Autor: Harald Wendler

  • Gemeinsamer Warnstreik im öffentlichen Dienst am 9. Februar

    Gemeinsamer Warnstreik im öffentlichen Dienst am 9. Februar

    Die GEW NRW/Mönchengladbach ruft ihre Mitglieder – gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften ver.di und GdP sowie dem dbb – für den kommenden Donnerstag zu einem erneuten landesweiten Warnstreik auf.

    Im Rahmen des Warnstreiks kann es natürlich auch an Mönchengladbacher Schulen zu Unterrichtsausfällen kommen.

    Am 9. Februar werden sowohl tarifbeschäftigte Lehrkräfte und Sozialpädgog*innen im Landesdienst als auch Hochschulbeschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Sie werden zu einer zentralen De­mon­stration in Düsseldorf mit abschließender Kundgebung vor dem Landtag erwartet. Die Ge­werk­schaften rechnen mit guter Streikbeteiligung angesichts des Verhaltens der öffentlichen Arbeit­geber in der zweiten Verhandlungsrunde.

    Mit ihren Kampfmaßnahmen wollen die Gewerkschaften den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber erhöhen, für die nächste Verhandlungsrunde Mitte Februar ein verhandlungsfähiges Angebot vorzu­legen.

    „Die Arbeitgeber sind jetzt am Zug. So geht es nicht weiter. Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde muss jetzt ein ordentliches Angebot auf den Tisch. Nach unserem guten Streik­auf­takt in NRW am Mittwoch erhöhen wir den Druck und streiken gemeinsam mit unseren Schwester­­gewerkschaften“, sagte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer heute in Essen.

    Forderungspaket der Gewerkschaften: Gesamtvolumen von sechs Prozent

    Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes haben ein Forderungspaket mit einem Gesamt­vo­lumen von sechs Prozent geschnürt. In der aktuellen Tarifrunde geht es um Einkommensver­besse­rungen für rund eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder – davon allein 200.000 angestellte Lehrkräfte, rund 40.000 davon in NRW.

    Die Kernforderungen der GEW im Überblick:

    • Sechs Prozent Gesamtforderung,
    • darin enthalten: Stufe 6 für die Entgeltgruppen (EG) 9 bis 15 sowie eine soziale Komponente,
    • Angleichung der Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder an die der Beschäftigten des Bundes und der Kommunen,
    • zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten,
    • Eindämmung des Befristungsunwesens, insbesondere an den Hochschulen.

    Programmablauf:

    Bei der Vorkundgebung der DGB-Gewerkschaften auf den Oberkasseler Rheinwiesen – Beginn um 11:30 Uhr – wer­den neben der GEW-Landesvorsitzenden Dorothea Schäfer auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in NRW, Arnold Plickert, sowie Denis Schatilow (ver.di Jugend) reden. Der Demonstrationszug setzt sich um 12:30 Uhr in Bewegung. Die Kundgebung vor dem Landtag beginnt um 13:15 Uhr. Hauptredner sind ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske und Willi Russ (zweiter Vor­sitzender dbb).

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  • Beihilfe und Pflege – Veranstaltungshinweis der GEW Mönchengladbach

    Beihilfe und Pflege – Veranstaltungshinweis der GEW Mönchengladbach

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Mönchengladbach führt am 16.02.17, von 16 – 18 Uhr eine Informationsveranstaltung  zum Thema:

    Welche Auswirkungen hat das Pflegestärkungsgesetz II für Beihilfeempfänger?
    Durch das Pflegestärkungsgesetz II soll mehr Menschen als bislang ein besserer Zugang zur Pflege und Pflegeleistungen ermöglicht werden. Die bis zum 31.12.16 gültige Einteilung der Pflegestufen wurde verändert.
    Welche Konsequenzen sich für Beihilfebezieher*innen durch das neue Gesetz gerade im Hinblick auf Pflege und Pflegeleistungen ergeben, stellt der Referent in der Informationsveranstaltung dar. Natürlich steht er auch für weitere Fragen der Teilnehmer*innen zur Verfügung.
    Als Referent hat die GEW Mönchengladbach Peter Nitzscher vom Landesamt für Besoldung und Versorgung gewinnen können.
    Die Veranstaltung findet statt im AWO-Cafe´, Brandenberger Str. 3-5, 41065 Mönchengladbach.
    Für GEW Mitglieder ist der Besuch der Veranstaltung kostenfrei.
    Für Nichtmitglieder wird ein Kostenbeitrag von 7 € erhoben.
    Um Anmeldung bis zum 12.02.2017 wird gebeten unter: kontakt@gew-mg.de oder 02161-963543

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  • Multikulturelles Kinderkarnevalsfest am 10. Februar in Eicken

    Multikulturelles Kinderkarnevalsfest am 10. Februar in Eicken

    Zum 16. Mal richtet der Integrationsrat mit der Stadt Mönchengladbach in der Mehrzweckhalle Eicken (Eickener Straße 165) das internationale und fröhliche Kinderkarnevalsfest aus.
    Gefeiert wird diesmal am Freitag, dem 10. Februar, um 15.00 Uhr.

    Dann treffen rheinischer Karneval mit internationalem Tanz zu einem bunten Mix zusammen, um Kindern bis zum jecken 11. Lebensjahr aus der ganzen Stadt viel Spaß zu bereiten.
    Der Eintritt ist frei. Für einen Imbiss sowie Getränke zu kleinen Preisen ist gesorgt.

    Jugenddezernentin Dörte Schall und Axel Tillmanns führen als Moderatorenteam durch das dreistündige Programm. Das kleine und das große Prinzenpaar sind natürlich mit dabei, eine besondere Überraschung bietet Clown Antoschka und ihre WUNDERfreunde.
    Mit der kleinen, mittleren und großen Garde der 1. Garde Speick, Showtänzen sowie verschiedenen Spielen und Aktionen wird allerhand geboten, die Prämierung der schönsten oder originellsten Kostüme ist der Höhepunkt des Festes.

    Für das multikulturelle Kinderkarnevalsfest engagieren sich der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, der Interkulturelle Familienverband MG, der Förderverein Zukunft für Deutschlands Kinder, die Volksbank Mönchengladbach und die vier Bezirksvorsteher, der Integrationsrat und die Integrationsbeauftragte der Stadt. damit strahlende Gesichter und jecke Kostüme zu sehen sind und gute Stimmung aufkommt.
    Als Gäste haben neben Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber bereits Mitglieder des Rates, Landtags- und Bundestagsabgeordnete und der Vorsitzende des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes, Bernd Gothe zugesagt.

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  • Einbrüche im Stadtgebiet nehmen nicht ab

    Einbrüche im Stadtgebiet nehmen nicht ab

    Am Freitag und Samstag kam es im gesamten Stadtgebiet zu mehreren Wohnungs- bzw. Geschäftseinbrüchen.

    • Am Freitag um 16:00 Uhr brach ein unbekannter Täter in ein Mehrfamilienhaus in der Waldhausener Str. ein und entwendete ein Tablet. Der Versuch, eine zweite Wohnungstür gewaltsam zu öffnen, misslang.
    • In der Nacht von Freitag auf Samstag gelangten Täter durch Aufhebeln von Fenstern in ein Bürogebäude Nobelstraße. Entwendet wurden mehrere Geldkassetten.
    • In gleicher Nacht wurde ein Fenster einer Gaststätte in der Speicker Straße aufgebrochen. Es wurde nach derzeitigem Kenntnisstand nichts entwendet.
    • Im Johanniterweg kam es am Samstag zwischen 09:00 Uhr und 20:05 Uhr zu einem Wohnungseinbruch. Der Täter drang über ein auf Kipp stehendes Fenster in eine Parterrewohnung ein und entwendete Schmuck, Bargeld, Markenuhren und einen Laptop.
    • Nachdem das Aufhebeln einer zur Garage führenden Tür misslang, kletterte ein unbekannter Täter am Samstag zwischen 15:00 Uhr und 20:55 Uhr in der Straße Biesel auf die Garage und gelangte von dort in den Garten einer Doppelhaushälfte. Hier hebelte er eine Tür erfolgreich auf und entwendete eine geringe Menge Münzgeld.
    • In unmittelbarer Nähe wurde im gleichen Zeitraum das Rollo einer Terrassentür hochgeschoben, die dahinter befindliche Tür aufgehebelt und die Wohnung durchwühlt. Der Täter entwendete eine größere Menge Goldschmuck.
    • Ebenfalls am Samstag in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr wurde eine Mieterin einer Parterrewohnung in der Leifhelmstraße Opfer eines Einbruchs. Es wurde nichts entwendet.
    • In der Nacht von Samstag auf Sonntag schlug ein unbekannter Täter ein Loch in die Scheibe des Schnellrestaurants Subway auf der Korschenbroicher Straße und stieg ein. Unmittelbar bevor Polizeibeamte den Tatort erreichten, flüchtete die Person unerkannt in unbekannte Richtung. Es wurde nichts entwendet.

    Bürger, die Angaben zu den aufgeführten Straftaten machen können oder verdächtige Feststellungen oder Personen beobachtet haben, können sich an jede Polizeidienststelle wenden.

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  • Neuer Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen gegründet –  Prof. Dr. Sylvia Thun ist Vorsitzende

    Neuer Spitzenverband IT-Standards im Gesundheitswesen gegründet –
    Prof. Dr. Sylvia Thun ist Vorsitzende

    Sylvia Thun, Professorin für Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen an der Hochschule Niederrhein, ist Vorsitzende des neu gegründeten Spitzenverbandes IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG).

    Der Verband soll die Interessen aller Standardisierungsorganisationen wahrnehmen und als zentraler Ansprechpartner für Parlament und Regierung sowie für die Organisationen der Selbstverwaltung auftreten, um gemeinsam die Standardisierung im Bereich der Informationstechnologie im Gesundheitswesen zu fördern.

    Sylvia Thun ist anerkannte Expertin auf diesem Gebiet. Sie ist Medizinerin und Informatikerin und hat am Fachbereich Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein den Studiengang „eHealth – IT im Gesundheitswesen“ aufgebaut und den gleichnamigen Forschungsschwerpunkt vorangetrieben.

    In diversen öffentlich geförderten Forschungsprojekten hat sie sich mit der Entwicklung informationstechnischer Standards in der Medizin beschäftigt. 2014 wurde sie als „Digitaler Kopf“ ausgezeichnet.

    Der Verband SITiG wurde von HL7 Deutschland (www.hl7.de) und IHE Deutschland (www.ihe-d.de) gegründet, zwei Organisationen, die sich um Kommunikation, Kooperationen und Interoperabilität im Gesundheitswesen kümmern. „Meine Verbandsarbeit wird hoffentlich ein Stück dazu beitragen, die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, die für eine erfolgreiche Implementierung von Standards im Gesundheitswesen erforderlich sind“, sagt Sylvia Thun.

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  • Personalfluktuation in der stationären Pflege – Lösungen werden gesucht

    Personalfluktuation in der stationären Pflege – Lösungen werden gesucht

    Welche Möglichkeiten haben Pflegeeinrichtungen, ihre Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen zu halten?

    Die Antwort auf diese Frage gewinnt angesichts des sich weiter zuspitzenden Fachkräftemangels in der Pflege an Dringlichkeit.
    Ein aktuelles Projekt des Instituts für Gerontologie an der TU Dortmund widmet sich diesem Thema, indem es bei drei großen Trägern in Nordrhein-Westfalen Pflegefachkräfte, Einrichtungsleitungen und Mitarbeitervertretungen befragt. Im Ergebnis wird das Forscherteam Handlungsempfehlungen entwickeln, die sowohl in den beteiligten Häusern als auch in anderen Pflegeinrichtungen zur Mitarbeiterbindung genutzt werden können.

    Unter der Überschrift „Personalfluktuation in Einrichtungen der pflegerischen Versorgung – eine Analyse von Ursachen und Handlungsmöglichkeiten“ kooperiert das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund mit der Sozial-Holding in Mönchengladbach, dem Evangelischen Christophoruswerk in Duisburg und der Seniorenhilfe der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel mit Sitz in Bestwig.

    Alle zusammen betreiben 23 Einrichtungen der pflegerischen Versorgung. Der Europäische Sozialfonds und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW fördern das einjährige Projekt bis September 2017. Die drei Träger sind als Praxispartner außerdem mit einem finanziellen Beitrag beteiligt.
    Von politischer Seite werden die Ergebnisse mit Interesse erwartet.

    In dem einjährigen Projekt, welches noch bis zum September 2017 läuft, haben die Wissenschaftler bislang Literatur und vorhandene Studien zum Thema ausgewertet, Personaldaten hinsichtlich vorhandener Fluktuation analysiert und mehr als 45 persönliche Interviews mit Leitungskräften und Mitarbeitervertretungen in den beteiligten Unternehmen geführt. Dabei zeigte die Analyse der Personaldaten bereits, dass die Personalfluktuation bei den drei untersuchten Trägern auf einem sehr niedrigen Niveau und damit weitaus geringer ist, als bisherige Studienergebnisse und Medienberichte dies für die Gesamtbranche berichten.

    Darum kann festgestellt werden: Es ist durchaus für einzelne Träger möglich, durch innovative und umfassende Maßnahmen die Arbeitsverhältnisse für die Beschäftigten so attraktiv zu gestalten, dass trotz widriger Verhältnisse in der Branche die Situation beim einzelnen Träger als durchaus attraktiv betrachtet werden kann.

    Gute Arbeitsbedingungen sind auch in schwierigen Rahmenbedingungen möglich, was jedoch nichts an der Notwendigkeit ändert, die Rahmenbedingungen selbst zu verbessern.
    Für (potentielle) Beschäftigte selbst bedeutet dies: Der Pflegeberuf kann sinnstiftend und zufriedenstellend sein, wenn vor Ort ein effektives Personalmanagement vorliegt.
    Für Arbeitgeber in der Pflege bedeutet dies: Es gibt durchaus Spielraum, die Bedingungen zu verbessern und die Fluktuation zu senken.

    Als weiterer Schritt folgen ausführliche Interviews mit 60 Pflegefachkräften, die ihren Arbeitgeber oder den Beruf gewechselt haben. Zudem werden alle Pflegefachkräfte der drei Träger schriftlich befragt. Mithilfe dieser unterschiedlichen Blickwinkel auf das Thema Personalfluktuation ermittelt das Forscherteam die Gründe, die Pflegefachkräfte zum Arbeitgeber- oder sogar zum Berufswechsel bewegen können. Es identifiziert Faktoren der Arbeitszufriedenheit und erarbeitet Ideen, wie Pflegeeinrichtungen angesichts schwieriger Rahmenbedingungen in positiver Weise ihre Fachkräfte binden können.

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  • Stadterneuerungsprozess in der Mönchengladbacher Innenstadt – Bürger können sich ab heute aktiv einbringen

    Stadterneuerungsprozess in der Mönchengladbacher Innenstadt –
    Bürger können sich ab heute aktiv einbringen

    Nach dem Vorbild des Stadtumbaus in der Rheydter Innenstadt (Soziale Stadt Rheydt) soll in den kommenden Jahren auch die Innenstadt von Mönchengladbach auf Vordermann gebracht werden. Für das 240 Hektar große Areal im Bereich zwischen City-Ost, Croonsvietel, Westend und Geropark ist ein Integriertes Handlungskonzept zu erarbeiten, um Fördermittel für entsprechende Maßnahmen im Untersuchungsgebiet zu erhalten.

    Gestern fand im Math.Nat.-Gymnasium die Auftaktveranstaltung für das breit angelegte Beteiligungsverfahren statt. „Das Ergebnis in Rheydt kann sich sehen lassen. Hier hat sich dank einer großen Bürgerbeteiligung die Innenstadt zum Positiven gewandelt. Ein Prozess, der aktuell noch fortgesetzt wird. Eine ebenso rege Beteilung der Bürgerschaft wünsche ich mich auch für das Projekt in Mönchengladbach“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei der Begrüßung in der voll besetzten Aula.

    „Der Weg kann nur gelingen, wenn wir ihn kooperativ gehen. Es ist eine glückliche Fügung, wenn wir gemeinsam den Prozess der Umgestaltung in der aktuellen positiven Aufbruchstimmung starten und ein intelligentes wie tragfähiges Konzept erarbeiten, das auch vom Fördergeber akzeptiert wird“, sagte Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, der gemeinsam mit Projektleiter Kajetan Lis und den begleitenden Expertenbüros steg, Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW, und urbanista Hintergründe und Verfahren des Stadtumbauprojektes vorstellte und das Untersuchungsgebiet umriss.

    Jens Cüppers, steg-Geschäftsführer und spezialisiert auf Entwicklungskonzepte für Quartiere, kennt Mönchengladbach bereits aus der Vergangenheit, schließlich war er vor Jahren zusammen mit Prof. Kunibert Wachten maßgeblich am Innenstadtkonzept Rheydt beteiligt. „Wir sehen sie als Bürger und Experten vor Ort, die uns wichtige Hinweise geben können, wie sich die Innenstadt verändern soll“, betonte er.

    Bis zum 30. April können Bürger auf der Online-Plattform unter www.innenstadt-dialog-mg.de konkrete Vorschläge, Anregungen und Kritik anhand virtueller Stecknadeln in der Art eines offenen Forums eintragen.
    Was soll sich ändern, wo fehlt was und was läuft gut?
    Fragen, zu denen die Teilnehmer auf der Online-Plattform konkrete Antworten setzen können, die später im Prozess für das Integrierte Handlungskonzept mit einfließen sollen. Die Bandbreite der Themenfelder ist dabei breit gestreut und reicht von Wohnen über Arbeiten, Grün und Freiraum bis zu Bildung, Kultur und Sport.

    – Was macht Wohnen in der Innenstadt aus, gibt es hier weitere Bedarfe?
    – Wie ist mit dem veränderten Einkaufsverhalten und dem Leerstand in bestimmten Lagen umzugehen?
    – Sind die Freizeitangebote vor dem Hintergrund des demografischen Wandels noch zukunftsfähig?
    – Wie werden die Freiräume und Grünflächen von den unterschiedlichen Altersgruppen genutzt?

    Vorstellung des Projektes mit
    Projektleiter Kajetan Lis vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung. (Mitte)

    Fragen über Fragen, zu denen sich die Teilnehmer der Online-Plattform äußern können. „Wir wollen nicht nur mit der Bürgerschaft in den konstruktiven Dialog treten, sondern etwas im positiven Sinne bewegen“, betonte Projektleiter Kajetan Lis, der den Prozess Soziale Stadt Rheydt erfolgreich begleitet und bereits seine Diplom-Arbeit zum Thema „Belebung der Mönchengladbacher Innenstadt“ geschrieben hat. Mit der Thematik ist er demnach bestens vertraut.

    Neben dem Online-Dialog sind Experten-Workshops und mehrere Stadtchecks geplant, bei denen die Bürger sich zu den beiden Fragen „Was soll so bleiben?“ und „Was soll sich ändern?“ äußern können.

     

    Die ersten Stadtchecks finden am 16. Februar vor dem Hauptbahnhof Mönchengladbach und am 17. Februar vor dem Minto statt.
    (pmg)

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  • Jahreshauptversammlung des Männerchores Giesenkirchen

    Jahreshauptversammlung des Männerchores Giesenkirchen

    Am 23.01.2017 fand die Jahreshauptversammlung des Männerchores Giesenkirchen im Probelokal Kreuels statt.

    Nachdem der Vorsitzende den Bericht über die Aktivitäten des Chores im Jahr 2016 abgegeben hatte berichtete der 1. Kassierer über die Kasse und konnte mitteilen, dass der Kassenbestand des Chores keinen Anlass zur Sorge gibt, allerdings die Einnahmensitution verbessert werden müsse oder die Ausgaben merklich zurückgeschraubt werden müssten, da sonst das Vermögen nicht mehr für viele Bestandsjahre ausreicht.

    Die Versammlung erteilte nach Vortrag der Kassenprüfer dem Kassierer und Vorstand Entlastung.

    Es standen nach nunmehr zwei Jahren Vorstandswahlen an. Der Vorstand musste überwiegend neu gewählt werden, da einige Vorstandsmitglieder aus dem Chor ausschieden.

    Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde der 1. Tenor Herr Peter-Siegfried Banko gewählt.
    Herr Edmund Held ist sein Vertreter, er wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt.
    Als 1. Kassierer wurde Herr Herbert Frommen gewählt.
    2.  Kassierer ist und bleibt Herr Dieter Poestges.
    Herr Bernd Urbanneck ist zum 1. Geschäftsführer/Schriftführer gewählt worden.
    Zum 2. Geschäftsführer/Schriftführer wählte die Versammlung Herrn August Moll.

    Im kommenden Jahr wird der Männerchor wieder einen Sängertag veranstalten, Termin wurde noch keiner festgelegt. Weitere Aktivitäten sollen ebenfalls stattfinden unter anderem wird der Chor bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Friedhof in Giesenkirchen auftreten.

    Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Chores ist bei den Vorstandsmitgliedern oder Sängern in absehbarer Zeit zu erfahren.

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  • Postbank-Finanzcenter Odenkirchener Straße 28 vom 6. Februar, 12.00 Uhr, bis zum 7. Februar, 15.00 Uhr, geschlossen

    Postbank-Finanzcenter Odenkirchener Straße 28 vom 6. Februar, 12.00 Uhr, bis zum 7. Februar, 15.00 Uhr, geschlossen

    Im Interesse ihrer Kunden investiert die Postbank in die Modernisierung und technische Weiterentwicklung der Finanzcenter.
    Hierfür sind Umbaumaßnahmen erforderlich, für die leider eine kurze Schließung der Filiale in der Odenkirchener Straße 28 unvermeidbar ist:

    Das Finanzcenter ist vom 6. Februar, 12.00 Uhr, bis zum 7. Februar, 15.00 Uhr, geschlossen.
    Die Deutsche Postbank AG bittet um Verständnisum Verständnis.

    Die vorhandenen Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker im Selbstbedienungsbereich (SB-Bereich) stehen den Kunden selbstverständlich wie gewohnt zur Verfügung.

    Darüber hinaus besteht für Kunden der Postbank die Möglichkeit zur entgeltfreien Bargeldversorgung über

    –              9.000 Geldautomaten der Cash Group, darunter 1.300 Shell-Tankstellen,

    –              über 1.000 Postbank Finanzcenter sowie

    –              4.500 Partnerfilialen der Deutschen Post.

     

    Bereits vorliegende benachrichtigte Sendungen können am Tag der Schließung bis 12:00 Uhr und am Folgetag wieder ab 15:00 Uhr abgeholt werden. Die Verteilung der Postfachsendungen und der Zugang zur Postfachanlage sind sichergestellt.

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  • Der Oberbürgermeister gibt bekannt: „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“

    Der Oberbürgermeister gibt bekannt: „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“

    Eintragungsstellen und Auslegungszeiten für die Eintragung in die Eintragungslisten:

    In die Eintragungsliste kann sich nur eintragen, wer im Wählerverzeichnis aufgenommen ist.
    Amtlich ausgelegt werden Eintragungslisten, wenn diese der Stadt Mönchengladbach innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist (bis zum 1. Februar 2017) durch die Vertrauenspersonen des Volksbegehrens zur Verfügung gestellt
    werden.
    In der Zeit vom 2. Februar 2017 bis einschließlich 7. Juni 2017, besteht beim Fachbereich Bürgerservice für eintragungsberechtigte Personen die Möglichkeit, ihre Unterstützung des o. g. Volksbegehrens durch Eintragung in die
    amtlich ausgelegten Eintragungslisten zu erklären. Eintragungsberechtigte können ihr Eintragungsrecht nur einmal und nur persönlich ausüben. Zur Prüfung der Eintragungsberechtigung haben sichPersonen durch einen amtlichen

    Lichtbildausweis (z. B. Personalausweis, Reisepass) auszuweisen.
    Die Stadt Mönchengladbach wird folgende Eintragungsstellen einrichten:
    Meldestelle Vitus-Center, Erdgeschoss, Goebenstraße 4–8,41061 Mönchengladbach
    Meldestelle Rathaus Rheydt, Eingang F, Zimmer 146, AmNeumarkt, 41236 Mönchengladbach
    Öffnungszeiten:
    Montag: 8:00 – 15:30 Uhr
    Dienstag: 8:00 – 15:30 Uhr
    Mittwoch: 7:00 – 13:00 Uhr
    Donnerstag: 9:00 – 18:00 Uhr
    Freitag: 8:00 – 12:30 Uhr
    Bitte beachten Sie die Ausnahmen gemäß Informationen im beiliegenden Amtsblatt.
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  • Sanierung der Erftstraße im Gewerbegebiet MG-Giesenkirchen soll noch im Februar beendet sein

    Sanierung der Erftstraße im Gewerbegebiet MG-Giesenkirchen soll noch im Februar beendet sein

    Das Gewerbegebiet Erftstraße im Mönchengladbacher Ortsteil Giesenkirchen hat sich in der Vergangenheit zu einem Standort für regional und überregional agierende Unternehmen entwickelt.
    Wegen der hohen Verkehrsfrequenz hat die Straße in den vergangenen Jahren erheblich gelitten.
    „Die Straße muss dringend saniert werden. Damit werden wir Anfang Oktober beginnen“, berichtete bereits im September vergangenen Jahres Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt der Stadt Mönchengladbach.
    Im dritten und letzten Bauabschnitt sollte bereits im November die Asphaltdecke der Straße erneuert werden.
    Leider hat auch das Winterwetter der vergangenen Tage zu der mehr als zweimonatigen Verzögerung beigetragen.
    Seitens der Verwaltung wird nun eine Fertigstellung noch im Februar 2017 in Aussicht gestellt.
    An einem Sonntag wird die Straße voll gesperrt werden um die Asphaltdecke komplett zu erneuern.

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  • Radrennbahn Mönchengladbach wird saniert –  Abriss der Tribüne erfolgt

    Radrennbahn Mönchengladbach wird saniert –
    Abriss der Tribüne erfolgt

    Es geht aufwärts in Mönchengladbach, aktuell am Volksgarten.
    Die dortige ehemalige Radrennbahn, genauer gesagt die Tribüne, wird z.Z. abgerissen. Die neue Anlage nimmt bereits sichtbar neuen Formen an.

     

     

     

    Harald Weuthen, Fachbereichsleiter im Dezernat Sport, erläuterte am heutigen Mittwochmorgen den Medien vor Ort den Ablauf des Projektes.

    Geplant und beschlossen ist, neben der Modernisierung der Freizeitflächen auf der Sportanlage auch ein zweigeschossiges Multifunktionsgebäude zu errichten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf zirka 2,5 Millionen Euro.

    Derzeit leben in der Nachbarschaft der Sportanlage Flüchtlinge. Auch allgemein steigt die Bevölkerungszahl, anders als noch vor Jahren erwartet. Dazu gibt es allerdings auch ganz andere Aussagen aus der Verwaltung.
    Einige glauben, dieser Anstieg sei nur zeitlich begrenzt, werde sich wieder egalisieren.

    Die Sportanlage hat eine große Bedeutung im Hinblick auf die Integration und den sozialen Zusammenhalt im Quartier. Daher möchte die Verwaltung statt eines reinen Umkleidegebäudes ein multifunktionelles Objekt bauen, das der Integration aller im Quartier lebenden Menschen dienen soll.

    Es soll der neue Mittelpunkt auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn werden und neben zwei Umkleiden auch einen Schulungsraum, einen Multifunktionsraum mit Teeküche, Nebenräume, Technikraum, Lagerräume und ein öffentliches WC enthalten.

    Südlich des Gebäudes ist ein neuer Funsportbereich geplant. Das neue Kunststoffrasenspielfeld soll mit seinem ovalen Grundriss an die Radrennbahn erinnern. Außerdem beinhaltet die Planung einen Jogging-/Fitness-Pfad, eine Skater- und Parcours-Fläche, eine 100-Meter Sprint-Fläche, die für den Schulsport aber auch zum Skaten geeignet ist.

    Auch die vorhandenen Leichtathletikanlagen sollen erneuert werden. Auch die örtlichen Hilfsorganisationen sollen Zugriff auf die Räumlichkeiten erhalten. So könnten z.B. Mutter-Kind-Betreuung stattfinden, Deutschkurse angeboten werden etc.. Insgesamt eine sehr positive Entwicklung.

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  • Mönchengladbachs freie Kulturszene sprüht vor Aktivität

    Mönchengladbachs freie Kulturszene sprüht vor Aktivität

    Kulturausschuss und Kulturverwaltung beschließen Förderung von 33 Projekten.
    Um mit dem vorhandenen Förderbudget (112.500 Euro ) alle eingereichten Anträge fördern zu können, erstellte das Kulturbüro einen Vorschlag, der je nach Leistungsfähigkeit der Projekte niedrigere Fördersummen vorsieht. Dessen Umsetzung hat der Kulturausschuss jetzt in seiner Sitzung am 26. Januar beschlossen.

    Mit einer Gesamtsumme von 109.800 Euro fördern Kulturverwaltung und Kulturausschuss – vorbehaltlich der Freigabe des Haushaltes durch die Bezirksregierung 2017 – folgende Projekte:

    Altstadtinitiative e.V. (Kunstroute Altstadt, ganz),
    Das Blaue Haus (Kreativer Mittwoch, teilweise),
    Das Blaue Haus (Dunkelblau, teilweise),
    Das Blaue Haus (Querbeat, teilweise),
    KjG Mönchengladbach Hardt (Hardt Beat Festival, teilweise),
    Kulturbeutel e.V. (Kilifee & Open Session, ganz),
    Lukas Funken (Kulturfreiheit Bandcontest & Festival, ganz),
    Kulturkram e.V. (Neuanschaffungen, ganz),
    Laura Heyer (Schrei auf, experimentelles Theater, ganz),
    Maria-Lenssen-Berufskolleg (Modenschau, teilweise),
    Niederrheinisch-Türkischer Freundschaftsverein (Interkulturelles Kinderfestival, teilweise),
    Poetry Slam & Lesebühne MG (Poeterey/Lesershow, ganz),
    Robert Hurasky (Jazz-Visions-Night, teilweise),
    Sebastian Mertens (Neueröffnung, ganz),
    Theaterraum (Musiktheater für Kinder der „einen Welt“, teilweise),
    Sina Ebert (Kulturcafé, teilweise)
    Akku e.V. (C/o LinieKunst, ganz),
    ART Ensemble NRW (Werkstattkonzerte & Gladbacher Nachtmusik, teilweise),
    Das Blaue Haus (Konzertreihe Blue Stage, teilweise),
    Das Blaue Haus (Eintagsfliege Konzerte, teilweise),
    Die Fabulanten (Kurt, das Leben eines Rucksackdeutschen, teilweise),
    Julian Flemming (Econore Festival & Experimental Reihe, ganz),
    Jan Pirco Ulbrich (Worldmusic Carnival, teilweise),
    MMIII Kunstverein (Ausstellungsprogramm 2017,  teilweise),
    Offenes Atelier (WandelBar, teilweise),
    PublicJazz (Konzertreihe FineArtJazz MG, teilweise),
    Vesko Gösel, Philipp Königs (Änderungen aller Art, teilweise),
    Waldhaus e.V. (Jahresförderung spartenübergreifend, ganz),
    Walter Riettiens (Five O’Clock Acoustic, teilweise).

    Die Antragsteller erhalten in den nächsten Tagen Post mit den genauen Förderbescheiden.
    Da die Fördermittel damit bis auf einen kleinen Restbetrag verteilt sind und bereits mehrere neue Anträge im Kulturbüro vorliegen, ist für dieses Jahr keine weitere Ausschreibung mehr vorgesehen.

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  • Politiker im Fachausschuss loben neue Rathauspläne –Neubau soll durch Stadttochter realisiert werden

    Politiker im Fachausschuss loben neue Rathauspläne –
    Neubau soll durch Stadttochter realisiert werden

    Die Verwaltung ist in ihren Überlegungen für einen neuen zentralen Verwaltungsstandort in  Rheydt auf dem richtigen Weg. Diesen Eindruck vermittelten alle anwesenden Politiker im gestrigen Bauausschuss.
    Einstimmig votierte der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung dafür, die ersten Grundgedanken, die bisher über das Stadtgebiet verteilten 26 Standorte aufzugeben und an einem Standort zu einem neuen modernen Rathaus der Zukunft durch Umbau im Bestand zu konzentrieren, wobei der dezentrale Bürgerservice in den Bezirksverwaltungsstellen unverändert bleiben soll.
    Die Pläne lösten im Fachausschuss große Zustimmung aus. „Hier geht es um die grundsätzliche Frage, wie sich die Verwaltung zukünftig aufstellt und in Zeiten eines erkennbaren Fachkräftemangels attraktive Arbeitsplätze anbietet, um damit auch für den Nachwuchs interessant zu sein“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Umwelt und Mobilität.

    Mit diesen Überlegungen erzielt die Verwaltung gleich mehrere Vorteile, unter anderem einem drohenden Sanierungsstau von 70 Millionen Euro an den veralterten und zum Teil maroden Gebäuden zu entgehen und gleichzeitig ein Rathaus für die Zukunft zu schaffen.
    Damit ändern sich auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundlegend.
    Zugleich soll durch die Pläne die Innenstadt Rheydt gestärkt werden. Während in Rheydt die Verwaltung konzentriert werden soll, könnte Mönchengladbach, so der Prüfauftrag an die Verwaltung, das Rathaus Abtei zum politischen Zentrum mit Unterbringung für einen modernen Ratssaal werden.

    Statt der bisher 500 könnten zukünftig etwa 1.400 Mitarbeiter im Rathaus Rheydt konzentriert werden. Das neue Rathaus soll sich auf drei Grundstücken im Bereich zwischen Limitenstraße und Harmoniestraße erstrecken, auf dem sich heute das Rathaus Rheydt mit dem benachbarten Karstadt-Gebäude, das erst vor kurzem von der Stadt erworben wurde, und die angrenzende Stadtsparkasse befindet, die signalisiert hat, ihre Immobilie mit in die Planung zu geben.

    Darüber hinaus gibt es Optionen, möglicherweise auch die städtischen Gesellschaften in den Komplex mit aufzunehmen. In den nächsten Schritten sind konkrete Wirtschaftlichkeitsberechnungen und die Einleitung eines Wettbewerbsverfahrens vorgesehen.

    Als Baubeginn wird das Jahr 2020 angestrebt. Der Rat wird in seiner nächsten Sitzung abschließend über die Beratungsvorlage der Verwaltung entscheiden, ob die Verwaltung die ersten Überlegungen weiter konkretisieren soll. (pmg)

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  • “Volksverein Mönchengladbach”  feiert den einjährigen Stromsparcheck

    “Volksverein Mönchengladbach” feiert den einjährigen Stromsparcheck

    Zwei Kunden kommen täglich in den Genuss einer Beratung durch die beiden Außendienst-Mitarbeiter des Volksvereins.
    Die Aufgabe dieser Mitarbeiter besteht darin, einkommensschwachen Haushalten beim Sparen von Energie Unterstützung zu leisten. Dafür nehmen sie sich Zeit und schauen in den Wohnungen nach Geräten, nach Leuchtkörpern, hinterfragen Gewohnheiten bei der Gerätenutzung oder stöbern in alten Jahresabrechnungen von Versorgungsunternehmen. Zusammengenommen ergibt sich regelmäßig ein Verbrauchsbild bei Strom, Gas, Wasser, daraus läßt sich dann ein konkretes Angebot zur Einsparung machen, bei dem der Kunde und alle Haushaltsmitglieder eingebunden sind.
    Dieses Erfolgs-Konzept wurde durch den Caritasverband (Frankfurt) entwickelt und durch den Volksverein seit Januar 2015 angeboten.
    Insgesamt werden vier Vollzeitstellen beim Volksverein durch das Jobcenter finanziert, mit 18.000 Euro unterstützt die Stadt das Projekt bis 2019 zusätzlich.

    Die Mitarbeiter sind geschult als Service-Berater für Energie- und Wasserwirtschaft bevor sie in die Haushalte gehen, das ist für diese Mitarbeiter gleichzeitig das Sprungbrett in eine berufliche Zukunft.

    Die Erfolgsstory wird weitergehen, alle Menschen mit Beratungsbedarf sollten sich beim Volksverein melden und klären, ob eine Beratung möglich wird.

    Telefon: 02166 9402367
    E-Mail: stromsparcheck@volksverein.de

    Auswertungsbericht Stromsparcheck                                        Flyer Stromsparcheck

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  • GWSG + Kreisbau + EWMG = Sozialer Wohnungsbau?

    GWSG + Kreisbau + EWMG = Sozialer Wohnungsbau?

    Es wäre wünschenswert, im  Antrag der GroKo jedoch fehlt jeglicher Hinweis auf eine derartige Zielsetzung der Zusammenführung der Gesellschaften.
    Schaut man auf die Tätigkeiten der Gesellschaften Kreisbau und GWSG in den letzten Jahren, so findet man keinerlei Wohnungen, die für und im Sinne des sozialen Wohnungsbaues erbaut wurden. Sanierungen und gehobenen Neubau teurer Wohnungen gab es in kleinem Maße.
    Dabei fehlt massenhaft Wohnraum zu bezahlbaren Preisen.
    Das wurde in den vergangenen Jahren verschlafen.
    Hoffnung auf Besserung bleibt.

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  • Was bringt das neue Pflegestärkungsgesetz?

    Was bringt das neue Pflegestärkungsgesetz?

    Themennachmittag im Altenheim Eicken

    Seit dem 1. Januar greift das neue Pflegestärkungsgesetz – mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen:

    Aus drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Die Kriterien der Bewertungen sind neu. Die Leistungen wurden verbessert, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mehr zu entlasten. Die Flexibilität der Versorgungsmöglichkeiten und Kombination im ambulanten Bereich (z.B. Pflegedienst, Betreuung in einer Tagespflege) ist gestiegen.

    Auch Entgelte in der Heimversorgung wurden neu geregelt. Hier zum Beispiel der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) der besagt, dass jeder Bewohner in einer Pflegeinrichtung – ganz gleich welchen Pflegegrad er hat – den gleichen Betrag für die Pflege zahlen muss.

    Welche Neuerungen bringt das neue Gesetz?
    Wie kann ich Verbesserungen nutzen?
    Wie werden und können Leistungen in ambulanten und teilstationären Bereichen kombiniert und finanziert werden?
    Wie setzen sich die Kosten bei Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung zusammen und wer bezahlt was?

    Diese und weitere Fragen beantworten Experten des Beratungszentrums der Sozial-Holding beim Themennachmittag am Freitag, den 3. Februar um 15:30 Uhr im Städtischen Altenheim Eicken an der Thüringer Straße 30.
    Der Eintritt ist frei. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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  • Projekt “Frauen stärken Frauen” mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet

    Projekt “Frauen stärken Frauen” mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet

    Zum 4. Mal würdigt die Stadt Mönchengladbach mit dem Preis Personen und Initiativen, die sich um Integration in der Stadt verdient gemacht haben.
    Die Jury musste in diesem Jahr den Träger des mit 750 Euro dotierten Preises aus elf Bewerbungen wählen. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners würdigte bei der Preisverleihung im Jugendclubhaus Westend die Gewinner und alle Nominierten.

    „Frauen stärken Frauen“ ist ein Angebot der Polizei für Frauen mit Migrationshintergrund.
    Es besteht seit 2012 und wird von engagierten Polizistinnen stetig weitergeführt, die sich zum Ziel gesetzt haben, Frauen aus aller Welt stark zu machen, um ihnen ein gewaltfreies Leben zu ermöglichen.
    Die Förderung von selbstbewusstem Auftreten und Verhalten, das Vermitteln von Techniken zur Abwehr körperlicher Angriffe, Hinweise zum frühzeitigen Erkennen von Gefahrensituationen, die Hilfestellung zur Lösung von Konflikten über Kommunikation sowie das Vermitteln von Beratungs- und Hilfsangeboten zur Integrationsförderung sind ein wertvoller Einsatz für unsere Stadt. Die Integrationsarbeit wird hierdurch nachhaltig gestärkt.

    Die weiteren Nominierten waren:
    IRFAN Bildungs- und Kulturverein e.V.:

    Der Verein bemüht sich um die Unterstützung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten. Ein Netzwerk von mehr als 120 Ehrenamtlichen fördert und unterstützt Flüchtlinge, Asylbewerber und sozial benachteiligte Menschen. Es werden Angebote zum Kennenlernen im Rahmen von interkulturellen Begegnungen und Projekten organisiert. Darüber hinaus bietet der Verein eine Vielzahl verschiedener Qualifikationskurse für Erwachsene und Kinder, Kinderbetreuungen und Hausaufgabenhilfe an. Auch eine Kleiderkammer und ein Spendenlager werden betrieben.

    Van Ri Nguyen: Van Ri Nguyen kam 1982 als Bootsflüchtling aus Vietnam nach Deutschland. Seither engagiert er sich hingebungsvoll in zahlreichen Gebieten der Integrationsarbeit und für Hilfsorganisationen. Für seine Verdienste im sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich wurde er unter anderem mit der Verdienstmedaille der Bunderepublik Deutschland ausgezeichnet.

    Efe Efehosa: 2013 flüchtete Efe Efehosa aus Ghana nach Deutschland und hat sich schon sehr früh entschieden, etwas zu tun, um an unserer Gesellschaft teilzuhaben. Es ist ihm besonders wichtig zu verdeutlichen, dass nicht sein Status als Flüchtling darüber entscheidet, wer er ist und ob er Mitglied unserer Gesellschaft ist. Dabei hat er stets die Begegnung zwischen Deutschen und Geflüchteten gefördert. Inzwischen hat er eine Ausbildung zum Integrationsbegleiter abgeschlossen, um sich noch intensiver ehrenamtlich einzusetzen.

    Isoliertechnik Hartmann: Die Isoliertechnik F. Hartmann GmbH engagiert sich für die Integration von minderjährigen unbegleiteten Jugendlichen in Schule und Unternehmen. Im März 2016 wurden zwei junge Männer – trotz zahlreicher bürokratischer Hürden in den Betrieb integriert. Seit September 2016 sind die Jungen nun in einer Ausbildung und Praktikum in dem Betrieb..

    Café Welcome: Das Café Welcome des SKM Rheydt e.V. ist seit Februar 2015 ein zentraler Ort für Vielfalt, Austausch und Begegnung. Es wird von rund 15 Ehrenamtlichen betrieben und ist ein offenes Angebot für interkulturelle Begegnung, Beratung und Hilfestellungen.

    Ökumenische Jugendarbeit Eicken: Die Ökumenische Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE) bietet mit ihrer mobilen und offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Eicken inzwischen seit 25 Jahren in Form von verschiedensten Projekten eine große Auswahlmöglichkeit an Integrationschancen für Kinder und deren Familien an. Dazu gehören u.a. Sportangebote, Ferienangebote, Hausaufgabenbetreuung, ein Patenprojekt an einer Grundschule sowie ein zentral gelegener offener Treff.

    Gesundheits-Center JuDjuSu Jitsu Karate e.V.: Der Verein engagiert sich sehr im Bereich Integration durch Sport und wendet sich gezielt auch an die Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte in Mönchengladbach. Durch vielfältige Angebote, wie eine Schul-AG „Sicher-stark-selbstbewusst“, das Trommelprojekt „Drums alive“ oder gemeinsame sportliche Aktivitäten von Kindern und Senioren werden das soziale Miteinander, Respekt, Toleranz und Geduld gefördert.

    Das Team des Familienzentrums Zauberland: Im Familienzentrum Zauberland treffen täglich die verschiedensten Sprachen, Kulturen, Religionen und Familienmodelle aufeinander. Es erfordert eine ständige Weiterentwicklung der Einrichtung und des Teams, um allen Menschen gerecht zu werden. Dies ist nur durch großes persönliches Engagement aller Mitarbeiterinnen möglich, die auch eine 70-stündige Zusatzausbildung absolvieren und regelmäßig nachgeschult werden.

    Kerstin Jansen: Kerstin Jansen engagiert sich als Ehrenamtliche außerordentlich für Menschen in unserer Stadt, die Hilfe und Unterstützung benötigen. So koordiniert sie seit Jahren Deutschkurse und veranstaltet Nachbarschaftsfeste und andere interkulturelle Begegnungen. Sie zeigt sich als sensible Begleiterin für Flüchtlinge in verschiedenen Lebenslagen und wird als einfühlsame, aktive Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für Flüchtlinge sowie Ehrenamtler geschätzt.

    Radio Mussidal Haalipular: Der2012 gegründete Verein RMH e.V. setzt sich dafür ein, Migranten aktiv am Leben und dem Arbeitsmarkt in Mönchengladbach teilhaben zu lassen. Ihre Bemühungen gehen von Begleitung zu Ämtern über Beratung zur Bewältigung des Alltags und Übersetzungen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen. So veranstaltete der Verein im Juli 2016 ein zweitägiges interkulturelles Festival, um Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen zu bringen.

    Zur Jury für den Integrationspreis 2016 gehörten:
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners,
    Yilmaz Karaca (Integrationsratsvorsitzender),
    Marion Blinten (Integrationsbeauftragte),
    Sarah Fermen (Leitung des Sprachförderprojektes Projekts MINZE),
    Annette Frontzeck (Ehrenamtlerin),
    Ina Menzer (ehemalige Boxweltmeisterin),
    Markus Offermann (SKM Rheydt e.V.),
    Dörte Schall (Beigeordnete für Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz),
    Noyan Scheeren (Fachberaterin für Integration und Migration),
    Rukiye Sönmez-Öztürk (Leiterin der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration),
    Mathis Wiesselmann (Polizeipräsident).

    Die jährliche Verleihung des Integrationspreises ist eine Maßnahme aus dem Integrationskonzept der Stadt Mönchengladbach, die die Menschen hinter den vielfältigen Integrationsangeboten in Mönchengladbach in den Vordergrund stellt und die Chance auf Verständigung und Austausch bietet.

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