Autor: Harald Wendler

  • Kümmerer-Team startet Initiative gegen Wildpinkeln

    Kümmerer-Team startet Initiative gegen Wildpinkeln

    Das Kümmerer-Team „zorg“ um Bezirksvorsteher Herbert Pauls setzt sich gemeinsam mit der Initiative Altstadt und dem Club der Wirte für den temporären Einsatz von mobilen Urinalen in der Innenstadt ein.
    In der Altstadt (unter anderem im Umfeld der Citykirche) sowie am Bismarckplatz soll die bereits in anderen Städten erfolgreich umgesetzte Idee an mehreren Standorten in einem Probelauf getestet werden. Bei entsprechend positiver Resonanz spricht sich das Aktions-Bündnis bereits jetzt für den generellen Einsatz am Wochenende und bei Großveranstaltungen aus.
    Hierzu erklärt Herbert Pauls: „Wildpinkeln ist nicht nur eine Belästigung und ein Ärgernis. Es ist ebenso ein Angriff gegen die öffentliche Ordnung. Die Erfahrung anderer Städte zeigt, dass neben einer spürbar harten Sanktionspolitik auch das Angebot von mobilen Urinalen dabei hilft, dieses Übel in den Griff zu bekommen. Gemeinsam mit allen Beteiligten, der Verwaltung und dem Stadtbetrieb mags werden wir jetzt rasch geeignete Einsatz-Standorte auswählen und die Wirkung der Maßnahme an Wochenenden und an Karneval prüfen. Ich bin überzeugt, dass sie auch in unserer Innenstadt zu mehr Sauberkeit und Anstand beitragen wird.“

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  • „70 Jahre VdK – zusammen in Freud und Leid“… Die Ortsverbände des VdK in Mönchengladbach haben Grund zum Feiern

    „70 Jahre VdK – zusammen in Freud und Leid“…
    Die Ortsverbände des VdK in Mönchengladbach haben Grund zum Feiern

    … lautet das Motto der gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung unserer Ortsverbände am Samstag, 18.02.2017 in der Burggrafenhalle Odenkirchen.

    Peter Jeromin, stellv. Landesvorsitzender, und Hans Segschneider, Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Mönchengladbach und „VdK-Urgestein“ werden gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisverbandes Manfred Stegner sowie dem gastgebenden Vorsitzenden des Ortsverbandes Odenkirchen, Peter Langenberg die Veranstaltung eröffnen und werden eindrucksvoll von einer bis heute währenden einzigartigen Erfolgsgeschichte erzählen.

    Offiziell 1948 als „Verband der Kriegsversehrten und Hinterbliebenen“ gegründet, schlossen sich bereits in Deutschland ab Herbst 1945 erste Kriegsopfer zum Verbund der Körperbehinderten zusammen, um sich in der damaligen Not beizustehen und für ihre Rechte zu kämpfen. Auch in Mönchengladbach griff diese Form der Selbsthilfegruppen rasch um sich und ab 1947 existierten in allen Stadtteilen Ortsverbände mit einem klaren Ziel: „Die Kriegsopfer strebten eine durch die Gesellschaft mit ihren politischen Kräften getragene und akzeptierte Vereinigung an, die in der Lage war, die sozialpolitischen Aspekte zu entwickeln, das Renten- und Entschädigungsrecht zu gestalten und durchzusetzen“, erklärt hierzu Hans Segschneider.

    Diese Gründungsgeschichte ist Erbe und Verpflichtung, denn sie trägt bis heute die Solidargemeinschaft dieses Verbands, in dem heute jeder Mitglied werden kann.

    Mit bundesweit 1,75 Millionen Mitglieder ist der VdK die stärkste Interessenvertretung der Rentner, Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten. In NRW finden über 315.000, davon über 4.400 Mitglieder in Mönchengladbach, Beratung und Rechtsvertretung bei allen sozialrechtlichen Fragen wie z. B. Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung oder Opfer- und Schwerbehindertenrecht.

    Ehrenamtliche Sozialberater der Ortsverbände unterstützen jeden Ratsuchenden unabhängig von einer Mitgliedschaft bei Anträgen zur Schwerbehinderung, geben außerdem wertvolle Tipps und Informationen des Verbandes gerne weiter.

    „Die Erfolgsgeschichte des VdK begann mit großem Leid, doch auch in schweren Zeiten trägt damals wie heute die Menschen der Humor durch das Leben, verschafft die Freude eine kleine Auszeit von belastenden Alltagsproblemen“, meint der Kreisvorsitzende Manfred Stegner, der  das weitere humorvolle Programm dieser kleinen, aber feinen „VdK-Haussitzung für Mitglieder, Freunde und Förderer des VdK organisiert hat.

    „Wer den VdK, seine Geschichte und seine Mitglieder kennen lernen möchte, die Kölner Musikgruppe Joker Colonia mit erleben will, sowie Freude an Parodien, Sketchen und Büttenreden hat, der kann in verschiedenen Ortsteilen bei unseren Ehrenamtlern Karten erhalten“, erklärt der Kreisvorsitzende und ergänzt: „Übrigens erwarten wir auch hohen Besuch der 5. Jahreszeit…“ Na, wer könnte das wohl sein?

     Karten zum Preis von 10,00 Euro  können wie folgt bezogen werden (Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit „B“ erhalten bei Vorlage für ihre Begleitperson kostenlos eine zweite Karte):

    In Odenkirchen:
    Vom 09.01.17 – 21.01.17 bei der Stadtapotheke Jansen, der Burgapotheke Pilz und der Speisegaststätte Dürselen.

    In Rheydt: bei Marion Maas-Fiebiger
    donnerstags 9-11 Uhr nach telefonischer Absprache unter 02166 – 940397

    In Giesenkirchen: bei Dieter Bongard
    nach telefonischer Absprache unter 0157 – 71 71 39 83 oder auf schriftliche Anfrage an: vdk-bongard@freenet.de

    In Neuwerk: bei Dagmar Pardon-Neuenhaus
    montags von 10-12 Uhr nach telefonischer Absprache unter 02161/47 93 94 oder auf schriftliche Anfrage an: ov-neuwerk-luerrip@vdk.de

    In Lürrip: bei Cornelia Rüther
    am Donnerstag, 09.02.2017 um 14.30 Uhr  in der Begegnungsstätte der AWO, Neusser Str. 401

    In Stadtmitte-Ost:  bei Cornelia Rüther jeweils freitags von 10.00 bis 12.00 Uhr  in der Seniorentagesstätte Margarethenstraße 20

    In Rheindahlen: bei Peter Tillemans
    nach telefonischer Absprache unter 0163 – 15 83 0 84

    In Wickrath: bei Klaus Neuhaus
    nach telefonischer Absprache unter 02166 – 958125 oder auf schriftliche Anfrage an: wickrath@vdk-moenchengladbach.de

    In Stadtmitte-West: bei Hildegard Scholten nach telefonischer Absprache unter 02161 – 52141

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  • Kaufland-Markt in Holt darf gebaut werden

    Kaufland-Markt in Holt darf gebaut werden

    ln der Sitzung vom 26.01.2017 wurde vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf die Antwort gegeben, ob die Firma Kaufland in Mönchengladbach- Holt, auf der Fläche zwischen Aachener Straße, Monschauer Straße und Bahnstraße ein 5000 m2 großes Einkaufszentrum errichten darf.

    Zum Sachverhalt: Die Stadt Mönchengladbach hatte die Anträge der Firma Kaufland und der Firma Jessen, zunächst auf Erteilung einer Bauvoranfrage und dann auf Erteilung einer Baugenehmigung, positiv beschieden. Gegen diese Genehmigungen formierte sich eine Anzahl klagebereiter Bürger, letztlich klagten nur noch zwei übriggebliebene Anwohner aus dem Bereich Aachener Straße vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt Mönchengladbach.
    Innerhalb der Verhandlung vor Gericht wurden zunächst die Argumente der Parteien ausgetauscht, u.a. wurden Fragen des Lärmschutzes und eines möglichen Anspruchs auf Gebietserhaltung diskutiert.
    Nach der Verhandlung verkündete das Gericht das Urteil:
    Die von der Stadt Mönchengladbach erteilten Genehmigungen sind rechtskräftig, eine Berufung wurde nicht zugelassen, das Projekt kann errichtet werden.

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  • Überwinde den inneren Schweinehund – ab 1. Februar mit Sport

    Überwinde den inneren Schweinehund – ab 1. Februar mit Sport

    Mit Spiel und Spaß die Ausdauer trainieren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

    Tischtennis ist eine der beliebtesten Freizeitsportarten und kann schnell auch von Anfängern ohne Vorerfahrungen gespielt werden.
    Dabei stehen Spiel und Spaß im Vordergrund. Dass man mit Tischtennis aber auch etwas für seine Gesundheit tun kann ist nicht so bekannt.

    Beim Tischtennis-Gesundheitssportkurs der DJK SF 08 Rheydt steht bereits zum 23. Mal die Vorbeugung gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Mittelpunkt. Dieses Kursprogramm wurde sogar mit dem „Qualitätssiegel Sport pro Gesundheit“ des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) ausgezeichnet und vom Landessportbund NRW in die Kampagne „Überwinde den Inneren Schweinehund“ aufgenommen.

    Jeweils mittwochs von 19.30 – 21.00 Uhr finden die Kursstunden unter Leitung des lizenzierten Gesundheitssporttrainers Norbert Weyers in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. In Rheydt statt.
    Der erste Kurstermin ist der 01. Februar 2017, bei dem Interessenten zunächst einmal unverbindlich „schnuppern“ können.
    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Kosten betragen 49.- €

    Nähere Infos sowie Ansprechpartner findet man unter www.djk-rheydt.de oder unter 02163 952449

     

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  • Verkehrsunfallflucht- Polizei sucht Zeugen

    Verkehrsunfallflucht- Polizei sucht Zeugen

    Am vergangenen Wochenende hat sich in der Nacht zu Sonntag um 3 Uhr auf der Pötterstraße ein Unfall mit Flucht ereignet.
    Der Fahrer eines Mercedes SLK befuhr die Pötterstraße in Richtung Friedhofstraße.
    Ein Zeuge beobachtete, wie das Fahrzeug zunächst mit seiner rechten Front gegen das Heck eines am rechten Straßenrand geparkten Autos prallte. Unmittelbar darauf zog der Mercedes nach links rüber und kollidierte dabei mit einem am linken Fahrbahnrand abgestellten LKW.
    Der Unfallverursacher entfernte sich danach von der Unfallstelle.

    Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen silbernen Pkw Mercedes SLK, Baujahr 2004- 20011 handelt. Das Fahrzeug muss durch die beiden Zusammenstöße im gesamten Frontbereich stark beschädigten sein.
    Die Polizei fragt, ob jemand Angaben zu einem solchen Fahrzeug mit entsprechenden Beschädigungen oder zu einem Nutzer eines solchen Pkw machen kann.
    Hinweise bitte an die Rufnummer 02161/ 290.

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  • CDU und SPD: Qualität vor Quantität bei städtischen Spiel- und Freizeitflächen

    CDU und SPD: Qualität vor Quantität bei städtischen Spiel- und Freizeitflächen

    Offensichtlich aufgeschreckt durch die offene Kritik aus den Parteien, aus der Bürgerschaft und in den Medien, fordern CDU und SPD in Mönchengladbach in einem Antrag nun ein neues Konzept für die Spiel- und Freizeitflächen in Mönchengladbach.
    “Mit Blick auf die Stadtentwicklungsstrategie, mg+ Wachsende Stadt’ reicht es nicht aus, die zurzeit gut genutzten Spielflächen mit neuem Mobiliar aufzuwerten, sauber zu halten und ihren Betrieb zu gewährleisten. Notwendig ist vielmehr ein verbessertes Freizeitangebot für die ganze Familie in der Gesamtstadt, das die gewandelten Spiel- und Bewegungsbedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden gleichermaßen in den Innenstädten sowie in den ländlich geprägten Ortsteilen berücksichtigt“, erklärt Petra Heinen-Dauber, Sprecherin der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss.
    Damit wird das Konzept des Planungsdezernenten Dr. Bonin endgültig zur “Eierlegenden Wollmilchsau erhoben”. Damit verabschieden sich unsere Sozialpolitiker von jeglichem Anspruch auf eigene Gestaltung in dieser Stadt zugunsten von Kindern.
    Kein Wort ist darüber zu lesen, die Anzahl von 90 zu schließenden Spielplätzen nicht umzusetzen. Nichts darüber, die von den gleichen Politikern geplante und als HSP-Maßnahme im Haushaltssanierungsplan dargestellte Sparmaßnahme zu stoppen.

    Schon im vergangenen Jahr erklärte die SPD bei der Vorstellung des Konzeptes MG+, dass es Kriterien zu beachten gäbe:
    Moderne Stadtentwicklung für eine „Wachsende Stadt“ bedeutet auch:
    Fortsetzung der finanziellen Konsolidierung. Ein neuer Schuldenberg für kommende Generationen behindert Wachstum.
    ‐ Moderne Schulgebäude und dem Elternwillen ausgerichtete Bildungsangebote
    ‐ Optimale Kinderbetreuung für Alle
    ‐ Mitnehmen der Menschen, die sich an den Rand gedrängt fühlen – es sind auch Bürger unserer Stadt
    ‐ Moderne kulturelle Einrichtungen
    ‐ Gute Jugend‐ und Sportangebote
    ‐ Mobilität für die Zukunft
    ‐ Stärkung des sozialen Zusammenhalts
    ‐ Schaffung einer lebendigen Stadt.
    Kinderspielplätze waren da schon kein Thema mehr, bewußt?

    In dieser Rede der SPD hieß es ebenfalls:
    Erfolg von mg+ hängt wesentlich ab von:
    ‐ Breiten Akzeptanz in der Bürgerschaft
    ‐ Zuarbeit durch alle städtische Disziplinen
    ‐ Zuarbeit aus allen Fachausschüssen
    ‐ Idee mit Leben füllen

    Natürlich gab es schon im vergangenen Jahr Skeptiker des Konzeptes MG+:
    – Jedes zweite Kind lebt in Mönchengladbach in einem HartzIV – Haushalt,
    – Wir sind eine der Kommunen in NRW mit der höchsten Arbeitslosenrate bei einem großzügig vorhandenen Angebot an Geringverdiener-   beschäftigungen.
    Dieser leise Widerspruch scheint vergessen.

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  • Karo Fruhner ist neue Leiterin des Popchores „Just Sing!“

    Karo Fruhner ist neue Leiterin des Popchores „Just Sing!“

    Der Popchor „Just sing!“ der Musikschule Mönchengladbach hat in diesem Jahr nicht nur neue Mitglieder gewonnen, sondern auch eine neue Chorleiterin: Karo Fruhner (29) hat schon mit Udo Lindenberg und seinem Panik Orchester performt und als Support für Joy Denalane und Purple Schulz gespielt. Studioerfahrungen konnte sie mit Künstlern wie Curse sammeln. In 2012 schaffte sie es in die 2. Staffel von The Voice of Germany und ins Team von Coach Rea Garvey. Nun leitet sie mit viel Herz und Seele den Chor „Just sing it!“

    Am Klavier begleitend, arrangiert sie mit den Jugendlichen aktuelle Popsongs und Klassiker der Popmusik. Ob nach Noten oder rein nach Gehör, mit kleinen Improvisationen und Soli oder ganz schlicht im klassischen Satzgesang, proben die Teilnehmer immer dienstags zwischen 17.30 und 19.00 in Raum 15 der städtischen Musikschule.

    Der Chor hat noch Platz für neue Mitglieder ab etwa 13 Jahren. Mehr Infos unter Telefon 02161/256433

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  • Gülistan Yüksel: „Ignoranz gegenüber den Verbrechen ist eine Verharmlosung“

    Gülistan Yüksel: „Ignoranz gegenüber den Verbrechen ist eine Verharmlosung“

    Am heutigen Freitag gedenkt der Bundestag in einer Sonderveranstaltung den Opfern der nationalsozialistischen Verbrechen.
    Der 27. Januar 2017 ist gleichzeitig der 72. Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz. Durch den Vormarsch der Roten Armee hatte das Leiden der Inhaftierten 1945 ein Ende.
    Im Vordergrund des Gedenkens stehen in diesem Jahr die Opfer der „Euthanasie“, diese wurden aufgrund einer sogenannten Behinderung oder einer psychischen Erkrankung systematisch ermordet.

    „Ignoranz gegenüber den Verbrechen ist eine Verharmlosung dieses dunklen Zeitabschnittes in der deutschen Geschichte. Gleichgültigkeit bedeutet auch eine Relativierung dieser barbarischen Übergriffe, deswegen ist es so wichtig, dass wir uns erinnern und den Opfern gedenken“, betont Yüksel. „Wir müssen uns die Folgen vor Augen halten und uns bewusst werden, dass jeder in unserer Gesellschaft Verantwortung für Menschlichkeit und Demokratie trägt. Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und dies auch unseren Kindern mitgeben, damit solch ein mörderisches Regime, wie das der Nationalsozialisten, nie wieder an die Macht eines Staates kommen kann“, mahnt Yüksel.

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  • Herz- und Nierentest für MönchengladbachStrategie „mg+ Wachsende Stadt“ hat die Stärkung der Innenstadt im Fokus

    Herz- und Nierentest für Mönchengladbach
    Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ hat die Stärkung der Innenstadt im Fokus

    Rheydt hat es vorgemacht, als vor sechs Jahren der Stadtumbauprozess für die Innenstadt in Gang gesetzt wurde, der mit einem breiten Beteiligungsverfahren für die Öffentlichkeit einherging und die Stadt in die Lage versetzte, dank Fördermittel von EU, Bund und Land 27 Millionen Euro zu investieren.
    Die Umgestaltung des Hugo Junkers-Parks und der neue Marktplatz sowie die Interkulturelle Familienbibliothek sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Maßnahmenpaket, das in Teilbereichen unter dem Label „Soziale Stadt II“ derzeit fortgesetzt wird. In gleicher Weise will die Stadt jetzt auch in Mönchengladbach vorgehen und Fördermittel für den Stadtumbau von Alt-Mönchengladbach generieren.
    Um entsprechende Maßnahmen zu identifizieren soll zunächst für das Untersuchungsgebiet, das rund 240 Hektar umfasst, ein Integriertes Handlungskonzept erstellt werden, bei dem es nicht nur um städtebauliche Aspekte, sondern vielmehr auch um sozioökonomische und soziale Maßnahmen geht. Dieses wird vom Fördergeber zur Unterstützung späterer Maßnahmen vorausgesetzt. „Wir haben die große Chance, die Mönchengladbacher Innenstadt und ihre Quartiere nachhaltig zu stärken und hoffen auf eine rege Bürgerbeteiligung“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.
    Wesentlicher Teil der Fördermaßnahmen sind nämlich die Bürger, die in einem aufwendigen Beteiligungsprozess mit Informationsveranstaltungen, Online-Beteiligung, Workshops und Stadt-Checks mitwirken, um Ideen, Anregungen und Kritik zur Verbesserung der Stadtquartiere einbringen sollen.

    Auftakt ist am Donnerstag, 2. Februar, um 18.30 Uhr in der Aula des Math.-Nat.-Gymnasiums an der Rheydter Straße.

    „In welche Richtung sich die Projekte entwickeln und um welche Projekte es genau geht, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Dies wird das Beteiligungsverfahren zeigen“, so Projektleiter Kajetan Lis vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, der bereits das Projekt Soziale Stadt Rheydt erfolgreich durchführte.

    Ende des Jahres soll der Antrag auf Städtebauförderung gestellt werden, den Bescheid erhofft sich die Stadt in der zweiten Jahreshälfte 2018. Die Umsetzung der ersten Maßnahmen ist für 2019 vorgesehen.
    Mit dem Konzept wurde das Büro steg NRW, Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH, aus Dortmund beauftragt, das auch den Entwicklungsprozess Soziale Stadt Rheydt begleitet hat und in Mönchengladbach mit dem Büro urbanista aus Hamburg zusammenarbeiten wird. Inhalte des Integrierten Handlungskonzeptes sind unter anderem eine Stärken-/Schwächen-Analyse zum Untersuchungsraum, Akteursgespräche, Werkstattgespräche, Bürgerdialoge, die Herausarbeitung räumlicher und inhaltlicher Handlungsschwerpunkte und die Entwicklung von Zielen, Maßnahmen und Umsetzungsempfehlungen.

    Bis es soweit ist, muss daher das Untersuchungsgebiet eingehend sondiert werden. „Das Integrierte Handlungskonzept wird die Stadtentwicklung in den nächsten zehn Jahren prägen. Bereits in drei bis vier Jahren werden wir ein verändertes Stadtbild vorfinden“, betont Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt. „Die Mönchengladbacher Innenstadt einschließlich Altstadt und angrenzender Wohnquartiere soll sowohl in städtebaulicher als auch sozioökonomischer Hinsicht in den Bereichen Städtebau, Wohnen, Verkehr und Freiraum sowie der sozialen Integration und Bildung im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt qualifiziert und zukünftig als attraktiver Lebens-, Freizeit- und Erholungsraum wahrgenommen werden“, führt er weiter aus.

    Das Untersuchungsgebiet liegt zwischen Breitenbachstraße, Gneisenaustraße, Hermann-Piecq-Allee und  Sternstraße im Norden bis Hügelstraße, Viktoriastraße und Lürriper Straße im Süden. In dem Gebiet liegen unter anderem der Europaplatz mit dem Hauptbahnhof und dem Entreebereich zur City-Ost, der Abteiberg mit Geropark und Hans-Jonas-Park, der Alte Markt, das Gebiet Maria Hilf sowie das Westend und der Vitus-Park.

    „Hier passiert jetzt schon jede Menge, wie etwa der Wettbewerb für das neue Wohngebiet in der Regentenstraße, der Rahmenplan Abteiberg, der in einer der nächsten Ratssitzungen vorgestellt wird, die City Ost, für die Gebote vorliegen und die aktuell ausgewertet werden oder das Gelände Maria Hilf, für dessen Entwicklung eine Planungswerkstatt eingerichtet wird. Hinzu kommt noch der Abriss von Haus Westland mit Neubebauung und Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes“, zeichnet Dr. Gregor Bonin die aktuellen Entwicklungen auf. „Auch die zu sanierende Stadtbibliothek, der Adenauerplatz mit angrenzendem Croonsquartier, der Hans Jonas-Park und der Geropark spielen hier eine wichtige Rolle. So könnte das Thema Wasser in der Stadt mehr Bedeutung erfahren“, ergänzt er.

    Mit dem Ziel, die Innenstadt als Einzelhandelsstandort sowie für Wohnen und Arbeiten zu stärken und gleichzeitig die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu erhöhen, sieht er die Erstellung eines Integrierten Handlungskonzeptes, das neue Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen darstellt, als unbedingtes Muss.

    „Wir haben damit eine riesige Chance, die Stadt zukunftsfähig zu machen“, so Dr. Bonin.
    (pmg)

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  • FDP zu Spielplatzschließungen: Schließungen von weiteren 60 Spielplätzen neu thematisieren

    FDP zu Spielplatzschließungen: Schließungen von weiteren 60 Spielplätzen neu thematisieren

    „Der Spielplatz an der Scheulenstraße muss erhalten bleiben. Die Spielfläche wird von den Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner Grundschule regelmäßig und mit großer Freude genutzt. Diesen Standort zu schließen halten wir für falsch“ erklärt Karsten Brall, jugendpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

    Die FDP hat daher bereits einen entsprechenden Änderungsantrag für den Jugendhilfeausschuss vorgelegt. Weiterhin erwartet die FDP, dass die Schließung des Spielplatzes am Holter Jungendzentrum nach den Beratungen in der Bezirksvertretung West von der Verwaltung wieder vom Tisch genommen wird.

    „Wir unterstützen die Verwaltung jedoch grundsätzlich in ihrem dargestellten Ansatz, desolate und schlecht frequentierte Spielflächen im Stadtgebiet abzubauen und dafür gut genutzte Spielplätze aufzuwerten und zu Erlebnisspielplätzen umzugestalten – die übrigen vorgeschlagenen Schließungen können wir mittragen“, so Brall weiter.

    Auf Grund der nun finanziell sehr gut ausgestatteten mags will die FDP jedoch die HSP-Maßnahme in Bezug auf darüber hinausgehende Schließungen von weiteren 60 Spielplätzen neu thematisieren.

    „Die Rahmenbedingungen dieser Maßnahme haben sich seit 2012 entscheidend verändert. Entgegen den damaligen Prognosen wächst die Einwohnerzahl und mit dem Ratsbeschluss zur wachsenden Stadt wollen wir das ja noch verstärken. Da werden weitere Spielplatzschließungen schlecht darstellbar sein“, so Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

    Die FDP will deshalb eine andere Schwerpunktbildung zugunsten der Spielplätze im Budget der mags.

    „Der Bürger hat eine dicke Steuererhöhung für die Ausstattung der mags schlucken müssen und Spielplatzinstandhaltung ist eine derer Aufgaben.  Hier sind mags und GroKo in der Pflicht “, so Finger.

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  • Einladung zur Gedenkstunde am „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“

    Einladung zur Gedenkstunde am „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“

    Freitag, 27. Januar 2017
    in der Christuskirche am Kapuzinerplatz in Mönchengladbach

    Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr, Ende gegen 19:45 Uhr
    Thema: „ Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“

    Das Programm:
    – Musikalischer Rahmen: Jürgen Löscher (Klarinette)
    – Begrüßung : Pfarrer Werner Beuschel,
    – Musik
    – „Erinnern gegen Vergessen“ Propst Dr. Peter Blättler,
    – Musik
    – „Mahnung für Demokratie“ Superintendent Dietrich Denker,
    – Musik

    Das Thema ist der letzte Satz aus dem Theaterstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, das Bertold Brecht nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten im Jahr 1941 im finnischen Exil als Gleichnis zur Hitlerdiktatur geschrieben hat.

    Epilog
    „Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
    Und handelt, statt zu reden noch und noch.
    So was hätt einmal fast die Welt regiert!
    Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
    Daß keiner uns zu früh da triumphiert –
    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“

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  • Rheydt wird Standort für neues Rathaus – Baubeginn 2020 oder früher – Standort des neuen Ratssaales ist offen

    Rheydt wird Standort für neues Rathaus – Baubeginn 2020 oder früher – Standort des neuen Ratssaales ist offen

    OB Hans Wilhelm Reiners und Baudezernent Dr. Gregor Bonin stellten den Medien erste Überlegungen vor:

    Die Rheydter Innenstadt soll zukünftig im Zusammenhang mit der Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ als Verwaltungsstandort ausgebaut und gestärkt werden. Aus einer von der Verwaltung erarbeiteten Beratungsvorlage, die am 31. Januar in der Sitzung des Planungs- und Bauausschusses vom Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin vorgestellt wird, gehen erste Überlegungen zur baulich-räumlichen Konzentration von bisher im Stadtgebiet verteilten Verwaltungsstandorten in Rheydt hervor. Grundlage der Überlegungen ist eine Maßnahme des Haushaltssanierungsplans (HSP), die auf eine wirtschaftlichere Unterbringung der Verwaltung insgesamt abzielt.

    „Erste baulich-räumliche Überlegungen ergeben positive Ergebnisse, die durchaus in die richtige Richtung zeigen. Dabei könnten zahlreiche Verwaltungseinheiten am Standort Rathaus Rheydt zusammengezogen werden, was wiederum die Rheydter Innenstadt deutlich stärken würde“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners heute bei der Vorstellung der Beratungsvorlage zum strategischen Raumkonzept. Mehr Raum, eine bessere Funktionalität, eine attraktivere Fassadengestaltung und eine Aufwertung des Stadtraums sind die weiteren Vorteile des vom Technischen Dezernat und dem Beigeordneten Dr. Gregor Bonin entwickelten ersten Überlegungen. „Es ist vor allem eine Frage, wie sich die Kommune als größter Arbeitgeber der Stadt sich aufstellt, und was sie für die Mitarbeiter und Bürger gleichermaßen zur Schaffung einer attraktiven Atmosphäre anbietet“, betont Dr. Gregor Bonin. „Dieser Standort ist ein guter und richtiger, stärkt er doch den Standort und ist mit Blick auf die vorliegende Datengrundlage eine wirtschaftliche Lösung“, ergänzt er.

    Derzeit ist die Stadtverwaltung in Gebäuden an insgesamt 26 Standorten untergebracht, die auf dem Prüfstand stehen, weil sich hier über Jahre und Jahrzehnte hinweg ein Sanierungsstau (u.a. Brandschutz) von nahezu 66 Millionen Euro gebildet hat.
    Nicht dazu zählen das historische Rathaus Abtei, das Vitus-Center, in das im vergangenen Jahr unter anderem der Bürgerservice eingezogen ist, und das Gebäude an der Wilhelm-Strauß-Straße. Allein für das in die Jahre gekommene Verwaltungsgebäude Oberstadt an der Aachener Straße wurden Sanierungskosten in Höhe von 20 Millionen Euro ermittelt. Und zählt man die Standorte der Bezirksverwaltungsstellen noch hinzu, wächst der Sanierungsstau auf 72,4 Millionen Euro. Von den 26 Standorten sind 13 Gebäude im Besitz der Stadt, die andere Hälfte ist angemietet.
    Etwa 1.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an allen Standorten, die eine Netto-Grundfläche von 77.500 Quadratmetern aufweisen, beschäftigt.

    Karreé zwischen Limitenstraße und Harmoniestraße:
    Die baulich-räumlichen Überlegungen für die Konzentration von Verwaltungseinheiten an einem Standort in Rheydt konzentrieren sich auf das Karreé im Bereich zwischen Limitenstraße im Osten, Rheydter Markt und Marktstraße im Norden, Stresemannstraße im Süden und Harmoniestraße im Westen. Im Karreé liegt neben den städtischen Grundstücken, auf denen sich das alte und zum Teil denkmalgeschützte Rathaus und das von der Stadt erworbene Karstadt-Gebäude befinden, auch das Grundstück der Stadtsparkasse mit ihrer Geschäftsstelle.

    Der Entwurf: Bauen im Bestand
    Der Entwurf sieht einen Abriss der nicht unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeflügel entlang der Limitenstraße und der Gasse Am Neumarkt zwischen Rathaus und Karstadt-Gebäude vor. Stattdessen ist hier jeweils ein Neubau vorgesehen, ebenso ein neues Multifunktionsgebäude im Innenhof des Rathauses. Die offene Gasse Am Neumarkt soll die Funktion einer Magistrale mit neuem zentralen Haupteingang übernehmen. Daran schließt sich das Karstadt-Gebäude an, dessen zurückliegendes 2. Obergeschoss zur Außenkante vorgezogen werden soll. Außerdem sind zusätzliche Raumkapazitäten im jetzigen Innenhof des Karstadt-Gebäudes vorgesehen.

    Auf dem dritten Grundstück befindet sich die Stadtsparkasse, die Überlegungen anstellt, Büroräume an dieser Stelle aufzugeben und die Geschäftsstelle räumlich zu verkleinern. Die Stadtsparkasse hat bereits signalisiert, ihr Grundstück mit in die Planung zu geben.

    Insgesamt 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktuell im Rheydter Rathaus beschäftigt, das in Funktionalität und Wirtschaftlichkeit problematische Raumsituationen mit breiten Fluren und Foyers sowie verwinkelten und unübersichtlichen Raumzuschnitten aufweist. Der Standort hat nach den ersten baulich-räumlichen Überlegungen allerdings ein Potenzial für bis zu 1.500 Beschäftigte. Damit weist das Rathaus neuen Zuschnitts bei einem angenommenen Bedarf von 1.125 Arbeitsplätzen sogar einen Überhang auf. Der Berechnung zugrunde liegt auch das Modell einer modernen Verwaltung, in der mit Blick auf Urlaub, Krankheit und Vakanzen nach dem Schlüssel „100 Mitarbeiter auf 75 Arbeitsplätze“ nicht mehr jeder Mitarbeiter auch einen festen Platz erhält.

    Stimmt der Rat in seiner nächsten Sitzung den Überlegungen zu und beauftragt die Verwaltung, diese fortzusetzen und zu konkretisieren, steht im nächsten Schritt eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung an. Die vorliegenden baulich-räumlichen Überlegungen wären zudem Grundlage für ein dann zu startendes Wettbewerbsverfahren. Während in diesem Jahr die Planungen vertieft werden, erfolgt in 2018 ein Wettbewerbsverfahren. 2019 ginge es dann in die konkrete Planung und Ausschreibung, Baustart wäre 2020, und etwa vier bis fünf Jahre wäre das neue Rathaus fertig.
    Ob auch der Ratssaal weiterhin seinen Platz in Rheydt oder am Standort Abtei finden wird, ist auch noch offen. Die Möglichkeit, das Mönchengladbacher Rathaus zum Zentrum der Politik zu machen und den Ratssaal in Form eines gläsernen Kubus in den Rathausinnenhof zu setzen, wäre gegeben und gleichfalls zu prüfen.
    (pmg)

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  • BDH fordert mehr Geld für die Pflege – wann wacht Minister Gröhe auf?

    BDH fordert mehr Geld für die Pflege – wann wacht Minister Gröhe auf?

    Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg in Deutschland bis Ende 2015 auf 2,86 Millionen Menschen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wuchs die Zahl seit 2013 damit um 8,9 Prozent. Diese Entwicklung fordere politische Rahmenbedingungen, die die Tragfähigkeit der Pflege in Deutschland nachhaltig stärken, forderte die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

    „Die dynamische Entwicklung der Zahl Pflegebedürftiger zeigt, dass der demografische Wandel aus dem Nebel abstrakter Debatten in die Realität der Tagespolitik überführt werden muss. Es braucht einen offenen Diskurs und ein klares Bekenntnis dazu, was uns gute Pflege wert ist und wie es möglich ist, die Pflege finanziell besser auszustatten. Vor allem die Pflege daheim muss finanziell besser unterstützt werden. Immerhin werden 1,4 Millionen Menschen von Angehörigen gepflegt. Dieses Leistung muss auch rentenpolitisch besser gewürdigt werden.“

    Die Demografie nehme die Pflege von zwei Seiten in die Zange: Auf der einen Seite wachse die Zahl der Pflegebedürftigen dynamisch, auf der anderen Seite fehlten Pflegekräfte, so Müller. Hier müsse die Politik den Worten endlich Taten folgen lassen und bessere Arbeitsbedingungen für die Pflege umsetzen, um Nachwuchskräfte von einer beruflichen Zukunft in der Pflegewirtschaft zu überzeugen: „Höhere Vergütung und verbesserte Personalschlüssel im stationären Bereich zählen neben differenzierten Ausbildungsgängen für den Nachwuchs zu den Handlungsfelder, jungen Menschen den Pflegeberuf als Alternative schmackhaft zu machen und einen Fachkräftemangel zu bewältigen, der spielend sechsstellige Höhen  erreichen dürfte.“ Finanziert werden soll der politische Kurswechsel durch moderat steigende Pflegebeiträge und eine Kehrtwende auf dem Arbeitsmarkt. Um eine forcierte Umwandlung der boomenden atypischen Arbeitsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Jobs werde man nicht herumkommen, wenn die Finanzierungsbasis der Pflegeversicherung  verbreitert werden solle. Hier müsse die Politik der Wirtschaft klare Rahmenbedingungen setzen, den Trend zu Werkverträgen und Scheinselbständigkeit wieder einzudämmen, so Müller.

    Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten. Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

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  • Museum Abteiberg ist „Museum des Jahres 2016“

    Museum Abteiberg ist „Museum des Jahres 2016“

    Am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen einer Feierstunde der Titel durch die Deutsche Sektion des renommierten Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA verliehen, dem in 64 Ländern mehr als 4.000 Mitglieder angehören.

    von links: Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Dr. Daniele Perriér, Präsidentin der AICA Deutschland, Susanne Titz, Museumsdirektorin, und AICA-Generalsekretär Ludwig Seyfarth mit den Jury Mitgliedern.

    Susanne Titz, seit 13 Jahren Direktorin am Museum Abteiberg, freute sich riesig über die Auszeichnung: „Das ist grandios und eine tolle Wertschätzung unserer Arbeit“, sagte sie vor zahlreichen Besuchern. „Die Topographie und Historie dieses Kulturhügels übten schon auf Professor Hans Hollein, dem Baumeister des Museums, einen besonderen Reiz aus. Der damalige Museumsdirektor Johannes Cladders hat es geschafft, die Verantwortlichen in der Stadt seinerzeit von der Notwendigkeit eines zeitgenössischen Museums zu überzeugen. Er hat eine Flamme entzündet, die bis heute brennt“, sagte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei der Begrüßung. Die Auszeichnung, die posthum auch Cladders gelte, sei in besonderem Maße auch eine Auszeichnung für Susanne Titz, so Reiners weiter. „Hochkarätige Ausstellungen, internationale Kooperationen, spektakuläre Projekte und eine hervorragende Sammlung sorgen für Aufmerksamkeit bei Kunstfreunden, Künstlern und ganz offensichtlich auch bei führenden Kunstkritikern“, sagte er weiter.

    Die Laudatio hielt AICA-Generalsekretär Ludwig Seyfarth. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Dr. Daniele Perriér, Präsidentin der AICA Deutschland. Bei dem von Hollein entworfenen „Gesamtkunstwerk“ handele es sich um einen weltweit anerkannten Meilenstein postmoderner Museumsarchitektur. Hans Hollein wurde 1985 für den 1982 eröffneten spektakulären Museumsneubau mit dem internationalen Architekturpreis „Pritzker Award“ ausgezeichnet.

    Zur Begründung „Museum des Jahres 2016“ heißt es: „Hervorragende Sammlungsbestände internationaler Kunst vor allem seit den 1960er Jahren, eine inhaltlich fundierte Zusammenarbeit mit bedeutenden Privatsammlungen und eine Kontinuität hochkarätiger Einzel- und Gruppenausstellungen machen das seit 2004 von Susanne Titz geleitete Haus zu einer der führenden Adressen für Gegenwartskunst in Deutschland. Mit dem Titel „Museum des Jahres“ wurden zuletzt das Kunstmuseum Ravensburg (2015), das Marta in Herford, Museum für zeitgenössische Möbelkunst und Design (014) und das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, KOLUMBA, ausgezeichnet.
    (pmg)

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  • Ungleiche Kräfte am Werk

    Ungleiche Kräfte am Werk

    Wie soll der gemeine Mönchengladbacher Bürger die Sphären der Kommunalpolitik begreifen.
    Ich kann da nicht mithalten.
    In der Sitzung der Bezirksvertretung verkünden lokale Größen der Giesenkirchener Bezirkspolitik den millionenschweren Sanierungsbau einer Bezirkssportanlage für einen Fußball-Verein mit den Sportarten: Fussballabteilung, Tischtennisabteilung, Volleyballabteilung, Gymnastikabteilung, Koronarsportabteilung, Behinderten Sport.
    Die Millioneninvestition, zwei Kunstrasenspielfelder, Flutlichtanlage, schmale 100m Tartanlaufbahn, wird gemäß aktueller Planung ausschließlich der Fußballabteilung zu Gute kommen.
    Finanziert werden soll dies alles durch den Erlös aus dem Verkauf städtischer Grundstücke. Barmittel muß der Verein nicht aufbringen.

    Wenige Minuten später wird durch städtische Mitarbeiter eine Sparmaßnahme vorgestellt, die auch von den zum großen Teil gleichen Politikern im Jahre 2012 so beschlossen wurde, um Geld in die leeren Stadtkassen zu spülen.
    Bei dieser Sparmaßnahme geht es letztendlich um die Schließung von 90 Kinderspielplätze in der Stadt in den nächsten Jahren.
    Dabei wird bewußt nicht beachtet, dass die Mönchengladbacher Bevölkerung wieder wächst und auch mehr Kinder in der Stadt sind.
    Außerdem werden Großprojekte wie “MG+ Wachsende Stadt“ kreiert und beworben mit dem Hinweis, es sollen junge Familien mit Kindern in die Stadt geholt werden.

    Das sind zwei Seiten derselben Medaille, hier Millionenausgabe, dort Millionensparmaßnahme bei den Jüngsten, unseren Kindern. Sie sollen doch unsere Zukunft sein?
    Welche weiteren Grundstücke könnten für dieses Finanzloch zugunsten der Kinderspielplätze verkauft werden? Ideen sind gefragt.

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  • Vier Einbrüche in Schulen am Wochenende

    Vier Einbrüche in Schulen am Wochenende

    Am vergangenen Wochenende ist es in dem Zeitraum von Freitag, 19 Uhr bis Samstag, 13 Uhr zu einem Einbruch in eine Grundschule auf der Rohrstraße gekommen.
    Unbekannte sind in das Schulgebäude eingedrungen und haben dort mehrere Türen aufgehebelt sowie Schränke aufgebrochen. Ob etwas gestohlen wurde ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
    Die Polizei fragt, ob jemand Beobachtungen gemacht hat, die mit diesem Einbruch in einem Zusammenhang stehen könnten. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161 /290.

    Heute Vormittag sind der Polizei drei weitere Einbrüche in Schulen gemeldet worden.

    In der Nacht von Sonntag, 22 Uhr auf Montag, 8 Uhr sind unbekannte Täter, nachdem sie ein Fenster aufgehebelt haben, in die Räume einer Grundschule auf der Rohrstraße gelangt. Die Täter brachen im Gebäude verschlossene Zwischentüren auf und suchten nach Diebesgut. Wie heute schon berichtet, wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag bereits in diese Schule eingebrochen.

    Auf dem Weiersweg haben Unbekannte zwischen Freitag, 16:00 Uhr und Montag, 07:30 Uhr die Fluchttür eines Schulgebäudes aufgebrochen und sind in die Grundschule eingedrungen. An dem Versuch, eine Verbindungstür zum Schulflur aufzuhebeln, scheiterten die Einbrecher und ließen von einer weiteren Tatbegehung ab.

    In Betreuungsräume einer Grundschule auf der Neuwerker Straße sind unbekannte Täter zwischen Freitag, 17 Uhr und Montag, 10 Uhr eingestiegen, nachdem sie ein Fenster gewaltsam öffneten. Die Unbekannten brachen einen Schrank auf und durchsuchten sämtliche Behältnisse nach Wertgegenständen.

    Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt, ob jemand Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zu den Tätern machen kann. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummer 02161/ 290.

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  • Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt ist geplant

    Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt ist geplant

    Die Verwaltung plant eine Modernisierung der Bezirksportanlage Hardt.
    Diese ist notwendig um auch bei der Gesamtschule Hardt als Standtort einer NRW-Sportschule, den Schülern optimale Trainingsbedingungen gewährleisten zu können. Die Verwaltung plant daher, wie bereits in der Sitzung des Freizeit-, Sport- und Bäderausschusses im August letzten Jahres (31.August 2016) vorgestellt, die Umwandlung des heutigen Tennenspielfeldes in ein Kunststoffrasenspielfeld (6.161 m²).
    Neben dem Bau des Kunststoffrasenspielfeldes sollen die Leichtathletik-Anlagen der Bezirkssportanlage modernisiert werden. Dazu soll eine Laufbahn mit Tartanbeschichtung (3 Bahnen, insgesamt 110 m Länge) an Stelle der vorhandenen Tennenlaufbahn sowie ein umlaufender Weg mit wassergebundener Wegedecke entstehen. Zudem sollen die vorhandenen Weitsprung- und Kugelstoßanlagen für eine optimierte Nutzung umgelegt bzw. neu angelegt sowie eine neue Flutlichtanlage installiert werden. Planskizze als PDF-Datei

    Da es sich um einen Standtort der NRW-Sportschule handelt, stehen hier Fördermittel in Höhe von 445.000 Euro des Landes in Aussicht. Auch der Verein SC Hardt würde sich mit 35.000 Euro an einer Modernisierung beteiligen. Rund 191.000 müssten dann noch über den städtischen Haushalt finanziert werden.

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  • Aktuelle Spielplatzbedarfsplanung wird von allen Parteien generell abgelehnt

    Aktuelle Spielplatzbedarfsplanung wird von allen Parteien generell abgelehnt

    „Wieder einmal wird versucht uns als gewählte Vertreter vor vollendete Tatsachen zu stellen. Spielplätze werden abgeräumt, Straßen bekommen Deckenüberzüge ohne auch nur eine einzige Information an die Bezirksvertretung“.
    Mit diesen markigen Worten markierte der CDU-Sprecher Reiners aus Neuwerk in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost die Position der CDU. Sie fordert ein Gesamtkonzept für alle Altersklassen bis zu den Heranwachsenden und keine Streichliste für die Jüngsten.
    Nicht minder sein Kollege von der GroKo, Volkers Küppers (SPD), er stellt fest, dass die Versorgungsquote durch die vorgestellten fünf Schließungen im Bezirk Ost von 130% auf 125% sinken würde.
    Sein Resümee: „ Man nimmt dort weg, wo schon wenig ist“.
    Er akzeptiert jedoch die Argumentation zu Spielplatzschließungen: „ Der Tatsache der geringen Nutzung durch verändertes Freizeitverhalten ist aber wenig entgegen zu setzen“, zieht er das Fazit seiner Partei. Die SPD plädiert für eine Verwendung der Erlöse aus den Flächenverwertungen der geschlossenen Spielplätze in die Verbesserung anderer maroder Spielplätze. Einen entsprechenden Antrag gibt es bis dato jedoch nicht.

    Die Grünen verweisen auf das Deutsche Kinderhilfswerk. Von dort wird argumentiert, dass die Kommunen die Situation für das Spielen von Kindern und Jugendlichen seit Jahren verschlechtern. Hajo Siemes: „ Mönchengladbach ist mittendrin dabei“, und in Richtung auf die aktuelle Stadtplanung des Baudezernenten Dr. Bonin: „ Auch die Stadtplanung hat sich laut UN-Kinderkonvention am Vorrang des Kindeswohls zu orientieren“.

    Für die Bündnisgrünen folgt der Spielplatzbedarfsplan der Verwaltung an entscheidenden Stellen nicht mehr in erster Linie den Bedürfnissen der Kinder und den jungen Familien, sondern sorgt dafür, dass diese Flächen für den Wohnungsbau als Parkflächen und für den Straßenbau genutzt werden.

    Das die Ampelkoalition aus SPD/FDP/Grüne im Jahre 2012 der Haushaltssanierungsplan-Maßnahme Spielplatzschließung zugestimmt haben um in den Genuss des NRW-Stärkungspaktes zu gelangen, darüber wurde kein Wort in dieser Sitzung verloren.
    Die Verwaltung sagte eine Überarbeitung und neuerliche Beratung in den zuständigen Gremien zu.
    Interessant wird sein, welche Gegenfinanzierung die Politiker für Nichtschließungen anbieten werden.
    Denkbar wäre zum Beispiel ein Verkauf weiterer städtischer Grundstücke, so wie sie bei der Giesenkirchener Sportplatzsanierung festgeschrieben ist. Noch hat der Rat das letzte Wort, der Kämmerer wird zu hören sein.

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