Autor: Harald Wendler

  • Mönchengladbach testet Rats-TV

    Mönchengladbach testet Rats-TV

    Am 16. Februar könnten die Bürger die erste TV-Übertragung einer Mönchengladbacher Ratssitzung live im Internet mitverfolgen.
    Diese Ratssitzung beginnt bereits um 13:00 Uhr.

    Voraussetzung ist, dass kein Ratsmitglied der Übertragung widerspricht.

    Der Ratsbeschluß zur Übertragung fiel im vergangenen Jahr einstimmig, möglicherweise werden jedoch nur einzelne Beiträge per Video übertragen. Auswahl nach Beliebigkeit (Persönlichkeitsrechte)? Widerspricht ein Ratsmitglied, so wird sein Beitrag nicht übertragen!
    MG-heute ist gespannt…

    Klicken Sie bei Interesse hier:
    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/rat-fraktionen/rats-tv/

    Mit nachfolgenden Hinweisen auf der Stadtseite verhindert die Stadt Mönchengladbach leider eine weitere freie, zensurfreie Verbreitung der Arbeitsergebnisse des Stadtrates in Wort und Bild. Ein späteres Abrufen der Videos auf der Internetseite der Stadt ist nicht sichergestellt. Deshalb kann nicht von größerer Transparenz gesprochen werden.
    Auf die Möglichkeit einer Genehmigung der Dateiverwendung wird leider nicht hingewiesen.

    Urheberrechtlicher Hinweis der Stadt Mönchengladbach:

    Die Videodateien des RatsTV unterliegen dem Urheberrecht der Stadt Mönchengladbach.
    Die Vervielfältigung oder Verwendung dieser Dateien (oder Teilen davon) in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen und deren Veröffentlichung (auch im Internet) ist nicht gestattet.

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  • FDP-Mönchengladbach sieht den Verbraucher getäuscht

    FDP-Mönchengladbach sieht den Verbraucher getäuscht

    Andreas Terhaag: „Mit der Einführung der ‚Remmel-Ampel‘ ist die rot-grüne Verbrauchertäuschung nun amtlich. Dies bedeutet keinen Fortschritt sondern eher eine Verschlechterung für den Verbraucherschutz auch am Niederrhein.

    SPD und Grüne wollen weiterhin an der sogenannten Hygiene-Ampel festhalten, obwohl das höchste nordrhein-westfälische Verwaltungsgericht ihnen bereits ins Stammbuch geschrieben hat, dass sich Verbraucher mit der Ampel kein Urteil über hygienische Zustände in Betrieben verschaffen können. Leider haben auch die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Angela Tillmann und Hans-Willi Körfges (beide SPD) dem Pranger zugestimmt und verstärken somit das Aussterben von privaten Bäckern, Metzgern und anderen Kleinbetrieben in Mönchengladbach.

    Statt ganze Branchen an den Pranger zu stellen, wäre es viel wichtiger, effektiv gegen schwarze Schafe in den Branchen vorzugehen. Deswegen fordert die FDP-Landtagsfraktion, die tatsächlichen lebensmittelhygienischen Rahmenbedingungen zu verbessern und Ausbildung sowie Hygienebewusstsein der mit Lebensmitteln beruflich in Kontakt kommenden Personen in Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandwerk zu stärken. Dazu wollen wir die Einführung eines verbindlichen Sachkundenachweises in der Art eines ‚Hygiene-Führerscheins‘ vorantreiben.“, sagt Terhaag.

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  • Sanierung der Erftstraße; Vollsperrung am Sonntag, 19. Februar

    Sanierung der Erftstraße; Vollsperrung am Sonntag, 19. Februar

    Die Sanierung der Erftstraße in Giesenkirchen geht in den Endspurt: Nachdem die Nebenflächen und Gehwege fertiggestellt sind, werden am Sonntag, 19. Februar die Fahrbahnen asphaltiert. Dazu wird die Erftstraße zwischen Ruckes und Zoppenbroicher Straße /L370 von 7:00 bis 18:00 Uhr vollgesperrt. Für den LKW-Verkehr. bleibt der gesamte neue Fahrbahnbereich noch bis 22:00 Uhr gesperrt. Die Gehwegbereiche sind von der Sperrung nicht betroffen und können genutzt werden.

    Nach dem Abbau der letzten Sperrungen und dem Rückbau der mobilen Lichtsignalanlage wird auch die für den Bauablauf notwendige Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Anfang kommender Woche kann die Erftstraße dann wieder in beide Richtungen befahren werden.

    Die neue Fahrbahnmarkierung wird aufgebracht, sobald die Witterung es zulässt, teilt die Stadtverwaltung mit.

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  • Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil I

    Die Gesichter des Wolfgang Bühren – Teil I

    Wolfgang Bühren, ein Maler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten.
    …waren es in seinem Berufsleben hauptsächlich Auftragsmalereien, denen er sich intensiv widmete, so konnte Wolfgang sich anschließend so verwirklichen und das tun, was er immer schon machen wollte, endlich frei malen.

    Mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten, besonders aus der Musikszene, der Schauspielerei, aber auch unbekannte Gesichter sind es, die er nach Vorlage malt, bzw. bereits gemalt hat.
    Das einzigartige dabei ist, dass man bei der Betrachtung des fertigen Bildes mit der Vorlage feststellt, dass es noch genauer und intensiver als das Foto ist, da er sich in die Seele der jeweiligen Person hinein versetzt.
    Jedes noch so kleinste Detail ist zu erkennen. Unglaublich!

    Keith, 100 x 70
    Morgan, 120 x 90
    junggebliebener Inder, 120 x 90

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Bemerkenswert und unbedingt zu erwähnen ist die Größe der gemalten Bilder von mehr als einhundert mal siebzig Zentimeter.

    Ist das Interesse geweckt, freut sich der Maler über einen Kontakt per E-Mail: buehren.wolfgang@web.de
    Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Paul Sonn, dem Kinderbuchautor aus Mönchengladbach.

    Zum Teil II der Bilder von Wolfgang Bühren geht es hier.

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  • Die Polizei Köln bittet um Mitfahndung

    Die Polizei Köln bittet um Mitfahndung

    Mit Lichtbildern aus einer Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach drei Männern, die im Verdacht stehen, Tasche und Koffer eines Touristen (55) in Köln-Deutz entwendet zu haben.

    Am Sonntag (25. September 2016) gegen 20 Uhr stellte der Geschädigte sein Gepäck im Foyer eines Hotels am Messe-Kreisel ab, um einzuchecken. Dies nutzten die drei Abgebildeten aus, um zuzugreifen. Mit ihrer Beute flüchtete die Tätergruppe in unbekannte Richtung.

    Eine Überwachungskamera filmte das arbeitsteilige Vorgehen der Bande. Die Ermittler schließen derzeit nicht aus, dass die Täter überregional tätig sind.

    Hinweise zu den Verdächtigen nimmt das Kriminalkommissariat 55 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (dr)

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  • Körfges: „CDU fordert Personalabbau bei der Polizei in Mönchengladbach.“

    Körfges: „CDU fordert Personalabbau bei der Polizei in Mönchengladbach.“

    Die CDU will in Mönchengladbach Polizeibeamte einsparen, glaubt Koerfges. Künftig sollen bis zu 87 Beamte weniger in unserer Stadt für Sicherheit sorgen, rechnet er vor.

    In der Anhörung im Landtag zum CDU-Antrag „Polizeipräsenz im ländlichen Raum“ sei deutlich geworden, was tatsächlich hinter dieser Forderung steht: Die CDU will Polizeikräfte umverteilen. Diejenigen, die künftig auf dem Land Dienst schieben, werden zu Lasten der Sicherheit aus den Großstädten abgezogen. Für Mönchengladbach bedeutet das, dass die Stadt zwischen 22 und 87 Stellen, je nach Flächenansatz (5% oder 20%) verlieren wird.

    Dazu sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans-Willi Körfges: „Die CDU hat ihr wahres Gesicht gezeigt – sie betreibt mit völlig sachfremden Forderungen Klientelpolitik für ihre konservative Wählerschaft auf dem Land. Damit treibt sie ein gefährliches Spiel mit der inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen.

    Wir müssen die Sicherheit im ganzen Land gleichermaßen gewährleisten. Wir dürfen nicht die ländlichen Regionen gegen die Städte ausspielen. Deshalb hat die rot-grüne Landesregierung seit 2010 die Zahl der Neueinstellungen in der Polizei kontinuierlich erhöht. Wir werden auch in Zukunft die hohen jährlichen Einstellungszahlen (2000) bei der Polizei verstetigen. Dies führt zu einer Verbesserung der Personalausstattung der Polizei in allen Bereichen – auf dem Land und in unserer Stadt“.

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  • Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?  Teil 2

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
    Teil 2

    Wie am 10.2.2017 berichtet, hatte die Theo-Hespers-Stiftung die Stadtverwaltung zu einer Interessensbekundung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Partnerschaft für Demokratie“ aufgefordert.
    In einem uns vorliegenden E-Mail-Schreiben vom 6.2.2017 an die Vorsitzenden der Parteifraktionen, an die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings und an den Oberbürgermeister hatte die Theo Hespers Stiftung bereits mögliche Bedenken aufgrund von Personalenpässen und städtischer finanzieller Belastungen insoweit ausgeräumt, als das ein Schreiben der Fachministerin Alternativen aufgezeigt hatte.

    Diese Fakten erwähnte Oberbürgermeister Ernst Wilhelm Reiners in der Sitzung des Hauptausschusses im Rathaus Abtei am 8.2.2017 nicht. Hat evtl. niemand der Adressaten diese Mail erhalten?
    Auch von den Fraktionsvorsitzenden oder den beiden Bundestagsabgeordneten gibt es bis dato keinerlei öffentliche Erklärung zu diesem Vorgang. Offen ist der tatsächliche Grund für diese verheimlichende Gangart von Politik und Verwaltung. Spekulationen werden damit Tür und Tor geöffnet.

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  • Gysi: “Habe die wichtigste Auszeichnung der BRD erhalten” –Ordensverleihung wider den tierischen Ernst

    Gysi: “Habe die wichtigste Auszeichnung der BRD erhalten” –
    Ordensverleihung wider den tierischen Ernst

    Wollte er tatsächlich nicht mit dem diesjährigen Ritter wider den tierischen Ernst  in Aachen gemeinsam gesehen werden?  Die Laudatio von Markus Söder
    Gemeint hatte Professor Dr. Gertrud Höhler, Publizistin und Beraterin für Topmanager aus Wirtschaft und Politik, ihren per Video zugeschalteten Vorredner Dr. Markus Söder, Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in Bayern, von der bayrischen CSU. Dieser besuchte statt dessen den CSU-Ball an diesem Abend. Seine Laudatio Nr. 1 kann hier nachgelesen werden.

    Prof. Höhler hielt die Laudatio Nr. 2 auf den Ritter Gysi, verglich Gysi mit Söder und konnte keine Gemeinsamkeiten entdecken.

    Die Gäste im Eurogress Aachen bedankten sich mit großem Applaus, nachdem der eher peinliche Video-Auftritt des Dr. Söder aus Bayern wenig Begeisterung, eher durchgängiges Naserümpfen hervorgerufen hatte. Möglicherweise lag dies aber auch an der schlecht geregelten Akustik im Saal.

     

     

     

     

     

    Dr. Gregor Gysi beginnt seine Dankesrede nach der Ordensverleihung recht artig mit: „Das ist die wichtigste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland“.
    Die gesamte Rede gibt es hier.

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  • Diese Mönchengladbacher wählen den Bundespräsidenten

    Diese Mönchengladbacher wählen den Bundespräsidenten

    Am Sonntag wird der neue Bundespräsident gewählt. Auf Joachim Gauck soll der ehemalige Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier folgen.

    Die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel zur Wahl Steinmeiers: „Mit seiner langjährigen politischen Erfahrung ist Frank-Walter Steinmeier gerade in diesen Zeiten ein ausgezeichneter Kandidat für das Amt des Staatsoberhauptes! Er wird parteiübergreifend respektiert und ist ein würdiger Vertreter unseres Landes auf der internationalen Bühne. Er ist nicht nur ein Mutmacher, sondern auch ein Brückenbauer, der Menschen zusammen bringt und sich in Deutschland einer großen Beliebtheit erfreut. Frank-Walter Steinmeier ist ein Präsident für alle Bürgerinnen und Bürger.“

    Die Bundesversammlung besteht aus allen 630 Bundestagsabgeordneten und der gleichen Zahl an Mitgliedern, die aus den Parlamenten der Bundesländer delegiert werden. Sechs stimmberechtigte Mitglieder der Bundesversammlung kommen aus Mönchengladbach. Dazu gehören neben den Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Dr. Günter Krings auch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sowie die Landtagsabgeordneten Angela Tillmann, Hans-Willi Körfges und Andreas Terhaag.

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  • Mönchengladbach wünscht keine  „Partnerschaft für Demokratie“?  Theo-Hespers-Stiftung hatte um Stellungnahme der Verwaltung gebeten

    Mönchengladbach wünscht keine „Partnerschaft für Demokratie“?
    Theo-Hespers-Stiftung hatte um Stellungnahme der Verwaltung gebeten

    In einem Schreiben an die Parteifraktionen und an den Oberbürgermeister hatte die Theo-Hespers-Stiftung die Stadtverwaltung zu einer Interessensbekundung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „Partnerschaft für Demokratie“ aufgefordert.
    Einen beschlussreifen Antrag hatte die Stiftung ihrem Schreiben bereits beigefügt.
    Bei einer erfolgreichen Bewerbung könnte die Stadt in den nächsten drei Jahren Fördermittel in Höhe von ca. 300.000 Euro erthalten. Eingesetzt werden müßte das Geld für Initiativen gegen Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

    Die vorgetragene Frage unter dem Tagesordnungspunkt “Anfragen und Mitteilungen” von Ratsherr Reinhold Schiffers (SPD) beantwortete unser Oberbürgermeister in der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend im Rathaus Abtei wie folgt:

    „ Wir haben uns in der Verwaltung intensiv unterhalten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir aufgrund fehlender personeller und finanzieller Ressourcen und mit Blick auf Förderkosten nicht empfehlen werden als Verwaltung eine Interessenbekundung abzugeben“.
    Leitlinie des Verahrens

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  • Empfehlung aufgrund von Intransparenz nicht möglich

    Empfehlung aufgrund von Intransparenz nicht möglich

    Sie sind sich einig, alle Parteien in Mönchengladbach, die Stadttöchter EWMG, GWSG und Kreisbau AG sollen auf Antrag der GroKo organisatorisch zusammengeführt werden, damit eine am Baumarkt schlagkräftige Baugesellschaft entsteht.
    Politisch ist also alles in trockenen Tüchern – sollte man meinen.
    Der Knackpunkt liegt im Detail, genauer gesagt im Finanz-, Gesellschafts- und Steuerrecht.
    Wie also soll ein politisches Gremium ohne entsprechende Fachkenntnisse Entscheidungen treffen, die eine derartig weitreichende Konsequenz nach sich zieht? Nicht einmal der Fachausschuss für Finanzen hatte darüber beraten.
    Dies wurde im gestrigen Hauptausschuss durch den Grünen, Dr. Wolkowski, klar angesprochen, dem Himmel sei Dank, es geht um zu vieles.

    Er forderte zu Recht, es müssen den Mitgliedern des Hauptausschusses Basiszahlen genannt werden, aufgrund derer eine Entscheidung aus finanzpolitischer Betrachtung möglich werden kann. Niemand im Ratssaal erweckte auch nur im Ansatz den Eindruck, er wisse im Detail Konkretes zu diesem Thema. Alles bisher vorgetragene war also ein Blindflug. Ein: “Wir haben uns vorher schlaugemacht”, seitens der SPD-Fraktion reicht da garnicht. Das grenzt eher an Trump’sches  Gebahren.

    So wurde einstimmig beschlossen, diesen Punkt erneut im Rat in der nächsten Woche zu behandeln. Dann hoffentlich mit konkretem, verständlichen, transparenten Zahlenmaterial und der dazugehörigen Fachkraft zur Erläuterung des Ganzen.
    Dieser gestrige Schnellschuss ging nach hinten los, eine Blamage für die Antragsteller. Der Antrag als PDF

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  • Warnstreik – Kundgebung vor der Arbeitgeberzentrale in Mönchengladbach

    Warnstreik – Kundgebung vor der Arbeitgeberzentrale in Mönchengladbach

    Die Örtlichkeit war gut gewählt. Am Geroweiher, vor der Arbeitgeberzentrale der Textilindustrie, versammelten sich ca. 100 Mitglieder der IG Metall, Arbeitnehmer aus Textilbetrieben in Mönchengladbach und der nahen Umgebung.
    Sie forderten öffentlich 4,5% mehr Lohn und Gehalt sowie einen Einstieg in die betriebliche Altersteilzeit. Gleiche Warnstreiks gibt es seit Tagen landesweit.
    Die bisherigen Tarifrunden haben kein akzeptables Angebot der Arbeitgeber ergeben, die Altersteilzeit scheint für diesen Wirtschaftszweig kein Thema zu sein, obwohl die Vorteile dieser Regelungen seit Jahren allgemein bestätigt sind.
    Diese scheinbare Sturheit der Arbeitgeber nehmen die Arbeitnehmer als reine Provokation, zumal es auch der Textilindustrie gemäß objektiver Einschätzungen sehr gut geht, die Umsätze steigen, die Gewinne ebenso.
    Nachvollziehbar sind die Arbeitnehmerforderungen, Mönchengladbacher Unternehmer wie der AUNDE-Chef Rolf Königs, Arbeitgeber in der Textilbranche, nebenbei Borussenpräsident, scheint dies nicht so zu sehen.

    Seine Belegschaft zählt sich dennoch zu den Fohlen-Fans. “Das muß man trennen können”, versicherte der Betriebsratsvorsitzende Thomas Schmitz am Rande der Warnstreikkundgebung.

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  • CDU: Polizeipräsenz im ländlichen Raum stärken – zu Lasten der Städte

    CDU: Polizeipräsenz im ländlichen Raum stärken – zu Lasten der Städte

    Im gerade stattfindenden NRW-Wahlkampf fordert die Landtagsfrakion der CDU in der heutigen Anhörung im Düsseldorfer Landtag die stärkere personelle Berücksichtigung des ländlichen Raumes. Dies würde gleichzeitig eine Schwächung in den Städten bedeuten.

    Die CDU stellt fest: ( hier der kpl. Antrag als PDF )
    1. Kriminalität macht nicht an den Grenzen von Großstädten Halt. Gleichwohl ist die Präsenz der Polizei Nordrhein-Westfalen im ländlichen Raum in den letzten Jahren in unverantwortlicher Weise geschwächt worden. Die wenigen Einsatzkräfte vor Ort müssen im Ernstfall oft weite Strecken mit ihren Dienstfahrzeugen zurücklegen. Was dies etwa im Hochsauerlandkreis oder in der Eifel auf schlechten Straßen bedeutet, weiß jeder, der im Land unterwegs ist.

    2. Um diese Entwicklung zu stoppen, ist es dringend erforderlich, bei der Ermittlung des Verteilschlüssels für das im Nachersatzverfahren zu verteilende Personal insbesondere auch die geografischen/topografischen Besonderheiten der Kreispolizeibehörden deutlich stärker zu berücksichtigen, als dies bislang der Fall ist.

    Die SPD reagiert mit Christian Dahm, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die Sachverständigen lehnen überwiegend die Einführung eines Flächenfaktors für die Verteilung von Personalstellen ab. Dies würde zu einer dramatischen Verlagerung von Polizeistellen aus den Großstädten in die Landkreise führen.

    Wir müssen die Sicherheit im ganzen Land gleichermaßen gewährleisten. Dabei müssen wir die hochbelasteten Polizeipräsidien in den Großstädten ebenso im Blick behalten wie die Kreispolizeibehörden in den Regionen. Die Landkreise dürfen wir hierbei nicht gegen die Großstädte ausspielen.

    Die Lösung des Problems kann nur über eine Erhöhung der Einstellungszahlen erfolgen. Dem tragen wir Rechnung, indem wir in diesem Jahr 2000 junge Polizistinnen und Polizisten einstellen werden. Seit 2010 haben wir kontinuierlich die Zahl der Neueinstellungen erhöht.

    Dies werden wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen. So erreichen wir eine Verbesserung der Personalausstattung der Polizei im gesamten Land, sowohl in den Städten als auch in den Landkreisen.“

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  • Orden wider den tierischen Ernst in Aachen: MG-Heute ist dabei

    Orden wider den tierischen Ernst in Aachen: MG-Heute ist dabei

    26 LKW-Ladungen füllen das Eurogress – verlegte Kabel würden von Aachen bis hinter Düren reichen.

    Es ist der wichtigste Abend im Kalender des Aachener Karneval Vereins AKV – ein Abend, dem eine ganzjährige Vorarbeit vorausgeht. Und ein Abend, für den alleine im Eurogress fast eine ganze Woche lang jede Menge Technik aufgebaut und installiert wird.

    „Die Planung beginnt eigentlich schon mit Ende der vorherigen Ordensverleihung“, sagt AKV-Vizepräsident Wolfgang Hyrenbach, bei dem im Elferrat alle Fäden zusammen laufen. „Mit allen Beteiligten machen wir eine Manöverkritik, dann folgen Überlegungen zum technischen Konzept für das kommende Jahr“, so Hyrenbach.
    In regelmäßigen Abstimmungen mit Veranstaltungstechnikern und Messebauern werden über das Jahr hinweg Gestaltung und Abläufe besprochen, dazu werden Angebote eingeholt und vieles mehr.
    Auch Konzepte für den Brandschutz und die Sicherheit der Ehrengäste müssen mit Feuerwehr und Polizei abgestimmt werden.

    „Die Organisation ist eine Herausforderung an das ganze Elferratsteam“, so Hyrenbach. „Jeder hat seine Aufgabe, um die er sich eigenverantwortlich kümmert. Eine solche Veranstaltung zu organisieren ist nur im Team möglich, wobei jeder Elferrat, alle Ehrenhüte und Ehrenamtler des AKV eingebunden sind und mitwirken.“

    Die heiße Phase beginnt am Wochenende vor der Sitzung, wenn im Eurogress der Aufbau startet.
    Alleine 16 LKW-Ladungen Material schafft der WDR als übertragender Fernsehsender ins Eurogress. Dazu gehören Lichttechnik, Beschallungs- und Übertragungstechnik, Dekoration, Arbeitsbühnen, ein Kamerakran und vieles mehr. Die Firma Joy, die für die Ausrüstung des Foyers und des VIP-Bereichs zuständig ist, kommt noch einmal auf 10 LKW-Ladungen. Gearbeitet wird mit Kränen, Seilzügen und schwerem Gerät. Hinzu kommen Anlieferungen der Sponsoren wie Lindt, Lambertz oder Babor, die ihre Präsentationsstände aufbauen und auffüllen.

    Zehn Kameras sowie 340 Lampen und Scheinwerfer rücken die Stars ins rechte Licht. Mehr als 40 km Kabel werden verlegt, nämlich 33 km für Beleuchtung und Übertragungstechnik des WDR sowie 7,6 km für die Party im Foyer und die VIP-Party vor dem Brüsselsaal.

    Zehn Kameras sowie 340 Lampen und Scheinwerfer hat der WDR im Einsatz, um Auftretende, Ritter und Ehrengäste ins rechte Licht zu rücken. Der Rote Teppich, über den “Ritter” Gregor Gysi, Wencke Myhre und Co. ins Eurogress schreiten, gehört zu insgesamt 600 m² Teppich, die im Eurogress verlegt werden.
    Akkreditiert sind auch fast 60 Journalisten, die über die Festsitzung berichten, darunter viele lokale Medien wie z.B. MG-Heute aus Mönchengladbach, aber auch überregionale wie dpa, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt, Süddeutsche, Bild, Bunte und der Deutschlandfunk.

    Deutlich schneller als der Aufbau geht übrigens das Aufräumen danach: Wenn im Foyer die After Show Party brummt, beginnt im Europasaal bereits der Abbau der Technik und des Bühnenbilds.

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  • Weitere Geschwindigkeitsreduzierungen im Stadtgebiet zugunsten des Lärmschutzes

    Weitere Geschwindigkeitsreduzierungen im Stadtgebiet zugunsten des Lärmschutzes

    Als Maßnahme der 1. Stufe des Lärmaktionsplans werden zurzeit auf der Aachener Straße zwischen Bahnstraße und Hittastraße Schilder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgestellt.
    Geschwindigkeitsreduzierungen erwirken im Straßenverkehr eine wahrnehmbare Lärmminderung und tragen dazu bei, dass gesundheitsgefährdende Lärmpegel unterschritten bzw. weiter gesenkt werden. „Geschwindigkeitsreduzierungen sind wirksame Maßnahmen aus unserem städtischen Lärmaktionsplan. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Lärmminderung im Wohnumfeld und somit zur Steigerung der Lebensqualität in unserer Stadt,“ so der Dezernent für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, Dr. Gregor Bonin.

    Auf folgenden weiteren Straßenabschnitten werden derzeit ebenfalls Schilder mit Geschwindigkeitsreduzierungen installiert:
    Aachener Straße zwischen Hittastraße und Viersener Straße,
    Erzbergerstraße zwischen Jenaer Straße und Alleestraße,
    Viersener Straße zwischen Hermann-Piecq-Anlage und Regentenstraße sowie
    Rheydter Straße zwischen Speicker Straße und Viktoriastraße.
    Auslöser hierfür sind eine neue Verkehrsverteilung und Verkehrserhöhungen im Stadtgebiet.

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  • Eine Stadt für alle! – Grüne laden ein zum Arbeitskreis

    „Eine Stadt für alle“ – das ist ein offener Arbeitskreis der Grünen für alle, die mitarbeiten wollen an der Frage: Was ist nötig, damit wir alle gut miteinander leben können? Dafür braucht es Orte und Gelegenheiten, Aufzüge und Rampen, vor allem aber Verständnis und gegenseitigen Respekt.

    „Unverzichtbar sind für uns die Themen Inklusion, Integration, Dialog und Begegnung der verschiedenen Kulturen, Religionen und Wertvorstellungen. Für weitere Themen sind wir offen,“ erläutert Lena Zingsheim, die gemeinsam mit Franz Bauman den Arbeitskreis leitet.

    „Wir wollen aber nicht nur darüber reden, sondern auch Projekte erarbeiten, durch die Mönchengladbach zu einer Stadt für alle wird“, so Lena Zingsheim.

    Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen.

    Das Arbeitskreistreffen ist am Mittwoch, 22. Februar, danach an jedem 4. Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr in der Grünen Geschäftsstelle Brandenberger Straße 36.

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  • Themenabend im Altenheim Lürrip: Was bringt das neue Pflegestärkungsgesetz ?

    Themenabend im Altenheim Lürrip: Was bringt das neue Pflegestärkungsgesetz ?

    Informationen am Freitag, 17. Februar, um 17 Uhr am Compesmühlenweg 43

    Seit dem 1. Januar greift das neue Pflegestärkungsgesetz – mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen:

    Aus drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Die Kriterien der Bewertungen sind neu. Die Leistungen wurden verbessert, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mehr zu entlastenentlastet. Die Flexibilität der Versorgungsmöglichkeiten und Kombination im ambulanten Bereich (z.B. Pflegedienst, Betreuung in einer Tagespflege) ist gestiegen.

    Auch Entgelte in der Heimversorgung wurden neu geregelt. Hier zum Beispiel der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) der besagt, dass jeder Bewohner in einer Pflegeinrichtung – ganz gleich welchen Pflegegrad er hat – den gleichen Betrag für die Pflege zahlen muss.

    • Welche Neuerungen bringt das neue Gesetz?
    • Wie kann ich Verbesserungen nutzen?
    • Wie werden und können Leistungen in ambulanten u nd teilstationären Bereichen kombiniert und finanziert werden?
    • Wie setzen sich die Kosten bei Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung zusammen und wer bezahlt was?

    Diese und weitere Fragen beantworten Experten des Beratungszentrums der Sozial-Holding beim Themenabend am Freitag, den 17. Februar um 17:00 Uhr im Städtischen Altenheim Lürrip am Compesmühlenweg 43. Der Eintritt ist frei. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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  • Menschenwürdige Betreuung alter Menschen ist Kerngeschäft der Sozialholding

    Menschenwürdige Betreuung alter Menschen ist Kerngeschäft der Sozialholding

    Der Anteil der Menschen im Alter über 65 Jahren in Mönchengladbach liegt bei etwa 20 Prozent, und etwa 17,2 Prozent aller Beschäftigten kommen aus der Sozial- und Gesundheitsbranche.
    Eine Entwicklung, die sich auch auf den aktuellen Wirtschaftsplan 2017 der Sozial-Holding, einer hundertprozentigen Tochter der Stadt, spiegelt.
    Helmut Wallrafen, seit Gründung der Holding 1996 Geschäftsführer der Holding,  stellte den Wirtschaftsplan 2017 jetzt im Finanz- und Beteiligungsausschuss vor.
    Insgesamt wird ein Jahresüberschuss von 59.200 Euro erwartet.
    Seit 2003 hat der Konzern Sozial-Holding rund 53 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung seiner Häuser investiert bei einem Konzernumsatz von 35 Millionen Euro im Jahr 2016.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH und ihre fünf Tochtergesellschaften Altenheime, Ambulante Dienste, Bildung, Beschäftigung und Qualifizierung und Service GmbH, die insgesamt 910 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei tariflicher Entlohnung beschäftigt, bieten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Dienstleistungen in den Bereichen Pflege, Soziales, Gesundheit, Bildung und Beschäftigungsförderung an. Das Leistungsspektrum reicht dabei von der stationären Betreuung von Pflegebedürftigen über ambulante und teilstationäre Leistungen bis zur Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege sowie Vermittlung und Qualifizierung arbeitsloser Menschen.

    Dabei nimmt die Sozial-Holding unter den sozialen Dienstleistungsunternehmen in Mönchengladbach eine Spitzenposition ein.

    „Wir setzen innovative Akzente in der Altenhilfe und in der Arbeitsmarktsteuerung. Wir profilieren uns auch im überregionalen Vergleich durch eine moderne Organisations- und Unternehmensstruktur, messbar gute Qualität und das Bemühen, diese stetig zu steigern, die Verpflichtung zum sozialen Miteinander für eine menschliche Gesellschaft“, so Helmut Wallrafen. „Unsere Kunden nutzen die Dienstleistungen, um ihre aktuelle Situation und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Unser Kerngeschäft ist die menschenwürdige Betreuung und Pflege alter Menschen“, ergänzt er.

    In der Altenheim GmbH, unter deren Trägerschaft sieben städtische Altenheime geführt werden, ist die Entwicklung der Wachstumsbranche Pflege und Gesundheit am deutlichsten erkennbar. Insgesamt 618 stationäre Pflegeplätze, die sich im Vergleich zu anderen Anbietern im mittleren bis gehobenen Preissegment befinden, zählt die Gesellschaft aktuell.
    „Die Anzahl der Doppelzimmer liegt inzwischen unter zehn Prozent. Ein Zeichen, dass wir auch beim Bauen auf Qualität setzen. Hinzu kommen mehrere hundert Menschen, die mit niederschwelligen Dienstleistungen betreut werden”.

    Mit Blick auf die demografische Entwicklung des Personals der Holding und der Situation, dass seit dem Jahr 2010 bis zum Jahr 2020 insgesamt 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rente gehen, wurde die Zahl der Auszubildenden auf 60 Kräfte verdoppelt. Darüber hinaus sind 75 Prozent aller Führungskräfte weiblichen Geschlechts.
    „Wir haben uns sowohl in der Aufstellung und Ausrichtung der Holding als auch bei den Neu- und Umbaumaßnahmen früh auf die sich ändernden Rahmenbedingungen eingestellt“, so Wallrafen weiter im Ausschuss.
    (pmg)

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