Ab dem kommenden Montag, 11. Oktober, lockert die NEW die Zutrittsregeln für die Bäder. Die neue Corona-Schutzverordnung für den Betrieb von Sport- und Kultureinrichtungen macht dies möglich.
Es ändert sich folgendes in den NEW-Bädern in Mönchengladbach, Viersen und Grevenbroich: Die Zeitfenster werden aufgehoben und eine Terminbuchung ist nicht mehr notwendig. Besucherinnen und Besucher können Tickets online unter https://shop.new-baeder.de erwerben oder vor Ort an den Bäderkassen.
Sollten die Kapazitätsgrenzen erreicht werden, haben die Gäste Vorrang beim Eintritt, die ihre Karten online erworben haben.
Die NEW rät daher zum Erwerb per Onlineshop. Am Eingang müssen die Besucherinnen und Besucher eines der 3Gs vorweisen (Geimpft, Genesen, Getestet).
Sie, die CDU, haben die Zeit bisher nutzlos verstreichen lassen. Wie lange ist der Verkauf des Hauses Erholung vom Tisch? Ca. zwei Jahre!
Nun möchte die CDU Änderungen am Betriebskonzept und bringt einen entsprechenden Antrag in den Rat ein. Dr. Schlegelmilch erklärt jedoch nicht, was er möchte, will er lediglich mal wieder in die Öffentlichkeit? Aus der Bürgerschaft jedenfalls kommen keine Mißtöne über die Nutzung auf.
Auch die u.a. Begründung des Antrages gibt keinen Aufschluss über das Ansinnen des Fraktionsvorsitzenden.
“Begründung Die Initiative gegen den möglichen Verkauf der Gesellschaft Erholung hatte den wesentlichen Anspruch, das Haus zu einem offenen Bürgertreff umzugestalten und hat damit die Diskussion über das Betriebskonzept angestoßen. Ist es weiterhin die “gute Stube” oder wird es ein Haus mit niederschwelligen Angeboten wie z. B dem Biergarten oder einem öffentlichen Restaurant? Welche Räume können noch zusätzlich hergerichtet werden, welches Publikum soll angesprochen werden? Um diese Ideen umzusetzen sind Investitionen erforderlich. Wer übernimmt diese und wie sind die Verantwortlichkeiten geregelt?
Im Zusammenhang mit dem IHEK Alt Mönchengladbach und Westend wird derzeit der Jonaspark attraktiver gestaltet, so dass das Haus Erholung auch dadurch immer mehr an zentraler Bedeutung am Abteiberg gewinnt.
Um das Haus entsprechend seiner Bedeutung zu bespielen (was auch für die Wirtschaftlichkeit entscheidend ist), müssen nun neue innovative Konzepte entwickelt und umgesetzt werden.”
Ausrichter war das Landeskommando Nordrhein-Westfalen in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Kreisgruppe Niederrhein.
Große Unterstützung erhielt der Verband durch die Stadtverwaltung und die Tochterunternehmen der Stadt.
In diesem Umfeld fand einer der ältesten und bedeutendsten militärischen Vielseitigkeitswettkämpfe in Europa statt. Knapp 200 Teilnehmer aus sechs Nationen treten zum internationale Mönchengladbacher Militärwettkampf (IMM) an. Mehr als 900 Besucher machten sich bei trockenem Wetter auf den Weg zum Schloß Rheydt.
Teilnehmende sind Soldatinnen und Soldaten sowie Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr, ausländische Soldatinnen und Soldaten, Mannschaften von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk, Zoll, Polizei, Bundespolizei, Justiz und zivile Mannschaften. Dabei soll die Teamfähigkeit in den jeweiligen Bereichen und Abteilungen gefördert und gesteigert werden. Die internationale Veranstaltung dient der Völkerverständigung und der Förderung von Dialog und Kontakt zwischen den Mannschaften.
Zu den Disziplinen zählen das Erklimmen eines Kletterturms…,
…das Überwinden einer hohen Holzwand…,
einen besonderen Schwierigkeitsgrad stellte das Schlauchboot fahren dar…
Natürlich wurde den Besuchern noch viel mehr geboten…
Musik, gutes Essen (Erbsensuppe), Würstchen etc. …
… zum Schluss, es war am späten Abend, gab es selbsverständlich auch Sieger des wirklich anstrengenden Wettkampfes.
Nicht nur die Technik des neuen Helikopters SAR (Search and Rescue) hatte es den vielen Besuchern am gestrigen Samstag angetan, als sie sich aufmachten, den imposanten Hubschrauber zu bestaunen.
Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag stehen die Kräfte des Such- und Rettungsdienstes der Bundeswehr (SARSearch and Rescue) bereit. Seit 60 Jahren zeigen die Hubschrauberbesatzungen Einsatz, indem sie Rettungseinsätze für Menschen in Not fliegen. Für diese anspruchsvolle und risikoreiche Aufgabe bekommen sie jetzt einen neuen Hubschrauber. Der leichte Unterstützungshubschrauber (LUH), auf Basis des Airbus H145, wird die Bell UH-1D schrittweise ersetzen. Produziert wird der neue Hubschrauber bei Airbus Deutschland in Donauwörth.
Dr. Günter Krings (CDU) direkt in den Bundestag gewählt
Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr haben heute rund 2.400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Erst- und Zweitstimmen zur Bundestagswahl in 179 Urnenwahl- und 60 Briefwahlbezirken ausgezählt. Um 23:17 Uhr ging auch das letzte Ergebnis im Wahlamt ein und Kreiswahlleiter OB Felix Heinrichs konnte das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis 109 bekanntgeben.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Erststimmen:
Günter Krings, CDU: 45.554, 35,61 % – Dr. Günter Krings (CDU) direkt in den Bundestag gewählt Gülistan Yüksel, SPD: 37.544, 29,35 % Peter König, FDP: 10.957, 8,56 % Peter Müller, AfD: 9.915: 7,75 % Kathrin Henneberger, GRÜNE: 17.302, 13,52 % Maximilian Bergmann, Die PARTEI: 3.105, 2,43 % Sonstige: 3.562, 2,78 Prozent %
Zweitstimmen
CDU
36.555
28,47 %
-7,29 %
SPD
34.869
27,16 %
3,81 %
FDP
15.458
12,04 %
-1,68 %
AfD
9.641
7,51 %
-1,95 %
GRÜNE
18.166
14,15 %
7,91 %
DIE LINKE
4.927
3,84 %
-3,52 %
Die PARTEI
1.562
1,22 %
Tierschutzpartei
2.013
1,57 %
PIRATEN
467
0,36 %
FREIE WÄHLER
850
0,66 %
NPD
190
0,15 %
ÖDP
111
0,09 %
V-Partei³
122
0,10 %
Gesundheitsforschung
166
0,13 %
MLPD
24
0,02 %
Die Humanisten
109
0,08 %
DKP
87
0,07 %
SGP
21
0,02 %
dieBasis
1.343
1,05 %
Bündnis C
33
0,03 %
du.
74
0,06 %
LIEBE
211
0,16 %
LKR
22
0,02 %
PdF
49
0,04 %
LfK
119
0,09 %
Team Todenhöfer
907
0,71 %
Volt
310
0,24 %
Insgesamt 185.185 Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Davon Gebrauch machten 129.644 Wähler*innen. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,1 Prozent (2017: 69,3 Prozent). Ein Rekordergebnis gab es bei den Briefwähler*innen: Genau 58.372 Wahlberechtigte hatten bis Freitag, 18 Uhr, die Briefwahl beantragt. Das waren 31,6 Prozent aller Wahlberechtigten.
Regelmäßig beteuern Politiker aller Parteien, sie machen Politik für die Bürger, für Mönchengladbach. Ich glaube diesen Äußerungen nicht mehr. Die Fakten sprechen eine andere Sprache, so auch im Beispiel unserer CDU-Abgeordneten Jochen Klenner und Dr. Günter Krings im RP-Artikel vom 30. August. Da werden durch verschiedene, von vielen Bürgern getragene Initiativen die Ausbaupläne der Regierung kritisiert, die Autobahnen A61 und A52 weiter auszubauen. Krings und Klenner haben keine besseren Argumente vorzutragen als die, es gehe um viele Arbeitsplätze, die könnten gefährdet sein, sollten die Pläne nicht realisiert werden. Sie verschweigen gerne, viele Jahre wurde absolut nichts zugunsten des Bahnverkehrs unternommen, jedoch viele Straßen-Kilometer gebaut. Nun Ängste bei arbeitenden Menschen zu schüren um ihre CDU-Wirtschafts-Interessen durchzusetzen ist ein Argument für mich, diese Partei nicht zu wählen. Sie handeln gegen den Wunsch und Willen vieler Mönchengladbacher Bürger.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Pulse of Europe Mönchengladbach und der Philippus-Akademie des evangelischen Kirchenkreises Gladbach-Neuss.
Am Sonntag, den 05. September 2021, können Sie Vertreterinnen und Vertreter von Parteien zur Bundestagswahl in der Hauptkirche am Rheydter Markt befragen!
Dauer: 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Teilnehmer: Herr Dr. Günter Krings MdB (CDU), Frau Gülistan Yüksel MdB (SPD), Herr Peter König (FDP), Frau Kathrin Henneberger bzw. Frau Laura Steeger (Bündnis90/Die Grünen), Herr Sebastian Merkens (Die Linke) Frau Paula Mühl (Volt)
Diese werden zunächst jeweils fünf Minuten zum Thema sprechen: „Die europäische Dimension der Bundestagswahl“
Danach stehen sie zur Diskussion mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern bereit. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. 150 Plätze stehen max. zur Verfügung.
Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften: Zutritt haben nur Getestete, Genesene oder Geimpfte – am Eingang wird dies kontrolliert. Es werden Kontaktzettel zwecks Rückverfolgung verteilt; diese müssen am Platz ausgefüllt werden. Sitzen auf Abstand und max. 2 Personen nebeneinander. FFP 2 Maske/ OP Maske muss die ganze Zeit getragen werden.
Am Samstagnachmittag, 14. August, wurde ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen im Einsatz schwer verletzt. Auf dem Weg dorthin erlitt ein alarmierter Motorradpolizist ebenfalls schwere Verletzungen durch einen Unfall.
Der 26-jährige Motorradfahrer kollidierte gegen 16 Uhr im Kreuzungsbereich Marienburger Straße / Lindenstraße mit einem Rettungswagen, der sich mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn mitsamt einer Patientin an Bord auf einer Einsatzfahrt befunden hatte. Der 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung vor Ort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Unmittelbar nachdem sich dieser Unfall ereignet hatte, wurde die Einsatzleitstelle der Polizei verständigt. Diese wiederum alarmierte neben mehreren Streifenwagen auch einen Motorradpolizisten.
Der 52-jährige Kradfahrer fuhr mit Martinshorn und Blaulicht in den Kreuzungsbereich Kaldenkirchener Straße / Schürenweg ein.
Unabhängigen Zeugen zufolge befand er sich in der Mitte der Kreuzung und war gerade wieder losgefahren, als ein Auto an einem wartenden Pkw vorbei- und in die Kreuzung einfuhr. Es kam zur Kollision. Auch er wurde nach Erstversorgung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme wurden die Kreuzungen jeweils gesperrt. Die Aufnahme des zweiten Unfalls übernahmen Polizisten aus Viersen. Weitere valide Angaben zu den Hergängen und / oder Gesundheitszuständen können zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemacht werden. Die Unfallermittlungen laufen. (cw)
Selbstverständlich darf auch unser Oberbürgermeister die Bürger der Stadt darauf hinweisen, dass jeder Einzelne Verantwortung trägt für die Sicherheit seines Eigentums. So geschehen in einem Schreiben an eine vom Regenhochwasser betroffene Familie in der Stadt. Diese hatte ihn gefragt, weshalb es erneut zu Überschwemmungen in diesem Gebiet gekommen ist und welche Maßnahmen die Stadt zum Schutz der Anwohner ergreift.
Felix Heinrichs schreibt in einer Antwort:
“Auch wenn der Stadt aufgrund dieser Ausgangssituation technische und finanzielle Grenzen bei der Bewältigung von außergewöhnlichen Starkregenereignissen gesetzt sind, hat sie bereits seit Jahren Schritte zur Umsetzung beschlossener Planungen zur Optimierung der Entwässerungssituation unternommen”.
Dazu zählen der Bau des Pumpwerks Stockholtweg am Auslauf des Rheydter Bachs am Rande des Bresgesparks und die hydraulische Sanierung des Regenwasserkanals Färberstraße / Friedensstraße zwischen dem Auslauf des Rheydter Bachs bis zur Gracht. Zwingende Voraussetzung für die Durchführung dieser Maßnahmen durch die NEW AG ist der Abschluss der Gewässerumgestaltungsmaßnahme “Bresgespark”, die der Niersverband derzeit umsetzt. Dieses 4,65 Millionen Euro teure Projekt ist Teil des “Masterplans Niersgebiet”, der unter anderem zum Ziel hat, die Regenwassereinleitungen des Stadtgebiets durch Umgestaltung der Niers gewässerverträglich aufzunehmen. Dies gilt vor allem unmittelbar für die Einmündung des Rheydter Baches.
“Mit dieser Maßnahme wird letztlich ein Rückhalteraum für Hochwasserereignisse durch die Anbindung an eine Ersatzaue gewonnen, dies hilft auch bei der Aufnahme anfallender Regenmengen aus dem Einzugsgebiet des Rheydter Baches” .
Nach Fertigstellung der aufwändigen Gewässerumgestaltungsmaßnahme “Bresgespark”, können der Bau des Pumpwerks Stockholtweg und die hydraulische Sanierung des Regenwasserkanals Färberstraße/Friedensstraße voraussichtlich nach 2024 ausgeführt werden. Den genannten Planungen liegen intensive ingenieurwissenschaftliche Untersuchungen der NEW AG zugrunde, die sich mit der Optimierung der komplexen Entwässerungssituation.
“Dank der Maßnahmenkooperation von NEW, Niersverband und Stadt ist eine optimierte Entwässerungslösung auf dem besten Wege”
In diesem Zusammenhang weist Heinrichs auch auf die Verantwortung der Hauseigentümer hin.
“Öffentliche Kanäle können jedoch entsprechend den geltenden, allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht so ausgestaltet werden, dass sie jeglichem Starkregen gewachsen wären. Technische Lösungen stoßen bei katastrophalen Unwetterereignissen grundsätzlich an Grenzen. Deshalb sollten Schäden an persönlichem Eigentum, die durch entsprechende Starkregen verursacht werden können, durch eine geeignete Elementarversicherung in Ergänzung zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden. Hinzu kommt, dass auch eine bauliche Ertüchtigung am Haus oder auf dem eigenen Grundstück Möglichkeiten bieten können, Schäden durch Unwetterereignisse zu vermindern oder zu vermeiden”, schreibt unser OB.
Wieder einmal stellt Heinrichs die vielen guten Taten der Stadt und der NEW in den Vordergrund, Empathie für das gerade erst erlebte der Bürger bringt er nicht zu Papier. Dabei haben es die Verantwortlichen der Stadt sehr wohl in der Hand, durch entsprechende Maßnahmen die Überflutung der flussnahen Grundstücke und der darauf gebauten Häuser zu minimieren. Das Totschlagargument “man kann nicht alles verhindern” zeigt den Unwillen der hiesigen Politik, es kostet Mühe und Mut, die Bebauung der Flussnahen Grundstücke zu verhindern. Tatsächlich werden auch aktuell entlang der Niers weitere Grundstücke als Bauland vermarktet. Das nicht durch die Gremien zu genehmigen, wäre ein richtiger Schritt zum Schutz vor weiteren Überschwemmungen. Auch Heinrichs sollte sich seines Amtseides erinnern.
Die Prognosen der Fachwelt, dass sowohl Hitzewellen als auch Starkregenereignisse weiter zunehmen werden, sollte Anlass genug sein, schnellstens mit dem Umdenken zu beginnen.
Es ist still geworden um diesen Polit-Skandal, der mit einem Millionen-Schaden zu Lasten der Mönchengladbacher Bürger weggeredet werden soll. Der Eindruck des „Unter den Tisch Kehrens“ ist offensichtlich.
Fast alle im Rat vertretenen Parteien wie CDU, SPD, Grüne und FDP haben das Thema wohl schon abgehakt, obwohl noch vor Monaten der Gang zu Gericht lauthals von der Opposition thematisiert wurde. Das wurde für sie wohl durch ihren Beitritt in die Ampel-Koalition geheilt, Recht hin, Unrecht her.
Aktuell hat ein Rechtsgutachten über die „materiell-rechtliche Zulässigkeit der Beteiligung an der share2drive GmbH durch die NEW AG und zur Frage von Haftungsansprüchen dem Rat der Stadt Mönchengladbach“ Auskunft gegeben.
Mehr nicht. Jedoch soll in der daraus folgenden Erklärung für die Medien wohl der Eindruck erweckt werden, alles sei in Ordnung.
Nichts ist daran gut, die Fakten des Unrechts, und es war tatsächlich nicht rechtens den Stadtrat in unzulässiger Weise zu umgehen, wurde explizit nicht einmal erwähnt. Welches Signal vom Rechtsverständnis unserer gewählten politischen Vertreter in Aufsichtsgremien wird hierdurch dokumentiert: „Wir dürfen/können auch Rechtsverstöße begehen, Datenschutzgründe als Argumente werden uns mittels kostenträchtiger Rechtsgutachten aus dem Dilemma herausholen“.
Wir befinden uns wenige Wochen vor der Wahl zum Bundestag, die Vertrauensbasis zu den oben genannten Parteien ist zerstört. Heilung ist aufgrund fehlender Zivilcourage bei den beteiligten Personen zur Aufklärung und Übernahme von Verantwortung nicht zu erwarten. Wen würde es wundern, sollten die Wähler mit Stimmen-Entzug reagieren. Unrecht ohne Klärung und/oder Endschuldigung bleibt: Es wird immer Triggerpunkte geben.
Nachdem die vergangene Konzertsaison wesentlich von den Einschränkungen und Anordnungen der Behörden geprägt war und fast alle städtischen Konzerte aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten, dürfen sich die Besucher der Meisterkonzerte in der Kaiser-Friedrich-Halle in der Saison 2021/22 auf hochkarätige Live-Klassik freuen.
Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH
“Wir sind sehr dankbar, dass die Sponsoren – die Gladbacher Bank, der Verein der Freunde und Förderer der Musik in Mönchengladbach sowie die Josef und Hilde Wilberz-Stiftung – uns in dieser schwierigen Zeit weiterhin unterstützen. Dadurch ist es uns möglich, das hohe Niveau der Konzerte auch künftig halten zu können”, erklärt Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH, die für die Organisation und Durchführung der Städtischen Konzerte zuständig ist.
Die Meisterkonzerte starten am 30. September 2021 mit einem Virtuosen-Feuerwerk. Drei Brüder, drei Instrumente: Percussion, Violoncello, Klavier. Alexej, Wassily und Nicolai Gerassimez präsentieren mit ihrem Programm “Family Clash” ein spannendes Klangerlebnis fern des klassischen Kanons und beweisen, dass familiäre Vertrautheit für ein ganz besonderes, intuitives und leidenschaftliches Zusammenspiel sorgen kann. Mit Lust am virtuosen Glanz und mit Liebe zum lyrischen Detail spielen sie Werke von Johann Sebastian Bach bis Steve Reich sowie Eigenkompositionen. Das Konzert wird von der Gladbacher Bank unterstützt.
Mit dem portugiesischen Klarinettisten Horácio Ferreira gastiert im zweiten Meisterkonzert am 25. November 2021 ein “echter Geheimtipp” in der Kaiser-Friedrich-Halle. Der 1988 geborene Interpret gilt weltweit als einer der besten Klarinettisten der jungen Generation. Am Klavier wird er begleitet von seinem Landsmann Bernardo Soares. Das Konzert wird vom Verein der Freunde und Förderer der Musik in Mönchengladbach e.V. unterstützt.
Barocke Kammermusik der Extraklasse bietet das dritte Meisterkonzert am 20. Januar 2022 mit der weltberühmten Gambistin Hille Perl, die im Trio mit der “Primadonna der Blockflöte” Michala Petri und dem international renommierten Cembalisten Mahan Esfahani nicht nur Freunden hochkarätiger Alter Musik eine Sternstunde bescheren wird. Hier spielen drei Musiker, die genau wissen und vor allem spüren, was ein ausgewogener Dialog ist und wie man untereinander und mit dem Zuhörer eine spritzige Konversation führen kann.
“Leidenschaftliche Bezwinger der Saiten” wurden die vier Musiker des Quatuor Arod von der Fachpresse tituliert. Das Ensemble, benannt nach einem feurigen Pferd aus Tolkiens Roman “Der Herr der Ringe”, hat sich 2016 mit seinem leidenschaftlichen Spiel den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD erspielt und war seitdem in den großen Konzerthäusern der Welt zu Gast. Im vierten Meisterkonzert am 17. März 2022 werden die vier jungen Franzosen auch in Mönchengladbach zeigen, wie unkonventionell und mitreißend, virtuos und lebendig Kammermusik sein kann. Auch dieses Konzert wird vom Verein der Freunde und Förderer der Musik in Mönchengladbach e.V. unterstützt.
Der traditionelle Klavierabend präsentiert im fünften Meisterkonzert am 05. Mai 2022 mit dem russischen Nachwuchspianisten Ivan Bessonov einen Shootingstar der jungen Weltelite. Der 2002 in St. Petersburg geborene Interpret hat als Preisträger renommierter Wettbewerbe wie des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in St. Petersburg, der Grand Piano Competition in Moskau und des Internationalen Anton Rubinstein Klavierwettbewerbs für Furore gesorgt und wird seitdem in internationalen Konzerthäusern und bei großen Festivals gefeiert. Das Konzert wird von der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung unterstützt.
Zu einer Vokalreise um die Welt lädt das Calmus Ensemble im sechsten Meisterkonzert am 02. Juni 2022 ein. Von Island geht es über Asien, Afrika und Australien bis nach Brasilien – mit Folk Songs aus sechs Kontinenten und in spannenden neuen Bearbeitungen, die Weltklasse-Arrangeure dem Ensemble passgenau auf den Leib geschneidert haben: klassisch und jazzig, traditionell und hochvirtuos, melancholisch und humorvoll … Das vielfach ausgezeichnete Ensemble aus Leipzig hat sich mit blitzsauberer Tongebung, Homogenität und variablen Klangfarben einen führenden Platz in der internationalen Vokalszene ersungen.
Die vorgesehene Planung geht mit vorsichtigem Optimismus davon aus, dass im Herbst wieder Konzerte unter “normalen” Bedingungen stattfinden können. Jeweils aktuelle Informationen erteilt die MGMG unter Tel. 02161-25 52421 sowie unter mgmg.de.
Abonnements für die Meisterkonzerte in der Kaiser-Friedrich-Halle, die neben dem erheblichen Preisvorteil auch einige organisatorische Annehmlichkeiten bieten, können bei der MGMG unter Tel. 02161-25 524 21 gezeichnet werden. Abonnements kosten in Preisgruppe A 85,50 Euro (ermäßigt 42,75 Euro), Preisgruppe B 67,50 Euro (ermäßigt 33,75 Euro) und Preisgruppe C 54 Euro (ermäßigt 27 Euro).
Die Mitgliederversammlung der CDU am 26. Juni 2021 im Sparkassen-Park verlief äußerlich insgesamt ruhig, konnte jedoch das Brodeln unter der Decke nicht verbergen.
Zu Gast: Pfarrer Klaus Hurtz
Dreimal wurde er coronabedingt verschoben, daran erinnerte auch Pfarrer Hurtz, der als Eröffnungsredner zu Gast war. Er wies auf viele Stellen des Umbruchs hin, vor denen wir in Deutschland stehen, nicht nur innerhalb der CDU.
Unter Punkt 8 der Tagesordnung hieß es: Bericht des Kreisvorsitzenden. Es wurde der letzte Bericht von Dr. Günter Krings nach elf Jahren in dieser Funktion.
Krings wies eindringlich darauf hin, wie wichtig die innerparteiliche Einigkeit und das Vertrauen untereinander ist. “Während der Versammlung darf gestritten werden, nachher muß Einigkeit herrschen!”
Hören sie hinein in eine aussagekräftige Rede, die nicht nur von der CDU-Mönchengladbach handelte.
Einige Tagesordnungspunkte weiter kam es dann zur Vorstellung der beiden Bewerber um die Nachfolge des scheidenden Parteivorsitzenden.
Hier die Bewerbungsrede des späteren Siegers und neuen Kreisparteivorsitzenden Jochen Klenner. Er forderte gegenseitige Wertschätzung ein, statt einander zu mißtrauen. “Wir müssen miteinander reden statt übereinander!”
Nach den Wahlen der Stellvertreter Annette Bonin (129 Stimmen), Frank Boss (129 Stimmen), Roderich Busch (170 Stimmen), Simone Damm-Zehetner (157 Stimmen), und den zwei weiteren Vorstandsmitgliedern Petra Heinen-Dauber (134 Stimmen) und Lukas Jökel (138 Stimmen), wurden weitere 22 Beisitzer gewählt.
Zum Abschluss stand die Verabschiedung des “alten” Vorsitzenden an: Krings erhielt Abschiedsgeschenke und großen Dank unter dem Beifall der anwesenden 247 stimmberechtigten Mitglieder.
Diese 22 Beisitzer wurden zur Komplettierung des Parteivorstandes gewählt:
01. Victoria Mrozik, 02. Martin Heinen, 03. Marion Gutsche, 04. Robert Baues, 05. Christiane Sörgel, 06. Ursula Schiffer, 07. Bernhard Stein, 08. Alexander Gutsche, 09. Angelika Schürings, 10. Laura Giebel, 11. Manuela Luhnen, 12. Verena Rhein, 13. Beate Wyen, 14. Jan Dauber, 15. Maria Utlich, 16. Henry Ferl, 17. Michael Schroeren, 18. Michael Weigand, 19. Ralf Kremer, 20. Sarah Victoria Paulus, 21. Dieter Breymann, 22. Frank Eibenberger.
Das Haus für kleine Entdecker, wie sich die Städtische Kita am Saasfelder Weg nennt, hat heute seinem Namen alle Ehre gemacht.
Die Kinder der Einrichtung waren beim bundesweiten “Tag der kleinen Forscher” dabei. An dem Tag soll der Forschergeist von Kindern im Kita- und Grundschulalter gefördert werden. Diesmal stand er unter dem Motto “Papier – das fetzt!”.
Der “Tag der kleinen Forscher” ist eine Aktion der Stiftung “Haus der kleinen Forscher” und findet seit 2009 statt.
Wie vielseitig Papier eingesetzt werden kann, haben die Kita-Kinder in unterschiedlichen Experimenten und Aktionen selbst ausprobiert. Beim Mitmachtag in der Kita haben Beigeordnete Dörte Schall und Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel den Kindern nicht nur über die Schulter geschaut, sondern auch tatkräftig beim Experimentieren geholfen.
In Mönchengladbach gibt es inzwischen 57 Kitas, Grund- und Förderschulen, die Kinder schon im frühen Alter gezielt naturwissenschaftlich fördern. Sie haben sich im Projekt “Wissenschaftsnetz in Aktion” zusammengeschlossen, das vom Regionalen Bildungsbüro Mönchengladbach koordiniert wird.
Gülistan Yüksel startete ihre Dialogtour auf den Rheydter Markt
Die SPD-Bundestagsabgeordnete freute sich über den regen Besuch von Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch zu ihrem offenen Bürgerdialog auf dem Rheydter Marktplatz.
Wie im vergangenen Jahr will die SPD-Bundestagsfraktion unter dem Motto „Gekommen, um zu hören!“ mit ihrem Tourbus in der Stadt haltmachen. Dort stehen sie und weitere SPD-Mitglieder allen Interessierten Rede und Antwort.
„Ich freue mich, dass die Zahl der Neuinfektionen inzwischen so weit gesunken ist, dass Öffnungen für Geschäfte und Kontakterleichterungen für die Menschen möglich sind. Die Pandemie ist jedoch nicht überstanden. Das Abstandsgebot wie auch die Hygieneregeln gelten nach wie vor. Deshalb sind in den vergangenen Monaten besonders viele Menschen online mit ihren Fragen und Sorgen an uns herangetreten. Mit der Dialogtour möchten wir vor allem denjenigen ein Gesprächsangebot machen, die keine digitalen Plattformen nutzen und die im letzten Jahr nicht so leicht mit uns in Kontakt treten konnten. Gerade in Zeiten der Pandemie ist uns der persönliche Austausch wichtig – denn Politik lebt vom direkten Dialog. Daher würde ich mich freuen, mit vielen ins Gespräch zu kommen. Mit Maske und Abstand – aber von Angesicht zu Angesicht und auf Augenhöhe“, betont Yüksel.
Der Mittwoch als Markttag in Rheydt war bei sonnigem Wetter der richtige Tag zur Kontaktaufnahme mit der Bundestagsabgeordneten. Fortsetzung folgt.
Die Sicherung und Schadensanalyse an der stark sanierungsbedürftigen Evangelischen Hauptkirche Rheydt gehen weiter.
Am Dienstag, 15. Juni, wurde ab 8 Uhr vor der Kirche in der Hauptstraße ein Steiger mit einer Hubhöhe von etwa 100 m Höhe aufgestellt. Industriekletterer und ein Dachdecker haben aus dem Steigerkorb heraus die oberen 2 bis 3 m der Kupferblechverkleidung der Turmnadel des Hauptturms demontiert. Dabei wurde auch das Turmkreuz demontiert und in einem Stück auf den Boden transportiert.
Die Arbeiten waren notwendig, um erstmalig einen Einblick in die Konstruktion zu erhalten und eine Übersicht über die Korrosionsschäden zu bekommen, die dem gesamten Turm stark zugesetzt haben. Das gesamte Projekt wird denkmalpflegerisch eng vom Fachbereich Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt Mönchengladbach begleitet.
Mit großem Interesse beobachteten die Arbeiten: Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Technischer Beigeordneter und Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin gemeinsam mit den Pfarrern Stephan Dedring, Olaf Nöller und Dr. Karl-Heinz Schumacher, Leiter der Unteren Denkmalbehörde. Jochen Semmler und Bernd Pastors vom Bauverein waren ebenfalls vor Ort.
Unterstützung der Maßnahme sagten alle Anwesenden zu. Diese wird auch notwendig sein, um das Denkmal wieder in einen stabilen Zustand zu versetzen. Der Gesamtschaden und damit die Höhe der Kosten insgesamt können z.Zt. noch nicht abgeschätzt werden.
Am Sonntag, den 13. Juni 2021 fand in der Kongresshalle in Dortmund die Landeswahlversammlung der Freien Demokraten Nordrhein-Westfalen zur Wahl der Reserveliste der Landtagswahl im kommenden Jahr statt.
Die FDP Mönchengladbach freut sich sehr, dass ihr Kreisvorsitzender Andreas Terhaag einen aussichtsreichen Listenplatz 18 bei der kommenden Wahl belegt.
“Vielen Dank für das Vertrauen für Platz 18 der Landesliste der FDP NRW zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022. Es freut mich, dass ich auch zukünftig die Möglichkeit bekomme, unser Land erfolgreich zu lenken und Teil des „Team Chancenland“ zu sein. Priorität wird weiterhin für mich die Sportpolitik in NRW haben.”, so Andreas Terhaag.
Der Niederrhein hat insgesamt drei Kandidaten unter den ersten 25 Listenplätzen platziert und ist damit stark vertreten. Dietmar Brockes (Viersen), Bezirksvorsitzender der FDP Niederrhein, kandidiert auf Platz und 10 und Stephan Haupt (Kleve-Geldern) auf Platz 25 der Landesliste. 2017 erhielt die FDP bei der Landtagswahl 12,6% der Zweitstimmen, wodurch 28 Mandate errungen wurden.
Fast eine ganze Titelseite der RP kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Streichung des ´Vorbehaltes der Nichtbeanstandung durch die zuständige kommunale Aufsichtsbehörde aus der entscheidenden Beschlussvorlage in vollem Bewusstsein der möglichen Folgen angeordnet wurde.
Der Stadtrat sollte bewusst umgangen werden.
Verantwortung tragen sowohl NEW-Vorstand und sein Aufsichtsrat in seiner Gesamtheit. Ein Geschmäckle am (Gefälligkeits-) Gutachten bleibt.
Die Funktion der Bezirksregierung wirkt wie ein zahnloser Tiger.
Erstaunlicherweise sind die fordernden Stimmen nach gerichtlicher Aufklärung mit Abschluss der aktuellen Koalitionsvereinbarung verstummt. Warum wohl.