Autor: Redaktion

  • CDU und FDP vergeben die Chance, mehr Licht ins Dunkelfeld der Kriminalität zu bringen

    CDU und FDP vergeben die Chance, mehr Licht ins Dunkelfeld der Kriminalität zu bringen

    Der Innenausschuss des Landtages NRW beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung mit einem Antrag der SPD-Fraktion zur Einführung eines Periodischen Sicherheitsberichts. Dieser wurde von den Regierungsfraktionen von CDU und FDP mehrheitlich abgelehnt.

    „Mit der Einrichtung eines Periodischen Sicherheitsberichts wollen wir sicherstellen, dass wir mehr Licht ins Dunkel der Kriminalität in NRW bringen. Die jährlich veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik gibt nämlich kein vollständiges Bild über die Kriminalitätsentwicklung wieder. Es handelt sich hierbei lediglich um einen Tätigkeitsnachweis über polizeilich registrierte Vorgänge aus der Vergangenheit. Viele Straftaten werden hierbei nicht erfasst. Und auch das ‚Dunkelfeld‘ wird eben nicht berücksichtigt.

    Durch die Einführung eines regelmäßigen, einmal in der Legislaturperiode erscheinenden umfassenden Periodischen Sicherheitsberichts würden auch diese bisher nur unzureichend erfassten Bereiche eingehender durchleuchtet worden. Auf der Grundlage der hierdurch gewonnenen Erkenntnisse könnte die Polizei mittelfristig zielgerichteter vorgehen und ihre Strategien zur Verbrechensbekämpfung optimieren. Dies gilt insbesondere auch für schwere Verbrechen, wie beispielsweise bei der Organisierten Kriminalität. In Kreisen der Polizei und bei Sachverständigen hat die Idee eines Periodischen Sicherheitsberichts deshalb starken Zuspruch gefunden. Auch die von der Landesregierung eingesetzte sog. Bosbach-Kommission hatte in ihrem Abschlussbericht die Einführung eines entsprechend regelmäßigen Berichts empfohlen. Umso unverständlicher ist die jetzige Entscheidung der Regierungsfraktionen, den Hinweisen der Experten nicht zu folgen und unseren Antrag abzulehnen. Sie vergibt damit offenbar aus parteipolitisch motivierten Gründen eine Chance, den Sicherheitsbehörden mehr und bessere Erkenntnisse an die Hand zu geben. Damit wird eine verbesserte Kriminalitätsbekämpfung unnötig erschwert,“erklärt Hartmut Ganzke, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW dazu.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Infoveranstaltungen zum Studiengang Handwerksmanagement

    Infoveranstaltungen zum Studiengang Handwerksmanagement

    Drei Abschlüsse in zehn Semestern: Das kann erreichen, wer sich für den Bachelorstudiengang Handwerksmanagement – Betriebswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein entscheidet.

    Der Studiengang ist für junge Menschen im Handwerk entwickelt worden, die sich neben ihrer Spezialisierung im Gewerk umfangreiche betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen wollen.

    Am 18. März, 15. April und 19. Juni gibt es digitale Informationsveranstaltungen für den trialen Studiengang, der in dieser Form nur an der Hochschule Niederrhein angeboten wird. Eine Bewerbung für das Wintersemester 2021/22 ist zwischen dem 1. Mai und dem 15. Juli möglich.

    Der Studiengang beginnt mit Aufnahme der Ausbildung im Handwerk. Nach dem Gesellenbrief wird parallel zum Studium der Abschluss des Meisters angestrebt. Nach fünf Jahren endet das Studium mit dem Bachelorgrad (B.A.), dem Gesellenbrief und mit dem Meisterbrief.

    1 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Angeblicher Unfall der Tochter – Betrüger erbeuten Bargeld von Senior – Hinweise erbeten

    Angeblicher Unfall der Tochter – Betrüger erbeuten Bargeld von Senior – Hinweise erbeten

    Gestern ist es erneut zu einem Betrug gekommen, bei dem die Täter einem 84-jährigen Mann einen schweren Unfall seiner Tochter vorgaukelten, um ihn um sein Erspartes zu bringen. Eine zweite Übergabe fand mit dem Hugo-Junkers-Park im öffentlichen Raum statt. Die Polizei sucht Zeugen.

    Der 84-Jährige war gegen 10.40 Uhr in seiner Wohnung auf der Sperberstraße, als das Telefon klingelte. Am anderen Ende war ein unbekannter Mann, der sich als Mitarbeiter des Amtsgerichtes ausgab. In einem längeren Gespräch überzeugte er ihn davon, dass seine Tochter einen schlimmen Verkehrsunfall verursacht hätte und er nun 40.000 Euro zahlen müsse, um das im Sinne seiner Tochter zu regeln.

    Der in Sorge geratene Mann gab an, dass er nicht so viel Geld besitze, willigte aber ein, das, was er gespart hatte, als “Kaution” für seine Tochter zu übergeben. Gegen 11.15 Uhr erschien dann ein Unbekannter bei ihm zu Hause, gab sich als “Kurier für das Gericht” aus und nahm das Geld in einer eher niedrigen fünfstelligen Höhe entgegen.

    Damit gab sich der Unbekannte aber nicht zufrieden: In einem perfiden Spiel mit der Angst um die Tochter brachte er ihn dazu, im Anschluss weiteres Geld bei einer Bank zu besorgen, da der Betrag als Kaution nicht reiche, und auf weitere Anweisungen am Telefon zu warten.

    Der 84-Jährige, überzeugt von der Not seiner Tochter, tat wie ihm geheißen und hob weitere 5.000 Euro bei der Bank ab. Per Handy wurde er dann erst zur Brucknerallee und von dort dann in den Hugo-Junkers-Park bestellt. Hier erschien dann gegen 13 Uhr der vorige Kurier und nahm das Bargeld entgegen.

    Ein Anwohner, bei dem der 84-Jährige zuvor irrtümlich geklingelt hatte, wurde misstrauisch und sprach den Herrn erneut an. Er beschrieb auch eine verdächtige Person, die sich in der Nähe befunden hatte. Polizisten stellten diesen Mann nachdem sie informiert worden waren und nahmen ihn vorläufig fest. Im Zuge der weiteren Sachverhaltsklärung und polizeilichen Maßnahmen wurde jedoch klar, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen dem Festgenommenen und der Straftat gibt. Er wurde entsprechend im Anschluss wieder entlassen.

    Der “Kurier” wurde als ca. 1,90m großer Mann beschrieben, der dunkel gekleidet war und weiße Schuhe sowie eine helle Mund-Nasen-bedeckung trug.

    Die Polizei fragt: Wem sind verdächtige Personen oder auch Fahrzeuge in dem Bereich der Sperberstraße bzw. zum Tatzeitpunkt am Hugo-Junkers-Park aufgefallen? Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Radstation Rheydt: Bündnis begrüßt Erweiterung

    Radstation Rheydt: Bündnis begrüßt Erweiterung

    Die Bündnispartner SPD, Grüne und FDP begrüßen die geplante Erweiterung der Radstation am Hauptbahnhof Rheydt und wünschen sich eine möglichst schnelle Realisierung.

    „Dafür,“ so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi, „brauchen wir jetzt Klarheit über die finanziellen Auswirkungen der Erweiterung und der von den Planern vorgesehenen Integration in den geplanten Neubau des Rheydter Hauptbahnhofs.“
    „Eine Erweiterung der Radstation kann man sich auch auf dem Außengelände vorstellen, so ergänzend der Fraktionsvorsitzende der Grünen Dr. Boris Wolkowski, „auch dafür brauchen wir belastbare Zahlen zu den Kosten.“
    Achim Wyen (FDP) hat als Vorsitzender des Finanzausschusses besonders im Blick, dass Fördermittel eine schnelle Umsetzung der Planung deutlich erleichtern könnten. „Hier muss die Verwaltung aufzeigen, ob und unter welchen Voraussetzungen es Fördermöglichkeiten gibt, z.B. im Programm „Nahmobilität.“

    Einig sind sich die Partner des Ampelbündnisses auch darin, dass die Verzahnung mit dem Projekt Neubau des Hauptbahnhofes Rheydt, dessen aktuellen Fortschritt sie ausdrücklich begrüßen, es auch erforderlich machen könnte, die bisher für 2025 veranschlagten Planungskosten für die Erweiterung der Radstation deutlich vorzuziehen.
    Auch dazu erbitten sie mit ihrem Antrag, den der Finanzausschuss in seiner Sitzung am 11. März beraten wird, klare Aussagen der Verwaltung.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das fordert DIE LINKE Mönchengladbach: Jetzt erst recht: Rats-TV ausbauen!

    Das fordert DIE LINKE Mönchengladbach:
    Jetzt erst recht: Rats-TV ausbauen!

    In Wegberg, Erkelenz und Gelsenkirchen haben sich jüngst die politischen Mehrheiten gegen das Streaming von Ratssitzungen ausgesprochen[1]. Anders in Mönchengladbach, hier wird seit 2017 durch einstimmigen Beschluss jede Sitzung Live ins Internet übertragen und bleibt danach für einige Zeit ‘On-Deamand’ abrufbar[2]. Die letzte Evaluation der Zuschauer*innen und Abruf-Zahlen fand im Februar 2018 statt, damit zusammen wurde die dauerhafte Einführung beschlossen[3]. Für DIE LINKE ist nun die Zeit gekommen einen erneuten Blick auf die Zahlen zu werfen, doch damit einher gehen mehrere Forderungen das Rats-TV zu verbessern und barrierefreier zu machen[4].

    Gerade während der Pandemie ist Rats-TV der einzige sichere Zugang für die Bürgerschaft Politik zu erleben. Die Digitalisierung ist durch Corona deutlich voran geschritten und dies wird nach Ansicht der Linksfraktion auch nach der Krise anhalten. „Somit wird ein Angebot wie Rats-TV immer mehr an Bedeutung gewinnen und der Erfolg von Rats-TV kann nicht nur anhand der Einschaltquoten bewertet werden“, meint der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Vielmehr muss es Ziel sein, diese Zahlen zu steigern. Dazu gab es mit einer Ausweitung auf Rats-Radio und der Integration in die Sozialen-Medien bereits einen Arbeitsauftrag dessen Ergebnisse noch ausstehen. Uns ist es aber wichtiger auch das Thema Barrierefreiheit anzugehen, ob nun über Gebärdendolmetscher*innen oder einen per Transcription-Software (Spracherkennung)  erzeugten Untertitel gilt es zu prüfen.“

    Weiter möchte DIE LINKE die Möglichkeit schaffen, dass auch Ausschüsse und Bezirksvertretungen übertragen werden können. In einem ersten Schritt wird vorgeschlagen die Bürger*innen je Ratszug abstimmen zu lassen welche zusätzliche Sitzung im Rats-TV gezeigt wird. „Die finanzielle Belastung hält sich mit maximal 1200,- Euro je Ratszug in Grenzen und wenn wir so weitere Zielgruppen Fach oder Bezirks bezogen erreichen ist viel gewonnen“, endet Schultz nicht ohne zu erwähnen: „Und wer weiß, ob wir nicht über eine interkommunale Zusammenarbeit Kosten wieder einsparen können. Aber selbst wenn nicht: Die Transparenz demokratischer Prozesse sollte uns das Wert sein!“

    Eine erste Beratung des Antrags findet am Donnerstag den 11.3.2021 im Finanzausschuss statt, die Entscheidung fällt dann zwei Wochen später am 25.3.2021 im Rat.

    Fußnoten/Details:

    1: Gelsenkirchen:

    https://www.ruhrbarone.de/das-aus-fuer-den-livestream-aus-dem-gelsenkirchener-rathaus/196868

    Wegberg:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/grosse-mehrheit-gegen-rats-tv-in-wegberg_aid-55226177

    Erkelenz:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/erkelenzer-politik-ist-gegen-stadtrat-tv_aid-56150227

    2: Antrag im Jahr 2016 aller Fraktionen und Gruppen für Rats-TV ab 2017:

    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/to0050.asp?__ktonr=128161

    3: Bericht der Verwaltung 2018 mit alternativen Beschlussvorschlägen

    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/to0050.asp?__ktonr=131223

    4: Aktueller Antrag „Evaluation und Ausbau Rats-TV“ der Linksfraktion:

    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=16564

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Wo bleiben wir? – GEMEINSAM Zukunft gestalten!”

    „Wo bleiben wir? – GEMEINSAM Zukunft gestalten!”

    Leider mussten wir den „Ökumenischen Kreuzweg für Gerechtigkeit“ im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen lassen. Der Veranstaltergemeinschaft stellte sich nun die Frage: Was sollen wir in diesem Jahr machen?

    Gerade oder auch in der Zeit der Pandemie ist es wichtig, Gesicht zu zeigen für die Menschen, die in unserer Stadt Mönchengladbach leben und benachteiligt sind, sei es durch Arbeitslosigkeit, Armut im Alter, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Kinderarmut oder die Situation, Kinder allein großziehen zu müssen. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen von Einsamkeit betroffen sind.
    Aufgrund der Pandemie ist es uns in diesem Jahr leider nicht möglich, unseren Kreuzweg durch die Mönchengladbacher Innenstadt zu gehen.
    Daher gibt es den Ökumenischen Kreuzweg für Gerechtigkeit 2021 digital.

    Der Titel des diesjährigen Kreuzweges lautet: „Wo bleiben wir? – GEMEINSAM Zukunft gestalten!”
    Die einzelnen Stationen werden in Eigenverantwortung von Vertretern der Veranstaltungsgemeinschaft durchgeführt und per Video aufgezeichnet.

    Der Auftakt wird in diesem Jahr vom Ökumene-Ausschuss Stadtmitte (St. Vitus, St. Michael Holt, Ev. Christuskirchengemeinde, Ev. Friedenskirchengemeinde) gemeinsam mit Pfr. Peter Blättler und Pfr. Dirk Sasse gestaltet.

    Die Stationen sind:
    1. kfd-Regionalverband zum Thema: „Volle Gleichberechtigung für alle – In Kirche und Gesellschaft“
    2. Volksverein Mönchengladbach, Treff am Kapellchen und SKM Rheydt zum Thema: „Den Mensch in die Mitte holen“
    3. Aktion Friedensdorf zum Thema: „Horizonte weiten – Gemeinsam stark für Kinder in der EINEN WELT“
    4. GdG Rheydt-West zum Thema: „Zukunft gestalten – den Wandel gestalten“
    5. Sant´ Egidio zum Thema: „Keiner rettet sich allein!“
    6. Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach zum Thema: „Eine warme Mahlzeit am Tag – eine Frage der Gerechtigkeit!?“

    Nehmen Sie sich die Zeit! Schauen Sie sich den ökumenischen Kreuzweg an und lassen Sie sich digital überraschen!
    Ab dem 19. März 2021 auf https://www.youtube.com/channel/UCSZAE1aLsN_xFABC9Ab-vGw/featured

    Veranstaltergemeinschaft
    Aktion Friedensdorf e. V., Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach, Evangelische Friedenskirchengemeinde MG, GdG Rheydt-West, kfd Regionalverband Mönchengladbach, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Katholikenrat Mönchengladbach, Ökumenischer Ausschuss Stadtmitte (St. Vitus, St. Michael Holt, Ev. Christuskirchengemeinde, Ev. Friedenskirchengemeinde), Volksverein, SKM Rheydt, Sant´ Egidio

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Funktioniert nun der Distanzunterricht? –Weitere rund 2.000 Tablets werden an Schulen verteilt

    Funktioniert nun der Distanzunterricht? –
    Weitere rund 2.000 Tablets werden an Schulen verteilt

    Weitere Schulen in Mönchengladbach erhalten in den kommenden Tagen Leih-Endgeräte aus dem Sofortausstattungsprogramm. Rund 2.000 weitere Tablets sind angekommen und werden verteilt. Insgesamt sind alle Schulen über alle Schulformen hinweg dann mit 5.400 Leih-Geräten ausgestattet. Die Geräte werden in Abhängigkeit von Schülerzahl, Sozialindex und Schulform verteilt. Bestellt wurden sie bereits im September letzten Jahres.

    Die Schulen können die Geräte an Schülerinnen und Schüler für das Lernen auf Distanz verleihen. Sobald es wieder Präsenzunterricht gibt, verbleiben die Geräte in den Schulen und stehen dort für die Einbindung in den Unterricht zur Verfügung. Sollten die Geräte widerrechtlich entwendet werden, kann die Stadt dabei reagieren, sagt Harald Weuthen, Fachbereichsleiter Schule und Sport: “Sollten die Geräte entwendet oder verloren gehen, können sie geortet, umgehend abgeschaltet werden und sind für Dritte unbrauchbar und wertlos.”

    Wenn an einer Schule keine Leihgeräte mehr zur Verfügung stehen sollten, besteht außerdem die Möglichkeit, beim Jobcenter zweckgebunden einen Mehrbedarf anzumelden. Hier werden bei Bedarf für Kinder in SGB II-Bedarfsgemeinschaften dann die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt, um Endgeräte für pandemiebedingten Distanzunterricht anschaffen zu können. Die Schulen sind ebenfalls über diese Möglichkeit informiert und können im Bedarfsfall beraten sowie die nötige Bescheinigung ausfüllen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tobias Elis ist neuer Trainer bei der Turnerschaft Lürrip 1901 e.V.

    Tobias Elis ist neuer Trainer bei der Turnerschaft Lürrip 1901 e.V.

    In den letzten Wochen ist trotz –oder gerade wegen – des Saisonabbruchs viel bei den Handballern der Turnerschaft Lürrip 1901 e.V. passiert.


    Nach sechs Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit trennte sich der Verein von seinem Erfolgstrainer Robert Bosnjak. Der Vertrag wurde zum 31.03.2021 vereinsseitig aufgelöst.
    „Trotz zahlreicher Erfolge unter Robert Bosnjak als Trainer, die 2019 mit dem Double aus Verbandsligaaufstieg und Pokalsieger ihren Höhepunkt hatte, kam das Gefühl bei uns auf, dass wir eine strategische Veränderung herbeiführen möchten“, so der 1.Vorsitzende Tobias Heupts.

    „Wir danken Robert für seine erfolgreiche und intensive Arbeit mit unserer Mannschaft und für den Gesamtverein und wünschen ihm alles Gute für seine nächste Station.“

    Ab 01.04.2021 startet die Turnerschaft dann in eine (coronabedingt) noch ungewisse Zukunft mit Tobias Elis als Trainer.
    „Mit Tobi haben wir einen hervorragenden Menschen und Handballfachmann von unserem Konzept überzeugen können. Als Privatmensch ist er seit vielen Jahren Fan und Freund der Turnerschaft. Nun ist es uns gelungen ihn auch sportlich einzubinden. Dass dies in der enorm wichtigen Position des 1. Herrentrainers geschehen ist, macht uns noch ein bisschen glücklicher und sehr stolz“, so Sportwart Martin Kuhlen, der gute zehn Jahre mit Elis gemeinsam in der Regionalliga Handball gespielt hat.
    Tobias Elis hat viele Jahre sehr erfolgreich bei den Handballern von Borussia Mönchengladbach, bis zur Regionalliga Nordrhein, gearbeitet.
    „Tobi war von Anfang an unser Wunschtrainer. Ab dem Zeitpunkt, als die Stelle frei war haben wir gemeinsam intensive Gespräche über ihn, den Handballsport und den Verein geführt. Jetzt freuen wir uns auf die neuen Aufgaben, die wir gemeinsam angehen werden“, so Tobias Heupts.

    Arbeit wartet direkt bei der Turnerschaft. Drei Spieler aus der 1.Herren haben altersbedingt ihre aktiven Karrieren beendet, zwei weitere Spieler wechseln zu höher spielenden Vereinen.
    „Wir arbeiten daran neue Spieler zu holen und führen viele Gespräche. Leider gestaltet sich dies aufwendiger durch Corona, aber wir sind überzeugt, dass wir in der neuen Konstellation noch interessanter für Verbandsligaspieler sind, als wir es ohnehin schon waren“, so Tobias Heupts.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Andreas Terhaag MdL: Inklusionscheck NRW unterstützt die Inklusion vor Ort – unkompliziert und unbürokratisch.

    Andreas Terhaag MdL: Inklusionscheck NRW unterstützt die Inklusion vor Ort – unkompliziert und unbürokratisch.

    Wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun mitteilte, werden auch 2021 wieder Maßnahmen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen über das Förderprogramm „Inklusionscheck NRW“ unterstützt. Insgesamt werden 600.000,00 Euro hierfür bereitgestellt, mit denen Vereine, Organisationen und Initiativen eine Pauschalförderung in Höhe von 2.000,00 Euro beantragen können.

    300 inklusive Projekte können dieses Jahr mit den Geldern unbürokratisch unterstützt werden. Zu den geförderten Maßnahmen zählen der Einsatz von Gebärdendolmetschern, die Erstellung von Informationsmaterialien in Leichter Sprache, barrierefreie Gestaltung von Webseiten, Anschaffung mobiler Rampen und vieles Weiteres.

    Andreas Terhaag; FDP

    „Der Inklusionscheck NRW ist ein tolles Hilfsprogramm zur Inklusion vor Ort, da er unkompliziert und unbürokratisch den Vereinen und Organisationen Gelder zur Verfügung stellt. Besonders kleinere Vereine profitieren hiervon ungemein. Gerade diese tragen wesentlich dazu bei, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung im Sinne gleichberechtigter Teilhabe verbessert wird“, so Andreas Terhaag, Abgeordneter für die Freien Demokraten im Landtag Nordrhein-Westfalens.

    Auf der Seite www.inklusionscheck.nrw.de können barrierefrei Förderungen beantragt und sich über die Fördervoraussetzungen informiert werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Michael Hildemann, langjähriges Mitglied im Regionalrat bei der Bezirksregierung Düsseldorf, ist von der SPD-Fraktion zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt worden.

    Hildemann, bisher stellvertretender Vorsitzender, folgt Günter Wurm (Düsseldorf), der aus Altersgründen für diese Funktion nicht wieder zur Verfügung stand.
    Der Regionalrat, in dem alle kreisfreien Städte und Kreise der Planungsregion Düsseldorf vertreten sind, legt die planungsrechtlichen Grundlagen für alle Flächennutzungspläne und damit für die gesamte Bauleitplanung. So wird dort im groben Raster entschieden, in welchen Bereichen einer Kommune Wohnungsbau oder Gewerbe angesiedelt werden darf. Darüber hinaus setzt der Regionalrat in einer Vielzahl von Förderprogrammen (Städtebau, Stadtentwicklung, Mobilität, Kultur u.a.) die Prioritäten. Von diesen Festlegungen weicht die Landesregierung in der Regel nicht ab.

    „Ich freue mich auf diese Aufgabe. Gerade im Hinblick auf den Strukturwandel im Rheinischen Revier stehen viele Entscheidungen an, die regional gut miteinander abgestimmt sein müssen. Über lange Zeit endete der Blick an den Grenzen von Mönchengladbach. Nur im kommunalen Konsens werden wir von dem Umbruch gewinnen bzw. die Lasten gerecht verteilt bekommen“, so Hildemann.

    Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Sigrid Eicker (Kreis Kleve) und Rainer Thiel (Kreis Neus).

    Janann Safi, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, freut sich über die Nominierung von Michael Hildemann und betont mit Blick auf die städtebauliche Entwicklung Mönchengladbachs die Bedeutung eines engen Austauschs: „Mit Michael Hildemann hat die SPD-Fraktion im Regionalrat einen hervorragenden Experten in der Struktur- und Regionalplanung sowie der Stadtentwicklung. Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren können. Gerade für das Thema Wohnbebauung sowie die Ausweisung von Gewerbeflächen sind wir als Stadt auf eine gute Verzahnung zum Regionalrat angewiesen. Im Sinne Mönchengladbachs wollen wir diese Themen mit den Akteuren vor Ort angehen. “

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die NRWSPD hat mit ihrem digitalen Parteitag gezeigt, dass sie nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit ist. Die Bewerbungsrede von Thomas Kutschaty hat deutlich gezeigt, dass er einen klaren Kompass für ein soziales und gerechtes Land hat.“, so die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Gülistan Yüksel. „Für bezahlbare Mieten, beste Bildung, Klimaschutz und zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle hat die NRWSPD die richtigen Pläne.“, erklärt Yüksel.

    Thomas Kutschaty, gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender im Landtag, erreichte bei seiner Kandidatur für den Landesvorsitz 90,5 Prozent. Gülistan Yüksel gratuliert im Namen der gesamten SPD Mönchengladbach: „Mit diesem Rückenwind starten wir als NRWSPD in die Wahlkämpfe der kommenden Monate und versammeln uns hinter Thomas Kutschatys Worten: Die Zukunft gehört den Mutigen.“

    Neben dem Landesvorsitzenden wurden auch alle anderen Vorstandsposten besetzt. Aus Mönchengladbach wurde der Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt. Heinrichs gehört dem Gremium seit 2018 an. „Die große Zustimmung der Delegierten freut mich sehr. Ich möchte meine Erfahrungen aus der praktischen Arbeit vor Ort einbringen, um den Fortschritt im ganzen Land anzutreiben.“, so Heinrichs. „Mönchengladbach steht mit dem Strukturwandel vor einer gewaltigen Herausforderung. Es kommt jetzt darauf an, dass Land und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen und Innovationen vorantreiben“, fordert Felix Heinrichs.

    „Natürlich möchte ich auch Dörte Schall herzlich gratulieren, die erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. Ihre Arbeit schätzen wir nicht nur vor Ort als Mönchengladbacher Sozialdezernentin, sondern auch auf Landesebene“, sagt Yüksel.

    Statt in einer großen Veranstaltungshallte kamen die 450 Delegierten aus den einzelnen Kommunen digital zusammen. Nur wenige Menschen waren live im Studio, um den Landesparteitag zu moderieren. Daher müssen die Wahlen noch per Briefwahl bestätigt werden. Aus Mönchengladbach waren Josephine Gauselmann, Felix Heinrichs, Hans-Willi Körfges, Janann Safi und Gülistan Yüksel als Delegierte zugeschaltet.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Erste Ergebnisse “Prekarisierung im Journalismus”

    Erste Ergebnisse “Prekarisierung im Journalismus”

    Im Winter 2020 wurde ein Forschungsprojekt zur Prekarisierung im Journalismus unterstützt. Nun können erste Kernergebnisse der Studie bekanntgegeben werden:

    – Hauptberufliche Journalist*innen verdienen im Durchschnitt rund 2.340 € netto pro Monat. Die Zahl der Niedrigverdiener*innen ist im Vergleich zu vergangenen Studien gestiegen.
    – Mit ihrem Beruf allgemein sind 43% eher zufrieden und 26% sehr zufrieden.
    – Insgesamt 43% der hauptberuflichen Journalist*innen schätzen ihre Arbeitssituation als prekär ein.
    – Die Mehrheit der hauptberuflichen Journalist*innen (58%) stuft ihr aktuelles Arbeitsverhältnis als „eher unsicher“ ein.
    – Drei von fünf Journalist*innen haben berichtet, dass sich ihre Arbeitsbedingungen seit der Corona-Pandemie verschlechtert haben.
    – Die Mehrheit der Journalist*innen (58%) ist der Meinung, dass prekäre Verhältnisse die Qualität des Journalismus bedrohen.**

    Einer detaillierte Auswertung aller Daten für eine wissenschaftliche Publikationwird zur Zeit von der Ludwig-Maximilians-Universität München
    erarbeitet.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Planungen im Gero-Park: Mehr Beton, weniger Bäume

    Planungen im Gero-Park: Mehr Beton, weniger Bäume

    Der Ärger wegen der Umgestaltung des Geroparks wird zunehmend größer: Mitte November vergangenen Jahres hatte die Verwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung Nord die Entwurfsplanung zur Umgestaltung des Parks rund um den Geroweiher vorgestellt: ein mündlicher Vortrag, garniert mit hübschen Bildern einer neuen Parklandschaft. Was fehlte, waren konkrete Angaben zur Umsetzung der Pläne. „Kein Wort dazu, wie viele Bäume beispielsweise dem Plan direkt oder indirekt als Kollateralschaden zum Opfer fallen“, sagt Klaus Barthels, Fraktionssprecher der Grünen in der BV Nord.

    Im Dezember fragte Barthels deshalb nach bei der Fachverwaltung zu Plänen mit erkennbaren Planungsinhalten. „Es hieß, die Herausgabe von Plänen sei noch nicht möglich und die genaue Anzahl von zu fällenden Bäumen stehe noch nicht fest, da die Planer noch an der abschließenden Ausgestaltung des Parks arbeiten würden“, berichtet er. Die Vorstellung der Pläne, so hieß es, würde in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Nord erfolgen. Es bestehe laut Verwaltung aber die Absicht, so viele Bäume wie möglich zu erhalten und Baumfällungen nur dann durchzuführen, wenn es die Planung z.B. wegen der notwendigen Vergrößerung der Wasserfläche erforderlich mache.

    Klaus Barthels blieb am Ball in der Sache, machte Druck. Ergebnis: Mitte/Ende Januar 2021 wurden die ersten Pläne öffentlich. Und erste Zahlen: 27 Bäume sollen gefällt werden, damit der Raum entsprechend der Planung wirken kann, Sichtachsen als Schneisen durch den Raum einen freien Blick in die Weite ermöglichen, neue Wegeführungen umgesetzt werden können. „Wir sprachen daraufhin mit der Verwaltung und baten, die aus Groko-Zeiten stammende Planung noch mal zu überdenken und den Baumerhalt zu priorisieren“, sagt Fraktionssprecherin Gaby Brenner, der andere Teil der grünen Doppelspitze in der BV Nord. Die Vorschläge der Verwaltung hatten zwischenzeitlich auch etliche kritische Bürger auf den Plan gerufen, die wissen wollten, was da im Geropark vorgeht. „Nach wie vor, Stand heute, liegen der BV Nord keine belastbaren, validen Zahlen und Fakten zum Planungsstand Geropark vor“, stellt Gaby Brenner fest. Genaues Zahlenwerk soll es erst in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 21. April geben.

    Klaus Barthels hat die Entwürfe, die es gibt, bereits kritisch betrachtet und festgestellt: 27 Bäume sind konkret bedroht. Mehr noch: „Eine noch nicht erfasste Anzahl von Bäumen wird den Aus-, Um- oder Neubau des Parks auf lange Sicht nicht überleben“, glaubt Baumexperte Barthels. Aus langjähriger Praxiserfahrung weiß er: Schwere Baufahrzeuge werden sich in kurzer Distanz an Bestandsbäumen vorbeischieben, Wege auskoffern, andernorts Boden auffüllen und mit ihrem bis zu 30 Tonnen schweren Gesamtgewicht auch die weit und flach liegenden Baumwurzeln in der Erde zerquetschen. „Es gehört schon eine Menge Chuzpe dazu, diese heraufziehenden Probleme zu ignorieren“, sagt er. Rückzugsgebiete für Wasservögel seien in den Planungen offensichtlich auch verzichtbar. „Nicht verzichtbar zu sein scheint dagegen die Einfassung der neuen Wasserfläche in Beton, einem Baustoff, der mittlerweile auch bei Fachleuten wegen seiner schlechten Klimabilanz keinen guten Ruf mehr hat“, so Barthels mit einigem Sarkasmus.  Die Chance, einen Park mit Bürgern zu planen, vor allem auch denen aus dem Umfeld, sei vertan worden, ergänzt Gaby Brenner. Stattdessen operiere ein norddeutsches Planungsbüro an den Menschen in Mönchengladbach vorbei. Was die beiden Grünen-Politiker fast noch mehr ärgert, ist das Mantra, es würden alle gefällten alten Bäume durch junge, klimaresistente neue ersetzt. Klaus Barthels: „Man muss wohl schon mit der Naivität eines Kindes unterwegs sein, um zu glauben, ein junger Baum sei ein gleichwertiger Ersatz für einen Altbaum, der seit Jahrzehnten dort steht. Eine positive Ökobilanz sieht jedenfalls anders aus.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Unterstützung in schwierigen Zeiten

    Unterstützung in schwierigen Zeiten

    Die Resonanz auf den Spendenaufruf des Tiergartens ist gut. Zahlreiche Spender*innen solidarisieren sich mit der Einrichtung Am Pixbusch und unterstützen sie finanziell.

    “Diese Hilfe tut uns gut und bestätigt uns in unserer Arbeit”, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst. Sie hofft darauf, bald wieder öffnen zu können: “Zoos und Tierparks haben auch eine soziale Ausgleichsfunktion – gerade in der Pandemie. Und der Sommer hat gezeigt, dass unsere Hygienekonzepte greifen”.

    Wer den Tiergarten unterstützen möchte, kann das tun mit einer Spende auf das Konto IBAN: DE21 3105 0000 0000 0762 65 bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach.
    Katrin Ernst bittet darum, keine Tüten mit Obst, Gemüse oder Küchenabfällen vor das Tor zu legen, denn es mangelt nicht an Futter für die Tiere. Als Dankeschön für alle Spender gibt es im Laufe des Jahres eine Einladung zu einer besonderen Aktion im Tiergarten. Viele Familien und vor allem auch die Kinder vermissen den Tiergarten sehr. So hat die achtjährige Eva Gedeon ein buntes Bild gemalt, das auf die Spendenaktion hinweist.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht – Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht –
    Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-
    Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    Anlässlich der jüngsten Meldungen, dass die Caritas einen flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege abgelehnt hat, erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Es ist unverantwortlich, dass ein so großer Verband der freien Wohlfahrtspflege wie die Caritas verhindert, dass die Beschäftigten in der Altenpflege von besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen profitieren können. Die Entscheidung widerspricht auch dem Selbstverständnis der Caritas für eine solidarische Gesellschaft, in der die Würde jedes und jeder Einzelnen geachtet wird. Gerade die Corona-Krise zeigt uns doch, wie wertvoll und unverzichtbar die tägliche Arbeit der Menschen in den Pflegeberufen ist. Noch zu Beginn der Pandemie wurde für sie lautstark applaudiert. Jetzt aber gibt es für sie nur einen Schlag ins Gesicht. 

    Die Absage an einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege blockiert das Ziel, dass die Beschäftigten mehr Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren. Wir erklären unsere Solidarität mit den vielen hunderttausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Pflege. Wir werden weiter für ihre Rechte, für faire, tarifliche Bezahlung und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen!“ 

    Hintergrund:
    Die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas stimmte am 25.02.2021 mehrheitlich gegen einen von Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband in der Pflegebranche (BVAP) bereits ausgehandelten Tarifvertrag. Dieser sieht für die Beschäftigten der Altenpflege deutliche Lohnerhöhungen in mehreren Schritten vor. Erklärtes Ziel beider Seiten war es, den Vertrag für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, sodass er für die ganze Branche gilt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das befürwortet. Durch die Ablehnung der Caritas kann nun ein entsprechender Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit beim Bundesarbeitsministerium nicht gestellt werden. Der bundesweite Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege ist damit zunächst gescheitert.

    Weitere Informationen zu den Entscheidungen auf den Seiten des Caritas-Verbandes.

    Für Beschäftigte in der Pflege der Caritas gelten weiterhin die Vergütungen der AVR-Caritas.

    Hier nun die nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen:

    Tarifvertrag Altenhilfe: Caritas setzt auf umfassende Partnerschaft und faire Löhne

    Aachen, 3. März 2021 (cba). Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Aachen hat sich in einer Presseinformation zur Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes geäußert, die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages Altenpflege abzulehnen. Der Caritasverband für das Bistum Aachen setzt weiterhin auf Partnerschaft bei der Tariffindung.

    „Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen fehlen im Tarifvertrag Altenhilfe Regelungen zu einer betrieblichen Altersvorsorge, zu passgenauen Arbeitszeitmodellen und zu Zuschlägen für Überstunden“, erläutert Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens. Der zur Diskussion gestellte Tarifvertrag schreibe im Grunde genommen nur eine Anhebung des Mindestlohnes in der Pflege fest. Die allermeisten im öffentlichen Dienst, bei Caritas oder Diakonie in der Pflege Beschäftigten verdienten schon jetzt einiges mehr, als es der Tarifvertrag Altenhilfe festlegen wollte. „Die dort vereinbarte Vergütung liegt etwa zehn Prozent unterhalb des Niveaus, das die Arbeitsvertragsrichtlinien der Caritas oder der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst vorsehen“, so Jentgens weiter. Er fürchtet, dass ein auf Basis des Tarifvertrags Altenhilfe vereinbarter Flächentarif auf niedrigem Niveau jede Dynamik bremst, die aus Sicht der Caritas langfristig notwendig ist, um die immer noch große Kluft zwischen den Niveaus der unterschiedlichen Tarifverträge in der Altenhilfe anzugleichen. Schließlich stand auch die Befürchtung im Raum, das deutlich niedrigere Niveau des Tarifvertrag Altenhilfe könnte für Kostenträger zur Norm werden, an der diese sich zukünftig orientieren mit der Folge, dass sie die Mehrkosten der Einrichtungen, die höhere Löhne bezahlen, nicht refinanzieren. „Caritas und Diakonie aber möchten ihren Mitarbeitenden in der Pflege auch weiterhin gute Löhne bezahlen“, sagt Jentgens.

    Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen muss es nun darum gehen, die weiteren Schritte partnerschaftlich zu gehen, um zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen, „Denn die rechtlichen Vorgaben sind so, dass alle relevanten Akteure nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der Pflege erreichen können“, sagt Jentgens. In diesem Zusammenhang verweist er auf den Vorschlag aus dem Bundesgesundheitsministerium, nur an einen Tarif gebundene Pflegeeinrichtungen zuzulassen, eine Hilfe sein. „Das Bundesarbeitsministerium sehen wir in der Pflicht, beispielsweise in der 5. Pflegekommission mit allen Verantwortlichen in der Pflege nun eine alternative Regelung tu finden. Ihr Ziel muss es sein, die Mindestentlohnung bei den privaten Trägern deutlich anzuheben, ohne dass dies auf Kosten der guten Löhne bei Caritas und Diakonie sowie im öffentlichen Dienst geht“, sagt Jentgens. „Der Caritasverband für das Bistum Aachen wirbt daher sehr für eine umfassende Partnerschaft in tariflichen Fragen“, sagt der Diözesancaritasdirektor. Diese setzt nach Einschätzung von Dirk Hucko, Dienstgebervertreter aus der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen in der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission, vertrauensvolle Arbeit miteinander voraus. „Diese praktizieren auch die Dienstgeber und die Mitarbeitenden in der Regionalkommission der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas in NRW“, sagt Hucko.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP-Kreisvorstand reagiert auf Auswertungen von Stadtsportbund: Kinder brauchen Vereine

    FDP-Kreisvorstand reagiert auf Auswertungen von Stadtsportbund: Kinder brauchen Vereine

    Über 1500 Kinder und Jugendliche haben innerhalb eines Jahres die Sportvereine im Stadtgebiet verlassen – keine guten Nachrichten.

    Für die Mitglieder des FDP-Kreisvorstands, selbst fast alle Eltern, ist die Information des Stadtsportbunds in der letzten Woche besorgniserregend.

    Der stellvertretende Vorsitzende Patrick Lademann zeigt einerseits Verständnis, „dass nach einem Jahr Zwangspause die Vereinsmitgliedschaft für Kinder in Frage gestellt wird.“.
    Jedoch appelliert er an alle Eltern: „Bitte bedenken Sie, was ein Verein Kindern und Jugendlichen alles bieten kann. Es ist wesentlich mehr als nur sportliche Aktivität.“ Sport biete ein soziales Netz, lehre Fairness und Respekt vor dem anderen.

    Für Beisitzer Achim Wyen sind Bewegung und Sport insgesamt wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden, „aber insbesondere für Kinder mit ihrem ausgeprägten Bewegungsdrang. Sportvereine schaffen zusätzlich noch Räume des sozialen Miteinanders. Sie sind deswegen so bedeutsam für die Entwicklung der Kinder.“

    Der Kreisvorsitzende Andreas Terhaag sieht es genauso: „Sport fördert und entwickelt schon in jungen Jahren die Motorik der Kinder. Kinder und Jugendliche lernen in den Vereinen und den Mannschaften Regeln, Zusammenhalt, Gemeinschaftsgefühl, Rücksichtnahme und Antizipation von Situationen.  Daher ist der Sportverein für die Entwicklung der Kinder wichtig. So manches Kind baut dort eine oft langanhaltende Beziehung zu Sport und Bewegung auf.“
    Nicht nur das. Kinder und Jugendliche knüpften in den Vereinen oft langjährige Freundschaften und verbringen auch die Freizeit miteinander. „Es ist ein beruhigendes Gefühl für Eltern, wenn die Jugendlichen dann zusammen unterwegs sind und gegenseitig auf sich aufpassen.“, so Patrick Lademann.
    Andreas Terhaag fügt noch hinzu, dass gerade für Jugendliche Sport sogar notwendig sei, da das Bewegen im Wachstum die Knochen und Gelenke zusammenhalte und für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sorge. „Zusätzlich fördert ein gesunder Körper noch das Selbstbewusstsein und die Bewegung.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Die AWO-Mitarbeiter*innen in der Tagespflege, in der Ambulanten Pflege und im Mobilen Sozialen Dienst werden in der ersten Märzwoche gegen COVID-19 im Impfzentrum Mönchengladbach geimpft.

    Eine Umfrage hat ergeben, dass die Impfbereitschaft in den AWO-Teams überdurchschnittlich hoch ist.

    Die Mitarbeiterinnen in den Pflege-Einrichtungen der AWO Mönchengladbach sind in den vergangenen Wochen über die schützenden Impfungen aufgeklärt und über die Terminvergabe informiert worden. „Wir freuen uns sehr, dass Mitarbeiterinnen, die täglich im Einsatz mit den Risikogruppen sind, jetzt einen Schutz vor einer schweren Erkrankung durch das Corona-Virus erhalten können und sie auch bereit dazu
    sind, sich impfen zu lassen. Die Impfung ist natürlich freiwillig. Die hohe Impfbereitschaft liegt auch an der guten Aufklärungsarbeit, die im Unternehmen geleistet worden ist. Es gab einen AWO Podcast zur Corona-Impfung, die allgemeinen Impfkampagnen sind intern geteilt worden und wir haben viele persönliche Gespräche geführt“, sagt AWO-Pflegedienstleiter Bastian Hoff.

    Die Koordination der Terminvergabe übernimmt das Impfzentrum Mönchengladbach.
    Die Kolleg*innen, die bereits am Montag, den 1. März dort geimpft worden sind, loben die gute Organisation im Nordpark. Anna Gergorec, Teamleitung in der AWO-Tagespflege in Wickrath:
    „Ich bin froh, dass es bei uns jetzt endlich los geht mit den Impfungen. Ich lasse mich impfen, damit wir auch die Menschen schützen, die sich gerne impfen lassen würden, es aus gesundheitlichen Gründen aber nicht können. Für mich ist die Impfung nicht nur Selbstschutz, sondern ein Akt der Solidarität.“
    Annika Poser aus dem AWO-Team des Mobilen Sozialen Dienstes ergänzt: „Wir wollen alle unser altes Leben zurück. Normalität. Und ich bin ganz ehrlich, ich vermisse auch den Borussia Park und die Heimspiele sehr. Für mich persönlich gilt: impfen? Ja klar!“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Startschuss für den Europäischen Bürgerpreis 2021

    Startschuss für den Europäischen Bürgerpreis 2021

    Ob Veranstaltung einer Internationalen Sitzung eines Jugendparlaments, Unterstützer einer Sozialklinik in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder als ehrenamtliche/r Europakoordinator*in im Bereich Europabildung – Projekte für den Europäischen Bürgerpreis 2021 können ab sofort eingereicht werden. 

    Das Europäische Parlament vergibt alljährlich den Europäischen Bürgerpreis. Mit diesem Preis werden besondere Leistungen für europäisches Engagement in verschiedenen Bereichen ausgezeichnet – so auch dieses Jahr. Nominiert werden Bürger*innen, Gruppen, Vereine und Organisationen.

    Projekte, die zu einem besseren gegenseitigen Verständnis, zu mehr Demokratie und zur Integration in der EU beitragen, können sich für die Auszeichnung mit dem Europäischen Bürgerpreis bewerben. Ausgezeichnet werden zudem Initiativen für bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb Europas und die praktische Anwendung der Werte der EU-Grundrechtscharta (Gastfreundschaft, Toleranz oder Solidarität).

    Bewerbungsschluss ist der 15. April 2021 (23:59, Brüsseler Zeit).

    Teilnahmebedingungen für die Bewerbung

    Regelungen für den Europäischen Bürgerpreis

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!