Autor: Silvia Erbrath

  • Ehrenamt Vogelrettung: Ein Küken braucht Hilfe

    Ehrenamt Vogelrettung: Ein Küken braucht Hilfe

    Es ist schon spät am Abend als wir in die Straße einbiegen um den kleinen Schreihals abzugeben.

    Ein Spatzenküken ist aus seinem Nest gefallen und in einem Blumenkasten etwa 9 Meter tiefer gelandet. Dort schrie es nun aus Leibeskräften um sein Leben. Hunger, Durst und Kälte drohten es zu töten.
    Die Vogelrettung Mönchengladbach e.V. reagierte zu später Stunde auf unsere Bitte, den kleinen Spatz noch in erfahrene Obhut geben zu dürfen. Mit einem Einweghandschuh, zur Wärmeflasche umfunktioniert, in einem kleinen Karton hat er diese Reise gut überstanden. Eine Woche später hat er schon deutlich mehr Federn als auf dem obigen Bild. Bald darf er in die Freiheit entlassen werden.
    Es sind nur wenige Privatpersonen, die dieses Ehrenamt in ihrer Freizeit ausüben. Neben Beruf und Familie müssen die Küken mindestens alle zwei Stunden gefüttert werden, viele sogar öfter. Und das von 6 bis 22 Uhr. Es kostet Schlaf, Geld und Nerven. Manche Eltern können nachempfinden, wieviel Kraft das kostet.

    Wie wertvoll diese Arbeit ist, zeigen die Warnungen der Wissenschaftler und Naturschutzverbände, die immer wieder beklagen wie schlecht es um unsere Natur steht. Ornithologen beklagen seit langem den Rückgang der Vogelpopulationen weltweit und auch hier in Mönchengladbach.
    Lebensräume werden immer mehr zerstört. Hecken werden, trotz Verbots, zu spät im Jahr geschnitten und sogar ganze Nester mit Küken werden bei der Wildvogelrettung abgegeben. Der verbildetet Schönheitswahn unserer Gesellschaft hat es geschafft, aus intakten Ökosystemen Rasenwüsten mit Hecken oder Plastikzäunen zu schaffen, die nur noch minimalistisch anderes Leben zulassen. Einheimische Wildblumen im Garten blühen zu lassen und den Rasen vernünftigerweise nicht jede Woche zu mähen halten nur wenige aus, unter den verächtlichen Blicken der Nachbarn.

    Die Wildvogelrettung empfiehlt daher eine ganzjährige Fütterung, um eine geringe Chance zu haben, den Bestand nicht weiter zu dezimieren. Dies ist jedoch nur ein schlechter Ersatz für natürliche Nahrungsquellen und Lebensräume. In den modernen Gärten, die eher erweiterte Wohnzimmer sind, verhungern die Tiere.
    Eine weitere Bedrohung stellen freilaufende Katzen dar. Selbst wenn sie die kleinen Küken nur aus dem Nest räubern und im Maul festhalten, haben die Küken keine Überlebenschance mehr.
    Nach Schätzungen des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) werden jährlich 200 Millionen Vögel von Katzen getötet.
    Hier stellt sich wieder einmal die Frage: Was ist uns die Natur und ihre Bewohner wert?
    Eine Spende auf das Konto der Wildvogelrettung Mönchengladbach e.V. wäre ein Anfang, um ein wertvolles Ehrenamt zu unterstützen. 
    Informationen zur Hilfe und die Kontonummer finden Sie auf der Seite der www.wildvogelrettung.de.

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  • Tag des offenen Gartens bei Kleo Monforts

    Tag des offenen Gartens bei Kleo Monforts

    Nach dem verregneten letzten Jahr laden Kleo Montforts und sein Team wieder zu einem Wochenende in den Garten in 41844 Wegberg, Bischhofshütte 27 ein.

    Am Samstag, 03.08. und Sonntag, 04.08.2024 kann man von 10.00 bis 18.00 Uhr durch den Garten schlendern.
    In familiärer und entspannter Atmosphäre gibt es neben den bekannten Baumfarnen viele Pflanzen und Accessoires für Garten und Haus zu kaufen.
    Bei Kaffee und Kuchen können Sie fachsimpeln. Wertvolle Tipps vom Profi gibt es wie immer gratis. Es ist eine seltene Gelegenheit, die schönen Dinge der Natur in diesem schattigen, bunten Garten zu genießen. Sie sind herzlich willkommen.

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  • Tierisch – tierisch, Jonny sucht ein paar Damen

    Tierisch – tierisch, Jonny sucht ein paar Damen

    Das Kaninchen Jonny ist mit seinen vier Jahren ein junger Hüpfer.

    Er wird ungefähr zehn Jahre alt.  Jonny möchte nicht alleine sein. Ein zweites Tier wäre das Mindeste.
    Ein paar Damen wären eine nette Gesellschaft. Da er kastriert ist, besteht keine Gefahr, dass er sich ungewollt fortpflanzt.
    Wie viele andere braucht er ein Zuhause mit möglichst viel Platz. Ein Garten mit einem nach allen Seiten gut gesicherten Auslauf von mindestens 6 m² ist das Minimum. Eine Höhle, die Kaninchen gerne selbst graben, sollte keine Hintertür zum ungewollten Ausgang sein.
    Zu den Annehmlichkeiten eines Kaninchenlebens gehören ein trockener Unterschlupf, Beschäftigungsmöglichkeiten und täglich frisches Wasser. Das Futter sollte hauptsächlich aus Heu, frischen Kräutern und Gemüse bestehen.

    Kaninchen Peter Pan.
    Foto: Silvia Erbrath

    Ganz in der Nähe wohnt Peter Pan.

    Bei diesem kuscheligen grauen Widder-Angoraböckchen kann man an den Kaubewegungen erkennen, wo hinten und vorne ist. Trotz ihres niedlichen Aussehens sind die Sensibelchen keine Kuscheltiere. Sie lassen sich nicht gerne auf den Arm nehmen.

    Mehr Informationen über Kaninchen gibt es auf der PETA-Homepage: www.peta.de/themen/kaninchenhaltung/.

    Das Tierheim gibt wie immer gerne weitere Auskünfte über seine Bewohner.

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  • Bürgermeister Hajo Siemes tritt nicht mehr an.

    Bürgermeister Hajo Siemes tritt nicht mehr an.

    Der dienstälteste Politiker der Grünen, Bürgermeister HAJO Siemes, wird bei den nächsten Kommunalwahlen nicht mehr kandidieren und geht nach über 40 Jahren aktiver Tätigkeit in den Ruhestand.

    Mit seinem Einsatz für die Bäume in der Stadt hat er sich einen Namen gemacht. „Gerade in diesen Zeiten lohnt es sich, um jeden Baum zu kämpfen.“ Das war und ist sein Credo und somit heute wichtiger denn je. Das Baurecht steht längst nicht mehr über dem Umweltschutz.

    Bis dahin war es ein langer Weg. Hajo Siemes betont, dass er versucht, viele Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig Natur in der Stadt ist. Unermüdlich kämpft er dafür, dass dies ins Bewusstsein der Menschen rückt. Nach und nach scheint diese Einsicht bei Verwaltung, Politik und auch vielen Bürgern Früchte zu tragen. Erstmals wurden im vergangenen Jahr in der Stadt mehr Bäume gepflanzt als gefällt. Viele geplante Fällungen wurden auf seine Initiative hin noch einmal von unabhängigen Gutachtern auf ihre Notwendigkeit hin überprüft. Einige Fällungen konnten dadurch verhindert werden. Ein weiterer Triumph ist, dass ein zur Fällung vorgesehener Baum nun im Rahmen eines Bauvorhabens mit Schutzplanken gesichert wird, um ihn zu erhalten und in das Neubauprojekt zu integrieren. Das sollte die Zukunft sein. 
    Schon vor Jahren hat er mit Unterstützung seiner Parteifreunde auf den Kamphausener Höhen selbst mit Hand angelegt und eine neue Obstwiese mit 90 Bäumen gepflanzt.

    Darüber hinaus hat Bürgermeister Hajo Siemes bei den städtischen Haushaltsberatungen im Stadtrat dafür gekämpft und sich eingesetzt, dass die „mags“ mehr Geld für städtisches Grün und für Baumpflanzungen erhält. Dadurch konnte die mags die schönen und für die Artenvielfalt wichtigen Blühstreifen in der Stadt etablieren. Neben mehr Baumpflanzungen, erhalten außerdem immer mehr ältere Stadtbäume die überlebensnotwendigen Baumscheibenerweiterungen.
    Eine weitere Änderung ist, dass bestehende Grünflächen nur noch zweimal im Jahr gemäht werden. (Wenn möglich erst nach Mai.) Damit Insekten die Möglichkeit haben, sich zu vermehren.

    Das Highlight seiner Amtszeit als Bürgermeister ist der im letzten Jahr eröffnete “Essbare Wald”.
    Dieser ist auf seine Initiative hin gemeinsam mit dem „Deutschen Allergie – und Asthmabund“ entstanden. (MG-Heute berichtete) Diese Streuobstwiese ist sicherlich die Krönung seiner Amtszeit. Der Essbare Wald ist ein wichtiger Beitrag und ein Meisterstück für die Umweltbildung und das Stadtklima. Neben dem Erhalt der Artenvielfalt dient der Essbare Wald gleichzeitig dazu, uns Städtern die Natur wieder näher zu bringen.

    Jetzt wirbt Hajo Siemes dafür, sich besonders für Umweltanliegen, für stätisches Grün, für Wald und Bäume in der Stadt zu engagieren. Die politische Arbeit in der Stadt ist überwiegend ehrenamtlich. Als Rentner habe er in den letzten Jahren besonders viel Zeit in diese Tätigkeiten investieren können. Deshalb wirbt er dafür, dass sich jetzt viele engagieren und so die Aufgaben verteilt werden können. Jeder kann sich einbringen. Das ist ihm wichtig. Es spielt keine Rolle, welche Vorbildung man hat. Wichtig ist, dass man mit Herzblut dabei ist. Für eine Stadt und ihre Menschen.
    Diese Zukunft zu gestalten hat viele Aufgaben. Der Umbau der Gesellschaft wird viele demokratische Diskussionen mit sich bringen. „Man kann alles werden und vieles erreiche, wenn man mit Herz und Engagement bei der Sache ist“, auch das gibt Hajo Siemes mit auf den Weg. Sein Weg wird ein anderer sein.
    Wir wünschen Hajo Siemes viel Kraft und einen schönen Lebensabend, den er sich redlich verdient hat. Danke HAJO.

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  • Tierisch – tierisch, Sharick der Schöne

    Tierisch – tierisch, Sharick der Schöne

    Hier präsentiert sich ein Adonis der Sonderklasse.

    Sharick ist ein Altdeutscher Schäferhund und ein einmalig schöner junger Kerl. Gut, dass er das nicht weiß. Er genießt die Fellpflege, die man ihm angedeihen  lässt. Das sollte als Starallüren reichen. Aber leider nein.
    Sharick ist ein Rohdiamant mit Potenzial. In kurzer Zeit hat er schon viel gelernt. Er beherrscht die  Grundkommandos. Voller Erwartung schaut er aus seinen funkelnden Augen, wenn man sich mit ihm beschäftigt. 
    Doch es gibt noch viel zu tun. Sharik braucht jemanden, der ihm sagt, wo es lang geht, was zu tun und zu lassen ist. Sein Sozialverhalten ist verbesserungswürdig. Mit anderen Hunden tut er sich schwer. Ihm fehlt einfach die Erfahrung. Begegnungen sind noch etwas holprig und müssen erlernt und trainiert werden. Mit Geduld und Durchsetzungsvermögen kann man aus dem unerfahrenen jungen Racker einen guten Kameraden machen.

    Sharick wurde im März 2022 geboren und ist seit September 2023 im Tierheim. Am besten ist er in einem Erwachsenen Haushalt aufgehoben.
    Bei allen Hunden dieser Größe ist eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung Voraussetzung.
    Weitere Informationen über Sharik und viele andere Hunde finden Sie auf der Website des Tierheims Mönchengladbach.

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  • Der Biber in der Bungt

    Der Biber in der Bungt

    Er ist wieder da. Oder war er nie weg?

    Er ist ein hartnäckiger Bursche. Der Biber, dessen Lebensraum mit brachialer Gewalt zerstört wurde, baut sich in der Bungt ein neues Zuhause. Zum Ärger der Anwohner hat er seinen Damm wieder aufgebaut. Das ging ganz einfach, ein Bagger schob sein Baumaterial beiseite. Er musste nicht einmal neue Bäume fällen. Er hat das Material einfach wiederverwertet. Da kann so mancher Bauherr noch was lernen.

    Dass der Biber gewaltsam vertrieben worden war, konnte man an den tiefen Spuren des Räumfahrzeugs erkennen. 
    Für die Verantwortlichen schien dies die einfachste Lösung für ein geschütztes Tier zu sein.
    Hier stellt sich die Frage: Wie viel Natur wollen und können wir zulassen? Der Biber hat wie der Mensch das Bedürfnis sich fortzupflanzen und braucht Platz. Leider muss man sagen, dass er der bessere und nachhaltigere Baumeister ist. Die Landschaften, die er schafft, zerstören im ersten Moment die vorhandenen Wald- oder auch Wiesenflächen. Viele Bäume sterben ab. Am Volksbad kann man das sehr gut sehen. Andererseits schafft der Biber natürliche Überflutungsflächen, die bei Starkregen als Ausweichflächen für zu viel Wasser dienen.
    Müssen diese Flächen vom Menschen künstlich angelegt werden, kostet das viel Geld.
    Vom Niersverband finanzierte Maßnahmen sind rund um den Bresgespark zu sehen. Hier wurden die Flussbegradigungen früherer Jahre aufwendig rückgängig gemacht. Überschwemmungsflächen wurden wiederhergestellt. Das macht der Biber kostenlos. Das gesparte Geld könnte für den Schutz der Häuser der Anwohner verwendet werden.
    Andere Länder und auch Fachleute bei uns haben hier schon viele individuelle Lösungen gefunden. 
    Die primitive Zerstörung eines Lebensraumes des geschützten Tieres ist hier nicht nachhaltig.

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  • Tierisch – tierisch – Peach & Luigi

    Tierisch – tierisch – Peach & Luigi

    Die Katzenmama Peach lässt ihren kleinen Luigi nicht aus den Augen.

    Er ist der Letzte von drei Kitten, der ihr noch geblieben ist.
    Da wird die Katze auch mal zum Tiger, wenn Peach meint, ihren Jüngling vor Artgenossen beschützen zu müssen. Der kleine Kerl hängt auch sehr an ihr. Er spielt und tollt durch seine kleine Welt. Er ist ein ausgesprochen niedliches Kerlchen, daher kann man die Mama gut verstehen.

    Luigi ist ein Scottish Fold-Kater. Diese Qualzuchten sind in Deutschland verboten.
    Eine OCD-Erkrankung kann bei bis zu 30 % der Tiere schmerzhafte Folgen hervorrufen.
    Heutige Ergebnisse der Zucht sind die herabhängenden Ohren. Diese müssen am besten täglich vorsichtig gesäubert werden. Typisch ist ebenfalls eine Wirbelsäulenerkrankung, die im Laufe der Jahre schmerzhaft werden kann.
    Peach ist bereits kastriert. Luigi muss aus erklärten Gründen, sobald er alt genug ist, folgen. Diese Kosten würde der Tierschutz übernehmen.

    Die Minifamilie möchte zusammen ein Zuhause finden.

    Zu finden sind die Beiden im Tierschutz Mönchengladbach, Hülserkamp 74; 41065 Mönchengladbach;
    Tel. 02161-602214

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  • Tierisch, tierisch – Hier kommt Mars

    Tierisch, tierisch – Hier kommt Mars

    Ausgesprochen aufmerksam erwartet Mars sein nächstes Kommando.
    Er will gefallen und beherrscht alle Grundkommandos aus dem Effeff. Etwas hektisch versucht er alles richtig zu machen.
    Eine gute weitere Ausbildung wäre für den lernwilligen Mars mit Gewissheit das Richtige. Die Aufregung, dass man sich mit ihm beschäftigt, zeigt er deutlich. Gerne hätte er mehr davon.
    Es steckt viel Potential in dem vier Jahre jungen Hund. Zwei Jahre seines jungen Lebens hat er im Tierheim verbracht.  Aus einer Beschlagnahmung wurde der junge Hund nun freigegeben und darf endlich ein zu Hause finden.

    Hier kann man mit ihm eine großartige Zukunft gestalten. Vielleicht möchten Sie ein erstes Kennenlernen vereinbaren und gegebenenfalls mit Mars eine Proberunde spazieren gehen?

    Hierzu wenden Sie sich bitte an den Tierschutz Mönchengladbach e.V. Hülserkamp 74;
    41065 Mönchengladbach; Tel. 02161-602214

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  • Herzlichen Glückwunsch zum Neuanfang vor einem Jahr

    Herzlichen Glückwunsch zum Neuanfang vor einem Jahr

    Eine verstaubte Perle im Stadtkern von Mönchengladbach hat sich schick gemacht und ist heute Treffpunkt für Studenten, Familien und Bücherwürmer und vielseitig Interessierte.

    Mit reihenweisen Veranstaltungen lockt die Zentralbibliothek neue Interessenten in das sanierte Gebäude.
    Büchervorstellungen und Lesungen für große und kleine Leute sind Standartprogramm.
    Doch die Bücherei ist noch viel mehr. Die neu ins Leben gerufene Saatenbank ist genauso ein Erfolg wie das Food Sharing Programm.
    Veranstaltungen zu Bürgerbeteiligungen werden hier angeboten. Ob sie ein Lastenrad ausleihen möchten, oder an einen Workshop mit Schülern oder anderen Gruppen initiieren möchten. Selber machen, erfahren und austauschen ist hier gewünscht und wird auch praktiziert.
    Vorträge mit Tipps zur Vorgartengestaltung bis hin zu Gesundheitsthemen sind hier schon durchgeführt worden und trafen auf großes Interesse. Weitere Veranstaltungen sind geplant.
    Studenten nutzen gerne die Räume um gemeinschaftlich oder alleine zu lernen.
    Eine Tasse Kaffee im neuen Garten mit einem guten Buch bei frischer Luft ist zu Hause nicht jedem Stadtbewohner gegönnt. Hier kann man durchatmen und sich ein Stückchen Ruhe gönnen.

    Man kann nur staunen, was aus „dem alten Kasten“ geworden ist. Viele Möglichkeiten bieten sich seit der Sanierung. Die offenherzige Leiterin der Bibliothek, Frau Brigitte Behrendt lädt Sie ein, jeden ersten Mittwoch oder Samstag zu einer Führung durch das Gebäude mit seinen vielfältigen Möglichkeiten. Ihr kreatives Engagement ist ansteckend und so hofft man noch viele Bürger und auch Initiativen in diesem Hause mit ihrem Team begrüßen zu können.

    Übrigens liegt der Jahresbeitrag für die Bücherei gerade einmal bei 16 Euro. Eine Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für den Besuch der Bibliothek oder die verschiedenen Veranstaltungen.

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  • Tierisch – tierisch – Cora & Luna

    Tierisch – tierisch – Cora & Luna

    Wenn Sie sich zutrauen, zwei waschechte Kraftpakete zu führen, sind sie herzlich willkommen die beiden Malinois kennen zu lernen. Wenn Sie eine entsprechende Ausbildung nachweisen und Erfahrungen mit großen Hunden vorweisen können, werden die beiden unzertrennlichen Hündinnen sich gut in ihre Familie mit nur Erwachsenen integrieren.

    Malinois sind gelehrige Hunde und von daher in Bereichen der Polizei und im Schutzdienst verlässliche Partner. Als Wachhunde sind sie Spitze. Ihre Territorien verteidigen sie. Darauf können Sie sich verlassen. Das diese beiden sehr menschenbezogen und verschmust sind, sieht man ihnen auf den ersten Blick nicht an.

    Cora & Luna; Foto: Jasmin Pulver

    Luna ist 2011 geboren und daher im Rentenalter. Das nimmt ihr aber nichts von ihrer Agilität. Mit ihrer Gesundheit steht es leider nicht zum Besten. Auf Grund ihres Alters wurde entschieden, weitere Mamma Tumore in der Milchleiste nicht mehr zu operieren.

    Cora ist 2014 geboren. Genau wie Luna ist sie sehr agile und rauft auch gerne mal mit ihr. Das gehört bei den Beiden dazu. Gut sozialisierte Hunde wissen genau wann Schluss ist.

    Ein ebenerdiges zu Hause mit einem gesicherten Garten wäre wünschenswert.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage https://www.tierschutz-moenchengladbach.de/vermittlung/hunde/detail/cora-and-luna Tierschutz Mönchengladbach e. V., Hülserkamp 74; 41065 MG Tel. 02161-60214

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  • Tierisch – tierisch – Ronny der Wächter im Turm

    Tierisch – tierisch – Ronny der Wächter im Turm

    Hoch oben im Turm wacht der Kater Ronny.

    Sein rotes Fell und die markanten Augen lassen einen Wächter der Ritterrunde erahnen.
    Sehr aufmerksam betrachtet er alles, was ihm zu nahe kommt mit Argwohn und ist auch bereit sich zu verteidigen. Wer die Fehde mit ihm aufnehmen will, ist herzlich willkkommen.
    Es wird einige Zeit dauern, sein Vertrauen zu gewinnen. Aber es lohnt sich.
    Hinter dem ach so harten Kerl steckt eine verletzte Seele. Wer diese Herausforderung annehmen möchte und Ronnys Vertrauen gewinnt, kann im Katzenzimmer des Tierheimes Kontakt mit ihm aufnehmen.

    Für Fragen und weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den:
    Tierschutz Mönchengladbach e. V.,
    Hülserkamp 74
    41065 MG
    Tel. 02161-60214

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  • Reviergespräche – für einen nachhaltigen Wandel

    Reviergespräche – für einen nachhaltigen Wandel

    Am Samstag, den 08.06.2024 fand in der Zentralbibliothek ein Bar-Camp für Akteure im Rheinischen Revier statt.

    Auf Einladung der Verbraucherzentrale sind Vertreter von kommunalen Verwaltungen, Bürgerinitiativen und Vereinen unterschiedlichster Richtungen zusammengekommen um sich auszutauschen und zu vernetzen.  Aus z. B. Brühl, Erkelenz, Wegberg, Weilers-Wist, Korschenbroich haben sich Interessierte aufgemacht. Die Stadt Mönchengladbach konnte dieses Mal nicht teilnehmen.
    Dafür haben sich die örtlichen Vereine hier eingebracht. Hierzu gehörten z. B. Transition Town, der Ernährungsrat und das Repair-Cafe‘.

    In den verschiedenen Gruppen wurden Möglichkeiten der Vernetzung und Kommunikation zwischen den Verwaltungen, Bürgern und Initiativen diskutiert und vorgeschlagen. 
    Es wurden Lösungen zu Kommunalen Themen gesucht und teils gefunden. Ein reger Austausch kreativster Ideen und Erfahrungen hat stattgefunden.
    Ziel ist es, Wege zu finden, die von den Vereinten Nationen aufgestellten siebzehn Nachhaltigkeitsziele mit den bürgerschaftlichen Initiativen und auch den Verwaltungen zu erreichen. Zukunftsweisend sollen diese gestärkt werden, um die Bürger mitzunehmen auf einen Weg, in eine nachhaltigere Gesellschaft.

    Weitere Jnfos zum Projekt unter: https://www.mehrwertrevier.nrw

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  • Tierisch, tierisch – Cosmo möchte ein zu Hause

    Tierisch, tierisch – Cosmo möchte ein zu Hause

    Wenn man Cosmo zum ersten Mal begegnet, erscheint der große Hund sehr unruhig und zittert vor Aufregung.

    Seine großen Pfoten tragen einen sehr dünnen älteren Herren, der einfach nur sein Ruhe habe möchte. Wie wir im Alter ein ruhiges Plätzchen bevorzugen, wäre es auch für seinen Lebensabend wünschenswert. Einen Korb in einer guten Stube, umsorgt von Menschen die mit großen Hunden umgehen können, wäre ein perfekter Ort.

    Jeder, der große Hunde halten möchte ist verpflichtet, eine Schulung zu machen. Alle Hunde über 20 KG oder einer Größe von 40 cm sind nur in geschulte Hände abzugeben und grundsätzlich von erfahrenen Personen zu halten.  

    Cosmo kommt aus einer Beschlagnahmung mit weiteren Hunden. Er durfte bisher nicht vermittelt werden. Daher wird es nun Zeit, dass er ein gutes zu Hause findet. Man kann Cosmo im Tierheim kennenlernen und nach Absprache mit ihm Gassi gehen.

    Natürlich hat auch Cosmo einen Tick. Leinen mag er gar nicht. Aber wie jeder weiß, auch im Alter kann man noch etwas lernen, und das tut Cosmo auch in der Hundeschule. Die Grundkommandos beherrscht er. Er geht auch sehr gerne spazieren und ist für sein geschätztes Alter von 12 Jahren sehr fit und fidel.

    Cosmo wartet beim Tierschutz Mönchengladbach e.V. in 41065 Mönchengladbach, Hülserkamp 74.

    Wenn Sie glauben, ihm ein gutes zu Hause bieten zu können, wird um telefonische Absprache unter der Telefonnummer  02161-602214 gebeten.
    Ich wünsche Cosmo ein gutes zu Hause.

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  • Netzwerk Natur & Nachhaltigkeit trifft sich am 15. Mai

    Netzwerk Natur & Nachhaltigkeit trifft sich am 15. Mai

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  • Tierisch, tierisch – ein paar Degus zuviel

    Tierisch, tierisch – ein paar Degus zuviel

    Wenn die Tierliebe die Unterbringungs- und Versorgungsmöglichkeiten  bei weitem übersteigen, sind das Fälle von Animal-Hoarding.

    Oft sind es Kleintiere wie Kaninchen, Ratten,  oder in diesem Fall Degus, die sich unkontrolliert vermehren. Die Besitzer sind mit der Versorgung der Tiere überfordert und können diese nicht annähernd artgerecht halten. Nicht selten werden die Tiere verwahrlost und auch unterernährt dem Tierheim übergeben.

    Knuffelalarm ist bei den hier abgebildeten Degus vorprogrammiert. Dennoch sind es keine Kuscheltiere. Zu zähmen sind sie auch nicht leicht. Im Gegensatz zu Hamstern sind sie tagaktiv und bevorzugen einen Fensterplatz. Jedoch nicht in der prallen Sonne.  Gerne baden die Tiere in einer Chillout Area im Sand. Hier kann man beim Anblick mit ihnen Entspannen.

    Am besten hält man die guten Kletterer in Terrarien, da sie Plastikwannen und selbst  Metall der üblichen Kleintierkäfige nicht verschmähen. Das neue Zuhause sollte mindestens 100-150 cm hoch, 120cm breit  50cm tief sein. Degus sollten nicht alleine gehalten werden. 2-5 Tiere sollten es schon sein. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Heu. Gräser und Kräuter mit Blüten dürfen gerne in einem Porzellantrog serviert werden. Von Obst ist abzuraten. Nüsse können als Leckerli ab und zu gegeben werden. Als Zahnbürstenersatz dürfen Sie Äste reichen. Wenn Sie nun noch die Einstreu wöchentlich wechseln, würden sich ihre neuen Mitbewohner sehr wohl fühlen. Einfacher Essig wird zum Reinigen empfohlen. Das zu erwartende alter wird unterschiedlich angegeben. Richten Sie sich bei guter Pflege auf eine Lebenserwartung von 4-9 Jahren ein.

    Sollten die Degus doch mal entwischen, bitte versuchen Sie diese nicht am Schwanz festzuhalten. Dieser könnte sonst abreißen. An die acht Degus haben zurzeit ein Zuhause im Tierheim Lürrip gefunden. Auch dort ist der Platz für alle oben genannten Nagetiere rar. Egal welchen Tieren Sie ein Zuhause bieten möchten. Es sollte immer eine gut überlegte Entscheidung sein. Die engagierten Mitarbeiter freuen sich über jedes Tier, das ein gutes, angemessenes Zuhause findet. Weitere Informationen und Fragen werden dort gerne Beantwortet.

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  • Carl-Diem-Straße

    Carl-Diem-Straße

    Trotz widriger Umstände waren viele Bürger einer Einladung zur Informationsveranstaltung bezüglich der Umgestaltung der Carl-Diem-Straße gefolgt. 

    Der Teamleiter der städtischen Verkehrsplanung, Herr Scotti,  stellte einen Entwurf mit möglichen Lösungen für eine Verkehrsberuhigung vor. Hierzu  soll der Bereich hinter der Skater Anlage für den motorisierten Verkehr, mit Ausnahme des ÖPNV gesperrt werden. Die dort fahrenden Busse sollen im gegensätzlichen Verkehr weiterhin fahren können. Dies soll  durch Busschleusen gelöst werden.

    Die aktuelle Parksituation ist für Anwohner und auch Besucher der Sportstätten nicht zufriedenstellend. Daher ist weiterhin eine Umgestaltung im vorderen Bereich der Carl-Diem-Straße vorgesehen. Für den neuen Kindergarten soll es eine “Kiss-And-Drop Area”  geben.  Die dortigen Parkplätze sind für das Personal des Kindergartens vorbehalten und können am Wochenende ebenfalls von den Besuchern genutzt werden.
    Um die 100 Parkplätze gibt es in der Umgebung der Sportstätten.

    Das sind  aber nicht die einzigen Probleme. Die Bürger nahmen die seltene Gelegenheit der Anwesenden aus Politik und Verwaltung zum Anlass, ein ganzes Potpourri an Problemen aus dem Viertel anzubringen. Der Drogenhandel vor den Sportstätten wurde, wie bereits vor einigen Jahren schon, wieder an die anwesenden Vertreter herangetragen. Aktuell kann man überall Luftballons sowie leere Kartuschen der Lachgasszene finden.
    Kinder der umliegenden Kindergärten sind beim  Aufnehmen der achtlos weggeworfenen Ballons und Kartuschen bereits ermahnt worden.

    Weiterhin sind die im Viertel bekannten Rasereien der Tuningszene thematisiert worden. Es wurde von Zeitmessungen pro Runde um den Volksgarten berichtet. Anwohner erklärten im Vorfeld von regelrechten Jagdfahrten auf Tiere. So musste am Sonntag eine Ente daran glauben.
    An den „Zwölf Morgen“ wundert sich ein Anwohner, dass bisher nur ein Reh tot gefahren wurde. Er beklagte die täglichen Reibereien zwischen Rad- und Autofahrern durch ein zu hohes Verkehrsaufkommen, ausgehend von der Straße „In der Bungt“. Die Anwohner dort haben zu Stoßzeiten keine Möglichkeit, die Straße gefahrlos zu überqueren.
    Dies gilt ebenfalls für die Hardterbroicher Straße. Dort gibt es einen weiteren Kindergarten.

    Das hohe Verkehrsaufkommen wird durch eine Umfahrung der Korschenbroicher Straße verursacht.
    Diese teure Maßnahme mit zweispurigen Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr wird bis heute nicht ausreichend in Anspruch genommen. Es wurde deutlich gemacht, dass die gesamte Situation im Bereich des Volksgartens prekär ist. Das von Herrn Scotti vorgestellte Konzept wurde von den Anwesenden begrüßt, ist aber nicht ausreichend.
    Eine gewünschte schnelle Umsetzung der Maßnahmen wird es wohl nicht geben. Der bürokratische und politische Weg ist einzuhalten. Etwas enttäuscht wiesen die Anwesenden auf die dringlichen Gefahren der aktuellen Situationen ausdrücklich hin. Ein reger Austausch mit vielen konstruktiven Ideen sind von den Anwohnern und den Nutzern der Sportstätten angebracht worden.

    Die anwesenden Politiker fast aller Parteien der BV-Ost haben einige Hausaufgaben bekommen. Es wurde vom Bezirksvorsteher, Herrn Küppers, zugesagt, die akute Problematik der Drogen- und Raser-Szene nochmals an die Polizei zu geben.

    Leider darf man auch festhalten, dass  verkehrsberuhigte Maßnahmen auf der Stieger Feldstrasse nun in Teilen zurückgebaut werden sollen, da man der nächtlichen Raser nicht Herr wird, diesen nunmehr nachgibt mit freier Fahrt.

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  • Alle meine Kleider – eine Stadtgeschichte

    Alle meine Kleider – eine Stadtgeschichte

    Unsere Stadt Mönchengladbach wurde einst klein Manchester genannt.

    Auf Grund einer Vielfallt an Textilfirmen haben viele Menschen hier Arbeit gefunden.
    Wer einmal eine kleine Zeitreise in der Stadt unternimmt, findet die Mönchengladbacher Textilgeschichte mit Bildern und Ton im Internet und im Textilmuseum. Eindrucksvolle und in Teilen sehr laute Hinweise auf die vergangenen Arbeitsbedingungen werden hier veranschaulicht.
    Auch der Umgang mit der Natur ließ zu wünschen übrig. Viele kostenintensive Sanierungen der Böden in der Stadt weisen auf den nicht gerade umweltfreundlichen Umgang mit den damals neuen Chemikalien hin.
    Ebenfalls die Gewässer unsere Stadt waren mehr stinkende Kloaken, deren Wasser man mitnichten zum Trinken nutzen mochte. Doch die Gesellschaft wehrt sich gegen die Missstände der Umweltverschmutzung und Ausbeutung bis heute.

    Nachdem findige Unternehmer entdeckt haben, dass es im Ausland billiger geht, und auch kaum jemand sich um Umwelt oder Menschenrechte schert, werden die deutsche Politik und die Gesellschaft mit Abwanderung der Unternehmen unter Druck gesetzt.
    Expansion ist das Zauberwort, unter dem man die Gier nach mehr Marktanteilen und Wachstum und somit Kapital im Ausland schön verpackt hat.

    Nun haben wir seit dem 01.01.2024 ein Lieferkettengesetz, gegen das in vielen angeblich wirtschaftsfreundlichen Medien und auch Parteien Stimmung gemacht wird. Dabei handelt es sich schlicht um die Einhaltung der Rechte, die wir hier in Deutschland für uns selbst fordern und auch schon haben. Einige Mönchengladbacher Firmen haben wieder eine Produktion in Mönchengladbach.

    Es wird in fernen Ländern billiger produziert und auf riesigen Schiffen CO² lastig in unsere Konsumwelt transportiert. Die billige Kleidung hält meist nicht lange. Das ist auch nicht nötig bei ständig wechselnden Kollektionen.  Man „braucht“ schließlich mal einen neuen Fummel.

    Heute weiß man gute Stoffe kaum noch zu schätzen. Aber es findet ein Umdenken statt. Viele beklagen den schnellen Verschleiß der Billigware. Ein Mantel darf auch gerne mal zehn Jahre halten. Bei guter Qualität, wie sie noch in den 80er Jahren produziert wurde, wird dies zunehmend wieder gewünscht. Sicher sind die Preise entsprechend. Aber wie Oma schon sagt: „Billig kann ich mir nicht leisten.“ Zunehmend achten Konsumenten auf fair produzierte Ware. Ebenfalls ist das Biosiegel wichtig. Somit kann man den Flächendeckenden Einsatz von Chemikalien Einhalt gebieten.

    Nicht nur Nachfrage und Angebot ergeben den Preis. Als Kunde muss man auch Dinge ansprechen und einfordern. Nein, einfach ist es nicht, sein Kaufverhalten zu ändern.  Aber es ist eine mächtige Stellschraube eines jeden einzelnen Konsumenten im Umgang mit unseren Unternehmen und der Welt. Fragen Sie mal nach, wo was wie produziert wurde.

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  • Tierisch, tierisch – unschuldig hinter Gittern

    Tierisch, tierisch – unschuldig hinter Gittern

    Kaum ist Ostern vorbei, landet der Hase im Knast.

    Ob er die falschen Eier geliefert hat, oder einfach nur zu aufwändig im Umgang war, ist nicht bekannt. Fakt ist, er, Brenda, sitzt im Tierheim Mönchengladbach mit ca. 50 Hunden, 20 Katzen und vielen weiteren in einer Unterkunft, die auf Zeit ausgerichtet ist.
    Sieben engagierte Mitarbeiter und ein Auszubildender kümmern sich um das Wohl der Tiere. Ob reinigen von Zwingeranlagen, Medikamentengabe oder Futterversorgung, Arbeit ist immer und mehr als genug da.
    Hier und da wird versucht, auch der kleinen Seele der verstoßenen oder verlassenen Tiere gerecht zu werden. Doch ist dies bei dem immensen Zeitdruck alle zu versorgen und Ihnen gerecht zu werden, nicht möglich. Die Mitarbeiter werden von so genannten „Gassigängern“ im Ehrenamt unterstützt. Diese ermöglichen den Hunden für ein paar Stunden pro Woche ungesiebte Luft zu atmen und ein wenig mehr Auslauf zu haben.

    Gründe, warum die Tiere hier landen, sind vielfältig. In der Corona Zeit wurden viele Tiere angeschafft, die anschließend nicht mehr in den beruflichen Alltag passten. Tiere aus Animal Hoarding sind genauso so ein Probleme wie die zunehmende Zahl der Exoten. So beherbergt das Tierheim zurzeit auch Degus. Zu guter Letzt möchte ich noch die Unglücklichen nennen, die ihre Angehörigen verloren haben und nun ebenfalls ein warmes, liebendes zu Hause brauchen.

    An allen Ecken und Kanten fehlt es. Es besteht Renovierungsbedarf und auch der eine oder andere Handwerker könnte hier mit ein wenig Zeit einiges richten oder auch mit Farbe verschönen.

    Das Tierheim ist ein eingetragener Verein und wird zum Teil von der Stadt Mönchengladbach unterstützt, lebt aber auch von Spenden. Ob Zeit, wie oben beschrieben, Sachspenden in Form von Futter oder Geldspenden um selbstentscheidend die nötigsten Löcher stopfen zu können, sind gerne angenommen.  

    Die Kontoverbindung des Tierheims Tierschutzverein e.V. lautet: DE06 3105 0000 0000 3904 27.
    In naher Zukunft werden wir Ihnen weiteren Informationen und auch Portraits der Bewohner des Tierheims vorstellen. Anders gesagt: Fortsetzung folgt.

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