Autor: Harald Wendler

  • VdK-NRW: Soziale Spaltung stoppen!Nachhaltige Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen gefordert

    VdK-NRW: Soziale Spaltung stoppen!
    Nachhaltige Bekämpfung von Armut in allen Altersgruppen gefordert

    Die Ende August veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamts zur Armutsgefährdung bleiben aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen alarmierend.

    Der Vorsitzende Horst Vöge macht in Düsseldorf deutlich: “Trotz guter Konjunktur und hoher Beschäftigung werden vor allem immer mehr Kinder, Ältere, Arbeitslose, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung abgehängt. Steigende Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung, Kürzungsfaktoren und hohe Abschläge bei den Renten, ein wachsender Niedriglohnbereich, explodierende Wohnkosten und Sozialleistungen, die kaum zum Leben reichen – eine gerechte Politik sieht anders aus!”

    So bezog Ende 2015 beispielsweise jeder achte NRW-Bürger Mindestsicherungsleistungen. “Gerade der Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie der 18- bis 29-Jährigen, die staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen müssen, hat über einen Zeitraum von vier Jahren deutlich zugenommen”, sagt Vöge. “Wirksame Armutsbekämpfung muss daher bereits im Kindesalter beginnen – mit einem bedarfsgerechten Hartz-IV-Regelsatz, Initiativen für mehr Bildungsgerechtigkeit sowie flächendeckenden Infrastrukturangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Familien.”

    Darüber hinaus macht sich der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen für einen dauerhaft geförderten Arbeitsmarkt stark: “Wer sich aufgrund von Niedriglöhnen, Minijobs, Leih- oder Zeitarbeit schon in jungen Jahren nur mit Mühe über Wasser halten kann, wird später zwangsläufig auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Dabei steigt die Zahl der Leistungsempfänger hierzulande bereits seit Jahren – auf zuletzt knapp 150.000”, so Vöge. “Solange die Politik nicht genügend Mittel für nachhaltige Programme zur Wiedereingliederung bereitstellt, haben insbesondere die rund 324.000 Langzeitarbeitslosen in NRW so gut wie keine Chance, der Armutsspirale zu entkommen.”

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  • Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Rund 3000 junge Menschen starten ihr Studium an der Hochschule Niederrhein

    Zum Wintersemester 2017/18 nahmen heute rund 3000 junge Menschen ihr Studium an der Hochschule Niederrhein auf. 2600 starteten im Bachelor-Bereich, knapp 400 begannen ein Masterstudium. An zehn Fachbereichen an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach bietet die Hochschule Niederrhein rund 80 Studiengänge an.

    Am beliebtesten ist wie im vergangenen Jahr der Studiengang Soziale Arbeit am Fachbereich Sozialwesen in Mönchengladbach. Dort schrieben sich über 300 Studienanfängerinnen und -anfänger ein. Mit über 200 Einschreibungen folgt der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am Standort Krefeld Süd und der Studiengang Informatik mit 180 Einschreibungen ebenfalls in Krefeld Süd. Nach Anzahl der Bewerbungen sehr beliebt waren auch die Studiengänge Betriebswirtschaft und Ernährungswissenschaften.

    Als neuer Studiengang startet zum Wintersemester am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Studiengang Banking and Finance, der in Kooperation mit vier Kreditinstituten in der Region angeboten wird, parallel gibt es auch eine Teilzeit-Variante. Hier gab es insgesamt elf Einschreibungen. Die dualen Studienanfänger beginnen parallel zum Studium eine Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau bei einem der Kreditinstitute.

    Alle Studienanfängerinnen und –anfänger wurden heute auf dem Campus Mönchengladbach mit einem Street Food Fest begrüßt. Auf der Webschulstraße und auf dem Platz zwischen Mensa und NEW-Blauhaus gab es Essensstände, Live-Musik und zahlreiche Informationen rund ums Studium.

    Auf die Standorte verteilt gibt es in Mönchengladbach 1532 Studienanfänger (nur Bachelor) und in Krefeld 1087. Rechnet man die Masterstudierenden dazu, erhöhen sich die Zahlen auf 1739 für Mönchengladbach und 1233 für Krefeld. Diese Zahlen können sich in den nächsten Wochen noch leicht ändern. Vor allem in den Masterstudiengängen wird derzeit noch eingeschrieben. Gezählt werden jeweils die Belegungen im ersten Fachsemester. Die Gesamtzahl der Studierenden wird sich bei etwa 14.500 einpendeln.

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  • Altstadtflohmarkt der Dritte

    Altstadtflohmarkt der Dritte

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  • Gegendarstellung

    Nach dem NRW-Landespressegesetz ist die Mönchengladbacher Zeitung “MG-heute” verpflichtet, nachfolgende Gegendarstellung, gefordert durch den Vorstand des Mönchengladbacher Arbeitslosen Zentrums auf der Lüpertzender Str. , zu veröffentlichen, und das unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Gegendarstellung.
    Der Autor des Artikels sieht keinen Anlass, seine Darstellung der Dinge zu ändern.
    Hier die Aufforderungsmail von Herbert Baumann als PDF-Datei

    Gegendarstellung

    In dem Internet-Beitrag mg-heute.de vom 16. September 2017 “Pseudo-Diskussion im Arbeitslosenzentrum – Grünen-Politiker als Moderator” werden Dinge behauptet bzw. dargestellt, die falsch bzw. unzureichend sind.
    Der Verfasser behauptet, “Moderator Sasserath stimmte als Sozialfachmann dieses Podium mittels Grün-Färbung in das Thema ein”.
    Richtig ist: Karl Sasserath leitet als abhängig Beschäftigter das Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach e.V.. Die Diskussionsleitung des Abends ergab sich aus dem Direktionsrecht des Arbeitgebers: Der Vorstand des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach e.V. übertrug Sasserath die Moderation. Ebenso hatte der Vorstand die Zeit für die Diskussion auf zwei Stunden begrenzt.

    Der Verfasser Harald Wendler behauptet: „Der Mönchengladbacher Bundestagskandidat der Grünen, Peter Walter, saß derweil unter den Zuschauern, beteiligte sich nicht einmal aktiv am Geschehen. Erst wenige Tage vor der Veranstaltung wurde entschieden, an seiner Stelle die gebündelte Grünen-Kompetenz aus Dortmund auf seinen Platz zu setzen“.
    Richtig ist: Die persönliche Einladung des Bundestagsabgeordneten Markus Kurth, der arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen in Berlin ist, erfolgte durch den Vorstand des Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach e.V. schon vor Monaten. Sie ergab sich aus einem Kontakt bei einem Besuch eines Vorstandsmitglieds im Deutschen Bundestag. Gerade aus Gründen der Überparteilichkeit lud der Vorstand die weiteren Bundestagsabgeordneten bzw. Kandidaten der übrigen demokratischen Parteien in Mönchengladbach ein.

    Herr Wendler schreibt weiter: „Nicht nur einige brüskierte Teilnehmer auf dem Podium äußerten sich unzufrieden mit den nicht abgesprochenen Änderungen der Organisation des Abends“.
    Richtig ist: “Derartige ,Äußerungen’ sind uns nicht bekannt, sie wurden während der Veranstaltung nicht geäußert. Herr Wendler liefert keine Beweise für seine Behauptung. Der Ablauf des Abends war allen bekannt. Auf ausdrücklichen Wunsch der Politiker wurde ihr jeweiliges Eingangsstatement verkürzt – damit die Besucher mehr Zeit für Fragen und Diskussion hatten.

    Außerdem schreibt Herr Wendler: „Die wenigen (ca.10 nicht zum Hause gehörend) Zuhörer waren beim Verlassen des ALZ nicht informierter als beim Betreten“.
    Richtig ist: “Nicht wenige Teilnehmer gingen sehr wohl informiert nach Hause, schließlich hatten sie von
    den anwesenden Parteivertretern deren Standpunkte gehört und mit ihnen u.a. kontrovers diskutiert. Das ALZ befindet sich auch nicht, wie geschrieben, an der Lürriper-, sondern an der Lüpertzender Straße.”

     

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  • Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt – am 16. Oktober um 20 Uhr

    Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder kommt nach Mönchengladbach: Unter dem Titel „Herausforderungen und Perspektiven für Europa und Deutschland“ referiert er drei Wochen nach der Bundestagswahl und genau einen Tag nach der Niedersachen-Neuwahl, nämlich am 16. Oktober, in der Kaiser-Friedrich-Halle.

     Der einzige noch lebende Altbundeskanzler steht aktuell wegen seines Engagements beim russischen Mineralölunternehmen parteiübergreifend und mehr als deutlich in der Kritik. Hingegen können seine Leistungen während seiner beiden Amtszeiten 1998 bis 2005 durchaus als historisch verbucht werden: „Agenda 2010“, Nein zum Irakkrieg, größte EU-Erweiterung – drei große Kapitel aus dem Wirken Gerhard Schröders als siebter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

     Die Aussagen des Bundeskanzlers a. D. am 16. Oktober werden und sollen kontrovers diskutiert werden.
    Dafür wird bereits während der Veranstaltung die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali sorgen, die den Abend begleitet. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, offene Fragen im Foyer zu diskutieren.

    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets: 20 Euro, 30, 40 Euro. Alle Tickets unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Kreiswahlausschuss stellt amtliches Endergebnis zur Bundestagswahl 2017 fest – erkannte Fehler werden abgestellt

    Der Kreiswahlausschuss unter Leitung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Kreiswahlleiter hat in seiner heutigen Sitzung im Rathaus Abtei das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag für den Wahlkreis 109 festgestellt.

    Insgesamt 190.552 Wahlberechtigte waren am Sonntag aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Davon Gebrauch machten 132.006 Wähler. Es wurden insgesamt 130.443 gültige und 1.563 ungültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,28 Prozent (2013: 66 Prozent)

    Von den gültigen Erststimmen entfielen auf:

    Dr. Günter Krings (CDU):  57.766 Stimmen (44,28 %)

    Gülistan Yüksel (SPD): 31.766 Stimmen (24,35 %)

    Peter Walter (GRÜNE):  7.814 Stimmen (5,99 %)

    Sebastian Merkens (DIE LINKE):  8.921 Stimmen (6,84 %)

    Stefan Dahlmanns (FDP): 10.225 Stimmen (7,84 %)

    Holger Hexgen (AfD): 11.910 Stimmen (9,13 %)

    Von den 130.836 gültigen Zweitstimmen entfielen auf:

    CDU 46.786 Stimmen (35,76 %)
    SPD 30.547 Stimmen (23,35 %)
    GRÜNE 8.169 Stimmen (6,24 %)
    DIE LINKE 9.627 Stimmen (7,36 % )
    FDP 17.946 Stimmen (13,72 %)
    AfD 12.373 Stimmen (9,46 %)

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ging in der Sitzung ausführlich auf den temporär in  einigen Wahllokalen aufgetretenen Engpass bei den Stimmzetteln ein.
    Bei der Verteilung wurde die Wahlbeteiligungsquote der Bundestagswahl 2013 zugrunde gelegt und ein Reservepuffer von 15 Prozent aufgeschlagen, so dass schließlich eine 81-prozentige Versorgungsquote erreicht wurde. Bei einer stadtweiten Wahlbeteiligung von 69,2 Prozent hätte das rechnerisch reichen müssen. Dennoch mussten in einigen Wahllokalen rechtzeitig vor Schließung Stimmzettel nachgeliefert werden. Bis zum Ende des Wahlvorgangs standen in allen Wahllokalen wieder Stimmzettel zur Verfügung.
    „Wir haben vor Schließung der Wahllokale bei Versorgungsengpässen rechtzeitig nachgeliefert, so dass jeder, der wählen wollte, auch seine Stimme abgeben konnte. Damit haben wir alles getan, um eine korrekte Wahl sicherzustellen“, betonte Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners in seinem Bericht vor dem Kreiswahlausschuss.
    Als Konsequenz für zukünftige Wahlen soll eine hundertprozentige Versorgungsquote der Wahllokale mit Stimmzetteln garantiert werden. „Wir werden die Verteilersystematik entsprechend anpassen und die Kommunikationskanäle zwischen den Wahllokalen und dem Wahlamt verbessern“, sicherte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zu.
    (pmg/sp)

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  • Herbstferienkurse 2017 im Schloss Rheydt

    Herbstferienkurse 2017 im Schloss Rheydt

    Das Städtische Museum Schloss Rheydt bietet in den Herbstferien zwei Kurse für Kinder an:

    RAPUNZEL, LASS DEIN HANDY RUNTER – EIN MÄRCHENFILM-WORKSHOP
    Dieser Filmworkshop richtet sich an Kinder zwischen 9 und 11 Jahren, die aus Märchen einen Kurzfilm machen wollen.
    In und um Schloss Rheydt werden die Teilnehmer schaupielern, Kostüme herstellen und Regie führen.
    Die Kinder entwickeln eine kurze Geschichte, die sie in vier Tagen drehen und schneiden. Auf diese Weise können sie das Museum, die Sammlung und die Filmkunst kennenlernen und Märchen fantasievoll neu interpretieren. Zum Abschluss des Workshops erhält jeder eine Filmdatei mit dem fertigen Film.

    Zielgruppe: 9 – 11 Jahre, max. 10 TeilnehmerInnen
    Zeitraum: 24.-27. Oktober 2017, jeweils 10.00- 13.00 Uhr
    Kursleitung: Kai Welf Hoyme M.A.
    Kosten: 37 Euro

    PORTRÄTS – ALS DAS FOTO DAS GEMÄLDE VERDRÄNGTE
    In dem Kurs schauen sich die Kinder ab 6 Jahren zunächst die Porträtmalerei der “alten Meister” an. Welche Porträts hängen im Schloss Rheydt? Wer hat sie gemalt? Warum hängen sie jetzt dort? Und wer sind diese Menschen, die dort abgebildet sind?

    Anschließend werden die Teilnehmer mit Kompaktkameras selbst Porträts gestalten. Dabei werden sie sich verkleiden und gegenseitig in der Schlossanlage wie die “alten Meister” fotografieren.

    TeilnehmerInnen: ab 6 Jahre
    Zeitraum: 2. – 3.11.2017, 9.30-13.00 Uhr
    Kursleitung: Céline Thiem M.A.
    Kosten: 19 Euro

    Für die Kurse kann man sich an der Museumskasse (dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr) telefonisch anmelden.
    Die Telefonnummer ist 02166 / 928 9019.
    Ein Anmeldung per Mail an museumspaedagogik@schlossrheydt.de ist ebenfalls möglich.

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  • Stadt schafft Voraussetzungen für ein Hotel auf dem Abteiberg

    Seit vielen Jahren liegt das alte Haus Zoar im „Dornröschenschlaf“ und gilt wegen des maroden baulichen Zustands als Schrottimmobilie. Weil das Gebäude sich an prominenter Stelle auf dem Abteiberg in direkter Nachbarschaft zum gerade sanierten Haus Erholung befindet, unternimmt die Stadt jetzt einen Vorstoß zur Weiterentwicklung des Areals, das auch im Rahmenplan Abteiberg eine exponierte Stellung einnimmt.

    „Die Stadt wird schon bald mit einem Interessenbekundungsverfahren auf den Markt gehen, um potenziale Investoren für den Bau eines Hotels an gleicher Stelle zu finden. Das Projekt soll bereits bei unserem Messeauftritt auf der Expo Real in München ein Thema werden“, verkündete Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, jetzt im Planungs- und Bauausschuss.

    „Das alte Haus Zoar ist seit langem ein Problem auf dem Abteiberg, der für die Innenstadtentwicklung eine besondere Bedeutung hat. Ein Hotel an dieser Stelle wäre ein weiterer Frequenzbringer auch für das benachbarte Haus Erholung, das für Kongresse und Tagungen sehr gut geeignet ist. Wir werden auf der Expo Real um Investoren werben und das Vorhaben ins Gespräch bringen“, unterstreicht Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners das Vorhaben.

    Denkbar wäre auch, dass der zukünftige Investor das Haus Erholung, das sich im städtischen Besitz befindet und von der Marketing Gesellschaft betrieben wird, das Gebäude erwirbt. In diesem Fall würde das Haus als Kongress- und Tagungszentrum weiter gestärkt. Bereits jetzt wird das historische Gebäude für Tagungen und Kongresse genutzt, aber eben auch für Feiern, Hochzeiten, Schulungen oder ähnliche Veranstaltungen.

    Mit der Suche nach einem Investor beauftragt ist die städtische Entwicklungsgesellschaft (EWMG).
    Parallel zu Ideenfindungswettbewerb und Investorensuche soll das alte Haus Zoar abgerissen werden.
    Das soll bereits schon bald geschehen. Auch hier laufen die Vorbereitungen an.
    (pmg)

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  • Bildungsgewerkschaft GEW zeigt Flagge in renovierten Büros

    Bildungsgewerkschaft GEW zeigt Flagge in renovierten Büros

    In frisch renovierten Büroräumen und mit einem neugewählten Vorstand zeigt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wieder Flagge im Gewerkschaftshaus Mönchengladbach.

    Der Vorstand der Mönchengladbacher GEW wurde bei der Mitgliederversammlung wiedergewählt. Die Vorsitzende Ruth Reinartz sowie ihre Stellvertreterin Marianne Bieler und Kassierer Uli Dierkes wurden in ihren Ämtern bestätigt.

    Bei der Einweihungsfeier am vergangenen Samstag standen die Türen der GEW-Büros im Erdgeschoss des Gewerkschaftshauses an der Friedrich-Ebert-Straße für Mitglieder und Interessierte offen. Die Gewerkschafter sorgten mit Häppchen und Getränken für das leibliche Wohl der neugierigen Gäste.

    Die Anlaufstelle der GEW im Erdgeschoss des Hauses erstrahlt nach der Renovierung in neuem Glanz. Die Bildungsgewerkschaft bietet demnächst wieder Sprechstunden zu Themen wie „Rund um die Sonderpädagogik“ oder “Probleme und Fragen zur Versetzung“ an. Außerdem erhalten Gewerkschaftsmitglieder vielfältige Informationen über Fortbildungen, Ansprechpartner und Termine.

    Weitere Informationen unter www.gew-mg.de

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  • Erster Minto-Honig geerntet

    Erster Minto-Honig geerntet

    Für unser Ökosystem sind sie unbezahlbar: Bienen. Schließlich werden fast 87 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen von der Westlichen Honigbiene bestäubt.
    Im Rahmen seines umfangreichen Nachhaltigkeitsmanagements hat das Minto in Mönchengladbach daher fünf eigene Bienenvölker auf dem Dach des Shoppingcenters angesiedelt. Und zwei von ihnen lieferten jetzt den ersten Minto-Honig.

    „Bei uns im Center wird Nachhaltigkeit groß geschrieben“, berichtet Jessica Queißer, Centermanagerin. „Da ist es umso schöner, wenn unser Engagement auch noch so etwas Köstliches wie unseren eigenen Minto-Honig hervorbringt.“

    Kaum zu glauben, aber eine Stadt wie Mönchengladbach bietet für die Bienenzucht und -haltung optimale Bedingungen. „Bienen finden sich auf dem Dach in der Stadt sehr gut zurecht. Manchmal sind die Voraussetzungen für eine gute Honigproduktion in Städten sogar besser als auf dem Land. In Mönchengladbach gibt es zum Beispiel viele Parks, Gärten und Alleen, wo die Bienen gute Nahrung finden“, so Margarete Peltzer. Sie ist Imkerin und zusammen mit dem Imker Andy Bischoff vom Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach verantwortlich für die Bienenzucht auf dem Minto-Dach. Und dass sich die Bienen dort rundum wohlfühlen, schmeckt man am hellen milden Honig mit Kräuter betonter Endnote und dem dunklen herben Honig mit kräftig süßer Endnote. „Die beiden Sorten bieten wir auch in unserem Center an der Rezeption auf Ebene 3 für fünf Euro zum Verkauf an – Inhaber der Minto Treuekarte bekommen das Glas für 4,50 Euro. So können unsere Kunden den echten Minto-Honig auch zu Hause genießen. Und die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an den Vereinigten Bienenzuchtverein Mönchengladbach“, sagt Jessica Queißer.

    Die Ansiedlung der fünf Bienenvölker auf dem Minto-Dach ist aber nur ein Baustein im Rahmen des umfassenden Nachhaltigkeitsengagements des Mönchengladbacher Shoppingcenters. So wurde erst vor Kurzem die neue Car-Sharing-Station im Minto erfolgreich eröffnet und das Centermanagement erhielt von Oberbürgermeister Reiners das renommierte Fairtrade Town Siegel. Darüber hinaus stehen Besuchern des Minto im Parkhaus vier Energie-Tankstellen für Elektroautos zur Verfügung und es gibt E-Bike-Ladestationen.

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  • Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Statement von Gülistan Yüksel, SPD, zur Bundestagswahl:

    Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden. Die Parteien der Großen Koalition verlieren deutlich. Nach ihrem historisch schlechtesten Ergebnis hat die SPD entschieden, in Opposition zu der nun bevorstehenden Jamaika-Koalition aus CDU, CSU, Grünen und FDP zu gehen. Gülistan Yüksel, die dem 19. Deutschen Bundestag wieder angehören wird, äußert sich dazu wie folgt:
    „Ich möchte mich ganz herzlich für die Wahlkampfunterstützung meiner Partei bedanken. Das politische Engagement der Ehrenamtlichen, die sich im Wettstreit der Ideen für unser Land eingesetzt haben, verdient großen Respekt. Auf dieses Engagement wird es nun auch weiterhin ankommen, wenn es darum geht, die SPD zu erneuern und eine starke Opposition zu stellen.
    Wir haben in den letzten Jahren starken Einsatz gegen eine auf Stillstand gepolte Union gezeigt und der Politik eine deutliche sozialdemokratische Handschrift verliehen. Dennoch ist das Wahlergebnis eine klare Abwahl der Großen Koalition. Eine solche Koalition tut dem demokratischen Diskurs nicht gut, der vom Meinungswettstreit lebt und den wir als Gesellschaft brauchen. Aus diesen Gründen ist es richtig und wichtig, dass die SPD aus der Oppositionsrolle heraus die künftige Regierung kontrolliert und das Land mit eigenen Vorschlägen konstruktiv mitgestaltet. Wir überlassen die Rolle der stärksten Oppositionspartei damit nicht den Rechtspopulisten und Rassisten.
    In den Stunden nach der Wahl haben wir bundesweit rund 1400 neue Mitglieder gewonnen. Das zeigt, dass viele Menschen unsere Entscheidung richtig finden und die Sozialdemokratie als Bollwerk der Demokratie unterstützen wollen. Trotz der Wahlniederlage, die eine Erneuerung der Partei nötig macht, freue ich mich über diese Unterstützung. Auch in Mönchengladbach möchte ich alle Menschen herzlich einladen, als Neumitglied an der Erneuerung der SPD teilzuhaben und ein starkes sozialdemokratisches Profil mitzugestalten.“

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  • OB Reiners ordnet detaillierte Überprüfung des Wahlablaufs bei der Bundestagswahl an

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat heute in seiner Funktion als Kreiswahlleiter eine detaillierte Überprüfung der Wahlabläufe in den 180 Wahllokalen angeordnet.
    Dazu werden sämtliche Niederschriften der Wahlvorstände eingeholt und überprüft, in welchen Wahllokalen es gestern zu Engpässen bei den Stimmzetteln gekommen ist. Berichtet wurde, es habe Vorfälle gegeben, dass eine Wahl nicht möglich gewesen sei, aus Mangel an Unterlagen.
    Nach derzeitigem Kenntnisstand konnte jeder Wahlberechtigte, der seine Stimme abgeben wollte, auch von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Wann und wo es zu Engpässen gekommen ist, wie sich die Verteilung der Stimmzettel bei den Wahllokalen gestaltete und auf welche Reserven das Wahlamt zurückgreifen konnte, ist bis zur Sitzung des Kreiswahlausschusses am kommenden Donnerstag im Einzelnen zu prüfen. „Ich gehe davon aus, dass wir spätestens in der Sitzung des Kreiswahlausschusses alle Fragen beantworten können“, so Kreiswahlleiter Hans Wilhelm Reiners.

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  • Schock in MG: Wahlbezirke mit 18% AfD-Wählern

    Schock in MG: Wahlbezirke mit 18% AfD-Wählern

    Nicht die großen Verluste der beiden Bundestagskandidaten Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Krings (CDU) waren heute Abend die Aufreger im Rathaus bei der Stimmenauswertung.
    Der hohe Stimmenanteil der AfD-Wähler (ca. 12.000 Stimmen) verursachten bei allen Anwesenden geradezu einen Schock.
    Nicht zuletzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners war anzumerken, wie sehr er mit diesem Ergebnis zu kämpfen hatte.

    Schaut man in die einzelnen Wahlbezirke, so ist nicht nachvollziehbar, dass es Bezirke mit 17-18,5% AfD-Stimmenanteil gibt.
    Diese Entwicklung, bei einer niedrigen Wahlbeteiligung, gibt Anlass zu größter Sorge.

    Da verblassen die in nicht ausreichenden Mengen vorhandenen Wahlunterlagen in einzelnen Wahllokalen zu einer verbesserungswürdigen Lappalie.

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  • Vorläufiges amtl. Wahlergebniss der Bundestagswahl 2017G. Krings und G. Yüksel wieder im Bundestag Kurzvideo über Reaktionen im Ratssaal

    Vorläufiges amtl. Wahlergebniss der Bundestagswahl 2017
    G. Krings und G. Yüksel wieder im Bundestag
    Kurzvideo über Reaktionen im Ratssaal

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    Erste Reaktionen im Mönchengladbacher Ratssaal zum Wahlergebnis:

    Wahlbeteiligung Bund: 76,1%

    Wahlbeteiligung MG: 69,28%

    Zweitstimmen
    Erststimmen
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  • Bundestagswahl 2017

    Bundestagswahl 2017

    Ein paar Verse passend zum heutigen Tag.

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  • Ab Januar 2018 wird es eine weitere “Stadttochter”, die Parken MG GmbH geben

    Ab Januar 2018 wird es eine weitere “Stadttochter”, die Parken MG GmbH geben

    Der Aufsichtsrat der EWMG, ein politisch besetztes Gremium, hat die Gründung einer neuen Gesellschaft als hundertprozentige Tochter der EWMG beschlossen, der Stadtrat muß lediglich noch nicken.

    Sie hat die Bewirtschaftung allgemein zugänglicher kommunaler Tiefgaragen und Parkhäuser zur Aufgabe.
    Aus wirtschaftlichen und stadtplanerischen Gründen sollen konzerneigene Tiefgaragen und Parkhäuser in Eigenregie bewirtschaftet werden, um Entwicklungen besser steuern zu können.
    (Anm. d. Red.): Dies könnte als Vorbild für weitere Stadttöchter dienen?

    Ausgangspunkt ist die Bewirtschaftung der Tiefgarage Rheydt, die seit dem Umbau des Marktplatzes von der PPG Nordpark GmbH wahrgenommen wird. Dieser Managementvertrag läuft am 31. Dezember 2017 aus. Für 2019 steht nach Ablauf des Pachtvertrages die Übernahme der Tiefgarage Abteiberg am Haus Erholung an. Um eine Inhouse-Vergabe der Betriebsleistung zu gewährleisten, bedarf es einer hundertprozentigen Tochter/Enkeltochter der Stadt. Diese soll durch die Gründung der Parken MG GmbH geschaffen werden.

    Vorausgesetzt, der Rat der Stadt stimmt zu, wird die neu geschaffene Parken MG GmbH als hundertprozentige Tochter der EWMG eingetragen.
    Das neue Unternehmen wird zum 1. Januar 2018 die Bewirtschaftung der Tiefgarage Markt Rheydt übernehmen und soll im Nachgang auch weitere städtische Tiefgaragen und Parkhäuser bewirtschaften. Die Geschäftsführung soll zunächst in Personalunion durch den von der EWMG gestellten Geschäftsführer der PPG, Lothar Backes, erfolgen.

    (Anm. d. Red.): nach Ausscheiden des Kämmerers in seiner heutigen Funktion, die CDU möchte einen “eigenen” Mann inthronieren, könnte Bernd Kuckels die Geschäftsführung übernehmen?
    „Mit der neuen Gesellschaft werden die Steuerungsmöglichkeiten im Konzernverbund Stadt Mönchengladbach in Bezug auf das Parken verbessert, zumal die Gesellschaft auch bei möglichen neuen städtischen Objekten, z.B. am Geroweiher, die Bewirtschaftung übernehmen kann“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG, die neue Gesellschaftsgründung.

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  • CDU/FDP-Koalition in Düsseldorf greift Kommunen in die Tasche zur Finanzierung eigener Wahlversprechen

    CDU/FDP-Koalition in Düsseldorf greift Kommunen in die Tasche zur Finanzierung eigener Wahlversprechen

    Die CDU/FDP-geführte Landesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung am 5. September 2017 den Entwurf des Nachtragshaushalts 2017 verabschiedet. Dort sind unter anderem 250 Millionen Euro höhere Investitionsfördermittel für die Krankenhäuser vorgesehen.

    Diese an sich begrüßenswerte Maßnahme im Sinne der Krankenhausinfrastruktur führt zu einer Erhöhung der Krankenhausumlage für die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro, die zudem noch in diesem Jahr ergebniswirksam wird. CDU-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Messlatte hoch gesetzt. Für Mönchengladbach bedeutet das Mehrausgaben von über 1 Million Euro noch in 2017.
    Nicht nur die Höhe der kommunalen Mitfinanzierung, sondern auch die Kassenwirksamkeit zu einem so späten Zeitpunkt in der Haushaltsausführung stellt eine besondere Belastung der Städte und Gemeinden dar, die das Handeln des Landes auch in rechtlicher Hinsicht problematisch macht.

    Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung unerlässlich. Das Vorhaben der CDU/FDP-Koalition ist allerdings inakzeptabel. Sie verkauft der Öffentlichkeit hier auf unverfrorene Weise Wohltaten, die sie sich durch die Kommunen teuer bezahlen lässt, jedoch eigentlich durch das Land getragen werden müssten.

    Felix Heinrichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion Mönchengladbach erklärt dazu: „Das Vorhaben ist inakzeptabel. CDU und FDP wollen Wohltaten auf dem Rücken der Kommunen verteilen. Die Krankenhausfinanzierung muss Aufgabe des Landes sein. Für Mönchengladbach bedeutet dieser Griff in die kommunalen Kassen eine zusätzliche Belastung von 1,455 Mio. Euro noch im Jahr 2017. Während wenige Städte bei der Umlage für den Stärkungspakt entlastet werden, müssen auf der anderen Seite alle Kommunen zwangsweise eine höhere Krankenhausumlage zahlen, um das Wahlversprechen von CDU und FDP zu finanzieren. Das ist nicht gerecht.“

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  • Wissenschaftliche Physikexperimente online durchführen. TH Köln und die Universität zu Köln suchen interessierte Schulen

    Wissenschaftliche Physikexperimente online durchführen.
    TH Köln und die Universität zu Köln suchen interessierte Schulen

    An der Hochschule experimentieren – vom Klassenzimmer oder von Zuhause aus:

    Das möchten die TH Köln und die Universität zu Köln Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe ermöglichen und öffnen das für Studierende der TH Köln entwickelte E-Learning-Portal „Fernsteuerung von realen Experimenten über das Internet“ (FREI). Interessierte Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Klassen physikalische Versuche auf hohem wissenschaftlichem Niveau durchführen möchten, können sich jetzt unter as@thp.uni-koeln.de melden.
    Das zweijährige Projekt wird mit 200.000 Euro von der RheinEnergie Stiftung gefördert.

    „Physikalische Experimente haben an den weiterführenden Schulen aus unserer Sicht häufig zu wenig Raum – zum Beispiel, weil die Schulen Versuche aus Kosten- oder Sicherheitsgründen nicht anbieten können, oder weil aufgrund der verkürzten Schullaufbahn die Zeit dafür fehlt. Hier setzen wir mit FREI an“, sagt Prof. Dr. Johannes Stollenwerk von der TH Köln.

    Studierende der Hochschule können bereits seit einigen Semestern reale physikalische Experimente online ausführen. Die Versuchsaufbauten stehen dabei in einem Labor des Instituts für Physik der TH Köln. Die Studierenden steuern und messen über das Internet und können den Ablauf per Web-Cam verfolgen. Dieses System soll künftig auch Schulen zur Verfügung stehen.

    In einem ersten Schritt sollen in enger Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern geeignete Versuche identifiziert werden. „Wir suchen nach Experimenten, die eine hohe Relevanz für den Schulunterricht haben und technisch umsetzbar sind. Besonders interessant sind dabei Versuche, die nicht mit den üblicherweise in den Schulen vorhandenen Mitteln realisiert werden können“, erläutert Prof. Dr. Andreas Schadschneider vom Institut für Physikdidaktik der Universität zu Köln. Das können zum einen Experimente sein, die an Schulen bislang gar nicht angeboten werden. Zum anderen aber auch solche, die bislang von den Lehrkräften als Demonstrationsexperimente durchgeführt werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler nur Zuschauer sind.

    Ziel der Partner in der Projektlaufzeit ist es, drei physikalische Experimente sowie die dazu gehörende Unterrichtsmaterialien zu entwickeln. „Gemeinsam mit den kooperierenden Schulen testen wir die Versuche dann im Unterricht. Der Lernerfolg und die Motivation werden dabei durch begleitende didaktische Studien erfasst“, sagt Dr. Mohamed Ait Tahar von der TH Köln.

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