Autor: Harald Wendler

  • Wessen Interesse vertritt Politik in unserer Stadt?

    Wir haben einen tollen neuen Platz vor dem Eingang zum Jonas Park, er gefällt auch mir, in großen Teilen zumindest.
    Verwaltung (Oberbürgermeister etc.) suggeriert den Bürgern, der Eigentümer des Minto habe ihn der Stadt spendiert.
    Nichts erzählt wird über die Kosten, um die Rahmenbedingungen herzustellen, damit der Platz in dieser Form gebaut werden konnte. Auch darüber sollte unser OB seine Wähler und Nichtwähler nicht im Unklaren lassen.
    Kritisieren möchte ich den Belag des Platzes. Das verwendete Granulat ist äußerst unfallträchtig, bei der offiziellen Eröffnung mußte dies eine ältere Dame schmerzhaft erfahren. Die Schärfe des Belags reißt die ungeschützte menschliche Haut messerscharf auf und hinterläßt arge Wunden.
    Berücksichtigt man gleichzeitig die jüngste Freigabe des Radverkehrs auf der Hindenburgstraße, so mag ich mir nicht wirklich vorstellen, welche Unfälle auf dem Sonnenhausplatz passieren können, sollte ein Radfahrer auf einen Fußgänger treffen und beide stürzen auf dem neuen Sonnenhausplatz.

    Thema Radfahren:
    Welche Experten wollen uns Bürgern denn jetzt weismachen, welches der bessere Weg für Radfahrer ist.
    Fahrbahn oder Radweg oder markierter Radstreifen auf der Fahrbahn?
    Nehmen wir ausnahmsweise die Konstantinstraße in Giesenkirchen als Beispiel, dort brettert massig LKW-Verkehr drüber. Es fahren reihenweise Busse hin und her, aus Rheydt kommend und umgekehrt. Dort will nicht, dort ist der Radfahrer gezwungen auf der Fahrbahn zu fahren und das bei einer Fahrbahnbreite, die oftmals zu schmal ist, zwei Busse oder PKW´s aneinander vorbei fahren zu lassen, da auch noch auf beiden Seiten geparkt wird.

    Ist das die gewünschte Sicherheit unseres Mobilitätsbeauftragten wenn er sagt, dass es keinen Sinn macht etwas zu planen, das die Politik letztlich nicht mitmacht?
    Wessen Interessen gilt es hier zu vertreten, wenn nicht die der jungen Radfahrer, der Radfahrer im Berufsalter und der älteren Radfahrer?

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  • ADFC: Die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugen Radwege!

    ADFC: Die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugen Radwege!

    „Radfahrer fahren lieber auf der Straße?“ – Das ist Wunschdenken mancher Verkehrsexperten, die erreichen wollen, dass Fahrradfahrer nur noch auf der Straße fahren.

    Tatsächlich ist es so, dass in der täglichen Praxis die weitaus meisten Fahrradfahrer bevorzugt auf Radwegen – leider notfalls auch auf Gehwegen – fahren, weil sie sich auf der Straße nicht sicher fühlen. Jeder kann das täglich sehen, beispielsweise auf der Brucknerallee, wo Fahrradfahrer fast nur auf dem freigegebenen Mittelstreifen unterwegs sind, obwohl sie auf der Straße fahren dürfen.

    Verkehrsexperten sprechen vom „subjektiven Sicherheitsgefühl“, manche bemängeln das und äußern die pauschale Prämisse „Auf der Straße fahren Radfahrer sicherer“.

    Diese Aussage ist aber durch keine seriöse Studie belegt.

    Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat in ihrer umfangreichen Studie von 2009 festgestellt: „Insgesamt nutzen sehr wenig Radfahrer die Wahlmöglichkeit, die sie bei aufgehobener Benutzungspflicht zwischen Radweg und Fahrbahn haben.“ und an anderer Stelle „Auf den Straßen mit Radwegen wurden erheblich seltener Behinderungen durch andere Verkehrsteilnehmer registriert als auf den Straßen mit Radfahrstreifen oder Schutzstreifen.“ und „Eine generelle Präferenz für einen der hier untersuchten Anlagentypen kann … nicht getroffen werden. Es zeigt sich vielmehr, dass sowohl Radwege als auch Radfahrstreifen und Schutzstreifen … verkehrssicher gestaltet werden können.“

    Die renommierten Unfallforscher der Versicherer empfehlen in ihrem Forschungsbericht 21: „Aufgrund der besseren Sichtbarkeit der Radfahrer wird eine Führung auf der Fahrbahn oder eine fahrbahnnahe Führung empfohlen“. Dies ist ein Statement für sichere Radwegführung, nicht zum Fahren auf der Straße und Jörg Ortlepp, Leiter Verkehrsinfrastruktur, „Unfallforschung der Versicherungswirtschaft e.V.“ betont „Ob ein baulicher Radweg oder die Fahrbahnführung mehr Sicherheit bietet, lässt sich nicht pauschal beantworten.“

    Richtig ist lediglich, dass Radfahrer auf der Straße sicherer fahren, wenn Radwege in einem schlechten Zustand sind. Wenn aber Radwege den „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA2010) entsprechen, dann fährt man auf dem Radweg genauso sicher wie auf der Straße.

    Radfahren auf der Fahrbahn ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Denn hier fühlen sich nur routinierte und angstfreie Radler wohl. Alle anderen, insbesondere Kinder und Ältere, brauchen eine sichere und komfortable Rad-Infrastruktur.

    Soll das Prinzip „Wir dürfen auf der Straße fahren, wir wollen auf der Straße fahren, also müssen alle Fahrradfahrer auf der Straße fahren“ einen Umerziehungsprozess einleiten? Vielleicht weil es durchsetzbarer ist, weil es weniger Raum für gute Radwege braucht und damit billiger ist, oder gar weil Fahrradfahrer auf der Fahrbahn eine verkehrsberuhigende Wirkung haben?

    Der Mobilitätsbeauftragte der Stadt, Carsten Knoch, hat am Dienstag beim „Dialogforum I zum Masterplan Nahmobilität“ im Gespräch mit Bürgern sinngemäß geäußert, dass es ja keinen Sinn macht, etwas zu planen, dass die Politik letztlich nicht mitmacht. Das lässt befürchten, dass nicht mutig, sondern minimal geplant wird.

    Ist das der Auftrag, den der Rat der Stadt Mönchengladbach im Februar 2015 der Verwaltung auf den Weg gegeben hat? Dem Ratsbeschluss folgend soll ein Masterplan für den Rad- und Fußverkehr entstehen, ein Plan für die nächsten 5 bis 15 Jahre. Der Begriff Masterplan steht aber weltweit – und dank MG3.0 auch in unserer Stadt ‑ für Denkanstöße, Innovationen, Visionen, für mutige Ideen in eine bessere Zukunft. – Es kann nicht sein, dass wir in Mönchengladbach die Zukunft für den Radverkehr mit „Hauptsache billig“ interpretieren.

    Es ist durchaus akzeptabel, wenn auf geeigneten Strecken keine Radwege angelegt werden. Denn bei überschaubarem Verkehrsaufkommen und Tempo 30 fahren Fahrradfahrer relativ sicher im Mischverkehr. Etliche Fahrradstraßen mit Anwohnerparken könnten die Radfahr- und Lebensqualität auf vielen Straßen der Stadt markant erhöhen.

    Aber auf Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen, starkem LKW-Verkehr oder anderem Gefährdungspotential, sind sichere Radwege (protected bike lanes) gefordert.

    Der ADFC Mönchengladbach erwartet, dass der Masterplan Nahmobilität die Anforderungen der Zukunft berücksichtigt und nicht die Gegenwart konserviert. Viele Millionen neue E-Bikes werden in den kommenden Jahren unterwegs sein, das wird den Verkehr maßgeblich verändern.

    Auch in unserer Stadt?

    Wenn wir das wollen, wenn wir den Radverkehrsanteil von jetzt 6 % signifikant erhöhen wollen, dann müssen wir jetzt hinreichend dafür planen. Wir müssen jetzt umdenken und vorsorgen, damit nicht demnächst auch in Mönchengladbach Fahrverbote für KFZ gerichtlich angeordnet werden müssen.

    Ausführliche Quellen:

    BaSt-Studie V184 und Forschungsbericht 21 der Versicherer

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  • Podiumsgespräch zu CETA und TTIP – eine Einladung

    Podiumsgespräch zu CETA und TTIP – eine Einladung

    Das Mönchengladbacher Aktionsbündnis –TTIP und CETA stoppen! – lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Podiumsgespräch zu den Freihandelsabkommen ein.
    Diese Mammutvertragswerke, die von der EU hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, mögen für manch einen zu abstrakt anmuten, um sich näher damit zu befassen. Vielleicht wird auch die Hoffnung gehegt, man bekäme persönlich von deren Auswirkungen nichts zu spüren.
    Das möchte das Aktionsbündnis mit seiner Veranstaltung ändern.

    Unter dem Titel „TTIP & CETA – Ende der demokratischen Kultur?“  werden
    Sven Giegold, Mitglied des EU-Parlamentes
    Norbert Baumgarten, Sprecher AG Wohlfahrtsverbände Erkrath
    Thomas Leigsnering, ver.di Niederrhein
    Bernd Schmitz, AG bäuerliche Landwirtschaft NRW über die geplanten Freihandelsabkommen diskutieren.

    Nachdem Sven Giegold einen kurzen Überblick über den aktuellen politischen Diskussionsstatus gegeben hat, werden Norbert Baumgarten, Thomas Leigsnering und Bernd Schmitz konkret schildern, wo sie für ihre Wirkungsbereiche negative Auswirkungen der Freihandelsabkommen sehen und sie damit aus der Abstraktion in die nachvollziehbare Realität holen.

    Die Kritikpunkte und Argumente werden danach unter den Podiumsteilnehmern sorgfältig diskutiert.
    Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder auch sich an der Diskussion zu beteiligen.

    Die Veranstaltung findet statt:
    am Freitag 30. September 2016 um 19.00 Uhr im Haus der Regionen,
    Bettrather Str. 22, 41061 Mönchengladbach

    Veranstalter ist das Katholische Forum MG/HS in Kooperation mit
    Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach e. V. (BAUM)
    Transition Town Initiative Mönchengladbach
    Initiative Gentechnikfreie Region Kreis Heinsberg
    KAB Bezirke MG und HS
    attac MG
    BUND MG
    Eine-Welt-Forum MG
    Die Linke MG
    Linksjugend [´solid] MG
    Bündnis ´90/ Die Grünen MG
    IPPNW MG
    Piraten MG
    Bündnis für Menschenwürde und Arbeit MG

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  • Altweibersommer im Hardter Wald

    Altweibersommer im Hardter Wald

    Durch den Hardter Wald führt eine Wanderung des Naturparks Schwalm-Nette am Samstag, 1. Oktober. Waldpädagogin Liselotte Uhlig zeigt den Teilnehmern von 10.30 bis 12.30 Uhr Pflanzen und Tiere und erzählt etwas zur Geschichte des Waldes.

    Treffpunkt ist auf dem Parkplatz hinter der Gaststätte Onkel Gustav, Brahmsstraße 142 in Mönchengladbach-Hardt. Wer dabei sein möchte, sollte wetterfeste Kleidung tragen. Kinder sind willkommen.
    Interessierte können sich anmelden unter Telefon 0151/65521857.

    www.npsn.de

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  • Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach – Ideen für die Stadt der Zukunft

    Forschungsprojekt UrbanLife+ in Mönchengladbach –
    Ideen für die Stadt der Zukunft

    Wie kann die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort erhalten und verbessert werden? Dies ist die zentrale Frage im Forschungsprojekt UrbanLife+, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und von der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach mit renommierten Forschungseinrichtungen und heimischen Kooperationspartnern durchgeführt wird. Das Mönchengladbacher Projekt war neben vier weiteren (Grafschaft Bentheim, Freiburg, Stuttgart und Saarland) aus rund 170 Bewerbungen ausgewählt worden. Die fünf Forschungsprojekte, die vom BMBF mit insgesamt rund 23 Millionen Euro unterstützt werden, zielen alle darauf ab, die Lebensqualität insbesondere älterer Menschen vor Ort zu erhalten und zu verbessern.

    Als Umsetzungspartner im Projekt UrbanLife+ konnte die Sozial-Holding die NEW AG, die Städtischen Kliniken, den Handelsverband NRW e.V., die Hochschule Niederrhein, die Kreuder GmbH & Co. KG, die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach mbH (EWMG) und verschieden Fachbereiche der Stadtverwaltung gewinnen. Gemeinsam wollen sie mit den Wissenschaftlern in den nächsten Jahren an ganz praktischen technischen Innovationen mitarbeiten, die es Seniorinnen und Senioren mit Mobilitätseinschränkungen erleichtern sollen, sich im öffentlichen, urbanen Raum zu bewegen und damit möglichst lange selbstbestimmt leben zu können.

    Was sind derartige technische Innovationen und wie sehen diese aus? Was genau ist überhaupt Mensch-Technik-Interaktion (MTI)? Wie kann die ganz praktisch umgesetzt werden und wo könnte unser Beitrag dazu liegen? Um Antworten auf diese Fragen ging es beim Kreativ-Workshop, den Projektleiterin Susanne Wallrafen jetzt mit den Partnern vor Ort und Anna Kötteritzsch vom Institut für Softewaretechnologie der Universität der Bundeswehr München durchgeführt hat.

    „Uns war es wichtig, mit den Experten vor Ort ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen zu sammeln, welche technischen Lösungen wir im Projekt konkret entwickeln und umsetzen können“, sagt Susanne Wallrafen.

    Für die eigenen vier Wände oder das Automobil gibt es schon jede Menge Konzepte, Produkte und technische Assistenten, die älteren Menschen oder Personen mit Handicaps das Leben erleichtern.

    Im öffentlichen Raum sehen die Projektbeteiligten da noch Nachholbedarf: Straßenlaternen, die ihre Helligkeit dem Sehvermögen der Passanten anpassen, Gehwege, die Fußgänger mit Handicap sicher an Gefahrenstellen vorbeileiten, Ampeln die Grünphasen für Gehbehinderte verlängern, oder Systeme, die ihre Benutzer bei Schwäche- und Schwindelanfällen zur nächsten Sitzmöglichkeit leiten, gehören dazu.

    Ideen für die „smarte“ Stadt der Zukunft gab es auch von den Teilnehmern des Workshops genug. Der Therapiegarten der Geriatrischen Klinik am Elisabeth-Krankenhaus soll zum Experimentierfeld für innovative Lösungen werden: Hier könnten demnächst höhenverstellbare Parkbänke zum Sitzen einladen. Jan Kaiser vom Handelsverband NRW kann sich vorstellen, dass es im Supermarkt bald intelligente Einkaufswagen gibt, die den Kunden zu den gewünschten Produkten navigieren oder bei Bedarf einen Verkäufer rufen.

    Für Bauunternehmer Ernst Kreuder gehören IT-Lösungen auf der Baustelle längst zum Alltag. Aber technische Hilfen wie zum Beispiel Roboter für die Schwerstarbeit auf der Baustelle, die sich auch auf andere Arbeitsplätze mit hohen körperlichen Belastungen übertragen ließen, sind in der Praxis noch Mangelware. Einen Trend der Zukunft sieht Kreuder im Einsatz von 3D-Druckern

    Bei der NEW AG wird über den ÖPNV der Zukunft nachgedacht. „Wir könnten uns zum Beispiel eine für unsere Kunden maßgeschneiderte Routenplanung vorstellen. Warum sollte es nicht möglich sein, dass ein Bürger sein Anliegen – zum Beispiel die Verlängerung des Personalausweises oder einen Arztbesuch –  in die Fahrplansuche eingibt, und er dann eine Info bekommt, wo er dies mit öffentlichen Verkehrsmitteln am schnellsten erledigen kann“, erklärt Michael Palumbo von der NEW mobil und aktiv GmbH.

    Für Martina Braun von der Hochschule Niederrhein und Susanne Wallrafen von der Sozial-Holding ist es wichtig, etwas gegen die drohende Isolation von älteren Menschen zu tun, die sich oft einfach nicht mehr aus dem Haus trauen. „Anlässe für Bewegung zu schaffen, Sicherheit zu geben und kurze, barrierefreie Wege zu ermöglichen“ sei die Devise. Wer möchte, dass die Menschen möglichst lange im eigenen Heim wohnen bleiben können, muss dafür sorgen, dass sie in der Nähe alles bekommen, was sie dafür benötigen: Von Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs bis hin zu Gemeinschaftserlebnissen und Erholung.

    Alle Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass Mönchengladbach für solch einen Quartiersansatz beste Voraussetzungen mitbringt: Die Stadt hat zahlreiche lebendige und aktive Stadtteile. Dies sei eine Stärke von Mönchengladbach, die es zu erhalten und auszubauen gilt.

     

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  • Sven Lau bricht sein Schweigen vor dem OLG

    Sven Lau bricht sein Schweigen vor dem OLG

    Dominic Schmitz, ein ehemaliger Mitstreiter und Begleiter des Sven Lau hatte seine Aussage beendet, Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Fragen an Schmitz gestellt. So fragte der Vorsitzende Richter Dr. Schreiber den Angeklagten Sven Lau, ob auch er den Zeugen befragen wolle. Er wollte.
    Schmitz hatte ausgesagt in 2011 habe er den Angeklagten letztmalig getroffen. Dies wollte Lau so nicht stehen lassen und er fragte Schmitz, ob er sich an das Treffen in 2013 in der Mönchengladbacher City erinnere, als sie beide Essbares einkauften. Nach längerer Überlegung erinnerte sich Schmitz daran, meinte jedoch, es sei kein Vereinbartes Treffen sondern ein rein zufälliges “über den Weg laufen” gewesen und somit für ihn nicht wichtig.
    Auch an eine E-Mail in 2015 von Sven Lau konnte sich Schmitz auf Frage des Angeklagten erinnern. Schmitz beschuldigte Lau erneut, den vermutlich in Syrien weilenden Konrad S. überredet zu haben, dorthin zu gehen.

    Zu Beginn der Sitzung wurde der als Zeuge geladene Dominic Schmitz u.a. nach seinem aktuellen Wohnsitz gefragt. Diesen wollte der Zeuge nicht nennen, da er nach seiner Ansicht von einschlägigen Kreisen bedroht wird.

    Dies bezeichnete Sven Lau´s Verteidigung als künstlich konstruiert, Richter Schreiber hatte jedoch Verständnis für die Haltung des Zeugen und so blieb dieser Punkt unbeantwortet.
    In der weiteren Befragung erläuterte Schmitz seinen Weg zum Islam in 2005, seine beginnende Freundschaft zum Angeklagten, die Gründung der Moschee in MG-Eicken, die gemeinsame Reise nach Mekka und die Beendigung der Freundschaft in 2011.
    Zusammenfassend bleibt der Eindruck, Dominic Schmitz wird kaum die Hoffnungen der Staatsanwaltschaft erfüllen können. Das Belastungspotential war äußerst gering, zuviele Mutmaßungen und “Möglichkeiten” pflasterten seine Aussage.
    Sein erschienenes Buch über seinen Werdegang kann deshalb nicht als objektiv gewertet werden, da ein Journalist des Magazin Focus als Ghostwriter tötig war und die Erzählungen des Zeugen nach Gutdünken beeinflussen konnte.
    Auch seine Empfindlichkeiten während der Mekkareise, er durfte nicht gemeinsam mit Sven Lau in einem Zimmer übernachten, zeichneten ein eigenes Bild des Zeugen.
    So mag in nächster Zukunft eine weitere Einlassung des Zeugen bessere Fakten an den Tag bringen.

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  • Campus der HN wurde zur internationalen Fressmeile: Hochschule Niederrhein begrüßte Erstsemester

    Campus der HN wurde zur internationalen Fressmeile: Hochschule Niederrhein begrüßte Erstsemester

    Festivalatmosphäre auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein: Mit einem Street Food Fest, Live-Musik und zahlreichen bunten Aktionen hat die Hochschule Niederrhein am Montag ihre Erstsemester begrüßt. Für rund fünf Stunden wurden dabei die Webschulstraße und die angrenzende Wiese zwischen Mensa und NEW-Blauhaus zur bunten Meile.

    Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg ließ es sich nicht nehmen, die Erstis von der Bühne aus persönlich zu begrüßen. „Ein Studium bedeutet nicht nur Lesen im stillen Kämmerlein, sondern vor allem die Verdrahtung mit der Praxis. Weil das bei uns so gut funktioniert, sind unsere Absolventen auf dem Arbeitsmarkt so erfolgreich“, sagte von Grünberg.

    Im Anschluss stellten Kevin Grimberg und Nabila Annouri vom Allgemeinen Studierenden Ausschuss die Angebote des Asta vor. „Kommt zu uns, wenn ihr Probleme mit dem Studium oder mit dem Geld habt, oder wenn ihr Sportangebote nutzen wollt. Wir haben für Euch immer ein offenes Ohr.“ Anschließend sorgten die Bands The Jabs und Cannibal Koffer für Stimmung unter den Studierenden.

    Auf dem Campus machte sich schnell Festivalatmosphäre breit: Die Studierenden saßen mit Essen und Trinken auf der Wiese vor der Mensa und genossen die Musik. Andere zogen über die Webschulstraße von Stand zu Stand und überlegten, welche Leckerei sie jetzt probieren könnten. Wieder andere versuchten am Hochschul-Stand ihr Glück: Dort konnte man bei einem „Campus-Memory“ attraktive Preise aus dem Hochschul-Shop gewinnen. Und im Rennsimulator des Formula-Student-Teams konnten die Studierenden ihre Fahr-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

    Insgesamt starteten gestern 3260 Studienanfängerinnen und Studienanfänger an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach. Während die 1770 Studienanfänger aus Mönchengladbach in diesem Jahr Heimvorteil hatten, wurde den 1490 Krefelder Studienanfängern ein Shuttle-Service geboten. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Erstsemester im Krefelder Königpalast begrüßt.

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  • Giesenkirchen: Ab heute ist schnelles Internet verfügbar

    Giesenkirchen: Ab heute ist schnelles Internet verfügbar

    ln Windberg, Hehn, Herrenshof, Ohler, Wolfssittard, Giesenkirchen, Venn und Großheide stehen ab Mitte September 2016 Anschlüsse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zur Verfügung.
    16-09-17-taschenlampenkonzert-1501Heute wird das Vectoring in Giesenkirchen freigeschaltet, der Startschuss erfolgte symbolisch bereits vorab am Donnerstag im Minto.

    Das neue Glasfaser-Netz der Telekom soll so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer, erklärt Michael Hartz von der Telekom.

    Peter Kroppen, Leiter Infrastrukturvertrieb West: “Damit bauen wir nun auch in Mönchengladbach die IT-Infrastruktur zukunftssicher aus und bieten so bereits ab Montag mehr als 35.ooo Haushalten den ersehnten schnellen Zugang zur Datenautobahn!
    Die weitere Haushalte werden wir bis Ende Oktober einschalten. Das ermöglicht das rasche Herauf- und Herunterladen von Daten und die Nutzung des Telekom-Produkts Entertain, das drei Leistungen bündelt: schneller lnternetzugang, Telefon-Fiatrate und interaktives, hochauflösendes Fernsehen.”

    Der Kunde sollte unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland prüfen, welche Produkte an seinem Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL Anschluss von der Telekom hat, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen, erklärt Peter Kroppen beim Pressetermin im Minto.
    Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 genügt. Oder der Kunde geht in seinen Telekom-Laden in Mönchengladbach oder Rheydt und läßt sich dort persönlich beraten.
    Auch Rafael Lendzion, Breitbandfachmann bei der Wirtschaftsförderung in Mönchengladbach, freut sich über den Fortschritt in Sachen schnelles Internet. Auch er weiß, es ist die zweitbeste Möglichkeit die angeboten wird. Glasfaser bis ins Haus (FTTH) wird erst später kommen von der Telekom, Vectoring ist eine Zwischenlösung.
    Da der Mitbewerber Deutsche Glasfaser aktuell nicht alle Haushalte in Mönchengladbach versorgt, ist das Vectoring der Telekom eine hervorragende Alternative zu den derzeitigen Geschwindigkeiten von etwa 16 MBit/s oder noch weniger.

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  • „Wir wollen ein C2C Rathaus“ – Blaupause für neues Verwaltungsgebäude steht in Venlomit Bildergalerie

    „Wir wollen ein C2C Rathaus“ –
    Blaupause für neues Verwaltungsgebäude steht in Venlo
    mit Bildergalerie

    „Erst vor wenigen Wochen wurde der Umzug der ca. 900 Verwaltungsmitarbeiter in Venlo in das neue Verwaltungsgebäude durchgeführt, es war eine logistische Mammutaufgabe, wir haben auch das geschafft“, beginnt Projektmanager Michel Weijers seinen mitreißenden Vortrag.
    Weijers berichtet diesmal vor seinen Gästen aus Mönchengladbach. Der Bauausschuss machte auf seiner Exkursion Halt in Venlo.
    Venlos Bürgermeister Antoin Scholten und sein Projektmanager Weijers erklären die Idee des Öko-Neubaus:
    Ressourcen nicht zu vergeuden und kontinuierliche Materialkreisläufe zu entwickeln: der Verbrauch von Wasser, Energie, Luft und Begrünung richten sich nach den C2C-Prinzipien.
    So weist das Gebäude mit einer auf insgesamt 2.000 Quadratmeter begrünten Fassade neben einer hauseigenen Kläranlage, 300 Quadratmetern Solarfläche zur Energieerzeugung auch ein riesiges Gewächshaus im Obergeschoss für die Sauerstoff- und Feuchtigkeitszufuhr und einen „Sonnenschornstein“ für den permanenten Luftaustausch im gesamten Gebäude auf.

    Cradle to Cradle“ heißt übersetzt: „Von der Wiege bis zur Wiege“ und bezeichnet damit den nachhaltigen und kontinuierlichen Materialkreislauf.
    „Wir haben das Thema Nachhaltigkeit als Leitsatz für die Stadtentwicklung erklärt und dafür vor drei Jahren in New York einen Award erhalten“, erzählt Venlos Bürgermeister Antoin Scholten nicht ohne verständlichen Stolz.

    Zukunftsweisend sind auch die modernen Arbeitsplätze für die Bediensteten, die ohne eigene, fest zugeordnete Büros auskommen und stattdessen Arbeitsnischen, -kojen und sogenannte Teaminseln vorfinden. Lediglich die Dezernenten arbeiten in Einzelbüros, diese sind sehr offen gestaltet und erhalten nur durch Glaswände eine optische Abtrennung.
    Auf die insgesamt 900 Mitarbeiter im Haus kommen so 650 Arbeitsplätze.
    Noch dauert der Umstellungsprozess bei den Mitarbeitern an, etwa 80 Prozent von ihnen sind mit der neuen, offenen Arbeitsweise bereits sehr zufrieden. Diese Angabe kann durch persönliche Inaugenscheinnahme nur bestätigt werden, in Gesprächen mit Mitarbeitern ist ausschließlich das Positive erkennbar.
    „Dadurch werden Geschäftsabläufe und Kommunikation untereinander deutlich optimiert“, so Projektmanager Michel Weijers.
    Für Mönchengladbach könnte der Neubau für ein neues Verwaltungsgebäude interessant werden. Der Mönchengladbacher Stadtrat hatte die Verwaltung vor kurzem beauftragt, Überlegungen über die Verwaltung der Zukunft mit Zentralisierung der Verwaltungsstandorte anzustellen.
    „Es geht sicherlich nicht darum, das Projekt eins zu eins umzusetzen, aber der Ansatz für einen Verwaltungsneubau ist genau der richtige im Zusammenhang mit der wachsenden Stadt: wirtschaftlich, innovativ und für Bürger wie Mitarbeiter gleichermaßen attraktiv“, so Dr. Gregor Bonin. Die Erfahrung der Venloer möchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners nutzen indem er sagt: „Eine weitere Zusammenarbeit mit Venlo in dieser Sache würde durchaus Sinn machen. Hier werden wir die Kontakte intensivieren und uns über die Erfahrungen informieren“.

    Die Einladung der Venloer, gemeinsam in Sachen Nachhaltigkeit zusammen zu arbeiten nahm er gerne an.
    „Beide Projekte, Tiefgarage und neues Rathaus, haben gezeigt, dass Parallelen vorhanden sind und wir von den Nachbarn lernen können“, so Hans Wilhelm Reiners und Dr. Gregor Bonin zum Ausklang der äußerst informativen Exkursion.
    Die Übereinstimmung mit allen Teilnehmern war nicht zu übersehen.

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  • Open Air Reihe im Volksgarten wird fortgesetzt

    Open Air Reihe im Volksgarten wird fortgesetzt

    Jahrzehntelang lag die Konzertmuschel im Volksgarten, eine der schönsten Konzert-Locations der Stadt, brach.
    Das hat sich seit dem vergangenen Jahr geändert: Die von Walter Riettiens und Kurt Schmidt ins Leben gerufene  Konzertreihe FIVE O’CLOCK ACOUSTIC wurde zum Überraschungserfolg.

    Das Konzept, Mönchengladbacher Top-Bands mit eigenen Songs bei freiem Eintritt Akustik-Sets spielen zu lassen, hat die Gladbacher begeistert und zu Hunderten an drei Sonntagnachmittagen in den Park gelockt.
    Im September startet die Konzertreihe – unterstützt von der städtischen Kulturförderung, Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer und verschiedenen Sponsoren – in die nächste Runde.

    Singer-Songwriterin SophieDen Auftakt gibt es am Sonntag, den 11. September, um 17 Uhr mit einem Doppelkonzert zweier junger Künstler, die allerdings keine unbeschriebenen Blätter mehr sind und sich bereits eine Fangemeinde in Stadt und Region erspielt haben Es handelt sich dabei um die Singer-Songwriter Sophie und Thomas Allan.

    Seit dem Sieg beim Singer-Songwriter-Slam 2012 in Mönchengladbach ist das Leben der nun 19-jährigen Sophie aufregend geworden: viele Auftritte, zwei CD-Produktionen und auch viele neu komponierte Songs standen seither auf dem Programm. Sophie überrascht mit gefühlvollem Gitarrenspiel, einer weichen Stimme und selbst komponierten, englischen Songs zwischen Folk, Pop und Blues, in denen sie ihre Erlebnisse und Gefühle verarbeitet.

    Thomas AllanThomas Allan, der im JHQ aufgewachsen ist, macht schon sein Leben lang Musik. Er spielt rockigen Indie britischer Prägung im Spannungsfeld zwischen Joe Jackson und Elvis Costello, The Jam und Pink Floyd, mal alleine mit Gitarre, mal mit Schlagzeug und Bass dazu. Bei Five O’Clock Acoustic wird er mit seiner Band auftreten. Der 23-jährige Mönchengladbacher sieht sich als Gralshüter der Popmusik britischer Prägung mit Sinn für Geschichten über kleine Leute und große Gefühle.

     

     

    Stanley Beamish Blues BandAm 18. September wird die Stanley Beamish Blues Band auf der Volksgartenbühne zu Gast sein. Die Mönchengladbacher Musiker begeistern ihr Publikum immer wieder mit einer Mischung aus traditionellen Blues-Kassikern und starkem Bluesrock. Beim Auftritt in der Konzertmuschel werden sie zum ersten Mal in 27-jährigen Bandgeschichte ein Akustik-Set spielen, an dem sie bereits fleißig feilen.

    Zum Abschluss der Konzertreihe gibt es am 25. September ein Wiedersehen mit den Dead Guitars. (Bild ganz oben) Das Deutsch-Britisch-Holländisch-Schweizer Musikprojekt schafft einen Sound, der stilistisch irgendwo zwischen Wave, Pop und Alternative Rock liegt, und dessen melancholischer Energie man sich als Zuhörer schwer entziehen kann. Ihr neustes Werk “Shelter” ist nach “Stranger”, “Airplanes” und “Flags” bereits das vierte Album der hochkarätig besetzten Band. Dass die international besetzte Truppe, eine hervorragende Live-Band ist, weiß das Gladbacher Publikum nicht erst seit dem Open-Air Konzert im vergangenen Jahr.

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  • Falschparker auf Rad- und Fußwegen: ADFC, Stadt und Polizei starten Aufklärungsaktion

    Falschparker auf Rad- und Fußwegen: ADFC, Stadt und Polizei starten Aufklärungsaktion

    Wer häufiger mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Stadt unterwegs ist, kennt das Problem: Von Autos zugeparkte Radwege, Fahrrad-Schutzstreifen und Gehwege. Für manchen Autofahrer, der „mal eben“ zum Bäcker, zum Geldautomaten, zur Apotheke oder an den Kiosk möchte, scheint das illegale Parken auf den für Radfahrer und Fußgänger reservierten Flächen „keine große Sache“ zu sein. Auch vor Schulen und Kindergärten lässt sich dieses Verhalten jeden Tag beobachten.

    Doch egal an welcher Stelle: Auch wer nur kurz auf dem Radweg, auf dem Fahrrad-Schutzstreifen oder dem Bürgersteig hält, gefährdet die Fußgänger und Radler, die dem Hindernis ausweichen und das Risiko eingehen müssen, in den Straßenverkehr zu geraten. Gefährlich ist das für alle „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für Kinder und ältere Menschen, deren Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen eingeschränkt ist.

    Um auf diese Gefahren hinzuweisen und bei Autofahrern das Bewusstsein zu schärfen, dass illegales Parken kein Kavaliersdelikt ist, unterstützen Stadtverwaltung und Polizei den Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) Mönchengladbach bei einer Aufklärungsaktion. In den nächsten Wochen werden Falschparker auf Geh- und Radwegen einen Info-Zettel an der Windschutzscheibe finden. 10.000 Flyer sind dafür gedruckt worden.

    Die bebilderten Infos im Postkartenformat klären über die Regeln, die Rechtslage, und die Gefahren des Fehlverhaltens auf. Sie werden von der Verkehrspolizei, den Verkehrskontrolleuren des Ordnungsamtes und von ADFC Mitgliedern verteilt. Aber auch Bürgerinnen und Bürger können die Flyer nutzen und die Postkarten Falschparkern an die Windschutzscheibe klemmen. Sie liegen im Ordnungsamt, an der Radstation Rheydt, bei Fahrradhändlern und bei der KFZ – Zulassungsstelle aus und können auch auf der Webseite www.moenchengladbach.de als PDF-Datei heruntergeladen werden.

    Zusätzlich wird das Ordnungsamt Schwerpunktkontrollen an bekannten Problemstraßen durchführen. Die Mitglieder des ADFC haben der Stadtverwaltung 15 Straßenzüge benannt, an den häufig Radwege und Schutzstreifen zugeparkt werden. Dazu gehören unter anderem die Bachstraße, Dahlener Straße, Odenkirchener Straße, Mühlenstraße und Gracht in Rheydt, sowie die Neusser Straße, Steinmetzstraße, Aachener Straße und die untere Hindenburgstraße in Mönchengladbach.

    Polizei und Ordnungsamt weisen darauf hin, dass Falschparken auf Gehwegen und Radwegen mit Bußgeldern bis 35 Euro bestraft werden kann. Wenn das Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder behindert, kann es auch abgeschleppt werden.
    Ansprechpartner beim ADFC für die Aktion ist Thomas Thomas M. Claßen, Tel. 02161.592914, E-Mail thomas.m.classen@adfc-mg.de

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  • So schön können Parkflächen sein – Ein Modell für Mönchengladbachmit Bildergalerie

    So schön können Parkflächen sein – Ein Modell für Mönchengladbach
    mit Bildergalerie

    Eineinhalb Autostunden westlich von Mönchengladbach kann man schon ahnen, wie es rund um den Geroweiher am Fuße des Abteibergs einmal aussehen kann.
    Die Masterplan-Idee eines ökologisch wertvollen Gladbachtals lässt sich sehr gut realisieren.
    Nicht wenig staunend erlebten die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses gestern bei einer Exkursion nach s´Hertogenbosch wie es gemacht wird.
    Dort wurden in den letzten Jahren die Parkplätze vor den Toren der Altstadt in eine Tiefgarage verlagert und das Dach der Tiefgarage mit viel Grün und Wasser aufgewertet.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, sowie Mitarbeitern seines Dezernates waren ebenso begeistert von der Umsetzung des Projektes der Niederländer.
    Die Parallelen beider Städte sind offensichtlich: In beiden Fällen geht es um die städtebauliche Aufwertung eines zentralen Stadtraumes am Eingang zur historischen Altstadt durch die Verknüpfung von Grün und Wasser und mit Einbindung der historischen Stadtmauer.

    Tritt man aus der Haupttreppenhaus der Tiefgarage in s‘Hertogenbosch, die rund 1.000 Stellplätze bietet, erfährt man einen herrlichen Blick über das Wasser auf die Stadtmauer.
    “Ähnliche Qualitäten könnten wir bei uns mit dem Geropark, der erweiterten Wasserfläche des Geroweihers und der Anknüpfung an den bereits vorhandenen historischen Altstadtrundweg sowie der direkten Anbindung an die Innenstadt über den Abteiberg auch erreichen”, so Dr. Gregor Bonin.
    “Das niederländische Beispiel zeigt also, dass dieses Vorhaben, das im Rahmen des Masterplans angestoßen wurde und im Zusammenhang der wachsenden Stadt fortgesetzt werden soll, durchaus machbar ist. Ähnlich wie in s’Hertogenbosch sind auch bei unserem Vorhaben die Möglichkeiten einer EU-Förderung zu prüfen”, ergänzt Dr. Gregor Bonin, der einen Start des Investorenprojektes für 2018/2019 als durchaus realistisch betrachtet. “Wenn wir diesen Baustein im Gladbachtal umsetzen wollen, müssen wir ihn jetzt anpacken”, sagt er weiter.
    Bei einem Mittags-Snack, an dem auch `s´Hertogenboschs Bürgermeister teilnahm, wurde angeregt über das Gesehene diskutiert.
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    Die Kosten des Projektes in s´Hertogenbosch in Höhe von etwa 50 Millionen Euro sind gut investiertes Kapital.
    Ein wünscheswertes Projekt für Mönchengladbach ganz im Sinne der Stadtreparatur.
    Ein unbezahlbarer Hinzugewinn für die Stadt an Lebensqualität für die Bürger und die Außenwirkung.

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  • Sven Lau Prozess: Aussageverweigerungsrecht nutzen Mutter, Schwiegermutter und Ehefrau

    Sven Lau Prozess: Aussageverweigerungsrecht nutzen Mutter, Schwiegermutter und Ehefrau

    Wer mit der Erwartung gekommen war, am zweiten Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht würden die ersten Aussagen zu hören sein, ist sicher enttäuscht worden.

    prozess-sven-l-1155Vorsitzender Richter Dr. Schreiber bekam nach seinen Belehrungen zu den Rechten der Schwiegermutter, der Mutter des Angeklagten Sven Lau und seiner Ehefrau jeweils die Antwort: „ Keine Aussage“.

     

     

    prozess-sven-l-1154Damit war auch heute das Ende der Verhandlung schnell erreicht.
    Das Gericht ließ ob der noch zur Verfügung stehenden Zeit drei Videos von und über Sven Lau vorführen.
    Im ersten Video erzählte Lau seinen Weg zum Islam, im zweiten sehr kurzen Video beschwor er seine Glaubensbrüder vehement zum Zusammenhalt und im dritten Video nahm er Stellung zum Tod des Terroristen Osama Bin Laden.
    Alle Muslime als Opfer darstellend, beschuldigte er die USA, Bin Laden unnötigerweise getötet zu haben.

    Der Prozess wird fortgesetzt.

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  • Digitale Infrastruktur in Mönchengladbach: Das ist von den lauthals verkündeten Versprechen der Deutschen Glasfaser übriggeblieben

    Digitale Infrastruktur in Mönchengladbach:
    Das ist von den lauthals verkündeten Versprechen der Deutschen Glasfaser übriggeblieben

    Die Hoffnung vieler Giesenkirchener Bürger war riesig, die digitale Zukunft war vielversprechend.
    Doch nach großspurigen Versprechen von 100 Mbit-Internetverbindungen sieht die Realität erschreckend aus.

    Große Teile von Mönchengladbach werden nicht einmal ansatzweise beplant. Nicht einmal eine Interessensabfrage (Nachfragebündelung) in diesem Giesenkirchener Teil ist vorgesehen. Dabei bedarf es nur der Unterquerung der Zoppenbroicher Straße um das Gebiet zu erreichen.
    Obwohl ich online eine gültige Buchung tätigte, erhielt ich nun nach nochmaliger Nachfrage die Absage durch die stadteigene Tochter NEW.

    Bestätigung Ihrer Online-Buchung #8054

    Sehr geehrter Herr Wendler,
    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Nach Überprüfung Ihrer Adresse befindet sich diese außerhalb des geplanten Anschlussgebietes. Die Realisierung eines Glasfaseranschlusses ist an Ihrer Adresse leider nicht möglich.

    Mit freundlichen Grüßen

    NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH

    Besucheradresse: Mühlenstraße 30, 41812 Erkelenz
    Postadresse: Odenkirchener Straße 201, 41236 Mönchengladbach

    Tel. 0800 5585581

    info@new-glasfaser.de
    http://www.new-glasfaser.de

    Geschäftsführer: Ralf Poll
    HRB 10874, Amtsgericht Mönchengladbach, USt-IdNr. DE814134204

    NEW ist Partner der Deutschen Glasfaser in diesem Geschäft, hat jedoch offensichtlich keine Möglichkeit der Einflußnahme, ein zahnloser Tiger.

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  • Aufmerksamer Nachbar vertreibt Einbrecher

    Ein aufmerksamer Nachbar vertrieb am Sonntagabend auf dem Stapper Weg einen Einbrecher, der bereits in eine Wohnung eingestiegen war.

    Der Nachbar beobachtete kurz vor 21:00 Uhr einen Mann, der ihm verdächtig vorkam und den er in der Nachbarschaft noch nie gesehen hatte.

    Dieser Unbekannte näherte sich einem der Nachbarhäuser, kletterte dort auf einen Fenstersims einer Hochparterrewohnung, öffnete ein auf Kipp stehendes Fenster und stieg ein.
    Der aufmerksame Nachbar klingelte zunächst an der betreffenden Wohnung und sprach dann den Unbekannten durch das geöffnete Fenster laut an, was er dort mache.
    Der Unbekannte lief daraufhin fluchtartig durch die fremde Wohnung, öffnete die Terrassentüre und lief durch den Garten in unbekannte Richtung davon, augenscheinlich ohne Beute gemacht zu haben.

    Bei dem Einbrecher handelt es sich um einen etwa 170 cm großen dunkelgekleideten Mann im Alter von 25-35 Jahren.

    Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 02161-290.

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  • TextilTechnikum: Der Sonntag gibt Stoff

    TextilTechnikum: Der Sonntag gibt Stoff

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier an der Schwalmstraße 301 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig. Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten.

    Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 18. September von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein. Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Diesmal stehen alte und moderne Schützenwebstühle im Mittelpunkt der Vorführungen. Außerdem kann der Besucher sehen, wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde.
    Dr. Christian Schumacher und Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Darüber hinaus führt Bekleidungsingenieur Günther Kohtz das Umnähen der Rohware von Handtuchstoffen zu Handtüchern mit den Aufhängern “Gewebt im Museum Schloss Rheydt” vor.
    Seine Frau Textilingenieurin Beate Kohtz beherrscht seit den 90er Jahren die Gestaltung von Stoffmustern auf den frühen Mac PCs. Sie erläutert wie z.B. Schottenkaros oder karierte Hemdenstoffe in der Frühzeit der Computer gestaltet wurden.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

    Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von11 bis 15 Uhr geöffnet.

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  • Stadtradeln: Schon mehr als 60.000 km geradelt

    Stadtradeln: Schon mehr als 60.000 km geradelt

    Die Stadtradler treten kräftig in die Pedale: „Nach nur einer Woche haben wir beim Stadtradeln mit derzeit 609 Aktiven bereits mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr. Und auch die Kilometerleistung kann sich sehen lassen. Mehr als 60.000 Fahrradkilometer wurden in der ersten Woche gefahren. Das ist mehr als die Hälfte der im vergangenen Jahr insgesamt gefahrenen Kilometer“, freut sich Klimamanager Antti Olbrisch.

    2015 waren beim dreiwöchigen Stadtradeln genau 112.970 km gefahren worden. Die Aktion läuft bis zum 24. September, und noch kann sich jeder spontan anmelden und gewinnen. Die drei Radfahrer mit den meisten gefahrenen Kilometern bekommen Gutscheine für das Bike Center Pfennings, gesponsert von der Stadtsparkasse Mönchengladbach. Unter allen anderen aktiven Teilnehmern werden neben einem Pedelec, das die NEW zur Verfügung stellt, Fahrradhosen von Alberto, Schläuche von Gaadi, Taschen und Stadtbücher von der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach und Gutscheine für Fahrradchecks sowie Fahrradhelme vom Bike Center Pfennings verlost.

    „Es muss nicht jeder hunderte von Kilometern fahren. Alle, die das Fahrrad im Alltag nutzen, können diese Fahrten eintragen und helfen der Stadt damit schon weiter. Wer dann noch ein paar Extrarunden dreht, ist natürlich auch herzlich willkommen“, sagt Antti Olbrisch, der die Veranstaltung organisiert.

    Während des STADTRADELNS hat man die Möglichkeit, sich verschiedenen Fahrradtouren anzuschließen, die der ADFC anbietet. Eine Übersicht über die anstehenden Termine und auch alle weiteren Informationen zum STADTRADELN findet man auf www.stadtradeln-mg.de oder direkt bei Antti Olbrisch 02161/25-8266 oder stadtradeln@moenchengladbach.de.

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  • TEN SING SHOW 2016 im Hugo-Junkers Gymnasium

    TEN SING SHOW 2016 im Hugo-Junkers Gymnasium

    Wie jedes Jahr findet in der Aula des Hugo-Junkers Gymnasiums (Brucknerallee 58 41236 MG) eine, von Jugendlichen kreierte Bühnenshow statt. Unter einem selbst bestimmten Motto kreiert diese Jugendgruppe über einen Zeitraum von einem Jahr ihr Programm.

    Die Jugendgruppe TEN SING (Teenager singen) wird dabei unterstützt von der Jugendkirche Rheydt und vom CVJM Rheydt Mitte, die sich unter Anderem verstärkt für Jugendarbeit von Jugendlichen – für Jugendliche einsetzen.

    Die diesjährige Show steht unter dem Motto „ Und die Moral von der Geschicht…?“ und thematisiert auf humoristische Art und Weise den schweren Umgang mit Moral. Unterstützt wird dies durch ein selbst geschriebenes und inszeniertes Theaterstück, diversen Pop/Rock Liedern welche zum Mitsingen einladen und zuletzt durch ausdrucksstarke Tänze. Die Musik wird durch eine Live-Band performt.

    Die Show findet dieses Jahr am 24.09.2016 um 18:30 Uhr statt. Karten sind im Vorverkauf im Haus der Jugendkirche (Wilhelm-Strauss-Straße 18 41236 MG) bei Katrin Bochannek, Nina Perini, Nils Mertens und Jugendleiterin Nadine Schlutzkus (Mobil: 0163-2146295) zu erwerben und kosten ermäßigt 3€ und normal 4€.
    An der Abendkasse kosten die Karten ermäßigt 4€ und normal 5€.

    Jeder Interessent, ob jung oder alt ist herzlich eingeladen sich diese vielfältige und mühevoll gestaltete Show anzusehen.

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