Aktuell strahlen die Narzissen mit der Sonne um die Wette und machen Lust auf den Frühling in Mönchengladbach.




Es war bekannt wer sprechen würde. Auch unser Mann in Berlin war informiert. Er brachte es nicht fertig Einfluss zu nehmen auf die Tagesordnung des Bundestages.
Jede Fraktion muß dieser zustimmen oder Änderungswünsche äußern. Das tat die CDU nicht.
Ja, eine Aussprache wäre angebracht gewesen, die Rede des ukrainischen Präsidenten Selenskyj vor dem Deutschen Bundestag forderte eine solche geradezu heraus.
Die Reaktion etlicher CDU-Politiker auf den Fortgang der Tagesordnung grenzt an Naivität. Chance vertan.
Im übrigen: Bundeskanzler Scholz reagierte spät, er reagierte besonnen, zwei Stunden später, nach Abwägung der Dinge. Dr. Günter Krings darf entsetzt sein, über die Schlafmützigkeit seiner Fraktion.

Wer Kobie van Rensburgs Inszenierungen für das Theater Krefeld und Mönchengladbach kennt, der weiß, dass der Regisseur ein Faible für Videoarbeiten und Blue-Screen-Technik hat, die er im Laufe der Jahre immer mehr verfeinern konnte.
Unter anderem sahen die Zuschauer eine knallbunte Version von Rossinis „Barbier von Sevilla“ – bei der mittels Blue Screen virtuelle Bühnenräume im 60er-Jahre-Look entstanden und die Sänger per Kamera auf die Leinwand projiziert wurden. „Ich arbeite sehr gerne mit Videoprojektionen, weil die Oper ursprünglich aus dem Wunsch heraus entstanden ist, Text und Ton miteinander zu verschmelzen in einer Art wunderbarer Alchimie“, erläutert der Regisseur.

Ein Höhepunkt dieses Konzeptes ist Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, die dem Theater in den vergangenen Spielzeiten schon viele ausverkaufte Vorstellungen beschert hat. Van Rensburg bedient sich dafür mit einem Augenzwinkern bei Science-Fiction-Klassikern wie „Star Wars“ und versetzt Mozarts mystische Abenteuergeschichte in die Welt der Jedi Ritter.
Die Möglichkeiten, die sich dem Regisseur durch den High-Tech-Einsatz bieten, sind vielfältig:
Der Zuschauer erlebt die Sänger in mehreren Perspektiven. Ortswechsel, wie sie im Libretto vorgesehen sind, können rasant vollzogen werden. Die Zuschauer sehen die Projektionen auf der Leinwand und gleichzeitig das „Making of“ – das Geschehen auf der Bühne. Und in welcher Inszenierung fliegt Prinz Tamino schon durch einen Asteroidensturm, singt die Königin der Nacht ihre berühmte Arie im Darth-Vader-Outfit oder wuseln knuddelige Ewoks über die Bühne?
Am 17. April 2022 (Ostersonntag) kehrt die beliebte Inszenierung ins Theater Mönchengladbach
zurück. Tickets für die sieben geplanten Aufführungen sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.
Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es bei der Vorstellung am 11. Juni den besonderen Service einer live gesprochenen Audiodeskription.
Information und Anmeldung bei Silke Wirtz (Besucherservice Mönchengladbach): silke.wirtz@theater-kr-mg.de oder 0 21 66 − 6151-165.
Termine: So. 17.04. (18 Uhr), Do. 28.04. (19.30 Uhr), So. 08.05. (19.30 Uhr), Di. 31.05. (19.30
Uhr), Mo. 06.06. (16 Uhr), Sa. 11.06. (19.30 Uhr), Fr. 24.06. (19.30 Uhr).

Woran es tatsächlich gelegen hat, dass lediglich ca. 100 Teilnehmer zur 2. Mahnwache am Samstag gekommen sind, das vermag niemand wirklich sagen.
Diejenigen, die erschienen sind, drückten ihre persönliche Betroffenheit eindrucksvoll aus.

Zur besten Marktzeit trafen sich Mönchengladbacher Musiker auf dem Marktplatz in Rheydt zum Solidaritätskonzert zugunsten der Ukraineflüchtlinge.
Günter Vom Dorp hatte gerufen – er erhielt keine einzige Absage.
Mit Anti-Kriegs-Liedern und emotionsgeladenen Reden eingestimmt, auch OB Heinrichs ließ es sich natürlich nicht nehmen dabei zu sein, waren die zahlreichen Zuhörer gerne zu Spenden bereit.

“Wer sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren möchte, landet oft auf unseriösen Seiten von Abtreibungsgegner:innen. Und wenn Ärzt:innen sachliche Informationen bereitstellen wollen, müssen sie eine strafrechtliche Verfolgung fürchten. Denn bislang verbietet der Paragraf 219a den Ärzt:innen, über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren. Doch damit ist bald Schluss! Hier wird mit dem heutigen Beschluss im Bundes-Kabinett ein Relikt aus der NS-Zeit endlich abgeschafft, der Paragraf 219a aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.
Denn: Schwangere müssen sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren können!”
![Würdige Mahnwache der Mönchengladbacher zum Krieg in der Ukraine [mit Video]](https://mg-podcast.de/wp-content/uploads/2022/02/ukraine-mahnwache-2-2-1.jpg)
In den Reden der Partei- und Verbandsmitgliedern wurde deutlich, die gesamte Bevölkerung steht an der Seite der Ukraine und möchte helfen. Dazu gibt es inzwischen geeignete Möglichkeiten, z.B. das Rote Kreuz oder auch der Caritasverband und andere. Auch werden Unterkünfte für Menschen und Familien gesucht.

Nicht erst seit dem widerrechtlichen Investment in das Elektroauto „SVEN“ ist Skepsis an den Aüßerungen von Herrn Dr. Schlegelmilch (CDU) angebracht.
Nun setzt er an, die Menschen in Mönchengladbach zu spalten, er nutzt subtil das Thema Gesamtschule.
Wir alle kennen die Überzeugung der CDU: Wir brauchen keine Gesamtschulen.
In einer aktuellen Pressemeldung sprechen Dr. Schlegelmilch und seine Parteifreundin, Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Vorsitzende des Schulausschusses von “Sechszügigkeit gar nicht von den Eltern gewünscht” und “es scheint, als würden” und “zweifelhaften Verfahrensweise”.
Die CDU erinnert sich wohl nicht daran, dass der erst vor wenigen Wochen ausgeschiedene Schuldezernent Dr. Fischer, ebenfalls CDU, genau dieses Verfahren in seiner gesamten Amtszeit praktiziert hat.

Entgegen der von Frau Vanessa Odermatt in einer PM vom 28.1.2022 geäußerten Vermutung, das Theater habe beim diesjährigen Neujahrskonzert über zahlreiche freie Plätze verfügt, ergibt die Recherche von MG-Heute bei Frau Eva Ziegelhöfer, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Niederrheinischen Sinfoniker:
Das Neujahrskonzert war nach den Rahmenbedingungen der damals gültigen Corona Schutzverordnung ausverkauft.
Die Landtagskandidatin hatte im Kulturausschuss nachgefragt, warum die Politik der Stadt, sie zielte dabei auf das „Ehrenamt“ ab, keine Einladung zum diesjährigen Neujahrskonzert erhalten habe.
Auf Nachfrage von MG-Heute erklärte OB Heinrichs, coronabedingt habe die Stadt den Neujahrsempfang abgesagt. Dieser wurde bisher üblicherweise im Anschluss an das Konzert durchgeführt.
Jeder Interessent konnte also am Konzert teilnehmen, der Erfolg bestätigt das große Interesse.
Die Moral von der Geschicht´: veröffentliche Mitteilungen an denen du fühlen kannst nicht.

Jeder Bürger in Deutschland hat die Freiheit, sich umfangreich zu informieren und kann darauf fußend seine persönliche Entscheidung treffen.
Das hat mir die Debatte im Bundestag am heutigen Nachmittag bestätigt.
Trotz dieser o.g. Freiheit bin ich der Meinung, eine Impfpflicht ist angemessen und notwendig.
Zu viele Risiken würde die Nichteinführung der Pflicht bergen.
Die Schwurbelei der AFD-Redner in der Bundestagsdebatte konnte mich nicht beeindrucken.
Beeindruckt hat mich diesmal Gregor Gysi, er warnte vor der sozialen Spaltung, die dann betrieben würde, wenn Verweigerer aus Geldmangel die Ordnungsstrafe nicht entrichten könnten, dann möglicherweise in Ordnungshaft genommen werden würden.
Erstaunt hat mich unser MdB, Dr. Günter Krings, ihm ging es um juristische Feinheiten, nicht um die Gesundheit der Bürger. Er forderte langatmig die Einführung eines Impfregisters, hat es jedoch in ca. 2 Jahren der Pandemie persönlich nicht für nötig gehalten, als Mitglied des Innenministeriums in Berlin dieses Register anzupacken, vorzuschlagen oder gar zu fordern.
Im Übrigen: Warum wartet die CDU bis nach der Debatte im Bundestag mit der Einbringung eines eigenen Gesetzesvorschlags?

Nicht nehmen ließ es sich Felix Heinrichs, die gekommenen ca. 300 Demonstranten mit einer Ansprache zu unterstützen.
Zwei Stunden harrten die Menschen auf dem Rheydter Marktplatz aus und zeigten den Querdenkern (ca. 500), was sie von ihnen halten. Bemerkenswert ist, Mitglieder der CDU aus Mönchengladbach wurden nicht gesichtet, ansonsten waren alle in Mönchengladbach bekannten Parteien auf dem Marktplatz.
Unter erheblichem Polizeiaufgebot verliefen beide Demonstrationen durchweg friedlich, allerdings verweigerten auch diesmal etliche Teilnehmer der Querdenker-Demo das Tragen der vorgeschriebenen Masken.
Hier die Rede des Oberbürgermeisters:

Ein Fußgängerüberweg wird westlich der Annastraße über die Lindenstraße ausgeführt. Vier Stellplätze entfallen an dieser Stelle für den Kfz-Verkehr.
Eine weitere Querung ist an der Bezirkssportanlage, Höhe Hausnummer 183, vorgesehen. Durch die vorgezogenen Seitenräume wird die verfügbare Fahrbahnbreite auf 5,50 Meter eingeengt.
Für Fußgänger ergibt sich eine kürzere Querungslänge und bessere Sicht auf den Fahrzeugverkehr.
Sechs Stellplätze entfallen. Derzeit sind auf der gesamten Lindenstraße zwischen Anton-Heinen-Straße und Klagenfurter Straße keine Fußgängerüberwege vorhanden, sodass die Umsetzung eine deutliche Verbesserung für die Nahmobilität darstellt.
Die CDU-Nord hatte noch am Mittwoch in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord mit Argumenten der unschönen Art versucht, zugunsten einer örtlichen Apotheke diese Parkplätze zu erhalten. Die Belange alter und/oder behinderter Menschen waren ihr gleichgültig. Sie vertrat lediglich die Eigeninteressen eines Geschäftes, dessen Umsatz war ihr wichtiger.
Die Planung entspricht damit dem im Dezember 2017 gefassten Beschluss des Masterplans Nahmobilität mit seinen Maßnahmen zur Steigerung des Fuß- und Radverkehrsanteils und ist eine Maßnahme aus dem Lärmaktionsplan, der eine “Vermeidung von Schallemissionen” durch die Förderung des Fußverkehrs vorsieht.
“Neben einer Lärmminderung tragen diese Querungshilfen zur Verkehrssicherheit bei. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Masterplan Stadtbezirke wurde in diesem Bereich vielfach der Wunsch nach Fußgängerüberwegen geäußert. Jetzt folgt die Umsetzung”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf rund 94.500 Euro. Die Fußgängerüberwege sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Wirklich zufrieden schien niemand der anwesenden Politiker und Politikerinnen zu sein.
Die Stadtverwaltung legte der Bezirksvertretung Ost die Radverkehrsplanung der Abteilung Kommunale Vekehrsplanung vor.
Diese hatte erarbeitet, dass die Hovener Straße in Neuwerk wie gefordert einen Schutzstreifen für Radfahrer erhält.
Drei Alternativvarianten waren vorher verworfen worden, darunter eine Einbahnstraßen-Lösung.
So soll es bei der Zweispurigkeit bleiben, auch um den Busverkehr nicht ändern zu müssen.
Die betroffenen Anwohner sollen im Nachgang duch eine Veröffentlichung einer Pressemeldung informiert werden, das teilte der städtische Mitarbeiter der Bezirksvertretung auf Nachfrage mit.
Großes Ärgernis erzeugte die Tatsache, die Politiker und Politikerinnen der Bezirksvertretung haben kein Mitwirkungsrecht, ihnen wird alles “nur zur Kenntnis” gegeben. Entschieden wird der Plan im Ausschuss für Umwelt und Mobilität.
Der tagt am 20. Januar im Rathaus Rheydt.

Auf ein gutes Neues Jahr 2022!
Ein Prosit allen Leserinnen und Lesern wünscht MG-Heute.

Aktuelle Zahlen und Statistiken malen ein düsteres Bild.
Nur durch Akzeptanz und Umsetzung von einschränkenden Regeln ist eine Umkehr dieses Bildes möglich.
Und doch schaue ich hoffnungsfroh in das nächste Jahr 2022.
Christian Drosten zeichnete gestern im Interview eine Möglichkeit und seine Einschätzung auf die es ermöglicht, den nächsten Winter Ende 2022 wieder freier zu erleben. Dieser Hoffnung sollten wir eine Chance geben, handeln wir entsprechend, für uns alle.