Autor: Silvia Erbrath

  • Wie wollen wir wohnen?

    Wie wollen wir wohnen?

    Informationsabend bei der Firma Haaß GmbH & Co. KG

    Am Mittwoch, den 03.12.2025, begrüßte unser Oberbürgermeister Felix Heinrichs nach dem Gastgeber das Publikum.
    Er nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass wir zu einer ausgewählten Testregion im Bereich der Geothermie gehören. Welche Bereiche für diese neue Technologie infrage kommen, bleibt vorerst offen. Heinrichs deutete vage an, dass evtl, die Stadtteile Eicken und Teile von Giesenkirchen an ein Wärmenetz der Stadt / NEW angeschlossen werden können. Vorausgesetzt ist, das eine geplante Geothermiebohrung stattfindet und ein positives Ergebnis liefert..
    Dieses Thema wird nicht nur in Süddeutschland intensiv diskutiert. 

    Firmensitz der Haaß GmbH & Co. KG, Marie-Bernays-Ring 31, 41199 Mönchengladbach

    Die Veranstaltung war sehr gut besucht, vor allem von einem älteren Publikum.
    Es wurde erläutert, was es bedeutet, dass die EU beschlossen hat, bis 2045 klimaneutral zu sein. Dazu gehört, dass Gas nicht mehr der Wärmebringer Nummer eins sein kann.

    Der aktuelle Beschluss, ab 2027 kein Gas mehr aus Russland zu kaufen, wird uns jedoch weiter in die Abhängigkeit amerikanischer oder arabischer Staaten drängen.
    Dies ist infrage zu stellen. Die Lösung ist die Eigenversorgung. Der Weg dorthin kann in mehreren Schritten erfolgen.

    Um sein Haus und das eigene Portemonnaie fit für die Zukunft zu machen, sind einige Maßnahmen erforderlich.
    Wer einen Sanierungsfahrplan mit allen Fördermöglichkeiten erhalten möchte, sollte sich an einen Energieberater wenden.
    Neue Fenster und eine Wärmedämmung können die laufenden Kosten des Betriebes der Immobilie erheblich senken. Aber auch kleinere Maßnahmen, wie der Einbau einer neuen Pumpe in die Bestandsgasanlage, können sehr effizient sein und ein erster Schritt zur Kostenreduzierung.

    Der wichtigste Faktor für Immobilienbesitzer im Hinblick auf die Energiewende ist die Wärmepumpe. Die Komplettlösung wäre diese in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Speicher.
    Ob es sich um ein Eigenheim oder ein Mehrfamilienhaus handelt, spielt bei der Wende keine Rolle. Diese Technologie ist in fast allen Bestandshäusern ohne weitere Maßnahmen möglich.
    Eine Förderung für eine Wärmepumpe ist nicht an einen Energieberater gebunden.
    Gerade für eine Stadt mit einem überwiegend älteren Immobilienbestand ist es wichtig, über die Machbarkeit dieser neuen Technologie informiert zu sein.
    Bei der Klärung dieser Fragen ist ein Fachunternehmen wie die Firma Haaß der richtige Ansprechpartner.

    Die zu erwartenden Preissteigerungen beim Gas rechtfertigen die höheren Anschaffungskosten einer Wärmepumpe. Ein Preisvergleich ist dabei immer empfehlenswert.
    Da viele Menschen große Investitionen scheuen, sind Informationsveranstaltungen wie diese am gestrigen Abend sehr wertvoll. 
    Der Abend bot ein buntes Portfolio an Maßnahmen, deren detaillierte Ausführung den Rahmen gesprengt hätte. Eine passgenaue Maßnahme kann man sich durch unterschiedliche Angebote und Beratungen einholen. Außerdem wurde dazu geraten, die derzeitigen, von der alten Regierung beschlossenen Förderungen zu nutzen.
    Wer kann schon sagen, ob es künftig gleichwertige Förderungen geben wird.

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  • Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hatte eingeladen

    Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hatte eingeladen

    Am Montag, dem 03.11.2025, sowie am Donnerstag, dem 06.11.2025, lud die Landfolge die Bürgerinnen und Bürger zu einem Workshop ein.

    An beiden Tagen fanden sich jeweils ca. 40 bis 45 Personen ein, um an der Gestaltung teilzunehmen.

    Zu Beginn der Veranstaltung am 06.11.25 äußerten einige Anwesende, dass dies nicht die erste Veranstaltung dieser Art sei.

    Das Moderatoren-Team

    Die anwesenden Personen der Landfolge konnten jedoch nicht beantworten, ob und wo die damaligen Ergebnisse eingeflossen sind.
    Somit war auch hier Skepsis zu hören, inwieweit man wirklich Einfluss auf die Planung nehmen kann.

    Der Masterplan zur Gestaltung der Flächen steht. Ob Yachthafen oder Straßenführung, das ist nicht Gegenstand der Diskussionen dieser Workshops. Mehrere ortskundige Bürger sind jedoch sehr verwundert über die Straßenführung einer Landstraße, die wertvolle Ackerflächen durchschneidet.

    Ebenso ist ein Informationszentrum inmitten der grünen Landschaft geplant. Für dessen Parkplatz muss ein Wald weichen. (So manch einer hat da ein Déjà-vu.) An anderer Stelle soll dieser wieder angepflanzt werden. Dass sich ein Ökosystem nicht transplantieren lässt, bleibt hier unberücksichtigt.

    Die Landfolge hat das Planungsbüro Kraftraum mit der Gestaltung der Räume beauftragt. Das preisgekrönte Unternehmen plant urbane Räume und versucht, die Folgen des Klimawandels zu mildern. Mit der Unterstützung des jungen Teams wurden auf dem Gebiet des Blau-Grünen Bandes viele Ideen entwickelt, wobei die anwesenden Bürger generationenübergreifend Wünsche äußerten. Die zahlreichen Ideen reichten von dem bereits geplanten Aussichtspunkt über Campingplätze bis hin zu Spiel-, Sport- und Freizeitplätzen in Verbindung mit Wegen in einer von Grün dominierten Landschaft. Die Wege sollten für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, vom Skaten bis zum Rollstuhl, geeignet sein.

    Verwunderlich ist jedoch, dass die Planungen nicht auf Grundlage von hydrologischen oder geologischen Daten erfolgen, sondern rein auf Basis von Landkarten.  Ob die geplanten Parkplätze neben Wiesen, Wäldern oder Biotopflächen an dieser Stelle realisiert werden können, hängt von den Gegebenheiten der Bodenbeschaffenheit und des Klimas ab.  Auf den vorhandenen Karten waren dazu keinerlei Hinweise zu finden. Ebenso ist aus Erfahrungen in Ostdeutschland bekannt, dass Ufer auch noch nach Jahren abrutschen können. Inwieweit Uferstraßen im Rheinischen Braunkohlegebiet eine Utopie bleiben, bleibt abzuwarten. Die wenigen Fachleute, die die Veranstaltungen besuchen, bezweifeln die praktische Ausführung der Pläne, da es zu viele unbekannte Variablen im hydrologischen und klimatischen Bereich gibt. Somit wäre der umstrittene Vorschlag, die Natur die Dinge selbst richten zu lassen, wie sie es seit Jahrtausenden tut, wohl der preiswerteste und nachhaltigste.

    Die Veranstalter der Landfolge haben angekündigt, die Bürger auch weiterhin zu Veranstaltungen einzuladen und sie zur Beteiligung aufzufordern.

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  • Pflanzaktion im “Sündenwäldchen”

    Pflanzaktion im “Sündenwäldchen”

    Im “Sündenwäldchen”, in der Nähe Manheim-Alt am Hambacher Forst, werden am Sontag Mittag um 12:00 Uhr Mitglieder des Nabu, BUND sowie Anwohner und alle die mitmachen wollen Bäume pflanzen.

    Die Menschen wollen ein Zeichen setzen gegen die Zerstörung des Waldes.
    Waldzerstörung findet auf der ganzen Welt statt.
    Im Rheinische Revier wurde der Hambacher Forst dem Wohlstandsversprechen geopfert.

    Der Hambacher Forst war einst mehr als 4.000 Hektar groß.  Er war ein Urwald mit einer Artenvielfalt, die in Deutschland einzigartig war.  Davon ist der heute klägliche Rest des Hambacher Forstes weit entfernt.
    Ca. 1 Hektar ist von dem riesigen Waldgebiet noch übrig.  Hier werden seltene Tierarten wie die Bechsteinfledermaus, der Mittelspecht oder die Haselmaus vermutet, deren Lebensraum unwiederbringlich zerstört wird.

    Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Wälder und Moore sind hierbei ein existenzielles Mittel, um dies zu erreichen. Umso mehr verwundert es, dass den wirtschaftlichen Interessen weiterhin Vorrang gewährt wird und die Rodung des “Sündenwäldchens” auch in letzter gerichtlicher Instanz nicht verhindert werden konnte.

    Seit Jahren kämpfen Teile der Zivilgesellschaft gegen die weitere Zerstörung durch den Tagebau.
    Im Januar 2023 fanden sich laut dem BUND 50.000 Demonstrierende in Lützerath ein.
    Die Demonstrationen der vergangenen Jahre konnten den Raubbau an der Natur jedoch nicht verhindern.

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  • Heute ist Earth Night – Licht aus!

    Heute ist Earth Night – Licht aus!

    Lichtverschmutzung ist eine der unterschätzten Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen und Tieren.

    Im Deutschen Ärzteblatt wird auf eine koreanische Studie hingewiesen, die besagt, dass Menschen im Alter mehr Schlafmittel einnehmen, wenn sie in Gebieten mit hoher Lichtverschmutzung wohnen.
    Dass zu viel Licht in der Nacht negative Auswirkungen auf die Tierwelt und somit auf unsere Biodiversität hat, ist ebenfalls seit Jahren bekannt.
    Neben der Straßenbeleuchtung sind Gewerbetreibende Hauptverursacher, die ihre Objekte oft durchgehend in der Nacht beleuchten.
    Anwohner der Korschenbroicher Straße gegenüber der Fahrschule und dem Baumarkt berichten beispielsweise von Schlafstörungen durch die immense Beleuchtung der Gewerbeobjekte. Gleiches wird von Anwohnern in Neuwerk berichtet, die neben großen Gewerbetreibenden wohnen.
    Bitten der Anwohner, das Licht zu reduzieren, werden ignoriert.
    Das ist nicht nachvollziehbar.

    In Baden-Württemberg ist die Fassadenbeleuchtung von Oktober bis März in den Nachtstunden von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr verboten.

    Da unsere westliche Welt immer heller wird, wird heute um Einsparung gebeten. Wie in den vergangenen Jahren wird auch heute ab 22 Uhr dazu aufgerufen, die nach außen strahlender Beleuchtung abzuschalten.

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  • Kommunalwahl 2025

    Kommunalwahl 2025

    Am Sonntag, dem 14. September 2025, finden in unserer Stadt die Kommunalwahlen statt.

    Alle Wahlberechtigten sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
    Auf ihrer Wahlbenachrichtigung finden Sie das zuständige Wahlbüro. Mit dem Personalausweis können Sie dort Ihre Wahlzettel erhalten und hinter einer Wand Ihre Stimmen abgeben. Wie im Mittelalter sind Kreuze an der „richtigen” Stelle gefragt. Es gibt jeweils einen Wahlbogen für die Bezirksvertretung, einen für den Stadtrat und einen für den Oberbürgermeister. Wer eine zweite Staatsbürgerschaft, darf ein viertes Kreuz beim Integrationsrat machen. Bitte machen Sie auf jedem Bogen nur ein Kreuz, damit Ihre Stimme gültig ist. In den nächsten fünf Jahren werden uns die demokratisch gewählten Menschen überwiegend im Ehrenamt in den verschiedenen Gremien vertreten.

    Vielen Bürgern reicht diese Art der Mitbestimmung jedoch nicht. Daher werden zunehmend Bürgerbeteiligungen versprochen und auch sporadisch angeboten. Ob es sich um einen Spielplatz oder einen Marktplatz handelt, ist dabei egal. Die Bürger, Groß und Klein, sollen mitentscheiden.

    Ebenso ergaben die Mobilitätswochen große Resonanzen für eine Autoärmere Stadt. Die Realität wird jedoch von veralteten Denkweisen weiter in Richtung PKW betrieben. Um eine Verkehrsinfrastruktur der Gleichberechtigung zu bekommen, müsste man viele Straßen in Fuß- und Radwege umwidmen. Auch in anderen Bereichen mangelt es der Politik oft am Willen, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen, vermutlich um die Wählerinnen und Wähler nicht zu verprellen.

    Ein gutes Beispiel hierfür ist die Schwammstadt. Um diese umzusetzen, wären Gründächer und begrünte Fassaden sowie Zisternen und begrünte Vorgärten erforderlich. Eine Verpflichtung dazu fehlt jedoch. Ganz im Gegenteil. Man lässt die Bürger wissentlich gegen Verordnungen verstoßen. Die aktuellen Überflutungen in unserer Stadt machen deutlich, wie wichtig Maßnahmen zur Flächenentsiegelung und Renaturierung von Flüssen und Bächen wären. Eine Partei zu wählen, die den Klimawandel leugnet, macht alle ärmer, die unter den Auswirkungen dieser Krise leiden. Wenn es keinen Klimawandel gibt, darf man auch keine Maßnahmen zum Schutz des Bürgers erwarten.  

    Die Herausforderungen für unsere Stadt sind in vielen Bereichen groß. In Krisenzeiten bedarf es starker Charaktere, die Maßnahmen erklären und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger durchführen und durchsetzen. In Zeiten des Klimawandels muss die Stadt resilienter werden, die Sicherheit muss gewahrt und weiter ausgebaut werden, der soziale Frieden und Gerechtigkeit müssen angestrebt werden und es müssen genügend Wohnraum und kostenlose Freizeitangebote für ein Miteinander geschaffen werden. All dies kann nur mit Vernunft und knappen finanziellen Mitteln demokratisch vorangetrieben werden.

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  • Solidargemeinschaft

    Solidargemeinschaft

    Diese Gruppe wurde in unserer Stadt gegründet und wird auch hier betreut

    Die Initiative der Solidarischen Gemeinschaft ist auf Telegramm zu finden.
    Zwei sehr sympathische junge Männer und eine ebensolche Dame mit vielen Ideen bringen sich in den Nachhaltigkeitsgedanken der Kreislaufwirtschaft in unserer Stadt ein.

    Wie man im Bild erkennen kann, wird hier einiges geboten. Den Initiatoren dieser Gruppe ist es ein Anliegen, zu teilen, weiterzugeben und möglichst eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Zu diesem Zweck haben sie nicht nur diese Gruppe auf dem Messenger Telegram gegründet, sondern auch eine Karte für die Stadt Mönchengladbach entwickelt. Mithilfe dieser Karte kann man über den bekannten Dienst Google Maps sofort herausfinden, wo sich der nächste Kleidercontainer befindet oder wo man Bücher, Möbel und vieles mehr weitergeben oder finden kann.
    Die Karte ist nicht vollständig und erhebt auch keinen Anspruch darauf. Sie kann jedoch gerne ergänzt und aktualisiert werden. Mittmachen ist erwünscht.  (Aus rechtlichen Gründen können wir diese leider nicht veröffentlichen.)

    https://goo.gl/maps/ZPuHqx5i4dPbrnbA9
    Die Entwickler würden sich sehr über einen Kontakt zu unserem städtischen Entsorger MAGS freuen, um sich mit ihrer Idee für die Nachhaltigkeit in unserer Stadt vorzustellen.

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  • NABU-Garten wird Natur- und Lernoase

    NABU-Garten wird Natur- und Lernoase

    Am Samstag, dem 9. August 2025, trafen sich einige Mitglieder des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in Wickrathberg in dessen Garten.

    Dieser konnte durch den Zukauf eines weiteren Grundstücks nun erweitert werden.
    Mit viel Energie machten sich die Naturschützer daran, die Fläche zu entrümpeln und von Gehwegplatten sowie alten, maroden Hütten zu befreien.

    Foto: Caroline Dormans

    Mit zwei Traktoren, Spaten und Scheren rückten sie dem Wildwuchs und den alten Hütten zu Leibe. Bei sehr warmem Wetter waren viele helfende Hände im Einsatz, um dieses Grundstück einem neuen Zweck zuzuführen. Das Ziel ist eine naturnahe Gestaltung der gesamten Fläche.

    Foto: Caroline Dormans

    Die zukünftige Natur- und Lernoase wird für die Jugend des NABU, kurz “NAJU”, ein fester Treffpunkt sein.  Kinder und junge Menschen entdecken ihre Umwelt bereits jetzt spielerisch unter dem Aspekt des Naturschutzes neu.

    In unserer Zeit ist viel Wissen bei Klein und Groß verloren gegangen. Deshalb hat es sich der NABU zur Aufgabe gemacht, Menschen wieder für ihre Umwelt zu interessieren

    Im Garten befinden sich bereits einige stattliche Obstbäume mit Namenschildern. Hier findet man Sorten, die es im Supermarkt nicht gibt. Erst das Zusammenspiel der Akteure aus der Tier- und Pflanzenwelt macht die Ernte möglich. In diesem Jahr sind die meisten Obstsorten einen Monat früher reif als gewöhnlich. Auch die Pflege dieser Bäume will gelernt sein.

    Foto: Caroline Dormans

    Ebenfalls spannend ist die direkt am Grundstück verlaufende Niers. Heute zeigten sich dort zwei Prachtlibellen im wilden Tanz.  An dieser Stelle ist das Gewässer flach und bietet eine Atmosphäre der Erholung und Ruhe.  Selbst wenn ein Garten niemals fertig wird und es heute ein besonders arbeitsreicher Tag war, kann man hier bereits Ruhe und Entspannung spüren, gepaart mit gesunder Neugier für die Umgebung.

    Obwohl der Stadtverband des NABU Mönchengladbach bereits eine hohe Mitgliederzahl aufweisen kann, sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen. Sowohl das Gartenprojekt als auch die Amphibien- oder Fledermausgruppe freuen sich über neue, interessierte Menschen. Ebenso ist der NABU politisch aktiv und beschäftigt sich mit Windrädern sowie der Zukunft unserer Stadt nach dem Ausstieg aus dem Tagebau.
    Ob als Mitglied oder zum Reinschnuppern – hier sind Menschen jeden Alters herzlich willkommen.

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  • Mal- und Schreibwerkstatt zum „Einsamen Storch”

    Mal- und Schreibwerkstatt zum „Einsamen Storch”

    Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern gleitet der Storch sanft auf die Feuchtwiese am Buchholzer Wald hinunter.

    Dann stolziert er mit seinen langen, roten Beinen durch sein Revier.
    Schon oft wurde er von den Kindern des NAJU hier beobachtet. Hier ist er allein. Doch warum ist das so? Warum hat er keine Partnerin? Fliegt er nicht mehr in den Süden?
    Diese und weitere Fragen möchte der NABU mit euch beantworten.
    Kinder im Alter von 6–12 Jahren sind in eine Mal- und Schreibwerkstatt eingeladen, die am Samstag, den 14.06.2025 von 10:30 bis 14 Uhr in der Zentralbibliothek stattfindet.

    Foto: Caroline Dohrmans

    Es wäre schön, wenn der Storch einen Namen bekäme.
    Hierzu werden Vorschläge gesammelt und anschließend demokratisch entschieden, wie der Storch heißen soll.
    Wer vorab eine Geschichte zum Storch lesen möchte, findet eine auf der Internetseite des NABU Mönchengladbach.
    Weitere Informationen zum Storch und zu dieser Veranstaltung findet man auf der Seite des NABU Mönchengladbach oder der Stadtbibliothek Mönchengladbach.
    Es wird um Anmeldung unter storch@nabu-mg.de gebeten.

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  • Heimische Gärten

    Heimische Gärten

    Frühlingszeit ist Pflanzzeit.

    In den Baumärkten und Gärtnereien wird eine bunte Vielfalt an Pflanzen angeboten. Auf Primeln folgen Stiefmütterchen und Geranien. Die meisten davon sind sogenannte Wegwerfblumen, die nur für eine Saison den Geldbeutel belasten. Für unsere heimischen Insekten sind diese überwiegend uninteressant. Doch zur Überraschung findet man derzeit ebenfalls wieder heimische Wildpflanzen wie z. B. Schafgabe oder den kriechenden Günsel im Angebot. Davon sollte es mehr geben. Es gibt viele einheimische, bunte Blumen, die unsere Gärten zieren können.

    Im Handel werden Olivenbäume, Palmen und Kirschlorbeer als beliebte Grünpflanzen ausgesprochen geschäftstüchtig verkauft.  Diese Pflanzen sind jedoch schädlich für unsere Biodiversität. Sie nehmen den heimischen Pflanzen den Platz weg und bieten den meisten heimischen Tieren weder Nahrung noch Brutplätze. Als Alternative für Hecken und Sträucher könnten Liguster, Weißdorn oder echter Lorbeer in Frage kommen. Es gibt Pflanzen, die aus den oben genannten Gründen in Deutschland verboten sind. In der Schweiz gehören dazu der Schmetterlingsflieder und der Kirschlorbeer. Die meisten Kommunen in Deutschland können sich dazu nicht durchringen.

    In naturnahen Gärten werden Blumen neben Obstbäumen und Gemüse gepflanzt, um mit Hilfe der Bestäuber die Erträge zu erhöhen. Seien Sie versichert, dass Zierpflanzen wie die Hortensie nicht dazu gehören. Auch unsere Gartengestaltung kann zur Gesundung oder zum weiteren Verlust der Biodiversität beitragen. Wenn die Bestäuber fehlen, wird Obst und Gemüse zunehmend teurer werden. Wer Vögeln und Bienen etwas Gutes tun möchte, baut keine Nisthilfen, sondern sorgt mit einheimischen Pflanzen für Nahrung und Brutplätze. Listen für das naturnahe Gärtnern gibt es im Internet oder bei gut sortierten Gärtnereien. Es gibt viel zu entdecken in unserer heimischen Pflanzenwelt, die für uns alle wieder bunter und vielfältiger werden kann.  Somit sichern wir unsere heimische Tierwelt und leisten einen Beitrag zur Ernährungssicherheit.

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  • Bäume in Not

    Bäume in Not

    Sie spenden Schatten und reinigen die Luft von Abgasen.

    Sie sind Lebensraum und vieles mehr. Doch der Umgang mit Stadtbäumen lässt zu wünschen übrig.
    Sie werden hier am Platz der Republik als Fahrradständer missbraucht. Bäume werden angepinkelt und die unmittelbare Umgebung mit Zigarettenkippen und anderem Unrat verunreinigt.  Dies wird auch durch den mangelnden Schutz der Baumscheiben ermöglicht.
    Über den Daumen gepeilt hat ein Baum so viele Wurzeln, wie seine Krone in den Himmel ragt. Auf der Hindenburgstraße sind die Bäume von erhöhten Beeten umgeben.  Ein Baum und seine Unterpflanzung fördern die Biodiversität und ziehen unter anderem Schmetterlinge und Bienen an.

    Auf dem Platz der Republik und dem neu gestalteten Europaplatz wurden die notwendigen Baumscheiben durch praktische Gitter ersetzt. Die geringen Anteile an gestalteten Grünflächen werden durch großzügige Pflasterflächen eingefasst.
    Das mangelnde Verständnis für eine Schwammstadt wurde in der letzten Sitzung des Bauausschusses deutlich. Die Forderung der CDU, den verbleibenden Europaplatz sauber mit Pflastersteinen zu versiegeln, ist Politik von gestern. Die EU und auch das Land NRW haben Förderprogramme aufgelegt, um Flächen zu entsiegeln. Wie Rigolen zur Regenwassersammlung und späterer Nutzung und die Dachbegrünung der Bushaltestellen auf dem Europaplatz sind dies Maßnahmen auf dem Weg zur Schwammstadt. Bei Starkregen sollen Grünflächen möglichst viel Wasser aufnehmen und speichern können, um in Trocken- und Hitzeperioden durch Verdunstung die Umgebung zu kühlen und das Stadtgrün zu bewässern. Stadtgrün bereichert unsere Stadt in vielerlei Hinsicht. In den zu erwartenden Hitzesommern mit ebenfalls zu erwartenden Starkregenereignissen wird es zu einem notwendigen Element.
    In den Niederlanden werden schon Wettbewerbe ausgetragen, welche Dörfer mehr Flächen entsiegeln, um mehr Grünflächen zu ermöglichen. Das wird dort “Tegelwipppen” genannt.

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  • Willkommen im Veganuary

    Willkommen im Veganuary

    Bei vielen von uns hat die schöne Weihnachtszeit ihre Spuren auf den Hüften hinterlassen.

    So wird das neue Jahr auch für gute Vorsätze rund um die Figur genutzt. Die Discounter bieten Sportartikel an und auch die Sportvereine verzeichnen meist im Januar steigende Mitgliederzahlen.  Eine weitere Variante ist die Umstellung der Ernährung.
    Der Trend zur veganen Ernährung hat sogar einen Namen. Veganuary.
    Das bedeutet, einen Monat lang auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Dazu gehören nicht nur Fleisch, Wurst und Fisch, sondern auch Produkte, die von Tieren hergestellt werden.
    Um nur einige zu nennen: Milch, Käse, Joghurt, Quark, Skyr und Eier.

    Das in Eiern enthaltene Eiweiß ist eine beliebte Proteinquelle für Sportler.  Da die Hühner unter natürlichen Bedingungen im Winter nur sehr wenig Eier legen, wurde früher das Osterfest zum Fest der ersten Eier des Jahres. Im Veganuary stehen Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Pflanzliche Fette statt Butter und Nüsse können den Speiseplan bereichern. Diese wesentlich gesündere Ernährung für Erwachsene fördert die Gesundheit. Da gibt es kein Wenn und Aber. Gemüse stärkt das Immunsystem, hält fit und gesund.

    Mit Müsli zum Frühstück starten nicht nur Sportlerinnen und Sportler durch. Brotaufstriche zum Frühstück gibt es in vielen herzhaften Geschmacksrichtungen. Auf Wurst und Käse kann verzichtet werden.  Hafermilch statt Kuhmilch ist für viele Verbraucher bereits Standard im Kaffee oder Chai Latte. In vielen Restaurants werden bereits pflanzliche Varianten angeboten.

    Alle Supermärkte bieten ein breites Sortiment an pflanzlichen Produkten für alle Mahlzeiten an. Für Bolognese oder Frikadellen gibt es Hackersatz aus Soja, Pilzen, Weizen oder auch Jackfruit. Ausprobieren und dranbleiben, bis man „seinen“ Geschmack gefunden hat, ist den ganzen Januar über möglich und wer will, auch darüber hinaus.

    Wenn es mal schnell gehen muss, gibt es Fertigprodukte wie die beliebten Gemüsemischungen und sogar Tiefkühlpizza als vegane Variante. Bratlinge gibt es aus verschiedenen Gemüsesorten und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Alle Produkte sind in Bio-Qualität erhältlich. Ohne Duftstoffe und künstliche Zusatzstoffe.

    Auch alteingesessene Restaurants springen auf den seit Jahren wachsenden Trend zur pflanzlichen Ernährung auf. Auf zwölf Prozent der Bevölkerung will man schließlich nicht verzichten. So viele Menschen ernähren sich nur noch vegetarisch oder sogar vegan. In vielen Restaurants gibt es einen eigenen Menüpunkt für Vegetarier. Leider werden Veganer oft vernachlässigt. Es gibt kaum noch größere Familien- oder Vereinsfeiern, bei denen diese wunderbare Spezies der Verweigerer tierischer Produkte nicht mit am Tisch sitzt. Tendenz steigend.

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  • 125 Jahre NABU

    Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist einer der größten und wichtigsten Naturschutzverbände in unserem Land. 

    Sein Einfluss reicht von Stellungnahmen zu Bauvorhaben bis hin zur Beratung bei der Gestaltung von Naturflächen zur Förderung der Artenvielfalt für Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt zum Schutz des Menschen.
    Auch beim Umgang mit den Flächen des „Rheinkohlereviers“ versucht der NABU, möglichst positive Aspekte für den Naturschutz durchzusetzen. 
    Zahlreiche Untergruppen kümmern sich um die Bildung von Kindern und Erwachsenen. Unzählige Naturspaziergänge gehören ebenso dazu wie Pflanz- und Pflegeaktionen oder die Bildung von Interessengruppen zu bestimmten Themen.
    So gibt es in Mönchengladbach Gruppen für Amphibien, Fledermäusen und auch Steinkäuzen.
    Die Mitglieder sind daran interessiert, etwas Sinnvolles zu tun.
    Dennoch wünscht sich der NABU Mönchengladbach weitere aktive und engagierte Mitglieder.
    JEDER ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Weitere Informationen über den NABU Mönchengladbach finden Sie unter: https://www.nabu-mg.de/.

    Wie dieser Verein entstanden ist, können Sie im folgenden Text nachlesen, den der Vorsitzende des NABU Mönchengladbach, Herr Kurt Sasserath, verfasst hat.

    Der Naturschutzbund Deutschland – NABU.
    Eine lange Geschichte kurz erzählt.

    Es war ein mutiger Schritt und eine Pionierleistung der frühen Emanzipationsgeschichte, als Lina Hähnle (1851 bis 1941) am 1. Februar 1899 in Stuttgart den Bund für Vogelschutz gründete und ihn mit großem Geschick für Verhandlungen vier Jahrzehnte leitete.
    1908 gelang es ihr, an einer Verbesserung des Reichsvogelgesetzes mitzuwirken und mit der Unterstützung des jungen Bundes konnte der Federsee bei Bad Buchau zum ersten privat finanzierten Schutzgebiet Deutschlands werden.
    Eine auch in den benachbarten Ländern und den USA beeindruckende Initiative war die erfolgreiche Bekämpfung einer Hutmode mit dem Federschmuck seltener Vögel, die so manche Art an den Rand der Ausrottung brachte;  so überragend, dass Woodrow Wilson, zwischen 1913 und 1921 Präsident der USA, trotz seiner skeptischen Haltung gegenüber Deutschland dem Bund für Vogelschutz beitrat.

    Lina Hähnles Sohn, Hermann Hähnle, ein Wegbereiter des dokumentarischen Naturfilms, der schon 1902 mit unhandlichen Kurbelkameras und selbst gebastelten Objektiven Filme in der freien Landschaft drehte, führte nach dem Tod seiner Mutter die Geschäfte des Bundes weiter, dessen Namen er nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in „Deutscher Bund für Vogelschutz“ änderte.

    Der Ortsverband Mönchengladbach wurde 1937 von dem Ornithologen Clemens Maas ins Leben gerufen, der mit seinem Buch über die Vogelwelt der Heimat lokale Berühmtheit erlangte. Das Buch erschien 1948 im Verlag Kühlen in Mönchengladbach.
    Für die kommenden Jahrzehnte gab es eine Mönchengladbacher und eine Rheydter Gruppe, 1968 kam eine Wickrather Gruppe des „Deutschen Bund für Vogelschutz“ hinzu.  Wickrath gehörte damals zum Kreis Grevenbroich, erst mit der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden die Dörfer der ehemaligen Gemeinde Wickrath dem Mönchengladbacher Stadtgebiet zugeordnet.

    In den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Bund in NABU umgetauft und die einzelnen Gruppen zum Stadtverband Mönchengladbach zusammengefasst. Bundesweit nähern sich die Mitgliederzahlen der Millionengrenze, der Stadtverband Mönchengladbach konnte erst vor einigen Tagen sein 1400. Mitglied begrüßen.

    Neben den theoretischen Arbeiten (Stellungnahmen bei Vorhaben, die den Naturhaushalt betreffen, Verhandlungen mit Politik und Verwaltung etc.) unterhält der NABU-MG diverse Kinder- und Jugendgruppen, je nach Alter, auch eine Gruppe für Eltern und Kinder gemeinsam; die Beteiligung an einem Informationszentrum für Nachhaltigkeit ist ebenso geplant wie der Aufbau einer sozial-ökologischen Gemeinschaft, die in Zusammenarbeit mit den Kirchen und der Friedhofsverwaltung die Thematik Ökologie der Friedhöfe und Parkanlagen interessierten Bürgern und Bürgerinnen nahe bringen möchte.

    Schon aus traditionellen Gründen findet der praktische Naturschutz oder genauer die Biotoppflege oder noch präziser die Bemühungen um den Erhalt einer artenreichen, naturnahen Kulturlandschaft besondere Aufmerksamkeit. Der Kopfbaumschnitt und die Pflege ehemaliger Flachsrösten, einst Produktionsstätten für die Leinen-Verarbeitung, heute wertvolle Amphibiengewässer,  gehören in diesen Bereich, aber auch die Renaturierung eines Waldrandes mit der Wiederansiedlung der bedrohten Ulme,  die in diesem Jahr am Gerkerather Wald abgeschlossen wurde oder die Begründung eines Waldsaumes in Gestalt einer Hochstaudenflur am Nordrand des Buchholzer Waldes, die in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft verwirklicht werden konnte.

    Bliebe noch der konkrete Artenschutz zu erwähnen: es gibt Arbeitsgruppen, die sich um die Fledermäuse und um die Steinkäuze kümmern, seit einigen Jahren beschäftigt sich ein Arbeitskreis Amphibien und Reptilien mit diesen stark bedrohten Tierarten, und die jüngste Neuerung ist das Problemfeld der Neophyten und Neozoen.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind jederzeit willkommen, ob jung oder jung geblieben, gerne für die Arbeit am Schreibtisch oder an der frischen Luft.
    Informationen in Hülle und Fülle können auf unserer Homepage: NABU-MG nachgelesen werden.

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  • Informationsveranstaltung zur E-Mobilität

    Informationsveranstaltung zur E-Mobilität

    Am Dienstag, 08.10.2024 um 18:00 Uhr findet im Paul-Schneider-Haus, Charlottenstraße 16, 41065 Mönchengladbach, eine Informationsveranstaltung zum Thema E-Mobilität statt.

    Der niederländische Systemarchitekt Renè Schott hat an der TU Eindhoven Elektrotechnik studiert.
    Er wird im Wesentlichen die Vor- und Nachteile von Elektroautos und Verbrennungsmotoren erläutern. Dazu gehören Kosten und Technik ebenso wie die Sicherheit. Letztere steht gerade bei E-Autos sind immer wieder im Fokus der Medien. Aber auch andere Verkehrsträger werden unter die Lupe genommen und ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Wer einen interessanten Einblick in den Bereich der E-Mobilität erhalten möchte, ist herzlich eingeladen.  Es wird einige informative Überraschungen geben. Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Austausch.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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  • Unser Wasser

    Unser Wasser

    Die direkten Auswirkungen des Tagebaus betreffen die Region von Dormagen bis in die Niederlande.

    Unser Fluss, die Niers und der gesamte Naturraum Schwalm-Nette hängen an den RWE-Pumpen.
    233 Sümpfungsbrunnen durchziehen die gesamte Region*. Sie führen Wasser in die Landschaften, um diese am Leben zu erhalten. Wie viele es in Mönchengladbach sind, ist nicht bekannt.

    Die Regulierungen der verschiedenen Wasserhaushalte sind eine immense Herausforderung mit vielen Unbekannten. Steigendes Grundwasser, Zu- und auch Abflüsse sind zu steuern, um Standfestigkeit des Umlandes und dieWasserqualität zu sichern. Der Wasserdruck aus den entstehenden Seen muss an den Grundwasserspiegel des Umlandes angepasst werden. Sonst besteht die Gefahr der Bodeninstabilität ím Umland.

    Die Flutung der Tagebaue über die Pipeline vom Rhein ist sehr umstritten. In jüngster Zeit ist der Tagebau durch illegale Entsorgungen in die Schlagzeilen geraten. Auch ohne diese Zusatzbelastung kann das im Braunkohletagebau häufig vorkommende giftige Pyrit zum Problem werden. Pyrit verwandelt sich in Schwefelsäure bei Kontakt mit Sauerstoff und Wasser. Eine Vermischung von Grund- und somit späteres Trinkwasser ist ein mögliches Szenario.

    Experten des BUND schätzen, dass die Ewigkeitskosten in Milliardenhöhe die aktuellen Rücklagen des Unternehmens weit übersteigen und sich über einen Zeitraum von mehreren Hundert Jahren erstrecken. Ob das Unternehmen so lange existiert oder in naher Zukunft bereit sein wird, die Maßnahmen zu tragen, ist nicht abschließend geklärt. Die Ruhrkohle AG-Stiftung im Saarland versucht schon heute, die Ewigkeitskosten für die Pumpen aus dem Steinkohlebergbau auf die Verbände abzuwälzen oder die Pumpen abzustellen. Es ist zu befürchten, dass sich RWE bereits jetzt von den Kosten der Rheinwassernutzung zur Befüllung des Tagebaues zu entlasten versucht.

    Während ein ehem. Mönchengladbacher Baudezernent schon von einem Hotel am See träumte, rutschen die Böschungen in den ehemaligen Braunkohlegebieten der Lausitz auch nach 30 Jahren noch. Hier liegen die tiefsten Löcher bei etwa 120 Meter. Bei uns im Rheinischen Revier sind es bis zu 400 Meter. Das ist in Europa einmalig. Alle Maßnahmen beruhen auf Berechnungen und theoretischen Annahmen.
    Bergschäden gibt es schon heute in der Region. Ein prominentes Beispiel für einen Bergschaden in unserer Stadt ist die Pfarrkirche St. Margaretha in Hockstein. Sie wurde auf Kosten des RWE aufwändig saniert. Wer die Örtlichkeiten rund um Lützerath kennt, kann sehen, wie nahe bewohnte Häuser am Abgrund stehen. Ob die Standsicherheit der Gebäude noch gegeben ist, ist auch eine Frage der Wasserregulierung. Gerade einmal ca. 10% der Bergschäden werden anerkannt.

    Aus unserer Stadt wird Frau Barbara Weinthal, Leiterin des Fachbereichs Umwelt, an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Sie beschäftigt sich seit langem mit den Folgen und Auswirkungen des Tagebaus. Weitere Experten aus den umliegenden Gemeinden sind eingeladen. Man darf gespannt sein auf eine rege Diskussion und Lösungsansätze abseits derer von RWE favorisierten.

    Betroffen sind wir alle. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Wasser aus dem Wasserhahn oder aus dem Brunnen im Garten kommt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über Möglichkeiten und Lösungen informiert werden.  Viele Fragen zu Wasserqualität, Menge und Kosten sind offen.

    Die Politik ist gefordert, im Interesse der Bevölkerung Antworten zu finden. Diese Antworten sind meist leichter gegen einen Konzern durchzusetzen, mit einer breiten Öffentlichkeit im Rücken.
    Dies haben die Demonstrationen in Lützerath gezeigt. Weiterhin steht die Reputation von RWE auf dem Spiel.

    *Quelle BUND

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  • Heute ist wieder Earth Night 

    Heute ist wieder Earth Night 

    Um auf die weltweite Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen, findet heute wieder die Earth Night statt.
    Es wird dazu aufgerufen, ab 22:00 Uhr das künstliche Licht auszuschalten.

    Die bunten Lichter sind sehr schön anzusehen. Es vermittelt eine Stimmung von Feierabend und Gemütlichkeit. In fast jedem Garten findet man elektrische oder auch moderne solarbetriebene Lampen und Lämpchen. Der Handel lockt mit immer neuen Modellen zum Kauf. Es gibt sie als bunte Lichterketten, Lampions oder Gartenstecker. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Doch sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch tödlich.
    Allein *95% unserer heimischen Schmetterlingsarten sind Nachtfalter. Wer sich ein wenig mit ihnen beschäftigt, wird feststellen, dass sie ihren tagaktiven Verwandten sehr ähnlich sehen. Wunderschön anzusehen ist der Schönbär. Er war Schmetterling des Jahres 2010. Ob Kleines Nachtpfauenauge oder Taubenschwänzchen, sie alle sind durch zu viel Licht und die Einengung ihrer Lebensräume bedroht. Es ist kein Geheimnis, dass unsere Insekten im Licht zu Tode flattern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Straßenlaterne in der Stadt, die beleuchtete Hausnummer, oder das Licht im Garten oder auf dem Balkon handelt. Wer unseren heimischen Insekten und Tieren wie Igel und Fledermaus helfen will, schaltet nachts das Licht aus. Wer Angst vor zu viel Dunkelheit hat, kann gut eingestellte Bewegungsmelder installieren. Möglicherweise schlafen auch Sie besser, wenn Ihr Biorhythmus nicht mehr durch Lichtreize gestört wird.
    Jeder kann etwas gegen Lichtverschmutzung tun.  Jede Nacht.

    *Quelle BUND

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  • Tierisch – tierisch, Valea, eine schöne Königin

    Tierisch – tierisch, Valea, eine schöne Königin

    So stellt man sich Cleopathra auf ihrem Thron vor.

    Anmutig und schön schaut sie auf das Geschehen um sie herum.  Ihre Fellfarbe und ihr erhabenes Gesicht lassen eine wahre Königin vermuten.
    Ob sie es wirklich ist? Wohl kaum. Der Schein trügt oft, bei Tier und Mensch. Es ist die Fassade, die wir alle aufrechterhalten wollen. Höhen und Tiefen gibt es in jedem Leben. Nur trifft es die Tiere in unserer Gesellschaft meist besonders hart. Sie sind kein Spielzeug. Trotzdem werden sie oft als solche gekauft. Wenn man ihrer überdrüssig wird, werden sie oft einfach ausgesetzt.

    Ob Valea auf diese Weise in diese Situation geraten ist, weiß man nicht. Die junge Dame hat eine Zeit der Entbehrungen und des Elends hinter sich, wahrscheinlich hat sie schon länger auf der Straße gelebt.  Abgemagert und mit verschiedenen „Untermietern“ kam Valea im Juni dieses Jahres ins Heim. Heute sieht man ihr das nicht mehr an.
    Liebevolle Hände haben sie gesund gepflegt. Die schlimme Zeit hat sie hoffentlich für immer hinter sich gelassen. Was ihr fehlt, ist ein liebevolles Zuhause. Die hübsche Katze ist ca. 2020 geboren. Sie ist eine Snowshoe-Mischung.

    Wenn Sie sich für Valea interessieren, können Sie sie gerne im Katzenzimmer des Tierheims besuchen. Dort kann man sich in Ruhe kennenlernen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Tierheim Lürrip unter der Telefonnummer 02161 602214.

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  • Klima Krise läuft!   |  HANDELN JETZT

    Klima Krise läuft! | HANDELN JETZT

    Die Presseinformation des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) vom 19.08.2024 macht deutlicht, dass die bisherigen Maßnahmen im Umwelt und Naturschutz nicht ausreichen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Sie glich einer Bankrotterklärung. Das abstrakte Szenario der Erderwärmung schien die Teilnehmenden nicht zu schokieren. Dennoch schienen die Nachfragen ein Spiegel der Gesellschaft zu sein. Städte und Gemeinden sind ebenso gefordert, wie jeder Einzelne.  Details zu Handlungsempfehlungen ersparte sich das LANUV.

    Was jeder Einzelne von uns tun kann, ist hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengefasst.
    Es sind Anregungen zur Ergreifung von Maßnahmen, die leider nicht von den gewählten Vertretern auf absehbare Zeit zum Bevölkerungsschutz durchzusetzten werden.  Man kann lange und in epischer Breite über die Sinnhaftigkeit diskutieren oder einfach sein Bestes geben. Jeder von uns ist gefordert.

    1. Kaufen Sie Bio! Diese Art des Anbaus baut Humusschichten auf, die CO2 einsparen. Auch bei der Herstellung von Pestiziden und Stickstoffdünger entsteht CO2, das beim Bioanbau eingespart wird. Achten Sie auf Bioprodukte aus der Region.
    1. Essen Sie weniger Fleisch. Konventionell gehaltene Rinder werden oft mit Soja aus Übersee gefüttert. Für den Sojaanbau werden Regenwälder abgeholzt. Rinder pupsen Methan, das in CO2 umgewandelt wird. Zu viel Gülle aus der Schweinemast belastet unsere Felder. Auch die Geflügelhaltung kann Fleisch für die Bevölkerung nur in Masssenkonzentrationslagern produzieren. Das geht nur mit viel Medikamenteneinsatz. Diese Medikamentengaben werden nicht vollständig abgebaut und wir essen sie mit. Wenn Sie Fleisch essen, achten Sie auf dessen Haltungsform. Je höher der Nutriscore-Zahl, desto besser die Haltung und der Umgang mit Natur und Tier. Auch hier sollten Sie Bio-Produzenten den Vorzug geben. Es sei denn, Sie wissen genau, wie und wo das Fleisch produziert wurde.
    1. Fortbewegung mit Bewegung. Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrs-Mitteln. Mehr Bewegung hält fitt und gesund. Wo es Möglichkeiten gibt, auf das Auto zu verzichten, sollte man es tun. Fliegen ist out. Auch in den der Sommerferien wächst das CO2 Konto. Im Zweifelsfall können Sie ihren Kindern in der Zukunft gerne erklären, dass Sie dabei waren. Ob als Täter oder ob sie versucht haben, die Zukunft unserer Kinder positiv zu beeinflussen, bleibt ihrer Klimabilanz überlassen. Ihr Handeln, beeinflusst die Zukunft.
    1. Sezten Sie auf erneuerbare Energieen. Wer kein eigenes Haus besitzt, sollte sich informieren, welcher Anbieter seine Energieversorgung nachhaltiger sichern kann.
    1. Wärmepumpe. Es ist erstaunlich wie schlecht selbst Fachleute informiert sind. Warum soll in Deutschland nicht funktionieren, was in Skandinavien schon lange geht? Dort werden fast zehnmal so viel Wärmepumpen verkauft wie in Deutschland. Gas und Öl sind Syteme von gestern und nicht für morgen. Die Preise der CO2 Zertifakte sind dem freien Handel überlassen und werden in Zukunft weiter steigen. Zeitgleich werden die Zertifkate verknappt. Das wird Gas, Öl und Treibstoff massiv verteuern. Mit einer Wärempumpe in kommbination mit einer Solaranlage sind Sie unabhängig. Dies ist der einzige Bereich, der derzeit in Deutschland sein „Soll“ an Klimazielen erfüllt. In Kombination mit einer Dachbegrünung ist die Photovoltaik noch effizienter. In Zukunft wird Ihr Elektroauto eine weitere Speichermöglichkeit sein.
    1. Dach, Fenster und Fassade. Dämmen Sie ihr Haus mit natürlichen Materialien wie z. B. Steinwolle. Mit einer natürlichen Dämmung vermeiden Sie unter anderem Folgekosten für eine teure Entsorgung. Alter und Zustand von Fenstern und Dach sind zu berücksichtigen. Wer Hilfe bei der Erstellung eines Sanierungsfahrplans braucht, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Diese informiert in diesem Jahr fortlaufend online, wie man am besten vorgeht. Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie auch hier bei uns.
    1. Dach, Fassade und Garten. Sollten nach Möglichkeit begrünt werden. Begrünte Dächer schützen vor Erosion und sparen bis zu 60 % der Energiekosten durch ihre erstaunlich leichte, aber dicke Isolierung. Der Temperaturunterschied zwischen einem schwarzen und einem grünen Dach kann bis zu 15 Grad betragen. Der Garten sollte möglichst naturnah gestaltet werden, um einen Hitzeschutz zu bieten. Zierrasen und Steine müssen entfernt werden. Die Verdunstung der Vegetation kühlt die Umgebung und damit die Raumluft ab. Gleichzeitig kann die unversiegelte Fläche bei Starkregen helfen, Wasser aufzunehmen.
    1. Zystenern und Regenwassersysteme. Sie sollten in trockenen Jahren, und die werden wieder kommen, auch ein Selbstschutz für Ihr Haus sein. Sie können bei Starkregen erhebliche Wassermengen aufnehmen und im Wasserkreislauf des Hauses für Toilette und Waschmaschine oder auch zur Gartenbewässerung und Begrünung einen sparsamen Beitrag leisten.  Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 2% des Eigenheimpreises. Für den gewerblichen Bereich sollten weitergehende Maßnahmen verpflichtend sein.
    1. Tuch und Kleidung. Ob Bettwäsche, T-Shirt oder die neue Jeans. Achten Sie auf fair produzierte Kleidung in Bio-Qualität. Fragen Sie im Geschäft danach. Wie bei Lebensmitteln bestimmt die Nachfrage das Angebot und auch den Preis. Fair produzierte Bioware hilft, den CO2-Fußabdruck zu verringern. Bioproduzenten sind in der Regel umweltbewusster und faire Arbeitsbedingungen verbergen sich hinter den meisten Biosiegeln. Stellen Sie sich vor jedem Einkauf die Frage, ob Sie wirklich etwas Neues brauchen. Meist sind die Schränke gut gefüllt. Achten Sie auf Qualität. Wie Oma schon sagte: „Billig kann ich mir nicht leisten“. Qualitätsprodukte verschleißen langsamer.
    1. Möbel. Jahrhunderte war und ist es üblich, bei der Geburt eines Kindes mindestens einen Baum zu pflanzen. Wenn das Kind groß genug war, diente er als Aussteuer für den Haushalt des Brautpaares. Heute kaufen wir mit Chemikalien beschichtete Pressspanplatten zum Wegwerfen. Die Billigmöbelindustrie macht mit ihren kurzlebigen Produkten viel Umsatz und vergrößert nach kurzer Zeit unsere Müllberge. Möbel aus Massivholz sind teurer, aber auch langlebiger. Etwas zu sparen, um sich etwas Gutes leisten zu können, erhöht die Wertschätzung und damit den Gebrauch und die Langlebigkeit. Wer sich das nicht leisten kann, hat die Möglichkeit, gute und aufgearbeitete Möbel im Second-Hand-Handel zu kaufen. 

    Wer mehr wissen möchte, kann sich z. B. mit dem folgenden CO2 Rechner informieren.
    https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/wwf-klimarechner

    Es liegt an uns allen, wie die Zukunft aussieht. Wer die Katastrophe im Ahrtal und in Stolberg noch vor Augen hat, wird erkennen, dass die Versprechungen der Politik nicht eingehalten werden können. Die derzeit immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse sollten zum Selbstschutz führen. Ob die Gasheizung im eigenen Keller erst unter Wasser stehen muss, liegt auch an Ihnen. Die Versicherungen werden auf Dauer die Prämien für die meisten Menschen unerschwinglich erhöhen, um die entstandenen Schäden noch bezahlen zu können.
    Erschreckend ist, dass wir politische Vertreter gewählt und Ihnen vertraut haben, die wussten, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Dieses Vertrauen ist verloren. Seit den 70er Jahren warnen Forscher und Naturschutzverbände vor den Szenarien, die jetzt teilweise schon mit voller Wucht unser Leben treffen. Unzählige Meldungen sind täglich im Internet zu sehen, z.B. bei https://creativesociety.com/de/climate-model.

    Jeder von uns ist vom Klima betroffen. Sei es in Form von Wetterkapriolen wie Starkregen, der die Heizung im Keller unter Wasser setzt oder gleich das ganze Haus. Hagel, der die Ernte vernichtet und damit die Lebensmittel verteuert. Oder Stürme, die verheerende Verwüstungen anrichten. Hitze wird für viele Menschen über Leben und Tod entscheiden. Gerade die leichtsinnige mittlere Altersgruppe ist hier gefährdet. Kirchen oder Museen als kühlende Räume zu öffnen und ein paar Trinkbrunnen aufzustellen, ist nur ein schwacher Trost.

    Wir dürfen die Augen nicht verschließen. Wir müssen handeln. Eine gut ausgebildete Jugend hilft uns dabei. Deutschland hat einige der besten Ingenieure der Welt. Doch Technik kann nicht alles lösen. Die junge Generation hat in den Zeiten der Corona-Krise viel Rücksicht auf die ältere Generation genommen. Stärken wir sie jetzt, indem wir unser Verhalten ändern. Zu unser aller Wohl und für eine lebenswerte Zukunft.

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  • Tierisch – tierisch, Erik, ein Gentlemen im Smoking

    Tierisch – tierisch, Erik, ein Gentlemen im Smoking

    Etwas verträumt schaut der kleine Kater Erik in die Welt.

    Sein samtiges schwarzes Fell kleidet ihn sehr fein. Wie ein Beffchen ziert ein weißes Dreieck seinen Hals. Ebenso sind seine Pfötchen stilecht in weiß gekleidet.
    Er ist bereit für den Ausgang. Diesen benötigt er in seinem neuen zu Hause.  Erik ist ein freundlicher kleiner Herr. Ganz seiner Erscheinung entsprechend ist er ein angenehmer und sympathischer Zeitgenosse. Mit den meisten seiner Artgenossen versteht er sich ebenfalls gut. Erik wurde 2022 geboren und kam als Fundtier ins Tierheim Lürrip.
    Er und viele andere Katzen können von 15.00 bis 17.00 Uhr im Katzenzimmer besucht werden.
    Das Tierheim beherbergt derzeit rund 70 Katzen.
    Ob Peach und Luigi oder auch Ronny, viele warten auf ihre neuen Menschen. Wer einen neuen tierischen Mitbewohner sucht, ist herzlich willkommen.

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