Autor: Silvia Erbrath

  • Bürgerbeteiligung am Landschaftsschutzplan ist gefordert

    Bürgerbeteiligung am Landschaftsschutzplan ist gefordert

    Wieder einmal ruft die Stadt Mönchengladbach zur Bürgerbeteiligung auf. Dieses Mal beim Landschaftsschutzplan.

    Die Pläne sind im Rathaus Rheydt einsehbar.
    Onlineveranstaltungen finden genauso statt wie auch schriftliche Beteiligungsmöglichkeiten.
    Näheres hierzu finden Sie auf der Web-Seite der Stadt. Doch was soll der Bürger hierzu beitragen? Die Flächen sind längst alle verteilt. Oder kennen Sie ein Grundstück, über das man frei verfügen und es „grün“ gestalten kann?

    Das kann man auch am Landschaftsplan erkennen. Die eingeteilten Flächen für den Naturschutz muss man fast mit der Lupe suchen. Sicher hat die Stadt etwas getan, und die Naturschutzgebiete von 16 auf 20 zu erhöht. Doch in der Fläche von Mönchengladbach eine viel zu geringe Maßnahme.

    Gerade einmal 2,78% Effektive Schutzgebietsanteile sind eingetragen. Um Natur zu schützen, müssen die Flächen groß und auch zusammenhängend sein. Ein grüner Gürtel in und um Mönchengladbach scheint reine Utopie. Das Mönchengladbach zu wenig Grün auch in Form von Wäldern und Parks hat, kann man ebenfalls daran festmachen, dass diese an Wochenenden mit schönem Wetter überfüllt von Menschen sind. Und auch dort muss Naturschutz für den Menschen weichen.
    Wo zu viele Menschen sind, fühlen sich die meisten Tiere nicht wohl. Die neu gestalteten Flächen am Bungtbach zum Beispiel sind von der Bevölkerung so gut angenommen, dass man diese nicht in ein Naturschutzgebiet umwandeln möchte.

    Natürlich kostet Naturschutz Geld. Geld, das man weder in der spärlichen Besetzung der Naturschutzbehörde noch beim Forst oder auch bei der MAGS finden wird. Förster Stops und sein engagiertes Team stehen in der Kritik für Fällungen die überwiegend zur Wegesicherung und Beseitigung von kranken Bäumen durchgeführt werden. Schuld ist hier überwiegend der Klimawandel mit seinen Extremen. Beim letzten Sturm sind über 100 Jahre alte Buchen gefallen. Da blutet nicht nur des Försters Herz. Buchen werden unsere Enkel wohl nur noch aus Büchern kennen. Diese Bäume werden den Klimawandel kaum überstehen.

    Baumkletterer, die noch besser einschätzen können, ob ein Baum noch gerettet werden kann und entsprechend versuchen diese durch gezielte Gesundungsschnitte zu erhalten gibt es in unserer Städtischen Belegschaft nicht. Diese Fachleute müssen extern eingekauft werden. Vieles muss rational, den Sparmaßnahmen, untergeordnet entschieden werden. Ob unser Wald auch noch als Einnahmequelle dient, ist zu vermuten, da die dicken Stämme meist abtransportiert werden. Es ist zu vernehmen, dass Holz ein begehrtes und rares Gut ist.  Handwerker finde kaum noch Holz für Ihre Gewerke. Auch der internationale Handel schlägt gnadenlos zu. Nur wenige Bäume die mit einer Nummer gekennzeichnet sind bleiben für den Lebensraum Wald auch nach ihrem Tod erhalten. Sie  werden u. a. zur Nahrung von Pilzen und Kleintieren und auch für ihre eigenen Nachkommen. Einen naturnahen Wald kann man in Städten nur schwerlich durchsetzen. Hierzu benötigt man Flächen und die sind teuer.

    Die MAGS steht ebenso in der Kritik. Die Rückschnitte des Grüns sind immer wieder sehr auffällig durch ihre Radikalität und somit kontinuierlich Thema in den Medien. Nun stellt sich auch hier die Frage, ob dies Auftragsarbeiten sind, um Kosten für eigenes Personal zu sparen, oder ob der „Kurzhaarschnitt“ länger hält.

    Der extra angelegte Grünstreifen am Willicher Damm wurde im vergangenen Jahr entgegen der Ankündigung, diesen in Teilen und zeitlich versetzt zu mähen, radikal in einem Zug abgemäht. Wir sind gespannt, wie es dieses Jahr sein wird.  Manchmal ist eben weniger mehr. Für eine naturnahe Wiese reicht es aus, diese zweimal im Jahr zu mähen. Ein Teil sollte stehen bleiben, damit Tiere hier Zuflucht finden können.
    Es muss aber auch deutlich gesagt werden, dass die neu angelegten Grünstreifen in der Stadt eine wahrliche Augenweide sind. Für diese Maßnahme sollte man auch mal ein kräftiges Lob aussprechen. Ebenso lassen die Mitarbeiter nicht nach, immer und immer wieder den Müll der schlecht erzogenen Bürger zu beseitigen, damit Tiere und Pflanzen keinen Schaden nehmen. Diese Tätigkeit kann sehr frustrierend sein. Ich weiß hier genau, wovon ich schreibe. Geld fließt an anderer Stelle.
    Die WFMG und EWMG haben mit dem Verkauf von Flächen für Gewerbe und Wohnbebauung Möglichkeiten der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung geschaffen. Dies tut dem städtischen Haushalt gut. Somit wird aber auch ebenso weiter zur Flächenversiegelung beigetragen.

    In Rheindahlen wurde und wird weiterhin wertvolle Ackerfläche in ein Gewerbegebiet umgewandelt. Ausgleichsflächen sind meist vorhandene Areale, die nur ein anderes „Etikett“ umgehängt bekommen und somit für die Zukunft geschützt sind. Korschenbroich zum Beispiel hat kürzlich noch Flächen gesucht, um diese entsprechend auszuweisen. Die Flächen gibt es schon. Von Rückbau und Renaturierung, wie man sich das als Laie vorstellt, ist nur selten die Rede. Das ist ebenfalls viel zu teuer. Es wäre viel wichtiger die neuen Gewerbetreibenden in die Pflicht zu nehmen. In Rheindahlen ist lediglich für den Parkplatz von Amazon eine Ausgleichsfläche ausgewiesen und nicht für das Gewerbegebäude.

    Laut UNB war dies zum Zeitpunkt des Verkaufs gesetzlich nicht vorgesehen. Wirklich nicht? Ausgleichsflächen sind seit Jahren auch ein Thema des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Wer sich die historischen Karten anschaut wird feststellen, dass die Stadt immer mehr zum Betonklotz wird. Weitere so genannte Baulücken zu schließen und somit die Stadt weiter zu zubauen wird langfristig teurer werden. Wo soll das Wasser hin bei Starkregen? Ganz deutlich ist ebenfalls zu erkennen, dass die Gebiete mit großen Gewerbetreibenden zu Hitzezonen werden. Wo sollen die Menschen sich bei Hitze aufhalten? Auflagen an die Gewerbetreibenden und Gegenmaßnahmen in Form von Dach- und Fassadenbegrünung sind meist Fehlanzeige.

    Solange Baurecht vor Landschaftsschutz gestellt wird, wird sich dies auch nicht ändern. Kurzfristig gesehen ist das auch nicht lukrativ. Eine grünere und somit kühlere Stadtgestaltung darf nicht länger aufgeschoben werden. Ein mutigeres Vorgehen der Politik ist erforderlich, um Wirtschaftlichs-Profitöre und auch Immobilienbesitzer in die Pflicht zu nehmen.

    Förderungen hat die Stadt angekündigt. In Umfragen wird immer wieder gewünscht, die Stadt grüner zu machen. Mit Vorschlägen und Nachfragen zu dem Vorgestellten Landschaftsschutzplan, der nun wieder auf Jahre festgeschrieben wird, und somit unser aller Zukunft betrifft, sollten sich alle an ihrem Umfeld Interessierte beteiligen.

    Es wird höchste Zeit sich einzubringen. Mit Herz und Hand für eine grünere, gesündere, lebens- und liebenswerte Stadt in der wir alle zusammen gut leben möchten.

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  • Tag des offenen Gartens

    Tag des offenen Gartens

    Endlich ist es so weit, Kleo Monforts hat seinen Garten nach zwei Jahren wieder für alle geöffnet.

    Vor den Toren Mönchengladbachs wird am Samstag den 06. August und Sonntag den 07. August in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ist in Wegberg – Klinkum, In Bischofhütte 27, zum „Tag des offenen Gartens“ eingeladen.
    In diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Mit Pflanzen rund um die Welt“.

    Foto: Kleo Monforts

    Der Ehemalige Bauernhof mit einem sehr großem parkartigen Garten laden nicht nur Gartenliebhabe ein, in eine Welt zu tauchen voller Entdeckungen und einem großen diversen Bestand an Bäumen und Hostas. Zukunftsfähige Bäume für Stadt und Land sind in seiner Baumschule ebenso gepflanzt, wie auch seltene Baumfarne zu bestaunen sind.

    Viele unserer Wälder haben auch in diesem Jahr wieder gelitten. Hier kann man in die Zukunft unseres Waldes sehen und diesen an einem wunderschönen Tag erleben. Dieser einzigartige weitläufig angelegte Garten wird durch blühende Kübelpflanzen ergänzt, deren Schönheit man sich nicht entziehen kann. Damit nicht genug. An diesen beiden besonderen Tagen hat Herr Montforts verschiedene Hobbykünstler mit besonderen Kunstgegenständen und Dekorationen, Bildern, Holzarbeiten, Keramikarbeiten für Haus und Garten, Imker*innen mit verschiedenen Bienenprodukten und Infos vom Imkerverein sowie zur Naturschutzstation Haus Wildenrath mit vielen Naturthemen eingeladen, einen bunten Tag mit zu gestalten.

    Ob zum Genießen der Natur, Erstehung schöner Dinge oder auch informative Gespräche wird herzlich eingeladen. Eine kleine Erfrischung wird ebenfalls angeboten.

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  • Morgen: Tag der deutschen Imkerei

    Morgen: Tag der deutschen Imkerei

    Wie macht die Biene den Honig und wie kommt er in das Glas?

    Diese und viele andere Fragen können am Tag der deutschen Imkerei beantwortet werden.
    Imker*innen und Bienen warten auf interessiertes Publikum, um dem Bienenvolk bei der Arbeit zuzuschauen.

    Groß und Klein sind eingeladen, am 03.07.2022 von 10:00 – 17:00 Uhr auf der Naturschutzstation Haus Wildenrath (Naturparkweg 2, 41844 Wegberg)  einen Einblick in die Welt der Imkerei zu erhalten.

    Viel Wissenswertes ist für Neugierige zu erfahren. Auch die Frage, ob die Honigbiene gefährdet ist und wie es um ihre wilden Kolleginnen steht, wird angesprochen.
    Was Sie für die Bienen tun können und vieles mehr. Natürlich darf auch genascht werden. Raps und Frühtrachthonig kann gerne erworben werden. Honigbonbons, Kerzen und auch Bienenwachstücher sind beliebte Produkte aus der Imkerei.
    Was den Unterschied dieser Naturprodukte zu Paraffinkerzen und Frischhaltefolie macht, kann man hier erfahren.
    Bei Kaffee und Kuchen kann man ein Pläuschchen mit den erfahrenen Fachfrauen und Männern halten. Hier freut sich auf Sie der Imkerverein Wegberg.

    Bis zum zweiten Weltkrieg war es üblich, dass fast jeder Bauernhof, und mag er noch so klein gewesen sein, ein eigenes Bienenvolk hatte. Im Zuge der Kriegswirren brach der Bestand dramatisch ein. Man hatte andere Probleme. Mit der Umweltkrise interessieren sich wieder viele Menschen für Ihr Umfeld und viele wollen helfen, eine bessere Welt zu schaffen.Einige machen sich auf den Weg, mit den Insekten zu arbeiten und eine bessere Umwelt zu gestalten. Seit einigen Jahren ist das Imkern wieder in Mode gekommen. Die Zahlen der, auch jungen, Imker*innen wächst wieder stetig.
    Wer sich damit befasst wird feststellen, dass dieses Hobby einige Probleme birgt. Stadtimker*innen machen sich Gedanken, ob die zunehmende Flächenversiegelung noch genügend Nahrungsangebote für die fleißigen Tierchen bietet. Eine Biene fliegt pro Tag bis zu 1.000 Blüten an. Wer nun auch noch weiß, dass sich in nur einem Stock im Sommer ca. 30.000 Bienen befinden können, die auch noch Ihre Brut füttern möchten, kann sich vorstellen, dass ein Lavendelstrauch im Vorgarten nicht ausreichen kann.

    Eine andere Gartengestaltung ist längst überfällig, um nicht nur den Honigbienen ein Angebot zu machen. Auf dem Land sieht es nicht besser aus. Monokulturen und Pestizide machen es den Damen und somit auch den Imkern*innen schwer. Dies ist hinlänglich bekannt.
    Ein auf Arte ausgestrahlter Beitrag mit dem Titel „Das Geheimnis des Bienensterbens“ bietet hierzu einen guten Einblick.
    Trotzdem wird weitergemacht wie bisher. Nicht nur Bienen sind betroffen.
    Die Nahrungsmittel landen auf unseren Tellern. Zuletzt hat sogar die kostenlose Apothekenumschau zu Bioprodukten bei Darmproblemen geraten. Gut nur, dass die Biene in der Lage ist, die meisten Gifte herauszufiltern.
    Honig ist sehr sauber. Wie die Biene das macht, wird noch erforscht. Somit lassen wir uns zumindest den einheimischen Honig, der noch nicht mal zu einem Drittel den Bedarf unseres Landes decken kann, gut schmecken. Ein guter Imker hat sein Wissen oft schweißtreibend über Jahre praktisch und theoretisch erarbeitet. Schulungen und Fachvorträge, über das Jahr verteilt,vermitteln einen großen Wissensschatz und den neuesten Stand der Forschung. Gerne geben Imker*innen über Ihre Tätigkeit mit ihren fleißigen Kolleginnen viel Wissenswertes weiter.

    Man muss nur vorbeikommen und fragen.
    Ich wünsche Ihnen einen interessierten und schönen Sonntag.

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  • Lebensraum für alle

    Lebensraum für alle

    Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland ein solidarisches und emphatisches Land ist. Wenn es um die Not anderer geht. Nur an der Grundstückgrenze hört die Solidarität auf.

    Da wird geschottert und gepflastert was immer man auch der Natur entnehmen kann, um es falsch zu platzieren. Diese Gärten sind unter §8 Abs. 1 BauO NRW sowieso verboten.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass diese vermeintlich pflegeleichten Steinwüsten auch dem Menschen so sehr schaden, dass sie zurück gebaut werden müssen.
    Sehr zum Ärger derer, die mangels Information und schlechter Beratung ihre Flächen begraut haben.
    Es scheint nicht allen bekannt, dass sich diese bis zu 60 Grad aufheizen. Das ist selbst für die Bewohner ein Problem.
    Die Versuche die Häuser zu kühlen werden sich auf mancher Stromrechnung niederschlagen. Die Umgebung wird ebenso aufgeheizt. So mancher Kreislauf macht da schlapp beim sommerlichen Gang durch die Stadt. Ältere Menschen sind besonders betroffen.

    Die Stein- und Schottergärten versiegeln die Flächen und lassen das Regenwasser überwiegend in die Kanalisation abfließen. Eine Versickerung ins Grundwasser ist hier nur schwerlich möglich. Auch das wird zum Wassermangel erheblich beitragen.

    Wie kürzlich in der breiten Öffentlichkeit kommuniziert wurde, haben wir Wasser in Menge des Bodensees verloren. Jeder sollte einen Beitrag leisten, um Regenwasser dorthin zu leiten, wo es hingehört. In die Erde.

    Diese neue Grau-in-Grau-Ästhetik erschließt sich Naturschützern nicht. Biodiversität beginnt auf dem eigenen Grundstück. Die alten Bauerngärten mit ihren Stauden und Obstbäumen sind wertvolle Lebensräume gewesen.
    In manch einer Straße waren Kauze in den Bäumen vor dem Schlafzimmer zum Mäusefang gern gesehene Gäste. Diese grünen Oasen sind eine Wohltat für Mensch und Tier. Man muss nicht in den Wald ziehen, um Erholung zu erfahren.
    Während die einen für die Umwelt Petitionen unterschreiben und die Bauern zu mehr Grünstreifen angeregt werden, greift hier der Egoismus um sich. Diese Vergehen werden aber nicht von allen Kommunen mangels Satzung geahndet.
    Bis es dazu kommt, sollte jeder seinen gesunden Menschenverstand einschalten und sich bei einem guten Gärtner erkundigen, wie man einen pflegeleichten Garten anlegt. Wir alle sind in der Pflicht unseren Beitrag zu leisten, um diesen Planeten zu retten. Hauseigentümer ganz besonders in vielerlei Hinsicht.
    Seid solidarisch und packt es endlich an!

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  • Sparen mit Grünzeug

    Sparen mit Grünzeug

    In Zeiten der Energiewende fragt sich mancher Hausbesitzer, wie er sparen kann. Eine Möglichkeit ist die Dachbegrünung.

    Die Energieersparnis bei Dachbegrünung wird im Internet mit bis zu 50% angegeben.
    Diese preiswerte Dämmschicht auf einem Flachdach schützt vor Kälte im Winter genauso wie vor Hitze im Sommer. Wie das geht?

    Ein Flachdach mit leichter Wurzelsperrfolie auslegen, Weichschaummatte darauf und on Top ein Pflanzsubstrat aus Lava Bims und Tongemisch zum direkten Bepflanzen. Für die einfache Begrünung reicht das Ausstreuen von Sedumsprossen aus.

    Mit etwas handwerklichem Geschick ist so eine Dachbegrünung in Eigenleistung für ca. 20m² in vier Stunden mit zwei Personen an einem schönen Samstagvormittag erledigt.
    Fürs Auge ist eine bunte, belebte, grüne Fläche hübscher anzusehen als schwarze monotone Papptristesse.   Eine Fassaden Begrünung funktioniert ähnlich. Die Blätter der Pflanzen schützen vor starkem Regen und Winden im Winter. Im Sommer kühlt die Verdunstung der Blätter die Umgebung.  Die Früchte mancher Begrünung sind für Naschkatzen ein wahrer Leckerbissen aus dem eigenen horizontalen Garten.

    Mit einer Begrünung schaffen Sie Lebensraum und sorgen in direkter Umgebung für saubere Luft und ein besseres Klima. Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Sind Sie nun neugierig geworden, wie man solch eine Umweltschutzmaßnahme auch an Ihrem Gebäude anbringen kann?
    Dann schauen Sie bei der Ausstellung „Einfach Grün“ vom 29.04.22 bis 30.05.22 in unserer Stadt vorbei.
    Näheres erfahren Sie unter www.einfach-gruen.jetzt/moenchengladbach. Ich wünsche Ihnen viel Spaß

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  • Licht einer Stadt

    Licht einer Stadt

    „Kinder macht das Licht aus.“ Noch heute höre ich meine Mama das sagen. Energie sparen ist wieder in.

    Zumindest bei denen, die es sich nicht leisten konnten etwas zu verschwenden, war das immer so.
    Da fragt man sich doch, was macht die Stadt?
    Als bekannt klamme Kommune wäre es sicherlich ein Beitrag auch zum Stadtsäckle, die Beleuchtung zu reduzieren. Die Entscheidungshoheit über die eigenen Laternen hat die Stadt allemal.
    Die aktuell eingeführten sparsameren LED Leuchten führen dazu, dass noch mehr Helligkeit entsteht. Nicht jeder findet das angenehm.
    Lichtverschmutzung ist ein Thema, welches auf EU-Ebene diskutiert wird.
    Die Ehemalige Umweltministerin Frau Svenja Schulze hat dies ebenfalls als Problem bezeichnet.
    Die Welt wird immer heller und lässt Mensch und Tier nicht schlafen. Der Biorhythmus ist gestört.
    Das macht viele Menschen krank. Auch die Tierwelt leidet immens. Die Wissenschaft vermutet, dass der Rückgang der Insekten auch auf ein zu helles Nachtleben zurückzuführen ist. Wo kann man schon noch Motten um eine Straßenlaterne „tanzen“ sehen?
    Man hat festgestellt, dass Fledermäuse nicht in der Nähe von Lichtquellen nisten. Selbst das Nistverhalten von Vögeln und somit der Nachkommenschaft, scheint gestört zu sein.

    Es gibt in Deutschland einige Kommunen, die Nachts die Laternen ausschalten. Fulda ist so eine Stadt. Das spart nicht nur Energie. Man kann den Sternenhimmel wieder sehen.
    Es ist in unserer modernen Welt ein leichtes, die Beleuchtung nur im Bedarfsfall einzuschalten. Bewegungsmelder gibt es an fast jeder privaten Haustür. Gärten und Wälder nachts dauernd zu beleuchten schadet.
    Wer nun glaubt, eine hellere Welt sei sichererer, der irrt. Diese These aus dem letzten Jahrhundert ist überholt. Man kann keinen Anstieg der Kriminalität feststellen, wenn die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet ist. Es ist logisch, dass man den Eingang und auch die Schwachstellen eines Gebäudes in einer Dauerbeleuchtung besser erkennen kann. Auch wird manch ein Nachbar aufmerksam, wenn nachts das Licht angeht, obwohl es sonst dunkel ist.

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  • Tierwanderungen am Volksgarten

    Tierwanderungen am Volksgarten

    Das Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet am Volksgarten wird durch die Strasse In der Bungt und der Peter-Krall-Straße geteilt.

    Unzähligen Tieren wie z. B. Rehen, Fledermäusen, Igeln und Eichhörnchen bietet das Gebiet ein zu Hause. Sogar die Biber sind wieder da. Tiere halten sich aber nicht an Vorfahrtsregeln.
    Da sehr viele Igel und auch Eichhörnchen überfahren werden hat sich kürzlich „die Partei“ für eine Eichhörnchen Seilbahn eingesetzt, damit diese Tiere sicher über die Straße kommen. Diese gute Sache ist leider nicht genug. Aktuell kommt noch die Amphibienwanderung hinzu. Es sind in nur einer Nacht auf einem Stück von ca. 30 Metern 12 Amphibien überfahren worden.
    Ein kurzfristiges Handeln zum Schutz der Tiere wäre wünschenswert. Eine Temporäre Straßensperrung  ist  hier möglich.
    Die Peter Krall Strasse wird überwiegend genutzt, um zwei Ampeln auf der Korschenbroicher  Strasse zu Umfahren.   Zeitersparnis zwei Minuten.  Die Korschenbroicher Strasse  ist für den Verkehr zwei spurig ausgebaut und Luftlinie ca. 100m entfernt.
    Mit diesem Geschenk an die Autofahrer vor einigen Jahren wäre nun im Zuge einer Verkehrswende zumindest einen Teil der Peter Krall Strasse in eine nur für den Fahrrad- und  Anliegerverkehr zugelassene Strasse  eine fairer Tausch.
    Wenn das grundsätzliche Verständnis der Stadt ist, mehr Natur zu schützen, wäre dies im Volksgarten ein guter Anfang. 

    Silvia Erbrath

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  • Bienenwiese weicht Gehweg

    Bienenwiese weicht Gehweg

    Seit mehr als fünf Jahren kämpfen Anwohner in Pesch  für das Entfernen einer Müll- und Schuttabladestelle an der Ecke Peter-Krall und Karl-Diem Strasse.

    Die Gesamte Fläche war über Monate abgesperrt und ein Zwischenlagerplatz für ein Bauunternehmen. Begehung war nicht möglich und dank eines breiten Bürgersteiges auf der anderen Straßenseite auch nicht erforderlich.  Im Herbst des Vergangenen Jahres, wurde diese unansehnliche Ecke von der Mags in eine Bienenwiese umgewandelt.

    Dies freut nicht nur Bienchens Herz.  Hinweise, dass diese Fläche weiterhin von Fahrzeugen und Fußgängern gequert wird führte zu Markierungen durch Pflöcke an den Rändern.
    Dies reicht jedoch nicht aus.  Heute früh wird nun wieder der Bequemlichkeit einiger uneinsichtigen Bürger Platz gemacht, die einen Teil der Fläche als Trampelpfad benutzen.

    Die MAGs ist nun  beauftragt hier einen Gehweg einzurichten der nie da war. Natürlich geht man immer den bequemeren Weg. Dennoch schadet etwas Respekt der Natur zu liebe auch nicht der Figur. Ein Umweg von ca. 10 Metern sollte zumutbar sein.  Es ist wohl sehr verwunderlich, dass eine Baustelle mehr von den Bürgern akzeptiert wird, als eine Bienenwiese. Das Nachgeben der Entscheider ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

    Silvia Erbrath

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