Die Regionalgruppe Mönchengladbach trifft sich am 01.12.2016, um 18:00 Uhr, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch zum Thema „Schuppenflechte“, im Paritätischen, Friedhofstraße 39.
Nähere Auskunft gibt Vera Fervers (Telefon: 02166 611031).

Die Regionalgruppe Mönchengladbach trifft sich am 01.12.2016, um 18:00 Uhr, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch zum Thema „Schuppenflechte“, im Paritätischen, Friedhofstraße 39.
Nähere Auskunft gibt Vera Fervers (Telefon: 02166 611031).

Mönchengladbachs “gute Stube”, wie die Kaiser-Friedrich-Halle (KFH) auch genannt wird, erfüllt seit über hundert Jahren ihre Aufgabe als Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt.
Das Jugendstil-Gebäude am Ende der Bismarckstraße gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und findet sich in allen Image-Broschüren der Stadt.
Jetzt hat sich der Planungs- und Bauausschuss, einem Antrag der FDP-Fraktion folgend, dafür ausgesprochen, nach historischem Vorbild die Sichtachse wiederherzustellen. Demnach soll nun geklärt werden, wie störende Elemente wie Fahnen und großformatige Werbebanner auf der grünen Freifläche unmittelbar vor dem, historischen Gebäude beseitigt werden können.
Dies gilt auch für die gelben Wegweistafeln im Verlauf der Straßenachse. Bereits in Kürze wird der Stadtbetrieb Mönchengladbach „mags“ die Bäume, die das Gebäude flankieren lichten.
Wie mit den großformatigen Wegweisern in der Bismarckstraße vorgegangen werden soll, muss unter anderem mit den Ordnungsbehörden geklärt werden. (pmg)

Dass die Stadt Mönchengladbach und auch die beteiligten Politiker keine Kritik zur von ihnen beschlossenen „grundhaften Erneuerung“ beider Straßen hören wollen, kann man verstehen.
Besser wäre noch, sie würden nicht laufend Steilvorlagen zu berechtigter Kritik liefern.
Begründet wird hier am Beispiel Kanalerneuerung die Kritik aus der Bevölkerung und der Anwohner, diese sollen schließlich die Kosten tragen.
Laut Auskunft der Stadt soll der betroffene Kanal ca. 100 Jahre! alt sein.
Er soll durchlässig und nicht mehr reparabel sein. Außerdem sei er zu klein für die Wassermengen die anfallen. So die mündliche Auskunft der Fachabteilung gegenüber MG-heute.
Auf die Frage, warum nicht im Laufe der Betriebszeit des Kanalbaues regelmäßig Renovierung und Sanierung betrieben wurde durch den Betreiber des Kanalnetzes, gibt es keine Antwort. Wurde überhaupt in den Erhalt investiert? Warum legt die Verwaltung das nicht offen?
Warum fordern Verwaltung und Politik immer die „Fragesteller“ auf sich zu informieren? Weshalb wird nicht einfach informiert seitens der zuständigen Stellen?
Bei einer ordentlichen Pflege der Kanalisation wäre der Kanal nicht erneuerungsbedürftig und könnte somit nicht an die Anlieger der Straßen nach KAG berechnet werden.
Auf den Internetseiten der städtischen Tochter NEW wird in hervorragender Art und Weise dokumentiert und geworben, wie eine Instandsetzung erfolgen kann und sollte.
a) https://www.new.de/entsorgung/abwasser/planung-und-bau/bauverfahren/kanalsanierung-im-reparaturverfahren/
b) https://www.new.de/entsorgung/abwasser/planung-und-bau/bauverfahren/kanalsanierung-im-renovierungsverfahren/
Warum wird und wurde diese Technik nicht ein- und umgesetzt?
Deshalb heißt es auch im §8 Abs. 2 des KAG: § 8 (Fn7)
Beiträge:
(1) Die Gemeinden und Gemeindeverbände können Beiträge erheben. Bei den dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wegen und Plätzen sollen Beiträge erhoben werden, soweit nicht das Baugesetzbuch anzuwenden ist.
(2) Beiträge sind Geldleistungen, die dem Ersatz des Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung und Erweiterung öffentlicher Einrichtungen und Anlagen im Sinne des § 4 Abs. 2, bei Straßen, Wegen und Plätzen auch für deren Verbesserung, jedoch ohne die laufende Unterhaltung und Instandsetzung, dienen. Sie werden von den Grundstückseigentümern als Gegenleistung dafür erhoben, daß ihnen durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Einrichtungen und Anlagen wirtschaftliche Vorteile geboten werden. Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so tritt an die Stelle des Eigentümers der Erbbauberechtigte.
Das bedeutet: Wäre die Kanalisation regelmäßig bei Bedarf instandgesetzt worden, müßte es keine komplette Erneuerung des Kanals geben, es müßte ergo nicht die gesamte Staße grundhaft erneuert werden, es würden keine Kosten für die Anwohner entstehen.
Alle diese Fragen und Einwände sind durch die Fachbereiche der Verwaltung zu beantworten.
Es ist nicht Aufgabe des einzelnen betroffenen Bürgers jede offene Frage nocheinmal zu stellen, ein Info-Veranstaltung könnte hier hilfreich sein. Warum scheuen sich Verwaltung und/oder Politik?

Es ist das seit Wochen erwartete Ende eines mehrjährigen Alleinganges.
Zwei Tage nach der Verleihung des Inklusionspreises 2016 des VdK-Mönchengladbach an die Preisträger Albert und Karin Sturm, verkündet der Vorsitzende des Kreisverbandes seinen Rücktritt “spätetens zum 31.12.2016”. Die Bekanntgabe war seit Tagen erwartet worden.
Vorausgegangen war ein Kreisverbandstag, auf dem sich nicht nur heftige Kritik am fünfköpfigen geschäftsführenden Vorstand den Weg brach. Der Vorsitzende selbst erhielt unerwartete 13 Gegenstimmen bei seiner Wiederwahl. Ein enger Vertrauter verlor gar seinen Sitz im Vorstand.
Von Delegierten eingebracht Anträge, die vom GV (Geschäftsführender Vorstand) mit ablehnenden Empfehlungen an die Deligierten weitergegeben wurden, konnten von diesen jedoch mit Stimmenmehrheit durchgesetzt werden. Diese Ergebnisse konnten vom GV offenbar nicht akzeptiert werden.
Dies alles führte zum heute veröffentlichten 4-seitigen Schreiben (liegt der Redaktion vor) des Rücktritts an den Landesverband des VdK und per E-Mail an einige Delegierte in Mönchengladbach.
Aktualisierung:
Erwartungsgemäß legten nach Bekanntwerden des Rücktritts weitere GV-Mitglieder ihr Amt im Vorstand nieder.

Viele Mönchengladbacher Vereine und Bürger haben schon ihre Beteiligung an zahlreichen Aktionen bekundet. „Ich freue mich sehr, dass es in der Stadt auf dieses wichtige Großereignis Tour de France eine solche positive Resonanz gibt“, so Oberbürgermeister Reiners
Jetzt steht fest, wo genau die zweite Etappe der Tour de France, die von Düsseldorf nach Lüttich führt, durch das Mönchengladbacher Stadtgebiet verläuft.
Details zum Etappenverlauf wurden heute in Düsseldorf im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und den Amtskollegen jener deutschen Städte, die an der Strecke liegen, bekannt gegeben.
Demnach wird Mönchengladbach am 2. Juli 2017 bei der ersten Sprintwertung ein besonderer Teil der Tour de France. Nach der ersten Etappe in Düsseldorf macht sich am 2. Juli das Fahrerfeld nach Mönchengladbach auf und hier quer durch die ganze Stadt fahren. Auf einer Strecke von über 20 Kilometern wird in Mönchengladbach die große Chance geboten, dieses mediale Ereignis live zu verfolgen. „Wir freuen uns sehr, dass bei diesem weltweit beachteten Sportgroßereignis Mönchengladbach in dieser Form berücksichtigt worden ist. Ich habe mich vom ersten Tag an dafür eingesetzt, dass der erste Sprint als wichtiger Teil der Tour nach Mönchengladbach kommt. Es ist außerdem eine große Chance, Mönchengladbach als aktive, sportbegeisterte und fahrradfreundliche Stadt zu positionieren“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
„Wir haben mit Spannung darauf gewartet, nun steht sie fest“ so Peter Schlipköter, Geschäftsführer der MGMG: „Wir sind stolz, Teil dieser zweiten Etappe zu sein.“
Nach dem Start in Düsseldorf erreicht sie bei Kilometer 77 über die Korschenbroicher Straße Mönchengladbach und durchquert einmal die Stadt bis nach Wanlo, wo sie bei Kilometer 97,5 die Stadtgrenze verlässt. „Mit viel Vorfreude und Spannung erwarten wir dieses großartige Ereignis für Mönchengladbach“, sagt Michael Schroeren, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der MGMG.
Die Sprintwertung findet auf der Bismarckstraße auf etwa 1.000 Meter in Richtung Kaiser-Friedrich-Halle statt und wird einer der Höhepunkte an diesem Tag sein.
Der genaue Streckenverlauf: Korschenbroicher Straße, Berliner Platz, Rathenaustraße, Bismarckstraße, Hohenzollernstraße, Hermann-Piecq-Allee, Sternstraße, Waldnieler Straße, Hittastraße mit Panoramablick auf Münster und Museum Abteiberg, Speicker Straße, Rheydter Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Wilhelm-Schiffer-Straße, Bahnhofstraße, Wickrather Straße, Reststrauch, Gelderner Straße, Poststraße, Trompeterallee, Hochstadenstraße, Beckrather Straße, Wickrathberger Straße, Straße „Auf dem Damm“, Berger Dorfstraße, Straße „Stahlenend, Plattenstraße, Heckstraße stadtauswärts.

Der Männerchor Giesenkirchen 1873/1904 lädt alle Freunde des mehrstimmigen Chorgesangs in die Lutherkirche auf der Konstantinstraße 226 am 04.12.2016 Beginn 17:00 Uhr ein.
Der Männerchor Giesenkirchen wird bei diesem Konzert von MGV Melodia Hardt/Windberg bei seinen Auftritten unterstützt.
Das Konzert gestalten neben dem Männerchor, der Tenor der städt. Bühnen Mönchengladbach / Krefeld Kairschan Scholdybajev, dem Frauenchor Johanniskirche MG-Großheide und die Pianistin Indira Farabi mit. Die Gesamtleitung liegt in den Händen der Chorleiterin Astrid Dichans.
Der Männerchor wird, um die Kosten zu decken, einen Eintritt von 10,00€ für Erwachsene und 5,00€ für Kinder und Schüler erheben. Karten sind bei allen Sängern und in der Lottoannahmestelle Morjan auf der Konstantinstraße 166 in Giesenkirchen erhältlich.
Es wird für alle Besucher ein besinnlicher, kurzweiliger Nachmittag in der Adventzeit sein.
Die auftretenden Frauen und Männer freuen sich auf ihren Besuch.

Bereits seit 34 Jahren sind die Tischtennis-mini-Meisterschaften die größte Breitensportaktion im deutschen Sport, und fast in jedem Jahr haben die DJK Sportfreunde 08 Rheydt dafür gesorgt, dass die mini-Tischtennisspieler bis 12 Jahre dem kleinen weissen Ball auch in Mönchengladbach hinterherjagen.
So auch in diesem Jahr: Am 17. November treffen sich die Anfänger/-innen (Mannschaftsspieler sind nicht zugelassen) in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. in Rheydt (Eingang auf der Stresemannstr.) und spielen in drei Altersklassen getrennt nach Mädchen und Jungen ihre Sieger aus.
Eingeladen zu diesem Turnier sind alle Kinder der Jahrgänge 2004 und jünger. Um 17.00 Uhr geht es los, gegen 19.00 Uhr ist dann Schluss; die Anmeldung erfolgt direkt in der Halle. Tischtennisschläger sollten mitgebracht werden, können notfalls aber auch ausgeliehen werden. Startgeld wird keines erhoben.
Nähere Infos gibt es auch unter www.djk-rheydt.de.

Der Wahlkampf und das Ergebnis der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl haben auch mich schockiert. Es ist besorgniserregend, dass ein populistisch geführter Wahlkampf auf dem Rücken der Schwächsten Erfolg haben konnte. Meine Hoffnung ist, dass Trump nicht alles umsetzen wird, was er im Wahlkampf angekündigt hat und, dass die amerikanische Bevölkerung und das demokratische System Grundwerte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Chancengleichheit bewahrt.
Auch in Deutschland sehen wir uns mit Rechtspopulisten konfrontiert. Gegen Populisten muss man eintreten! Dieser Aufforderung sind im doppelten Wortsinn allein am Tag nach Trumps Wahlsieg schon über 250 Menschen gefolgt: Sie sind in die SPD eingetreten. Wir müssen uns gemeinsam weiterhin für Solidarität, Minderheitenrechte und Offenheit engagieren und eine Spaltung unserer Gesellschaft verhindern.
Es gab aber auch schöne Ereignisse, die mich gefreut haben: Die nach eigenen Angaben immer lachende Kinderprinzessin – was ich auch bestätigen kann – in Hardterbroich wurde gekrönt. Bei ihrer Proklamation traf ich auf die 8-jährige Nené, der es viel Spaß macht als Prinzessin und im Karneval aktiv zu sein. Königlich ging es auch beim Königsball in Tackhütte und Hockstein zu. Ich gratuliere allen Prinzessinen, Prinzen und Königspaaren ganz herzlich und wünsche ihnen eine königliche Zeit. Allen anderen wünsche ich – trotz allem – eine königliche Woche.

Am Freitagabend, gegen 21.15 Uhr, betraten zwei mit schwarzen Sturmhauben maskierte männliche Personen den Kassenraum einer Tankstelle an der Marienburger Straße in Mönchengladbach.
Sie zwangen die Angestellte unter Vorhalt einer Pistole den Inhalt der Kasse auszuhändigen. Die Beute verstauten sie in einen mitgeführten dunklen Rucksack.
Anschließend verließen sie das Tankstellengelände in Richtung Lindenstraße.
Die noch unbekannten Täter werden wie folgt beschrieben:
1. Person: ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 1,60 m bis 1,65m groß, bekleidet mit dunkler Hose und dunklem Kapuzenshirt aus Ballonseide.
2.Person: ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca.1,75m bis 1,80m groß, bekleidet mit dunkler Jacke mit Kapuze und Jeans.
Beide Täter sprachen akzentfreies Deutsch. Die Höhe der Beute steht noch nicht fest. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 02161-290 zu melden.

Als erster europäischer Künstler hat er gerade eine Bilder-Ausstellung mit über 100 Bildern in Shanghai eröffnet, ein Sensation .
An Wochenenden gehen dort bis zu 20.000 Menschen täglich ins Museum, daran macht er die hohen Besucherzahlen für seine Ausstellung fest. In Deutschland unvorstellbar.
Bereits vorher hat er in Peking ausgestellt, als eingefleischter Europäer ist er eher skeptisch allem Asiatischen gegenüber. Trotzdem würde er gerne einmal ein halbes Jahr dort arbeiten.
Beim Vorgespräch mit den Medienvertretern beklagte er sich ob des Zustandes seiner Heimatstadt Rheydt:“ Ich war erschüttert was aus meiner Heimatstadt geworden ist“.
In Kürze wird er trotzdem wieder nach Rheydt ziehen, in seine Heimatstadt in der er zehn Jahre lebte, der geborene Böhme Markus Lüpertz.
Lüpertz kommt nach eigener Aussage aus der Tradition des Bohèmes, er kann seinen Mund nicht halten, dass zählt er zu seinem Naturell. Er kleidet sich gerne gut und artikuliert sich darüber, er hat eine Idee wie er zu sein hat. Er verstellt sich nicht, er ist so.
„Malerei ist etwas göttliches, es wird immer gemalt. Aber, sie kann wie alles Göttliche verdämmern. Wir können in eine Situation der „nicht mehr Wahrnehmbarkeit“ kommen.
Weil einfach den Leuten der Intellekt fehlt, wir haben trotz aller Bildungsangeboten eine systematische Verblödung des Intellekts. Die Leute sind so doof, das einem Angst und Bange wird, “ sind ein Beispiel von etlichen seiner abstrakten Ansichten.
Ein köstlicher Erzähler in eigener Sache bot einen unterhaltsamen Abend in der fast ausverkauften Kaiser-Friedrich-Halle.
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Die Konstantinstraße und die Straße Bahner in Giesenkirchen befinden sich seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand. Kein Wunder also, dass aus Reihen der Bezirksvertretung Ost, insbesondere von den Grünen, der Wunsch nach einer Sanierung der Straße bei den anstehenden Haushaltsberatungen gefordert wurde. Die Sanierung wurde indes jahrelang hinausgeschoben mit dem Argument, zunächst müsse die NEW AG den Kanal verlegen. In der Folge verschlechterte sich der Zustand der Straße so sehr, dass nun ein Deckenüberzug nicht mehr reicht, die Straße muss grundlegend saniert werden – für teuer Geld.
„Dies war der Verwaltung aber schon im August 2015 bekannt, als sie die Beratungsvorlage in die Sitzung der Bezirksvertretung einbrachte und dem Planungs- und Bauausschuss zur Entscheidung vorlegte“, sagt Hajo Siemes, Sprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost. Der Kostenaufwand für diese Sanierungsmaßnahme ist in der Vorlage auf zwei Millionen Euro beziffert. Im Haushaltsentwurf 2017, der der Politik nun zur Entscheidung vorliegt und der zurzeit beraten wird, ist die „Kanalbaufolgemaßnahme Konstantinstr./Bahner“ bereits mit einer Gesamtsumme von 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Von diesen Kosten übernimmt die die Stadt 1,5 Millionen Euro. Der Rest der Summe wird auf die Anwohner verteilt, die per Brief von der Verwaltung darüber informiert wurden, dass die Stadt nun von einem Gesamtvolumen über 4,2 Millionen Euro ausgeht.
„Hier fühle ich mich als Politiker getäuscht und irregeführt“, sagt Hajo Siemes. „Es kann doch nicht sein, dass uns andere Zahlen zur Entscheidung über die Maßnahme vorgelegt werden, als diese mit den Bürgern nachher abgerechnet werden sollen.“ Immerhin, so der Grünenpolitiker, gehe es hier um eine nicht geringfügige Veränderung. Siemes sieht an diesem Punkt Politik und Anwohner von der Verwaltung arg getäuscht. „In der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am Donnerstag, in der wir den Haushalt beraten, erwarte ich eine Antwort der Verwaltung auf diesen Sachverhalt“, so Siemes.

Der beliebte Mönchengladbacher Nachtmarkt BUY BY NIGHT, ausgerichtet von Studierenden des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein, geht in die dritte Runde. Am Samstag, 12. November, kann zwischen 18 und 24 Uhr im Wickrather Kunstwerk nach Herzenslust gestöbert werden. Auf die Gäste wartet ein buntes Programm mit rund 60 Ausstellern und kreativen Köstlichkeiten.
„Hier gibt es keine Massenware, sondern kreativ gefertigte Unikate. Der Nachtmarkt ist ein Event für Jäger, Sammler und Freunde des Außergewöhnlichen“, sagt Ina Schmitz, Studentin am Fachbereich Oecotrophologie und Mitorganisatorin. Es gibt selbst entworfene Mode, handgefertigten Schmuck, Designobjekte, Fotokunst und Accessoires, Möbelkunst, Second Hand Mode, Dekorationen und Schmückendes. Außerdem natürlich auch kreative Köstlichkeiten von regional bis exotisch, von vegan bis vegetarisch. „Alle Produkte haben eins gemeinsam: Sie sind mit Herz und Liebe zum Detail gefertigt“, sagt Iser.
Ziel der Studierenden, die den Nachtmarkt im Rahmen eines Semester-Projekts mit dem Lehrbeauftragten Andreas Baum und in Kooperation mit der Location Kunstwerk in Mg-Wickrath entwickelten, war es von Beginn an, den Nachtmarkt fest im Mönchengladbacher Event-Kalender zu etablieren. Das scheint gelungen zu sein: Innerhalb eines Jahres ist das bereits der dritte Termin.
Der Nachtmarkt buybynight im KUNSTWERK am Samstag, 12. November, 18 bis 24 Uhr; der Eintritt kostet zwei Euro. Für Musikbegleitung sorgen die Oberhausener Folk-Indy Band „FROM THIEF TO LIAR“ und DJ Lenard Baron. www.buybynight.de

Ob Verein, Stiftung oder Verband:
Auch Mönchengladbacher Institutionen können sich jetzt bei der NRW-Stiftung um eine Förderung ihrer Projekte der Natur-, Kultur- und Heimatpflege bewerben.
Seit vergangenem Monat ist die Vitusstadt neben rund 140 weiteren Städten, Kreisen und Gemeinden Mitglied des Fördervereins der Stiftung.
Allein bis Oktober 2014 konnte die Stiftung seit ihrer Gründung 1986 bereits 245 Millionen Euro zur Unterstützung von Projekten im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege beisteuern.
Zu den bisher von der Stiftung geförderten Projekten zählen unter anderem das Kleinbahnmuseum Selfkant, Schloss Dyck, Haus Hohenbusch und die Sanierung des Bahnhofes Metelen-Land.
„Ich freue mich, dass unsere Idee, die auch im Rat eine breite Mehrheit gefunden hat, nun umgesetzt ist. Ich hoffe, dass zahlreiche Initiativen von den Förderangeboten der Stiftung Gebrauch machen und viele Projekte anmelden werden, die Tradition und Heimat in unserer Stadt noch intensiver erlebbar werden lassen“, betont der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion West, Heinz Theißen.
Projektanträge können unter www.nrw-stiftung.de/foerderantrag eingereicht werden.

Wer seine Stimme für Rock und Soul, Jazz, Blues oder Chansons trainieren möchte, ist beim VHS-Workshop am kommenden Samstag, 12. November, von 10 bis 16 Uhr, in der Musikschule ab der Lüpertzender Straße 83 richtig.
Neben Tipps und Tricks zur Stimmbildung üben die Teilnehmer mit viel Spaß einige Songs ein. Die Dozentin Monika Hintsches ist als Jazz- und Chansonsängerin über die Grenzen von Mönchengladbach bekannt.
Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400 Gebühr: 45 Euro. (Kursnummer QD5216F)

1. Am gestrigen Sonntag, gegen 22:50 Uhr, wurde eine 66jährige Wegbergerin nach einem Besuch im Stadttheater in Rheydt von zwei Männern bedroht und ihres Schmucks beraubt.
Sie war vom Theater aus zur Endepohlstraße gegangen, um sich ein Taxi zu bestellen. Auf Höhe der Hausnummer 13 kamen die Männer auf sie zu. Einer der beiden bedrohte die Frau massiv und hielt ihr ein ca. 10cm langes Messer an den Hals, während der zweite Mann ihr den Schmuck abnahm. Anschließend flohen die beiden Männer zu Fuß in Richtung Endepohlpark / Vierhausstraße. Eine intensive Fahndung der Polizei verlief erfolglos.
Die beiden Täter hatten der Geschädigten zufolge beide ein nordafrikanisches Erscheinungsbild.
Ein Täter wird als ca. 20 Jahre alt und etwa 1.60 m groß beschrieben. Der zweite Täter war etwa 30 Jahre alt und ca. 1,85 Meter groß. Beide trugen dunkle Kapuzenpullover und Turnschuhe.
Wer kann Angaben zum Sachverhalt und / oder den Tätern machen?
Zeugen werden gebeten, sich unter 02161-290 bei der Polizei zu melden.
2. In der Nacht zu Samstag, zwischen 01.30 Uhr und 01.45 Uhr, wurde ein 18jähriger Mönchengladbacher auf der Straße Karmannshof schwer verletzt und beraubt.
Der Täter war ihm von der Waldhausener Straße aus gefolgt und sprach ihn an. Plötzlich schlug er den 18Jährigen zu Boden, trat mehrfach auf ihn ein und raubte ihm Handy, Bargeld und Brille. Der Geschädigte verlor kurz das Bewusstsein und verbleibt aufgrund von Kopfverletzungen im Krankenhaus.
Der männliche Täter war etwa 40-50 Jahre alt, schlank, ca. 1.70 m groß und dunkel gekleidet. Er hatte ein südländisches Aussehen und eine Halbglatze. Er sprach Hochdeutsch mit Akzent und einer auffallend hohen Stimme.
Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können und / oder Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 02161-290 bei der Polizei zu melden.

Bagger in Luisental am Werk: Hardter Landwehr und Bockersend folgen noch vor Weihnachten.
Die Stadt hat mit dem Abriss der maroden Unterkunft für Flüchtlinge in Luisental begonnen.
Seit heute machen die Bagger die Einrichtung, die seit Anfang der 1990er Jahre genutzt wurde, dem Erdboden gleich.
In den nächsten Schritten werden auch die Unterkünfte an der Hardter Landwehr und Bockersend abgerissen. Der Rückbau der Einrichtungen soll noch vor Weihnachten abgeschlossen sein.
Die Verwaltung hatte bereits im Spätsommer den Abbau mehrerer Hallen, die nach und nach frei gezogen wurden, vor dem Hintergrund der leicht entspannten Flüchtlingssituation angekündigt.
Die Stadt setzt stattdessen auf vorzeigbare Erst- und Übergangseinrichtungen, die in den letzten Monaten neu errichtet oder im Bestand angemietet wurden, wie etwa seit August das ehemalige Studentenwohnheim in der Sternstraße. (pmg)

Zugeparkte Wege und Einfahrten sind vielen Anwohnern rund um den SparkassenPark in Mönchengladbach ein Dorn im Auge.
Eventgäste klagen über lange Staus vor und nach Veranstaltungen. Jetzt präsentiert evopark gemeinsam mit der PPG-Nordpark GmbH, der Aachener Parkhaus GmbH und der Scheidt & Bachmann GmbH ein Pilotprojekt, das die Situation entspannen soll:
Für das „ARAG Big Air Freestyle Festival“ am 2. und 3. Dezember 2016 kann man erstmals online Parktickets buchen. Damit soll das Parken am SparkassenPark einfacher und attraktiver werden.
Nach Angaben der PPG-Nordpark kommen Gäste zu 80% von außerhalb, sind nicht ortskundig und reisen mit dem Auto an. Der daraus resultierende Parksuchverkehr verursacht Staus und erhöht CO2 Werte.
Das Parken vor Ort bietet Besuchern des Ski und Snowboard Freestyle Festivals viele Vorteile:
Wer sein Parkticket unter www.ppg-event.de kauft, kann entspannt anreisen.
Normale Tages-Parktickets sind für sechs Euro erhältlich.
Für zehn Euro pro Tag kann man sich einen begehrten VIP-Stellplatz sichern. Dieser liegt weniger als eine
Gehminute vom Haupteingang entfernt und hat eine eigene Zufahrt über die Straße Am Hockeypark.
Der Autofahrer muss vor und nach der Veranstaltung nicht an Ein- und Ausfahrten Schlange stehen, sondern kann das Gelände zügig verlassen.
„Das Online-Parkticket spart Zeit, weil die Kleingeldsuche und das Zahlen vor Ort wegfallen. Außerdem
können wir die Abwicklung der Parkgäste beschleunigen, was den Rückstau minimiert“, erklärt
Lothar Backes, Geschäftsführer der PPG-Nordpark GmbH.
Und so funktioniert es: Einfach das Parkticket online buchen, auf dem Handy speichern oder
ausdrucken und zum Event mitbringen. An der Auffahrt zum Parkgelände scannt der
Parkwächter den abgebildeten QR-Code und lässt das Auto ein. Eine Anfahrtsskizze auf dem
Ticket führt Ortsfremde sicher ans Ziel. „Es ist unsere erste Event-Parklösung. Weitere
Angebote für Großveranstaltungen der Region sind bereits in Planung“, verrät Marik Hermann,
Gründer von evopark.
https://www.youtube.com/watch?v=RPalUjlabas

Mit dem Ziel, klassische Industrien und Start-ups zusammen zu bringen, schrieb das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk den mit 12,5 Mio. Euro geförderten Wettbewerb DWNRW-Hubs aus.
Die Auswahl zum regionalen Zentrum für die digitale Wirtschaft gewannen schlussendlich Partnervorhaben aus Aachen, Bonn, Düsseldorf/Rheinland, Köln, Münster und dem Ruhrgebiet. Mönchengladbach ist dabei Teil der erfolgreichen Bewerbung aus der Region Rheinland und soll nun verstärkt Startup-Projekte mit digitalem Fokus umsetzen.
Jetzt hat der Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen, dass sich die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH (WFMG) an der Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH (DigiHub) beteiligen soll. Neben der WFMG (12 Prozent) sind die Stadt Düsseldorf (51 Prozent) und der Rhein-Kreis Neuss (12 Prozent) als Gesellschafter der DigiHub vorgesehen. Die restlichen 25 Prozent sollen von der IHK Düsseldorf übernommen werden.
Die DWNRW-Hubs sind eine zentrale Maßnahme der Strategie zur Digitalen Wirtschaft der Landesregierung. Die regionalen Plattformen sollen informieren und Anlaufpunkt für nationale und internationale Gründer sein.
Sie sollen so zur Drehscheibe für Kooperationen von Startups, Mittelstand und Industrie für digitale Geschäftsmodelle und -prozesse werden. Im nächsten Schritt reichen die Standorte – in Abhängigkeit von zu erfüllenden Auflagen – den endgültigen Förderantrag ein. Die Hubs können dann jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern für drei Jahre erhalten – mit einer Verlängerungsmöglichkeit von zwei Jahren.
Die Partner in den jeweiligen Regionen steuern einen Eigenanteil in gleicher Höhe bei.