Autor: Harald Wendler

  • „Geht nicht gibt es nicht. Die Kinder sind die Zukunft dieser Stadt“.
    Rede zum Haushalt 2017 durch Dr. Schlegelmilch, CDU

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hatte den Rednern zum Haushalt den „Befehl“ gegeben, sich möglichst kurz zu fassen.
    Mit diesem witzig gemeinten Seitenhieb auf die gewünschte Konzentration auf das Wesentliche, stieg der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Schlegelmilch in eine von Schönheit durchsetzte Darstellung der Situation in Mönchengladbach ein.
    „Wir holen mächtig auf“, skizziert er die wirtschaftliche Situation, nennt eine „einstellige Arbeitslosenzahl“ als großen Erfolg.

    Seine ausschließliche Nähe zur Wirtschaft belegt Schlegelmilch mit dem Zitat: „Wirtschaft in NRW“ schreibt: „Adieu, Tristesse. Mönchengladbach ist wieder da. Durch die Wiederentdeckung alter Stärken und die Offenheit für Neues hat die 260.000 Einwohnerstadt ein erstaunliches Comeback hingelegt.“

    Natürlich teilt er auch aus, z.B. mit: „Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem auch die ewig schlecht Gelaunten und die berufsmäßigen Nörgler und Zweifler die Mundwinkel nach oben nehmen sollten. Ich schaue auf den einen oder anderen von Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren der Grünen, der Linken und der FDP. Ja, Sie haben die selbst gewählte Aufgabe, darauf hinzuweisen, wo die Dinge nicht rund laufen. Das ist in Ordnung. Aber auch Sie sollten die Realität nicht aus den Augen verlieren: Es geht aufwärts! Das dürfen Sie ruhig einmal sagen“.

    Urplötzlich verfällt der CDU-Supermann selber ins Jammern und nörgelt: „So gesehen sind wir alle in jenem bösen Spinnennetz gefangen, das die nordrhein-westfälischen Kommunen zu hilflosen Opfern macht.Ich kann nur hoffen, dass wir ab Mai nächsten Jahres eine Landesregierung haben werden, die die Nöte der Kommunen wirklich ernst nimmt. Alles, was in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten aus Düsseldorf gekommen ist, war immer Stückwerk. Mit der einen Hand wurde gegeben, mit der anderen genommen. Gleiche Augenhöhe war eigentlich nie. Zeit dass sich das ändert!

    Vor diesem Hintergrund frage ich mich, ob es wirklich eine gute Nachricht ist, dass wir dem Haushaltsausgleich, den man uns qua Gesetz abpresst, so nahe sind wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Denn wir zahlen einen hohen Preis. Im Jahr 2018 sind wir zum Erfolg verdammt, aber wenn wir ehrlich sind, und das hat auch die IHK Mittlerer Niederrhein in ihrer Stellungnahme zum Haushalt richtig beschrieben, dann müssen wir uns eingestehen, dass jede auch noch so kleine Verschlechterung, jeder hustende Floh bei Land oder Bund, jede auch noch so kleine Delle in der Wirtschaft uns enorme Schwierigkeiten machen kann. Und wenn da dann etwas passiert, dann werden wir nach all den Sparrunden, nach all den Opfern, die wir den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt abverlangt haben, dann werden wir u.U. keine befriedigende Lösung haben. Und wenn wir Pech haben, dann wird uns das Land wieder Maßnahmen aufzwingen, die wir nicht wollen“.
    Schlegelmilch baut schon einmal einen Schuldigen, oder besser zwei Schuldige auf, sollte die CDU-Rechnung nicht aufgehen.
    Da wirkt der nachfolgende Hinweis geradezu naiv nett:
    „Ein letzter Schwerpunkt, der insbesondere meiner Fraktion besonders wichtig ist, liegt im Bereich „Sicherheit und Sauberkeit“. Auch hier verweise ich wieder gerne auf unser Wahlprogramm aus dem Jahr 2014.

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, unser Beharren auf Sicherheit und Sauberkeit wird manchmal bespöttelt. Aber die ach so fortschrittlichen Kritiker dieses vermeintlich reaktionären Ansatzes mögen doch bitte zwei Dinge zur Kenntnis nehmen:

    Erstens: Den Menschen sind Sicherheit und Sauberkeit wichtig.
    Zweitens: Wenn wir uns nicht darum kümmern, was den Menschen wichtig ist, dann brauchen wir den ganzen anderen Rest auch nicht zu tun. Die große Mehrheit der Menschen in unserer Stadt will ganz einfach, dass ein Minimum an Regeln existiert und dass es auch befolgt wird.
    Gegen diese Regeln verstoßen nicht nur Kriminelle wie die Antänzer in den Innenstädten oder die Drogenhändler in Parks und dunklen Gassen, gegen sie verstoßen angetrunkene Randalierer und Wildpinkler, aber auch PS-Idioten, die nachts die Motoren schreien lassen, Mitbürger, die ihren Hausmüll im öffentlichen Raum entsorgen, und all jene, die ihre Aggressionen oder ihren vermeintlichen Humor gegen das Eigentum anderer Leute richten. Ganz egal, ob das Hauswände, Stromkästen oder Eselsschwänze sind. Hier brauchen wir einen Schulterschluss aller in dieser Stadt.
    Der wird aber nur gelingen, wenn die Stadt selber, wenn das Land durch die Polizei und wenn jede einzelne Bürgerin, jeder einzelne Bürger sein Teil dazu beiträgt“.
    Auch hier meint er die „Anderen“, die Stadt und das Land, er weiß, dass er als Kommunalpolitiker nicht die Mittel hat, entscheidendes zu tun beim Thema Sicherheit.

    Eine Hoffnung hat selbst Dr. Schlegelmilch, deshalb wiederhole ich sie gerne:
    „ Ich kann nur hoffen, dass wir ab Mai nächsten Jahres eine Landesregierung haben werden, die die Nöte der Kommunen wirklich ernst nimmt. Alles, was in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten aus Düsseldorf gekommen ist, war immer Stückwerk. Mit der einen Hand wurde gegeben, mit der anderen genommen. Gleiche Augenhöhe war eigentlich nie. Zeit dass sich das ändert!”
    Beifall erhielt er durch diese Hoffnungsäußerung nur aus den CDU-Reihen. Selbst der Kooperationspartner SPD buhte lautstark ob solcher Polemik.

    Hier die kpl. Rede als PDF-Datei

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  • Zum letzten Mal in 2016: Offener Sonntag im TextilTechnikum

    Im TextilTechnikum im Monforts Quartier 31 werden die Zeugnisse der textilen Vergangenheit Mönchengladbachs wieder lebendig.
    Eine einzigartige Maschinensammlung zeigt die Entwicklung der Technik vom Handwebstuhl bis zum modernsten Luftdüsen-Webautomaten. Das TextilTechnikum im Monforts Quartier hat am Sonntag, 18. Dezember von 13 bis 17 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung der historischen Ausstellung ein.

    Wie an jedem dritten Sonntag im Monat werden ausgewählte Maschinen vorgeführt. Außerdem kann der Besucher sehen, wie in früheren Jahrhunderten Flachs versponnen und Leinen gewebt wurde. Anne Häger und Textiltechniker Holger Hellwig zeigen, wie mechanische Webstühle die Technik revolutionierten und die Handweberei verdrängten.

    Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Das TextilTechnikum ist außer an offenen Sonntagen montags bis freitags jeweils von 11 bis 15 Uhr geöffnet.
    Ab dem 22. bis zum 30.Dezember 2016 ist das TextilTechnikum allerdings geschlossen.

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  • Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Wieder Budenzauber zum Jahreswechsel

    Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Wieder Budenzauber zum Jahreswechsel

    Zum Jahreswechsel erwarten die Fußballbegeisterten in Mönchengladbach das größte Hallenspektakel am Niederrhein. Die Gladbacher Fußballvereine treten bei der 34. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Jahnhalle zum Kampf um den begehrten Titel des Stadtmeisters an. In diesem Jahr sind 33 Männermannschaften, 7 Frauenteams und 121 Jugendmannschaften dabei.

    Die Vorrunde beginnt nach Weihnachten mit sechs Gruppen am 27. Dezember und geht bis zum 3. Januar. Die Gruppenzweiten treffen am 5. Januar in der Zwischenrunde aufeinander. Die Endrunde wird am 7. Januar ausgetragen.

    Die Vorrunde der Frauen ist am 23. Dezember. Im Finale am 6. Januar spielen die Damen-Teams ihren Stadtmeister aus.

    Neben den Senioren/innen, kämpfen auch die Junioren/innen um die Stadtmeisterschaft in ihren jeweiligen Altersklassen. Das Jugendturnier startet bereits am 17. Dezember.

    Neu ist diesmal, dass nur in einer Halle gespielt werden wird. Das Turnier für die Junioren/innen und Senioren/innen wird jetzt ausschließlich in der Jahnhalle ausgetragen. Mit dieser Regelung will der Stadtsportbund  die Großveranstaltung straffen und die Veranstaltung für alle Zuschauer in einer Halle zentralisieren.

    Auch in diesem Jahr werden alle Spiele in der Jahnhalle live in das Foyer übertragen.

    Spielplan

     Senioren                                                                  

    Vorrunde                    27.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    28.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    29.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    30.12.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    02.01.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    03.01.2016                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Zwischenrunde           05.01.2017                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Endrunde                   07.01.2016                 14:00 Uhr                   Jahnhalle

     

    Frauen

    Vorrunde                    23.12.2016                 17:00 Uhr                   Jahnhalle

    Endrunde                   06.01.2017                 18:00 Uhr                   Jahnhalle

    Die Spielpläne sind im Netz unter www.mg-sport.de in der Rubrik “SSB informiert/Kalender” eingestellt. Hier gibt es später auch die aktuellen Ergebnisse und die Livestreams der Spiele.

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  • Musical-Dinner am 29.01.2017 im FOUR SENSES in Mönchengladbach

    Musical-Dinner am 29.01.2017 im FOUR SENSES in Mönchengladbach

    Erleben Sie in unserer Musical-Dinner-Show die Highlights der großen Musicals (Evita, Cats, Tanz der Vampire, Elisabeth, We will rock you, Mamma Mia und viele mehr), die mit erstklassigem Livegesang vorgetragen werden.

    Es wird keine Bühne geben, denn die Darsteller bewegen sich im ganzen Saal.
    Lassen Sie sich faszinieren von einer Show mit Effekten, Kostümen, Requisiten und Choreographien und werden Sie selbst Teil der Show. Die Show ist eingebettet in ein exquisites 4-Gang-Menü.

    Preis: 89,00 Euro pro Karte inkl. 4-Gang-Menü

    Musical-Dinner am Sonntag, 29.01.2017, Einlass: 17:30 Uhr, Beginn: 18:00 Uhr

    Restaurant Four Senses, Korschenbroicherstraße 170 (Königskareé), 41065 Mönchengladbach

    Karten unter: Tel. 02161-967 77 26 oder online unter: www.mm-events.info

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  • Mönchengladbacher wählen den nächsten Bundespräsidenten

    Mönchengladbacher wählen den nächsten Bundespräsidenten

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ist heute in der Plenarsitzung des nordrhein-westfälischen Landtags zum NRW-Vertreter der Bundesversammlung für die Wahl des zukünftigen Bundespräsidenten am 12. Februar 2017 bestellt worden. „Ich empfinde es als eine ganz besondere Ehre, bei der Wahl dabei sein zu dürfen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der wie die Landrätin des Kreises Soest und die Oberbürgermeister aus Hamm und Essen als Vertreter der Kommunen teilnehmen wird.

    Bei der Bundesversammlung am 12. Februar 2017 wird der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion Hans-Willi Körfges seine Stimme für Frank-Walter Steinmeiner abgeben. In seiner heutigen Sitzung hat der Landtag NRW die Vorschlagsliste der SPD Landtagsfraktion beschlossen. Die Liste umfasst 57 Personen und wird angeführt von Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft, Landtagspräsidentin Carina Gödecke und dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer.

    “Gemeinsam mit meiner ebenfalls vom Landtag in die Bundesversammlung gewählten Landtagskollegin Angela Tillmann und unserer Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel werde ich Frank-Walter Steinmeier aus vollster Überzeugung unterstützen,“ so Körfges abschließend.

    Zudem konnte die SPD-Landtagsfraktion eine Reihe bekannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für die Teilnahme an der Bundesversammlung gewinnen.

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  • „Wir warten auf Weihnachten“ und große Spielzeugsammelaktion „Kinder für Kinder“

    „Wir warten auf Weihnachten“ und große Spielzeugsammelaktion „Kinder für Kinder“

    Am Samstag, 24. Dezember, macht das NEW-Bäderteam den Kindern das Warten auf den Weihnachtsmann von 08.00 bis 12.00 Uhr im Vitusbad etwas leichter. Unter dem Motto „Wir warten auf Weihnachten“ gibt es Kaffee, Gebäck und weihnachtliche Musik.
    Um 10:45 Uhr kommt der Weihnachtsmann und hat für jeden Gast eine kleine Überraschung dabei. Hier gelten die normalen Eintrittspreise.
    Am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember, findet zum siebten Mal die große Spielzeugsammelaktion der NEW „Kinder für Kinder“ im Vitusbad in Mönchengladbach statt.
    In der Zeit von 11:00 bis 14:00 Uhr können Kinder nicht mehr gebrauchte Spielsachen wie Puppen, Gesellschaftsspiele, Legosteine oder Inlineskates spenden, um anderen Kindern eine Freude zu bereiten. Aus hygienischen Gründen werden Plüschtiere, Puzzle, Bücher und Kinderkleidung nicht angenommen. Die Spielsachen finden in verschiedenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Region ein neues Zuhause.

    Als Dankeschön bekommt jeder der kleinen Wohltäter an diesem Tag in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt in den Freizeitbereich des Vitusbades und zusätzlich noch eine weitere Freikarte für die Mönchengladbacher Bäder.

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  • Neuer Bezirksschornsteinfeger

    Zum 1. Januar 2017 wird Stefan Caspers zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für den Kehrbezirk Nr. 27 in Mönchengladbach bestellt. Der Kehrbezirk umfasst Teilbereiche von Rheydt-Mitte. Stefan Caspers übernimmt damit den Kehrbezirk des bisher für diesen Kehrbezirk bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers Bernd Nellißen.

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  • Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Stadtverwaltung Mönchengladbach- Personalrat fordert Ablehnung des Haushaltes

    Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers Stadtverwaltung Mönchengladbach-
    Personalrat fordert Ablehnung des Haushaltes

    Die Einbringung des Haushaltes bietet auch immer eine Möglichkeit, über den Stellenplan der Verwaltung zu diskutieren und zu skizzieren, welche Entwicklungsmöglichkeiten die Verwaltung vorsieht.
    Bereits vor Wochen kündigte OB Hans Wilhelm Reiners in Medien an, die Arbeitsverträge der Kita-Mitarbeiter sollten zukünftig nicht mehr wie bisher zeitlich befristet werden.
    Eine schön anzuhörende Täuschung, Reiners hatte sich getäuscht, er hatte die Rechnung nicht ohne den „Wirt“ gemacht. Der Haushalt gibt es nicht her, „der Stellenplan ist nicht ausfinanziert“, ist die Reaktion des Kämmerers Bernd Kuckels auf die Vorhalte des Personalrates Peter Heller im Hauptausschuss.
    Noch im Oktober hatte Kuckels bei der Vorstellung seines Haushaltsplanentwurfes freudig dargeboten: „Wir sind auf Kurs“. Auch er trägt Verantwortung für die Mitarbeiter, priorisiert jedoch den Gesamthaushalt vor den Menschen, diese Abwägung ist sein Job.

    „Für den Personalrat ist es eine Katastrophe, dass es im Haushalt nicht genügend Geld für alle dringend notwendigen Stellenbesetzungen gibt“, beginnt Heller seine Forderung nach mehr Stellenbesetzungen.
    Zwar wurden 40 Stellen nicht gestrichen, jedoch “handelt“ die Verwaltungsspitze nun mit nicht besetzten Stellen. Es wurden einfach 470 Stellen nicht neu besetzt. Wohlgemerkt, 470 Stellen sind nicht besetzt, die Arbeit dafür ist vorhanden und soll/muß von den übrigen Mitarbeitern bewältigt werden – oder sie bleibt unerledigt.
    Das dies zu einer stetigen Überlastung der Mitarbeiter führt, ist jedem in verantwortlicher Position bewußt.

    Für den Personalrat entsteht durch diese Verfahrensweise der Eindruck, dass die Politik hinters Licht geführt wird. Er fordert die Politik auf, dem Haushalt des Kämmerers am Mittwoch im Stadtrat nicht zuzustimmen, sondern eine finanzielle Aufstockung für den Stellenplan zu fordern.

    Die Fraktionsvorsitzenden der großen Koalition von SPD und CDU, Heinrichs und Schlegelmilch nutzten die vorhandene Möglichkeit nicht, um Wege der Verbesserung aufzuzeigen. Ihre Prioritäten liegen eindeutig bei den Projekten MG+ wachsende Stadt und Sauberkeit in der Stadt.Für den Fachbereich 6, Bauen und Planen, werden alle beantragten Stellenbesetzungen genehmigt, dort gilt wie Felix Heinrichs es formuliert: „Man muß es wollen“.

    Personal-Dezernent Matthias Engel ist sich zwar bewußt, “das Personal ist das höchste Gut einer Verwaltung”, widerspricht dem entstandenen Eindruck, frei werdende Stellen würden grundsätzlich nicht besetzt. „Das gibt es ausdrücklich hier in unserer Stadt nicht”, so Engel. Er würde es lieber sehen, die Verwaltung und auch Politik machen sich Gedanken darüber, sollen die Aufgaben erfüllt werden oder nicht und nach diesem Kriterium die Stellen zu besetzen oder auch nicht.

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  • Jugendliche sollen nicht in die Salafisten-Szene abrutschen-Innenminister Jäger und OB Reiners eröffnen Beratungsstelle „Wegweiser“

    Jugendliche sollen nicht in die Salafisten-Szene abrutschen-
    Innenminister Jäger und OB Reiners eröffnen Beratungsstelle „Wegweiser“

    Nicht aussteigen, sondern gar nicht erst in die Salafisten-Szene reinrutschen: Das ist das Ziel des NRW-Präventionsprogramms „Wegweiser“.
    In Mönchengladbach wurde jetzt die zehnte Beratungsstelle in NRW durch Innenminister Ralf Jäger und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners eröffnet. Träger ist die gemeinnützige Gesellschaft PariTeam.
    „Der gewaltbereite Salafismus ist eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es geht nicht um drei Millionen friedliche Muslime in Deutschland. Im Zentrum steht vielmehr eine kleine Gruppe von 9.000 Extremisten“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger. „Gerade Kinder und Jugendliche werden zum Ziel pseudoreligiöser Missionare. Dagegen wappnen wir uns. “ Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners betonte: „Ich begrüße es sehr, dass es „Wegweiser“ nun auch in Mönchengladbach gibt. Ziel ist es, frühzeitig auf Jugendliche zugehen, um einer drohenden Radikalisierung vorzubeugen. Religiöse Überzeugungen werden dabei respektiert. Wir wollen, jungen Menschen Perspektiven bieten, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft finden. Das ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft.“

    „Wegweiser“ wird es ab Anfang 2017 an dreizehn Standorten in NRW geben. Das Programm verfolgt einen umfassenden Ansatz und nimmt die gesamte individuelle Lebenssituation der Betroffenen in den Blick – von der Schule über das soziale Umfeld bis in die jeweilige Familie. Das Angebot wird von besorgten Angehörigen, Freunden und Lehrern angenommen. „Sie dürfen wir mit ihren Fragen und Ängsten nicht allein lassen“, erklärte Jäger. Pro Woche gibt es rund 50 Anfragen an die Sozialarbeiter der jeweiligen Träger. Die Wegweiser-Teams bieten auch Vorträge, beispielsweise an Schulen an. Das Netz der Anlaufstellen werde in NRW künftig – mit bis zu 25 Standorten und mobilen Teams – noch engmaschiger.

    „Es gibt in der Präventionsarbeit keine Erfolgsgarantie“, betonte der Minister. „Wir können vielen jungen Menschen mit „Wegweiser“ die Augen öffnen. Und sie davor bewahren, sich in der extremistisch-salafistischen Szene in große Gefahr zu begeben“, verdeutlichte Jäger. Es gebe aber auch Fälle, in denen die Betroffenen nicht mehr erreicht werden können. Träger der Beratungsstelle (wegweiser@pariteam-mg.de) ist der Paritätische, der jahrzehntelange Erfahrung mit der Jugendarbeit aufweist und eine Fachkraft mit abgeschlossenem Studium der Islamwissenschaft eingestellt hat. „Es geht um Jugendliche, die nicht in die Hände gewaltbereiter Salafisten geraten dürfen. Wir leisten wichtige Präventionsarbeit im geschützten Raum“, so Marko Jansen von PariTeam.

    Mit im Boot ist auch der Verfassungsschutz. „Der Schlüssel des Projekts ist der Vertrauensraum. Die Gespräche in den Beratungsstellen sind absolut vertraulich“, teilt Burkhard Freier, Leiter des Verfassungsschutzes NRW mit. Zu einem großen Teil seien es junge Männer auf der Suche nach ihrer Identität und mit Versagenserlebnissen, die abzurutschen drohen. „Die Radikalisierungsplattform schlechthin ist das Internet, das wie ein Turboverstärker wirkt. Darauf ist unser Fokus gerichtet“, so Innenminister Jäger weiter. „Oftmals sind eine veränderte Kleidung und Verhaltensweisen gegenüber Freunden und Eltern und eine sich verändernde Sprache deutliche Zeichen, die aufhorchen müssen“, ergänzt Burkhard Freier. „Wir haben zwar in Sachen Salafismus eine Vorgeschichte, sind aber kein Hotspot für gewaltbereiten Islamismus. Dennoch sind wir gut ausgelastet und kümmern uns um die Probelematik“, so Polizeipräsident Mathies Wiesselmann.
    (pmg)

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  • Politik lässt Bürger im Regen stehen – Bitte um Unterstützung abgelehnt

    Politik lässt Bürger im Regen stehen – Bitte um Unterstützung abgelehnt

    Seit über einem Jahr beklagen sich Bürger in Rheydt über das unrechtmäßige Aufzeichnen des öffentlichen Raumes mit zwei Videokameras durch einen Hauseigentümer
    (der Name darf öffentlich nicht bekanntgegeben werden).
    In 2015 hatte sich die Stadt nach eigener Aussage diesbezüglich bereits an den dafür zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz in Düsseldorf gewandt.
    Dieser hatte seinerseits die Stadt Mönchengladbach im Zuge des Amtshilfeverfahrens gebeten, den tatsächlichen Tatbestand festzustellen, insbesondere um festzustellen, ob es sich tatsächlich um aktive Videokameras handelt.
    Doch der beschuldigte Hauseigentümer verwehrte laut Bericht der Verwaltung dem tätigen Ordnungsamt den Zutritt zu den Kameras.
    Die Stadt teilte dies dem Landesbeauftragten für Datenschutz mit und legte die Hände anschließend untätig in den Schoß.
    Nun kam dieser Vorgang, initiiert durch eine Beschwerde des Bürgers, in den Beschwerdeausschuss und wurde dort beraten.
    Grüne und Linke versuchten eine weitere Initiative der Stadtverwaltung zu erreichen.

    Ohne Erfolg, mit den Stimmen von SPD und CDU wurde das Hilfeersuchen abgelehnt. Politik folgt damit den Argumenten der Verwaltung. Diese sieht keine Erfolgsaussichten in weiteren Anstrengungen in Richtung Unterstützung des Landesbeauftragten. Nur dieser hat nach Ansicht der Verwaltung weitere rechtliche Möglichkeiten.
    Diese anzustoßen sieht sich die Verwaltung nicht in der Lage. Sie wird von sich aus nichts weiter unternehmen um den Bürgern zu ihrem Recht zu verhelfen.

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  • Diese Gäste begrüßt der Initiativkreis Mönchengladbach 2017

    Diese Gäste begrüßt der Initiativkreis Mönchengladbach 2017

    Auch im nächsten Jahr sorgt der Initiativkreis dafür, dass Menschen mit internationaler Bekanntheit nach Mönchengladbach kommen. Herausragende Menschen, die vieles bewegt haben: Nobelpreisträger, Pioniere, begnadete Musiker, u.v.m.

    Für den Wandel: Eine einwöchige Konferenz der Nobel Women’s Initiative – die Initiative der sechs Friedensnobelpreisträgerinnen Jody Williams, Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Rigoberta Menchú Tum, Leymah Gbowee und Tawakkol Karman. Bislang haben ihr Kommen schon fest zugesagt: Shirin Ebadi, Mairead Maguire, Tawakkol Karman.

    Im Laufe der Woche, die sie in der Stadt verbringen, werden die Friedensnobelpreisträgerinnen zahlreiche interne Workshops und Treffen durchführen, sich mit anderen Persönlichkeiten austauschen, Sightseeing-Touren unternehmen und natürlich am Abend des 15. Mai 2017 zu ihrem Publikum in der Kaiser-Friedrich-Halle bei der Veranstaltung „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ sprechen.

    Die Initiative hat sich bei der Ortswahl ihrer Jahreskonferenz 2017 für Mönchengladbach entschieden. Der Grund: Shirin Ebadi, Jody Williams und Leymah Gbowee waren im Rahmen der Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“ bereits bei uns zu Gast. Sie fühlten sich so gut aufgenommen, dass sie nicht lange überlegen mussten, als der Initiativkreis Mönchengladbach ihnen die Stadt als Austragungsort ihrer Konferenz 2017 anbot.

    Die Nobel Women’s Initiative ist eine Initiative der sechs oben genannten Friedensnobelpreisträgerinnen. Sie zielt darauf ab, den Bekanntheitsgrad des Preises und den der einzelnen Mitglieder zu nutzen, um den Einfluss von Frauengruppen auf der ganzen Welt, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit einsetzen, zu stärken und ihre Anliegen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu steigern.

    Hintergrund: Nobel Women’s Initiative

    Zu den sechs Gründerinnen der Nobel Women’s Initiative zählten 2006 neben Jody Williams, Shirin Ebadi, Rigoberta Menchú Tum und Mairead Maguire die 2011 verstorbene Wangari Muta Maathai und Betty Williams, die 2011 wegen anderer Verpflichtungen aus der Initiative ausschied. Leymah Gbowee und Tawakkol Karman stießen 2012 zur Initiative.

    Für Weltrekorde geschaffen: Fliegender Wissenschaftler

    Test flight Pilot equipementDie nach den „Nobelpreisträgern“ beliebteste Serie des Initiativkreis ist „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“. 2017 gibt es ein Wiedersehen mit dem weltbekannten Pionier Dr. Bertrand Piccard. Er war bereits 2009 bei uns zu Gast. Da hatte er die Welt gerade in einem Heißluftballon umrundet. Das gelang ihm nun erneut, diesmal in einem speziell dafür gebauten Solarflugzeug, Solar Impulse. Er ist damit der erste Mensch der Welt, der diese in einem Ballon und in einem Solarflugzeug umrundete. In seinem Ballon startete Dr. Bertrand Piccard am 1. März 1999 mit dem Breitling Orbiter 3 in der Schweiz und landete nach 45.755 Kilometern Fahrt am 21. März 1999 in der Wüste Ägyptens. In 19 Tagen, 21 Stunden und 47 Minuten schaffte er die erste Weltumrundung ohne Zwischenlandung. Von 2015 bis 2016 unternahm der Schweizer Arzt, Psychiater, Pilot, Abenteurer und Referent gemeinsam mit einem Copiloten die Erdumrundung in einem Solarflugzeug. Dieses Flugzeug startete am 9. März 2015 und landete erfolgreich nach mehreren Flugetappen am 26. Juli 2016. Dr. Bertrand Piccard bezeichnet mit Solar Impulse nicht nur seine Solarflugzeuge, sondern sein gesamtes Flugzeugprojekt, das zum Ziel hat, eine Kommunikationsplattform für neue technische, ökologische und ökonomische Wissenschaften zu errichten.
    Termin der Veranstaltung: 27. Juni 2017

     

    Für die Zukunft: Zwei Konzertabende mit insgesamt mehr als 150 jungen Künstlern

    joseph-moog_thommy-mardoEr ist erst 29 Jahre alt und wurde schon bei den Gramophone Classical Music Awards zum Nachwuchskünstler des Jahres 2015 gekürt: Joseph Moog. Der Young Steinway Artist ist zweifacher Preisträger des International Classical Music Award (ICMA). Er spielt seine Recitals in Konzertsälen auf der ganzen Welt. Bei uns tritt der Pianist und Komponist in der Konzertreihe „Solisten und Orchester der Welt in Mönchengladbach“ mit Interpretationen von Haydn, Chopin, Reger und Liszt auf.
    Termin der Veranstaltung 2017: 29. März, 20 Uhr

     

     

    ©Lea-LetzelSie kommen mit mehr als 150 Musikerinnen und Musikern: das Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen sowie 80 Mitglieder des Mädchen- und Knaben-Chors des Kölner Doms. Sie alle musizieren gemeinsam, bevor das Orchester seine Auszeichnung als „Rising Stars 2017“ erhält. Der Förderpreis „Rising Stars Mönchengladbach“ wurde vom Initiativkreis Mönchengladbach 2006 in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kulturstiftung EUROPAMUSICALE ins Leben gerufen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an herausragende europäische Nachwuchsmusiker verliehen.
    Termin der Veranstaltung 2017: 02. November 2017, 20 Uhr

    Für die Kinder: Neues aus dem Labor

    ©MGMGTraditionell schnell ausgebucht sind auch unsere Kinderveranstaltungen. 2017 bieten wir eine Wissenschaftsshow für Schülerinnen und Schüler an: Die „Physikanten & Co.“ geben sich die Ehre. Die Truppe liefert nun schon seit 16 Jahren spektakuläre Physik- und Wissenschaftsshows, für die sich schon mehr als 780.000 Zuschauer begeistert haben. Die Physikanten treten bei Firmenveranstaltungen auf, bei Konferenzen, Messen und in Schulen. Für Wissenschaftssendungen im Fernsehen konzipiert, baut das Team um Dipl.-Phys. Marcus Weber spektakuläre Experimente für die Fernsehsendungen „Galileo“ oder „Frag doch mal die Maus“.
    Die Schulen erhalten für die Shows in Mönchengladbach Anfang 2017 ihre Anmeldeunterlagen.
    Kinderveranstaltung 2017: 30. Mai 2017, 9 Uhr, 11 Uhr, 13 Uhr

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  • Neubaugebiete in Venn und Hardterbroich-Pesch: Wohnmöglichkeiten für Familien sollen entstehen.

    Neubaugebiete in Venn und Hardterbroich-Pesch: Wohnmöglichkeiten für Familien sollen entstehen.

    Für ein Gebiet in Hardterbroich-Pesch hat der Planungs- und Bau-Ausschuss nun den Bebauungsplan auf den Weg gebracht.  Östlich der Karl-Kämpf-Allee zwischen Charlottenstraße und der Volksgartenstraße sind auf dem Gebiet Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 bis 60 Wohneinheiten geplant.

    Zum Hintergrund: Aus Gründen der Kosteneinsparung hat sich die Stadt dazu entschlossen, nicht mehr benötigte Sport- und Grünflächen einer baulichen Nutzung zuzuführen. Dazu gehört auch die im Plangebiet vorhandene Sportanlage „Eintrachtplatz“.

    Durch den Erlös aus dem Verkauf der hier zu entwickelnden Wohnbauflächen sollen an anderer Stelle im Stadtgebiet Sportstätten, wie etwa die Sportanlagen „Radrennbahn“ und „Schlachthofstraße“ modernisiert bzw. aufgewertet werden.

    In Venn soll im Eckbereich Grottenweg/Stationsweg ein Neubaugebiet entstehen. Der Planungs- und Bauausschuss hat der Aufstellung und der Auslegung eines dementsprechenden Bebauungsplans zugestimmt. Die Erschließung des Gebietes soll durch eine Trägerschaft, bestehend aus der Kirchengemeinde St. Maria Empfängnis, der EWMG und einem weiteren Investor erfolgen.

    Durch Neubauten, die im Umkreis der Kirche entstanden sind, haben sich über die Zeit, die beiden Ortschaften Venn und Beltinghoven immer mehr angenähert. Der Bereich entwickelt sich dadurch zu einer Art Stadtteilzentrum. Das Neubaugebiet würde sich hier bestens einfügen und 23 neue Wohnmöglichkeiten für Familien schaffen. In dem Neubaugebiet sollen dann vor allem Wohnmöglichkeiten für Familien geschaffen werden. Einzel- und Doppelhäuser sind hier angedacht. Dabei sollen bei den Einzelhäusern maximal zwei Wohnungen innerhalb des Gebäudes zulässig sein. Eine Straße vom Grottenweg aus soll das Gebiet dann erschließen, die in einer Art Platz endet. Um diesen sollen sich die neuen Gebäude dann anordnen. Das Gebäudeensemble soll in Teilen mit einer Tiefgarage ausgestattet werden. Im nördlichen Bereich sind vor allem Einfamilienhäuser als freistehende Häuser oder als Doppelhäuser geplant.

    In Verlängerung der Erschließungsstraße soll es außerdem eine fußläufige Anbindung an den Ortsrandweg (Eselsweg) geben. Ein Teil des Spielplatzes wird in das Baukonzept integriert. Der Spielplatzbedarf der Mehrfamilienhäuser soll damit abgedeckt und der Baumbestand weitestgehend erhalten bleiben.

    Zurzeit nutzt die Kirchengemeinde auf den in ihrem Besitz befindlichen Grundstücken noch ein Jugendheim. In Zukunft plant sie aber innerhalb des Kirchengebäudes und ins direkte Umfeld alle kirchlichen Nutzungen verlagern zu können. Damit wären die Gebiete für eine neue Nutzung frei. Auch der in dem Bereich auf städtischem Gebiet liegende Spielplatz würde für ein Neubaugebiet als solcher, bis auf die integrierten Bestandteile, aufgegeben. Allerdings soll dann dafür an einem geeigneten Standort im zentralen Einzugsbereich ein neuer größerer Spielplatz entstehen.

    für ein weiteres Gebiet hat der Ausschuss nun den Bebauungsplan auf den Weg gebracht. In Hardterbroich-Pesch, östlich der Karl-Kämpf-Allee zwischen Charlottenstraße und der Volksgartenstraße sind auf dem Gebiet Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 bis 60 Wohneinheiten geplant. Zum Hintergrund: Aus Gründen der Kosteneinsparung hat sich die Stadt dazu entschlossen, nicht mehr benötigte Sport- und Grünflächen einer baulichen Nutzung zuzuführen. Dazu gehört auch die im Plangebiet vorhandene Sportanlage „Ein-trachtplatz“. Durch den Erlös aus dem Verkauf der hier zu entwickelnden Wohnbauflächen sollen an anderer Stelle im Stadtgebiet Sportstätten, wie etwa die Sportanlagen „Radrennbahn“ und „Schlachthofstraße“ modernisiert bzw. aufgewertet werden.
    (pmg)

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  • Kronzeuge im Sven Lau Prozess überraschend aus der Haft entlassen

    Kronzeuge im Sven Lau Prozess überraschend aus der Haft entlassen

    Es ging alles sehr schnell, noch in der vergangenen Woche erhoffte sich Ismail I., Kronzeuge gegen den Islamisten und Salafistenprediger Sven Lau, eine Haftverschonung nach der 2/3-Regelung. Sie war ihm derart wichtig geworden, dass er als Kronzeuge gegen seinen ehemaligen Freund und „Bruder“ Sven belastend aussagte. Seine Glaubwürdigkeit konnte guten Gewissens in Frage gestellt werden.

    Am vergangenen Donnerstag, dem 1.12.2016, wurde er, selbst für ihn wohl überraschend, aus der Haft in Schwäbisch Hall entlassen, unter Polizeischutz stehend. Keine Information gab es zu einer möglichen Teilnahme an einem Zeugenschutzprogramm.
    Befreit sagte er heute im Prozess vor dem OLG-Düsseldorf weiter aus.
    Das Gericht hatte starken Klärungsbedarf, da die bisherigen Angaben des Zeugen Interpretationen zulassen. Ob sich das Gericht nun besser informiert sieht, blieb unklar. Ismail I. zog eine Profilierungsschau ab, gestikulierte, erklärte ausschweifend, widersprüchlich, teils unglaubhaft.

    Nach Beantwortung etlicher Fragen des Lau-Verteidigers  Mutlu Günal, dieser giftete gegen die Bundesstaatsanwaltschaft wegen der Freilassung, überraschte Sven Lau mit der Bitte an das Gericht, den Zeugen befragen zu dürfen. Er durfte und befragte Ismail I. nach der Phase ihres Kennenlernens.
    Ziel war wiederum, den Zeugen in Widersprüche zu verwickeln. Doch diesem schien das Frage-Antwortspiel in teils rasender Wortabfolge großen Spaß zu machen. Provokant stellte er Gegenfragen solange, bis Lau konsterniert antwortete: „ Ich frage, ich beantworte keine Fragen“.
    Auch das störte seinen ehemaligen Bruder nicht und es entstand erstmalig der Eindruck, Sven Lau fühle sich in die Enge gedrängt.
    Selbst den Vorsitzenden schien diese Komödie zu amüsieren, lächelnd ließ er beide gewähren, auch Laus´s Verteidigung griff nicht ein.
    Höhepunkt des Schlagabtausches und treffend inszeniert war Ismail I.´s Beendigung des Frage-Antwort-Spiels mit Sven Lau: „ Ich sag´ Dir mal eine Sache, die Gerichte sind nicht dumm, ich habe sie damals in Stuttgart für dumm gehalten und die haben mich sowas von ins Messer laufen lassen. Die konnten teilweise besser als Du, der dabei war, rekonstruieren was passiert ist. Ich geb´ Dir mal einen Tipp obwohl Du ihn nicht verdient hast: pack´ lieber aus, damit fährst Du besser“.

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  • Adventkonzert in der Lutherkirche Giesenkirchen

    Adventkonzert in der Lutherkirche Giesenkirchen

    Ein recht anspruchsvolles Programm lockte die etwa 180 Zuhörer am Sonntagnachmittag einmal nicht zum trendigen Weihnachtsmarkt sondern in eine Kirche.

    16-12-04-mgv-giesenkirchen-252416-12-04-mgv-giesenkirchen-2612Sie haben es sicher nicht bereut, besser denn je präsentierte sich der Männerchor Giesenkirchen in einem 90-minütigem Programm unter Leitung der Chorleiterin Astrid Dichans.

    Gemeinsam mit Indira Farabi übernahm sie abwechselnd die Klavierbegleitung des Männerchores, des Frauenchores Johanniskirche MG Großheide und des hervorragenden Gast-Tenors Kairschan Scholdybajev.

    16-12-04-mgv-giesenkirchen-2532Ratsherr und Schirmherr der Veranstaltung Frank Boss aus Giesenkirchen sprach zu Beginn ein Grußwort mit Akzent auf die besinnliche Adventzeit.

     

     

    16-12-04-mgv-giesenkirchen-2700Mit lang anhaltendem Applaus wurden alle Sängerinnen und Sänger nach einem gemeinsam von allen Anwesenden gesungenen „Oh, du Fröhliche“ verabschiedet, nach offizieller Verabschiedung durch den Vorsitzenden des Männerchores, Dieter Theuerzeit.

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  • Offener Brief der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Mönchengladbach zum Thema “Gute Schule 2020”

    Offener Brief der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Mönchengladbach zum Thema “Gute Schule 2020”

    Wie aus der Ratsvorlage 1975/IX ersichtlich ist, möchte die Stadt Mönchengladbach ihren Haushaltsplan für 2017 dahingehend verändern, dass durch die Finanzierung im Schulbereich durch das Programm “Gute Schule 2020” im nächsten Jahr 2,1 Millionen die ursprünglich für die Schulen eingeplant waren jetzt an anderer Stelle verplant werden sollen.
    Die GEW Mönchengladbach ist der Meinung, dass dieses Geld zusätzlich den Schulen zur Verfügung stehen müsste, da durch “Gute Schule 2020” Schulen gestärkt und Sanierungsstaus begegnet werden könnten.

    Nachfolgend der “Offene Brief” der GEW-Mönchengladbach:

    Liebe Schulleitungen,

    Liebe  Kolleginnen und Kollegen,

    wie Sie sicherlich schon in den Medien erfahren haben, stellt das Land NRW der Stadt Mönchengladbach in den Jahren 2017 bis 2020 jeweils 9.163.359 aus dem Förderprogramm „ Gute Schule 2020 “ zur Verfügung.

    Dieses Geld ist für die Sanierung und Modernisierung, Neu- und Umbau, Digitalisierungmaßnahmen, die Ausstattung der Schulen auf kommunalen Schulgrundstücken mit den dazugehörigen Schulsportanlagen zu verwenden.

    Nicht förderfähig sind Investitionen und Aufwendungen für Betriebsmittel, geringwertige und bewertungsfreie Wirtschaftsgüter (z.B. mobile Endgeräte), reine Kapitalanlagen, Leasingvorhaben sowie Liquiditätsbedarf.

    Die Verwaltung der Stadt Mönchengladbach sieht Schwierigkeiten bei der kurzfristigen Planung und Durchführung für das Jahr 2017. Daher gibt es Überlegungen (Haushaltsentwurf Vorlage 1975 im Ratsinformationssystem), bereits ursprünglich im Haushaltsentwurf 2017 eingestellte und geplante Vorhaben für Schulen über das Förderprogramm zu finanzieren. Was mit den im Haushalt frei werdenden Mitteln geschehen soll ist damit noch unklar. 2,1 Millionen Euro sollen jedoch entsprechend der Ratsvorlage nicht für den Bereich der Schulen genutzt werden, sondern an anderer Stelle zu einer Entlastung des Haushaltes führen. Das dies sicherlich nicht im Sinne des Programms „Gute Schule 2020“ ist, liegt nach Auffassung der GEW Mönchengladbach auf der Hand.

    Im Sinne der Zukunft aller Kinder und Jugendlichen in der Stadt Mönchengladbach ist es zwingend notwendig, alle zur Verfügung stehenden Ressourcen in den Bereich der Schulen einzusetzen. Nicht alle wichtigen Maßnahmen lassen sich  über  das Programm „Gute Schule 2020“ finanzieren. Daher muss es für die Verantwortlichen der Stadt Mönchengladbach das Gebot der Stunde sein, die frei werdenden Mittel zweckgebunden in Schule zu investieren.

    Die GEW Mönchengladbach regt an, alle Bedarfe der Gladbacher Schulen zu ermitteln und  die frei werdenden Mittel in jedem Falle den Schulen zu Gute kommen zu lassen.

    Da die Schulen am besten wissen, wo noch Handlungsbedarf besteht, fordert die GEW Mönchengladbach die Schulleitungen, Lehrerräte und Schülervertretungen auf Bedarfslisten zu erstellen.

    Diese Bedarfslisten wird die GEW Mönchengladbach zu Beginn des neuen Jahres an den Oberbürgermeister und die Parteien in Mönchengladbach weiterleiten.

    Bitte senden Sie Ihre Bedarfslisten mit der Angabe Ihrer Schule bis zum Beginn der Weihnachtsferien per Mail an kontakt@gew-mg.de.

    In der Hoffnung, dass die Politik die Schulen stärkt und das frei werdende Geld in diesem Sinne nutzt, wünschen wir allen Kolleginnen und Kollegen eine gute Advents- und Weihnachtszeit.

     

    Für die GEW Mönchengladbach

    Ruth Reinartz

    Vorsitzende GEW Mönchengladbach

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  • CDU und Junge Union Mönchengladbach einig in ihrer Kritik an ihrer Vorsitzenden Angela Merkel

    CDU und Junge Union Mönchengladbach einig in ihrer Kritik an ihrer Vorsitzenden Angela Merkel

    Zumindest auf Kreisverbandsebene Mönchengladbach gibt es zur Zeit heftige Kritik an Angela Merkel, und das im Vorfeld des Bundesparteitages am 6. Dezember in der Grugahalle in Essen.
    Die Junge Union hatte die Gesamtpartei eingeladen ins Haus Zoar um nachzuholen, was aufgrund fehlender Wertschätzung auf dem November-Parteitag nicht zu Ende diskutiert werden konnte.
    Die meisten anwesenden Mitglieder auf dem Parteitag im November hatten die Debatte zugunsten des beginnenden Fussball-Spiels der Borussia im Nordpark nicht miterlebt. Deshalb kam es zur neuerlichen Einladung durch die Junge Union am 1.12.2016.

    16-12-01-cdu-ju-merkel-2495Ziel war es, den drei Delegierten zum Bundesparteitag eine deutliche Empfehlung mit auf den Weg zu geben mit der Erwartung, dass die artikulierte sehr deutliche Kritik in Essen auch vorgetragen wird.
    Im Programm zu diesem Parteitag finden sich deutliche Forderungen z.B. zur Inneren Sicherheit, die ansonsten auch der AfD zugesprochen werden.

    Auf die Bundeskanzlerin bezogen sieht Simon Schmitz, Chef der Jungen Union Mönchengladbach, die immerwährende Situation, dass sie als Mitglieder 4-5 Stunden an einem Wahlkampfstand stehen und diskutieren können und Angela Merkel muß nur eine einzige Stunde bei “Anne Will“ sein, wenn sie dort andere Äußerungen von sich gibt, könnten sie sagen was sie wollen, es wird sich nichts ändern.
    Schmitz: „Eins der Grundprobleme die wir in der Partei haben: Wie können wir es schaffen, das wir die Inhalte die wir haben, die übrigens auch sehr radikal sind, unter die Leute zu bringen. Damit man die mit uns verbindet“, und ebenso: „Muß eine Kanzlerin immer mit dem Parteivorsitz verbunden sein“?

    Natürlich gab es viel mehr Themen, ergeben hat sich die Tendenz, Angela Merkel ist als Kanzlerkandidatin notwendig, als Parteivorsitzende sollte eine andere Persönlichkeit gewählt werden.
    Alt-CDU-Mitglied Dr. med. Ulrich D. Rosseck artikulierte seine Kritik deutlich in einem O-Ton gegenüber dem ZDF und MG-Heute, in wesentlichen Auszügen untenstehend zu hören.

    16-12-01-cdu-ju-merkel-2490

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  • Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

    Wer der Meinung ist, Studierende von heute hätten vor lauter Karriere-Fokussierung keine Zeit mehr über den Tellerrand zu schauen, der hätte am Donnerstagabend einen Blick ins katholische Hochschulzentrum LAKUM werfen sollen. Dort drängelten sich knapp 40 Studierende, denn das LAKUM hatte zur Verleihung des erstmals ausgeschriebenen Preises „mitBedacht“ für ehrenamtliches Engagement geladen.

    „Hier füllen gerade 6500 Stunden ehrenamtliche Arbeit den Raum“, sagte Pastoralreferent Matthias Hakes zu Beginn sichtlich stolz.
    Zusammen mit seinem Mönchengladbacher Kollegen Frank Seeger-Hupperten sowie den Jury-Mitgliedern Norbert Bude (Oberbürgermeister Mönchengladbach a.D.), Anne Poleska-Urban (Schwimmerin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin) sowie Prof. Dr. Achim Eickmeier (Fachbereich Chemie) hatte Hakes die Qual der Wahl bei der Prämierung derjenigen Studierenden, die am meisten ehrenamtlich leisten. Denn wie will man das objektiv bewerten?
    Weil die Jury von der Fülle der Bewerbungen – es waren 45 – überrascht war, entschloss sie sich zur Vergebung zusätzlicher ideeller Preise. Diese erhielten Jennifer Rominski für ihre Tätigkeit im Kanu-Club Krefeld sowie Adrian Weber, Felix Trautemann, Florian Kosfeld und Daniel Kaumann für ihre Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr.
    Das Preisgeld von insgesamt 2000 Euro teilten sich die vier Preisträger Katrin Schulte (1. Preis), Eva-Maria Böhm (2. Preis) sowie Nick Dammers und Nadège Ribitzki (3. Preis) untereinander auf. Preis-Stifter war zur einen Hälfte ein privater Spender, zur anderen Hälfte das Bistum Aachen, zu dem die beiden katholischen Hochschulzentren Krefeld und Mönchengladbach gehören.

    Die erstplatzierte Katrin Schulte studiert im 5. Semester Health Care Management in Teilzeit und engagiert sich in mehrfacher Hinsicht ehrenamtlich: Zum einen betreut sie das Fanprojekt Duisburg e.V., organisiert dort Jugendbegegnungen und vermittelt Kindern und Jugendlichen Werte der Toleranz. Zum anderen engagiert sie sich seit einem Jahr für geflüchtete Menschen, organisiert Angebote im Kultur- und Sportbereich.

    Die zweitplatzierte Eva Böhm studiert im 7. Semester Soziale Arbeit und ist seit 2009 in der DLRG Ortsgruppe Uerdingen aktiv. Sie ist Kursleiterin und Jugendwartin und hilft mit ihrer Arbeit, die Aktivitäten des Vereins am Leben zu halten. Nick Dammers, der Maschinenbau studiert, engagiert sich in der KSJ (Katholische Studierende Jugend) und ist Jugendsprecher des Leichtathletikausschusses des Kreises Heinsberg. Nadège Ribitzki, Studentin der Sozialen Arbeit, ist im Waldhaus 12 aktiv, einem soziokulturellen Verein, der in Mönchengladbach zahlreiche lokale Projekte initiiert.

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  • Sonderführung durch die aktuelle Reihe „Kunst im Rathaus“

    Sonderführung durch die aktuelle Reihe „Kunst im Rathaus“

    Schon seit Februar werden auf Einladung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Werke von drei KünstlerInnen aus der Städtischen c/o-Künstlerförderung im Rathaus Abtei gezeigt.
    Zum Ende der Ausstellungszeit bietet das Kulturbüro am Mittwoch, 14. Dezember um 18 Uhr, die Möglichkeit, die „Kunst im Rathaus“ von Christiane Behr, Vesko Gösel und Alexander Hermanns in einer 45-minütigen Führung kennenzulernen.

    Anmeldungen für die von c/o-Volontärin Claudia Tronicke geleitete Führung nimmt das Kulturbüro unter Tel. (MG) 255 36 13 oder per E-Mail an co-mg@moenchengladbach.de an.

    Die Teilnahme ist kostenlos.

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