Autor: Harald Wendler

  • Titel Altkanzler ist Gerhard Schröder angenehmer – sein Vortrag als Audio-Datei

    Titel Altkanzler ist Gerhard Schröder angenehmer –
    sein Vortrag als Audio-Datei

    Eingeladen hatte der Initiativkreis Mönchengladbach, genauer gesagt das Mitglied Rolf Königs, Präsident der Borussia.
    Seit vielen Jahren verbindet ihn eine persönliche Freundschaft mit Gerhard Schröder.

    Auch in seinem Alter ist der im Jahr 1944 geborene Gerhard Schröder in der Lage eine Halle zu füllen.
    So auch gestern Abend. Die Kaiser-Friedrich-Halle war fast ausverkauft, die vielen “Promi”-Gäste aus Wirtschaft und Politik wollten den Vortrag zum Thema “Herausforderungen Perspektiven für Europa und Deutschland” hören und waren in einigen Passagen regelrecht begeistert.
    Schröder steht aktuell wegen seines Engagements beim russischen Mineralunternehmen Rosneft mehr als deutlich in der Kritik. Leistungen aus seiner Amtszeit hingegen begeistern manchen deutschen Unternehmer noch heute. Agenda 2010, Nein zum Irakkrieg, die größte EU-Erweiterung gelten als große Kapitel seines Wirkens.

    Hören sie selbst:

    Nach seinem Vortrag zur Deutschland-/Europa- und Weltpolitik gab es eine sehr muntere Diskussionsrunde mit der Fernsehmoderatorin Dunja Hayal.
    Dabei wurden die polarisierenden Aussagen des Bundeskanzlers a.D. kontrvers diskutiert.

    Die erwartete Aussagekraft für den Leser kann optimal nur durch Anhören des Original Tones gewährleistet werden.
    Hören sie selbst:

     

    Die Meinungen von anwesenden Zuhörern gingen weit auseinander: Von Zustimmung zur Agenda 2010 bis hin zu “Super-Macho” war die gesamte Bandbreite vertreten.
    Unterhaltsam war es allemal.

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  • Zukunftsmusik mit Fragezeichen: S-Bahn von Köln nach Mönchengladbach

    Zukunftsmusik mit Fragezeichen: S-Bahn von Köln nach Mönchengladbach

    Selbstverständlich ist es ein Schritt in die richtige Richtung, den die Verantwortlichen des Bahnverkehrs gehen wollen.
    In einer freudigen Pressemitteilung erklärten kürzlich CDU und SPD unisono angenommene Fortschritte ihrer Bemühungen um bessere Infrastrukturen für Mönchengladbach:

    “Bereits in diesem Sitzungszug des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) trägt die Intervention der GroKo Früchte: Mit einem gemeinsamen LOI (Letter of Intent) zwischen dem Nahverkehr Rheinland (NVR) und dem VRR soll die S-Bahn-Verlängerung von Köln Hauptbahnhof bis Mönchengladbach Hauptbahnhof jetzt festgeschrieben werden.”

    “Ich freue mich, dass unsere Bemühungen so schnell mit konkreten Fortschritten belohnt werden.“

    “Die Deutsche Bahn hat nach intensiven Abstimmungs- und Prüfprozessen einen neuen Haltepunkt Mönchengladbach-Hochschule in ihre Stationsoffensive aufgenommen. „Im Zuge dieser Pläne sollte nun auch die Einrichtung weiterer für die Stadt wichtiger S-Bahn-Haltestellen geprüft werden. Etwa am Regiopark, der stark wächst und großes Potenzial in der Nachfrage bietet, oder im Bereich Geistenbeck/Mülfort.”

    Für die S-Bahn-Verlängerung beläuft sich eine erste Kostenschätzung auf ein Investitionsvolumen von knapp 70 Millionen Euro, das aus Fördermitteln von Bund und Land mit gedeckt werden soll.

    Nun wissen wir aber, ein LOI ist eine unverbindliche Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern, in dem die Vertragsparteien bestätigen, dass sie in Verhandlungen über einen Vertragsabschluss stehen. Der LOI begründet keinerlei Rechtsansprüche.
    Also alles heiße Luft? Die beiden Vertragspartner Nahverkehr Rheinland (NVR) und der VRR müssen sich nun an diesen Aussagen messen lassen. Hoffnung bleibt.
    Auch wenn die Realisierung erst für 2028 angekündigt ist. Kein Anlass zur Ruhe.

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  • “BUND” und “NABU” erheben Einwände gegen das Verfahren zur Rernaturierung der Niers im Bereich Bresgespark der Stadt Mönchengladbach

    “BUND” und “NABU” erheben Einwände gegen das Verfahren zur Rernaturierung der Niers im Bereich Bresgespark der Stadt Mönchengladbach

    Grundsätzlich begrüßen auch diese Umweltverbände das Projekt zur Renaturierung, sie sind jedoch nicht einverstanden mit etlichen Begleitumständen. So monieren beide, dass z.B. standortgerechte Bäume geplant sind, diese jedoch wohl nicht gepflanzt werden sollen. Sie fordern deshalb die Wiederherstellung naturnaher, bodenständiger Laubmischwaldbestände wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes.

    Weitere Forderung ist: die nicht bodenständigen Pappelbestände in eine naturnahe Laubmischwaldbestockung umzuwandeln.
    Die Details sind hier nachlesbar.

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  • Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Kolumne

    In der kommenden Woche will der Stadtrat darüber entscheiden, ob es ein geändertes Müllkonzept in Mönchengladbach geben wird.

    Nach der im Hauptausschuss vorgestellten Lösung durch die mags formiert sich Widerstand.
    In den Haushalten wird heftig diskutiert, ob ein solches vorgestelltes Konzept für den Bürger einen erstrebenswerten Nutzen bringt. Alleine die Wirtschaftlichkeit kann nicht die versprochene große Lösung sein.
    Auffällig ist auch der Umstand, dass die mags vorgibt, die Berufsgenossenschaft fordere die Einführung einer Rolltonne zum Schutze der Arbeiter. Wo war die Berufsgenossenschaft in den vergangenen Jahren mit einer solchen Schutzforderung?
    Hat jemand die Arbeiter dazu befragt, dass einige ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren könnten? Nein.
    Dazu wird durch die mags nicht Stellung bezogen.
    Politisch gehen zur Zeit die Bündnis Grünen auf die Barrikaden. Sie fordern zu Recht die Durchführung eines Ratsbürgerentscheides. Diesen hatten die GroKo-Parteien wohl zugesagt.
    Viele ungelöste oder nicht beantwortete Fragen ergeben weiteren Beratungs- und Informationsbedarf.

    Die Bürger wurden bisher nicht in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden, auch das hat Politik  in Sonntagsreden zugesagt.

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  • Politik berät alternative Abfallkonzepte – aktuelle Begründung: Arbeitsschutzbestimmungen

    Politik berät alternative Abfallkonzepte –
    aktuelle Begründung: Arbeitsschutzbestimmungen

    Die 25-, 35- und 50-Liter Restmülltonnen aus Kunststoff oder auch Metall könnte es in Mönchengladbach ab 2019 nicht mehr geben.
    Die Berufsgenossenschaft Verkehr hat mit Schreiben vom 9. Oktober gefordert, dass die Ringtonnen ersetzt werden müssen. Die Abfuhr mit den Gefäßen ohne Rollen verstößt laut Berufsgenossenschaft gleich gegen mehrere Arbeitsschutzbestimmungen. Die Anordnung hat zwei Folgen: So lange es die Ringtonnen in Mönchengladbach gibt, muss die GEM durch mehr Personal den Müll abholen lassen, damit die Belastung für die einzelnen Mitarbeiter nicht so hoch ist.
    Ab 2019 sollen dann neue Müllgefäße mit Rollen zum Einsatz kommen – so, wie es die Bürger schon von den blauen und braunen Tonnen kennen.
    In Mönchengladbach sind aktuell 110.700 herkömmliche Systemeimer im Einsatz. Voraussetzung für die Umstellung  ist eine vom Rat noch zu beschließende Satzungsänderung. Wie groß diese Gefäße sein werden, wie oft sie abgeholt werden und was das für die Abfallgebühren bedeutet, entscheidet der Rat voraussichtlich im Dezember.
    Im vorgestrigen Hauptausschuss stellte die für die Müllabfuhr verantwortliche mags Varianten für die Abfallbeseitigung vor. mags war schon 2016 vom Rat beauftragt worden, alternative Modelle der Abfall- und Wertstofflogistik sowie der abfallwirtschaftlichen Nebenleistungen somit Auswirkungen auf die Gebührenkalkulation darzustellen.

    Mit der geplanten Umstellung soll eine geordnete Entsorgung durch entsprechend geeignete Gefäße erreicht werden.

    Das soll auch dazu führen, die Mengen an Sperrmüll deutlich zu reduzieren. Gleiches gilt für das Problem der „wilden Müllkippen“ im Stadtgebiet, die immerhin 1,5 Prozent der gesamten Müllmenge ausmachen. Der Anteil des Sperrmülls liegt bei 8,6 Prozent und der des Restmülls bei 27,2 Prozent.

    Diskutieren wird der Rat über die Einführung neuer Behälter in den Größen 60, 120 und 240 Liter, ein Mindestbehältervolumen, das Zulassen von „Müll-Ehen“ auf einem Grundstück und einen Rhythmus der Abholung.

    Diese soll zu sinkenden Gebühren für den Bürger führen.
    (pmg)

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  • Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder am Montag, 16. Oktober, in Mönchengladbach – Restkarten zu kaufen

    Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder am Montag, 16. Oktober, in Mönchengladbach – Restkarten zu kaufen

    Auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach kommt Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder zu Besuch in die Stadt.
    Unter dem Titel „Herausforderungen und Perspektiven für Europa und Deutschland“ referiert er drei Wochen nach der Bundestagswahl und genau einen Tag nach der Niedersachen-Neuwahl, nämlich am 16. Oktober, in der Kaiser-Friedrich-Halle.
    Im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert die Journalistin und Fernsehmoderatorin Dunja Hayali mit dem Altkanzler verschiedene Themen. Für den Abend sind nur noch Restkarten übrig.

    Ein Hinweis des Veranstalters: Die Mitnahme von großen Taschen oder Rucksäcken zu dieser Veranstaltung ist aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nicht gestattet.

     16. Oktober 2017, 20 Uhr.

    Kaiser-Friedrich-Halle, Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach

    Tickets: 20 Euro, unter www.adticket.de, Tel. 0180 60 50 400, und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
    Preise jeweils zuzüglich Vorverkaufsgebühren.

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  • Kinder-Grusel-Tour zu Halloween – Dienstag, 31. Oktober, 16.30 Uhr und 18.30 Uhr

    Aus den USA kennt man den Brauch, dass Kinder am Abend vor dem 1. November von Tür zu Tür gehen und Süßigkeiten sammeln. Wer wissen will, was hinter diesen „Trick or Treat“-Rufen steckt und warum man an Halloween mit gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbissen böse Geister vertreiben will, ist genau richtig bei der Kinder-Grusel-Tour am Dienstag, 31. Oktober. Die von der MGMG angebotene Tour findet zwei Mal statt: um 16.30 Uhr und um 18.30 Uhr (Anmeldung erforderlich). Treffpunkt ist jeweils: Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“.

    Als kleine Fledermäuse verkleidet „schwirren“ die Kinder auf verkehrssicheren Wegen durch die Altstadt. Überall gibt es spannende Spiele und gruselige Abenteuer zu erleben, werden schaurige Geschichten erzählt.

    Die gruselig-spannende Tour dauert etwa 90 Minuten und kostet 8 Euro für Kinder und 4 Euro für begleitende Erwachsene (zzgl. 2,20 Euro Bearbeitungsgebühr pro Buchung).

    Für diese Tour sind noch Karten erhältlich. Anmeldungen beim Reisebüro Haupts (Tel.: 02161-82 09 80), beim Ticket- und Infoservice der FIRST-Reisebüros (Tel.: 02161-27 41 61) sowie online unter www.stadttouren-mg.de

    (MGMG/prs)

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  • NEU! Forum Politik: Vortrag von Fabian Scheidler “Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation”

    NEU! Forum Politik: Vortrag von Fabian Scheidler “Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation”

    Der Autor Fabian Scheidler stellt die zentralen Thesen seines Buches vor und steht im Anschluss für Fragen zu Verfügung.

    Das Buch “Das Ende der Megamaschine” legt die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende führt das Buch zu den Ursprüngen ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht.

    Fabian Scheidler erzählt die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme zerrüttet hat. Aber er zeigt auch Möglichkeiten zum Ausstieg aus der Megamaschine auf und verknüpft dies besonders mit der Suche nach echter Demokratie.

    Hier einige Kritiken und Stellungnahmen zum vorgestellten Buch: “Ein originelles und sehr spannendes Buch. Es hilft dabei, die globale Megamaschine, die unsere Zukunft bedroht, zu durchschauen und zu überwinden” (Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident des Club of Rome) –

    “TOP 10 der Zukunftsliteratur 2015” (Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen) – “Mehr wert als alles, was ich im Geschichtsunterricht gelernt habe.” (Christian Felber, Ökonom, Begründer der “Gemeinwohlökonomie”).

    Weitere Infos unter www.megamaschine.org. Eine Veranstaltung in Kooperation mit attac Mönchengladbach.

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  • NGG kritisiert: Zahl der Zweitjobber in Mönchengladbach auf 9.100 gestiegen

    NGG kritisiert: Zahl der Zweitjobber in Mönchengladbach auf 9.100 gestiegen

    Rund 9.100 Menschen in Mönchengladbach haben neben dem Haupterwerb noch einen Minijob – 59 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Besonders verbreitet sind Zweitjobs demnach im Gastgewerbe: 1.200 geringfügig Beschäftigte arbeiten in der Branche in Mönchengladbach – zusätzlich zu einer sozialversicherungspflichtigen Stelle. Gegenüber 2007 stieg ihre Zahl um 91 Prozent.

    Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG Krefeld-Neuss, spricht von einem „alarmierenden Trend“.
    „Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen mit einem normalen Arbeitsverhältnis nicht über die Runden kommen.“ Auf den ersten Blick verzeichne der Arbeitsmarkt in Mönchengladbach steigende Beschäftigungsquoten. „Doch die hohe Zahl der Zweitjobber zeigt, dass nicht alles Gold ist, was auf dem Arbeitsmarkt glänzt“, so Wiesner.
    Mit Blick auf das Gastgewerbe kritisiert die Gewerkschafterin, die Branche dürfe nicht zur bloßen Minijobber-Domäne werden. „In Hotels, Pensionen und Restaurants brauchen wir mehr gelernte Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte. Aushilfen können auf Dauer keine Fachkräfte ersetzen.“ Schon heute seien die Klagen über fehlende Köche und Oberkellner groß. Doch die gewinne man nur, indem man gute Löhne zahle.

    Dringenden Handlungsbedarf sieht die NGG Krefeld-Neuss auch bei der Politik. „Wenn laut Arbeitsagentur in Mönchengladbach mittlerweile mehr als jeder elfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen Nebenjob hat, dann ist hier etwas aus dem Ruder gelaufen“, betont Wiesner. Der gesetzliche Mindestlohn sei zwar ein erster wichtiger Schritt gewesen, um extreme Niedriglöhne abzuschaffen. Doch mit derzeit 8,84 Euro pro Stunde liege die Untergrenze zu niedrig, um davon allein als Vollzeit-Beschäftigter etwa eine bezahlbare Wohnung in der Stadt zu finden.
    Wiesner plädiert dafür, dass ausgehandelte Tarifverträge künftig in allen Betrieben einer Branche gelten sollen – unabhängig davon, ob der Chef in einem Arbeitgeberverband ist oder nicht. „Zugleich muss sich die nächste Bundesregierung dringend um die Rente kümmern. Ein Großteil der Menschen, die heute auf einen Zweitjob angewiesen sind, wird im Alter mit Armutsbezügen leben müssen. Hier brauchen wir eine Haltelinie nach unten“, sagt Wiesner.

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  • Neue Regierungspräsidentin mit CDU-Parteibuch besuchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

    Neue Regierungspräsidentin mit CDU-Parteibuch besuchte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat jetzt die neue Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf, Birgitta Radermacher, ins Rathaus Abtei eingeladen. Gut einen Monat ist sie jetzt als Nachfolgerin von Anne Lütkes offiziell im Amt. Rademacher ist Juristin und engagiert sich neben ihrem Beruf unter anderem schon lange für das Beratungsangebot „donum vitae“. Zuletzt war sie Polizeipräsidentin in Wuppertal. Von 1999 bis 2004 saß die Anwältin für die CDU im Rat der Stadt Köln.
    Jetzt ist sie unter anderem auch für die Genehmigung des städtischen Haushaltes unserer Stadt zuständig.

    Doch nicht nur diesen hat die Bezirksregierung als Mittelbehörde des Landes zu prüfen, auch Planungen und die Zuweisung von Mitteln fallen in ihr Aufgabengebiet.
    Dass Mönchengladbach und die Bezirksregierung dabei eine gute Arbeitsgrundlage haben, da ist Radermacher zuversichtlich: „Nach diesem Gespräch bin ich mir sicher: Die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners wird vertrauensvoll sein. Mönchengladbach hat in jüngster Zeit deutlich gezeigt, wie auf Herausforderungen – zum Beispiel durch die Tagebaurandlage oder durch die sich wandelnden Anforderungen der Wirtschaft – zu reagieren ist; auch mit einer guten Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen.“

    Ein Thema war unter anderem die Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ und die damit verbundenen Projekte. „Es war ein sehr konstruktiver und offener Gesprächsaustausch in angenehmer Atmosphäre. Ich freue mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung “, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners nach dem Antrittsbesuch der Regierungspräsidentin in Mönchengladbach.

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  • Bündnis / Grüne: Diskussionsrunde zum Thema Mülltonnen

    Bündnis / Grüne: Diskussionsrunde zum Thema Mülltonnen

    Der Vorstand des Kreisverbandes lädt ganz herzlich zu einer Diskussionsrunde am Donnerstag, 12. Oktober 2017 um 19.00 Uhr ein, auf der über das Thema Mülltonnen gesprochen wird.

    Kaum ein anderes Thema bewegt die Mönchengladbacher*innen mehr als das Thema Müll. Die Verwaltung beabsichtigt nun eine Vorlage in den übernächsten Hauptausschuss einzubringen, die eine Umstellung auf große Tonnen vorsieht. Hintergrund ist, dass die kleinen Tonnen nicht mehr auf dem Markt sind und Mönchengladbach die letzte Stadt in Deutschland ist, die Ringtonnen verwendet.

    Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Donnerstag, 12. Oktober 2017; 19.00 Uhr; Grünes Büro, Brandenberger Str. 36

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  • Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    Cook & Chill: Neue Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen gestartet

    An 18 Ganztagsschulen in Mönchengladbach hat sich mit dem neuen Schuljahr auch in der Mensa einiges verändert.

    Die Stadt Mönchengladbach als Schulträger hat die Service GmbH, ein Unternehmen der Sozial-Holding, beauftragt, die Mittagsverpflegung an Schulen mit gebundenem Ganztag zu organisieren und durchzuführen.

    Die Sozial-Holding betreibt seit 2006 an der August-Monforts-Straße eine der modernsten cook & chill Küchen Deutschlands. Hier werden die Menüs vorgegart und dann gekühlt in die Schulen transportiert, wo das Essen kurz vor der Mittagspause der Schüler fertiggekocht wird und dann frisch auf den Teller kommt.
    Vorteil des Systems: Das Essen muss nicht lange warmgehalten werden, was gut für den Geschmack und den Erhalt der Nährstoffe ist. Damit wird den Schulen eine qualitativ hochwertige Verpflegung angeboten, die auch das Ziel hat, mehr Schülerinnen und Schüler als bisher für gesundes Schulessen zu begeistern.

    Seit Mai wird die hochwertige Verpflegung auch noch durch Fair Trade Produkte und Bio-Kartoffeln ergänzt.
    Rund 1.100 Essen gehen täglich in den teilnehmenden Schulen über die Theke. Täglich werden den Schülerinnen und Schülern drei Hauptmenüs zur freien Auswahl angeboten (Menü 1 beinhaltet in der Regel Schweinefleisch, Menü 2 enthält andere Fleischsorten, Menü 3 ist immer vegetarisch oder vegan).

    Zusätzlich gibt es als Beilagen Nudeln, Kartoffeln oder Reis, Gemüse, Salat vom Buffet, Dessert und frisches Obst. Das Menü kann im Internet je nach Bedarf bis spätestens 12 Uhr für den kommenden Tag bestellt werden. Die Speisepläne werden in der Regel zwei Wochen im Voraus veröffentlicht. Die Schulverpflegung kostet pro Schüler 3,70 Euro am Tag (Kinder, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz haben, zahlen 1 Euro). Für die Teilnahme an der Verpflegung und das Bezahlen der Mahlzeiten erhalten die Schüler einen Chip. Gleichzeitig haben sie ein virtuelles Guthabenkonto, das die Eltern per Überweisung oder Dauerauftrag aufladen können.

    Rund 700.000 Euro hat die Stadt aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ investiert, um die 18 Ganztagsschulen (plus zwei Ogata-Grundschulen) , die an der Cook & Chill Verpflegung teilnehmen, entsprechend vorzubereiten (Anpassung Elektroinstallationen, Anschaffung von Geräten wie Regenerierwagen, Spülmaschine, Kühlschrank, Salatbar, Abrechnungsterminals usw.).
    Außerdem wurde ein einheitliches bewusst bargeldloses Abrechnungssystem für die Schulen eingeführt. Damit können die Schüler die einzelnen Mahlzeiten online bestellen.

    Diese Schulen nehmen an der neuen Schulverpflegung teil: Förderschule Dahlener Straße; Förderschule Herman van Veen; GHS Comenius (Dohler Straße); GHS Dohr GHS Heinrich-Lersch; GHS Kirschhecke KHS Neuwerk; KHS Rheindahlen; KHS Stadtmitte; RS Geschwister Scholl; RS Volksgarten (+ Ogata Grundschule Schulstraße); RS Wickrath; GeS Hans Jonas; GeS Hardt (+ Ogata Grundschule Hardt); GeS Rheydt-Mülfort; GeS Stadtmitte; GeS Volksgarten; Gymnasium Am Geroweiher.

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  • Mobiler Bürgerservice zu Semesterbeginn an der Hochschule Niederrhein

    Mobiler Bürgerservice zu Semesterbeginn an der Hochschule Niederrhein

    Der städtische Fachbereich Bürgerservice bietet den Studierenden der Hochschule Niederrhein zum Semesterbeginn   einen besonderen Service an.
    Am Dienstag, den 10. Oktober, von 10.00 bis 14.00 Uhr, sind die Mitarbeiter des Bürgerservice mit dem „Bürgerkoffer“ im NEW Blauhaus (Erdgeschoss Gebäude N Raum N E 26), Richard-Wagner-Straße 140, 41065 Mönchengladbach zu Gast.

    Der „Bürgerkoffer“ ist ausgestattet mit Laptop, Scanner, Drucker, Änderungsterminal für den neuen Personalausweis, sowie Signaturpad für die Unterschriftsleistung. Dadurch können den Studierenden bürgernahe und ortsunabhängige Verwaltungsdienstleistungen angeboten werden.

    Dies sind die wichtigsten Dienstleistungen des Bürgerservices, wie zum Beispiel An- und Abmeldungen, Beantragung von Ausweisdokumenten (hierfür ist ein biometrisches Lichtbild mitzubringen), Beantragung von Führungszeugnissen oder die Ausstellung von Meldebescheinigungen.
    Der Fachbereich Bürgerservice weist darauf hin, dass die Ausstellung von vorläufigen Ausweisdokumenten sowie die Gebührenzahlung mit EC-Karte leider nicht möglich sind.

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  • Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Neue Friedhofssatzung – neue Grabarten – sinkende Gebühren

    Im aktuellen Ratszug (am 18.10.2017) legt mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR) einen umfangreichen Entwurf für eine neue Friedhofssatzung und eine neue Gebührenordnung vor. Die Richtung ist klar: Die Gebühren sollen sinken, neue Grabarten sind möglich und überflüssige Flächen werden langfristig aufgegeben.

    Die neu gegründete mags hat es in kürzester Zeit geschafft, ein überzeugendes Gesamtkonzept vorzulegen.
    Neue Bestattungsformen und niedrigere Gebühren werden wohl ab Januar 2018 Realität.
    Gleichzeitig bleiben die wunderschönen, naturnahen Parkanlagen, die die städtischen Friedhöfe prägen, erhalten.
    Allerdings: damit dies so bleibt, muss die Pflege effizienter gestaltet werden und die Stadt muss einen größeren finanziellen Anteil an der Unterhaltung der Flächen tragen.

    Die Mönchengladbacher Mehrheitsfraktionen CDU/SPD befürworten die Vorlage der mags. “Die Überarbeitung der Friedhofssatzung war lange überfällig. Wir begrüßen es daher sehr, dass mags nun auch neue Bestattungsformen wie Baum- oder Waldbestattungen ermöglicht und darüber hinaus Urnenstelen anbieten wird. Ebenso wird es nun möglich sein, kremierte Hunde und Katzen mit in einem Urnengrab beizusetzen. Nicht zuletzt trägt mags den Wünschen und Trends Rechnung und macht damit Bestattungen auf städtischen Friedhöfen wieder attraktiver”, so Felix Heinrichs, SPD-Fraktionsvorsitzender.

    “Neben der eigentlichen Friedhofssatzung begrüßen wir vor allem die neue Friedhofsgebührensatzung. Auf der Grundlage eines aktuellen Gutachtens sind die Friedhofsflächen neu bewertet worden. Kurz gesagt wird nun ein größerer Teil der Flächen als Grünfläche gewertet, für deren Pflege die Allgemeinheit zuständig ist. Nur die eigentlichen Friedhofsflächen fallen in die Berechnung der Gebühren. Dies bedeutet eine Verlagerung von ca. 400 Tsd.EUR in den Bereich der Grünunterhaltung des allgemeinen Haushaltes. Im Gegenzug sinken die Gebühren und werden endlich vergleichbar zu den Preisen der umliegenden Friedhöfe. Damit können wir den Trend sinkender Bestattungen auf städtischen Friedhöfen in Mönchengladbach umkehren.

    mags setzt darüberhinaus weiter auf die Optimierung der Pflege. Nicht zuletzt müssen aber auch Friedhofsflächen, die nicht mehr benötigt werden, geschlossen und entwidmet werden. mags stellt sich diesem heiklen Thema. Erste Schließungen von einzelnen Teilflächen sollen nunmehr erfolgen. Die bedeutet, dass dort keine Neu- und Nachbeerdigungen mehr möglich sind.

    Erst ab dem Jahr 2038 werden größere Flächen final entwidmet werden”, so die beiden Fraktionsvorsitzenden der GroKo abschließend.

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  • Nachtmusik in der Lutherkirche

    Nachtmusik in der Lutherkirche

    Nur noch wenige Tage – dann ist es endlich so weit. Wie schon in den vergangenen Jahren lädt die evangelische Kirchengemeinde Rheydt-Giesenkirchen/Dohr herzlich zur Nachtmusik in die Lutherkirche in Giesenkirchen ein. Den Gästen wird am Freitag, den 13. Oktober 2017, von 19 Uhr bis 23:30 Uhr ein buntes Programm mit viel Live-Musik und einer Videopräsentation geboten.
    Den Anfang macht um 19 Uhr das Künstler-Ensemble Hier geht was!, das Blues-Pop vom Barhocker darbietet und seine deutschen Texten mal poetisch, mal schräg, mal leise, mal laut, aber immer hautnah, intensiv und „gefühlsecht“ interpretiert. Achim Guse, Manna Meurer und Stephan Schwiers werden diesmal von dem bekannten Mönchengladbacher Schriftsteller Arnold Küsters musikalisch unterstützt. „Der Niederrhein lässt sich am besten über den Blues erfahren.“ Davon ist Küsters überzeugt: „Der weite Himmel zwischen Nette, Niers und Rhein, die schier endlosen Felder und Wiesen erzeugen eine Melancholie, der sich kaum jemand entziehen kann, oder will.“
    Um 20 Uhr folgen nach einer kurzen Pause die Family of Peace Gospel Singers unter der Leitung von Gabby Vealle. Der Giesenkirchener Gospelchor wird – unterstützt von seiner Band – neben stimmungsvollen Balladen mit klassischem wie modernem Gospel aus Amerika, Afrika und Europa aufwarten und somit auch in der diesjährigen „Nachtmusik“ die Kirche rocken.
    Mit Ofeina tritt gegen 21.15 Uhr eine Gruppe junger Musiker auf, die seit vielen Jahren zusammen spielt, improvisiert, komponiert und in immer wieder anderen Zusammensetzungen ihre Songs präsentieren. Im Rahmen der Nachtmusik werden die Lumer-Brüder Bene (am Keyboard) und Max (am Schlagzeug) sowie Stephan, (Gitarre), Paul (Posaune) und Luke (Bass) Lisanna begleiten, die eine vielversprechende Reihe von Stücken zwischen Pop, Rock und Jazz zusammengestellt hat.

    Bevor die Family of Peace Gospel Singers um 23 Uhr das Ende der Veranstaltung musikalisch einläuten, wird das Publikum um 22:15 Uhr die Video-Präsentation Tooth of Truth erleben dürfen. Roland Cremerius, künstlerisches Multi-Talent und gebürtiger Mönchengladbacher, schickt aus Hamburg einen Kurzfilm, der von Pfarrer Albrecht Fischer interpretiert wird – kurzum: eine Kunstperformance der besonderen Art.
    Für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch werden Snacks sowie Getränke angeboten. Bei trockenem Wetter lädt außerdem ein Lagerfeuer vor der Kirche zum Verweilen ein. Der kleine, aber feine „FOP-Shop“ hält wieder selbstgemachte kulinarische Gaumenfreuden und kreative Arbeiten zum Kauf bereit. Auch können hier bereits Karten für das Adventskonzert der Family of Peace Gospel Singers am Freitag, den 08.12.2017, erworben werden.
    Der Eintritt zur Nachtmusik ist frei.
    Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Rheydt.
    Das Programm der „Nachtmusik“ am Freitag, den 13.10.2017, im Überblick:
    19:00 Uhr: Hier geht was!
    20:00 Uhr: Family of Peace Gospel Singers
    21:15 Uhr: Ofeina
    22:15 Uhr: Video-Präsentation Tooth of Truth
    23:00 Uhr: Abendlieder mit den Family of Peace Gospel Singers

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  • Mönchengladbach ist NRW-Logistikstandort des Jahres 2017

    Mönchengladbach ist NRW-Logistikstandort des Jahres 2017

    v.l.n.r: Staatssekretär Christoph Damann, WFMG-Geschäftsführer Uli Schückhaus, OB Hans Wilhelm Reiners, Petra Wassner (NRW-Invest), Peter Abelmann (Logistik NRW)

    Den Ehrenpreis durften Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft WFMG, heute auf dem NRW-Stand der Expo-Real in München entgegen nehmen.
    Die Auszeichnung wurde vom LogistikCluster NRW unter Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums NRW verliehen. Weiterer Partner des Wettbewerbs, der sich an alle an alle Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen richtete, ist die NRW.INVEST GmbH.

    Mit dem Titel „NRW-Logistikstandort“ soll eine herausragende Leistung im Bereich der Aufstellung einer Gemeinde oder eines Kreises als Logistikstandort unter Berücksichtigung eines des gesetzten Jahresthemas „Umgang mit dem Fachkräftemangel in der Logistik“ ausgezeichnet werden.
    „Mönchengladbach ist dank seiner zentralen Lage, der guten Verkehrsanbindung und Infrastruktur bundesweit ein Knotenpunkt für Logistik. Die Logistik-Branche ist zudem eine Jobmaschine. Alleine im Regiopark, der Standort führender deutscher und internationaler Logistikunternehmen ist, sind aktuell 5.000 Menschen beschäftigt.
    Den Anforderungen bei der Arbeitnehmersuche konnten nur durch enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, WFMG, der Arbeitsagentur und dem Jobcenter sowie den Unternehmen entsprochen werden“, freut sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners über die Auszeichnung.
    WFMG-Chef Dr. Ulrich Schückhaus sieht vor allem das erfolgreiche Gesamtkonzept im engen Zusammenwirken von Stadt, Politik und Arbeitsagentur durch die Vergabe des Ehrenpreises bestätigt: „Über die WFMG ist vor einigen Jahren die Logistikinitiative für Mönchengladbach LOG4MG ins Leben gerufen worden, an der sich aktuell 33 Partnerunternehmen aus der Logistikbranche mit unterschiedlichen Schwerpunkten beteiligen.“
    Auch dabei: Die Agentur für Arbeit Mönchengladbach mit Jobcenter und Arbeitsagentur, sowie die Hochschule für Internationale Wirtschaft, die Hochschule Niederrhein sowie MGconnect, die Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft in der erfolgreichen Logistikinitiative.
    Das Thema Fachkräfte in der Logistik steht seit vielen Jahren oben auf der Agenda der Wirtschaftsförderung. „Dafür bietet der Tag der Logistik eine Plattform, über die Schüler und Kunden der Arbeitsagentur MG alle Facetten der Logistik bei unseren Betrieben vor Ort hautnah erleben können. Die Zusammenarbeit zwischen der LOG4MG, MGconnect und der Arbeitsagentur MG mit dem Jobcenter und Arbeitgeberservice sorgt für eine einzigartige Veranstaltung“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus. Im B2B Bereich sticht neben der Teilnahme an der renommierten Transport Logistik das Logistikforum bei Borussia hervor. Bei der diesjährigen, von der Logistikinitiative in Kooperation mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) bereits zum 13. Mal ausgerichteten Veranstaltung, gab es unter dem Megatrend Digitalisierung einen Zulauf wie nie. Knapp 300 Teilnehmen trafen sich, um mehr zum Thema „Zukunft der Logistik – unsere Logistik 2025“ zu erfahren.

    „Ziel der Veranstaltung ist es, das Networking der Teilnehmer zu unterstützen. Spannende Referenten geben fachlichen Input, über den auf der zugehörigen Begleitausstellung der LOG4MG-Mitglieder und weiteren Partner diskutiert wird“, so Dr. Ulrich Schückhaus weiter.

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  • Verwaltung sieht die „Wegeheld-App“ offensichtlich positiv

    Verwaltung sieht die „Wegeheld-App“ offensichtlich positiv

    Ordnungsdezernent Matthias Engel hat in seiner Antwort dem Grünen-Ratsherrn Bernd Meisterling-Riecks mitgeteilt, daß monatlich im Schnitt 80 Verkehrsverstöße über die App zur Anzeige gebracht und entsprechende Buß- und Verwarnungsgelder verhängt würden. Verstärkt seit Anfang letzten Jahres nutzen auch Smartphone-Nutzer aus Mönchengladbach die Möglichkeit, mit der kostenlosen App Verstöße an die Stadtverwaltung weiterzuleiten.
    Die Grünen-Fraktion hatte eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung gestellt.

    Bei den Meldungen handelt es sich in den meisten Fällen um Parkverstöße, vor allem auf Geh- und Radwegen sowie in Halteverbotszonen. Wie Ordnungsdezernent Engel darstellte, trage die Nutzung der App – zusammen mit den zusätzlich etwa 130 eingehenden privaten monatlichen Anzeigen – „im spürbaren Umfang“ zur Verkehrssicherheit bei und unterstütze die Arbeit der städtischen Verkehrsüberwachung.

     „Die App-Nutzer sind somit keine ‚Parksünder-Petzen‘, wie gelegentlich behauptet wird, sondern helfen vielmehr mit, die Verkehrssicherheit auf Rad- und Fußwegen wirkungsvoll zu verbessern“, merkt Bernd Meisterling-Riecks, der zugleich auch Mitglied im Polizeibeirat ist, dazu an.

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  • Auf ehemaligem Sportplatz in Wickrathberg entsteht ein Auwald

    Die 8.540 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Sportplatzes an der Niers schließt an ein Naturschutzgebiet an.
    Die Arbeiten erfolgen im Rahmen einer ökologischen Ausgleichsmaßnahme, die in einem Bebauungsplan festgesetzt wurde.

    Ab Montag, 9. Oktober, beginnt die Stadt mit dem Umbau des ehemaligen Sportplatzes in Wickrathberg in einen Auwald. Damit kehrt ein Stück Natur in seinen ursprünglichen Bereich zurück.  Die Fläche liegt in der Niersaue direkt an der Niers und schließt am Naturschutzgebiet an.

    „Die Renaturierung der 8.540 Quadratmeter großen Fläche und die damit verbundene Wiederherstellung eines naturnahen zusammenhängenden Feuchtgebietes im Niersgrünzug ist eine für den Naturschutz bedeutende Maßnahme“, sagt der Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Der Umbau sieht nicht nur die Ansiedlung feuchtgebietstypischer Pflanzen, sondern zugleich auch die Anbindung der Niers an die renaturierte Fläche vor. „Diese strukturverbessernde Maßnahme ist auch ein Baustein zur Gewässerverträglichkeit von Einleitungen und somit ein Beitrag zur verbesserten Stadtentwässerung“, so Dr. Bonin. „Zudem sind niersnahe Flächen im ehemaligen Auebereich auch als Hochwasserrückhalteraum von grundsätzlicher Bedeutung.“

    Die Bauzeit für das Projekt dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres. In dieser Zeit bittet der Fachbereich Umwelt um Verständnis für die mit dem Bau möglicherweise einhergehenden Beeinträchtigungen von Anwohnern und Nutzern des Fuß- und Radweges entlang der Niers.

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