Autor: Harald Wendler

  • Wie schnell kommt die neue Wertstofftonne? Wie sich die Mönchengladbacher Müllgefäße verändern werden

    Wie schnell kommt die neue Wertstofftonne?
    Wie sich die Mönchengladbacher Müllgefäße verändern werden

    Auch Mönchengladbach hat sich an Recht und Gesetz zu halten. Was in anderen Städten längst funktioniert, wird nach dem Willen von Politik und Verwaltung recht bald in Mönchengladbach umgesetzt werden.

    Noch gibt es keine belastbaren Statements aus den Planungsgruppen, Parteien oder Verwaltungsspitzen.
    Fest steht: Europa-Recht muß auch bei uns nun zügig umgesetzt werden.
    Die nationale Entwicklung des Abfallrechts ist inzwischen vollständig durch das europäische Abfallrecht überlagert worden. Wesentliche Grundlage des EU-Rechts ist die Abfallrahmenrichtlinie, die bereits 1975 erlassen wurde.
    Ergebnis eines fortlaufenden Prozesses ist die im Dezember 2008 verkündete neue Abfallrahmenrichtlinie. Die novellierte Richtlinie zielt auf die Verstärkung des Ressourcen- und Umweltschutzes.

    Beispiele der Neuerungen:
    – Verstärkung der Vermeidung und der hochwertigen Verwertung, insbesondere des Recyclings, durch eine neue fünfstufige Abfallhierarchie; die Anwendung der Hierarchie ist flexibel gestaltet.
    – Verstärkung des Recyclings insbesondere durch spezifische Recyclingquoten für Mitgliedstaaten, die bis 2020 zu erreichen sind.
    Der Gesetzentwurf führt das bewährte System der Produktions- und Produktverantwortung zur Vermeidung von Abfällen fort und reichert es um neue Instrumente an, etwa die vorgesehene Einführung der Wertstofftonne anstelle der bisherigen gelben Säcke.
    In den aktuellen gelben Säcken können keine schweren, spitzen Gegenstände gesammelt und einer erwünschten Wiederverwendung zugeführt werden. (Metalle)

    Aber auch der Restmüll wird bei dieser Umstellung der Systeme gleich mit angepasst werden. Neue Großgefäße sind im Gespräch. Entscheidend für eine breite Akzeptanz wird sein, in welchen Rythmen die Leerung erfolgen soll und wie die Tonnen den Weg an die Bordsteinkanten finden werden. Beispiele gibt es in anderen Städten genug. So könnte ein Service gegen eine geringe Gebühr die Tonnen für die Nutzer bewegen, vor allem ältere Menschen würden sich damit sicher  anfreunden können. Dies wurde bereits nach dem Krieg mit den damals gängigen großen Metall-Mülltonnen praktiziert.
    Wir dürfen gespannt sein auf Ideenvielfalt zu diesem Thema. Bereits jetzt sollten die Bürger ihre Meinung dazu kund tun.

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  • Aufruf zur gemeinsamen Demonstration am 13.9. 2017 um 11:00 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf für barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungsbau!

    Aufruf zur gemeinsamen Demonstration am 13.9. 2017 um 11:00 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf für barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungsbau!

    Wir wenden uns entschieden gegen Überlegungen, die im Dezember 2016 novellierte Landesbauordnung durch ein Moratorium aussetzen zu wollen.
    Wir befürchten, dass damit die Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen in der Landesbauordnung gekippt werden soll. Eine
    Streichung dieser Quote würde alle Bemühungen um eine zukunftsfähige Politik für Inklusion und Barrierefreiheit konterkarieren und wäre ein Rückschritt für alle Menschen die bereits heute auf eine rollstuhlgerechte Wohnung angewiesen sind. Sollte die Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen fallen, wären die Bekenntnisse des Koalitionsvertrags zu
    Barrierefreiheit und Inklusion nur noch leere Worthülsen.

    NRW hat erheblichen Nachholbedarf im Bereich des barrierefreien Bauens. Laut Berechnung des Pestel Instituts fehlen in NRW perspektivisch 500.000 barrierefreie Wohnungen.
    Bereits jetzt leben ca. 350.000 Rollstuhlfahrer in unserem Bundesland, die rollstuhlgerechte Wohnungen benötigen. Dem war bei der jüngsten Novelle der Landesbauordnung vom 15.12.2016 Rechnung getragen worden, indem u.a. geregelt worden war, dass in neu gebauten Gebäuden mit mehr als acht Wohnungen eine, bei mehr als 15 Wohnungen zwei Wohnungen
    uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar sein müssen. Außerdem sollten in Neubauten mit Aufzug alle Wohnungen barrierefrei ausgestaltet werden.
    Das Inkrafttreten dieser und anderer Neuregelungen war jedoch um ein Jahr auf Ende 2017 aufgeschoben worden, wodurch das jetzt beabsichtigte Moratorium ermöglicht wurde.
    Das Angebot für barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen muss angesichts der demografischen Entwicklung und der Verpflichtungen aus der UNBehindertenrechtskonvention kontinuierlich ausgebaut werden.
    Die in der Landesbauordnung verankerte Rollstuhl-Quote für Neubauten wäre nur ein erster, aber wichtiger Schritt, um dem
    Mangel an barrierefreiem und rollstuhlgerechtem Wohnraum, der auch älteren und pflegebedürftigen Menschen nützt, in absehbaren Zeiträumen abzuhelfen. Gerade Menschen die auf eine rollstuhlgerechte Wohnung angewiesen sind haben heute nicht die Möglichkeit, frei auszuwählen, wo und mit wem sie wohnen wollen, weil es an geeigneten Wohnungen fehlt.
    Ihre selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen Leben wird dadurch stark behindert. Die Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen wieder abzuschaffen würde daher in die völlig falsche Richtung weisen.

    Eine zukunftsfähige Wohnungsbaupolitik hat auch Aufgaben der Daseinsvorsorge wahrzunehmen und muss deshalb auch und gerade flächendeckend den Ausbau von barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen sicherstellen. Und genau das fordern wir von der Landesregierung ein!

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  • Gedenkstein an Theo Hespers enthüllt – Mönchengladbacher Widerstandskämpfer wurde am 74. Todestag geehrt

    Gedenkstein an Theo Hespers enthüllt –
    Mönchengladbacher Widerstandskämpfer wurde am 74. Todestag geehrt

    „Theo Hespers wurde vor 74 Jahren in Berlin-Plötzensee von den Nationalsozialisten ermordet. Er hatte sich bis 1940 im Widerstand gegen Hitler engagiert“. Mit diesen Worten begann Ferdinand Hoeren am Samstag vor der Theo-Hespers-Gesamtschule an der Dülkener Straße seine eindringliche Rede.
    Er dankte sich bei allen Beteiligten, die zur Verwirklichung des Gedenksteines beigetragen haben.

    Hoeren unternahm den Versuch an Stelle von Theo Hespers zu sprechen, würde er jetzt unter uns weilen: „Ich glaube er würde sagen, geht alle zur Wahl, gebt eure beiden Stimmen demokratischen Kandidatinnen und Kandidaten und deren Parteien. Aber gebt keine Stimme denjenigen, die menschenverachtende und grundgesetzwidrige Parolen verbreiten“.

     

    Die anschließenden Kampfliedbeiträge, z. B. “Mein Vater wird gesucht“, des Sohnes und des Enkels von Theo Hespers, Dietrich und Dirk Hespers waren geeignet, bei den vielen Zuhörern Gänsehaut zu erzeugen.

     

     

     

    Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sprach in seiner Ansprache über die würdige Stätte des Denkmals: „Das Denkmal, das wir heute enthüllen, steht an einem Ort der Jugend, des Lernens und der Zukunft. An dieser exponierten Stelle rückt es täglich in den Blick junger Menschen, die ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft noch finden müssen. Die Erinnerung an Theo Hespers kann dabei von Bedeutung sein. Sie kann und soll uns als Vorbild dienen.
    Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt sind leider nicht nur Schrecken der Vergangenheit. Sie finden sich in unserem Alltag wieder, in unserer Gesellschaft und unserem Miteinander. Sie machen auch nicht vor einem Schulhof und vor Klassenzimmern nicht Halt. Um diesen Gefahren der Demokratie entgegenzutreten bedarf es einer gehörigen Portion Zivilcourage und Zivilcourage kann man lernen, besonders in jungen Jahren. Ein gutes Vorbild kann diesen Lernprozess sicher positiv beeinflussen. Theo Hespers Enkelin schrieb über ihren Großvater, “er wollte leben woran er glaubte“. Theo Hespers gibt uns auch heute noch den Mut an den eigenen Glauben, die eigene Überzeugung, auch im Sinne der Nächstenliebe einzustehen. Wenn junge Menschen dies erkennen und beherzigen, können wir positiv in die Zukunft blicken“.

    Susanne Titz, Direktorin des Museum Abteiberg, versuchte, das Denkmal zu erklären: „ Der Begriff “vom Denken zum Gedenken“ ist sehr passend“.

    Zum Abschluss der Feier begrüßte Raphaela Hahn alle Anwesenden herzlich.
    Sie erzählte von den Problemen, vor der Entscheidung für Theo Hespers, dem Weg hinzu zu ihm. Sein Sohn hatte das Eis gebrochen, als er in der Schule von seinem Vater erzählte, ein kleiner Junge erzählte von seinen Erlebnissen mit dem Vater.

    Nach der Feier antwortete mir eine Schülerin auf meine entsprechende Frage: „ Zeitweise hatte ich starke Gänsehaut“.

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  • „Am Quartiersgedanken muß festgehalten werden“. – Barbara Gersmann appelliert an neue Landesregierung

    „Am Quartiersgedanken muß festgehalten werden“. –
    Barbara Gersmann appelliert an neue Landesregierung

    Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann (SPD)

    Die Quartiere des Bezirkes Süd, der Zusammenhalt der Bürger und auch die Offenheit der Gesellschaft für alle Lebensarten waren Themen, die Berzirksvorsteherin Barbara Gersmann (SPD) beim Jahresempfang des Bezirkes Süd am Samstag neben anderen ansprach.

    Ihre Rede war persönlich, auffordernd und emotional. Dabei war erkennbar, was ihr der Bezirk bedeutet. Die Details und die Nuancierungen waren deutlich.

    Selbstverständlich wurden auch Menschen (siehe Fotos) geehrt, die sich in besonderem Maße für den Bezirk, für Rheydt verdient gemacht haben. Die unaufgeregte Art der Ehrungen war wohltuend.

    Musikalisch untermalt wurde der Jahresempfang von den Gesangsbeiträgen des hervorragenden Rheydter Knabenchores und Mitgliedern der Rheydter Mädchenkurrende an der Hauptkirche unter der Leitung von Herrn Udo Witt.

     

     

    Diese Rheydter Bürger wurden durch Barbara Gersmann besonders geehrt:

    Markus Schnorrenberg – 1.Vorsitzender CSD
    Nadine John-Reuen – 2. Vorsitzende CSD
    Dieter Beines – Präsident der Großen Rheydter Prinzengarde

     

     

     

     

     

     

     

    Rolf Wateler – Bruderschaft Geistenbeck
    Beate Gothe – Deutscher Kinderschutzbund
    Karl-Heinz Pongs – Bürger und Heimatverein Heyden

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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  • „Politics & Chill“ – SPD Mönchengladbach Nord lädt zum Wahlkampf der anderen Art

    „Politics & Chill“ – SPD Mönchengladbach Nord lädt zum Wahlkampf der anderen Art

    Der Bundestagswahlkampf 2017 geht in die heiße Phase. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Wahlsonntag.
    Der SPD-Ortsverein Mönchengladbach Nord will die letzten Tage vor der Wahl nutzen, um die große Zahl von unentschlossenen Wählerinnen und Wählern zu erreichen und zu überzeugen.
    Bei einem Wahlkampf-Event der etwas anderen Art sollen Bürgerinnen und Bürger untereinander und mit lokalen Vertretern der SPD ins Gespräch kommen.

    „Viele Menschen haben keine Lust mehr auf klassische Politik-Formate wie lange Podiumsdiskussionen oder große Reden. Daher wollen wir einfach zu Gesprächen in lockerer Atmosphäre bei Bier und Häppchen einladen.
    Natürlich wird unsere Bundestagskandidatin Gülistan Yüksel selbst vor Ort sein und als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen.
    Neben angeregten Unterhaltungen wird es Live-Musik geben“, so Janann Safi, Vorsitzender der SPD Mönchengladbach Nord.

    Das Wahlkampf-Event „Politics & Chill“ findet statt:

    Datum: Freitag, 15. September 2017
    Beginn: ab 18:30 Uhr
    Ort: Café Van Dooren
    Schillerplatz/ Kaiserstraße 132, 41061 Mönchengladbach

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  • Zensur – oder wie CDU kritische Berichterstattung verhindert

    Zensur – oder wie CDU kritische Berichterstattung verhindert

    Noch 15 Tage bis zur Bundestagswahl – noch 15 Tage, um die Menschen zu überzeugen.
    Bei der Wahlkampf-Veranstaltung mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für Dr. Günter Krings (CDU) aus Mönchengladbach war kritische Presse nicht erwünscht.

    Zur Verhinderung von unerwünschter Berichterstattung gibt es probate Mittel. Eines davon nutzt die CDU Mönchengladbach äußerst gerne. Sie informiert ausschließlich Medien, die regelmäßig positiv über die CDU und/oder über etwaige Wahlkandidaten berichten.
    Krings Wahlkampfmanagement hat an dieser Stelle ganze Arbeit geleistet: MG-heute wurde zur Veranstaltung mit Minister Schäuble weder eingeladen noch über diesen Termin informiert.
    Da unterscheiden sich alle anderen Parteien in Mönchengladbach aüßerst wohltuend. Sie sind in der Lage, mit Kritik offen umzugehen.

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  • „Wir bedanken uns bei 11.497 Menschen für eine wunderbare Kampagne und großartige Unterstützung“

    „Wir bedanken uns bei 11.497 Menschen für eine wunderbare Kampagne und großartige Unterstützung“

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Borussias Präsident Rolf Königs wenden sich vor der Entscheidung des DFB zur EURO 2024 an alle Unterstützer.

    Am kommenden Freitag (15. September) wird der Deutsche Fußballbund bekanntgeben, mit welchen zehn Spielorten er sich für die Fußball-Europameisterschaft 2024 bewerben will.

    „Wie diese Entscheidung ausfallen wird, werden wir beizeiten erfahren. Was wir aber schon heute wissen, ist, dass wir eine makellose Bewerbung abgegeben haben. Und wir haben gezeigt, dass viele Freunde von nah und fern unsere Bewerbung unterstützen. Das war schon fast eine Bürgerbewegung. Dazu haben auch Sie mehr als nur ein wenig beigetragen. Egal wie die Sache ausgeht, auf den Erfahrungen aus dem Bewerbungsverfahren können wir aufbauen. Wir stehen zusammen, und wir bewegen die Dinge gemeinsam. Das werden wir auch in Zukunft tun – nicht nur für den Fußball. Wir bedanken uns für eine wunderbare Kampagne und für Ihre großartige Unterstützung!“ Mit diesen Worten richten sich Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und VFL-Präsident Rolf Königs nun persönlich und gemeinsam an alle Personen, welche in der Kampagne zur Bewerbung um die UEFA EURO 2024 ein deutliches Bekenntnis dafür abgegeben haben, die EURO 2024 nach Mönchengladbach zu holen. Die Stadt und Borussia Mönchengladbach hatten zur gemeinsamen Bewerbung unter dem Motto #UNSERTRAUM2024 neben einer Videokampagne auch ein Buch mit tausenden Unterschriften von Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürgern und Borussia-Fans auf den Weg gebracht. Im Einzelnen bedanken sich beide bei:

    11.497 Menschen, die sich mit ihrer persönlichen Unterschrift für unsere Bewerbung eingesetzt haben, sowie bei Wiel Aerts, Alina, Steffen Andritzke, Lothar Backes, fünfzehn Bambini der SpVG Odenkirchen, Matthias Bäumer, Ute Becker, Werner Beuschel, Marco Bogers, David Bongartz, Rainer Bonhof, Marcus Breuer, Rainer Brungs, Familie Buchholz, Cemre, Cenk, Paulo Cereda, Dr. Andreas Coenen, Kai Ebel, Wolfgang Eickes, Elena, Prof. Dr. Reinhold Ewald, Fanclub „Fohlen des Bundestags“, Lisa Feller, Lehrgangsteilnehmern der niederrheinischen Feuerwehren, Rebecca Gablé, Bertram Gaiser, Rolf Göttel, Michael Grosse, Thomas Grüters, Waldtraud Hamraths, Dunja Hayali, Dieter Hecking, Bernhardine Hettkamp, Michael Hever, Michael Heyer, Jupp Heynckes, Monika Hintsches, Michael Hollmann, der Initiative Gründerzeitviertel, Horst Imdahl, Dr. Thomas Jablonski, Jünter, Frank Kindervatter, Wolfgang Kleff, Torsten Knippertz, Christos Koutroulis, Christoph Kramer, Mickie Krause, Dr. Günter Krings, Dieter Kürten, Lothar Matthäus, Ken McKinney, Matthias Mellinghaus, Frank Meyer, David Molitor, sieben Mönchengladbacher Jungs, Dr. Ansgar Müller, Ingo Müller, Tam Pearce, Hans-Jürgen Petrauschke, Ümit Polat, Eckart Preen, den Mitgliedern des Rates der Stadt Mönchengladbach, Peter Robers, Mike Rütten, Tobias Schnabel, Schützenverein „Blaue Veilchen“, vier Skatern, Ulrich Smits, Yann Sommer, Jürgen Steinmetz, Miladin Subasic, David Suhari, 761 Theaterbesucherinnen und -besuchern, Susanne Titz, Christian van de Flierdt, Prof. Paulinho van Duck, Berti Vogts, Christian von Daniels, Ulrike von der Groeben, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Vivian Wang, Helmut Wallrafen, Schützenkönig Rolf Wateler mit seinem Hofstaat, Peter Weifels, Oscar Wendt, Herbert Wimmer, Hartmut Wnuck, Franz Wolf, Kaj Zimmer und nicht zuletzt bei den vielen Kolleginnen und Kollegen bei Borussia, in der Stadtverwaltung und bei den städtischen Tochtergesellschaften, die die Bewerbung und das Bewerbungsverfahren mit großem Einsatz zusätzlich zu ihrem „Alltagsgeschäft“ bewältigt haben.

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  • Neu am Alter Markt: mehr als nur Eis – Cold-Stone-Rolls

    Neu am Alter Markt: mehr als nur Eis – Cold-Stone-Rolls

    Am kommenden Samstag eröffnet am Alter Markt ein “Cold-Stone-Eisladen”.

    Jeder Kunde kann die Zutaten seines Bechers selbst auswählen.  Mit flinken Händen wird das persönliche Cold-Ston-Eis zubereitet.
    Daneben sind selbstverständlich auch “normale” Eisbecher nach Wunsch möglich.

     

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  • Preisträger der deutschen Sprache zu Gast im Rathaus Abtei

    Preisträger der deutschen Sprache zu Gast im Rathaus Abtei

    Seit mehr als 39 Jahren betreut das Math.-Nat. Gymnasium Preisträger der deutschen Sprache, die sich im Rahmen eines Prämienprogramms über den pädagogischen Austauschdienst (PAD) in Bonn für einen vierwöchigen Deutschlandaufenthalt (in Bonn, Berlin, München und Mönchengladbach) qualifiziert haben.

    Gestern begrüßte Bürgermeister Michael Schroeren die elf Schülerinnen und Schüler aus Aserbaidschan, Benin, Namibia, Thailand, Türkei und Tschechischen sowie ihre Gastgeber im Rahmen eines kleinen Empfangs im Rathaus Abtei.

    Die diesjährigen Preisträger sind:

    • Narmina Huseynova, Aserbaidschan
      Midinou Babadjijou, Benin
      Elfriede Goudalo, Benin
      Gabriel Hamalwa, Namibia
      Bertha Tobias, Namibia
      Phuwis Pisawong, Thailand
      Aksel Akmercan, Türkei
      Betül Cilesiz, Türkei
      Vendula Herzanova, Tschechien
      Anna Pekova, Tschechien
      Adriana Turkova, Tschechien
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  • Politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz

    Politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz

    Die öffentliche Kommunikation zwischen Bürgern, politischen Organisationen und Medien verändert sich. Onlinemedien, insbesondere soziale Medien, werden in der politischen Kommunikation immer wichtiger.
    Welche Rolle spielen soziale Medien im Bundestagswahlkampf 2017?
    Werden Social Bots, Falschnachrichten und Big Data-Analysen auch in deutschen Wahlkämpfen gezielt eingesetzt?
    Welche Akteure sind aktiv und wie werden Wählerinnen und Wähler dadurch beeinflusst?

    Die Veranstaltung geht diesen Fragen auf den Grund und unterstützt dabei, ein Verständnis für die digitalen Möglichkeiten der politischen Kommunikation zu gewinnen und Manipulationsversuche zu erkennen.

    “Smart Democracy” ist eine Veranstaltungsreihe des Deutschen Volkshochschule-Verbandes.
    Sie startet am 14. September, 18 bis 20 Uhr und besteht aus vier Veranstaltungen zu Digitalisierung und Gesellschaftspolitik, die im Herbst 2017 live über das Internet in Volkshochschulen in ganz Deutschland übertragen werden.

    Hier in Mönchengladbach werden die Übertragungen von einem fachkundigen Dozenten begleitet, der durch den Abend führt und die Diskussion vor Ort moderiert.

    Die Termine von “Smart Democracy”:

    14. September: Politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz
    10. Oktober: Digitalisierung und Demokratie – Risiko oder Chance?
    14. November: Hate Speech – Umgang mit Hasskommentaren im Netz
    20. November: Der bewertende/ bewertete Mensch – Zwischen Selbstoptimierung und Überwachung: Wie wollen wir leben?

    Ein Erfrischungsgetränk ist im Eintrittspreis inbegriffen.
    Mitglieder des Fördervereins zahlen nur den ermäßigten Eintritt (3 Euro).

    Entgelt: 7 Euro
    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Fußballer Raffael übergibt Santander Trikotsätze an Jugendvereine

    Fußballer Raffael übergibt Santander Trikotsätze an Jugendvereine

    Sonst spielt der gebürtige Brasilianer seine Gegner schwindelig, heute zauberte er stattdessen Kindern und Jugendlichen ein Lächeln ins Gesicht. Borussia Mönchengladbachs Profistürmer Raffael überreichte am Santander FohlenCampus gesponserte Trikotsätze an fünf Jugendvereine aus der Region.

    Die Spieler des SV Blau-Weiß Concordia Viersen, SV-Mönchengladbach 1910, B.V. Grün-Weiß Mönchengladbach, SV Viktoria Kleingladbach 1930 und des 1. FC Quadrath-Ichendorf konnten es kaum fassen, dass sich der südamerikanische Starkicker nach der Trainingseinheit eigens Zeit dafür nahm, die neuen Trikotsätze persönlich an sie auszuhändigen. Aber auch Raffael zeigte sich begeistert über die Freude der angehenden Nachwuchsspieler: „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Kinder Spaß am Fußball haben.“ Mit den neuen Trikots stünde einer erfolgreichen Saison wohl nichts mehr im Wege, führte der Stürmer der Fohlenelf fort.

    Beim abschließenden „Meet & Greet“ mit Raffael blieb noch Zeit für Autogramme und Fragen an den Langzeitstürmer der Borussia. Eine Trikotübergabe, die den anwesenden Kindern und Jugendlichen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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  • “Wir bringen die Stadt zum Blühen” am 10. September 2017

    “Wir bringen die Stadt zum Blühen” am 10. September 2017

    Unter dem Motto „Wir bringen die Stadt zum Blühen“ veranstaltet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) am 10. September einen Fahrrad-Marathon der besonderen Art.

    Hierbei werden die Teilnehmer mit blumengeschmückten Fahrrädern durch die Rheydter Innenstadt fahren und am Blumensonntag für gute Stimmung auf der Straße sorgen.

    Es gilt eine vorgegebene Strecke von mindestens 30 Runden (ab 15 Jahre) bzw. 15 Runden (ab 10 Jahre) zurück zu legen.

    Kostenlose Anmeldung am 10. September. ab 12.30 Uhr (bis spätestens 14.30) am ADFC-Stand,
    Rheydter Marktplatz in Höhe des Cafés Rossini.

    Der Rundkurs führt quer durch die Rheydter Innenstadt und hat eine Länge von ca. 700 Metern. Die Teilnehmer sollen möglichst mit einem blumengeschmückten Fahrrad antreten, denn nur wer mit einem geschmückten Fahrrad radelt, kommt in die Stichwahl und hat die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen.

    Alle anderen dürfen natürlich auch teilnehmen, nehmen dann jedoch nicht an der Preisverleihung teil.

    Als erster Preis winkt auch in diesem Jahr wieder ein von der NEW gesponsertes E-Bike. Ausserdem gibt es noch ein Trekking-Rad von Real und Einkaufsgutscheine von Karstadt zu gewinnen.

    Eine unabhängige Jury wählt ab 16:30 Uhr die Gewinner in der Kategorie „”Das schönste Blumen-Fahrrad”“, wobei Kunstblumen keine Chancen eingeräumt werden.

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  • Hochschule Niederrhein widerruft Genehmigung für Raumnutzung –AfD-Wahlkämpferin wollte Forderungskatalog erstellen

    Hochschule Niederrhein widerruft Genehmigung für Raumnutzung –
    AfD-Wahlkämpferin wollte Forderungskatalog erstellen

    Das Präsidium der Hochschule Niederrhein hat die Genehmigung der von Prof. Dr. Karin Kaiser beantragten Raumnutzung an der Hochschule Niederrhein für die Veranstaltung „Tod des Rechtsstaats – Gefahr für Freiheit und Demokratie“ widerrufen.
    Die Leitung der Hochschule Niederrhein hat am 18. August 2017 den Antrag von Frau Prof. Karin Kaiser auf Nutzung von Räumen zur Durchführung eines Forschungsvortrages mit dem Titel „Tod des Rechtsstaats – Analyse und Handlungsbedarf“ genehmigt. Karin Kaiser ist Professorin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und möchte als solche im Rahmen der Veranstaltung ihr Forschungsvorhaben „Der Wirtschaftsprüfer als Instrument zur Sicherung der Qualität der Rechtsprechung“ vorstellen. Frau Kaiser hat der Hochschulleitung gegenüber deutlich gemacht, dass ihr Forschungsvortrag in Mönchengladbach in keinem Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für die AfD in Schleswig-Holstein steht, für die sie für den Bundestag kandidiert.
    Die Hochschulleitung hat Frau Kaiser darauf hingewiesen, dass die Hochschule Niederrhein zu politischer Neutralität verpflichtet ist und daher parteipolitische Veranstaltungen nicht gestattet sind. Zitat aus dem Genehmigungsschreiben: „Weder bei der Durchführung der Veranstaltung noch durch die Gestaltung der Einladung darf der Eindruck entstehen, dass die Veranstaltung im Zusammenhang mit einer oder mehreren politischen Parteien steht.“
    Diese Voraussetzungen sind inzwischen nicht mehr gegeben. Frau Kaiser hat zum einen für ihre Veranstaltung einen anderen Titel gewählt („Tod des Rechtsstaats – Gefahr für Freiheit und Demokratie“). Sie hat außerdem zusammen mit ihrer Einladung der politischen Parteien Mönchengladbachs einen offenen Brief verfasst, der sich ebenfalls mit den vermeintlichen Mängeln unseres Rechtsstaates befasst, politische Forderungen aufstellt und nicht eindeutig von einer parteipolitischen Tätigkeit abzugrenzen ist.
    Schließlich hat Frau Kaiser in einer Mail an die Rheinische Post vom 5. September, die sie uns einen Tag später geschickt hat, selbst ein klares politisches Ziel der Veranstaltung benannt: Es soll ein Forderungskatalog erstellt werden, der in die Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl aufgenommen werden soll. Damit hat Frau Kaiser die parteipolitische Motivation der Veranstaltung bestätigt.
    Vor diesem Hintergrund haben wir die am 18. August erteilte Genehmigung auf Raumnutzung widerrufen.
    Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg: „Unsere Genehmigung des Antrags beruhte auf der Prämisse, die Freiheit von Forschung und Lehre zu schützen. Dies ist für uns kein Lippenbekenntnis sondern tägliche Praxis an unserer Hochschule. Selbstverständlich stellen wir Professorinnen und Professoren, auch wenn Sie Mitglieder politischer Parteien sind, Räume für öffentliche Vorträge zu ihren Forschungsvorhaben zur Verfügung.
    Wie sich jetzt herausstellt, lagen uns bei Antragstellung nicht alle Informationen vor. Frau Kaiser hat zuletzt selbst erklärt, dass ihre Veranstaltung das Ziel verfolgt, einen politischen Forderungskatalog zu erstellen. Damit sehen wir unsere politische Neutralität, auf die wir gerade in Wahlkampfzeiten besonders achten müssen, gefährdet und ziehen die Genehmigung für die Raumnutzung zurück. Eine Hochschule darf nicht zu parteipolitischen Zwecken missbraucht werden.“

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  • Merkels Wahlgeschenk an die Wirtschaft zu Lasten der Steuerzahler

    Merkels Wahlgeschenk an die Wirtschaft zu Lasten der Steuerzahler

    Welch glückliche Kanzlerin, niemand fordert wirkliche Konsequenz von ihr.
    Sie darf nach Beliebigkeit mit den Chefs der Autokonzerne „reden“, mal höflich anfragen, ob nicht Bereitschaft zur Kostenbeteiligung seitens der des Betruges Überführten bestehe.

    Gerade jetzt, da Merkel das Geld der Steuerzahler mit der Gießkanneausschüttet, eine halbe Milliarde Euro zur Vermeidung von Dieselfahrverboten ist kein Pappenstil,  scheint unser Finanzminister nicht zu existieren. Er hat seine schwarze Null trotzdem erreicht? Plötzlich ist alles machbar, der Autolobby, der wir ja nach CDU-Lesart unseren Wohlstand zu verdanken haben, wird´s gegeben. Ist unser Wohlstand somit auf (Teil-) Betrug gegründet?

    Mir wurde in meiner Jugend immer wieder seitens Politik erklärt, der Wiederraufbau basiere auf dem Fleiß der Menschen. Dieser Begründung folge ich dann doch viel lieber, sie ist glaubhaft.

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  • Helmut-Freuen-Ring erinnert an langjährigen Mönchengladbacher Oberstadtdirektor

    Helmut-Freuen-Ring erinnert an langjährigen Mönchengladbacher Oberstadtdirektor

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Helmut Freuen (*1932 in Rheydt) galt nicht nur als einer der dienstältesten Verwaltungschefs des Landes – er war auch der jüngste einer Großstadt, als er 1968 im Alter von nur 35 Jahren an die Spitze der Rheydter Verwaltung gewählt wurde. Nach der Städtefusion von 1975 wurde der gelernte Jurist, der seine ersten beruflichen Schritte bei der Deutschen Bank, beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Bonn und als Leiter des Rechtsamtes der Stadt Rheydt machte, zum ersten Oberstadtdirektor der neugebildeten Stadt Mönchengladbach. Dies blieb er bis 1994. Im November 2008 starb Helmut Freuen im Alter von 76 Jahren.

    Gestern hat seine Witwe Anneliese Freuen gemeinsam mit Barbara Gersmann, Bezirksvorsteherin der Stadtbezirks Süd, ein Straßenschild zu Ehren des langjährigen Verwaltungschefs enthüllt.

    Begleitet wurde die kleine Feier von Vertretern der Rheydter Kommunalpolitik sowie Helmut und Anneliese Freuens Kindern Monika Heuser und Christian Freuen. Der Rat der Stadt hatte 2016 beschlossen, die neue Erschließungsstraße an der Heinrich-Pesch-Straße nach Helmut Freuen zu benennen.

    Schon zu Lebzeiten war Helmut Freuen für seine Verdienste um die Entwicklung der Stadt Mönchengladbach und den Auf- und Ausbau guter Beziehungen zu den Niederlanden und Großbritannien mehrfach ausgezeichnet worden: 1987 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande, 1992 wurde er im Namen der Königin der Niederlande zum „Offizier in de Orde van oranje Nassau“ ernannt. Im Mai 1995 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen, und in Anerkennung seiner Verdienste um die Förderung der deutsch-britischen Beziehungen ernannte ihn Königin Elisabeth II. 1994 zum „Commander“ des Ordens „The Most Excellent Order of the British Empire“.

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  • @buchaktiv | Bibliothek der  Mönchengladbacher

    @buchaktiv | Bibliothek der Mönchengladbacher

    Seit Samstag läuft die Anti-Leerstandaktion Schauzeit Rheydt. In dem Rahmen präsentieren 19 Mönchengladbacher Autoren ihre Bücher im Ladenlokal @buchaktiv in der Ringpassage zum Parkhaus gegenüber der Hauptstraße. Eine Idee und Initiative von Thomas Diehl. Die Lesestube der Bibliothek der Mönchengladbacher ist noch bis Ende September geöffnet.
    In gemütlicher Atmosphäre sind immerhin 38 Bücher ausgelegt und können angelesen werden. Auch die Autoren selbst sind immer wieder im Ladenlokal und freuen sich auf interessante Gespräche mit Besuchern.

    Am anstehenden Blumensonntag (10.09.2017) finden ab 13 Uhr in schneller Folge Kurzlesungen statt.
    Alle Infos, die teilnehmenden Autoren auch auf der Website www.buchaktiv.com.

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  • Missbraucht Frau Prof. Dr. Karin Kaiser die Hochschule zu Wahlkampfzwecken?

    Missbraucht Frau Prof. Dr. Karin Kaiser die Hochschule zu Wahlkampfzwecken?

    Die Mönchengladbacher SPD hat erhebliche Bedenken wegen einer Einladung, die von der Hochschullehrerin Prof. Dr. Karin Kaiser versandt wurde.

    Frau Kaiser, die nicht nur an der Hochschule Niederrhein tätig ist, sondern auch für die AfD in Schleswig-Holstein kandidiert, hat zu einer Veranstaltung in die Räume der Hochschule Niederrhein eingeladen. Dort will sie einen Vortrag mit dem Titel „Tod des Rechtstaats – Gefahr für Freiheit und Demokratie“ halten, der angeblich überparteilich sein soll.

    Nach Ansicht von Frau Kaiser, die auch einen offenen Brief zu diesem Thema verfasst hat, sei die Gewaltenteilung in Deutschland nicht gegeben, weil Richter nach ihrer Auffassung abhängig seien von Exekutive und Legislative.
    Ein passendes Video zum Thema gibt es hier.

    Der SPD Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges, der in der vergangenen Wahlperiode SPD-Sprecher in der Verfassungskommission des Landtags NRW war, hält das für einen ungeheuerlichen Vorwurf: „Wer die Unabhängigkeit der Gerichte auf so plumpe Art und Weise in Frage zu stellen versucht, ignoriert die Vorgaben des Grundgesetzes und der Landesverfassungen. Insoweit muss sich die Veranstalterin nach ihrer Haltung zu unserer verfassungsmäßigen Ordnung fragen lassen. Zahlreiche Entscheidungen der Verfassungsgerichte und der Obergerichte zeigen deutlich die Unabhängigkeit der Justiz.“

    Die Vorsitzende der Sozialdemokraten in Mönchengladbach, Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, distanziert sich ebenfalls deutlich.
    Yüksel hält es zwar grundsätzlich für richtig, politische Diskussionen zu führen. Allerdings findet sie es bedenklich, dass die Räume der Hochschule Niederrhein für eine politische Veranstaltung durch die persönliche Einladung einer AfD-Kandidatin in ihrer Rolle als Dozentin genutzt werden: „Es drängt sich der Verdacht auf, dass weniger wissenschaftliches Interesse, sondern eher rechtspopulistische Politik im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen soll.”

    Auch der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Felix Heinrichs findet es schwierig, dass in die Hochschule eingeladen wird. „Aus gutem Grund sind alle öffentlichen Einrichtungen in Wahlkampfzeiten zur Neutralität verpflichtet. Niemand kann einer Hochschullehrerin ihr Engagement für die rechtspopulistische AfD untersagen. Aber es liegt auf der Hand, dass dieses Engagement nicht in der Hochschule betrieben werden darf. Die Betonung der Überparteilichkeit der Veranstaltung ist angesichts der Thesen der Einladerin zumindest fragwürdig. Wir sind in Mönchengladbach stolz auf unser gutes Verhältnis zur Hochschule Niederrhein, das sicher durch die Aktivitäten einer einzelnen Professorin nicht belastet wird.”

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  • Mahn- und Ehrenmal für die Opfer der NS-Justiz

    Mahn- und Ehrenmal für die Opfer der NS-Justiz

    Zur Erinnerung an die Opfer der NS-Militärjustiz überreichte die Stiftung Heinz Döhmen jetzt ein Mahn- und Ehrenmal an die Stadt Mönchengladbach.
    Das Mahnmal wurde östlich der Totenhalle in der Nähe der Zwangsarbeitergräber errichtet.

    „Die große inhaltliche Klammer zwischen beiden Gedenkstätten bildet die menschenverachtende Gesinnung von Nationalsozialisten. Sich dem damaligen Unrechtsregime wie auch heutigen rechten Tendenzen entgegenzustellen, dafür stehen wir hier alle und bilden eine breite politische, gesellschaftliche Union“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in einer festlichen Veranstaltung bei der Übergabe des Mahn- und Ehrenmals an die Öffentlichkeit.

    „Die Schenkung ist den Opfern der NS-Militärjustiz gewidmet, vor allem den Soldaten, welche die Waffen niederlegten, weil sie diesen Krieg mit ihrem Gewissen nocht vereinbaren konnten und wollten, aber auch den zivilen Frauen und Männern, die damals ihr Leben riskierten, um so genannte ‚Wehrkraftzersetzer‘ und ‚Fahnenflüchtige‘ zu schützen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners weiter, der Heinz Döhmen für die Schenkung dankte. „Ich kann mir vorstellen, dass auch Schulen diesen Ort aufsuchen und dass die jungen Menschen auf Spurensuche gehen, sich mit dieser Opfergruppe intensiver beschäftigen und der Frage nachgehen, was das für unsere Gegenwart und Zukunft bedeutet“, führte er weiter aus.

    Die Skulptur, die Professor Heinz Döhmen aus Viersen der Stadt Mönchengladbach übergab, ist nach einem Entwurf des Künstlers Georg Ettl angefertigt worden und zeigt in luftiger Höhe ein Stahlpferd und am Boden einen Steinhaufen sowie eine Platte mit einem Zitat von Bertolt Brecht aus der „Deutschen Kriegsfibel“. Georg Ettl, geboren 1940 in einem kleinen bayerischen Dorf namens Nittenau, mit 19 Jahren ausgewandert nach Amerika, kam 1973 zurück nach Deutschland. Mit Frau und Tochter zog er nach Viersen, wo er am 3. November 2014 verstarb.

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