeitig auf Grün geschalteten Kfz-Verkehr.
Dem oder den Tätern ist offensichtlich nicht bewusst, welche Gefahren ihre Handlungen nach sich ziehen. Bei der Polizei wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet.0 – 0 -

Busumleitung zum „Eine-Stadt-Fest“
Am kommenden Wochenende findet auf der Stadtgrenze zwischen Mönchengladbach und Rheydt wieder das „EineStadt-Fest“ statt.
Aufgrund der Veranstaltung wird die NEW-Buslinie 019 ab Donnerstag, 18. August bis einschließlich 17:00 Uhr am Montag, 22. August, umgeleitet.
In beide Fahrtrichtungen werden die Busse über die Nord- sowie die Gartenstraße geleitet und die Haltestelle „Breite Straße“ wird ersatzlos aufgehoben.
Die Linie 019 hält in dieser Zeit in Richtung Mönchengladbach HBF/Europaplatz an der Haltestelle „Amtsgericht“ der Linie 016.
0 – 0 -

HSNR-Racing-Team fährt erstmals in die Top 10
Großer Erfolg für das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein.
Beim zurückliegenden Rennen im italienischen Varano hat das HSNR-Racing-Team erstmals den Sprung in die Top 10 des Gesamtklassements geschafft. Nach einem nahezu fehlerfreien Wochenende stand am Ende Rang neun zu Buche. „Das war ein weiterer Schritt nach vorne. Wir sind sehr glücklich über das Ergebnis“, freute sich Teamleiter Maximilian Kamps über das bisher beste Ergebnis in der fünfjährigen HSNR-Racing-Geschichte. Insgesamt waren 40 internationale Teams am Start.Bei einem Rennwochenende der Formula Student müssen acht Teilwettbewerbe absolviert werden. Diese sind in statische und dynamische Events unterteilt. Bei den statischen Wettbewerben werden u.a. das Kostenmanagement, die Präsentation und das Design des Fahrzeugs bewertet. In den dynamischen Events geht es um die Leistungsfähigkeit des Boliden. Insbesondere beim Langsteckentest, der zu den dynamischen Events gehört, wusste das Team vom Niederrhein in Italien zu überzeugen. Bei dieser „Königsdisziplin“ über gut 22 Kilometer müssen die Fahrzeuge ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. „Dass wir hier sogar auf Platz sieben gelandet sind, ist ein toller Lohn für die vielen Stunden Arbeit, die wir alle in das Projekt stecken“, so Kamps weiter.
Gemäß dem Reglement der Formula Student muss der Bolide zu jeder neuen Saison komplett neu gebaut werden. Prägnante Weiterentwicklung war beim RS16c beispielsweise die Verbesserung des kompletten Antriebs. „Der Motor ließ sich perfekt fahren und hatte Leistung bis in den Begrenzer“, sagt Cedric Germes, der beim Formula-Student-Team für die Technik zuständig ist. Ein tieferer Schwerpunkt soll zudem eine bessere Kurvenstabilität gewährleisten und die Achslastverteilung verbessern. Zusätzlich wurden viele Details am Fahrwerk optimiert um die Einstellungen schneller und einfach zu realisieren.
Das Rennwochenende in Italien wird den insgesamt 36 mitgereisten Teammitgliedern sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Und nicht nur wegen des tollen Resultats. „Neben dem motorsportlichen Wettstreit ist die Formula Student so etwas wie eine große Familie. Man kommt mit vielen Gleichgesinnten in Kontakt und dabei entstehen schnell Freundschaften. In Italien haben wir uns ganz besonders gut mit dem Team der Hochschule Pforzheim verstanden“, berichtet Kamps. Dabei ist die Rivalität nicht sonderlich hoch: „Man freut sich, wenn die anderen gute Ergebnisse erzielen konnten. Schließlich sind wir doch alle wegen der gleichen Sache vor Ort.“
Das nächste Rennen steht für die Niederrheiner auch schon vor der Tür. Am 23. August geht es für das Team nach Barcelona. Erstmals hat es mit einer Starterlaubnis für das prestigeträchtige Rennwochenende auf dem Formel-1-Kurs in Katalonien geklappt. „Das wird noch eine ganz andere Hausnummer. Dort sind 75 Teams am Start. Mal schauen, wie wir uns platzieren können“, sagt Kamps.
Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.
0 – 0 -
Von Kritik, Nörgelei und Ärger – ein OB hat´s schwer
Schon den städtischen Azubis sagt er, sie sollen ihm kritische Fragen stellen.
Das ist ein toller Typ möchte man meinen, unser Oberbürgermeister. Der kann mit Kritik umgehen.Doch sobald diese kritischen Fragen kommen, wird der Fragende in die Nörgler-Schublade gesteckt, von Hans Wilhelm Reiners.
Nörgler ärgern ihn sehr meint Herr Reiners im RP-Interview vom 6. August 2016. Er benennt auch ein aktuelles Beispiel:
Die Stadt macht eine Umfrage zur Nahmobilität. Und die macht sie ausschließlich online.
Dazu gab es prompt Kritik, mancher Bürger, auch MG-heute, fragte:“ Warum gibt es das nicht auch auf Papier“?
Diese Frage also ärgert unseren Oberbürgermeister, er meint im RP-Interview: „Wir binden die Bevölkerung größtmöglich ein, aber was wir erfahren, ist zunächst Kritik“.
Größtmöglich, mehr geht also nicht?OB Reiners darf sich ärgern, das ist sein Recht. Er sollte als OB zusätzlich an diejenigen unter den Bürgern denken, die nicht nur auf´s Internet setzen, die nicht wie er tagtäglich auf „Facebook & Co.“ Präsenz zeigen.
Er grenzt diese Menschen aus und er weiß das. Sie können nicht teilhaben an einer für Reiners „wichtigen Umfrage“.
Am 30. Juli meinte er noch: „„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass sich die Stadt insgesamt auch in Sachen Mobilität zukunftsfähig aufstellt. Da ist die Förderung des Fuß- und Radverkehrs ein ganz wichtiger Baustein.“
Ein Stück Papier sollte da doch wohl drin sein Herr Reiners, da nörgele ich als Niederrheiner doch sehr gerne.0 – 0 -

Bezirksregierung gibt grünes Licht: Rheydter Stadtzentrum ist jetzt Denkmal
Seit 1. August ist es amtlich: Das Rheydter Stadtzentrum ist mit Genehmigung der Bezirksregierung zum Denkmal und damit zum besonders geschützten Bereich erklärt worden. Damit ist die sogenannte „Denkmalbereichsatzung zum Schutz des Innenstadtbereichs Rheydt“, die unter anderem vom Planungs- und Bauausschuss und Rat nach einer breit angelegten Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen wurde, in Kraft getreten. Die Untere Denkmalbehörde und der Landschaftsverband Rheinland haben dazu eine entsprechende Abgrenzung erarbeitet, die das zu schützende Gebiet umreißt. Demnach fällt genau der Bereich zwischen Limitenstraße, Gartenstraße, Hauptstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Stresemannstraße unter Denkmalschutz, der die für die Innenstadt von Rheydt typische Architektur der 1950er Jahre mit seiner klar gegliederten Formensprache aufweist.“Mit der Denkmalschutzsatzung haben wir nun ein Regelwerk, das die nachgewiesene städtebauliche und architektonische Qualität in der Rheydter Innenstadt bewahrt. Das ist für die notwendige Entwicklung in Rheydt eine gute Grundlage“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
„Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn ein Gebiet dieser Größenordnung zum Denkmalbereich erklärt wird“, freut sich Dr. Karl-Heinz Schumacher, Leiter der Unteren Denkmalbehörde.
Der Schutz der vorhandenen Architektur geht mit Auflagen für die Hauseigentümer einher.
So müssen zukünftig bauliche Veränderungen, wie etwa ein neuer Anstrich, neue Fensterrahmen oder Fassadenveränderungen dem Fachbereich Bauordnung und Denkmalschutz / Unteren Denkmalbehörde zur Erlaubnis vorgelegt werden.
Das gilt auch für Werbebanner und –tafeln, deren Handhabung in der ebenfalls von der Politik beschlossenen und bereits seit längerem in Kraft getretenen Werbe- und Gestaltungssatzung festgehalten ist. „Beide Satzungen greifen hier ineinander“, so Dr. Karl-Heinz Schumacher.
Die Denkmalbereichssatzung strebt insbesondere auch den Schutz des Gebiets-Grundrisses an, auf dem einst der Wiederaufbauplan basierte. Heute noch sichtbares markantes Merkmal der Architektur in der Hauptstraße ist vor allem die “Kammbebauung”, die vor- und zurückspringende Häuserzeile mit ihrer streng geometrischen Anordnung. Diese Kammbebauung geht auf den früheren Stadtplaner und Architekten Alfons Leitl (1909 – 1975) mit dem von ihm entwickelten und nach ihm benannten “Leitl-Plan” zurück. Der Wiederaufbauplan, der von Rheydt aus NRW-weit eine Vorreiterrolle einnahm und in das damalige Wiederaufbaugesetz mündete, hatte für den Neubau der Stadt Rheydt nach den Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre seine Gültigkeit und legte wichtige Merkmale für das städtebauliche Bild der Rheydter Innenstadt fest. Eine zuvor erstellte Bestandsanalyse bestätigte die Aussagen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), dass Teile der Wiederaufbauplanung und vor allem die Strukturen an der Hauptstraße die Merkmale eines Denkmalbereiches erfüllen.Zum Hintergrund: Der Leitl-Plan ist die Grundlage für den Neuaufbau der bis zu 80 Prozent zerstörten Stadt Rheydt nach dem Zweiten Weltkrieg. Bis in die 1960er Jahre hinein hatte er seine Gültigkeit und legte wichtige Merkmale für das städtebauliche Bild der Rheydter Innenstadt. Alfons Leitl und sein Team nutzten 1947 die Chance, die zu über 90 Prozent zerstörte Innenstadt neu zu überplanen. Dabei wurde der Verkehr auf zwei Achsen gebündelt. Es entstand die Nord-Süd-Achse durch die Erweiterung der Limitenstraße, die erstmals direkt mit der Gartenstraße verbunden wurde. Ebenso wurde die für den Ausbau vorgesehene Stresemannstraße mit der Gracht als Ost-West-Achse verbunden. Schwerpunkte des ersten Bauleitplans nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Entlastung des Marienplatzes vom Durchgangsverkehr, die Verlagerung des Nord-Süd-Verkehrs auf die neue Achse Limiten-/ Gartenstraße, der Aufbau der Hauptstraße als neue Hauptgeschäftsstraße mit der Errichtung der bis heute typischen Kammbebauung und die Vergrößerung des Marktplatzes durch die Rücknahme der Bauflucht an der Westseite.
(pmg)0 – 1 -

Mit Demenz umgehen: Themennachmittag im Altenheim Eicken
Menschen mit Demenz verhalten sich oft merkwürdig und fremd, denn eine Folge der Krankheit sind Wesens- und Verhaltensänderungen. Für Angehörige und Betreuer ist es gar nicht so einfach, diese meist schleichenden Veränderungen zu verstehen und damit umzugehen. Das führt zu Konflikten im Alltag und häufig auch zur völligen gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolation der Betroffenen.
Das Städtische Altenheim Eicken an der Thüringer Straße 30 bietet deshalb am Freitag, dem 2. September, um 15:30 Uhr, einen Vortrag zum Thema „Umgang mit Menschen mit Demenz“ an. Zwei Trainerinnen, die eine Methode für die Kommunikation und den Umgang mit Demenzkranken vermitteln (die so genannte Integrative Validation), geben Tipps und Hilfestellungen.
Die Teilnehmer erfahren an zahlreichen Fallbeispielen, wie sie unterschiedliche Situationen für sich und den Erkrankten gut und entspannt meistern können. In lockerer Vortragsatmosphäre gibt es Gelegenheit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen. Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02161.8119650 wird gebeten.
0 – 0 -

Konzert im Rahmen der „MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN 2016“
Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein in die Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen, am Sonntag, 25. September 2016 um 17.00 Uhr
„DAS MORGENLICHT LEUCHTET“
mit dem Kammerchor CONSONO, Köln
Leitung: Prof. Harald Jers
Orgel: Reinhold RichterDieses Konzert wird in erster Linie geprägt sein durch den Kammerchor CONSONO unter seinem Leiter Harald Jers.
Das Motto des Festivals „MORGEN“ beleuchtend, singt er Chorwerke von H. Schütz, C. Gesualdo, F. Mendessohn-Bartholdy, W. Berger, H. Fährmann, M. Reger (100. Todestag) und B. Dean. Das Programm von Renaissance bis Moderne bietet unterschiedlichste Facetten zum Thema „Morgen“, sowie durch Gegenüberstellungen von Werkpaaren zu Abend bzw. Nacht und Morgen reizvolle tonale Gegensätze.“Morgen” – ein Begriff der mehrfache Bedeutung hat: zum einen bezeichnet er den Anfang eines neuen Tages nach vorhergehendem Abend bzw. Nacht; zum anderen steht er aber auch im Sinne von Gegenwart und Zukunft. Aus Glaubenssicht symbolisiert der Morgen das ewige Leben mit Christus, dem Morgenstern.
Das Thema in diesem Sinne komplettierend, erklingen neben den Chorstücken zwei Choralphantasien von D. Buxthehude und M. Reger (100. Todestag) über den
Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, gespielt von Reinhold Richter an der Seifert-Orgel.Tickets/ Preise: 12€ (Schüler 8€), Karten nur an der Tageskasse erhältlich (keine Bank – und Platzreservierung). Die Kirche wird um 16.15 Uhr geöffnet.
Auf www.helenamusik-rheindahlen.de gibt es unter „Konzert aktuell“ ein Video/Klangbeispiel zur neuesten CD des Chores.
0 – 0 -

Pflegeschüler haben keine Angst vor der generalistischen Pflegeausbildung
„Wir brauchen die generalistische Pflegeausbildung. Auszubildende, Arbeitskräfte, Patienten und unsere Gesellschaft profitieren von einer Pflege, die sowohl die medizinischen, als auch sozialwissenschaftlichen Aspekte berücksichtigt“ — das war die Kernbotschaft, die Thomas Kutschke, Geschäftsführer der Akademie für Gesundheitsberufe am St. Kamillus (kbs), und seine Schüler den Politikern Norbert Post, Jochen Klenner und Dr. Günter Krings (alle CDU) am Montag mit auf den Weg gaben.
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Krings am 8. August 2016 die kbs und sprach mit Lehrenden und Schülern über die neue geplante Pflegeausbildung. „Die Anforderungen an Arbeitnehmer im Gesundheitswesen verändern sich heute rasend schnell“, so Dr. Günter Krings. „Mit einer reformierten Ausbildung sind junge Menschen besser auf diese Arbeitswelt vorbereitet.“
Der Politiker, der den Wahlkreis Mönchengladbach im Bundestag in Berlin vertritt, wird sich in den kommenden Monaten noch weiter mit dem neuen Gesetz auseinandersetzen. Erst dann wird er ein endgültiges Fazit ziehen können.
Die geplante generalistische Pflegeausbildung sieht vor, dass Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem neuen, gemeinsamen Pflegefachberuf mit Schwerpunktbildung zusammengeführt werden.
Tim Wehres, Altenpflegeschüler und Schulsprecher der kbs, ist sich sicher: „Ich habe keine Angst vor dem neuen Ausbildungsgesetz. Ganz im Gegenteil: durch die Vereinheitlichung der schulischen Ausbildung erhoffe ich mir später einen leichteren Wechsel des Arbeitsfeldes und sogar ein Pflegestudium wird damit möglich sein!“
0 – 0